Der Neue Merker

DIE SAMSTAG-PRESSE (30. MAI 2015)

Für Sie in den Zeitungen gefunden. DIE SAMSTAG-PRESSE (30. MAI 2015)

Bayreuth
Bayreuther Festspiele haben einen neuen Siegfried Auch andere Rollen werden umbesetzt
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Berlin/ Staatsballett
Berliner Ballett-Streik ist bizarrer als GDL-Ausstand
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Wien/ Kammeroper
Lieben und leben lassen
http://derstandard.at/2000016637646/Lieben-und-lieben-lassen
Spanische Stunden ohne Brüste
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Wien/ Kammeroper Premiere von „L’heure espagnole“ und „Les mamelles de Tirésias“ http://www.operinwien.at/werkverz/ravel/aspan3.htm

 Berlin/ Komische Oper
Komische Oper Berlin: Konrad Junghänel dirigiert “Giulio Cesare
Premiere am Sonntag
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Berlin
Die Choreographin Mette Ingvardsen: Amor hat seine Schuldigkeit getan
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München/ Philharmonie
Die Münchner Philharmoniker im Gasteig: Zubin Mehta und Rudolf Buchbinder mit Brahms und Tschaikowsky
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Nordhausen
Daniel Klajner Intendant des Thüringer Theaters Nordhausen
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München
Munich Opera Horns: Seitensprünge im Zehnerpack
Seit 2007 gibt es die Munich Opera Horns, nun haben sie mit Ex-Chef Kent Nagano eine CD eingespielt.
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Prag
Hamlet opera has European premiere
http://www.praguepost.com/night-day/48022-hamlet-opera-has-european-premiere

Plovdiv
What’s On: 2015 “Opera Open’ in Plovdiv from June 19 to July 22
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London
Vorschau Il Trittico: Puccini’s most underrated opera
Il Trittico is a masterpiece and deserves a wider audience, says Rupert Christiansen
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Cardiff
Llŷr Williams review – Beethoven from a pianist of probing intellect
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New York
Review: Paloma Herrera and Xiomara Reyes Give Farewell Performances of “Giselle’
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An American in Paris: “Who could ask for anything more?”
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Cleveand
Cleveland Orchestra carries off magical feat with Strauss’s ‘Daphne’ (review and photos)
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Franz Welser-Möst leads The Cleveland Orchestra and an inspired cast in Strauss’s “Daphne” http://bachtrack.com/de_DE/review-welser-most-cleveland-orchestra-strauss-daphne

Washington
Review: “L’Épreuve Villageoise,’ a Rare Gem, at Gould Hall
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Long Beach
Long Beach Opera to Stage Performances in Unusual Locations Throughout 2016 Season
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Feuilleton
Summer Opera Schedule 2015: Where Will Placido Domingo, Anna Netrebko, Jonas Kaufmann, Rolando Villazon & Others Be Singing?
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Ton- und Bildträger
Sibelius: King Christian II CD review – poignant Understatement
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CD-Edition
Elegant, befeuernd und kein bisschen sentimental: Pierre Monteux“ Kunst in einer großartigen Anthologie
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Sprechtheater

Wien/ Akademietheater
John Gabriel Borkman”: Highspeed-Highway für Ibsen
John Gabriel Borkman” bearbeitet und inszeniert von Simon Stone bei den Festwochen.
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“John Gabriel Borkman”: Ibsen goes Boulevardkomödie
Simon Stone inszeniert Ibsens Drama bei den Wiener Festwochen im Akademietheater als spaßigen Familienabgesang
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Wien/ Burgtheater
Meyerhoff: „Wenn das kein tyrannischer Schlächter ist!“
Joachim Meyerhoff spielt den König Kreon in Jette Steckels Inszenierung der „Antigone“ des Sophokles. Ein Gespräch über jugendliche Lust an der Anarchie, das Lob der Ordnung und die Frage, ob der Mann eine Therapie braucht.
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Berlin / Volksbühne Fleischerei
Volksbühne: Grill des Grauens
Kresniks “Die 120 Tage Sodom” schafft es trotz jeder Menge nackten Fleisches nicht zum Skandal
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Ausstellungen / Kunst

Mauerbach/ NÖ
Wiener Baukeramik in der Kartause Mauerbach
“Brüder Schwadron und die Wiener Baukeramik” nennt sich eine Sonderausstellung, die ab Samstag in der Kartause Mauerbach zu sehen ist. Thema sind die bunten Wandkacheln und ornamentalen Bodenfliesen in den Stiegenhäusern und Foyers der prächtigen Zinshäuser in Wien aus der Zeit der Jahrhundertwende. Die Schau läuft bis 27. September.
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New York
Kunst-Eklat mit Happy End: Größter Picasso der USA zieht um
Der größte Picasso der USA ist umgezogen – mit einem Kran. Am Anfang der Geschichte aber steht ein Kunst-Streit, über den ganz New York spricht.
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TV/ Film

Schweden: Verzicht auf Buhruf-Zensur bei Song Contest gefordert
Parlamentarische Anfrage an Kulturministerin – Liberaler Politiker: Schweden kein Land für Zensur
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Unter’m Strich

Zürich/ FIFA-Kongress
Sepp Blatter bleibt mit Schrammen im Amt
Der FIFA-Präsident verfehlte die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit, gewann aber nach dem ersten Wahlgang 
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INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 30.MAI 2015)

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 30. MAI 2015)

AB HEUTE AUF WWW.STAATSOPERLIVE.COM  : DER RING DES NIBELUNGEN

Dirigiert von Sir Simon Rattle

Unbenannt

Samstag 30.5. um 19 h DAS RHEINGOLD
Sonntag 31.5. um 17 h DIE WALKÜRE
Dienstag 4.6. um 16 h SIEGFRIED
SONNTAG, 7.6. um 16 h GÖTTERDÄMMERUNG

Der Stream GÖTTERDÄMMERUNG ist gratis!

Den gesamten Ring können Sie um € 33.- buchen

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NEU IN UNSERER WEBSEITE: REZENSION WIENER KAMMEROPERN-PREMIERE “L’HEURE ESPAGNOLE” (Ravel) / LES MAMELLES DE TIRÉSIAS (Poulenc)


Tobias Greenhalgh. Copyright: Barbara Zeininger

Zum Premierenbericht

Zum Fotoalbum Barbara Zeininger /Musiktheater 3

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ZUM GESTRIGEN KOMMENTAR “25 THIELEMANNS FÜR EINEN EINZIGEN ESCHENBACH”

Anm.d. Red.: Zwei Musikpreise standen an diesem Tag zur Debatte. Einen erhielt Christian Thielemann (von Leipzig) mit der Dotierung von € 10.000.- den “Siemens-Preis bekam Christoph Eschenbach zugesprochen. Dotierung € 250 000:-

10.000 zu 250. 000. – wie verträgt das die Psyche des nicht gerade als bescheiden geltenden Christian Thielemann? 25 Thielemanns für einen einzigen Eschenbach! Das ist wohl eine ziemlich verrückte Rechnung!

Guten Morgen, ich habe sehr gelacht über den Satz und dann gegoogelt, die Richard Wagner Stiftung hat einfach weniger Preisgeld zu vergeben, SIEMENS ist eine der potentesten Kunst/Kultur Stiftungen weltweit, ein Blick zu Google bestätigte das. Die Preisträgerliste ist wirklich eindrucksvoll:

http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_von_Siemens_Musikpreis

 und sie scheint in der stiftungsfreundlichen Schweiz zu sein, es ist interessant sich da durchzuklicken:

http://www.evs-musikstiftung.ch/

 http://www.evs-musikstiftung.ch/de/stiftung/stiftung/historie.html 

Fritz Krammer

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OPER FRANKFURT: KURZFILM ZU “DER ROSENKAVALIER” FREIGESCHALTET

Der Kurzfilm von Thiemo Hehl zur Neuinszenierung von DER ROSENKAVALIER (Musikalische Leitung: Sebastian Weigle; Regie: Claus Guth) im Internetauftritt der Oper Frankfurt ist freigeschaltet:

 http://www.oper-frankfurt.de/de/page1171.cfm

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OPER FRANKFURT: Heute Wiederaufnahme DON GIOVANNI

Drama giocoso in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart
Text von Lorenzo Da Ponte
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung: Michael Güttler / Karsten Januschke (Juli 2015)
Inszenierung: Christof Loy
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Tobias Heyder
Bühnenbild: Johannes Leiacker
Kostüme: Ursula Renzenbrink
Licht: Olaf Winter
Fechtchoreografie: Thomas Ziesch
Dramaturgie: Norbert Abels
Chor: Markus Ehmann

Don Giovanni: Iurii Samoilov / Daniel Schmutzhard (Juli 2015)
Leporello: Simon Bailey
Donna Anna: Susanna Phillips / Brigitte Geller (6., 9. Juli 2015) / Brenda Rae (12., 16. Juli 2015)
Donna Elvira: Karen Vuong
Don Ottavio: Simon Bode / Martin Mitterrutzner (Juli 2015)
Zerlina: Nora Friedrichs / Kateryna Kasper (Juli 2015)
Masetto: Kihwan Sim / Björn Bürger (Juli 2015)
Komtur: Robert Lloyd

Chor und Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper

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Nora Friedrichs, Iurii Samoilov. Foto: Barbara Aumüller

An der Neuinszenierung des Don Giovanni von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) in der Spielzeit 2013/14 war das Interesse von Publikum und Presse immens, und tatsächlich wurde niemand enttäuscht. Ausverkaufte Vorstellungen sowie hymnische Kritiken legten davon Zeugnis ab: „Regisseur Christof Loy hatte es geschafft, die in unzähligen Varianten (scheinbar) ausinterpretierte ‚Oper der Opern‘ nochmals gleichsam ganz neu zu erzählen.“ Nun wird die erfolgreiche Inszenierung zum ersten Mal wiederaufgenommen.

Auf eigenen Wunsch ist Lothar Zagrosek, der ehemalige GMD der Stuttgarter Staatsoper (1997 bis 2006) und regelmäßiger Gast an der Oper Frankfurt, von seinem Vertrag als musikalischer Leiter dieser Wiederaufnahme zurückgetreten. Daher steht nun Michael Güttler, Sohn des Trompeters Ludwig Güttler, am Pult des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters, wo er 2010/11 mit Mozarts Entführung sein Hausdebüt gab. Seit 2003 wirkt Güttler als Permanent Guest Conductor des Marijnski-Theaters in St. Petersburg und hat zudem seit 2013 den Posten des Chefdirigenten der Finnischen Nationaloper Helsinki inne. Darüber hinaus ist er regelmäßig an den Staatsopern in Wien und seiner Heimatstadt Dresden zu Gast. Von Christian Gerhaher übernimmt statt des erkrankten Johannes Martin Kränzle sein Kollege im Ensemble der Oper Frankfurt Iurii Samoilov die Titelpartie. 2014/15 aus dem Opernstudio der Oper Frankfurt übernommen, war der ukrainische Bariton kürzlich als Guglielmo in Calixto Bieitos Bearbeitung von Mozarts Così fan tutte am Theater Basel erfolgreich. Ihr Frankfurt-Debüt gibt als Donna Anna die amerikanische Sopranistin Susanna Phillips, regelmäßiger Gast an der New Yorker Met, wo sie bereits in sieben aufeinander folgenden Spielzeiten aufgetreten ist. Alle weiteren als Erstbesetzungen aufgeführten Sängerinnen und Sänger stammen aus dem Ensemble: Die Amerikanerin Karen Vuong (Donna Elvira) gehört seit 2013/14 zum festen Sängerstamm der Oper Frankfurt und konnte hier vor allem als Dvořáks Rusalka und Puccinis Mimì (La Bohème) auf sich aufmerksam machen. Eine Spielzeit früher stieß Simon Bode (Don Ottavio) zum Ensemble. Der Hamburger Tenor war kürzlich als Fenton in Verdis Falstaff sowie als Lechmere in Brittens Owen Wingrave zu erleben. Kihwan Sim (Masetto) wechselte 2012/13 vom Opernstudio ins feste Engagement und verkörperte hier u.a. Rodolfo in Bellinis La sonnambula. Neue Namen auch bei den Alternativbesetzungen: Die Schweizer Sopranistin Brigitte Geller (Donna Anna) ist seit 1998 Ensemblemitglied der Komischen Oper Berlin, wo sie 2012 zur Kammersängerin ernannt wurde, während Kateryna Kasper (Zerlina) 2014/15 der Wechsel vom Opernstudio ins hiesige Ensemble gelang. Hier überzeugte sie u.a. jüngst als Giacinta in Cestis L’Orontea. Alle weiteren als erst- oder alternativ besetzten Künstlerinnen und Künstler sind bereits seit der Premierenserie mit der Produktion vertraut.

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Friedrichs (Zerlina), Karen Vuong (Donna Elvira; im Hintergrund sitzen) Iurii Samoilov [Don Giovanni). Foto: Barbara Aumüller

Wiederaufnahme: Samstag, 30. Mai 2015, um 19.00 Uhr im Opernhaus
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 GÄRTNERPLATZTHEATER MÜNCHEN: PREMIERE am 13. Juni im Cuvilliéstheater COSÌ FAN TUTTE

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto von Lorenzo da Ponte

 Unbenannt
Copyright: Gärtnerplatztheater
 
   Wolfgang Amadeus Mozarts Oper COSÌ FAN TUTTE feiert am 13. Juni im Cuvilliéstheater Premiere. Regisseur Olivier Tambosi, der mit seinen Inszenierungen bereits am Londoner Royal Opera House Covent Garden und an der New Yorker Metropolitan Opera für Furore gesorgt hat, zeigt seine Sicht auf eine der vielleicht raffiniertesten und vieldeutigsten Opern der Musikgeschichte. Die musikalische Leitung hat Michael Brandstätter. Mit Jennifer O’Loughlin / Magdalena Hinterdobler als Fiordiligi, Lena Belkina / Maria Fiselier als Dorabella, Andrè Schuen / Matija Meić als Guglielmo, Dean Power / Stefan Cifolelli als Ferrando, Mária Celeng / Elaine Ortiz Arandes als Despina, Ralf Lukas / Holger Ohlmann als Don Alfonso und dem Chor und Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz.

 COSÌ FAN TUTTE

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto von Lorenzo da Ponte
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 Fiordiligi liebt Guilelmo und Dorabella liebt Ferrando. Im Moment. Um herauszufinden, wie dauerhaft die Liebe eigentlich ist, schlägt Zyniker Don Alfonso Guilelmo und Ferrando eine Wette vor: Sie sollen ihren Herzensdamen vorgaukeln, in den Krieg ziehen zu müssen, um hinterrücks in Verkleidung zurückzukommen und dann der jeweils anderen den Hof zu machen. »Das klappt nie«, da sind sich beide Verliebte sicher und schlagen bedenkenlos ein. Doch kaum hat das Experiment begonnen, bekommt die schöne Paarwelt allzu menschliche Risse, und Alfonso und Zofe Despina müssen nur noch ganz unmerklich nachhelfen, um die harte Wahrheit über das tatsächliche Wesen der Liebe ans Licht zu bringen …

 Musikalische Leitung Michael Brandstätter
Regie Olivier Tambosi
Bühne Bengt Gomér
Kostüme Carla Caminati
Licht Michael Heidinger

 Premiere 13. Juni 2015 um 19.30 Uhr im Cuvilliéstheater
Weitere Vorstellungen 14., 16., 17., 19., 20., 22., 23., 25., 26. und 27. Juni

Vorstellungsbeginn 19.30 Uhr am 14. Juni 18.00 Uhr

Preise 8,- bis 68,- Euro

Restkarten gibt es an den Vorverkaufsstellen, unter www.gaertnerplatztheater.de , Tel. 089 2185 1960 oder tickets@gaertnerplatztheater.de

 Weitere Informationen finden Sie HIER

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OPER BURG GARS (Leitung: Dr. Johannes Wildner)

Unbenannt
Wer in Gars zu hören und zu sehen ist, lesen Sie HIER

www.operburggars.at
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THEATER AACHEN: PREMIERE “THE TURN OF THE SCREW” am 13. JUNI

Musikalische Leitung: Raimund Laufen
Inszenierung: Lilly Lee
Bühne: Detlev Beaujean

Mit Maria-Eunju Park, Nuria Vinyals Rovira (Governess)
Ramona Ermert, Milena Knauß (Mrs. Grose)
Coline Dutilleul (Miss Jessel)
Andreas Joost (Quint)
Suzanne Jerosme, Laura Lietzmann (Flora)
Eva Marie Gemeinhardt, Svenja Lehmann (Miles)
Tobias Glagau (Prolg/ Erzähler)
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ORF III am Wochenende: Zweiter Weltkrieg in der „zeit.geschichte“, „Sommernachtsgala Grafenegg 2014“ in „Erlebnis Bühne“

Außerdem: Peter Patzaks „Kassbach“, Starpianist Rudolf Buchbinder im „KulturWerk“ und „Die Stimme der Seele – Dietrich Fischer-Dieskau“ =

Der samstägliche “zeit.geschichte”-Hauptabend in ORF III widmet sich am 30. Mai 2015 dem Zweiten Weltkrieg: Nach der Doku-Collage “Die Farbe des Krieges” (20.15 Uhr) mit ersten Farbfilmaufnahmen des Kriegsgeschehens stehen zwei Folgen der Reihe “Hitlers Helfer” auf dem Programm: “Joseph Goebbels – der Brandstifter” (21.00 Uhr) und “Karl Dönitz – der Nachfolger” (21.55 Uhr). Danach ist mit Peter Patzaks “Kassbach” (23.00 Uhr) einer der ersten Filme, der das Tabuthema Faschismus als Charakterdisposition thematisierte, zu sehen.

Am Sonntag, dem 31. Mai, ist um 18.40 Uhr der österreichische Starpianist Rudolf Buchbinder zu Gast bei Barbara Rett im “KulturWerk, der seit Jahren auch die künstlerische Leitung des Grafenegg Festivals verantwortet (dessen Eröffnungs-Event, die Sommernachtsgala aus dem Vorjahr, ist dann um 20.15 Uhr in “Erlebnis Bühne” zu sehen). In diesem sehr persönlichen Gespräch erzählt Buchbinder über sein früh entdecktes musisches Talent, seine Versuche als Krimiautor und seine Hobbys Malerei und Fußballspielen. Anlässlich seines 90. Geburtstages am 28. Mai widmet sich danach das “Erlebnis Bühne-Künstlerporträt” um 19.10 Uhr mit “Die Stimme der Seele – Dietrich Fischer-Dieskau” dem 2012 verstorbenen deutschen Bariton. Dem französischen Regisseur Bruno Monsaingeon war es Mitte der neunziger Jahre gelungen, den kamerascheuen Künstler für diese Dokumentation vor die Kamera zu holen. Um 20.15 Uhr führt schließlich Barbara Rett durch die “Sommernachtsgala Grafenegg 2014″, bei der Angela Denoke und Ramón Vargas auftraten. Instrumentale Unterstützung erhielten sie vom gefragten Klaviervirtuosen Jean-Yves Thibaudet. Das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich wurde von Juanjo Mena, einem der bekanntesten spanischen Dirigenten, geleitet. Die diesjährige Sommernachtsgala, u. a. mit Elisabeth Kulman und Piotr Beczala, zeigt ORF III schließlich am Sonntag, dem 21. Juni, im Hauptabend – in ORF 2 wird der hochkarätige Kulturevent bereits am Freitag, dem 19. Juni, live-zeitversetzt um 20.15 Uhr übertragen.

Die Details zum “zeit.geschichte”-Samstag:

Der Zweite Weltkrieg wurde größtenteils noch in Schwarz-Weiß dokumentiert. Die Doku-Collage “Die Farbe des Krieges” (20.15 Uhr) präsentiert allerdings einige der wenigen ersten Aufnahmen in Farbe, die passionierte Filmer auf allen Kampfseiten gemacht haben. Darunter befindet sich etwa der für den ersten Nazi-Farbdokumentarfilm nachgestellte Aufbruch deutscher Panzer in den Westen. Zwei Folgen von “Hitlers Helfer” beleuchten im Anschluss den Werdegang zweier enger Vertrauter des Führers. “Joseph Goebbels – der Brandstifter” (21.05 Uhr) war der wohl fanatischste Eiferer Hitlers, der die braune Gefolgschaft anfeuerte, Bücher, Synagogen und am Ende Menschen zu verbrennen und seinen Führer wie einen Abgott verehrte. “Karl Dönitz – der Nachfolger” (21.55 Uhr) war das letzte Staatsoberhaupt des Deutschen Reichs. Als einer der Hauptangeklagten bei den Nürnberger Prozessen sah sich Dönitz selbst aber als unpolitischer Soldat, der immer nur seine Pflicht getan hatte. Tatsächlich war Dönitz das Sinnbild des politischen Soldaten, der sich mit starren Durchhalteparolen bis zum Ende mitschuldig machte an Hunderttausenden von Opfern in der Spätphase des Krieges. Um 23.00 Uhr folgt schließlich Peter Patzaks Filmdrama “Kassbach”, die preisgekrönte Adaption des Romans von Helmut Zenker aus dem Jahr 1978. Der Wiener Gemüsehändler Kassbach (Walter Kohut) wird Mitglied der rechtsextremistischen Organisation “Initiative”, die zahlreiche Anschläge und Attentate im Wiener Raum durchführt. Trotz immer drastischerer Mittel – bei einem Überfall auf den “Club Links” erschießt Kassbach einen Menschen – stößt die “Initiative” kaum auf Widerstand. In weiteren Rollen zu sehen sind Immy Schell, Konrad Becker, Walter Davy, Franz Buchrieser, Hanno Pöschl, Erni Mangold und Maria Engelstorfer.

ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at ) stellt alle ORF-III-Sendungen, für die entsprechende Lizenzrechte vorhanden sind, als Live-Stream und als Video-on-Demand bereit.

Das gesamte TV-Angebot des ORF – ORF eins, ORF 2, ORF III sowie ORF SPORT + – ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

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 Der Kultursonntag auf ATV2 „Bravissimo“ mit „I puritani“ und „Highlights – Das Kulturmagazin“

Sonntag, 31. Mai 2015, ab 16.05 Uhr bei ATV2

 Diesen Sonntag verabschiedet sich „Bravissimo“ mit Vincenzo Bellinis Oper „I puritani“ in die Sommerpause. Ab 16.05 Uhr präsentiert Franz Zoglauer die Oper in einer Aufführung der Metropolitan Opera. In den Hauptrollen sind Anna Netrebko, Eric Cutler, Franco Vassallo und John Relyea zu sehen.

In „Highlights – Das Kulturmagazin“ dreht sich alles um die „Wiener Festwochen“. Sechs Wochen lang wird ein beeindruckendes Panorama von Opern, Konzerten, Theater und Performances geboten. Im Zuge der Festwochen ist Henrik Ibsens Alterswerk „John Gabriel Borkman“ im Akademietheater zu sehen. Martin Wuttke mimt den idealistischen Bankrotteur, Regie führte der Australier Simon Stone. Auch die Kunstinstallationen rund um den Morzinplatz sind noch bis zum Ende der Festwochen, dem 21. Juni 2015, zu sehen. Unter dem Titel „Hotel Metropole. Der Erinnerung eine Zukunft geben“ setzten sich KünstlerInnen mit den tragischen Geschehnissen auseinander, die sich im Hotel Metropole zutrugen: Das Haus wurde während der NS-Zeit als Gestapo-Leitstelle umfunktioniert. Zehntausende Menschen wurden dort verhört und gefoltert. Außerdem läuft in Wien bereits zum zwölften Mal das „Vienna Independent Shorts“ – Erna Cuesta und Franz Zoglauer präsentieren die Highlights des Filmfestivals.

Abschließend geht es für „Highlights“ nach Graz und Linz, wo „Yamato“, ein Ensemble japanischer Taiko-Trommler, gastiert.

 Bravissimo: I puritani

Sonntag, 31. Mai 2015, 16.05 Uhr bei ATV2
Oper von Vincenzo Bellini in einer Aufführung der Metropolitan Opera New York aus dem Jahr 2007.
Dirigent: Patrick Summers

In den Hauptrollen: Anna Netrebko, Eric Cutler, Franco Vassallo, John Relyea, u.a. (Anna Netrebko singt im August 2015 bei den Salzburger Festspielen die Leonora in Verdis „Il Trovatore“ und im Oktober/November 2015 an der WSO die Tatjana in Tschaikowskys „Eugen Onegin“)

 Highlights – Das Kulturmagazin

Sonntag, 31. Mai 2015, 18.55 Uhr bei ATV2

Der in Gelsenkirchen geborene und in Wien und Berlin lebende Künstler Martin Wuttke ist derzeit einer der größten deutschen Schauspieler. In der Festwochenproduktion von Ibsens „John Gabriel Borkman“ spielt er den idealistischen Bankrotteur im Wiener Akademietheater. Inszeniert wurde Henrik Ibsens Alterswerk von Simon Stone.

John Gabriel Borkman
Wiener Festwochen
bis 21. Juni 2015
www.festwochen.at

 Unter dem Titel „Hotel Metropole. Der Erinnerung eine Zukunft geben“ erinnern Kunstinstallationen rund um den Morzinplatz an die NS-Zeit. Das Hotel Metropole wurde 1938 als Gestapo-Leitstelle umfunktioniert. Zehntausende Menschen wurden dort verhört und gefoltert. 1945 wurde das Hotel von einer Bombe getroffen und dann abgerissen. Künstler erinnern mit ihren Installationen an die tragischen Geschehnisse und setzen sich mit Vergessenem und Verdrängen auseinander.

Hotel Metropole – Der Erinnerung eine Zukunft geben

Wiener Festwochen
bis 21. Juni 2015
www.festwochen.at

 Oft braucht es nur ein paar Minuten zum Erfolg: Zum zwölften Mal beweist das Filmfestival „Vienna Independent Shorts“, dass auch in der Kürze die Würze liegt und wahre kleine Meisterwerke in nur wenigen Minuten erzählt sind. Ob Musikvideo, Drama, Animation oder Kunstfilm – „Highlights“ zeigt die Höhepunkte des Festivals!

Infos:
www.viennashorts.com

 „Yamato“, ein Ensemble japanischer Taiko Trommler ist wieder auf Tournee. Mit ihrem neuen Programm „Bakuon – Legend of the Heartbeat”, einer spannenden Mischung aus traditionellen und modernen Elementen, gastieren sie im Juni in Graz und Linz.

YAMATO – The Drummers of Japan
23. – 28.Juni 2015
Grazer Oper

30. Juni – 5. Juli 2015
Brucknerhaus Linz

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GELSENKIRCHEN/ Musiktheater im Revier: NAHOD SIMON (Premiere war am 29.5.)

Fantastische Oper in 10 Bildern von I. Žebeljan
Libretto von B. Čičovački nach dem serbischen Volksgedicht „Nahod Simeun“ und dem Roman „Der Erwählte“ von Thomas Mann

In serbischer Sprache mit deutschen Übertiteln

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Copyright: Musiktheater im Revier/ Prochera

Simon ist ein Findelkind. Mosesgleich in einem Körbchen schwimmend, finden Mönche den Säugling und nehmen ihn auf. Als er 15 Jahre alt ist und die Gleichaltrigen ihn als Bastard beschimpfen, überreicht ihm der Abt des Klosters einen Brief und die Goldmünze, die damals ebenfalls in dem Körbchen lagen. Die Suche nach seinen Eltern wird zu einer rastlosen, verrückten wie arbeitsamen Reise durch eine unwirtliche Diaspora. Ruhe scheint einzukehren, als er Ana kennenlernt, die wesentlich älter ist als er. Die beiden werden ein Liebespaar. Doch dann findet Ana eines Tages Brief und Goldmünze, und eine alte Wunde bricht mit voller Wucht auf: Es ist ihr Sohn, der gleichzeitig der Sohn ihres Bruders ist, den sie damals in einem Körbchen auf den Fluß setzte. Ana bleibt die Flucht in den Wahnsinn, Simon flieht in die Berge und verschwindet, bis Gerüchte um einen wundersamen Heiler die Runde machen. Ein kranker Mann, der sich auf der jahrelangen Suche nach seiner Schwester aufgerieben hatte, macht sich auf, um sich von ihm ein Wunder zu erbitten und begegnet schließlich dem Unfassbaren, als sich der Kreis dieser Familiengeschichte schließt.

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 WIEN/ ODEON THEATER: ANAGÓ – Eine Serapions Fabel. Dem Andenken an Ulrike Kaufmann gewidmet

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 „Lebensreise durch ein Meer aus Träumen“ (Der Standard)

Die Aufführung zählt zum Fulminantesten, was Piplits je gestaltet hat. Traumhaft schön die in den Videos und Projektionen entstehenden und zerfallenden Welten, zwingend die musikalische Gestaltung, mitreißend die wirbelnden Tanzszenen […] Das Serapions Ensemble sorgt für große theatralische und optische Momente.“ (Kronen Zeitung)

 „Das Serapions Theater gibt mit der Fabel ,Anagó‘ ein starkes Lebenszeichen von sich. Der Neubeginn wurde mit Standing Ovations bejubelt.“ (Kurier)

 „Poetische Reise mit federleichtem Charme“ (APA)

 „Anagó“ erzählt in poetischen Bildern vom Abenteuer des Lebens und von der Entfaltung innerer Freiheit. Das Serapions Ensemble führt durch eindrucksvolle Szenen des Aufbruchs, Schaffens, Scheiterns, Findens und Erkennens und durch die Welt der Empfindungen, die unser Tun begleiten und motivieren. Dabei werden faszinierende Malereien und Tanzgestaltungen, unkonventionelle Musikmontagen und berührende Texte zu einem besonderen Theatererlebnis verbunden.

Der Titel „Anagó“ stammt aus dem Griechischen und steht für den Impuls, den Aufbruch, der allem Tun vorangehen muss, um die Segel der Fantasie zu setzen und in die bewegte See des Daseins zu stechen.

Inspiriert und begleitet wird die Arbeit des Serapions Ensembles von Texten von Friedrich Hölderlin, Johann Wolfgang von Goethe, Welimir Chlebnikow, Ossip Mandelstam und Maximilian Woloschin sowie Musik von Dmitri Schostakowitsch, Gabriel Fauré, Antonio Vivaldi u.a.

 Eine Inszenierung des Serapions Ensembles

Künstlerische Leitung: Erwin Piplits und Max Kaufmann
Kostüme: aus den Beständen von Ulrike Kaufmann
Malereien: Max Kaufmann u.a.
Musikmontagen: Erwin Piplits

 Vorstellungen: bis 26. Juni Dienstag bis Samstag, 20 Uhr (außer 16.-18. Juni)

 Karten:

1. Kategorie: 27 € / ermäßigt 22 €
2. Kategorie: 20 € / ermäßigt 15 €

 Kartenreservierung: 01 / 216 51 27, karten@odeon.at
www.odeon-theater.at
ODEON, Taborstraße 10, 1020 Wien

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DIE FREITAG-PRESSE (29. MAI 2015)

Für Sie in den Zeitungen gefunden. DIE FREITAG-PRESSE (29. MAI 2015)

Österreich
Bundestheater: Seitenweise Brisanz
Die Opposition tadelt nicht nur die geplante Bundestheater-Novelle. Sie wirft dem Kulturministerium auch vor, dem Rechnungshof eine entscheidende Studie vorenthalten zu haben.
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Bundestheater: “Systematisches Versagen”
Die Opposition weidet sich an den Erinnerungslücken von Ex-Kulturministerin Claudia Schmied.
http://kurier.at/kultur/buehne/bundestheater-systematisches-versagen/133.223.206

Leipzig
Festakt in Leipzig: Thielemann bekommt Richard-Wagner-Preis
http://www.mdr.de/sachsen/thielemann-wagner-preis100_zc-f1f179a7_zs-9f2fcd56.html

München
Ehrung für Christoph Eschenbach
Die Auszeichnung für ein Leben im Dienste der Musik ist mit 250.000 Euro dotiert und wird Christoph Eschenbach am 31. Mai 2015 im Münchner Herkulessaal überreicht.
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Wien/ Musikuniversität
Die Rektorin der Wiener Musikuniversität heißt Sych
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München
Die Beichte des Orchesterwarts
Drogenskandal in der Staatsoper: Urteil gefallen
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Olsberg/ Schweiz
10. Ausgabe von Sol Gabettas Musikfestival
Begonnen hat alles damit, dass sie sich ein Häuschen in der Nähe von Basel suchen wollte. Gefunden hat Sol Gabetta es in Olsberg. Dort initiierte sie auch das Musikfestival SOLsberg, das heuer seinen 10. Geburtstag feiert
http://www.br.de/radio/br-klassik/sendungen/leporello/solsberg-sol-gabetta-100.html

Eine Revolution aus Klang und Spiritualität
Hossam Mahmouds Oper „Tahrir” wurde am Salzburger Landestheater uraufgeführt
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Zürich
La Verità in Cimento in Zurich: On the Heels of a Baby-Swa
http://bachtrack.com/de_DE/review-la-verita-in-cimento-vivaldi-opernhaus-zurich-may-2015

Mailand
CO₂ at La Scala: a challenging truth by Giorgio Battistelli
http://bachtrack.com/de_DE/review-battistelli-co2-teatro-alla-scala-may-2015

London
Nachtrag zur “Bohème”
La bohème (Royal Opera House)
The venerable John Copley production of Puccini’s classic returns in its final Revival
http://www.whatsonstage.com/london-theatre/reviews/la-bohme-royal-opera-house_37912.html

Bel Canto Opera Reclaims Its Subtlety
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Richard Mantle: Will musicals save opera companies?
https://www.thestage.co.uk/opinion/2015/richard-mantle-will-musicals-save-opera-companies/

Is the BBC plotting to end gimmicks at the Proms?
Fans have snapped up tickets for concerts devoted to Doctor Who, Sherlock and Ibiza – but the Proms’ new director could put an end to such frivolity
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Daniel Barenboim, The Barenboim Project, Royal Festival Hall, Review
‘ towering musicianship
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New York
Review: In “With You, Armenia,’ Kissin and Others Honor the Slaughtered
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Toronto
BWW Review: M’DEA UNDONE, Not Your Typical Opera
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Istanbul
Vorschau
Downsized İstanbul Opera Festival to open with “Il Seraglio
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Wien/ “LEO”-Theater
“Lohengrin”: Einfacher Zauber
Ernst und Komik werden im Letzten Erfreulichen Operntheater zu friedliebenden Geschwistern.
http://derstandard.at/2000016545562/Lohengrin-Einfacher-Zauber

Rock/Pop
Line-Up für das Donauinselfest steht
Wanda, Anastacia, Nazar und Co werden zwischen 26. und 28. Juni auf der Donauinsel auftreten.
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Sprechtheater

Köln
Überwachung durch „Supernerds”: Das Theater wird Komplizin der NSA
Heute feiert „Supernerds” am Schauspiel Köln Premiere. Zuschauer mussten sich zuvor akkreditieren und wurden unbewusst Teilnehmer eines Spiels. Das ließ allerdings aus fiktivem Schrecken einen ganz realen werden
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Wien/ Volkstheater/ Buch
Walter Bruno Iltz: Kein Nazi, sondern anständiger Mensch
Paulus Mankers Buch “Enttarnung eines Helden”
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Ausstellungen/ Kunst

Karl-Lagerfeld-Retrospektive in Bonn:
Labelfelds Karlismen
Mit 126 Modellen von vier verschiedenen Labels zeichnet erstmals eine Werkschau die Karriere des kultigen Kleidermachers nach. Sie hält nicht ganz, was sie verspricht, punktet dafür aber anderweitig
http://www.nzz.ch/feuilleton/kunst_architektur/labelfelds-karlismen-1.18550941

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Unter’m Strich

Schweiz/ FIFA-Kongress
Blatter und die dunkle Seite der Macht
Heute lääst sich der FIFA-Präsident erneut auf weitere 7 Jahre wählen
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INFOS DES TAGES (FREITAG, 29. MAI 2015)

INFOS DES TAGES (FREITAG, 29. MAI 2015)

FOTO SOLOKONZERT MAGDALENA KOZENA – 27. Mai in der Wiener Staatsoper

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Magdalena Kozena mit ihrer Klavierbegleiterin. Foto: Wiener Staatsoper/Pöhn
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BREGENZER FESTSPIELE: Vielleicht schmeiß ich mich in den See”.  Pressekonferenz der Bregenzer Festspiele in Wien


Regisseur Stefan Herheim, Präsident Hans-Peter Metzler, Intendantin Elisabeth Sobotka, Marco Arturo Marelli. Foto: Peter Skorepa

Bregenz/Wien, 27.5.15. Frisch bei den International Opera Awards zum Festspiel des Jahres gekürt, läuft auch der Vorverkauf für die heurige Ausgabe der Bregenzer Festspiele nach Wunsch. Zwei Drittel der 176.000 Tickets für die Turandot auf der Seebühne sind bereits gebucht, bei den 7.700 im Festspielhaus für Hoffmanns Erzählungen sind es deutlich über die Hälfte, teilten die Organisatoren am Mittwoch in Wien mit.

 Jetzt muss nur noch der norwegische Starregisseur Stefan Herheim mit dem Lampenfieber vor seiner ersten Inszenierung von Jacques Offenbachs Werk Herr werden. “Vielleicht schmeiße ich mich in den See”, scherzte er angesichts von Hoffmanns Erzählungen, das in seiner Komplexität und Fragmentierung ein Trauma der Operngeschichte sei: “Man wird von Anfang an in ein Chaos geworfen.” Und doch sei er bereits seit seiner Kindheit fasziniert davon, ohne eigentlich zu wissen warum.

 Und nun wird seine Inszenierung im Festspielhaus gleich fünf Mal gezeigt, während dieser Programmpunkt in den Vorjahren meist nur zwei Mal zu sehen war. Ob er selbst jemals in Bregenz auch auf der Seebühne inszenieren könnte, da bleibt Herheim sehr skeptisch: “Ich habe Angst vor den Dimensionen.” Die entsprächen weder seinen Stärken als Regisseur noch seinen Vorlieben, glaubt der 45-Jährige: “Aber vielleicht werde ich auch mal erwachsen.”

 Dass man für das Spiel auf dem See eine gewisse Altersreife brauche, glaubt auch Herheims 65-jähriger Kollege Marco Arturo Marelli: “In seinem Alter hätte ich mich auch nicht getraut.” Nun erarbeitet der Schweizer die Turandot in den gewaltigen Dimensionen der Seebühne, für die derzeit 26 Termine programmiert sind. Er wolle dabei vor allem die psychologische Ebene des Stückes in den Vordergrund rücken: “Ich muss eine ganz neue Form finden für ein Kammerstück mit zwei großen Auftritten.” Dass er dabei wie gewöhnlich auch als Bühnenbildner fungiert, mache es nicht unbedingt leichter: “Es ist für mich ein dauernder Kampf – manchmal gibt der Bühnenbildner nach, manchmal der Regisseur.”

 Zufrieden ist jedenfalls Neo-Intendantin Elisabeth Sobotka nach dem ersten Termin vor zwei Wochen mit ihrem Projekt Opernatelier. Dabei sollen interessierte Zuschauer den gesamten Entstehungsprozess eines Werkes mitverfolgen können. Die Oper von Komponist Zesses Seglias soll dann “im Idealfall” 2017 in Bregenz ihre Uraufführung feiern. “Zeitgenössische Oper braucht eine zusätzliche Zuwendung ans Publikum”, betonte Sobotka.

 Eine weitere Neuerung ist die Verschränkung der Programmschienen, wonach nun die einzelnen Künstler gleich mehrfach zu Ehren kommen. So sind von Puccini, Offenbach oder Peter Eötvös, dessen neues Werk Der goldene Drache als Koproduktion mit Frankfurt zweimal in Bregenz zu hören sein wird, auch im Orchesterprogramm Werke programmiert. “Wir wollen gerne eine natürlich Verbindung schaffen”, umriss Sobotka das Vorhaben.

 Weiterhin Hoffnung auf eine Subventionserhöhung hat Festspielpräsident Hans-Peter Metzler, der erneut betonte, dass diese seit 19 Jahren nicht valorisiert worden seien. Bei einem Gesamtbudget von 20 Mio. Euro stammen 5,7 Mio. aus Subventionstöpfen. Nun werde man durch die erhöhte Mehrwertsteuer auf Tickets dem Bund ab der kommenden Ausgabe ja gleichsam ein Plus von 530.000 Euro gewähren. “Ich hoffe, dass das noch vor den Festspielen zurückkommt”, so Metzler.


Pressechef Renner, Stefan Herheim, Hans Peter Metzler, Elisabeth Sobotka, Marco Arturo Marelli. Foto: Peter Skorepa

 

https://lh3.googleusercontent.com/-c2enavLUj_0/VWcc3vkFRaI/AAAAAAAA8TA/Z-Uk0-tmNWo/s684/DSC02582.jpg
Elisabeth Sobotka, Marco Arturo Marelli. Foto: Peter Skorepa

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NEU IN UNSEREN KRITIKEN: JOHN GABRIEL BORKMAN IM WIENER AKADEMIETHEATER

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Birgit Minichmayr, Caroline Peters. Foto: Barbara Zeininger

Wiener Festwochen / Akademietheater: JOHN GABRIEL BORKMAN
nach Henrik Ibsen von Simon Stone
Koproduktion des Burgtheaters mit den Wiener
Festwochen und dem Theater Basel
Premiere: 28. Mai 2015  

Spaß bis ans Ende. Nein, Borkman stirbt offenbar doch nicht in Ellas Armen. Die Schwestern halten ihn zwar für tot und kuscheln sich zusammen. Doch der Tote scherzt mit dem Publikum, hebt zwei Finger – ein Kommentar zum Text der beiden: „Also. Jetzt sind wir wieder nur wir zwei“? Oder ein Victory-Zeichen, weil er die schrecklichen Weiber los ist? Der finale Lacher ist dem Abend solcherart sicher.

Und Regisseur Simon Stone schien geradezu aufzublühen, als er beim Verbeugen ein paar „Buh“-Rufe vernahm: Man will ja schließlich kontrovers sein, wen interessiert schon unwidersprochener Applaus? Dennoch – die Zustimmung war stürmisch, die Ablehnung gering. Man ist doch dankbar, wenn aus dem Leichenbitter Ibsen fast ein Kasperltheater gemacht wird!

Renate Wagner

ZUR PREMIERENKRITIK von Renate Wagner

ZUR FOTOGALERIE von Barbara Zeininger

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OPER FRANKFURT: BEGLEITPROGRAMM ZU BOHUSLAV MARTINŮS JULIETTA UND DREI EINAKTER

Unter dem Titel Oper Finale steht an der Oper Frankfurt seit der Spielzeit 2007/08 die jeweils letzte Premiere im Opernhaus im Zeichen besonderer Spielplangestaltung. Nachdem sich damit bereits Ludwig van Beethovens Fidelio (2008), Hans Pfitzners Palestrina (2009), Hector Berliozʼ Fausts Verdammnis (2010), Aulis Sallinens Kullervo (2011), Igor Strawinskys The Rakeʼs Progress (2012), Giuseppe Verdis Die sizilianische Vesper (2013) und Frederick Deliusʼ Romeo und Julia auf dem Dorfe (2014) im Mittelpunkt der Finale-Reihe präsentierten, bilden 2015 Bohuslav Martinůs Julietta und Drei Einakter den thematischen Ausgangspunkt für ein umfangreiches Begleitprogramm im Zeitraum vom 21. Juni bis 12. Juli 2015.

„Persönlich halte ich Martinů für einen der größten Musiker der Gegenwart. Er ist ein Schöpfer, der mit neuen Welten Zauber vollführt“, schwärmt Georges Ribemont-Dessaignes, Librettist des Operneinakters Messertränen. Und zu Recht gilt Bohuslav Martinů als einer der kreativsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. 1890 im tschechischen Polička geboren, lernte er als Siebenjähriger das Violinspiel und eignete sich bald autodidaktisch erste Fähigkeiten auf dem Gebiet der Komposition an. Nach einem Engagement als Violinist bei der Tschechischen Philharmonie in Prag, wo er für kurze Zeit bei Josef Suk Kompositionsunterricht nahm, siedelte Martinů 1923 nach Paris über. Von dort aus gelangte er zu internationaler Anerkennung als Komponist. 1940 emigrierte Martinů schließlich über Frankreich in die USA, wo er neben der Fortführung seines eigenen Schaffens, in dem er sich nun verstärkt mit existenziellen Fragen des menschlichen Lebens auseinandersetzte, als Kompositionslehrer an Hochschulen und Universitäten tätig war. 1953 kehrte er nach Europa, jedoch nie wieder in seine tschechische Heimat zurück. Er starb 1959 in Liestal bei Basel. Seine über 400 Kompositionen verschiedener Gattungen – Vokal- und Kammermusik, Orchesterwerke, Opern und Ballette – spiegeln unterschiedlichste Einflüsse wider: von tschechischer Volksmusik über den französischen Impressionismus und Neoklassizismus, von Zeitgenossen wie der Gruppe „Les Six“ oder Igor Strawinsky bis hin zum Jazz. Martinůs Musik verpflichtet sich zwar der Tonalität und tradierten musikalischen Formen, entwickelt sich dabei jedoch auf harmonischer und rhythmischer Ebene stets innovativ.

Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper

Vor dem eigentlichen Beginn von Oper Finale am 21. Juni 2015 widmen sich am 7. Juni 2015 sowie am 20. Juni 2015 bereits zwei weitere Veranstaltungen Bohuslav Martinů und seinem Werk. Diese Termine werden der Vollständigkeit halber in der folgenden Programmauflistung mit aufgeführt.

Sonntag, 7. Juni 2015, um 11.00 Uhr im Holzfoyer

Oper extra

Einführungsveranstaltung zur Premiere von Julietta

Preis: € 14 / ermäßigt € 7 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Samstag, 20. Juni 2015, um 15.00 Uhr im Holzfoyer


Hast Du Töne?

Orchester hautnah – Musik von Bohuslav Martinů

Mitwirkende: Ingo de Haas (Violine), Thomas Rössel (Viola), Rüdiger Clauß (Violoncello), Sarah Louvion (Flöte), Nanako Kondo (Oboe), Stephan Oberle (Klarinette), Heiko Dechert (Fagott), Mahir Kalmik (Horn)

Preis: € 6 Kinder / € 12 Erwachsene (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Sonntag, 21. Juni 2015, um 11.00 Uhr im Holzfoyer

Weltenzauber

Kammermusik im Foyer zu den Martinů-Premieren Julietta und Drei Einakter

Bohuslav Martinů: Sonate für Flöte und Klavier; Drei Madrigale für Violine und Viola; Trio für Flöte, Cello und Klavier; Nonett
Albert Roussel: elpénor für Flöte und Streichquartett

Mitwirkende: Ingo de Haas (Violine), Stephanie Breidenbach (Violine), Thomas Rössel (Viola), Rüdiger Clauß (Violoncello), Daniel Robert Graf (Violoncello), Bruno Suys (Kontrabass), Stephan Oberle (Klarinette), Sarah Louvion (Flöte), Nanako Kondo (Oboe), Heiko Dechert (Fagott), Mahir Kalmik (Horn), Seoung-eun Cha (Klavier)

Preis: € 13 / ermäßigt € 6,50 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

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Kurt Streit. Copyright: Kurt Mitteregger

Sonntag, 21. Juni 2015, um 18.00 Uhr im Opernhaus

Premiere / Frankfurter Erstaufführung

Julietta

Lyrische Oper in drei Akten von Bohuslav Martinů
In deutscher Sprache mit Übertiteln
Musikalische Leitung: Sebastian Weigle; Regie: Florentine Klepper
Mitwirkende: Juanita Lascarro (Julietta), Kurt Streit (Michel), Beau Gibson, Boris Grappe, Andreas Bauer, Nina Tarandek, Maria Pantiukhova, Magnús Baldvinsson, Marta Herman, Judita Nagyová, Michael McCown (verschiedene Bewohner des Städtchens)

Weitere Vorstellungen: 25., 27. Juni, 3., 8., 13. Juli 2015

Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr

Preise: € 19 bis 165 / ermäßigt € 9,50 bis 82,50 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Sonntag, 21. Juni 2015, um 16.00 Uhr im Holzfoyer

Was bist Du? – Leben und Werk von Bohuslav Martinů

Referent: Prof. Dr. Norbert Abels

Eintritt frei

Dienstag, 23. Juni 2015, um 20.00 Uhr im Holzfoyer

Zwiebelknoblauchgemüse

Lieder von Bohuslav Martinů und seiner Zeitgenossen sowie Ausschnitte aus seiner Korrespondenz

Mitwirkende: Studierende der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main –

Jolana Slavikova (Sopran), Sofia Pavone (Mezzosopran), Julian Habermann (Tenor) –,

Götz Payer (Klavier), Dominic Betz (Rezitation)

Preis: € 13 / ermäßigt € 6,50 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Samstag, 27. Juni 2015, um 17.00 Uhr im Holzfoyer

Martinů Panorama

Referenten: Prof. Dr. Norbert Abels, Mareike Wink

Preis: € 10 / ermäßigt € 5 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Sonntag, 28. Juni 2015, um 11.00 Uhr im Bockenheimer Depot

Oper extra

Einführungsveranstaltung zur Premiere von Drei Einakter

Preis: € 14 / ermäßigt € 7 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Montag, 29. Juni 2015, um 19.30 Uhr im Holzfoyer

Ausflüge mit dem Rauhaardackel

Werke von Bohuslav Martinů sowie Lieder und Erinnerungen seiner Zeitgenossen

Mitwirkende: Studierende der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main –

Jolana Slavikova (Sopran), Sofia Pavone (Mezzosopran), Julian Habermann (Tenor) –,

Götz Payer (Klavier), Dominic Betz (Rezitation)

Preise: € 13 / ermäßigt € 6,50 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Freitag, 3. Juli 2015, im Anschluss an die Vorstellung im Holzfoyer

Oper lieben

Foyergespräch zur Neuinszenierung von Julietta mit Bernd Loebe

Gäste: Florentine Klepper (Regie), Sebastian Weigle (Musikalische Leitung), Prof. Dr. Anne Bohnenkamp-Renken (Direktorin des Frankfurter Goethehauses)

Mit freundlicher Unterstützung von Huber EventCatering

Preis: € 12 / ermäßigt € 6 (inkl. Weinbewirtung; 12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Samstag, 4. Juli 2015, um 19.30 Uhr im Bockenheimer Depot

Premiere / Frankfurter Erstaufführungen

Drei Einakter

von Bohuslav Martinů

Messertränen (Larmes de couteau)
Oper in einem Akt

Zweimal Alexander (Alexandre bis)
Komische Oper in einem Akt

Komödie auf der Brücke (Veselohra na mostě)
Komische Funkoper in einem Akt
In deutscher Sprache mit Übertiteln

Musikalische Leitung: Nikolai Petersen; Regie: Beate Baron

Mitwirkende Messertränen: Elizabeth Reiter / Jessica Strong (Eleonora), Katharina Magiera (Mutter), Sebastian Geyer (Satan)

Mitwirkende Zweimal Alexander: Anna Ryberg (Armande), Sebastian Geyer (Alexandre), Simon Bode (Oscar), Katharina Magiera (Philomène / Erzählerin), Thomas Faulkner (Das Porträt / Erzähler)

Mitwirkende Komödie auf der Brücke: Sebastian Geyer (Sykoš, der Fischer), Maren Favela (Popelka), Thomas Faulkner (Bedroň, der Brauer), Katharina Magiera (Eva, seine Frau), Simon Bode (Der Schulmeister) u.a.

Weitere Vorstellungen: 6., 9., 10., 12., 15., 16., 17. Juli 2015

Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr

Preise: € 20 bis 70 / ermäßigt € 10 bis 35 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Sonntag, 5. Juli 2015, um 11.00 Uhr im Holzfoyer

Fifi, Toto und Minouche

Kammermusik im Foyer zu den Martinů-Premieren Julietta und Drei Einakter
Bohuslav Martinů: Sonatina für Trompete und Klavier; Quartett für Klarinette, Waldhorn, Violoncello und kleine Trommel

Boris Blacher: Divertimento für Trompete, Posaune und Klavier
Francis Poulenc: Trio für Trompete, Horn, Posaune; Elegie für Horn und Klavier

Mitwirkende: Sibylle Mahni (Horn), Stef van Herten (Horn), Manfred Keller (Posaune),Steffen Uhrhan (kleine Trommel), Stephan Oberle (Klarinette), Florian Fischer (Violoncello), Markus Bebek (Trompete), Tobias Hartlieb (Klavier)

Preis: € 13 / ermäßigt € 6,50 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Dienstag, 7. Juli 2015, um 19.30 Uhr im Haus am Dom

Liebe braucht Erinnerung

Referenten: Dr. Stefan Scholz, Prof. Dr. Norbert Abels
Mitwirkende: Solisten der Oper Frankfurt
Kooperation mit dem Haus am Dom

Eintritt frei

Sonntag, 12. Juli 2015, um 13.00 Uhr im Holzfoyer

Symposium zu Bohuslav Martinů

Preis: € 15 / ermäßigt € 7,50 (inkl. Bewirtung; 12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Karten für die genannten Veranstaltungen – soweit nicht mit freiem Eintritt angeboten – sind bei unseren bekannten Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de  oder im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.

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SERVUS-TVkulTOUR mit Holender

Christoph von Dohnányi

30.5.2015, 18:25 Uhr

Exklusiv bei ServusTV

HOL_Dohnanyi_14_©ServusTV
©ServusTV

In der letzten Folge dieser Staffel der „kulTOUR” stellt Ioan Holender den Dirigenten Christoph von Dohnányi vor, der bei Musikerkollegen für sein absolutes Gehör nahezu berüchtigt ist. Neben einem ausführlichen Gespräch mit dem Maestro persönlich reflektiert Ioan Holender auch mit Wegbegleitern Christoph von Dohnányis dessen lange Karriere. Der Besuch bei einer Probe mit dem Tonkünstler Orchester in Zürich zeigt den Dirigenten bei der Arbeit.

Mitwirkende: John Neumeier, Thomas Hampson, Rudolf Buchbinder, Anja Silja und Alexander Pereira.

Bereits mit 27 Jahren wurde Christoph von Dohnányi, Sohn des Juristen und Widerstandskämpfers Hans von Dohnanyi, zum jüngsten Generalmusikdirektor Deutschlands ernannt. In seiner darauf folgenden, langen Karriere hatte er diese Position in Lübeck, am Staatstheater Kassel, dem Cleveland Orchestra und dem Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg inne. Darüber hinaus war er Chefdirigent von renommierten Orchestern weltweit. Er begann ein Studium der Rechtswissenschaften, wechselte aber rasch zu den Fächern Komposition, Klavier und Dirigieren und machte seine große Leidenschaft, die Musik, zum Beruf.

In diesem sehr persönlichen Portrait erzählt der Dirigent, Generalmusikdirektor und Intendant seine Erfahrungen als Kind in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges und berichtet über seinen Vater, der als Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime sein Leben lies. Auch schildert Dohnányi wie er den Weg zur Musik fand, seinem Großvater beim Spielen zuhörte und dabei lernte, welche Lehrer ihn beeinflussten und wie seine lange und so erfolgreiche Karriere verlief.

Wegbegleiter, wie der Choreograf und Tänzer John Neumeier, der Bariton Thomas Hampson, Pianist Rudolf Buchbinder, Sopranistin Anja Silja und der Intendant der Mailänder Scala, Alexander Pereira, kommen im Interview mit Ioan Holender zu Wort und erzählen von ihren Erlebnissen und Zusammenarbeiten mit dem großen Dirigenten Christoph von Dohnányi.

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OFFENER BRIEF VON BERND LOEBE (Vorsitzender der deutschsprachigen Opernkonferenz) AN DIE NORWEGISCHE KULTURMINISTERIN

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 Die Kirche auf Schloss Hellenstein wird neuer Konzertort der Opernfestspiele Heidenheim

 Oper und sinfonische Konzerte sind das programmatische Zentrum der Opernfestspiele Heidenheim. Doch auch die Kammermusik findet durch Festspieldirektor Marcus Bosch einen festen Platz im Festspielprogramm. Nach der von Publikum und Fachpresse gefeierten Mezzosopranistin Vesselina Kasarova begrüßen die Opernfestspiele Heidenheim nun ein Weltklasseensemble. Mit „Al Ayre Espanol“ ist eines der weltweit profiliertesten Ensembles für Alte Musik zu Gast auf dem Heidenheimer Schlossberg – und das an einem besonderen Ort. Denn welcher Raum von Schloss Hellenstein könnte sich besser eignen für ein Konzert mit Alter Musik als die Schlosskirche? Auf dem Programm von „Barock im Schloss“ am 14. Juni um 20 Uhr stehen die Triosonaten op. 5 von Georg Friedrich Händel.

 Den Sonaten-Zyklus op. 5 komponierte der an sich in London sensationell erfolgreiche Komponist Händel in einer Zeit der finanziellen Krise. Als Opernunternehmer war Händel durch Intrigen der zerstrittenen englischen Adelshäuser zeitweise in den Ruin getrieben worden. Dennoch und in jedem Takt spürt man in dieser Kammermusik den Opernkomponisten. Tänzerische Rhythmen, das Spiel mit Licht und Schatten in den Harmonien und nicht zuletzt zahlreiche Anleihen aus eigenen Bühnenwerken machen aus dem Zyklus ein Juwel im Schaffen des Barockmeisters.

 Das spanische Ensemble Al Ayre Español wurde von Eduardo López Banzo im Jahr 1988 gegründet. Im Zentrum der Arbeit des Ensembles stand zu Beginn die Erweckung der spanischen Barockmusik aus dem Dornröschenschlaf. Mit fundierter historischer Forschung und Aufführungen voller Vitalität machte sich Al Ayre Español bald einen Namen als eines der herausragenden europäischen Barockensembles. Die Musiker um den Cembalisten Eduardo López Banzo widmen sich sowohl der Alten Instrumentalmusik als auch der barocken Oper bis hin zu Werken von Haydn und Mozart. Al Ayre Español war und ist zu Gast in den großen Konzertsälen und Opernhäusern sowie auf Musikfestivals der ganzen Welt. Im Jahr 2012 debütierte das Ensemble in der Berliner Philharmonie. Zahlreiche Aufnahmen verschiedener Labels wie Harmonia Mundi, Fono Forum oder Editor´s Choice liegen vor. Eduardo López Banzo wird als Dirigent von führenden Orchestern und Ensembles in Europa und den USA eingeladen. Seit mehreren Jahren verbindet Eduardo López Banzo mit Marcus Bosch eine längere Künstlerfreundschaft. Im Jahr 2013 war Banzo bereits Gastdirigent am Pult der Cappella Aquileia.

 Karten und weitere Informationen: Tourist-Information Heidenheim
Elmar-Doch-Haus, Hauptstraße 34

Tel. 07321 327 7777 / www.opernfestspiele.de

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TIROLER LANDESTHEATER INNSBRUCK

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PROGRAMMTIPP : “BRICK” – Wien Fünfhaus

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Die Aufführungen

Das Ensemble von Kultur.Theater.Musik hat sich darauf spezialisiert, klein besetzte Musiktheaterwerke abseits der großen Opernbühnen in einem intimen Rahmen zur Aufführung zu bringen. Erstmals sind nun drei Produktionen an nur zwei Abenden am gleichen Spielort zu erleben, eine Art Mini-Festival.

Das Brick 5, kultureller Hotspot des 15. Bezirks, verwandelt sich am 22.06 und 24.06.2015 in eine Opernbühne.

Auf dem Programm stehen drei sehr unterschiedliche Einakter:

„Der Apotheker“ von Joseph Haydn, eine klassische opera buffa, „Das Bildnis der Manon“ von Jules Massenet, eine romantische opéra comique und „Die schöne Galathée“ von Franz von Suppé, ein Meisterwerk aus der Frühzeit der Operette.

Und die Besonderheit dieser drei Aufführungen: Die Besetzung ist bei allen drei Werken identisch!

Um die Musik zum Leben zu erwecken, steht ein hochkarätiges junges Ensemble unter der musikalischen Leitung der Pianistin Nana Masutani zur Verfügung: Die polnische, in London lebende Sopranistin Iza Kopec, der international erfolgreiche Countertenor Armin Gramer, der aus Niederösterreich stammende Tenor Martin Mairinger, sowie der kärntner Bariton Johannes Hanel. Alle 4 Sänger werden in jeweils 3 Partien zu sehen und zu hören sein.

Für die Inszenierung und Bearbeitung der Stücke ist die aus unzähligen Musiktheaterproduktionen, sowie aus Ö1, bekannte Ulla Pilz verantwortlich.

Der Apotheker“ von Joseph Haydn

….die meisterhafte Musik, die an einigen Stellen schon Mozarts beste Werke vorwegzunehmen scheint und die spritzige und turbulente Handlung samt Liebeswirren, grotesker Verkleidungen und Happy End; damals wie heute eine Kombination, die beste Unterhaltung auf höchstem künstlerischem Niveau garantiert…

„Das Bildnis der Manon“ von Jules Massenet

….Die Oper „Manon“ von Jules Massenet ist wohl jedem Opernfreund ein Begriff. Kaum jemand weiß aber, dass sich Massenet zehn Jahre nach seiner berühmten „Manon“ noch einmal mit diesem Themenkreis befasst und den zauberhaften Einakter „Le Portrait de Manon“ komponiert hat. Es handelt sich hier nicht nur um eine Fortsetzung der Geschichte in intimeren Rahmen, Massenet spielt auch mit musikalischen und dramaturgischen Reminiszenzen an seine berühmte Oper, und so entsteht eine sehr spezielle Mischung aus Drama, Leichtigkeit und Witz…

„Die schöne Galathée“ von Franz von Suppé….Pygmalion hat eine perfekte weibliche Schönheit aus Stein gemeißelt und sich so sehr in die Steinerne verliebt, dass diese zum Leben erwacht. Aber nicht nur er ist von ihr hingerissen, sondern auch sein Diener Ganymed und der reiche Mäzen Mydas. Kaum am Leben, steht die schöne Galathée also schon zwischen drei Männern…

….als wesentlicher Bestandteil des Bühnenbilds werden Skulpturen der Bildhauerin Barbara Szüts zu sehen sein
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Liebe Kunstfreunde, liebe Kunstfreundinnen,

Heute, Freitag, der 29.5.2015, findet die

 LANGE NACHT DER KIRCHEN

in der Militärpfarre St. Nepomuk beim Militärkommande Wien,, 1130 Wien, Fasangartengasse 101*

oder für Autofahrer 1130 Wien, Würzburggasse 8, statt

 Die GEMEINSCHAFT BILDENDER KÜNSTLER

lädt zur Vernissage um 19,15 Uhr

 *zu erreichen öffentlich mit der U4, Station Hietzing und anschließend den Buslinien 56 B und 156 B bis Stranzenberggasse

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