Der Neue Merker

DIE MITTWOCH-PRESSE (22. OKTOBER 2014)

Für Sie in den Zeitungen gefunden. Die MITTWOCH-PRESSE (22. OKTOBER 2014)

Dichtes Kulturprogramm zum Nationalfeiertag
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Münchner Philharmoniker
Das Orchester der Stadt in China
Die Münchner Philharmoniker gastieren in Peking, Shanghai und Taipeh
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Elina Garanca: “Ich bin eine Diva – wenn es sein muss”

Ein Gespräch mit der lettischen Mezzosopranistin Elina Garanca über ihre Traumrollen, Lampenfieber und die Chormusik in ihrem Blut. Am 23. Oktober gastiert sie in der Hamburger Laeiszhalle
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Wien/ Konzerthaus
Villazón: Sänger, Tänzer, Jongleur und Entertainer
Kritik: Startenor Rolando Villazón ist ein Entertainer im besten Sinn.
http://kurier.at/kultur/musik/villazn-saenger-taenzer-jongleur-und-entertainer/92.514.848

München/ Bayerische Staatsoper
Kaum verhüllt gewonnen, mit SM-Quatsch genervt
Janaceks “Die Sache Makropoulos” in der Staatsoper
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Halt auf halber Strecke
Árpád Schilling inszenierte an der Bayerischen Staatsoper Leoš Janáčeks „Die Sache Makropulos
http://www.merkur-online.de/aktuelles/kultur/halt-halber-strecke-4178076.html
Szenen eiskalten Startums in Janáčeks „Sache Makropulos
http://www.nmz.de/online/szenen-eiskalten-startums-in-janaceks-sache-makropulos

Dreiecksbeziehungen
Der Komponist, seine Gattin und die Geliebte
Joachim Reiber zeigt, dass die Klassikgötter keineswegs unbescholten waren
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Heidelberg
Mendelssohns Elias eröffnet die Bachchor-Konzerte Heidelberg 2014
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Graz/ Musikverein
Bluttriefende Ouvertüre zum Massenmord
Guschlbauer dirigierte Philharmonische Soirée.
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Rom
Italian Opera’s Biggest Drama Unfolds Behind the Scenes
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London
LSO/Pappano, Barbican, review: ‘a performance of warm intensity’
London Symphony Orchestra gave a concert full of richly characterised detail, says John Allison
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New York
Distress at Sea, and Offstage
John Adams’s “Death of Klinghoffer’ at the Metropolitan Opera
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Protestors disrupt The Death of Klinghoffer opera at New York’s Lincoln Center
Audience members interrupt performers with cries of “shame’, as protesters earlier called for Metropolitan Opera to cancel performance of work they claim is antisemitic
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For John Adams, a Day of Music, Not Protests
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Chicago
Reframing Swan Lake: Joffrey Ballet Revives Wheeldon Masterpiece
http://bachtrack.com/de_DE/review-swan-lake-joffrey-ballet-october-2014

Seattle
At Seattle Opera: A dashing “Don Giovanni’
A review of both casts in Seattle Opera’s impressive production of Mozart’s “Don Giovanni,” on stage through Nov. 1, 2014.
http://seattletimes.com/html/thearts/2024826892_dongiovannireviewxml.html

Feuilleton
10 of the best: Classical music comedies and parodies
We present an occasional and light-hearted series: a selection of 10 clips, this week our pick of classical music’s best parodies, comedies and sketches. What are your own favourites? Tell us in the comments section below
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BR-Klassik
Zeit für Musik
http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

Linz
Musical “Chkrtschkrzz”: Der Film ist stumm, die Songs großartig!
Uraufführung: Das Musical “Chkrtschkrzz” blickt ins Hollywood des Jahres 1927 zurück
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Fazil Says Kompositionen sind der Türkei nicht mehr genehm
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Sprechtheater

Schauspielerin Ursula Lingen 86-jährig gestorben
Die Tochter von Theo Lingen spielte zuletzt als Partnerin von Michael Heltau am Burgtheater
http://kurier.at/kultur/buehne/schauspielerin-ursula-lingen-86-jaehrig-gestorben/92.510.867

Wien/Theater Nestroyhof/Hamakom
Salon5 holt Waldheim-Holzpferd aus dem Stall
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Ausstellungen/ Kunst

Amerikanische Eleganz
Zum Tod des Modedesigners Oscar de la Renta
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Mauerbach/ Niederösterreich
Tage der offenen Ateliers – K.I.K.31
„Momentaufnahme” hieß die Ausstellungseröffnung der Allroundkünstlerin und Organisatorin I.R.I.S.
http://www.meinbezirk.at/mauerbach/kultur/tage-der-offenen-ateliers-kik31-d1123470.html

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Unter’m Strich

München und seine Minderheiten – eine endlose Geschichte
Zur Geschichte der Migration in und nach München
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Fall Bandion”: Schieder über so viel Blödheit schockiert
http://derstandard.at/2000007136984/Schieder-ueber-Bloedheit-schockiert

 

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INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 22. OKTOBER 2014)

 INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 22. OKTOBER 2014)

Mikko Franck dirigiert die Neuproduktion von “Elektra” an der Wiener Staatsoper

 Der finnische Dirigent Mikko Franck, der zuletzt mit großem Erfolg die Premierenproduktion von “Lohengrin” im April 2014 leitete, übernimmt die von Franz Welser-Möst zurückgelegten Dirigate von Richard Strauss’”Elektra”-Premiere am 29. März 2015 sowie der Reprisen am 1., 4., 7. und 11. April. Die Vorstellung am 16. April dirigiert Peter Schneider.

In der Neuproduktion von Uwe Eric Laufenberg verkörpert KS Nina Stemme die Titelpartie, Anna Larsson die Klytämnestra, Anne Schwanewilms die Chrysothemis und KS Falk Struckmann den Orest.

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 Solistenkonzert an der Wiener Staatsoper: Ludovic Tézier und Thuy Anh Voung (28. 10.)

Am Dienstag, 28. Oktober 2014 (20.00 Uhr) gestaltet der französische Bariton Ludovic Tézier, der bisher im Haus am Ring als Conte d’Almaviva (Le nozze di Figaro), Rodrigo (Don Carlo und Don Carlos), Wolfram von Eschenbach (Tannhäuser) sowie in der Titelpartie von Werther zu erleben war, das zweite Solistenkonzert in dieser Saison. Am Klavier begleitet von Thuy Anh Voung präsentiert er Werke von Henri Duparc, Maurice Ravel und Robert Schumann.

Karten zwischen 7,- und 60,- Euro sind an allen Kassen der Bundestheater sowie online erhältlich.

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Ludovic Tezier

Programm:

Henri Duparc
6 Mélodies
L’ invitation au voyage
La vague et la cloche
Extase
Phydilé
Testament
La vie antérieure
Chanson triste

Maurice Ravel
Don Quichotte à Dulcinée
Chanson romanesque
Chanson épique
Chanson à boire

Robert Schumann
Dichterliebe op. 48
Im wunderschönen Monat Mai
Aus meinen Tränen sprießen
Die Rose, die Lilie, die Taube, die Sonne
Wenn ich in deine Augen seh’
Ich will meine Seele tauchen
Im Rhein, im heiligen Strome
Ich grolle nicht
Und wüßten’s die Blumen, die kleinen
Das ist ein Flöten und Geigen
Hör ich das Liedchen klingen
Ein Jüngling liebt ein Mädchen
Am leuchtenden Sommermorgen
Ich hab’ im Traum geweinet
Allnächtlich im Träume
Aus alten Märchen
Die alten, bösen Lieder

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KULTUREVENTS, KUNTERBUNT ZUSAMMENGEMIXT- Ungarn wirbt für ein neues Kulturereignis – von einem Opern- und Gesangswettbwerb bis zu The Tiger Lillies beim CAFe BUDAPEST–Festival

 Das alljährliche große Budapester Frühlingsfestival hat nun ein ebenso attraktives herbstliches Pendant gefunden. CAFe BUDAPEST heißt es ab nun im Oktober: Gut für die Tourismus-Werbung (mit Winter-Angeboten in Budapester Hotels: plus einer Nacht gratis), noch besser aber als ein breit gefächertes Kulturangebot für ein jüngeres, für ein aufgeschlossenes heimisches Publikum.

Auf Budapest Prachtboulevards ist so gut wie nichts von einer politischen Katerstimung zu merken: Viel Reklame für die verschiedensten Kulturevents, sehr viel Jugend, viele Touristen, nicht zu wenig Polizei – allerdings weniger Musikalien- und Buchhandlungen, dafür Restaurants an jeder Ecke und exklusive Flagship-Stores. Die Meinungen unter den Kulturschaffenden über Ungarns derzeitige autoritäre Regierung sind sehr geteilt, doch nicht wenige können (oder müssen) wohl sagen: “Uns geht es gut, sogar ein klein bisschen besser.”

 Die unterschiedlichsten künstlerischen Gruppierungen haben sich jedenfalls zusammengefunden und werden ab nun ein an Veranstaltungen überbordendes Herbstfestival folgen lassen. CAFe BUDAPEST heißt jetzt der Budapester Werbeslogan für den Oktober. Nix Kaffehaus, sondern Contemporary Art Festival. Und dabei verblüfft schon sehr die Vielfalt der sich hier einstellenden Ensembles. Kunterbunt geht es da an den verschiedensten Spielstätten rund mit aktuellen Kreationen in allen Kunstsparten: Viel Jazz, Ballett und Modern Dance, Schauspiel (etwa ein “1914″-Habsburger-Untergangsdrama), Pop und Rock und Street-Brass. Und es trifftet mit vielen Gästen – etwa The Tiger Lillies, Laurie Anderson, Nina Hagen – doch zu einem gewissen Showcharkter hin. Allerdings, auch moderne Oper (Péter Eötvös´ “Lady Sarashina”) und Avantgardemusik haben heuer hier ihren CAFe-Platz gefunden..

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Punch and Judy”. Foto/ Armin Bardel/ Neue Oper Wien

Österreich? Ist hier im Kreativ-Reigen abgemeldet. Nicht doch, halt, ganz überraschend: In diesem “Crossing the Lines”-Kulturmix stellt sich jetzt auch das bislang in Szeged abgehaltene Armel Opera Festival ein. Dies ist ein vom Fernsehkanal Arte gesponserter ungarisch-französischer Opern- und Gesangswettbewerb. Fünf moderne Operninszenierungen werden jeweils für eine Aufführung nach Ungarn eingeladen, die gelungenste Produktion und der interessanteste junge Sänger (diesmal: die quicklebendig kokettierende Sopranistin Marion Grange von der Oper Biel-Solothurn) werden gekürt. Und Österreich hat heuer gar doppelt gewonnen: Sowohl die Auszeichnung der Jury wie den Publikumspreis konnte “Neue Oper Wien”-Chef und Dirigent Walter Kobéra für Leonard Prinsloos Wiener Inszenierung von Harrison Birtwistles “Punch and Judy” im Thalia-Theater entgegennehmen. Das hat schon seinen internationalen Wert.

Die Ungarische Staatsoper als bestens besuchte Touristenattraktion ist zwar nicht unter der CAFe BUDAPEST–Flagge gesegelt, doch auch hier hat sich, wie Michael Haneke, ein Auslands-Oscar-Preisträger an Mozarts “Così fan tutte” versucht. Ebenfalls erfolgreich und mit totaler Blickrichtung auf die Musik. Jirí Menzel, Tschechiens oftmals preisgekrönter Nouvelle Vague–Schauspiel– und Filmregisseur, hat mit dem Scharfblick des großen alten Theatermannes auf sensible psychologische Feinarbeit hingezielt: Alles auf der Bühne muss sich Mozarts Gefühlswelt unterordnen, heiter und ohne falschen Firlefanz. Und, völlig konträr zu den fluktuierenden Gäste-Engagaments und der Einkaufspolitik der Wiener Staatsoper wie an den Musiktheatern in den Bundesländern: Jirí Menzel hat seine “Così fan tutte”-Inszenierung mit zwei Besetzungen erarbeitet – alle jüngere Sänger, alle ausschließlich ungarischer Eigenbau. Solch eine Nachwuchspflege ist in Österreich völlig verloren gegangen.

Meinhard Rüdenauer
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Konferenz der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte), in Kooperation mit der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien: Carl Goldmark (1830 – 1915). Werk, Leben, kulturelles Umfeld und Rezeptionsgeschichte.

 27.-29. 11. 2014, Wien


Carl Goldmark

 Am 2. Januar 2015 jährt sich zum 100. Mal der Todestag des alt-österreichischen Komponisten Carl Goldmark. Aus diesem Anlass veranstaltet das „Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte“ der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Kooperation mit der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, der Wienbibliothek im Rathaus und der Gemeinde Deutschkreutz eine großteils von der Gemeinde Wien finanzierte internationale Konferenz über Leben, Werk und Nachwirkung des Komponisten.

Der als Sohn des Kantors der jüdischen Gemeinde in Deutschkreutz (Burgenland) aufgewachsene Goldmark war Jahrzehnte lang eine der Zentralfiguren des Wiener Musiklebens. Seine Oper „Die Königin von Saba“ war vom Tag der Uraufführung (10. März 1875) bis zum Anschluss Österreichs an NS-Deutschland 1938 eines der Repertoirestücke des Wiener Opernhauses (277 Aufführungen im Lauf von mehr als sechs Jahrzehnten). Ähnliches gilt für das Budapester Opernhaus, aber auch an vielen anderen Opernhäusern der ganzen Welt – bis New York und Buenos Aires – wurde dieses Werk mit großem Erfolg aufgeführt. Für die Wiener Hofoper war Goldmark etwas, was es heute in dieser Form nicht mehr gibt: Eine Art „Hauskomponist“, fünf seiner sechs großen Opern wurden hier uraufgeführt.

Die Konferenz beschäftigt sich u.a. mit der der zentralen Rolle, die Goldmark über Jahrzehnte im Wiener Musikleben eingenommen hat und den Gründen dafür, warum er heute in der „Musikstadt Wien“ fast vollkommen vergessen scheint. Der Bruch in der Rezeptionsgeschichte lässt sich eindeutig auf die NS-Zeit datieren. Geklärt werden soll auch, warum es nach 1945 nicht zur Weiterführung der Rezeptionsgeschichte kam.

 Programm: http://www.oeaw.ac.at/ikt/fileadmin/mediapool/archiv/work/ProgrammFolder_Goldmark.pdf
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 Neuer Online-Auftritt der Semperoper

 Umfassend modernisiert, gut strukturiert und noch funktionaler – so präsentiert sich die neue Internetseite der Semperoper Dresden unter www.semperoper.de. Neuigkeiten werden spartenübergreifend auf der Startseite angezeigt, wo sich auch die Kalenderübersicht befindet. Mit ihrer Hilfe können Vorstellungstage direkt angewählt werden. Vorstellungsbesuche lassen sich nun noch einfacher planen: Kontaktdaten des Besucherservices, Öffnungszeiten, Kartenpreise sowie Informationen über spezielle Offerten, gastronomische Angebote und die Anreise sind im neuen Menüpunkt »Ihr Besuch« zusammengefasst.

Im Online-Ticket-Shop ist es von jetzt an außerdem möglich, bei der Platzauswahl die damit verbundene Perspektive auf die Bühne zu simulieren. Und natürlich ist die Internetseite nicht nur für PCs, sondern auch für Tablets und Smartphones optimiert.
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 »Die Semperoper für Kinder« – ein Buch zum Lesen und Ausmalen

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 Zum vielfältigen Programm der Semperoper Dresden mit speziellen Produktionen, Konzerten und Workshops für junge Leute ist nun etwas ganz Besonderes hinzugekommen: »Die Semperoper für Kinder«, ein liebevoll illustriertes Buch zum Lesen und Ausmalen. Das Autorenteam Silke Kurpiers, Inspizientin an der Semperoper, sowie Sabine Klemm und Toni Burghard Friedrich entführen in die Welt vor und hinter dem Vorhang der Semperoper, erzählen von vielen interessanten Berufen am Theater, vom turbulenten Tagesablauf an einem Opernhaus und beschreiben, wie das prachtvolle Gebäude der Semperoper erbaut wurde.

»Die Semperoper für Kinder … oder warum bei uns keine Elefanten von der Decke hängen« ist ab sofort zum Preis von 12 Euro im Opernshop erhältlich.

 »Die Semperoper für Kinder« wurde mit der Unterstützung der Rudolf Wöhrl AG, Nürnberg realisiert.

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 WIENER NEUDORF: DIE ZAUBERFLÖTE am 8. November

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Sa.,8. November 2014, 18:00 Uhr

Wr. Neudorf
Festsaal Freizeitzentrum
Eumigweg 1-3

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INTERNATIONALE IGNAZ J. PLEYEL-GESELLSCHAFT:

67. Matinee der Internationalen Ignaz Joseph Pleyel Gesellschaft(IPG)
A-3701 Ruppersthal 137

Sonntag, 26. Oktober 2014, 11:00 Uhr
Pleyel Museum, 3701 Ruppersthal 108 (vis a vis von Pleyles Taufkirche)

 DIE KÜNSTLER:


Stephanie Timoschek & Christine David, Foto-Copyright: Nancy Horowitz

Pleyel – Klavierduo Stephanie Timoschek & Christine David am Original Ignaz Pleyel Hammerflügel, Opus 1614, 1830, die sich anscheinend in Pleyels vierhändige Klavierwerke verliebt haben, und daher auf dem richtigen Weg sind, diese “Sonates à quatre mains pour le Piano Forte” im Sinne und im Geist unseres Meisters zu interpretieren. Wir laden Sie herzlich ein, dieses Konzert gemeinsam mit uns zu erleben!

 Moderation: Adolf Ehrentraud

 DAS PROGRAMM:

Ignaz Joseph Pleyel (1757 Ruppersthal-1831Paris): Sonata II., Es-Dur, a quatre mains pour le Piano Forté 1805, Ben 5268 (Ben 528, 1795) -Allegro, -Andante Amoroso, -Rondo.Moderato
Johann Christian Bach (1735 Leipzig-1782 London): Sonate C-Dur op. 15 Nr. 6 (fürs Klavier zu 4 Händen) -Allegro, -Rondo. Allegretto
Ignaz Joseph Pleyel (1757 Ruppersthal-1831Paris) Sonate in e-Moll op. 25/3, 1807, Ben 5119 (Ben 518, 1789) -Adagio, -Allegro molto
Ignaz Joseph Pleyel (1757 Ruppersthal-1831Paris): Sonate Nr. II in g-Moll, Ben 5203, 1789/90 (Ben 520, 1789) -Allegro, – Largo espressivo, – Menuetto. Allegretto

 Zugabe: Überraschungen mit Werken von Frédéric Chopin und Ignaz Joseph Pleyel!
Änderungen aller Art vorbehalten!

Mehr: www.pleyel.at
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Ölbronn / Mühlacker: Festakt und Festkonzert der Gottlob-Frick-Gesellschaft – 18./19.10.2014

Alle Jahre wieder finden sie sich hier ein, die Sänger, deren Namen manchem Opernfreund den Puls beschleunigen. Denn die Gottlob-Frick-Gesellschaft, mit der sich der Geburtsort des Bassisten schmücken darf, veranstaltet zuverlässig Mitte Oktober ihr ebenso ehrgeiziges wie opulentes Künstlertreffen, das schon beim Eintreffen der Gäste im Hotel zum Who is Who der hochkarätigen Sänger der letzten Jahrzehnte wird. Nach dem ausgiebigen Begrüßungs-Imbiss geht´s dann per Omnibus zum Konzerthaus Mühlehof in Mühlacker, in dessen Gottlob-Frick-Saal es sich der Präsident der Gesellschaft, Hans A. Hey, nicht nehmen lässt, seinen illustren Gästen einen Festakt zu bieten, dessen feststehendes Ritual er jedesmal mit frappierenden Überraschungen anreichert.

Diesmal waren unter den Ehrengästen, die mit der Gottlob-Frick-Medaille ausgezeichnet wurden, keine Geringeren als René Kollo und Sir Donald (hinter dem sich niemand anderes als Donald McIntyre verbirgt!). Der Träger der Medaille in Gold, mit Spannung erwartet, war Prof. Gerd Uecker, der Opernfreunden aus ganz Mitteleuropa ein Begriff ist, leitete er doch auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn die führenden Opernhäuser von München und Dresden – und fand daneben und danach noch Zeit und Kraft, sich intensiv des Sängernachwuchses anzunehmen. Dieses Leben für die Opernkunst und ihren Fortbestand wurde von Hans A. Hey in seiner ebenso anschaulichen wie temperamentvollen Laudatio als mustergültig im Sinne der Gottlob-Frick-Gesellschaft und ihres Namensträgers gewürdigt. Die Ehrung samt den gerührten Dankesworten des Preisträgers wurde vom handverlesenen Publikum mit herzlichem Beifall bedacht.

Der 2. Teil der Veranstaltung, das Festkonzert, stand diesmal ganz im Zeichen der Losung, die von der Bühne herab jedes Publikum an seine erste Pflicht erinnert: Ehrt eure deutschen Meister! Die Ausschnitte aus Flotows „Martha“, Webers „Freischütz“ und Beethovens „Fidelio“ wurden traditionsgemäß vom hochmotivierten Heilbronner Sinfonieorchester begleitet. Sein umsichtiger Leiter Peter Braschkat wagte sich auch an die drei Ouvertüren, von denen ihm Flotows biedermeierliches Stück, das den Festakt eröffnete, am besten gelang. Bei Webers sonnenglänzendem Wald und Beethovens warnendem Hornruf gerieten die Blechbläser dann doch gelegentlich ins Straucheln.

Bei den Solisten glänzte Miriam Portmann mit dem Kunststück, die Lyrik von Marthas schlichtem Lied von der letzten Rose ebenso tonschön zu treffen wie Agathes banges Warten auf den Geliebten mit seinen hymnischen Aufschwüngen. Sogar für den gefürchteten Schluss der Leonoren-Arie hatte sie noch die nötigen Reserven. Clemens Bibers Stärke ist nach wie vor die gepflegte Lyrik in Lyonels schmachtender Arie. Als unglücklicher Max führte er die lyrische Kantilene dann vorsichtig, aber sicher zu dramatischer Verzweiflung. Auch den abgehärmten Florestan machte er mit gebändigter Intensität glaubhaft. Claudius Muth war den beiden hohen Stimmen ein zuverlässiger Ensemblepartner und sang, nachdem er bei Kaspars dämonischer Rachearie an seine stimmtechnischen Grenzen gestoßen war, Roccos behäbige Goldarie überzeugend. Einer der Höhepunkte des Programms war schließlich das wundersame Terzett Euch werde Lohn. Am Schluss stand das jubelnde Duett, das dem Konzert als Motto diente: O namenlose Freude!

Am Abend ließen es sich die Ölbronner nicht nehmen, den Festgästen ein opulentes Buffet bereitzustellen, bei dem es wieder an nichts fehlte – bis hin zur aufmerksamen Bedienung an den Tischen. Und um zu zeigen, dass hier immer noch schöne Stimmen nachwachsen, machte der Helferchor den Gästen mit einem stimmungsvollen Ständchen seine Aufwartung!

Im Zentrum der abschließenden Sonntags-Matinee stand diesmal ein Nestor der Opernbühne. Bevor er aber die Gäste mit Plaudereien aus seinem langen Bühnenleben erfreuen durfte, wurden sie erst mal auf die Folter gespannt: durch einen Vortrag des verdienten Regisseurs Hans-Peter Lehmann, der, von Thomas Voigt sachkundig moderiert, über sein Projekt mit Wagners Walküre in Taipeh ausführlich berichtete. Im Zentrum seiner Ausführungen stand seine Bewunderung für den unermüdlichen und reibungslosen Einsatz und die erstaunlichen Ergebnisse der taiwanesischen Künstler, Techniker und Handwerker in dieser für sie nicht eben vertrauten Materie.

Schließlich holte ihn der Moderator auf die Bühne: den inzwischen 90jährigen Mehrfach-Künstler und Seiteneinsteiger Franz Mazura. Was heißt hier schon Kammersänger, wenn einer wie er, nicht nur in Bayreuth, kaum eine Partie der Bass- und Baritonlage ausgelassen hat – teils freiwillig und vorbereitet, teils als kurzfristiger Einspringer – und immer mit bemerkenswertem Erfolg! Vorgesehen als Klingsor, plötzlich die Vorstellung retten zu müssen, indem man zum Gurnemanz wechselt, das will geleistet sein. Und dergleichen Gusto-Stücke aus seinem Zickzack-Lebenslauf sprudelt der immer noch vitale und charmante alte Herr nur so heraus, dass dem Moderator kaum noch etwas zu tun bleibt. Chapeau!

Aber es wurde noch besser. Man hatte sich gut vorbereitet und zwei Filmausschnitte aus dem Bayreuther Chéreau-Ring mitgebracht – und dafür gesorgt, dass die Sänger von damals fast alle im Saal waren: Neben Franz Mazura nahmen René Kollo, Dame Gwyneth Jones und Sir Donald McIntyre Platz. (und im Zuschauerraum saß noch die Erda von damals, Ortrun Wenkel, und die Sieglinde Hannelore Bode.) Nun begann ein Wettlauf um die besten Anekdoten und Pointen: Jones schwärmte von Chéreau, McIntyre dagegen bescheinigte ihm Sängerfeindlichkeit. Und Kollo erzählte, wie er mit gebrochenem Fuß den Siegfried aus der Gasse sang und Chéreau ihn schwitzend spielte. Und Voigt ließ sie gewähren – das Beste, was er tun konnte.

Die ausgelassene Runde konnte nur übertroffen werden von den beiden Ausschnitten aus dieser Produktion: Wotans Abschied mit Jones/McIntyre und der Schluss des 2.Akts der Götterdämmerung mit Jones/Mazura/(Hübner). Glück und Gänsehaut beendete die Matinee, und hundert prominente Kollegen konnten lächelnd nach Hause fahren. Dabei hatte das Ganze als Zitterpartie wegen des Lokführerstreiks angefangen. Ende gut, Anfang vergessen…

Johannes Schenke      
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WIEN / HOFMOBILIENDEPOT „Die Roten Erzherzogin“ und SIMILAR PAIRS

Herbstveranstaltungen im Hofmobiliendepot • Möbel Museum Wien

Ein Theaterstück und eine Fotoausstellung stehen in den kommenden Wochen im Hofmobiliendepot zusätzlich zur laufenden Ausstellung „Der perfekte Haushalt aus Papier. Bürgerlicher Alltag zur Zeit Mozarts“ auf dem Programm.

 Die rote Erzherzogin.
Kammerstück von und mit Elisabeth-Joe Harriet an Original-Möbeln im Hofmobiliendepot
Sonntag, 9. November 2014 bis Sonntag, 15. März 2015

Kronprinz Rudolfs Tochter, Erzherzogin Elisabeth von Österreich, dargestellt von der Schauspielerin Elisabeth-Joe Harriet, erzählt aus ihrem abenteuerlichen Leben als „rote Erzherzogin“.

Gastausstellung
Armin Bardel & Michael Michlmayr

SIMILAR PAIRS – über besondere Bezüge von Ähnlichem

Im Rahmen von eyes on – Monat der Fotografie 2014
Samstag, 8. November bis Sonntag, 30. November 2014

SIMILAR PAIRS von Armin Bardel und Michael Michlmayr vereint zwei voneinander unabhängig entstandene Projekte, die das Phänomen spezifischer Verwandtschaften in der

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Vorschau: Küchen • Möbel Design und Geschichte ist der Titel der Frühjahrsausstellung im Hofmobiliendepot • Möbel Museum Wien vom 4. März bis 26. Juli 2015

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 Mauerbach/ Niederösterreich. Tage der offenen Ateliers – K.I.K.31

„Momentaufnahme“ hieß die Ausstellungseröffnung der Allroundkünstlerin und Organisatorin I.R.I.S.

http://www.meinbezirk.at/mauerbach/kultur/tage-der-offenen-ateliers-kik31-d1123470.html
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AUS  PIOTR BECZALAS FACEBOOK

Piotr Beczała: We are the Champions!!! Celebrating Echo Classic Award – Singers of the Year 2014. Friends and neighbors not only in NY but in Wien too !

Unforgetable evening -all the best Anna Netrebko and Yusif Eyvasov — mit Yusif Eyvazov und Anna Netrebko.
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 OPER FRANKFURT: DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL

Deutsches Singspiel in drei Aufzügen von Wolfgang Amadeus Mozart KV 384

Musikalische Leitung: Jérémie Rhorer
Inszenierung: Christof Loy
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Corinna Tetzel
Bühnenbild und Kostüme: Herbert Murauer
Licht: Olaf Winter
Chor: Markus Ehmann

Konstanze: Agneta Eichenholz
Blonde: Sofia Fomina
Belmonte: Martin Mitterrutzner
Pedrillo: Peter Marsh
Osmin: Thorsten Grümbel
Bassa Selim: Christoph Quest u.a.

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Bassa Selim, Blonde, Konstanze. Foto: Wolfgang Runkel

Einer der Höhepunkte der Intendanz von Bernd Loebe an der Oper Frankfurt war die Inszenierung der Entführung aus dem Serail von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) in der Spielzeit 2003/04. Presse und Publikum zeigten sich nach der Premiere am 19. Oktober 2003 gleichermaßen überzeugt: „Bravo für ein Musiktheaterereignis von Rang“, war in einer der begeisterten Kritiken zu lesen. Nun wird die Erfolgsproduktion von Christof Loy zum fünften Mal wiederaufgenommen. Die damalige Übertragung im Radioprogramm des Hessischen Rundfunks sowie ein TV-Mitschnitt des HR – auch auf DVD erhältlich – in Zusammenarbeit mit dem Kultursender Arte sprechen für die Qualität dieser Arbeit. Christof Loy legte in der Zwischenzeit zahlreiche weitere akklamierte Frankfurter Produktionen vor, darunter Verdis Simon Boccanegra, Mozarts Così fan tutte, Strauss’ Arabella und Mozarts Don Giovanni.

Mozart komponierte sein Singspiel 1782 für das Wiener Burgtheater: Der junge spanische Edelmann Belmonte möchte seine Braut Konstanze, deren Zofe Blonde und seinen Diener Pedrillo aus dem Serail des hohen türkischen Würdenträgers Bassa Selim befreien. Die Flucht scheitert im letzten Augenblick, und die Gefangenen werden vor den Bassa geführt. Dieser schenkt ihnen jedoch, statt Rache zu nehmen, die Freiheit. Seinem widerstrebenden Aufseher Osmin erklärt er, dass es keinen Sinn habe, Andersdenkende gegen ihren Willen überzeugen zu wollen.

Der junge Dirigent Jérémie Rhorer hatte von 2011 bis 2013 die künstlerische Leitung des Mozart-Festivals am Théâtre des Champs-Elysées inne. Mit Werken des Salzburger Komponisten gastierte er zuletzt an der Wiener Staatsoper und beim Festival von Glyndebourne, nun gefolgt von seinem Hausdebüt in Frankfurt. Die schwedische Sopranistin Agneta Eichenholz (Konstanze) gastierte in dieser Produktion bereits im Rahmen eines Gastspiels in Barcelona. In Frankfurt singt sie die Partie allerdings zum ersten Mal, nachdem sie – als eine der bevorzugten Sängerinnen von Regisseur Christof Loy – hier bereits ab 2007/08 als Fiordiligi in Così fan tutte auftrat. Aus dem Ensemble steigen Sofia Fomina (Blonde) und Martin Mitterrutzner (Rollendebüt als Belmonte) neu in die Inszenierung ein. Während zu ihren Paraderollen die Königin der Nacht (Die Zauberflöte) gehört, feierte er kürzlich einen überragenden Erfolg als Don Ottavio in Loys Inszenierung des Don Giovanni. Mit der Produktion seit der Premiere bestens vertraut sind Ensemblemitglied Peter Marsh (Pedrillo) und – als Gast – der Schauspieler Christoph Quest (Bassa Selim). Thorsten Grümbel, bis 2011/12 im Frankfurter Ensemble beheimatet, ist in dieser Entführung in einer früheren Wiederaufnahme-Serie bereits aufgetreten.

Wiederaufnahme: Mittwoch, 29. Oktober 2014, um 19.00 Uhr im Opernhaus

Weitere Vorstellungen: 31. Oktober, 2., 7., 13. November 2014

Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.00 Uhr

Preise: € 15 bis 105 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Karten sind bei den üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de  oder im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.

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 NATIONALTHEATER MANNHEIM: La Traviata von Giuseppe Verdi

Wiederaufnahme am 26. Oktober, 18.00 Uhr, Opernhaus mit einer Kurzeinführung um 17.30 Uhr im Oberen Foyer

 Am 26. Oktober wird Achim Freyers Inszenierung von Giuseppe Verdis Oper La Traviata wiederaufgenommen. Der Brecht-Schüler Freyer erzählt mit seinem Bildertheater die Geschichte der von Schwindsucht gezeichneten Violetta Valéry, die dem Tod durch immer ausgelassenere Feste zu entfliehen versucht, als einen verzweifelten Totentanz um das Leben.

 Estelle Kruger, Dorottya Lang und Nikola Diskić sind zum ersten Mal in ihren Partien in Mannheim zu hören.

 Musikalische Leitung: Joseph Trafton - Inszenierung & Bühne: Achim Freyer – Kostüme: Amanda Freyer – Dramaturgie: Klaus-Peter Kehr – Chor: Tilman Michael

 Violetta Valery: Estelle Kruger - Alfredo Germont: Juhan Tralla – Giorgio Germont: Thomas Berau – Flora Bervoix: Dorottya Lang – Annina: Katrin Wagner – Gastone: David Lee – Baron Douphol: Nikola Diskić – Marquis d’Obigny: Thomas Jesatko – Doktor Grenvil: Sung Ha

 www.nationaltheater-mannheim.de; Kartentelefon: 0621 – 16 80 150
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Intermezzo – Oper am Mittag” / Das Lunchkonzert der Deutsche Bank Stiftung und der Oper Frankfurt

Nach der erfolgreichen Einführung der „musikalischen Mittagspause“ unter dem Motto Intermezzo – Oper am Mittag in der vergangenen Spielzeit findet am

 Montag, dem 27. Oktober 2014, von 12.30 bis 13.00 Uhr im Holzfoyer der Oper Frankfurt das erste Lunchkonzert der Saison 2014/15 statt. Das Opernhaus öffnet um 12.00 Uhr, der Eintritt ist frei. Eine Kartenreservierung ist nicht notwendig, jedoch ist aus Sicherheitsgründen der Zugang auf 100 Personen beschränkt. Für das leibliche Wohl ist in Form von Lunchpaketen gesorgt, die zum Kauf bereit stehen.
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TIROLER LANDESTHEATER INNSBRUCK. PREMIEREN IM NOVEMBER

DER ROSENKAVALIER

 Kammersänger Heinz Zednik ist seit langem ein Liebling des Wiener Staatsopernpublikums und ein seine Rollen sensibel und kraftvoll gestaltender Künstler. Legendär sind seine Darstellungen des Mime, Loge und David bei den Bayreuther Festspielen. Wir freuen uns ganz besonders, dass KS Zednik am Tiroler Landestheater zum Strauss-Jahr 2015 den ROSENKAVALIER, der zuletzt in der Spielzeit 2000/2001 in der Inszenierung von KS Brigitte Fassbaender zu erleben war, inszeniert. Besonders hochkarätige Gäste wie Allison Oakes als Marschallin, Andreas Hörl als Ochs, Valentina Kutzarova alternierend mit Lysianne Tremblay als Octavian, Peter Edelmann als Faninal und unsere bezaubernden Ensemblemitglieder Susanne Langbein und Sophie Mitterhuber alternierend in der Partie der Sophie lassen ein wahres Sängerfest erwarten. Das TSOI wird von Alexander Rumpf geleitet.

 Premiere ist am 9. November um 18.00 Uhr im Großen Haus.

 Im Anschluss an die Premiere gibt es eine öffentliche Premierenfeier mit den KünstlerInnen im Foyer des Großen Hauses.

 Am 2. November findet um 11.00 Uhr im Foyer des Großen Hauses eine Einführungsmatinee mit dem Titel Von Liebe und Verzicht statt.

 Link zur PM DER ROSENKAVALIER

 
DER RÄUBER HOTZENPLOTZ

 Otfried Preußler (1923-2013) zählt zu den namhaftesten und erfolgreichsten Kinderbuchautoren deutscher Sprache. Für sein literarisches Werk wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Vor über fünfzig Jahren erschien der erste Hotzenplotz-Band, den Preußler auch für das Theater adaptiert hat. Regisseurin Irmgard Lübke hat gemeinsam mit ihrem Team den Charakter des Kasperltheaters bewahrt und führt das Publikum mit Phantasie und Witz durch die spannende Räubergeschichte. Frajo Köhle hat nicht nur die Musik und eingängige Lieder komponiert, er wird die Vorstellungen auch live begleiten. Ein Vergnügen für die ganze Familie!

 Premiere ist am 16. November um 15.00 Uhr in den Kammerspielen.

 Link zur PM DER RÄUBER HOTZENPLOTZ

 In unserer Reihe ERWIN steht am Sonntag, dem 9. November, ein Blick hinter die Kulissen von Der Räuber Hotzenplotz auf dem Programm. Der Titel der Veranstaltung lautet Wenn der Kasperl mit dem Seppel…

Termin: Sonntag, 9. November, 11.00 Uhr, Kammerspiele

 

PRINZESSINNENDRAMEN

 In der für sie typischen, ebenso bildhaften wie assoziationsreichen Sprache verfremdet Elfriede Jelinek so die bekannten Märchenfiguren bis zur Kenntlichkeit, und wir ZuseherInnen blicken diesen Archetypen in die waidwunde Seele. Nur, um zu erkennen, wie nahe wir ihnen noch immer sind. Regie führt Elke Hartmann.

 Premiere ist am 22. November um 20.00 Uhr im [K2] in den Kammerspielen.

 Link zur PM PRINZESSINNENDRAMEN

 CHARLIE CHAPLIN

 Die Welt der ärmlichen Kindheit, die immer wieder in Chaplins (Stumm-)Filmen aufscheint, die Melancholie, die Magie, aber auch den Humor Charlie Chaplins will Marie Stockhausen mit ihrem neuen Tanzstück dem Publikum näherbringen. Zwei Chaplins stehen ihr dabei zur Seite: Leoannis Pupo-Guillen und Lara Brandi. Die entsprechende Atmosphäre schafft das live spielende Ensemble, bestehend aus Klavier, Geige und Cello, das u. a. Chaplins selbst komponierte Filmmusiken erklingen lassen wird und das komplette Tanzensemble des TLT, das uns entführt in den Kosmos des „größten Balletttänzers, der je gelebt hat“ (W.C. Fields).

 Premiere ist am 29. November um 19.30 Uhr in den Kammerspielen.

 Am 23. November findet in den Kammerspielen eine Tanzmatinee zu CHARLIE CHAPLIN statt, Beginn ist um 11.00 Uhr.

 Link zur PM CHARLIE CHAPLIN
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NEUE MINISTERINNEN IN ITALIEN UND IN ÖSTERREICH

Nachstehendes Foto von der Angelobung Elena Boschis  ist zu schön, um wahr zu sein, vermute ich jedenfalls.
 
 Betreff:   Neue italienische Ministerin

Unbenannt
 
Dies ist die neue italienische Ministerin für Parlamentarische Beziehungen.  Dieses Bild wurde in einem großen europäischen Magazin veröffentlicht. 
 Man geht davon aus, dass sie sehr, sehr erfolgreich sein wird ! Vielleicht reicht es sogar zur EU-Kommissarin?  Was sind übrigens “Parlamentarische Beziehungen”? So eine Ministerin wollen wir auch!

Und wen bekommen wir?

Neue österreichische Ministerin

unhzoi

 Bella Italia!

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DIE DIENSTAG-PRESSE (21. OKTOBER 2014)

Für Sie in den Zeitungen gefunden. Die DIENSTAG-PRESSE (21. OKTOBER 2014)

New York/ Metropolitan Opera
Vorwurf des Antisemitismus
Gegen John Adams’ bereits Anfang der 90er Jahre uraufgeführte Oper “Klinghoffers Tod” hat sich in New York massiver Protest formiert. Ist der Vorwurf des Antisemitismus berechtigt?
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Antisemitismus – Vorwürfe gegen Oper “Klinghoffer
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München/ Bayerische Staatsoper
Premierenkritik: “Die Sache Makropulos” an der Bayerischen Staatsoper
http://www.br.de/radio/br-klassik/sendungen/allegro/premierenkritik-makropulos-100.html
Der Fluch des langen Lebens
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Tolle Musik, schwache Bilder
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Berlin/ Konzerthaus
Das Prinzip Neugier
Harnoncourt im Konzerthaus
http://www.tagesspiegel.de/kultur/harnoncourt-im-konzerthaus-das-prinzip-neugier/10865062.html

Paris
Muslima im Publikum? Wo kommen wir denn da hin!
Die Pariser Bastille-Oper hat eine Frau mit Burka aus der Vorstellung geworfen. Damit hat sie das Gesetz auf ihrer Seite. Aber warum störte sich im Publikum eigentlich keiner an der Dame? Eine Glosse.
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Graz
Tosca” in Graz: Ein Ring aus Lust und Qual
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St. Gallen
Carmen”: Wider die Klischees
Die «Carmen»-Neuproduktion im Theater St. Gallen räumt mit den gängigen Rollenklischees gründlich auf. Carmen ist keine Zigeunerin, José kein Soldat, und von Spanien sieht man praktisch nichts
http://www.nzz.ch/feuilleton/buehne/wider-die-klischees-1.18407575

Wien/ Staatsoper
Edita Gruberovà und kein Ende der Begeisterung
Roberto Devereux an der Staatsoper Wien:
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Karlsruhe
Nummerngirls im Opernhaus
Hans Krásas “Verlobung im Traum” am Badischen Staatstheater Karlsruhe
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Mainz
Der Narr als Sexobjekt
Staatstheater Mainz Simplicius
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Berlin / Tempodrom
Erinnerungen an die Zeit der Ekstase
Das Béjart Ballet Lausanne astiert im Tempodrom – erstmals nach zehn Jahren in Berlin. Mit Choreografien zu Mahler und Strawinsky feiert die Compagnie Triumphe
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Salzburg
Kulturwille ist Lebenswille
Zum 70. Todestag widmete die Universität Mozarteum dem 1944 in Auschwitz ermordeten Komponisten Viktor Ullmann ein kleines, feines Festival im Solitär.
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Salzburg
Zuckertüte! Kunterbunt, süß und voller Überraschungen
Landestheater, “Nussknacker”
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Berlin/ Tempodrom
Polina Semionova: Verführung ist alles
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Wiesbaden
Erst einmal die Spitze stürmen
as neu gegründete Hessische Staatsballett startet in Darmstadt, bittet um „Aufwind” – und erhält ihn auch. Ein erster Coup: Die Uraufführung einer neuen Choreografie des angesagten Richard Siegal, „Liedgut”.
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Lübeck/ La Bohéme
Leise rieselt der Schnee
Das  Theater Lübeck mit einer „Bohème” hinter Gaze
Mehr Info

Wien/ Musikverein
Bach im Frack, Bruckner im Öl
Riccardo Chailly mit dem Gewandhausorchester in Wien
http://derstandard.at/2000007074027/Bach-im-Frack-Bruckner-im-Oel

Paris
The Barber of Seville at L’Opera Bastille
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From silver screen to golden hall: Die Entführung aus dem Serail at Palais Garnier
http://bachtrack.com/de_DE/review-entfuhrung-serail-breitman-opera-de-paris-october-2014

Die Entführung aus dem Serail, Paris Opera (Garnier) – Review
A disappointing directing debut from Zabou Breitman – though there are musical compensations
http://www.ft.com/cms/s/0/6c516f16-55e0-11e4-93b3-00144feab7de.html#axzz3Gh00tuD4

London
Life on the Moon and Ottone, English Touring Opera, Hackney Empire – Review
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Ottone/English Touring Opera, Hackney Empire – opera Review
The story is the usual farrago of incomprehensible plotting and mistaken identity, but Handel’s Ottone is packed with first-rate arias and duets
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Haydn: Il monda della luna, English Touring Opera 17th October 2014
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The Royal Ballet; Frederick Ashton mixed Programme
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New York
John Adams, “Death of Klinghoffer’ Composer, Prepares for Controversial Metropolitan Opera Production
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A Loving, Lingering Farewell Embrace

Wendy Whelan Leaves City Ballet After 30 Years
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Nashville
A look at the Nashville Opera’s 2014-15 season
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Toronto
Opera Atelier’s Alcina a gathering of friends
Alcina may be a cruel sorceress but she had two of the other characters in the opera over for Thanksgiving dinner.
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Sprechtheater

Nünchen/ Kammerspiele
Bitterböses im Dreivierteltakt
Geschichten aus dem Wiener Wald”
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Berlin/ Schaubühne/ Marthaler
Verbessern verboten
Christoph Marthalers mit Jubel aufgenommene Selbstoptimierungsfarce „Tessa Blomstedt gibt nicht auf” in Berlin.
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Wien/Theater der Jugend
Fechten bis das Bühnenbild wackelt
Mehr Info

Zarah Leander: Eine politische Idiotin
Franzobel hat sich in seinem Stück “Ich Zarah oder das wilde Fleisch der letzten Diva” der Sängerin und Schauspielerin Zarah Leander angenommen
http://derstandard.at/2000007071208/Eine-politische-Idiotin

Ausstellungen/ Kunst

Gerechtigkeit für Pablo Picasso!
Nach Jahren des Wartens wird am Wochenende unter neuer Direktion das Pariser Picasso-Museum im grandiosen Hôtel Salé im Marais wiedereröffnet. Das ist ein Segen und ein Skandal.
Mehr Info
Wurm-Woche im TV: Echt ohne Lipizzaner
Starkünstler Erwin Wurm gestaltet ab Montag eine Woche lang das Programm von ORF III
http://kurier.at/kultur/medien/wurm-woche-auf-orf-iii-echt-ohne-lipizzaner/92.142.342

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INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 21. OKTOBER 2014)

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 21. OKTOBER 2014)

WIENER STAATSOPER: “TANNHÄUSER” an der Wiener Staatsoper und weltweit live zu Hause in HD und UHD

 Ab Mittwoch, 22. Oktober 2014 ist Richard Wagners “Tannhäuser” in der Inszenierung von Claus Guth wieder an der Wiener Staatsoper zu erleben:

Unter der musikalischen Leitung von Peter Schneider geben Robert Dean Smith in der Titelpartie, Camilla Nylund als Elisabeth und Kwangchul Youn als Hermann ihre Rollendebüts am Haus. Christian Gerhaher kehrt als Wolfram von Eschenbach zurück in das Haus am Ring, Iréne Theorin verkörpert erneut die Venus. Erstmals an der Wiener Staatsoper sind außerdem die Ensemblemitglieder Sorin Coliban als Biterolf, James Kryshak als Heinrich der Schreiber, Dan Paul Dumitrescu als Reinmar von Zweter und Annika Gerhards als Junger Hirt zu erleben.

Reprisen: 26., 30. Oktober und 2. November

 Die Vorstellung am 2. November 2014 wird im Rahmen von WIENER STAATSOPER live at home weltweit in HD übertragen. Darüber hinaus wird die Vorstellung im neuesten Qualitätsstandard UHD (Ultra High Definition) zu empfangen sein: Samsung lädt weltweit alle Nutzer eines Samsung UHD-TV-Gerätes ein, sich den UHD-Livestream kostenlos anzusehen.

Das gesamte Programm ist unter http://staatsoperlive.com  abrufbar, wo auch die HD-Livestreams um EUR 14,- käuflich erwerbbar sind.
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Anmerkungen zum Bericht über die “Fest-Matinée anläßlich des 50. Geburtstages des Musikgymnasimums Wien”:

 1. Es war nicht — wie in Frau Habermanns Beitrag angeführt — der Vorstand der Wiener Philharmoniker, Herr Großbauer, sondern der Vizevorstand, Herr Zehetner, der das Publikum an seinen Gedanken zum Verhältnis “Musikgymansium Wien — Wiener Philharmoniker” teilhaben ließ.

 2. Es ist interessant, dass zu solchen Anlässen immer Politikern und Beamten namentlich gedankt wird, obwohl diese zumeist nichts anderes tun als ihre Arbeit (und manchmal nicht einmal die ordentlich). Dass die nunmehr zehn Jahre währende Patenschaft der Wiener Philharmoniker auf eine Initiative des früheren Kassiers des Orchesters, Herrn Schubert, zurückging, war z.B. nur seinem Kollegen eine Erwähnung wert…

 3. Wenn alle jungen Menschen, die sich zum Finale aus Beethovens 9. Symphonie auf der Bühne der Wiener Staatsoper versammelten, gestaffelt alle vier Tage den Stehplatz des Hauses frequentierten, gäbe es keine Klagen mehr über ein Aussterben des kenntnisreichen Wiener Stehplatzpublikums, sondern nur mehr darüber, wie schwer es doch sei, Stehplätze mit guter Sicht zu ergattern. Also: Warum kommen diese jungen Leute, für die doch offenbar Musik etwas Bestimmendes in ihrem Leben darstellt, nicht als Besucher ins Haus? Und wieso scheint das (wieder einmal) niemand zu interessieren?

Gruß,

Thomas Prochazka

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KARAJAN-FILM “THE SECOND LIFE” ERHÄLT ECHO-KLASSIK

Herbert von Karajans Second Life. „Ich glaube an Wiedergeburt, ich komme sicher wieder.“

(Herbert von Karajan)

 Diese Woche werden die diesjährigen Echo Klassik Preisträger in München ausgezeichnet, einen Echo erhält der Film Karajan – The Second Life von Eric Schulz. Damit geht die Auszeichnung an das Erbe des Technikpioniers Herbert von Karajan, der Wegbereiter der CD war. Auch heute, über 25 Jahre nach seinem Tod, prägt er die Musiklandschaft nachhaltig und ist als Identifikationsfigur der klassischen Musik allgegenwärtig.

 Aktiv erforschte Herbert von Karajan zeitlebens technische Innovationen und besaß das fortschrittlichste Aufnahmestudio der damaligen Zeit. Dies alles diente seiner Mission, möglichst vielen Menschen Musik in höchster Qualität zugänglich zu machen. Der Visionär machte damit die Klassik zum „globalen Ereignis“ (SZ) und seine zahlreichen Ton- und Bildaufnahmen prägen nach wie vor die klassische Musikszene weltweit, wie nicht nur an der diesjährigen Echo Klassik Auszeichnung zu sehen ist.

Unbenannt
 
  
Karajan – The Second Life. Ein Film von Eric Schulz

0440 073 4983 0 DVD-VIDEO NTSC GH

Deutsche Grammophon

 Produktion: ServusTV in Kooperation mit UNITEL CLASSICA

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  OPER FRANKFURT: BESETZUNGSÄNDERUNG BEI HEUTIGEM LIEDERABEND

Aufgrund der Erkrankung von Sopranistin Julia Kleiter wird der zweite Liederabend der Spielzeit 2014/15 am heutigen

 Dienstag, dem 21. Oktober 2014, um 20.00 Uhr im Opernhaus

 von den beiden Ensemblemitglieder Louise Alder (Sopran) und Björn Bürger (Bariton) bestritten. Die beiden jungen Künstler werden von keinem Geringeren als von Helmut Deutsch am Klavier begleitet und präsentieren Lieder von Ludwig van Beethoven, Robert Schumann, Franz Liszt, Richard Strauss und Henri Duparc.

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Louise Alder. Foto: Barbara Aumüller

 Die britische Sopranistin Louise Alder verstärkt seit der Spielzeit 2014/15 das Ensemble der Oper Frankfurt, wo sie Musetta (La Bohème), Gretel (Hänsel und Gretel), Lisa (La sonnambula), Silandra (L’Orontea), ein Blumenmädchen (Parsifal) und Hermione (Die ägyptische Helena; konzertant) singt. Im Sommer 2015 kehrt sie als Lucia (The Rape of Lucretia) zum Glyndebourne Festival zurück, wo sie 2014 bereits als Sophie (Der Rosenkavalier) auftrat. Jüngste Erfolge feierte sie als Susanna (Die Hochzeit des Figaro) und in der Titelpartie von Monteverdis L’incoronazione di Poppea am Royal College of Music, als Clomiri (Imeneo) beim London Handel Festival, Atalanta (Serse) mit der English Touring Company, Lucia (The Rape of Lucretia) an der British Youth Opera und als Musetta in einer mit dem Laurence Olivier Award ausgezeichneten Produktion der Opera Up Close von La Bohème am Soho Theatre. Louise Alder schloss ihre Ausbildung am Royal College of Music London ab, wo sie als erste Studentin das Kiri Te Kanawa-Stipendium erhielt. Zudem ist sie Preisträgerin der Wettbewerbe „Kathleen Ferrier“, „Ted Moss & Bertha Taylor-Stach Lieder“ und „Van Someren Godfery English Song“. Weiterhin wurde sie mit dem Miriam Licette Award, dem Independent Opera Fellowship Award und dem Glyndebourne on Tour Donald Albert Anderson Award 2013 ausgezeichnet.

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Björn Bürger. Foto: Barbara Aumüller

 Björn Bürger zählt seit 2013/14 zum Ensemble der Oper Frankfurt, wo er eine Spielzeit zuvor als Nicholas (Vanessa) sein Debüt auf der großen Bühne gab. 2014/15 ist er als Schaunard (La Bohème), erneut als Harlekin (Ariadne auf Naxos), als Owen Wingrave (Titelpartie), Dandini (La Cenerentola) sowie erneut als Masetto (Don Giovanni) zu erleben; weiterhin gastiert er als Papageno (Die Zauberflöte) an der Opéra Bastille Paris. 2015 steht zudem sein Debüt an der Norwegischen Oper Oslo als Don Giovanni an. In Frankfurt war der Bariton bereits u.a. als Curio (Giulio Cesare in Egitto), Larkens (La fanciulla del West), Bengtsson (Die Gespenstersonate), Graf von Vaudemont (Die Sizilianische Vesper), Astolfo (Orlando furioso) und Papageno zu erleben. Björn Bürger studierte Operngesang an der HfMDK Frankfurt in der Klasse von Prof. Hedwig Fassbender. Bereits während seines Studiums wurde er u. a. als König Argante (Rinaldo) bei den Händel-Festspielen Karlsruhe verpflichtet und sang die Hauptpartie des Victor Hugo in der Uraufführung von Eine Kapitulation beim Festival junger Künstler in Bayreuth. 2012 debütierte er in Verdis Macbeth (Regie: Christof Loy) am Grand Théâtre Genf. Björn Bürger gewann jeweils den Ersten Preis beim Bundeswettbewerb Gesang 2012, beim Emmerich-Smola Wettbewerb des SWR 2013 und beim Anneliese-Rothenberger Wettbewerb 2013.

 Karten zum Preis von € 15 bis 95 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf) sind bei unseren üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.
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Unbenannt
 
   
TV- TIPP (ZEITVERSETZT) AUS DER MAILÄNDER SCALA: FIDELIO am 7. Dezember

 Am 7. Dezember wird die neue Saison der Mailänder Scala mit einer Neuproduktion von Fidelio eröffnet. Die Premiere wird von ARTE live (zeitversetzt) übertragen.

Die Hauptpartien singen Anja Kampe (Leonore) und Klaus Florian Vogt (Florestan). Die anderen Partien sind mit Mojca Erdmann (Marzelline), Falk Stuckmann (Don Pizarro), Kwangchul Youn (Rocco), Florian Hoffmann (Jaquino) und Peter Mattei (Don Fernando) besetzt. Regie führt Deborah Warner, die musikalische Leitung hat Daniel Barenboim.

 Die englische Regisseurin Deborah Warner gehört zum Leitungsteam des Glyndbourne Festivals. Dort hat sie 2001 den Fidelio inszeniert, diese Produktion wurde 2006 mit Anja Kampe als Leonore (Rollendebut) wieder aufgenommen. Die Reaktionen in der Presse waren sehr positiv, der Kritiker des “Guardian” schrieb: “Deborah Warner’s revival of her own production of Beethoven’s Fidelio at Glyndbourne is a triumph”.

Ob Deborah Warner ihre immerhin schon 13 Jahre alte Inszenierung für Mailand nur überarbeitet oder ganz neu konzipiert, bleibt abzuwarten.
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MOZART IN ULAN UDE / SÜDOST-SIBIRIEN. Bericht von Dr. Klaus Billand über “Così fan tutte”

Haupteingang. Foto: Dr. Klaus Billand


Innenraum. Foto: Dr. Klaus Billand

Zum Bericht: “Così fan tutte”

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Applaus nach dem 1. Akt. Foto: Dr. Klaus Billand


Empfang mit Philip Chizhevsky (Musikalischer Leiter), dem Kulturminister, Regisseur Hans-Joachim Frey und der Dolmetscherin. Foto: Dr. Klaus Billand

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 FESTSPIELHAUS ST. PÖLTEN: HOFESH SHECHTER COMPANY: WE KNOW Weltpremiere

CIE. WILLI DORNER: TANZKARAOKE

Erstmals im Festspielhaus St. Pölten

Am Abend des 01. November präsentieren zwei Artists in Residence Premieren im Festspielhaus – während der israelische Choreograf und Komponist Hofesh Shechter zurückkehrt, um seine aktuellste Produktion mit dem Arbeitstitel „We Know“ uraufzuführen, ist der österreichische Choreograf Willi Dorner erstmals mit einer St. Pöltner Version seiner „Tanzkaraoke“ zu Gast.

Nach einer erfolgreichen zweiwöchigen Residenz in der vergangenen Saison, im Zuge welcher Hofesh Shechter „Sun“ im Festspielhaus St. Pölten teilweise erarbeitete und erstmalig im deutschsprachigen Raum präsentierte, kehrt der Künstler auch heuer als Artist in Residence zurück, um die Weltpremiere des ersten Teils seiner neuesten Kreation „We Know“ zu präsentieren. Ausgebildet in israelischem Volkstanz sowie zeitgenössischem Tanz und ehemals Tänzer der Batsheva Dance Company, erschuf der in Jerusalem geborene Wahl-Londoner neben der Choreografie bislang auch die Musik für all seine Produktionen. Auf sein erstes Stück „Fragments“ (2003) folgten mit „Cult“, „Uprising“, „In your rooms“, „Political Mother“ und „Sun“ eine Reihe spektakulärer Produktionen, die alle von der außergewöhnlichen Bewegungssprache des eigenwilligen Multitalents gezeichnet sind. Begleitet von der Musik barocker Komponisten, stehen bei „We Know“ insbesondere die Bewegungen jener sechs einzigartigen TänzerInnen der Hofesh Shechter Company im Fokus, die auch in vergangenen Werken Schlüsselrollen einnahmen.

Auch der international renommierte österreichische Choreograf und Filmemacher Willi Dorner ist am 01. November im Festspielhaus zu Gast, um die St. Pöltner Version seiner „Tanzkaraoke“ zu präsentieren. Neben Performances und Filmen erarbeitet der Künstler interdisziplinäre Projekte, die seinem Publikum die Möglichkeit bieten, eine differenzierte Sicht auf das tägliche Leben zu entwickeln. So überträgt er beispielsweise in der gezeigten Kreation die Idee des Karaoke auf den Tanz, er verzichtete auf das Choreografieren und lud BewohnerInnen und BesucherInnen von St. Pölten dazu ein, ihrer Begeisterung für Bewegung Ausdruck zu verleihen und vor seiner Kamera, mit rosa Pantoffeln und schwarzen Handschuhen kostümiert, spontan zu einem Lied ihrer Wahl zu tanzen. Im Festspielhaus St. Pölten haben BesucherInnen die Möglichkeit, zu den daraus entstandenen Videoclips ihrer „Lieblingsstars“ zu tanzen.

DETAILS

TANZ

HOFESH SHECHTER COMPANY: WE KNOW, Weltpremiere, Festspielhaus-Koproduktion

Sa 01. November 2014, 19.30 Uhr, Großer Saal

CHOREOGRAFIE Hofesh Shechter TANZ Hofesh Shechter Company

Eine Produktion von Hofesh Shechter Company in Koproduktion mit Sadler’s Wells London, Théậtre de la Ville Paris, Berliner Festspiele und Festspielhaus St. Pölten

CIE. WILLI DORNER: TANZKARAOKE, Premiere im Festspielhaus

Sa 01. November 2014, im Anschluss an „We Know“, Großer Saal

IDEE, KONZEPT UND VIDEO Willi Dorner DJ Bernhard von Zweydorff MIT TänzerInnen der Festspielhaus-Communities u.a.

BUS-SHUTTLE

Sa 01. November 2014, Abfahrt 18.00 Uhr, Wien Operngasse 4

KARTEN EUR 32 / 25 / 18 (beide Veranstaltungen inkludiert)

TICKETS

niederösterreich kultur karten
Rathausplatz 19, 3100 St. Pölten
02742 90 80 80 600; karten@festspielhaus.at ; www.festspielhaus.at

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DETMOLD  Vera-Lotte Böcker für die Partie der Agnès in „Written on Skin“ ausgezeichnet

Bei der Kritikerumfrage der Zeitschrift „Opernwelt“ zur Spielzeit 2013/2014 wurde Vera-Lotte Böcker für die Partie der Agnès in „Written on Skin“ am Landestheater Detmold (Musikalische Leitung: Lutz Rademacher, Inszenierung: Kay Metzger) ausgezeichnet. Ulrich Bohn, der als Journalist für Deutschlandfunk, Deutschlandradio und SWR2 arbeitet, votierte in der Kategorie „Nachwuchskünstlerinnen“ für die junge Sopranistin, die nach zwei Jahren in Detmold an das Nationaltheater Mannheim wechselte.

Am Landestheater war sie unter anderem als Micaëla (Carmen), Lauretta (Gianni Schicchi), 1. Blumenmädchen (Parsifal), Ortlinde (Walküre), Baronin Freimann (Der Wildschütz) und Adina (L’elisir d’amore) zu erleben.
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In wenigen Tagen erscheint das neue Stadtbekannt-Buch Ganz Wien aufgelistet!

Wer verkauft die besten Falafel? Wo lasse ich mein Traumtattoo stechen? Wohin in Wien?

GANZ WIEN AUFGELISTET ist der ultimative Guide für alle, die in einer der trendigsten Städte Europas nicht nur suchen, sondern auch finden wollen.

Ob Nacktbadeplätze, Hutgeschäfte, Naturkostläden oder Freiluftfestivals – Stadtbekannt präsentiert die jeweils 5 Besten ihrer Art. Ein Muss für echte Wiener und alle, die es noch werden wollen!

Das Buch:

Stadtbekannt.at: Ganz Wien aufgelistet
128 Seiten, Softcover, EUR 9,99
ISBN 978-3-902980-16-8

Ab Ende Oktober überall wo es Bücher gibt und auf holzbaumverlag.at!
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OPERNCLUB MÜNCHEN e.V – “in memoriam Franz Lachner

In der Herbstsaison finden nun folgende Veranstaltungen statt, allesamt im

 Hansa-Haus München, Brienner Str. 39 :
Samstag, 25. Oktober 2014, 20.OO Uhr, in Kooperation mit dem Hansa Haus – Heiter musikalische Weinprobe mit

 KS Eike Wilm Schulte und seinen Künstlern.

Der Eintritt bei dieser Veranstaltung beträgt pro Person 25 Euro mit Weinprobe und Schinken/Wurst/Käseplatte, Brot und Wasser.

Sie erfahren auch den Karriereweg des großen Baritons der Opernbühne (er war lange Jahre in seiner berühmtesten Rolle, dem Beckmesser, an der Bayerischen Staatsoper zu hören und zu sehen) im Gespräch mit Irene Stenzel.

Wir bitten hier um eine zahlreiche Teilnahme, da die mitgebrachten Künstler von Herrn Schulte eine Gage erhalten, wie sich ja von selbst verstehen wird. Es entstehen hier keinerlei Einnahmen für das Hansa-Haus und den Opernclub.

 Das Staatstheater am Gärtnerplatz bringt Peter Grimes von Benjamin Britten zur Aufführung, die beiden Hauptprotagonisten haben wir im Wege von Künstlergesprächen zu Gast, nämlich den Sänger der Hauptrolle am

 Dienstag, 28. Oktober 2014, 20.00 Uhr
Gerhard Siegel (Peter Grimes)
- Moderation Irene Stenzel -

und am

 Samstag, 1. November 2014, 15.00 Uhr
Edith Haller (Ellen Oford)
- moderiert von Irene Stenzel.

 Beide sind dazu bekannte Richard-Wagner-Interpreten, besonders Frau Haller, die be-reits große Erfolge in Bayreuth verbuchen konnte.

Ein weiteres Künstlergespräch erwartet uns am

Samstag, 29. November 2014, 15.00 Uhr

 mit Olga Peretyatko
- Moderation Irene Stenzel-

Die durch Ihre Belcanto-Abende bekannt gewordene Sopranistin erleben Sie in Il turco in Italia an der Bayerischen Staatsoper.

Ihre Irene Stenzel
Vorsitzende.

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 POLITWIRBEL IN SALZBURG

von Prof. Ferdinand Dreyer

Bürgermeister Schaden lässt es (laut Prof. Dreyer) wohl an Demokratieverständnis fehlen: Er will die Neos ( konkret die zuständigen Baustadträtin Barbara Unterkofler) entmachten, weil sie Zweifel an Kosten, am Standort und am bisherigen Verfahren geäußert haben.

 sakz

Im Bild Dreyers Sohn Christian ( Landesvorsitzender) mit Barbara Unterkofler beim Unterschriftensammeln am ALTEN MARKT.

 Ferdinand Dreyer (Mitarbeiter “Heft-Merker”)
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