Der Neue Merker

DIE SONNTAG-PRESSE (26. APRIL 2015)

Für Sie in den Zeitungen gefunden. Die SONNTAG-PRESSE (26. APRIL 2015)

Berlin/Berliner Philharmoniker
Berliner Publikum nennt seine Favoriten für Rattle-Nachfolge
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Hamburg
Elbphilharmonie nimmt die vorletzte Hürde
http://www.abendblatt.de/hamburg/hamburg-mitte/article205276737/Elbphilharmo

Tschaikowsky-Geburtstag
Umarmungen des Schicksals
Vor 175 Jahren wurde Piotr Iljitsch Tschaikowsky geboren. Die melodische Kraft seiner Musik entspringt seiner prinzipiell tragischen Weltsicht.
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Wien/ Musikverein
Julian Rachlins Debüt als Dirigent
http://diepresse.com/home/kultur/klassik/4716789/Musikverein_Julian-Rachlins

München
Sonnig-spritziger Bühnen-Regen
„Singin’ in the Rain“ am Münchner Gärtnerplatztheater
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Anna Prohaska, klügste aller Interpretinnen
Mit Eric Schneider präsentierte die die Sopranistin ihr jüngstes Programm: Lieder um „Ophelia
http://diepresse.com/home/kultur/klassik/4716766/Anna-Prohaska-klugste-aller
Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs
Neues Liedprogramm von Anna Prohaska im Musikverein.
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Wien/Volksoper
Volksoper: Paris, realistisch am Gürtel
“Die Bohème”
http://diepresse.com/home/kultur/klassik/4716791/Volksoper_Paris-realistisch-am-Gurtel

Prag
A three-ring Hänsel und Gretel in Prague
http://bachtrack.com/de_DE/review-hansel-gretel-forman-prague-april-2015

London
Kathleen Ferrier Awards 2015, Wigmore Hall, review: ‘enjoyable’
This year’s final of the prestigious singing competition was one of the best, says Rupert Christiansen
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Music from Poland, BBC Singers, St Giles Cripplegate, review: ‘inspirational’
The Proms may be dumbing down, but this programming showed that musical intelligence lives on in some quarters at the BBC, says John Allison
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New York
Review: James Levine Conducts a Noirish Verdi at the Metropolitan Opera
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Met Opera: Verdi’s ‘Ballo In Maschera’ Beautifully Sung And Played
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Un Ballo in Maschera review – passion and Piotr Beczala make Verdi’s epic sing
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Review: Le Jardin des Voix’s Sweet Italian Menu
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Peter Eotvos Prepares the Opera “Senza Sangue’
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Chicago
Bychkov, CSO deliver strong and sturdy Bruckner
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Houston

Houston’s “Die Walkure” splendidly sung, played, fussily staged
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Sprechtheater

Wien/ Volkstheater
Das alte Mädchen und die Fantasiemaschine
Schottenbergs Abschied mit Shakespeares “Sommernachtstraum” im Volkstheater.
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Puck sagt gute Nacht und wird beklatscht
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Berlin
Betonieren von Verhältnissen tut Berlin nicht gut
Skandal auf Bestellung, Großmäuligkeit auf Knopfdruck, kurz: Langeweile. Hajo Schumacher über das Peymann-Theater, elitäres Denken und Kulturschranzentum.
http://www.morgenpost.de/kultur/berlin-kultur/article140068639/Betonieren-vo

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Unter’m Strich

Romy-Gala: “TV-Moment des Jahres” und “Heim ins Reich”-Eklat
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Stupid Economy: Spott über neues Verkehrsschild in Deutschland
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Piepen, summen, kreischen: Die nervigsten Geräusche
Was ist das wissenschaftlich schlimmste Geräusch? Der britische Akustik-Professor Trevor Cox hat es herausgefunden.
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INFOS DES TAGES (SONNTAG, 26. APRIL 2015)

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 26. APRIL 2015)

HEUTE PREMIERE “DON PASQUALE” AN DER WIENER STAATSOPER – PROBENFOTOS


Valentina Nafornita. Copyright: Barbara Zeininger

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Valentina Nafornita, Alessio Arduini. Copyright: Barbara Zeininger

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Valentina Nafornita, Michele Pertusi. Copyright: Barbara Zeininger

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Valentina Nafornita, Michele Pertusi. Copyright: Barbara Zeininger

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Juan Diego Florez, Valentina Nafornita. Copyright: Barbara Zeininger

ZUR FOTOSERIE “DON PASQUALE” – Album Barbara Zeininger Musiktheater 2

Noch zwei Fotos “Don Pasquale” von DI. Dr. Andreas Haunold

Don Pasquale - Apr 2015_MG_0029 small by ahaunold@gmx.at
Jesus Lopez-Cobos, der Dirigent der “Don Pasquale”-Neuproduktion. Copyright: DI. Dr. Andreas Haunold

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Michele Pertusi, Juan Diego Florez. Copyright: DI.Dr. Andreas Haunold

Mehr Fotos (erst ab den Nachmittagsstunden) im “ALBUM DONIZETTI”

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NEUE KRITIKEN IN UNSERER WEBSEITE

DIE MET IM KINO: CAVALLERIA RUSTICANA/ I PAGLIACCI

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Marcelo Alvarez, Eva Maria Westbroek. Foto: Metopera

Zum Bericht von Renate Wagner

WIEN/ Theater in der Josefstadt: KAFKA – EIN PROJEKT VON ELMAR GOERDEN

Josefstadt  Kafka, HerrenQuartett
Andre Pohl, Toni Slama, Alexander Absenger, Peter Kremer. Copyright: Barbara Zeininger

Zum Premierenbericht von Renate Wagner

Zur Fotoserie im  “ALBUM BARBARA ZEININGER/SPRECHTHEATER2″

 

PASSAU: I CAPULETI E I MONTECCHI

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Anna Sohn als Giulietta, Franziska Rabl als Rómeo. Foto: Peter Litvai

 Zur Kritik von Udo Pacolt

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OPER GRAZ: FINALE DES “FERRUCCIO TAGLIAVINI-GESANGSWETTBEWERBS 2015 /24.4.)

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Die erfolgreichen Sängerinnen und Sänger des 21. Internationalen “Ferruccio Tagliavini” Wettbewerbs  beim Preisträgerkonzert in der Grazer Oper

Von Links: Adam Smith, 1.Preis; Martina Menegoni, 3.Preis; der mit dem “ISO d`ORO 2015″ ausgezeichnete Francesco MELI; Dong-Hjub Hong, 4.Preis und Wonjong Lee 2.Preis.Foto: Peter Skorepa

Zum Bericht von Peter Skorepa

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FREILUFT-OPER GARS AM KMP: Internationale, hochkarätige Künstlerkolonie in Gars

 International und hochkarätig besetzt ist die aktuelle Produktion der Oper Burg Gars, Verdis „Don Carlo“: Paul Gay, Oscar Marin, Alexandra Reinprecht, David Pershall und Nora Sourouzian sind von 17. Juli (Premiere) bis 8. August 2015 in der Freiluft-Oper in Gars am Kamp zu erleben.

 Gars/Kamp. „Ich freue mich sehr, dass es uns auch heuer wieder gelungen ist, Sängerinnen und Sänger mit großer Erfahrung und internationaler Reputation nach Gars zu holen, um hier im Kamptal quasi eine Künstlerkolonie zu bilden, die in den Sommermonaten ein Bindeglied zwischen der Bevölkerung dieser alten Kulturlandschaft und den Meisterwerken der Opernliteratur darstellt“, so Intendant Johannes Wildner. Es ist ihm gelungen, ein ganz besonderes Debüt für Don Carlo zu initiieren: Sopranistin Alexandra Reinprecht, lange Jahre einer der großen Stars der Wiener Staatsoper, danach mit sensationellen Erfolgen im Ausland wie zuletzt in München und Helsinki, und demnächst in Tokyo und Moskau zu hören, gibt in Gars ihr Debüt als Elisabetta di Valois.

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Alexandra Reinprecht. Copyright: Markus Tordik.

 Alexandra Reinprecht: (OT) Ich finde die Figur der Elisabetta unheimlich spannend, unter anderem, weil sie meine persönliche Situation in künstlerischer Hinsicht zur Zeit verkörpert: Die Zerrissenheit zwischen dem sogenannten leichten und dem schweren Fach. Die Elisabetta ist eine definitiv jugendlich dramatische Rolle und meine erste große Rolle als lirico spinto. Mir liegen diese weichen, ausdrucksstarken, runden Töne – das veristische Fach – und ich freue mich sehr, dass ich nach Jahren als leichter lyrischer Sopran dorthin zurückkehren kann, wo ich als Studentin begonnen habe: im lirico spinto, dem jugendlich-dramatischen Sopran. Dort fühlt sich meine Stimme zu Hause! Meine Stimme möchte fließen! Es ist wie beim Sport: Bestimmte akrobatische Nummern kann man eine Zeit lang machen, und dann kommt die wahre Bestimmung und Begabung durch. Diesen Punkt darf man nicht verpassen!

 In Frankreich ähnlich berühmt wie Alexandra Reinprecht in Wien ist der Bassbariton Paul Gay, der in der aktuellen Spielzeit neben seiner Rolle als Filippo in Gars in mehreren Partien in der Opéra Bastille in Paris zu hören ist. Derzeit singt er dort an der der Seite von Roberto Alagna in „Le Cid“ von Jules Massenet, den Don Diegue, was „Le Monde“ ( 16. 4. 2015) folgendermaßen kommentiert: „(…) die menschliche Größe des Don Diegue von Paul Gay. Der Bass-Bariton, zerrissen durch den Kampf mit dem Alter, phrasiert makellos mit edlem und berührenden Timbre; ein glaubwürdiger Vater des Cid.“

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Paul Gay. Copyright: Marianne Rosenstiehl

 Paul Gay: (OT) Die Partie des Philipp umfasst alles, was mich an einer Opernrolle fasziniert: Noblesse, Expressivität, Leiden, Gewalt, Großzügigkeit, Größe. Ich habe die zweite Arie schon im Finale des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs 1996 gesungen – vor einer Jury, in der unter anderen José van Dam und Jewgeni Nesterenko waren, zwei große Interpreten dieser Partie. Sie sehen: Ich wollte diese Rolle schon immer singen! In Österreich war Gay bereits in Graz, bei den Salzburger Festspielen und 2010 am Theater an der Wien zu hören, wo er den König in „Yvonne“ von Boesmans in der Inszenierung von Luc Bondy gesungen hat.

 „Ein besonderer Fang“, so Wildner, ist mit dem Sänger der Titelpartie gelungen. Oscar Marin, der junge Spanier, der den Don Carlo gibt, wurde von Montserrat Caballé entdeckt, gefördert und auf die großen Partien seines Faches vorbereitet. Zahlreiche Konzerte mit Caballé und später auch mit Sängern wie Lucia Aliberti, Karan Armstrong, Agnes Baltsa oder Sergei Larin führten ihn auch in die Royal Albert Hall und an den St. John’s Smith Square in London. „Sein Erscheinen in Gars ist eine Sensation. Er wird hier in unserer tausendjährigen Burg seinen ersten Carlos singen, und ich bin sicher, dass er bei späteren Aufritten als Infant von Spanien immer sein Garser Debut im Herzen mittragen wird“, ist Wildner überzeugt.

 Oscar Marin: (OT) Es ist eine große Freude für mich, dass Johannes Wildner mich für diese Produktion engagiert hat, da es ein wirklicher Luxus ist, unter seiner Stabführung zu singen – ein Geschenk für jeden Sänger. Außerdem ist es phantastisch und bewundernswert, was in Gars auf die Beine gestellt wird, deshalb heißt für mich, Teil dieses Festivals zu sein, nicht nur meine Stimme zur Verfügung zu stellen, sondern mich mit Leib und Seele hier einzubringen! Ich werde mich eher in Richtung eines Don Carlo mit einem gewissen dramatischen Gewicht bewegen, natürlich im Rahmen der lyrischen Anforderungen, die die Partitur stellt.

 David Pershall, Jungstar der Wiener Staatsoper, wird in Gars den Marchese di Posa geben. Der Amerikaner, der erst kürzlich von Voix des Arts als einer der sechs besten Künstler des Jahres 2014 hervorgehoben wurde („[…] verströmt seinen glatten, gleichmäßig erklingenden Bariton mit Stil und Eleganz“, Oper News), war in den U.S.A. zuletzt als Papageno in „Die Zauberflöte“ an der Washington National Opera und als Duke of Nottingham in „Roberto Devereux“ in der Carnegie Hall zu hören („Leidenschaftlich und voll klingend“, The New York Times). Auch an die Metropolitan Opera New York wurde er bereits verpflichtet. „Mich freut besonders, dass er mit seiner ganzen Familie in Gars sein und mit seinem einnehmenden und unkomplizierten Wesen ein Teil des Garser Sommers werden wird. Es ist der erste Sommer seines Lebens, den er nicht in Amerika verbringt“, weiß Wildner.

 Die Rolle der Principessa Eboli gibt Nora Sourouzian – auch für die kanadische Mezzosopranistin mit armenischen Wurzeln ein Debut. Sourouzian ist seit über zehn Jahren freischaffende Opernsängerin in ganz Europa, Kanada und Japan, wo sie mit Dirigenten wie etwa Sir John Eliot Gardiner, Ed Spanjaard, Cyril Diedrich, Marc Minkowski, Christoph Eschenbach oder Franz Welser-Möst zusammengearbeitet hat. „Sie singt Carmen auf der ganzen Welt, darunter auch in der MET, das beschreibt sie besser als tausend Worte“, und Wildner weiter: „Ich freue mich auf jede einzelne Probe und Vorstellung mit ihr.“

 Nora Sourouzian: (OT) Eboli zu singen habe ich mir schon seit einiger Zeit gewünscht, und ich bin glücklich über die Möglichkeit, in dieser Rolle in Gars zu debütieren. Die Partie ist sicherlich eine Herausforderung für jede Mezzosopranistin! Ja, die Tessitura ist groß, aber für die Zeit, in der die Oper geschrieben worden ist, ganz normal. Und genau das treibt mich an: Ich liebe es, durch Stile und Register zu „reisen“. Diese Reise wird Eboli mir bieten und von mir verlangen, von der ersten Arie bis zum letzten „O don fatale“. Ich freue mich darauf, meine Freude, diese Rolle portraitieren zu dürfen, mit dem Publikum zu teilen: eine in Don Carlo verliebte Prinzessin, die Opfer ihrer Eifersucht und – wie sie selbst sagt – ihrer Schönheit wird.

 Ebenfalls ein Routinier der Bühne ist der bayrische Kammersänger Bernd Hofmann, der in Gars den Inquisitor gibt: „Es ist eine besonders subtile Partie, muss doch der Kirchenpatriarch in seinem großen Duett mit dem spanischen König diesem sowohl stimmlich als auch in seiner Bühnenpräsenz ‚Paroli‘ bieten“, so Wildner. Der Garser „Don Carlo“ weckt bei Hofmann Erinnerungen: 1999 debütierte der Bassist in der Verdi-Oper unter Lorin Maazel bei den Salzburger Festspielen.

 In Salzburg wurde Wildner auch für die Besetzung des „Frate“ fündig: „Krzysztof Borysiewicz, lange Zeit der Bass-Star des Salzburger Landestheaters, zeigt, dass in Gars auch kleine Partien hochkarätig besetzt sind. „Das haben wir 2014 im Freischütz schon so gehalten und viel positive Resonanz gefunden.“

 In der Rolle des „Conte di Lerma“ ist der gebürtige Iraner Umud Gorji zu hören. Der Solist der Aserbaidschanischen Philharmonie und des UNS-Theaters in Baku absolviert derzeit sein Magister-Studium am Richard Wagner Konservatorium in Wien

 Wie bereits im Vorjahr dirigiert Johannes Wildner die „Klangvereinigung“, deren Engagement auch als „orchestra in residence“ bis 2016 bei „beethoven:complete“ in Lambach von der hohen Qualität des jungen Klangkörpers zeugt.

 Regisseur Thilo Reinhardt setzt auf Ästhetik

Mit Thilo Reinhardt ist Wildner überzeugt, den idealen Regisseur gewonnen zu haben: „Reinhardt ist ein bedingungsloser Ästhet – ein Anspruch, den Don Carlo verlangt!“ Seit 1995 ist Reinhardt als freischaffender Opernregisseur tätig und zeichnet für mehr als 30 Operninszenierungen verantwortlich, darunter „Die Fledermaus“ am Opernhaus Leipzig, „Don Pasquale“ am Kleisttheater Frankfurt/Oder, „La Cenerentola“ am Staatstheater Braunschweig, „La Bohème“, „Der Barbier von Sevilla“ und „Fidelio“ am Nationaltheater Weimar, „Die Hochzeit des Figaro“ im Stadttheater Freiburg, „Hoffmanns Erzählungen“, „Pique Dame“ an der Komischen Oper Berlin und im selben Jahr „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ im Theater Trier. Im Rahmen der RUHR.2010 inszenierte er im Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen „Die tote Stadt“ von Erich Wolfgang Korngold. In der aktuellen Spielzeit 2014/15 verantwortet er neben Gars am Opernhaus Wuppertal die Neuproduktion des „Parsifal“. Sommeroper-Erfahrung sammelte er 2011 in St. Margarethen, wo er die „Don Giovanni“-Regie führte. Seine Vision von Don Carlo in Gars am Kamp: „Überwältigt von der Wucht und Schönheit der Bilder. Berührt von der wunderbaren und ausdrucksstarken Musik Verdis. Tief bewegt vom Schicksal der Menschen auf der Bühne“.

 Termine:

Johannes Wildner zu Gast bei “Intermezzo” auf Ö1 – 26. 4., 11.50 Uhr: http://oe1.orf.at/programm/402337

Don Carlo: Freitag, 17. Juli 2015 (Premiere) – Samstag 8. August, Beginn jeweils 20.00 Uhr

 Karten gibt es unter www.operburggars.at , www.reservix.at , telefonisch +43(0)2985 33000, per E-Mail: office@operburggars.at , via facebook und im neuen Kartenbüro der Oper Burg Gars, Hauptplatz 80, Gars am Kamp.

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Programmtipp Wien: Do 07.05.15 im Boesendorfer-Saal im Mozarthaus-Vienna:  „Liebst du um Schönheit” Liederabend mit Flaka Goranci und Stephan Matthias Lademann

 Do 07.05.15 „Liebst du um Schönheit” Liederabend mit Flaka Goranci und Stephan Matthias Lademann

Do 07.05.15 / 19.30 Uhr

Karten 20.-/10.-
Weitere Infos zur Veranstaltung: 01 / 504 66 51 311
E-Mail: Anne-Sophie.Desrez@boesendorfer.com

  ”Liebst du um Schönheit”

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Flaka Goranci. Foto: privat

 Liederabend mit Flaka Goranci und Stephan Matthias LademanN

Recital with Flaka Goranci and Stephan Matthias Lademann

 Flaka Goranci (Mezzosopran) und Stephan Matthias Lademann (Klavier) präsentieren ausgewählte Lieder von C. Schumann, R. Schumann sowie Lieder von A. Mahler und G. Mahler.

 Mezzo-soprano Flaka Goranci and pianist Stephan Matthias Lademann will present works by C. Schumann, R. Schumann, A. Mahler and G. Mahler.

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 Unbenannt

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DIE SAMSTAG-PRESSE (25. APRIL 2015)

Für Sie in den Zeitungen gefunden. Die SAMSTAG-PRESSE (25. APRIL 2015)

Wien/ Staatsoper
Regisseurin Irina Brook: “Schönheit steckt im Detail
Vor der Staatsopernpremiere von Donizettis “Don Pasquale” (26. April) reflektierten Dirigent Jesús López-Cobos und Regisseurin Irina Brook über das Schwere an einer heiteren Oper
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Berlin/ Philharmoniker
Wird Andris Nelsons Simon Rattles Nachfolger?
Zweieinhalb Wochen vor der Wahl des neuen Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker, schaute einer der aussichtsreichsten Kandidaten noch einmal vorbei: Andris Nelsons.
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München
Nicht schon wieder der Finanzgarten!
Debatte über einen neuen Konzertsaal in München
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Zürich
Jugendliche Leidenschaft: Julia Fischer und Oliver Schnyder in Zürich
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Hamburg
Bassbariton Quasthoff erhält Buber-Plakette
Der Bassbariton Thomas Quasthoff (55) erhält die deutsch-niederländische Martin-Buber-Plakette. Gewürdigt werde seine Art, sich für andere einzusetzen und die richtigen Worte zu finden, teilte das Kuratorium in der niederländischen Grenzstadt Kerkrade mit.
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Hamburg
Hamburger Symphoniker eröffnen mit Tate und Bach
Die Hamburger Symphoniker freuen sich auf ihre Rolle als Residenzorchester der Laeiszhalle. Chefdirigent Jeffrey Tate eröffnet Spielzeit.
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München
Bariton Christian Gerhaher: „Ich hätte es gern einfach
Das Buch des Münchner Baritons Christian Gerhaher ist keine Autobiografie, sondern ein Plädoyer gegen das bloße Konsumieren von Kunst
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London
International Opera Awards 2015: preview
The ceremony celebrating excellence in the opera world will return for its third consecutive year this weekend
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ATTHIS, Linbury Studio Theatre
A gorgeous play of music and emotion based on the erotic love poetry of Sappho
http://www.theartsdesk.com/opera/atthis-linbury-studio-theatre

Roméo et Juliette, Les Ballets de Monte Carlo, Coliseum, review: ‘thoughtful, stylish and accessible’
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La Fille mal gardée, Royal Opera House, review: Natalia Osipova leads a springtime delight
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Eötvös channels Boulez in a solemn rituel and a primal rite with the LSO
http://bachtrack.com/de_DE/review-boulez-eotvos-london-symphony-barbican-april-2015

Bristol
CPO/Belohlávek review – whoops and cheers for Czech authenticity
http://www.theguardian.com/music/2015/apr/23/czech-philharmonic-orchestra-belohlavek-review

New York
Review: Renée Fleming Makes Broadway Debut as Vain Diva in ‘Living on Love’
http://www.wqxr.org/#!/story/review-renee-fleming-living-love/

Review: Dorothea Röschmann and Mitsuko Uchida in Recital
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Röschmann and Uchida make simpatico partners in heartfelt night of lieder
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Fort Worth
Dog Days Are Not Over
Composer David T. Little and librettist Royce Vavrek talk about their apocalyptic opera Dog Days, which opens the 2015 Fort Worth Opera Festival on Friday.
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Hamburg
Kir Royal mit Fisch – das neue Hamburg-Musical
Ein schwuler HSV-Spieler, Touristen aus Bayern, Lindenberg singende Obdachlose: Das neue Musical des St. Pauli Theaters birgt noch mehr Überraschungen.
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Pop/ Rock

Conchita Wurst: Unstoppable – das offizielle Video ist da
http://www.magistrix.de/news/musik/14822-unstoppable-das-offizielle-video-ist-da

Sprechtheater

Fack ju Subvention!
Die durchsubventionierte deutsche Kulturlandschaft produziert nur gremienverhunzte Konsensbrühe. Künstler müssen sich endlich entscheiden, ob sie Staatsflittchen sein oder Kunst hervorbringen wollen.
http://www.welt.de/kultur/article140065519/Fack-ju-Subvention.html

Berlin/ Volksbühne
Volksbühne Berlin erhält neue Spielstätte
“Die Volksbühne wird nicht anders sein, sie wird sich weiterentwickeln”, verspricht Chris Dercon. Der designierte Intendant hat sein Team und Konzept vorgestellt
http://www.zeit.de/kultur/2015-04/berliner-volksbuehne-chris-dercon-team
Vorstellung des neuen Volksbühnen-Chefs: Duell mit Dercon
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Wie wär’s denn mal mit ein bisschen Krawumm?
Kollaboriere oder scheitere: Nach Wochen des Theaters stellt sich Chris Dercon als neuer Leiter der Volksbühne vor. Was wird er tun? Mit alten Mitarbeitern reden und neue holen. Was auch sonst? 
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Neuer Intendant der Volksbühne: Chris Dercon stellt sich vor
Nach wochenlangem Theaterstreit stellte sich Chris Dercon jetzt als Nachfolger von Frank Castorf als Intendant der Volksbühne in Berlin vor. Mit im Team sind Alexander Kluge, Romuald Karmakar, Marietta Piepenbrok und Susanne Kennedy.
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Die Volksbühne nach dem Donner 
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Was Chris Dercon aus der Volksbühne machen will
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Dercon holt fünfköpfiges Künstlerteam nach Berlin
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Graz/Schauspielhaus

Salome”: Liebe und Hass in Zeiten des Extremismus
Michael Simon holt Schleefs Deutung von “Salome” in Graz ins geopolitische Jetzt
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Unter’m Strich

Wien
Das Comeback der Claudia Bandion-Ortner
Palais Trautson und zurück: die Ex-Ministerin erstmals seit sechs Jahren als Richterin im Verhandlungssaal. Sie bat, ihre Arbeit tun zu dürfen. Und verurteilte einen Drogenhändler.
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INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 25. APRIL 2015)

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 25. APRIL 2015)

Neu in unseren Premieren-Kritiken: EIN SOMMERNACHTSTRAUM im Wiener Volkstheater, Musical THE WHO’S TOMMY am Linzer Landestheater

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Copyright: Lalo Jodlbauer/ Volkstheater

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Schlussapplaus mit Michael Schottenberg und Erni Mangold. Copyright: Renate Wagner

 …Wie dem auch sei – auch dieses seltsame Gespenst mengte sich in diesen an Seltsamkeiten reichen Abend, aber es waren wunderliche, wunderbare Seltsamkeiten im Stile Shakespeares…

Am Ende machte es der Regisseur kurz, keine Tränen, keine Reden, kein Hinausziehen des Beifalls. Michael Schottenberg hat gezeigt, was er zeigen wollte, er wird unzweifelhaft Schelte dafür bekommen, aber auch Lob. Es ist eine gute Arbeit, ein „Sommernachtstraum“, der seinen Namen verdient.

Zur Premierenkritik von Renate Wagner

 LINZER MUSIKTHEATER: THE WHO’S TOMMY – Musical v0m Pete Townsend

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Bei der Premierenfeier. Intendant Rainer Mennicken & Ensemble. Foto: Helmut & Petra Huber

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Acid Queen Anastasia Bain. Foto: Reinhard Winkler für Linzer Landestheater

Zum Premierenbericht von Petra & Helmut Huber

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Matineen-Wochenende an der Wiener Staatsoper: “Kammermusik der Wiener Philharmoniker” und “Das Ensemble stellt sich vor”

 Am heutigen Samstag, 25. April 2015 findet um 11 Uhr im Gustav Mahler-Saal der Wiener Staatsoper die achte Matinee der beliebten Reihe “Kammermusik der Wiener Philharmoniker” statt. Pavel Kuzmichev (Violine), Sebastian Führlinger (Viola), Stefan Gartmayer (Violoncello) und Zoltán Füzesséry (Klavier) präsentieren Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Gustav Mahler und Robert Schumann.

 Das Programm:

Wolfgang Amadeus Mozart | Klavierquartett Nr. 2 Es-Dur KV 493 Gustav Mahler | Klavierquartett a-moll (Quartettsatz) Robert Schumann | Klavierquartett Es-Dur op. 47

 Restkarten à 35,- € sind an allen Bundestheaterkassen sowie online erhältlich.


Regine Hangler

 Am Sonntag, 26. April 2015 folgt * ebenfalls um 11 Uhr im Gustav Mahler-Saal * der 9. Termin der Matineenreihe “Das Ensemble stellt sich vor”. Die beiden Ensemblemitglieder Regine Hangler (Sopran) und Marian Talaba (Tenor) präsentieren Arien, Duette und Lieder von Richard Wagner, Richard Strauss, Licinio Refice, Ludwig van Beethoven, Johannes Brahms, Giacomo Puccini, Ruggero Leoncavallo und Peter I. Tschaikowski.

Am Klavier werden sie begleitet von Thomas Lausmann.

 Karten à 12,- € sind an allen Bundestheaterkassen sowie online erhältlich.
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Eugen Onegin an der Wiener Staatsoper

Unbenannt
Copyright: Wiener Staatsoper

Peter I. Tschaikowskis Eugen Onegin wird am Samstag, 25. April 2015 an der Wiener Staatsoper wiederaufgenommen: Peter Mattei kehrt in der Titelpartie in das Haus am Ring zurück, als Tatjana ist Maija Kovalevska zu erleben. Ihre Rollendebüts an der Wiener Staatsoper geben Elena Maximova als Olga, Charles Castronovo als Lenski, Jongmin Park als Fürst Gremin und Pavel Kolgatin als Triquet. Als Larina stellt sich Suzanne Hendrix, neu im Ensemble der Wiener Staatsoper, dem Publikum vor.

Am Dirigentenpult: Louis Langrée.

Reprisen: 28. April und 1. Mai

Alle Vorstellungen werden im Rahmen von „Oper live am Platz“ auf den Herbert von Karajan-Platz übertragen.

Kurzbiografie (Hausdebüt)

Die amerikanische Mezzosopranistin Suzanne Hendrix studierte an der University of Missouri, am Kansas City Conservatory und an der University of Northern Iowa. Sie ist Preisträgerin der George London Competition und war Finalistin bei der Seattle Opera Wagner Competition. Bisherige Auftritte führten sie u. a. an die San Francisco Opera, die Lyric Opera of Chicago, die Seattle Opera, die Wichita Grand Opera, die Santa Fe Opera das Grand Théâtre de Genève mit Partien wie Waltraute (Der Ring des Nibelungen), Azucena (Il trovatore), Mary (Der fliegende Holländer), Suzuki (Madama Butterfly), Mercédès (Carmen), Zita (Gianni Schicchi), Florence Pike (Albert Herring), Bianca (The Rape of Lucretia). Künftige Auftritte umfassen u. a. ihr Debüt an der Oper Frankfurt als Frugola (Il tabarro), Zia Principessa (Suor Angelica) und Zita
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WIENER STAATSOPER: FOTOS ZUR MORGIGEN PREMIERE “DON PASQUALE”

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Alessio Arduini, Valentina Nafornita. Copyright: Barbara Zeininger


Valentina Nafornita. Copyright: Barbara Zeininger


Michele Pertusi, Juan Diego Florez. Copyright: Barbara Zeininger


Dirigent Jesus Lopez-Cobos. Copyright: DI. Dr. Andreas Haunold

Mehr Fotos zu dieser Produktion finden Sie im Album “Barbara Zeininger/ Musiktheater 2″

oder im Album “Donizetti” (Di. Dr. Andreas Haunold)

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NÖ-TONKÜNSTLER: VILDE FRANG UND ANDREY BOREYKO MIT BRAHMS

 Die aus Norwegen stammende Violinvirtuosin Vilde Frang gastiert erstmals beim Tonkünstler-Orchester. Im Wiener Musikverein spielt sie am Samstag, 2., und am Sonntag, 3. Mai, den Solopart des Violinkonzerts von Johannes Brahms. Auch Andrey Boreyko, Musikdirektor des Orchestre National de Belgique und neuerdings der Naples Philharmonic in Florida, musiziert erstmals mit den Tonkünstlern und dirigiert Mozarts Symphonie C-Dur KV 338 und Schostakowitschs neunte Symphonie, die letzte seiner drei «Kriegssymphonien».

 Termine:

Samstag, 2. Mai 2015, 19.30 Uhr | Musikverein Wien

Sonntag , 3. Mai 2015, 15.30 Uhr | Musikverein Wien

Montag, 4. Mai 2015, 19.30 Uhr | Festspielhaus St. Pölten

Informationen und Tickets:
Kartenbüro Tonkünstler und Grafenegg
MuseumsQuartier Wien
Museumsplatz 1/e-1.5, 1070 Wien

T: +43 (0)1 586 83 83, F: +43 (0)1 587 64 92

tickets@tonkuenstler.at  | www.tonkuenstler.at

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 Wien/ Theater in der Josefstadt. Heute Premiere: KAFKA, EIN PROJEKT VON ELMAR GOERDEN

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Peter Kremer, Toni Slama, Andre Pohl, Alexander Absenger. Copyright: Barbara Zeininger

Aus den Schriften von Franz Kafka.

 ”Jetzt werde ich Ihnen eine Bitte vortragen, die wahrhaftig wahnsinnig aussieht. Es ist aber auch schon die stärkste Probe, auf die man den gütigsten Menschen stellen kann. Also ich bitte: Schreiben Sie mir nur einmal in der Woche und so, dass ich Ihren Brief Sonntag bekomme. Ich ertrage nämlich Ihre täglichen Briefe nicht, ich bin nicht imstande, sie zu ertragen. Ich antworte z.B. auf Ihren Brief und liege dann scheinbar still im Bett, aber ein Herzklopfen geht mir durch den Leib und weiß von nichts als von Ihnen. Wie ich DIR angehöre, es gibt wirklich keine andere Möglichkeit es auszudrücken und die ist zu schwach. Aber eben deshalb will ich nicht wissen, wie Du angezogen bist, denn es wirft mich durcheinander, dass ich nicht leben kann.” (Brief von Franz Kafka an Felice Bauer vom 11.11.1912)

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Andre Pohl, Toni Slama, Alexander Absenger, Peter Kremer. Copyright: Barbara Zeininger

 Der Regisseur Elmar Goerden konzentriert sich in seinem Projekt auf die zu Lebzeiten Kafkas unveröffentlichten Texte. Briefe an die Verlobte Felice Bauer, die zwischen enormer Sehnsucht und gleichzeitigem Wunsch nach räumlicher Distanz schwanken, bilden ebenso wie Tagebucheintragungen und abgebrochene Prosa, in denen sich die Zweifel Kafkas an seiner schriftstellerischen Arbeit spiegeln, einen grundlegenden Pfeiler der Textauswahl. Einem verletzlichen, selbstzweifelnden, aber auch ironischen und manchmal sehr komischen Kafka geht das “Kafka”-Projekt von Elmar Goerden auf die Spur – abseits der bekannten Werke des großen Schriftstellers.
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 Der Kultursonntag auf ATV2 „Bravissimo“ mit „Don Pasquale“ und „Highlights – Das Kulturmagazin“

Sonntag, 26. April 2015, ab 16.25 Uhr bei ATV2

 Diesen Sonntag präsentiert Franz Zoglauer den Opernliebhabern ab 16.25 Uhr Gaetano Donizettis „Don Pasquale“ in Top-Besetzung. In einer Aufführung der Metropolitan Opera aus dem Jahr 2010 singen untern anderen Anna Netrebko und Matthew Polenzani. Auch im Anschluss bei „Highlights“ ist „Don Pasquale“ Thema. Denn an der Wiener Staatsoper feiert die komische Oper diesen Sonntag in einer Inszenierung von Irina Brook Premiere. Die Titelpartie singt der Italiener Michele Pertusi. In der Josefstadt wird indessen „Kafka“ gespielt: Elmar Goerden ist der Regisseur des Projekts, bei dem teils unveröffentlichte Texte von Franz Kafka auf die Bühne gebracht werden. Mit dabei TV-Star Maria Köstlinger. Außerdem: In Kärnten eröffnet das Museum Liaunig, das eine der größten Sammlungen österreichischer Kunst nach 1945 beherbergt, nach der Renovierung wieder seine Pforten. „Highlights“ spricht mit dem Gründer Herbert Liaunig über seine Sammlerleidenschaft.

Bravissimo: Don Pasquale Sonntag, 26. April 2015, 16.25 Uhr bei ATV2

Oper von Gaetano Donizetti in einer Aufführung der Metropolitan Opera New York aus dem Jahr 2010.

Dirigent: James Levine. In den Hauptrollen: John Del Carlo, Anna Netrebko, Matthew Polenzani, Mariusz Kwiecien, u.a. (Anlässlich der „Don Pasquale“-Premiere an der Wiener Staatsoper am 26. April 2015. Ab 10. April 2015 singt Anna Netrebko an der Wiener Staatsoper die Titelpartie in Donizettis „Anna Bolena“)

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Don Pasquale” in Wien mit Valentina Nafornita und Michele Pertusi. Foto: DI. Dr. Andreas Haunold

Highlights – Das Kulturmagazin

Sonntag, 26. April 2015, 18.55 Uhr bei ATV2

 „Don Pasquale“ in der Wiener Staatsoper: Gaetano Donizettis komische Oper „Don Pasquale“ wird von der in Frankreich lebenden Regisseurin Irina Brook inszeniert, die zuletzt „Peer Gynt“ bei den Salzburger Festspielen als Rockstar zeigte. Unter der musikalischen Leitung von Jesus Lopez-Cobos singen u.a. Valentina Nanfornita, Juan Diego Flórez und Michele Pertusi.

Don Pasquale

Wiener Staatsoper
Premiere: 26. April 2015
www.wiener-staatsoper.at

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Maria Köstlinger, Toni Slama, Andre Pohl, Peter Kremer und Alexander Absenger. Foto: Barbara Zeininger

 Maria Köstlinger spielt Kafka: Im Theater in der Josefstadt spielt die prominente Schauspielerin teils unveröffentlichte Texte aus Tagebucheintragungen und Briefen von Franz Kafka, die von dem Regisseur Elmar Goerden zu einer Collage verarbeitet wurden. Es entstanden Monologe und Dialoge voller Selbstzweifel, Ironie und Komik.

Kafka – Ein Projekt von Elmar Goerden
Theater in der Josefstadt
Premiere: 25. April 2015

www.josefstadt.org

 Österreichs staatlich geförderte Kultur wird immer mehr reduziert. Der gebürtige Kärntner Manager und Kunstsammler Herbert Liaunig verwirklicht hingegen seine Utopie eines modernen Museums ohne staatliche Zuschüsse. Vor 7 Jahren ließ er in Neuhaus in Kärnten sein preisgekröntes vom Architektenteam „querkraft“ geplantes Museum errichten. Nach einem um 2500 m2 erweiterten Zubau wird es jetzt mit der Ausstellung „Wirklichkeiten“ mit Arbeiten von Künstlern wie Martha Jungwirth, Kurt Kocherscheidt oder Peter Pongratz zum zweiten Mal eröffnet. Mit „Highlights“ spricht Herbert Liaunig über Sammlerleidenschaft, privates Engagement und Ignoranz von Land und Bund.

Museum Liaunig

Infos: www.museumliaunig.at
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WIEN/ SCHUBERTS GEBURTSHAUS/ SONNTAG, 26. APRIL

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 ROYAL OPERA HOUSE IM KINO : La Bohème und Guillaume Tell

live aus dem ROH London
am 10. Juni 2015, 20.15 Uhr
und 05. Juli 2015, 15.45 Uhr

 Mit dem populären Dauerbrenner „La Bohème“ aus der Feder Giacomo Puccinis und Gioacchino Rossinis letzter Oper „Guillaume Tell“ gehen die Kino-Live-Übertragungen des Royal Opera Houses in London für diese Saison ins Finale.

 In „La Bohème“ glänzt Anna Netrebko als Mimì in einer ihrer Paraderollen an der Seite des maltesischen Tenors Joseph Calleja als Rodolfo unter der musikalischen Leitung von Dan Ettinger, der am Pult des Orchesters des Royal Opera Houses steht. Die erfolgreiche Produktion John Copleys verleiht der verhängnisvollen Liebesgeschichte zwischen der todkranken Mimì und dem mittellosen Dichter Rodolfo im Paris der 1830er Jahre ein ästhetisches Ambiente. In weiteren Rollen sind u. a. Jennifer Rowley, Simone Del Savio, Jeremy White, Ryland Davies und Luke Price zu hören.

 Am 5. Juli 2015 kämpft Gerald Finley unter der musikalischen Leitung von Antonio Pappano als Schweizer Freiheitsheld Wilhelm Tell in einer Neuproduktion des jungen, international renommierten Regisseurs Damiano Michieletto, der mit dieser Produktion sein Regiedebüt am ROH gibt, gegen politische Unterdrückung, für Freiheit und Selbstbestimmung. Ihm zur Seite stehen der amerikanische Tenor John Osborn als zwischen Liebe und Vaterlandstreue hin und her gerissener Arnold, die Sopranistin Malin Byström als Mathilde sowie Eric Halfvarson als Melchthal.

 LIVE aus dem Royal Opera House

10. Juni 2015, 20.15 Uhr

Puccini: La Bohème
Dirigent: Dan Ettinger
Mit Anna Netrebko, Joseph Calleja u.a.

LIVE aus dem Royal Opera House
05. Juli 2015, 15.45 Uhr

Rossini: Guillaume Tell

Dirigent: Antonio Pappano
Mit Gerald Finley, John Osborn u.a.

 Das Programm für die kommende Kino Saison 2015/16 gibt es hier, weitere Informationen unter: www.rohkino.de, http://www.roh.org.uk/cinemas

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FESTSPIELE STOCKERAU 2015. Theater und Musik 24. Juni bis 1. August 2015

 Don Camillo und Peppone 2015-2k_cJohannesEhn
Christoph F. Krutzler (Peppone), Horst Heiss (Don Camillo). Copyright: Johannes Ehn/ Festspiele Stockerau
 
   „DON CAMILLO UND PEPPONE“

Komödie von Gerold Theobalt nach Giovannino Guareschi

Im Sommer 2015 verwandelt sich Stockerau in das kleine italienische Städtchen Boscaccio, wo der schlagkräftige und schlitzohrige Priester Don Camillo auf den revolutionären, kommunistischen Bürgermeister Giuseppe Bottazzi, genannt Peppone, trifft. Die weltberühmte Komödienpaarung garantiert einen heftigen Schlagabtausch und einen Frontalangriff auf die Lachmuskeln.

Die seit den 1950er Jahren anhaltende Begeisterung für DON CAMILLO UND PEPPONE beweisen jährlich 50.000 Besucher im Ort Brescello, welcher als Kulisse für die berühmten Filme mit Fernandel und Gino Cervi diente.

Mit Horst Heiss als Don Camillo und Christoph F. Krutzler als Peppone konnte Intendant Zeno Stanek ein kongeniales Komiker-Duo für die beiden Hauptrollen gewinnen. Heiss verkörperte 2014 höchst erfolgreich in Stockerau Häuptling Bromden in „Einer flog über das Kuckucksnest“, Krutzler wurde für seine Mitwirkung in „Die letzten Tage der Mensch¬heit“ bei den Salzburger Festspielen und am Burgtheater für den Nestroy Preis 2014 nominiert.

Der Platz vor der barocken Stadtpfarrkirche in Stockerau eignet sich wie kein zweiter für die wunderbare Komödie, die von Intendant Zeno Stanek inszeniert wird.

Umfangreiches musikalisches Rahmenprogramm querfeld¹

Zusätzlich bereichern zwei große Sommernachtskonzerte sowie ein Bühnenhit mit Otto Schenk das Festspiel¬programm. Ein Liederabend (5. 7.) mit dem Opernstar Robert Holl, begleitet von Robert Lehr¬baumer, bringt das Flair großer Oper nach Stockerau, die mitreißende Musikformation Insieme versetzt das Publikum bei einer „Italienischen Nacht“ (19. 7.) in romantische Urlaubs-stimmung und Otto Schenk (28. 6.) unterhält seine Fans mit dem unsterblichen Stück „Die Sternstunde des Josef Bieder“ in seiner Paraderolle als Requisiteur, der auf einmal ein ausverkauftes Haus bei Laune halten muss.

Die Aperitifkonzerte mit ausgezeichneten jungen Musikerinnen und Musikern beginnen bei freiem Eintritt um 18.30 Uhr in der Pfarrkirche (Mi./Fr.) oder im Open-Air-Foyer vor der Festspielbühne (Do./Sa.) und ermöglichen entspannten Kunstgenuss vor den Vorstellungen. Jeweils mittwochs und freitags ist zudem vor den Aperifkonzerten eine Kirchenführung mit Turmbesteigung (höchster Kirchturm Niederösterreichs!) möglich.

Das kulinarische Begleitprogramm „Brot-Wein-Käse“ rundet das Kulturerlebnis ab. Spezialitäten aus der Region zum Genießen!

 Die Besetzung von „Don Camillo und Peppone“

Schauspiel: Horst Heiss (Don Camillo), Christoph F. Krutzler (Peppone), Karl Ferdinand Kratzl (Erzähler), Vanessa Payer Kumar (Ariana, Peppones Frau), Gisela Salcher (Desolina, Don Camillos Haushälterin), Erika Mottl (Signora Cristina, Lehrerin a. D.), Christian Strasser (Jesus, der Herr), Christian C.C. Weinberger (Pasotti, Großgrundbesitzer), Stefanie Frischeis (Maritza, seine Frau), Claudia Waldherr (Gina, seine Tochter), Richard Maynau (Bruciata, verarmter Bauer), Konstantin Gerlach (Mariolino, sein Sohn), Alexander T.T. Mueller (Fulmine, Kommunist), Helmut Schuster (Smilzio, Kommunist) u. v. a.

Regie und Intendanz: Zeno Stanek Komposition der Bühnenmusik: Karl Ritter

 Termine: Premiere: Mi, 24. Juni 2015, 20.00 Uhr

Die weiteren Spieltage: 25. (ausverkauft!)/26./27. Juni/1./2./3./4./8.(ausverkauft!)/9./10./11./15./16./17./18./22./23./24./25./29./30./31. Juli und 1. August

Beginn jeweils 20:00 Uhr

Alle Veranstaltungen finden auf der Open-Air-Festspielbühne am Dr. Karl Renner-Platz vor der barocken Pfarrkirche statt (bei Schlechtwetter im Z 2000, Sparkassaplatz 2, 2000 Stockerau).

Kartenpreise und Kartenvorverkauf
Kartenpreise: € 54,-/49,-/42,-/35,-/25,- diverse Ermäßigungen
Wien Ticket www.wien-ticket.a t Tel. +43-(0)1-58885

Kulturamt Stockerau Rathausplatz 1, 2000 Stockerau

zu den Öffnungszeiten (Mo–Fr 7.00–12.00, Mo auch 12.45–16.30, Di –Do auch 12.45–15.30 Uhr)

Ticket-Tel. +43-(0)2266-67689 www.festspiele-stockerau.at

Weitere Informationen siehe www.festspiele-Stockerau.at  – Theater

Sozialprojekt 2015: Jedes Jahr unterstützen die Festspiele Stockerau ein Sozialprojekt in der Region. Heuer gehen die Spenden an den Verein punkt_um – ein Projekt der Pfarre Stockerau. Der Verein kümmert sich um Kinder und Jugendliche in psychosozialen Krisen.
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