Der Neue Merker

DIE MITTWOCH-PRESSE (29. JULI 2015)

Für Sie in den Zeitungen gefunden. MITTWOCH-PRESSE (29. JULI 2015)

Salzburg
Salzburg — Das glanzvollste Fest sucht sein Profil
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Salzburg
Zu ebener Erde und im ersten Stock
Nachtkritik zu “Le nozze di Figaro
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Konvention und Heiterkeit – der Salzburger “Figaro”
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Le nozze di Figaro”: Küsschen vor dem Festspielhaus
Vor der Festspielpremiere der Oper “Le nozze di Figaro” zeigten sich am Dienstagabend zahlreiche Prominente vor dem Haus für Mozart
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Salzburg
Erleuchtende Klänge: Erstes Wiener Philharmonikerkonzert widmet sich dem Spirituellen
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Salzburg
Ausstellung in Gedenken an Helmuth Lohner
Rund 30 Fotos werden im Logenfoyer des Landestheaters gezeigt.
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Bayreuth
Parodos in Kamera-Bilderflut – „Das Rheingold“ bei den Bayreuther Festspielen
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Bayreuth gewöhnt sich an Castorfs “Rheingold”
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Castorfs “Rheingold”, die Dritte
In diesem Jahr geht Frank Castorfs szenisch umstrittener “Ring” aus dem Jahr 2013 in seine dritte Runde bei den Bayreuther Festspielen. Wie das “Rheingold” in diesem Jahr geglückt ist und welche musikalischen Höhepunkte es gab, weiß unser Kritiker Fridemann Leipold.
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Bayreuth
Dieser Neubau bannt den Nazigeist von Bayreuth
Die “Villa Wahnfried” gehört zu den seltsamsten Immobilien der deutschen Geschichte – nicht nur, weil Hitler hier aus und ein ging. Nun setzt ein Museumsanbau einen Kontrapunkt. Eine Begehung. 
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Zeugnisse des Wähnens
Das wieder eröffnete Wagner-Museum in der Villa Wahnfried ignoriert die Verstrickungen mit den Nazis nicht. Hardcore-Wagnerianer können sich freuen – aber auch ärgern
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Bariton Johannes Martin Kränzle sagt kommende Saison ab
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Peter Schreier wird 80
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Salzburg
Traumkombination für ein Albtraumstück
Konwitschny und Metzmacher verschaffen den Festspielen mit der “Die Eroberung von Mexiko” einen unvergesslichen Auftakt.
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Bregenz
Echt hoffmanesk
“Hoffmanns Erzählungen bei den Bregenzer Festspielen
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Salzburg
Rihm’s Conquest of Mexico: glorious philosophy in music at the Salzburg Festival
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Verbier
The Verbier Festival Revels in Mixing It Up
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Torre del Lago
Puccini: Tosca / Festival Puccini of Torre del Lago, 24th July, 2015
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London
Proms 2015: Prom 12, Mahler Chamber Orchestra, Beethoven Piano Concertos, review: ‘a victory lap’
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Proms 2015: Prom 13, Francesconi Violin Concerto premiere, review: ‘unmistakable soul’
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BCMG/Ollu review – consummate expertise with teeming, tangled Boulez
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Hartley Wintney, Hampshire
The Marriage of Figaro @ West Green House Opera, Hartley Wintney
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Glyndebourne
Weitere „Saul“-Review
Opera review: Saul at the Glyndebourne Festival
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New York
Metropolitan Opera Streaming
Service Expands to Roku
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Review: “The Wreckers,’ a Tale of Piracy, Love and Betrayal
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Ethel Smyth’s The Wreckers thrillingly staged in New York
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Wuppertaler Tanztheater
Pina Bauschs Compagny wagt den Neuanfang
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Sprechtheater

Salzburg
Geschlechtertausch bei “Clavigo” in Salzburg
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Frau Clavigo lässt Herrn Marie sitzen
Trauerspiel? Ja, das schon noch, auch wenn am Beginn (und am Ende!) alle mit roten Clownsnasen daherkommen und die meisten Szenen vor einem Vorhang im Zirkusdesign spielen. Dieser Vorhang wird angeblasen und wölbt sich nach vorne. Es sieht so aus, als ob in diesem Theater viel Luft ist.
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“Clavigo”: Herrenjahre einer Goethe-Frau
Goethes “Clavigo” wird im Landestheater zum Gegenstand eines albernen Kleidertausches. Stephan Kimmig und sein Team des Deutschen Theaters Berlin reflektieren vor allem ihre eigene Befindlichkeit als Künstler. Der schwache Clou: Goethes Karrierist ist ein Mädchen
http://derstandard.at/2000019838499/ClavigoHerrenjahre-einer-Goethe-Frau
“Clavigo”: Nasenbohren im Heißluftballon
Stephan Kimmigs “Clavigo”-Bearbeitung irritiert in Salzburg.
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Rätselhafter Clavigo
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Unter’m Strich

Rückblick
Reformen in der DDR: Als Ulbricht Marktwirtschaft und Kybernetik wollte
Zwischen 1963 und 1965 geschahen in der DDR Dinge, die vorher und nachher unmöglich waren. Ausgerechnet Walter Ulbricht war der Motor, behauptet Gunnar Decker. War die DDR reformwilliger als bekannt?
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Österreich
Das schwere Vermächtnis des Michael Spindelegger
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Spindeleggers teuerster Haarschnitt
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INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 29. JULI 2015)

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 29. JULI 2015)

BAYERISCHE STAATSOPER: „Manon Lescaut“ bei „Oper für alle“

 Unbenannt
 
 Die Münchner Opernfestspiele enden dieses Jahr an der frischen Luft: Am 31. Juli wird die Aufführung von Giacomo Puccinis Manon Lescaut ab 20.30 Uhr als audiovisuellen Live-Übertragung auf dem Max-Joseph-Platz zu sehen sein. In den Hauptpartien bei dieser Neuproduktion in der Inszenierung von Hans Neuenfels: die Münchner Publikumslieblinge Kristine Opolais und Jonas Kaufmann! Am Pult des Bayerischen Staatsorchesters steht Alain Altinoglu. Die Moderation des Abends übernimmt Thomas Gottschalk.

 Der Eintritt bei Oper für alle ist wie immer kostenlos!

 Neben der Übertragung auf den Max-Joseph-Platz ist die Aufführung auch wieder als kostenloser Live-Stream im Rahmen von STAATSOPER.TV zu sehen. So können Opernfreunde auf der ganzen Welt die Übertragung sehen.

 Das Mitbringen von harten und sperrigen Gegenständen wie Glasflaschen, Stühlen und Hockern ist laut Beschluss des Kreisverwaltungsreferats nicht gestattet. Regenschirme sind hiervon ausgenommen. Wir empfehlen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

 Giacomo Puccini
Manon Lescaut
Audiovisuelle Live-Übertragung

Fr 31.07.2015, 20.30 Uhr
Max-Joseph-Platz
Eintritt kostenlos!

Kassenöffnungszeiten während der Theaterferien

 Während der Theaterferien bleiben die Tageskassen der Bayerischen Staatstheater sowie das Call-Center vom 1. bis einschließlich 31. August 2015 geschlossen. Schriftliche Bestellungen über die Bestellformulare auf unserer Website, per Mail, Post oder Fax sind in diesem Zeitraum weiterhin möglich. Beachten Sie jedoch, dass es in diesem Zeitraum zu etwas verzögerten Bearbeitungszeiten kommen kann.

 Wegen technischer Wartungsarbeiten kann es in Einzelfällen zu Einschränkungen im Online-Kartenvorverkauf und im Online-Artikelverkauf kommen. Am 24. und 25. August steht Ihnen der Webshop deswegen nicht zur Verfügung.

 Ab 1. September können Tickets wieder telefonisch und an der Tageskasse der Bayerischen Staatsoper, Marstallplatz 5, erworben werden. Die Kasse im Prinzregententheater steht mit Beginn der Spielzeit 2015/16 nur noch als Abend- beziehungsweise Veranstaltungskasse vor Vorstellungsbeginn zur Verfügung.

 Alle Vorstellungen im September und Oktober sind bereits im Online-Vorverkauf erhältlich. Alle Vorstellungen ab 1. November gehen im üblichen Zwei-Monats-Vorlauf in den Schalter-, Online- und Telefonverkauf.

 Zum Spielplan ab September

 Höhepunkte im Herbst im Herbst

Unbenannt
Marlis Petersen als “Lulu”. Foto: Wilfried Hösl
 
Nach den Theaterferien sind wir ab 19. September wieder im regulären Spielbetrieb für Sie da! Und es gibt einige Höhepunkte im herbstlichen Opernkalender: Die Wiederaufnahme von Alban Bergs Lulu steht ab 20. September auf dem Spielplan – erneut unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Kirill Petrenko!

 Auch Portrait Richard Siegal, die jüngste Neuproduktion des Bayerischen Staatsballetts ist ab 21. September wieder im Nationaltheater zu sehen: ein mitreißender Tanzabend, der niemanden kalt lässt.

 Gioachino Rossinis Il barbiere di Siviglia steht ab 10. Oktober dreimal auf dem Spielplan. Das Besondere: Bei der ersten sowie der letzten Vorstellung der Oper gibt es besonders günstige Preise für Familien. Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr erhalten in allen Kategorien ermäßigte Karten zu 10,- €, außerdem bieten wir vor der Vorstellung spezielle Kindereinführungen an.

 Zum Spielplan

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WEITERE FOTOS VOM SALZBURGER “FIDELIO”

Premiere: 4. August


JonasKaufmann (Florestan), Adrianne Pieczonka (Leonore). Foto: Monika Rittershaus


Tomas Konieczny (Don Pizarro). Foto: Monika Rittershaus

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SALZBURGER FESTSPIELE: AB SOFORT AUSTELLUNG HELMUTH LOHNER

Unbenannt

1972-74 Junker Andreas von Bleichenwang (24x) in Was ihr wollt von William Shakespeare
Otto Schenk, Regie

1976/78-80 Titus Feuerfuchs (30x) in Talisman von Johann Nestroy
Otto Schenk, Regie

11.8.1979 Lesung Gedichte und Lieder von Frank Wedekind
Michael Rüggeberg, Klavier

27.8.1979 Geburtstagsmatinee für Karl Böhm zum 85. Geburtstag

1980/81

Jacques (13x) in Wie es euch gefällt von William Shakespeare
Otto Schenk, Regie

24.8.1980 Lesung „Marie war am Morgen Leich“ – Bänkelgesänge
Michael Rüggeberg, Klavier

1982-84

Herr von Lips (26x) in Der Zerrissene von Johann Nestroy
Otto Schenk, Regie

2.8.1982 Lesung „Sich so zu verstelln, na da g´hört was dazu…“
Couplets und Monologe aus Netroy-Stücken
Michael Rüggeberg, Klavier

1983-87 Teufel (32x) in Jedermann von Hugo von Hofmannsthal
Ernst Haeusserman, Inszenierung, Gernot Friedel, Regie (ab 1984 in der Inszenierung von Ernst Haeusserman)

1983 Teufel (2x) in Jedermann von Hugo von Hofmannsthal

Gastspiel in Rom

1984
Freitag (3x) in Un re in ascolto von Luciano Berio (UA)
Lorin Maazel, Dirigent, Götz Friedrich, Regie

24.8.1984 Lesung Komödienlieder aus drei Jahrhunderten
Michael Rüggeberg, Klavier

1987/89
Stephan von Sala (20x) in Der einsame Weg von Arthur Schnitzler
Thomas Langhoff, Regie

8.8.1987 Lesung Leutnant Gustl von Arthur Schnitzler
22.8.1988 Lesung aus Der Prozeß von Franz Kafka

1989 Tod (7x) in Jedermann von Hugo von Hofmannsthal
Gernot Friedel, Regie (in der Inszenierung von Ernst Haeusserman)

7.8.1989 Lesung Szenen von Arthur Schnitzler und aus dessen Briefwechsel

1990-94 Jedermann (36x) in Jedermann von Hugo von Hofmannsthal
Gernot Friedel, Regie

6.8.1990 Lesung Werke von Arthur Schnitzler

1991
Abbé Bullinger (2x) in Mozart Fragen
Szenische Lesung, ein Dialog aus Tagebüchern und Briefen
Gernot Friedel, Konzept / Idee und Regie

15.8.1995
Lesung Krankenzimmer Nr. 6 von Anton P. Tschechow

1996/97
Astragalus (28x) in Der Alpenkönig und der Menschenfeind von Ferdinand Raimund
Peter Stein, Regie

18.8.1996 Lesung Aus Schriften, Briefen und Tagebüchern von Arnold Schönberg

27.7.1997 Lesung Der arme Spielmann von Franz Grillparzer

7.8.2008 Lesung Dichter zu Gast – Orhan Pamuk „Museum der Unschuld“

12.8.2008 Lesung Dichter zu Gast – Orhan Pamuk „Ich bin ein Bild“

Die Ausstellung ist im Logenfoyer für Festspielbesucher von 27. Juli bis 22. August 2015 jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn und während der Pause zu besichtigen.
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JONAS KAUFMANN STELLT RICHTIG: DECCA HAT OHNE SEIN WISSEN ALTE AUFNAHMEN ALS NEUES ALBUM VERKAUFT

Unbenannt
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UMBESETZUNGEN BAYERISCHE STAATSOPER:

Umbesetzung: “Die Fledermaus”

In den Vorstellungen von Johann Strauß’ Die Fledermaus am 31. Dezember 2015, 1., 4., 6., und 8. Januar 2016 wird Bo Skovhus die Partie des Eisenstein anstelle des erkrankten Johannes Martin Kränzle übernehmen.

Unbenannt
 
Bo Skovhus, aus Ikast/Dänemark stammend, studierte Gesang am Musikinstitut Aarhus, an der Königlichen Opernakademie in Kopenhagen und in New York bei Oren Brown. 1988 begann er seine Karriere in Wien und hält seitdem engen Kontakt zur Wiener Staatsoper, dem Konzerthaus und dem Musikverein. Er gastierte an zahlreichen Opernhäusern, u.a. in London, Chicago, Los Angeles, Sydney, Paris, Brüssel, Berlin, Hamburg, Dresden und Düsseldorf sowie bei den Festspielen von Salzburg und Edinburgh. Sein Repertoire umfasst Partien wie Mandryka (Arabella), Nick Shadow (The Rake’s Progress), Sixtus Beckmesser (Die Meistersinger von Nürnberg), Amfortas (Tristan und Isolde), Der Graf (Capriccio) sowie die Titelpartien in Don Giovanni und Lear. Partien hier 2015/16: Dr. Schön und Jack the Ripper (Lulu), Gabriel von Eisenstein (Die Fledermaus).

 Umbesetzung: “Lohengrin

 In der Festspiel-Vorstellung von Richard Wagners Lohengrin am 2. Juli 2016 wird Evelyn Herlitzius die Partie der Ortrud anstelle von Petra Lang übernehmen.

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Evelyn Herlitzius, geboren in Osnabrück, studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Nach ersten Engagements in Saarbrücken und Karlsruhe debütierte sie 1997 mit der Partie der Leonore (Fidelio) an der Semperoper in Dresden. Seither gastierte sie u.a. an den Opernhäusern in Wien, Brüssel, Stuttgart, Berlin, Mailand, Amsterdam und Barcelona sowie bei den Festspielen in Salzburg, Bayreuth und Aix-en-Provence. Ihr Repertoire umfasst Partien wie Isolde (Tristan und Isolde), Kundry (Parsifal), Elisabeth/Venus (Tannhäuser), Ortrud (Lohengrin), Marie (Wozzeck), Färberin (Die Frau ohne Schatten), Katerina Ismailowa (Lady Macbeth von Mzensk) und die Titelpartien in Turandot, Salome und Jenůfa. Seit 2002 ist sie Sächsische Kammersängerin. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2015/16: Renata (Der feurige Engel), Titelpartie in Elektra, Ortrud (Lohengrin).

 Umbesetzung: “Manon Lescaut” am 31. Juli

 In der Vorstellung von Giacomo Puccinis Manon Lescaut am 31. Juli 2015 wird Okka von der Damerau die Partie des Musico anstelle der erkrankten Rachael Wilson übernehmen.

 Okka von der Damerau, geboren in Hamburg, begann ihr Gesangsstudium in Rostock und schloss es an der Hochschule für Musik in Freiburg ab. Erste Engagements führten sie an die Theater in Rostock und Freiburg. Von 2006 bis 2010 war sie Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover und wirkte u.a. in der Uraufführung von Edward Rushtons Die fromme Helene mit, sang Erda (Das Rheingold), Maddalena (Rigoletto) und Dritte Dame (Die Zauberflöte). Nachdem sie als Erste Magd (Elektra) an der Bayerischen Staatsoper debütierte, ist sie seit der Spielzeit 2010/11 hier Ensemblemitglied. Partien hier 2014/2015: u.a. Haushälterin (Die schweigsame Frau), Charlotte (Die Soldaten), Un musico (Manon Lescaut), Erda/Grimgerde/Erste Norn/Waltraute (Der Ring des Nibelungen), Erste Magd (Elektra), Geneviève (Pelléas et Mélisande).

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 MATTHEISER SOMMERAKADEMIE Bad Sobernheim/ NEWS: Workshop Matthias Rexroth/Gesang

 

In diesem Jahr bietet die Mattheiser Sommer-Akademie einen zusätzlichen Opern- & Konzert-Workshop für alle Stimmfächer bei dem renommierten Altus Matthias Rexroth an.

Matthias Rexroth studierte in Karlsruhe, Basel, New York und Stuttgart, wo er in Purcells »King Arthur« sein Operndebüt gab. Als bisher einziger Altus gewann er den 37. Francesco-Viñas-Wettbewerb in Barcelona und den 19. Hans-Gabor-Belvedere-Wettbewerb in Wien und wurde wenig später „Rising Star“ der Philharmonie Köln. Er gehört seitdem im internationalen Opern- und Konzertleben zu den begehrten Countertenören mit dem seltenen Spezialfach eines Altus.

Matthias Rexroth übernahm u.a. die Titelpartien in Händels „Giulio Cesare“ an der Norwegischen Staatsoper Oslo, Ottone und Admeto bei den Händelfestspielen Halle (Nominierung für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik und den Theaterpreis Faust) und Ottone in Monteverdis „Poppea“ an der Staatsoper Hamburg. Am Theater an der Wien sang er in Händels „Partenope“ (Armindo) und „Rodelinda“ (Unulfo). Er setzte Maßstäbe am Aalto Theater Essen als Prinz Orlofsky in „Die Fledermaus“ sowie an der Oper Frankfurt mit seinen Altpartien in »Giulio Cesare in Egitto«, »Teseo« und »L’Oronthea«. An der Semperoper Dresden war er wiederholt zu erleben u.a. in Purcells «King Arthur« sowie als Martinis Impresario in »Dorina e Nibbio«. Wichtige musikalische Wegbegleiter sind die Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Riccardo Muti, Peter Eötvös, Fabio Luisi und Nicola Luisotti. Im Alte Musikbereich sang er mit Rinaldo Alessandrini, Thomas Hengelbrock, Alessandro De Marchi, Ivor Bolton und René Jacobs, um nur einige zu nennen.

 Als Gastdozent gibt er seine Erfahrungen, Wissen und Gesangstechnik auf internationalen Meisterkursen im In- und Ausland weiter, so in New York und San Francisco sowie Israel. An der Staatsoper Warschau leitet er seit Frühjahr 2014 eine Meisterklasse.

 KURSDATEN: 8.-10.8.2015

KURSGEBÜHR: 200,- Euro (2 x 60min pro Teilnehmer, Unterkunft kann angefragt werden)

 BEWERBEN SIE SICH JETZT!

www.mattheiser.de

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Musikfestival Steyr 2015: Sommerprogramm mit Herz. DONNERSTAG PREMIERE “IM WEISSEN RÖSSL”

Das Musikfestival Steyr unter der Intendanz von Karl-Michael Ebner bietet wieder ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie. Ralph Benatzky`s beliebtes Singspiel „Im weißen Rössl“ wird von 30. Juli bis 15. August open air im Schlossgraben von Schloss Lamberg aufgeführt. Im Kinderprogramm kommt „Die kleine Mo“ in das Alte Theater.

Wenn am 30. Juli 2015 das Musikfestival Steyr zum 21. Mal beginnt, dreht sich alles um die Liebe. Im beliebten Singspiel „Im weißen Rössl“ ist der sympathische Zahlkellner Leopold unsterblich in seine Chefin, die Rösslwirtin Josepha Vogelhuber verliebt, die ihrerseits Rechtsanwalt Dr. Siedler liebt. Viel Herz, der unvermeidliche Schmerz sowie ein fröhliches Happy End sind vorprogrammiert und Gassenhauer wie „Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist“ oder „Im Salzkammergut da kann man gut lustig sein“ bringen den nötigen Schwung in die Aufführung.

Dass man auch außerhalb des Salzkammerguts recht lustig sein kann, werden Ensemblemitglieder wie Martina Dorak, Josef Luftensteiner, Daniel Serafin, Michael Havlicek, Ewald Reiter, Andreas Mitschke und nicht zuletzt Harald Serafin als Kaiser Franz Joseph unter Beweis stellen. Die Zuschauer erwartet eine zeitgemäße Inszenierung von Mag. Susanne Sommer, die musikalische Leitung übernimmt Prof. Siegfried Andraschek.

Die wundervolle Kulisse für das unterhaltsame Stück bildet der Schlossgraben von Schloss Lamberg. Vom 30. Juli bis 15. August 2015 werden insgesamt neun Vorstellungen von „Im weißen Rössl“ gespielt. Das Stadttheater Steyr steht dabei als wettersichere Alternative zur Verfügung. Karten werden in vier Kategorien von € 39,- bis € 69,- angeboten.

Mit einem besonderen Kinobesuch kann man sich im August den Start in die Woche unterm Sternenhimmel verschönern. Jeweils Montag und Dienstag (3. und 4.8, 10. und 11.8.) werden beliebte Kinofilme im Schlossgraben von Schloss Lamberg gezeigt. Wenn das Wetter nicht mitspielt, kann man auf das Citykino ausweichen.

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CAMERON CARPENTER VERTONT STUMMFILMTRILOGIE IN BERLIN -

An drei Terminen im August spielt Cameron Carpenter auf Deutschlands einziger am originalen Standort erhaltener Kinoorgel im Babylon

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Foto © PSmusic - Thomas Grube

Bevor es mit der Europatour seiner International Touring Organ weitergeht, wird der Organist Cameron Carpenter im August drei deutsche Stummfilmklassiker der Zwanziger Jahre live auf der Kinoorgel des Berliner Kinos Babylon begleiten. Zu sehen werden sein Fritz Langs düstere Zukunftsvisionen in Metropolis, die Mutter aller Vampir-Filme Nosferatu und der Dokumentarfilm Berlin – Sinfonie der Großstadt, der den Stadt-Rhythmus Berlins von 1927 portraitiert.

Nach einer ersten erfolgreichen Zusammenarbeit von Cameron Carpenter und dem Babylon im Februar vergangenen Jahres, bei der die neue Berlinale-Fassung von Das Cabinet des Dr. Caligari vertont wurde, reiht sich die erneute Kooperation in das Projekt des Babylons ein die 1929 gebaute Kinoorgel von Philips, die in den 90er Jahren generalüberholt wurde, für das Publikum wieder sichtbar und vor allem hörbar zu machen, eröffnete das Babylon doch vor mehr als 86 Jahren als Stummfilmkino.

Programm:

Sa, 01.08. 20:00 Metropolis

Sa, 08.08. 20:00 Nosferatu

Sa, 15.08. 20:00 Berlin. Sinfonie der Großstadt  

Tickets unter: http://www.cameroncarpenter.com / oder www.babylonberlin.de

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Theaterfest Niederösterreich 2015″ im Kamptal: EINE ERLEBNISWELT MIT NATUR– UND KULTURZAUBER

Bildergebnis für theaterfest niederösterreich
Ziemlich faszinierend kann diese Erlebniswelt wirken: Im Waldviertel, hoch über den Ufern des träge dahinfließenden Kamp-Flusses, innerhalb ganz weniger Kilometer, wird während des sommerlichen “Theaterfest Niederösterreich 2015″ an zwei Spielstätten anspruchsvolles Musiktheater geboten. Und zwischen Gars und dem Barockstift Altenburg noch dazu, im Theaterzelt auf der Rosenburg, ist Woody Allens “Eine Mittsommernachts-Sex-Komödie” zu sehen. Dies nicht so ganz zur Zufriedenheit des einen oder anderen Besuchers aus der Region.

Bildergebnis für theaterfest niederösterreich kamptal
“Don Carlo” in Gars. Copyright: Burgfestspiele Gars

Zufrieden zeigen sich jedoch die angereisten Opernfreunde mit den beiden langen, wohl allzu lang geratenen Opernproduktionen: Auf der Burgruine Gars ist unter Sternenhimmel Giuseppe Verdis “Don Carlo” unter Dirigent Johannes Wildner mit einer sehr überzeugenden Sängerbesetzung zu hören. Und in der wunderschönen barocken Bibliothek des Stiftes Altenburg hat sich Bernd R. Bienert stimmig mit seinem um Rekonstruktionen barocken Musiktheaters befassten TEATRO BAROCCO etabliert.

Der Naturzauber der Region ist nach wie vor überwältigend, im theatralischen Zauber der späten barocken Opernwelt gibt es für den geneigten Musikfreund so einiges zu entdecken. Georg Anton Bendas hochdramatisch rezitiertes und mit phantasievollen musikalischen Zwischenspielen untermaltes Melodram “Medea”, 1775, etwa. Und nach der Pause: Joseph Haydns Dramma giocoso “Lo speziale“, in kleiner Besetzung 1768 für seinen Dienstgeber Fürst Nikolaus I. Esterházy komponiert und auf dessen Schloss Esterháza uraufgeführt, ist ja ebenfalls nicht im Repertoire der Opernhäuser zu finden. Unterhaltsame, lebendige Gesangsnummern, ein fröhliches Spiel frei nach Carlo Goldoni in nachgestalten Dekorationen, zu Kerzenlicht, mit manch theatralischer Pose. Wie es vielleicht, vielleicht anno dazumal auch gewesen sein könnte. Und wie es heute Musikliebhaber anzusprechen vermag.

Meinhard Rüdenauer

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 Bildergebnis für oberösterreichische stiftskonzerte

 Das waren die OÖ. Stiftskonzerte 2015

 Die Oberösterreichischen Stiftskonzerte endeten am vergangenen Wochenende mit einem fulminanten Doppelkonzert von Julia Lezhneva und Concerto Köln in St. Florian. Standing Ovations und minutenlange Bravorufe dankte die staunenswerte 25-jährige Sopranistin mit drei Zugaben – u.a. dem „Alleluja“, einem würdigen Abschluss der Festivalsaison 2015.

 Wir dürfen Ihnen ein paar Eckdaten von den sechs Wochen zusammentragen:

  17 Konzerte fanden von 13. Juni bis 26. Juli 2015 in den Stiften St. Florian, Lambach, Kremsmünster, Minoriten Wels und der Pfarrkirche Garsten statt.

  Sechs Konzerte waren ausverkauft.

  7.700 Karten wurden aufgelegt, ca. 6.700 Karten wurden ausgegeben, die Auslastung betrug ca. 87%.

  Erstmals fand bei den OÖ. Stiftskonzerten ein Abend mit Wiener Liedern statt, die neuen Formate seit 2013 (Familien- und Jazzkonzert) erfreuten sich großer Beliebtheit, das Familienkonzert war ausverkauft.

  Erstmals veranstalteten die OÖ. Stiftskonzerte Abende im Minoriten Wels.

  Premiere bei den OÖ. Stiftskonzerten 2015 feierten viele Künstler:

Reto Bieri, Karl Markovics, Wolf Bachofner, Neue Wiener Concert Schrammeln, Elisabeth Kulman, Company of Music, Dmitry Sinkovsky, Emma Black, Kirill Kobantchenko, Lise Berthaud, Paul Gulda, Stanislaw Skrowaczewski, eXtracello, Karl Menrad, Stian Carstensen, Michael Dangl, Alexandre Tharaud, Otto Lechner, casalQuartett & Julia Lezhneva.

  Erstmals fand auch der Ö1 Klassik-Treffpunkt bei den OÖ. Stiftskonzerten (mit Rico Gulda als Gesprächspartner von Renate Burtscher) live aus St. Florian statt.

  Die Einführungsgespräche wurden aufgrund der großen Nachfrage im Vorjahr vermehrt angeboten, es fanden diesen Sommer sechs Moderationen statt.

  Der ausgeweitete Bustransfer wurde zu allen Abendkonzerten und zu allen Orten (außer St. Florian vormittags und nachmittags) sehr gut angenommen.

  Die OÖ. Stiftskonzerte 2016 werden am 4. und 5. Juni 2016 mit dem Bruckner Orchester Linz in St. Florian eröffnet. Freuen Sie sich schon jetzt auf einige Überraschungen, die das Programm des künstlerischen Leiters Rico Gulda beinhalten wird!

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DIE DIENSTAG-PRESSE (28. JULI 2015)

Für Sie in den Zeitungen gefunden. DIENSTAG-PRESSE (28. JULI 2015)

Salzburg/ Festspiele
Ein furchtbares Weibliches versuchen”
“Die Eroberung von Mexico”. Eine propere Dame im luftigen Sommerkleid – Montezuma – erwartet Herrenbesuch. Sichtlich nervös ist sie, rückt im blütenweiß eingerichteten Wohnzimmer noch schnell jedes Buch an die rechte Stelle, kreist immer noch einmal prüfend um Tisch und Sitzgarnitur. Draußen nähert sich Cortez mit einem Strauß Rosen. Eine Eroberung ist angesagt. Er klettert über Autowracks.
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Salzburg: Der Überfall auf die Desperate Housewives
Soap-Opera statt Musiktheater: Krieg
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Rihms “Eroberung von Mexico” in Salzburg: Szenen einer Ehe
Akklamierte Premiere in der Felsenreitschule: Der deutsche Regisseur Peter Konwitschny realisiert das abstrakte Werk als bilderstarken Mann-Frau-Konflikt
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Damit wir uns richtig missverstehen
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Salzburger Festspiele: Weiblich, männlich, tödlich
Der Eroberer Cortez kommt mit Blumen und traut sich nicht durch die Tür…
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Wenn der Rosenkavalier die Welt erobern will
Zimmerschlacht statt Zivilisationsvernichtung: Peter Konwitschny verkleinert und vergrößert zugleich in Salzburg grandios Wolfgang Rihms dämonisch schlagzeugwabernde “Eroberung von Mexico”.
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Konwitschny-Inszenierung in Salzburg bejubelt
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Rihms “Eroberung von Mexiko”
http://www.br.de/radio/br-klassik/sendungen/allegro/eroberung-von-mexiko-100.html
Jubel für den Komponisten Wolfgang Rihm und seine Oper “Die Eroberung von Mexiko”
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Die Eroberung auf dem Sofa

Großer Erfolg mit Wolfgang Rihms Oper “Die Eroberung von Mexiko” in der Regie von Peter Konwitschny.
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München
Netrebko und die schwulen Cowboys
Der Superstar triumphierte an der Bayerischen Staatsoper in Tschaikowskys “Eugen Onegin”.
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Bayreuth
Katharina Wagner: Die starke Frau vom Grünen Hügel
Mehr Info
Wer Wagner heißt, kommt mit allem durch
Mehr Info

Bayreuth
Abschied von Neuenfels’ Rattenmärchen
„Lohengrin” bei den Bayreuther Festspielen
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Bayreuth: Standing Ovations für Ratten-”Lohengrin”
“Tristan und Isolde” in Bayreuth: Raubkatze liebt Teddybär auch ohne Drogen
Wie weiland Wieland Wagner arbeitet Katharina Wagner bei ihrer Bayreuther Inszenierung von “Tristan und Isolde” mit Licht und Abstraktion. Handwerklich solider gelingt Christian Thielemanns Dirigat, Evelyn Herlitzius überstrahlt als Isolde alle
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Bayreuth
Tristan und Isolde” in Bayreuth: Raubkatze liebt Teddybär auch ohne Drogen
Wie weiland Wieland Wagner arbeitet Katharina Wagner bei ihrer Bayreuther Inszenierung von “Tristan und Isolde” mit Licht und Abstraktion. Handwerklich solider gelingt Christian Thielemanns Dirigat, Evelyn Herlitzius überstrahlt als Isolde alle
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Der Waldläufer holt seine Beute

Interessant und exzentrisch: Katharina Wagner kippt Schopenhauer und erzählt in Bayreuth „Tristan und Isolde” sehr überzeugend neu. Auch gesungen wurde vortrefflich.
Mehr Info
Der neue “Tristan” von Katharina Wagner in Bayreuth: Von der Liebe nicht mal den Tod
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Bayreuth
Villa Wahnfried: Wagners Wohnhaus als Museum wiedereröffnet
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Ludwigsburg
Prof. Wolfgang Gönnenwein gestorben
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Zum Tod von Wolfgang Gönnenwein
http://www.schlossfestspiele.de/de/festspiele/aktuelles/index.htm#news-297

Bregenz / ORF
Turandot mit ORF-Kommentar: Seher verärgert
ORF2 führte während der Aufführung hinter die Kulissen – Nicht jeder Zuschauer verstand das.
http://kurier.at/kultur/medien/turandot-mit-orf-kommentar-seher-veraergert/143.709.583

Musik als Lebenselixier: Peter Schreier wird 80
Mehr Info

Der arme Joachim Mitschke
Von Premiere zu Premiere hetzen
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Salzburg
Whimsical fun for all ages at The Barber of Seville for Children in Salzburg
http://bachtrack.com/de_DE/review-barbiere-for-children-salzburg-festival-july-2015

München
Munich Don Carlo in fifty shades of black
http://bachtrack.com/de_DE/review-don-carlo-harteros-pape-bayerische-staatsoper-july-2015

Bayreuth
Weitere „Tristan”-Review
Tristan und Isolde review – radical reimagining marks new chapter for Bayreuth
http://www.theguardian.com/music/2015/jul/26/tristan-und-isolde-review-bayreuth-festival

London
High octane verismo: L’amore dei tre re at Opera Holland Park
http://bachtrack.com/de_DE/review-lamore-dei-tre-re-opera-holland-park-july-2015

Proms 2015: Fiddler on the Roof – Richly imagined, deeply humane
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Longborough
Xerxes, Longborough Opera
Handel’s Persian comedy in a nightclub done with great polish by young singers
http://www.theartsdesk.com/opera/xerxes-longborough-opera

Tanglewood
Tanglewood’s Contemporary Music Fest Milks Many Sources
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Review: Opera Theater Summerfest continues to impress with ‘Capriccio’
http://triblive.com/aande/music/8800354-74/opera-strauss-scene#axzz3h4ibGlni

Cincinnati
Cincinnati Opera’s ‘Turandot’ a dazzling spectacle
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Washington
A joyful evening of Wagner and Mahler from young maestros
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Santa Fe
La finta giardiniera’ review: SFO throws a garden party
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San Francisco
West Edge makes a brilliant case for “Lulu’
http://www.sfgate.com/music/article/West-Edge-makes-a-brilliant-case-for-Lulu-6406365.php

Hamburg/ Kammerspiele
Sekretärinnen”: Schön schrullig im Großraumbüro
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Krems
Feuer im Marillenrefugium
Das “Glatt und Verkehrt”-Festival in Krems endet bravourös
http://derstandard.at/2000019792099/Feuer-im-Marillenrefugium

Rap-Duo Trackshittaz löst sich auf
Lukas Plöchl und Manuel Hoffelner geben in 16-minütigem Rap-Video das Band-Aus bekannt
http://derstandard.at/2000019795827/Rap-Duo-Trackshittaz-loest-sich-auf

Sprechtheater

Oscar Wilde in Baden: Schlagobersgesichter in der Halbmondstraße
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Unter’m Strich

Bayreuth/ einmal anders
Das kleine Selfie-Theater vor großer Oper
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Nadja Michael in der Bild-Zeitung: Fünfmal Wagner für Anfänger
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INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 28. JULI 2015)

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 28. JULI 2015)

SALZBURGER FESTSPIELE: ERSTE FOTOS AUS DER NEUINSZENIERUNG “FIDELIO” ONLINE

Premiere 4. August im Großen Festspielhaus


Adrianne Pieczonka (Leonore). Foto: Monika Rittershaus


Jonas Kaufmann (Florestan). Foto: Monika Rittershaus
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NEU ERSCHIENEN: WIENER STAATSOPER – IMPRESSIONEN ZUR SPIELZEIT 2014/2015

 EUR 20.00

 Wiener Staatsoper GmbH (Hg.): Impressionen zur Spielzeit 2014/2015

Bildergebnis für wiener staatsoper impressionen 2014 2015

 Zum Saisonende ist auch heuer wieder eine umfangreiche Dokumentation der abgelaufenen Spielzeit 2014/2015 erschienen. Die zahlreichen Szenenbilder stammen von Michael Pöhn, Ashley Taylor und Barbara Zeininger

 DETAILS                                 IN DEN WARENKORB

 

Kalender der Wiener Staatsoper 2016

 EUR 22.00

Bildergebnis für wiener staatsoper kalender 2016
 Kalender der Wiener Staatsoper 2016

 Fotografiert von Michael Pöhn.

DETAILS                          IN DEN WARENKORB             

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BAYERISCHE STAATSOPER/ Umbesetzungen

Umbesetzung: Dirigate “Lulu” / “Die Walküre” (September bzw, Nov/Dez. 2015

 Bei den Vorstellungen von Alban Bergs Lulu an 20., 23. und 26. September 2015 wird Generalmusikdirektor Kirill Petrenko auf seinen Wunsch die musikalische Leitung anstelle von Cornelius Meister übernehmen. Cornelius Meister hat sich dankenswerter Weise einverstanden erklärt auf ein zukünftiges Engagement als Ersatz für die Lulu-Serie auszuweichen.

 Als Ausgleich wird Kirill Petrenko die Vorstellungen von Richard Wagners Die Walküre am 28. November, 2. und 5. Dezember 2015 abgeben. Simone Young wird für ihn die musikalische Leitung übernehmen.

 Unbenannt

 Kirill Petrenko studierte zunächst Klavier in seiner Heimatstadt Omsk. Nach seiner Übersiedlung nach Österreich studierte er in Wien Dirigieren. Auf ein erstes Engagement an der Wiener Volksoper folgte 1999 seine Berufung als Generalmusikdirektor ans Meininger Theater, wo sein Dirigat von Wagners Der Ring des Nibelungen große internationale Beachtung fand. Von 2002 bis 2007 war er GMD an der Komischen Oper Berlin. Außerdem stand er u.a. am Pult der Wiener Staatsoper, der Semperoper Dresden, der Opéra national de Paris, des Royal Opera House Covent Garden in London und der Metropolitan Opera in New York sowie bei den Berliner Philharmonikern, dem Concertgebouworkest Amsterdam und dem Israel Philharmonic Orchestra. 2013 und 2014 leitete er Wagners Der Ring des Nibelungen bei den Bayreuther Festspielen. Seit der Spielzeit 2013/14 ist er GMD der Bayerischen Staatsoper. Dirigate hier 2014/15: u.a. Die Soldaten, Lucia di Lammermoor, Der Ring des Nibelungen und Lulu.

 Simone Young studierte in ihrer Heimatstadt Sydney Klavier und Komposition. Von 1993 bis 1995 war sie Erste Kapellmeisterin bei Daniel Barenboim. Seitdem gastierte sie an zahlreichen Opernhäusern, darunter die Wiener Staatsoper, die Opéra National de Paris, das Royal Opera House Covent Garden in London, die Metropolitan Opera in New York und die Los Angeles Opera. Neben ihrer umfangreichen Operntätigkeit dirigierte sie u.a. die Berliner und Wiener Philharmoniker. Seit 2005 ist sie Intendantin und Generalmusikdirektorin der Hamburgischen Staatsoper. Hier dirigierte sie u.a. Die tote Stadt, Der Rosenkavalier und Der Ring des Nibelungen. 2006 wurde sie zur Dirigentin des Jahres gewählt. An der Bayerischen Staatsoper übernahm sie in der Spielzeit 2008/09 die musikalische Leitung von Palestrina. Dirigat hier 2015/16: Die Walküre.

 

Umbesetzung: “Manon Lescaut”

In der Vorstellung von Giacomo Puccinis Manon Lescaut am 28. Juli 2015 wird Roxana Constantinescu die Partie des Musico anstelle der erkrankten Rachel Wilson übernehmen.

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Roxana Constantinescu studierte Klavier und Schlagzeug, bevor sie ihr Gesangsstudium in Bukarest, Wien und München aufnahm. Sie gewann verschiedene Auszeichnungen und Preise, darunter 2006 den zweiten Preis im Fach Gesang beim Musikwettbewerb der ARD. Von 2007 bis 2010 war sie Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, wo sie u.a. als Rosina (Il barbiere di Siviglia) und Zerlina (Don Giovanni) zu erleben war. Sie gastierte an zahlreichen Opernhäusern, darunter die Los Angeles Opera, das Théâtre du Capitole in Toulouse, das Theater an der Wien und die Deutsche Oper Berlin. Ihr Repertoire umfasst Partien wie Dorabella (Così fan tutte), Charlotte (Werther), Adalgisa (Norma), Emira (Siroe) und die Titelpartie in La Cenerentola. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2014/15: Un musico (Manon Lescaut).

www.roxanaconstantinescu.com

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Anton Bruckner geht online

Anton Bruckner (1824-1896) ist online: 119 Jahre nach dem Tod des Komponisten hat die Akademie der Wissenschaften (ÖAW) sein Gesamtwerk ins Internet gestellt.


Anton Bruckner

Unter Bruckner-online.at sind Handschriften, Erstdrucke und Bilder aus verschiedenen Archiven zusammengefasst. 27.000 Bilder, Beschreibungen der Quellen und eine Bibliografie-Datenbank mit 9.422 Literaturzitaten sind nun abrufbar.

Mit dem Internetprojekt werden die einzelnen Standorte vereint, auf die der Bruckner-Nachlass verstreut ist – vom Stift Kremsmünster bis zur Library of Congress in Washington.

Aufwendige Recherche

„Das Auffinden aller relevanten Quellen in nationalen wie internationalen Bibliotheken, Archiven sowie in Privatbesitz und die Klärung der Rechtsfragen zur Onlineverwendung der Abbildungen durch die Akademie der Wissenschaften waren der aufwendigste Teil des Projekts“, so Projektleiter Robert Klugseder vom ÖAW-Institut für kunst- und musikhistorische Forschungen in einer Aussendung.

Ein weiterer Vorteil des Webarchives abseits der leichteren Zugänglichkeit ist der Schutz der wertvollen Exponate, die durch den Gebrauch in Mitleidenschaft gezogen werden.

Das vom Wissenschaftsfonds FWF geförderte Vorhaben wurde in drei Jahren umgesetzt. Das Archiv stellt dabei den ersten Schritt eines größeren Projekts dar. Ein detailliertes, aktualisiertes Werkverzeichnis, eine Bilddatenbank und eine digitale Musikedition sollen folgen.

ORF
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 ONLINE-MERKER: NEUES IN DER RUBRIK CD/ DVD

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zu den CDs

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LUDWIGSBURGER SCHLOSSFESTSPIELE: PROF. WOLFGANG GÖNNENWEIN GESTORBEN

er revolutionierte den Kulturstandort Baden-Württemberg und dirigierte auf der ganzen Welt: Der langjährige künstlerische Leiter und Gründer der Ensembles der Ludwigsburger Schlossfestspiele, Wolfgang Gönnenwein, ist am vergangenen Sonntag, 26. Juli 2015, im Alter von 82 Jahren verstorben. »Die Ludwigsburger Schlossfestspiele verlieren in ihm nicht nur einen Spiritus Rector, sondern auch eine Identifikationsfigur und nicht zuletzt einen Freund«, so Thomas Wördehoff, Intendant der Ludwigsburger Schlossfestspiele, in einer ersten Reaktion.

 Wolfgang Gönnenwein leitete die Ludwigsburger Schlossfestspiele von 1971 bis 2004. Im Verlauf seiner 32-jährigen Amtszeit verlieh er dem Festival internationale Strahlkraft und blieb ihm bis zuletzt verbunden. Der Sohn eines Kirchenmusikdirektors aus Schwäbisch Hall studierte Musik und Germanistik in Heidelberg und Tübingen. Von 1985 bis 1992 war Wolfgang Gönnenwein darüber hinaus Generalintendant der Staatstheater in Stuttgart und von 1988 bis 1991 ehrenamtlicher Staatsrat für Kunst in Baden-Württemberg. 2005 wurde er Präsident des Landesmusikrats Baden-Württemberg, um sich verstärkt für den musikalischen Nachwuchs einzusetzen.

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 Rückblick: 9. Schrammel.Klang.Festival 2015: Drei Tage Sonne, mehr als 6.500 Menschen, 80 kg Karpfen und viel Musik (24. bis 26. Juli

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Die fulminante Marie-Theres Stickler eröffnete mit drei Konzerten das Schrammel.Klang.Festival 2015 © Karl Satzinger

 Das Schrammel.Klang.Festival 2015 war vom 10. bis 12. Juli wieder Treffpunkt für mehr als 6.500 musikbegeisterte Menschen und damit das best besuchte Festival seit Bestehen.

Musikalische und theatralische Highlights

Der Eröffnungsabend mit Marie Theres Stickler mal 3 endete in einer alle drei unterschiedliche Gruppen (Die Tanzgeiger, ALMA, Martin Spengler & die foischn Wiener) vereinigenden, fulminanten Jam-Session, zunächst auf der Bühne und dann Im Zuschauerbereich.

Karl Markovics, Wolf Bachofner, Alexander Kukelka und die Neuen Wiener Concert Schrammeln erfreuten ihr Publikum am Samstagmorgen mit zum Teil recht abgründigem alten Liedgut in ihrem selten gespielten Programm WIENER LIEDER.

Nach dem intensiv akklamierten Geburtstags-auftritt der Neuen Wiener Concert Schrammeln (20-Jahr-Jubiläum) waren Bratfisch gefeierte Stars auf der großen Bühne im Herrensee-theater. Die durchaus experimentelle Elektronik-Perfor¬man¬ce von Stirner & Seidl begeisterte vor allem die jüngeren BesucherInnen und zeugte von der Lebendigkeit der Wiener Musikszene, die sich beständig weiter entwickelt.

Am Schrammel.Pfad sorgte heuer das steirische Ensemble Folksmilch, etwa mit einem äußerst unterhaltsamen Verschnitt des Walzers „Wiener Blut“ mit dem Schlager „Ein Schiff wird kommen“, für Furore. Das Duo Walther Soyka & Martina Rittmannsberger widmete sich hingegen der kongenialen Interpretation von „Oide Tanz“.

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Tamara Metelka und Nikolaus Ofczarek, begleitet von Tommy Hojsa, überraschten mit einer Thomas Bernhard-Lesung am sonntäglichen Schrammel.Pfad. © Karl Satzinger

Theatralische Elemente steuerte Stammgast Karl Ferdinand Kratzl am Sonntag ebenso bei („Ich lade gern mir Gesten ein: oder ich deute den Vogel“) wie das Kabinetttheater mit der Figurentheaterperformance „Versammlung unter Engeln“ oder, als Überraschungscoup kurzfristig erst ins Programm gerückt, die Lesung von Thomas Bernhards „Der österreichische Staatspreis für Literatur“ von Nikolaus Ofczarek und Tamara Metelka, begleitet von Tommy Hojsa am Akkordeon. Die Nachtwanderung führte heuer zum Friedhof und widmete sich der melancholischen Seite des Wiener Lieds.

Mit einem fulminanten Konzert von Ernst Molden und der Nino aus Wien klang das 9. Schrammel.Klang.Festival, im Übrigen auch als Green Event ausgezeichnet, am Sonntagabend aus.

 … und kulinarische Gustostückerln

Auf der kulinarischen Seite waren der Verzehr von 80 kg gebratenem Litschauer Schlosskarpfen ebenso zu verzeichnen wie der große Absatz des heuer wieder angebotenen „Waldviertler Mohnzutzlers“. Die typischen „Litschauer Mohn-Mangerln“, Marzipan-kartoffeln und zahlreiche andere, von den regionalen Betrieben und den „Litschauer Omas“ in Heimarbeit beigesteuerte regionale Spezialitäten und Köstlichkeiten gab’s beim „Greißler“ und in den Hütten am Schrammel.Pfad.

Die Weinprämierung gewann der Biowein Grüner Veltliner Handwerk, Jahrgang 2014, trocken, vom Weingut Urban Stargard, Krems-Stein/Kremstal.

Im großen Festivalheurigen beim Herrensee-theater trugen heuer fünfzehn in Litschau untergebrachte syrische Flüchtlinge zum reibungslosen Ablauf bei. Damit fand auch die große Tagespolitik Eingang ins Festival-geschehen – künstlerisch zudem präsent in einer berührenden Musikperformance im Brauhaus.Stadl: „Da wär’s halt gut, wenn man Englisch könnt“ zur Exilkunst des Hermann Leopoldi von und mit Wolfgang Vincenz Wizlsperger, Hannes Löschel und Christoph Lind.

„Das Schrammel.Klang.Festival ist in den Köpfen der Menschen angekommen“, so Festivalgründer Zeno Stanek, „so viele Besucher wie heuer hatten wir noch nie. Auch das Konzept des Green Event geht voll auf, unsere Besucher sind sehr umsichtige und disziplinierte Festivalgäste. Ihnen allen danken wir für’s Kommen und die gute Stimmung, die sie mitbringen. Unser großes Ziel ist es nun, dem Schrammel.Klang.Festival trotz der zunehmenden Beliebtheit den Charakter des entspannten und charmanten Musik-, Theater- und Naturgenusses zu erhalten, der es ausmacht und der uns Festivalgestaltern so wichtig ist. Darauf werden wir bei den Planungen für das 10. Festival im kommenden Jahr besonders achten!“

 Bitte vormerken: Das 10. Schrammel.Klang.Festival 2015 findet vom 6. bis 10. Juli 2015 wieder in Litschau statt.
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Schloss-Spiele Kobersdorf 2015: Wetterglück, temporeiche Inszenierung und tosender Schlussapplaus

Schloss-Spiele Kobersdorf 2015 bilanzieren überaus erfolgreich

Zum letzten Mal wurde Sonntag Abend bei den Schloss-Spielen Kobersdorf „Der Preis des Monsieur Martin“ gezeigt. Die Vorstellung endete mit tosendem Schlussapplaus und kräftigem Beifall. An insgesamt achtzehn Abenden (inklusive Generalprobe) haben vom 30. Juni bis 26. Juli 13.828 Theaterbesucher die temporeiche Inszenierung von Patrick Guinand gesehen.

 In der 44. Spielsaison Jahr stand ein Meisterstück des französischen Komödiendichters Eugène Labiche in der deutschen Fassung von H.C. Artmann am Spielplan. In dieser zwerchfeller-schütternden Melange aus Ehepleiten, Liebespech und Rachepannen wirkte Intendant Wolfgang Böck als „Hernandez Martinez“ mit, ihm zur Seite standen Wolf Bachofner in der Titelrolle als „Monsieur Martin“, Konstanze Breitebner als dessen Gat¬tin „Loïsa“ und Olaf Schürmann als Martins Freund „Agénor Montgommier“. Saskia Klar, Sebastian Knözinger, Walter Ludwig und Bettina Schwarz machten das Ensemble komplett. Erich Uiber¬lacker schuf gekonnt Bühnenbilder mit Projektionen, die eleganten Kostüme von Gerti Rindler-Schantl überraschten in jedem Akt aufs Neue.

 Zur Premiere am Dienstag, den 30. Juni applaudierten Vertreter aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens, und das Medieninteresse für dieses in Österreich selten gespielte Stück war sehr groß.

 Auch in diesem Jahr durften die traditionellen Begleitveranstaltungen nicht fehlen: Während die Biker am 11. Juli zum zwölften Mal von Mattersburg aus starteten und einen Konvoi von 119 Motorrädern bildeten, ging die Oldtimer-Fahrt am 19. Juli in die elfte Runde. Am Start in Wiener Neustadt waren 93 historische Karossen dabei. Beide Konvois führte Wolfgang Böck an, um theaterbegeisterte Oldtimerfahrer und Biker zum Vorstellungsbesuch nach Kobersdorf zu geleiten.

 Die Schloss-Spiele Kobersdorf ziehen mit einer Auslastung von 95,1 Prozent und den guten Publikums- und Pressereaktionen eine äußerst zufriedene Bilanz.

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