Der Neue Merker

DIE FREITAG-PRESSE (6. MÄRZ 2015)

Für Sie in den Zeitungen gefunden. Die FREITAG-PRESSE (6. März 2015)

 Linz/ Landestheater
Farbenreicher Abschied
Letzte Saison von Intendant Rainer Mennicken in Linz.
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Märchenhafter Spielplan zum Intendanten-Abschied
Rainer Mennicken präsentiert seinen letzten Spielplan.
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Frankfurt / Pappano in der Alten Oper
Ach, da kommt der Meister!
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Wien/ Musikverein
Vor- und Nachteile der Vitalität
Die Wiener Symphoniker mit Philippe Jordan im Wiener Musikverein
http://derstandard.at/2000012550312/Vor-und-Nachteile-der-Vitalitaet
Philippe Jordan erzählt Mahler wie ein Märchen
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Mainz / “Tosca”
Alles irgendwie so lästig
Von der Schwierigkeit, eine Oper zu inszenieren: Eine völlig gescheiterte Mainzer „Tosca“.
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Pianist Martin Stadtfeld: “Bei Schumann schwingt immer alles mit”
Der 1980 geborene Pianist, der sich zu Beginn seiner Karriere eher mit Bach-Interpretationen einen Namen gemacht hatte, ist derzeit auf Tournee mit Klavierkonzerten von Schumann und Mendelssohn Bartholdy.
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Budapest Opera House
To Get New Infrastructural Base
http://hungarytoday.hu/cikk/opera-house-get-new-infrastructural-base-66153

London
Save room for seconds: I pazzi per progetto & The Dancing Master
http://bachtrack.com/de_DE/review-pazzi-dancing-master-guildhall-march-2015

Massenet: Le roi de Lahore/ Chelsea Opera Group, 1st March 2015
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Glyndebourne
Glyndebourne 2015:
watch Mozart and Britten operas live on the Telegraph site Glyndebourne to show key productions for free, in partnership with the Telegrap
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Edinburgh Hebrides Ensemble review – the clarinet in the limelight
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New York
David Geffen’s $100 million gift buys naming rights at Avery Fisher
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Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem, Op. 45 Vienna Philharmonic Orchestra, Daniele Gatti http://www.concertonet.com/scripts/review.php?ID_review=10477

Youth Symphony Cancels Program That Quotes “Horst Wessel’ Song
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Injury Sidelines American Ballet Theatre Principal David Hallberg
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Seattle
Pacific Northwest Ballet’s 2015-16 season: Balanchine and more
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San Francisco
Glass Piano Etudes: A Performance of Epic Proportions
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San Jose
Curtains for Ballet San Jose? Troupe led by Jose Manuel Carreno faces shutdown
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Los Angeles Netia Jones: punk it up
It is one of the most visually riotous shows of the year – an Alice in Wonderland that takes live action and video to surreal extremes. Imogen Tilden meets Netia Jones, the nerdy young director with her finger firmly on the button http://www.theguardian.com/music/2015/mar/04/netia-jones-alice-in-wonderland-interview

Feuilleton 10 of the world’s best concert halls
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München/ Allerheiligen Hofkirche
Allerheiligen Hofkirche Barockes am Cembalo
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München/ Deutsches Theater
Chansonnier Vladimir Korneev: Französische Poesie trifft russische Seele
Die Interpretationen von Vladimir Korneev sind leidenschaftlich, neu und komplett anders als man sie sonst kennt. Der mehrfach preisgekrönte Sänger ist mit einem französisch-russischen Programm zu Gast im Deutschen Theater München.
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Nana Mouskouri wird mit Lebenswerk-Echo geehrt
Der Deutsche Musikpreis Echo in der Kategorie Lebenswerk geht in diesem Jahr an die griechische Sängerin Nana Mouskouri.
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Rock/ Pop

Eklat beim Song Contest: Deutscher Sieger will nicht nach Wien
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Song Contest kommt dem ORF teurer als geplant
http://kurier.at/kultur/medien/song-contest-kommt-orf-teurer-als-geplant/117.777.670

München/ Deutsches Theater
The Rocky Horror Pictuere-Show
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Sprechtheater

München/ Kammerspiele
Hunter“: Bewegung und Erinnerung
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Ausstellungen/ Kunst

Wien
Mumok: Neue Schau zum Wiener Aktionismus 
Die Ausstellung “Mein Körper ist das Ereignis” stellt die heimische Bewegung internationalen Entwicklungen gegenüber. Dabei wird auf auf Ostkünstler und weibliches Schaffen fokussiert.
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INFOS DES TAGES (FREITAG, 6. MÄRZ 2015)

INFOS DES TAGES (FREITAG, 6. MÄRZ 2015)

NEU IN UNSEREN KRITIKEN:

Wiener Staatsoper: WERTHER – die “Charlotte” ist eine fatale Rolle für Angela Gheorghiu…

Zum Bericht von Renate Wagner

LALA AUF DER COUCH von Mei Hong Lin/ Musik: Serge Weber . Uraufführung am 5.3.2015

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Foto: Barbara Aumüller für das Landestheater Linz

Zum Premierenbericht von Helmut und Petra Huber
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WIENER STAATSOPER: STREAM “LA JUIVE” ABGESAGT. “L’italiana in Algeri” als Ersatz-Livestreaming für “La Juive”

 Aufgrund der Erkrankungen und Besetzungsänderungen in der Vorstellungsserie von “La Juive” hat die Direktion der Wiener Staatsoper in Absprache mit den Künstlerinnen und Künstlern entschieden, den Livestream vom 7. März abzusagen. Stattdessen wird eine hochkarätig besetzte Vorstellung von Gioachino Rossinis “L’italiana in Algeri” am 30. April ins Programm von WIENER STAATSOPER live at home aufgenommen.

In der legendären Produktion Jean-Pierre Ponnelles verkörpern der russische Starbass Ildar Abdrazakov den Mustafà, Javier Camarena den Lindoro und Anna Bonitatibus die Isabella. Am Dirigentenpult: Jesús López-Cobos.

Kunden, die bereits den Stream von “La Juive” gekauft haben, erhalten einen Gutschein für eine andere Live-Übertragung oder bekommen das Geld zurückerstattet.

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DEUTSCHE OPER BERLIN: UMBESETZUNG LA RONDINE (Premiere am 8. März)

Aurelia Florian wird für die erkrankte Dinara Alieva in der Premiere LA RONDINE (8. März) die Partie der Magda übernehmen. Die Vorstellungen am 12., 14., 18. und 27. März  werden voraussichtlich in der angekündigten Besetzung stattfinden können.

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 MÜNCHEN / Bayerisches Staatsballett: Pressekonferenz zur Vorschau auf die Spielzeit 2015/2016 am 4.3. (H. Schmöger)
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LINZER LANDESTHEATER: Der Spielplan 2015/2016 des Landestheaters Linz wurde am 5. März im Rahmen einer Pressekonferenz im Musiktheater präsentiert.

 Das Landestheater Linz unter der Leitung von Intendant Rainer Mennicken, Vorstandsdirektor Uwe Schmitz-Gielsdorf und Generalmusikdirektor Dennis Russell Davies mit Schauspieldirektor Gerhard Willert, Ballettdirektorin Mei Hong Lin, dem Leiter des Theaters für junges Publikum John F. Kutil und dem Leiter der Musicalsparte Matthias Davids zeigt nächste Spielzeit 34 Neuproduktionen − darunter 6 Uraufführungen, eine Europäische Erstaufführung, eine deutschsprachige Erstaufführung und 4 Österreichische Erstaufführungen – und 9 Wiederaufnahmen an 8 Schauplätzen.

 Der Kartenvorverkauf für die gesamte Spielzeit startet am 9. März.

 OPER/OPERETTE

Eröffnet wird die Saison mit Verdis La Traviata, inszeniert von Regielegende Robert Wilson. Mit dem Bühnenmagier und Maler Achim Freyer kommt ein weiterer Altmeister der Theaterkunst nach Linz. Gemeinsam mit Generalmusikdirektor Dennis Russell Davies, bringt Freyer Debussys impressionistische Oper Pelléas et Mélisande auf die Bühne. Für seine fantasievollen und trickreichen Arbeiten ist der holländische Regisseur Michiel Dijkema bekannt, der Lehárs Lustige Witwe inszenieren wird. Carlus Padrissa (La Fura dels Baus) kehrt nach dem spektakulären Ein Parzival zur Eröffnung des Musiktheaters am Volksgarten nach Linz zurück. Er führt bei Terra Nova oder Das weiße Leben (Uraufführung) des Komponisten Moritz Eggert Regie. Terra Nova ist ein Auftragswerk des Landestheaters Linz (Libretto: Franzobel und Rainer Mennicken). 1992 wurde McTeague von William Bolcom an der Lyric Opera of Chicago unter der Musikalischen Leitung von Dennis Russell Davies uraufgeführt. Am Landestheater Linz kommt es nun zur Europäischen Erstaufführung mit Stephen Gould in der Titelpartie.

 MUSICAL

In der Spielzeit 2015/2016 wird das Film-Musical Singin’ in the Rain, inszeniert und choreografiert von Melissa King, und Stephen Sondheims Into the Woods – Ab in den Wald in der Inszenierung von Matthias Davids gezeigt. Mit dem Musical Grand Hotel von Luther Davis, Robert Wright und George Forrest bringt das Landestheater Linz eine Österreichische Erstaufführung heraus. John Cameron Mitchells Hedwig and the Angry Inch, ein mit zahlreichen Preisen ausgezeichnetes US-amerikanisches Off-Broadway-Rock-Musical aus dem Jahr 1998, wird in der BlackBox zu sehen sein. Mit der Wiederaufnahme von The Who’s TOMMY in der Regie von Musicalexperte Gil Mehmert kommt ein weiteres Rockmusical auf den Spielplan.

BALLETT

Neben Tschaikowskys Klassiker Schwanensee präsentiert Mei Hong Lin in der Spielzeit 2015/2016 Christoph Willibald Glucks Oper Orfeo ed Euridice als spannendes Tanztheaterprojekt im Großen Saal des Musiktheaters, musikalisch begleitet vom Bruckner Orchester Linz unter der Leitung von Dennis Russell Davies. Darüber hinaus werden auch die Erfolgsproduktionen Der Nussknacker von Peter I. Tschaikowsky (Musikalische Leitung: Dennis Russell Davies), Blind Date und Carl Orffs Carmina Burana wiederaufgenommen.

Unbenannt

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MÜNCHEN/ GÄRTNERPLATZTHEATER: Fußballett – Gärtnerplatztheater und FC Bayern Erlebniswelt kooperieren beim Ballett HATTRICK

 Begonnen hat alles mit der Fußballbegeisterung des Ballettdirektors Karl Alfred Schreiner. Er hat drei Choreografen eingeladen, die für HATTRICK, die nächste Ballettpremiere des Gärtnerplatztheaters verantwortlich zeichnen. Dieses Projekt hat Karl Alfred Schreiner der FC Bayern Erlebniswelt vorgestellt, die so begeistert war, dass sie einer Kooperation zustimmte. Und nun ist es soweit:

 Kunst und Sport treffen sich, Ballett und Fußball bilden ein Team. Die Tänzerinnen und Tänzer des Gärtnerplatztheaters sind in die FC Bayern Erlebniswelt gekommen, um dort die impulsive Kraft des Tanzes zu zeigen. Ausschnitte aus der HATTRICK-Choreografie sind in einem einzigartigen Trailer mit der Musik von 48nord zu sehen. 82 Sekunden, die viel über Fußball und alles über Tanz zeigen – jetzt zu sehen unter dem Titel „Fußballett –Gärtnerplatztheater und FC Bayern Erlebniswelt“ auf YouTube.

 Hier der Link: http://youtu.be/-TuxAHGpRo0

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Fotografin Marie-Laure Briane

 Auf Vorlage des jeweiligen Tickets des einen Partners gibt es Ermäßigung auf den Eintritt beim anderen Partner:

• 15 % beim Gärtnerplatztheater

• 10 € statt 12 € in der FC Bayern Erlebniswelt

 Weitere Informationen:

 URAUFFÜHRUNG: HATTRICK

Drei Fußballstücke
von Jo Strømgren, Marco Goecke, Jacopo Godani
Musik von 48nord, Flugschädel, Jørgen Knudsen u. a.

 A Dance Tribute to the Art of Football
Choreografie / Licht / Kostüme Jo Strømgren

 Cry Boy
Choreografie / Kostüme Marco Goecke
Licht Udo Haberland

 VERSUS STANDARD
Choreografie / Licht / Kostüme Jacopo Godani
Bühne Jo Strømgren

Ballett des Staatstheaters am Gärtnerplatz

 PREMIERE 7. März 2015, 19.30 Uhr in der Reithalle. Weitere Vorstellungen 8., 10., 11., 12., 13. und 14. März
Vorstellungsbeginn 19.30 Uhr am 8. März 18.00 Uhr

Preise 14 bis 50 Euro, Schüler- und Studentenkarten 8 Euro

 Karten gibt es an den Vorverkaufsstellen, unter www.gaertnerplatztheater.de , Tel. 089 2185 1960 oder tickets@gaertnerplatztheater.de

 Weitere Informationen zum Stück und zur Besetzung finden Sie HIER ,

Fotos zum kostenlosen Download gibt es HIER

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PROGRAMMTIPP PERCHTOLDSDORF (bei Wien)

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Musikfreunde!

 Wir freuen uns, Sie hiermit zu unserem 2. Konzert unseres kürzlich gegründeten Eroica-Symphonieorchesters einladen zu dürfen und hoffen auf zahlreichen Besuch!

Sylvie & Erich Binder

 

EROICA SO Plakat 2015

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Bildergebnis für my home music lounge salzburg

Liebe Freunde der MyHomeMusic Lounge,

 Heute, am  Freitag, 6. März 2015, beginnt in Salzburg wieder die SALZBURG BIENNALE, das Festival für moderne und zeitgenössische Musik. An drei Wochenenden stehen Aufführungen aus den Sparten Musiktheater & Performance, Kammer- und Orchesterkonzert sowie Soloabende und Artelier-Gespräche auf dem Programm. Zu Gast ist unter anderem der Dänische Klangkünstler Simon Steen-Andersen, der mit seinen Performances Musik sichtbar machen möchte. In einer “Inszenierten Nacht” überrascht er mit Installationen zu bekannten Stücken wie Ravels “Scarbo” aus “Gaspard de la nuit” und setzt diese entgegen der historischen Hörweise neu in Szene – 8. März|19:30 Uhr ARGE Kultur.

In der Programmschiene “szenenwechsel” werden Musiktheaterproduktionen internationaler Festivals in Salzburg aufgeführt. So etwa “Luna Park” von Georges Aperghis, bereits erfolgreich beim Warschauer Herbst zu erleben.

 Große Namen der zeitgenössischen Musik dürfen auch nicht fehlen: Helmut Lachenmann, Isabel Mundry, Salvatore Sciarrino, der Posaunist Mike Svoboda und das Salzburger Stadler Quartett betonen durch ihre Teilnahme die Wichtigkeit dieses einzigartigen Salzburger Musikfestivals, dessen Erfolg gerade auf dem überaus neugierigen Publikum basiert, das gerne die Grenzen der konventionellen Musikdarbietung erforscht. Hingehen und sich einlassen ist das Motto!

 Tickets für alle Veranstaltungen gibt es im öticketcenter republic, T: +43-(662)-843711 oder an den Abendkassen der jeweiligen Veranstaltungsorte.

Lesen Sie mehr dazu im MHM Fokus und klicken Sie dazu oben auf unser Logo – Sie werden direkt weitergeleitet

http://www.myhomemusic.at/

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HEUTE: STREAM AUS MADRID: WATCH FREE THE LIVE BROADCAST IN STREAMING OF ‘EL PÚBLICO’,

BY MAURICIO SOTELO, BASED ON THE DRAMA BY GARCÍA LORCA

 Today, 6 March, at 8 pm in Spain

 The Teatro Real invites you to watch free the live broadcast in streaming of El Público (The Audience), tomorrow, 6 March, at 8 pm in Spain, through its Digital Box (Palco Digital: www.palcodigital.com)

 We created a special link and a code for free access to the live broadcast of the opera for foreign journalists and critics:

 http://www.palcodigital.com/acceso-prensa/

Code: GWPWIQZIE

 Please find the libretto attached.
We hope you enjoy this new opera, premiered last 24 February.
If you came to Madrid to attend a performance of El Público, we would appreciate very much if you could send us the link with your article, critic or reportage about this new production.

 WORLD PREMIERE ‘EL PÚBLICO’

 http://youtu.be/16_kvQ0YYAI

https://www.youtube.com/watch?v=btoR2wD_1R0

https://www.youtube.com/watch?v=lisofNhjW3Y

 

El Público, confessional and homoerotic drama by Federico García Lorca,

will have its first operatic version in the Teatro Real, from the hand of composer Mauricio Sotelo

AN OPERA WITH A FLAMENCO SOUL

Commissioned by Gerard Mortier for the Teatro Real

World premiere the 24th of February

 With the participation of the cantaores Arcángel and Jesús Méndez, bailaor Rubén Olmo, guitarist Cañizares and percussionist Agustín Diasera

 Music direction by Pablo-Heras Casado

 Mauricio Sotelo’s new opera counts with a libretto by writer and musician Andrés Ibáñez, true to the essence of the intricate drama by García Lorca.

 The score presents a rich palette of sound universes, in which the Western operatic tradition is brought together with flamenco and modern electronic techniques, to evoke the different dimensions of the play.

 A multicultural artistic team with Mexican-American scene director Robert Castro, African American choreographer Darrell Grand Moultrie, German stage designer Alexander Polzin and Polish costume designer Wojciech Dziedzic, will recall Lorca’s universality.

 A very diverse group of performers, with cantaors, singers, dancers and actors, with the prestigious orchestra Klangforum Wien and the Coro Titular del Teatro Real, under the direction of Pablo-Heras Casado, Principal Guest Conductor of the Teatro Real.

 In parallel with the world premiere of El Público, the Teatro Real will offer on the 28th of February the flamenco concert “Ritos y geografías para Federico García Lorca”, with Rocío Márquez, Pepe Habichuela and Arcángel, and on the 1st of February a concert dedicated to the Generation of ’27, included in the series ‘Domingos de cámara’.

 The Residencia de Estudiantes de Madrid, the Instituto Cervantes, and the Federico García Lorca Foundation in Granada have united with the Teatro Real to develop a program revolving around García Lorca.

 The Teatro Real will offer 8 performances of the opera, with a single cast, days 24 and 26 February, and 1, 4, 6, 9, 11 and 13 March.

 The opera will be recorded on DVD with international distribution and aired on television channels and Internet platforms.

 ‘EL PÚBLICO’, A LABYRINTH OF MASKS

 Madrid, 28th of January 2015 — On the 24th of February, the world premiere of El Público, commissioned in 2010 by Gerard Mortier for the Teatro Real from composer Mauricio Sotelo, (1961).

 The opera, with a libretto by writer and musician Andrés Ibáñez (1961), retrieves the essence of the homonymous work by Federico García Lorca (1898-1936), written in 1930 in Cuba, after the transcendent trip he made to New York, in the midst of a profound emotional crisis and creative spirit.

 The play, which Lorca gave to his friend Martínez Nadal with the condition of destroying it in case he died, was premiered in Milan in 1968 directed by Lluis Pasqual. It came to Madrid a year after, for the first time in Spain, after a period of over 50 years.

 When writing the libretto for El Público¸ Andrés Ibáñez tried to maintain all the dimensions of the play, keeping its two essential themes: “homosexuality and contemporary theatre. They both come united in a central theme that relates to the appearance or the mask. A mask of “love that cannot be named”, and in the end a mask that reveals itself as the essence of the human being. (…) Obscenity, cruelty, and irreverence are basic elements of Lorca’s poetic language. They have not been emphasised nor avoided. The text explores sexual desire with an honesty and complexity that defies the more or less moralist well-meaning simplifications.”

 For Mauricio Sotelo too, “the intelligibility of the sung text was a beacon that guided me throughout the whole composition process. If the text is understood clearly, then it will be possible that it casts all its light upon the spectator.”

 The composer has found his source of inspiration in the symbolic world of the poet. From the letters of the name L-O-R-C-A, Sotelo weaves a flowing but complex score, that hides numerical, esoteric and iconic relationships, that provide the backbone for the work, both structurally and harmonically. To explore the ancient and telluric world that underlies in Lorca’s text, the animal and sexual forces, he turned to flamenco, assimilating into the score its language and duende.

 Without disregarding the structure of a traditional opera, with a prologue and five parts, arias, duets, interludes, etc., Mauricio Sotelo employs in this work from harmonic textures of micro tonal music to sophisticated electronic techniques, through which music will sound with different spectral effects through 35 independent loudspeakers spread throughout the whole auditorium.

To bring to life the over 30 characters present in the opera, stage director Robert Castro –who in the Teatro Real has worked previously with Peter Sellars in the productions of Ainadamar and The Indian Queen—, has explored the atmosphere in Poet in New York, written right before El Público, and from this poetic space he has delved into the spiral journey that Lorca traces towards the identity of the artist and the abyss of love. Castro, of Mexican ancestry, has discovered in the archetype of the identity of the Mayan culture – In lak’ech, I am another you; hala ken, You are another me—, the world view of Lorca’s El Público, that hides behind the play of mirrors, masks, transformations and allegories that mix reality and dream.

 Painter and sculptor Alexander Polzin –who in the Teatro Real has created the stage design for La página en blanco, Die Eroberung von Mexico and Lohengrin— has created the space for this mysterious initiation journey, with nine huge painted curtains that evoke the iconic Lorca folding screen and the massive New York buildings.

 A varied and multicultural group of performers that will bring life to the symbolic world of El Público: eight singers lead by baritones José Antonio López and Thomas Tatzl, will enact, each of them, various characters; two cantaors, Arcángel and Jesús Méndez, who with bailaor Rubén Olmo will play the three white horses that symbolise the unstoppable forces of nature; three dancers that perform the Pierrot, Ballerina and Pyjamas costumes: and, finally, two child dancers and actors. The cast is accompanied by the Coro Titular del Teatro Real, the 54 soloists of the prestigious contemporary music orchestra Klangforum Wien, and on the sides of the stage, guitarist Cañizares and percussionist Agustín Diassera, under the music direction of Pablo Heras-Casado, Principal Guest Conductor of the Teatro Real.

 Heras-Casado, born in Granada, who has grown listening to the cante jondo in the Sacromonte, will be in charge of conducting all the performers that the 24th of February will fill with music, for the first time, El Público by Federico García Lorca.
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WIEN/ MITTWOCH, 11. MÄRZ: BENEFIZKONZERT IM PRAYNER-KONSERVATORIUM

Unbenannt

Benefiz Konzert für Japan – Fukushima am Mittwoch – 11.März 2015 Beginn 19:30 Ehrbarsaal – Prayner Konservatorium 28-30  A-1040 Wien

未曾有の大地震と言われた東日本大震災からもう4年。今尚癒えることのない被災者の方々の心に寄り添い、音楽を通して祈りとエールのメッセージを送ります。

Vor genau 4 Jahren, am 11.03.2011, ereignete sich diese unvorstellbare Katastrophe in Japan. Man kann und darf es einfach nicht vergessen!… Dieses Konzert wurde von der aus Fukushima stammenden Pianistin Prof. Yukari Kojeder-Sakai, zusammen mit ihren KollegInnen und anerkannten MusikerInnen, organisiert. Dadurch können wir den Menschen in den am schwersten betroffenen Gebieten wieder etwas Unterstützung angedeihen lassen. Von Wien aus wollen wir gemeinsam an diesem Gedenktag unsere Verbundenheit mit dem japanischen Volk zum Ausdruck bringen, um Ihnen durch unsere Musik, Hoffnung und Zuversicht geben zu können.

Mitwirkende: Studenten der Klavierklasse von Prof. Yukari Kojeder-Sakai Prof. Yuko Hrdlicka-Mitani – Gesang Yury Revich – Russischer Violinsolist Masami Morimoto – Koto Japanischer Frauenchor – Edelweiss Kizuna Chor – Klavier: Prof. Erina Nakasaku K.u.K Regimentskapelle IR4 – Hoch- und Deutschmeister Wien Videopräsentation – Yukika Kudo, Ho Leng, Johann Leiner Moderation: Gen Seto Mithilfe: Tanabata Verein, Kokemos (Koinobori-Project), Bazar – Ai Valenta

Der Gesamterlös dieses Konzertes wird zur Gänze dem Verein “Fukushima Brassorchester” übergeben, um den jungen MusikerInnen durch das Konzert und unser Gedenken wieder Hoffnung zu geben und um neue Instrumente anschaffen zu können.   義援金は福島の吹奏楽協会を通して、被災地の若い子供達に希望と勇気を与えるため、楽器を送らせていただきます。

Speziellen Dank an die Direktion des Prayner Konservatoriums, den Sponsoren, den MusikerInnen und KünstlerInnen des “Kizuna-Projektes” für die aufopfernde Mithilfe.  
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THEATER MAGDEBURG: Deutsche Erstaufführung der Kammeroper »Der Prozess« von Philip Glass

 Bereits die Uraufführung im Oktober 2014 in London hat die kongeniale Verbindung gezeigt, die der wegweisende Roman von Franz Kafka und die Musik von Philip Glass eingehen. Am 2. April 2015 findet die Deutsche Erstaufführung der Kammeroper am Theater Magdeburg statt.

 Der minimalistische Stil und die repetitive Struktur sind die signifikanten Merkmale der Kompositionen von Philip Glass. Mit zahlreichen Instrumentalwerken, Opern, Kompositionen für moderne Tanztheatercompagnien und Soundtracks für nahezu 40 Filme (u.a. »The Truman Show« und »The Hours«) gehört er zu den einflussreichsten Komponisten der Gegenwart und den populärsten Vertretern der Minimal Music.

Im Jahr 2000 legte der 78-Jährige der intimen Form der Kammeroper die Erzählung »In der Strafkolonie« von Franz Kafka zugrunde, für den er, neben Edgar Allen Poe, eine besondere Vorliebe hegt. Glass’ Verzicht auf operntypisches Pathos und der subtile Umgang mit Brüchen und Kontrasten entsprechen in beeindruckender Weise dem nüchternen Erzählstil und den unheimlich-skurrilen Welten dieser Autoren. Die Soghaftigkeit seiner Musik deckt sich auch bei der Vertonung von Franz Kafkas »Prozess« mit der absurd-grotesken Geschichte des Bankprokuristen Josef K., der zum Spielball eines undurchschaubaren bürokratischen Systems wird. Das 1914/1915 verfasste Werk gehört zu den Schlüsselwerken des 20. Jahrhunderts und ist auch 100 Jahre nach seiner Entstehung als eine Parabel auf die Gegenwart zu lesen.

 Das Theater Magdeburg hat Philip Glass gemeinsam mit dem Music Theatre Wales und dem Royal Opera House Covent Garden London mit der Vertonung des Romanfragments beauftragt. Das Libretto schrieb der britische Dramatiker Christopher Hampton, der für sein Drehbuch »Gefährliche Liebschaften« 1989 mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. Die Uraufführung fand am 10. Oktober 2014 im Linbury Studio Theatre statt. Bühnenbild und Kostüme für die Aufführung in der Spielstätte für moderne Theaterformen des Royal Opera House Covent Garden London wurden in den Werkstätten des Theaters Magdeburg angefertigt.

 Nun inszeniert der Regisseur der Uraufführung Michael McCarthy die neueste Kammeroper von Philip Glass auf der Bühne des Schauspielhauses vom Theater Magdeburg. Die Partie des Josef K. singt wie schon in London auch in Magdeburg der britische Bariton Johnny Herford. Die weiteren Partien werden von den Magdeburger Solisten Julie Martin du Theil, Sylvia Rena Ziegler, Markus Liske, Roland Fenes, Thomas Florio und Paul Sketris sowie von dem Gastsolisten Michael J. Scott bestritten.

Die Musikalische Leitung der Deutschen Erstaufführung übernimmt der junge Dirigent Hermann Dukek, der neben seiner Tätigkeit als Solorepetitor am Theater Magdeburg u.a. die Neuproduktion von Hans Werner Henzes Kammeroper »Der König von Harlem« dirigierte und auch die interaktiven Opernprojekte »Wagner200« und »Nabucco« leitet.

 Deutsche Erstaufführung: Der Prozess. Kammeroper von Philip Glass
Libretto von Christopher Hampton nach Franz Kafka
In englischer Sprache | Mit deutschen Übertiteln

 Premiere am Donnerstag, 2. April 2015, 19.30 Uhr Schauspielhaus Theater Magdeburg

Weitere Vorstellungen: So. 5. 4. / Sa. 11. 4. / So. 26. 4. / Fr. 8. 5. 2015

 In Kooperation mit dem Music Theatre Wales, dem Royal Opera House Covent Garden und der Scottish Opera

 Musikalische Leitung Hermann Dukek
Regie Michael McCarthy
Bühne / Kostüme Simon Banham

 Besetzung

Johnny Herford Josef K.
Julie Martin du Theil Fräulein Bürstner / Leni
Sylvia Rena Ziegler Frau Grubach / Frau des Gerichtsdieners
Michael J. Scott Titorelli / Prügler / Student
Markus Liske Franz / Kaufmann Block
Roland Fenes Untersuchungsrichter/Direktor-Stellvertreter/Advokat Huld
Thomas Florio Willem/Gerichtsdiener/Gefängniskaplan
Paul Sketris Aufseher/Onkel

 Es spielte die Magdeburgische Philharmonie
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 HARMONIA CLASSICA: Mittwoch, 29. April 2015, 19.30 Uhr: Palais Palffy: 150. Konzert. Preisträgerkonzert des 9. HC Kompositonswettbewerbs für Violoncello und Klavier

 [Josefsplatz 6, Wien 1)

1. Platz: Viktor FORTIN, 2. Platz: Peter PLATT, 3. Platz: Claus RIEDL und weitere Teilnehmer Pavel BLATNY, Gerhard HABL, Christian KLÖCKL, Ulrich KÜCHL, Ruth MEZYNSKI und Walter SCHARF und Alexander BLECHINGER (Liebeslieder)

 Eine bunte Mischung von Cello- und Violinstücken und Liedern wartet auf Sie!

Violoncello: Doris Lücking-Neumann, Dorrothy Standi
Klavier: Naoko Mori, Christian Klöckl, Aleksander Polyakov
Violine: Yuliya Lebedenko
Mezzosopran: Annamaria König
Tenor: Alexander Blechinger

 Schöne alte und neue Musik – Interessant, abwechslungsreich und harmonisch!
Kartenbestellung um 20 € unter der Tel: 01/804 61 68, Fax: 01/802 01 13 oder e-mail: musik@harmoniaclassica.at

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Premiere für das Ballettprogramm b.23 am 14. März, um 19.30 Uhr im Opernhaus Düsseldorf

 Mit Uraufführungen von Martin Schläpfer und Brigitta Luisa Merki sowie der Deutschen Erstaufführung von Mats Eks „Rättika“ spannt das neue Ballettprogramm b.23 einen weiten Bogen. Martin Schläpfers Choreographie „Symphonie g-Moll“ ist inspiriert von Mozarts Sinfonie Nr. 40 g-Moll, Mats Ek schuf „RÄTTIKA“ zum Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77 von Johannes Brahms. Die musikalische Leitung der beiden Orchesterstücke übernimmt Marc Piollet, für die Solo-Violine im Brahms-Konzert konnte der preisgekrönte Nachwuchskünstler Marc Bouchkov gewonnen werden. Zwischen den beiden Choreographien zu klassischer Musik steht eine Uraufführung aus einem völlig anderen Genre: Brigitta Luisa Merki schuf mit „… adónde vas, Siguiriya? – Capricho Flamenco“ ein gleichermaßen zartes und hochexplosives Stück aus der Begegnung ihrer Tänzer und Musiker Flamencos en route mit Tänzern des Balletts am Rhein. Erste Einblicke in das neue Programm gibt bei freiem Eintritt die Ballettwerkstatt am Dienstag, 10. März, um 18.00 Uhr im Opernhaus Düsseldorf.

 Martin Schläpfers Uraufführung „Symphonie g-Moll“ eröffnet am Samstag, 14. März, um 19.30 Uhr das neue dreiteilige Ballettprogramm b.23 im Düsseldorfer Opernhaus. Einmal mehr sucht Schläpfer damit den Dialog mit einem bekannten Werk des sinfonischen Repertoires. Die g-Moll-Sinfonie Nr. 40 KV 550 gehört zur Trias von Wolfgang Amadeus Mozarts letzten großen Sinfonien und verdichtet unterschiedlichste Stimmungen auf engstem Raum. Zwischen melancholischen Seufzern und ungewohnt grimmiger Ruppigkeit wohnt Mozarts Sinfonie rokokohafte Eleganz und ein schwärmerisch-empfindsamer Ausdruck inne, die Martin Schläpfer zur inspirierenden Basis für sein neues Werk wurden.

 Federico García Lorcas Gedicht „El Paso de la Siguiriya“ nahm Brigitta Luisa Merki als Ausgangspunkt für ein Stück über eine höchst poetische Begegnung. „… adónde vas, Siguiriya?“ heißt ihre Choreographie, in der ihr phänomenales Tanz- und Musikensemble Flamencos en route mit Tänzern aus Martin Schläpfers Ballett am Rhein zusammentrifft. Mit archaischer Kraft und Virtuosität begegnen sich auf der Bühne Flamenco und zeitgenössisches Ballett. Das Resultat ist eine Choreographie von mitreißender Dynamik, spannungsvoll aufgeladen mit größter Emotionalität und Poesie.

 Den Abschluss des Programms bildet mit der Deutschen Erstaufführung von „RÄTTIKA“ eines der jüngsten Werke des schwedischen Choreographen Mats Ek. Dem Publikum ist Ek vor allem als moderner Geschichtenerzähler bekannt. Für „RÄTTIKA“ schuf er indes keine konkreten Charaktere oder epischen Ereignisse, sondern fand in der für ihn typischen nordisch-kargen und gleichzeitig virtuosen, dem klassischen Repertoire entlehnten Bewegungssprache einen poetischen Zugang zu Brahms’ Konzert für Violine und Orchester. Marc Bouchkov, Preisträger u.a. des renommierten Königin-Elisabeth-Wettbewerbs, interpretiert den Soloviolinpart. Begleitet wird er von den Düsseldorfer Symphonikern unter der Leitung des Gastdirigenten Marc Piollet.

Vorstellungen im Opernhaus Düsseldorf: Sa 14.03. 19.30 Uhr // So 15.03. 18.30 Uhr // Do 19.03. 19.30 Uhr // Sa 21.03. 19.30 Uhr // Mi 25.03. 19.30 Uhr // Sa 28.03. 19.30 Uhr // Mi 01.04. 19.30 Uhr // So 05.04. 18.30 Uhr // So 12.04. 15.00 Uhr // So 21.06. 18.30 Uhr // Do 25.06. 19.30 Uhr

 Karten und weitere Informationen sind erhältlich in den Opernshops Düsseldorf und Duisburg, unter Tel. 0211.89 25 211 oder 0203.940 77 77, sowie über www.ballettamrhein.de .

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DIE DONNERSTAG-PRESSE (5. MÄRZ 2013)

Für Sie in den Zeitungen gefunden. Die DONNERSTAG-PRESSE (5. März 2015)

Wien/ Staatsoper
“Das ist nicht die Welt, von der ich geträumt habe”
Star-Sopranistin Angela Gheorghiu ist in einer Mezzo-Rolle in Massenets “Werther” zu hören.
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Wien/ Staatsoper
Neil Shicoffs gequälte Herzenstöne
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Wien/ Staatsoper
Denoke: „Die Jenufa könnte ich nach wie vor singen“
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Christian Thielemann bekommt Richard-Wagner-Preis
Mit 10.000 Euro dotiert
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Blaibach kanns – und München nicht? –
Eine Diskussion zu Konzertsaaldiskussionen
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Kulturförderung: Kunst ist mehr als Garnitur
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München
Was Ivan Liska für seine letzte Saison plant
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London
Simon Rattle: new concert hall was not precondition for accepting
LSO Job Rattle, who takes over as music director of the London Symphony Orchestra in 2017, denies appointment was dependent on venue being built
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Simon Rattle to Return to His Roots, Taking Over the London Symphony
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Antonii Baryshevskyi: an impressive Wigmore Hall debut
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New York
Metropolitan Opera Review 2014-15- “Don Giovanni:”
Peter Mattei Leads Stellar Cast in Nuanced Rendition of Mozart Masterpiece
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BAM’s “Semele’: Where Baroque Opera Meets Sumo Wrestling
Provocative Handel opera is staged with a 17-ton Ming Dynasty temple
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Semele at BAM: Making room for the sumo wrestlers
Fitting the Canadian Opera Company’s Semele into the Brooklyn Academy of Music’s Gilman opera house required technical ingenuity.
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Review: Roman Rabinovich Plays Bach and More at SubCulture
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Chicago Lyric’s “Tannhäuser” tenor ailing; Ryan Center mezzo makes Cardiff finals
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Washington
Washington National Opera Releases Schedule for 2015-16 Season (u.a. 3x “Ring” April/Mai 2016)
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Detroit
Vorschau Frida Kahlo’s turbulent life tailor-made for opera
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Seattle
Semele: Singing Trumps Spectacle at Seattle Opera
http://www.seattleweekly.com/home/957202-129/semele-singing-trumps-spectacle-at-seattle

Los Angeles
An Exciting Alice in Wonderland Opera
https://www.sfcv.org/reviews/los-angeles-philharmonic/an-exciting-alice-in-wonderland-opera

München
Rocky Horror Show: Kumpeltyp mit High Heels
Ab Mittwoch ist der Klassiker “Rocky Horror Show” im Deutschen Theater zu sehen: Darsteller Rob Fowler im Interview über seinen Einsatz als Frank’n’Furter in München.
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Dragqueen Conchita Wurst: “Ich bin nicht so naiv zu glauben, dass der ESC reicht”
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Chor der Woche
Oh, Happy Day – Der Wupper-Chor aus Wuppertal
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Sprechtheater

Wien/ Burgtheater
Matthias Hartmann: “Alles war erlaubt – jede Lüge, jede Verleumdung
Am Sonntag, fast auf den Tag genau ein Jahr nach Matthias Hartmanns fristloser Entlassung als Burgtheaterdirektor, hat die Wiederaufnahme seiner “Macbeth”-Inszenierung an der Wiener Staatsoper Premiere. Ein Gespräch über Fehler, Pläne und Freunde
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Ein Ensemble zieht um und bringt Wiener Geist auf Basler Bühnen
Die Schauspieler Katja Jung und Thiemo Strutzenberger über ihre vorläufig letzte Premiere in Wien.
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Buch

Wie Tom zur Wurst wurde
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Ausstellungen/ Kunst

Wien
Die Wirkmacht der Heiligen Lanze
Ein Besuch in der Kaiserlichen Schatzkammer Wien bringt Zeitreisende mit wesentlichen Stationen der Geschichte des Abendlandes in Verbindung.
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TV / Film

Musikantenstadel: Warum Andy Borg mit 54 zu alt fürs Fernsehen ist
Der “Musikantenstadl” gilt als TV-Institution. Doch nun muss Moderator Andy Borg gehen – mit 54 Jahren ist er angeblich zu alt für die Show. Nun äußerte sich Borg in der Show zu seinem Aus
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Unter’m Strich

Wie viel Flüssigkeit brauchen wir wirklich?
Die Wasserflasche ist zum Lifestyle-Objekt geworden. So trinken Sie richtig.
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INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 5. MÄRZ 2015)

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 5. MÄRZ 2015)

SALZBURGER FESTSPIELE: RÜDIGER SAFRANSKI IST DER HEURIGE ERÖFFNUNGSREDNER

Rüdiger Safranski wird am Sonntag, 26. Juli, in der Felsenreitschule die Festrede bei der Eröffnung der Salzburger Festspiele 2015 halten.

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Rüdiger Safranski.

„Rüdiger Safranski ist der ideale Eröffnungsredner für eine Kulturveranstaltung, die in die ganze Welt ausstrahlt, die aber eindeutig in der Europäischen Geistesgeschichte verwurzelt ist“, erklärte Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler heute, Mittwoch 4. März.
„Er versteht es, wie kaum ein anderer komplexe ideengeschichtliche Entwicklungen und philosophische Zusammenhänge verständlich und zugleich präzise zu erklären ohne sie zu banalisieren“, so Rabl-Stadler weiter.

Auch Sven-Eric Bechtolf freut sich sehr über die Zusage von Safranski als Festspielredner: „Dass Philosophie und Kulturgeschichte keine abstrakten und grauen Wissenschaften sind, sondern sehr persönliche und gesellschaftlich relevante Notwendigkeiten, dass das ‚Denken‘ eine lustvolle und lebendige Sache ist, kann man immer neu von Rüdiger Safranski lernen.“

„Bei diesen Festspielen vorzutragen, die von einem Hugo von Hofmannsthal begründet wurden, ist für jeden Schriftsteller eine denkbar große Ehre!“ zeigte sich Rüdiger Safranski über die Einladung aus Salzburg erfreut.

Rüdiger Safranski, geboren 1945 in Rottweil/Württemberg, ist Philosoph und vielfach preisgekrönter, in 25 Sprachen übersetzter Autor u.a. von großen Biographien über E.T.A. Hoffmann, Heidegger, Nietzsche, Schiller, von Büchern über die menschlichen Grundfragen, u.a. über das Böse und die Wahrheit, und zuletzt der vielgepriesenen Bücher über die Romantik (2007), über die Freundschaft von Goethe und Schiller (2009) sowie über Goethe (2013).

„Seine Bücher sind beinahe so lesenswert wie die Werke der Autoren, mit denen sie sich befassen“, urteilte im Frühjahr 2013 der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki. Auch 2014 erhielt Safranski dafür eine Reihe von Auszeichnungen: den Josef-Pieper-Preis, den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung und den Thomas-Mann-Preis.

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“Lady Macbeth von Mzensk” an der Wiener Staatsoper

Metzmacher Ingo
Ingo Metzmacher. Foto: Harald Hoffmann

 Dmitri Schostakowitschs hochexpressives Meisterwerk “Lady Macbeth von Mzensk” ist ab Sonntag, 8. März 2015 wieder an der Wiener Staatsoper zu erleben. In der Inszenierung von Matthias Hartmann, der selbst die Proben der Wiederaufnahme leitet, verkörpern unter der musikalischen Leitung von Premierendirigent Ingo Metzmacher KS Angela Denoke die Katerina Ismailova, KS Kurt Rydl den Boris Ismailow, Marian Talaba den Sinowi Ismailow, Misha Didyk den Sergej und Donna Ellen die Axinja. Ihre Rollendebüts am Haus geben KS Herwig Pecoraro als Der Schäbige, Yevheniy Kapitula als Verwalter/Polizist, Ryan Speedo Green als Pope, Sorin Coliban als Polizeichef, James Kryshak als Lehrer, Monika Bohinec als Sonjetka, Il Hong als Alter Zwangsarbeiter und Simina Ivan als Zwangsarbeiterin.

Reprisen: 11., 14. und 17. März


Angela Denoke, Misha Didyk. Foto: Axel Zeininger / Wiener Staatsoper


Misha Didyk, Angela Denoke. Foto: Axel Zeininger/Wiener Staatsoper

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FOTOS AUS “LA JUIVE” MIT NEILL SHICOFF AN DER WIENER STAATSOPER (3.3.2015)


Neill Shicoff. Foto: Michael Pöhn/ Wiener Staatsoper


Olga Bezsmertna, Neill Shicoff. Foto: Michael Pöhn/ Wiener Staatsoper


Dan Paul Dumitrescu. Foto: Michael Pöhn/ Wiener Staatsoper


Jason Bridges. Foto: Michael Pöhn/ Wiener Staatsoper
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BAYERISCHE STAATSOPER: UMBESETZUNG “DIE WALKÜRE” AM 6. MÄRZ

 In der Vorstellung von Richard Wagners Die Walküre am 6. März 2015 wird Christopher Ventris die Partie des Siegmund anstelle des erkrankten Stuart Skelton übernehmen.

Christopher Ventris (© Tanja Niemann)

 Christopher Ventris wurde in London geboren und studierte an der dortigen Royal Academy of Music. Sein professionelles Operndebüt gab er 1988 beim Glyndebourne Festival als Kudrjasch (Katja Kabanova). Zu seinem Repertoire gehören inzwischen Partien wie die Titelpartien in Parsifal, Lohengrin, Rienzi, Peter Grimes, Palestrina, Tom Rakewell (The Rake’s Progress), Max (Der Freischütz), Lenski (Eugen Onegin), Dimitrij (Boris Godunow), Sergej (Lady Macbeth von Mzensk), Erik (Der fliegende Holländer), Florestan (Fidelio), Stewa (Jenůfa) und Fürst Andrej Chowansky (Chowanschtschina). Engagements führten ihn u.a. an die Opernhäuser von Mailand, Berlin, Barcelona, Zürich, Washington, London, New York und Paris sowie zu den Festspielen in Bayreuth und Bregenz. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2014/15: Siegmund (Die Walküre).

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 OPER FRANKFURT: PARSIFAL – Wiederaufnahme

Ein Bühnenweihfestspiel in drei Aufzügen von Richard Wagner

Dichtung vom Komponisten
In deutscher Sprache mit Übertiteln

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Parsifal (Frank van Aken) und die Blumenmädchen. Foto: Wolfgang Runkel

Musikalische Leitung: Bertrand de Billy
Inszenierung: Christof Nel
Szenische Analyse: Martina Jochem
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Orest Tichonov
Bühnenbild: Jens Kilian
Kostüme: Ilse Welter
Licht: Olaf Winter
Dramaturgie: Norbert Abels
Chor: Tilman Michael

Parsifal: Frank van Aken
Gurnemanz: Franz-Josef Selig
Kundry: Claudia Mahnke
Amfortas: Johannes Martin Kränzle
Klingsor: Simon Bailey
Titurel: Magnus Baldvinsson u.a.

Chor, Herren des Extrachors und Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Ursprünglich für 2003/04 geplant, kam es an der Oper Frankfurt seinerzeit aus finanziellen Gründen lediglich zu konzertanten Aufführungen des Parsifal von Richard Wagner (1813-1883). Die szenische Neuproduktion hingegen wurde auf die Saison 2005/06 verschoben und feierte schließlich am 23. April 2006 in der Regie von Christof Nel Premiere im Opernhaus. Nun kehrt die Inszenierung zum zweiten Mal auf den Spielplan zurück. Nels Realisierung des Werkes war ein Erfolg bei Publikum und Presse gleichermaßen. So konnte man in einer der Kritiken lesen: „Nur allzuoft steht der Zuschauer vor der ernüchternden Alternative einer zwar gänzlich ‚unmusikalischen’, dafür aber deutenden Regietheater-Aufführung – und vor einer bestenfalls dekorativen, aber wenigstens die musikalische Konzentration nicht weiter störenden Kulisse. Christof Nel ist nun an der Frankfurter Oper das Kunststück gelungen, beiden Ebenen gerecht zu werden. Seine Bilder scheinen geradezu seismographisch auf Wagners traumversunkene Musik zu reagieren, zugleich wagt Nel eine behutsame Deutung. Statt sich in ironische Distanz zur Handlung zu flüchten, nimmt er die Gralsgemeinschaft in ihren Nöten und Ängsten ernst.“

Zum Inhalt: Amfortas, König der Gralsritterschaft, hat den Kreuzesspeer in unerlaubtem Kampf gebraucht und verloren. Seither siecht die Ritterschaft dahin. Nur ein „reiner Tor, aus Mitleid wissend“, vermag den Speer aus dem Besitz des Zauberers Klingsor zurückzugewinnen. Parsifal, der in den Liebesgarten Klingsors gerät, versteht unter dem Kuss der verführerischen Kundry das Leiden Amfortas’, besiegt durch Entsagung den Zauberer, bringt die Lanze und auch die zwischen Sinnengier und Erlösungssehnsucht vergehende Kundry nach langer Irrfahrt an einem Karfreitag zur Gralsburg zurück.

Die musikalische Leitung dieser Wiederaufnahme liegt erstmals bei Bertrand de Billy, der seit vergangener Saison neben seiner internationalen Tätigkeit als Erster Gastdirigent des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters wirkt. Hier dirigierte er zuletzt 2012/13 Wagners Lohengrin und 2013/14 Verdis Falstaff. Die Titelpartie verkörpert wie auch in der ersten Wiederaufnahme Frank van Aken, der von 2006 bis 2013 zum Frankfurter Ensemble zählte. Diesem gehören nach wie vor Simon Bailey (Klingsor) und Magnús Baldvinsson (Titurel) an, die gleichfalls mit der Produktion vertraut sind. Zum festen Frankfurter Sängerstamm zählen aber auch die beiden Rollendebütanten Claudia Mahnke (Kundry) und Johannes Martin Kränzle (Amfortas). Während sie 2013 und 2014 als Fricka, Waltraute und 2. Norn im aktuellen Bayreuther Ring des Nibelungen erfolgreich war, feierte er – der „Sänger des Jahres“ der Opernwelt-Umfrage 2011 – kürzlich sein Debüt an der New Yorker Metropolitan Opera als Beckmesser in Wagners Die Meistersinger von Nürnberg unter James Levine. Bayreuth-Erfahrung kann gleichfalls Franz-Josef Selig (Gurnemanz) vorweisen, der dort 2012 Daland in Der fliegende Holländer und im Jahr darauf Hunding in Die Walküre verkörperte. Nach einem Liederabend im Mai 2014 gastiert er nun endlich in einer szenischen Produktion im Opernhaus am Willy-Brandt-Platz. In kleineren Partien sind Mitglieder des Ensembles und des Opernstudios der Oper Frankfurt besetzt.

Wiederaufnahme: Sonntag, 15. März 2015, um 17.00 Uhr im Opernhaus

Weitere Vorstellungen: 21., 29. März, 3., 6. April 2015

Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 17.00 Uhr

Preise: € 15 bis 105 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Karten sind bei den üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de  oder im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.

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Bildergebnis für my home music lounge salzburg

SALZBURG: Liebe Freunde der MyHomeMusic Lounge,

Liebe Kundinnen und Kunden!

 Wie Sie wissen, befindet sich meine “My Home Music Lounge” seit 2008 am Universitätsplatz in der Salzburger Altstadt in einer Mietkooperation. Als Place-Sharing mit einer Lottoannahmestelle wurde ein unübliches Geschäftsambiente geschaffen, das sich aber trotz der thematischen Gegensätzlichkeiten nie im Wege stand und gerade durch die geteilten Räumlichkeiten in dieser zentralen Lage eine solide und sich gegenseitig auch befruchtende Basis gefunden hat.

 Ich darf nun ankündigen, dass ab März 2015 das Shop-in-Shop Konzept auch wirtschaftlich zusammengeführt wird: My Home Music verkauft ab sofort auch die Produkte der Österreichischen Lotterien und wird die Lottostelle vom bisherigen Betreiber, der Hohen Brücke Klassenlotterie in Wien, die sich aus dem Salzburger Filialbetrieb zurückzieht, übernehmen.

Musica trifft also Fortuna!

 Es würde mich freuen, liebe Kundinnen und Kunden, in Zukunft Ihrem Glück auf die Sprünge zu helfen. Die Lotterie am Universitätsplatz ist eine alteingesessene Glücksstelle und deswegen ist es mir eine Freude, den wichtigen Stammkunden in der Altstadt Salzburgs weiterhin die Produkte der Österreichischen Lotterien anzubieten! Die Musik bleibt weiterhin im Fokus – auch wenn die Kombination mit einer Lotterie ungewöhnlich ist!

 Lesen Sie mehr dazu im MHM Fokus und klicken Sie hier – Sie werden direkt weitergeleitet!

http://my-home-music.blogspot.co.at/

 Mein März-Newsletter mit interessanten Neuheiten u.a. mit Diana Damrau, Placido Domingo, Avi Avital und allen Infos zu den Osterfestspielen mit Christian Thielemann und Jonas Kaufmann folgt demnächst!

 Mit lieben Grüßen und viel Glück ! :-)

Andreas Vogl

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KEINE SCHÖNE STADTMUSIK AM KARLSPLATZ

Probleme rund um das Wiener Künstlerhaus und Beppo Mauharts Appell an Wiens Stadtpolitiker

 
 
 

 Der Wiener Musikverein steht auf goldenem Boden und ist unverrückbar und wird es so bleiben. Auch J. B. Fischer von Erlachs barocke Karlskirche hat ihren fixen Platz. Die sterblichen Überreste des Antonio Vivaldi, der hier im Sommer 1741 am später aufgelassenem Friedhof der Kirche bestattet wurde, werden wir ganz sicher nicht mehr finden. Sicher ist aber: Wiens Stadtpolitker haben immer wieder versagt, diesen Kulturplatz mitten im Zentrum der Metropole eine richtige, eine homogene, eine mit schöner Stadtmusik duchtränkte Facon zu verleihen. Der Karlsplatz: Architekturpanscherei durch viele Jahrzehnte, zerschnitten durch ein sechsspurige Autobahn. Und wieder wird ein Wettbewerb bloß zu einer Teillösung ausgeschrieben.

 WINK – “Wirtschaftsinitiative Neues Künstlerhaus” nennt sich eine Aktion, welche sich für das Wohl des Wiener Künstlerhauses, einem Musterbau der Ringstraßenepoche, einsetzt und um dessen immer wieder gefährdeten Weiterbestand kämpft. Zu einem Gespräch über die nun schon Jahre andauernden Karlsplatz-Probleme hat die zur Zeit von Beppo Mauhart gelenkte Initiative in das Künstlerhaus eingeladen. Vernünftige Worte waren zu hören. Und Mauhart, aus vergangener linker Nadelstreif-Nobelszene kommend, wandte sich in einer langen und wohl gesetzten Rede mit einem Appell an seine wahlkämpfenden Parteigenossen im Wiener Rathaus. Da war von einem Fleckerteppich am Karlsplatz, von funktionslosen, illusionslos gestalteten und zur Öde gewordenen Flächen, von einer Zerteilung des Platzes, von der uninspiriert umgebauten neuen Opernpassage, von Obdachlosen-Problemen zu hören.

 Mauharts Weckruf in skeptischer Betrachtung an die Machthaber der Stadt: “Die Politik ist nicht interessiert an einer Lösung von umfassender Art. Es fehlt an langfristigen Perspektiven, es fehlt der Wille Großes zu machen und der Mut zur Innovation“. Mangelnde Kreativität zu politischen Gestaltungsfragen wird den Verantwortlichen vorgeworfen. Auf eine Vision für eine großstädtische Gesantlösung müsste auch in Anbetracht der bevorstehenden Umgestaltung des Wien Museums hingearbeitet werden.

 Ja, Mauharts Worte wie die seiner Künstlerhaus-Partner stimmen sehr wohl. Auch in der Sparte Musik gibt es große Fehlentwicklungen. Etwa beim finanziellen Aufwand für die Vereinigten Bühnen Wien, bei mangelnder gezielter Förderung des heimischer Musiknachwuchses oder bei vielen der eingekauften und ohne Nachhaltigkeit gleich wieder spurlos verblasenen Kurzgastspielen der Festwochen. Die mit immensen Geldspritzen angekurbelten zahlreichen Werbeaktionen der Stadt Wien können dies wohl immer wieder übertünchen, doch solch eine Kulturpolitik führt zu keiner echten Lösung dieser anstehenden, wohl aber nicht in das offizielle Blickfeld gerückten Probleme in Hinblick auf eine sinnvolle und weiterführende kulturelle Bildung der Bevölkerung.

 Nochmals Mauhart: “Alle Bürger sind eingeladen, darauf zu drängen. Zu dem, was seit 150 Jahren hier vergeblich angestrebt wird: ein harmonisch gestalteter Kunstplatz Karlsplatz. Das ist unser Wunsch an die Öffentlichkeit – und die Hoffnung stirbt zuletzt.”

Meinhard Rüdenauer

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MÜNCHEN/ PHILHARMONIE

Vor vier Jahren stellten die Flying Steps, ihres Zeichens mehrfache Breakdance-Weltmeister, in Zusammenarbeit mit Opernregisseur Christoph Hagel ein ungewöhnliches Projekt auf die Beine: „Red Bull Flying Bach“. Hier trifft Klassik auf Breakdance und Urban Art erobert die Konzertsäle. Das mitreißende Projekt feierte ab der ersten Show sensationelle Erfolge weltweit und wurde zudem 2010 mit dem „Echo Klassik“- Sonderpreis ausgezeichnet.

 Bach und Breakdance passen nicht zusammen? Die Künstler beweisen das Gegenteil! Mit ihrer einzigartigen und innovativen Übersetzung von Johann Sebastian Bachs „Wohltemperiertem Klavier“ sprengen sie die Grenzen zwischen Hoch- und Jugendkultur. Ton für Ton, Schritt für Schritt. Mit Klavier, Cembalo und elektronisch verfremdeten Beats. Mit Headspins, Powermoves und Freezes und Visuals.

 Nach der ausverkauften Deutschlandtournee 2010 trat „Red Bull Flying Bach“ seinen Siegeszug durch die ganze Welt an und ist nun am Osterwochenende vom 4. bis 6. April in der Philharmonie zu Gast.

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Stiftung Händel-Haus ersteigert bisher unbekanntes Händel-Portrait

Die Stiftung Händel-Haus hat kürzlich ein Portrait erworben, bei dem es sich mit höchster Wahrscheinlichkeit um Georg Friedrich Händel handelt. Ein direkter Vergleich mit anderen, als authentisch gesicherten Händel-Portraits zeigt die große Ähnlichkeit. Der Befund wird zudem durch eine erste Einschätzung verschiedener Experten bestätigt, unter ihnen der ehemalige Händel-Haus-Direktor Dr. Edwin Werner, der international als Experte für Händel- Ikonographie gilt. Die Stiftung Händel-Haus hat das Gemälde im November 2014 beim Londoner Auktionshaus Sotheby’s für 6.500 britische Pfund ersteigert.

„Nach ersten werk- und stilkritischen Untersuchungen sowie Vergleichen mit anderen Händel-Gemälden gehen wir davon aus, dass es sich bei dem Portrait um Georg Friedrich Händel handelt“, so Clemens Birnbaum, Direktor der Stiftung Händel-Haus. Der mit bloßem Auge nicht sichtbaren Signatur zufolge könnte das Gemälde aus dem Jahr 1734 stammen. Eine erste Einschätzung durch Kunsthistoriker bestätigt eine Datierung ins 18. Jahrhundert. Für die Datierung 1734 spricht auch das Aussehen des portraitierten Händels, der damals knapp 50 Jahre alt war. Weiterhin deutet eine ebenso mit bloßem Auge nicht zu erkennende Signatur auf den Maler „Klein“ hin. „Wir gehen nach den jetzigen Erkenntnissen davon aus, dass Händel nicht für das Portrait gesessen hat, sondern dass es nach einem bislang unbekannten Original angefertigt wurde“, so Clemens Birnbaum. „Hierauf deutet auch hin, dass der Maler nicht viel Wert auf Details im Hintergrund legte und seinen Schwerunkt auf das Portrait des Gesichts setzte. Es scheint sich um eine Gelegenheitsarbeit zu handeln, ohne dass uns der Zweck bekannt ist.“

Beispiele für diese Praxis im 18. Jahrhundert gibt es mehrfach – auch in der Ikonographie Händels. Diese wurde am heutigen Mittwoch im Händel-Haus in einer Präsentation für die Medien ausführlich dargestellt.

Das Gemälde soll nun weiter durch Kunsthistoriker und Restauratoren untersucht werden. Dafür möchte die Stiftung Händel-Haus auch auf die Expertise anderer Kunstmuseen zurückgreifen, mit denen man eng zusammenarbeitet. Auch gilt es die Spur „C. Klein“ weiter zu verfolgen. Eine erste Erforschung zur Herkunft des Gemäldes durch die Kustodin der Stiftung Händel-Haus, Christiane Barth, ergab, dass sich das Gemälde bisher in Privatbesitz befand.

Die Provenienz lässt sich bis ins 19. Jahrhundert zurückverfolgen. „Wir wissen, dass das Portrait um 1888 in Magdeburg in einem Trödelladen gekauft wurde.“ Dies belegen Briefe des Vorbesitzers, die die Stiftung im Nachgang der Auktion ausfindig machen konnte und die in der Sonderschau ebenso zu sehen sind. „Die Provenienz zwischen dem Entstehungszeitpunkt im 18. Jahrhundert bis Ende des 19. Jahrhunderts ist allerdings ungeklärt und nach derzeitigem Stand kaum zu rekonstruieren“, führt Christiane Barth aus.

Die Stiftung Händel-Haus besitzt über 95 Darstellungen Georg Friedrich Händels sowie zahlreiche Büsten und Münzen. Unter den Exponaten sind nicht nur Bilder aus Händels Lebzeiten, sondern auch Werke des 19. und 20. Jahrhunderts vertreten, da die Stiftung auch die Rezeptionsgeschichte des Barockkomponisten erforscht.

Bevor das neue Gemälde weiter untersucht wird, ist es neben einer Büste Händels aus der Werkstatt von John Cheere und einem Portrait von Queen Anne exklusiv bis zum 6. April in der „Schatzkammer“ des Händel-Hauses zu sehen.

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PROGRAMMTIPP WIEN

056-® Rolf Bock

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