Der Neue Merker
das Theater-Portal für Wien Ticketpoint
Die erste Opernkreuzfahrt in der Geschichte der Seereisen
(12. bis 25.Juni 2015)
Puccini, Wagner und Tschaikowsky in HAMBURG, DANZIG, KLAIPEDA, RIGA, TALLINN, ST. PETERSBURG, MUKRAN/RÜGEN, TRAVEMÜNDE.
Details: Bitte Icon anklicken

DIE SONNTAG-PRESSE (20. APRIL 2014 – Oster-Sonntag)

Für Sie in den Zeitungen gefunden. Die SONNTAG-PRESSE (20. April 2014 – Oster-Sonntag)

Berlin/ Philharmonie
Plácido Domingo entfaltet noch immer jugendliche Kräfte
Daniel Barenboim erklärt das ursprünglich patriotische “Requiem” von Max Reger zum zeitlosen Antikriegs-Werk – und findet mit Plácido Domingo in der Berliner Philharmonie einen wertvollen Verbündeten 
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Ein Tenor und andere Helden
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Wien/ Staatsoper
Klanggeflutete Tapeten
Wagners “Parsifal” an der Wiener Staatsoper mit Matthias Goerne und Johan Botha http://derstandard.at/1397521094854/Klanggeflutete-Tapeten

Orchesterkonzerte in Salzburg
Klangwunder und vollmundige Innigkeit
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Salzburg/ Osterfestspiele
Mankos und Missverständnisse im Preußentakt
“Arabella” von Richard Strauss bei den Salzburger Osterfestspielen
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Amsterdam
Hier geht man erfolgreich tanzend fremd
Hans van Manen hat was mit einem Harfenisten, Rineke Dijkstra sucht per Video Schweißflecken. Viktor & Rolf zerschneiden die Röcke: Das Amsterdamer Nationalballett gruppiert “Dutch Doubles
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Graz/ Bregenz
Elisabeth Sobotka: “Aufregung muss sein”
Elisabeth Sobotka, Grazer Opernintendantin, die ab 2015 die Bregenzer Festspiele leiten wird, spricht über die Magie der Oper.
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Wil/Thurgau/Schweiz
Violetta geizt nicht mit Reizen
Von Januar bis März 2015 führt das Musiktheater Wil 25mal die Oper «La Traviata» von Giuseppe Verdi auf. Den Auftakt macht am 26./27. April ein Tag der offenen Tür in der Tonhalle, kombiniert mit drei Konzerten. Mehr Info

London
Uchida, LPO, Jurowski, RFH A lucid journey through three centuries of great German music http://www.theartsdesk.com/classical-music/uchida-lpo-jurowski-rfh

New York
Allowing a Puritan to Marry for Love
“I Puritani’ Revisits the English Civil War
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Met Opera: Olga Peretyatko Shines in Bellini’s ‘I Puritani’
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Peretyatko makes spectacular Met debut in “Puritani”
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“In the Garden of Souls’ and Gardens of Childhood
Ballet NY at Ailey Citigroup Theater
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San Diego
S.D. Opera closure postponed to May 19
Newly reconstituted board will use time to raise money for 2015 season
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Los Angeles
Opera great Frederica von Stade stars in “A Coffin in Egypt’
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Kunst
The Operatic Paolo Veronese
http://www.wqxr.org/#!/story/operatic-paolo-veronese/

Sprechtheater

Wien /Burgtheater
Voss soll finden
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Wien
Verluste des Burgtheaters steigen auf 19 Millionen Euro
Rückstellungen für Steuerschulden und Rechtsstreitigkeiten schlagen zu Buche – Ursprünglich mit rund 13 Millionen beziffert
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Bilanzverlust deutlich höher
 Mehr InfoBurgtheater-Bilanzverlust offenbar deutlich höher
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Film/ TV

Opulentes Fernsehen am Osterwochenende
Vom päpstlichen Ostersegen bis zum Actionknaller um Mitternacht: Was Sie am Wochenende im Fernsehen nicht verpassen sollten.
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Unter’m Strich

Ukraine/Russland Chruschtschews Geschenk
Der Republikwechsel der Krim 1954
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Berlin/ Prenzlauer Berg
Schlechter Scherz: Defekte Parkautomaten
Im Prenzlauer Berg wurden diverse Parkautomaten mit einem Defekt-Schild versehen, obwohl sie einwandfrei funktionieren. Die Ordnungshüter finden das wenig lustig.
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INFOS DES TAGES (SONNTAG, 20. APRIL 2014)

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 20. APRIL 2014)

DER ONLINE-MERKER WÜNSCHT “FROHE OSTERN”

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Charlotte Pohl: Zum Oster-Ausflug mit der “Harley” (Holzschnitt – in diesen Tagen gefertigt im Atelier der Online-Merker Kunst-Werk – Galerie)
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WIENER STAATSOPER/ Heute 3. Vorstellung des “LOHENGRIN”, Umbesetzungen bei “DER ROSENKAVALIER

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Klaus Florian Vogt. Foto: Wiener Staatsoper Pöhn

Chen Reiss singt am 23., 27. und 30. April anstelle der erkrankten Ileana Tonca die Sophie im ROSENKAVALIER.

Unbenannt 
Stephanie Houtzeel singt am 30. April die Partie des Octavian im ROSENKAVALIER.

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 Star-Counter Franco Fagioli mit wichtigen Mozart-Partien an der Opéra National de Lorraine, Nancy und am Royal Opera House, Covent Garden: ab 29. April 2014


Franco Fagioli. Foto: Homepage Fagioli

 Der Ausnahmesänger Franco Fagioli erfüllt sich mit seiner nächsten Premiere und in der kommenden Saison einen Herzenswunsch: Erstmals wird er mit zwei Mozartpartien, die ursprünglich für Kastraten geschrieben wurden, in Europa zu erleben sein: Ab 29. April 2014 verkörpert er den Sesto in Mozarts „La Clemenza di Tito“, die in der Inszenierung von John Fulljames an der Opéra National de Lorraine in Nancy, Frankreich, Premiere hat (Folgetermine: 2., 4., 6. und 8. Mai 2014). In Nancy feierte Franco Fagioli enorme Erfolge als unumstrittener Star der sensationellen „Artaserse“-Produktion, die von dort ihren Siegeszug antrat und seitdem mit nahezu allen bedeutenden internationalen Musikpreisen ausgezeichnet wurde. Ab 3. November 2014 erobert sich der Countertenor mit seinem Debüt am Royal Opera House, Covent Garden eine der wichtigsten europäischen Bühnen: In der Rolle des kretischen Prinzen Idamante ist er in Mozarts „Idomeneo“ zu erleben. Martin Kušej zeichnet verantwortlich für die Regie der Neuproduktion (Folgetermine: 6., 10., 15., 19. und 24. November 2014).

 Kastraten waren nicht nur ein sängerisches Phänomen und zentrale Gestalten im Musikleben der Barockzeit, sondern auch bis weit ins 19. Jahrhundert. Auch Mozart hatte entlang seiner Lebensstationen immer wieder die Bekanntschaft von Kastraten gemacht und wusste ihre außergewöhnlichen musikalisch-technischen Fähigkeiten sehr wohl einzusetzen. Seine vorletzte Oper, „La Clemenza di Tito“ komponierte er im Auftrag der böhmischen Stände anlässlich der Krönung Leopolds II. zum König von Böhmen in Prag 1791. Ursprünglich wollte Mozart die Rolle des Sesto einem Tenor anvertrauen, musste sie aber auf Wunsch seiner Auftraggeber noch einmal für Kastratenstimme schreiben. Gesungen wurde dieser vom Soprankastraten Domenico Bedini, der in Italien auf eine beeindruckende Karriere zurückblickte und eigens für die Krönungsoper engagiert wurde. Im Falle des zehn Jahre früher uraufgeführten „Idomeneo“ übernahm der Kastrat Vincenzo del Prato die Rolle des Idamante. Er wurde von einem ‚Talentscout‘ entdeckt und daraufhin sofort an den innovativen Münchner Hof engagiert, wo Mozart ihm die Rolle auf den Leib schrieb.

 „Ich wollte schon immer Mozart singen. Natürlich habe ich diese Partien, den Sesto und den Idamante, bereits während meines Studiums und zu Beginn meiner Karriere gesungen. Aber ich hatte zu dieser Zeit das Gefühl, ihnen noch nicht gewachsen zu sein“, so der Künstler, der beide Rollen schon in seiner Heimat Argentinien gesungen hat. „Daher habe ich lange gewartet, bis ich meinen persönlichen Ansprüchen gerecht wurde. Über Jahre hinweg arbeitete ich intensiv an meiner Technik und studierte die Rollen Stück für Stück. Ich befasste mich mit allen Partien, die Mozart für Kastraten geschrieben hatte und die heute in der Regel von Frauen gesungen werden. Dabei fand ich heraus, dass viele von ihnen sehr gut zu meiner Art zu singen passen“, verrät Franco Fagioli weiter.

 Franco Fagioli zählt aufgrund seiner spektakulären Technik zu den besten Countertenören der jüngeren Generation. Seine Darstellungen Händel‘scher Helden ernteten einhelligen Beifall. 2011 wurde ihm die höchste musikalische Auszeichnung in Italien zuteil, der Abbiata-Preis, der in diesem Fall zum ersten Mal seit dreißig Jahren an einen Countertenor vergeben wurde. Auch in Deutschland ist Franco Fagioli inzwischen einer der Stars der Szene: 2003 gewann er als erster Countertenor den Bertelsmann-Gesangswettbewerb Neue Stimmen. Daraufhin engagierte ihn das Opernhaus Zürich, wo er 2005 als „Giulio Cesare“ debütierte. Für seine Solo-CD „Arias for Caffarelli“ erhielt er weltweit herausragende Besprechungen. Eines seiner nächsten Highlights der aktuellen Saison führt Franco Fagioli am 6. Juni 2014 zu den, von Cecilia Bartoli kuratierten, Salzburger Pfingstfestspielen: Dort wird er sich Gioachino Rossini zuwenden, der ebenfalls für die Kastraten seiner Zeit komponiert hat. Weitere Infos auf www.franco-fagioli.info

 Franco Fagioli: Mozart „La Clemenza di Tito“ – Premiere am 29. April 2014
Opéra National de Lorraine, Nancy (FR)

Franco Fagioli: Sesto
Musikalische Leitung: Kazem Abdullah
Regie: John Fulljames

Folgetermine: 2., 4., 6. und 8. Mai 2014

 Franco Fagioli – Debüt am Royal Opera House, Covent Garden, London (GB)

Mozart: “Idomeneo” – Premiere am 3. November 2014
Franco Fagioli: Idamante
Musikalische Leitung: Marc Minkowski

Regie: Martin Kušej

Folgetermine: 6., 10., 15., 19. und 24. November 2014

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 HEUTE: Der Kultursonntag auf ATV2. „Bravissimo The Enchanted Island“ und „Highlights – Das Kulturmagazin“

Sonntag, 20. April 2014, ab 15.35 Uhr bei ATV2

 Am Ostersonntag präsentiert Franz Zoglauer den Kulturfans das mit internationalen Stars besetzte Opern-Pasticcio „The Enchanted Island”. Unter anderen singt Plácido Domingo in der Oper, deren Musik von Händel, Vivaldi und Rameau stammt.

„Highlights” widmet sich im Anschluss dem österreichischen Film: Die Dreharbeiten zu Wolfgang Murnbergers Verfilmung des Wolf Haas-Romans „Das ewige Leben” finden aktuell in Graz und München statt. In den Kinos läuft ebenfalls eine heimische Produktion an: „High Performance” erzählt die Geschichte zweier ungleicher Brüder, die sich in dieselbe Frau verlieben. Manuel Rubey spielt den Anzugträger Rudi und der Grazer Marcel Mohab übernimmt die Rolle seines erfolglosen Bruders Daniel. Und: Die Ausstellungsreihe „freiraum quartier21 International” im Museumsquartier beschäftigt sich aktuell mit dem Tabuthema Tod.

 Bravissimo: The Enchanted Island – Sonntag, 20. April 2014, 15.35 Uhr bei ATV2

Opern-Pasticcio mit Musik von Händel, Vivaldi, Rameau, Purcell u.a. in einer Aufführung der Metropolitan Opera New York aus dem Jahr 2011. Dirigent: William Christie. In den Hauptrollen: Joyce DiDonato, David Daniels, Plácido Domingo, Danielle de Niese, Luca Pisaroni, u.a. (Plácido Domingo singt ab 01.05.14 die Titelpartie in Verdis „Nabucco“ an der Wiener Staatsoper)

Highlights – Das Kulturmagazin

Sonntag, 20. April 2014, 18.50 Uhr bei ATV2

Nach „Komm süßer Tod“, „Silentium“ und „Der Knochenmann“ haben sich Autor Wolf Haas, Regisseur Wolfgang Murnberger und Kabarettist Josef Hader nun endlich wieder zusammengetan, um ein weiteres Abenteuer rund um den kauzigen Privatdetektiv Simon Brenner auf die große Leinwand zu bringen. Dieses Mal diente Haas Buch „Das ewige Leben” als Vorlage. „Highlights“ besuchte Hader und Murnberger bei den Dreharbeiten am Grazer Zentralfriedhof.

 In dem Film „High Performance“, einer Tragikomödie über ein ungleiches Brüderpaar von Johanna Moder, überzeugte der Grazer Schauspieler Marcel Mohab Kritiker und Zuschauer gleichermaßen. Derzeit spielt Mohab, der am Bruckner Konservatorium in Linz und bei Clown Philippe Gaulier in Paris studierte, Robin Hood im Dschungel Wien und begeistert auch hier sein Publikum.

„High Performance – Mandarinen lügen nicht“

Derzeit im Kino! www.highperformance-film.at

 Robin Hood (6+)
bis 14. Mai 2014

www.dschungelwien.at

 Was passiert, wenn man stirbt? Hat man sein Leben gut gelebt? Oder etwas versäumt? Diese Fragen stellt die Ausstellung „Ein Koffer für die letzte Reise. Einmal Jenseits und zurück“, um das Tabuthema Tod aufzubrechen.

Ein Koffer für die letzte Reise
Einmal ins Jenseits und zurück

bis 26. April 2014
freiraum quartier 21/ MQ Wien

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 FRANZ MAZURA zum 90. GEBURTSTAG

 Durfte ich hier an dieser Stelle dem Weltstar-Bassisten Franz Mazura zum 80. Geburtstag gratulieren, vergingen inzwischen 10 Jahre wie im Fluge. Nun feiert der unentwegte, rastlose, getriebene, ewig junge Künstler am 22. April 2014 seinen 90. Geburtstag und dazu gratuliere ich im Namen der Merker-Redaktion ganz herzlich, verbunden mit den besten Wünschen für Gesundheit, Tatkraft und alles Gute.

Die unbändige Lebensfreude, der scheinbar nie versiegende Elan wirkt auf diese vitale Künstler-Legende wie ein Elixier, steht der Unverwüstliche doch im Mai wiederum in Paris auf der Opernbühne (Elektra) – unglaublich, aber wahr!

Nach einem Maschinenbau-Studium und den Kriegswirren begann Franz Mazura mit dem Gesangsstudium, verdiente sich jedoch erste Sporen 5 Jahre auf den Brettern des Schauspiels.

Sang nebenbei in Oratorien und Passionen und erhielt schließlich sein erstes Opern-Engagement 1955 in Kassel, über die Stationen Mainz und Braunschweig stieß er 1964 zum Ensemble des Nationaltheaters Mannheim und prägte dort die legendäre, glanzvolle Horst-Stein-Aera mit den Kollegen Elisabeth Schreiner, Jean Cox, Hannelore Bode etc.

In über 60 Aufführungen pro Jahr sang der inzwischen Vierzigjährige kurz und gut alle Fachpartien des Repertoires, blieb der Mannheimer Bühne über Jahrzehnte treu und startete von hier seine Weltkarriere über Bayreuth, Wien, Paris, New York usw.

Trotz seines Ruhmes blieb der bewunderte, vielseitige Künstler stets ein liebenswürdiger, humorvoller Mensch mit stets dem Schalk im Nacken. Unvergessen seine Interpretationen des Figaro, Marke, Heinrich, Wotan, Daland oder bedingt durch Krankheitsausfälle des Klingsor-Interpreten, die Doppelauftritte als Gurnemanz/Klingsor in Mannheim und Bayreuth sowie der unzähligen, einprägsamen Rollendebüts u.a. dem hervorragenden Lear, Porgy oder Dr. Schön. Wehmütig aber auch mit Freude denke ich zurück an die wunderbaren Vorstellungen dieses großartigen Sängers und intensiven Darstellers. Im Jahre 1987 verabschiedete sich Franz Mazura offiziell in den Ruhestand, doch weit gefehlt! Jedoch statt seinen vielfältigen, interessanten Hobbies: Malerei, Karikatur, Photographie, Fussball oder dem süssen Nichtstun zu frönen, konnte er von der Bühne nicht lassen und gastierte weiter in Rezitations-Abenden und bis dato in Opernhäusern.

Nun möge sich unser liebenswerter Jubilar weiterhin in bester Gesundheit, noch viele Jahre gemeinsam mit seiner charmanten Gattin Elisabeth und seiner Familie erfreuen. Wir wünschen ihm jedenfalls dazu das Beste und alles, alles Gute in herzlicher Verbundenheit.

Gerhard Hoffmann

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NEUES LEITUNGSTEAM IM THEATER BASEL

Andreas Beck, designierter Intendant des Theater Basel ab der Spielzeit 2015/16, möchte Sie über sein neues Leitungsteam informieren: Die künftige Operndirektorin Laura Berman wurde Ihnen bereits im Dezember präsentiert.

Der Brite Richard Wherlock bleibt weiter Direktor des Balletts.

Das Schauspiel wird Andreas Beck gemeinsam mit der Geschäftsführenden Dramaturgin Almut Wagner und vier Hausregisseuren leiten: dem Schweizer Thom Luz, dem in Basel geborenen australischen Regisseur und Autor Simon Stone, der Österreicherin Nora Schlocker und der Deutschen Julia Hölscher.

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Unbenannt
 
Liszt Festival Raiding: 13. – 22. Juni 2014

Vom 13. – 22. Juni 2014 bietet das Liszt Festival Raiding wieder einzigartige Konzerterlebnisse in hochkarätiger Besetzung: Orchester Wiener Akademie mit Elisabeth Kulman, Phil Blech, Marc-André Hamelin, Boris Bloch, Juliane Banse, Gerhard Oppitz u.v.a. Karten können in unserem Online-Ticketshop gekauft werden.

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 Besuchen Sie unsere Fotogalerie! Dort finden Sie Impressionen und Schnappschüsse, die unsere Fotografen Paul Vicenik und Jeffrey T. Skrob während dem März-Festival für uns festgehalten haben. Genießen Sie die Eindrücke und suchen Sie nach Ihren Lieblingsfotos.

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 CD-Empfehlung: Marc-André Hamelin spielt Franz Liszt

Der von der Fachpresse als „Hexenmeister des Klaviers“ bezeichnete kanadische Pianist gibt am 18. Juni 2014 mit einem Liszt-Programm der Superlative sein Raiding-Debüt. Überzeugen Sie sich bereits vorab vom außergewöhnlichen Klavierspiel des „Hypervirtuosen und Alleskönner“ (Die Zeit) mit Hörproben aus seiner CD „Liszt Piano Sonata“.

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 Neues Video Liszt Festival Raiding

Architekt Roland Hagenberg spricht mit Dirigent Martin Haselböck über das Liszt Festival Raiding, über die Zusammenarbeit mit dem Hollywood-Schauspieler John Malkovich und über die Einsamkeit, die das Organisten-Dasein manchmal mit sich bringt. Sehen Sie sich das Interviews mit Martin Haselböck im „Stage Talk“ an!

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 Karten & Informationen:

Liszt Festival Raiding

7321 Raiding, Lisztstraße 46

T: 02619-51047, F: 02619-51047-22

raiding@lisztzentrum.at

www.lisztfestival.at

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Naturmaschine Waldviertel: 68 Kulturprojekte beim Viertelfestival NÖ – Waldviertel 2014

Unter dem Motto „Naturmaschine“ bietet das Viertelfestival NÖ vom 10. Mai bis 10. August 68 Kunstprojekten eine Bühne „vor der Haustür“.

Das „Viertelfestival NÖ – Waldviertel 2014“ findet vom 10. Mai bis 10. August 2014 im Waldviertel. Unter dem diesjährigen Festival-Motto „Naturmaschine“ werden 68 Kunst- und Kultur-projekte – davon sind 15 Schulprojekte – umgesetzt. Die Projekte befassen sich künstlerisch mit den Besonderheiten der Region und zeichnen sich durch experimentelle Zugänge und Originalität aus.

„Das Viertelfestival NÖ leistet einen entscheidenden Beitrag zum kulturellen Selbstbewusstsein unserer Landesviertel. Die Bündelung der Kreativität zahlreicher Künstler und Veranstalter zu einem einzigartigen Festival des regionalen Kulturgeschehens, verbunden mit einem sehr einfachen Zugang zur Kultur ohne jegliche Hemmschwellen, ist längst unverzichtbar geworden.“, erklärt Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll. „Damit ist und bleibt „Kultur vor der Haustür“ auch in Zeiten großer Festivals etwas ganz Besonderes“, so der oberste Kulturchef des Landes.

Das diesjährige Festival-Motto lautet „NATURMASCHINE“. Auf den ersten Blick ist der Begriff „Natur-maschine“ ein Widerspruch: Die Natur ist organisch, anpassungsfähig, vom Menschen unabhängig und sich selbst reproduzierend; die Maschine dagegen ist vom Menschen abhängig, mechanisch, unflexibel. Doch der Mensch will „die Natur“ an seine Bedürfnisse anpassen, modi¬fiziert sie und verlangt von ihr, Waren zu liefern – wie in der industriellen Produktion. Bis die Natur selbst zur vermarkteten Ware wird, zum verlässlichen Tourismusmotor – obwohl es sich dabei meist um eine vom Menschen gestaltete Kulturlandschaft handelt. Das Viertelfestival sucht dazu Zugänge, die die Ansprüche der Menschen kritisch unter die Lupe nehmen und Vorschläge für mög¬liche neue Sichtweisen machen.

Vor dem Hintergrund des Mottos „NATURMASCHINE“ setzen sich viele Kunstschaffende mit dem Span¬nungsfeld zwischen Mensch und Maschine, Kunst und Natur auseinander. Auch der behutsame wie re¬spektvolle Umgang mit Wald, Wasser und Tierwelt, Fragen ökologischer Energiegewinnung oder Aspekte regionaler Wirtschaftsgeschichte stehen häufig im Zentrum.

Hier eine Übersicht zu allen Veranstaltungen von 9. – 25. Mai (chronologisch).

Detaillierte Informationen unter www.viertelfestival-noe.at

 „Verdrehte Vorzeichen. Zurück zur Naturtankstelle“ [Installation]

Im Karikaturengarten Brunn am Wald und an markanten Punkten in den Ortschaften der Markt-gemeinde Lichtenau werden originale alte Traktoren oder Nachbauten aus unterschiedlichsten Materialien sowie Pferde aus Stroh, Holz oder Altmetall aufgestellt. Zur kreativen Gestaltung eingeladen sind alle Interessierten und insbesondere die lokale Bevölkerung. Die Objekte werden an Plätzen in den Ortszentren und an den ursprünglichen Aufbewahrungsorten dieser konträren Naturmaschinen aufgestellt.

Termine/Programm: Fr 9. Mai 19 Uhr, 3522 Brunn am Wald 30, Karikaturengarten, Bezirk

Krems-Land: Eröffnung der Installation VERDREHTE VORZEICHEN, gestaltet von der Ortsgemeinschaft unter Mitwirkung von Prof. Robert Colnago. In den einzelnen Orten der Marktgemeinde Lichtenau, die sich ebenfalls mit jeweils einerInstallation am Projekt beteiligen, finden die Eröffnungen später statt. Diese Veranstaltungen in den Orten, die mit Dorffesten verbunden sind, werden noch regional publiziert.

Eintritt frei! Info: +43-676-95 36 411 (Richard Rauscher)

Ort: 3522 Lichtenau, Bezirk Krems Land

Mit: Mitglieder der Dorfgemeinschaft des Ortes Brunn am Wald, Prof. Robert Colnago und der künstlerische Projektleiter Jörg Miggitsch.

Projektleitung: Jörg Miggitsch
Projekt von: Marktgemeinde Lichtenau
Info: www.lichtenau.at, www.viertelfestival-noe.at/verdrehte-vorzeichen

 „Lit-Walk. Regionale Literatur am Gehsteigrand“ [Literatur im öffentlichen Raum]

„Lit-Walk“ ist eine Hommage an Peter Tramontana, Dichter aus Waidhofen an der Thaya (19442012): Auf einem Rundkurs von ca. 1,6 Kilometern Länge werden im südlichen Stadtgebiet von Waidhofen am Gehsteigrand mit kleinem Pinsel und Dispersionsfarbe eine Auswahl seiner Gedichte aufgetragen.

Termine/Programm: Sa, 10. Mai, ab 8 Uhr: Der Lit-walk kann erwandert werden, der Künstler Günter Antony steht für Fragen zum Projekt zur Verfugung. Dauer des Projekts: bis zur Unlesbarkeit der Buchstaben durch das Verblassen der Farbe.

Eintritt frei! Info: +43-664-92 07 087 (Dir. Kurt Bogg)

Ort: 3830 Waidhofen a.d. Thaya, Moritz-Schadek-Gasse 51, Parkplatz Erholungszentrum

Projektleitung: Tourismusverein Waidhofen/Thaya, Günter Antony
Projekt von: Tourismusverein Waidhofen/Thaya
Info: www.viertelfestival-noe.at/lit-walk

 „Stör’sche Gwandln und z’rissene Jeans. Kleiderverwandlung“ [Textile Handwerkskunst]

Ein Tag im Zeichen der textilen Handwerkskunst: Ausgangspunkt von „Stör’sche Gwandln und z’rissene Jeans“ ist die zunehmend neoliberale Entwicklung des Modeindustrie. Das Programm: SchneiderInnen, die wie anno dazumal „auf Stör“ durch Moorbad Harbach, St. Martin, Harmanschlag und Weitra ziehen (d.h. ihr Handwerk im Haus der Kunden ausüben), eine Ausstellung textiler Handwerkskunst, Kleidertausch, die Uraufführung des Theaterstücks „jeans on – freedom out?“, Unikate regionaler TextildesignerInnen, Salonshows der Waldviertler Haute-Couture-SchneiderInnen und die „upgraded Jeans“ der Jugendlichen des Vereins „Together“.

Termine/Programm: Sa, 10. Mai, ab 10 Uhr: Ausstellung Textile Handwerkskunst, 10 bis 14 Uhr: Übernahme d. Kleider z. Tauschen, 14 bis 17 Uhr: Tausch die Kleider, 15 u. 19 Uhr: Theater “jeans on – freedom out”, 20 Uhr Salonshows

Eintritt: Freie Spende. Info: +43-680-32 07 661 (Gudrun Schrenk-Camara)

Ort: 3970 Weitra, Jäger Fabrik, Willhelm Szabo Str. 230, Bezirk Gmünd

Mit: Eva Morzinger, Gabriele Amstetter, Katharina Steinegger, Larissa Kain, Gudrun Schrenk-Camara (Schneiderinnen auf Stör), MitnaherInnen, Waldviertler KleidermacherInnen, TextildesignerInnen und HandwerkskunstlerInnen, ModeschülerInnen und Jugendliche des Vereins Together (A/CZ), das Schauspielensemble Martin Lerchbaumer

Projektleitung: Gudrun Schrenk-Camara
Projekt von: Gudrun Schrenk-Camara

Info: www.sinnesgewandel.at , www.viertelfestival-noe.at/stoerschegwandln-zrissenejeans

 „Gemma! Gutenbrunn. Das Festival im Festival“ [Pop, Rock, Jazz, Foto, Film]

Was genau eine „Naturmaschine“ ist, versuchen die GutenbrunnerInnen im Rahmen von „Gemma Gutenbrunn“ zu erkunden. Auf dem vielseitigen Programm dieses Festivals im Festival stehen ein Wandertag, die Ausstellung einer Porträt-Serie von Georg Walter, der in den 1990ern viele Gutenbrunner fotografierte, sowie die Vorführung des Films „Awake“ plus Regisseurinnen-Gespräch mit Catharina Roland. Außerdem gastieren Karl Ritter, Willi Resetarits, Roland Düringer und das Straßentheater „Irrwisch“.

Termine/Programm/Orte: Sa, 10. Mai bis So, 10. August, 3665 Gutenbrunn, Bezirk Zwettl: Zeitenreise. Fotoportrats von Georg Walter; Sa, 17. Mai 19 Uhr, Pfarrkirche: Gitarrenkonzert Karl Ritter; Mi, 28. Mai, 19 Uhr, Bühnenwirtshaus: Film „AWAKE“ mit Catharina Roland: Fr, 13. Juni, 17 Uhr, Friedhof: „Musik für die Seelen“, Moderation: Willi Resetarits; So, 29. Juni, 10 Uhr: Marktfest, 11 Uhr & 16 Uhr: Straßentheater Irrwisch; Sa, 19. Juli, 17 Uhr, Biathlonanlage: „Best of ICH & WIR“ – Roland Düringer; So, 10. August, 14 Uhr, Treffpunkt Inhalatorium: Wanderung – Gemma!; So, 10. August, 20 Uhr, Bühnenwirtshaus: Abschlusskonzert „WIR 4“.

Karten: K. Ritter: 15 €; R. Düringer: VVK 15 € / AK 20 € Kartenvorverkauf bei oeticket; „WIR 4“: VVK 22 € / AK 25 €; Reservierung und Kartenverkauf: Bühnenwirtshaus +43-2874-6253, andere Vorstellungen: Eintritt frei! Info: +43-680-12 83 063 (Gerald Fragner) Projektleitung: Dieter Juster, Gerald Fragner

Projekt von: Kulturinitiative Weinsbergerwald

Info: www.viertelfestival-noe.at/gemma-gutenbrunn , www.buehnenwirtshaus.at

 „Schatzsuche mit dem Waldschratkind. Ein GPS-gesteuertes Abenteuer“ [Handy-App]

„Schatzsuche mit dem Waldschratkind“ nennt der Kinderbuchautor Martin Auer sein Handy-App-gesteuertes Geländespiel durch den Naturpark Blockheide. Dabei gilt es, jede Menge Lieder und Gedichte zu finden, die das wilde Waldschratkind in Höhlen, auf Bäumen und unter den Felsen der Blockheide versteckt hat.

Kostenloser Download: http://waldschratkind.kwikk.info/app /

Mitmachen können alle Kinder ab 5 Jahren mit ihren Eltern. Größere Kinder können sich auch alleine auf die Suche nach dem Schatz machen.

Termine/Programm: Sa, 10. Mai bis So, 31. Dezember: Die Schatzsuche kann ab dem 10. Mai 2014 jederzeit unternommen werden. Das Wandern in der Blockheide erfolgt auf eigene Gefahr. Eltern sind für ihre Kinder verantwortlich.

Die App ist kostenlos!

Ort: 3950 Gmünd-Eibenstein, Naturpark Blockheide, Bezirk Gmünd

Mit: Idee, Gestaltung und Programmierung: Martin Auer
Projektleitung: Martin Auer, Stefan Dürnitzhofer
Projekt von: Verein Naturpark Blockheide

Info: http://waldschratkind.kwikk.info , www.viertelfestival-noe.at /schatzsuche-mitdemwaldschratkind

 „Drosendorfer Kurkonzerte. Eine Promenadenmischung“ [Musik E & U]

Im Pavillon auf dem historischen Hauptplatz von Drosendorf spielt im Mai und Juni jede Woche eine andere Kurkapelle auf. Für solch neue Schwingungen auf dem Hauptplatz sorgen „das bösze salonorchester“, „QuinTonic Bläserquintett““, „Gustav“, „blueblut“, „the vegetable orchestra“ und „eXtracello“ mit Peter Herbert. Außerdem stehen ein Treffen der Schülerkapellen Langau, Zissersdorf, Raabs und Tulln und ein Kirchenkonzert auf dem Konzert-Programm.

Termine/Programm: Sa, 10. Mai, 11:30 Uhr: das bösze salonorchester; Sa, 17. Mai, 11:30 Uhr: QuinTonic Bläserquintett; Sa, 24. Mai, 11:30 Uhr: Gustav; Sa, 31. Mai, 11:30 Uhr: blueblut; Mo, 9. Juni, 11:30 Uhr, 2095 Drosendorf, Stadtkirche Drosendorf, Hauptpl.: Kirchenkonzert; Sa, 14. Juni, 11:30 Uhr: Treffen der Schülerkapellen Langau, Zissersdorf, Raabs und Tulln; Do, 19. Juni, 19:30 Uhr, 2095 Drosendorf, Kinosaal, Hauptplatz 27, Bezirk Horn: Gemüseorchester; Sa, 28. Juni, 11:30 Uhr: eXtracello mit Peter Herbert

Freie Spende! Bei Schlechtwetter finden die Konzerte im Kinosaal des Gasthofs Failler “Zum goldenen Lamm”, Hauptplatz 27 statt. Gönnen Sie sich eine stilvolle Anreise zu den Kurkonzerten mit dem Reblaus-Express ab Retz 9:30 Uhr – www.reblaus-express.at. Sollten Sie mit dem PKW anreisen, bitten wir unbedingt die gekennzeicheten Parkplätze außerhalb der Stadtmauer in Anspruch zu nehmen und keinesfalls durch die schmale Einfahrt auf den historischen Hauptplatz zu fahren! kurkonzerte@klingt.org Info: +43-681-81 592 003 (Cordula Bösze)

Ort: 2095 Drosendorf an der Thaya, Kurpavillon, Hauptplatz, Bezirk Horn

Projektleitung: Cordula Bösze
Projekt von: Cordula Bösze
Info: www.viertelfestival-noe.at /drosendorfer-kurkonzerte

 „Sinfonische Bläserklänge. Flashmob und Konzert“ [Sinfonisches Blasmusik-Konzert]

Im Rahmen von „Sinfonische Bläserklänge“ bringt das Sinfonische Jugendblasorchester (SJBO Wien) unter der Leitung von Daniel Muck sowohl Originalwerke für Blasorchester als auch Transkriptionen sinfonischer Klassiker zu Gehör. Der Begriff „sinfonische Blasmusik“ bezeichnet den spezifischen Klang eines Blasorchesters, wobei ein natürlicher Klang oft nur mit maschinellen Klang-Techniken erzielt werden kann.

Termine/Programm: Sa, 10. Mai ,10:30 Uhr: Das Sinfonische Jugendblasorchester Wien spielt Werke u.a. von Alfred Reed, Claude Debussy, Giuseppe Verdi, Jan Van der Roost und Daniel Muck. Ende ca. 12 Uhr.

Eintritt frei! Info: +43-664-78 44 388 (Daniel Muck)

Ort: 3500 Krems, Südtirolerplatz, Bezirk Krems
Mit: Sinfonisches Jugendblasorchester Wien, Dirigent: Daniel Muck
Projektleitung: Daniel Muck
Projekt von: Daniel Muck

Info: http://sjbo-wien.jimdo.com /, www.viertelfestival-noe.at/sinfonische-blaeserklaenge

 „Das 100 Zahnräder-Projekt. Wer sucht, der findet“ [Bildende Kunst: Land-Art]

Einhundert Zahnräder aus Porzellan – ein Material, das bei der Ver- und Bearbeitung immer wieder für Überraschungen sorgt – werden in den Parkanlagen und Naturplätzen der Waldviertler Bezirksstädte abgelegt. Jedes Zahnrad trägt eine Nummer. Wann und wo es abgelegt wurde, wird archiviert. Es liegt an den FinderInnen, was mit diesem feinen und zerbrechlichen Stück passieren soll.

Termine/Programm: So 11. Mai bis So 10. August: In der ganzen Region werden Zahnräder im öffentlichen Räum verteilt. Wer sucht, der findet!

Eintritt frei! Info: +43-664-12 76 624 (Birgit Weinstabl)

Ort: Litschau, Gmünd, Waidhofen a.d. Thaya,Zwettl, Krems, Horn, Heidenreichstein, Groß-Siegharts, Schrems, Weitra …gesamtes Viertel

Projektleitung: Birgit Weinstabl

Projekt von: Birgit Weinstabl

Info: www.birgitweinstabl.at , www.viertelfestival-noe.at/das100zahnraeder-projekt

 „Milchausstoß. Kühe sterben, Flaschen nicht“ [Installation, Foto-Dokumentation, Film-Screening]

Gegenstand des Projektes „Milchausstoß“ ist die Denaturierung von Milch durch die Lebensmittelindustrie und die Abfallproblematik, die durch die leeren Milchflaschen aus Kunststoff verursacht wird. Dutzende solcher leeren Flaschen werden in einem kleinen, alten Stall im Rahmen einer Installation ausgestellt. Begleitet wird diese durch eine Foto-Dokumentation und durch eine Filmvorführung über die Geschichte der Milch.

Termine/Programm/Orte: Do, 15. Mai 19:30 Uhr, 3900 Schwarzenau, Kuhstall, Hausbach 31, Bezirk Zwettl: Eröffnung; geöffnet von Fr ,16. Mai bis Mo, 30. Juni, jeweils Fr 18 – 19 Uhr bzw. nach Voranmeldung bis Festivalende; Mo, 2. Juni bis So, 29. Juni, 3830 Waidhofen a.d. Thaya, Fototreff, Hauptplatz 11: Fotodokumentation der Installation in der Auslage des ehemaligen Zimm-Geschäfts; Do, 12. Juni, 19:30 Uhr, 3900 Schwarzenau, Kaminstuben, Waidhofner Str. 3: Film „Die Geschichte der Milch“, anschließend Diskussion, Saaleinlass 19:15 Uhr; Do, 26. Juni, Fototreff Waidhofen a.d. Thaya, Hauptplatz 11: Warming Up-Day; Schaufensterausstellung und Fotografien zur „Naturmaschine“; geöffnet auch Sa, 28. und So, 29. Juni jeweils von 10–12 und 14–16 Uhr.

Eintritt frei! Info: +43-680-31 23 588 (Subhash), mail@milchausstoss.at

Mit: Bläserensemble des MV Groß Haselbach, Gropperfilm

Projektleitung: Subhash
Projekt von: Subhash
Info: www.milchausstoss.at , www.viertelfestival-noe.at/milchausstoss

 „Liquid Control. Medienevolution im Wasser“ [E-Musik-Performance]

„Liquid Control“ ist der Titel einer E-Musikperformance, deren Ausgangspunkt die natürlichen Klänge des Waldviertels sind. Mit E-Gitarre, Synthesizern und Computer-Software werden sie in elektrische Signale verwandelt, mittels einer spezifischen Technik in Wasser geleitet, dort zerrissen, gespalten, gerührt, geschüttelt und neu gemixt und anschließend im Raum verteilt und erneut hörbar. Für DIY-Fans wird in Allentsteig ein 1-tägiger Workshop angeboten.

Termine/Programm/Orte: Fr 16. Mai 16 Uhr, 2804 Allentsteig, Lichtspiel Allentsteig, Dr.-Ernst-Krenn- Str. 20, Bezirk Zwettl: Workshop „Sender und andere Oscillatoren“; Sa 17. Mai 20 Uhr, Lichtspiel Allentsteig: „Liquid Control“ – Musikperformance bei der Ausstellungseröffnung LICHT:ER:KLANG (siehe auch S. 090); Sa 24. Mai 19 Uhr, 3950 Gmünd, Meridian Passage, Schremser Str. 5: „Liquid Control“ – Musikperformance bei der Ausstellungseröffnung NATURMASCHINE – Gruppenausstellung der sub etasch (siehe auch S. 026); Sa 7. Juni 22 Uhr, 3500 Krems, Jazzkeller Krems, Kornermarkt 13: „Liquid Control“ – Musikperformance; Fr 8. August 19 Uhr, 3920 Gr. Gerungs, Lichtspiele Gr. Gerungs, Unterer Marktplatz 25, Bezirk Zwettl: „Liquid Control“– Musik-Video-Performance im Rahmen des Stummfilmfestivals Gr. Gerungs.

Eintritt: frei / freie Spende Workshop: 5 €, Stummfilmfestival Gr. Gerungs: Tagesticket 9 €, Festivalpass 15 €, Info: +43-676-30 98 066 (Christoph Theiler)

Mit: “wechselstrom” (Christoph Theiler & Renate Pittroff)
Projektleitung: Christoph Theiler
Projekt von: Christoph Theiler

Info: www.wechsel-strom.net/liquidwaldviertel , www.viertelfestival-noe.at/liquid-control

 „Oxymora. Waldviertel.Foto.Ausstellung.Event“ [Foto-Ausstellung]

Christoph Kerschbaum, Martin Rehberger, Claus Schindler und Georg Walter setzen sich fotografisch mit der „inszenierten Identität“ des Waldviertels auseinander und präsen¬tieren eine widersprüchliche Ausstellung zum Thema „Fremde Heimat“ am Marktplatz Grafenschlag. Ergänzt werden die Bilderzyklen durch die besten Einreichungen aus einem online durchgeführten Fotowettbewerb. Am 25. Mai, dem Tag der Fotografie, kann man sich fotografieren lassen und so Teil der Ausstellung werden.

Termine/Programm: Fr, 16. Mai, 19 Uhr: Eröffnungsfeier der Ausstellung “Oxymora”; Sa, 17. Mai bis So, 1. Juni: Oxymora Waldviertel.Foto.Ausstellung.Event; So, 25. Mai, 10 Uhr: Tag der Fotografie. Alle können sich ablichten lassen und werden Teil dieses Ausstellungsevents.

Eintritt frei!

Ort: 3912 Grafenschlag, Marktplatz, Bezirk Zwettl

Mit: Georg Walter, Christoph Kerschbaum, Martin Rehberger, Claus Schindler, Gerald Fragner, Erwin van Djik, Richarda Mayer, Gabi Walter, Julia Walter, Jan Fragner

Projektleitung: Georg Walter
Projekt von: Georg Walter

Info: www.oxymora.at , www.viertelfestival-noe.at/oxymora

 „Smart Vermin. Skulpturen als Mikrokraftwerke“ [Bildende Kunst]

„Smart Vermins“ sind kleine Maschinen zur Gewinnung von bis dato ungenutzter Energie und das Ergebnis von Rainer Prohaskas kritischer Auseinandersetzung mit dem Thema Energiever¬schwen¬dung. Ein „Vermin“ ist ein Mikro-Kraftwerk, das an einer Stelle positioniert wird, wo Energie andernfalls verloren ginge. Die durch das Vermin gewonnene Energie wird jedoch ausschließlich zu seiner Beleuchtung genutzt. Auf diese Weise reflektiert der Künstler kritisch den aktuellen „Smart City“-Hype, der häufig nur der Selbstdarstellung dient und von einer ernsthaften ökologischen Entwicklung ablenkt.

Termine/Programm: Fr 16. Mai 19 Uhr: Ausstellungseröffnung, 19:30 Uhr: Eröffnungsrede. Die Ausstellung ist bis 1. Juni jeweils Mi – Fr 17 – 19 Uhr sowie Sa und So 12 – 18 Uhr geöffnet.

Eintritt frei! Info: +43-650-35 03 732 (Flavia Winger)

Ort: 3500 Krems/Donau, Kunstnetzwerk, Dr. Karl Dorrek Str. 5, Bezirk Krems
Projektleitung: Rainer Prohaska, Flavia Winger
Projekt von: Rainer Prohaska

Info: http://rainer-prohaska.net , www.viertelfestival-noe.at/smart-vermin

 „Das Huhn, das goldene Eier legt. Gold und Ei auf Urgestein“[Family-Event]

„Das Huhn, das goldene Eier legt“  eine mechanische Plastik, die nach Einwurf einer Münze ein goldenes Ei in einer Entnahmeschale platziert  setzt sich mit den Wertigkeiten von Leben und Geld auseinander. Im Inneren der Eier befinden sich Informationen über be¬drohte Arten, Tierschutzgesetze, Eigenversorgung, Bioprodukte, Kraftplätze, Gut¬scheine oder Gedanken zum Thema „Naturmaschine“. Zu Ferienbeginn findet das Fest der Hühner¬küken mit dem Kükengackerchor und umfangreichem Kinderprogramm statt. Am Ende des Festivals wird die Goldhenne in einem Festakt verabschiedet, ein großes goldenes Ei bleibt zurück.

Termine/Programm: Fr, 16. Mai, 19:30 Uhr: Musik, Begrüßung, Vorstellung des Projektes, Musikstück, Eröffnung durch Abg.z.NR Bgm. Angela Fichtinger, Gemütliches Zusammensein bei Musik und kleinem Imbiss; Fr, 27. Juni, 14 Uhr: Fest der Hühnerküken, fröhlicher Familiennachmittag mit Musik und umfangreichem Kinderprogramm; So, 3. August, 11 Uhr: Abschluss des Festivals und offizielle Verabschiedung der Goldhenne.

Eröffnung und Abschlussveranstaltung: Eintritt frei; Fest der Hühnerküken: freie Spende. Info: +43-699-81 541 280 (Renate Hirschmair)

Ort: 3632 Bad Traunstein, Bezirk Zwettl

Mit: Eröffnungsfeier: Abg.z.NR Bürgermeisterin Angela Fichtinger, Renate Hirschmair, Musikkapelle Bad Traunstein; Fest der Hühnerküken: Renate Hirschmair, Anita und Roland Zimmer und alle, die gerne Spass haben.

Projektleitung: Renate Hirschmair
Projekt von: Renate Hirschmair
Info: www.kunstzumschauengetragen.de.to, www.viertelfestival-noe.at /dashuhn-dasgoldeneeierlegt

 „Gschichtn aus‘n Wåld. In Wåldviertler Wäldern.“ [Literatur, Musik, Video]

Der Wald als Lebens-, Freizeit- und Wirtschaftsraum sowie als Wahrzeichen des Landesviertels steht im Mittelpunkt des Projektes „Gschichtn aus‘n Wåld“: Die Waldviertler Mundartdichterin Isolde Kerndl liest eigene Texte, das Bläser-Ensemble Quintbrass spielt neue Kompositionen und Georg Fessl komplettiert das Programm mit Projektionen und Fotografien seiner Reise durch den „Wåld“.

Termine/Programm/Orte: Fr, 16. Mai, 20 Uhr, 3593 Neupölla, Ruine Dobra, Bezirk Horn; Sa, 17. Mai, 20 Uhr, 3920 Großgerungs, Kopfbahnhof, Bahnhofstr. 98, Bezirk Zwettl; Sa, 12. Juli, 20:30 Uhr, 3944 Kurzschwarza, Waldschenke Schreiber, Kurzschwarza 37, Bezirk Gmünd: Publikumseinlass: jeweils 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn. Die Veranstaltung besteht aus zwei Teilen. Kulinarisches Angebot vor und nach der Veranstaltung bzw. in der Pause.

Eintritt: 15 € / 9 € ermäßigt, bis 15 Jahre Eintritt frei; VVK in allen Erste Bank- und Sparkasse-Filialen, Reservierungen bei den Quintbrass-Musikern; Info: +43-664-54 70 651 (Josef Koppensteiner)

Mit: QUINTBRASS – Brassensemble (Alexander Kastner, Ambros Pabisch, Manfred Hofer, Stefan Grübl, Alexander Reisinter), Isolde Kerndl (Texte)

Georg Fessl (Fotografie)
Projektleitung: DI Josef Koppensteiner
Projekt von: Quintbrass
Info: www.quintbrass.at , www.viertelfestival-noe.at/gschichtnausnwald

 „Hänsel und Gretel. Kinder-Opern-Wanderung“ [Kinder-Oper]

„Hänsel und Gretel – die Kinder-Opern-Wanderung“ verbindet Musik, Märchen und Natur zu einer Abenteuerreise. Während man durch den Naturpark Blockheide wandert, erlebt man das Märchen von Hänsel und Gretel. Die Opern-BesucherInnen begleiten die beiden Kinder auf ihrer Wanderung durch den Wald mit seinen exotischen Fabelwesen und dem schaurig-süßen Hexenhaus. Die BesucherInnen sind eingeladen zum Mitsingen, Mitwandern, Mitstaunen, Mitkosten – ein Angebot, welches das Kunst-Natur-Erlebnis noch intensiver macht. Geeignet für Kinder von vier bis zehn Jahren.

Termine/Programm: Sa, 17. Mai, 15 Uhr; So, 18. Mai, 10.30 & 15 Uhr; Sa, 24. Mai, 15 Uhr; So, 25. Mai, 10.30 & 15 Uhr: 80-minütige Opernwanderung, abschließende Hexenjause

Karten: € 11,–/Person, SchülerInnen im Klassenverband € 7,–/Person, Familienermäßigung ab dem 3. Kind

Die Karten sind erhältlich im Rathaus Gmünd und Blockheideshop; Reservierungen unter mail@oper-rund-um.at sowie 0650/97 480 97 möglich.

Ort: Naturpark Blockheide, Schremser Straße 10, 3950 Gmünd, Bezirk Gmünd

Mit: Daniel Muck (Komposition & musikal. Leitung), Anna Katharina Bernreitner (Konzept & Regie), Christian Andre Tabakoff (Ausstattung), OPER-rund-um Ensemble
Projektleitung: Mag. Anna Katharina Bernreitner
Projekt von: Stadtgemeinde Gmünd
Info: www.viertelfestival-noe.at/haenselundgretel , www.oper-rund-um.at

 „LICHT:ER:KLANG. Bin ich nun Mensch – oder Maschine?“ [Interaktive Sound- und Video-Installation]

„Licht:er:Klang“ bindet die BesucherInnen in eine interaktive Videoinstallation ein. Ein sogenanntes „3D-Mapping“ aus der VJ-Szene ermöglicht die Zusammensetzung mehrerer Videoprojektionen zu einem großen Ganzen, um ein riesiges Breitbildformat bereitzu¬stellen und Projektionen in jeder denkbaren geometrischen Form zu kreieren. Klänge, Bilder und Videos werden in Echtzeit verfremdet, verändert, animiert. Es entsteht eine flüchtige Erfahrung von Selbstwirksamkeit.

Termine/Programm/Orte: Sa, 17. Mai, 19 Uhr, 3804 Allentsteig, Lichtspiel Allentsteig, Dr. Ernst Krennstr. 20, Bezirk Zwettl, Ende: 22 Uhr; So, 18. Mai, 13 Uhr, 3804 Allentsteig, Lichtspiel Allentsteig, Dr. Ernst Krennstr. 20, Bezirk Zwettl, Ende: 19 Uhr; Fr, 13. Juni, Sa, 14. Juni, So, 15. Juni, 13 Uhr, 3950 Gmünd, Meridian Passage Gmünd, Schremser Str. 1, Bezirk Gmünd, Ende: 19 Uhr

Eintritt: Freie Spende. Info: +43-680-12 57 124 (Rainer Wandaller)

Mit: Rainer Wandaller, Reinhard Pölzl

Projektleitung: aL!VE – allentsteiger Lichtspiel Verein
Projekt von: aL!VE – allentsteiger Lichtspiel Verein
Info: www.viertelfestival-noe.at/licht-er-klang

 „Spuren. Der Wald als Maschine“ [Web-Projekt & Führungen]

„Spuren“ macht die Relikte menschlicher Eingriffe von der Bachregulierung um 1800 über den Bau von Schwemmkanälen bis zu Militärübungen während des zweiten Weltkriegs im Gebiet um Gutenbrunn, Bärnkopf und Martinsberg wieder sichtbar. Über 50 Fundstellen werden inventarisiert und an Ort und Stelle markiert. Mittels QR-Code können Bilder, Texte und Interviews mit ZeitzeugInnen am Smartphone abgerufen werden. Zusätzlich ist ab Mai eine 90-seitige Broschüre in den Veranstaltungsorten erhältlich.

Termine/Programm/Orte: So, 18. Mai, 3665 Gutenbrunn, Gutenbrunn Baracken, Siedlung, Bezirk Zwettl; So, 25. Mai, 3664 Martinsberg, Martinsberg Bahnhof, Bezirk Zwettl; So, 1. Juni, 3665 Bärnkopf, Bärnkopf Schlesingerteich, Bezirk Zwettl; Beginn jeweils 14 Uhr: Geführte Historische Wanderungen

Freie Spende.

Projektleitung: Hendrik van Dijk, Gerald Fragner, Nadine Fragner
Projekt von: Historischer Verein Weinsbergerwald
Info: www.viertelfestival-noe.at /spuren, www.weinsbergerwald.at

 „Ortsbild. Animalische streetmaps“ [Bildende Kunst]

„Barbara Krobaths „Ortsbilder“ sind ca. 160 x 120 cm große Holztafeln, in die der von google-earth aus sichtbare Straßenplan ausgewählter Waldviertler Orte eingraviert wurde. Ausgangspunkt war die Frage, ob es eine unbewusste Verbindung des Menschen mit dem Ursprünglichen, Animalischen gibt, die das Muster bzw. die Anlage von Dorfstraßen beeinflusste. Mit den Holzbildern will sie dazu anregen, Alltägliches aus einer neuen Perspektive zu sehen, Wohlbekanntes mit ungewohnten Assoziationen zu verbinden und neu kennenzulernen und über das neu gewonnene Ortsbild zu diskutieren. Vorbeireisende können sich so einen ersten Überblick über den Ort verschaffen und ein Gespür für dessen Verbindung mit der Natur bekommen.

Termine/Programm/Orte: So, 18. Mai bis So, 10. August, 3753 Harth, Bezirk Horn: Präsentationen der Ortsbilder in Harth, Kottaun, Drosendorf, Langau und Hardegg. Frei zugänglich; So, 18. Mai, 11 Uhr bis 12 Uhr, 3753 Harth, Bezirk Horn: Eröffnung des Ortsbildes Harth

Eintritt frei! Info: +43-664-36 13 442 (Barbara Krobath)
Projektleitung: Dipl.-Des. Barbara Krobath
Projekt von: Dipl.-Des. Barbara Krobath
Info: www.barbarakrobath.at , www.viertelfestival-noe.at/ortsbild

 „Unsere Gstettn. Im Einklang mit der Naturmaschine“: [Installation & Dokumentarfilm]

Das Projekt „Unsere Gstettn“ bricht den Diskurs über Natur im Spannungsfeld zwischen Ökonomie und Ökologie auf eine persönliche Ebene herunter und befragt ExpertInnen aus den Bereichen Energie und Lebensmittelproduktion zum Thema. Das Resultat ist ein Dokumentarfilm, der als Multimedia-Installation präsentiert wird.

Termine/Programm/Orte: Do, 22. Mai, 19 Uhr, 3580 Horn, Vereinshaus Horn, Robert Hamerlingstr. 9: Eröffnung der Installation; 20 Uhr: Podiumsdiskussion mit Dr. Herbert Greisberger, Dr. Gabriele Sorgo, Dr. Fritz Hinterberger, Andreas Höritzauer, Ing. Otmar Schlager.; Fr, 13. Juni bis So, 15. Juni, 3950 Gmünd, Meridian Passage, Schremser Str. 5: Installation jeden Tag geöffnet von 13 – 19 Uhr; Sa, 14 Juni, ab 20 Uhr: Midissage; Fr, 20. Juni bis So, 22. Juni, 3812 Groß Siegharts, Kunstfabrik Groß Siegharts, Karlsteiner Str. 4, Bezirk Waidhofen/Thaya: Installation geöffnet jeden Tag von 13 bis 18 Uhr; Fr 20. Juni ab 19 Uhr Vernissage Kunstfabrik; Fr, 4. Juli bis So, 6. Juli, 3804 Allentsteig, Lichtspiel Allentsteig, Dr. Ernst Krenn Str. 20, Bezirk Zwettl: Installation kann jeden Tag von 13 – 19 Uhr besichtigt werden!

Freie Spende.

Mit: Verein lepschi, Peter’s Land, Jahbauer Gemüsekistl, SlowFood Waldviertel, KEM Thayaland, Solarmobil Heidenreichstein, Kleinwasserkraftwerk Kamegg, Waldviertler Energiestammtisch

Projektleitung: Verein lepschi – Mag. Christian Pfabigan
Projekt von: Verein lepschi – Mag. Christian Pfabigan
Info: www.viertelfestival-noe.at/unsregschtettn , www.lepschi.org

 „Mini(N)aturmaschine. Sauerdampfer, Lokvogel, Wieselmotor u.a.“ [Installation]

Anhand von ca. 20 „naturmaschinlichen“ Miniobjekten wird verhandelt, wie der Mensch die Natur als Mittel zur Wertsteigerung einsetzt, zum Beispiel als „Raupenfahrzeug“ (Matchbox-Cabrio mit Raupe darin), „HaiFischOttergrube“ (Grube mit Haien, Fischen, Ottern, Schotter) und „Touristenstrom“ (Autobatterie mit Handylade¬kabel). Die Mini(N)aturen werden zusammen mit satirisch erzählenden Texten ausgestellt. Es soll erkennbar werden, dass die Grenze zwischen Natur und Maschine fließend ist.

Termine/Programm: Fr, 23. Mai, 17:30 Uhr: Eröffnung; 20 Uhr: Konzert „Depeche Ambros“ im Buhnenwirtshaus Juster. Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Gemeindeamts Gutenbrunn zuganglich.

Die Installation ist frei zuganglich. Eintritt Konzert „Depeche Ambros“: VVK 18 € / AK 20 €, Kartenreservierung und -verkauf im Bühnenwirtshaus Juster; Info: +43-680-12 83 063 (Dieter Juster); +43-2874-6242 (Gemeindeamt Gutenbrunn), gemeinde@gutenbrunn.at

Ort: 3665 Gutenbrunn, Gemeindeamt Gutenbrunn, Gutenbrunn 25, Bezirk Zwettl
Projektleitung: Clemens Haipl, Peter Pansky
Projekt von: Clemens Haipl, Peter Pansky; in Kooperation mit Kulturinitiative Weinsbergerwald

Info: www.buehnenwirtshaus.at , www.viertelfestival-noe.at/mininaturmaschine

 „SpazierKlangWindMaschine. SKWM2014K-P” [Sound-Installation & Performance]

Die KünstlerInnen von „Sound of Sculpture“ bespielen mit einer eigens entwickelten Sound-Installation den Treppelweg bei Klein-Pöchlarn. Begleitet wird der audiovisuelle Spaziergang von einem „Pianomobile“, einem Fahrrad fahrenden Klavierflügel. Weitere Stationen auf dem Weg sind die „Windmaschine“  eine Skulptureninstallation, die sich durch die Kraft des Windes formt  und eine begehbare Skulptur, die zur Bühne für wechselnde AkteurInnen wird.

Termine/Programm: Sa, 24. Mai, 18 Uhr: Beim Gemeinschaftsprojekt “Sound Of Sculpture” werden Sound-Installationen als Stationen einer Klangperformance hörbar gemacht und können von den BesucherInnen, angeführt vom Pianomobile, erwandert werden. Auf dem Weg wird die Windmaschine, eine sich durch die Kraft des Windes selbst formende Skulptur, in Betrieb genommen. Anschließend musikalischer Schichtbetrieb auf der schwimmenden Plattform “Erika” mit Open End.

Eintritt frei! Info:+43-660-4505159 (Monika Kreisa), m.kreisa@aon.at

Ort: 3660 Klein-Pöchlarn, Dammkrone bei Radwegabfahrt, Bezirk Melk

Mit: Ursula Beiler, Max Bühlmann, Herbert Golser, Erika Inger, Helmut Küblböck, Christoph Pöcksteiner, Karen Schlimp, Thomas Sterna, Wolfgang Wohlfahrt;

Projektleitung: Mag. Herbert Golser, Wolfgang Wohlfahrt
Projekt von: Mag. Herbert Golser
Info: www.viertelfestival-noe.at /spazierklang-windmaschine

 „Naturmaschine. Ein Versuchslabor“ [Bildende Kunst: Installation, Grafiken, Malerei, Videos, Performance]

Vielfalt statt Monokultur: Die Gruppenausstellung des Vereins „sub etasch“ versammelt unter-schiedliche künstlerische Beiträge – Installationen, Grafiken, Malerei, Videos, Performances – in einem leer stehenden Geschäftslokal. Beleuchtet wird die Verschränkung von Technik und Na¬tur, das „unbegrenzte Wachstum“ im Spannungsfeld von Ökologie und Ökonomie sowie der Mensch als (Arbeits-)Maschine. Gegenstand der Ausstellung und der Work¬shops sind aber auch positive Ansätze aus Permakultur, Bionik und natürlichen Symbiosen.

Termine/Programm: Öffnungszeiten: 25. Mai u. 31. Mai: 14 –18 Uhr; 13., 14. u. 15. Juni: 13 –19 Uhr; 21. Juni, 6. u. 12. Juli: 14 –18 Uhr. Sa, 24. Mai, 20 Uhr: Vernissage mit Performances, DJs sowie einer Sound-Performance von „wechselstrom“; Sa, 14. Juni, 20 Uhr: Midissage. Gäste: u.a. Lepschi („Unsere Gschtêttn“), aL!VE („LICHT:ER:KLANG“); Sa, 14. Juni, 14 Uhr: „Bienenworkshop“ (im Ausstellungsraum): In der Permakultur gehören Nützlinge in jeden Garten – so auch die Bienen. Und weil gerade die in Gefahr sind, basteln wir ihnen gemeinsam „Insektenhotels“ und kleine Blumenwiesen. – Für die ganze Familie – freie Spende — Leitung: Julia Herbster; So, 15. Juni, 14 Uhr: Workshop „Einführung in die Permakultur“ (im Ausstellungsraum): Der Workshop gibt eine kurze Einführung in die Permakultur. Beim gemeinsamen Garteln im Ausstellungsraum werden Begriffe wie „Urban Gardening“ und „essbare Stadt“ für die TeilnehmerInnen erlebbar. – freie Spende – Leitung: Julia Herbster

Eintritt frei Info: +43-680-11 92 321 (Johannes Bode)

Ort: 3950 Gmünd, Meridian Passage, Schremser Straße 5, Bezirk Gmünd

Mit: Amin Hak-Hagir, Andreas Macho, Andreas Trobollowitsch, Anne Glassner & Franziska Koppensteiner, Carola Schmidt, euforia&herbst, Johannes Bode, Katharina Swoboda, Markus Weißenböck, Mimi Kaiser, Miriam Raggam, Nora Eckhart, Stefan Reiterer, Petra Winkler & Victoria Pani, Roman Wurz, wechselstrom u.a.

Projektleitung: Johannes Bode, Petra Winkler

Projekt von: sub etasch
Info: www.subetasch.org , www.viertelfestival-noe.at/naturmaschine

 Programmbuch – Viertelfestival erhältlich bei:

Viertelfestival Niederösterreich
Mag. Stephan Gartner (Festivalleitung)
Cornelia Wiesner (Assistenz), Petra Decrinis (Assistenz),
Wiedenstraße 2, 2130 Mistelbach, Tel. +43-(0)2572-34 234
viertelfestival@kulturvernetzung.at , www.viertelfestival-noe.at

Ein Projekt der Kulturvernetzung NÖ
Mit Unterstützung von: Amt der NÖ Landesregierung, Kulturabteilung (Abteilung K1) BKA Kunst
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DIE SAMSTAG-PRESSE (19. APRIL 2014 – Karsamstag)

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Wien/Profil-Interview im Original
Ioan Holender kritisiert den Philharmoniker-Vorstand scharf
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Berliner Philharmoniker
Kur und Moll
Bei ihren Osterfestspielen in Baden-Baden wollen die Berliner Philharmoniker mehr sein als durchreisende Stars.
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Wien/ Staatsoper
Der „Parsifal“, uns „zum Heil gesandt“
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Anmerkungen zum „Parsifal“ am Gründonnerstag

http://www.operinwien.at/werkverz/wagner/aparsif14.htm
Parsifal”: Welchen Wunders abstraktes Musikglück
Franz Welser-Möst analysiert an der Wiener Staatsoper Wagners “Parsifal” durch
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Kulturförderung: Ein Handelsabkommen droht das Parlament zu entmachten
Protokoll eines Gesprächs über die bedrohlichen Auswirkungen des TTIP-Abkommens auf unser Kulturleben „Das Worst-Case-Szenario heißt beim Freihandelsabkommen: totale Ökonomisierung. Das heißt: Alles, was eine öffentliche Kulturförderung ausmacht, wird in Frage gestellt“
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Wien/ Simone Young dirigiert Sonntag in Wien 
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Salzburger Festspiele: Jahresfehlbetrag 1,62 Millionen
Vier Fünftel der Rücklagen mussten aufgelöst werden, um ausgeglichene Bilanz für 2013 zu erhalten
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Fall Pereira: Scala-Delegation soll nach Salzburg reisen
Aufsichtsrat befasst sich am 28. April mit umstrittenem Opernkauf.
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Wien
Blurring lines between speech, dance, and musical forms;
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Strauss, Mozart und Projekte: Der Tenor Daniel Behle
“Ich bin gerade auf einem richtigen Strauss-Trip”, sagt der Tenor Daniel Behle, der am Montag noch einmal in Salzburg die Rolle des Matteo in der Oper “Arabella” bei den Salzburger Osterfestspielen singt.
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CPE Bach’s St John Passion, review: ‘a major event’
John Allison heads to Cadogan Hall for the first performance since 1784 of this work by Bach’s second-eldest son
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St John Passion review – ‘Brisk and concentrated’ Cadogan Hall, London
Nicely timed for CPE Bach’s tercentenary this year, this was likely to have been the work’s first airing since the late 18th century
http://www.theguardian.com/music/2014/apr/18/st-john-passion-review

Will the real CPE Bach please stand up? A newly revealed St John Passion at Cadogan Hall
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Rodin, Eifman Ballet, Coliseum, review: too little, too late
This dramatisation of the relationship between Rodin and his lover and muse is too melodramatic and too limited in its choreography, says Jane Shilling
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Die ganze Welt ist Shakespeares Bühne
Am 26. April 1564 wurde in England ein neugeborener Bub auf einen Namen getauft, der 450 Jahre später noch immer als Gütesiegel für ein weltumspannendes Kulturerbe steht: William Shakespeare.
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Unfassbar: Real Madrids Gareth Bale sprintet zum ersten Titel
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INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 19. APRIL 2014)

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 19. APRIL 2014)

In eigener Sache: Künstlergespräch Dan Paul Dumitrescu (geplant für Dienstag, 22.4.) muss verschoben werden!

jourf

Das für kommenden Dienstag in der “Online-Merker-Galerie geplante Künstlergespräch mit Dan Paul Dumitrescu (Moderator Dr. Peter Dusek) musste wegen Erkrankung des Bassisten abgesagt und auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Der neue Termin wird bekanntgegeben!
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FOTOS “PARSIFAL” WIENER STAATSOPER  (17./21. und 24.4.)

Parsifal_64465[1]
Johan Botha, Foto: Wiener Staatsoper/Pöhn

Parsifal_64485[1]
Waltraud Meier. Foto: Wiener Staatsoper/Pöhn

Parsifal_64487[1]
Waltraud Meier. Foto: Wiener Staatsoper/Pöhn

Parsifal_64484[1]
Matthias Goerne, Johan Botha. Foto: Wiener Staatsoper/Pöhn

FOTO AUS DEM “PARSIFAL” IN MÜNCHEN

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Nikolai Schukoff, Angela Denoke. Foto: Wilfried Hösl

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DER TENOR MASSIMO GIORDANO ALS “DES GRIEUX” IN PUCCINIS “MANON LESCAUT” BEI DEN FESTSPIELEN BADEN-BADEN

 (Presse Mitteilung)

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Eva Maria Westbroek, Massimo Giordano. Foto: Monika Rittershaus

Standing Ovation für den italienischen Tenor Massimo Giordano bei seinem Debut als Renato des Grieux in „Manon Lescaut“ von Giacomo Puccini. Mit großem Erfolg wurden die Osterfestspiele in Baden Baden am Samstag den 12.April eröffnet. Zum ersten Mal in seiner herausragenden Karriere dirigierte Sir Simon Rattle eine Puccini Oper. Zuletzt unter dem Dirigat von Herbert von Karajan spielten die Berliner Philharmoniker Puccinis Tosca.

Massimo Giordanos Erfolg wurde durch eine Live Übertragung auf ARTE am 16.April mit einer noch größeren Zuschauerzahl geteilt. Ein Journalist nannte seine Umsetzung, einer der schwierigsten Puccini Rollen, „eine beeindruckende Darbietung“.

Die letzte „Manon Lescaut“ dieser Serie findet am 21.April in Baden Baden statt. Am 26.April lädt dann Sir Simon Rattle zu einer konzertanten Vorstellung in die Philharmonie in Berlin ein (20:00). Das Event wird live im Radio und online auf der Webseite der Berliner Philharmoniker übertragen.

Zukünftige Auftritte von Massimo Giordano beinhalten Pollione in „Norma“ an der Wiener Staatsoper mit Edita Gruberova (8.-21.Mai) und Rodolfo in „La Boheme“ an der Opera National de Paris (29.Juni.14.Juli)

 

 Manon last minute

Zwei Vorstellungen endeten mit Jubelstürmen – gestern Abend waren die TV-Zuschauer in Deutschland und Frankreich Zeuge. Für die letzte Vorstellung der Oper „Manon Lescaut“ am 21. April (Ostermontag) um 18 Uhr bei den Osterfestspielen der Berliner Philharmoniker in Baden-Baden gibt es noch Restkarten.

Hier im Internet oder unter Tel. 07221 / 30 13 101.

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ORF III am Osterwochenende

Mit “Johannes-Passion”, TV-Premiere “Jakob der Letzte”, “André Hellers Menschenkindern” und einem Dokumontag im Zeichen von Kirche und Glaube =

Wien (OTS) – Am Karsamstag, dem 19. April 2014, setzt ORF III im Hauptabend einen historischen Kirchenschwerpunkt, wenn sich “zeit.geschichte” ganz dem Zusammenspiel von Macht und Kirche im 20. Jahrhundert widmet: Der erstmals im ORF ausgestrahlte Doku-Zweiteiler “Die wahre Macht des Vatikan” (20.15 Uhr und 21.10 Uhr) behandelt die Rolle des Vatikans in für das 20. Jahrhundert prägenden Ereignissen wie den beiden Weltkriegen, dem Spanischen Bürgerkrieg und dem Zerfall des Ostblocks. Danach zeichnet die Dokumentation “Kardinal Innitzer (1875-1955) – Kardinal in den Stürmen der Zeit” um 22.05 Uhr das Porträt jenes Wiener Erzbischofs, der zunächst den “Anschluss” an Nazi-Deutschland befürwortete, später aber eine Schlüsselfigur im österreichischen katholischen Widerstand wurde.

Zwei ganz besondere Bühnenhighlights bietet ORF III am Ostersonntag, dem 20. April. Um 14.25 Uhr steht die TV-Premiere der sozialhistorischen Theaterproduktion “Jakob der Letzte” nach Peter Rosegger von den Roseggerfestspielen 2013 mit August Mölzer in der Titelrolle auf dem Programm; im Hauptabend präsentiert ORF III mit der “Johannes-Passion” der Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Sir Simon Rattle aus dem Jahr 2014 um 20.15 Uhr sein absolutes “Erlebnis Bühne”-Osterhighlight. Im Anschluss zeigt ORF III um 22.35 Uhr das traditionelle “Frühling in Wien”-Osterkonzert der Wiener Symphoniker aus dem Jahr 2013 mit Roberto De Biasio unter der musikalischen Leitung von Fabio Luisi.

Den Ostermontag, den 21. April, gestaltet ORF III im Zeichen des Gesprächs über Wille, Vision und Glaube. Im Vorabend begrüßt Barbara Stöckl um 19.25 Uhr in “Gipfel-Sieg: Der Wille versetzt Berge” zwei sehr unterschiedliche Menschen zum Gespräch, nämlich Schauspieler Roland Düringer und Dr. Georg Fraberger, der ohne Arme und Beine zur Welt kam und jetzt als klinischer Psychologe am Wiener AKH arbeitet. Um 20.15 Uhr ist dann in einer neuen Folge der ORF-III-Gesprächsreihe “André Hellers Menschenkinder” Zeitungsmacher Oscar Bronner zu Gast bei Universalkünstler André Heller und spricht über seine ganz persönliche Lebens- und Gedankenwelt. Der Doku-Abend setzt dann einen Glaubensschwerpunkt: “Reliquienkult: Das Kreuz Christus” begibt sich um 21.15 Uhr auf die Spuren des Kreuzes, an dem Jesus gehangen haben soll, und ab 22.10 Uhr zeigt ORF III die brandneue zweiteilige Dokumentation “Das große Konklave” über den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. und die Ernennung von Papst Franziskus in TV-Erstausstrahlung. Zum Abschluss des Abends diskutieren im Rahmen der “Wiener Vorlesungen” Kardinal Christoph Schönborn und Hubert Christian Ehalt um 23.50 Uhr über das Thema “Beten als Lebensvollzug. Ein universales religiöses Phänomen”.

Die Sendungen im Detail:

Karsamstag, 19. April: “zeit.geschichte”-Hauptabend mit Fokus auf dem Zusammenspiel von Kirche, Macht und Politik

“zeit.geschichte: Die wahre Macht des Vatikan” (20.15 Uhr und 21.10 Uhr)

Der im ORF erstmals ausgestrahlte Doku-Zweiteiler “Die wahre Macht des Vatikan” thematisiert die Stellung der katholischen Kirche im 20. Jahrhundert in Bezug auf die prägenden historischen Weltereignisse. Der erste Teil der Dokumentation verdeutlicht die Rolle der Päpste während des Ersten Weltkriegs, der russischen Oktoberrevolution und des Nationalsozialismus. Zu den Ereignissen und Konflikten äußern sich unter anderem Historiker, katholische Würdenträger und Diplomaten des Vatikans. Der zweite Teil der Dokumentation berichtet vom Einfluss des Vatikans auf den Spanischen Bürgerkrieg, auf den Kalten Krieg und von der Einflussnahme Papst Johannes Pauls II. auf das Ende der kommunistischen Regimes in Osteuropa. Weitere Themen sind das Verhältnis von Papst Johannes XXIII. zum amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy und zum sowjetischen Regierungschef Nikita Chruschtschow, die Ostpolitik Papst Pauls VI. und seine Einflussnahme auf die KSZE-Schlussakte von Helsinki, die Wahl eines polnischen Kardinals zum Papst und dessen Rolle bei der Auflösung des Ostblocks.

“zeit.geschichte: Kardinal Innitzer (1875-1955) – Kardinal in den Stürmen der Zeit” (22.05 Uhr)

Anschließend folgt eine Dokumentation über eine nach wie vor widersprüchliche Persönlichkeit der österreichischen (Kirchen-)Geschichte: Kardinal Innitzer, jenen Wiener Erzbischof, der vom Befürworter des “Anschlusses” Österreichs zum Anhänger des katholischen Widerstandes gegen das NS-Regime wurde. 1938 unterschrieb Kardinal Theodor Innitzer als Erzbischof von Wien eine Erklärung, die den “Anschluss” Österreichs befürwortete. Einige Monate später erkannte er jedoch, was die Ideologie Hitlers tatsächlich bedeutete und begann gegen das Naziregime tätig zu werden. Im Oktober 1938 rief er vor mehr als 9.000 Jugendlichen Gott zum einzigen Führer aus.

Ostersonntag, 20. April: Hochkarätige Bühnenproduktionen

TV-Premiere: “Jakob der Letzte” von den Roseggerfestspielen 2013 (14.25 Uhr)

Am Ostersonntag zeigt ORF III die TV-Premiere der hochkarätigen sozialhistorischen Theaterproduktion “Jakob der Letzte”, eine Aufzeichnung der Roseggerfestspiele 2013. In dem von Michael Schilhan inszenierten Stück von Felix Mitterer nach dem Roman von Peter Rosegger brilliert August Schmölzer in der Naturkulisse des Rosegger-Geburtshauses in Krieglach/Alpl. In “Jakob der Letzte” dokumentierte Rosegger den einsetzenden Strukturwandel Ende des 19. Jahrhunderts vom landwirtschaftlichen Familienbetrieb zur industriellen Landwirtschaft. Der Bauer Jakob Steinreuter weigert sich, seinen Hof aufzugeben, und widersetzt sich damit als letzter in seinem Dorf den Interessen der Vertreter der Forstwirtschaft – damit beschwört er eine Katastrophe herauf.

Erlebnis Bühne: Johannes-Passion” (20.15 Uhr)

Mit der “Johannes-Passion” aus der Berliner Philharmonie präsentiert ORF III sein absolutes Osterhighlight. “Diese Musik trifft dich im Inneren, wo der Schmerz sitzt. Sie öffnet dich und du kannst wieder atmen” – so Regisseur Peter Sellars über seine intensive, halbszenische Johannes-Passion, die er mit herausragenden Solisten inszeniert hat, allen voran der eindringliche deutsche Bariton Christian Gerhaher als Petrus und Pontius Pilatus. Sir Simon Rattle dirigiert die Berliner Philharmoniker im Jahr 2014, es singen unter anderem Camilla Tilling, Magdalena Kozená und Topi Lehtipuu.

Erlebnis Bühne: Osterkonzert der Wiener Symphoniker 2013″ (22.35 Uhr)

Das traditionelle Osterkonzert der Wiener Symphoniker, “Frühling in Wien”, stand im Jahr 2013 zum letzten Mal unter der musikalischen Leitung von Fabio Luisi, der aus Anlass seines Abschieds eine Reihe persönlicher Lieblingsstücke aus seiner italienischen Heimat präsentierte. Zu bewundern ist dabei auch der italienische Tenor Roberto De Biasio. Das diesjährige Osterkonzert, “Frühling in Wien 2014″, ist am Ostermontag um 10.30 Uhr in ORF 2 und am Sonntag, dem 27. April um 20.15 Uhr in ORF III zu sehen.

Ostermontag, 21. April: Tag der Dialoge über Wille, Visionen und Glaube, außerdem Doku-Hauptabend über Reliquienkult und die Päpste Benedikt und Franziskus

Gipfel-Sieg: Der Wille versetzt Berge: Roland Düringer trifft Georg Fraberger” (19.25 Uhr)

In einem starken Dialog präsentiert ORF-Moderatorin Barbara Stöckl zwei Menschen, die auf unterschiedlichste Weise von ihrem Leben erzählen. Roland Düringer, vielfach ausgezeichneter Kabarettist und Schauspieler, trifft auf Georg Fraberger, der ohne Arme und Beine zur Welt kam und jetzt als klinischer Psychologe am Wiener AKH arbeitet. Beide setzen sich intensiv mit ihrem Leben auseinander und bewältigen auf unterschiedlichste Art ihren Alltag – jedoch auf gleiche Weise beeindruckend. Roland Düringer, der versucht, mit weniger Mobilität, weniger Technologie, weniger Konsum zu leben, um dafür ein “Mehr” an freien Gedanken, an Konzentration auf die Natur, an Besinnung auf das Wesentliche im Leben zu erhalten. Sein Gegenüber, Georg Fraberger, zeigt genau zum selben Thema eine andere Seite auf, nämlich dass die Technologie der heutigen Zeit das Leben mit seiner schweren Behinderung wesentlich einfacher und leichter macht.

“André Hellers Menschenkinder: Zeitungsmacher Oscar Bronner” (20.15 Uhr)

Am Ostermontag läutet eine neue Folge der ORF-III-Gesprächsreihe “André Hellers Menschenkinder” den Hauptabend ein. Ausnahmepersönlichkeiten erzählen André Heller aus ihrem Leben und ihrer Gedankenwelt: Diesmal ist Zeitungsmacher Oscar Bronner, Gründer und Herausgeber der Tageszeitung “Der Standard” sowie Begründer der Zeitschriften “profil” und “trend” zu Gast.

Reliquienkult: Das Kreuz Christus” (21.15 Uhr)

Der Legende nach soll Helena, die Mutter des ersten christlichen Kaisers Konstantin, ein bedeutendes Stück Walnussholz nach Rom gebracht haben, wo es noch heute in einer Kirche aufbewahrt wird. Die Inschrift “Jesus von Nazareth, König der Juden” gibt bis heute Anlass zu zahlreichen Spekulationen. Die Dokumentation begibt sich auf die Spuren des Kreuzes, an dem Jesus gehangen haben soll.

Doku-Zweiteiler “Das große Konklave” (22.10 Uhr und 23.00 Uhr)

Der Doku-Zweiteiler “Das große Konklave” aus dem Jahr 2013, den ORF III als Free-TV-Premiere zeigt, beschäftigt sich mit dem bedeutendsten historischen Wendepunkt der katholischen Kirche der jüngsten Vergangenheit: dem Rücktritt von Papst Benedikt XVI. und der Ernennung von Papst Franziskus. Gefilmt in Argentinien und dem Vatikan, gibt der Film Einblick in die Vergangenheit von Papst Franziskus und blickt hinter die Kulissen der letzten Papstwahl 2013. Der erste Teil dieser Dokumentation beschäftigt sich mit den aufwendigen Vorbereitungen zum Konklave und legt die besonderen Umstände dar, die zur Ernennung des aktuellen Kirchenoberhauptes führten. Der zweite Teil beinhaltet exklusive Interviews mit Vatikan-Experten und Journalisten, die zum ersten Mal die Vergangenheit von Papst Franziskus offenlegen.

“Wiener Vorlesungen: Beten als Lebensvollzug. Ein universales religiöses Phänomen” (23.50 Uhr)

Im Rahmen der “Wiener Vorlesungen” diskutieren Kardinal Christoph Schönborn und Hubert Christian Ehalt über das Beten und beleuchten dabei nicht nur christliche Rituale des Gebets, sondern beschäftigen sich auch mit dem Buddhismus, dem Islam und dem Sufismus. Ein Gebet kann in den verschiedenen Glaubensrichtungen Geste, Gesang, Tanz und Meditation sein – und die Gesprächspartner kommen überein, dass der vielfach angenommene Trend der Moderne zu individuellen verbalen Ausdrucksformen bei weitem nicht die einzige Entwicklungstendenz des Gebetslebens ist.

Die ORF-TVthek stellt alle ORF-III-Sendungen, für die entsprechende Lizenzrechte vorhanden sind, als Live-Stream und als Video-on-Demand bereit.

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SCHUBERT-FESTIVAL STEYR: FREITAG LIEDERABEND PETER EDELMANN

Liebe Musikfreunde!
Wir sind glücklich, Ihnen einen

Liederabend von Peter Edelmann
ankündigen zu dürfen, den er im Rahmen des  Schubert Festivals Steyr 2014 am
Freitag, 25. April 2014 um 19:30 im
Alten Theater zu Steyr
Promenade 3
4400 Steyr
geben wird.
Geniessen Sie dieses Konzert  im unvergleichlichen Ambiente unseres Maria- Theresianischen Theaters.
Genaues Programm in obigem Anhang!
 
Peter Edelmann wird darüber hinaus beim Schubert- Lied Wettbewerb 2014, der sich über die ganze Periode des Schubert Festivals ( 24. bis 27. April 2014) erstreckt, als hochkarätiges Mitglied der Jury bei uns tätig sein.
 
Details über das gesamte Schubert Festival 2014 und den Schubert- Lied Wettbewerb entnehmen Sie bitte unserer Homepage.

Programm:

Franz Schubert:

Zyklus „Schwanengesang“ Ludwig Rellstab, Heinrich Heine, Johann Gabriel Seidl

Richard Strauss:

Heimliche Aufforderung“ -John Henry Mackay

„Nichts“ – Hermann von Gilm

„Morgen“ – John Henry Mackay

„Traum durch die Daemmerung“ – Otto Julius Bierbaum

„Ach weh mir unglückhaftem Mann“ – Felix Dahn

Allerseelen“ – Hermann von Gilm

„Wie sollten wir geheim sie halten“ – Adolf Friedrich von Schack

Am Klavier: Wladimir Borodin

www.schubertatsteyr.at

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 Presseaussendung zur Revolution der Künstler und “art but fair”

Hungerstreik: Darmstadt weiterhin uneinsichtig

Der Kampf des hungerstreikenden Tänzers vor dem Staatstheater geht mit anderen Mitteln weiter

 
László Kocsis bricht den Hungerstreik aus gesundheitlichen Gründen ab, sein Kampf für sein Anliegen aber geht weiter. Foto: art but fair

Drei volle Wochen – über 21 Tage – harrte der international bekannte Tänzer und Choreograph László Kocsis im Hungerstreik vor dem Staatstheater Darmstadt aus. Er machte aufmerksam auf die unverantwortlichen, gesundheitsgefährdenden Probenbedingungen unter Chefchoreographin Mei Hong Lin und ihrer Assistentin Christina Comtesse sowie auf die „deutlich spürbare Atmosphäre des Misstrauens und der Angst“ unter der Intendanz von John Dew und dem geschäftsführenden Direktor Jürgen Pelz. Bis heute konnte zwischen Theaterleitung und Tänzer kein Kompromiss erzielt werden. Erstere behauptete gegenüber “art but fair” gar, dass sie nicht wisse, wieso Herr Kocsis überhaupt im Hungerstreik verharre. Auch ein Vermittlungsversuch des “art but fair”-Vorsitzenden Johannes Maria Schatz vor Ort am 16. April blieb erfolglos (zu den Hintergründen siehe Protokoll “David gegen Goliath”). Intendant John Dew sprach dabei von „Terrorismus“ vor seinem Haus.

Heute beendet László Kocsis seinen Streik, nicht aber seinen Kampf für die Sache. Ab sofort wird er neben Elisabeth Kulman als zweiter “art but fair”-Botschafter weiterkämpfen, zuständig für die Interessen der Tänzerinnen und Tänzer. Er betont: “Es war nie mein Ansinnen, den Ruf des Staatstheaters Darmstadt oder der dort arbeiteten MitarbeiterInnen zu beschädigen. Gerne hätte ich weiterhin im Hungerstreik verharrt, aber erste Anzeichen einer akuten Gesundheitsgefährdung nehme ich wahr und ernst. Ich habe mich deshalb entschlossen, mein wichtiges Anliegen künftig unter dem Dach von ‘art but fair’ weiter zu verfolgen.”

“art but fair” ist stolz darauf, einen solch aufrechten Kämpfer für Künstlerinteressen als Botschafter gewonnen zu haben.

  Erste GOLDENE STECHPALME an Minister Dorgerloh

 Verleihung am 10. Mai in Dessau

Aus der mittlerweile legendären Facebook-Seite „Die traurigsten & unverschämtesten Künstler-Gagen & Auditionerlebnisse“, die inzwischen bald 17.000 Likes zählt und täglich weiter wächst, hat der Vorstand von “art but fair” die neun negativsten Beispiele des Jahres 2013 herausgefiltert. Das Publikum hatte vier Wochen lang die Möglichkeit, darüber abzustimmen, wer die peinliche Auszeichnung erhalten soll.

Der “Sieger” steht jetzt fest: Das Kultusministerium Sachsen-Anhalt in Magdeburg gewinnt die erste GOLDENE STECHPALME. Ganze 32% wählten es auf Platz 1. Damit wird “art but fair” Herrn Minister Stephan Dorgerloh die erste GOLDENE STECHPALME verleihen – als eine in der Kulturpolitik verantwortliche Person, die die traurigsten und unverschämtesten Vorkommnisse in der Darstellenden Kunst und Musik für das Jahr 2013 zu vertreten hat.

Die Verleihung findet am 10. Mai 2014 um 20 Uhr im Alten Theater, einer Spielstätte des Anhaltischen Theater Dessau, statt, das wohl am meisten unter der verfehlten Kulturpolitik zu leiden hat.

Die Begründung im Voting lautete wie folgt: “Die durch Reduzierung der Landeszuschüsse erzwungene Verkleinerung der Theater- und Orchesterlandschaft von Sachsen-Anhalt regt die Menschen auf. Vor allem der Generalintendant des Anhaltischen Theaters Dessau, André Bücker, ist nicht bereit, die Kürzungen der Landeszuschüsse zu akzeptieren. Damit knalle das Land Sachsen-Anhalt, das sich als Kulturland bezeichne, besagte Kultur in den Orkus. Das alles sei wüstes Rumgeholze ohne jeglichen Sinn und Verstand.”

Auf Platz 2 landeten die Salzburger Festspiele mit 19%, weil sie seit Alexander Pereiras Intendanz die sechswöchigen Proben nicht mehr bezahlen, sondern nur noch die Abendvorstellungen.

Die Künstleragentur Herwald Artists in Karlsruhe belegt Platz 3. Sie verlangt von den vorsingenden Bewerbern anteilige Kosten für Raumnutzung, Energieverbrauch und Reinigung in Höhe von 45 Euro in bar und nochmals separat 15 Euro für die Klavierbegleitung.

Auf den weiteren Plätzen folgen schließlich das Wacken Open Air (ICS Festival Service GmbH) mit 8% sowie das Festival La Perla AG mit der Aida Produktion in Pfäffikon, die Reset Productions (ehemals: Aktiv Event) und das Theater Konradhaus mit jeweils 6%.

Die potentiellen Kandidaten für die GOLDENE STECHPALME 2014 beobachtet “art but fair” bereits jetzt mit Argusaugen. Heißer Anwärter ist etwa der designierte Intendant des Wuppertaler Opernhauses Toshiyuki Kamioka, der das bestehende Ensemble auflösen und als billigere Gäste wieder einkaufen will.

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PROGRAMMTIPP ROM

rom
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