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DIE MONTAG-PRESSE (20. MAI 2013- Pfingstmontag)

Für Sie in den Zeitungen gefunden. Die MONTAG-PRESSE (20. Mai 2013)

Heute in ARTE
Sie nannten ihn den Rabbi von Bayreuth
„Richard Wagner und die Juden“ bei Arte
Der New Yorker Filmemacher Hilan Warshaw hat sich neu umgehört zum Thema „Richard Wagner und die Juden“: Seine Dokumentation arbeitet polyphon und mit fein dosierten Widerhaken.
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Richard Wagner ist ERZCHEF
Jonathan Meese inszeniert 2016 den „Parsifal“ in Bayreuth. Der Starkünstler schreibt für den KURIER über den Komponisten
http://kurier.at/kultur/musik/richard-wagner-ist-erzchef/13.004.307

Wagner: Wie ein Berg mit vielen Gletschern
Thomas Hampson schreibt über Wagner-Partien, Romantik und den Sinn von Jubiläen.
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Bayreuth erinnert an Ex-Festspielchef Wolfgang Wagner
Der “Wolfgang Wagner-Platz” vor dem Festspielhaus
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Salzburg
Hohepriester der Pianistik
Pfingstfestspiele: András Schiff
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London
Carrie Cracknell interview: ‘I’m no opera expert, but I didn’t hesitate to take on Wozzeck’
Young director Carrie Cracknell has worked on devised, experimental and classical theatre but now she’s moved on to opera. Rupert Christiansen meets her.
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Wochenrückblick
Wozzeck; A Scream and an Outrage – review
Coliseum, London; Barbican, London
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A Chorus Line: stunning, thrilling and electrifying
A night out at A Chorus Line was a thoroughly enjoyable busman’s holiday for Rupert Christiansen.
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Glyndebourne
Glyndebourne Festival 2013 hat begonnen
Erste Reviews von „Ariadne auf Naxos“
Ariadne auf Naxos, Glyndebourne Festival Opera
Strauss’s opera reluctantly enters the Battle of Britain courtesy of a young German director
http://www.theartsdesk.com/opera/ariadne-auf-naxos-glyndebourne-festival-opera

Ariadne auf Naxos @ Glyndebourne Festival Opera, Lewes
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Fotos der Produktion unter
Photos

Dallas
Konzertante “Walküre”
Riding High
The Dallas Symphony magnificently performs a concert staging of parts of Die Walkure, with other Wagner music, too.
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Houston
Hans Graf’s farewell: Hang on to your Wunderhorn, this is Mahler like you’ve never heard it
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Feuilleton
Supertitles, once denounced, loom large in modern-day opera
The Canadian Opera Company premiered them in 1983, and since then audiences have been guided through an opera’s libretto in their native tongue. Despite occasional poor translations, technical glitches and some directors’ resistance to them, they have become standard and popular at almost every opera.
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Pop/ Rock

Eurovisions Song Contest
Merkel ist schuld
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Emmelie de Forest, barfüßige Siegerin
20-Jährige angeblich mit dem britischen Königshaus verwandt
http://derstandard.at/1363711517768/Emmelie-de-Forest-barfuessige-Saengerin
Der ESC muss gar nicht mehr abgehalten werden
Selbsterfüllende Prophezeiung: An einem missglückten deutschen Abend hat die glatte dänische Mittelmäßigkeit gewonnen. Zur Siegerkür genügt die Datenanalyse. Das Projekt ESC muss neu gepitcht werden
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Alle gegen Merkel
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Wien/ Krieau
Bon Jovi: Heiß erkämpfter Spaß im Gatsch
Mit Kappe und Schal trotzte Jon Bon Jovi beim Open-Air seiner Band in der Wiener Krieau dem Regen.
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Sprechtheater

Wien/ Akademietheater
Verteidigt die Aufrichtigkeit!
Comeback nach der Babypause: Johanna Wokalek tritt in Luc Bondys Festwochen-Inszenierung “Tartuffe” auf
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Unterm Strich

Merkel, Franziskus und Furtwängler
„Die Bundeskanzlerin schenkt dem Papst eine antiquarische Gesamtausgabe der Werke Hölderlins aus dem Diederichs-Verlag von 1905 und eine Gesamteinspielung aller Dirigate Wilhelm Furtwänglers von den 20er- bis zu den 50er-Jahren, mehr als 100 CDs. Ihn hat Franziskus einmal als seinen Lieblingsinterpreten der Musik Wagners bezeichnet.“
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Justin Biebers Affe wird Deutscher
http://orf.at/stories/2182754/

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INFOS DES TAGES (MONTAG, 20. MAI 2013- Pfingstmontag)

INFOS DES TAGES (MONTAG, 20. MAI 2013 – Pfingstmontag)

FOTOS “NORMA” / SALZBURGER PFINGSTFESTSPIELE 2013

Alle Fotos: Hans Jörg Michel


Cecilia Bartoli, John Osborn. Foto: Hans Jörg Michel


Foto: Hans Jörg Michel


Foto: Hans Jörg Michel

Foto: Hans Jörg Michel
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DIE “REVOLUTION DER KÜNSTLER”
Seitdem die österreichische Mezzosopranistin Elisabeth Kulman vor nunmehr zwei Monaten zur „Revolution der Künstler“ aufrief, hat sich eine regelrechte Welle der Solidarität, der Begeisterung und der aktiven Unterstützung erhoben, die in den Medien, an Bühnen und Festspielorten und in der öffentlichen Diskussion bereits für Schlagzeilen gesorgt hat. Die Kunst- und Kulturlandschaft im deutschen Sprachraum und darüber hinaus kann sich unserer zentralen Forderung “art but fair“ nun nicht mehr stillschweigend verschließen.

Mit unserer ersten Presseaussendung vom 2. Mai 2013 haben wir Sie darüber informiert, wie alles begann. Heute möchten wir auf zwei Projekte unseres konkreten Wirksamwerdens hinweisen und hierzu nähere Erläuterungen geben.
Mit freundlichen Grüßen,
Elisabeth Kulman, Johannes Maria Schatz und das “art but fair”-Team
www.artbutfair.org

 1. Elisabeth Kulman im Gespräch mit Alexander Pereira
Eines langen Atems bedarf es nicht nur zum Singen: Nach mehreren Wochen kontinuierlichen Bemühens ist es Elisabeth Kulman am 8. Mai 2013 gelungen, mit Alexander Pereira, dem Intendanten der Salzburger Festspiele, über die von ihr mehrfach medial kritisierten Arbeitsbedingungen für die in Salzburg engagierten Künstler zu sprechen. Das etwa eineinhalb Stunden dauernde Gespräch fand im Brahmssaal des Wiener Musikvereins statt, wo Elisabeth Kulman am gleichen Abend ein Konzert gab. Ihr ausführlicher Bericht über die Inhalte des Gespräches wurde heute veröffentlicht.
Alexander Pereira, der Diener seiner Künstler: “Ohne euch geht gar nichts!”
Zum Artikel …
www.elisabethkulman.com/alexander-pereira-der-diener-seiner-kunstler

 2. Revolution goes campus – Podiumsdiskussion an der Musikuni Wien
Die “Revolution der Künstler” wendet sich nun auch gezielt den Studierenden zu! Unser Anliegen ist es, den musikalischen Nachwuchs über das “real life” des Kunst- und Kulturbetriebes zu informieren und für eine verantwortungsvolle Planung einer auf Nachhaltigkeit angelegten späteren Karriere zu werben. Als erster Schritt in diese Richtung wird eine prominent besetzte Podiumsdiskussion an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien stattfinden.
Wann: Donnerstag, 23. Mai 2013, 18 Uhr
Wo: Joseph-Haydn-Saal, Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien
Teilnehmer: Elisabeth Kulman (Mezzosopranistin), Dominique Meyer (Direktor der Wiener Staatsoper), Roland Geyer (Intendant am Theater an der Wien) u.a.
Um Anmeldung unter mdwclub@mdw.ac.at wird gebeten.
www.mdw.ac.at/mdwclub
Die Veranstaltung wird auch per Live-Stream im Internet übertragen!

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DER WAGNER-GEBURTSTAG MIT GANZ BREITEM TV – ANGEBOT

http://tv.orf.at/program/orf2/20130522/675880101/358622
 
ORF II, Mittwoch, 22. Mai 2013, 22,30 Uhr
 
Zum 200. Geburtstag von Richard Wagner
Festkonzert mit Jonas Kaufmann
 
Am 22. Mai vor genau 200 Jahren wurde Richard Wagner in Leipzig geboren. Am Vorabend von Richard Wagners Jahrestag findet in Dresden in der Semperoper eine große Gala zu Ehren des Dichterkomponisten statt. Christian Thielemann dirigiert die Sächsische Staatskapelle, Solist ist Jonas Kaufmann. Auf dem Programm stehen Ouvertüren und große Tenorszenen.
 
Chefdirigenten Thielemann mit Sächsischer Staatskapelle
Richard Wagner verbrachte seine Kindheit und Jugend in Dresden, hier besuchte er die Kreuzschule, wurde er Königlich-Sächsischer Hofkapellmeister und leitete die Liedertafel.
 
Richard Wagner
In Dresden entstanden wichtige Werke und Richard Wagner konnte mit Uraufführungen Erfolge feiern.
In Dresden beteiligte sich der Bürger Richard Wagner auch am Maiaufstand 1849 und wurde deswegen steckbrieflich gesucht und schließlich zur Flucht gezwungen.
 
Für den festlichen Abend konnte neben Christian Thielemann mit seiner Staatskapelle Dresden einer der gefragtesten Tenöre der Gegenwart – Jonas Kaufmann – gewonnen werden. Jonas Kaufmann sang in Wien an der Wiener Staatsoper zuletzt die Titelrolle in Wagners Bühnenweihfestspiel “Parsifal”.
 
Jonas Kaufmann
Im September 2013 feiert die Sächsische Staatskapelle Dresden ihr 465-jähriges Bestehen: 1548 durch Kurfürst Moritz von Sachsen gegründet, ist sie eines der ältesten und traditionsreichsten Orchester der Welt.
Zu Beginn der Saison 2012/2013 übernahm Christian Thielemann die Position des Chefdirigenten der Sächsischen Staatskapelle. Seit heuer ist der Klangkörper das Orchester der Osterfestspiele Salzburg, deren Künstlerischer Leiter ebenfalls Christian Thielemann ist.

Martin Traxl präsentiert die Höhepunkte des Geburtstags-Konzertes Richard Wagner.
TV-Tipp:
Schon heute, am 20. Mai 2013 sendet die matinee am feiertag zu Richard Wagners 200. Geburtstag folgendes Programm:

- Richard Wagner und die Frauen
- Siegmund und Pamela: Wir wollen Wagner
- Richard Wagner: Wesendonck-Lieder

(ORF 2, 9.05 Uhr)
 
 Arte Live aus Bayreuth
   Geburtstagskonzert für Richard Wagner
 Mittwoch, 22.05.13 | 21:45 – 00:10 (145 Min.)
Geburtstagskonzert für Richard Wagner live aus Bayreuth
Geburtstagskonzert für Richard Wagner live aus Bayreuth.
Unter der Leitung von Christian Thielemann
Am 22. Mai 2013 feiert Bayreuth den 200. Geburtstag von Richard Wagner mit einem Gala-Konzert der Extraklasse: Unter der Leitung von Stardirigent Christian Thielemann spielt das Orchester der Bayreuther Festspiele Auszüge aus den Werken “Die Walküre”, “Rienzi”, Tannhäuser, “Götterdämmerung” und “Die Meistersinger”. 
 
 Auf dem Programm dieser erstmals konzertanten Aufführung auf der Bühne des Bayreuther Festspielhauses steht zum Auftakt der erste Aufzug aus der Oper “Die Walküre” (Teil II des “Ring des Nibelungen”), mit deren Interpretation Christian Thielemann unter anderem schon bei den Bayreuther Festspielen 2010 großen Applaus erntete. Des Weiteren folgen aus der Oper “Rienzi” die Introduktion und das Gebet des Rienzi, Rheinfahrt und Trauermarsch aus der “Götterdämmerung” sowie zum Abschluss des Festkonzerts das Vorspiel aus “Die Meistersinger von Nürnberg”.
Auch hochkarätige international renommierte Opernstars werden bei dieser Aufführung für Wagner-Sternstunden sorgen: Als Sieglinde (“Walküre”) ist die niederländische Sopranistin Eva-Maria Westbroek zu erleben.
Der weltweit gefeierte Tenor Johan Botha konnte für die Rollen des Rienzi und des Siegmund engagiert werden.
Der koreanische Sänger Kwangchul Youn ist einer der gefragtesten Bässe unserer Zeit. In “Die Walküre” singt er Hunding, den Ehemann von Sieglinde. 
 
Auf dem Programm:
 
“Die Walküre”, Erster Aufzug
“Rienzi”, Introduktion und Gebet des Rienzi
“Götterdämmerung”, Rheinfahrt und Trauermarsch
“Die Meistersinger von Nürnberg”, Vorspiel
 
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ALLE FEIERN RICHARD WAGNER

Der Wagner-Geburtstag im MDR:
Alle feiern Richard!
Die große Geburtstagsgala aus Leipzig
•         Stereo
•         16:9 Format
•         Livestream
Datum         Sendezeit     Länge
Mi., 22.05.   22:05 Uhr     119 min
Bei der großen Geburtstagsgala werden viele prominente Gäste erwartet. Einen mitreißenden und interessanten Abend versprechen unter anderem Armin Müller-Stahl, Iris Berben, Karl Lagerfeld, Tom Tykwer und Thomas Quasthoff. Sie alle wollen Richard Wagner feiern.
 
Richard Wagner ist ein Kind Sachsens, Thüringens und Sachsen-Anhalts. Hier hat er an mehreren Orten gearbeitet und gelebt. Hier entstanden wichtige Werke, hier wurde er bejubelt. Deshalb soll auch sein 200. in einer großen Gala würdig gefeiert werden. Mittelpunkt ist die Oper Leipzig, in der anlässlich des Geburtstages der Europäische Kulturpreis verliehen wird. Mit dabei sind die Mezzosopranistin Angelika Kirchschlager, der Startenor Klaus Florian Vogt und das MDR SINFONIEORCHESTER mit dem MDR RUNDFUNKCHOR.
 
Der Wagner-Geburtstag im MDR :
Richard – im Walkürenritt durch Wagners Leben
•         Stereo
•         16:9 Format
Datum         Sendezeit     Länge
Do., 23.05.   00:05 Uhr     7:40 min
Ein halbes Jahr vor der Völkerschlacht 1813 in Leipzig geboren und 1883 in Venedig gestorben, hat der Komponist und Dramatiker Richard Wagner ein illustres und bewegtes Leben vorzuweisen, das bis heute sowohl musikalisch als auch politisch und kulturell seinen Einfluss ausübt. Auf seinem kurvenreichen Weg vom Leipziger Musikstudenten zu einem der bedeutendsten Komponisten und zugleich umstrittensten Künstler der Geschichte trifft er auf Persönlichkeiten wie seinen Gönner König Ludwig II. von Bayern, Franz Liszt, Heinrich Heine oder Friedrich Nietzsche.
 
Wagners Leben und Werk sowie seine Wirkung auf die Nachwelt bilden die Vorlage für diesen ambitionierten vollanimierten Kurzfilm, den der Leipziger Cartoonist, Comic-Zeichner und Trickfilmer Schwarwel originell und humorvoll in Szene gesetzt hat. Musikalisch forciert wird die Bilderfolge von Wagners wohl berühmtester Komposition, dem “Walkürenritt”, der vom Musikprojekt Speedmöik des Gitarristen Gary Schmalzl mit E-Gitarre, Bass und Schlagzeug neu intoniert wurde.
 
 Der Wagner-Geburtstag im MDR :
Richard Wagner – Für König und Revolution
Film von Reinhold Jaretzky
•         Stereo
Datum         Sendezeit     Länge
Do., 23.05.   00:10 Uhr     44:24 min
Mai 1849 – Dresden brennt, das Volk rebelliert und auf den Barrikaden steht ein Mann, der als Erneuerer der europäischen Musik Geschichte macht: Richard Wagner. Sein politisches Revoluzzertum zwingt ihn jahrelang ins Exil, denn er wird steckbrieflich verfolgt. Bis zu seinem 52. Lebensjahr ist er auf der Flucht vor seinen Gläubigern. Schließlich beschert ihm die Begegnung mit Bayernkönig Ludwig II. ein herrschaftliches Auskommen wie keinem anderen deutschen Komponisten je zuvor.
 
Untrennbar verbunden mit seinen politischen Grundanschauungen ist sein musikdramatisches Schaffen. Wagner lebt die Zeitenwenden und vereinigt die Paradoxien: Romantische Sehnsucht und anarchistische Rebellion, Treue zur Monarchie und sozialistische Hoffnungen, germanische Mythen und musikalische Revolutionierung der Oper. Er ist eine Ausnahmegestalt: Kein Komponist hat eine so fanatische Anhängerschaft und ein so erbittertes Lager von Gegnern.
 
Erzählt wird die Geschichte eines nahezu größenwahnsinnigen “Kunstegoisten”, der alles, ob politische Revolution oder die Leidenschaft eines Königs, in den Dienst seiner künstlerischen Kreativität stellt; eines Verführers, der für seine Visionen stets Massen von Bewunderern und enorme Geldsummen fand und eines Genies, dessen Opernwerk bis heute weltweit gefeiert wird.
 
Der Film folgt den wichtigen Wirkungsstätten Richard Wagners, bezieht Originaldokumente aus dem umfangreichen Nachlass ein, vermittelt durch Spielszenen und kurze Opernausschnitte ein Bild dieser exzentrischen, genialen und widersprüchlichen Persönlichkeit.
 
 Der Wagner-Geburtstag im MDR :
Der fliegende Holländer
Spielfilm DDR 1964
•         16:9 Format
Datum         Sendezeit     Länge
Do., 23.05.   00:55 Uhr     97:26 min
Einfallsreiche Verfilmung der Wagnerschen Oper, die die romantische Sage mit einer realen Handlung kombiniert: Senta (Anna Prucnal), die schöne Tochter des reichen Reeders Daland (Gert Ehlers), entflieht der Eintönigkeit und Enge ihres Alltags in eine Fantasiewelt: Nach der Lektüre der Sage vom “Fliegenden Holländer” erscheint ihr der kühne Seefahrer (Fred Düren) in ihren Träumen. Er scheiterte einst am Kap der Stürme und schwor sich, nicht eher zu ruhen, als bis er auch dieses Kap umsegelt haben würde. Satan nahm ihn beim Wort und verdammte ihn, rastlos über die Meere zu irren- gefeit gegen Klippen und Sturm. Nur einmal aller sieben Jahre darf der Unselige an Land. Fände er dann die Liebe eines Mädchens, das ihm bis zum Tode die Treue hielte, wäre er von seiner Qual befreit. Senta möchte dieses Mädchen sein und ihn vom Fluch erlösen.
 
Richard Wagner, der am 22. Mai vor 200 Jahren in Leipzig geboren wurde, schrieb seine Oper “Der fliegende Holländer” unter dem Eindruck einer stürmischen Schiffsreise und verlegte die Handlung vom Kap der guten Hoffnung in der Endfassung nach Norwegen. Die Oper wurde in der Urfassung 1841 vollendet und gilt für viele als Durchbruch zum eigenen Stil Wagners. Joachim Herz (1924 – 2010), einer der Großen der Opernregie in der DDR und der ganzen Welt, verfilmte 1964 mit “Der fliegende Holländer” weltweit erstmals eine Wagner-Oper als Tonfilm. “Joachim Herz … gelang mit seiner einzigen Filminszenierung das Kunststück, eine Oper nicht nur optisch sondern auch dramaturgisch in das Medium Film zu übertragen, ohne dass die Oper dadurch beschädigt wird. Trotzdem wurde dieser Film ein eigenständiges Kunstwerk, in dem sich Handlung, Musik und Bild zu einem neuen Erlebnis verbinden”, urteilt “Das große Lexikon der DEFA-Spielfilme”.
 
Um dem Zuschauer das Erkennen der beiden wechselnden Erzählebenen zu erleichtern, wendeten die Filmemacher einen Bildformatwechsel an: Bei Sentas Traumsequenzen weitet sich das Bild zur Totalvision, für die reale Handlung verengt es sich. Die Hauptrolle spielt Anna Prucnal, eine polnische Schauspielerin, die mehrfach bei der DEFA gastierte.
 
Musik: Richard Wagner
Kamera: Erich Gusko
Buch: Joachim Herz und Harald Horn
Regie: Joachim Herz
 
Senta – Anna Prucnal
Der Holländer – Fred Düren
Daland – Gerd Ehlers
Mary – Mathilde Danegger
Erik – Herbert Graedtke
Steuermann – Hans-Peter Reinecke
u.a.
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Mikkeli / Finnland: Frühjahrssaison der St. Michel Strings

Dass die ostfinnische Provinzhauptstadt Mikkeli kein einfaches Pflaster für Veranstalter klassischer Musik ist, hat jetzt auch das neue Leitungsteam der St. Michel Strings, des Städtischen Kammerorchesters, zu spüren bekommen. Dabei waren SASHA MÄKILÄ (Chefdirigent) und NIKKE ISOMÖTTÖNEN (Intendant) mit großem Enthusiasmus angetreten, frischen Wind in das Musikleben dieser Stadt zu bringen, die über ihre Grenzen hinaus immerhin solch renommierte Festivals wie Valery Gergievs Mikkeli Musik-Festival oder (zumindest bis zum letzten Jahr) ein Ballett-Festival beherbergte bzw. noch beherbergt. Doch diese überregionalen Events würden ohne auswärtige bzw. sogar ausländische Zuschauer nicht durchführbar sein. Offenbar ist das Interesse der Bürger von Mikkeli an klassischer Musik nur gering, und wenn selbst eine für das Kulturleben verantwortliche Politikerin fordert, das Orchester aufzulösen, kann man sich vorstellen, dass es mit der Unterstützung der Stadt nicht weit her ist.

Was soll man davon halten, wenn selbst eine so attraktive PR-Aktion wie ein Konzert in einem Einkaufszentrum nur dann gut besucht ist, wenn es bei freiem Eintritt auch noch Kaffee und Kuchen umsonst gibt, wenn bei einem österlichen Konzert eines hervorragenden Chores aus Jyväskylä mit geistlicher Musik die Domkirche nur spärlich gefüllt ist, wenn selbst ein international so bekannter Dirigent wie der (bestimmt nicht billige) Stokowski-Schüler JOSÉ SEREBRIER mit einem eigentlich gefälligen Programm nur wenig mehr als 50 Besucher anlockt, die sich in der 692 Plätze fassenden Konzerthalle verloren vorkommen mussten? Kommt das Publikum nur, wenn eine Pop-Ikone zusammen mit dem Orchester auftritt, wenn es z.B. Gräfin Mariza gibt oder wenn sich das 12 Musiker starke Streichorchester mit seinen Kollegen aus Lappeenranta zur Saimaa Sinfonietta zusammenschließt, um somit auch  sinfonische Musik zu spielen?
Wenn es nur um reine Qualität ginge, müssten die Konzerte der St. Michel Strings gut gefüllt sein, denn das vorher schon sehr gute Orchester hat durch den ehemaligen Masur- und Welser-Möst-Assistenten Sasha Mäkilä noch weiter an Qualität gewonnen, nicht zuletzt durch den neuen, aus Lahti gekommenen Konzertmeister Jyrki Lasonpalo. Nikke Isomöttönen, der sich bei einem der Konzerte als ein hoch professioneller Dirigent erwies, versucht, durch Volkshochschulkurse und durch Werkseinführungen und Interviews mit den Künstlern des Abends das Interesse einer größeren Gruppe zu wecken, und Sasha Mäkilä konnte bei einer selbst von Dirigentenanwärtern aus den USA und Südafrika besuchten Meisterklasse unter Beweis stellen, welch talentierter Pädagoge er ist, wie viel er von seinem Lehrer Leonid Korchmar am St. Petersburger Konservatorium gelernt hat. All diese Aktivitäten müssten eigentlich Früchte tragen, wenn nicht…….

Natürlich gilt es, an der eingeschlagen Linie mit das Publikum nicht überfordernden Werken festzuhalten, wäre es wünschenswert, den estnischen Geiger und Dirigenten ANDRES MUSTONEN öfter in Mikkeli hören zu können, würden  mehr Konzerte mit sinfonischer Musik evtl. mehr Zuhörer anlocken (aber auch zu höheren Kosten führen). Es sollte nicht sein, dass das Mikkeli-Publikum sich nur zu besonderen Gelegenheiten anlocken lässt, so z.B. zur Feier des 110-jährigen Bestehens dieses Orchesters, in dem Sasha Mäkilä einen bunten Querschnitt durch die Musik nordischer Länder präsentierte (und gekonnt moderierte). Es war eine gute Idee, das Orchester durch Schüler und Lehrer der hiesigen Musikschule zu vergrößern und als Solisten einen prominenten Sohn der Stadt zu verpflichten, den aus Mikkeli stammenden Bariton ARTTU KATAJA, der an der Staasoper in Berlin engagiert ist. Das Orchester beendet seine Frühjahrssaison mit zwei überaus ehrenvollen Einladungen: zu einem Festival nach Korea bzw. zu Gergievs Mikkeli Musik-Festival. Wünschen wir, dass diese Einladungen positive Auswirkungen auf das Musikinteresse der Bürger Mikkelis haben mögen. Gerade wenn es finnische Mentalität zu sein scheint, weniger selbstsicher zu sein und auf das Urteil Anderer Wert zu legen, müssten solche Einladungen doch demonstrieren, welche Wertschätzung IHR Orchester genießt.

Sune Manninen
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MÜNCHEN/ GÄRTNERPLATZTHEATER

Uraufführung 1. Juni 2013 im Prinzregententheater
ONKEL PRÄSIDENT
Musikalische Farce von Friedrich Cerha und Peter Wolf
frei nach dem Bühnenstück »Eins, zwei, drei« von Ferenc Molnár

 Das Gärtnerplatztheater zeigt die »Musikalische Farce« bis 14. Juni im Prinzregententheater.

Friedrich Cerha, fraglos einer der bedeutendsten zeitgenössischen Komponisten, nähert sich in seinem neuesten Werk, das auf Ferenc Molnárs Bühnenstück »Eins, zwei drei« basiert, welches in Billy Wilders Verfilmung zu Weltruhm kam, dem komischen Sujet und reflektiert gleichzeitig auf unterhaltsame Weise die Stellung der modernen Oper. Er schuf gemeinsam mit dem Textdichter Peter Wolf eine »Musikalische Farce«, eine an Tempo und musikalischen Anspielungen reiche Komödie, die immer wieder die Kunstform Oper auf die Schippe nimmt.
Regie führt Intendant Josef E. Köpplinger, die musikalische Leitung hat Chefdirigent Marco Comin.

Cerha zeichnet die Wandlung des Fahrradboten Josef Powolny zum Spitzenmanager mit Adelsprädikat. Der »Onkel« Präsident, allmächtiger Chef eines Stahlkonzerns, zieht die Fäden, um einen präsentablen Ehemann für die Millionenerbin Melody Moneymaker zu »erfinden«.

Mit »Onkel Präsident« ist dem 87-jährigen Siemens-Musikpreisträger Cerha ein vitales Lebenszeichen nicht nur seiner Kunst, sondern der verblasst geglaubten »Komischen Oper« überhaupt gelungen. Friedrich Cerha nähert sich in seiner Musikalischen Farce dem komischen Sujet und reflektiert gleichzeitig auf unterhaltsame Weise die Stellung der modernen Oper – etwa, wenn der Tenor mit dem Kapellmeister in Streit gerät, ob er seine Arie nun singen darf, oder wenn derselbe Kapellmeister vom Präsidenten gerügt wird, er dirigiere »zu laut, man versteht ja sein eigenes Wort nicht«. Eingerahmt wird die turbulente Handlung von der Zwiesprache des Präsidenten mit einem bejahrten Komponisten. »In Ihrem Alter hatte Verdi den ›Falstaff‹ schon fertig«, meint der Präsident zu Anfang vorwurfsvoll, um schließlich zu resümieren: »Der ›Falstaff‹ ist ja doch nicht zu übertreffen.«

Uraufführung am 1. Juni im Prinzregententheater
Weitere Vorstellungen am 3., 9., 11., 13. und 14. Juni
Vorstellungsbeginn um 19.30 Uhr, am 9. Juni um 18.00 Uhr
Preise 18 bis 61 Euro, Schüler- und Studentenkarten 50% ermäßigt – an der Abendkasse 8 Euro
 26. Mai im Akademietheater
Einführungsmatinee ONKEL PRÄSIDENT
Moderation: Christoph Wagner-Trenkwitz (Chefdramaturg der Volksoper Wien)
Beginn ist um 11.00 Uhr
Preis 4 Euro

Tickets gibt es an den Vorverkaufsstellen, unter www.gaertnerplatztheater.de, Tel. 089 2185 1960 oder tickets@gaertnerplatztheater.de

Weitere Informationen zum Stück und zur Besetzung finden Sie im Internet unter
http://www.gaertnerplatztheater.de/produktionen/onkel-praesident.html/ID_Vorstellung=161
Fotos zum kostenlosen Download finden Sie unter
http://www.gaertnerplatztheater.de/pressedownload/fotos.html/ID_Galerie=30

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BAD AUSSEE – BIRGIT DOLL IST RICHARD WAGNER

Am 11.07. eröffnet das philosophische Theater Bluatschwitz black box unter der Leitung des Schriftstellers und Regisseurs Jürgen Kaizik und Ines Kratzmüller in Bad Aussee wieder seine Pforten.
Mit dabei ist diesmal die großartige Birgit Doll und vervollständigt das Ensemble in der Rolle Richard Wagners in dem Stück BAD MEN RETURN von Jürgen Kaizik, das von hier aus auf Tournee gehen wird.

Erstmals gibt es die Stücke des Theaters bluatschwitz black box  IDIOT DER LIEBE und BAD MEN RETURN von Jürgen Kaizik käuflich zu erwerben. Sie erscheinen im Braumüller Verlag, Wien.
Alle Infos und mehr unter: www.bluatschwitzblackbox.eu



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KLASSIKFESTIVAL SCHLOSS KIRCHSTETTEN/ NÖ

DER MARILYN MONROE PROZESS
Die Enthüllung einer Ikone


Foto: Theodore Coresi

Kammeroper von Roland Baumgartner
Musik/Komposition: Roland Baumgartner
Text/Regie: Geirun Tino
Sopran: Catarina Coresi Lal
Mezzo: Elisabeth Wolfbauer
Bass: Till von Orlowsky
Streichquartett „Kreativ Arte“
Uraufführung am Samstag, 29. Juni 2013; 20:30 Uhr im Schloss Kirchstetten
anschließend Premieren-Empfang
Weitere Termine Schloss Kirchstetten: Freitag, 5. und Samstag, 6. Juli 2013, Beginn jeweils 20:30 Uhr
Ort: 2135 Kirchstetten im Weinviertel, Schloss Kirchstetten, Maulpertsch-Saal,
Karten: VVK: 23 €; 20 €; 17 €, +43-2523-8314-15 (Melanie Fröschl);

Wien-Premiere am Mittwoch, 3. Juli 2013, 20:00 Uhr im Pygmalion Theater
weitere Termine Wien: Do, 4., Do, 11., Fr, 12., Sa, 13. Juli, Beginn jeweils 20:00 Uhr
Ort: 1080 Wien, Pygmalion Theater, Alserstraße 43
Karten: VVK: 20 €, +43-699-192 943 43;
Karten für beide Veranstaltungsorte auch über www.oeticket.com
Eine Produktion des Pygmalion Theaters Wien im Rahmen des Viertelfestivals Niederösterreich 2013
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LINZ

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DIE SONNTAG-PRESSE (19. MAI 2013)

Für Sie in den Zeitungen gefunden. Die SONNTAG-PRESSE (19. Mai 2013)

Salzburg
Cecilia Bartoli: Sehnsucht nach dem Pathos
Cecilia Bartoli als Norma während der französischen Résistance: eine vor allem szenisch intensive, mit Ovationen bedachte Leistung.
Mehr Info
Salzburger Pfingstfestspiele: Helle Begeisterung für Bartolis “Norma”
Mehr Info
Radikaler Bruch mit allen Klischées
Mehr Info

Salzburg
“Rossini total” heißt es zu Pfingsten 2014 in Salzburg
Cecilia Bartoli setzt auf “Rossini total”.
Mehr Info

Wels/ Wagner-Festival
Welser „Tannhäuser“ im Kontrast zu Düsseldorf
Mehr Info

Richard Wagner heute
“Ich hasse ihn – auf Knien”
Auseinandersetzung mit Themen wie Individualismus, Außenseitertum und Aufarbeitung von Geschichte.
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Düsseldorf
Der “Tannhäuser”-Skandal weitet sich aus
Rhein-Oper ist für Skandale mit Absetzung der Inszenierung gut
Bühnenvereins-Präsident Zehelein kritisiert scharf die Düsseldorfer Oper.
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Berlin/ Philharmonie
Ovationen für Claudio Abbado in der Berliner Philharmonie
Einmal im Jahr kehrt der italienische Stardirigent zu den Berliner Philharmonikern zurück. Und auch dieses Konzert war ein Höhepunkt der Saison. Zum Schluss war nicht nur das Publikum glücklich.
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Basel
Bildreicher Friedensappell
Calixto Bieito mit Brittens „War Requiem“ in Basel
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London
La Donna del Lago, Royal Opera, Royal Opera House, review
The staging may be a little too silly for some, but Rossini’s music has never sounded better, writes Rupert Christiansen.
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La donna del lago, Royal Opera
Joyce DiDonato, Juan Diego Flórez and Michael Spyres triumph over adversity
http://www.theartsdesk.com/opera/la-donna-del-lago-royal-opera
La donna del lago: Royal Opera, 17th May 2013
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Farcical aquatic ceremonies: La donna del lago at the ROH
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Philharmonia Orchestra, Royal Festival Hall, review
The Rest Is Noise festival continued with a superb pair of Shostakovich performances by the Philharmonia Orchestra, says Ivan Hewett.
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Infos zu Opernfestivals in England:
Opera festivals 2013: complete guide
Rupert Christiansen prays for fine weather as he previews a summer of opera festivals up and down the land, from Glyndebourne to Bampton.
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Glyndebourne
Vorschau
theartsdesk Q&A: Kate Lindsey and Katharina Thoma on Glyndebourne’s Ariadne auf Naxos
A director and a ‘composer’ discuss the riches of Richard Strauss’s hybrid opera, opening the Glyndebourne season
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Jean-Philippe Rameau: French baroque, finally on a roll
Why 18th-century composer Jean-Philippe Rameau is making a belated debut at Glyndebourne this summer
http://www.ft.com/cms/s/2/b390ede0-b648-11e2-93ba-00144feabdc0.html

Leeds
Und noch was zum “Albert Herring”
Albert Herring – review
Howard Assembly Room, Leeds
http://www.guardian.co.uk/music/2013/may/17/albert-herring-review

New York
Die “Ring-Maschine” wird für die nächsten Jahre eingemottet:
Leaving the Met, but Not for Valhalla
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Boston
Boston Ballet brings “Coppélia’ to life
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Feuilleton
Thielemann-Porträt
For Acclaimed Wagnerian, Less Excess
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From fact to fantasie: discovering the real Schumann
Robert Schumann’s tragic life has long coloured our view of his music. But as pianist Jonathan Biss concludes a year long series of concerts, he finds a composer betrayed by his biograph
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In Opera, and at the Museum, Clothing Makes the Character
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Isoldina und die Blechblaskapelle
Neue CDs zum Wagner-Jahr: Was Sie unbedingt hören sollten – und was nicht
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Pop/ Rock

Malmö
Dänemark gewinnt den Song Contest 2013
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Dänemarks Emmelie de Forest gewinnt den ESC
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Sprechtheater

Wien/Parlament
“Letzte Tage. Ein Vorabend”: Grauen und Clownerie
Christoph Marthaler zeigt bei den Festwochen im Parlament die Uraufführung “Letzte Tage. Ein Vorabend”: Geschichtsunterricht, unheimlich, witzig, faszinierend – für Geduldige.
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Erbärmliche Festung Europa
http://www.tt.com/Nachrichten/6593587-2/erb%C3%A4rmliche-festung-europa.csp
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Unter’m Strich

Eishockey
Die Schweiz steht heute im Finale
http://kurier.at/sport/wintersport/die-schweiz-steht-im-wm-finale/13.013.717 
 

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INFOS DES TAGES (SONNTAG, 19.MAI 2013)

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 19. MAI 2013)

IN WELS GEHT ES DOCH WEITER! Bericht vom “TANNHÄUSER” online!


Nach der Premiere: Iva Mihanovic (Hirte), deren Lebenspartner Maximilian Schell und Festspielintendantin Renate Doppler. Foto: Wagner-Festspiele

Maximilian Schell ist derzeit in erster Linie als Begleiter und wohl auch Wegbereiter für seine Partnerin Iva Mihanovic unterwegs. Hat er in Dresden im Winter ungefragt gesagt, dass der Dresdner Opernball schöner als “das Original” in Wien sei, so hörten wir diesmal noch keinen Vergleich zwischen Bayreuth und Wels. Diese Vergleiche zieht Merker Heft-Chefredakteurin Dr. Sieglinde Pfabigan in ihrem Bericht. Zur  “Tannhäuser”-Kritik
Wer weiß, vielleicht hievt Maximilian Schell seine Iva auch noch in den Wagner-Tempel!

Rom: RIENZI


Angela Denoke, Andreas Schager, Manuela Uhl. Foto: Teatro dell’ Opera

Wir bieten eine Rezension von Dr. Robert Quitta an, durchaus kritisch auch auf Andreas Schager bezogen – damit man dem Online-Merker nicht nachsagen kann, dass er zum Haus- und Hofblatt unseres Landsmannes mutiert.

Zum Rienzi-Bericht
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DIENSTAG AUF ORF III – Dienstag, 21. Mai, 20.15 Uhr
Der ganze „Ring“ aus Buenos Aires


Jukka Rasilainen als “Wotan”.

Im Hauptabend präsentiert ORF III schließlich Wagners gewaltiges Musikdrama „Der Ring des Nibelungen“ aus dem berühmten Opernhaus Teatro Colón in Buenos Aires, das dort vergangenen November in einer hochkonzentrierten Kompaktfassung auf die Bühne gebracht wurde. Aufsehen erregte diese Produktion, weil Katharina Wagner, die eigentlich als Regisseurin vorgesehen war, am Tag der ersten Probe gleich wieder abreiste. Die argentinische Regisseurin Valentina Carrasco sprang ein und übersetzte den „Ring“ in die 1970er Jahre, die Zeit der Militärdiktatur in Argentinien. So werden die Rheinnixen zu den Madres von der Plaza de Mayo und Wotan und Fricka zu Juan und Evita Perón.
Es dirigiert Roberto Paternostro.

Mehr dazu: Der Ring des Nibelungen

Wenn ORF III hier „Wagner von früh bis spät“ verspricht, ist es also wörtlich gemeint: Wagners kompletter „Ring“ aus dem Teatro Colón in Buenos Aires ist vielleicht nichts für Wagner-Puristen, aber ein aufregendes siebeneinhalbstündiges Opernabenteuer!
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SALZBURGER LANDESTHEATER: VOR PREMIERE “GREEK” von Mark Anthony Turnage


Foto: Salzburger Landestheater

Mit „Greek“ von Mark-Anthony Turnage führt das Salzburger Landestheater die zeitgenössische Programmlinie der Sparte Oper weiter. Mark-Anthony Turnage gilt als einer der renommiertesten britischen Komponisten unserer Zeit. Seine erste Oper „Greek“ war der Überraschungserfolg bei der Münchener Biennale im Jahr 1988, in Auftrag gegeben hatte sie der damalige Leiter des Festivals, Hans Werner Henze.

„Greek“ ist eine moderne Variante des Ödipus-Mythos, der seit Sophokles zahlreiche dramatische Bearbeitungen erfuhr und mit Sigmund Freuds Theorie des Ödipuskomplex in der Moderne neu an Bedeutung gewann. Die zentralen und zeitlosen Fragen nach Schuld und Schicksal beantwortet jede Epoche anders. Turnage siedelt die tragische Geschichte von Ödipus, der versehentlich seinen Vater erschlägt und ahnungslos mit seiner Mutter Kinder zeugt, im London der 1980er Jahre an: Handfester Realismus im sozial verwahrlosten Milieu mit drastischer Sprache, roher Gewalt und im Mittelpunkt die unfassbare Tat, der Inzest. Mark-Anthony Turnage gelingen dafür wuchtige musikalische Momente im Angesicht des Grauens.

Die Inszenierung liegt in den Händen von Operndirektor Andreas Gergen. Mit Musikdirektor Leo Hussain steht ein international gefragter Dirigent am Pult des Mozarteumorchesters Salzburg, der u. a. mit „Wozzeck“ am Salzburger Landestheater seine besondere Affinität zur Moderne unter Beweis stellte.

Die Hauptrolle des Eddie wird gesungen von John Chest, der damit sein Debüt in Salzburg geben wird. Der vielversprechende junge Bariton trat bereits u. a. beim Festival d’Aix-en-Provence und an der Bayerischen Staatsoper auf, wo er im jungen Ensemble war. Ab nächster Spielzeit ist er fest an der Deutschen Oper Berlin. Frances Pappas kehrt nach ihrem großen Erfolg als Marie in „Wozzeck“ in der Rolle von Eddies leiblicher Mutter zurück. Und Eddies Zieheltern werden von der amerikanischen Sopranistin Erin Snell und dem in Berlin ansässigen Bariton Stephen Bronk verkörpert.
Salzburger Erstaufführung in deutscher Sprache.

Premiere                                             So, 26. April 2013, 19.00 Uhr
Weitere Termine                               28.04.\04.05.\08.05.\10.05.\12.05.\14.05. 2013
Informationen und Karten             +43 (0)662 / 87 15 12 -222

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GRAFENEGG: Zwei Star-Geiger am Wolkenturm Grafenegg zu erleben

Nikolaj Znaider wird das Konzert des London Symphony Orchestra am 26. August in Grafenegg musikalisch leiten. Der Geiger, Dirigent und Kammermusiker gilt als einer der universellsten Künstler seiner Generation. Znaider übernimmt das Dirigat vom kürzlich verstorbenen Sir Colin Davis, mit dem ihn eine enge künstlerische Freundschaft verband.

Als Solist bei Johannes Brahms Violinkonzert ist mit Frank Peter Zimmermann einer der größten Violin-Virtuosen unserer  Zeit auf der Bühne des Wolkenturms zu erleben. Und mit Nikolaj Znaider steht ihm ein Dirigent zur Seite, der das Werk zunächst auch aus der solistischen Perspektive erarbeitet hat und sich nun diesem Hauptwerk der Geigenliteratur von anderer Seite nähert. Nach dem spannenden Aufeinandertreffen der beiden Spitzen-Geiger wird Znaider das London Symphony Orchestra bei Pjotr Iljitsch Tschaikowskis Symphonie Nr. 4 leiten.

Nikolaj Znaider ist Principal Guest Conductor des Orchesters des Mariinsky-Theaters St. Petersburg. Engagements als Gastdirigent führten ihn in der jüngeren Vergangenheit ans Pult der Staatskapelle Dresden, des Pittsburgh Symphony Orchestra, des Los Angeles Orchestra, der Münchner Philharmoniker u. a.  Seine Aufnahmen als Geiger werden regelmäßig mit Preisen bedacht, darunter auch die Einspielung von Brahms Violinkonzert mit den Wiener Philharmonikern unter Valery Gergiev. Jenes Werk, das er nun vom Dirigentenpult aus in Grafenegg leiten wird.

In der laufenden Saison war Frank Peter Zimmermann u. a. mit den Wiener Philharmonikern, dem New York Philharmonic sowie dem Cleveland Orchestra zu hören. Der 1965 in Duisburg geborene Geiger gilt seit Jahrzehnten als einer der führenden Violinisten, der sich als Solist und Kammermusiker stets auch wenig bekannten Werken sowie Uraufführungen für sein Instrument widmet.

Mo, 26. August 2013, 19.30 Uhr | Wolkenturm 
London Symphony Orchestra
Frank Peter Zimmermann | Violine
Nikolaj Znaider | Dirigent
JOHANNES BRAHMS Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77
PJOTR ILJITSCH TSCHAIKOWSKI Symphonie Nr. 4 f-Dmoll op. 36
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TIROLER LANDESTHEATER ZUR IRRITATIONEN RUND UM DEN “1. ÖSTERREICHISCHEN MUSIKTHEATERPREIS”

Bedauerlicherweise und unerwartet hat die Bewerbung des Tirol Landestheaters für den “1. Österreichischen Musiktheaterpreis” Irritationen hervorgerufen, was die Einhaltung der Ausschreibungskriterien betrifft.

Aus diesem Grund richtete Intendant Johannes Reitmeier ein Schreiben an die Organisatoren des Preises, das ich Ihnen hiermit zur Kenntnis bringen möchte.

Sehr geehrter Herr Ebner,

wir freuen uns sehr, in drei Kategorien für den „1. Österreichischen Musiktheaterpreis“ nominiert worden zu sein, und danken der Jury für die entgegengebrachte Wertschätzung der Arbeit des Tiroler Landestheaters. Umso mehr bedauern wir, dass unsere Bewerbung Irritationen im Hinblick auf die Einhaltung der Ausschreibungskriterien hervorgerufen hat.

 Unsere Kontaktperson, BR-Vorsitzender Tomasz Wolski, versicherte sich mehrfach durch telefonische Rückfragen, dass eine Einreichung von Produktionen, die bis Ende des Jahres 2012 ihre Premiere hatten, berücksichtigt werden könnten. Wir wurden mehrfach darauf hingewiesen, dass die Intention des Preises auf die Würdigung der künstlerischen Leistungsfähigkeit eines Hauses abziele und daher nicht zwangsläufig mit der Amtszeit von Führungspersönlichkeiten in Verbindung zu bringen sei. So haben wir uns beispielsweise mit Susanne Langbein, einer Künstlerin, die seit 2010 Ensemblemitglied des TLT ist, und mit der  Produktion „Frida Kahlo“, deren Premiere bereits vor meiner Intendanz lag, beworben.

 Nun sehen wir uns allerdings verpflichtet, aus Gründen der Fairness gegenüber den Mitbewerbern und um möglicherweise schädliche Diskussionen vom „1. Österreichischen Musiktheaterpreis“ fernzuhalten, in angemessener Form auf die Situation zu reagieren. Wir bieten der geschätzten Jury aus diesem Grunde an, die Nominierung für die Produktion „La Wally“ zurückzuziehen und durch geeignete Bewerbungen anderer Bühnen zu ersetzen.

Wir freuen uns also, wenn die Produktion „Frida Kahlo“ unseres Ballettdirektors Enrique Gasa Valga und unsere Sopranistin Susanne Langbein in der Riege der Nominierten bleiben, und hoffen die Weichenstellung für eine gute Entscheidung im Sinne einer Gleichbehandlung aller sich bewerbenden Bühnen begünstigt zu haben.

Wir bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen dem “1. Österreichischen Musiktheaterpreis“ Toi Toi Toi!

 In Vorfreude auf die Preisverleihung
Ihr

Johannes Reitmeier, Intendant
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 SEMPEROPER DRESDEN: Premiere am 15. Juni: Florentine Klepper inszeniert »Der fliegende Holländer«

»La juive/Die Jüdin« von Fromental Halévy (Premiere war am 12. Mai) und »La vestale/Die Vestalin« von Gaspare Spontini (Premiere am 30. Juni), zwei Werke von Komponisten, die Einfluss hatten auf Wagners Schaffen, flankieren den Höhepunkt des Wagnerjubiläums an der Semperoper Dresden: Am 15. Juni um 19 Uhr feiert »Der fliegende Holländer«, der 1843 in Dresden uraufgeführt wurde, Premiere in der Regie von Florentine Klepper. Im Zentrum ihrer Inszenierung steht Senta, die an den Ort ihrer Kindheit und Jugend zurückkehrt und die Begegnung mit dem rätselhaften Holländer rückblickend und alptraumhaft als Moment der Emanzipation erlebt.

Marjorie Owens singt Senta, Markus Marquardt ist der Holländer, Georg Zeppenfeld gibt ihren Vater Daland und Tichina Vaughn, Wookyung Kim und Simeon Esper sind Mary, Erik und der Steuermann.

Am Pult der Sächsischen Staatskapelle steht Constantin Trinks, der im Wagnerjahr außerdem ab Oktober an der Semperoper, in Tokio, Straßburg und Frankfurt »Tannhäuser« dirigiert sowie »Das Liebesverbot« bei den Bayreuther Festspielen.

Weitere Vorstellungen des »Fliegenden Holländer« finden am 19. und 28. Juni,  am 1. und 7. Juli sowie in der kommenden Spielzeit am 28. und 31. August und wieder ab Mai 2014 statt.

Mögliche Termin-Kombinationen mit Vorstellungen des Wagner-Schwerpunkts:
29. Juni »La juive«
30. Juni »La vestale« (konzertante Premiere)
02. Juli »La juive«
03. Juli »La vestale« (konzertant)
06. Juli »La vestale« (konzertant)
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“KLASSISCHE KNABENSTIMMEN” – Konzert der Wiltener Sängerknaben im Rahmen des Innsbrucker Kultursommers

Samstag, 08.06.2013
20.00 Uhr
Stiftskirche Wilten (6020 Innsbruck, Klostergasse 7) 

Unter der Leitung von Johannes Stecher bringen die Wiltener Sängerknaben gemeinsam mit dem Orchester Concentus Wilthinensis W. A. Mozarts “Krönungsmesse” (KV 317) und die “Missa solemnis in C-Dur” von Martin Goller OSB (1764-1836) zur Aufführung.

Karten sind bei der Innsbruck Information (Tel.: 0512/5356), bei allen österreichischen Raiffeisenbanken und sonstigen Ö-TICKET-Vorverkaufsstellen sowie an der Abendkasse erhältlich.
Es gibt Ermäßigungen für Schüler, Studenten, Lehrlinge, Präsenz-/Zivildiener und Pensionisten sowie für Ö1-Clubmitglieder. Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr haben freien Eintritt, benötigen aber eine Platzkarte.

Nähere Informationen: www.saengerknaben.com

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OPER FRANKFURT  Premiere / Frankfurter Erstaufführung TESEO


Jenny Carlstedt. Foto: Kjell Söderlundt
Dramma tragico in fünf Akten von Georg Friedrich Händel
Text von Nicola Francesco Haym
Nach Philippe Quinaults Thésée
In italienischer Sprache mit Übertiteln
Musikalische Leitung: Felice Venanzoni
Inszenierung: Tilmann Köhler
Bühnenbild: Karoly Risz
Kostüme: Susanne Uhl
Licht: Frank Keller
Dramaturgie: Agnes Eggers, Zsolt Horpácsy
Teseo: Jenny Carlstedt
Agilea: Juanita Lascarro
Medea: Gaëlle Arquez
Egeo: William Towers
Clizia: Anna Ryberg
Arcane: Matthias Rexroth
Mitglieder des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters und Gäste

Nach der Premiere des Giulio Cesare in Egitto am 2. Dezember 2012 im Opernhaus folgt nun mit dem 11 Jahre zuvor entstandenen fünfaktigen Dramma tragico Teseo im Bockenheimer Depot die zweite Frankfurter Produktion eines Werkes von Georg Friedrich Händel (1685-1759) in der Spielzeit 2012/13. Wie bei Cesare heißt der Librettist auch bei der dritten für London komponierten Oper Händels Nicola Francesco Haym. Die Uraufführung am 10. Januar 1713 im Queen’s Theatre am Londoner Haymarket war ein großer Erfolg. Nicht zuletzt wegen der aufwendigen Ausstattung sowie einer extra angefertigten, ausgeklügelten Theatermaschinerie wurde die Produktion mehr als ein Dutzend Mal vor ausverkauftem Hause gegeben. Die unglaubwürdige und in weiten Teilen auch unlogische Handlung schien das damalige Publikum nicht zu stören.

Titelfigur dieser Frankfurter Erstaufführung ist Teseo (Theseus), Held der griechischen Mythologie, der seinerzeit mit Hilfe des Ariadnefadens aus dem Labyrinth des Minotaurus entkam. Nichts davon bei Händel: Hier kämpft Teseo im Heer seines Vaters Egeo, des Königs von Athen. Er liebt Agilea, die auch Egeo begehrt. Den Sohn will er mit Medea – der er selbst Hoffnungen auf den Thron gemacht hat – verheiraten, um ihn damit als Konkurrenten um die Macht auszuschalten. Teseo willigt ein, mit Medeas Hilfe Agilea für sich zu gewinnen, wobei ihm der Hass und die Eifersucht der gedemütigten Zauberin verborgen bleiben. Die von Medea beschworenen Dämonen entführen Agilea, welche unter dem Einfluss des Zaubers ihrer Liebe entsagt. Anteilnahme heuchelnd gibt Medea vor, dem Glück Agileas mit Teseo nicht mehr im Wege zu stehen. Dem König indes verspricht sie, seinen Nebenbuhler – in dem er seinen Sohn nicht erkennt – aus dem Weg zu räumen. Da bemerkt der Vater Teseos Schwert und schlägt ihm den Giftbecher aus der Hand. Gerührt gibt der König dem jungen Paar und auch den sich liebenden Hofbediensteten Clizia und Arcane seinen Segen. Medea erscheint auf einem Drachenwagen, um den Königspalast zu zerstören. Aber durch das Eingreifen der Göttin Minerva werden alle gerettet.

Die musikalische Leitung liegt bei Felice Venanzoni, der der Oper Frankfurt seit 1999 verbunden ist – seit 2002 als Studienleiter. Regisseur Tilmann Köhler wirkt seit 2009 als Hausregisseur am Staatsschauspiel Dresden und legt mit dieser Produktion sein Debüt als Opernregisseur vor. Erstmals gastiert auch die französische Mezzosopranistin Gaëlle Arquez (Medea) in Frankfurt, zuvor verkörpert sie jedoch Meg Page in Verdis Falstaff an der Opéra de Paris. Die Countertenöre William Towers (Egeo) und Matthias Rexroth (Arcane) hingegen sind am Main bereits bekannt: Towers sang u.a. 2009/10 Ruggiero in Vivaldis Orlando furioso, während Rexroth kürzlich als Tolomeo in Händels Giulio Cesare erfolgreich war. Aus dem Ensemble ist die Titelpartie mit Jenny Carlstedt besetzt, an ihrer Seite sind die Kolleginnen Juanita Lascarro (Agilea) und Anna Ryberg (Clizia) vertreten.
Premiere / Frankfurter Erstaufführung: Donnerstag, 30. Mai 2013, um 19.30 Uhr im Bockenheimer Depot

Weitere Vorstellungen: 1., 2., 4., 6., 7., 9. Juni 2013
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr
Preise: € 13 bis 60 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Karten sind bei unseren bekannten Vorverkaufsstellen, im Karten sind bei unseren bekannten Vorverkaufsstellen, im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 oder online unter www.oper-frankfurt.de erhältlich.
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Die Spielzeit 2013/2014 am Staatstheater Cottbus

 „Überlebenskünstler“ stehen im Mittelpunkt der neuen Spielzeit des Staatstheaters Cottbus. In 16 Premieren kommen große und kleine Helden auf die Bühnen von fünf Spielstätten. Das Philharmonische Orchester sucht in acht Abonnementskonzerten, 14 Sonder- und Familienkonzerten und vielen kammermusikalischen Aktivitäten den „Cottbuser Klang“. Sonderveranstaltungen und Extras, mit denen sich das Staatstheater u.a. auch an landesweiten Höhepunkten beteiligt, komplettieren ein Programm, mit dem die Cottbuser Bühne die Erfolge fortsetzen will, die sie in der noch laufenden Spielzeit bei Publikum und Presse regional und überregional erzielen konnte.

 

 Schauspiel

Seit drei Jahren bündelt Schauspieldirektor Mario Holetzeck einmal in der Spielzeit die Kräfte seiner 16 Schauspielerinnen und Schauspieler in einem großen „Spektakulum“, bei dem die Besucher mehrere Inszenierungen an einem Abend erleben können. Nach „Heimat“ 2011 und „FamilienBande“ 2012 gilt das nächste Projekt im Frühjahr 2014 eben jenen „Überlebenskünstlern“, die den thematischen Rahmen der neuen Spielzeit bilden. Einer von ihnen ist DON QUIJOTE, der als fahrender Ritter unbeirrt seine Visionen verteidigt. Martina Eitner-Acheampong bringt eine eigene Fassung nach Motiven des berühmten Cervantes-Romans als Rahmen des neuen Spektakulums zur Uraufführung. In diesem Rahmen sind vier Inszenierungen von vier Regisseurinnen auf Bühnen im Großen Haus und – neu! – in der Kammerbühne zu sehen, die erst in den letzten zehn Jahren zur Ur- bzw. deutschsprachigen Erstaufführung kamen.

 Wie viel Kraft und Phantasie nötig sein kann, um das Überleben zu trainieren, zeigt das Schauspielensemble bereits im August 2013 beim neuen Sommertheater Open Air. Truffaldino, der Diener zweier Herren in Carlo Goldonis gleichnamiger Komödie, hofft, dass, wer doppelt arbeitet, auch doppelt verdient. In den Rennbahnen des Arena-Theaters im Hof der Alvensleben-Kaserne läuft er Gefahr, eines Besseren belehrt zu werden. Nick Whitbys Komödie SEIN ODER NICHTSEIN nach dem Film von Ernst Lubitsch zeigt, dass das Lachen in dunklen Zeiten überlebenswichtig ist und politisch werden kann. Einen kleinen Helden und großen Überlebenskünstler bringt das Schauspiel mit DER TEUFEL MIT DEN DREI GOLDENEN HAAREN für die jüngsten Zuschauer ins Spiel. Das Märchen gehört neben dem „mobilen Schauspiel“ GRIMMS KRAM und dem Grusical SHOCKHEADED PETER, eine Musicaladaption des „Struwwelpeter“, zu drei Projekten, mit denen das Schauspiel sich insbesondere an Familien und junge Zuschauer wendet. Zwei Premieren in der Kammerbühne und eine Shakespeare-Komödie im Großen Haus komplettieren das neue Angebot der Sparte.

 Oper/Ballett

Sie selbst sein zu wollen und ihrem eigenen Willen bedingungslos zu folgen – das verbindet die eigentlich höchst unterschiedlichen Titelhelden der Opern von Georges Bizet und Werner Egk CARMEN und PEER GYNT, die im Oktober 2013 und im Januar 2014 zur Aufführung kommen werden. Mit ihnen betritt ein anderer Typus von Überlebenskünstlern die Cottbuser Bühne, dessen Lebensanspruch sich gerade im tragischen Scheitern beweist. Beide Titelpartien kann das Staatstheater Cottbus mit Solisten aus dem eigenen Ensemble besetzen: Als Carmen wird die Mezzosopranistin Marlene Lichtenberg zu erleben sein, als Abenteurer und Weltenbürger Gynt der Bariton Andreas Jäpel. Gleiches gilt für Verdis LA TRAVIATA, mit deren Premiere im März 2013 die Bemühungen um die Pflege der Belcanto-Oper in Cottbus – nach LUCIA DI LAMMERMOOR 2012 – fortgesetzt werden: Hier übernehmen die Sopranistinnen Cornelia Zink und Debra Stanley alternierend die Titelpartie.

Für Juni 2014 plant das Staatstheater eine Open-Air-Inszenierung von Beethovens FIDELIO – in enger Zusammenarbeit mit dem Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. und mit der Unterstützung vieler Partner. Aufgeführt werden soll die Oper im Hof des ehemaligen Cottbuser Zuchthauses, das der Häftlingsverein in eine Gedenkstätte umgewandelt hat. Weitere Opernpremieren gibt es im Großen Haus und in der Theaterscheune Ströbitz.

 Das Ballett des Staatstheaters konnte den international gefragten Choreographen Nils Christe für eine neue Version seiner PURCELL-PIECES gewinnen, die im Großen Haus gemeinsam mit der Uraufführung PIECES OF NYMAN von Adriana Mortelliti zur Premiere kommen wird. Die italienische Choreographin zeigte ihre von der Klarheit des klassischen Tanzes geprägte akrobatisch-poetisch-humorvolle Handschrift bereits in BERÜHRUNGEN. EINE BALKAN-RHAPSODIE. In der Kammerbühne realisiert Choreograph Lars Scheibner mit den Tänzerinnen und Tänzern seine Sicht auf LE SACRE DU PRINTEMPS (Frühlingsweihe), die er gemeinsam mit Jacob Steinberg entwickelt. Bei dieser Balletturaufführung erklingt Igor Strawinskis Musik live auf zwei Klavieren.

Konzert

Im „Cottbus SoundLab“ suchen die Komponisten Atli Ingólfsson und Luis Antunes Pena am Beginn der neuen Spielzeit gemeinsam mit dem Philharmonischen Orchester nach dem „Cottbuser Klang“. Beide Komponisten schrieben bereits Auftragswerke für die Reihe „Acht Uraufführungen in acht Konzerten“, jetzt erhält die Zusammenarbeit mit dem Orchester eine neue Qualität, von denen sich ein jeder in den Philharmonischen Konzerten fünf bis acht überzeugen kann.

 Die Philharmonischen Konzerte insgesamt werden auch 2013/14 durch das Zusammenspiel von Vertrautem, Ungewohntem und noch nie Gehörtem geprägt. Zur Aufführung kommen Sinfonien von Johannes Brahms, Robert Schumann, Anton Bruckner, Antonín Dvořák und Dmitri Schostakowitsch. In einem Programm mit Werken amerikanischer Komponisten führt GMD Evan Christ durch die Klangwelt seiner Heimat; u. a. wird die Uraufführung der mitreißenden „Blues Symphony“ von Gordon Sherwood zu erleben sein. Exzellente Solisten sind für die Konzerte verpflichtet worden. Tzimon Barto spielt Sergej Rachmaninows drittes Klavierkonzert, die junge begabte amerikanische Pianistin Claire Huangci Gershwins „Rhapsody in Blue“. Die Geigerin Tianwa Yang interpretiert Wolfgang Rihms „Lichtes Spiel“, Peter Sadlo ein fulminantes Schlagzeugkonzert des katalanischen Komponisten Ferran Cruixent und Stefan Schulz wird mit der Uraufführung von Jörg Dudas Bassposaunenkonzert belegen, dass dieses Instrument auch die Spitze der Klangbewegung einzunehmen vermag.

 Fortgesetzt wird 2013/2014 die enge Zusammenarbeit zwischen der Singakademie Cottbus e.V. und dem Philharmonischen Orchester. Gemeinsam mit Solisten des Opernensembles bringen beide Partner Franz von Suppés Requiem d-Moll, Monteverdis „Marienvesper“ und – in der Klavierfassung – Orffs „Carmina Burana“ zur Aufführung, letztere mit Unterstützung durch den Opernchor des Staatstheaters. Familien-, Schul- und Kammerkonzerte ergänzen das Programm.

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 ORF-Finanzdirektor Grasl: Formel 1 und RSO stehen zur Disposition

Moser übt Kritik an Vorgehensweise – Angesichts des drohenden Ausfalls der Gebührenrefundierung müsse man sich auf „absolute Kernaufgaben konzentrieren und reduzieren“

Zwar brachte der Stiftungsrat am gestrigen Donnerstag im ORF erneut klare Forderungen nach der Fortsetzung einer Gebührenrefundierung, dennoch denkt man beim öffentlich-rechtlichen Sender bereits laut über mögliche Konsequenzen angesichts eines Ausfalls nach. „Niemand kann ernsthaft glauben, dass bei 30 Millionen Euro weniger Geld das Angebot gleich bleiben kann“, erklärte ORF-Finanzdirektor Richard Grasl im Gespräch mit den führenden Bundesländerzeitungen. Konkret zur Disposition stellte er u.a. die Formel-1-Rechte sowie das Radiosymphonieorchester (RSO).
 
„Wir müssen uns dann auf unsere absoluten Kernaufgaben konzentrieren und reduzieren“, so Grasl weiter. Gerade der Aufwand für die Formel 1 sei „beträchtlich. Wir müssen nach Auslaufen des Vertrags überlegen, ob wir diese Mittel nicht für unverwechselbaren österreichischen Inhalt wie Filmproduktionen oder Dokumentationen einsetzen.“ 15 Filme könne man damit realisieren. Unangetastet bleiben sollen in jedem Fall die Ski-Übertragungen, “daran darf keiner rühren„.
 
Anders sieht es wiederum beim RSO aus. Auch wenn ORF-Radiodirektor Karl Amon erst jüngst bei der Programmpräsentation des Orchesters im APA-Gespräch auf das Bekenntnis seitens ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz verwies, das RSO solange es geht nicht anzurühren, will Grasl zumindest darüber diskutieren. “Auch wenn es sich um ein großartiges Orchester handelt, wird man darüber reden müssen, ob man TV-Produktionen streicht, aber die Streicher weiter spielen. Aber am liebsten wäre es mir natürlich auch, wir könnten es fortführen.„
 
Personalreduktionen möglich
 
Davon abgesehen stehen dem ORF möglicherweise weitere Personalreduktionen ins Haus. „Entweder es gelingt uns, einen neuen Kollektivvertrag zu fixieren. Oder wir müssen uns von 250 Mitarbeitern trennen“, so der Finanzdirektor. Bisher hat der ORF bereits 600 Mitarbeiter – rund 20 Prozent des Personals – abgebaut. „Da könnten sich viele, die in so einer schwierigen Situation sind, etwas abschauen.“ Letztlich werde beim Sparpaket kein Bereich außen vor gelassen: „Alle werden ihren Beitrag leisten müssen.“ 
 
Moser übt Kritik an Vorgehensweise
 
Kritik aus dem eigenen Haus erntete ORF-Finanzdirektor Richard Grasl für die Art der Ankündigung möglicher Konsequenzen bei einem Ausbleiben der Gebührenrefundierung. ORF-Zentralbetriebsratsobmann Gerhard Moser bezeichnete das Vorgehen Grasls, Sparmaßnahmen in einem Gespräch mit Bundesländerzeitungen zu skizzieren, „ohne diese zuvor der Belegschaft oder dem Stiftungsrat vorzulegen“, als „entbehrlich“.
 
„Verhandlungen über einen neuen Kollektivvertrag mit der Ansage ‘Oder wir müssen uns von 250 Mitarbeitern trennen’ eröffnen zu wollen, ist alles andere als klug und schon gar nicht zielführend“, so Moser gegenüber der APA. „Mit Auslagerungen zu drohen und auch das Orchester aufs Neue infrage zu stellen, führt nicht nur zu heftiger Verunsicherung, sondern auch zu berechtigter Empörung im ORF.“
 
Die Belegschaft sei in den vergangenen Jahren „massiv“ von Sparpaketen und Personalabbau betroffen gewesen und habe diesen mitgetragen. „Wir sind aber mit Sicherheit nicht bereit, uns in eine Geiselhaft nehmen zu lassen“, unterstrich Moser. „Der kaufmännische Direktor täte besser daran, mit allen Mitteln für die weitere Sicherstellung einer ausreichenden öffentlichen Finanzierung zu kämpfen, als mit Drohparolen herumzuwerfen.“
 
(APA)
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 SALZBURGER FESTSPIELE: Florian Teichtmeister spielt die Rolle des Leim in Johann Nestroys Der böse Geist Lumpazivagabundus

Zu unserem großen Bedauern kann Johannes Krisch nicht wie geplant und angekündigt die Rolle des Leim in Johann Nestroys Der böse Geist Lumpazivagabundus spielen.
Johannes Krisch leidet an den Folgen eines Bühnenunfalls und kann erst ab Herbst 2013 wieder spielen.
An seiner Stelle wird nun Florian Teichtmeister die Rolle des Leim übernehmen.
Wir freuen uns sehr, dass er in dieser Koproduktion mit dem Wiener Burgtheater, in der Regie von Matthias Hartmann, erstmals in Salzburg zu sehen sein wird und wünschen zugleich Johannes Krisch eine baldige Genesung.

Aufführungen bei den Salzburger Festspielen: 1. – 17. August 2013, Perner-Insel Hallein

FLORIAN TEICHTMEISTER
1979 in Wien geboren, absolvierte Florian Teichtmeister das Max Reinhardt Seminar. Vor seinem Abschluss 2004 war er bereits auf einigen österreichischen Bühnen zu sehen, unter anderem als Ferdinand in Kabale und Liebe am Volkstheater und als Achill in Kleists Penthesilea. 
Im Jahr 2002 erhielt er den Karl-Skraup-Preis als bester Nachwuchsschauspieler für die österreichische Erstaufführung von norway.today, im Jahr 2004 war er als Shootingstar für die “Romy” nominiert und im Jahr 2005 erhielt er für seine Darstellung des Mozart in Peter Shaffers Amadeus den Publikumspreis der Bad Hersfelder Festspiele. 
Außerdem arbeitete  er auch vielfach vor der Kamera, unter anderem mit Götz Spielmann in Spiel im Morgengrauen und 2006 mit Michael Haneke in Krankheit der Jugend
Seit 2005 ist Florian Teichtmeister Ensemblemitglied des Theaters in der Josefstadt.
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LANDESMUSEUM BURGENLAND: Die eigenen vier Wände
Zu Gast: Das Dorfmuseum Mönchhof
17. Mai – 11. November 2013 | Landesmuseum Burgenland
Das Landesmuseum Burgenland hat ein neues Format ins Leben gerufen: Jedes Jahr soll ein burgenländisches Regionalmuseum eingeladen werden, sich in der Landeshauptstadt zu präsentieren. Ein Architekt wird die Objekte in ein neues Licht rücken und sie spannend in Szene setzen. Als erstes Museum wird heuer das Dorfmuseum Mönchhof zu Gast sein.

Das Dorfmuseum ist ein außergewöhnliches, privates Museumsdorf – ausgezeichnet mit dem “Österreichischen Museumspreis 2009″ – im Seewinke l, das die tradierte Kultur bis in die 1960er lebendig werden lässt. “Volkskultur pur”, die gibt es in den rund 35 wieder errichteten Gebäuden, die alle aus dem Heideboden stammen.
„Hoadboden“, Heideboden, nennt sich jener Teil des Seewinkels, in dem Mönchhof liegt. Ein karger Boden, der immer streng zu seinen Bewohnern war und bestim
mte, wann die Menschen hier arbeiteten und wann sie sich ausruhen konnten.
Ein Blick in ihre Häuser zeigt Beschaulicheres und den Wunsch nach Ausschmückung der Wohnbereiche: Farbige Walzen und Schablonenmalerei, Wandschmuck,
Bilder mit Erinnerungswert und mit religiöser Symbolik. Manches ist obsolet geworden – der „Chris tus am Ölberg ist mittlerweile ebenso untergegangen wie die „Santa Maria“ des Christoph Columbus als Fernsehleuchte. Auf heutigen Flachbildschirmen würde sie schrecklich kentern. Anderes scheint die Zeit zu überdauern: Albrecht Dürers „Betende Hände“ neben dem Hochzeitsbild stemmen sich beharrlich der zeitgeistigen Feng-Shui-Dekoration entgegen und die mit Brandmalerei verzierten Birkenbaumbrettchen widerst ehen mühelos den Bildern von „YouTube“.
Die größte gestalterische Rolle kommt der Walzenmalerei zu, einer Maltechnik, die in den Seewinkler Häusernlange in Mode war. Die beachtliche Walzensammlung des Dorfmuseums führte zur Idee, diese Muster gleichsam zum Leitsystem durch die Ausstellung zu m achen.

„Mit dem Dorfmuseum Mönchhof eröffnet das Landemuseum Burgenland eine lose Reihe, die in Zukunft fortgesetzt werden soll: Kleinmuseen und regionale Spezialsammlungen werden eingeladen, mit eigenen Sonderausstellungen zu einem gemeinsamen Austausch aber auch zu anderen Blickwinkeln beizutragen. Als
viel besuchter Ort kultureller Begegnungen kann das Landesmuseum Burgenland auf diesem Weg die Vielfalt wie Besonderheiten des Landes in seiner Hauptstadt
vorstellen“, so Kulturlandesrat Helmut Bieler.
Kuratorin: Dr. Gertraud Liesenfeld
Architektur: Mag. Markus Reuter
Leihgeber: Josef Haubenwallner, Gründer & Leiter Dorfmuseum Mönchhof
Landesmuseum Burgenland
Museumgasse 1-5 | A-7000 Eisenstadt
Tel. +43-2682-719-4000 | Fax DW 4051
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