Der Neue Merker

DIE FREITAG-PRESSE (24. OKTOBER 2014)

Für Sie in den Zeitungen gefunden. Die FREITAG-PRESSE (24. OKTOBER 2014)

Wien/ Staatsoper
Tannhäuser”: Gefangene im szenischen Brachland Richard Wagners
“Tannhäuser” überzeugt im Haus am Ring nur in Ansätzen.
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Notenrudimente und Poesie
http://derstandard.at/2000007235716/Notenrudimente-und-Poesie

München/ Gärtnerplatztheater im “Prinze”
“Peter Grimes: Auf schwierigem Terrain doch nicht gescheitert
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Gärtnerplatztheater: Das läuft zur Spielzeit-Eröffnung
Zur Spielzeit-Eröffnung des Gärtnerplatztheaters inszenierte Balázs Kovalik „Peter Grimes“ von Benjamin Britten. Gerhard Siegel singt und spielt den Titelhelden imponierend.
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Karlsruhe
Vorhang auf, es darf geträumt werden –
Hans Krásas Oper „Die Verlobung im Traum“ in Karlsruhe
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New York
Brennt die Bühne nieder Proteste gegen “Klinghoffer”
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Zürich
Ein Beethoven der verhaltenen Töne – Igor Levit in Zürich
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Oslo
Sequined gowns and neon crucifixes: A thought-provoking Don Giovanni in Oslo
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Madrid
Lost in translation: A Spanish Carmen in Madrid
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London
Simon Keenlyside/Emanuel Ax review –a poignant and powerful Winterreise Wigmore Hall, London
The baritone drew on his actorly skills for Schubert’s song cycle, sensitively supported by Ax’s beautifully judged accompaniment read more

Wexford
Wexford Opera House gets national status Curtain comes up on Wexford Festival Opera
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New York
A Master of the Dramatic Turns Lyrical Luca Pisaroni in Concert at Carnegie Hall
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Chamber Music Society delivers masterful Brahms survey
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Chicago
Lyric Opera artists take flight “Beyond the Aria” at Pritzker
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Portland
Bravo for 50 years Portland Opera marks 50-year milestone with ‘Die Fledermaus,’ its 1964 debut http://portlandtribune.com/pt/11-features/237779-103225-bravo-for-50-years

San Francisco
Christopher Alden’s staging enlivens San Francisco Opera’s new Handel production
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Ausstellungen/ Kunst

Wien/ Belvedere
Monet, Wegbereiter der Moderne
Erstmals stehen Werke von Claude Monet österreichischen Impressionisten gegenüber: Mit „Im Lichte Monets“ widmet das Belvedere bis 8. Februar 2015 dem französischen Maler eine europaweit einzigartige Ausstellung. http://wien.orf.at/news/stories/2675289/

Witwe verkauft Kunstsammlung des großen Maximilian Schell
http://www.news.at/a/monate-tod-witwe-kunstsammlung-maximilian-schell-5171261

Film/ TV

Doris Dörrie guckt genau da hin, wo andere wegschauen
Die Regisseurin hat in Mexiko einen Film über Mariachi-Sängerinnen gedreht. Nicht nur die müssen sich gegen Männer behaupten. Wir sprachen mit Dörrie auch über eine Frauenquote beim deutschen Film.
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Unter’m Strich

Lustiger Aussetzer: Angela Merkel sucht das F-Wort
Was kommt nach Frequenzen und Förderung? Nichts. Am IT-Gipfel hat Angela Merkel den Aussetzer der Woche und sorgt für Lacher
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INFOS DES TAGES (FREITAG, 24. OKTOBER 2014)

INFOS DES TAGES (FREITAG, 24. OKTOBER 2014)

WIENER STAATSOPER: FOTO AUS “TANNHÄUSER”

 
Robert Dean Smith. Foto: Michael Pöhn/ Wiener Staatsoper


Kwangchul Youn. Foto: Michael Pöhn/ Wiener Staatsoper


Camilla Nylund. Foto: Michael Pöhn/Wiener Staatsoper

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 HEUTE PREMIERE IM WIENER BURGTHEATER: DANTONS TOD von Georg Büchner

Dantons Tod spielt in einer der düstersten Zeiten der Französischen Revolution: es herrscht die Guillotine. Die Ideale des Aufbruchs in eine neue Zeit drohen sich in ihr Gegenteil zu verkehren. Gnadenlos werden politisch Andersdenkende oder die eigene Machtposition bedrohende „Feinde“ der Revolution vor das Tribunal gestellt, das nur zwei Urteile kennt: Freispruch oder Tod. 1835 nutzte der junge Büchner – selbst in unruhigen Zeiten lebend – diesen historischen Hintergrund, um in seinem Drama existenzielle Fragen zu stellen: Kann es ein gerechtes politisches System geben, in dem jeder einzelne Mensch ein gutes, selbstbestimmtes Leben führen kann? Ist der Mensch zum friedlichen Zusammenleben fähig? Oder existiert in jedem von uns das „Tier“, das bereit ist, zu töten, wenn es um den eigenen Vorteil geht?

Mehr Info unter
http://www.burgtheater.at/Content.Node2/home/spielplan/event_detailansicht.at.php?eventid=963340101#sthash.4wZFt1OL.dpuf


Joachim Meyerhoff, Jasna Fritzi Bauer. Foto: Barbara Zeininger


Adina Vetter, Joachim Meyerhoff. Foto: Barbara Zeininger


Michael Maertens. Foto: Barbara Zeininger


Daniel Jesch, Joachim Meyerhoff, Peter Knaack. Foto: Barbara Zeininger

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Aenne Schwarz. Foto: Barbara Zeininger

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 SONNTAG, 26. OKTOBER 2014: NATIONALFEIERTAG IM LEOPOLD MUSEUM

Erleben Sie die fantastische ALBERTO GIACOMETTI Ausstellung und die einzigartige Schiele, Klimt & Wien 1900 Sammlung des Leopold Museum bei ermäßigtem Eintritt!Sonderführungen zu Giacometti, dem Pionier der Moderne, geben Einblick in ein außergewöhnliches Kapitel der Klassischen Moderne.

 Ermäßigter Eintritt am Nationalfeiertag

 Ermäßigter Eintritt am 26. Oktober!

Das Leopold Museum-Ticket kostet am Nationalfeiertag nur € 9,- (statt € 12,-)

 ALBERTO GIACOMETTI

Mit der Ausstellung »ALBERTO GIACOMETTI. Pionier der Moderne« bringt das Leopold Museum den für viele bedeutendsten Bildhauer des 20. Jahrhunderts nach Wien. Neben seinen weltberühmten späten Skulpturen werden auch frühe Arbeiten gezeigt. Werke von Zeitgenossen und Künstlerkollegen wie René Magritte, Max Ernst sowie Joan Miró und Klassikern der modernen Kunst von Francis Bacon, Jackson Pollock und Cy Twombly ergänzen die Ausstellung.

 Gratis: Giacometti-Spezialführungen

 Am 26. Oktober 2014 bietet sich gleich dreimal die Möglichkeit an einer Gratis-Sonderführung durch die Ausstellung »ALBERTO GIACOMETTI. Pionier der Moderne« teilzunehmen.

11:00, 13:00 & 15:00 Uhr

Anmeldung eine Stunde vor Führungsbeginn am Infostand. Führungen gratis mit gültigem Museumsticket!

 Wien 1900

Von Gustav Klimt über Richard Gerstl bis Josef Hoffmann – die »Wien 1900« Präsentation des Leopold Museum zeigt die reiche Bandbreite des Wiener Jugendstils von Klimt, Kolo Moser & Co.

Hunderte Werke der Wiener Secession, Gemälde, grafische Arbeiten und Beispiele des Designs der Wiener Werkstätte – Möbel, Silber, Glas und Schmuck – zeigen die international wohl bekannteste Epoche der Wiener Kunst als ästhetisches Erlebnis der besonderen Art.

 Egon Schiele

Die Sammlung im Leopold Museum

 Das Leopold Museum verfügt über die weltweit größte und bedeutendste Egon Schiele-Sammlung und bietet einen einzigartigen Überblick über das Schaffen des außergewöhnlichen Malers und bedeutendsten Zeichners des österreichischen Expressionismus!

Leopold Museum – Privatstiftung
Museumsplatz 1
1070 Wien
Tel/Fax: +43.1.525 70 / 1500

office@leopoldmuseum.org

www.leopoldmuseum.org

www.facebook.com/LeopoldMuseum
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UN MOMENT D’EXCEPTION SUR LA SCÈNE DU GRAND THÉÂTRE DE GENÈVE LE 30 NOVEMBRE 2014. ELINA GARANCA ET ALEKSANDRA KURZAK DANS “I CAPULETI E I MONTECCHI” EN VERSION DE CONCERT

AVEC LE DEUTSCHE RADIO PHILHARMONIE SAARBRÜCKEN, KAISERSLAUTERN DIRIGÉ PAR KAREL MARK CHICHON

 Entourée de grands interprètes du répertoire belcantiste de la trempe d’Aleksandra Kurzak, Elīna Garanča fait son retour sur la scène de Neuve. La mezzo-soprano lettone revient cette fois-ci sous les traits de l’une des figures phares de l’opéra romantique italien, le jeune Roméo Montaigu. Un rôle travesti dans lequel Vincenzo Bellini a d’ailleurs insufflé le meilleur de son art. Appelé à composer sa propre version du mythe des Capulet et des Montaigu, l’auteur d’I Puritani a enserré cette célébrissime histoire d’amour dans le plus bel écrin musical qui soit. Cette v ersion concertante d’I Capuleti e i Montecchi, œuvre trop rarement donnée, s’annonce d’ores et déjà comme l’un des moments forts de la saison 2014-2015.

DIRECTION MUSICALE KAREL MARK CHICHON

TEBALDO YOSEP KANG
CAPELLIO MATHIAS HAUSMANN
LORENZO NAHUEL DI PIERRO
ROMEO ELINA GARANCA
GIULIETTA ALEKSANDRA KURZAK

 CHOEUR DU GRAND THÉÂTRE
DIRECTION ALAN WOODBRIDGE
DEUTSCHE RADIO PHILHARMONIE SAARBRÜCKEN KAISERSLAUTERN

Au Grand Théâtre de Genève: Dimanche 30 novembre 2014 à 19h30

Billetterie du Grand Théâtre de Genève : 5, place Neuve, Genève | T + 41 22 322 50 50 | F + 41 22 322 50 51 | billetterie@geneveopera.ch   | Billetterie en ligne sur www.geneveopera.ch. La billetterie du Grand Théâtre de Genève est ouverte du lundi au samedi de 10h à 18h et les jours de spectacle sans interruption jusqu’au début de la représentation. Les dimanches, pour les représentations au Grand Théâtre et au BFM, les guichets ouvrent 1h30 avant le début du spectacle. Les billets de spectacles sont également disponibles à la vente dans le réseau FNAC en Suisse et en France.
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PROGRAMMTIPP SAMSTAG 25. OKTOBER 2014

Unbenannt
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BAYERISCHE STAATSOPER / ST. MICHAEL – 14. und 15. NOVEMBER

ie Wurzeln der Lauda oder Laude, sehr klarer, einfach strukturierter geistlicher Kompositionen, liegen im 13. Jahrhundert, in der Zeit Franz von Assisis. Der englische Komponist Gavin Bryars nannte sie anlässlich seines Konzerts in München 2014 humorvoll die “ersten Marketingmaßnahmen”, wurden sie doch in Italien gern vor der Kirche gesungen, um die Gläubigen in die Gotteshäuser zu locken.

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 Symphonieorchester Vorarlberg: Symphonieorchester Vorarlberg spielt Uraufführung

Zweites Abokonzert mit Kontrabassist Georg Breinschmid und dem Sonus Brass Ensemble

Unbenannt
Georg Breinschmid. Foto: Julia Wesely

Das Symphonieorchester Vorarlberg präsentiert beim zweiten Abonnementkonzert die Uraufführung von „Promenade“ – eine Auftragskomposition von Kontrabassist Georg Breinschmid für Brassquintett und Orchester. Als Solist konnte das Sonus Brass Ensemble gewonnen werden. Neben der Uraufführung werden auch Werke von Robert Fuchs, Maurice Ravel und Francis Poulenc gespielt. Dirigiert werden die Konzerte am 20. und 23. November in Bregenz und am 24. November in Wien von Chefdirigent Gérard Korsten.

Nach dem Auftakt des neuen Abonnementzyklus mit Kirill Petrenko steht beim zweiten Konzert ein weiterer Höhepunkt auf dem Programm: Das im Auftrag des Symphonieorchesters Vorarlberg von Georg Breinschmid komponierte Werk „Promenade“ erlebt im November im Bregenzer Festspielhaus seine Uraufführung.

„Als Orchester Kompositionen in Auftrag geben zu können, ist nicht selbstverständlich. Umso größer ist die Freude über diese Premiere“, schwärmt Thomas Heißbauer, Geschäftsführer des Symphonieorchesters Vorarlberg. Im Anschluss an die beiden Konzerte am 20. und 23. November in Bregenz reist das Orchester am 24. November für ein Gastspiel im Großen Saal des Musikvereins nach Wien.

Spannende Klangreise

Der klassisch ausgebildete Musiker Georg Breinschmid hat 1999 die Wiener Philharmoniker verlassen, um sich ganz seiner eigenen Musik zu widmen. Die Grenzen zwischen Klassik und Jazz, Romantik und Swing überwindet er mit spielerischer Kreativität, nicht nur als Instrumentalist, sondern auch als phantasievoller Komponist.

Sein in enger Zusammenarbeit mit Arrangeur Tscho Theissing entstandenes Werk für Bläserquintett und Orchester trägt den Titel „Promenade“ und ist eben genau dies: Ein Lust-Wandeln zwischen verschiedensten Stimmungen, Bildern, Gefühlen, Stilen. Eine „Promenadenmischung“ wie der Komponist selbst sagt.

Die Rolle des Bläserquintetts übernimmt bei der Erstaufführung das Vorarlberger Sonus Brass Ensemble. Das international erfolgreiche Quintett besteht aus den Musikern Stefan Dünser (Trompete), Attila Krako (Trompete), Andreas Schuchter (Horn), Wolfgang Bilgeri (Posaune) und Harald Schele (Tuba).

Fuchs, Ravel und Poulenc

Die Konzertbesucher erwarten bei den Konzerten in Bregenz und Wien unter der Leitung des Chefdirigenten Gérard Korsten neben der Premiere weitere musikalische Leckerbissen. So spielt das Symphonieorchester die fünfte und letzte Serenade von Robert Fuchs. Die Serenade Nr. 5 des Steirer entstand 1894 wahrscheinlich anlässlich des 50-jährigen Musikerjubiläums des „Walzerkönigs“ Johann Strauss Sohn.

Zur Aufführung kommt auch das Werk „Pavane pour une infante défunte“ („Pavane für eine verstorbene Prinzessin“) von Maurice Ravel. Der französische Klangzauberer beschrieb das Stück als „Erinnerung an eine Pavane, die eine kleine Prinzessin in alter Zeit am spanischen Hof getanzt haben könnte“. Das ursprünglich als Klavierstück komponierte Werk setzt in der Orchesterfassung die barock inspirierten Harmonien in ein farbenreich schimmerndes Licht.

Den krönenden Abschluss des Konzerts bildet die „Sinfonietta“ von Francis Poulenc. Der aus Paris stammende Komponist wollte seine Musik „nicht analysiert, sondern einfach geliebt“ wissen. Das im Sommer 1947 entstandene Werk wurde nicht in einem öffentlichen Konzert, sondern im Rahmen einer Radiosendung des britischen Rundfunks uraufgeführt. Seine Musik setzt genauso wie die anderen Stücke des Konzerts die Grenzen zwischen Ernst und Unterhaltung souverän außer Kraft.

Info: www.sov.at

 Fact-Box:

Konzert 2
Donnerstag, 20. November 2014, 19.30 Uhr, Festspielhaus Bregenz
Sonntag, 23. November 2014, 19.30 Uhr, Festspielhaus Bregenz
Montag, 24. November 2014, 19.30 Uhr, Musikverein Wien

Gérard Korsten | Dirigent
Georg Breinschmid | KontrabassSonus Brass Ensemble

Robert Fuchs: Serenade für Streichorchester, Nr. 5 D-Dur op. 53
Georg Breinschmid: Promenade (Auftragskomposition des Symphonieorchesters Vorarlberg)
Maurice Ravel: Pavane pour une infante défunte
Francis Poulenc: Sinfonietta

Karten: Freier Kartenverkauf bei Bregenz Tourismus (0043/5574/4080), Feldkirch Tourismus (0043/5522/73467), in allen Vorverkaufsstellen von v-ticket (www.v-ticket.at) und allen Filialen der Volksbank Vorarlberg sowie online unter www.sov.at.
Ermäßigungen für Schüler, Studenten, Ö1 Clubmitglieder.

 Downloads: PA_Abokonzert2_2014 (33.5 kB)
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Der vielseitig Begabte: Daniel Behle kommt erstmals mit einem Liederabend nach Stuttgart

Daniel Behle, Antonio Caldara ‒ Ein unbekannter Meister, ein unbekanntes Werk: La concordia de‘ pianeti
Daniel Behle. Copyright: Marco Borggreve

Im Straussjahr 2014 singt er den Leukippos in „Daphne“ an der Frankfurter Oper, den Matteo in „Arabella“ bei den Salzburger Festspielen und den Henry Morosus in „Die schweigsame Frau“ an der Bayerischen Staatsoper. Nun kommt der Tenor und Komponist Daniel Behle erstmals mit einem Liederabend zu einem Galeriekonzert der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie nach Stuttgart. Der 40-jährige Hamburger wird bereits mit Richard Tauber und Fritz Wunderlich verglichen. Mit dem erfahrenen und sensiblen Liedbegleiter Marcelo Amaral präsentiert er am Sonntag, 16. November um 18 Uhr in der Staatsgalerie Stuttgart Lieder von Richard Strauss aus allen Schaffensphasen, ergänzt durch Brahms- und Liszt-Lieder.

„Beim Liederabend bin ich Schauspieler und Sänger ohne Requisiten. Das ist die reinste Form unserer Kunst. In der Oper wirkt der dicke Pinsel des Miteinanders, ich bin dazu kostümiert und deshalb nicht direkt angreifbar. Das ist leichter. Aggressionen auf der Opernbühne äußern sich oft in Handlungen. Beim Liederabend bleibt mehr in der Vorstellung des Zuschauers. Wenn Sie so wollen, ist ein Liederabend perfektes Regietheater“, äußerte Behle in einem Interview.

Als Liedsänger war er bei den Schwetzinger Festspielen, der Schubertiade, im Prinzregententheater München, in der Kölner Philharmonie, der Laeiszhalle Hamburg, dem Beethovenhaus Bonn, der Wigmore Hall London und beim Richard-Strauss-Festival Garmisch-Partenkirchen zu hören. Der Kritiker Helmut Mauró konstatierte 2011: „Behles Liederabende sind jetzt schon legendär“.

Daniel Behle tat bereits die ersten Schritte auf der Opernbühne, als er sein Gesangsstudium noch gar nicht aufgenommen hatte: Zunächst studierte er an der Hamburger Musikhochschule Schulmusik, Posaune und Komposition, später bei dem Tenor James Wagner und in der Gesangsklasse seiner Mutter Renate Behle. Als Komponist macht der vielseitig Begabte inzwischen ebenfalls von sich Reden: Seinen Ringelnatz-Zyklus (2013) brachte er im Beethovenhaus Bonn zur Uraufführung und seine Bearbeitung von Schuberts „Winterreise“ für Tenor und Klaviertrio (2013) zusammen mit dem Oliver Schnyder Trio beim Hirzenberg Festival in der Schweiz.

Um 17.15 Uhr gibt es eine Konzerteinführung.

Weitere Infos: www.ihwa.de

Karten: 0711 . 72 23 36 99, karten@ihwa.de oder www.ihwa.de

Die Galeriekonzerte sind in zwei Abonnements erhältlich.
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 IN DEN KINOS: Anrührend komisch! Donizettis Meisterwerk L’ELISIR D’AMORE mit Opernstar Bryn Terfel

Live im Kino aus dem Royal Opera House, Mittwoch, 26. November 2014 um 20.15 Uhr

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L’Elisir d’Amore. Copyright: ROH/ Catherine Ashmore

Der vielfach ausgezeichnete walisische Bass-Bariton Bryn Terfel singt zum ersten Mal im Royal Opera House den hinterlistigen Arzt Dulcamara in Donizettis Meisterwerk L’ELISIR D’AMORE. In der vergangenen Saison hat Bryn Terfel bereits als charmanter fachkundiger Gastgeber die weltweit stetig wachsende Kino-Gemeinde der Live Übertragungen in das historische Opernhaus am Covent Garden geführt und mit seinen Hintergrundkommentaren voller Esprit begeistert.

Nun steht der gefeierte Opernstar endlich auch wieder selbst auf der Bühne eines der weltbesten Opernhäuser. In Direktübertragung wird dieses Ereignis im Kinosaal zu einem ganz besonderen, unvergesslichen Operngenuss in HD-Qualität und glasklarem 5.1 Surround-Sound.

Gaetano Donizettis geniale komische Oper über das Liebesleben auf dem Land und seine Tücken wird in Laurent Pellys unglaublich witziger Inszenierung mit einer perfekten Mischung aus herzerwärmendem Gefühl und Ausgelassenheit in Szene gesetzt. Adina (Lucy Crowe), die schönste aber auch anspruchsvollste Frau im Dorf, wird von dem schüchternen Nemorino (Vittorio Grigolo) aus der Ferne verehrt und geliebt. In dem selbstgefälligen Sergeant Belcore (Levente Molnár) trifft er auf einen besorgniserregenden Rivalen. Verzweifelt wendet er sich an den fahrenden Quacksalber Dr. Dulcamara (Bryn Terfel), der ihm einen Liebestrank verkauft, welcher in Nemorino ungeahnten Mut wecken soll. Das muss natürlich zu ebenso komischen wie anrührenden Ergebnissen führen…

Der junge, italienische Dirigent Daniele Rustioni führt die Solisten, das Orchester des Royal Opera House und den Royal Opera Chorus durch einen turbulenten Abend. Die Kostüme wurden vom Regisseur selber entworfen. Das Bühnenbild schuf Chantal Thomas und das Lichtdesign übernahm Joël Adam.

LIVE aus dem Royal Opera House, 26. November 2014, 20.15 Uhr

Donizetti: L’ELISIR D’AMORE

Dirigent: Daniele Rustioni

Mit Vittorio Grigolo, Lucy Crowe, Bryn Terfel

 L’ELISIR D‘AMORE wird aus dem Royal Opera House live in folgende Kinos übertragen:

Deutschland:

Aichach Cineplex Aichach
Augsburg CinemaxX Augsburg
Bad Salzuflen Filmbühne Bad Salzuflen
Bad Soden Kult Kinobar
Berlin CinemaxX Berlin
Berlin Cineplex Titania Berlin
Berlin UCI Kinowelt Colosseum Berlin
Berlin UCI Kinowelt Eastgate Berlin
Berlin UCI Kinowelt Gropius Passagen Berlin
Bielefeld CinemaxX Bielefeld
Bochum UCI Kinowelt Ruhr Park Bochum
Bremen CinemaxX Bremen
Bretten Kinostar Filmwelt Bretten
Calw Kinostar Calw
Darmstadt Citydome Darmstadt
Dessau UCI Kinowelt Dessau
Dresden Cineplex Rundkino Dresden
Dresden UCI Kinowelt Elbe Park Dresden
Dresden UFA Kristallpalast Dresden
Duisburg UCI Kinowelt Duisburg
Düsseldorf UCI Kinowelt Düsseldorf
Esslingen Traumpalast Esslingen
Flensburg UCI Kinowelt Flensburg
Gera UCI Kinowelt Gera
Giessen Kinopolis Giessen
Halle CinemaxX Halle
Hamburg CinemaxX Hamburg Wandsbek
Hamburg UCI Kinowelt Hamburg Mundsburg
Hamburg UCI Kinowelt Hamburg Othmarschen Park
Hamburg UCI Kinowelt Hamburg Wandsbek
Hannover CinemaxX Hannover Raschplatz
Heilbronn CinemaxX Heilbronn
Heilbronn Universum Arthaus Kinos Heilbronn
Herzberg am Harz Kinowelt Herberg am Harz
Hürth UCI Kinowelt Hürth Park
Kiel CinemaxX Kiel
Koblenz Kinopolis Koblenz
Königsbrunn Cineplex Königsbrunn
Köln Cinenova Kino Köln
Krefeld CinemaxX Krefeld
Kronberg Kronberger Lichtspiele
Künzelsau Prestige Filmtheater Künzelsau
Lörrach Union Lörrach
Ludwigsburg SCALA Ludwigsburg
Magdeburg CinemaxX Magdeburg
Mannheim Cineplex Planken Mannheim
Marburg Cineplex Marburg
Mosbach Kinostar Filmwelt Mosbach
Mülheim / Ruhr CinemaxX Mülheim / Ruhr
München Gloria Palast München
Neu-Ulm Dietrich Theater Neu-Ulm
Oldenburg CinemaxX Oldenburg
Paderborn UCI Kinowelt Paderborn
Parchim Moviestar Parchim
Penzing Cineplex Penzing
Potsdam UCI Kinowelt Potsdam
Regensburg CinemaxX Regensburg
Rudolstadt Cineplex Rudolstadt
Schleswig Capitol Filmpalast Schleswig
Stuttgart CinemaxX Stuttgart an der Liederhalle
Stuttgart UFA Stuttgart
Wachtberg Drehwerk 1719
Waiblingen Traumpalast Waiblingen
Westerland Kinowelt Westerland
Wilhelmshaven UCI Kinowelt Wilhelmshaven

Die weiteren Produktionen der Saison 2014/15:

LIVE aus dem Royal Opera House, The Royal Ballet
16. Dezember 2014, 20.15 Uhr
Wheeldon: Alice’s Adventures in Wonderland
NEUPRODUKTION
LIVE aus dem Royal Opera House

29. Januar 2015, 20.15 Uhr
Giordano:: Andrea Chénier
Dirigent: Antonio Pappano
Mit Jonas Kaufmann, Eva-Maria Westbroek
LIVE aus dem Royal Opera House

24. Februar 2015, 20.15 Uhr
Wagner: Der fliegende Holländer
Dirigent: Andris Nelsons
Mit Bryn Terfel
LIVE aus dem Royal Opera House, The Royal Ballet

17. März 2015, 20.15 Uhr
Petipa: Schwanensee
LIVE aus dem Royal Opera House

01. April 2015, 20.15 Uhr
Weill: Rise and Fall of the City of Mahagonny
Dirigent: Mark Wigglesworth
Mit Anne Sofie von Otter, Willard White, Christine Rice
LIVE aus dem Royal Opera House, The Royal Ballet

05. Mai 2015, 20.15 Uhr
Ashton: La Fille mal gardée
LIVE aus dem Royal Opera House

10. Juni 2015, 20.15 Uhr
Puccini: La Bohème
Dirigent: Dan Ettinger
Mit Anna Netrebko, Joseph Calleja
LIVE aus dem Royal Opera House

05. Juli 2015, 15.45 Uhr
Rossini: Guillaume Tell
Dirigent: Antonio Pappano
Mit Gerald Finley, John Osborn

Weitere Informationen unter: www.rohkino.de  . http://www.roh.org.uk/cinemas
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 Internationale Hip-Hop Stars mit Münchner Rundfunkorchester

 PULS Festival als „Bestes Indoor Festival“ Europas nominiert

 „PULS oder Klassik“? Weil das „oder“ in der jüngsten UKW-Diskussion schon immer ein Missverständnis war, wird beim PULS Festival 2014 das „und“ betont: Erstmals in der über zehnjährigen Geschichte des Festivals wird das Münchner Rundfunkorchester im Studio 1 mit auf der Bühne stehen – zusammen mit den amerikanischen Rappern von Deltron 3030 und der deutschen Artpop-Sängerin Mine.

 PULS, das junge Programm des Bayerischen Rundfunks, lädt Ende November knapp 2.000 junge Besucher ins Funkhaus ein, um in den historischen Orchesterstudios anspruchsvollen Pop, Hip-Hop und Indie live zu präsentieren. Eines der Highlights in diesem Jahr ist die Zusammenarbeit des Münchner Rundfunkorchesters mit der von Kritikern und Fans geschätzten Formation Deltron 3030 – einer Hip-Hop-Supergroup mit den US-Rappern Dan The Automator, Del The Funky Homosapien und dem kanadischen DJ Kid Koala. „Unsere Musikerinnen und Musiker sind stets auch neugierig auf Grenzgänge. Wir freuen uns sehr darauf, das PULS Festival bereichern zu können – sozusagen mit ‚Klassik am PULS‘“, sagt Orchester-Managerin Veronika Weber. Das Rundfunkorchester wird auch die Mainzer Künstlerin Mine bei ihrer Show am Festival unterstützen.

 Und das ambitionierte Konzept, jedes Jahr neue nationale und internationale Acts gleichberechtigt mit einigen der besten Bands aus Bayern auf die Bühne zu stellen, wird nun auch über die Grenzen Deutschlands hinaus goutiert: Das PULS Festival ist bei den renommierten European Festival Awards in Groningen als „Bestes Indoor Festival“ Europas nominiert. Wer sich am Voting beteiligen will: Unter www.eu.festivalawards.com/vote  kann abgestimmt werden.

 Exklusiver Ticket-Vorverkauf: Wer dabei sein will, muss schnell sein – das Festival ist meist innerhalb weniger Tage ausverkauft. Um Nicht-Münchnern den Zugang zu Tickets zu erleichtern, gibt es vor dem eigentlichen Vorverkauf einen exklusiven Vor-Vorverkauf in ausgesuchten Locations in ganz Bayern.

 Dieser findet – eine Woche vor dem eigentlichen Verkaufsstart – vom 03. bis 08. November in folgenden Partner-Locations statt:

 Traunstein: Metropolitan und Büro Monta Music
Nürnberg: Monobar und Club Stereo
Würzburg: Plattenladen H2O und Herr Pfeffer
Burghausen: Brett und Faden Shop
Regensburg: Alte Mälzerei

 Das PULS Festival steht seit der Gründung für große Entdeckungen in der Popmusik. Noch bevor sie richtig durchstarteten, spielten in den Orchesterstudios des Bayerischen Rundfunks u.a. bereits La Brass Banda, Casper, Crystal Fighters, Kofelgschroa und die Schlachthofbronx. Welche Künstler die PULS Musikredaktion neben Deltron 3030 und der viel beachteten Newcomerin Mine, die derzeit in der Musik-TV-Sendung Startrampe ausführlich vorgestellt wird, dieses Jahr eingeladen hat, wird am 31. Oktober verraten.

 Der allgemeine Vorverkauf beginnt am 10. November.
Karten sind dann für 29,90 Euro bei MünchenTicket und bei BRticket erhältlich.

Das PULS Festival
29. November
Funkhaus des Bayerischen Rundfunks, München
Einlass: 19.00 Uhr

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DIE DONNERSTAG-PRESSE (23. OKTOBER 2014)

Für Sie in den Zeitungen gefunden. Die DONNERSTAG-PRESSE (23. OKTOBER 2014)

München
Nadja Michael über die Titelrolle von Leos Janaceks “Die Sache Makropulos
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Met spielt Klinghoffer-Oper unter Polizeischutz

An der New Yorker Metropolitan Opera hatte John Adams’ Opernoratorium “The Death of Klinghoffer” Premiere – unter Protest. Es ist ein Stück, das in den USA unter Antisemitismusverdacht steht.
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Wien/ Musikverein
So soll die Oktoberrevolution klingen
Riccardo Chailly und das Gewandhausorchester Leipzig plädierten für Schostakowitschs Zwölfte und ließen Bruckner dunkel schimmern, Nikolaj Znaider glänzte in Beethovens Violinkonzert
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Barock auf Eis
Ein Treffen mit Cecilia Bartoli
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München/ Gärtnerplatztheater im Prinzregententheater
Gerhard Siegel über “Peter Grimes” im Prinzregententheater
Premiere des Staatstheaters am Gärtnerplatz
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Die Oper “Peter Grimes” von Benjamin Britten im Prinzregententheater
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Wien
Eugen Onegin – Lyrische Szenen in der Kammeroper Wien
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München/ Prinzregententheater
Szenische Überfülle um einen einsamen Peter Grimes im Münchner Prinzregententheater
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Frankfurt
Die perfekte Einheit
ie jungen Ensemblemitglieder Louise Alder und Björn Bürger springen in der Oper Frankfurt beim Liederabend ein, und wie! Am Klavier: Helmut Deutsch.
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Mailand
Conductor Chailly: Appeasing La Scala’s ‘gods’ with Italian opera
http://uk.reuters.com/article/2014/10/22/uk-music-chailly-idUKKCN0IB0H820141022

Tao Dance Theatre’s Unyielding Power
http://bachtrack.com/de_DE/review-tao-dance-theatre-sadler%27s-wells-october-2014

LSO/Pappano review – digging deep into powerful emotions Barbican, London
Pappano brings nobility to a celebration of Panufnik and brilliantly evokes Strauss’s pride, anger and bea
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Glyndebourne
The Turn of the Screw (Glyndebourne Tour)
Jonathan Kent’s peerless production of Britten’s ghost opera, impeccably revived
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New York
Weitere Reviews zu “Klinghoffer”
Met Opera’s ‘Death of Klinghoffer’ is a compassionate feat
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Despite the protests and an uneven staging, Met’s powerful “Klinghoffer” makes a devastating impact
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The Death of Klinghoffer
http://likelyimpossibilities.blogspot.co.at/2014/10/the-death-of-klinghoffer.html

To See Is to Know
This production makes it clear: John Adams’s opera is neither anti-Semitic nor anti-Israel. It does not condone terrorism.
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Metropolitan Opera stifles free exchange of ideas about a propaganda opera
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Chicago
Kraemer opens MOB season with well-tempered Mozart
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Berlin
Theaterberufe: Wenn ein Tänzer alle Hände voll zu tun bekommt
25 Jahre war Oliver Wulff beim Staatsballett Berlin auf der Bühne zu erleben. Heute arbeitet er in der Compagnie als Ballett-Inspektor und ist die Schnittstelle zwischen den verschiedenen Abteilungen.
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Sprechtheater

Hildesheim
Das Lattenkreuz der Katholiken
Bei seiner Fangemeinde gilt der Filmregisseur Wenzel Storch als “der deutsche Terry Gilliam”. Nun inszeniert er erstmals Theater: einen psychedelischen Trip in die katholische Aufklärungsliteratur.
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Ausstellungen/ Kunst

Wien/ Dorotheum
Millionen für alte Meister
Mit einem Gesamtergebnis von 9,4 Millionen Euro haben alte Meister dem Wiener Dorotheum vorgestern die zweitbeste Versteigerung in der Geschichte des Auktionshauses gebracht.
http://www.nachrichten.at/nachrichten/kultur/Millionen-fuer-alte-Meister;art16,1525752

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Unter’m Strich

Seuchenängste
Hysterie und Beschwichtigungen in Zeiten von Ebola
http://www.nzz.ch/feuilleton/seuchenaengste-1.18409100

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INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 23. OKTOBER 2014)

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 23. OKTOBER 2014)

WIENER STAATSOPER live at home in “Ultra High Definition” * Auftakt mit “Ariadne auf Naxos” unter Christian Thielemann

 Nachdem es der Wiener Staatsoper in Zusammenarbeit mit Samsung im Mai 2014 (“Nabucco” mit KS Plácido Domingo in der Titelpartie) als Erste gelungen ist, Premiuminhalte weltweit über Internet in “Ultra High Definition” (UHD) live zu übertragen, bietet nun das Haus in der Saison 2014/2015 neben 47 ausgewählten Vorstellungen in HD auch regelmäßige Übertragungen im neuen Qualitätsstandard: Insgesamt 11 Aufführungen werden im Angebot von WIENER STAATSOPER live at home in UHD zu empfangen sein.

 Den Auftakt zu insgesamt elf UHD-Übertragungen in der laufenden Saison bildet “Ariadne auf Naxos” am Donnerstag, 23. Oktober 2014 unter der musikalischen Leitung von Christian Thielemann und mit KS Soile Isokoski in der Titelpartie, KS Johan Botha als Bacchus, Daniela Fally als Zerbinetta, Sophie Koch als Komponist, Jochen Schmeckenbecher als Musiklehrer und Ksch Peter Matic als Haushofmeister; gefolgt von “Tannhäuser” am Sonntag, 2. November 2014 unter der musikalischen Leitung von Peter Schneider und mit Robert Dean Smith in der Titelpartie, Camilla Nylund als Elisabeth, Kwangchul Youn als Hermann, Christian Gerhaher als Wolfram und Iréne Theorin als Venus.

 Neu ins Livestream-Angebot aufgenommen sind die Vorstellungen von “La traviata” am 16. Dezember 2014 sowie “Don Carlo” am 25. Februar 2015:

Beide werden sowohl in UHD als auch in HD übertragen werden * für Jahresabonnenten von WIENER STAATSOPER live at home also Bonus-Übertragungen.

 Samsung lädt weltweit alle Nutzer eines Samsung UHD-TV-Gerätes ein, sich die UHD-Livestreams bis Jahresende (d. h. bis inkl. “Die Fledermaus” am 31. Dezember) kostenlos anzusehen. Das gesamte Programm ist unter http://staatsoperlive.com  abrufbar, wo auch die HD-Livestreams um EUR 14,- sowie die Abo-Angebote erhältlich sind (UHD-Termine anbei).

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 Mikko Franck dirigiert die Neuproduktion von “Elektra” an der Wiener Staatsoper

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Mikko Franck

 Der finnische Dirigent Mikko Franck, der zuletzt mit großem Erfolg die Premierenproduktion von “Lohengrin” im April 2014 leitete, übernimmt die von Franz Welser-Möst zurückgelegten Dirigate von Richard Strauss’”Elektra”-Premiere am 29. März 2015 sowie der Reprisen am 1., 4., 7. und 11. April. Die Vorstellung am 16. April dirigiert Peter Schneider.

In der Neuproduktion von Uwe Eric Laufenberg verkörpert KS Nina Stemme die Titelpartie, Anna Larsson die Klytämnestra, Anne Schwanewilms die Chrysothemis und KS Falk Struckmann den Orest.

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WIEN/ BURGTHEATER: FREITAG PREMIERE “DANTONS TOD”

Dantons Tod spielt in einer der düstersten Zeiten der Französischen Revolution: es herrscht die Guillotine. Die Ideale des Aufbruchs in eine neue Zeit drohen sich in ihr Gegenteil zu verkehren. Gnadenlos werden politisch Andersdenkende oder die eigene Machtposition bedrohende „Feinde“ der Revolution vor das Tribunal gestellt, das nur zwei Urteile kennt: Freispruch oder Tod. 1835 nutzte der junge Büchner – selbst in unruhigen Zeiten lebend – diesen historischen Hintergrund, um in seinem Drama existenzielle Fragen zu stellen: Kann es ein gerechtes politisches System geben, in dem jeder einzelne Mensch ein gutes, selbstbestimmtes Leben führen kann? Ist der Mensch zum friedlichen Zusammenleben fähig? Oder existiert in jedem von uns das „Tier“, das bereit ist, zu töten, wenn es um den eigenen Vorteil geht?

Mehr Info

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Joachim Meyerhoff, Jasna Fritzi Bauer, Adina Vetter, Aenne Schwarz. Foto: Barbara Zeininger

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Adina Vetter, Joachim Meyerhoff. Foto: Barbara Zeininger
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WIEN/ Haus der Musik am Samstag, 25. Oktober um 19 h ; KONZERT IN MEMORIAM NELLY BOSCHKOWA

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Zählkarten bei freiem Eintritt!
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HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER MÜNCHEN

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Pre-Gathering zum „Vorecho 2014“

 CLASS-Germany.de, Klassik.TV, musik heute, Rondo und Kruger Media laden Sie herzlich am Samstag, den 25. Oktober von 17 bis 18:30 Uhr ins Foyer der Hochschule für Musik und Theater München ein. Bei Drinks und Knabbereien bietet das Pre-Gathering zum „Vorecho 2014“ am Vorabend der diesjährigen ECHO Klassik-Verleihung die Möglichkeit, sich in entspannter Atmosphäre auszutauschen und über neue Ansätze der Vermittlung von klassischer Musik zu diskutieren.

 Termin: Samstag, den 25. Oktober 2014

Uhrzeit: 17 bis 18:30 Uhr

Location: Hochschule für Musik und Theater

- Foyer -

Arcisstraße 12, 80333 München

 Die gemeinsame Initiative von Klassikmedien und CLASS, der Zusammenschluss der unabhängigen Produzenten, Label, Tonmeister und Vertriebe, bietet außerdem allen Gästen die Möglichkeit, sich zu vernetzen.

 Im Anschluss laden wir Sie zum Vorecho Konzert-mit Preisträgern des ECHO Klassik ein. Die Künstler des kammermusikalischen Programms sind das Berolina Ensemble, die Solisten Stephan Schardt (Violine), Tianwa Yang (Violine) und Jin Ju (Piano), das Ensemble Blumina, das fabergé-quintett, das Leipziger Streichquartett, der Posaunist Fabrice Millischer sowie das Kontrabass Sextett Bassiona Amorosa.

 Bitte teilen Sie uns mit, ob Sie zum Pre-Gathering und/oder zum Konzert kommen möchten.

 Eine Anmeldung ist möglich unter:

vorecho@kruger-media.de
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BREGENZ: Festspiele und Kongresskultur mit neuem Technikchef: Wolfgang Urstadt folgt 2015 auf Gerd Alfons

Wolfgang Urstadt - neuer Technikchef Bregenzer Festspiele / Kongresskultur Bregenz ab Juni 2015
Gerd Alfons

 Bregenzer Festspiele und Kongresskultur Bregenz erhalten ab 1. Juni 2015 planmäßig einen neuen technischen Leiter. Die Wahl fiel auf den aus Erzhausen (D) stammenden Wolfgang Urstadt, der seit dem Jahr 2004 Technikdirektor der Oper Graz ist. Der 1966 geborene Zimmerer und Bühnenmeister folgt auf den langjährigen Technikdirektor Gerd Alfons, der im September nächsten Jahres in Ruhestand geht.

 Insgesamt haben sich 21 Personen namhafter nationaler und internationaler Institutionen auf die im Mai veröffentlichte Stellenanzeige beworben, die Bewerbungsfrist endete am 30. Juni. Laut Ausschreibung war eine Persönlichkeit gesucht, die neben einer entsprechenden technischen Fachkenntnis unter anderem „Kommunikationsstärke, Sozialkompetenz und Liebe zum Theater“ mitbringt. Wie in der Vergangenheit auch, wird der Technikchef bei der im Alleineigentum der Stadt Bregenz befindlichen Kongresskultur Bregenz GmbH angestellt werden und ist neben dem technischen Veranstaltungsbetrieb außerhalb der Festspielsaison in Personalunion auch für die technischen Belange der Bregenzer Festspiele GmbH verantwortlich.

 Das Auswahlgremium bestand aus der ab Jänner 2015 amtierenden Festspielintendantin Elisabeth Sobotka, dem kaufmännischen Direktor der Bregenzer Festspiele und von Kongresskultur Bregenz Michael Diem sowie Gerhard Stübe, Direktor von Kongresskultur Bregenz. Die Bewerbungsgespräche fanden in der ersten Oktoberhälfte statt. An der Finalrunde nahmen außerdem der Aufsichtsratsvorsitzende von Kongresskultur Bregenz Michael Rauth sowie Festspielpräsident Hans-Peter Metzler teil. Die Entscheidung fiel einstimmig.

 Ein Vierteljahrhundert fürs Theater unterwegs

Wolfgang Urstadts beruflicher Werdegang am Theater begann vor 25 Jahren als Beleuchter und Bühnenhandwerker im Frühjahr 1989 am Staatstheater Darmstadt am dortigen Schauspielhaus. Zuvor arbeitete er als Zimmerer bei einem internationalen Baukonzern. Es folgten Tätigkeiten zunächst als Bühnenmeister und später als technischer Leiter am Rhein-Main-Theater Niedernhausen sowie in selber Funktion bei der Neue Metropol Bremen Theaterproduktionsgesellschaft. Im Jahr 2000 übernahm Urstadt die technische Leitung des Schauspielhauses Graz, im Jahr 2004 wurde er technischer Leiter der Oper Graz. Der verheiratete Vater von vier Kindern folgt auf Technikdirektor Gerd Alfons, der nach der kommenden Festspielsaison in den Ruhestand geht und dieses Jahr sein 30-jähriges Dienstjubiläum in Bregenz feiert. (presse.bregenzerfestspiele.com)

 „Ein bestens vorbereitetes Haus“

„Das hohe technische und künstlerische Niveau, die Seebühne und deren in jeder Hinsicht außerordentliche Größe sowie die geographische Lage von Bregenz waren für mich wesentliche Gründe für eine Bewerbung. Ich freue mich bei den Festspielen und bei Kongresskultur auf ein gutes Arbeitsumfeld mit einem motivierten Team sowie auf die vorhandene große Fachkompetenz. Und natürlich möchte ich in Vorarlberg eine neue Heimat für mich und meine Familie finden“, erklärt Wolfgang Urstadt. „Wir freuen uns sehr, mit Wolfgang Urstadt einen erfahrenen und ausgewiesenen Experten im Bereich der Veranstaltungs- und Theatertechnik gewonnen zu haben. Er übernimmt ein bestens vorbereitetes Haus und wird sowohl für die Bregenzer Festspiele als auch Kongresskultur Bregenz die technischen Herausforderungen mit viel Weit- und Umsicht meistern. Herzlich Willkommen in Bregenz!“, sagt Michael Rauth, Aufsichtsratsvorsitzender der Kongresskultur Bregenz GmbH.

 Kongresskultur schafft unvergessliche Ereignisse

Kongresskultur Bregenz ist ein mehrfach ausgezeichneter und europaweit führender Dienstleister für Konzeption, Planung und Umsetzung von hochwertigen Veranstaltungen, die zum Großteil im Festspielhaus Bregenz und auf der Seebühne stattfinden. Zusammen mit den rund 200.000 Besuchern der Bregenzer Festspiele strömen jährlich rund 400.000 internationale Gäste in das direkt am Bodensee gelegene Veranstaltungszentrum im Dreiländereck zwischen Schweiz, Deutschland und Österreich. Laut den Verantwortlichen ist das Ziel, aus Tagungen, Kongressen sowie kulturellen und gesellschaftlichen Anlässen unvergessliche Ereignisse entstehen zu lassen.

 2015 Turandot am See, Hoffmanns Erzählungen im Festspielhaus

Die Bregenzer Festspiele eröffnen 2015 ihre erste Spielzeit unter der Intendanz von Elisabeth Sobotka mit der Oper Turandot von Giacomo Puccini als Spiel auf dem See. Als Oper im Festspielhaus gelangt Hoffmanns Erzählungen von Jacques Offenbach zur Aufführung. Im Rahmen der Orchesterkonzerte stehen Werke der beiden Opernkomponisten sowie von Luciano Berio, Johannes Brahms, Felix Mendelssohn Bartholdy und Franz Schubert auf dem Programm sowie erstmals in Österreich Miroslav Srnkas neuestes Orchesterwerk No Night No Land No Sky. Das Symphonieorchester Vorarlberg spielt die Wesendonck-Lieder von Richard Wagner sowie Johannes Brahms’ Symphonie Nr. 4 e-Moll.

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Richard-Strauss-Tage an der Semperoper vom 6. bis 23. November – Dresdner Premiere der »Arabella« am 7. November

 Die Semperoper Dresden nahm den 150. Geburtstag von Richard Strauss zum Anlass, den Komponisten das ganze Jahr 2014 über mit einem hochkarätigen Programm zu ehren.

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Daphne”: Lance Ryan, Ladislav Elgr, Marjorie Owens. Foto: Matthias Creutziger

Zum Abschluss dieses Jubiläumsjahre werden vom 6. bis 23. November die »Richard-Strauss-Tage« in Dresden gefeiert. Die drei Strauss-Opern »Daphne«, »Arabella« – eine Koproduktion mit den Osterfestspielen Salzburg, die am 7. November ihre Dresdner Premiere feiert – sowie »Capriccio« sind während der Festtage in exquisiter Besetzung zu erleben. So werden unter anderem Anja Harteros, Renée Fleming, Hanna-Elisabeth Müller und Thomas Hampson an der Semperoper zu Gast sein. Der zweiteilige Ballettabend »Legenden« vereint in einer Hommage an Richard Strauss Neukreationen des belgischen Choreografen Stijn Celis sowie des ehemaligen Ballettdirektors des Bolschoi Balletts Alexei Ratmansky. Ein Symphoniekonzert der Sächsischen Staatskapelle mit Renée Fleming und unter der Leitung von Christian Thielemann, ein Liederabend mit Thomas Hampson sowie die von der Staatskapelle live begleitete Filmvorführung des berühmten Stummfilms »Der Rosenkavalier« aus dem Jahr 1926 – damals an der Semperoper uraufgeführt und von Richard Strauss selbst dirigiert – ergänzen das Programm und machen die »Richard-Strauss-Tage« zu einem einzigartigen Erlebnis.

 https://www.semperoper.de/schwerpunkt/strauss.html

Termine

»Daphne« am 6., 9. & 15. November 2014

 »Arabella« Koproduktion der Semperoper Dresden und der Osterfestspiele Salzburg
Ausstattungspartner Rudolf Wöhrl AG
Premiere 7. November 2014

10. November 2014
»Capriccio« am 16. & 19. November 2014

 »Legenden – Hommage an Richard Strauss« (Ballettabend)
am 8., 12., 14. & 17. November 2014

 »Der Rosenkavalier« – Stummfilm mit Live-Musik am 11. November 2014

 Liederabend mit Thomas Hampson am 18. November 2014

 2. Kammerabend der Sächsischen Staatskapelle am 20. November 2014

 4. Symphoniekonzert der Sächsischen Staatskapelle Dresden am 23. November 2014

 »Richard Strauss und die Sächsische Staatskapelle« – Wissenschaftliche Tagung im Hotel Taschenbergpalais Kempinski, Dresden vom 9. bis 11. November 2014

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WIEN/ BENEFIZKONZERT

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RHEINOPER DÜSSELDORF: Premiere: „AIDA“ von Giuseppe Verdi am Freitag, 28. November, um 19.30 Uhr im Opernhaus Düsseldorf

 Die Kunst, mit der Verdi das dramatische, konfliktreiche und sehr persönliche Schicksal der äthiopischen Sklavin Aida innerhalb einer machtgetriebenen Gesellschaft zuspitzt, hat seit dem triumpha¬len Erfolg der Uraufführung 1871 in Kairo nichts von ihrer Faszination verloren. Die Deutsche Oper am Rhein präsentiert am Freitag, 28. November, im Düsseldorfer Opernhaus eine Neuproduktion von Giuseppe Verdis „Aida“ und lädt herzlich zur Premiere ein.

 Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Axel Kober stehen international erfahrene Solisten wie Morenike Fadayomi (Aida), Sergej Khomov (Radamès), Boris Statsenko (Amonasro), Thorsten Grümbel (Il Re), Susan Maclean (Amneris) und Adrian Sâmpetran (Ramfis), der Chor und Extrachor der Deutschen Oper am Rhein sowie die Düsseldorfer Symphoniker für die musikalische Kraft unseres Ensembles.

 Regisseur Philipp Himmelmann stellt die persönlichen Beweggründe der Figuren in den Mittelpunkt seiner Inszenie¬rung. Abseits der großen Tableaus und Aufmärsche ist es Aida selbst, die die emotionale Kraft der Oper bestimmt: Als Gefangene in einem fremden Land, hin und her gerissen zwischen der Liebe zu Radamès und der Loyalität zu ihrem Volk und Vater, erscheint ihr der Tod schon früh als einziger Ausweg aus dem persönlichen Leid. Das Bühnenbild von Johannes Leiacker und die historischen, mit größter Handwerkskunst gefertigten Kostüme von Gesine Völlm erinnern an die Entstehungszeit der Oper um 1870 und den von Faszination und imperialer Distanz geprägten westlichen Blick auf den Orient.
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OPER HALLE: Premiere „Arabella“

Lyrische Komödie in drei Aufzügen [Semiszenische Aufführung]
Libretto von Hugo von Hofmannsthal | Musik von Richard Strauss

 Premiere am 7. November um 19.30 Uhr in der Oper Halle

 Die Oper Halle lädt am Freitag, den 7. November um 19.30 Uhr zur Premiere von Richard Strauss’ Oper „Arabella“ in einer semiszenischen Aufführung in die Oper Halle ein.

Mit einer weiteren Komödie wollten der Komponist Richard Strauss und der Dichter Hugo von Hofmannsthal in ihrer sechsten und letzten gemeinsamen Oper »Arabella« an den Erfolg des »Rosenkavalier« anknüpfen. Als »durchaus moderne Figur« bezeichnete Hofmannsthal seine Protagonistin. Er betonte dabei, dass »die Atmosphäre der ›Arabella‹ unserer Zeit schon sehr nahe« sei, da sie »gewöhnlicher, natürlicher, ordinärer« sei als die des »Rosenkavalier«. Strauss’ und Hofmannsthals »Arabella« ist ein Abbild der Gesellschaft zwischen den beiden Weltkriegen am Vorabend einer neuerlichen Katastrophe: Als Hofmannsthal 1929 an seinem Libretto arbeitete, stand eine erneute Weltwirtschaftskrise vor der Tür. Der verarmte und spielsüchtige Graf Waldner versucht, seine ältere Tochter mit einem reichen Mann zu verheiraten. Arabella widersteht allen Avancen, die ihr von reichen Männern der Gesellschaft gemacht werden, bis der Gutsbesitzer Mandryka ihr Herz gewinnen kann, der – unverdorben von allen gesellschaftlichen Manierismen – aus den böhmischen Wäldern zu ihr kommt. Die Nostalgie des Librettos durchzieht Richard Strauss’ Musik, die die Zerrissenheit der Figuren und deren Leben in einer trügerischen Welt des schönen Scheins spiegelt, die in der Aufführung der Oper Halle aus heutiger Sicht ironisch gebrochen wird.

 Musikalische Leitung: Josep Caballé-Domenech | Szenische Einrichtung: Axel Köhler

Ausstattung: Petra Ziegenhorn | Choreinstudierung: Jens Petereit

 Mit: Anke Berndt (Arabella), Ines Lex (Zdenka), Ulrich Burdack (Graf Waldner), Gundula Hintz (Adelaide), Karsten Mewes (Mandryka), Ralph Ertel (Matteo), Christina Rümann (Fiakermili) u.a.

Chor der Oper Halle & Staatskapelle Halle

 Karten zum Preis von 16,- bis 38,- Euro (erm. 8,- Euro) sind an der Theater- und Konzertkasse erhältlich.

 Weitere Termine: So., 30.11.2014 (1. Advent), 15.00 Uhr | Sa., 13.12.2014, 19.30 Uhr (letzte Aufführung)

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Premiere „Brundibár“

Oper in zwei Akten für Kinder | Musik von Hans Krása

Libretto von Adolf Hoffmeister | Theresienstädter Fassung (1943)

Deutsche Textfassung von Frank Harders-Wuthenow und Matthias Harre

 Premiere am 5. November um 10 Uhr in der Oper Halle

Die Oper Halle lädt am 5. November um 10 Uhr zur Premiere der Kinderoper „Brundibár“ in die Oper Halle ein. Mit der 1938 entstandenen Kinderoper von Hans Krása und Adolf Hoffmeister bringt der Kinder- und Jugendchor der Oper Halle sein erstes eigenes Opernprojekt auf die Bühne. Aufgrund der jüdischen Wurzeln der Autoren konnte das 1938 / 1939 für einen Wettbewerb geschriebene Stück erst 1942 in einem jüdischen Waisenhaus in Prag heimlich uraufgeführt werden. Hans Krása war bereits einige Monate zuvor in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert worden. Als ihm Rudolf Freudenstein, der Sohn des Waisenhausdirektors, der die Uraufführung einstudiert hatte, nachfolgte, schleuste er den Klavierauszug ins Lager. Daraus rekonstruierte Krása die Partitur und passte sie auf die verfügbaren Instrumentalisten an. Die über 50 offiziellen und zahlreichen inoffiziellen Vorstellungen in Theresienstadt zeugen von der Bedeutung des Werks, das den internierten Kindern durch die Freude am Mitmachen oder Zuschauen etwas Ablenkung und Hoffnung schenken konnte. Erzählt wird eine Geschichte über Solidarität und den Sieg des Guten über das Böse: Zwei in Armut lebende Geschwister wollen für ihre kranke Mutter Milch kaufen und sich das nötige Geld mit dem Singen von Liedern auf dem Marktplatz verdienen. Doch der um sein Monopol fürchtende Drehorgelspieler Brundibár verjagt sie. Durch die Unterstützung mehrerer Tiere und vieler anderer Kinder gelingt es den Geschwistern schließlich, sich gegen Brundibár durchzusetzen und der Mutter durch das verdiente Geld helfen zu können.

 Musikalische Leitung: Josep Caballé-Domenech/ Peter Schedding | Inszenierung: Matthias Hüstebeck Bühne und Kostüme: Stephanie Dorn | Einstudierung Kinder- und Jugendchor der Oper Halle: Peter Schedding | Olaf Schöder (Brundibár) und Mitglieder des Kinder- und Jugendchors der Oper Halle

 Mit freundlicher Unterstützung der Freunde der Oper und des Balletts Halle e.V.

Karten zum Preis von 8,- Euro (erm. 5,- Euro) sind an der Theater- und Konzertkasse erhältlich.

 Weitere Termine: Do., 6.11., 10.00 Uhr | So., 9.11., 11.00 Uhr (10.15 Uhr Einführung, Operncafé) | Di., 11.11.2014, 10.00 Uhr | So., 11.1.2015, 15.00 Uhr (14.15 Uhr Einführung, Operncafé) | Mi., 14.1., 10.00 Uhr | Di., 17.3., 10.00 Uhr | Di., 21.4., 9.30 Uhr und 11.00 Uhr | Mi., 24.6., 10.00 Uhr

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Weimar: 27. Tage Neuer Musik in Weimar 29. Oktober bis 1. November 2014

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Thema: Frankreich – Deutschland

 Mit der Themenwahl „Frankreich – Deutschland“ soll der seit Anfang der 1990er Jahre von den Klang Projekten Weimar initiierte Austausch zwischen Musikern beider Länder intensiviert werden. So wird dem Messiaen-Schüler Allain Gaussin, dessen Werke schon mehrfach im Festival vertreten waren, ein Porträtkonzert gewidmet, bei dem er mit deutschen Musikern zusammenarbeitet und als Doppelbegabung auch seine poetischen Texte vorträgt. Zu den Mitwirkenden gehört das Sonar-Quartett aus Berlin, das den Preis der Deutschen Schallplattenkritik erhielt.

Zum 88. Geburtstag von Francis Dhomont, einem der Urväter der „Musique concrète“, gibt es ein Konzert mit Kompositionen, die zwischen 1984 und 2006 entstanden sind. Er ist seit 2005 Ehrenpatron der Klang Projekte Weimar und übernimmt als „Composer in Residence“ selbst die Klangregie!

Hans Tutschku (Harvard-University, Boston), der zehn Jahre in Frankreich wirkte, hat im Sommer 2013 mit der Violoncellistin Séverin Ballon im IRCAM in Paris Aufnahmen gemacht und Modelle entwickelt, die unter dem Titel „Exploration“ im Rahmen eines Konzertes „Violoncello & Live-Elektronik“ uraufgeführt und neben Werken von Kaija Saariaho, Iannis Xenakis, Shintaro Imai und Georges Aperghis erklingen werden.

Zu einer weiteren Kooperation soll es im Programm „Alltagsgegenstände im Konzert“ kommen, in dem sich das seit 33 Jahren bestehende „Ensemble für Intuitive Musik Weimar“ auf Klangobjekte von Olivier Toulemonde bezieht, der sich seit 1994 auf live-elektronische Interaktionen spezialisiert hat.

Das 2008 von internationalen Solisten gegründete Ensemble Berlin PianoPercussion stellt in dieser reizvollen instrumentalen Kombination Werke von Luc Ferrari, Hans Tutschku, Brice Pauset, Franck Bedrossian und Helmut Zapf gegenüber.

Um die Begegnung mit verschiedenen ästhetischen Positionen geht es auch in einem „Elektroakustischen Konzert“ mit Werken von Philippe Mion, Ludger Brümmer, Hans Tutschku und Francois Bayle.

Veranstaltungsorte sind das Jugend- und Kulturzentrum „mon ami“ und das Studio für elektroakustische Musik mit seinem Lautsprecherorchester.

 Die veranstaltenden Klang Projekte Weimar wurden inmitten der Friedlichen Revolution vor 25 Jahren gegründet, „um frei von ideologischer Beeinflussung eigenständig für zeitgenössische Musik einzustreten“, sagt Musiker und Organisator Michael von Hintzenstern.

Thomas Janda

www.neue-musik-thueringen.de

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 HARMONIA CLASSICA, KONZERT AM SAMSTAG, 6. DEZEMBER 2014, 15.30 Uhr

Deutschordenskirche – Singerstraße 7, 1010 Wien

 Stimmungsvoller Advent

 mit Musik von Johann Sebastian BACH – Alexander BLECHINGER – Dagnija GREIZA – Georg Friedrich HÄNDEL – Maximilian KREUZ – Walter SCHARF u. a.

 Vorgetragene Texte von Ingrid Heinisch, Gerty Ederer u. a.

 Eine bunte Mischung von Advent- und Weihnachtsliedern, Arien gemischt mit ansprechenden Instrumentalstücken und stimmungsvollen Texten wartet auf Sie!

Sopran: Anna Kornfeind
Mezzosopran: Annamaria König
Tenor: Alexander Blechinger
Baß: Apostol Milenkov
Violince: Yuliya Lebedenko
Violoncello: Angela Kail
Orgel: Hikaru Yanagisawa

 Schöne alte und neue Musik – Interessant, abwechslungsreich und harmonisch!

 Kartenbestellung um 20 € unter der Tel: 01/804 61 68, Fax: 01/802 01 13 oder e-mail: musik@harmoniaclassica.at
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