Der Neue Merker

DIE MITTWOCH-PRESSE (17. SEPTEMBER 2014)

Für Sie in den Zeitungen gefunden. Die MITTWOCH-PRESSE (17. SEPTEMBER 2014)

OMV neuer Generalsponsor der Wiener Staatsoper
Mehr Info

Wien/ Staatsoper
Patricia Petibon: “Ich umarme immer das Licht”
Die Sopranistin kehrt als Massenets “Manon” an die Wiener Staatsoper zurück
Mehr Info

Wien/ Staatsoper
Mensch, Meyer!
Ist denn die Wiener Staatsoper mit Aussatz und mit stinkendem Unrat behaftet?
http://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article132326328/Mensch-Meyer.html
Die Loyalität und das Gewissen
Mehr Info
De Billy über Meyer: “Unehrlichkeit und Illoyalität”
Der französische Dirigent verlässt die Wiener Staatsoper
Mehr Info
Staatsoper: Noch ein Dirigent verlässt das Haus
Bertrand de Billy steht nicht mehr zur Verfügung. Die Zusammenarbeit mit Meyer war von Beginn weg schwierig.
Mehr Info

Frankfurt
Sie singen auf Leben und Tod
“Sirenen” in der Oper Frankfurt
Mehr Info
Entropie der Geschlechter – Rolf Riehms „Sirenen”-Oper in Frankfurt uraufgeführt
Mehr Info

Rostock
DOV: Droht Rostock endgültig die kulturelle Abholzung?
Mehr Info

Göteborg
So geht Oper – Premiere der Hochzeit des Figaro im Göteborger Opernhaus
Mehr Info

Wer ist Ihr liebster Sänger 2014?
http://www.opernwelt.de/publikumslieblinge-sanger/

Berlin/ Musikfest
Tag des Horns
http://www.tagesspiegel.de/kultur/musikfest-berlin-tag-des-horns/10704660.html

Kloster Eberbach
Und schon wieder Händels Zeitalter
Abschlusskonzert Rheingau-Musikfestival
Mehr Info

Beim Instrument lieber Pop als Klassik
read more

London
Xerxes, ENO/London Coliseum, review: ‘charming’
The ENO’s piquant production of Handel’s Xerxes had opera stagings that matched its witty lightness of touch and perceptive historical sensibility
read more

Xerxes review:
Hytner’s staging remains fresh and fluid Coliseum, London
Alice Coote brings tremendous vocal swagger to this ENO revival of Handel’s comic opera
http://www.theguardian.com/music/2014/sep/16/xerxes-review-alice-coote-eno

Xerxes opera review: Revival shows how much of a handle
Nicholas Hytner’s had on Handel
read more

Xerxes (London Coliseum)
Nicholas Hytner’s ageless production of Handel’s delicious comic opera returns in a strongly-cast revival
read more

Noch ein „Rigoletto”-Nachtrag
Rigoletto review
a startlingly physical slant on Verdi’s tragic jester Royal Opera House, London There is powerful chemistry between Simon Keenlyside and Aleksandra Kurzak, though the opera’s dramatic and musical climaxes are not always in sympathy
read more

Opera Holland Park unveils its 2015 season
At last we know what will be playing in London’s canopied opera house next summer. It’s been worth the wait.
read more

Last Night of the London Proms: A Sonic Potpourri
Mehr Info

New York
American Ballet Theater Starts a YouTube Channel
read more

Boston
Odyssey Opera delivers Korngold premiere
read more
Odyssey Opera glows in belated Boston premiere of Korngold’s “Die tote Stadt” –
read more

Los Angeles
Nachtrag zur “Traviata”
L.A. Opera starts season with a ‘Traviata’ decked out in Art Deco
http://www.ocregister.com/articles/opera-635093-well-performance.html

Queensland
The Perfect American review: New Philip Glass production an opera Disneyland
Mehr Info

Philip Glass opera shatters Disney myth
read more

Sprechtheater

Wien/ Josefstadt
Peter Turrini: “Meine ganze Literatur ist eine Art Zurückschreierei
Der österreichische Dramatiker feiert nächste Woche 70. Geburtstag
Mehr Info

Berlin
Gorki Berlin: Sich an den Kragen gehen
“Erotic Crisis” im Gorki-Theater
Mehr Info

Wiesbaden
Ja, mach nur einen Plan
Die erste Premierenrunde der Intendanz von Uwe Eric Laufenberg am Staatstheater Wiesbaden ist vorbei: Mit einer arg bemühten „Dreigroschenoper” und einem extrem introvertierten „Baumeister Solness”.
Mehr Info

Ausstellungen/ Kunst

“Mein Job war, Kunst teuer zu machen”
Tobias Meyer, Ex-Starauktionator von Sotheby’s, gab in Wien Einblick in das Top-Segment des Kunstmarkts.
http://kurier.at/kultur/kunst/mein-job-war-kunst-teuer-zu-machen/86.049.636
Der Dirigent mit dem Hammer
Mehr Info
________________________
Unter’m Strich

Studie bestätigt triste soziale Lage für Künstler
Mehr Info

Wenn man dann der Leidtragende dieser Situation wird, wo alles entstellt und aufgebauscht wird…”
Was bei der Berichterstattung über den Tod von Joachim Fuchsberger vergessen wurde
Mehr Info

ORF-Show: Shitstorm gegen Larissa
Auf der ORF-Seite gehen die Wogen hoch
http://www.oe24.at/tv/ORF-Show-Shitstorm-gegen-Larissa-Marolt/157967505

Diese Seite drucken

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 17. SEPTEMBER 2014)

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 17. SEPTEMBER 2014)

OMV neuer Generalsponsor der Wiener Staatsoper

Mit der OMV hat die Wiener Staatsoper ab der Saison 2014/2015 neben Lexus einen neuen Generalsponsor: Der Vertrag zwischen der OMV und der Direktion der Wiener Staatsoper wurde soeben auf zunächst drei Jahre abgeschlossen.

 ”Zwischen der OMV und der Wiener Staatsoper gibt es eine lange und fruchtbare Zusammenarbeit. Mit Generaldirektor Gerhard Roiss und dem OMV Management hatten wir immer schon ein sehr freundschaftliches Verhältnis und freuen uns deshalb besonders, dass die OMV nun die Wiener Staatsoper als Generalsponsor begleiten und diese finanziell nachhaltig unterstützen wird. Gleichzeitig ermöglicht diese neue Verbindung eine gegenseitige Bereicherung auf internationaler Ebene. Und es ist ein starkes Zeichen, dass gerade in Zeiten wie diesen ein großes österreichisches Industrieunternehmen als wesentlicher Partner einer großen österreichischen Kulturinstitution auftritt“, so Staatsoperndirektor Dominique Meyer.

 Gerhard Roiss, OMV Generaldirektor: “Die Wiener Staatsoper ist eine Kulturinstitution von Weltrang. Sie ist Botschafterin des kulturellen Renommees von Österreich sowie von Wien als Stadt der Musik.

Internationale Spitzenleistungen benötigen jedoch auch ein starkes finanzielles Fundament. Die OMV hat sich als international erfolgreiches Unternehmen mit österreichischen Wurzeln daher entschlossen, ihre Partnerschaft mit der Wiener Staatsoper zu verstärken und Generalsponsor des Hauses zu werden. Wir möchten die Vorstellungen der Wiener Staatsoper möglichst vielen Menschen zugänglich machen und freuen uns auf eine intensive Zusammenarbeit.”

 Die OMV ist seit Herbst 2013 auch Hauptsponsor des Livestreaming-Angebots WIENER STAATSOPER live at home und unterstützt die Wiener Staatsoper seit vielen Jahren als Donator. Kulturaustausch und die Förderung des kulturellen Dialogs stehen im Mittelpunkt der Kultursponsoringaktivitäten des internationalen, integrierten Öl- und Gasunternehmens mit Sitz in Wien.

__________________________________________________________________

HAMBURG SOLL DEUTSCHLANDS MUSIKSTADT NR.1 WERDEN

 

Hamburg soll Deutschlands Musikstadt Nummer 1 werden, – das fordert nicht etwa die Kultursenatorin, sondern die Handelskammer in einem umfangreichen “Standpunktepapier Musikstadt Hamburg”:

 ARTIKEL IM HAMBURGER ABENDBLATT

Die Messlatte für die Musikstadt Hamburg hängt ab sofort, etwa zwei Jahre vor der geplanten Fertigstellung der Elbphilharmonie, auch konzeptionell sehr hoch: “Es muss unser Anspruch sein, nicht nur Deutschlands Hafen-, sondern auch Deutschlands Musikstadt Nummer eins zu sein. Dieses Ziel ist anspruchsvoll, aber nicht unrealistisch.” Diese Ansage machte Handelskammer-Hauptgeschäftsführer Hans-Jörg Schmidt-Trenz – schöne Idee – im Merkur-Saal, benannt nach dem römischen Gott für Handel, Reichtum und Gewinn…..

 Das Standpunktepapier – fast 80 Seiten – gibt es im Wortlaut hier:
MEHR INFO

__________________________________________________________________________________

OPER FRANKFURT: OPER TO GO SOWOHL NACH FEIERABEND (AFTER WORK) ALS AUCH ZU SPÄTER STUNDE (LATE NIGHT) IM PROGRAMM DER OPER FRANKFURT

Seit der Spielzeit 2013/14 präsentiert die Oper Frankfurt unter dem Motto JETZT! Oper für Dich eine Vielzahl von neuen Veranstaltungen im Rahmen ihres erweiterten Vermittlungsprogramms, darunter auch Oper to go – After Work, eine Reihe für Zuschauer, die nach Feierabend noch Lust auf klassische Musik und einen Drink in lockerer Runde haben. Im Holzfoyer soll so die ungezwungene Begegnung mit der Welt der Oper ermöglicht werden, und zahlreiche Zuschauer haben in der vergangenen Saison von diesem Angebot Gebrauch gemacht. Nun steht Oper to go – After Work zum ersten Mal in der Spielzeit 2014/ 15 auf dem Spielplan der Oper Frankfurt, und zwar am

Donnerstag, dem 25. September 2014, um 19.00 Uhr im Holzfoyer (Saaleinlass um 18.30 Uhr).

Das Programm steht unter dem Motto Starke Frauen. Mal verliebt, mal intrigant, mal grausam – so präsentieren sich die unterschiedlichsten Vertreterinnen des „schönen Geschlechts“ in der Oper. Und wer weiß, vielleicht macht die Veranstaltung den Zuschauern Lust auf mehr und zieht den Besuch einer Vorstellung im Opernhaus nach sich?

Unbenannt
Katharina Ruckgaber. Foto: Mark Noormann

Zu den Mitwirkenden von Oper to go – After Work am 25. September 2014 zählen Angehörige des Ensembles und des Opernstudios der Oper Frankfurt, darunter die Sopranistinnen Juanita Lascarrao und Katharina Ruckgaber sowie der Bariton Björn Bürger. Am Klavier begleitet werden die Künstler von Solorepetitorin In Sun Suh.

Bis auf dieses aktuelle September-Programm werden alle After Work-Veranstaltungen dieser Saison an einem anderen Tag, aber zeitnah im Rahmen der Reihe Oper to go – Late Night um 22.00 Uhr wiederholt. Dann haben Operneinsteiger und Opernliebhaber ab 19 Jahren zu später Stunde die Gelegenheit, die Welt des klassischen Bühnengesangs kennenzulernen.

Karten für Oper to go – After-Work und Late-Night zum Preis von jeweils € 15 (12,5% Vorverkaufsgebühr werden nur im externen Vorverkauf erhoben) inklusive Freigetränk sind in unseren bekannten Vorverkaufsstellen, per Ticket-Hotline 069 – 212 49 49 4 oder online unter www.oper-frankfurt.de erhältlich.

Weitere Veranstaltungen im Rahmen von Oper to go in der Spielzeit 2014/15:

Late Night Freitag, 14. November 2014, 22.00 Uhr

After Work Montag, 24. November 2014, 19.00 Uhr

After Work Donnerstag, 15. Januar 2015, 19.00 Uhr

Late Night Freitag, 30. Januar 2015, 22.00 Uhr

After Work Mittwoch, 18. März 2015, 19.00 Uhr

Late Night Samstag, 25. April 2015, 22.00 Uhr

jeweils im Holzfoyer der Oper Frankfurt
__________________________________________________________________

MÜNCHEN: GÄRTNERPLATZTHEATER STARTET HEUTE

das Gärtnerplatztheater startet die neue Saison am 17. September mit dem rauschenden Operettenfest DIE ZIRKUSPRINZESSIN in der Inszenierung von Staatsintendant Josef E. Köpplinger im Circus Krone. Sie erleben das Traumpaar der Operette, Alexandra Reinprecht als Fürstin Fedora Palinska und Daniel Prohaska als Mister X, in der Rolle des Pelikan Robert Meyer, den Direktor der Volksoper Wien, und viele mehr. Die musikalische Leitung hat Karsten Januschke.

Der Vorverkauf für die Vorstellungen der gesamten Spielzeit hat bereits begonnen!

 _______________________________________________________________

 MIT STRAUSS IN CHINA. OPER LEIPZIG ZU GAST BEIM „BEIJING MUSIC FESTIVAL“

Das Jahr 2014 steht ganz im Zeichen des Komponisten Richard Strauss. Auch China feiert das Strauss-Jahr. Eines der wichtigsten Kulturereignisse Asiens, das „BEIJING MUSIC FESTIVAL“ widmet seine 17. Saison vom 9. bis 31. Oktober 2014 dem 150. Geburtstag des erfolgreichsten Komponisten seiner Zeit. Die Oper Leipzig wurde dazu eingeladen und präsentiert dem chinesischen Publikum am 19. UND 20. OKTOBER IM POLY THEATRE BEIJING die Leipziger Produktion von „ARIADNE AUF NAXOS“.

Ariadne auf Naxos_Oper Leipzig_Foto Tom Schulze (2)
Ariadne auf Naxos”. Foto: Tom Schulze

Zum ersten Mal wird „Ariadne auf Naxos“ auf einer chinesischen Bühne zu sehen sein. Karoline Grubers Inszenierung, die im Jahr 2008 die Leipziger Premiere feierte, stellt die einzige szenische Produktion des 23 Tage dauernden Festivals dar, dessen 19 Veranstaltungen von Oper, Sinfoniekonzerten, Kammermusik, Liederabenden bis hin zu Crossover Musik reichen. Das Leipziger Ensemble tritt unter dem Dirigat seines ersten ständigen Gastdirigenten Matthias Foremny in der chinesischen Hauptstadt auf. Orchester des Abends ist das China Philharmonic Orchestra.

Foremny ist als regelmäßiger Gast dem Rundfunksinfonieorchester Berlin, dem MDR Sinfonieorchester und dem Finnish Radio Symphony Orchestra Helsinki verbunden. Er ist Preisträger des ECHO Klassik 2012 für die beste solistische Konzerteinspielung.

Weitere Gäste und Veranstaltungen beim diesjährigen 17. Beijing Music Festival sind die Münchner Philharmoniker unter Andris Poda, das Montreal Symphony Orchestra unter Kent Nagano mit Olga Peretyatko, das Orchestre de Paris unter Paavo Järvi mit Nicolas Angelich am Piano. Gegründet wurde das BMF im Jahr 1998. Künstler wie u.a. Krzysztof Penderecki, Daniel Barenboim, Anne Sofie Von Otter, Christoph Eschenbach, Riccardo Muti oder Lang Lang waren bereits zu Gast beim BMF. Anliegen des Festivals ist es, einem breiteren Publikum klassische Musik und Kultur näher zu bringen.

Weitere Informationen über das Beijing Music Festival: http://www.bmf.org.cn/en/program.php
___________________________________________________________________

 TANZ / Im Portrait: Apollonia Holzer – eine junge Österreicherin in Amerika

Portrait-Fofografin.Luba Aichmaier
Apollonia Holzer. Portrait: Ljuba Aichmaier

Ihr Lebensweg ist so ungewöhnlich wie spannend: Geboren  in St. Peter/Au, NÖ, aufgewachsen mit sieben Geschwistern am elterlichen Bauernhof, gelang der Österreicherin Apollonia Holzer der Sprung von der Bauerntochter und ehemaligen Ordensschwester über den großen Teich zur Tänzerin, Choreografin und Trainerin in New York. Am 11. September tanzte sie um 8.15 in der Früh mit über 100 Tänzern am Lincoln Center Platz in Memory to 9/1; die Aufführung wurde live im Fernsehen übertragen.

Wie sind Sie zum Tanz gekommen?

„Schon als Kind liebte ich Bewegung und Sport. Ich erinnere mich, dass ich als Kind, wenn  im TV das Neujahrskonzert übertragen wurde, versucht habe im Wohnzimmer wie die Balletttänzerinnen im Fernsehen zu tanzen. Später als Jugendliche tanzte ich Acrobatic, Rock`n Roll, sowie Volkstanz. Ich liebte es mich im Raum wie der Wind zu bewegen. Als Kind sah ich diese Bewegung in der Natur.

Nach einer Lehre als Bürokauffrau trat ich in den Orden der Don Bosco Schwestern, Salesianer, ein. Das Ordensleben zeigte sich mir in verschiedenen Blickwinkeln. Was mich besonders in meiner Ordenszeit prägte war das achtsame, respektvolle Zusammenleben. Dann auch durch Gebet und Meditation immer wieder neu in die Gottesverbindung einzutauchen und die täglichen Aktivitäten von dieser Präsenz durchdringen zu lassen. Meine Tätigkeit im Orden war die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen. So besuchte ich das Kolleg für Sozialpädagogik. Während meiner Arbeit als Sozialpädagogin machte ich die vierjährige Ausbildung für tänzerische Bewegungserziehung nach Rosalia Chladek in Wien und Straßburg. Für den Orden arbeitete ich im Internat als Sozialpädagogin, war für die Gestaltung von Festen mit Tanz, Musik und Theater und die Arbeit in verschiedenen Pfarren wie  in Stams und St.Paulus in Innsbruck zuständig, wo es mir ein Anliegen war den Raum zu schaffen, wo sich jedes Kind entsprechend seinen Fähigkeiten ausdrücken kann.

Ich hatte die Möglichkeit verschiedene Ausdrucktanz-Workshops von Angelika Szlezak zu besuchen. Das war der erste inspirierende Kontakt mit Tanz. Ich begann zu choreographieren und tanzte in Gottesdiensten und verschiedenen Veranstaltungen. In dieser Zeit fand ich durch die Bewegung immer mehr den Zugang zu mir selbst und zu meiner Kraft. Diese Kraft und die Leidenschaft zum Tanz öffneten mir eine Tür, die ich mir als Kind niemals vorstellen hätte können. Bewegung und Tanz befreite mich von eigenen Strukturen, die mein Leben hemmten. Ich war vor allem sehr schüchtern, weil ich als vorletztes von 8 Kindern geboren wurde. Diese Zeit brachte eine große Veränderung in mein Leben, denn der Tanz stärkte mein Auftreten und Selbstbewusstsein.“

Was sind die wichtigsten Meilensteine in Ihrem Leben?

„Meine Eltern hatten einen Bauernhof, das Leben dort war sehr einfach und arbeitsreich. Wir hatten nicht viel. Ich lernte mit wenig auszukommen und im Wenigen das Potenzial für das Große zu sehen. Wenn man etwas will, kann man es schaffen. Es war wie eine treibende Kraft, die mich durch das Leben trug. Und wenn ich jetzt auf der Brooklyn Bridge stehe, kommt in mir ein unheimliches Gefühl der Dankbarkeit hoch. Als Kind sehe ich mich auf dem Feld arbeiten und jetzt hier als Erwachsene stehe ich in NY auf der Bühne als Tänzerin. Das Leben öffnet Türen und ich bin dankbar, dass ich den Mut hatte diese Schritte zu machen.

Ein weiterer Meilenstein war das Ordensleben. Zuerst die Auseinandersetzung mit der Religiosität, die Suche nach dem Sinn des Lebens, tiefen Frieden und Einheit, die mich später zu einer tiefen Spiritualität führte, wo jede Religion ihren Ausgangspunkt, Zugang und Verbindung zueinander hat. Spiritualität schließt nicht aus, es verbindet miteinander. Sobald Struktur und Regeln über dem Sein stehen, wird Macht zum Anker, wir verlieren die Verbindung, die Botschaft. Dann wird die Vielseitigkeit, die aus dem Eins-Sein entspringt, zur Trennung. Ich war immer eine Suchende. Die Zeit in New York lehrte und lehrt mich, dass was ich im Orden hörte umzusetzen: Vertrauen, dass das Leben es gut mit mir meint und alles da ist was ich brauche.“

LIncoln Center 2014-08-05 at 1.56.14 AM
Copyright: Paul Pillitteri

Ehrlich und treu zu ihrer persönlichen Berufung traf sie 1998 den Entschluss nach 14 Jahren aus dem Orden auszutreten. Der Weg öffnete sich für Apollonia Holzer in Richtung nach New York. Sie nahm Training in den verschiedenen Tanztechniken wie Graham, Limon, Horton und schloss die Tanzpädagogenausbildung in Simonsontechnik ab. Während dieser Zeit choreographierte und tanzte sie in einer “Student showcase” in Dancespace, sowie in der Dance Company Firewalkers mit Maura Lee. Die Liebe zum Tanz weckte in ihr eine tiefe Neugierde für Bewegung und Körperarbeit. So lernte sie Pilates und Gyrokinesis-Gyrotonic kennen, absolvierte dann 2001 die entsprechenden Ausbildungen in Manhattan: Pilates (Matte und Geräte) an der Kelly Kane School of Core Integration und Gyrokinesis bei Juliu Horwath, sowie Gyrotonic in Movement Beyond bei Yang Ah. Zurück in Österreich besuchte sie in Graz eine dreijährige Ausbildung zur Shiatsu-Praktikerin in der Internationalen Shiatsu-Schule und erweiterte ihr Wissen durch Prana-Vita und Craniosacraltherapie, sowie durch zahlreiche Workshops in NY mit Bonnie Bainbridge Cohen BMC, Eric Franklin, Irene Dowd (Anatomie) und zahlreichen Workshops in body somatic-awareness.

Ab 2001 begann sie in Wien zu arbeiten, unterrichtete Pilates, Gyrotonic/Gyrokinesis und gab verschiedene Körperbehandlungen in Fitnesscentern in Gruppen und Einzelstunden. Weiters unterrichtete sie als Dozentin bei Bolzano Danza, dem renommierten Tanzfestival in Südtirol. Sie schrieb ihr eigenes Pilates-Manuskript und gab Ausbildungen zum Pilates Trainer in Italien und Wien. Gleichzeitig leitete sie viele Bewegungs- und Tanzworkshops in Meran/Italien und Wien. Der Wunsch zurück nach New York zu gehen wurde intensiver;  2004 wurde ihr das durch ein Arbeitsvisum an der Kelly Kane School of Core Integration als Bewegungstherapeutin ermöglicht. In der nächsten Zeit pendelte sie zwischen New York und Wien und bereicherte ihr Wissen und Können auf beiden Kontinenten. Von 2007 bis 2011 arbeite sie dann im eigenen Studio sowie in verschiedenen Tanz und Fitness Studios in Wien. Sie  leitete zahlreiche Bewegungs- und Tanzworkshops, choreographierte und performte in Wien (Don Bosco Haus) und Innsbruck.

Seit 2011 lebt und arbeitet sie wieder in NY;  choreographiert und tanzt mit Omega Dance-Company in NY, Laurie DeVito, Jennifer Pollack.

Wieso sind Sie nach New York gegangen?

„Als ich mich entschieden habe aus dem Orden auszutreten, wollte ich nicht gleich als Sozialpädagogin in einer Einrichtung tätig sein. Ausland, Tanz und eine andere Sprache für ein Jahr war mein Fokus. Die Schwägerin von meinem Arbeitskollegen aus der Pfarre St.Paulus in Innsbruck lebte in Long Island/NY und suchte jemand für die Kinder. Das war das Öffnungstor für NY, die Welt des Tanzes. Zuerst besuchte ich die Graham Schule, dann hatte ich ein Studentenvisum im ehemaligen Tanzstudio Dance Space, wo ich die Ausbildung bei Lynn Simonson für Simonson Technique absolvierte. Ich hatte mit 34 meine erste Ballettstunde. Mit diesem Alter hören schon viele mit dem Tanzen auf. 1998 begann ich mein erstes intensives Tanztraining. Ich habe sehr hart und viel an mir arbeiten müssen. Eine Aussage von meiner Modern-Tanzlehrerin war, dass man keine Chance hat  jemals auf einer Bühne zu stehen, wenn man als Kind keinen Ballettunterricht hatte. Das war eine große Herausforderung für mich nicht das Handtuch zu werfen. Es hat mich aber gestärkt, hinzusehen, was ich mit Tanz und durch den Tanz möchte. Ich habe nicht aufgegeben und am 19. Februar 2014 habe ich mit Martha Champman ein Duett zu live Musik von Beethoven im Lincoln Center aufgeführt.“ (Anmerkung der Redaktion: siehe http://www.germanforum.org/)

Was ist Ihnen am wichtigsten: Tänzerin, Choreografin, Trainerin zu sein?

„Ich unterrichte seit 14 Jahren Pilates und Gyrotonic. Sehe ich es als eine Abfolge von Übungen, dann langweilt es mich. Sehe ich es als eine Bewegung, die Dynamik, Zeit, Raum und den Prozess verbindet, dann erlebe ich es als Tanz und choreografiere. Ich liebe es mich der Bewegung hinzugeben und mich von der Musik durch Raum und Zeit tragen zu lassen. Ich sehe etwas oder sitze in der U-Bahn und werde inspiriert für eine Choreographie. Manchmal läuft es wie ein Film bereits vor meinen Augen ab. Da trete ich immer in eine andere Form des Bewusstseins ein. So ist ein Tanzstück in der U-Bahn geboren, als ich die Mensch betrachtete und mich fragte, warum entsteht in mir zu jedem ein anderes Gefühl. Das Tanzstück heißt: „Who are you without your story?“

Tanzen und Choreographieren, beides beflügelt mich. Als Trainerin bringe ich durch Bilder, Vorstellungen Menschen in eine andere Wahrnehmung. Durch den Tanz berühre ich die Menschen in einer ganz anderen Weise, ich nehme sie mit in eine andere Welt, eine Welt, die in jeden von uns lebt.“

„Ich habe sehr viel Wertvolles in der Tanzpädagogischen Ausbildung von Rosalia Chladek gelernt. Der Zugang zu den Gesetzmäßigkeiten der Bewegungen, der Ansatz und die Ausführung und die Musikalität in der Bewegung auszudrücken.“

Was machen Sie zur Entspannung? Haben Sie ein Hobby?

„Ich tanze, sitze, stehe, gehe, versuche einfach mich dem Sein hinzugeben. In solchen Augenblicken entspanne ich mich. Wenn ich ein Tanztraining nehme, mich dem Tanz hingebe und das Gefühl habe, mich im Raum und Zeit auszudehnen und aufzulösen, da entspanne ich mich. Ich trete aus der Welt des Denkens in eine Welt der Wahrnehmung. Ich entspanne mich auch in meiner Arbeit, wenn ich  z.B. Behandlungen als Shiatsu-Massage gebe: im Jetzt zu sein, als Zeugin für das was passiert, dass sind unheimlich schöne und entspannende Augenblicke.

Eine andere meiner Leidenschaften ist das Töpfern. Auch hier erlebe ich oft wie Zeit und Raum sich auflösen und plötzlich passiert, dass der Ton mit meinen Fingern tanzt und Form annimmt.“

Wie lautet Ihr Lebensmotto?

„Das Leben ist eine ständige Suche. Lebe Dein Leben mit Achtsamkeit, Respekt, Demut und Dankbarkeit. Am Ende meines Lebens möchte ich sagen können, ich habe mein Leben gelebt.“

Welche nächsten Projekte sind geplant?

„Zurzeit arbeite ich mit einer Choreographin hier in New York und sowie an meinen eigenen Tanzstücken. Meine letzten Tanzstücke waren “Leben und Tod im Raum und der Raum dazwischen”, “ Behind the shape”; Kommende sind “Who are you without your story”, “Connection” und “Time”.

Was sind Ihre Wünsche für die Zukunft?

„Mein Wunsch ist es in New York ein ganzheitliches, künstlerisches, spirituelles Zentrum zu gründen.“

Ira Werbowsky

 __________________________________________________________________________

HEUTE PREMIERE IM THEATER IN DER JOSEFSTADT.  Peter Turrini – Uraufführung C’est la vie – Eine Revue

Premiere: 17. September 2014

Theater in der Josefstadt

Regie: Stephanie Mohr Bühnenbild: Miriam Busch Kostüme: Alfred Mayerhofer Musik, Musikalische Leitung: Wolfgang Schlögl Teaser: Jan Frankl

Mit Hilde Dalik, Susanna Wiegand, Marcello De Nardo, Thomas Mraz, Erich Schleyer, Wolfgang Schlögl


Hilde Dalik, Erich Schleyer, Susanna Wiegand, Foto: Barbara Zeininger


Foto: Barbara Zeininger

Mehr Fotos aus dieser Produktion im Album Schauspiel/ Sprechtheater, Album 18

_________________________________________________________________________

Programmtipp Wien: 28. 10. im Cafe Prückl

Unbenannt

___________________________________________________________________ 

SCHAUSPIELHAUS WUPPERTAL

In Wuppertal startet die neue Schauspiel-Intendanz mit der Österreicherin Susanne Abbrederis, die sich zuletzt als Chefdramaturgin am Wiener Volkstheater verantwortlich zeichnete. Am 28. September 2014 wird die zukünftige Spielstätte des Schauspiel-Ensembles der Wuppertaler Bühnen mit der Inszenierung „Die schöne Müllerin eröffnet:

 DIE SCHÖNE MÜLLERIN
Liederzyklus von Wilhelm Müller und Franz Schubert

Ein Abend für neun SchauspielerInnen

Am Flügel: Christoph Schnackertz

Premiere am 28. September 2014, 18.00 Uhr

In der Eröffnungsinszenierung des Schauspiels der Wuppertaler Bühnen kommt das gesamte Ensemble zum Einsatz und begibt sich auf die Suche nach dem romantischen Ideal der Liebe: Wo sind wir und wo gehen wir hin? Können wir im „digitalen Heute“ unser Glück finden? Und: Wie können wir denn leben ohne einen Liebestraum, ohne eine Vision und Hoffnung für zukünftige Tage? Eine Reise an den Rand, eine Kreation, ein Beginn.

Mit: Tinka Fürst, Philippine Pachl, Julia Reznik, Thomas Braus, Uwe Dreysel, Miko Greza, Daniel F. Kamen, Konstantin Shklyar und Stefan Walz

Regie: Jos van Kan, Bühne: Jan Ros, Kostüme: Dorien de Jonge, Musikalisches Arrangement: Marlijn Helder, Musikalische Einstudierung: Christoph Schnackertz, Dramaturgie: Susanne Abbrederis

Die nächsten Termine im Oktober:

01., 04., 08., 09., 11., 31. Oktober 2014; jeweils 19.30 Uhr
05. Oktober 2014 um 16.00 Uhr

________________________________________________________________

WIEN/ MOSKAU: Ausstellung „Tales of 2 Cities“ des Jüdischen Museums Wien in Moskau eröffnet

Foto 2a
Bildmitte: Margot Klestil-Löffler, Österreichische Botschafterin in Moskau und Danielle Spera, Museumsdirektorin Jüdisches Museum Wien. Foto: Jüdisches Museum

Gestern Abend wurde im Museum für Moderne Kunst in Moskau die Ausstellung „Tales of 2 Cities“ – eine Kooperation des Jüdischen Museums Wien, der Menschenrechtsgesellschaft „Memorial“, dem Österreichischen Kulturforum Moskau und dem Moskauer Museum für Moderne Kunst – im Beisein zahlreicher Ehrengäste eröffnet. Präsentiert wurden Werke der KünstlerInnen Zenita Komad and the Unity Operators, Ekaterina Shapiro-Obermair, Hans Weigand aus Wien und Olga Jitlina, Haim Sokol, Alisa Yoffe aus Moskau. Die Arbeiten entstanden aus einer künstlerischen Auseinandersetzung mit Objekten aus den Sammlungen des Jüdischen Museums Wien und der Sammlung der Menschenrechtsgesellschaft „Memorial“, die einerseits die Geschichte und Geschichten dieser Museumsbestände künstlerisch reflektieren, andererseits aber wieder neue Geschichten erschaffen. Sowohl das Jüdische Museum Wien als auch das „Memorial“ in Moskau verfügen über zahlreiche Bestände und Objekte, die wichtige Dokumente zur Geschichte darstellen. Viele dieser historischen Zeugnisse haben einen sehr intimen Hintergrund und sind mit ganz individuellen, persönlichen Schicksalen verbunden. Gestiftet, geschenkt, vererbt – die Herkunft dieser Bestände sind so verschieden wie die Objekte selbst.

Die Ausstellung speist sich aus historischen Quellen, versteht sich jedoch nicht als historische Schau, sondern in erster Linie als künstlerisches Projekt. Die von Astrid Peterle vom Jüdischen Museum Wien kuratierte Ausstellung läuft von 16.9. bis 5.10.2014 in Moskau und wird ab 20. Jänner 2015 in Wien im Museum Judenplatz im Rahmen der von Danielle Spera ins Leben gerufenen Reihe Jewish Museum Contemporary zu sehen sein.

____________________________________________________________

 

 

 

Diese Seite drucken

DIE DIENSTAG-PRESSE (16. SEPTEMBER 2014)

Für Sie in den Zeitungen gefunden. Die DIENSTAG-PRESSE (16. SEPTEMBER 2014)

Wien/ Staatsoper
Bertrand de Billy: “Es hat keinen Sinn mehr”
Der Dirigent arbeitet in der Direktion Meyer nicht mehr an der Staatsoper.
http://kurier.at/kultur/musik/bertrand-de-billy-es-hat-keinen-sinn-mehr/85.828.269
Bertrand de Billy will nicht mehr an Wiener Staatsoper dirigieren
“Das Kapitel Staatsoper ist für die Dauer der Amtszeit von Dominique Meyer für mich abgeschlossen”
Mehr Info

Wien
Staatsoper findet erste Ersatz-Dirigenten für Welser-Möst
Mehr Info

Wien/ Theater an der Wien
Nastasja im Niemandsland von vorgestern
Große Stimmen vor gähnender Leere: Die erste Opernpremiere der Saison, Pjotr Iljitsch Tschaikowskis “Charodeyka” am Theater an der Wien in der Inszenierung Christof Loys, ist zu einer durchwachsenen Sache geraten
http://derstandard.at/2000005604316/Nastasja-im-Niemandsland-von-vorgestern
Tschaikowskys “Charodeyka” verzaubert
“Charodeyka” im Theater an der Wien
Eine Rarität, die man sehen und hören sollte.
http://kurier.at/kultur/buehne/tschaikowskys-charodeyka-verzaubert/85.813.994
Charodeyka”: Die Zauberin und ihre Rätsel
Mehr Info
Wiener Auferstehung eines wilden Mädchens
Mehr Info
Die Zauberin. Eine Neuentdeckung?
http://www.operinwien.at/werkverz/tschaiko/acharod.htm

Wien/ Musikverein
Gelernt ist nicht gelernt
Das Cleveland Orchestra und Franz Welser-Möst im Musikverein
http://derstandard.at/2000005610955/Gelernt-ist-nicht-gelernt
Musikverein: Jubel für Franz Welser-Möst
Mehr Info

Linz
Welser-Möst bekommt Ehrenring des Brucknerhauses
Mehr Info

Wiesbaden
Die Frau mit wenig Schatten
Der neue Intendant Uwe Eric Laufenberg greift mit seiner ersten Wiesbadener Inszenierung hoch und überzeugt weitgehend. “Die Frau ohne Schatten” von Richard Strauss kommt weitgehend ohne Bildklischees aus.
Mehr Info

Eisenstadt
Arien von Haydn und Mozart in Eisenstadt
Mehr Info

Berlin/ Musikfest
Interview mit Olga Peretyatko, die beim Musikfest mit einem Arienprogramm zu hören sein wird
Ich bin keine Klischee-Opernsängerin”
Mehr Info

Die Preisträger des ARD-Musikwettbewerbes 2014 stehen fest
Mehr Info

Wiesbaden
Der Sänger unter den Pianisten…
… ist nach wie vor Murray Perahia. Beim Konzert beim Rheingau Musik Festival in Wiesbaden dirigierte er allerdings auch.
Mehr Info

Berlin
Dark and dour Traviata disappoints at the Staatsoper Berlin
read more

Amsterdam
Tchaikovsky’s Mazeppa at the Concertgebouw is a thrilling and captivating tale
read more

London
Nachträge zum “Otello”
Otello, Coliseum – opera review
In David Alden’s new production, Stuart Skelton’s Otello has the authority, heft and ringing tone we had hoped for, though on the first night it was occasionally constrained
read more

Otello, English National Opera, review: A flawless production from David Alden
read more
Otello review – musically magnificent but there’s an emotional vacuum at the heart of ENO’s new production Coliseum, London
With Stuart Skelton in the title role, this is the tragedy of an ordinary jealous man; it’s Jonathan Summers’s totally compelling Iago who holds centre stage
read more

Five Ballet Companies Join for Live Streaming “World Ballet Day’
read more

Chicago
‘Macbeth’ at the Harris Theater
read more
COT’s worthy revival of Bloch’s “Macbeth” undone by distracting video and unkind cuts
read more

Los Angeles
Review: L.A. Opera opens season with flat, clumsy ‘La Traviata’
read more
A’Traviata’ decked out in Art Deco
http://www.losangelesregister.com/articles/opera-604846-well-performance.html

LA Opera’s Traviata sparkles, but doesn’t quite shine
http://bachtrack.com/de_DE/review-traviata-machaidze-domingo-los-angeles-september-2014

Stettin
Noch ist Pommern nicht verloren
Der Himmel blau, das Haus weiß: Außen die Farben Pommerns, innen ein Funkloch mit blattgolden verkleideter Holztäfelung. Die Stadt Stettin hat sich eine atemberaubende Philharmonie gebaut
Mehr Info

Berlin
Crossroads” im Chamäleon Theater funktioniert nur bedingt
Die neue Show in den Hackeschen Höfen will eine wilde Mischung bieten aus Cabaret und Punk, Elektrobeats und Tanz, Schauspiel und Akrobatik. Immerhin: Artistische Höchstleistungen begeistern.
Mehr Info

München/ Deutsches Theater
Queen-Musical: Es ist schräg, es ist sexy
Das Queen-Musical „We Will Rock You” feierte in Münchens Deutschem Theater umjubelte Premiere. Eine Kritik
Mehr Info

Sprechtheater

Wien/ Theater in der Josefstadt
Turrini: Revue in der Josefstadt
Mit einer Lesung und Premiere feiert Peter Turrini seinen Siebziger in der Josefstadt.
http://www.oe24.at/kultur/Turrini-Revue-in-der-Josefstadt/157612936

Wien/ Volkstheater
Die Vögel”: Schriller Geflügel-Gospel
“Die Vögel” im Volkstheater wirken heutig, aber harmlos.
http://kurier.at/kultur/die-voegel-schriller-gefluegel-gospel/85.811.658
Tricksen bis die Götter herabsteigen
http://derstandard.at/2000005611428/Tricksen-bis-die-Goetter-herabsteigen

Berlin
Erotic Crisis” am Gorki Theater: Die Traumatherapeutin behandelt den Sex
Um den Geschlechtsverkehr wird viel Theater gemacht in unserer ach so aufgeklärten Gesellschaft. Die Regisseurin Yael Ronen blickt nun in Berlins Betten – und entdeckt Erschütterndes: sexuellen Frust.
Mehr Info
___________________________

Unter’m Strich

Schottland
Ist Unabhängigkeit auch Freiheit?
John Burnside zum schottischen Referendum
Mehr Info

Diese Seite drucken

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 16. SEPTEMBER 2014

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 16. SEPTEMBER 2014)

WIENER STAATSOPER: Tomás Netopil dirigiert “Das schlaue Füchslein” und Patrick Lange “Die Fledermaus” an der Wiener Staatsoper

Der tschechische Dirigent Tomás Netopil, der soeben mit Dvoráks “Rusalka” sein erfolgreiches Debüt am Dirigentenpult der Wiener Staatsoper gegeben hat, wird die Vorstellungsserie von Janáceks “Das schlaue Füchslein” (8., 12., 14. und 17. November 2014) anstelle von Franz Welser-Möst dirigieren.

Patrick Lange übernimmt die Vorstellungen von Strauß’ “Die Fledermaus” (31. Dezember 2014, 1., 3. und 5. Jänner 2015). Der junge deutsche Dirigent leitete zuletzt “Eugen Onegin” im März 2014 im Haus am Ring, “Die Fledermaus” dirigierte er bereits im Dezember 2010/Jänner 2011.
___________________________________________________________________

 Wiener Staatsoper erhält renommierten Sonderpreis der IBC2014 für WIENER STAATSOPER live at home

 01_Christopher Widauer, Dominique Meyer, Cho Seong
 Christopher Widauer (Projektleiter WIENER STAATSOPER live at home), Staatsoperndirektor Dominique Meyer, Seong Cho (Präsident  Samsung Electronics Austria)

 Die Wiener Staatsoper wurde am Sonntag, 14. September 2014 in Amsterdam im Rahmen der IBC (International Broadcasting Convention) Awards Ceremony mit dem *Special Award“ für ihr Projekt WIENER STAATSOPER live at home ausgezeichnet.

 Dazu Staatsoperndirektor Dominique Meyer: *Es ist nicht selbstverständlich, dass ein Opernhaus solche Pionierarbeit in der TV- und Informationstechnologie leistet. Und es ist nun eine große Ehre für die Wiener Staatsoper, alle Mitarbeiter und Partner, die an dieser Entwicklung mitgewirkt haben, einen solch renommierten Preis in diesem höchst innovativen Bereich verliehen zu bekommen.“

 Die IBC ist die führende, jährlich stattfindende internationale Veranstaltung für Fachkräfte in den Bereichen Produktion, Management und Bereitstellung von Unterhaltungs- und Nachrichten-Inhalten.

02_Dominique Meyer speech
Dominique Meyer spricht Dankesworte

Neben der Wiener Staatsoper, die den *Special Award“ erhält, wird die FIFA für ihre Innovationen bei der Übertragung der Fußball WM 2014 mit dem Jury-Preis ausgezeichnet. *Die Fußballweltmeisterschaft und die Oper haben auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam. Aber in beiden Fällen sind die Fans zutiefst bewegt und ihre Zahl ist viel zu groß, als dass eine Live-Veranstaltung sie fassen könnte. Sowohl die FIFA als auch die Wiener Staatsoper haben starke, innovative und kreative interne Teams aufgebaut, die sich um ihre jeweiligen Inhalte kümmern. Auch arbeiten sie mit führenden Unternehmen der Branche zusammen, um bei aufkommenden Technologien zu den Vorreitern zu gehören“, so Michael Lumley, Vorsitzender der IBC-Awards-Jury.

 Mit über 40 Live-Übertragungen in der Spielzeit 2014/2015, die weltweit in exzellenter Bild- und Tonqualität zuhause über Internet am Computer, SmartTV oder auf Mobilgeräten verfolgt werden können, nimmt die Wiener Staatsoper * das Opernhaus mit dem größten Repertoire der Welt *gemeinsam mit ihrem technischen Partner Samsung nun auch in diesem Bereich qualitativ und quantitativ eine Führungsrolle auf internationaler Ebene ein. Das komplette Programm ist unter www.staatsoperlive.com abrufbar, ebendort können die Livestreams zum Preis von je EUR 14,- (Abos und Paketangebote vorhanden) gekauft werden.

03_Christopher Widauer Vienna Opera, Cho Seong, Dominique Meyer Director Vienna Opera with Michael Crimp CEO IBC
 Christopher Widauer, Seong Cho, Dominique Meyer, Michael Crimp (CEO IBC)

______________________________________________________________________

DRESDEN/ Semperoper: PERSÖNLICHE NACHRICHT VON GIDON KREMER

Ein Statement von Gidon Kremer zur Programmänderung des Konzertes in der Dresdner Semperoper am 18.9.2014

Unbenannt
Gidon Kremer

Ich habe mich entschlossen, das Programm All About Gidon für die Semperoper, das im Rahmen meiner Spielzeit als »Capell-Virtuoso in residence« der Dresdner Staatskapelle geplant war, durch ein vollkommen neues zu ersetzen. Das hat verschiedene Gründe.

 Angesichts der dramatischen Ereignisse, die sich derzeit in Russland und der Ukraine abspielen, kann ich nicht gleichgültig bleiben; sie erinnern sehr stark an die Situation in Europa kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs.

 Mit dieser Änderung will ich mich nicht als Politiker in Szene setzen; ich folge vielmehr meinem Auftrag als Künstler und als Musiker, meinen Gefühlen und meiner persönlichen Einstellung mit musikalischen Mitteln Ausdruck zu geben.

 Die immense Trägheit, mit der die meisten Menschen an den Schaltstellen der Macht auf die tragischen Ereignisse reagieren, macht mich sehr betroffen. Andererseits muss ich einräumen, dass ich mich gleichermaßen hilflos fühle. Dennoch verfolge ich Tag für Tag die aktuellen Entwicklungen, und mir wird immer mehr bewusst, dass hier finstere Mächte am Werk sind.

 Ich weiß nicht, was von beidem schlimmer ist – der Machthunger der Politiker oder die Tatsache, dass die Mehrheit der Angehörigen einer Nation (wie es heute in Russland der Fall ist) von den staatlich gelenkten Medien ihres Landes manipuliert und einer regelrechten Gehirnwäsche unterzogen werden?

 Und sind die naiven Hoffnungen und Sehnsüchte der Ukrainer nicht ein Spielball in den Händen von Menschen, denen politische und finanzielle Machenschaften wichtiger sind als die Wahrheit?

 Verlassen sich die Länder des Westens mit ihren pragmatischen und defensiven Mechanismen zu leicht auf starke Worte und hypothetische Aktionen und spielen dabei »Schach mit einem Tiger«? In ihrem Bemühen um einen Kompromiss lassen sie sich doch nur von egoistischen Motiven leiten und konzentrieren sich ganz auf ihre eigenen wirtschaftlichen Interessen.

 Lassen Sie mich, lassen Sie uns in der Sprache der Musik reden. Es ist die einzige Sprache, die ich ein wenig verstehe. Für das neue Programm habe ich Werke aus der Feder führender russischer Komponistinnen und Komponisten unserer Tage ausgewählt, Sofia Gubaidulina, Leonid Desyatnikow und Alexander Raskatow, enge Freunde von mir und der Kremerata Baltica, die uns diese Stücke zugeeignet haben. Wir spielen aber auch eine Kammersymphonie von Mieczysław Weinberg, einem Komponisten, dessen Werk erstaunlicherweise bisher weder international noch in seiner russischen Heimat allzu bekannt ist. Wie seine »Vorgänger« Tschaikowsky, Mussorgsky, Schostakowitsch und Prokofiew, die zu Ikonen der klassischen Musik wurden, hinterließ Weinberg ein unschätzbares Erbe, doch seines harrt immer noch der Entdeckung. Weinbergs Musik spricht die Gefühle unmittelbar an, ein weiterer »Weckruf« für all jene unter uns, die nach bleibenden menschlichen Werten suchen.

 All diese Werke gehören zu dem, was ich als »mein« Russland bezeichne, dessen kulturelle Traditionen auf dem Gebiet der Literatur, der darstellenden Kunst, des Theaters und des Kinos mir seit der Zeit, als ich bei dem großen David Oistrach an der Moskauer Musikhochschule studierte, besonders am Herzen liegen und mir ungemein wichtig waren und sind.

 Es ist mir vollkommen klar, dass man ein Konzert nicht wirklich genießen kann, wenn sich die beteiligten Künstler nicht um eine saubere, korrekte Ausführung bemühen. Unsere Aufgabe als Musiker ist das Streben nach einer besseren Welt durch den Klang; wir versuchen, die Fantasie unseres Publikums zu bereichern und dabei stets idealistisch und unprätentiös zu bleiben. Es ist mir bewusst, dass die Welt der Kunst auch voller »Stars« ist, die nur nach Selbstdarstellung und Erfolg streben. Doch wir sollten andere Werten hoch halten und uns an jenen Musikern orientieren, die sich als Vermittler im Dienste der Werke selbst sehen.

 In diesen Tagen erleben wir stattdessen die lauten Parolen und das Getöse der Politik, die mich abstoßen. Es hat den Anschein, als seien Manipulation, materielle und politische Interessen, Lügen und Machtspiele die »Orchestrierung«, mit der eine Partei der anderen antwortet. Und es ist bedauerlich, dass sich einige hochgeschätzte Künstler in dieses Spiel einbinden lassen.

Ich kann einige meiner Kollegen nicht verstehen, die (um ihrer eigenen Bequemlichkeit willen?) diesen Stand der Dinge und die politischen Einschüchterungsversuche mittragen. Sie (wir wollen hier keine Namen nennen!) nennen das »Patriotismus«. Sie haben natürlich das Recht, ihre eigene persönliche Wahl zu treffen – doch sollte es für sie als Künstler nicht Pflicht sein, für die Wahrheit einzustehen und positive Energien zu vermitteln und zu stärken?

Für mich besteht die wahre Loyalität dem eigenen Land oder dem Publikum gegenüber darin, sich für geistige Werte einzusetzen und nicht Politikern als gefügige Marionetten zu dienen, die lauthals falsche Parolen und scheinbar machtvolle Doktrinen ausgeben, die dem Leid der Menschen und ihren Tragödien tatsächlich jedoch vollkommen gleichgültig gegenüberstehen. Außerdem schätze ich das kulturelle Erbe Russlands sehr und möchte gleichzeitig unserem Publikum andere Werte vermitteln, die eben auch zu »Russland« gehören.

Man darf nicht übersehen, dass menschliche Werte auf dem Spiel stehen, wenn Terror und Mord zur Sprache der sogenannten »Politik« werden. Musik und Kunst haben dagegen die Macht, Verständnis und Güte zu vermitteln. Angesichts der jetzigen Situation wird es meines Erachtens immer wichtiger, sich auf diese Werte zu besinnen.

Ich weiß, dass unser kleines Konzert die Weltordnung nicht verändern wird, es wird bestenfalls eine kleine Rolle im Für und Wider der kämpfenden und der verhandelnden Parteien spielen. Gleichzeitig ist es mir aber ein Bedürfnis, meiner Besorgnis und meiner Angst um die Menschen in Not Ausdruck zu verleihen, egal, ob sie sich nun in der Ukraine oder in Russland befinden mögen.

Mörder und Lügner muss man entlarven und verurteilen. Wir haben nicht die geringste Chance auf eine bessere Welt, wenn wir die Augen vor dem Terror verschließen. Wissentlich oder unwissentlich sind wir alle Teil des Prozesses, wenn wir das Leid der Menschen ignorieren. Jeder von uns hat eine Verantwortung. Und jeder von uns hat eine Wahl – entweder bleibt man gleichgültig und stumm oder man sucht einen Weg, um sich Gehör zu verschaffen.

Wir Musiker sollten uns als Friedensstifter verstehen. Unser Werkzeug ist die Musik, lassen wir sie für sich sprechen. Ich bin stolz auf Kremerata Baltica, dieses Ensemble talentierter Musiker aus unabhängigen Ländern, mit denen ich nun seit vielen Jahren arbeite, Musiker, deren Wertesystem ich teile. Ich bin sicher, dass es Menschen gibt, die ein offenes Ohr für unsere Botschaft haben und die wir damit bestärken können.

 Gidon Kremer / 12. September 2014

Donnerstag, 18. September 2014, 20 Uhr Semperoper:  »GIDON KREMER – MEIN RUSSLAND«

 Gidon Kremer, Violine und Leitung
Kremerata Baltica
Olesya Petrova, Mezzosopran

 Sofia Gubaidulina: »Reflexionen über B-A-C-H«, Arrangement für Streichorchester von Gidon Kremer

 Leonid Desyatnikov: »Russische Jahreszeiten« für Sopran, Violine solo und Streichorchester

 Gespräch mit Gidon Kremer und Leonid Desyatnikov über die aktuelle Situation in Russland

 Mieczysław Weinberg: Kammersymphonie Nr. 2 op. 147

 Alexander Raskatov: »The Seasons digest« für Kammerorchester (nach Pjotr I. Tschaikowskys »Die Jahreszeiten« op. 37b)

 Weitere Veranstaltungen mit Gidon Kremer unter:

www.staatskapelle-dresden.de

www.schostakowitsch-tage.de
________________________________________________________________

LINZ/ BRUCKNERHAUS: Franz Welser-Möst erhält den Brucknerhaus-Ehrenring

Feierliche Verleihung im Rahmen des Cleveland Orchester-Gastspiels als Orchestra in Residence

IMG_9318
Franz Welser-Möst im Kreise seiner “Clevelander”. Foto: Dr. Klaus Billand

Ehre, wem Ehre gebührt! Und diese gebührt Maestro Franz Welser-Möst allemal, hat er sich doch bereits lange Jahre in und rund um das Brucknerhaus verdient gemacht. Bürgermeister Klaus Luger wird gemeinsam mit den beiden Direktoren der LIVA, Hans-Joachim Frey und Wolfgang Lehner, den Ehrenring feierlich an Welser-Möst überreichen, wenn dieser am Donnerstag,

18. September, das dritte Mal im Rahmen des Internationalen Brucknerfestes Linz 2014 das Cleveland Orchester im Brucknerhaus dirigiert
____________________________________________________________________

 Vom 09.10.2014 bis zum 31.10.2014 findet das 17. Beijing Music Festival statt.

!cid_image002_jpg@01CFCC37
Wagners “Parsifal” beim Bejing-Festival 2013

 Zu Ehren des 150. Geburtstags von Richard Strauss, präsentiert das Festival dieses Jahr, unter anderem, die Münchner Philharmoniker unter Andris Poga am 09.10. (Eine Alpensinfonie op. 64 — am 10.10. Don Juan op. 20, Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28 und Don Quixote, op. 35),  die Leipziger Oper und das China Philharmonic Orchestra unter Matthias Foremny am 19./20.10. (Ariadne auf Naxos szenisch), das Montreal Symphony Orchestra unter Kent Nagano, mit Olga Peretyatko am 22.10.(Tod und Verklärung, Op. 24, Symphonia domestica, Op. 53, Vier letzte Lieder), das Shanghai Symphony Orchestra unter Charles Dutoit (« Elektra » konzertant am 24.10.), das China Philharmonic Orchestra unter Maestro Long Yu, mit Lu Wei an der Violine am 26.10. (Violinkonzert d-Moll op. 8, Ein Heldenleben op. 40) und das Orchestre de Paris unter Paavo Järvi, mit Nicolas Angelich am Piano am 31.10. (Also sprach Zarathustra op. 30, Burleske für Klavier und Orchester in d-Moll und Rosenkavalier-Suite).

 Das Beijing Music Festival wurde im Jahr 1998 von Maestro Long Yu, dem bedeutendsten Vertreter und führende Persönlichkeit der klassischen Musikszene Chinas, gegründet. Er ist musikalischer Leiter und Chefdirigent des China Philharmonic, Shanghai Symphony und des Guangzhou Symphony Orchestra. Das Beijing Music Festival und hat sich zu einem der wichtigsten Kulturereignisse Asiens entwickelt. Mit bedeutenden Aufführungen und Konzerten, wie der China Premiere von Richard Wagners Parsifal in einer Ko-Produktion mit den Salzburger Osterfestspielen und der Sächsischen Staatsoper Dresden unter der musikalischen Leitung von Gustav Kuhn und der Staatstheater Nürnberg Produktion von Wagners Der Ring des Nibelungen unter Philippe Auguin, zieht das Festival einige der weltweit hervorragendsten Künstler an (Krzysztof Penderecki, Daniel Barenboim, José Maria Moreno, Hanno Müller-Brachmann, Margo Drakos, Anne Sofie Von Otter, Manfred Honeck, Christoph Eschenbach, Riccardo Muti, Lang Lang, Peter Ruzicka, Vasily Petrenko, etc.) und bringt somit einem breiten chinesischen Publikum klassische Musik und Kultur näher.

 _________________________________________________________________

SPIELZEITBEGINN BEIM BAYERISCHEN STAATSBALLETT
10551669_10152741018304743_735873423704520198_o

Mehr Info
______________________________________________________________

Das korrigierte endgültige Jahresprogramm der MÜNCHNER PHILHARMONIKER >

Zum korrigierten Programm
_______________________________________________________________

Musikfest Berlin – Klassik.TV blickt hinter die Kulissen

 Aktuelle Beiträge vom Musikfest Berlin jetzt auf
https://www.klassik.tv/themen/klassiktv-info/musikfest-berlin-2014/

Winrich_Hopp_Musikfest_Berlin_bei_Klassik.TV_c_Klassik.TV
Winrich Hopp

 · Interview mit Winrich Hopp, künstlerischer Leiter Musikfest
· Backstage-Berichte mit Violinist Gidon Kremer, Pianist Pierre Laurent Aimard sowie Viololinist Leonidas Kavakos

 Im September liegt Musik in der Luft. Vor allem in Berlin, wo vom 2. bis zum 22. September der Auftakt der Konzertsaison mit dem Musikfest Berlin, einem internationalen Orchesterfestival, zelebriert wird. Klassik.TV, der erste deutsche Online-TV-Sender für klassische Musik, spricht vor Ort mit Winrich Hopp, dem künstlerischen Leiter des Musikfestes, über Höhepunkte und Besonderheiten der diesjährigen Festspieltage und begleitet Starmusiker zu Konzerten, Backstage und zu Proben.

In der Sonderreihe auf Klassik.TV dabei ist der Stargeiger Gidon Kremer, der bereits mit weltberühmten Dirigenten wie Leonard Bernstein, Herbert von Karajan und Claudio Abbado musizierte und im Rahmen des Musikfestes „in tempus preasens“ von Sofia Gubaidulina mit der Sächsischen Staatskapelle unter Christian Thielemann präsentierte. Mit dem Violinisten Leonidas Kavakos spricht Klassik.TV mit einem weiteren Geigen-Virtuosen über dessen Konzert mit dem Concertgebouw Orchestra Amsterdam unter Mariss Jansons, „Lichtes Spiel“ von Wolfgang Rihm. Einen Eindruck vom Programm gibt ein Gespräch mit Pianist Pierre Laurent Aimard über „Ausklang“, eine „Musik für Klavier und Orchester“ von Helmut Lachenmann aus dem Jahr 1985 sowie Probenaufnahmen von Aimard mit den Bamberger Symphonikern unter Jonathan Nott unter https://www.klassik.tv/themen/klassiktv-info/musikfest-berlin-2014/

„Das Musikfest Berlin ist eines der wichtigsten Ereignisse im Klassik-Jahr. Hier treffen sich renommierte internationale Orchester, Ensembles und Solisten, um gemeinsam zu musizieren, Konzerte anderer Künstler zu besuchen und über den eigenen Tellerrand zu schauen“, sagt Christian Schaaf, Gründer und Geschäftsführer von Klassik.TV.

 Der Pianist Pierre-Laurent Aimard gehört zu den interessantesten Virtuosen der Gegenwart. Nachdem er 1973 den renommierten Messiaen-Preis in Royan gewann, spielte er 18 Jahre im Ensemble intercontemporain, einem der weltweit führenden Spezialformationen für Neue Musik. Als Konzertpianist feierte er außerhalb der Neuen Musik weltweit Erfolge mit internationalen Spitzen-Orchestern und -Dirigenten wie Pierre Boulez, Christoph von Dohnányi, Daniel Harding, Nikolaus Harnoncourt, Jonathan Nott und Sir Simon Rattle. Seit 2009 ist Aimard Künstlerischer Direktor des von Benjamin Britten ins Leben gerufenen Aldeburgh Festivals. Er ist Professor an der Hochschule für Musik in Köln und am Pariser Konservatorium. Daneben hält er Vorträge und unterrichtet Meisterklassen in der ganzen Welt.

 Programmpunkte im Überblick

Interview mit Winrich Hopp, Künstlerischer Leiter Musikfest

Kurzbericht zu “in tempus preasens” von Sofia Gubaidulina mit Gidon Kremer (Violine) und der Sächsischen Staatskapelle unter Christian Thielemann (Dirigent)

Kurzbericht über “Ausklang” von Helmut Lachenmann mit Pierre-Laurent Aimard (Piano, im Gespräch) und den Bamberger Symphonikern unter Jonathan Nott (Dirigent)

Kurzbericht zu “Lichtes Spiel” von Wolfgang Rihm mit Leonidas Kavakos (Violine, im Gespräch) und dem Concertgebouw Orchestra Amsterdam unter der Leitung von Mariss Jansons (Dirigent)

 Über das Musikfest Berlin

 Das Musikfest Berlin ist ein in 2005 von den Berliner Festspielen in Zusammenarbeit mit der Stiftung Berliner Philharmoniker gegründetes, jährliches Orchesterfestival. Vom 2. bis zum 22. September umfasst es in diesem Jahr 21 Tage und 31 Veranstaltungen. 25 Orchester, Instrumental- und Vokalensembles sowie Solisten des internationalen Musiklebens präsentieren über 75 Werke von 24 Komponisten. Die Staatskapelle Berlin eröffnet mit Daniel Barenboim als Solist und Gustavo Dudamel am Dirigentenpult die Festivaltage. Highlights der drei Wochen sind neben Konzerten von Solisten und Orchestern wie Pierre Laurent Aimard, der Sächsischen Staatskapelle Dresden und dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, die Bamberger Symphoniker, die Münchner Philharmoniker, das Gewandhausorchester Leipzig, das Cleveland Orchestra, das Mahler Chamber Orchestra und das London Symphony Orchestra. Den Abschluss bilden Symphonien von Robert Schumann und Johannes Brahms mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Sir Simon Rattle.

 Über Klassik.TV

 Klassik.TV weckt die Lust an klassischer Musik und Ballett mit einem Programm aus epochemachenden Aufzeichnungen bis hin zu aktuellen Produktionen internationaler Ballette, Operninszenierungen und Konzertaufnahmen. Das Hauptprogramm und die drei Themenkanäle „Ballett“, „Konzert“ und „Oper“ liefern mit rund sechstausend Ausschnitten die gesamte Vielfalt der klassischen Musik. Im „Konzertsaal“ können Gesamtwerke entdeckt und per Video-on-Demand für 48 Stunden gemietet werden. Unter der Rubrik „Klassik.TV Info“ finden sich redaktionelle Formate, Dokumentationen und Interviews. Premiumkunden erhalten im monatlichen Abonnement werbefreien Zugang zum Gesamtarchiv von Klassik.TV. Die ganze Welt der Klassik unter: www.klassik.tv

 ________________________________________________________________

 63. Internationaler Musikwettbewerb der ARD – Preisträger

Die letzten Preisträger des 63. Internationalen Musikwettbewerbs der ARD stehen fest: Beim heutigen Finale im Fach Klavier im Münchner Herkulessaal errang Chi Ho Han (22) aus Südkorea den 2. Preis und wurde auch mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Kang-Un Kim (25), ebenfalls aus Südkorea, und Florian Mitrea (24) aus Rumänien erhielten jeweils einen 3. Preis.

Der diesjährige Wettbewerb wurde in den Fächern Klavier, Violoncello, Schlagzeug und Bläserquintett ausgetragen. Insgesamt wurden zwei erste, vier zweite sowie sechs dritte Preise vergeben.

 Im Fach Schlagzeug erhielt Simone Rubino aus Italien den 1. Preis sowie den Publikumspreis. Den 2. Preis bekam Alexej Gerassimez aus Deutschland, und mit einem 3. Preis wurde Christoph Sietzen aus Luxemburg geehrt.

 Im Fach Violoncello überzeugte István Várdai aus Ungarn die Jury mit seiner Interpretation von Antonín Dvořáks Cello-Konzert und errang den 1. Preis. Den 2. Preis bekam Andrei Ioniţă aus Rumänien. Der 3. Preis ging an den Franzosen Bruno Philippe, der sich auch über den Publikumspreis freuen darf.

Beim Finale im Fach Bläserquintett errang das Azahar Ensemble aus Spanien einen 2. Preis sowie den Publikumspreis. Jeweils ein 3. Preis gingen an das Acelga Quintett aus Deutschland und Luxemburg sowie an das Quintette Klarthe aus Frankreich.

Insgesamt wurden nach einer Vorauswahl zum diesjährigen Wettbewerb 312 junge Instrumentalistinnen und Instrumentalisten sowie Ensembles aus 37 Ländern eingeladen.

Alle Preisträger präsentieren sich noch einmal in drei Konzerten am Mittwoch, 17., Donnerstag, 18. und Freitag, 19. September. Die Konzerte werden ab 20.05 Uhr live in BR-KLASSIK sowie per Live Stream im Internet unter www.ard-musikwettbewerb übertragen.

 Preisträger (in der Reihenfolge der Finale):

Schlagzeug: 1. Preis: Simone Rubino (21), Italien + Publikumspreis

2. Preis: Alexej Gerassimez (27), Deutschland

3. Preis: Christoph Sietzen (22), Luxemburg

 
Violoncello: 1. Preis: István Várdai (28), Ungarn

2. Preis: Andrei Ioniţă (20), Rumänien

3. Preis: Bruno Philippe (20), Frankreich + Publikumspreis

 Bläserquintett: 1. Preis: wurde nicht vergeben

2. Preis: Azahar Ensemble, Spanien + Publikumspreis

3. Preis: Acelga Quintett, Deutschland/Luxemburg

3. Preis: Quintette Klarthe, Frankreich

 Klavier: 1. Preis: wurde nicht vergeben

 2. Preis: Chi Ho Han, Südkorea + Publikumspreis

3. Preis: Kang-Un Kim, Südkorea

3. Preis: Florian Mitrea

 Weitere Informationen finden Sie unter www.ard-musikwettbewerb.de .

Informationen gibt es auch im Bayerntext ab Seite 800.
_____________________________________________________________________

NÜRNBERG: Pocket Opera company präsentiert die erste Oper Südamerikas als deutsche Erstaufführung

LaPurpuraTitel

Die Pocket Opera Company, Deutschlands ältestes freies Musiktheater, feiert dieses Jahr ihr 40-jähriges Bestehen und begeht diesen Anlass mit einer ganz besonderen Produktion: Mit „La Púrpura de la Rosa“ von Tomás de Torrejón y Velasco (Libretto: Pedro Calderón de la Barca) präsentieren wir die deutsche Erstaufführung der ersten in Südamerika entstanden Oper (UA: 1701 in Lima). Um eine genuine Brücke zum Ursprungsort der Oper zu schlagen, haben wir die aufstrebende peruanische Modedesignerin Estrella Galo verpflichtet, die die Kostüme in Lima fertigt. Die Inszenierung übernimmt der Tanztheaterspezialist Guido Markowitz, neben den acht Gesangssolisten wirken Parkour-Läufer der Gruppe ‚Crap Movements‘ mit.

Premiere: 2. Oktober 2014, 20 Uhr
Weitere Aufführungstermine: 4./5./10./11. Oktober, jeweils 20 Uhr

Aufführungsort: IGMIV e.V. Hauptwerkstätte (ehem. VAG Busdepot), Amberger Str. 39, Nürnberg

Pocket Opera Company
Rollnerstraße 110 A
90408 Nürnberg

Tel. 0049 – (0)911 / 32 90 47
Fax 0049 – (0)911 / 32 90 51

www.pocket-opera.de

FACEBOOK: www.facebook.com/pocketoperacompany

TWITTER: www.twitter.com/pocketoperacomp

YOU TUBE: www.youtube.com/user/PocketOperaCompany ______________________________________________________________

YOUTUBE-TIPPS:

Attila/Mariinsky ganz m. Abdrazakov und Sulimsky

http://www.youtube.com/watch?v=wffRcDDAaXY

Szenen aus dem Münchner Festspiel-Macbeth mit Anna Netrebko


Foto: Bayerische Staatsoper/ Hösl

https://www.youtube.com/watch?v=R9jt8DMZDx4&list=UUyEHxsGGcR0P5AFXxUzjYhg

 https://www.youtube.com/watch?v=avcT52vTeE8&list=UUyEHxsGGcR0P5AFXxUzjYhg&index=3

 https://www.youtube.com/watch?v=uhNwnTRguXk&index=2&list=UUyEHxsGGcR0P5AFXxUzjYhg

 https://www.youtube.com/watch?v=GG9YQWgnesA&list=UUyEHxsGGcR0P5AFXxUzjYhg&index=4

 _________________________________________________________________________

WIEN/ Theater in der Josefstadt: Peter Turrini – Uraufführung C’est la vie – Eine Revue

Premiere: 17. September 2014

Theater in der Josefstadt

 Regie: Stephanie Mohr
Bühnenbild: Miriam Busch
Kostüme: Alfred Mayerhofer
Musik, Musikalische Leitung: Wolfgang Schlögl
Teaser: Jan Frankl

 Mit Hilde Dalik, Susanna Wiegand, Marcello De Nardo, Thomas Mraz, Erich Schleyer, Wolfgang Schlögl

 DSC8903_MonikaSteidl_SusannaWiegand_ErichSchleyer_HildeDalik_MarcelloDeNardo_ThomasMraz_WolfgangSchloegl
Monika Steidl, Susanna Wiegand, Erich Schleyer, Hilde Dalik, Marcello De Nardo, Thomas Mraz, Wolfgang Schlögl. Foto: Barbara Zeininger

Als Kind hatte ich eine schwere Krankheit, eine lebensgefährliche Krankheit, eine Vergiftung. Ich hatte vergiftete Milch zu trinken bekommen.

Das geschah in den letzten Kriegsmonaten häufig, viele Kinder starben daran. Ich kam ins Spital und magerte immer mehr ab, sie legten mich schon in die Totenkammer. Sechs Wochen lang konnten mich meine Eltern nicht besuchen, sie waren ausgebombt und versuchten ein Quartier zu finden. Als mich meine Mutter wieder besuchte, war ich dick und fett und lachte sie an. Ich habe immer das Gefühl, daß ich damals gestorben bin und mich seitdem lächelnd erfinde.

 Meine Liebe! Auf der Rückfahrt von Italien habe ich in Kärnten Station gemacht. Bei meinem Eintreffen in Biberach an der Riß und bei unserem Wiedersehen wollte ich irgendwie südlich aussehen, ich komme ja auch von dort. Ich habe mich im Zimmer meines Bruders vor eine Höhensonne gesetzt, ungefähr eine Stunde, ich wollte sehr braun werden. Am nächsten Morgen bin ich um fünf Uhr mit furchtbaren Schmerzen aufgewacht.

Meine Augen brannten wie Feuer, und ich sah alles wie durch einen Schleier. Mein Bruder und meine Schwägerin haben mich sofort zu einer Augenärztin gebracht, irgendwie hatte ich das Gefühl, daß sie das Lachen nicht verkneifen konnte. Sie stellte eine Verbrennung der Bindehaut fest, verklebte meine Augen mit Salbe und Verbänden und trug mir auf, drei Tage und Nächte in diesem Zustand zu verweilen. Heute ist der vierte Tag, und ich schreibe Dir diesen Brief. Am Wochenende werde ich in Biberach sein, ich werde dunkle Brillen tragen und Dich um Entschuldigung für die Verspätung bitten.

 Das Schönste am Theater ist, daß man immer wieder alles neu erfinden kann. Am Theater kann man alles behaupten, es muß nur interessant weitergehen. Eine verlebte, laszive, geschminkte, ältere Frau tritt auf und sagt, sie sei eine Hure, leider blieben in letzter Zeit die Freier aus. Interessant, denkt sich das Publikum, und wie geht die Sache weiter?

Die alte Hure wischt sich die Schminke aus dem Gesicht, legt sich einen Schleier um den Kopf, sagt, sie sei die Mutter Teresa und sie hätte gerade den Friedensnobelpreis bekommen. Das Publikum ist keineswegs empört, es will nur wissen, was jetzt kommt. Fährt sie nach Stockholm oder geht sie wieder zurück auf den Strich?

Im Theater ist alles möglich, besonders das Gegenteil. Es ist in keine Ordnung zu bringen.

(Auszüge aus C’est la vie)

DSC8922_SusannaWiegand_HildeDalik
Susanna Wiegand, Hilde Dalik. Foto: Barbara Zeininger
________________________________________________________________

NEU IN UNSERER RUBRIK DVD
cover1

http://www.der-neue-merker.eu/ariadne-auf-naxos-glyndebourne-2013-2-x-ballett
____________________________________________________________________

 GABRIELA BENESCH ist CAVEWOMAN

!cid_image001_jpg@01CFD0CB

 Ein Kabarettvergnügen für SIE… und IHN! Frech, charmant und hinreißend komisch!

In dieser fulminanten Solo-Show gibt CAVEWOMAN GABRIELA BENESCH überlebenswichtige und praktische Tipps zur Haltung und Pflege eines beziehungstauglichen Partners und begeistert das Publikum mit einem rasanten Schnellkurs in Sachen Mann Frau Beziehung. Denn Männer sind anders – Frauen auch!

CAVEWOMAN nimmt Sie mit auf eine vergnügliche Reise, bietet Einblicke in die kleinen und großen Mißverständnisse im Beziehungsalltag und eröffnet neue Perspektiven auf das viel diskutierte Verhältnis zwischen Mann und Frau! Ein Comedy-Abend der Spitzenklasse!

Unser Tipp: nehmen Sie Ihren Partner mit!

SCHAUEN SIE REIN: http://www.cavewoman.at/trailer/

 REGIE: Erich Furrer

 ”Umjubelte Cavewoman! Egal ob Gabriela Benesch in einer Art Befruchtungstanz die Bühne rockt, die „Mutti“ aus ihr herausschüttelt oder während des Geschlechtsakts abklärt, wer denn nun tatsächlich die Hosen anhat, sie ist dabei rotzfrech und charmant zugleich.Überzeugend wechselt sie zwischen ihren zahlreichen Rollen, wobei sie uns die Grundsätze der Geschlechterordnung in brillanter Weise und hinreißend komisch vor Augen führt.

Schon lange nicht so herzlich gelacht. Solche Abende sind selten!”

GABRIELA BENESCH gehört seit vielen Jahren zu den erfolgreichsten Schauspielerinnen des Landes.

 Ihre Bühnenkarriere begann sie am Theater in der Josefstadt, dem sie mehrere Jahre als Ensemblemitglied angehörte. Sie gastierte an renommierten Bühnen in Hamburg, Berlin, München, Frankfurt, Zürich, bei den Festspielen in Reichenau und mehrfach am Volkstheater in Wien.

Für Film und Fernsehen hat sie Hauptrollen in deutschen, österreichischen und internationalen Produktionen gespielt. Zuletzt brillierte sie in dem TV-Mehrteiler „11er Haus“, den Komödien „Die Ohrfeige”, „Jeder Mensch braucht ein Geheimnis“, „Die Slupetzkis“ den TV-Krimis „Der Ermittler“, Tatort, „Team Berlin“ und den TV-Movies „Die Samenhändlerin“ und „Inga Lindström“.

Sie erhielt Auszeichnungen als Theaterentdeckung des Jahres, wurde für eine Romy zur beliebtesten Schauspielerin nominiert, eroberte mit ihre Hauptrolle in dem RTL-Quotenhit „Bernd`s Hexe“ das deutschsprachige Fernsehpublikum und bekam eine Nominierung für den deutschen Comedy-Preis.

 !cid_image002_jpg@01CFD0CB
Gabriele Benesch

CAVEWOMAN Tour Termine 2014/2015

26.09.2014 St. Pölten – Bühne im Hof
27.09.2014 Wien – Theater Akzent
29.10.2014 Wien – Theater Akzent
06.11.2014 Tirol Mayerhofen – Europahaus
07.11.2014 Vorarlberg – Götzis Ambach
08.11.2014 OÖ Braunau – Gugg
14.11.2014 Klagenfurt- Konzertsaal
19.11.2014 Graz – Casineum
27.11.2014 Wien – Theater Akzent
04.12.2014 NÖ Traiskirchen – Stadtsaal
30.01.2015 Wien – Theater Akzent
13.02.2015 NÖ – Satirefestival – Theater Forum Schwechat
08.03.2015 Wien – Casanova
13.03.2015 Eisenstadt – Kulturzentrum
21.03.2015 Wien – Gloria Theater
02.04.2015 Wien – Casanova
16.04.2015 Oberschützen – Kulturzentrum
02.06.2015 Wien – Rothneusiedlerhof 

www.gabrielabenesch.com

www.comedy-production.com

 ____________________________________________________________________

WIEN: Alles Burg Raus. Flohmarkt des Burgtheaters. Am Samstag, 11. Oktober

flohmarkt_14
Copyright: Burgtheater

 Verkauf von Programmbüchern, signierten Programmfotos, einer großen Auswahl an Kostümen und Requisiten, Theaterschminke, Masken, Gipsköpfen, technischem Equipment wie einer ausgemusterten Dimmeranlage, Verstärker, Boxen, Beleuchtungskörper und vieles mehr.

 Samstag, 11. Oktober 2014, 11.00 – 13.00 Uhr

Parkplatz Volksgartenseite und am Fuße der Feststiege Volksgartenseite

 _____________________________________________________________________

AUGSBURG / “brechtbühne” : Die Banditen von Gerolstein. Fuggerstadt Remix frei nach Jacques Offenbach

 19. September 2014 um 19.30 Uhr brechtbühne. Uraufführung

 Eine Räuberbande steckt tief in der Finanzkrise. Warum also nicht gleich nach dem ganz großen Geld streben und die Zentren der Macht erobern? Doch im Großherzogtum Gerolstein, das mit viel militärischem Pomp und schmissigen Hymnen von den Kriegs- und Liebeswirren um die Grande-Duchesse in Atem gehalten wird, sitzen die viel größeren Ganoven, und das Tafelsilber ist längst verscherbelt … Dieses „Mash-up“ (Musikcollage) der beiden Operetten „Die Banditen“ und „Die Großherzogin von Gerolstein“ von Jaques Offenbach verbindet Oper, Schauspiel und Video, um zu erkunden, inwiefern die Offenbachsche Satire heutzutage von gesellschaftlicher und politischer Relevanz ist. Ein anarchisches Spiel mit Identitäten und eine Persiflage auf Machtmissbrauch und Günstlingswirtschaft. Regie führt Paul-Georg Dittrich, die musikalische Leitung liegt bei Friederike Bernhardt.

_________________________________________________________________________

 

 

Diese Seite drucken