Der Neue Merker
Thomastik-Infeld Ticketpoint

DIE DONNERSTAG-PRESSE (23. FEBRUAR 2012)

Für Sie in den Zeitungen gefunden. Die DONNERSTAG-PRESSE (23. Februar 2012)

Salzburg
Osterfestspiele im TV-Streit mit Holender
Die Salzburger Osterfestspiele wollen keine Servus TV-Reportage von Ioan Holender,
weil dieser abfällige Äußerungen über das Festival gemacht habe
Mehr Info
Osterfestspiele blocken Holender ab
Mehr Info

Detmold
Studenten ergründen in einer Hochschul-Publikation den
Wagner-Kult zur NS-Zeit

Mehr Info

Meiningen
Zukunft liegt im politischen Theater
Das Meininger Theater wurde mit der Generalsanierung des Großen
Hauses und dem Einbau der modernsten Technik für die Zukunft fit
gemacht. Wie das Haus die neue Herausforderung künstlerisch annehmen
will, darüber gibt Intendant Ansgar Haag im nachfolgenden Gespräch
Auskunft.
Mehr Info

Forderung
Italienische Oper soll UNESCO-Welterbe werden
Vereinigung italienischer Opernsänger: Werte sollen geschützt, die mit
den Opernhäusern zusammenhängen
Mehr Info

Hamburg
Erlahmende Arbeit an der Elbphilharmonie
Stadt Hamburg und Baukonzern Hochtief im Streit
Mehr Info

Kassel
Barock-Oper wird neu entdeckt
Alessandro Scarlattis letzte von 114 Opern ist eine Entdeckung, die lohnt.
Zumindest in der von Wagner-Länge auf gut zwei Stunden gekürzten Version,
wie sie in Kassel zu erleben ist.
Mehr Info

Baden-Baden
Did you like the Inszenierung?
Christian Thielemann, Philippe Arlaud und zwei debütierende René(e)s
bei „Ariadne auf Naxos“ im Festspielhaus Baden-Baden.
Mehr Info
Kultur kostet Geld. Und wer Geld gibt, will auch mitreden
Mehr Info

Frankfurt/München
New York Times über neue “Ring”-Produktionen
 Opera Review: German Operas Bank on Visual Effects
http://www.nytimes.com/2012/02/22/arts/22iht-loomis22.html

London
Ian Bostridge/ Angelika Kirchschlager mit Raritäten
The Bostridge Project, Wigmore Hall, London
Read more
Ian Bostridge/Angelika Kirchschlager – review
“Figures from the Antique was the title of the latest instalment of the
Wigmore’s Bostridge Project”
Read more

London Symphony Orchestra unter André Previn LSO/Previn – review,
Barbican, London
http://www.guardian.co.uk/music/2012/feb/21/lso-andre-previn

New York
Nachtrag zu “Prima Donna”
New York City Opera Makes a Case for Its Own Demise
Read more

San Diego
San Diego Opera’s West Coast Premiere of Moby-Dick An inventive,
high-tech
production steals the show
Read more
Moby-Dick
“During the opening performance, lead tenor Ben Heppner began showing
the symptoms that would eventually cause him to withdraw from
the remaining performances of the opera.”
Read more

Jay Hunter Morris replaces Ben Heppner in San Diego’s “Moby-Dick’
Read more

Houston
Vorschau auf Opern-Uraufführung “The Bricklayer
von Gregory Spears, Familiengeschichte vor dem Hintergrund der
Iranischen Revolution 1979
Read more

Seattle Director José Maria Condemi on Staging Gluck’s Orphée
at Seattle Opera

Read more

Santa Clara
Mission City Opera’s Die Fledermaus Flies into Santa Clara
Read more

Basel
Flamenco und tödliche Leidenschaft
“La vida breve” im Theater Basel
Mehr Info

Klassik ist in Korea vorwiegend weiblich

Koreanische Orchester weisen eine aufällig hohe Überzahl an Musikerinnen
auf. Sie belegen etwa 62 Prozent der Stellen des Seoul Philharmonic Orchestra.
In Japan sieht’s allerdings schon wieder anders aus.
http://www.codexflores.ch/nachrichten_ind2.php?art=8872

Gelsenkirchen
MiR – die Souffleuse ist die Taktgeberin aus der Tiefe
Mehr Info

Oper für Anfänger: Geschichten über Liebe, Wahnsinn und Tod
Der “Opernverführer” von Autor Wolfgang Herles hält nicht, was er verspricht.
Dafür überzeugt jedoch die CD-Box “Oper für Dummies”.
Mehr Info

Pop

Brit Awards: Adele siegt und zeigt den Mittelfinger
Nach ihren gewonnenen Grammys ging ihr Siegeszug in London weiter.
Die 23-Jährige wurde am Dienstag als beste britische Sängerin ausgezeichnet
Mehr Info

Ausstellungen/ Kunst

München/ Nürnberg
Albrecht Dürers „Selbstbildnis im Pelzrock“: Was von dem
skandalösen Gezerre um das berühmteste Gemälde des
alten Meisters bleiben wird

Mehr Info

Sind diese fettleibigen Frauen schön?
Yossi Loloi sagt ja. Der Fotograf will mit seinen Bildern von adipösen
Frauen dem standardisierten Schönheitsideal unserer Gesellschaft
widersprechen
Mehr Info
______________________

Unter’m Strich

Wiener Seitensprünge
Kaiserin Sissi förderte die Geliebte ihres Mannes
Um frei zu sein, deckte Elisabeth die Liaison Franz Josephs I. mit der
Schauspielerin Katharina Schratt. Die aber hatte ein Verhältnis mit
einem Polarforscher
Mehr Info

Sexistische Sprache
Frankreich sagt Adieu zur “Mademoiselle”
Warum Fräulein, wenn es kein Herrlein gibt? Diese Frage wurde in Frankreich
nun mit der Tilgung des Begriffs “Mademoiselle” aus Behördenformularen
beantwortet. Frauenrechtlerinnen wollen jetzt auch die freie Wirtschaft
dazu bringen, auf die Verniedlichungsform zu verzichten
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,816866,00.html

Diese Seite drucken

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 23. FEBRUAR 2012)

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 23. FEBRUAR 2012)

 Rolando Villazon präsentiert: Geigerin Vilde Frang bei “Stars von morgen” auf ARTE!

 
Vilde Frang – Foto © Sussie Ahlberg

 In der Sendereihe Stars von morgen stellt der Tenor Rolando Villazón die vielversprechendsten Nachwuchskünstler der internationalen Klassikszene vor. In der dritten Folge ist nun auch Vilde Frang dabei, die schon im Alter von 12 Jahren zum ersten Mal unter der Leitung von Mariss Jansons mit dem Philharmonischen Orchester Oslo debütierte. Die mittlerweile international gefragte Künstlerin gewann 2011 den ECHO als beste Nachwuchskünstlerin an der Violine. 

 26. Februar, 18:30 Uhr

ARTE, Rolando Villazón präsentiert: Stars von morgen

 Auf ihrer jüngsten EMI Aufnahme spielt Vilde Frang Violinsonaten ihres Landsmannes Edward Grieg, sowie Richard Strauss und Bela Bartók.
____________________________________________________________________________________________

Das Grand Théâtre de Genève entdeckt  „Juliette ou la Clé des songes“ von Bohuslav Martinů neu


Foto: GTG- Yunus Durukan

Vorstellungen sind am:
Fr., 24. Februar 2012 – 20:00 Uhr (Premiere)
So., 26. Februar 2012 – 15:00 Uhr
Di., 28.  Februar 2012 – 20:00 Uhr
Do., 01. März 2012 – 20:00 Uhr
Sa., 03. März  2012 – 20:00 Uhr
Mo., 05. März  2012 – 20:00 Uhr
 
Die nach dem gleichnamigen surrealistischen Theaterstück von Georges Neuveux geschaffene Oper wird am Genfer Opernhaus am 24. Februar 2012  erstmalig aufgeführt. Bohuslav Martinů schrieb das Libretto selbst und fand den großen Beifall von Neveux, als dieser „Juliette“ bei der Uraufführung, am 16. März 1938 im Prager Nationaltheater unter der Leitung von Vaclav Talich, hörte. Bis heute wird die dreiaktige Oper selten gespielt, obwohl sie zu Martinůs stärksten Werken zählt. In ihr verschmelzen: die mährische Musik, der französische Impressionismus sowie der neoklassizistisch geprägte Ton der mit Martinů ungefähr altersgleichen „Group des Six“. In Deutschland erlebte die Oper ihre erfolgreiche Erstaufführung 1959 in Wiesbaden in einer deutschen Textfassung von Ludwig Kaufmann.
 
Richard Jones, der „Juliette“ 2002 für die Opéra de Paris inszeniert hat, wo sie im November 2002 im Palais Garnier Premiere hatte und 2006 noch einmal an der Opéra Bastille aufgenommen wurde, nutzt die französische Fassung des Librettos, wie sie auch an der Genfer Oper zu hören sein wird. Für Bühnenbild und Kostüme verantwortlich zeichnet Antony McDonald, und die Wiederaufnahme dieser Produktion leitet Philipp Giraudeau.
Die Hauptpartien singen Nataliya Kovalova (Juliette), Steve Davislim (Michel),  Emilio Pons (Le commissaire/Le facteur) und Marc Scoffoni (L’Homme au casque | Le Marchand de souvenirs | Le Bagnard). Jirí Belohlávek leitet das Orchestre de La Suisse romande und den Choeurs du Grand Théâtre de Genève.  Die ukrainische Sopranistin Nataliya Kovalova, der australische Tenor Steve Davislim sowie der tschechische Dirigent geben mit  „Juliette“ ihr Hausdebüt am Genfer Opernhaus.
 
Inhalt:
 
Michel kehrt in eine kleine südfranzösische Stadt zurück, um ein Mädchen wieder zu finden, in das er sich bei einem ersten Besuch verliebt hat. Doch Stadt und Einwohner sind merkwürdig verändert: die Uhren sind zeigerlos und die Menschen haben ihr Gedächtnis verloren. Michel, der davon nichts weiß, gerät fortan in lächerliche, rätselhafte und tragische Situationen. Zwar findet er seine geliebte Juliette wieder, doch nach und nach verliert er sich in dieser Welt, in der alles nur für den Augenblick existiert. Als er beschließt abzureisen, muss er feststellen, dass auch dies nicht mehr so leicht möglich ist.
 
Juliette nimmt eine zentrale Stellung im Schaffen Martinůs ein, kein zweites  Werk hat ihm sosehr am Herzen gelegen. Im Herbst des Jahres 1958 schrieb er an einen Prager Freund über Juliette: „das ist die einzige Sache, die ich noch einmal gerne hören würde, bevor ich mich zu den Engeln begebe…“ 
Quelle: www.martinu.ch
www.geneveopera.com

_______________________________________________________________________________


Premiere noBody – Sasha Waltz

Die Choreographin Sasha Waltz vertraut erstmals eine ihrer bestehenden Produktionen einer anderen Tanzkompagnie an:
The Göteborg Ballet feiert am 25. Februar die Premiere von noBody!

25 Tänzer des herausragenden schwedischen Ensembles The Göteborg Ballet präsentieren ihr poetisches Werk noBody.
Weitere Vorstellungen März 1, 7, 10, 11, 14, 17, 18, 23, 25, 30

http://www.bp-berlin.com/deutsch/newsletter/reminder-the-goteborg-ballet—premiere-nobody-von-sasha-waltz.html
___________________________________________________________________________________

Land hebt Haushaltssperre für das Kunstfest Weimar auf:

Intendantin Nike Wagner: „Ich bin sehr erleichtert.“

Mit Erleichterung konnte Nike Wagner heute die Rücknahme der angekündigten Bewirtschaftungsreserve für das Kunstfest Weimar zur Kenntnis nehmen. Aus der Staatskanzlei erreichte sie am (heutigen) Dienstag, 21. Februar 2012 die Nachricht, „dass eine Gefährdung Ihrer Planungsgrundlage für das Programm des Kunstfests nicht gegeben ist“. Bereits gestern hatte Kultusminister Christoph Matschie der Kunstfest-Intendantin in einem Telefonat seine Unterstützung zugesichert.  

„Ich bin sehr erleichtert,“ sagte Nike Wagner zur heutigen Mitteilung aus der Staatskanzlei: „Es ist gut zu wissen, dass die Ministerpräsidentin und der Kultusminister an der Seite des Kunstfest Weimar stehen. Der Imageschaden, den eine Absage des Festivals bedeutet hätte, wäre immens gewesen und hätte kein gutes Licht auf das Kulturland Thüringen geworfen.“

Gleichwohl bleibe die Finanzierung des Kunstfestes eine schwierige Angelegenheit. Nachdem schon die Zuwendungen des Bundes in diesem Jahr nicht mehr fortgesetzt werden konnten, sei die Unterstützung von Seiten privater Sponsoren und Mäzene wichtiger denn je: „Der Kern des Kunstfestes ist jedoch auf die Finanzierung der öffentlichen Hand angewiesen.“ Die Entscheidung des Landes ermögliche es, nun mit Hochdruck am Programm weiter zu arbeiten.

Die vom Landesfinanzministerium Thüringen vorgesehene Bewirtschaftungsreserve hätte die Kunstfest Weimar GmbH existenziell bedroht und in einigen Monaten in die Insolvenz gezwungen. Deshalb hatte sich die künstlerische Leiterin des Kunstfestes Weimar vor wenigen Tagen in einem Brandbrief an die Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht gewandt. Teile des Briefes waren Anfang der Woche in die Öffentlichkeit gelangt.
__________________________________________________________________________________________________

OPER FRANKFURT: DIE GESCHICHTE VOM SOLDATEN (HISTOIRE DU SOLDAT) von Igor Strawinsky
Text von Charles Ferdinand Ramuz nach Alexander Afanassjew
In deutscher Sprache
Musikalische Leitung: Sebastian Zierer
Inszenierung: Hans Walter Richter
Bühnenbild und Kostüme: Bernhard Niechotz
Licht: Alexander Kirpacz
Dramaturgie: Norbert Abels
Der Vorleser: Michael Autenrieth
Der Soldat: Dominic Betz
Der Teufel: Ingrid El Sigai
Die Prinzessin: Paula Rosolen
Mitglieder des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters

Die Geschichte vom Soldaten von Igor Strawinsky (1882-1971) steht in der Tradition der Wanderbühnen. In den Wirren des I. Weltkrieges schien Strawinsky diese unaufwändige Theaterform als geeignete Art und Weise, möglichst viele Zuschauer zu erreichen. Das Libretto stammt von dem Schweizer Schriftsteller Charles Ferdinand Ramuz, den der Komponist auf eine Erzählung des russischen Autors Nikolaj Afanassjew hingewiesen hatte. Die Erstaufführung fand am 29. September 1918 in Lausanne statt. Die „gelesene, gespielte und getanzte“ zweiteilige Handlung, welche sich stark an die Faust-Tradition anlehnt, hatte sofort großen Erfolg und zog weitere Inszenierungen nach sich. Jede der gezeigten Aufführungen setzte eigene Schwerpunkte und stellte jeweils eine andere der drei Ausdrucksformen in den Mittelpunkt.

Zur Handlung: Der Soldat trifft während seines Fronturlaubs auf den Teufel, der ihn mit einem Buch, dessen Besitz unermesslichen Reichtum verspricht, zu verführen sucht. Der Soldat solle dem Teufel im Gegenzug seine alte Geige überlassen und ihm lehren, wie sie zu spielen sei. Dann wolle ihm der Teufel zeigen, wie man das Buch einsetzt. Der Soldat stimmt zu, doch macht ihn der Reichtum nicht glücklich. Als er dem Teufel seine Geige entwindet, merkt er, dass er ihr keinen Ton mehr entlocken kann und damit dem Bösen anheim gefallen ist. Enttäuscht zerreißt er das Zauberbuch und verliert all sein Geld. Da hört er von einer kranken Prinzessin, die denjenigen heiraten soll, der sie wieder gesund macht. Schnell eilt er in den Palast und trifft dort auf den Teufel und seine Geige. Diesmal gelingt es dem Soldaten, sie zu spielen, und tatsächlich wird die Prinzessin wieder gesund. Der Teufel scheint überwunden, doch als der Soldat die Warnung seines Widersachers, die Grenzen seines Dorfes zu überschreiten, wegen seines starken Heimwehs nach der Mutter in den Wind schlägt, treibt der Teufel den Soldaten im Triumph geigend in die Hölle.

 
Ingrid El Sigai. Foto Agentur/ Oper Frankfurt

Die Musikalische Leitung dieser Produktion im Holzfoyer hat Solorepetitor Sebastian Zierer, der nach dem Erfolg der Barabbas-Dialoge von Aulis Sallinen 2010/11 im Bockenheimer Depot nun eine weitere Einstudierung vorlegt. Die Inszenierung stammt von Hans Walter Richter, einem der Regieassistenten der Oper Frankfurt, der sich erstmals mit einer eigenen Frankfurter Arbeit präsentiert. Der Schauspieler Michael Autenrieth (Der Vorleser) gehörte von 1984 bis 1990 dem Ensemble des Frankfurter Schauspiels an und war 2008/09 im Bockenheimer Depot an der Produktion von Jens Joneleits Piero – Ende der Nacht beteiligt. Ingrid El Sigai (Der Teufel) übernahm hier 2009 und 2011 die Rolle der Moderatorin im Opern-Doppel L’oracolo / Le Villi. Seit 1990 ist sie freie Mitarbeiterin des Hessischen Rundfunks und dort als Sprecherin, Redakteurin und Moderatorin tätig. Zudem übernimmt sie regelmäßig Aufgaben sowohl im Sprech- als auch im Musiktheater. Der Schauspieler Dominic Betz stammt aus Frankfurt und wirkte 2006/07 im Bockenheimer Depot als Christoph Probst in Zimmermanns Weiße Rose mit. Zudem ist er als einer der Ballgäste beim Prinzen Orlofsky in Christof Loys Sicht auf Strauß’ Die Fledermaus zu erleben, ebenso wie die argentinische Tänzerin und Choreographin Paula Rosolen (Die Prinzessin).
Strawinsky und sein Werk bilden im Sommer 2012 auch den Schwerpunkt des Saisonabschlusses Oper FINALE.

Premiere: Donnerstag, 22. März 2012, um 21.00 Uhr im Holzfoyer – Weitere Vorstellungen: 24. (22.00 Uhr), 25. März 2012 (20.00 Uhr)

Preise: € 20 bis 25 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
Karten sind bei unseren bekannten Vorverkaufsstellen, im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 oder online unter www.oper-frankfurt.de erhältlich.

 _______________________________________________________________________________________________

Carlos Kleiber – Traces to nowhere gewinnt International Classical Music Award 2012 
 
Preisverleihung am 15. Mai 2012 in Nantes/Frankreich
 
 
Der bereits mehrfach preisgekrönte Dokumentarfilm CARLOS KLEIBER – TRACES TO NOWHERE wird nun mit dem International Classical Music Award 2012 ausgezeichnet und gewinnt in der Kategorie „DVD-Dokumentationen“. Die Preisverleihung findet am 15. Mai 2012 in Nantes/Frankreich statt. Das anschließende Galakonzert mit dem Orchestre National des Pays de la Loire steht unter der Leitung seines Chefdirigenten John Axelrod.   
 
Der renommierte International Classical Music Award wird jährlich verliehen und ist der Nachfolger des bis 2010 verliehenen MIDEM Classical Award. Bereits zum zweiten Mal ehrt der weltweit einzige internationale Award für klassische Musik herausragende Tonträgerproduktionen in 14 CD und DVD Kategorien. Die unabhängige Fachjury, bestehend aus führenden Musikkritikern internationaler Fachmagazine und Hörfunkstationen, wählte die diesjährigen Gewinner aus mehr als 250 eingereichten Produktionen aus.
 
Regisseur Eric Schulz begibt sich mit der Dokumentation CARLOS KLEIBER – TRACES TO NOWHERE auf die Spuren von Kleibers letzter Reise, die von seinem Wohnort München ins slowenische Bergdorf Konjšica führt. Mit Hilfe von Erinnerungen enger Freunde und Wegbegleiter sowie anhand rarer Archivaufnahmen zeichnet er das Leben des ebenso schwierigen wie genialen Dirigenten nach. Zu Wort kommen dabei unter anderem Plácido Domingo, Otto Schenk, Michael Gielen, Brigitte Fassbaender und Otto Staindl, aber auch die Schwester Veronika Kleiber, die exklusiv für diesen Film ihr erstes und einziges Interview gab.
 
Carlos Kleiber – Traces to nowhere, die wohlbemerkt erste filmische Annäherung an den legendären Dirigenten, ist eine Produktion von Servus TV. Der Film wurde am 21. März 2011 bei Arthaus Musik auf DVD veröffentlicht und ist mittlerweile auch auf Blu-ray Disc erschienen.
______________________________________________________________________________________________

MOSAIK . Die Musiker des Bruckner Orchesters Linz spielen Kammermusik I Sa 25.2. I 16.00 Uhr I Landesgalerie Linz

Die Entstehungsgeschichte von Sergej Prokofjews g-Moll-Quintett für Oboe, Klarinette, Violine, Viola und Kontrabass (!) ist nicht weniger spannend, wie jene von Antonín Dvořáks „Dumky“ e-Moll op. 90 für Klavier, Violine und Violoncello, auch wenn es keinen so exotischen Namen trägt. Neben diesen beiden Klassikern der Kammermusikliteratur spielen die Musiker des Orchesters außerdem Felix Mendelssohns frühes Streichquartett a-Moll op. 13, ob nun Nr. 1 oder Nr. 2 (weil es tatsächlich vor der Nr. 1 entstand) ist einerlei: Nehmen wir das Werk als das, was es ist: Mendelssohns erstes vollgültiges Quartett. Wie viel Sie in dem Werk des 18-Jährigen von Beethovens berühmten Opus 132 heraushören möchten, liegt an Ihnen: Am Samstagnachmittag, 25. Februar in der Landesgalerie Linz.

MOSAIK . Kammermusikkonzert III
Sergei Prokofjew Quintett g-Moll op. 39 für Oboe, Klarinette, Violine, Viola und Kontrabass
Antonin Dvorák „Dumky“ e-Moll op. 90 für Klavier, Violine und Violoncello
Felix Mendelssohn Bartholdy Streichquartett Nr. 2 a-Moll op. 13
Sa 25.2.2012 | 16:00 Uhr | Landesgalerie Linz

AK CLASSICS Konzert I Di 28.2. I  19.30 Uhr I Brucknerhaus Linz
Nein, nicht alles, was Richard Strauss schrieb wird heute landauf landab im Repertoire gespielt. Seine bürgerliche Komödie Intermezzo zum Beispie, oder können Sie auf Anhieb die Titel der „Vier Sinfonischen Zwischenspiele“ daraus nennen? Gelegenheit, diesen mit viel Selbstironie und Augenzwinkern gespickten Strauss zu hören, bietet Ihnen das Arbeiterkammer-Konzert am 28. Februar. Eingebettet ist die Komödie zwischen zwei Gustav-Mahler-Gustostückerl: seine „Blumine“, ursprünglich der 2. Satz der Sinfonie Nr. 1 und die „Lieder eines fahrenden Gesellen“. Den Liedzyklus, den der Wiener Hofoperndirektor 1884 schrieb, wird von Bariton Seho Chang (Landestheater Linz) vorgetragen. Das Orchester freut sich besonders, Gerrit Prießnitz aus der Wiener Volksoper wieder für dieses Konzert gewonnen zu haben. Ist er doch Garant dafür, stets ein Werk aufs Programm zu setzen, das man nicht alltäglich hören kann. Paul Hindemiths „Altar-Sinfonie“ von 1934 „Mathis der Maler“ ist es dieses Mal.

AK Classics
Gustav Mahler Blumine
Richard Strauss Vier Sinfonische Zwischenspiele aus „Intermezzo” op. 72
Gustav Mahler Lieder eines fahrenden Gesellen
Paul Hindemith „Mathis der Maler”, Sinfonie in drei Sätzen
Gerrit Prießnitz Dirigent
Seho Chang Bariton
Di 28.2.2012 | 19:30 Uhr | Brucknerhaus Linz
___________________________________________________________________________________

HILDESHEIM: Literatur-Einakter-Abend mit dem Musiktheater des TfN:  „Erwin und Emire“ und „Der zerbrochene Krug“ feiern Premiere

Goethe und Kleist, vertont – und an einem Abend und auf einer Bühne: Der Literatur-Einakter-Abend des Musiktheaters des TfN macht es möglich. Am Samstag, 25. Februar 2012, feiern ab 19.30 Uhr am TfN Hildesheim gleich zwei Opern ihre Premiere: „Erwin und Elmire“ nach Goethe von Othmar Schoeck und „Der zerbrochene Krug“ nach Kleist von Viktor Ullmann. Die beiden Vertonungen großer deutscher Literatur durch Komponisten des 20. Jahrhunderts hat Wolfgang Gropper, ehemaliger Intendant des Staatstheaters Braunschweig, in Szene gesetzt. In den Händen von TfN-Generalmusikdirektor Werner Seitzer liegt die musikalische Leitung beider Stücke. Zur Besetzung zählen u.a. Uwe Tobias Hieronimi als Dorfrichter Adam, Denise Fischer als Elmire und Eve, Albrecht Pöhl als Bernardo und Gerichtsrat Walther, Dorothee Schlemm als Olympia und Frau Marthe sowie Daniel Jenz als Erwin. Bei der Einführung am Premierentag wird neben Musikdramaturg Ivo Zöllner auch Marcus Gerhardts vom Viktor-Ullmann-Archiv das Wort ergreifen.

Weitere Termine unter www.tfn-online.de
Tickets sind im ServiceCenter des TfN, unter Tel. (05121) 16 93 16 93 sowie im Internet unter www.tfn-online.de erhältlich. Kartenpreis: 10 bis 34 €; ermäßigt: ab 3,50 €
 _____________________________________________________________________

WIEN:  THEATER NESTROYHOF/  HAMAKOM

Das Theater Nestroyhof Hamakom lädt Sie sehr herzlich zur  Hommage an Werner Kofler:  „In meinem Gefängnis bin ich selbst der Direktor“ am 26.02., 18.00 Uhr.

Das Theaterstück „Tanzcafé Treblinka“  von Werner Kofler wurde 2010 unter der Regie von Frederic Lion mit Erni Mangold und Hanno Koffler im Theater Nestroyhof Hamakom aufgeführt. Erni Mangold und Frederic Lion werden am kommenden Sonntag gemeinsam mit den beiden Autoren und Freunden Koflers Gustav Ernst und Antonio Fian aus seinen Texten lesen.

Werner Kofler wurde am 23. Juli 1947 in Villach als Kaufmannssohn geboren und verstarb am 8. Dezember 2011 in Wien. In den frühen 60er Jahren brach er seine Lehrerausbildung in Klagenfurt ab, verbrachte einige Jahre reisend und war in den verschiedensten Berufen tätig. Seit 1963 war Werner Kofler als freier Schriftsteller tätig. Seit 1968 lebte er in Wien. Unter anderen erhielt er folgende Preise: Theodor Körner Preis, Literaturpreis der Stadt Wien, Österreichisches Ehrenkreuz für Literatur und Wissenschaft 1. Klasse.

theater-nestroyhof-hamakom@artphalanx.at
______________________________________________________________________________________
ELFRIEDE JELINEK FORSCHUNGSINSTITUT – SYMPOSIUM 13. – 22.3.  


______________________________________________________________________________

WIEN/ THEATER DRACHENGASSE.  MÄRZ 2012


 


______________________________________________________________________________________

 

Diese Seite drucken

DIE MITTWOCH-PRESSE (22. FEBRUAR 2012)

Für Sie in den Zeitungen gefunden. Die MITTWOCH-PRESSE (22. Februar 2012)

Opern-Diva Renée Fleming
Die letzte Art von Sexismus in unserer Welt”
Die Star-Sopranistin Renée Fleming weiß, welchen Preis die Karriere kostet
und warum Whitney Houston gefährlich lebte. Ein Gespräch über Oper
und Popmusik
Mehr Info

Paris
Manon ging auf Zeitreise
Das Opern-Jahr in Paris hat mit einer zwiespältigen Neuproduktion von
Jules Massenets „Manon“ begonnen. Mit einer musikalischen Luxusbesetzung
wartete man für „Rigoletto“ von Giuseppe Verdi auf
Mehr Info

Mailand
2011: Defizit von sieben Millionen Euro
Stadt Mailand nicht mehr in der Lage, den Zuschuss von einer Million Euro
zu gewähren – Intendant Lissner sucht nach Privatsponsoren
Mehr Info
Mailänder Scala hat 7 Millionen Euro Defizit
Mehr Info

Baden-Baden
Ariadne auf Naxos“ eröffnet Winterfestspiele in Baden-Baden
Das Glück kommt in Breitewand-Cinemaskop. Hand in Hand schreitet das
glückliche Paar die große Freitreppe hinauf in den Sonnenuntergang. Schnitt.
Ende. Applaus. Hollywood in Baden-Baden. Oder: Die Winterfestspiele im
Festspielhaus haben begonnen.
Mehr Info

Wels/OÖ
Mario Brunello: Auf den großen Bühnen der Welt und in Wels
Seit nunmehr 35 Jahren bringt die Konzertreihe „Round Table 6“ Meister
aus der Musikwelt nach Wels. Nächsten Freitag, 24. Februar, ist der
italienische Cellist Mario Brunello im Stadttheater Greif zu erleben.
http://www.nachrichten.at/nachrichten/kultur/art16,824179

Regensburg
Tykwers Erfolgsfilm «Lola rennt» wird zur Oper
Der deutsche Komponist Ludger Vollmer verarbeitet Tom Tykwers Erfolgsfilm
«Lola rennt» zu einer Oper. Uraufführung ist am 28. Februar 2013 im Theater
Regensburg
http://www.codexflores.ch/nachrichten_ind2.php?art=8869

London
Mozart: Le nozze di Figaro
The Royal Opera
http://www.musicalcriticism.com/opera/roh-figaro-0212.shtml
Opera review: The Marriage of Figaro, Royal Opera House
Read more

Cardiff
Beatrice and Benedict, WNO, Wales Millennium Centre, review
Read more
Beatrice and Benedict – review
Millennium Centre, Cardiff
Read more

New York
Erste Oper von Rufus Wainwright hatte in New York Premiere:
A Diva Haunted by Fame and Failure
“Prima Donna,’ by Rufus Wainwright, Makes American Debut
Read more
Rufus Wainwright’s ‘Prima Donna’: Major drama, done up in a
sequined ball gown

Read more

Two Maryland opera singers among winners of George London Awards
Read more

Philadelphia
Opera Company of Philadelphia’s ‘Abduction’ strong but lacking
http://www.philly.com/philly/entertainment/139776573.html

Eine neue Oper auf Ebay ersteigern?!
Because Opera Directors Look for New Operas on Ebay
Mehr Info

Trier
Theater wagt wieder mehr
Wird “Evita” die neue “West Side Story”? Denselben Erfolg erhofft sich zumindest
die Leitung des Trierer Theaters.
Mehr Info

Freiburg
Bei Wotan wirds wuchtig
Interview: Musikwissenschaftlerin Eva Rieger über Musik und Genderdiskurs
bzw. Geschlechterzuschreibungen in der Musik.
Mehr Info

DVD-Tipp
Die Meistersinger von Nürnberg
Welche Stadt außer Sevilla hat schon das Glück im Titel einer weltberühmten
Oper vorzukommen? Nürnberg hat es. Das Image der Frankenmetropole
in der Welt wird maßgeblich mitgeprägt von Richard Wagners 1868
uraufgeführter komischer Oper
Mehr Info

Hot new video: Bocelli rehearsing Alagna’s signature role
(parental advisory)

Read more

Düsseldorf
Bariton David Jerusalem: mit den Großen auf der Bühne
Bariton David Jerusalem ist neu im Opernstudio und wird 2013 mit
Simon Rattle zusammenarbeiten.
Mehr Info

Wien
Operette – was heißt hier wienerisch? Ungarn rettet das Pariser Genre!
Eine reiche Ausstellung über das musikalische Unterhaltungstheater
wird im Theatermuseum (Palais Lobkowitz) gezeigt
Mehr Info

CD-Projekt
“Ich singe, also bin ich”
Mittelalterexperte Eberhard Kummer präsentiert Lieder von
Ulrich von Liechtenstein
Mehr Info

Sprechtheater

Österreich
Nestroy-Preis wird generalüberholt
Die wichtigsten Neuerungen beim Nestroy-Preis betreffen die Wahl der
Preisträger und die Ausschreibung der Gala-Durchführung
Mehr Info

Wien/ Schauspielhaus
Molières “Geiziger” auf dem Al-Bundy-Sofa
Schauspielhaus Wien: Er ist der amtierende Nestroypreisträger. Und Sohn
von ORF-Legende Horst Friedrich Mayer. Nun spielt Max Mayer “Molière”.
Mehr Info

München/ Volkstheater
Ich zeige dir deinen Abgrund
Tatort Volkstheater: Maximilian Brückner inszeniert Ludwig Thomas
„Magdalena” und vertauscht dabei frech die Geschlechter
Mehr Info

Ausstellungen / Kunst

Wien/ Naturhistorisches Museum
Weniger Sonderschauen durch knappe Finanzen
“Größte und älteste Meteoriten-Schausammlung der Welt” wird neugestaltet
Mehr Info

London/ Auktionshaus Sotheby’s
Munchs “Der Schrei” wird versteigert
Haben Sie noch ein bisschen Geld übrig? Falls ja, Edvard Munchs “Der Schrei”
kommt bei Sotheby’s unter den Hammer. Um die 80 Millionen müssten Sie
aber schon locker machen.
Mehr Info

Wien
Künstler Peter Kogler gestaltete Installation für U-Bahn-Station
Karlsplatz

Mehr Info
________________________

Unter’m Strich

Das Märchen vom bösen Gauck
Im Netz gibt es viel Wut auf Wulffs Nachfolger. Jetzt springt auch die
Politik auf. Bei Facebook und Twitter präsentieren seine Gegner ein Zerrbild
Mehr Info

Diese Seite drucken

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 22. FEBRUAR 2012)

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 22. FEBRUAR 2012)

 Künstlergespräch: Yannick Nézet-Séguin
Das Haus der Musik lädt zum Künstlergespräch mit Yannick Nézet-Séguin am Donnerstag, 08.03.2012 um 19:00.

 Der Kanadier Yannick Nézet-Séguin ist einer der gefragtesten jungen Dirigenten der Welt. Sein respektvoller Umgang mit klassischer Musik, sein charismatisches Auftreten sowie sein außergewöhnliches Talent wurde in den vergangenen Jahren durch zahlreiche namhafte Auszeichnungen geehrt.
Yannick Nézet-Séguin ist Artistic Director und Chefdirigent des kanadischen Orchestre Métropolitain und Chefdirigent des Rotterdam Philharmonic Orchestra. Daneben wurde er im Jahre 2008 zum ersten Gastdirigenten des London Philharmonic Orchestra gewählt.

Seit 2010 ist Yannick Nézet-Séguin ausserdem designierter Musikdirektor des Philadelphia Orchestra, wobei er ab Mitte 2012 als einziger Musikdirektor des Orchesters agieren wird. Weiters wird Nézet-Séguin im März mehrere Konzerte der Wiener Philharmoniker dirigieren.

Im Haus der Musik wird er nun in einem Gespräch mit dem Philharmoniker-Vorstand Prof. Dr. Clemens Hellsberg über die Zusammenarbeit mit den Wiener Philharmonikern sowie über seine weiteren Zukunftspläne berichten. Für die musikalische Umrahmung sorgt das Ensemble Wien.

Der Eintritt ist frei. Zählkarten sind an der Kassa im Haus der Musik erhältlich.
Mit freundlicher Unterstützung von:  
 
Über das Haus der Musik:
Das Haus der Musik ist ein interaktives Erlebnismuseum in der Wiener Innenstadt und zugleich die Gründungsstätte der Wiener Philharmoniker, denen hier ein eigenes Museum gewidmet ist. Hier präsentiert sich auf 5 Etagen die faszinierende Welt der Musik und Klänge.
Eröffnet wurde das Haus der Musik am 16. Juni 2000. Das Haus der Musik ist ein Unternehmen der Wien Holding.
Geschäftsführung: Dir. Simon K. Posch
Ehrenpräsident: Maestro Zubin Mehta
Auszeichnungen:
- Performance Award des ORF 2005 für die beste Gestaltung der „Langen Nacht der Musik“
- Österreichischer Museumspreis 2002
- multimedia & e-business Staatspreis 2002 Sparte Kultur und e Entertainment.
- Web Award 2000 – Sieger Kultur
Gesamtfläche: 5.000 m²
Erlebnisfläche: 3.000 m²
Besucherfrequenz 2011: 211.000
Öffnungszeiten: täglich 10:00 bis 22:00 Uhr
Adresse: HAUS DER MUSIK. A-1010 Wien, Seilerstätte 30, Tel.: 0043-1-513 48 50, Fax: 0043-1-513 48 50 – 48, info@hdm.at, www.hdm.at
Ein Unternehmen der Wien Holding.
_____________________________________________________________________________________

NATIONALTHEATER MANNHEIM: DIE WALKÜRE  von Richard Wagner
Premiere am 25. März 2012, 17.00 Uhr, Opernhaus
 
„Ich verfolge einen Arbeitsprozess, den ich nie gewagt habe, wie in einem Schachspiel: ich reagiere auf die jeweilige szenische Situation mit einem Zug, um das Spiel zu gewinnen. Ich gehe über eine Regenbogenbrücke, von der ich nicht weiß: ist das nur Licht oder hat sie einen Boden?“
Achim Freyer über seine Arbeit am Ring des Nibelungen in Mannheim

Am Nationaltheater Mannheim inszeniert Achim Freyer Richard Wagners Ring des Nibelungen. Die zweite Premiere Die Walküre ist am 25. März 2012. Freyer hat schon im Mannheimer Das Rheingold  einen ungewöhnlich entschlackten Blick auf Wagners Tetralogie gezeigt und so elementare Haltungen und Beziehungen der Figuren freigelegt.

In Die Walküre  setzt Freyer seinen Traum einer leichten und transparenten Aufführung des Ring des Nibelungen fort. Nach seiner Inszenierung der Tetralogie in Los Angeles macht Freyer für Mannheim verblüffende inhaltliche und theatralische Entdeckungen. Wagners moderne Schöpfung aus mythischer Urzeit und Zukunft setzt er mit seinem zugänglichen Inszenierungskonzept aus Zeichen und Gestensprache der Figuren in seinen Kostümen im immer gleichen Grundraum um.

Das Nationaltheater Mannheim gehört zu den ausgewiesenen Wagner-Bühnen im deutsch¬sprachigen Raum. So kann die Besetzung der Walküre zu großen Teilen aus dem Ensemble erfolgen. Die musikalische Leitung hat erneut Mannheims Generalmusikdirektor Dan Ettinger.

 Siegmund: Endrik Wottrich – Hunding: Manfred Hemm – Wotan: Thomas Jesatko / Karsten Mewes – Sieglinde: Heike Wessels – Brünnhilde: Judith Németh – Fricka: Edna Prochnik – Helmwige: Cornelia Ptassek – Gerhilde: Ludmila Slepneva – Ortlinde: Marina Ivanova – Waltraute: Marie-Belle Sandis – Siegrune: Katrin Wagner – Rossweiße: Anne-Theresa Møller – Grimgerde: Andrea Szántó – Schwertleite: Edna Prochnik

weitere Aufführungen am 1. und 22. April, 4. und 24. Juni 2012

www.nationaltheater-mannheim.de; Kartentelefon: 0621 – 16 80 150
_________________________________________________________________________________

 Hot new video: Bocelli rehearsing Alagna’s signature role (parental advisory)

Cast details: Andrea Bocelli, Maite Alberola, Alessandra Marianelli al Teatro Carlo Felice di Genova in Roméo et Juliette

ZUM VIDEO
_______________________________________________________________________________________

SEMPEROPER DRESDEN: Premiere am 24. März: »Švanda dudák/Schwanda, der Dudelsackpfeifer«  von Jaromír Weinberger

Ein Märchen ist Jaromír Weinbergers Oper »Švanda dudák/Schwanda, der Dudelsackpfeifer«, und ganz märchenhaft wird Regisseur Axel Köhler, Sänger und Intendant der Oper Halle, diese Volksoper an der Semperoper auch erzählen. Obwohl sich das 1927 uraufgeführte Stück mit seinen Tanzrhythmen, Volksliedern und großen sinfonischen Zwischenspielen größter Beliebtheit erfreute, geriet es in Vergessenheit, nachdem Weinberger 1938 als verfolgter Jude über Frankreich in die USA geflohen war. Und auch wenn nach der Dresdner Erstaufführung 1930 noch einmal 1950 eine Inszenierung an der Semperoper folgte, handelt es sich bei dieser Neuproduktion um eine kleine Wiederentdeckung.

Marjorie Owens singt Dorotka, die Hüterin ihres kleinen, behaglichen Glücks mit ihrem Mann, dem Dudelsackpfeifer Schwanda. Christoph Pohl ist dieser Wundermusiker, der mit seinem Dudelsack Steine erweichen, Eis zum Schmelzen bringen und das Herz der Eiskönigin, gesungen von Tichina Vaughn, auftauen und gewinnen kann – und darüber seine Frau zuhause vergisst. Ladislav Elgr als Räuber Babinský hat ihn dazu gebracht, sorgt aber auch dafür, ihn aus diversen Miseren wieder herauszuholen, etwa aus den Fängen des Teufels, den Michael Eder gibt. Am Ende ist das kleine Glück wieder hergestellt, aber ob darin die Erfüllung liegt, muss sich noch erweisen. Jux oder Freude bedeutet übrigens der Name Švanda im Tschechischen.
Am Pult der Sächsischen Staatskapelle steht Constantin Trinks, der zum Auftakt der Spielzeit 2010/11 den »Rosenkavalier« in Dresden dirigierte und erstmals bei einer Neuproduktion der Semperoper die musikalische Leitung übernimmt.

Premiere ist am 24. März um 18 Uhr.
__________________________________________________________________________________

DVD-TIPP: „Le nozze die Figaro“ – Eine legendäre Inszenierung lebt fort
Von Horst Schinzel

Der italienische Regisseur Giorgio Strehler (1921 – 1997) genossen mit seinen Inszenierungen zu seinen Lebzeiten einen geradezu legendären Ruf – durch sein Wirken an seinem eigenen Hause in Mailand, nicht zuletzt aber durch einige wenige Einstudierungen an der Mailänder „Scala“. Vor allem sein „Le nozze di Figaro“ aus dem Jahre 1980 ist begeistert aufgenommen worden. Dabei ist aus heutiger Sicht gar nicht einmal so einfach zu erkennen, warum.

Da ist es für den Musik- und Theaterfreund hilfreich, dass der Vertrieb Arthaus Musik jetzt einen Mitschnitt des italienischen Fernsehsenders Rai 3 einer von Marina Bianchi eingerichteten Wiederaufnahme aus dem Jahre 2006 vorlegt (NTSC 101 589).

Die Aufnahme beeindruckt nicht zuletzt durch die absolute Werktreue des Regisseurs  Der ist fernab jeden modernen Regietheaters. Strehler geht es allein um die Wirkung der Musik und den Inhalt des Stückes selbst.  Die Tiefe der von Ezio Frigerio sparsam ausgestatteten Bühne nutzt er kaum. Seine Personenführung ist allenfalls andeutungsweise. Strehler verlässt sich ganz auf seine Sängerinnen und Sänger. Und die Besetzung dieser Wiederaufnahme ist bis in die kleinste Nebenrolle geradezu sensationell  Ganz besonders zu nennen sind Diana Damrau als Susanna, Ildebrando D’Arcangelo als Figaro, Monica Bacelli als Cherubino und Pietro Spangoli als Graf Almavia .

Gérard Korsten leitet das Orchester äußerst zurückhaltend. So hinterlässt diese Aufzeichnung einen nachhaltigen Eindruck.
_____________________________________________________________________________________

   ERNST KRENEK-INSTITUT:  NEWSLETTER

 7. März 2012, 19 Uhr, Musiksammlung der Wienbibliothek
In der Zeiten Zwiespalt: Buch- und Hörbuchpräsentation

  Anlässlich des 20. Todestages von Ernst Krenek am 22. Dezember 2011 präsentiert die Ernst Krenek Institut Privatstiftung gemeinsam mit dem Braumüller Verlag drei neue Publikationen: „In der Zeiten Zwiespalt. Schriften eines unbekannten Bekannten” – eine Text-Sammlung, in der Kreneks beeindruckende inhaltliche Bandbreite augenscheinlich wird.
„Im Atem der Zeit. Erinnerungen an die Moderne”, Kreneks monumentale, 1998 erstmals erschienene Autobiografie war lange Zeit vergriffen, nun wird sie wieder aufgelegt. Zeitgleich veröffentlichen wir eine Hörbuchfassung, gelesen von Cornelius Obonya. Bei der Präsentation in der Musiksammlung der Wienbibliothek wird der international erfolgreiche Bariton Florian Boesch Lieder aus Kreneks „Reisebuch aus den österreichischen Alpen” singen, Cornelius Obonya liest Texte aus den Publikationen.

Cornelius Obonya, Lesung
Florian Boesch, Bariton
István Mátyás, Klavier

7. März 2012, 19 Uhr
Wienbibliothek/Musiksammlung
Loos-Räume
Bartensteingasse 9
1010 Wien

http://www.krenek.com

  Neues von den Features
Mitropoulos interpretiert Krenek. Erfolge und Misserfolge einer kongenialen musikalischen Partnerschaft

  Clemens Zoidl, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Ernst Krenek Instituts, untersucht im Rahmen eines Symposiums zu „Dmitri Mitropoulos. Der Dirigent. Der Komponist“ am 22. Oktober 2011 die Beziehung zwischen dem großen Dirigenten Dmitri Mitropoulos und Ernst Krenek. 1942 beginnt die fruchtbringende Freundschaft in Minneapolis, einer Stadt, in der ein besonders konservatives Kulturpublikum vorzufinden war. Mehrere Kompositionen zwischen 1942 und 1949 entstanden unter Einfluss von und in regem Austausch mit Mitropoulos.

  Ernst Krenek Institut  /Privatstiftung

office@krenek.com
www.krenek.com

T +43-(0)2732-71 570 , F +43-(0)2732-71 570-20

Campus Krems
Dr. Karl Dorrek Straße 30
3500 Krems, Austria
____________________________________________________________________________

WIESBADEN: Festliche Operngala mit Starbesetzung | Es singen Evelyn Herlitzius und Eike Wilm Schulte

Evelyn Herlitzius und Eike Wilm Schulte singen in der Operngala Fidelio

Festliche Operngala

Fidelio: Sonntag, 26. Februar 2012 | 19.30 Uhr | Großes Haus
Mit Evelyn Herlitzius als Leonore und Eike Wilm Schulte als Pizarro

Freuen Sie sich am Sonntag, 26. Februar 2012 auf die Operngala von Fidelio mit Starbesetzung! Am Staatstheater Wiesbaden zu Gast sind die Opernstars Evelyn Herlitzius sowie von Kammersänger Eike Wilm Schulte. Evelyn Herlitzius, eine der renommiertesten deutschen Opernsängerinnen,  wird in Beethovens Fidelio die Partie der Leonore singen. Seit ihrem Debüt 1993 am Landestheater Flensburg und dem darauffolgenden Engagement an der Hamburgischen Staatsoper, gastiert die Ausnahmesängerin an allen großen Häusern Euro-pas. Seit 2002 tritt sie regelmäßig an den Bayreuther Festspielen auf. 2006 wurde sie mit dem FAUST-Theaterpreis in der Kategorie „Beste Sängerdarstellerleistung im Musiktheater“ ausgezeichnet.

Eike Wilm Schulte kehrt als Bösewicht Pizarro ans Staatstheater Wiesbaden zurück. Er ist Träger der Goethe-Plakette des Landes Hessen und Ehrenmitglied des Staatstheaters Wiesbaden, in dessen Ensemble er von 1973 bis 1988 wirkte. Bis heute führt ihn eine vielfäl-tige Gastiertätigkeit an alle wichtigen europäischen Bühnen und in die USA, wo er an der MET und zuletzt in Chicago sang. Mehrere Jahre war Schulte auch bei den Bayreuther Fest-spielen zu erleben.

Die musikalische Leitung liegt bei Generalmusikdirektor Marc Piollet.

Für diese einmalige Galavorstellung sind noch Karten erhältlich. Genießen Sie einen unvergesslichen Opernabend mit Starbesetzung am Staatstheater Wiesbaden.

______________________-

„Romeo und Julia“ feiert am Staatstheater Wiesbaden Premiere

Samstag, 25. Februar 2012 | 19.30 Uhr | Großes Haus

Am Samstag, 25. Februar 2012 feiert Romeo und Julia in einer Choreografie des Ballettdirektors Stephan Thoss am Staatstheater Wiesbaden Premiere. Mit Romeo und Julia nähert sich Thoss nach Dornröschen und Zwischen Mitternacht und Morgen. Schwanensee einem weiteren weltberühmten Handlungsballett auf besondere Weise. In der ergreifenden, sinnlichen und spannenden Liebesgeschichte verfolgt Thoss die emotionale Entwicklung zweier junger Menschen, die sich einfach nur lieben wollen und am Schluss doch keinen anderen Ausweg als den Selbstmord finden.

Romeo und Julia – dem berühmtesten Liebespaar der Weltliteratur – bleibt ein Happy End versagt. Gab es wirklich keine Möglichkeit, diese Tragödie zu verhindern? In seiner Choreografie hinterfragt Thoss die Zwangsläufigkeit im Ablauf der Geschichte. Nicht die zerstrittenen Familien stehen dabei im Vordergrund, sondern die Sprachlosigkeit zwischen den Eltern und ihren Kindern und die verzweifelte existentielle Situation der Liebenden.

Um die Innenwelt seiner Protagonisten auch in musikalischer Hinsicht zu spiegeln, hat Stephan Thoss für Romeo und Julia die Werke zweier verschiedener Komponisten gewählt. Im Mittelpunkt steht die berühmte Ballettmusik von Sergej Prokofjew, die sich sowohl durch lyrische Finesse wie mitreißende Energie auszeichnet. In den Dialog mit Prokofjews eher deskriptivem Erzählstil bringt Thoss kürzere Einschübe aus den Werken des zeitgenössischen englischen Komponisten Michael Nyman.

Wolfgang Ott Musikalische Leitung I Stephan Thoss Choreografie und Bühne
Mit dem Ballett und dem Orchester des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden

Weitere Vorstellungen:
So 4. 3. I 16.00 Uhr, Do 8.3. und Sa 24.3. jeweils um 19.30 I Großes Haus

 ________________________________________________________________________________

 WIEN / LETZTES ERFREULICHES OPERNTHEATER “L.E.O” .-SPIELPLAN APRIL 2012

ToT IN WIEN


Antonia Lersch, Stefan Fleischhacker. Foto: “Leo”

Wie immer am Karfreitag besingen Antonia Lersch und Stefan Fleischhacker ein Lieblingsthema der Wiener: Das Sterben und „die schöne Leich‘“.

Termin: Karfreitag, 6. April 2012 (Beginn: 20:00)

FREITAG, 13.
oder
DEM WEANA SEI HIMMEL

Eine weanerische Hommage an Prof. Dr. Sigmund Freud

Versunken in der ungeheuren Fülle von Texten und Liedern darüber, was dem Wiener heilig und wichtig ist, inklusive aller Aber- und sonstigen Glauben, sind Antonia Lersch und Werner Riegler – mit Hilfe von unser aller Vater S. Freuds analytischem Blick – wieder zur Oberfläche aufgetaucht, um der Wiener Seele musikalisch-kabarettistisch Ausblick auf ein weites Land zu verschaffen.

Das Duo Lersch–Riegler bringt einen Querschnitt in bewährter L.E.O.–Schlampenmanier, um ungeniert und frech das Publikum mit genialen Psychogrammen, die Wienerlied–Autoren beschrieben haben, zu konfrontieren.

Mit Antonia Lersch und Werner Riegler

Termine:
Fr, 13. / So, 15. & Di, 17. April 2012 (Beginn 20:00)

VOM STETTL NACH SEATTLE

Aufgrund des großen Erfolges im vergangenen Dezember haben Sie wieder Gelegenheit, den außergewöhnlichen Geigenvirtuosen Paul Fields (mit eigenem Ensemble) zu erleben: „Far away from home“ und so intensiv wie ein heimliches Rendezvous „In einem kleinen Kaffee in Hernals“. Das „Paul Fields Ensemble“ – seit 1990 in Klassik, Traditional und Wienerlied höchst originell und eigenwillig unterwegs – bringt gemeinsam mit Kerstin Grotrian Evergreens von „Somewhere over the Rainbow“ bis zum „Kleinen Wegerl im Helenental“ zu Gehör.

Termin: Mi, 25. April 2012 (Beginn: 20:00)

KAISER JOSEPH UND DIE BAHNWÄRTERSTOCHTER

von Fritz von Herzmanovsky-Orlando
Lesung mit Martin Haidinger und Robert Kolar

Kaiser Joseph II, der fortschrittsgläubige Monarch, lässt sich von einem Dampfross in seinem Salonwagen durch die Alpen kutschieren und macht in einer winzigen Bahnstation, und zwar in „Wuzelwang am Wuzel“, Pause. Dabei verliebt er sich, vom Bergvolk unerkannt, in die Tochter des Bahnwärters, Innocentia „Nozerl“ Zwölfaxinger. Als Nozerls Vater gerade mit den anderen Bahnbediensteten vom Wildern in seines Herrn Wäldern zurückkehrt, kommt ein Zug mit mehr oder weniger feiner Hofgesellschaft angefahren. Unter ihnen befindet sich auch der berühmt berüchtigte Verbrecher Rinaldo Rinaldini, der ein Attentat auf Josef II plant. Wird dieses gelingen? Wer rettet wen? Und was hat das überhaupt mit den „roastbeefischen Engländern“ zu tun?
Fritz von Herzmanovsky-Orlando gelang mit „Kaiser Joseph und die Bahnwärterstochter“ ein großartiges Schauspiel, das man getrost als Mutter des Absurden Theaters bezeichnen kann und in seinen verblüffenden Wendungen das Besondere der Werke von Karl Valentin und Monty Python in Ansätzen vorwegnimmt. Mit einer pointierten Sprache, die durchaus mit der eines Johann Nestroy und Karl Kraus vergleichbar ist, zeichnet er zahlreiche kräftige Typen des alten Österreich nach.
Der Kabarettist und Wissenschaftsjournalist Martin Haidinger und der Schauspieler Robert Kolar schlüpfen gekonnt in ebendiese Figuren. Sie lassen die glorifizierte Welt Altösterreichs auferstehen, um sie alsbald in schalkhafter Manier der Lächerlichkeit preiszugeben.

Termin:
Do, 26. April 2012 (Beginn 20:00)

AIDA

Ein absolutes Opernhighlight steht wieder auf dem Programm: AIDA von Giuseppe Verdi.

Große, gut geschulte Stimmen wie jene von Alexandra Scholik (Aida), Theresa Gardner (Amneris), Rumen Dobrev (Amonasro) und Apostol Milenkov (König, Ramphis) werden dabei zum Einsatz kommen und die Figuren zu neuem Leben erwecken.  Der L.E.O.-Neuzugang Daniel Lökös firmiert als eindrucksvoller Radames.

Im Unterschied zu anderen „großen“ Opern von Giuseppe Verdi, Richard Wagner oder Giacomo Puccini, zählt Aida zu den ausgesprochenen „Ausstattungs-Opern“. Ursprünglich für die Eröffnungszeremonie des Suezkanals konzipiert, sollte sie das Publikum mit prächtigen Kostümen und großem szenischem Aufwand beeindrucken. Im L.E.O. muss man sich natürlich auch hier nach der sprichwörtlichen Decke strecken, was aber für das Kreativteam kein Problem darstellte.

Selbstverständlich wird es auch einige „Mitsingstücke“ für das Publikum geben, wie z.B. den berühmten Triumphmarsch oder den Chor der ägyptischen Sklavinnen.

Mit Alexandra Scholik / Theresa Gardner, Daniel Lökös, Rumen Dobrev, Apostol Milenkov u.a.

Termine:
Fr, 27. & So, 29. April – Mi, 9. / Fr, 11. & Mo, 14. Mai (Beginn: 19:30)

VORSCHAU – WIEDERAUFNAHME
Auf vielfachen Wunsch des Publikums stehen weitere Vorstellungen der TURANDOT auf dem Spielplan:
16./ 20. & 22. Mai 2012 (Beginn: 20:00)

LETZTES ERFREULICHES OPERNTHEATER L.E.O.
+43/680/335 47 32 / karten@theaterleo.at / www.theaterleo.at
Ungargasse 18, A-1030 Wien

VORVERKAUF
Coiffeur Csandl, 1030, Beatrixgasse 3
Mo 13.00 – 17.00 / Di – Fr 10.00 – 17.00 / Sa 9.00 – 12.00
Weichhart Antiques, 1030, Untere Viaduktgasse 59 (Ecke Landstraße)
Di 10.00 – 15.00 / Mi – Fr 12.00 – 18.00 / Sa 10.00 – 13.00
PREISE:
Preise 1/Opern: Kategorie 1 € 30.- (Reihe 1-3), Kat. 2 € 25.- (Reihe 4-7), Schüler & Studenten € 15.-
Preise 2/Kabarett, Wienerlied: Kat.1 € 25.- (Reihe 1-3), Kat. 2 € 20.- (Reihe 4-7), Schüler & Stud. € 13.-
 Gefördert von Wien Kultur / MA7 und dem 3. Bezirk
___________________________________________________________________________________

Der Vorverkauf für die Konzerte und Feste Schloss Amerang 2012 hat begonnen.

20. April bis 9. Dezember 2012 – vom Operettenfrühling über die Sommerkonzerte bis zur Schloss-Weihnacht

Der offizielle Vorverkauf für die Konzerte und Feste auf Schloss Amerang hat begonnen: Über die Homepage www.schlossamerang.de kann man bequem die Karten für alle Veranstaltungen vom 20. April bis 9. Dezember 2012 bestellen.

Frühling auf Schloss Amerang

Die Saison beginnt mit dem ersten Operettenfrühling auf Schloss Amerang: Am Freitag, 20. April, singen Mitglieder des Staatstheaters am Gärtnerplatz, der Wiener Volksoper und der Stuttgarter Staatsoper im Renaissance-Arkadenhof, und am Sonntag, 22. April, gastieren die Dresdner Salondamen mit ihrem Programm „Das gibt`s nur einmal, das kommt nicht wieder“ auf Schloss Amerang.
Gleich darauf folgt das 3. Garten-Fest auf Schloss Amerang vom 27. bis 29. April. Die Monate Mai und Juni gehören wieder den Hochzeitern, die Schloss Amerang als einzigartiges Ambiente für ihren schönsten Tag im Leben ausgewählt haben.

Sommer auf Schloss Amerang

Die 47. Sommerkonzerte auf Schloss Amerang beginnen am 6. Juli mit dem Tobi Reiser Ensemble und dem Salzburger Dreigesang und enden am 26. August mit den Salzburger Saitenbläsern. Zwischen diesen beiden klassischen Volksmusik-Gruppen treten Künstler der unterschiedlichsten musikalischen Stilrichtungen im Renaissance-Arkadenhof auf: Es gibt Swing und Jazz, Brass- und Big Band-Musik ebenso wie schräg-wilde Volksmusik vom Herbert Pixner Projekt oder von „Zwirbeldirn“; Gerhard Polt tritt erstmals mit den Well-Kindern im Schloss auf, und immer wieder ist Klassisches zu hören, etwa vom Ensemble Clemente „Sommerliche Barockmusik“ oder vom Philharmonia Quartett Berlin „Meisterwerke der Klassik und Romantik“.

Die Veranstalter und Schlossherren Ortholf Freiherr und Giulia Freifrau von Crailsheim bieten erstmals bei zwei Konzerten Stehplätze an: Am 2. August, wenn die Simon & Garfunkel Revival Band mit „Feelin` Groovy“ für Stimmung sorgt, und am 3. August, wenn die südamerikanischen „Buena Vista“-Rhythmen von Luis Frank Arias & Soneros de Verdad in die Beine fahren.

Mittendrin vom 17. bis 19. August wird es beim 8. Ritter-Fest wieder mittelalterlich auf Schloss Amerang.

Herbstnächte und Novemberkonzerte auf Schloss Amerang

Nach einer Konzertpause im September geht es am 5., 6. und 7. Oktober auf Schloss Amerang mit den Herbstnächten weiter. Diese bestreiten die Gruppe „GegnAnStrich“ mit „GeignMusi goes Pop“, die Oberösterreichischen Concert-Schrammeln & Agnes Palmisano mit „Heurigen“-Melodien und die drei Gitarristen Kubera, Konrad & Höller mit American Songs, Austropop und Folk and Ballads unplugged.
Bei den Novemberkonzerten vom 22. bis 26. November gibt es ein Wiedersehen mit Quadro Nuevo und ihrem Weihnachtslieder-Programm, The Hot House Hooters zeigen wie New Orleans Jazz und Dixieland für Swinging Christmas sorgen können, und danach folgt zwei Mal Ludwig Thoma, jeweils musikalisch umrahmt: Zum Einen liest Schauspieler Günther-Maria Halmer die „Heilige Nacht“ und wird dabei begleitet vom Martina Eisenreich Quartett, zum Anderen liest Schauspieler Michael Lerchenberg aus den berühmt-berüchtigten Filser-Briefen, korrekt „Jozef Filsers Briefwexel“, und wird dabei mit Zwiefachen, Landlern und Drehern begleitet vom „Niederbayerischen Musikantenstammtisch“. Zum Abschluss gastiert die American Drama Group mit „A Christmas Carol“ in englischer Sprache.

Schloss-Weihnacht auf Schloss Amerang
 
Zur Weihnachtszeit schließlich öffnet Schloss Amerang wiederum sein gesamtes Gelände für die „Ameranger Schloss-Weihnacht“, die erstmals an zwei Adventswochenenden stattfindet, nämlich 30. November bis 2. Dezember und 7. bis 9. Dezember.

Kartenpreise
Sommerkonzerte: 11.-/23.-/26.-/31.- bzw. mit * 11.-/30.-/34.-/39.- Euro
Stehplätze 2. und 3. August: 19.- Euro
Herbstnächte mit Tischbestuhlung: 27.-/31.- Euro

Konzertbeginn & Bewirtung:
20:00 Uhr (Einlass 18:30), Operettenfrühling 19.30 (Einlass 18.00), Novemberkonzerte 19.00 Uhr (Einlass 17.30); Bewirtung drinnen und draußen.

Karten-Vorverkauf
Schloss-Büro Mo.-Fr. 9 – 12 Uhr, Tel. 08075/91 92 99, Fax 08075/91 92 33
e-mail: konzerte@schlossamerang.de, online ab Februar über www.schlossamerang.de

 _____________________________________________________________________________________________

13. MÜNCHENER BIENNALE

 

Website: www.muenchenerbiennale.de

 

Der ferne Klang

Drei Opern-Uraufführungen stehen im Zentrum der 13. Münchener Biennale: L’ABSENCE von Sarah Nemtsov, Mama Dolorosa von Eunyoung Kim und Wasser von Arnulf Herrmann. Allen drei Kompo¬nistInnen lag daran, den Szenen, Charakteren und Konstellationen in ihrem Musiktheater einen spezi¬fischen Klang zu verleihen. In ihm konzentrieren sich die Musik-, Szenen- und Wortsprache und der Inhalt der Opern. In allen drei Werken geht es unter anderem um die Geschichte eines existenziellen Verlusts, aber auch um die Sehnsucht, ihn zu überwinden. Die Hoffnung findet Ausdruck vor allem in der Musik, in dem, was nicht in einer – wie immer auch gebrochenen – Handlung aufgeht.
In der (Vor-)Geschichte der musikalischen Moderne gibt es ein Werk, das auf ähnlichen Intentionen und Kräften aufbaut: Der ferne Klang, eine Oper von Franz Schreker, die in den letzten Jahrzehnten wieder deutlicher als Pionierwerk der Moderne erkannt wurde. Sie erlebte am 18. August 1912 ihre Uraufführung in Frankfurt am Main. Es lag nahe, den Titel als Motto für die 13. Münchener Biennale zu zitieren, denn er bildet nicht nur einen gemeinsamen Nenner der drei sehr unterschiedlichen Werke, sondern weist auch auf die geschichtliche Linie hin, in der sich die Münchener Biennale als Festival für neues Musiktheater sieht. In der Auseinandersetzung mit dem Motto entsteht die Gemeinschafts¬produktion junger KomponistInnen an der Berliner Universität der Künste für diese Biennale.
Wir können den Kern der Opern-Uraufführungen durch ein reiches und vielfältiges Begleitprogramm erweitern und näher beleuchten. In der Reihe Biennale Special stellen Münchener Künstler und Künst¬lergruppen Konzepte und Realisationen neuen Musiktheaters vor. Pädagogische Projekte beteiligen Schulen an der Erarbeitung neuer Stücke, die Biennale Werkstatt der Münchner Volkshochschule vermittelt Einblicke in die Entstehung einer Oper. Außer den Komponistengesprächen, die am Abend der Premiere stattfinden, bieten wir unter dem Titel nachgefragt nach je einer Vorstellung Diskussio¬nen mit prominenten Persönlichkeiten an, die dem neuen Musiktheater nicht beruflich, aber durch Interesse verbunden sind. Hintergrundgespräche in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Stadt¬akademie und dem Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde führen genauer in die Werke von Sarah Nemtsov und Eunyoung Kim ein. Zur Tradition der Biennale gehören die Konzerte der Münch-ner Philharmoniker, des Münchener Kammerorchesters und der musica viva. Die Philharmoniker widmen ihr Sonderkonzert chinesischen Komponisten, für deren Schaffen die Auseinandersetzung zwischen fernöstlichen Kulturtraditionen und westlich geprägter Moderne konstitutiv ist. Es schließt mit einer Neukomposition der chinesischen Poesie, die Gustav Mahler einst seinem Lied von der Erde zugrunde legte, in ihrer Originalgestalt. – Zur vielfältigen Erfahrung und Reflexion heutigen Musik¬theaters tragen schließlich ein Symposium und eine Podiumsdiskussion bei.

Für die Ermöglichung dieses reichhaltigen Programms danken wir vor allem der Landeshauptstadt München, aber auch allen Kooperationspartnern und Unterstützern der Biennale.

Peter Ruzicka
_______________________________________________________________________________

Peter Pan sucht Tänzer und Akrobaten

Music Hall sucht für Peter Pan, seine neue zauberhafte Arenaproduktion im Weltformat, erstklassige weibliche und männliche Tänzer und Akrobaten. Die Regie und Inszenierung liegen in den Händen von Luc Petit (Cirque du Soleil).
Die Musik komponiert Matt Dunkley, ein weltberühmter Komponist und Music Director, der bereits an Moulin Rouge, Black Swan, The Dark Knight und Pirates of the Carribean beteiligt war. Auch die Kostüme sind bei Kaat Tilley – eine belgische Designerin, die sich meisterhaft auf das Erschaffen ganz neuer Welten versteht – in den besten Händen. Diese belgische Spitzenproduktion wird die Sensation des Jahres 2012, mit der es – sogar buchstäblich – ganz hoch hinaus gehen wird. Springen Sie mit an Bord und fliegen Sie mit!
 
Auditions will be held in:
- Paris on 7/3/2012 and 8/3/2012 
with recalls on 9/3/2012
- Belgium – Antwerp on 10/3/2012 and 11/3/2012
- Rome on 16/3/2012 and 17/3/2012  with recalls on 18/3/2012
 
Requirements:
We are looking for dancers with strong classical, contemporary technique, ability to handle props and a strong personality.
We are looking for acrobats with strong tumbling technique, personality and experience with flying and heights. (if possible with experience with stilts and/or fencing.  This is not a must)
In addition, Music Hall is calling out to all breakdancers, street dancers, hip hop dancers, wave dancers and freestyle dancers with a strong personality to audition.
Planning:
Rehearsals: (June to be confirmed)-July-August 2012 in Brussels, Belgium

Shows + World Première: 1st of September until the 9th of September and from the 17th of December 2012 until the 7th of January 2013 in Brussels, Belgium
Afterwards the European tour during 2013. Exact dates and locations to be confirmed.
 
Practicals:
Please send a clear photo and detailed CV before the 1st of March 2012 to peterpan@musichall.be
We will inform you whether or not you will be invited to the auditions.   Info  

• Peter Pan Tickets & info: www.musichall.be of 0900 69 500
• www.peterpan.is
_____________________________________________________________________

Diese Seite drucken