DIE DONNERSTAG-PRESSE (18. JUNI 2026)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: DIE DONNERSTAG-PRESSE-PRESSE  (18. JUNI 2026)
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Star-Tenor Benjamin Bernheim: „Jeder ist ersetzbar, sogar Maria Callas“
Wenige Stunden nach seinem Solo-Debüt in der Elbphilharmonie mit Stücken von Puccini, Verdi und aus „Roméo et Juliette“ lädt Benjamin Bernheim zum Interview ins Hamburger Luxushotel Vier Jahreszeiten ein. Der 41-jährige Franko-Schweizer gilt als einer der gefragtesten lyrischen Tenöre der Welt und ist seit neun Jahren Markenbotschafter der Uhrenmanufaktur Rolex. Ein Gespräch über Adrenalin und Einsamkeit, über Timothée Chalamet – und die richtige Uhr für den „Kampfmodus“:
Star-Tenor Benjamin Bernheim: „Jeder ist ersetzbar, sogar Maria Callas“ – Capital.de

Skandal um Kultmusiker
Marie war 17: „Nach dem Sex ging ich zur Schule“
Mit 17 war Marie Franz großer Fan vom deutschen Liedermacher Konstantin Wecker. Nach einem Konzert kommt es zum ersten Kontakt mit dem damals 58-jährigen Musiker – wenig später folgt eine Einladung ins Hotelzimmer. Was danach beginnt, zieht sich über Jahre. Heute bewertet sie diese Zeit völlig neu und spricht von einem deutlichen Machtgefälle zwischen Idol und Fan. Was sie damals erlebt hat und warum sie es 20 Jahre danach bereut, erzählt Marie im krone.tv-Interview!
https://www.krone.at/4178335

Medien

ORF
Debatte nicht ideal“: Stocker will sich beim ORF nicht eingemischt haben
Bundeskanzler Christian Stocker hat nach wochenlangem Schweigen nun Stellung zur ORF-Debatte genommen. Er bestreitet, sich bei der Wahl des neuen Generaldirektors eingemischt zu haben. Er gesteht aber zumindest ein, dass die Debatte nicht ideal gelaufen sei. Druck macht der Regierungschef bei der Wehrdienstreform. „Es wurde genug gesprochen, den Worten müssen jetzt Taten folgen.“
https://www.krone.at/4179862

Wirtschaft

Ehemaliger Zentralbank-Vize Vjugin über die russische Elite: „Diese Leute sind ja keine Selbstmörder“
Er ist eine der prominentesten Figuren der russischen Finanz- und Wirtschaftswelt ­– Oleg Vjugin, Banker, Ex-Vizechef der Zentralbank und heute Aufsichtsrat in diversen Konzernen. Was die russische Elite von Europa hält, ob der Kreml die Realität noch adäquat wahrnimmt und wie lange das Geld für den Krieg noch reicht, erklärt er im ausführlichen Interview mit der „Presse“.
DiePresse.com.russische.elite

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Unter’m Strich

Als Quereinsteiger in die Lok: Warum ein 59-Jähriger kurz vor der Rente Lokführer werden will
Die Südwestdeutsche Landesverkehrs-GmbH braucht Personal und Eckart Hangg aus Willstätt will es nochmal wissen: Der 59-jährige studierte Diplom-Betriebswirt will Lokführer werden. „Jetzt bin ich angekommen.“ So beschreibt Eckart Hangg das Gefühl, als er zum ersten Mal den Fahrhebel des „Mireo Plus B“ betätigen durfte und spürte, wie sich der riesige Zug scheinbar federleicht bewegte. Der Mireo Plus B ist ein moderner Batteriehybridzug – also ein Zug, der Strom aus zwei Energiequellen bezieht. Der Strom fließt sowohl aus der Oberleitung, als auch aus eingebauten Batterien. Züge dieses Modells sind erst seit dem Frühjahr 2024 im Ortenaukreis unterwegs, und Hangg darf mit ihnen auf der Renchtalstrecke fahren.
swr.de.aktuell.baden.württemberg

Brasilien
Ohne Seil geworfen: 21-Jährige stürzt beim Rope Jumping in den Tod
Ein Rope Jump in Brasilien nahm ein tragisches Ende. Eine 21-Jährige hatte einen Sprung von der „Skeleton Bridge“ in São Paulo gebucht. Das Unternehmen, das die Sprünge organisierte, hatte jedoch vergessen, das Seil anzubringen. Die junge Frau stürzte ungesichert in die Tiefe. Sie war sofort tot.
https://www.krone.at/4177147

Wiener Neustadt: Prozess um Millionen
Haftstrafen: Mit Doppelgänger Testament gefälscht- Und plötzlich war eine 45-Jährige Alleinerbin des Millionennachlasses eines wohlhabenden Niederösterreichers. Nach einer Anzeige bei der Polizei erhärtete sich der Verdacht jedoch immer mehr: Die Frau soll mit zwei Helfern und einem Doppelgänger das Testament des Pensionisten gefälscht haben. Mordermittlungen wurden eingestellt.
https://www.krone.at/4180193

DIE MITTWOCH-PRESSE (17. JUNI 2026)

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Wien/ Volksoper
Zugabe für queere „Fledermaus“
Die Pride-Edition der „Fledermaus“ in der Volksoper bekommt nach ausverkauften Vorstellungen einen Zusatztermin. Die Regenbogenparade mag gelaufen sein, der Pride-Monat dauert aber an: Alle, die kein Glück hatten, Tickets für die queere Version der „Fledermaus“ in der Volksoper – mit Tom Neuwirth als Frosch – zu ergattern, bekommen eine neue Chance. Für 21. Juni wurde nach zwei geplanten, ausverkauften Vorstellungen ein Zusatztermin angesetzt.
Kurier.at.zugabe

Wien
GANYMED öffnet die Wunden des Spiegelgrunds
„Sie starb an einer Lungenentzündung.“ Wer die Geschichte hinter dem Otto-Wagner-Areal kennt, dem zieht es bei diesen Worten die Eingeweide zusammen. Es ist harter Tobak, den Schauspielerin Andrea Eckert in der ehemaligen Pathologie des Otto-Wagner-Spitals auf die Bühne bringt, begleitet von Orgelmusik. Genauer gesagt in der Prosektur, wo man einst die Leichenöffnungen vorgenommen hatte. An der Wand hängt ein riesiges Kreuz, sicherlich sechs Meter hoch, mit Jesus Christus darauf. An diesem Ort wurden bis in die 2000er-Jahre Gehirne aufbewahrt, die während der NS-Herrschaft den Opfern der sogenannten „Kindereuthanasie“ entnommen worden waren. Ein Mahnmal vor dem Jugendstiltheater erinnert an diese ermordeten Kinder und Jugendlichen vom Spiegelgrund, so hieß das Otto-Wagner-Spital von 1940 bis 1945. Es sind 772 Lichtstelen, die nachts dem Gelände eine eigene Mystik verleihen.
Von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de

Wien
Parsifal und die Erlösung im Bildschirmschoner
Künstliche Intelligenz trifft auf archaische Rituale: Die Wiener Festwochen zeigen einen musikalisch soliden „Parsifal“, der in einer überladenen virtuellen Bilderflut verloren geht. Die Revolution der künstlichen Intelligenz im Musiktheater hat diese Produktion nicht gebracht. Dabei wäre es durchaus naheliegend, gerade für die nicht immer einfach zu behindernden mystischen Welten aus dem Opernkosmos eines Richard Wagner auf künstlich generierte Bilder zurückzugreifen – was aktuell ja auch an einigen Häusern getan wird. Ein prominenter Versuch in diese Richtung, der „Parsifal“ bei den Wiener Festwochen im Museumsquartier zeigte: Das muss nicht automatisch gut gehen.
https://www.krone.at/4179605

„Parsifal“ im LED-Rausch
Als einzige Opernproduktion zeigen die Wiener Festwochen heuer Richard Wagners „Parsifal“. Von der Regisseurin Susanne Kennedy und Videokünstler Markus Selg inszeniert, hatte die Koproduktion mit der Oper Gent am Montag ihre Wien-Premiere. Wagners fünfeinhalbstündiges Werk über den jungen Parsifal, der sich als „reiner Tor“ vom Außenseiter zum Erlöser der Gralsgesellschaft entwickelt, galt immer schon als eines seiner kontroversiellsten – für die einen ein musikalisches und spirituelles Meisterwerk, für die anderen ein schwerfälliges, ideologisch problematisches Bühnenritual.
https://orf.at/stories/3433350/

14.6.26 „Götterdämmerung“, Staatsoper, „Abschied vom Ring?“
Ob dem Sven-Eric Bechtolf-„Ring“ mit dieser „Götterdämmerung“ das letzte Stündlein geschlagen hat, weiß nur das sprichwörtliche Mäuschen, dessen Urahnen seit 1869 die Direktionsräume der Staatsoper bewohnen. Aber die haben dort schon an so vielen Verträgen genagt, dass es ihnen herzlich egal ist, ob gerade Sonntag oder Mon(d)tag ist.
http://www.operinwien.at/werkverz/wagner/agoetter16.htm

Wiener Staatsoper:
Wenn das Licht mitdenkt
Es ist die Mischung aus Tradition und Innovation, aus Handwerk und Hightech, die die Oper lebendig hält. Ulfried Grabner, der neue Technische Direktor der Oper, hat uns die neuesten Innovationen vorgestellt. Es ist ein unscheinbarer Raum. Monitore, Maus, Tastatur – nichts, was an die große Welt der Oper erinnert. Keine Kostüme, keine Musik, kein Applaus. Und doch entsteht genau hier, zwischen Pixeln und Programmen, die Bühne von morgen. „Das ist unser virtuelles Theater“, sagt der Technische Direktor und zeigt auf den Bildschirm. Was dort zu sehen ist, wirkt wie eine Mischung aus Computerspiel und Architekturmodell:
https://www.buehne-magazin.com/news/wenn-das-licht-mitdenkt

Wien/ Konzerthaus
Elisabeth Leonskaja im Konzerthaus: Der Kampf von laut gegen falsch
(Bezahlartikel)
Es war ein – bestenfalls – durchmischter Brahms-Abend, den die Pianistin Sonntagabend im Mozartsaal ablieferte.
DiePresse.com.leonskaja

Altenberg Trio im Musikverein: Zu fünft besser als zu dritt (Bezahlartikel)
Das substantiellste Werk brachte die intensivste Interpretation: das Altenberg Trio hatte für sein letztes Zyklus-Konzert im Brahms-Saal zwei Gäste eingeladen, um Antonin Dvořáks Zweites Klavierquintett aufzuführen.
DiePresse.com.altenberg-Trio

Berlin/ Komische Oper
„Mokka-Hitzs und Milchbar-Träume“: Im Schatten der Mauer und doch in Farbe
Ein Volltreffer beim Publikum: Axel Ranischs und Adam Benzwis Revue wurde an der Komischen Oper gefeiert.
Concerti.de.komischeoper.

Nix Propaganda: Die Komische Oper feiert die Premiere von „Mokka-Hits und Milch­bar-Träu­me“ (Bezahlartikel)
Kann man die DDR-Geschichte in einem Musical nachstellen? Geht die Geschichte eines Unrechtsstaates in bunt und lustig? Die „Messeschlager Gisela“-Crew um Axel Ranisch wollte es wissen. Die Kritik.
BerlinerZeitung.de.Artikel.mokka

München
75 Jahre Münchner Rundfunkorchester : Von Oper bis Amy Winehouse
1952 wurde das Münchner Rundfunkorchester gegründet. Anfangs, um das Genre der „gehobenen Unterhaltungsmusik“ zu bedienen. Längst hat sich der Klangkörper zu einem der wandlungsfähigsten Orchester der Stadt und weit darüber hinaus etabliert.
BR-Klassik.de.Münchner.rundfunkorchester

Garmisch-Partenkirchen
Eine kongeniale Kammer-„Salome“
Bei den Richard Strauss Tagen in Garmisch-Partenkirchen gab es am 14. Juni eine konzertante Aufführung von Salome in einer Fassung für Kammerorchester.
DrehpunktKultur.at

Gut Immling
30 Jahre Weltklasse-Oper zwischen Eseln und Lamas (Bezahlartikel)
Ziegen auf der Weide, Puccini in der Reithalle – und im Chor singt eine Bäuerin, die zuvor noch Kühe gemolken hat. Das Immling-Festival ist noch immer eines der erstaunlichsten Opernfestivals Deutschlands.
sueddeutscheZeitung.de.bayern

Düsseldorf/Tonhalle
In Düsseldorf reißt heute der richtige Ton die Zuschauer von den Sitzen
Was daraus entsteht, ist eine Sternstunde der Orchestermusik. In keinem Moment hat man das Gefühl, dass das Orchester oder Dirigent David Reiland hier die Kontrolle verlieren würden. Auch hier ist alles wie aus einem Guss! Dass es die Zuhörer darauf aus ihren Sitzen reißt und sie das Orchester am Ende jubelnd feiern, erscheint bei so einer Leistung nur folgerichtig. Wer so begeistert, hat allen Beifall verdient! Heute haben diese Künstler jedenfalls gezeigt, welche Klasse in ihnen steckt. Gerne weiter so!Düsseldorfer Symphoniker, David Reiland, Dirigent, Alexander Gadjiev, Klavier
Von Daniel Janz
Klassik-begeistert.de

Wien/ Musikverein
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Musikverein Wien-Abos

Bad Kissingen
Duftend leichte Klänge: das Budapest Festival Orchestra beim Kissinger Sommer
Stolze 40 Jahre alt wird in diesem Jahr der Kissinger Sommer, dessen Initiatoren 1986, zu Zeiten der deutschen Teilung noch, die durch den Verlauf der nahen Zonengrenze etwas im Abseits liegende Kurstadt im unterfränkischen Teil der Rhön um eine Attraktion bereichern wollten. Dabei war das königlich bayerische Staatsbad mit seinen prunkvollen Regentenbauten, die nach 1905 gemäß eines Bauauftrags des Prinzregenten Luitpold von Bayern durch den Architekten Max Littmann im Baustil des Neoklassizismus errichtet wurden, durchaus ein hochgeschätztes Reiseziel kulturbeflissener Kurgäste
bachtrack.com.de.mendelssohn

Stuttgart
Staatsoper Stuttgart: „Turandot“, Giacomo Puccini
Sie war schon ein großartiges Opernerlebnis, die Neuproduktion von Puccinis letzter Oper Turandot an der Staatsoper Stuttgart. Dieses auf Carlo Gozzi zurückgehende, unvollendet gebliebene – Puccini starb über der Komposition – Dramma lirico in drei Akten hinterließ einen ungemein  starken Eindruck. Szene, Musik und Gesang fügten sich zu einer Symbiose von enormem Glanz zusammen. Alles wirkte wie aus einem Guss. Das Inszenierungsteam um Anna – Sophie Mahler (Regie), Katrin Connan (Bühnenbild) und Pascale Martin, Katrin Connan (Kostüme) haben hervorragende Arbeit geleistet.
https://deropernfreund.de/staatsoper-stuttgart/stuttgart-turandot-giacomo-puccini/

Augsburg
„La Belle et la Bête“ in Augsburg: Das Biest trägt Wrestlingschuhe (Bezahlartikel)
Susanne Lietzow inszeniert „La Belle et la Bête“ als körperliches Spektakel – und die Augsburger Philharmoniker klingen, als hätte Philip Glass für genau diesen Raum komponiert.
SueddeutscheZeitung.de

Mönchengladbach
Theater Mönchengladbach: „Der Bajazzo“, Ruggero Leoncavallo
Die letzte Opern-Premiere des Theaters Krefeld/Mönchengladbach in dieser Saison im wahrscheinlich schönsten Opernhaus von NRW, welches ich als Kleinod bezeichne, wurde zu einem absoluten Saisonhöhepunkt – leider nicht ausverkauft. Dabei war die Premiere fußball- und publikumsfreundlich günstig auf 16 h angesetzt. Danke. Warum Kleinod? Das wunderbare Haus hat nicht nur eine hervorragende Akustik – im Gegensatz zur grottigen in Krefeld (!) – der Besucher sitzt auch nirgendwo weiter als 17 Meter von der Bühne entfernt, wobei ich immer den Balkon empfehlen würde, denn da sitzt man (egal wo) praktisch überall im optischen Zentrum zur Bühne, nicht nur von der Höhe aus betrachtet. Es ist immer und überall von da oben ein Genuss.
Von Peter Bilsing
DerOpernfreund.de.theater.mönchengladbach

Mainz
„Falstaff“ in Mainz: Witzig, bissig, spannend und brillant
Verdis Oper über den verarmten Ritter „Falstaff“ ist ein musikalisches Meisterwerk. Der weibliche Blick von Regisseurin Verena Stoiber verleiht der Mainzer Inszenierung Aktualität und Brisanz.
https://www.swr.de/kultur/buehne/die-oper-falstaff-am-staatstheater-mainz-100.html

Detmold
Landestheater Detmold: „Alcina“, Georg Friedrich Händel
Alcina gehört zu Händels beliebtesten Opern und ist damit ein Grund für das Landestheater Detmold, die Saison musiktheatralisch abzuschließen, zumal Barockes dort schon länger nicht zu sehen und zu hören war. Liebe, Leidenschaft, Missverständnisse, Rachegelüste und ehrliche Gefühle innerhalb eines spannenden Beziehungsgeflechts hat Händel in ebenso einfühlsame wie mitreißende Musik gesetzt, die besonders in den Arien zur Geltung kommt. Damit vermag das gerne „Zauberoper“ genannte Stück heute noch zu fesseln, wenn es in Bezug auf die Musik stilistisch kompetent und darstellerisch ansprechend realisiert wird
Von Bernhard Stoelzel
.
DerOpernfreund.de.landestheater.detmold

Basel
Theater Basel: Abschlusskonzert OperAvenir
Mit einem bunten Programm hat sich das traditionsgemäss am Ende der Saison stattfindende Abschlusskonzert der jungen Sänger/innen am Opernstudio OperAvenir präsentiert.
https://opernmagazin.de/theater-basel-abschlusskonzert-operavenir/

Mailand
Teatro alla Scala Mailand: „Carmen“, Georges Bizet
Diese Produktion hätte aus mehreren Gründen „Don José“ heißen müssen. Ein bedeutender Grund liegt darin, dass die Regie von Damiano Michieletto die Schwierigkeiten des jungen Brigadiers zeigt, sich in der Welt zurechtzufinden. Offenbar stand er unter der Fuchtel einer besitzergreifenden Mutter, denn Micaelas Ankunft bereitet ihm keinerlei Freude, er weist sie im Gegenteil wiederholt grob zurück. Der mitgebrachte Brief der Mutter wird über einen Lautsprecher verlesen, womit die Bitte um Rückkehr einen geradezu erpresserischen Ton erhält. Aus dieser Ausgangssituation entwickelt sich die Geschichte tödlicher Eifersucht folgerichtig bis zum Femizid, der einem gefühlsmäßig unreif gebliebenen Mann als einzige Lösung erscheint. Dieses Konzept wird von Vittorio Grigolo perfekt umgesetzt.
Von Eva Pleus
https://deropernfreund.de/teatro-alla-scala-mailand/milano-carmen-georges-bizet/

Feuilleton
Das neue Dirigentenzeitalter
Ein globales Personalkarussell, jüngere Namen, mehr Diversität: Die Wechsel an den Spitzen der Orchester markieren mehr als Routine. In der Klassik formiert sich ein neues Selbstverständnis. Beobachtungen des Dirigenten John Axelrod.
https://backstageclassical.com/das-neue-dirigentenzeitalter/

Tonträger
Haydns Tageszeiten-Symphonien: Die 5 besten Aufnahmen im Vergleich
Morgen, Mittag, Abend: Mit seinen Tageszeiten-Symphonien schuf Joseph Haydn eine ebenso originelle wie farbenreiche Trilogie.
BR.Klassik.de.Haydns.tageszeiten

Links zu englischsprachigen  Artikeln

Riga
Latvia sues Katharina Wagner over no-show Parsifal
Opera norman lebrecht: Latvian National Opera and Ballet has issued court proceedings against the Bayreuth chief over an October 2025 Parsifal that she was supposed to direct but did not fulfil. The company’s annual report says that Wagner and her team withdrew three months before the scheduled premiere in Riga, resulting in considerable but undisclosed losses to the company. Riga gave Richard Wagner his first career rung as music director.
slippedisc.com.oper.riga

Madrid
Nadine Sierra Makes History During ‘Romeo et Juliette’ Performance at Teatro Real
As reported by the company, following a seven minute ovation after her aria “Amour ranime mon courage,” the soprano offered an encore on June 13, her final performance of the run.
operawire.com.nadine.sierra

Q & A: Julia Muzychenko-Greenhalgh on Her Work as Juliette for Teatro Real’s ‘Roméo et Juliette’ & Her Dream Roles
operawire.com.greenhalgh

Riga
Latvian National Opera Files Lawsuit
Against Katharina Wagner Over Canceled Production
Operawire.com.latvinianNational.opera

Glyndebourne
L’Orfeo review – Kentridge’s exhilarating creativity animates compelling Monteverdi
A visual whirlwind accompanies charismatic and stylish performances in William Kentridge’s new staging. In the pit, Jonathan Cohen and the OAE add light and shade
TheGuardian.com.music.glyndebourne

L’Orfeo, the world’s first great opera, premieres at Glyndebourne
https://bachtrack.com/de_DE/review-monteverdi-orfeo-kentridge-adam-glyndebourne-june-2026

Glyndebourne smothers Monteverdi’s music in visual overload (Subscription required)
A rich array of stimulating and thought-provoking imagery in this L’Orfeo production ultimately becomes suffocating
TheTelegraph.co.uk.glyndebourne

Why summer opera is falling for Monteverdi (Subscription required)
After three centuries in obscurity, the composer’s forgotten masterpieces are taking the spotlight at the Glyndebourne and Garsington festivals
https://www.ft.com/content/c4dc7d91-9272-460b-9130-ff88914b3a8a

Alresford
Colourful, Entrancing World Premiere of Tavener’s Krishna at Grange Park Opera
operatoday.colourful.entracing

Wormsley
Monteverdi and Ulisse return happily to Garsington Opera
bachtrack.com.de.garsington

Recordings*
Wagner: Der Ring des Nibelungen (Dallas Symphony Orchestra, Fabio Luisi)
Dallas plants its flag with this new live recording of the Ring.
limelight.Arts.com.nibelungen

Film

Sie war Kate Tanner: „Alf“-Star Anne Schedeen 77-jährig gestorben
Spielte in der erfolgreichen US-Sitcom die Mutter der Tanner-Familie, die den Außerirdischen Alf bei sich aufnimmt. Sie wurde in der Fernsehserie „Alf“ als Kate Tanner berühmt – nun ist die US-Schauspielerin Anne Schedeen im Alter von 77 Jahren gestorben. Der langjährige Agent der Schauspielerin bestätigte den Tod auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatten mehrere Medien über den Tod berichtet. Sie beriefen sich auch auf einen Facebook-Post von Schedeens Familie auf dem Profil der Schauspielerin.
Kurier.at.ann.kate.tanner

Sport

Fußball-WM
Österreich kehrt mit schmeichelhaftem Sieg auf die WM-Bühne zurück

Österreich hat sich zum Auftakt der WM zwar nicht gerade mit Ruhm bekleckert, gegen Jordanien dank eines Eigentors und eines Elfmeters aber die ersten drei Punkte geholt.
ZDF-Sportschau

Fußball-WM
Ein Land am Boden: „Schlimme Niederlage“ bei WM – jetzt droht Aus!
Für Tunesien wird es jetzt richtig schwierig. „Das ist eine bittere Niederlage. Es tut weh. Mit so einer schlimmen Niederlage in den Wettbewerb zu starten, ist in der Tat schwierig“, sagt Teamchef Sabri Lamouchi.
https://www.krone.at/4178070

1:5-Debakel hat Folgen. Fix! Trainer muss nach WM-Pleite die Koffer packen
Tunesien hat Teamchef Sabri Lamouchi kurz nach dem verpatzten Auftaktspiel bei der Fußball-Weltmeisterschaft gefeuert. Damit reagierte die Verbandsspitze am Montag auf das 1:5 der Nordafrikaner in ihrem ersten Turnierspiel gegen Schweden tags zuvor. „Es wurde offiziell vereinbart, Trainer Sabri Lamouchi zu entlassen“, schrieb der tunesische Fußballverband auf Instagram. Für die Gruppenspiele gegen Japan und die Niederlande wird Mondher Kebaier interimistisch übernehmen.
https://www.krone.at/4178623

Österreich-Fußball
Die Zeit drängt! Bei Sturm geht es ans Eingemachte
Am Montag startete Vizemeister Sturm mit der Vorbereitung. In nur fünf Wochen wird es für die Grazer bereits ernst: Am 21./22. Juli wartet schon das erste Duell in der zweiten Qualifikationsrunde der Champions League. Auf welchen Klub die Mannschaft von Trainer Fabio Ingolitsch trifft, das erfahren die Spieler diesen Mittwoch.
https://www.krone.at/4178818

Politik

Österreich
Rekord-Frauenbudget: Wohin das Geld fließt
Das Frauenbudget steigt im Doppelbudget 2027/28 um 20 Millionen Euro (+61 %) auf 55 Millionen Euro jährlich. Das ist der höchste Stand in der Geschichte Österreichs – und das trotz 2,5-Milliarden-Euro-Sparpaket.
oe24.at.frauenbudget

Wirtschaft

EU-Entscheidung um „Veggie-Burger“ gefallen: „Volkspartei verkauft Konsumenten für dumm“
Fleisch wird als „die zum Verzehr geeigneten Teile von Tieren“ festgelegt. Bezeichnungen wie „Seitan-Steak“ oder „veganes Huhn“ sind in Zukunft verboten. Der „Veggie-Burger“ und das „Tofu-Schnitzel“ dürfen auch in Zukunft so heißen. Das hat das EU-Parlament am Dienstag in Straßburg mit einer deutlichen Mehrheit beschlossen. Nicht erlaubt sind künftig jedoch Bezeichnungen für pflanzliche Alternativen, die sich auf Tier- bzw. Fleischarten und einzelne Teilstücke („Cuts“) beziehen, wie „Seitan-Steak“ oder „veganes Huhn“. Die EU-Staaten müssen die Regelung noch formal absegnen, bevor sie in Kraft treten kann.
Kurier.at.wirtschaft

Unter’m Strich

Ermittlungen gegen Goldhändler TGI: Liechtenstein ersucht Österreich um Rechtshilfe
Während die liechtensteinischen Behörden dem Verdacht auf Betrug und Geldwäsche nachgehen und hierzu ein Rechtshilfeersuchen an Österreich gestellt haben, stellt die TGI ihre Kunden auf lange Wartezeiten bei Rückabwicklungen ein – trotz anderslautender Vorgaben der Liechtensteiner Finanzmarktaufsicht.
News.at.klaltenegger

TGI: Puls-4-Show „Die Kalteneggers“ nach Betrugsvorwürfen abgesetzt
Schwere Turbulenzen beim Goldhändler TGI der Kalteneggers: Liechtensteiner Behörden ließen die Unternehmenszentrale in Vaduz durchsuchen. Sie werfen TGI unter anderem Betrug und Geldwäsche vor – und haben Österreich um Rechtshilfe ersucht. Puls 4 schmiss nach einer News-Anfrage die Reality-Show „Die Kalteneggers – Eine Familie wie im Goldrausch” aus der hauseigenen Mediathek.
News.at.betrugsaffäre.liechtenstein

DIE DIENSTAG-PRESSE (16. JUNI 2026)

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Léonie-Sonning-Musikpreis 2026 geht an Dirigent Kirill Petrenko
Im nächsten Jahr wird Kirill Petrenko mit der traditionsreichen Auszeichnung sowie dem mit 1 Million DKK dotierten Léonie-Sonning-Musikpreis 2026 geehrt. Seit 2019 ist der russische Dirigent Chefdirigent der Berliner Philharmoniker und weltweit bekannt für seine intensive Energie und seine erlesenen Interpretationen. Die Preisverleihung findet am 13. Juni 2026 im Rahmen eines festlichen Galakonzerts im DR Koncerthuset statt, bei dem Petrenko und das DR Symphonieorchester Werke von Felix Mendelssohn, Robert Schumann und Richard Strauss aufführen werden.
Artists-management

Wien/ Staatsoper
Der RING nach der Götterdammerung in Wien: Dies ist ein eindrucksvolles Gesamterlebnis
Am Ende des Siegfried schien für einen kurzen Moment alles möglich. Der Held hatte die Feuerwand durchschritten, Brünnhilde erweckt und die Liebe entdeckt. Doch wer glaubte, Wagner würde seinen Figuren ein Happy End gönnen, wurde in der Götterdämmerung eines Besseren belehrt. Was im Rheingold mit einem gestohlenen Goldschatz begann, fand nun seinen unausweichlichen Abschluss. Mit der Götterdämmerung erreichte der aktuelle Ring-Zyklus der Wiener Staatsoper seinen letzten Abend. Nach Machtkämpfen, Familienkonflikten und Heldenabenteuern nimmt die Katastrophe nun ihren finalen Lauf. Wagner führt seine Figuren mit unerbittlicher Logik ihrem Schicksal entgegen.
Von Kathrin Schuhmann
Klassik-begeistert.de

Grafenegg
20. Jubiläum. Sommernachtsgala: Grafenegger Erfolgsgeschichte geht weiter
Mit der traditionellen Sommernachtsgala am Wolkenturm ist am Freitagabend die 20. Open-Air-Saison in Grafenegg eröffnet worden. Die amerikanische Sopranistin Angel Blue, der aus der Ukraine stammende Tenor Bogdan Volkov, die österreichische Cellistin Julia Hagen sowie das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich unter der Leitung seines Chefdirigenten Fabien Gabel sorgten für einen bunten Strauß aus vorwiegend bekannten Melodien.
oe24.at.Grafenegg

Kann Klassik Social Media?
Willkommen in der neuen Klassik-Woche, heute mit der Frage, wie Klassik in den sozialen Medien wirken kann: Opera Bert ist umstritten, Triangel-Tanja hat Helge Schneider-Qualitäten. Außerdem: Die Retro-Mode beim Sängernachwuchs und Kölns große Eröffnungssause!
https://backstageclassical.com/kann-klassik-social-media/

Intendanten und Dirigenten: Wer bestimmt wen?
während Dirigenten mangelndes Gespür für die Musik in den Intendanzen bemängeln, kritisieren nun einige Intendanten das zunehmend mangelnde Engagement ihrer musikalischen Leiter. Und das ist nur eine Debatte dieser Woche!
backstage.classical.com.dirigentenund intendanten

Wien
Così“ in der Staatsoper: So muss man es machen! (Bezahlartikel)
Spannend von der Ouvertüre bis zum Schlussakkord: Die aktuelle Besetzung von Mozarts „Così fan tutte“ unter Alexander Soddy passt perfekt zu Barrie Koskys Inszenierung des Treueexperiments.
DiePresse.com.cosifantutte

Wiener Festwochen
No more excuses – Komponistinnen Transpersonen im Fokus bei Wiener Festwochen
Audio von Jörn Florian Fuchs (9,21 Minuten)
deutschlandfunk.de

Wien
Symphoniker mit Schumann: Rausschmiss aus dem Paradies im Musikverein

Petr Popelka und die Wiener Symphoniker lassen Robert Schumanns „Das Paradies und die Peri“ erstrahlen
DerStandard.at.story.symphoniker

Dirigent Popelka im Musikverein: Und zum Abschluss ins Paradies (Bezahlartikel)
Hemmungslosigkeit und Hingabe sind bei Schumanns Oratorium „Das Paradies und die Peri“ vonnöten – und Sänger, Orchester und Dirigent lieferten.
DiePresse.com.popelka

Wien/ Musikverein
Lorenzo Viotti und die Philharmoniker: Gefühle müssen raus
Der Schweizer Jungdirigent reüssierte am Samstag im Musikverein
DerStandard.at.story.lorenzo.viotti

Seejungfrau und verliebter Löwe: Märchenhafter Abschluss der Saison (Bezahlartikel) ‚
Die Wiener Philharmoniker unter Lorenzo Viotti begeisterten mit dem letzten Abonnement-Konzert der Spielzeit im Musikverein
Kurier.at.wienerPhilharmoniker

Farbenprächtig und charmant: Lorenzo Viotti überrascht im Musikverein mit Unbekanntem (Bezahlartikel)
Der junge Maestro präsentierte mit den Philharmonikern selten Gehörtes von Poulenc, Debussy und Zemlinsky.
DiePresse.com.farbenpraechtig

Wien
Veronica Kaup-Hasler: Mehrjährige Vereinbarungen bleiben doch Wien will verlässliche Partnerin bleiben, so die Kulturstadträtin:
„Deshalb bleiben diese bewährten Regelungen bestehen.“
Kurier.at.veronica.kauphasler

Grafenegg
Sommernachtsgala in Grafenegg: Kraut und Rüben zum Saisonstart (Bezahlartikel)
Das Wunschkonzert der Tonkünstler trotzt ungeniert jedem Wetter und jedem Geschmacksgebot. Ein Freiluftkonzert mit buntem, ja knallbuntem Programm zum Auftakt der Sommersaison am Freitagabend im Schlosspark von Grafenegg: Erlaubt ist, was gefällt. Wunschkonzert nannte man dergleichen früher. In Ermangelung eines Chors musste man diesmal zwar auf den Gefangenenchor aus „Nabucco“ verzichten. Aber sonst boten Sopran, Cellistin, Tenor, das Tonkünstlerorchester und Dirigent Fabien Gabel, was das melodienselige Herz begehrt, aus welchem Zusammenhang da welche Stücke auch immer gerissen wurden.
DiePresse.com.grafenegg

Berlin/Intonations
Beseelte Klänge schmeicheln im Kühlhaus
Das von Elena Bashkirova 2012 gegründete Intonations-Festival hat seinen ganz eigenen Charme. Die schlichten kostenlosen Programmzettel und eine Folge von Stücken, zwischen denen es keinerlei Berührungspunkte gibt, erinnern mich an die Vortragsabende an der Berliner Musikhochschule in meiner Studienzeit. Nur dass sich hier unter den Mitwirkenden nebst Bashkirova Prominente wie Martha Argerich, Daniel Barenboim oder Dorothea Röschmann finden, und Instrumental- und Vokalmusik nebeneinandersteht.
Von Kirsten Liese
Klassik-begeistert.de

Berlin
Heiteres aus 40 Jahren DDR
Die Komische Oper Berlin pflegt erneut das heitere Musiktheater der DDR: „Mokka-Hits und Milchbarträume” ist eine Revue mit Songs, die Regisseur Axel Ranisch und Dirigent Adam Benzwi mit klugen Brüchen auf die Bühne bringen.
https://www.die-deutsche-buehne.de/kritiken/komische-oper-mokka-hits/

Revue „Mokka-Hits und Milchbar-Träume“:
Die Komische Oper lässt die DDR klingen und klirren (Bezahlartikel) Axel Ranisch und Adam Benzwi lassen ostdeutsche Geschichte in schmissigen Liedern Revue passieren. Mit Schauspielstars wie Gisa Flake und Thorsten Merten.
Tagesspiegel.de.mokkahits

München
Exzellenz scheint in München inzwischen zweitrangig zu sein (Bezahlartikel)
Petr Popelka wird 2029 neuer GMD der Bayerischen Staatsoper. Der junge Tscheche hat sich bisher nicht wirklich profiliert, aber alle finden ihn nett. Wer von der Personalie bei Machtspielen künftig profitieren wird.
DieWelt.de.Kultur.muenchen

Frankfurt
Oper Frankfurt: „Der Zar läßt sich fotografieren“, Kurt Weill / „Die Kluge“, Carl Orff
Erinnern Sie sich noch an Greta Thunberg? Zum Zeitpunkt der Premiere dieses Doppelabends im Jahr 2023 galt sie als Ikone der Klimaschutzbewegung. Regisseur Keith Warner hatte in einem Interview zu der Produktion bemerkt, er habe die titelgebende „Kluge“ in Orffs Märchenoper dieser seinerzeit prominenten Figur nachempfunden. Da dachte er wohl an positive Eigenschaften, nämlich neben der „Klugheit“ auch an Konsequenz und Unerschrockenheit. Inzwischen ist die Lichtgestalt von einst nach immer wieder halbherzig dementierten antisemitischen Äußerungen im Zusammenhang mit dem Gaza-Konflikt und nach auf ihren Accounts in sozialen Medien geteilten Postings von terrorunterstützenden Organisationen deutlich entzaubert worden.
Von Michael Demel
DerOpernfreund.de.operfrankfurt

Bockenheimer Depot Frankfurt: „Der Triumph von Zeit und Erkenntnis“, Georg Friedrich Händel
Im Bockenheimer Depot, einem ehemaligen Betriebshof und ehemalige Hauptwerkstatt der Straßenbahn Frankfurt am Main aus dem Jahr 1900, eine bemerkenswerte hölzerne Halle, sie ist eine fabelhafte Alterativ-Spielstätte des Frankfurter Opernhauses, fand am 13. Juni eine besonderen Händel-Produktion statt. Simone Di Felice, seit 2017/18 Kapellmeister an der Oper Frankfurt und die in London geborene Regisseurin Katharina Kastening, die eine enge Zusammenarbeit mit Keith Warner verbindet, haben dort das Händel-Oratorium Der Triumph von Zeit und Erkenntnis aufgeführt, das auf einem Libretto des Kardinal Benedetto Pamphilj fußt.
Von Dieter David Scholz
DerOpernfreund.de.haendel

Oper Frankfurt: Schönheit in den Wahn getrieben (Bezahlartikel)
In ihrer Modernität bringt die Frankfurter Erstaufführung des Händel-Oratoriums „Der Triumph von Zeit und Erkenntnis“ doch barocken Geist nahe.
FrankfurterAllgemeine.de.haendeloratorium

Händels „Der Triumph von Zeit und Erkenntnis“ im Bockenheimer Depot
Wer schön sein will, muss nachdenken (Bezahlartikel)
FrankfurterRundschau.de.bockenheim

Halle
Händel-Festspiele 2026 mit 89 Prozent Auslastung und über 52.000 Gästen
Die Händel-Festspiele Halle 2026 haben mit einem deutlichen Besucherzuwachs abgeschlossen. Nach Angaben der Veranstalter erreichte das Festival eine Auslastung von 89 Prozent und zählte gut 52.000 Besucherinnen und Besucher bei mehr als 80 Veranstaltungen in Halle (Saale) und der Region. Damit wurde der Vorjahreswert von 75 Prozent spürbar übertroffen.
hallespektrum.kultur.haendel

Der Barockstar bei sich daheim: Mit seinen Festspielen war Halle wieder das Zentrum der Händel-Welt (Bezahlartikel)
NeueMusikzeitung.de.festspiele.halle

Berlin/Admiralspalast
Ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte packend inszeniert
Im Festspielhaus Neuschwanstein erlebte im Juni 2025 ein ungewöhnliches Musical-Projekt seine Uraufführung: „Die Weiße Rose“ erzählt vom Werden und Wirken der Widerstandsgruppe um das Geschwisterpaar Hans und Sophie Scholl während der Zeit des Nationalsozialismus. Schon vier Monate nach ihrem Bühnenstart wurde „Die Weiße Rose“ von einer Fachjury beim „Deutschen Musical Theater Preis 2025“ in sieben Kategorien ausgezeichnet. Würde das Resümee des zahlenden Publikums ähnlich ausfallen? Im Berliner Admiralspalast startete dieser Tage eine Tournee der Produktion durch sechs deutsche Städte.
Von Ralf Krüger
Klassik-begeistert.de

Hannover
Staatstheater Hannover: „Il Trovatore“, Giuseppe Verdi
In Verdis Il Trovatore bildet der Bürgerkrieg lediglich den Hintergrund für die Auseinandersetzungen der vier Hauptfiguren und deren seelischen Zustände. Dies hat der Regisseur Wolfgang Nägele in seiner Neuinszenierung in Hannover auch zu zeigen versucht. Dabei wird aber das bedrückende gesellschaftliche Umfeld, verlegt in die Moderne, beinahe zu deutlich. Das fängt schon damit an, dass Bühnenbildnerin Lisa Däßler eine unwirtliche, von Krieg und Feuer gezeichnete Felsenlandschaft auf die Bühne gestellt hat, in die sich im Laufe des Abends verschiedene neue Räume hereinschieben
Von Gerhard Eckels
https://deropernfreund.de/staatstheater-hannover/hannover-il-trovatore-giuseppe-verdi/

Münster
Tuberkulose und Patriarchat – Giuseppe Verdis „La Traviata“ am Theater Münster (Bezahlartikel)
Zu Beginn der Oper ist die Hauptperson schon längst tot. Die Urne mit ihrer Asche ruht auf einem schlichten Regalbrett, daneben ein paar Schnittblumen in einer Vase. Das Theater Münster verwandelt sich für Giuseppe Verdis „La Traviata“ in ein Kolumbarium, sorgsam gepflegt von Erika, der Friedhofsgärtnerin.
nmz.de.kritik.muenster.traviata

Meiningen
Staatstheater Meiningen: „Otello“, Giuseppe Verdi
„Jago“ sollte, wenn es nach Arrigo Boito, Verdis Librettisten, gegangen wäre, der Titel der Oper sein. Denn als kühler Stratege des Unheils inszeniert dieser von Anfang an ein Psychodrama mit Erfolgsgarantie. Es wäre interessant, das Publikum nach der Vorstellung nach seiner Meinung zu befragen. Ist es ein Schachzug des Regisseurs, diese Figur, schon bevor der Vorhang sich hebt, wenn die Zuschauer noch schwätzen, auf und ab schlendern zu lassen? Und auch am Ende richtet sich die Aufmerksamkeit wieder ganz auf ihn.
Von Inge Kutsche
https://deropernfreund.de/staatstheater-meiningen/meiningen-otello-giuseppe-verdi/

Leipzig
Bach: „Clavier-Übung II & IV“ im Leipziger Gewandhaus
https://opernmagazin.de/bach-clavier-uebung-ii-iv-im-leipziger-gewandhaus/

Lübeck
„Tosca“ am Theater Lübeck: Eine Oper wie ein fesselnder Thriller
Giacomo Puccinis „Tosca“ gehört zu den berühmtesten und meistgespielten Opern der Welt – in diesem Sommer ist sie auch am Theater Lübeck zu sehen. Am Freitag war Premiere des Opern-Psychothrillers um Liebe, Eifersucht und Verrat.
ndr.de.buehne.luebeck

Basel
Jubiläumskonzert 150 Jahre Sinfonieorchester Basel
https://opernmagazin.de/jubilaeumskonzert-150-jahre-sinfonieorchester-basel/

Links zu englischsprachigen  Artikeln

Mailand
Darkness without passion: Damiano Michieletto’s Carmen arrives at La Scala
bachtrack.com.de.review.carmen

London
Covent Gardens “Figaro”, almost comes of age
https://slippedisc.com/2026/06/alastair-macaulay-5/

Glyndebourne
‘It’s about the power of music and art’: Glyndebourne stages its first ever L’Orfeo – photo essay
TheGuardian.com.music.glyndebourne

Aldeburgh
Lise Davidsen’s exquisite Schubert Lieder at the Aldeburgh Festival
bachtrack.com.de.lise.davidsen

Pelléas et Mélisande review – luminous semi-staging but Debussy’s elusive opera keeps its secrets
TheGuardian.com.music.pelleas

Wormsley
Garsington magically conceives of Monteverdi’s Il ritorno d’Ulisse as a sequel to its Orfeo
seenandheard.international.com.garsington

Monteverdi and Ulisse return happily to Garsington Opera
bachtrack.com.de.monteverdi

Alresford
Charity Begins at Grange Festival for Mozart’s La Clemenza di Tito
operatoday.grange.festival

Chicago
Sondra Radvanovsky Steps into the Shoes of Puccini’s Heroines, Live in Chicago
sfcv.org.articles.chicago

St. Louis
Review: ROMEO AND JULIET at Opera Theatre Of St. Louis Plays at Opera Theatre of St. Louis through Jun 27
broadwayworld.com.romeo.et.juliette

San Francisco
Q & A: Carrie-Ann Matheson on Leading San Francisco Merola Young Singers & Adler Fellows Opera Programs
operawire.com.ann.matheson

Recordings
CD Review: Vatroslav Lisinski’s ‘Deutsche Lieder’
https://operawire.com/cd-review-vatroslav-lisinskis-deutsche-lieder/

Rock/ Pop

Nickelsdorf/Bgld.
Nova RockNova Rock heuer „so friedlich wie noch nie“
Sonntagnacht hing  das Nova Rock in Nickelsdorf zu Ende. Eine erste Bilanz von Veranstalter und Einsatzkräften fällt positiv aus. „So friedlich wie heuer war es eigentlich noch nie am Nova Rock“, sagte Polizeisprecher Ludwig Goldenitsch Sonntagmittag.„Die ganzen Besucher sind sehr entspannt und haben viel Spaß hier“, so Goldenitsch. Es habe natürlich Anzeigen wegen Handydiebstählen und anderen Kleinigkeiten gegeben, aber keine nennenswerten Vorfälle. Die Polizei habe bisher alles im Griff gehabt und sei täglich mit 180 bis 240 Beamten beim Festival gewesen.
https://burgenland.orf.at/stories/3358394/

Laut Medienbericht: Bonnie Tyler aus Koma erwacht
Ihr Management bestätigte gegenüber bild.de, dass die Sängerin aus dem Koma erwacht sei. Ihr Zustand sei aber weiterhin kritisch. Sie befinde sich weiterhin in einem portugiesischen Krankenhaus. „Obwohl sich ihr Zustand bessert, verläuft der Genesungsprozess nur langsam“, zitiert die Zeitung aus der Stellungnahme Managements.
https://www.krone.at/4178862

US-Sänger Oliver Tree stirbt bei Helikopterabsturz. Er wurde nur 32 Jahre alt
Der US-Musiker Oliver Tree Nickell starb am Sonntag bei einem Hubschrauberunglück in Rio de Janeiro. Der Künstler, der unter dem Namen Oliver Tree weltweit bekannt wurde, wurde nur 32 Jahre alt. Zwei Helikopter kollidierten in der Luft über dem Stadtteil Recreio dos Bandeirantes – und stürzten ab. Nach ersten US-Berichten sollen Wrackteile auf ein Gelände gefallen sein, auf dem Elektrofahrzeuge gelagert wurden. Durch den Aufprall brach ein Feuer aus, mehrere Fahrzeuge gerieten in Brand. Rettungskräfte rückten mit einem Großaufgebot an, um die Flammen zu löschen und das Gebiet abzusichern.
Musiker.stirbt.bei.helikopter-absturz

Rod Stewart sagt Konzert ab – und fliegt zur Fußball-WM
Der Sänger sagte sein Konzert kurzfristig wegen Krankheit ab. Doch schon am nächsten Tag zeigte er sich gut gelaunt auf der Tribüne bei der WM.
Rund 40 Minuten vor Showbeginn war klar: Rod Stewarts Konzert im kalifornischen San Diego findet nicht statt. Der Sänger ließ seinen Auftritt im North Island Credit Union Amphitheatre am Freitagabend wegen einer Erkrankung absagen. Sein Management teilte mit, Ärzte hätten eine akute Atemwegsinfektion festgestellt, die zu einer Kehlkopfentzündung geführt habe.
t-online.de.rodstewart

Ballett / Tanz

Duisburg
Auf Schumann hören
Die Deutsche Oper am Rhein zeigt am Theater Duisburg mit „Signaturen“ einen Tanzabend im Dreierpack mit Choreografien von Hans van Manen, David Dawson und Bridget Breiner. Das Ballett am Rhein zeigt sich in gemischten Qualitäten.
DeutscheBuehne.de.kritiken

Sprechtheater

Wien
Dora“ bei den Festwochen: Für die Veränderung in Serbien
Das Stück erzählt authentisch aus dem Leben zweier junger Aktivistinnen gegen die Regierung Vučić in Serbien nach dem Einsturz eines Bahnhofsvordachs 2024
DerStandard.at.story.wienerfestwochen

Medien

Österreich/ORF
Westenthaler-Angriffe: Promi-Arzt legt Funktion im ORF-Stiftungsrat zurück
Grund dürften Angriffe des FPÖ-Stiftungsrates Peter Westenthaler auf Meryn gewesen sein. Er wolle mit seinem Rücktritt einen Beitrag zur Debatte leisten.
Kurier.at.stiftungsrat

„Bergdoktor“ im ZDF „Fernsehgarten“: Publikum buht Hans Sigl gnadenlos aus
Mit einer Antwort auf eine WM-Frage brachte Hans Sigl im ZDF-„Fernsehgarten“ das Publikum gegen sich auf. „Du bist Österreicher. Planst du die nächsten Wochen der WM angemessen? Und wenn ja: Für welches Team – Deutschland oder Österreich?“, wollte Kiewel von ihrem Gast wissen. Eine heikle Frage für den Schauspieler, der zwar aus Österreich stammt, aber seit vielen Jahren in Deutschland lebt. Zunächst versuchte Sigl, diplomatisch zu antworten. „Da schlagen zwei Herzen in meiner Brust“, erklärte er mit Blick auf seine Verbundenheit zu beiden Ländern. Sollte es bei der WM zu einem direkten Duell zwischen Deutschland und Österreich kommen, wäre seine Unterstützung eindeutig verteilt.“Mein Herz wird für Österreich schlagen und wir werden euch liebevoll nach Hause schicken“, sagte Sigl mit einem Augenzwinkern. Die Aussage kam beim Publikum allerdings nicht besonders gut an. Aus den Zuschauerreihen waren sofort lautstarke Buhrufe zu hören.
Heute.at.fernsehgarten 

Politik

Tirol
Es geht um Millionen: „Schlossherr“ Mattles Deal mit dem Familiensilber
Schloss Mentlberg ist ein Schmuckstück in Landesbesitz. Dort will „Schlossherr“ LH Anton Mattle um 30 Millionen Euro ein Katastrophenzentrum unterbringen, um für alle möglichen Notlagen gerüstet zu sein. Wie die Finanzierung aussieht, darüber ranken sich aber noch Geheimnisse.
https://www.krone.at/4178810

Wirtschaft

Der Apokalyptiker von Buenos Aires: Peter Thiel zieht es nach Argentinien
In Wien, auf den Festwochen, war der umstrittene Tech-Milliardär und Demokratie-Skeptiker Peter Thiel dann doch unerwünscht. Dafür ist er nun mit seiner Familie nach Buenos Aires umgezogen. Was treibt ihn ausgerechnet nach Argentinien?
DiePresse.com.peterthiel

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Unter’m Strich

WM-Schiri unter Beschuss
Für diese Geste wird jetzt WM-Ausschluss gefordert
https://www.krone.at/4178825

Vor Frankreich – Senegal: Das tragische Ende des Goldtorschützen von 2002
Bei der WM 2002 siegte Senegal beim WM-Debüt gegen den damaligen Weltmeister mit 1:0. Der Torschütze Papa Papa Bouba Diop ist längst nicht mehr am Leben. Am Dienstag kommt es erneut zum Duell Frankreich – Senegal.
Kurier.at.frankreich-senegal

Fußball
Entscheidung bei Milan gegen Oliver Glasner gefallen
Wie Transfer-Guru Fabrizio Romano berichtet, haben sich die Milan-Bosse gegen Glasner und für Ruben Amorim entschieden. Der Portugiese, bei Manchester United kläglich gescheitert, soll in den nächsten Tagen offiziell präsentiert werden.
oe24.at.glasner

Wien/ Meidlinger Friedhof
Turngeräte vor Gräbern: Pumpen am Friedhof bis zum Jüngsten Gericht
Eines muss man der Stadt lassen: Bei absurden Ideen hat sie so schnell keine Konkurrenz. Jetzt folgte der nächste Geniestreich. Eine Mucki-Bude zwischen Gräbern und trauernden Menschen am Meidlinger Friedhof.
https://www.krone.at/4175900

Stammgast empört
„Hallo, wo samma denn?“ – Leitungswasser kostet extra
Die Rechnung nach einem Mittagessen macht Martin H. bis jetzt wütend: Für das Aufspritzen seines Almdudlers mit Leitungswasser muss er zahlen.
Heute.at.leitungswasser

DIE MONTAG-PRESSE (15.JUNI 2026)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: DIE MONTAG-PRESSE  (15. JUNI 2026)
Hier handelt es sich um eine Zusatz-Webseite des Online-Merker. Die Hauptadresse lautet https://onlinemerker.co

Wien
„Animal Farm“: Wiehern, Grunzen und Koloraturen – in der Staatsoper haben die Tiere das Sagen (Bezahlartikel)
Eines der Erfolgsstücke in der jüngeren Geschichte des Hauses am Ring ist zurück im Repertoire. Ein perfekter Abend. Dass sich mit zeitgenössischer Oper durchaus Interesse bei allen Publikumsschichten erwecken lässt, bewies die bestens besuchte Wiederaufnahme von Alexander Raskatovs „Animal Farm“ nach Orwells gleichnamigem Roman. Schon die Premiere 2024 war ein Erfolg. Der hat sich jetzt wiederholt, bei der sechsten Aufführung in dieser Inszenierung.
DiePresse.com.animal.farm

Wien/ Staatsoper
So., 14. Juni 2026: Richard Wagner, Götterdämmerung
Mit dem heutigen Abend ist der Bechtolfsche „Ring“ sehr wahrscheinlich Geschichte, wenngleich das nicht dem Abendzettel zu entnehmen war (dort stand nur „31. Aufführung in dieser Inszenierung“ anstatt „31. und letzte Aufführung in dieser Inszenierung“, wie es in der Vergangenheit bei anderen Inszenierungen der Fall gewesen war), was prinzipiell hoffen lässt (nämlich auf Realisierung der Sparpläne und Absage der geplanten „Ring“-Neuproduktion), aber realistische Hoffnungen hege ich nicht. Wie auch immer, und dass ich aus Zeitgründen nur die ersten drei Teile des ersten „Ring“-Zyklus und den vierten Teil des zweiten „Ring“-Zyklus besuchen konnte (und so einen vollständigen, wenn auch gestückelten „Ring“ erwischte), erwies sich offenbar als Glücksfall, denn sowohl von der ersten „Götterdämmerung“ als auch vom zweiten „Siegfried“ wurde mir aus zuverlässiger Stehplatzquelle Übles berichtet. Dementsprechend niedrig waren meine Erwartungen an heute – aber dann kam es doch deutlich besser, was übrigens auch zuverlässige Stammbesucher bestätigten, die nicht nur die heutige zweite, sondern auch die erste „Götterdämmerung“ am 4. Juni gehört hatten.
forumconbrio.com

Wien/ Staatsoper
Kontrapunkt: „Weißt man, was daraus wird?“, Gerüchte um Ersan Mondtag als Ring-Regisseur in Wien
Angesichts der zwar noch nicht bestätigten, aber scheinbar ernsthaft im Gespräch befindlichen Ernennung des jungen und bei Richard Wagner noch weitgehend unerfahrenen Regisseurs Ersan Mondtag zum Regisseur des neuen Wiener Ring des Nibelungen im Jahr 2028, erscheinen einige Überlegungen weiterreichender Art angebracht. Was sich hier als allbekannte und -backende Regisseurstheater-Plattitüden zeigte, wie Polizeiuniformen und Putzkolonnen, lassen nichts Gutes erhoffen. Im Vorfeld der Neuinszenierung der Perlenfischer von Georges Bizet konnte man in der Wiener „Bühne“ ein Titel-Interview (mit Cover-Bild) und auch in anderen einschlägigen Publikationen bereits ein Hype-artiges Hochloben von Ersan Mondtag beobachten. Ähnliches war vor längerer Zeit bei der Sopranistin Ausrine Stundyte mit ebenfalls einem groß aufgemachten Titel-Interview in der Zeitschrift „Opera!“ zu erleben, dem dann sängerisch doch eine gewisse Ernüchterung folgte/folgen musste. Es ist nie gut, wenn potentielle Aspiranten auf eine große Karriere schon im Vorfeld allzu sehr hochgepriesen werden, oder um es im journalistischen Jargon zu sagen, „hochgeschrieben“. Es geht dann oft nach hinten los und schadet am Ende den Betroffenen angesichts dann enttäuschter Erwartungen mehr als es ihnen nutzt.
Von Klaus Billand
DerOpernfreund.de.kontrapunkt.ring-regisseur

Salzburg
Karin Bergmann: „Hinterhäuser ist nicht der Beelzebub, den man austreiben muss“ (Bezahlartikel)
Die neue Intendantin der Salzburger Festspiele über ihre Pläne, das Verhältnis zu ihrem Vorgänger und die Frage, wie viel Emotionalität beim Theaterbetrieb dazugehört. Karin Bergmann: Ich war gerade in unserem Haus in Radkersburg, es war ja wenige Tage vor Ostern. Ich bin aus allen Wolken gefallen, weil ich mich sehr darüber gefreut hätte, mit Markus Hinterhäuser gemeinsam in Salzburg zu arbeiten. Er als Intendant, ich im Bereich Schauspiel. Dann habe ich aus den Nachrichten von der Vertragsauflösung erfahren, und er hat sich nie wieder gemeldet. Ich dachte, das Kapitel ist zu Ende. Dass ich ohne ihn dort arbeiten würde, das war nicht vorherzusehen.
DiePresse.com.bergmann

Bayreuth
150 Jahre Bayreuther Festspiele: „Weißt du, wie das wird?“
„Weißt du, wie das wird?“ Diese Frage der Nornen aus Wagners „Götterdämmerung“ begleitet die Bayreuther Festspiele seit ihrer Gründung 1876.
BR-Klassik.de.bayreuth

Wagner, der ewige Skandal
Zum 150. Jubiläum der Bayreuther Festspiele: Teil II der Reihe „Countdown für Bayreuth“ widmet sich der Person Richard Wagner, die bis heute ein Stein des Anstoßes geblieben ist. Zeitlebens ist er ein schillerndes Genie gewesen – und er ist es seit seinem Tod in Venedig anno 1883 geblieben: Richard Wagner, ein ewiger Skandal. Halbwegs neutral ließe sich über den gebürtigen Leipziger allenfalls sagen: Er war ein vaterloser, sehnsüchtig nach Liebe und Anerkennung suchender Romantiker, ein bedeutender Kapellmeister und einzigartiger Musiktheater-Visionär, der mehr und anderes wollte, als in seinem 19. Jahrhundert musiktheatralisch je zu realisieren gewesen wäre, und der es doch vermochte, ein Theater als Festspielhaus zu bauen, in dem einzig und allein sein Werk aufgeführt werden durfte – welch wunderbare Hybris, welch unerhörter Anspruch und Gebot für Bayreuth: „Ihr sollt keine Götter haben neben mir.“ Alleinstellungsmerkmal heißt das in der Wirtschaft
https://www.concerti.de/oper/skandale-um-wagner/

München
Klassik am Odeonsplatz: Staraufgebot zum 25. Geburtstag
Franz Welser-Möst dirigiert das BRSO, Lahav Shani die Münchner Philharmoniker, Pianist Daniil Trifonov und Geigerin Lisa Batiashvili treten auf. BR KLASSIK überträgt die Konzerte im Radio, Fernsehen und bei ARD KLASSIK auf YouTube. Die Konzerte finden am 12. und 13. Juli statt.
BR.Klassik.news.aktuell.odeonsplatz

Immling
30 Jahre Oper auf Gut Immling: „Tosca“ aus dem Bilderbuch Nicht jede Oper muss neu gedacht werden. Mit einer konsequent traditionellen „Tosca“ beweist das Immling Festival zum 30-jährigen Jubiläum, dass ein Opernklassiker auch ohne große Deutungsakrobatik begeistern kann, wenn Atmosphäre, Musik und Spielort so stimmig zusammenfinden wie an diesem Sommerabend im Chiemgau.
BR-Klassik.de.aktuell.immling

Gera
Arabella“: Erotisches Roulette
Nicht immer ist es so, wie etwas scheint: Der inszenierende Intendant Kay Kuntze und der GMD Ruben Gazarian stellen sich dieser genial verquasten Oper von Richard Strauss mit klugen wie bösen Regiedetails und einer musikalischen Prachtleistung.
https://www.concerti.de/oper/opern-kritiken/theater-altenburg-gera-arabella-12-6-2026/

Meiningen
Im Labyrinth der Leidenschaft – Killian Farrell und Hinrich Horstkotte überzeugen mit Verdis „Otello“ in Meiningen (Bezahlartikel)
Lange nicht gesehen und doch gleich wiedererkannt. Einen „Otello“ von Giuseppe Verdi gab es in Meiningen schon fast 60 Jahre nicht mehr. Der packende Wow-Effekt, den dieser fulminante Opernsturm auch bei der jüngsten Neuinszenierung auslöst, liegt natürlich zuerst an der Musik. Und am Libretto, das Arrigo Boito aus der berühmten Vorlage gemacht hat. Diese Nach-Shakespeare-Oper aus dem Jahr 1887 steht als Meisterwerk ganz oben auf dem Treppchen mit den populärsten Opern-Schmuckstücken des großen Italieners. Der ließ danach nur noch seinen „Falstaff“ folgen. Als Gruß des „Alten“ an das Neue, das die Nachwelt von der Oper erwarten durfte. Jedenfalls meinte man in Meiningen jetzt, Anklänge an jene sonderbar moderne, letzte Shakespeare-Vertonung Verdis zu hören.
nmz.de.kritik.oper

Leipzig
Die besten Tage des Cembalos kommen noch (Bezahlartikel)
Mahan Esfahani ist Artist in Residence beim Bachfest Leipzig. Er wird dort mehrere Konzerte am Cembalo und am Klavichord geben. Doch die stärkste Inspiration für sein Bach-Spiel kommt von ganz woanders her.
FrankfurterAllgemeine.net.cembalo

Gießen
Ein Wüstling in der Psychiatrie
„The Rake’s Progress“ – Strawinskys Oper auf reduzierter Bühne. Das Libretto zu Strawinskys einziger abendfüllender Oper schickt den titelgebenden „Rake“, einen arbeitsscheuen Filou, durch eine Laufbahn („Progress“), die ihn nach einem ebenso ausschweifenden wie erfolglosen Lotterleben in ein „Madhouse“, also ein „Irrenhaus“ führt. Die Gießener Produktion benutzt die weniger diskriminierende Formulierung „Psychiatrie“. In der Regie von Max Koch befindet sich Tom Rakewell schon zu Beginn dort und beschäftigt sich auf einer Plattform über dem Orchestergraben mit zwei Gliederpuppen.
https://www.orpheus-magazin.de/2026/06/13/giessen-the-rakes-progress/

Hannover
Liebe, Rache, Wirklichkeit: „Der Troubadour“ als Spiegel der Zeit in Hannover
Die Welt ist öde und leer. Auf einem grauen Felsmassiv, das die Bühne dominiert, versucht Leonora ihrem Schicksal zu entkommen. Mit dem Troubadour Manrico, den sie liebt, darf sie ihr Leben nicht teilen – denn auch der mächtige Graf Luna hat ihr seine Liebe gestanden. Dramatisch ist ihr Versuch, einen Weg aus der Misere zu finden.“Es wird von ihr erwartet, dass sie den Grafen heiratet, aber sie begehrt auf und entscheidet sich für Manrico“, erzählt die portugiesische Sopranistin Cristina Oliveira, die Leonora verkörpert. „Genau das versuche ich musikalisch und schauspielerisch umzusetzen und ein Gleichgewicht zwischen den lyrisch-romantischen Zügen ihrer Persönlichkeit und ihrer sehr starken dramatischen Seite herzustellen.“
NDR-de.Kultur.musik

Köln
Oper Köln will junge Menschen begeistern
Die Oper soll für junge Menschen interessant werden – das will die Abteilung Oper.Stadt.Schule der Oper Köln zeigen. Am Freitag wurde das neue Programm vorgestellt.
radio.koeln.at.jungemenschen

Bad Kissingen
Die Welt zu Gast bei Freunden: Der 40. Kissinger Sommer ist eröffnet
Zur Eröffnung spielten das Budapest Festival Orchestra unter Iván Fischer und Pianistin Elisabeth Leonskaja. Der 40. Kissinger Sommer beleuchtet unter dem Motto „Mazel Tov“ auch das jüdische Leben in der Kurstadt. Der Abend in Bad Kissingen ist bereits fortgeschritten, da legen die Damen und Herren des Budapest Festival Orchestra ihre Instrumente beiseite oder treten von diesen zurück. Doch Feierabend ist nicht. Iván Fischer, der mit Verve und Dauerlächeln das Eröffnungskonzert des 40. Kissinger Sommers geleitet hat, plant die Zugabe. Noch später in der Nacht, beim Empfang, wird der Dirigent übrigens den „Schweigefuchs“ mit den Fingern formen, um das Geschnatter der Gäste zu beenden – damit die Honoratioren ihre Reden halten können.
MuenchnerMerkur.de.kissingen

Paris
Spiel, Satz, Sieg für eine unbekannte Komponistin
Paris, Opéra Bastille: Mit Antonia Bembos Oper „Ercole amante“ wurde eine echte Barockperle aus dem Dornröschenschlaf erlöst. Die musikalisch wie szenisch großartige Produktion kann man auch im Stream (Arte) erleben.
https://www.krone.at/4177105

Feuilleton
Dirigentin Anna Handler: „Ich konnte schon immer mit Nerds und Draufgängern“ (Bezahlartikel)
Nach einem Bachelor in München und Weimar bewarb sie sich an der Juilliard-School. Heute dirigiert Anna Handler Orchester in Boston, Los Angeles oder an der Deutschen Oper Berlin. Und das nicht, weil sie eine Frau ist.
FrankfurterAllgemeine.net.annahandler

Wien/ Staatsoper
Gastspiel in der Oper: Zukünftiger Weltmeister lebt und spielt in Wien
Österreich gegen Deutschland zählt auch im Schach zu den ewigen Klassikern. Vom ersten WM-Duell an zieht sich das bis heute. Mit Vincent Keymer lebt der aktuell beste Großmeister aus Deutschland seit Jahren in Wien. Dem 20-Jährigen trauen viele den Weltmeistertitel zu. Nun zeigte er im Teesalon der Wiener Staatsoper sein Können. https://www.krone.at/4174834

Links zu englischsprachigen  Artikeln

Koblenz
Theater Koblenz 2025-26 Review:
Antony and Cleopatra Danielle Rohr’s Compelling Adolescent Portrayal of the Egyptian Queen Dominates the Stage
https://operawire.com/theater-koblenz-2025-26-review-antony-and-cleopatra/

Hannover
Love and Revenge in the Time of Civil War New Production of Il trovatore
https://www.concertonet.com/scripts/review.php?ID_review=17647

Mailand
A fast, raw and free-spirited Carmen heralds change at La Scala (Subscription required)
Incoming music director Myung-Whun Chung stepped onto the podium for an atmospheric production in Milan
https://www.ft.com/content/673b83be-7cc1-408e-8584-48e723de3092

Wormsley
Hot Odyssey summer’ begins with Garsington’s absorbing opera (Subscription required)
Monteverdi’s Il ritorno d’Ulisse, adapted from Homer’s epic, is elevated by delightful singing at Garsington
https://www.telegraph.co.uk/opera/what-to-see/il-ritorno-dulisse-garsington-opera-review/

New Jersey
Soprano Sondra Radvonovsky at the Princeton Festival
operatoday.com.sopranosondra

Chicago
A modern requiem, Brahms symphony highlight weekend Grant Park program
chicagoclassical.review.requiem

Washington
Donald Trump’s Name has Been Removed from Kennedy Center
https://operawire.com/donald-trumps-name-has-been-removed-from-kennedy-center/

American music closes NSO season in style as uncertainty reigns about the future
washington.classical.review

San Francisco
Sister, sister, oh so fair
Conductor Eun Sun Kim and soprano Elza van der Heever play to their strengths in a piercing revival of Elektra at San Francisco Opera.
https://parterre.com/2026/06/12/sister-sister-oh-so-fair/

Elektra in San Francisco
https://operatoday.com/2026/06/elektra-in-san-francisco/

Ballett / Tanz

Salzburg
Sommerszene Salzburg: Ein Tanz-Job, ein Mensch und ein Fahrrad
Die Tanzcompagnie des Theater Bremen mit dem Überraschungen verheißenden Namen Unusual Symptoms ist – nicht ungewöhnlich fürs Ballett – eine international zusammengewürfelte Gruppe.
DrehpunktKultur.at.job.mensch.fahrrad

Ballet / Dance
So Are We: León and Lightfoot, Royal Ballet review – a high-octane workout for the whole company Double bill takes the Royal Ballet dancers to unusual new heights TheArtsDesk.com.dance

Medien

ORF
„Krone“-Kommentar
„Der schöne Clemens“: Bauerntheater am Küniglberg
Was denken Sie sich, wenn Theaterstücke „Der keusche Adam“, „Die Liab am Almsee“ oder „Valentins Sündenfall“ betitelt sind? Sie tippen wahrscheinlich auf leichte Kost – und haben nicht unrecht. Denn das sind Titel aus dem Repertoire der legendären Löwingerbühne. Die leichte, für manche auch (zu) seichte Kost servierte der ORF vor allem in den 70er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts erfolgreich seinem damals noch weit größeren Publikum. Dieses lachte oder schmunzelte zumindest.
https://www.krone.at/4176593

Sport

Formel1/Barcelona
Hamilton feiert ersten Ferrari-Sieg: Drama bei Antonelli
Riesenjubel bei der Scuderia! Lewis Hamilton hat in Barcelona seinen ersten Sieg für Ferrari geholt. Mit einer riskanten Reifenstrategie und mit Hilfe von Fernando Alonso durfte der Brite erstmals in Rot jubeln.
https://www.oe24.at/a/hamilton-feiert-ersten-ferrari-sieg-900092053

Fußball-WM
Verändert alles!“ WM-Regel stört Schweinsteiger
Noch mehr störte den Weltmeister von 2014 aber, dass während der Trinkpausen auch noch das Spielfeld gewässert wurde. „Dadurch verändert sich alles schon ein bisschen. Der Ball flutscht da schneller. Du musst dich als Spieler neu orientieren. Ein paar Minuten davor ist der Ball vielleicht nicht ganz so schnell unterwegs. Und nach dieser Pause ist er dann wieder ganz schnell unterwegs. Ich habe bemerkt, dass das Passspiel nach diesen Wasserpausen holprig war. Ich finde die Idee nicht so gut, warum man den Platz da so sehr nass macht“, so Schweinsteiger.
https://www.krone.at/4176403

Politik

Friedensabkommen: USA und Iran einigen sich auf Kriegs-Ende
Die USA und der Iran haben sich auf eine Absichtserklärung zur Beendigung ihres Krieges verständigt. Das teilte der Vermittlerstaat Pakistan mit. „Lasst das Öl fließen“, bestätigte US-Präsident Donald Trump kurze Zeit später den Deal und die damit einhergehende Öffnung der Straße von Hormuz. Der Iran sieht sich „als Sieger“ und kündigte ein sofortiges Ende aller Angriffe an. Der Ölmarkt reagierte sofort …
https://www.krone.at/4177792

Ukraine in die EU – jetzt geht alles ganz schnell. Belohnung für „harte Arbeit“
Nach jahrelangem Gezerre ist der Weg frei für EU-Beitrittsgespräche mit der Ukraine und Moldau. Die Präsidenten beider Länder begrüßen den Schritt.
Heute.at

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Unter’m Strich

Crans Montana
Bar-Chefin kaufte 900 „explosive“ Sprühkerzen. Dann brennen wir
41 Menschen verloren bei der Silvester-Feuerkatastrophe in einer Bar in Crans-Montana ihr Leben – ausgelöst wurde das Feuer von Sprühkerzen. Jetzt kommt ein schlimmer Verdacht auf: Die Barbesitzerin wusste, wie gefährlich die Kerzen waren. Darauf deuten zumindest Nachrichten an ihre Mitarbeitenden hin. „Was die Sprühkerzen angeht, habe ich 900 bestellt. Aber wir müssen sie in Frankreich abholen, da sie explosiv sind und nicht in die Schweiz geliefert werden.“ Das sagte Jessica Moretti, Besitzerin der Bar „Le Constellation“, in einer Sprachnachricht auf Whatsapp an ihre Mitarbeitenden. Abgeschickt hatte sie die Nachricht am 6. Dezember 2025 – also 25 Tage vor der Katastrophennacht in der Bar, wie die italienische Zeitung „La Repubblica“ berichtet.
https://www.krone.at/4175933

DIE SONNTAG-PRESSE (14. JUNI 2026)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: DIE SONNTAG-PRESSE  (14. JUNI 2026)
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Salzburg/ Zum Festakt im Juli
Festspiel-Hammer! Präsidentin hält keine Rede
Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Landeshauptfrau Karoline Edtstadler, Vizekanzler Andreas Babler, ja sogar Schauspielgrande Klaus Maria Brandauer werden neben der heurigen Festspielrednerin Maria Kalesnikava Grußworte ans Publikum richten. Das ist der Einladung zu entnehmen. Normalerweise ist auch die amtierende Festspiel-Präsidentin fest in diesem Ablauf eingeplant. Noch vergangenes Jahr war dies der Fall, Hammer erzählte unter anderem über die Historie der Festspiele und begrüßte Ehrengäste. Eine Aufgabe, die 2026 jemand anderes übernehmen wird – vielleicht auch über den 26. Juli hinaus. Denn die Abwesenheit Hammers auf der Bühne könnte ein Zeichen für das generelle Ende ihrer Zeit an der Spitze des Kulturfestivals sein.
https://www.krone.at/4173564

Salzburg
Salzburger Positionierungen
Salzburgs neue Intendantin Karin Bergmann geht ein wenig auf Distanz zu Markus Hinterhäuser und kritisiert fehlende Aufklärung zu dessen Abgang. Zugleich wird bekannt, dass Präsidentin Kristina Hammer bei der kommenden Festspieleröffnung nicht sprechen wird.
https://backstageclassical.com/salzburger-positionierungen/

Wien/ Konzerthaus
Konzerthaus: Orlińskis Lockerungsübung mit waghalsigen (Stimm-)Sprüngen
Er setzt zum Singen an, macht einen Breakdance-Move und fährt dann mit Koloraturen fort: Unkonventionell ist ein Hilfsausdruck für Jakub Józef Orlińskis Auftritte.
DiePresse.com.konzerthaus

Wien/Festwochen
Music minus man: Konzert von Komponistinnen und Transpersonen in Wien
Sendung „Fazit“. Audio von Jörn Florian Fuchs (7,21 Minuten)
deutschlandfunk.de.podcast

Wien
Reaktionen aufs Kulturbudget: „Es sind gerade viele schlechte Nachrichten“
Die Flaggschiffe der heimischen Kulturbranche machen sich weniger Sorgen als Vertreter der freien Szene. Kommendes Jahr wird es statt der bisherigen 629,8 Millionen Euro nur mehr 608,7 Millionen im Kulturbudget geben, diese Zahl präsentierte Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) am Mittwoch. 2028 sollen es dann minimal mehr sein, ehe die Summe bis 2030 wieder stark sinkt. Bauvorhaben werden auf die lange Bank geschoben. Die Basisabgeltungen für Bundesmuseen und -theater bleiben zwar gleich, was bei infolge der Inflation steigenden Kosten aber de facto einem Budgetrückgang gleichkommt. Wie sehen das die Betroffenen? Ein Überblick nach Sparten.
DerStandard.at.story2026.reaktionen

Wien
Wiener Philharmoniker bestätigen Vorstand
Das Orchester bestätigt Daniel Froschauer und Michael Bladerer als Geschäftsführer und Bernhard Hedenborg als Kassier. Sie haben die Wiener Philharmoniker in den letzten Jahren als »Weiter-so-Orchester« positioniert: Erfolgreiche Auslastung, aber spieltechnische Kritik aus Teilen des Feuilletons. Nun haben die Musikerinnen und Musiker ihren Vorstand Daniel Froschauer, Geschäftsführer Michael Bladerer und Kassier Bernhard Hedenborg zum vierten Mal wiedergewählt.
https://backstageclassical.com/wiener-philharmoniker-bestaetigen-vorstand/

Graz
Ziemliche Reizüberflutung rund um einen stillen Zecher (Bezahlartikel)
Die Wiederaufnahme von Jacques Offenbachs „Les Contes d’Hoffmann“ – nur teilweise gelungen – am Grazer Opernhaus wurde bejubelt
Kurier.at.kultur.hoffmannserzaehlungen

Grafenegg
Sommer in Grafenegg mit einer bunten Gala eröffnet
Mit der traditionellen Sommernachtsgala am Wolkenturm ist am Freitagabend die 20. Open-Air-Saison in Grafenegg eröffnet worden. Die amerikanische Sopranistin Angel Blue, der aus der Ukraine stammende Tenor Bogdan Volkov, die österreichische Cellistin Julia Hagen sowie das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich unter der Leitung seines Chefdirigenten Fabien Gabel sorgten für einen bunten Strauß aus vorwiegend bekannten Melodien.
SalzburgerNachrichten.at.grafenegg

Berlin
Franz Welser-Möst mit Strauss‘ „Rosenkavalier“ zurück in der deutschen Hauptstadt
Es ist schon viel zu lange her: Nun endlich gastiert Franz Welser-Möst wieder einmal in Berlin. In Österreich, am Pult der Wiener Philharmoniker – ob bei den Salzburger Festspielen oder in der Wiener Staatsoper – wird der Dirigent aus Linz geradezu abgöttisch verehrt. In den USA gilt er gar als Institution, denn er amtiert seit über einem Vierteljahrhundert als Music Director des Cleveland Orchestra. Nur bei den zahlreichen Orchestern und Opernhäusern in Berlin wusste der 65-jährige Welser-Möst nie so recht Fuß zu fassen.
opernmagazin.de.rosenkavalier

Franz Welser-Möst und die Philharmoniker: Solistenträume und anderes Altbewährtes (Bezahlartikel)
Mit einer kuriosen Wiener Mischung und perfekter Führung gab Franz Welser-Möst sein Gastspiel in Berlin.
Tagesspiegel.de.Kultur.solistentraum

Franz Welser-Möst zeigt einen Schubert mit Übersicht und guten Manieren (Bezahlartikel)
Berlin. Nach 15 Jahren dirigiert der Österreicher erneut die Philharmoniker. Die kleine Panne kurz vor Konzertbeginn fängt er spielend auf.
BerlinerMorgenpost.de.welser.möst

Gera
Sternstunde mit Problem-Oper: Kein schlechtes Gewissen angebracht wegen „Arabella“ in Gera!
„Arabella“ ist schwierig. Der Orchesterpart stellt in der kleinmaschigen Verquickung von Polyphonie, slawischen Idiomen und atonalen Verdickungen gewaltige Anforderungen. Richard Strauss’ Opus 79 erlebte am 1. Juli 1933 – wenige Monate nach der nationalsozialistischen Machtübernahme – in der Strauss-Hochburg Dresden seine höchst repräsentable Uraufführung. Die Melange aus Spätest-Biedermeier und vorbewusster Anpassung an den antihumanen Zeitgeist verursacht konzeptionelle Kopfschmerzen wegen des heute unmöglichen Geschlechterkonstrukts
NeueMusikzeitung.de.problemoper

Dortmund
Faszination Frührenaissance: das Sollazzo Ensemble mit dem Leuven Chansonnier bei Klangvokal
2014 wurde mit dem nach seinem heutigen Aufbewahrungsort der Zweigstelle der niederländischen Alamire-Stiftung im belgischen Flandern Leuven Chansonnier getauften Büchlein auf einer Brüsseler Auktion eine Musiksammlung entdeckt, die es erforderte, auf wissenschaftliche Schnitzeljagd zu gehen. Denn so unbekannt es überhaupt war, allen voran mit zwölf darin einmaligen Handschriften (Unica), enthalten die um 1470-75 im Loire-Tal zusammengetragenen Notierungen von fünfzig Liedern, ein geistliches als erster Eintrag und neunundvierzig weltliche, keinerlei Namen der Komponisten
bachtrack.com.de.Kritiksollazzo

Bad Kissingen
Kissinger Sommer 2026: Fokus auf jüdischer Kultur zum Jubiläum
40 Jahre Kissinger Sommer: Ein Grund zum Feiern für das internationale Festival – und zwar unter dem Motto „Mazel Tov“, Hebräisch und Jiddisch für „Viel Glück“. Auf dem Programm stehen Klezmer, Chansons und Werke von jüdischen Komponisten. Intendant Alexander Steinbeis über die Idee und die Gestaltung.
BR-Klassik.de.kissingen

Leipzig
Einheit und Vielfalt: András Schiff spielt Bach-Partiten im Leipziger Gewandhau
Das zweite Konzert des Bachfestes in Leipzig am 11. Juni 2026 im Gewandhaus mit dem Pianisten Sir András Schiff bestand aus einem Programm mit den sechs Partiten von Johann Sebastian Bach, BWV 825–830.
opernmagazin.de.einheitund vielfalt

Zürich
Konzert: „Richard Strauss, Bohuslav Martinů, Piotr I. Tschaikowsky“,
Sol Gabetta & Andrés Orozco-Estrada Lange habe ich mir überlegt, welchen Bezug die drei in diesem abwechslungsreichen Programm gespielten Werke zueinander haben könnten. Dann kam mir plötzlich auf dem Heimweg dieser Titel eines Andrew Lloyd Webber Musicals in den Sinn. Ja, alle drei Werke beleuchten je eine andere Art von Liebe: Richard Strauss komponierte als feuriger Jungspund in seiner Tondichtung eine Hommage an das promiskuitive Lieben des DON JUAN, der wie ein fleißiges Bienchen von einer Blüte zur nächsten, noch schöneren fliegt, Tschaikowsky hingegen setzte dem unsterblichen Liebespaar Romeo und Julia in seiner Fantasie-Ouvertüre das tragische Denkmal einer reinen Liebe, die sich in einer Welt voller Hass nicht behaupten konnte. Aber welchen Aspekt der Liebe beleuchtete Bohuslav Martinů in seinem Cellokonzert, das doch gar kein Programm hat, als einziges der drei Werke für das Genre der absoluten Musik steht? Für mich kommt darin Bohuslav Martinůs Sehnsucht nach seiner böhmischen Heimat zum Ausdruck, eine Vaterlandsliebe zu einem Land und seiner Musiktradition, das er nach seinem Exil in Frankreich, den USA und der Schweiz auch nach dem Krieg nicht mehr besuchen konnte/wollte.
Von Kaspar Sannemann
Der.Opernfreund.de.tonhalle. strauss

Igor Levit gründet Label „No Silence“: Anspruch und Haltung
Der Pianist Igor Levit baut sich mit „No Silence“ ein eigenes künstlerisches Zuhause – ein Label, das mehr sein soll als nur eine neue Veröffentlichungsplattform. Im Interview mit BR Klassik erzählt er, warum er diesen Schritt geht und welche Künstlerinnen und Künstler er ansprechen möchte. Im Oktober erscheinen die ersten Alben.
BR.Klassik.igor.levit

Rudis Klassikwelt 10: Der Philosoph Konrad Paul Liessmann spricht über Bergs “Wozzeck”
In der Reihe “Apropos Oper” des ORF-Senders Ö1 gestaltet Konrad Paul Liessmann vier Sendungen unter dem Motto “Oper und Philosophie”, jeweils am ersten Sonntag des Monats. Liessmann, Philosoph und Opernliebhaber, bringt den philosophischen Kern der großen Opern zur Sprache, untersucht aber auch den Einfluss der Kunstgattung Oper auf das Denken so mancher großen Philosophen. In der jüngsten Sendung vom 3. Mai 2026 erforscht Liessmann den tiefen Humanismus von Alban Bergs “Wozzeck”, die eindeutige Stellungnahme für die Geknechteten und Verachteten dieser Welt.
Von Dr. Rudi Frühwirth
Klassik-begeistert.de

Auf den Punkt 98: Oper lebt nicht nur von guten Stimmen
Andreas Schmidt ist der Herausgeber von klassik-begeistert. Demnächst feiert klassik-begeistert Geburtstag. Lieber Andreas, Dein Blog, der Jubilar, – ach was: Dein Baby, Dein Lebenswerk  – wird 10 Jahre alt und ist die Nr.  1 der Klassik-Blogs der DACH-Region  (Google-Ranking). Das habe ich mit 5 Artikeln gefeiert, die hier ab Mittwoch, 17. Juni 2026, zum Jubiläum erscheinen werden.
Von Jörn Schmidt
Klassik-begeistert.de

Buchbesprechung
Christoph Buck, Die große Hoffnung – Eine Traumfuge
Die Geschichte selbst geht zu Herzen; sie ist wegen ihres psychologischen Tiefgangs für die älteren Leser ebenso geeignet, wie aufgrund ihrer klaren Verständlichkeit auch für die jungen. So etwas findet man selten.Vindobona-Verlag, Neckenmarkt 2026, 139 S., € 24,90. ISBN: 978-3-903579-96-5. Märchen kommen niemals aus der Mode, zum Glück. Und wenn man neue schreibt, dann muss man gut erzählen können, spannend und gehaltvoll; man kann mit alten Bekannten und Archetypen spielen, gescheite Querverweise und Zitate einbauen, und man sollte vor allem eine Botschaft vermitteln, die zeitlos und fernab von Klischees aus der reinen Erzählung destilliert wird. Das kann und tut Christoph Buck mit seinem Buch „Die große Hoffnung“, das den Untertitel „Eine Traumfuge“ trägt.
von Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de,

Venedig
Dirigentin Venezi ficht Entlassung durch Oper in Venedig an
Die italienische Dirigentin Beatrice Venezi hat ihre Entlassung durch das Opernhaus „Teatro La Fenice“ in Venedig rechtlich angefochten. In einem Anwaltsschreiben wird die Kündigung als „nichtig, rechtswidrig, unwirksam und diskriminierend“ bezeichnet. Die 36-Jährige sollte eigentlich ab Oktober 2026 die musikalische Leitung der Oper übernehmen. Seit ihrer Ernennung gab es jedoch Kritik. Gegner bemängelten, ihre Unerfahrenheit und Nähe zu Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. Ausschlaggebend für die Beendigung der Zusammenarbeit im April waren laut Stiftung des Opernhauses „wiederholte und schwerwiegende öffentliche Äußerungen“ von Venezi. So hatte sie in einem Zeitungsinterview unter anderem das Orchester der Vetternwirtschaft bezichtigt.Deutschlandfunk.kultur.de.dirigentin

Tonträger
Sébastien Daucé dirigiert: Cavallis „La Calisto“
Als in der Spielzeit 2004/2005 die Oper „La Calisto“ des Monteverdi-Schülers Francesco Cavalli ihre Münchener Premiere feierte, wurde das ein rauschender Erfolg. Jetzt ist eine neue Aufnahme dieses Dramma per musica aus der Mitte des 17. Jahrhunderts erschienen, ein Live-Mitschnitt vom renommierten Festival d‘Aix-en-Provence.
BR-Klassik.de.la.calisto

Links zu englischsprachigen  Artikeln

Wien
A star portrait, not quite a Liederabend: Orliński and Biel at the Konzerthaus
https://bachtrack.com/de_DE/review-orlinski-biel-handel-purcell-vienna-june-2026

Lübeck
Theater Lübeck 2026 Review: Les Contes d’Hoffmann
https://operawire.com/theater-lubeck-2026-review-les-contes-dhoffmann/

Mailand
Review: Jakub Józef Orliński’s debut recital brings La Scala to its feet
https://www.gramilano.com/2026/06/review-jakub-jozef-orlinski-debut/

Madrid
A great triumph by Nadine Sierra as Juliette at the Teatro Real
seenanheard.international.com.madrid.serra

Paris
Les Talens Lyriques Unveils 2026-27 Season
https://operawire.com/les-talens-lyriques-unveils-2026-27-season/

London
Pappano and the London Symphony Orchestra’s Mahler 5: less than the sum of its parts
bachtrack.com.de.pappano

New York
Bruckner Eighth builds cumulative power, cohesion with Yannick, Met Orchestra
NewYork.classical.review

YNS, Met Orchestra and Bruckner challenge and reward at Carnegie Hall
bachtrack.com.de.met.orchestra

The Philharmonic and the Met Engage in a Battle of the Bands (Subcription required)
Bruckner’s Eighth Symphony was performed in the same week by two of Lincoln Center’s orchestras. Was it coincidence or bad communication?
TheNewYorkTimes.com.2026

Chicago
Guerrero, GPO open summer music season with varied American program
chicagoclassical.review

San Francisco
San Francisco Opera 2026 Review: Elektra
Eun Sun Kim & Stellar Cast Delivers Thrilling Performance of Strauss & Hofmannsthal’s Opera
https://operawire.com/san-francisco-opera-2026-review-elektra/

Recordings
Katia and Marielle Labèque: 55 album review – a handsome tribute to the sisters’ musical curiosity and brilliance
TheGuardian.com.music

Obituary
Mezzo-soprano Ute Walther Dies at 83
https://operawire.com/obituary-mezzo-soprano-ute-walther-dies-at-83/

Ballett / Tanz

Amsterdam
Ballettpremiere Amsterdam: Menschlichkeit in tiefster Not Tränen für die Ukraine:
Das niederländische Nationalballett verabschiedet seinen langjährigen Ballettdirektor Ted Brandsen und bringt mit Alexei Ratmanskys „Solitude“ das  Premierenpublikum zum Weinen.
FrankfurterAllgemeine.net.niederländisches.nationalballett

London
So Are We: León and Lightfoot is a long overdue triumph at The Royal Ballet
bachtrack.com.review.so.are.we

Review: Debuts 3 – Leticia Dias and Joseph Sissens in The Royal Ballet’s La Fille mal gardée
https://www.gramilano.com/2026/06/review-leticia-dias-joseph-sissens/

Sprechtheater

Wien
Wiener Festwochen: Durchritualisierte Todesekstase (Bezahlartikel)
Angélica Liddell kombiniert das Nô-Theater mit der westlichen Performancekunst, um in „Seppuku“ die Lust am Sterben darzustellen.
Kurier.at.seppuku.performance

Wien/ Theater Scala
„Der Bockerer“ im Theater Scala: So wie wir (nicht) waren (Bezahlartikel)
Neu oder aktuell ist in dieser zweistündigen Inszenierung der Polit-Posse von Bruno Max wenig, will es wohl auch nicht sein
Kurier.at.bockerer

Wien/ Festwochen
Mit gelblich wohliger Butter nackt gegen die Widrigkeit der Welt
Die in Frankreich hoch gehandelte Regisseurin Rébecca Chaillon zeigt bei den Wiener Festwochen „La Parabole du Seum“. Turbulent und etwas ermüdend
DerStandard.at.story.2026.gegen.die.widrigkeiten

Bregenz
Menschenskind, quo vadis?
Das aktionstheater ensemble feierte am Donnerstag in Bregenz Premiere des neuen Stücks „human (Ich bin Mensch)“ – und erntete dafür den begeisterten Applaus des Publikums im ausverkauften Theater Kosmos.
https://www.krone.at/4174938

Ausstellung/ Kunst

Bregenzer Festspiele feiern 80-Jahr-Jubiläum
Großformatige Fotos in den Bregenzer Seeanlagen, eine Ausstellung im Festspielhaus, Hörstationen im vorarlberg museum: Die Bregenzer Festspiele laden ein, das Jubiläum mitzufeiern.
https://www.krone.at/4176075

Sport

Formel 1/ Barcelona
Barcelona-Pole! Russell „spürt wieder den Groove“
George Russell hat sich am Samstag mit der Poleposition in Spanien im WM-Kampf der Formel 1 zurückgemeldet. Der Mercedes-Pilot holte sich im Qualifying knapp vor Ferrari-Fahrer Lewis Hamilton (+0,064 Sek.) den ersten Startplatz für den Großen Preis von Barcelona-Katalonien am Sonntag (15.00 Uhr/ORF 1, Sky). WM-Leader Kimi Antonelli belegte im zweiten Mercedes den dritten Platz (+0,319) vor Weltmeister Lando Norris (+0,322) im McLaren und Red-Bull-Star Max Verstappen (+0,342).
https://www.krone.at/4173862

Unter’m Strich

Wien
Trotz Regen. 320.000 Menschen bei Wiener Pride-Parade
Das schlechte Wetter hat der Beteiligung an 30. Regenbogenparade offenbar keinen Abbruch getan: Trotz des Regens strömten am Samstag laut Veranstaltern 320.000 Menschen auf den Wiener Ring, um unter dem Motto „Sichtbar seit 1996“ gemeinsam für die Rechte der LGBTQIA+ Community in Österreich einzustehen. „Unsere Rechte stehen unter Druck, und genau deshalb ist Pride heute politischer als seit vielen Jahren“, sagte Organisatorin Katharina Kacerovsky-Strobl der APA.
oe24.at.pride

Fußball-WM
Gegen Jordanien. Über ÖFB-Stadion liegt unheimlicher Fluch
Am Mittwoch geht das rot-weiß-rote WM-Abenteuer in San Francisco gegen Jordanien los. Die ÖFB-Stars müssen sich im Levi’s Stadium, das bei der WM unter dem Namen San Francisco Stadium läuft, allerdings vor einem vermeintlichen Fluch in Acht nehmen.
oe24.at.fluch.ueber.stadion?

 

DIE SAMSTAG-PRESSE (13. JUNI 2026)

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Wien/ Staatsoper
Hey, Timothée Chalamet: In Wien kann die Oper Jugend begeistern
Das gab es noch nie: Eine ganze Abendvorstellung nur für Publikum unter 27. „Carmen“ wurde am Donnerstag zum Event. Und riss am Ende alle aus den Sitzen.
DiePresse.com.timothee

Wien/ Interview
Pablo Heras-Casado: „Wagner steht näher zu Monteverdi als zu Puccini“
Ich treffe Pablo Heras-Casado im Besprechungszimmer der Wiener Staatsoper. Die Büros haben sich um diese Uhrzeit bereits weitgehend geleert. Kurz nach 18 Uhr öffnet sich in der Ferne eine Tür. Aus dem langen Gang kommt der Spanier auf mich zu, während er aus der Ferne schon freundlich winkt. „Sorry, I don’t like being late.“ Der Anlass des Treffens ist klar. Heras-Casado dirigiert derzeit zwei komplette Ring-Durchgänge an der Wiener Staatsoper. Der erste liegt bereits hinter uns, der zweite ist noch im Gange. Nach den vier Abenden des ersten Durchgangs und den ersten Eindrücken des zweiten interessiert mich vor allem eine Frage: Was ist sein Zugang zu Wagner, besonders zum „Ring“? Die Antwort kommt erstaunlich schnell: „I am obsessed with balance.“
Klassik-begeistert.de

Wien/ Staatsoper
Siegfried in Wien: Der Held, der keine Angst kennt
Nach Goldraub, Götterkrisen und tragischen Liebesgeschichten betritt nun ein junger Mann die Bühne, der von all dem erstaunlich wenig weiß. Siegfried kennt weder die komplizierten Machtspiele Walhalls noch die Verträge seines Großvaters Wotan. Er hat keine politischen Ambitionen, keine philosophischen Zweifel und vor allem keine Angst. Genau das macht ihn zur vielleicht ungewöhnlichsten Figur in Wagners Ring des Nibelungen – und zum Hoffnungsträger einer Welt, die sich längst auf den Untergang zubewegt.
Von Kathrin Schuhmann
Klassik-begeistert.de

Festspielsaison :
Dann klapper halt mit dem Geschmeide!
Salzburg macht Pause, bis die großen Festspiele am 17. Juli anfangen. Aber der Auftakt, mit den Pfingstfestpielen, war schon mal vielversprechend. Jedenfalls, was das Schaulaufen der Damen anging. Bei strahlendem Wetter die schönsten Outfits der Festspielsaison zu zeigen, ist schließlich immer auch ein heimlicher – und oft auch gar nicht so heimlicher – Höhepunkt der Abende mit Musik, Schauspiel und Tanz. Man muss dabei nicht mitmachen und kann die hochkarätig besetzte Kunst auch in Sommerkleidung genießen. Allerdings muss in diesem Zusammenhang ein heikler Punkt angesprochen werden. Denn die opulenten Roben in Bayreuth oder Salzburg, in München und hier und da sogar beim Rheingau Musik Festival, sie gehen selten mit nackten Hälsen, Armen und Ohren einher. Die nicht gerade leisen Galopps von Rossinis „Il viaggio a Reims“ jüngst bei einer Pfingstvorstellung in Salzburg durften wir von ohrenbetäubendem Geklingel begleitet genießen. Es lag nicht an den Tschinellenklängen aus dem Orchestergraben.
FrankfurterAllgemeine.de.geschmeide

Wien
Spitzentöne: Noch sieben Jahre Milo Rau?
Der Krawall um den amerikanischen Sonderling Peter Thiel brachte den Festwochen-Intendanten Milo Rau in Bedrängnis. Wird sein Vertrag bis 2033 verlängert? Im Herbst wird verpflichtend ausgeschrieben, teilt das Stadtratbüro auf Anfrage mit. Dann entscheidet sich, ob Milo Rau nach dem Frühsommer 2028 fünf weitere Jahre an der Spitze der Wiener Festwochen verbleibt. Ob man sich das wünschen soll, ist derzeit umstritten, wie aus unserer Umfrage ab Seite 62 hervorgeht. Wäre die Auslastung das einzige Kriterium, die Verlängerung stellte sich als bloße Formalie dar: Seit dem Krawall um den Weltuntergangs-Bot Peter Thiel habe der Kartenverkauf Rekordhöhe erreicht, lässt mich Rau in einer Eilnachricht wissen. Mit anderen Worten: Er hat den Bach, den die Festwochen über Jahre hinuntergegangen waren, wenigstens wieder aufgestaut. Bevorzugt mittels Dauerkrachs.
https://www.news.at/menschen/milo-rau-wiener-festwochen-vertrag

Wien/ Volksoper:
Eine „Fledermaus“ mit Conchita: So findet zusammen, was zusammengehört
An der Volksoper wird die „Pride Edition“ der Strauß-Operette zum stimmigen Gesamtkunstwerk. Die Bande zwischen Operette und queerer Community waren immer schon eng
DerStandard.at.story.prideedition

Wien/ Konzerthaus
Orliński im Konzerthaus: Lockerungsübung mit waghalsigen (Stimm-)Sprüngen (Bezahlartikel)
Countertenor Jakub Józef Orliński beschloss seinen Porträt-Zyklus mit einem Abend, der barocke Arien mit polnischen Liedern kombinierte.
DiePresse.com.orlinski

Salzburg
Karin Bergmann zu Causa Hinterhäuser: „Bei einigen gelte ich deshalb als Verräterin“
Stein des Anstoßes und letztlich Nutznießerin des Abgangs von Markus Hinterhäuser? Im Gespräch erklärt die neue Salzburg-Intendantin, wie es zu ihrer erstaunlichen Kür kam
DerStandard.at.story.karinBergmann

Graz
„Hoffmanns Erzählungen“: Der Dichter im Räderwerk der Welt (Bezahlartikel)
Die Offenbach-Oper zählt zu den Highlights der letzten Grazer Opernjahre und ist wieder zurück auf der Bühne: Zum Glück fast in der Premierenbesetzung.
KleineZeitung.de.hoffmann

St. Margarethen
„Kultur darf nie Luxus sein, sie muss für alle zugänglich bleiben“
uxury News fragte beim Kulturmanager Daniel Serafin nach, wieviel Luxus die Kulturbranche braucht. Für Konzert-, Opern- bzw. Theaterkarten müssen Kulturinteressierte immer tiefer in die Tasche greifen. Hohe Gagen für Künstler, Regisseure, Technik usw. drehen die Spirale immer mehr nach oben und ohne Mäzene, Sponsoren bzw. Förderungen wäre so mancher Kulturbetrieb nicht aufrecht zu erhalten. Daniel Serafin, Intendant der Oper im Steinbruch St. Margarethen sowie künstlerischer Leiter des Viennese Opera Ball in New York, erläutert im Interview, wie er in Zeiten angespannter Wirtschaftslage den Spagat schafft, trotz schwieriger Rahmenbedingungen absolute Topqualität zu bieten.
leadersnet.at.luxury

Berlin
Debüt in Mozart-Oper
Bülent Ceylan: „Der Humor kann dieses Stück entwaffnen“ Der Star-Comedian übernimmt in Mozarts Oper „Die Entführung aus dem Serail“ die Sprech-Rolle des Harems-Herrschers Bassa Selim. Premiere ist am 27. Juni.
BerlinerZeitung.de.buelent

Frankfurt
Spitzenton als Schmerzensschrei
An der Oper Frankfurt zeigt Manuel Schmitt in seiner Inszenierung von „Tancredi“ von Gioachino Rossini eine von Radikalität und Extremismus verseuchte Welt, in der das Gesangsensemble durchweg einen brillanten Ausdruck für die kollektive Gewalt findet.
DieDeutscheBuehne.de

Im Unisono mit dem Tenor (Bezahlartikel)
Katharina Magiera ist die tiefste weibliche Stimme im Ensemble der Oper Frankfurt und nun in einem Händel-Oratorium die personifizierte Erkenntnis.
FrankfurterAllgemeine.net.magiera

Ulm
Ein Kobold für die „Meistersinger“
Mit Wagners großer Oper wächst ein kleines Haus weit über sich hinaus. Feine Sache. Zum Ende seiner achtjährigen Ulmer Intendanz hat Kay Metzger „Die Meistersinger von Nürnberg“ noch einmal selbst inszeniert und damit eine künstlerische und politische Herzensangelegenheit auf die kleine Stadttheater-Bühne gebracht, die so klug wie text- und publikumsnah, so humorig wie ernst, so plastisch wie subversiv ist. Ein Volltreffer
https://www.orpheus-magazin.de/2026/06/11/ulm-die-meistersinger-von-nuernberg/

Köln
Oper Köln vor Comeback – Mulders hofft auf nachhaltige Wirkung
Nach rund 1,5 Milliarden Euro teurer Sanierung kehrt die Oper Köln an den Offenbachplatz zurück. Für Intendant Hein Mulders entscheidet sich der Erfolg jedoch erst im Alltag: Das Haus müsse dauerhaft solide finanziert und künstlerisch stark aufgestellt bleiben.
backstage.classical.com

Wenn die Kosten aus dem Ruder laufen
Ob bei der Oper in Köln, der Beethovenhalle in Bonn oder der Kunsthalle in Bielefeld: Regelmäßig werden kulturelle Prestigeprojekte deutlich teurer als geplant – trotz enger Haushaltskassen. Nicht immer geht das gut aus.
wirtschaftssanierung.kulturstaette

Bonn
Faszinierende Klangwelten – Oxana Omelchuks „Laterna Magica“ in Bonn uraufgeführt
Neugier – für den einen mag das eine Schwäche sein, für die Entwicklung der Menschheit jedoch war selbige eine Grundvoraussetzung. Der stetige Drang, die Dinge zu erforschen und wissen zu wollen, warum und wie etwas funktioniert, ist untrennbar mit dem zivilisatorischen Fortschritt verbunden. Um die Neugier dreht sich im Grunde genommen auch „Laterna Magica“ von Oxana Omelchuk, ein Auftragswerk der Oper Bonn, das jetzt in der Werkstattbühne uraufgeführt wurde.
NeueMusikzeitung/nmz.de

Aachen
Theater Aachen: „Suor Angelica“, Giacomo Puccini
Die Kooperation des Theaters Aachen mit der benachbarten Musikhochschule hat eine lange Tradition und die aktuellen Leitungsteams beider Institute haben signalisiert, diese für alle Seiten fruchtbare Zusammenarbeit intensivieren zu wollen. Das betrifft sowohl die seit zwei Jahren amtierende Intendantin des Theaters Elena Tzavara als auch das im letzten Jahr zusammengestellte dreiköpfige Leitungsteam der Hochschule mit den Professoren Timo Handschuh für das Ressort „Dirigieren und musikalische Einstudierung von Opern“, dem Pianisten Andreas Frölich und dem Geiger Skerdjano Keraj.
Von Pedro Obiera
https://deropernfreund.de/theater-aachen/aachen-suor-angelica-giacomo-puccini-2/

Tonträger
Igor Levit gründet Label „No Silence“ als seine „Antwort auf die Gegenwart“
„Offen für alle Generationen und Genres“ soll es sein, sagt der Starpianist
DerStandard.at.story.levit.gegenwart

Links zu englischsprachigen  Artikeln

Budapest
‘Parsifal’ Semi-Staged, Sort Of Costumed, But Musically The Holy Grail
The Palace of Arts, also known as MÜPA, home to the Béla Bartók National Concert Hall, has been in existence for 20 years. A futuristic building located in the south of the Hungarian capital, next to the Danube, it was designed by Gábor Zoboki — lead architect, a professor, and recipient of both the Kossuth and Ybl Miklós Prizes. Imre Kiss, the institution’s first general director, sought — together with a group of Hungarian and international intellectuals — to use the founding of MÜPA to attract younger, less conservative audiences to the performing arts, particularly classical music
Von Klaus Billand
Parsifal/ halbszenisch

Mailand
Teatro alla Scala 2025-26 Review: Jakub Józef Orliński and Michał Biel’s Recital
Operawire.com.teatro

Sofia
Q & A: Professor Plamen Kartaloff, Director of Sofia Opera & Ballet Pioneering New Paths & Possibilities for Wagner’s Operas in Bulgaria
operawire.com.professor

London
McVicar’s Figaro celebrates its 20th anniversary in a solid Royal Opera revival
bachtrack.com.de

The Mahler Experiment review – physical drama comes at a musical cost in choreographed symphony
Tom Morris’s staged take on Mahler’s first symphony is valiantly performed by Stephanie Childress and Sinfonia Smith Square, but the result feels more like R&D than a finished product
TheGuardian.com.music.tommorris

The earth moved! Living Mahler 1 from the inside out at Smith Square
bachtrack.com.de.mahler

Christian Tetzlaff takes us on an unforgettable journey through Bach’s Sonatas and Partitas for solo violin
seenandheard.international.com.tetzlaff

Boston
Boston Symphony, in Crisis Over Conductor’s Dismissal, Concedes Mistakes (Subscription required)
Chad Smith, the orchestra’s president, admitted missteps in terminating Andris Nelsons’s contract but stood by the decision and won’t step down.
TheNewYork.Times.com

St. Louis
Opera Theatre of Saint Louis Announces 2027 Season
https://operawire.com/opera-theatre-of-saint-louis-announces-2027-season/

‚I don’t like polite opera‘: How Opera Theatre’s ‚Streetcar‘ will provoke audiences, and move them
stl.prov.orgs.opera

San Francisco
Il barbiere in San Francisco
https://operatoday.com/2026/06/il-barbiere-in-san-francisco/

Video: ELEKTRA at San Francisco Opera
Elena Pankratova makes her company debut in the title role, with Eun Sun Kim on the podium.
broadwayworld.com.sanfrancisco

Nun the wiser
Matthew Travisano has such doubts about Douglas Cuomo‘s opera recently seen at Opera Parallèle.
https://parterre.com/2026/06/09/nun-the-wiser-2/

Los Angeles
James Conlon Takes His Final Bow at LA Opera After two decades and 519 performances,
the company’s music director prepares to pass the baton.
https://www.altaonline.com/culture/music-podcasts/a71537562/james-conlon-la-opera/

Feature
Q & A: Irene Roberts on her Upcoming Role Debut as Isolde, Wagner & Trusting Her Team
operawire.com.roberts

Ballett / Tanz

Wiener Festwochen:
“Clap & Slap“: Eiertanz zwischen Verantwortung und Angeberei
Die Tanzperformance der baltischen Performer Agnietė Lisičkinaitė und Igor Shugaleev weiß bei den Wiener Festwochen nicht ganz zu überzeugen
DerStandard.at.story-tanzperformance

Clap & Slap“ bei den Wiener Festwochen: Klatschen zur Aggressionsbewältigung (Bezahlartikel)
Eines der wenigen Tanz-Stücke bei den Wiener Festwochen enttäuschte: „Clap & Slap“ im Kosmos Theater konnte seinen politischen Anspruch künstlerisch nicht einlösen.
https://www.diepresse.com/29734139/clap-and-slap-bei-den-wiener-festwochen-klatschen-zur

Der Glaube an sich selbst kann Berge versetzen Sommerszene / Rosana Ribeiro
DrehpunktKultur.at

Ungarische Staatsoper Budapest, Ballett: „Sleping Beauty / Dornröschen“, Peter Tschaikowski
DerOpernfreund.de.budapest

Rock/ Pop

Nickelsdorf/ Bgld
Grusel & Death Metal: Nova Rock: Zwischen Gothic-Chic und Horrorshow
Bis auf leichten Nieselregen hielt der Himmel die Schleusen auch am kühlen zweiten Nova-Tag geschlossen. Heiß war es dafür auf und vor den Bühnen. The Cure lieferten eine Show mit glasklarem Sound, The Offspring versammelten die Massen vor der Bühne und Six Feet Under sorgten für eine Death-Metal-Überraschung. Heute werden Iron Maiden und Sabaton für Jubelrufe sorgen.
https://www.krone.at/4175633

Sprechtheater

Wien
„Seppuku“ als radikale Selbstentblößung
Die Autorin und Performerin Angelica Liddell gastiert mit „Seppuku – die Beerdigung von Mishima“ im Volkstheater: ein Ausreißer für die unterwältigenden Festwochen.
https://www.krone.at/4174432

Ausstellungen/ Kunst

Britischer Künstler David Hockney 88-jährig gestorben
Hockney war einer der einflussreichsten Künstler des 20. Jahrhunderts, berühmt wurde er mit poppigen Pools und Porträts. Zuletzt malte er am iPad
DerStandard.at.story.hockney

Wien
Im Reich der Tiere: Die Heidi Horten Collection zeigt sich animalisch
Federlose Zweibeiner auf der Suche nach Cat Content: Die Ausstellung Animalia entlarvt nackte Wahrheiten über die Beziehung von Mensch und Tier. Wenn in der Heidi Horten Collection lustige Katzenbilder als Ausweisfoto inszeniert werden oder Katzen sogar Klavier spielen, wenn eine Schlange das Patriarchat bekämpft, das Schwein nicht rosa, sondern plötzlich lila ist, Vögelchen über Bildschirme fliegen, Hühner im Chickensuit posieren, Hunde TikTok-Tänze aufführen und Affen die Besucher:innen der aktuellen Ausstellung Animalia begrüßen, dann wird klar: Das Verhältnis zwischen Mensch und Tier ist zwar nicht ganz einfach, vor allem aber eines: tierisch unterhaltsam.
Kurier.at.animalische.kunst

Film

Hollywood
Hollywood: Ehren-Oscar geht an Glenn Close
Auch Animationskünstler Floyd Norman und britischer Regisseur Ridley Scott erhalten Sonderauszeichnungen. Schauspielerin Glenn Close wird mit einem Oscar-Ehrenpreis ausgezeichnet. Auch der Animationskünstler Floyd Norman und der britische Regisseur Ridley Scott erhalten Sonderehrungen, wie die Oscar-Akademie mitteilte. Die Preise werden im Rahmen der „Governors Awards“-Gala am 15. November in Los Angeles überreicht. Um die Trophäen gibt es keinen Wettbewerb. Stattdessen sucht der Vorstand der Academy of Motion Picture Arts and Sciences Personen aus, die einen besonderen Beitrag für Film und Gesellschaft geleistet haben.
Kurier.at.ehrenoscar

Medien

ORF
Der neue ORF-General: Wer ist Clemens Pig?
Der bisherige Chef der APA hatte nach einem langen Tag die Mehrheit im Stiftungsrat auf seiner Seite. Die Bewerbung von Clemens Pig war im Wahlkampf, der (wie jeder im und um den ORF) auch mit harten Bandagen geführt wurde, früh in ein politisches Licht geraten: Die ÖVP hatte allzu deutlich signalisiert, dass sie sich Pig an der Spitze vorstellen könnte. Das half nicht gerade; dennoch bekannte sich die Mehrheit der Stiftungsräte dann zu Pig. Im ORF sollte er als Reformer antreten, der sich vor allem den großen Transformationsaufgaben widmen will.
Kurier.at.clemenspig

Nächtliche Kür von Pig
NEOS werfen ÖVP und SPÖ „Packeln“ bei ORF-Wahl vorWochenlang war APA-Geschäftsführer Clemens Pig der Favorit für den Posten des ORF-Generaldirektors. Beim Hearing-Marathon am Donnerstag wurde es dann wieder spannend, bis spätnachts erst recht Pig gewählt wurde. Die Kür wird als Postenschacher zwischen ÖVP und SPÖ kritisiert – auch von den mitregierenden NEOS.
https://www.krone.at/4174391

ORF-Schmierentheater bis zur Geisterstunde
Wer den ORF in den Jahren 2027 bis 2031 führt – darüber wurde bis zur Geisterstunde, also bis nach Mitternacht, ein vielstündiges Theater (von dem die „Krone“ live berichtete) auf dem Küniglberg inszeniert. In der ORF-Zentrale, wo ansonsten „Dancing Stars“, „Starmania“ oder politische Elefantenrunden ihre Bühne finden, ging das Finale im Rennen um die Generaldirektion über die Bühne.
Seit Wochen war man davon ausgegangen, dass die Würfel längst gefallen waren, dass der ÖVP-Bundeskanzler seinen Lieblingskandidaten Clemens Pig erkoren habe. Und der 35-köpfige Stiftungsrat diesen nur abnicken würde.
https://www.krone.at/4174106

ORF-Knall: Pig löst Radiodirektion auf
APA-CEO Clemens Pig ist Freitagnacht nach gut fünfzehnstündiger Sitzung des Stiftungsrates zum ORF-Generaldirektor ab 2027 bestellt worden. Er wird damit auf die gegenwärtige ORF-Chefin Ingrid Thurnher folgen, die nicht erneut kandidierte. Der 51-jährige Tiroler erreichte im ORF-Stiftungsrat 21 von 35 Stimmen und kam damit auf die absolute Mehrheit. Pig kündigte in der Pressekonferenz auch bereits eine erste Überraschung an: Die bisherige Radiodirektion wird gestrichen. Die Direktionsstruktur werde so realisiert, wie sie in seinem Konzept vorgesehen sei, stellte er klar. Das wurde in der Stiftungsratssitzung auch so beschlossen. Er sieht eine Finanzdirektion, eine für „Technologie und Innovation“, eine für „Programm und Brands“ und eine für „Audience und Plattformen“ vor. Die gegenwärtige Radiodirektion ist damit Geschichte. Damit entgegnet der neue ORF-Chef den Postenschacher-Gerüchten der letzten Wochen, wonach die Posten bereits ausgemachte Sache seien. Die bisherige FM4-Chefin Dodo Roščić – Wunschkandidatin als Radiodirektorin von Medienminister Andreas Babler – geht damit leer aus.
https://www.oe24.at/a/orf-knall-pig-loest-radiodirektion-auf-900091492

Sport

Deutscher Fußball
Anruf von Nagelsmann: „Dann hat er mich gefragt, ob ich betrunken bin“
Assan Ouedraogo, das neue Gesicht im DFB-Team, hat gleich zum Auftakt für Lacher gesorgt. Der 20-jährige Leipzig-Kicker berichtete am Mittwoch vom Anruf von Bundestrainer Julian Nagelsmann, der ihn im Urlaub in Marbella ereilte. „Ich lag auf der Liege – und war unfassbar am Chillen mit meinen Jungs. Dann kam der Anruf. Dann ging es direkt von null auf 180. Ich bin um die Ecke gerannt, damit mich keiner hört. Dann hat er mir gesagt, dass er mich gerne nachnominieren würde. Ich habe mich sofort unfassbar gefreut“, erzählte Ouedraogo.
https://www.krone.at/4172762

Wien
Toni Polster hört bei der Wiener Viktoria auf
Die Entscheidung trifft uns unerwartet“, schreibt der Klub auf Instagram: „Wir sind einerseits dankbar für die 15 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit und andererseits traurig über diesen Abschied.“ Polsters Nachfolger als Cheftrainer wird Rojgar Kadir. Polster selbst sprach in einer ersten Stellungnahme zu seinem Abschied davon, dass „die Wiener Viktoria für mich weit mehr als nur ein Verein“ war. Gemeinsam habe man viele besondere Momente erlebt, „Aufstiege gefeiert, Meistertitel gewonnen, den Cup geholt, schwierige Phasen überstanden und Erinnerungen geschaffen, die mich mein Leben lang begleiten werden
https://www.krone.at/4175011

Politik

Österreich
„Danke für Blumen“: Wirbel um Social-Media-Liebe zwischen Marterbauer und „Falter“
Finanzminister Markus Marterbauer sorgt einen Tag nach seiner Budget-Rede für ordentlich Wirbel auf Social Media. Auslöser ist ein Posting des „Falter“-Chefredakteurs Florian Klenk auf Bluesky. Dort lobt Klenk die Budgetrede des SPÖ-Finanzministers in höchsten Tönen: „Marterbauers Budgetrede ist eine Wohltat. Eine kluge politische Rede, fundiert und ruhig. Was für ein Unterschied zu seinen Vorgängern.“ Nur 38 Minuten später antwortete Marterbauer direkt das Klenk-Posting: „Danke für die Blumen!“ oe24.at.marterbauer

Wirtschaft

Österreich
Edler Kammer-Sitz. Die teure Baustelle von „Schlossherr“ Walter Ruck
Brisante Details zu Schloss Hernstein, dem schwer defizitären Anwesen der Wirtschaftskammer Wien: Präsident Walter Ruck gönnt sich ein Büro in einem denkmalgeschützten Pförtnerhaus, das um Hunderttausende Euro saniert wurde. Jetzt gibt es Probleme mit dem Mietpreis – und Aufregung um eine 2,1-Millionen-Euro-Küche.
https://www.krone.at/4174358

SpaceX hebt an der Börse ab, Elon Musk ist jetzt Billionär
Die Aktie startete mit einem Plus von mehr als 20 Prozent in den Handel. Die Bewährungsprobe für das Papier steht aber noch bevor. Dass die Aktie zulegen wird, war absehbar. Nach ersten Meldungen gab es für die SpaceX-Aktie am Freitag an der Technologiebörse Nasdaq ein sattes Kursplus auf mehr als 150 Dollar, der Ausgabepreis lag bei 135 Dollar. Um 9.30 Ortszeit (15.30 MESZ) läuteten die Börsenglocken für das Papier, das unter dem Kürzel SPCX debütierte. Unternehmensgründer Elon Musk war selbst nicht anwesend, aber via Video zugeschaltet. Er ist jetzt auch offiziell der erste Billionär der Welt.
Kurier.at.musk.billionaer

Österreich
Radikaler Schnitt: Hervis muss heuer viele Filialen schließen
„Es werden 17 der aktuell 93 Standorte in ganz Österreich im Laufe des Jahres 2026 geschlossen, da diese nicht ertragsbringend zu betreiben sind“, hieß es von Hervis. Anfang des Jahres hatte der Handelskonzern Spar den defizitären Sporthändler an die deutschen Investoren Sven Voth und Udo Schloemer verkauft.
Sozialplan für Mitarbeiter. Von den Filialschließungen sind rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Österreich betroffen. Es sei gemeinsam mit dem Betriebsrat und der Gewerkschaft ein Sozialplan ausgearbeitet worden, hieß es von Hervis. Die Schließungen würden schrittweise unter Einhaltung von Kündigungsfristen der Mietverträge erfolgen.
https://www.krone.at/4173465

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Unter’m Strich

Fußball-WM
Droht Riesen-Flop?. Mega-Wirbel um leere Ränge bei der WM
Die FIFA hatte die Weltmeisterschaft 2026 als das größte Fußballturnier aller Zeiten angekündigt. Doch schon am zweiten Spieltag sorgen Bilder aus Mexiko für Diskussionen. Beim Gruppenspiel zwischen Südkorea und Tschechien (2:1) im Estadio Guadalajara waren auf den TV-Bildern zahlreiche freie Plätze zu erkennen. Besonders auf der Gegentribüne rund um die Mittellinie klafften deutlich sichtbare Lücken.
oe24.at.drohteinmegaflop

Fans sind begeistert
Geniale Videos: Referee-Cam schon jetzt der Star der WM
Die WM 2026 hat nach den ersten beiden Spielen schon ihren Star. Das ist kein Spieler, sondern die Referee Cam, die beeindruckende Bilder liefert. Referee-Kameras sind in den letzten Jahren immer wieder bei speziellen Begegnungen eingesetzt worden. Für die Fußball-WM in den USA, in Kanada und Mexiko hob der Fußball-Weltverband FIFA dieses technologische Mittel allerdings auf ein ganz neues Level. Bei allen 104 Begegnungen werden die Unparteiischen spezielle Kameras, die am Ohr befestigt sind, tragen. Welch beeindruckende Bilder diese Kameras liefern können, zeigte sich bereits in den ersten beiden WM-Spielen.
Heute.at

KI-Slop im Pop: Nein, danke!
Taylor Swift, Katy Perry, Lady Gaga: Sie alle standen in letzter Zeit wegen der Nutzung von KI in der Kritik. Und auch wenn es dabei „nur“ um Visuals oder Promo-Footage geht, unterstreicht die Kritik den Trend zur KI-Abneigung unter Pop-Fans.
WienerZeitung.online

DIE FREITAG-PRESSE (12. JUNI 2026)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: DIE FREITAG-PRESSE  (12. JUNI 2026)
Hier handelt es sich um eine Zusatz-Webseite des Online-Merker. Die Hauptadresse lautet https://onlinemerker.co

Mailand
An der Mailänder Scala sorgen steigende Preise für Unmut bei den „Loggionisti“
An der Mailänder Scala sorgen steigende Preise für deutlichen Unmut. Der geht vor allem von den traditionsreichen Besucherinnen und Besuchern der oberen Ränge aus, den sogenannten „Loggionisti“. Wie die italienische Tageszeitung „La Stampa“ schreibt, geht es um 36 besonders gefragte Sitzplätze auf der zweiten Galerie des Opernhauses: Das Abonnement dafür kostete vor der Preiserhöhung 800 Euro, nun sind es 1.050 Euro und damit über 30 Prozent mehr. Der österreichische Rundfunk zitiert „La Stampa“ mit den Worten „Wenn die Scala zum Disneyland für reiche Touristen wird, stirbt das Opernhaus allmählich. Die Gefahr ist konkreter, als man denkt.“ Das Blatt stellt auch fest: „Die Scala ist das teuerste Theater Europas. Teurer sind nur die Aufführungen bei den Salzburger Festspielen“. Die Leitung wies die Kritik zurück und betonte, dass nur ein kleiner Teil der Plätze betroffen ist. Im Durchschnitt seien die Preiserhöhungen minimal.
https://share.google/LmzAn3LpeScmHiWlN

Wien
Sprechstunde mit der Muse: Hoffmanns Erzählungen an der Volksoper Wien
bachtrack.com.de-sprechstunde.der.muse

Wien/ MusikvereinUnd Haydn kicherte leise: Ein Traumabend des Concentus Musicus im Musikverein (Bezahlartikel)
So hinreißend leicht kann historisch informiertes Spiel sein: Die Jagd-Sinfonie als Hetz ohne Hatz und David Guerrier auf Naturhorn und Klappentrompete.
DiePresse.com.haydn.kicherte

Wien/ Konzerthaus
„Chineke! Orchestra“ im Konzerthaus: In Wien fehlte der Zug nach vorn (Bezahlartikel) Das „Chineke! Orchestra“ spielte auf Einladung der Wiener Festwochen im Konzerthaus u. a. die erste Symphonie von Florence Price. Manches hatte allerdings seine Längen.
DiePresse.com.chinekeorchestra

Was bedeutet das neue Budget für das „Kulturland“ Österreich? (Bezahlartikel)
Es geht nicht so radikal bergab wie angekündigt beim Kunst- und Kulturbudget. Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) ist stolz auf eine „Absicherung“ des „Kulturlandes“. Größte Leidtragende: die Museen. Das Haus der Geschichte bleibt vorerst, wo es ist.
DiePresse.com.kulturland.oesterreich

Graz
Bühnen ringen um Millionen: Was sich jetzt ändert Oper, Schauspielhaus, Next Liberty und Spielstätten
Graz befinden sich in einer „Strukturreform“. Damit will man finanziell schwierige Zeiten durchtauchen, bis die Subventionen der Stadt und des Landes wieder indexiert werden. Was die konkreten Pläne sind.
https://www.krone.at/4172182

München
Bayerische Staatsoper: Petr Popelka wird Generalmusikdirektor
Die Spekulationen haben ein Ende: Der tschechische Dirigent Petr Popelka wird Nachfolger von Vladimir Jurowski, dessen Vertrag 2029 endet.
BR-Klassik.de.popelka

„Liebe auf den ersten Blick“:
Bayerische Staatsoper holt Wunschkandidaten Markus Blume und Serge Dorny stellen im Nationaltheater den künftigen Generalmusikdirektor vor. Er ist der Wunschkandidat des Bayerischen Staatsorchesters.
MuenchnerAbendzeitung.de.popelka

Münchner Opernfestspiele 2026: Weltstars und Walküren feiern die Oper
Wagners „Ring“ geht in seine mit Spannung erwartete zweite Runde,  Asmik Grigorian und Jonas Kaufmann  verbreiten Star-Glanz und „Oper für alle“ wird 30.  Was die Münchner Opernfestspiele in diesem Jahr zu bieten haben.
SueddeutscheZeitung.de.muenchen

Bayreuth
Oper, Escape-Raum, Mitmachformate
Neben der Kinderoper – gezeigt wird in diesem Jahr „Der Ring des Nibelungen“ in einer rund zweistündigen Fassung – setzen die Bayreuther Festspiele in diesem Sommer verstärkt auf Musikvermittlung.
inbayreuth.de.mitmachformate

Halle
Händel-Festspiele und Oper Halle: Händels „Rinaldo“ in barocker Opulenz
https://www.orpheus-magazin.de/2026/06/10/halle-saale-rinaldo/

Österreich
Weniger Geld für Museen, Film, Förderungen: Bablers „stabiles“ Kulturbudget
Es geht nicht so radikal bergab wie angekündigt beim Kunst- und Kulturbudget. Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) ist stolz auf eine „Absicherung“ des „Kulturlandes“. Aber wie weitsichtig ist sein ideologisches Motto? Der erwartete große Schock war es nicht für den Kunst- und Kulturbetrieb. Das Budget wurde nicht, wie im Strategiebericht prognostiziert, radikal gekürzt, um 150 Millionen, von 670 Millionen im Jahr 2025 auf 520 Millionen im Jahr 2029. Heuer steht man bei diesem Weg bergab bei rund 630 Millionen. 2027 und 2028 wird man aber in etwa stabil bei je rund 610 Millionen bleiben. Genauer gesagt bei 609 Millionen (2027) und 618 Millionen (2028). Wobei 11,4 Millionen aus den „Einsparungen“ für 2027 das für heuer eingeplante und deshalb im Folgejahr entfallende Sonderbudget für die Sanierung des Volkskundemuseums betreffen. Die Erhöhung um fast zehn Millionen 2028 erklärt sich durch ein Sonderbudget für die Sanierung der Salzburger Festspielhäuser.
DiePresse.com.kulturbudget

Wien/ Volksoper
Kult-Operette Fledermaus flattert als Pride-Edition über Bühne
So bunt war der Operetten-Klassiker von Strauss noch nie. In der Volksoper ist auf der Bühne ein humorvoll-bissiges Spiel über Liebe, Identität und gesellschaftliche Normen entstanden
https://www.krone.at/4171728

Opern-Weltstar singt die Hymne beim Formel-1-Grand-Prix in Spielberg
Er füllt die Opernhäuser der Welt, nun eröffnet er das Rennen am Red Bull Ring: Star-Tenor Jonas Kaufmann setzt gemeinsam mit der Osttiroler „Musicbanda Franui“ den musikalischen Auftakt.
KleineZeitung.at

Pittsburgh
Rekord-Dirigent: Honeck bleibt in Pittsburgh
Der Dirigent Manfred Honeck hat bis 2033 beimPittsburgh Symphony Orchestra verlängert.
https://backstageclassical.com/rekord-dirigent-honeck-bleibt-in-pittsburgh/

Feuilleton
„Knapp eine Milliarde Wertschöpfung“
Metallblasinstrumentenmachermeister und Bundesinnungsmeister Christoph Endres im Interview
NeueMusikzeitung/nmz.de

Interview: „Musik soll in ein Labyrinth der Fantasie locken“
In Japan hat Pianist Mao Fujita die Technik, in Deutschland die Philosophie des Klavierspiels erlernt. Im Interview spricht er über die Kunst, auf der Bühne ganz im Moment zu sein, über die Wertschätzung klassischer Musik in seinem Heimatland – und über kleine und große Hände.
https://www.concerti.de/interviews/mao-fujita-2026/

Links zu englischsprachigen  Artikeln

Amsterdam
Beethoven and Schubert through the prism of Grigory Sokolov at the Concertgebouw
bachtrack.com.de.amsterdam

Venedig
Maria Agresta, Joyce El-Khoury, Maria José Siri, Carlos Álvarez & Saioa Hernández Lead Teatro La Fenice’s 2026-27 Season
operawire.com.maria.agresta

Paris
Opéra de Paris 2025-26 Review: ‘La Cenerentola’
https://operawire.com/opera-de-paris-2025-26-review-la-cenerentola/

Kurtág centenary celebrations continue with superbly performed revival of an unqualified masterpiece
seenandheard.international.com.kurtag

Aldeburgh
Mentors, muses and new music: conductor and composer Ryan Wigglesworth
The musician first visited Aldeburgh as a teenage fanboy. Now, he is at the centre of this year’s festival as its featured artist – and he’s opening with his favourite opera TheGuardian.com.music.wigglesworth

Alresford
La Clemenza di Tito, The Grange Festival review – the quality of mercy In concert, Mozart’s farewell opera burns bright
TheArts.desk.com.clemenzaditito

Caesar and the Raiders of the Lost Ark: comic overkill stunts Handel at Grange Festival
https://bachtrack.com/de_DE/review-giulio-cesare-alden-mead-brady-grange-festival-june-2026

Wormsley
Through a glass darkly in Grange Park Opera’s gloomily convincing Don Carlo
https://seenandheard-international.com/category/opera-and-ballet-reviews/

Atlanta
When Valhalla goes up in flames: Atlanta Opera’s triumphant Götterdämmerung
seenandheard.international.com.valhalla

San Francisco
Bold singing and riveting conducting result in an intensely rewarding Elektra in San Francisco
Seenandheard.international.com2026,elektra

Los Angeles
LA Opera Ends its 40th Anniversary Season with a Production of Mozart’s ‘The Magic Flute’
sanfernandosun.magic.flute

Ballett / Tanz

Wien
Wiener Staatsballett: „Manon“, Kenneth MacMillan
13 Jahre ist die letzte Aufführungsserie von Kenneth MacMillansManon her. Umso höher schlägt das Herz eines Ballettfans, dass diese Produktion wieder am Spielplan des Wiener Staatsballetts steht. Die 74. Vorstellung hatte mehrere gelungene Rollendebüts zu verzeichnen und lässt die Zuschauer durch Bühnenbild und Kostüme von Peter Farmer in eine andere Welt eintauchen. Für die Einstudierung zeichnen Gregory Mislin und Laura Morera verantwortlich, Ballettdirektorin Alessandra Ferri (selbst eine fabelhafte Manon in ihrer aktiven Zeit als Primaballerina) coachte das Ensemble.
https://deropernfreund.de/wiener-staatsballett/wien-ballett-manon-kenneth-macmillan/

Zürich Ballett: „Romeo und Julia“, Sergej Prokofjew
Wer kennt Sie nicht, die dramatische Geschichte der zwei Liebenden aus verfeindeten Familien in Verona? Die Tragödie von William Shakespeare wurde unzählige Male als Theaterstück, Ballett und im Film verewigt und ist bis heute ein romantisches Sinnbild für die große Liebe.
Von Marco Stücklin
https://deropernfreund.de/zuerich-ballett/zuerich-ballett-romeo-und-julia-sergej-prokofjew-2/

Linz
Weltpremiere kommt – Tanz Linz: Liebespaar bekommt zweite Chance
Freiheit, Entscheidung und Liebe? „Ich mache aus der Geschichte von Jean-Paul Sartre ein Tanzstück“, sagt Lilit Hakobyan. Die Choreographin entwickelte mit dem Ensemble von Tanz Linz „Das Spiel ist aus“, ein erzählerisches Stück, das am Samstag in der BlackBox des Linzer Musiktheaters Premiere haben wird. Die musste man zuvor leerräumen.
https://www.krone.at/4171771

Sprechtheater

Berlin/ Gorki-Theater
Langhoff verlässt das Gorki
Raum für postmigrantisches Theater in Berlin geht verloren
rbb24.de.Kultur

Film

Zahnlos oder mit Zahnspange: „Schönberg pfeifen“ am Praterstern
Ein Pianist setzt sich an einem Bösendorfer-Klavier mitten in die Stadt und fordert die Vorübergehenden auf, Melodien von Schönberg zu pfeifen. Die japanischen Touristen wünschten sich Mozart, aber bekommen haben sie Schönberg. Und nicht nur das: Sie werden dazu aufgefordert, zu einer Schönberg-Melodie mit zu peifen – denn genau das hat sich Arnold Schönberg in einem Brief von 1947 gewünscht: Dass die Menschen seine Melodien kennen und pfeifen würden.
Kurier.at.schönberg

Medien

ORF: Nächtlicher Entscheid
ORF-Chef Pig: „Ein neuer Morgen bricht an“. Der neue ORF-Chef heißt Clemens Pig: 21 von 35 Stiftungsräten gaben ihre Stimme dem von der Regierung präferierten Kandidaten und ehemaligen Apa-Chef. Der Hearing-Tag war spannend – und lang – wie nie zuvor. Die „Krone“ berichtete live – hier können Sie die Wahl sowie die ersten Worte des designierten Generaldirektors nachlesen.
https://www.krone.at/4172290

ORF
Aufruhr nach Wolfs Attacke auf ORF-Kandidatin
Kurz vor der Wahl des neuen ORF-Generaldirektors am Donnerstag geht es am Küniglberg rund: Nachdem „ZiB 2“- Moderator Armin Wolf die ebenfalls kandidierende Medienunternehmerin Eva Schütz scharf attackiert hatte, erfuhr die „Krone“ am Montag, dass der Moderator intern angezeigt wird – wegen eines möglichen Verstoßes gegen den Ethikkodex. Wolf kann diese Anschuldigungen nicht nachvollziehen.
kronenzeitung.at.arminwolf

Sport

Fußball-WM
Co-Gastgeber Mexiko eröffnet die WM mit 2:0-Sieg
Es ist getan, der Startschuss ist gefallen, die 23. Fußball-Weltmeisterschaft der Geschichte ist im Aztekenstadion von Mexico-City vor rund 80.000 Zuschauern mit dem Duell von Co-Gastgeber Mexiko und Südafrika eröffnet worden! Von der Papierform her wenig überraschend setzten sich die Gastgeber als 14. der FIFA-Weltrangliste gegen den 60. locker durch und siegten am Ende verdient mit 2:0.
https://www.krone.at/4171931

Österreich/ Fußball
Liebe & Babyglück: Das sind die schönen Spielerfrauen unserer ÖFB-Stars
Wenn Österreich bei der WM aufläuft, schauen Millionen Fans auf die Männer am Platz. Doch hinter den Nationalteam-Stars stehen Frauen, die längst Teil ihrer Erfolgsgeschichte sind: Ehefrauen, Partnerinnen, Mütter ihrer Kinder und langjährige Jugendlieben, die zwischen Reisen, Klubwechseln und Turnierdruck für Stabilität sorgen.
oe24.at.spielerfrauen

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Unter’m Strich

Kritik nach ORF-Auftritt: Jetzt spricht Christa Kummer
Nach Christa Kummers Auftritt bei „Willkommen Österreich“ wird im Netz über den Umgang der Moderatoren mit ihr diskutiert. Jetzt spricht sie. Nicht nur die „Heute“-Community zeigte sich in Kommentaren irritiert über den Ton der Sendung gegenüber der ehemaligen Wetter-Moderatorin, auch Model Kerstin Lechner meldete sich öffentlich zu Wort und stellte sich hinter die 61-Jährige. Auffällig war in der Sendung zudem der Kontrast zum späteren Gast Jorge González: Während bei Kummer zahlreiche Spitzen gesetzt wurden, wurde der „Let’s Dance“-Star deutlich zurückhaltender behandelt, mit spürbarer Bewunderung und kaum pointierten Kommentaren auf seine Kosten.
Heute.at.kritik.nach.orf-auftritt

Wien/ Liesing
Rund eine Tonne Cannabis sichergestellt
Rund eine Tonne Cannabis im Wert von 4,5 Millionen Euro haben Ermittler der Wiener Polizei in Liesing sichergestellt, wie heute bekanntgegeben worden ist. Dabei handelt es sich um die bisher größte in Österreich sichergestellte Menge des Suchtmittels.
https://wien.orf.at/stories/3358039/

DIE DONNERSTAG-PRESSE (11. JUNI 2026)

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So wird die Oper nicht überleben
Sänger und musikalische Leiter sind sekundär, Regisseure dominant. Viele hören heute mit geschlossenen Augen zu. Seit rund 400 Jahren gibt es – anfangs in den fürstlichen Palais, meist im Freien – gesungene Aufführungen musikalischer Werke. Von begabten, bewunderten und begehrten Sängern – vornehmlich Männer mit einer ungewohnt hohen Stimme, Kastraten genannt – wurden alte Fabeln und Geschichten von Homer bis Pilatus singend vorgetragen. In üppigen Kostümen und die Geschichte illustrierenden Dekorationen wurde das Werk wiedergegeben. Mit der Zeit wurden die Darbietungen von privaten Adeligen in deren Palais und auch an öffentlichen Orten, bereits Theater genannt, dargeboten. Kaiser und Königshäuser bauten und erhielten Opernhäuser und engagierten Musiker, die Opernwerke komponierten.
So wird die Oper nicht überleben – DiePresse.com

Wien/Volksoper
Conchita und die geoutete „Fledermaus“
Vom Ereignischarakter her hat der Dienstagabend an der Wiener Volksoper vielleicht das bisherige Opernhighlight des Jahres gebracht: Die „Pride-Edition“ der „Fledermaus“ mit Tom Neuwirth als Frosch und einem überraschenden Conchita-Auftritt beim Prinzen Orlofsky
https://orf.at/stories/3432824/

Pride-„Fledermaus“ in der Volksoper: Rise Like A Frosch (Bezahlartikel)
Tom Neuwirth alias Conchita ist Stargast bei einer queeren Ausgabe der „Fledermaus“.
Kurier.at.Kultur,operette

Auf die „Pride Edition“ der „Fledermaus“ kann die Volksoper stolz sein (Bezahlartikel)
Eine gelungene queere Bearbeitung des Operettenklassikers mit „Conchita“ Tom Neuwirth als Frosch ließ das volle Haus Kopf stehen: Standing Ovations. Mehr Lametta hatte es früher auch nicht gegeben. Aber ganz am Ende, als das kakanische Gefängnis auf der Bühne schon verräumt, ja geradezu überwunden war, mitsamt den seinerzeitigen Homosexuellenparagraphen 129 Ib (bis 1971) und 209 (bis 2002), und ein Glitzerfadenvorhang den Schauplatzwechsel in den schwulen Showhimmel andeutete, gab’s eine Zugabe.
DiePresse.com.pride.edition

Peter Thiel durfte nicht kommen. Und so gehen die Wiener Festwochen ihren gewohnten, vergleichsweise unpolitischen Gang (Bezahlartikel)
Nach dem Aufruhr über die Teilnahme des umstrittenen Milliardärs widmete sich das Festival wieder den sinnlichen Seiten der Bühnenkunst. Der Intendant Milo Rau hat die Aufmerksamkeit erhalten, die er in seinem provokativen Schaffen sucht.
NeueZuercherZeitung.ch

Chineke!-Orchester: Ausdehnung der Repertoire-Zone
Der Londoner Klangkörper, mit People of Colour und Angehörigen ethnischer Minderheiten besetzt, gastiert im Rahmen der Festwochen erstmals in Wien
DerStandard.at.story.30000000.chineke

Wien/Musikverein
András Schiff: Der Goldstandard im Bach-Fach
Der ungarische Meisterpianist brillierte im Musikverein mit einem Partiten-Programm: eine Überforderung auf höchstem Niveau. „Wenn Sie der Meinung sind, man darf Bach nicht auf einem modernen Klavier spielen, sind Sie im falschen Konzert.“ Ein Lachen geht durch den Raum: Nein, es hat sich natürlich niemand zu András Schiff verirrt, dem 72-jährigen Meisterpianisten, der am Montag im Großen Musikvereinsaal erst einmal sein Equipment für den Abend vorstellt. Ein Steinway-Flügel in konventionellem Schwarz ist ihm nicht genug: Daneben prangt ein heller gestimmtes Pendant aus dem Hause Bösendorfer, speziell für Schiff gefertigt. Im steten Wechsel zwischen diesen beiden Arbeitsgeräten wird sich der Ungar durch die sechs Partiten BWV 825 bis 830 werken – ein Zentralmassiv der Klavierliteratur und eine Überforderung für pianistische Hände und Publikumsohren
DerStandard.at.story.202606.bachfach

Wien/ Konzerthaus
Kate Lindsey im Konzerthaus: Mehr schlanke Expression als Fülle des Wohllauts (Bezahlartikel)
Der unverwechselbare Mezzosopran der Sängerin harmonierte nicht mit allen Programmpunkten ihres Liederabends mit dem 80-jährigen Helmut Deutsch am Klavier.
DiePresse.com.de.lindsey.deutsch

Wien/Musikverein
Ist er der nächste Rudolf Buchbinder? (Bezahlartikel) Der junge Pianist Lukas Sternath hat eine furiose Saison in Wien hinter sich, inklusive Philharmoniker-Debüt und eigenem Zyklus im Musikverein – den er soeben mit einem energischen Rezital im Brahms-Saal beendet hat.
https://www.diepresse.com/29236991/ist-er-der-naechste-rudolf-buchbinder

Auf den Punkt 98: Oper lebt nicht nur von guten Stimmen
Andreas Schmidt ist der Herausgeber von klassik-begeistert. Demnächst feiert klassik-begeistert Geburtstag. Lieber Andreas, Dein Blog, der Jubilar, – ach was: Dein Baby, Dein Lebenswerk  – wird 10 Jahre alt und ist die Nr.  1 der Klassik-Blogs der DACH-Region  (Google-Ranking). Das habe ich mit 5 Artikeln gefeiert, die hier ab Mittwoch, 17. Juni 2026, zum Jubiläum erscheinen werden. Ich bin glücklich, dass Du mich vor gar nicht so langer Zeit überredet hast, Teil der klassik-begeistert-Familie zu werden. Auch Du feierst Deine Autoren jeden Tag. Staatstragend wird es, wenn jemand den 100. Beitrag veröffentlicht hat. Das gibt eine dicke öffentliche Belobigung – nur mir hast Du für Folge 100 ein allen zugängliches Disziplinarverfahren angedroht. Ich habe schon überlegt, ob ich mit der nächsten Folge anfange, neu zu nummerieren: 99.1, 99.2, 99.3 und so weiter – so kann ich vielleicht noch Zeit gewinnen…
Von Jörn Schmidt
Klassik-begeistert.de.

Salzburg
Karin Bergmann im Interview: „Ich gehe jeden Morgen mit größtem Respekt ins Festspielhaus
Die Interimsintendantin der Salzburger Festspiele berichtet von freudigen Erfahrungen und harter Arbeit. Und sie versichert: „Es stimmt nicht, dass ich Markus Hinterhäuser in den Rücken gefallen bin.“…Niemand kann die Zeit zurückdrehen, aber mir ist wichtig, Markus Hinterhäuser doch noch zu überzeugen, dass mein Schritt, in Salzburg anzutreten, kein Schritt gegen ihn war. Und natürlich versuche ich, ihn dafür zu gewinnen, seine beiden Konzerte im Sommer zu spielen.
SalzburgerNachrichten.at.bergmann

Karin Bergmann: Neugierige Problemlöserin und eine große Liebende (Bezahlartikel)
Vor zwei Monaten ersetzte Ex-Burgtheater-Chefin Karin Bergmann überraschend Markus Hinterhäuser an der Spitze der Salzburger Festspiele. Mittlerweile haben im Festspielbezirk die Proben begonnen, in knapp sechs Wochen geht es los. Ein Gespräch aus der Werkstatt einer bewährten Problemlöserin.
https://www.krone.at/4170311

Klagenfurt
Besucherrekord für das Stadttheater
Unter dem Motto „Mensch, wo bist du?“ steht die kommende Spielsaison am Stadttheater. Wo bleibt das Menschsein in Zeiten voller Kriege und Konflikte? Intendant Aron Stiehl plädiert für ein Theater der Vielfalt und Toleranz, also für ein Theater, das auch politisch Haltung bezieht. In der noch laufenden Spielzeit hat das Theater einen Besucherrekord verzeichnet.
https://kaernten.orf.at/stories/3357824/

Frankfurt
Frankfurter Version einer ewigen Geschichte
Meinolf Bunsmann hat Rossinis „Tancredi“ sehr gern gehört, war aber leicht irritiert vom unglücklichen Ausgang. Am Sonntag hatte Rossinis „Tancredi“ Premiere an der Oper Frankfurt. Selten zu sehen, ein frühes Werk des späteren Meisters – und auch eine ernste Oper, eine politische Geschichte mit einem Liebesdrama und einem großen Missverständnis. Was Voltaire als Vorlage geschrieben hat, ist ein Kampf der Kulturen: In Syrakus fürchtet man einen Angriff der Sarazenen, mittendrin zwei, die sich nicht bekommen, ein furchtbares Missverständnis, das sich erst am Ende auflöst – zu spät. Unseren Mann im Parkett hat dieses unaufgelöste Dilemma eher unbefriedigt zurückgelassen, denn seinen inneren Ruf „Nun redet doch mal miteinander statt aneinander vorbei!“ hörte niemand, denn das Drama ist so im Libretto vorgesehen.
hr2.de.programm.tancredi

Hamburg
Chopin auf Hanseatisch
Die achte Ausgabe des Hamburger Chopin Festivals folgt den Spuren seines Namensgebers durch die reiche Musikgeschichte der Hansestadt.
https://www.concerti.de/festival-portraets/chopin-festival-hamburg-2026/

Gars/Kamp/NÖ
Opernfestival: „Madama Butterfly“ verzaubert auf BURG GARS
Ab 11. Juli bringt Intendant Clemens Unterreiner Puccinis Opernhit als emotionales Open-Air-Erlebnis auf die Bühne.
Kurier.at.garsamkamp

Frankfurt/Alte Oper
Weigle entzündet die Alte Oper – Ein Abend voller Gefühle
Als Sebastian Weigle nach drei Jahren der Abstinenz wieder das Podium der Alten Oper Frankfurt betritt, geht eine spürbare Erwartung durch den Großen Saal. Weigle, der über anderthalb Jahrzehnte die musikalischen Geschicke der Stadt so entscheidend geprägt hat, kehrt zum Saisonausklang der Museumskonzerte zurück. Man spürt es sofort: Was an diesem Abend geschieht, ist weit mehr als ein Konzert.
Von Dirk Schauß
Klassik-begeistert.de

Flensburg
Landestheater Flensburg: „Die Piraten von Penzance“, Arthur Sullivan
Mit Die Piraten von Penzance beweist das Schleswig-Holsteinische Landestheater einmal mehr, dass Operette weit mehr sein kann als bloße nostalgische Unterhaltung. Die turbulente Geschichte um den jungen Frederic, der durch ein Missverständnis bei einer Piratenbande aufwächst und an seinem 21. Geburtstag eigentlich in ein bürgerliches Leben starten möchte, entfaltet sich in dieser Inszenierung als ebenso komisches wie musikalisch anspruchsvolles Vergnügen.
Von Marc Rohde
DerOpernfreund.de.piraten

Wiesbaden
Vorschau: »Così fan tutte« als immersives Opern-Erlebnis am Staatstheater Wiesbaden
Premiere: Mittwoch, 17. Juni 26 (Großes Haus). Für die letzte Musiktheaterpremiere der Saison verwandelt die Regisseurin Marie-Ève Signeyrole Mozarts Opernklassiker „Così fan tutte“ in ein immersives Experiment über Liebe, Treue und Beziehungen, das die Grenzen zwischen Bühne und Zuschauerraum auflöst. In dieser Inszenierung sind zu jeder Vorstellung junge Paare eingeladen, als Bühnenpublikum gemeinsam mit dem Ensemble Teil der Szene werden. Premiere ist am 17. Juni 2026 um 19.30 Uhr im Großen Haus, die musikalische Leitung hat GMD Leo McFall.
Kulturfreak.de.cosifan

Zürich
Casanova und unzertrennliches Liebespaar:
Andrés Orozco-Estrada dirigiert das Tonhalle-Orchester
bachtrack.com.de,tonhalle

England
Verdi zwischen Damwildrudeln (Bezahlartikel)
Die Sommeropern Englands eröffnen mit „Tosca“ in Glyndebourne und „La Traviata“ in Garsington. Und Regie führt jemand, der schon mit Pavarotti auf der Bühne stand.
FrankfurterAllgemeine.net.damwildrudeln

Jubiläum
Zum 125. Geburtstag – Frederick Loewe: Ein Berliner am Broadway
Frederick Loewe wäre am 10. Juni 125 Jahre alt geworden. BR Klassik blickt auf den bewegenden Lebensweg des Komponisten von „My Fair Lady“ zurück.
BR.Klassik.de.loewe

Links zu englischsprachigen  Artikeln

Paris
Opéra Bastille’s La Traviata Leap Frogs into the Digital Age
operatoday.com.bastilleopera

Bembo eruption
Supported by an ingenious production and strong performances, Antonia Bembo’s Ercole Amante makes a successful Paris Opera debut.
https://parterre.com/2026/06/09/bembo-eruption/

London
Danish String Quartet review – captivating performance from a world-class group
The quartet communicated intimately and naturally in a programme of music by Shostakovich, Ravel and Stravinsky
TheGuardian.com.music.danishstringquartett

Alresford
Review: GIULIO CESARE, The Grange Festival Odd staging decisions overshadow excellent singing
broadwayworld.com.westend

New York
Park Avenue Armory’s Recital Series 2026 Review:
Soprano Liv Redpath & Pianist Harry Rylance
operawire.com.parkavenue

Semyon Bychkov conducts a triumphant New York Phil season finale
https://bachtrack.com/de_DE/review-bychkov-bruckner-new-york-philharmonic-june-2026

Philadelphia
Philadelphia Orchestra closes its season with a pair of American masters
bachtrack.com.de.philadelphia.orchestra

St. Louis
Review: A STREETCAR NAMED DESIRE at Opera Theatre Of St. Louis Challenger
Blanche DuBois vs. Stanley Kowalski! A musical rematch!
broadwayworld.com.bww.opera

San Francisco
SF Opera’s Elektra is a Shocking, Brilliant Horror Show of an Opera
https://www.sfcv.org/articles/review/sf-operas-elektra-shocking-brilliant-horror-show-opera

Los Angeles
A Joyful Not-Farewell to Gustavo Dudamel
https://www.sfcv.org/articles/review/joyful-not-farewell-gustavo-dudamel

Recordings
Gustavo Dudamel Releases Three Final Recordings with LA Phil
sfcv.org.articles.dudamel

Feature
What Happens When ‘Star Wars’ Replaces Mozart? (Subscription required)
Across the United States, orchestras are programming more live performances of movie soundtracks in a bid for box office revenue.
NewYorkTimes.com.replacesmozart

Ballet / Dance

Review: Debuts 1 – Sae Maeda and Matthew Ball in The Royal Ballet’s La Fille mal gardée
https://www.gramilano.com/2026/06/review-sae-maeda-matthew-ball/

Review: Debuts 2 – Mayara Magri and Leo Dixon in The Royal Ballet’s La Fille mal gardée
https://www.gramilano.com/2026/06/review-mayara-magri-and-leo-dixon/

Review: DANCE DIGITAL, Sadler’s Wells, London A dance film festival from Digital Stage
https://www.nytimes.com/2026/06/09/arts/dance/new-york-city-ballet-spring-season.html

At City Ballet, Spring Fever Hit, With Ups and Some Dispiriting Downs (Subscription required)
New York City Ballet ended its season on a positive note with “Coppélia,” but the repertory tipped too heavily into unimportant ballets.
TheNewYork.Times.com.cityballet

Rock/Pop

Nickelsdorf/Bgld
Nova Rock startet am Donnerstag: Erste Fans schon da, solide Wetterprognose
Das Nova Rock, Österreichs größtes Rockfestival, startet am Donnerstag sein musikalisches Programm auf drei Bühnen. Über vier Tage werden bis Sonntag insgesamt mehr als 200.000 Fans erwartet. Die ersten standen am Dienstag bereits ante portas: Aufgrund möglicher Gewitter ist die Anreise mit „Early Caravan Ticket“ bereits früher möglich. Meteorologisch dürfte die diesjährige Ausgabe ideale Bedingungen bieten. Warme Kleidung für die Abendstunden sei empfohlen. Es wird weder heiß, noch gatschig. Laut Synoptikabteilung der GeoSphere Austria bleibt es am Donnerstag größtenteils trocken. „Vielleicht ist der eine oder andere kleine Schauer dabei, die Temperaturen werden die 21 Grad-Marke nicht übersteigen“, so die Prognose.
derstandard.at.nova.rock

Teuerungen in Wien. „Geht’s eigentlich noch?“ – JJ kritisiert Regierung
JJ schimpft über teure Öffi-Tickets. Seine Aussagen treffen einen Nerv bei vielen Wienern und auch in der Politik.
heute.at.jj.kritisiert.regierung

Medien

Kommentar zur ORF-Wahl: Nur Zuschauer eines politischen Schmierenstücks
Ist der Ruf erst einmal ruiniert, lebt es sich völlig ungeniert: Fast könnte man geneigt sein, zu glauben, der Regierung, die allen aktuellen Umfragen zufolge ihre Mehrheit bei der Bevölkerung längst verspielt hat, wäre schon alles egal. Dieses Urteil wäre freilich ungerecht. Man muss auch das Positive sehen. Der Kommentar zu den großen Themen, die Österreich betreffen: So hat man gerade einen Sitz im UNO-Sicherheitsrat ergattert. Nebensache, dass diese Wahl in ein längst total gelähmtes Gremium dem Land vermutlich herzlich wenig bringt? Applaus auch für die Erkenntnis, dass eine Erhöhung der Parteienförderung in einem Sparbudget verheerende Optik ergibt. Nebensache, dass rundum massiv eingespart wird, die staatliche Parteienförderung nach massivem Druck nur nicht erhöht wurde? Am Mittwoch die Budgetpräsentation: Bravo, man hat sich in der Koalition einigen können. Nebensache, dass es an ein Wunder grenzen würde, wenn das Zahlenwerk des Finanzministers aber bis Ende 2028 hält!
https://www.krone.at/4172653

Österreich
Geheim-Brief an Stiftungsrat zur ORF-Wahl
Am Donnerstag wird der nächste ORF-Generaldirektor gewählt. Neun Frauen und Männer sind im Hearing direkt vor der Wahl dabei, oe24 berichtete. In einem Brief an die 35 ORF-Stiftungsräte schreiben Heinz Lederer, der Vorsitzende des ORF-Stiftungsrates, und sein Stellvertreter Gregor Schütze jetzt, wie die Wahl abzulaufen hat.
oe24.at.orf-wahl

ORF
Pikante Enthüllungen: Strobl, die ORF-Kronzeugin und ein Firmen-Mercedes
I
m Zuge der Handy-Beschlagnahme wurde jene Mitarbeiterin, die Ex-ORF-General Roland Weißmann mit seinen Chats zu Fall brachte, in einem interessanten Fahrzeug angehalten: Der Mercedes ist auf eine Firma zugelassen, für die das Privatunternehmen von ORF-Manager Pius Strobl tätig ist.
https://www.krone.at/4170347

Politik

„Trump ist der Feind“- So leben Auswanderer aus dem Westen in Russland
Da hochqualifizierte Arbeitskräfte zunehmend Moskau den Rücken kehren und der Kreml immer mehr Männer durch den Krieg verliert, sollen auch Ausländer aus dem Westen mit großen Versprechen nach Russland gelockt werden. Vier Auswanderer erzählen, wie es ihnen dort ergangen ist.
https://www.krone.at/4163366

Österreich
Strafen werden höher: Wie Verkehrssünder das Budgetloch stopfen sollen
Wer zu schnell fährt und dabei erwischt wird, muss künftig tiefer in die Tasche greifen. Denn Verkehrsstrafen sollen im nächsten Doppelbudget mehr Geld in die Kassen spülen. Wer 30 km/h zu schnell fährt, zahlt künftig zumindest 200 statt 150 Euro. Die Parkstrafen sollen bundesweit vereinheitlicht werden.
https://www.krone.at/4171905

Österreich
In Kabinett „geparkt“. Wie Schumann-Vertraute zum Top-Job kam
Die Affäre um eine Gewerkschafts-Freundin von Sozialministerin Korinna Schumann weitet sich aus. Vor ihrer Ernennung zur Millionen-Fonds-Chefin wurde die 50-Jährige in Schumanns Kabinett „geparkt“ – und bereitete dort ihren eigenen Fonds vor. Interessant auch, wer in der Kommission saß …
https://www.krone.at/4171943

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Unter’m Strich

Österreich
Für immer jung!. Warum Mausi Lugner seit Jahrzehnten 29 bleibt
Andere zählen ihre Jahre, Christina „Mausi“ Lugner zählt offenbar anders. Die Society-Lady feiert Geburtstag, bleibt aber weiterhin 29. Warum sie ihr Kult-Alter seit Jahren verteidigt und was ihre prominenten Gäste über sie verraten, sehen Sie im Video.
https://www.krone.at/4170419

WM-Fieber am Arbeitsplatz auszuleben ist heikel
Spiele heimlich am Firmen-PC oder am Smartphone zu verfolgen, kann Konsequenzen haben.(Bild: Pressefoto Scharinger/Daniel Scharinger)
Viele Matches werden morgens oder nachts gesendet. Die AK Burgenland klärt auf, was im Nacht- oder Frühdienst gilt, wenn man sich die Weltmeisterschaft live anschauen will.
https://www.krone.at/4172121

DIE MITTWOCH-PRESSE (10. JUNI 2026)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: DIE MITTWOCH-PRESSE  (10. JUNI 2026)
Hier handelt es sich um eine Zusatz-Webseite des Online-Merker. Die Hauptadresse lautet https://onlinemerker.co

Salzburg
21 Bewerbungen für Salzburger Festspiele-Intendanz
Sowie 27 Bewerbungen um die Präsidentschaft, die Hearings sollen nach der heurigen Festspielausgabe starten. Für die Intendanz und die Präsidentschaft der Salzburger Festspiele haben sich insgesamt 48 Personen beworben. Vier Frauen und 17 Männer haben innerhalb der Frist ihre Bewerbung um die künstlerische Leitung eingereicht, von denen nur ein Zehntel aus Österreich kommt. Für die Präsidentschaft haben sich elf Frauen und 16 Männer beworben, je zur Hälfte aus dem In- und Ausland, informierten die Salzburger Festspiele am Dienstag in einer Aussendung. „Die hohe Anzahl an Bewerbungen sowohl für die Intendanz als auch die Präsidentschaft ist ein schönes Zeichen. Dass so viele internationale Bewerbungen eingelangt sind, zeugt von der weltweiten Strahlkraft der Salzburger Festspiele. Die Kommission wird nun die eingereichten Konzepte begutachten und geeignet erscheinende Kandidatinnen und Kandidaten zu Hearings einladen, um anschließend dem Kuratorium einen Vorschlag zu unterbreiten“, sagte der Leiter der Findungskommission, Christian Kircher, der bis vor Kurzem als Geschäftsführer der Bundestheater-Holding tätig war und bis Ende März 2026 dem Festspielkuratorium angehörte.
DerStandard.at.story.3000000festspielintendanz

Rund fünfzehneinhalb Österreicher
Für die Intendanz und die Präsidentschaft der Salzburger Festspiele sind beim beauftragten Beratungsunternehmen 48 Bewerbungen eingegangen, verlautet aus dem Büro von Landeshauptfrau Karloline Edtstadler. Für die künstlerische Intendanz haben sich vier Frauen und 17 Männer beworben. „Rund zehn Prozent der insgesamt 21 Bewerberinnen und Bewerber kommen aus Österreich, neunzig Prozent haben einen internationalen Hintergrund“, heißt es in der Presseaussendung. Es dürften sich also zwei Leute aus Österreich interessieren. Für die Präsidentschaft gibt es 27 Bewerbungen, elf Frauen und 16 Männer. Da seien „rund die Hälfte“ aus Österreich. Also wohl dreizehneinhalb Kandidaten, wenn wir richtig rechnen. Der Salzburger Festspielfonds hat die beiden Funktionen Ende April ausgeschrieben, die Bewerbungsfrist endete am vergangenen Freitag (5. Juni). „Die hohe Anzahl an Bewerbungen sowohl für die Intendanz als auch für die Präsidentschaft ist ein schönes Zeichen“, wird der Leiter der Findungskommission, Christian Kircher, zitiert. „Dass so viele internationale Bewerbungen eingelangt sind, zeugt von der weltweiten Strahlkraft der Salzburger Festspiele. Die Kommission wird nun die eingereichten Konzepte begutachten und geeignet erscheinende Kandidatinnen und Kandidaten zu Hearings einladen, um anschließend dem Kuratorium einen Vorschlag zu unterbreiten.“
DrehpunktKultur.at.fuenfzehneinhalb

Wien
Offenbach-Austreibung in greller Puff-Kluft am Währinger Gürtel
Die Volksoper tut sich mit einer Neuproduktion von „Hoffmanns Erzählungen“ nichts Gutes. Stimmlich bleiben fast alle Wünsche offen
DerStandard.at.story2026.offenbach

Hoffmanns Muse schrillt, Offenbachs Dichter brüllt
„Hoffmanns Erzählungen“ gerät in der Volksoper musikalisch zur groben Lärmorgie und in der Regie von Direktorin Lotte de Beer zur nicht mehr als braven Harmlosigkeit mit Emanzen-Blim-Blim.
https://www.krone.at/4170031

„Hoffmanns Erzählungen“ an der Volksoper: Maßregelungen eines Dichters (Bezahlartikel)
„Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach in der Regie von Hausherrin Lotte de Beer an der Volksoper.
Kurier.at.hoffmannserzählungen

7.6.26 „Hoffmanns Erzählungen“, Volksoper, „Enttäuschende Premiere“
Jaques Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“ galt die letzte Premiere der laufenden Saison an der Volksoper. Der Gesamteindruck war wenig verheißungsvoll: musikalisch mäßig, szenisch karg – sozusagen ein Hoffmann auf „Entziehungskur“.
http://www.operinwien.at/werkverz/offenbach/ahoffm9.htm

Wien/Musikverein
András Schiff im Musikverein: Bei Bach ist er konkurrenzlos (Bezahlartikel)
Johann Sebastian Bachs Partiten mit Sir András Schiff am Klavier im Goldenen Saal: Standing Ovations für einen großen Abend.
DiePresse.com.schiff

Berlin/Konzerthaus
Das Konzerthaus veranstaltete einen Tag für Haydn: Gegenmodell zum toxischen Genie (Bezahlartikel)
Justin Doyle sprang für die erkrankte Joana Mallwitz ein. Er zeigte, dass Haydn den Messetext mit überraschenden Akzenten subjektiv beleuchtet – wie Beethoven später.
BerlinerZeitung.de.toxisches.genie

Halle
Händel-Festspiele Halle: Das Theater als Schlachtfeld
War Georg Friedrich Händel ein Bewunderer von Männerkörpern? Die Händelfestspiele Halle fragen nach den Vorstellungen von Männlichkeit heute wie damals.
FrankfurterAllgemeine.net

Playmobil-Oper: „Rodelindas Sohn“ führt Kinder an Händel heran (Podcast)
mdr.de.nachrichten.sachsen

Stuttgart
Liebestod statt Triumphalismus
Puccinis Schwanengesang trifft erstmals auf Wagner. So deuten Regisseurin Anna-Sophie Mahler und Dirigent Valerio Galli die Liebe vom individuellen Gefühl zum kosmischen Prinzip um.
https://www.concerti.de/oper/opern-kritiken/staatsoper-stuttgart-turandot-7-6-2026/

Turandot – Giacomo Puccinis letzte und unvollendete Oper (Podcast)
https://www.swr.de/kultur/buehne/turandot-giacomo-puccini-staatsoper-stuttgart-126.html

Frankfurt
„Tancredi“ im Frankfurter Opernhaus – Liebe, Leid, Leid und Leid (Bezahlartikel)
Rossinis selten gespielter, ernster „Tancredi“ an der Oper Frankfurt. Ein Sängerfest.
FrankfurterRundschau.de

Keine Kehrtwende bei Städtischen Bühnen (Bezahlartikel)
Auch nachdem in Düsseldorf der Neubau der Deutschen Oper am Rhein überraschend abgesagt worden ist, halten die führenden Parteien der Frankfurter Stadtpolitik an einem Neubau der Städtischen Bühnen fest.
FrankfurterAllgemeine.net.duesseldorf

Hannover
Sechs Jahre Staatsoper Hannover: So hat Dirigent Zilias das Haus geprägt
Leidenschaft, Genauigkeit und eine breite musikalische Vision – mit diesen Stärken ausgestattet, kam Stephan Zilias zur Spielzeit 2020/21 nach Hannover. Hier war er an der Staatsoper als Generalmusikdirektor und als Chefdirigent des Niedersächsischen Staatsorchesters tätig. Große Erfolge konnte er in dieser Zeit verbuchen: Die Staatsoper Hannover wurde als „Bestes Opernhaus“ bei den „Oper! Awards“ ausgezeichnet.
ndr.de.hannover

Genf
Sokhiev regelmäßig in Genf
Der Dirigent Tugan Sokhiev übernimmt ab der Spielzeit 2027/2028 eine zentrale Rolle bei einem Orchester in der französischsprachigen Schweiz, dem Orchestre de la Suisse Romande.
https://backstageclassical.com/sokhiev-regelmaessig-in-genf/

Interview mit Dietrich Hilsdorf
Ich bin glücklich!“ – Interview mit dem Regisseur Dietrich Hilsdorf in Lübeck
Dietrich Hilsdorf, geboren 1948, kann auf über 100 Inszenierungen in den Sparten Schauspiel, Oper und Musical sowohl im ganzen Bundesgebiet, aber auch in Catania und Wien zurückblicken. Mit „Jekyll and Hyde“ am Musical Theater Bremen wurde er 1999 Musical-Regisseur des Jahres. Der Deutsche Theaterpreis „Der Faust“ wurde ihm 2007 für Prokofjews „Die Liebe zu den drei Orangen“ an der Oper Chemnitz in der Kategorie „Beste Regie Musiktheater“ verliehen. Mit großem Erfolg inszenierte Hilsdorf Opern von Händel, Mozart und Verdi.
Von Dr. Regina und Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de

Cd.Besprechung/Bohuslav Martinů (1890-1959) – Sinfonien Nr. 1-6
Diese Referenzaufnahme ist eine Entdeckung
Für alle jene, die neugierig auf abseitigeres Repertoire sind: Jakub Hrůša und die Bamberger Symphoniker haben alle Sinfonien des tschechischen Komponisten Bohuslav Martinů eingespielt. Großartige Musik auf drei CDs!
Von Brian Cooper
Klassik-begeistert.de

St. Margarethen/Oper im Steinbruch
Tosca – Ein Monument aus Liebe, Leidenschaft und Schicksal
Bei der „Oper im Steinbruch“ steht in diesem Sommer von 15. Juli bis 22. August Puccinis „Tosca“ am Spielplan. Erste Fotos vom Probenbeginn in St. Margarethen am Montag haben mich dazu inspiriert, mit euch schon jetzt einen gemeinsamen Blick auf eine der meistgespielten Opern der Musikgeschichte zu werfen. Begeben wir uns in das von politischen Unruhen und Napoleonischen Kriegen gebeutelte Rom des Jahres 1800. Doch Vorsicht! Liebe, Macht, Eifersucht und Verrat werden unsere stetigen Begleiter sein!
bvz.at.operimsteinbruch

Wien/ Festwochen
Veronica Kaup-Hasler: „Milo Rau setzt auf Provokation durch Umarmung“
Nach heftiger Kritik auch vonseiten der Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler zog Intendant Milo Rau die Einladung an den rechten Ideologen und Tech-Milliardär Peter Thiel zu den Wiener Festwochen zurück. Ein Gespräch mit der Kulturpolitikerin über die Zukunft des Festivals, Willkürvorwürfe und fatale Sparmaßnahmen, die auch das Theater an der Wien bedrohen.
News.at.milo.rau.umarmung

Interview
Susanne Zingel, Pastorin an St. Severin (Sylt): „Nach Katastrophen muss religiöser Glaube neu buchstabiert werden“
St. Severin  in Keitum auf Sylt ist eine kleine Berühmtheit.  Auch, weil dort schon viele Prominente geheiratet haben. Mit dem Klischee der Promi-Kirche bin ich nicht ganz einverstanden. Ich bin daher in die Kirche gegangen und habe mit den Verantwortlichen dazu gesprochen. Themen waren außerdem De grote Mandränke, Religion, leere Kirchen und Opernhäuser, Sylt, Matthias Eisenberg und natürlich Kirchenmusik.
Jörn Schmidt im Gespräch mit Pastorin Susanne Zingel und Kirchenmusiker Alexander Ivanov (Teil II)
Klassik-begeistert.de

Feuilleton
Pathos mit Pailletten
Was erwarten junge Stimmen von der Oper? Was Intendantinnen und Intendanten? Eine Spurensuche beim Belvedere-Wettbewerb, bei dem viel Gestern im Morgen steckt.
https://backstageclassical.com/pathos-mit-pailletten/

Eine Frau? Und schwarz? Wie die Komponistin Florence Price wiederentdeckt wird (Bezahlartikel)
Die Renaissance der 1953 verstorbenen, lange Zeit vergessenen Künstlerin geht weiter: Eine neue Lied-CD birgt Entdeckungen, bei den Wiener Festwochen erklingt ihre Erste Symphonie.
DiePresse.com.einefrauundschwarz 

Tonträger
CD: „Intermezzo“, Richard Strauss“
Live aus der Deutschen Oper Berlin kommt ein CD-Mitschnitt von Strauss` selten gespielter Oper Intermezzo. Hier haben wir es mit einer durchaus hörenswerten Angelegenheit zu tun. Leider Gottes führt dieses Stück auf den Bühnen ein Schattendasein, dabei verfügt es über beachtliche Qualitäten.
Von Ludwig Steinbach
DerOpernfreund.de.buecher

Links zu englischsprachigen  Artikeln

Köln
Cologne concert Götterdämmerung performance brings Ring cycle project to a glorious conclusion
seenandheard.international.com.cologne

Dresden
Nadja Loschky’s Carmen disappointed in a production saved by the professionalism of the performers
seenandheard.international.com.loschky

Visiting Dresden the Rotterdam Phil give a compelling concert, with Malofeev’s Grieg the crowning stroke
seenandheard.international.com.rotterdam

Sofia
Plamen Kartaloff’s revival of Wagner’s Ring cycle is an outstanding triumph at Sofia Opera
seenandheard.international.com.kartaloff

Bilbao
ABAO Bilbao Opera 2025-26 Review: Andrea Chénier
https://operawire.com/abao-bilbao-opera-2025-26-review-andrea-chenier/

Paris
Magnificent Singing and Intermittent Humour from Palais Garnier’s La Cenerentola
operatoday.com.magnificent

Mozart blows a fuse in Paris: Die Entführung aus dem Serail at the Théâtre des Champs-Élysées
bachtrack.com.de

London
Così fan tutte at Opera Holland Park
https://operatoday.com/2026/06/cosi-fan-tutte-at-opera-holland-park/

Alresford
Musically Excellent but Culturally Insensitive Interpretation of Handel’s Julius Caesar in Egypt at the Grange Festival
operatoday.com.musically

Longborough
An elusive atmosphere and subdued choreography make for an enigmatic Orlando at Longborough
operatoday.com.longborough

New York
Lise with an “S”
Emma Hoffman reports on the glimmers of ecstatic artistry in Lise Davidsen‘s all-Schubert recital at Carnegie Hall with James Baillieu.
https://parterre.com/2026/06/08/lise-with-an-s/

San Francisco
A Witty, Uneven Barber of Seville at SF Opera
https://www.sfcv.org/articles/review/witty-uneven-barber-seville-sf-opera

San Francisco Opera 2025-26 Review: Il Barbiere di Siviglia
https://operawire.com/san-francisco-opera-2025-26-review-il-barbiere-di-siviglia/

Los Angeles
With an Extravaganza, the Dudamel Era in L.A. Approaches Its End (Subscription required)
https://www.nytimes.com/2026/06/09/arts/music/gustavo-dudamel-la-phil.html

Sydney
Pinchgut Opera 2026 Review: The First Murder
https://operawire.com/pinchgut-opera-2026-review-the-first-murder/

Ballett / Tanz / Performance

Salzburg
Sasha Waltz schickt bei Sommerszene fünf Zeitreisende auf eine Mission
Zum Auftakt präsentiert das Salzburger Tanzfestival ein Frühwerk der Starchoreografin: „Travelogue I – Twenty to eight“
DerStandard.at.story.waltz

Sommerszene eröffnet
In Stöckelschuhen wird durchs Wohnzimmer getanzt
https://www.krone.at/4169998

Sommerszene: Im Nahkampf zwischen Kühlschrank und Klappbett
Mit Travelogue I – Twenty to eight entführt uns Sasha Waltz in ein Szenario von häuslichen Beziehungskisten.
DrehpunktKultur.at.kuehlschrank

Sprechtheater

Wien/Festwochen
Nerd-Theater gegen die Unfreiheit: „Juggle & Hide“ bei den Festwochen
Der Thailänder Wichaya Artamat und sein For What Theatre sind erneut mit einem Stück bunt-verspielter Herrschaftskritik in Wien zu Gast
DerStandard.at.story2605.nerd

Stuttgart
Schauspiel Stuttgart: Wird es von jetzt an immer dunkler? (Bezahlartikel)
Im neuen Stück von Roland Schimmelpfennig kippt eine idyllische Gartenparty in eine abgründige Szenerie. In der „Sommersonnenwende“ werden die Protagonisten von den Geistern der Vergangenheit eingeholt.
FrankfurterAllgemeine.net.stuttgart

Ausstellungen/ Kunst

New York
Gerichtsverfahren um Klimts „Fräulein Lieser“: Erbin klagt in New York  Bezahlartikel
Eine Nachfahrin der Familie sieht sich als rechtmäßige Eigentümerin und brachte nun eine Klage gegen das „Kinsky“ und die Einbringerin ein.
Kurier.at.klimt-erbin

Medien

ORF droht Stichwahl
Die ORF-Chefwahl steht bereits seit Wochen unter keinem guten Stern, meint der eine oder andere ORF-Insider. Das könnte sich am Tag der Wahl – am Donnerstag muss formalrechtlich der 35-köpfige ORF-Stiftungsrat den neuen/die neue ORF-Generaldiktor(in) wählen – erneut zeigen. Grundsätzlich bleibt der bisherige APA-CEO Clemens Pig klarer Favorit. Eine Mehrheit von ÖVP und SPÖ dürfte ihn wählen. Hinter den Kulissen wird bereits seit Wochen kolportiert, dass es dazu eine Abmachung zwischen VP-Kanzler Christian Stocker und SPÖ-Chef Andreas Babler geben würde. Aber: Vereinzelte Stiftungsräte von ÖVP und SPÖ würden „nicht wie die Lemminge wählen, sondern könnten Breitenecker oder Totzauer wählen“.  Es bedarf der absoluten Mehrheit, also mehr als 50 % der Stimmen.
https://www.oe24.at/a/orf-droht-stichwahl-900090360

Sofortige Wirkung“. ORF-Sumpf: Thurnher stellt Gagenkaiser Strobl frei
ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher hat Pius Strobl freigestellt. Damit muss wohl der nächste Top-Manager – aus Compliance-Gründen – seinen Hut nehmen. Es seien „zahlreiche Meldungen“ zu einem „möglichen Fehlverhalten“ eingegangen, heißt es beim Rundfunk. Strobl polarisierte seit jeher. Der Mitgründer der Grünen, der bis 2006 im ORF-Stiftungsrat saß und danach als Manager auf den Küniglberg wechselte, befeuerte als Topverdiener mit millionenschwerer Zusatzpensions-Forderung die aktuelle Debatte über den Staatsfunk. Zuletzt sorgte auch eine „Krone“-Enthüllung für Aufsehen – eine Baufirma, die vom ORF Millionenaufträge erhielt, arbeitete auch bei der Sanierung von Strobls Privathaus. Zuletzt war Strobls Name auch in der Causa rund um den Rücktritt von Generaldirektor Roland Weißmann gefallen.
https://www.krone.at/4169432

Wien
Nachlass von Teddy Podgorski wird versteigert
Der Nachlass des 2024 verstorbenen ehemaligen ORF-Generalintendanten Thaddäus „Teddy“ Podgorski kommt unter den Hammer. Ab 24. Juni wird eine Auswahl an Möbeln und Einrichtungsgegenständen, Kunstwerken, persönlichen Erinnerungsstücken und Auszeichnungen versteigert. Darunter finden sich etwa die Trophäe des deutschen Medienpreises „Bambi“ aus dem Jahr 1980 mit einem Startpreis von 600 Euro oder die 2012 verliehene „Jubiläums-Romy“ (Startpreis: 1.000 Euro). Erich Sokols Karikatur „Teddy Podgorski und Gerd Bacher in einer Zirkusmanege“ (ab 900 Euro) wird ebenso versteigert wie ein Gemälde von Peter Pongratz, das einen Schutzengel über einer Propellermaschine zeigt.
https://wien.orf.at/stories/3357565/

Wirtschaft

Österreich
Wirtschaftskammer senkt Beiträge für Unternehme um 10 Millionen Euro
Es ist eine Flucht nach vorn: Nach der heftigen Kritik an der (später zurückgenommenen) üppigen Gehalts- und Gagenerhöhung in der bundesweiten Wirtschaftskammer – Stichwort Harald Mahrer – hat die Kammer in Oberösterreich am Dienstag eine Reformagenda beschlossen.
Kernstück ist die Senkung der Mitgliedsbeiträge von Unternehmen – ein etwas kompliziertes Unterfangen, schließlich müssen Betriebe bis zu drei Umlagen an die Kammer abführen
https://www.krone.at/4170968

Sport

Fußball international
Sepp Blatter: Die Abrechnung
„Die FIFA ist abhängig vom Geld aus Saudi-Arabien“: Josef „Sepp“ Blatter hat nicht nur mit Donald Trump ein Problem. Sepp Blatter war 17 Jahre Präsident der FIFA. Nun holt er zum großen Schlag gegen seinen Nachfolger aus. Er identifiziert Gianni Infantino als Komplizen Donald Trumps, schimpft über Vasallentum und Abhängigkeiten. Der Verband sei zu einer Diktatur verkommen. Das Interview findet in einem Zunfthaus aus dem 14. Jahrhundert in der Altstadt von Zürich statt, im sogenannten „Haus zum Rüden“. Und Sepp Blatter hat einiges mitzuteilen. Seine Worte sind eine Abrechnung mit FIFA-Präsident Gianni Infantino und US-Präsident Donald Trump. Blatter, der im März 90 Jahre alt wurde, war Infantinos Vorgänger beim Welt­fußballverband, arbeitete von 1975 an für die FIFA, erst als Direktor für Entwicklungsprogramme, ab 1981 als Generalsekretär. 1998 wurde er dann zum Präsidenten gewählt und stand aufgrund seiner Handlungen und Politik selbst häufig in der Kritik. Am 2. Juni 2015 stellte er sein Amt als Folge der Korruptionsskandale bei der FIFA zur Verfügung.
News.at.seppblatter

USA
Fußball- Schiedsrichter aus Somalia darf nicht in USA einreisen
Weil die USA ihn nicht haben einreisen lassen, kann Schiedsrichter Omar Abdulkadir Artan aus Somalia keine Spiele bei der anstehenden Fußballweltmeisterschaft leiten.Artan, der als erster Schiedsrichter seines Landes WM-Spiele pfeifen sollte, werde nicht bei dem Turnier dabei sein, sagte ein FIFA-Sprecher am Montag. Grund sei, dass Artan nicht habe in die USA einreisen können.
https://sport.orf.at/stories/3156833/

Fußball/ Nostalgisches
„Schlimmster Zwischenfall“Als ein verrückter englischer Superstar ein Flugzeug zerlegte
Vor 30 Jahren hoffte England bei der Heim-EM auf die außergewöhnlichen Fähigkeiten ihres genialen wie verrückten Superstars Paul Gascoigne. Doch noch bevor das Turnier überhaupt angepfiffen war, hatte „Gazza“ bereits für einen unglaublichen Skandal gesorgt. Da war die englische Nationalmannschaft extra vor der Europameisterschaft 1996 im eigenen Land nach Fernost geflohen, um den Problemen mit ihren gewaltbereiten Fans in der Heimat aus dem Weg zu gehen – und dann sollte ausgerechnet ein Spieler aus den eigenen Reihen zum größten Hooligan mutieren. Auf dem Rückflug von Hongkong nach London verbreitete der exzentrische Superstar des englischen Teams, Paul Gascoigne, hoch über den Wolken Angst und Schrecken, randalierte mit „Kung-Fu-Tritten“, wie die Medien auf der Insel berichteten, in der Business-Class und fabrizierte einen Sachschaden in Höhe von 10.000 Mark.
ntv,de.sport.fußball

Politik

Österreich
Tag der Wahrheit: Heute präsentiert Marterbauer sein Doppelbudget
Die Regierung wird die Parteienförderung 2027 und 2028 nicht erhöhen, stellt Bundeskanzler Christian Stocker klar. Dem Budget, das der Finanzminister heute präsentiert, spart das wenige Millionen.
Kurier.at.doppelbudget

Österreich
Neue Postenbesetzung
Die wundersame Karriere der Frau Zimmermann
Der Österreichische Gewerkschaftsbund schweißt zusammen: Eine neue Postenbesetzung bringt Ministerin Korinna Schumann (SPÖ) unter Druck.
https://www.krone.at/4170949

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Unter’m Strich

Oberösterreich
Zu teuer!“ – Wirt hat kein Schnitzel mehr auf Karte
Die Teuerung verändert das Verhalten der Gäste massiv. Karl Zuser jun. vom Biergasthof Riedberg im Innviertel spürt die Folgen jeden Tag.
Heute.at.wienerschnitzel

Österreich
Zecken als Überträger: Neues Virus erstmals in Österreich nachgewiesen
Forscher der MedUni Wien haben erstmals das von Zecken übertragene Alongshan-Virus in Österreich nachgewiesen. Die Studie zeigt zudem, dass sich der Erreger offenbar bereits vor mindestens 20 Jahren in Mitteleuropa etabliert hat. Anlass zur Panik gibt es laut Experten derzeit nicht, dennoch sei weitere Forschung notwendig.
https://www.krone.at/4170181

DIE DIENSTAG-PRESSE (9. JUNI 2026)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: DIE DIENSTAG-PRESSE  (9. JUNI 2026)
Hier handelt es sich um eine Zusatz-Webseite des Online-Merker. Die Hauptadresse lautet https://onlinemerker.co

Feuilleton
Kreativität statt Kohle – reicht das?
Willkommen in der neuen Klassik-Woche, heute geht es ums liebe Geld: In Bayreuth und in unseren Orchestern fehlt es. Um so wichtiger sind kreative, neue Ideen. Aber die stehen unter immer größerem politischen Druck! Zum Kesting-Ableben: Der letzte Papst. Irgendwie schien das nicht mehr seine Welt zu sein, als er vor einigen Monaten bei der Premiere von Das Paradies und die Peri im Foyer der Hamburgischen Staatsoper stand. Daraus machte er anschließend – in einer seiner letzten Kritiken – auch kein Geheimnis: Jürgen Kesting spottete herzhaft über die »Ja‑Sager‑Kritiker«, die dem neuen GMD huldigten, lachte das Publikum aus, das sich bei Ina Müller »unter seinem Niveau« amüsierte und befand, dass Tobias Kratzer eher sein eigenes Ego als Schumann und Kesting befriedigte. Bämm! Nun ist Jürgen Kesting tot – gestorben in Hamburg. Einer, an dem ich mich immer reiben konnte. Mein ganz persönlicher Nachruf hier.
https://backstageclassical.com/kreativitaet-statt-kohle-reicht-das/

Wien/Staatsoper/ Richard Wagner, Die Walküre
Die Walküre in Wien: Liebe im Schatten des Untergangs
Kaum haben die Götter Walhall bezogen, beginnt ihr schönes neues Zuhause bereits zu bröckeln. Was im Rheingold als Streit um Gold, Macht und Verträge seinen Anfang nahm, wird in der Walküre zur Familienkrise von kosmischen Ausmaßen.Erster Tag des Bühnenfestspiels »Der Ring des Nibelungen« Die Wiener Staatsoper setzte ihren aktuellen Ring des Nibelungen mit einem Abend fort, der die Qualitäten des Rheingold nicht nur bestätigte, sondern in vielerlei Hinsicht noch übertraf. Wo der Vorabend vor allem die Welt des Ringes errichtete, schenkt die Walküre seinen Figuren Herz, Blut und Emotionen. Das Ergebnis war ein Abend großen Musiktheaters, der das Publikum über mehr als vier Stunden hinweg in seinen Bann zog.
von Kathrin Schuhmann
Klassik-begeistert.de

Audio
Why we play – Film-Dokumentation über das Ensemble Modern
Audio von Jörn Florian Fuchs (8,22 Minuten)
deutschlandfunk.de.audio

Wien/Volksoper
Fantasien im Reality-Check
An der Volksoper Wien feiert „Hoffmanns Erzählungen“ von Jaques Offenbach unter der Regie von Lotte de Beer Premiere. Nach der Pause treten die Muse und Hoffmann vor den geschlossenen Vorhang. „Und wie war’s für dich bis jetzt?“, fragt sie. Er muss nicht lang überlegen: „Also, ich war gut!“ Immerhin: Applaus und Gelächter im Publikum. Noch witziger wär’s gewesen, hätten die Übertitel die Pointe nicht vorab verraten. Ja, „Hoffmanns Erzählungen“, Jacques Offenbachs große „Opéra fantastique“ mit ihrer komplizierten Entstehungs- und Überlieferungsgeschichte, die voll ist mit Unglücksfällen und Eingriffen, Umarbeitungen und sogar Fälschungen, diese faszinierende romantische Oper, die erst nach Offenbachs Tod uraufgeführt werden konnte: Sie wird an der Wiener Volksoper auf keine ganz gewöhnliche Weise erzählt. Und das ist nicht nur erlaubt, sondern kann ja auch sehr gut sein. Oder: könnte.
BR-Klassik.de.fantasien

Ein Alptraum in der Puppenkiste
In der Suche nach den kulturellen Vorläufern seiner „Traumdeutung“ hat Sigmund Freud die Oper so gut wie ausgelassen. Fündig hätte er freilich bei Jacques Offenbach und den Traumabenteuern seines Hoffmann werden können. An der Volksoper ist seit Sonntagabend zu sehen, was passiert, wenn man „Hoffmanns Erzählungen“ quasi im Schweinsgalopp durch die Welt der Traumdeutung treibt. Die Sehnsucht nach der Geliebten strandet an der Monsterpuppe.
https://orf.at/stories/3432660/

Volksoper: „Hoffmanns Erzählungen“ als Gesprächstherapie (Bezahlartikel)
Am Gürtel bricht Hausherrin Lotte de Beer Offenbachs „Fantastische Oper“ durch eingeschobene deutsche Dialoge zwischen Hoffmann und seiner kritischen Muse auf – und lähmt sie zugleich. Auch musikalisch gibt es zu wenig Grund zur Freude. Muse sein ist auch nur ein Job: „Hoffmann“ ist die Akte beschriftet. „Verwechselt Fantasie und Realität“, „Erotomanie“ und andere Diagnosen sind erstellt, therapeutische Maßnahmen nötig … Aber beginnen wir mit der musikalischen Seite. Die schmerzte genau genommen mehr als die szenische.
DiePresse.com.gespraechstherapie

Therapeutin Muse: „Hoffmanns Erzählungen“ an der Volksoper (Bezahlartikel)
Die Frauen machen Hoffmann wahnsinnig! Olympia, Antonia und Giulietta gehen ihm nicht mehr aus dem Kopf – und dann rebelliert auch noch seine Muse: „Die Rolle, die du mir zuschreibst, passt mir nicht. Dieser Typ Muse, der deine erotomanischen Fantasien befriedigt. Es gibt keine Frau, die in diese Rolle passt. Nicht im Leben und auch nicht in der Kunst.“ Das sind neue Töne für den Dichter, aber auch für Besucher von „Hoffmanns Erzählungen“. Zu hören sind sie in der Volksoper.
KleineZeitung.at

Nachruf
Zum Tod von Jürgen Kesting: „Eine brennende Leidenschaft für Gesang“
Der Opernkritiker Jürgen Kesting ist im Alter von 85 Jahren in Hamburg gestorben. Im Interview spricht Kestings frühere NDR Kultur Kollegin Elisabeth Richter über seine Fachkompetenz und seine große Liebe zur Musik.
ndr.de.Kultur.Musik

Bei ihm spitzten alle die Ohren: „Stimmenpapst“ Jürgen Kesting ist tot (Bezahlartikel)
Der große deutsche Musikkritiker starb knapp vor seinem 86. Geburtstag in Hamburg. Vor allem in der Beurteilung des Operngesanges hat er Maßstäbe gesetzt.
DiePresse.com.kesting.gestorben

Wien/ Musikverein
András Schiff und Julia Hagen: Virtuosen aus verschiedenen Welten (Bezahlartikel)
Gemeinsamer Konzertabend im Brahms-Saal des Wiener Musikvereins mit Cellosonaten.
https://kurier.at/kultur/virtuosen-welten-andras-schiff-julia-hagen-musikverein/403166955

Schiff und Hagen, nebeneinander im Musikverein (Bezhlartikel)
Jeder für sich spielten András Schiff und Julia Hagen sehr ordentlich. Leider aber kaum miteinander.
https://www.diepresse.com/28507378/schiff-und-hagen-nebeneinander-im-musikverein

Hamburg/Staatsoper
Omer Meir Wellber berührt mit einem glanzvollen Tristan
Omer Meir Wellber führt das Philharmonische Staatsorchester Hamburg mit seinem Tristan und Isolde-Dirigat zu einer glanzvollen musikalischen Leistung. Mit welcher Zartheit die Pianissimi immer noch den Raum fluteten und mit welcher Inbrunst das Orchester unter seinem Dirigenten quasi zu einer Gesangsstimme verschmolz, berührte das Herz. Seit 2014 in Berlin unter Daniel Barenboim habe ich solch eine orchestrale glanzvolle Tristan-Aufführung nicht mehr erlebt.
Klassik-begeistert.de

Hamburg/Staatsoper/“Tristan und Isolde“
Auf den Punkt 97:  Was hätte Jürgen Kesting dazu gesagt?
Der Journalist, Musikkritiker und Fachbuchautor Jürgen Kesting ist vor wenigen Tagen in Hamburg verstorben. Geboren 1940, wurde er mit einer Generation großer Sänger sozialisiert – Maria Callas, Elisabeth Schwarzkopf, Renata Tebaldi, Fritz Wunderlich, Franco Corelli, Luciano Pavarotti. Man nannte die 50er und 60er Jahre des letzten Jahrhunderts daher auch das zweite Goldene Zeitalter der Oper. Kesting nannte man den Stimmpapst, weil er die Sänger verehrte, liebte und kritisierte.
Richard Wagner  Tristan und Isolde
Von Jörn Schmidt
Klassik-begeistert.de

Göttingen
Vilmantas Kaliunas wird Chefdirigent des Göttinger Symphonie Orchesters
Der 50-jährige Hamburger übernimmt ab der Spielzeit 2027/28 den Taktstock von Nicholas Milton. Beim Probe-Dirigieren forderte er die Musiker kräftig und war begeistert von Orchester. Zum Start der Spielzeit 2027/28 wechselt nicht nur die Intendanz am Deutschen Theater (DT), sondern auch die musikalische Leitung beim Göttinger Symphonie Orchester (GSO). Der Nachfolger des Australiers Nicholas Milton stammt aus Litauen, ist in Deutschland sehr bekannt und heißt Vilmantas Kaliunas.
https://share.google/949EglIeUpGq5HErX

Schladming
Plácido Domingo und die Weisheit eines Sängerlebens (Bezahlartikel)
KRITIK. Mit stehenden Ovationen wurden Plácido Domingo und seine Mitstreiter verabschiedet. Der Weltstar beendete das Summer Opening Schladming würdevoll mit Klassik.
KleineZeitung.at.domingo.inschladming

Kiel/ Opernhaus
Auf den Punkt 96: Walking in Kiel
Giuseppe Verdi    La forza del destino. „Walking in Memphis“ ist ein Lied von Marc Cohn aus dem Jahr 1991, eine geniale Mischung aus softem Pop, Blues und Gospel. Cohn wurde von John Axelrod entdeckt, da war der amerikanische Kapellmeister noch Talentscout beim Musikkonzern BMG. Weinhändler war er auch mal, Weinexperte ist er vermutlich immer noch. Der Mann weiß, was gut ist. Weiß man das auch in Kiel?
Von Jörn Schidt
Klassik-begeistert.de

Leipzig/Musikalische Komödie
Ein Leipziger Frank Sinatra: Tuomas Pursio über den „Mann, der mit seinen Dämonen kämpft“
Leipzigs Musikalische Komödie zeigt ab dem 13. Juni „Strangers in the Night“. Der Bassbariton Tuomas Pursio ist darin Frank Sinatra. Ein Gespräch…
Leipziger Volkszeitung.de

Kabarett-Star Frank:
Ich bin der Silbereisen unter den Opernsängern“
Alle lachen über diesen lustigen Bayer: In Graz feierte Kabarettist Martin Frank die Premiere seiner selbstironischen Geschichten über den Alltagswahnsinn – mit Furcht vor dem Coming-out und mit Vorfreude auf das Singen an der Wiener Staatsoper.
https://www.krone.at/4167318

Ulm
Theater Ulm: „Die Meistersinger von Nürnberg“, Richard Wagner (zweite Besprechung)
Richard Wagners Nürnberg: Es war nie eine reale, sondern stets eine mythische Stadt, eine Kunstprojektion, mit Hans Sachs zu sprechen: Ein Traumbild – gelegentlich auch ein Albtraumbild. Man hat‘s in den letzten Jahrzehnten gesehen, da nicht mehr das einst als „traut“ geltende Abbild eines fantastischen Alt-Nürnberg, sondern der „Wahn“ und das, was er provozierte, im Mittelpunkt zumindest einiger der phantasmagorischen Bilder stand, die Wagner mit seiner Oper auf die Bühne gestellt hat. Das ist, wenn man so will, das Tragische an den Meistersingern von Nürnberg. Nun gibt es aber auch das Gegenteil, das indes nie so ungemischt erscheint, wie man sich‘s wünschen könnte. Die Meistersinger von Nürnberg gelten als tiefsinnige Komödie, der, wie in jeder guten Komödie, das Ernste immer eingeschrieben ist.
Von Frank Piontek
DerOpernfreund.de.theater.ulm

Köln/ Philharmonie
Jan Lisieckis Grieg fesselt ausnahmsweise nicht
Einige Freunde haben für dieses Konzert schon im März Karten gekauft. März 2025 wohlgemerkt, weit über ein Jahr vorher. Die große Martha Argerich soll nämlich Robert Schumanns Klavierkonzert spielen, der Abend – letztes Konzert im Edelabo „Premium“ – ist seit Monaten ausverkauft. Dann allerdings folgt, lange vor dem 7. Juni, eine seltsam anmutende Absage „aus produktionstechnischen Gründen“, was immer das ist. (Frau Argerich, gerade 85 geworden, ist zum Glück putzmunter, ihr Hamburger Festival beginnt in knapp zwei Wochen.) Sogar die Karten darf man zurückgeben, der Sitzplan sieht so gesprenkelt aus wie selten, in allen Kategorien sind plötzlich wieder Karten verfügbar.Dabei ist der einspringende Solist kein Geringerer als Jan Lisiecki, der das nun auf dem Programm stehende „Schwesterwerk“ spielt:
Von Dr. Brian Cooper
Klassik-begeistert.de

Essen
Dresdner Ex-Opernintendant heuert in Essen an: Theiler will „Brücke in die Zukunft bauen“
Vor zwei Jahren ging Peter Theiler als Intendant der Semperoper in den Ruhestand. Nun kehrt er aus demselben zurück auf die Szene. Theiler (69) übernimmt im Sommer nächsten Jahres die Intendanz der Essener Oper und des Orchesters – übergangsweise für ein Jahr. In beratender Funktion hat er den neuen Job schon begonnen. In Essen will Theiler eine „Brücke in die Zukunft bauen“ und auch bei der Suche nach einer dauerhaften Intendanz nach seiner Übergangsspielzeit 2027/28 helfen. Hauptwohnsitz bleibe Dresden, so Theiler, der in Essen eine Zweitwohnung beziehen will.
Tag24.de.Kultur.theiler

Coburg
Landestheater Coburg: „Salome“, Richard Strauss
In Coburgs Ersatzbau, dem Globe, steht mit Flurina Stucki eine Herodiastochter und Höllenrose auf der Bühne, die der Hauptsache – der stimmlichen Anforderung – in Allem so gewachsen ist, dass Fragen betr. möglicher szenischer Schwächen (auch in Coburg wird der Part, anders als in Plauen, nicht von der Titelheldin getanzt), erst gar nicht diskutiert werden müssen, an die man sich indes schon gewöhnt hat. Mit ihrem so leuchtenden wie in der Tiefe genügend dunklen und deklamatorisch klaren Sopran, der zumindest mich gelegentlich an den Stimmklang der großen Lucia Popp erinnert und das Dramatische wie das Emphatisch-Beseelte gleichermaßen nach außen zu bringen vermag, entzückt sie das Publikum, dem eine lokale Salome-Aufführung zwar nicht wie ein halbes Wunder, aber doch wie etwas Außergewöhnliches erscheinen muss.
Von Frank Piontek
https://deropernfreund.de/landestheater-coburg/coburg-salome-richard-strauss/

Hamburg
Internationales Musikfest Hamburg feiert Abschluss
Rund 75.000 Menschen besuchten 54 Veranstaltungen zum Thema »Ende«
https://kulturfreak.de/internationales-musikfest-hamburg-feiert-abschluss

Aachen
Theater Aachen: „Suor Angelica“, Giacomo Puccini
Traditionell bietet das Theater Aachen gegen Ende der Spielzeit der Produktion der Hochschule für Musik und Tanz Köln (HfMT) am Standort Aachen eine Bühne, doch das ist in diesem Jahr anders: die Zuschauer begeben sich nicht ins Stadttheater, sondern in die Citykirche St. Nikolaus in der Aachener Fußgängerzone unweit des historischen Rathauses, um sich dort die heurigen Aufführungen anzuschauen – gegeben wird Puccinis Suor Angelica. Und die wartet mit ungewöhnlichen Besetzungen und beachtlichem musikalischen Niveau auf.
Von Jochen Rüth
https://deropernfreund.de/theater-aachen/aachen-suor-angelica-giacomo-puccini/

Jurmala
Südkoreaner Sungmin Park holt sich den 44. Belvedere-Bewerb
Der Hattrick ist perfekt: Der 25-jährige Bassbariton Sungmin Park hat am Sonntag den 44. Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb für sich entschieden – und damit den dritten südkoreanischen Sieg in Folge beim österreichischstämmigen Contest für junge Stimmen eingefahren. Wie 2024 Jungrae Noah Kim sicherte sich Park im lettischen Jurmala den Sieg und reklamierte damit wie Geon Kim im Vorjahr in Bern den mit 10.000 Euro dotierten Hauptpreis für sich.
Vol.at.belvedere.wettbewerb

Links zu englischsprachigen  Artikeln

Berlin
Deutsche Oper Berlin 2025-26 Review: Götterdämmerung
operawire.com.deutsche.oper

Layer Marney Tower, Wild Arts Summer Opera festival
The Marriage of Figaro review – Danielle de Niese’s deft direction weds finery with fun A touring show was quite a challenge for the opera star’s first directorial gig, but dynamic singing, charismatic orchestral play and clever stage jokes pull it off brilliantly
TheGuardian.com.music

Alresford
Caesar and the Raiders of the Lost Ark: comic overkill stunts Handel at Grange Festival
bachtrack.com.de.caesarand.theraiders

Love, life and art remain to the fore in the Grange Festival’s La bohème despite stated political aims
operatoday.com.laboheme

West Horsley
Don Carlo, Grange Park Opera review – rich confrontations in a confined space
Not much to look at, good on the ear
Thearts.desk.com.opera.don.carlo

Grange Park’s scaled-down Don Carlo still astonishes (Subscription required)
Stripped of lavish sets and crowds of extras, Verdi’s turbulent drama sounds more compelling than ever
TheTelegraph.co.uk,grangePark

San Francisco
lim Chan Receives a Hero’s Welcome at First SF Symphony Concert Since Historic Appointment
sfcv.org.articles.symphony

Recordings
Review: Dvořák – Symphony No. 9 (‘From the New World’) –
Rotterdam Philharmonic, Lahav Shani
TheClassic.review.album.dvorak

Ballet / Dance

Philadelphia: Mother Nature returns the love to BalletX’s Four Seasons Reimagined
bachtrack.com.de.review.philadelphia

Ballett/ Tanz

Hamburg/Elbphilharmonie
Edvin Revazovs neue Choreographie 5 Seasons überzeugt in der Elbphilharmonie mit klassisch basiertem Tanz –Uraufführung
Selten sah man Edvin Revazov so gelöst und glücklich wie nach dem Ende dieses abendfüllenden Balletts. Das Publikum dankte es ihm und allen Mitwirkenden mit Begeisterung und langanhaltend. Man muss sich dieses Stück wohl ein zweites Mal anschauen, um den Variationen der Jahreszeiten und den darin verwobenen Lebensgeschichten gerecht zu werden.
Von Dr. Ralf Wegner
Klassik-begeistert.de

Sprechtheater

Wiener Festwochen:
Castelluccis Maskerade mit Tötungsmaschine hinterlässt nur Fragezeichen
„Credere alle maschere“ (An Masken glauben) nennt der Festwochen-Stammgast seine 40-minütige Performance. Sie bleibt selbst für Castellucci-Verhältnisse allzu rätselhaft DerStandard.at.story0626.maskerade

Juggle & Hide“ bei den Festwochen: Revolte der Requisiten (Bezahlartikel)
Thailands aufstand- und putschreiche Geschichte in „Juggle & Hide“, der neuen Arbeit des Theatermachers Wichaya Artamat bei den Festwochen.
Kurier.at.wichaya.artamat

Ausstellungen/ Kunst

Wien/ MAK
Bilder vom Ende der Vorstellung: MAK zeigt Thomas Demand  Bezahlartikel
Der deutsche Künstler schafft einen Schwebezustand, in dem sich über Realität, Bilder und Fälschungen sinnieren lässt.
Kurier.at.demand

Politik

Österreich
Kasperl der Woche: Erhofftes Wirtschaftswunder holte exakt null Euro
Das Sozialministerium richtete einen Fonds zur Armutsbekämpfung ein, der gänzlich ohne öffentliche Gelder auskommen soll. Darin landeten exakt null Euro. Das war wohl nix.
https://www.krone.at/4167303

Sport

Fußball-WM
Nach WM-Generalprobe: „War nicht cool!“ Baumann spricht über DFB-Degradierung
Oliver Baumann ist bei der WM im DFB-Tor nur die zweite Wahl, der Goalie wurde von Julian Nagelsmann degradiert. Jetzt spricht er über die Situation. In der Qualifikation für die Weltmeisterschaft war Oliver Baumann noch als Einser-Tormann im DFB-Team gesetzt – bei der WM-Endrunde wird er aber nur zweite Wahl sein. Der Hoffenheim-Schlussmann wurde von Teamchef Julian Nagelsmann degradiert, der setzt nämlich auf die Dienste von Manuel Neuer.
heute.at.baumann

Was machen die späten WM-Spiele mit der Gastronomie?
Mehr als die Hälfte der Weltmeisterschafts-Partien beginnen erst nach Mitternacht. Das bedeutet auch: Weniger Umsatz für die deutsche Gastronomie, so eine Studie des IW-Köln. Der Gastronomie könnte die WM laut Scheufen rund 67,4 Millionen Euro zusätzliche Einnahmen bescheren. „Wären alle Spiele um 19 Uhr angesetzt, läge dieser Wert bei knapp 103 Millionen Euro.“
zdf.heute.de.wirtschaft

Trinkst du noch, oder spielst du schon? Pflichtpausen schaffen 208 neue Werbefenster
Bei der Fußball-Weltmeisterschaft wird es erstmals verpflichtende Trinkpausen geben. Das diene dem Schutz der Spieler, sagt die Fifa. Die Pflichtpausen werden allerdings mit Werbung gefüllt. Es könnte also auch darum gehen, noch mehr Reibach zu machen.
md.de.werbepausen

Österreich
Robert Sara feiert „80er“: Cordoba: „Wie viele Mark verdient ihr eigentlich?“
Robert Sara feiert heute seinen 80. Geburtstag! Der Rekordspieler der Wiener Austria führte Österreich bei der WM 1978 als Kapitän an. Für die „Krone“ blickt er auf das „Wunder von Cordoba“ zurück und erklärt, worauf es für Rot-Weiß-Rot beim kommenden Großereignis ankommt.
https://www.krone.at/4169771

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Unter’m Strich

GB
Krankenschwester heiratete in die Royal-Family ein
Der Neffe von König Charles, Peter Phillipse, ehelichte seine Frau Harriet in einem malerischen Dorf in Gloucestershire. Der britische Monarch und seine Frau, Königin Camilla (78), wurden Medienberichten zufolge mit Jubel empfangen, als sie bei der Kirche eintrafen. Bilder zeigen, wie die beiden mit breitem Lächeln aus dem Auto steigen. Auch das Thronfolgerpaar, Prinz William (43) und Prinzessin Kate (44), nahmen an den Feierlichkeiten teil.
Kurier.at.royals

GB
King Charles‘ Faszination für Nager, die er in seinem Privathaus frei herumlaufen lässt

Katzen sind dem britischen Monarchen ein Graus – dafür dürfen diese Nagetiere in seinem Haus in Schottland frei herumstreifen. Obwohl es innerhalb der königlichen Familie bekanntermaßen viele Tierliebhaber gibt, kann zumindest König Charles III. nicht alle Vierbeiner leiden. Angeblich erträgt es der britische Monarch nicht, sich im selben Raum wie eine Katze aufzuhalten (mehr zu Charles‘ Phobie lesen Sie hier). Dafür haben es dem Monarchen bestimmte Nagetiere angetan. Charles ist für seine Liebe zu Pferden und Hunden bekannt, doch es mag überraschen, dass Seine Majestät auch eine ungewöhnliche Vorliebe für Eichhörnchen hegt.
Kurier.at.king.charles

USA
„Ich habe genug“: Trump verliert Nerven und bricht Interview ab
Die Partei von US-Präsident Donald Trump könnte im November bei den Zwischenwahlen ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus verlieren. In den Umfragen liegen die Demokraten vorn. Schon werden Betrugsvorwürfe laut. Trump behauptete in einem Interview am Wochenende, dass es bei den Vorwahlen in Kalifornien Unregelmäßigkeiten gegeben habe. Als er dann auch die alten Wahlbetrugsvorwürfe aus dem Jahr 2020 wieder ins Spiel brachte, eskalierte das Gespräch. Das Interview mit dem TV-Sender NBC war am Freitag auf einem Bauernhof in US-Bundesstaat Wisconsin aufgezeichnet worden, wo sich Trump mit Landwirten getroffen hatte. Als Kulisse dienten ein Traktor und Heuballen (siehe Video oben). Der 79-jährige Staatschef ließ sich zunächst nicht von dem auf das Dach prasselnden Regen aus der Ruhe bringen, der die Tonaufnahme schwierig gestaltete. Als Gastgeberin Kristen Welker ihre Crew fragte, ob sie die Aufnahmen stoppen sollten, sagte Trump: „Nein, die Leute werden das schon verstehen, wir sind auf einer Farm.“Schließlich eskalierte das Interview, als Trump seine unbelegte Behauptung wiederholte, die von ihm gegen Biden verlorene Präsidentschaftswahl im Jahr 2020 sei manipuliert gewesen. Von Welker aufgefordert, Beweise vorzulegen, erwiderte Trump: „Sie sind entweder unaufrichtig oder Sie sind dumm. Sie spielen ihnen in die Hände.“ „Tut mir leid. Lasst uns aufhören, denn ich habe genug. Vielen Dank, Darling“, erklärte der Präsident nach seiner Schimpftirade. Anschließend verließ er das Interview.
https://www.krone.at/4169305