Der Neue Merker

DIE SAMSTAG-PRESSE (20. DEZEMBER 2014)

Für Sie in den Zeitungen gefunden. Die SAMSTAG-PRESSE (20. Dezember 2014)

Wien/ Staatsoper
Lebensaufgabe für einen Liebhaber
Myung-Whun Chung dirigiert ab Samstag an der Wiener Staatsoper Giuseppe Verdis “Rigoletto”.
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Hörfeuilleton: Verdis Rigoletto und die hohen Töne der Tenöre
Anlässlich der Premiere an der Wiener Staatsoper: Ein Streifzug durch Jahrzehnte “La donna e mobile”, von Enrico Caruso bis Jonas Kaufmann.
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Weihnachtsalben: Triffst Du nur das Zauberwort
Wo ist nur das Weihnachtsgefühl hin? Einschlägige Musikalben wollen Abhilfe schaffen – nicht immer mit Erfolg.
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Walter Felsenstein war schon immer ein Teamplayer
Zur Erinnerung an den Gründer und Intendanten der Komischen Oper kommt seine Edition auf die Großleinwand im Babylon. Sein Sohn Christoph Felsenstein hält die Familientradition aufrecht.
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Unbekannte Autobiographie Georg Philipp Telemanns aufgefunden
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Prag
Sharp satires from Shostakovich staged in Prague
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London
Opera Review of 2014: the start of opera becoming the domain of the elite?
Despite some unforgettable singing this year, 2014 suggests rot is developing beneath opera’s plastered surface, says Rupert Christiansen
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Un ballo in maschera (Royal Opera House)
The much-anticipated new production of Verdi’s melodrama misses the mark
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Un Ballo in Maschera, Royal Opera House, review:
leaden’ The stench of mediocrity was inescapable in this production of Verdi’s masterpiece, says Rupert Christiansen
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Un ballo in maschera, review: Verdi’s opera is hampered by woefully hammy acting
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Un Ballo in Maschera, Royal Opera House – opera Review
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Buchbinder’s Beethoven: grounded, but graceful
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Edinburgh
Scottish Chamber Orchestra/Ticciati review – uninhibited Tetzlaff tackles Schumann
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New York
Metropolitan Opera Review 2014-15- Le Nozze di Figaro
- Erwin Schrott, Mariusz Kwiecien, Danielle De Niese, Rachel Willis-Sorensen Lead Rich & Emotionally Engaging ‘Marriage’
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Forward Motions: New York City Opera Seeks Auction Approval
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Ton- und Bildträger
The best classical CDs of 2014
From Barenboim to Sandrine Piau, the Ardittis to Abbado, Andrew Clements selects his 10 favourite recordings of the year
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Strauss: Four Last Songs; Ein Heldenleben CD review – Barenboim and Netrebko in Berlin
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München
Musical-Premiere im Deutschen Theater
Disney’s “Die Schöne und das Biest” in der AZ-Kritik
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Sprechtheater

Wien/ Theater in der Josefstadt
“Die Kameliendame”: Die Kurtisane bei der Kunstgewerbemesse
Aus nicht recht einsichtigen Gründen zeigt das Wiener Theater in der Josefstadt “Die Kameliendame” nach Alexandre Dumas. Die Geschichte der armen Marguerite wird von Regisseur Torsten Fischer mit allerlei Bildeinfällen bedacht. Der Fleiß nützt nichts
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Das Liebesleid im Spiegelkabinett
“Die Kameliendame” von Alexandre Dumas – optisch apart, aber enttäuschend in der Josefstadt
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Probleme von vorgestern
Herbert Schäfers Neubearbeitung der “Kameliendame” von Alexandre Dumas in der Josefstadt.
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Wien/ Burgtheater/ Vestibül
Boshafte Butter
Uraufführung von “am beispiel der butter” von Ferdinand Schmalz. http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/kultur/buehne/723873_Boshafte-Butter.html

Film/ TV

Oscar-Traum für “Das finstere Tal” geplatzt
Österreichischer Film bleibt bereits in der Vorauswahl auf der Strecke.
http://kurier.at/kultur/film/oscar-traum-fuer-das-finstere-tal-geplatzt/103.667.250

Unter’m Strich

Ein Volk findet seine Identität
Reisebericht Armenien
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INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 20. DEZEMBER 2014)

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 20. DEZEMBER 2014)

Neueste Information: Simon Keenlyside musste im zweiten Akt aufgeben, Paolo Rumetz sang den “Rigoletto”

Auszug aus dem “Kurier” – Gert Korentschnig: Schon im ersten Akt konnte man hören, dass Keenlysides Stimme angeschlagen war. Er hatte wegen einer Erkrankung schon die Hauptprobe und die Premiere nicht gesungen. Nach dem sogenannten “Cortigiani”, bei dem er von Dirigent Myung-Whun Chung am Pult des Staatsopernorchesters lautstärkenmäßig enorm gequält wurde, ging er während des Duetts mit seiner Tochter Gilda von der Bühne ab, die Besucher waren ratlos, wie das weitergehen könnte. Der Südkoreaner dirigierte aber einfach weiter, statt abzuklopfen, ließ Gilda alleine singen, bewegte selbst die Lippen und zwang dadurch den kranken Keenlyside, sich noch mehrfach auf die Bühne zurück zu quälen. Man musste einem großen Künstler dabei zuhören, wie er einfach nicht mehr konnte. Ein Buh gegen ihn war skandalös

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ORF: Staatsopern-Premiere „Rigoletto“ live im ORF am 20. Dezember: Via Classica in 27 Ländern und mehr als 60 Kinos

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Foto: Michael Pöhn/ Wiener Staatsoper

 Am 13. März 1983 fand die letzte “Rigoletto”-Premiere an der Wiener Staatsoper statt. Nun, nach mehr als 30 Jahren, feiert Giuseppe Verdis Opernklassiker am Samstag, dem 20. Dezember 2014, in einer Neuinszenierung seine viel erwartete Erstaufführung. Der ORF produziert den abschließenden Opernevent eines herausragenden Opernjahres in Koproduktion mit Unitel Classica und überträgt live-zeitversetzt in HD und Dolby E 5.1. ab 21.55 Uhr in ORF 2. Ö1 sendet bereits ab 18.30 Uhr live. Die ORF-TVthek bringt “Rigoletto” als Live-Stream und nach der TV-Ausstrahlung für sieben Tage als Video-on-Demand.

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: “ORF wird wieder zur größten Bühne des Landes”

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: “Mit Verdis ‘Rigoletto’ überträgt der ORF die nächste große Produktion der Wiener Staatsoper in die heimischen Wohnzimmer und wird damit wieder zur größten Bühne des Landes. Unserem Publikum ist die Teilnahme an diesem glanzvollen Opernereignis somit erste Reihe fußfrei garantiert. ‘Rigoletto’ ist die zweite von insgesamt sechs neuen Produktionen, die der ORF im Rahmen seiner erfolgreichen Partnerschaft mit der Staatsoper und ihrem Direktor Dominique Meyer bis 2017 vereinbart hat. Die nächste – eine Aufzeichnung der diesjährigen Neuproduktion von ‘Schwanensee’ – ist im Rahmen einer Ballettmatinee am Stephanitag zu sehen.”

Die Hauptpartien im “Rigoletto” singen der britische Bariton Simon Keenlyside (Rigoletto), der polnische lyrische Tenor Piotr Beczala (Herzog von Mantua) und die amerikanische Sopranistin Erin Morley (Gilda). Der koreanische Spitzendirigent Myung-Whun Chung, der 2011 sein Staatsoperndebüt als Dirigent von “Simon Boccanegra” feierte, hat die musikalische Leitung inne, Pierre Audi zeichnet für die Regie verantwortlich. Für die TV-Regie zeichnet Felix Breisach mit zehn HD-Kameras verantwortlich, die dem Fernsehpublikum mit den besten Bildern von Bühne, Sängerinnen, Sängern und Orchester ein unvergleichliches Live-Erlebnis bereiten werden. Durch den “Rigoletto”-Abend in ORF 2 führen Barbara Rett und Peter Schneeberger. Persönliche Interviews mit den Solisten ermöglichen dem Publikum Einblicke hinter die Kulissen einer Opernpremiere.

Via Unitel Classica in 27 Ländern ausgestrahlt und in mehr als 60 Kinos auf großer Leinwand

Die ORF-Bilder werden außerdem via HD-Sender Classica in 27 Länder weltweit übertragen (live-zeitversetzt ab 22.00 Uhr) und sind weiters in mehr als 60 Kinos in Andorra, Tschechien, Dänemark, Deutschland, Irland, Holland, Polen, Spanien, Rumänien, Schweiz und Großbritannien auf großer Leinwand zu sehen (live-zeitversetzt ab 19.30 Uhr).
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Besetzungsänderung in “Arabella” an der Wiener Staatsoper

 Genia Kühmeier singt auch am 21. Dezember 2014 die Zdenka in “Arabella” anstelle der erkrankten Ileana Tonca.
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HEUTE PREMIERE AN DER OPER FRANKFURT: L’INCORONAZIONE DI POPPEA im Bockenheimer Depot

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Gaelle Arquez, Naomi O’Connell. Foto: Monika Rittershaus

L’INCORONAZIONE DI POPPEA von Claudio Monteverdi 1567 – 1643

 DIE KRÖNUNG DER POPPEA
Oper in drei Akten mit Prolog
Text von Giovanni Francesco Busenello Uraufführung 1642 in Venedig
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung: Simone Di Felice
Inszenierung: Ute M. Engelhardt

 Dauer: ca. 3 1/2 Stunden inkl. einer Pause

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Foto: Monika Rittershaus

 Einführung vor jeder Vorstellung jeweils eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Depot

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ROBERT LEHRBAUMER wurde am 15. Dezember 2014 vom österreichischen Bundespräsidenten der Professorentitel verliehen. Angelika Kirchschlager hielt die Laudatio.

 Unter den zahlreichen Gästen waren u.a. Lehrbaumers Wegbegleiter und Künstlerkollegen Michael Heltau, Ildiko Raimondi, Lotte Ingrisch, Graf und Gräfin Königsegg, Ursula Magnes u.v.a.

Solistisch reüssiert Robert Lehrbaumer als Pianist mittlerweile seit mehr als 40 Jahren – also seit seinem 9. Lebensjahr -, in Folge gleichermaßen auch als Konzertorganist und Dirigent – im Wiener Musikverein und Konzerthaus genau so wie in New Yorks Carnegie Hall und Tokyos Suntory Hall und im Rahmen bedeutendster Festivals.

Er wirkt auch als künstlerischer Leiter von Festivals und Musikakademien, als Pädagoge und als Wettbewerbsjuror und -präsident. Neben seinen packenden Interpretationen sind auch die pointierten Musikvorträge, ob im Rahmen seiner Konzerte, ob in Universitäten oder für Kinder an Schulen, ein Markenzeichen des vielseitigen Künstlers, wovon er in einer improvisierten launigen Dankesrede, die immer wieder durch viel Lachen und Zwischenapplaus unterbrochen wurde, ein virtuoses Zeugnis ablegte.

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Prof. Robert Lehrbaumer, KS. Angelika Kirchschlager. Foto: Nikolaus Karlinsky

 Herzliche Grüße und alle guten Weihnachtswünsche senden Ihnen

die “Freunde der Claviermusik”

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 ORF: ORF III am Wochenende: „ORF-Legenden“ mit Kurt Sowinetz, „Die Hörbigers“ und ein Tenor-Abend mit „Christmas in Vienna“

Außerdem: EU-Gipfel, „Österreich II“ zum Staatsvertrag und ein „Erlebnis Bühne“-Ballettabend =

 Am Samstag, dem 20. Dezember 2014, wird der letzte EU-Gipfel dieses Jahres abgehalten. Um 9.00 Uhr überträgt ORF III einen Zusammenschnitt der Abschlusspressekonferenzen. Im Hauptabend widmet sich Hugo Portisch in Folge 22 seiner Dokumentarreihe “Österreich II” erneut dem Staatsvertrag: In Teil zwei von “Ein Tag wie kein anderer” beleuchtet er um 20.15 Uhr, wie die österreichische Delegation im Jahr 1955 in Russland die Zukunft der Nation aushandelte. Um 21.50 Uhr folgt eine weitere neue und von ORF-III-eigenproduzierte Folge der Reihe “ORF-Legenden”. In “Kurt Sowinetz – ‘Bei Regen und Wind’” erinnern sich Freunde und Familie an den großen Satiriker und Schauspieler. Um eine Fernsehpremiere handelt es sich auch um die um 22.40 Uhr anschließende Dokumentation “Die Hörbigers: Eine Schauspielerdynastie”, deren erster von zwei Teilen die Karrieren von Christiane Hörbiger und Elisabeth Orth nachzeichnet, die in die beruflichen Fußstapfen ihrer Eltern Attila Hörbiger und Paula Wessely traten.

Ein besonders abwechslungsreiches Programm verspricht am 21. Dezember der “Erlebnis Bühne”-Sonntag. “Operette sich wer kann” präsentiert um 17.15 Uhr die Verfilmung von Emmerich Kálmáns “Die Csárdásfürstin”. Danach gibt es “Christmas in Vienna” im Doppelpack: Um 19.05 Uhr präsentiert “Tenöre und Chöre” eine Auswahl der schönsten Tenorpartien aus mehr als zehn Jahre des jährlichen Traditionskonzerts. Darauf folgt um 20.15 Uhr das legendäre Konzert des Jahres 2000, das “Die drei Tenöre” Luciano Pavarotti, Plácido Domingo und José Carreras im Wiener Konzerthaus vereinte. Zauberhafte Unterhaltung verspricht im Anschluss besonderer Ballettabend. Um 21.35 Uhr zeigt ORF III Rudolf Nurejews berühmte Choreographie zu Tschaikowskis “Der Nussknacker” aus der Staatsoper 2012. Danach beweist die Dokumentation “Schwerelos auf Kuba: Das dickste Ballett der Welt” um 23.20 Uhr, dass sich auch Tänzerinnen mit mehr als 100 Kilo mit Grazie übers Parkett bewegen können.

Die Sendungen im Detail:

Samstag, 20. Dezember: EU-Gipfel live, “Österreich II”, “ORF-Legenden” über Kurt Sowinetz und “Die Hörbigers: Eine Schauspielerdynastie

“Politik live: EU-Gipfel” (9.00 Uhr)

Der letzte EU-Gipfel in diesem Jahr ist zugleich eine Premiere: Zum ersten Mal wird der neue Ratspräsident Donald Tusk das Treffen der Staats- und Regierungschefs leiten. Thema ist das 315-Milliarden-Investitionspaket, das Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker aus der Taufe gehoben hat, weiters die aktuellen außenpolitischen Herausforderungen, wie z. B. die Beziehungen zu Russland und der Ukraine. ORF III überträgt einen Zusammenschnitt der Abschlusspressekonferenzen des EU-Gipfels u. a. mit Bundeskanzler Werner Faymann, Angela Merkel, dem neuen Ratspräsidenten Donald Tusk und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker.

zeit.geschichte”: “Österreich II”, Folge 22: “Ein Tag wie kein anderer”, Teil 2 (20.15 Uhr)

Auch im zweiten Teil von “Ein Tag wie kein anderer” widmet sich Hugo Portisch den Ereignissen rund um die Entstehung des österreichischen Staatsvertrags. Im April 1955 fliegen Julius Raab, Adolf Schärf, Leopold Figl und Bruno Kreisky in die Sowjetunion. Die Sowjets unter Nikita Crustschow sind bereit, dem Staatsvertrag zuzustimmen. Allerdings unter einer wesentlichen Bedingung: Österreich soll sich zur immerwährenden Neutralität bekennen.

zeit.geschichte: ORF-Legenden: Kurt Sowinetz – ‘Bei Regen und Wind’” (21.50 Uhr)

Kurt Sowinetz sollte eigentlich in der allerersten Reihe der österreichischen Schauspieler stehen: Vom Volkstheater über die Josefstadt bis zum Burgtheater – er hatte Engagements an den wichtigsten österreichischen Häusern. Dem breiten Publikum wurde Sowinetz spätestens 1976 mit dem Wiener Lied “Alle Menschen san ma zwider” bekannt. Dennoch verblasste nach seinem Tod im Jahr 1991 die Erinnerung an ihn rasch. In der Dokumentation von Robert Tauber erzählen Freunde und Familienmitglieder aus dem bewegten Leben des Ausnahmekünstlers. Noch nie gezeigtes Archivmaterial ergänzt diese neue ORF-III-Eigenproduktion um eine neue Perspektive auf das Leben der “ORF-Legende”.

ORF III spezial: Die Hörbigers: Eine Schauspielerdynastie”, Teil eins (22.40 Uhr)

Die Sendung “Aus dem Archiv: die Hörbigers”, aufgezeichnet im RadioKulturhaus, widmet sich in zwei Teilen der berühmten Schauspielerdynastie Hörbiger. Mit Christiane Hörbiger, Elisabeth Orth, Cornelius Obonya, Maresa, Attila und Paul Hörbiger und Paula Wessely ist die Familie aus dem internationalen deutschsprachigen Film- und Theaterschaffen nicht wegzudenken. Im ersten Teil dreht sich alles um die Schwestern Elisabeth Orth und Christiane Hörbiger, die gerade erst am 17. Dezember 2014 mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet wurde. Die Schätze des ORF-Archivs bieten Einblick in das vielseitige Schaffen der Schwestern, der Abend wird moderiert von Wolfgang Glück und Gerhard Tötschinger.

Sonntag, 21. Dezember: “Operette sich wer kann”, “Christmas in Vienna” im Zeichen der Tenöre und “Erlebnis Bühne”-Ballettabend

Operette sich wer kann: Die Csárdásfürstin” (17.15 Uhr)

Diesmal präsentiert “Operette sich wer kann” Emmerich Kálmáns wohl erfolgreichstes Werk “Die Csárdásfürstin”. In der Verfilmung des ungarischen Regisseurs Miklos Szinetar aus dem Jahr 1971 sind Anna Moffo (Silva), René Kollo (Edwin), Dagmar Koller (Stasi) und viele mehr zu sehen.

Erlebnis Bühne: Christmas in Vienna”: “Best of Christmas in Vienna – Tenöre und Chöre” (19.10 Uhr) und “Christmas in Vienna: Die drei Tenöre” (20.15 Uhr)

Jahr für Jahr begeistern im Rahmen des traditionellen Adventkonzerts “Christmas in Vienna” herausragende Solisten das Publikum im festlich geschmückten Wiener Konzerthaus: Diesmal rücken die männlichen Bühnenstars in den Mittelpunkt. ORF III zeigt einige der schönsten Tenorpartien aus mehr als zehn Konzertjahren. Mit dabei sind José Cura, Juan Diego Flórez, Dmitry Korchak, Joel Prieto und Piotr Beczala (morgen, am 20. Dezember, im “Rigoletto” um 21.55 Uhr in ORF 2). Vielstimmig begleitet werden sie von den Wiener Sängerknaben und der Wiener Singakademie. Am Pult des ORF-Radio-Symphonieorchesters Wien und der Wiener Symphoniker stehen Karel Mark Chichon, Sascha Goetzel und Erwin Ortner. Zu den Millenniums-Weihnachten im Jahr 2000 präsentierte sich “Christmas in Vienna” im besonderen Starglanz: Plácido Domingo lud damals Luciano Pavarotti und José Carreras ins Wiener Konzerthaus. Begleitet wurden sie dabei von den Wiener Symphonikern und den Gumpoldskirchner Spatzen.

Erlebnis Bühne”-Ballettabend: “Der Nussknacker” (21.35 Uhr) und Dokumentation “Schwerelos auf Kuba: Das dickste Ballett der Welt” (23.20 Uhr)

Tschaikowskis “Der Nussknacker” ist das wohl meistgespielte Werk der Ballettliteratur. “Erlebnis Bühne” zeigt eine Inszenierung aus der Wiener Staatsoper 2012, dessen Choreographie Nurejew in seiner Zeit als Leiter des Balletts der Pariser Oper schuf. Nurejews “Nussknacker” ist eng mit der tänzerischen Karriere von Ballettdirektor Manuel Legris verknüpft, der neben Aleth Francillon und Nathalie Aubin auch für die Einstudierung dieser Inszenierung verantwortlich zeichnet. Es dirigierte Paul Connelly. Die Dokumentation “Schwerelos auf Kuba” von Fritz Baumann begleitet die Proben eines einzigartigen Tanzensembles: Die Primaballerina Maylin im Teatro Nacional de Cuba wiegt 130 Kilo. Doch ihre Pirouetten sind außergewöhnlich, wie auch das Ensemble, in dem sie tanzt. Keine der Tänzerinnen wiegt weniger als 100 Kilo. Über die Jahre hat Juan Miguel Más eine Choreografie für übergewichtige Tänzer entwickelt. Grazie, so weiß man nach dieser Dokumentation, ist keine Frage des Gewichts.

Die ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at ) stellt alle ORF-III-Sendungen, für die entsprechende Lizenzrechte vorhanden sind, als Live-Stream und als Video-on-Demand bereit.

Seit 25. Oktober sind die Spartenkanäle ORF III und ORF SPORT + sowie die “Bundesland heute”-Ausgaben auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.
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 MUSIKTHEATER IM REVIER GELSENKIRCHEN: FOTOS VON DER PREMIERE “DIE CSARDASFÜRSTIN”  am gestrigen Freitag, 19. Dezember

Inszenierung: Dietrich Hilsdorf

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Foto: Thilo Beu

Unbenannt
Foto: Thilo Beu
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Hildesheim: Theater für Niedersachsen: Stadt und Landkreis unterzeichnen Zielvereinbarung des Landes  

Frohe Botschaft für die Theatermacher des TfN zum Jahresausklang: Die Finanzierung des Theaters für Niedersachsen (TfN) ist für die kommenden vier Jahre bis zum 31. Dezember 2018 gesichert. „Mit der heute unterzeichneten Zielvereinbarung legen das Land Niedersachsen und unsere Gesellschafter Stadt und Landkreis Hildesheim ein klares Bekenntnis zum TfN ab. Für uns findet damit das, was in den letzten Jahren geleistet wurde, eine Bestätigung, und gleichzeitig gehen wir gestärkt in die Zukunft“, freut sich TfN-Intendant Jörg Gade. Am Freitag, 19. Dezember, hat er gemeinsam mit Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer und Landrat Reiner Wegner die neue Zielvereinbarung mit dem Land Niedersachsen unterschrieben. Die Festbetragsfinanzierung des Landes – der sogenannte Sockelbetrag – steigt damit um 192.000 Euro auf 6,818 Millionen. Land, Stadt und Landkreis beteiligen sich zudem auch weiterhin anteilig an den Kosten, die dem Theater durch Tariferhöhungen entstehen. Meyer stellte bei der Unterzeichnung im Hildesheimer Rathaus fest: „Mit der neuen Vereinbarung wird die Zukunft des TfN als eine der bedeutendsten Kultureinrichtungen der Region wieder auf eine sichere Basis gestellt. Das höhere finanzielle Engagement des Landes ist dabei sehr zu begrüßen.“ Wegner ergänzte: „Die Verhandlungen und die Gespräche mit dem Land waren ein positiver und offener Prozess. Mit der jetzt vorliegenden Vereinbarung wurde eine stabile Grundlage für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gelegt sowie die Weiterentwicklung als überregional tätiges Theater unterstützt.“ Als Gesellschafter finanzieren Stadt und Landkreis Hildesheim das TfN mit jährlichen Zuwendungen in Höhe von jeweils rund 3,2 Millionen Euro.

141219 TfN Vertrag 04
 

Foto  Andreas Hartmann gemacht. Es zeigt Landrat Reiner Wegner, Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer und TfN-Intendant Jörg Gade (v. l.) heute Vormittag bei der Unterzeichnung der Zielvereinbarung im Hildesheimer Rathaus.
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CD.TIPP: ANNA NETREBKO/Strauss – DMITRI HVOROSTOVSKY/Russ. Gesänge

Anna-Netrebko---Vier-Letzte-Lieder

hvorostovsky

http://www.der-neue-merker.eu/anna-netrebkostrauss-dmitri-hvorostovskyruss-gesaenge

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DIE FREITAG-PRESSE (19. DEZEMBER 2014)

Für Sie in den Zeitungen gefunden. Die FREITAG-PRESSE (19. Dezember 2014)

“Ich will kein Profimusiker sein!”
Myung-Whun Chung, Dirigent des neuen “Rigoletto” an der Staatsoper, über die Lust an der Tiefe und seinen Heros Verdi.
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Wien/ Theater an der Wien
Theater an der Wien: Das Jesuskind als Leinenhemd
Der Engel ist von überirdischer Zweifaltigkeit, auch der Stern erscheint vervielfacht: John Neumeiers Ballett zu Bachs „Weihnachtsoratorium”._
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Ein Weihnachts-Mann im Orkus des Elysiums
Das neoklassische Ballett “Weihnachtsoratorium I-VI” von John Neumeier im Theater an der Wien: Der Choreograf aus Hamburg zieht seine eigenen Schlüsse aus Musik und Text des Bach’schen Barockwerks
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Lichtgestalten in der Weihnachtszeit
http://kurier.at/kultur/buehne/lichtgestalten-in-der-weihnachtszeit/103.455.355

Salzburger Landestheater baut Probebühne für 7,5 Millionen Euro
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Jacques Offenbachs “Die schöne Helena” Eine Operette als Polit-Satire
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Zürich
Dreadful duplicity, misguided ardour: Luisa Miller in Zurich
http://bachtrack.com/de_DE/review-luisa-miller-mosuc-rizzi-zurich-december-2014

Paris
A Proudly Unsentimental “Nutcracker’ at Paris Opera Ballet
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London
Gerhaher/Huber review – restrained and fascinating Mahler Wigmore Hall, London
Gerhaher seemed more than usually restrained, though his beauty of tone and subtle colouring of every phrase were as consistent as ever
http://www.theguardian.com/music/2014/dec/18/gerhaher-huber-review

Willy Decker’s emotion-packed La traviata returns in triumph to The Met
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Rambert’s New Choreography : emerging and assertive talents
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Glyndebourne
Watch Glyndebourne’s Hänsel und Gretel for free this Christmas
Glyndebourne’s magical Hänsel und Gretel will be available to watch on the Telegraph website between Christmas and New Year
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New York
Metropolitan Opera undeterred by Anna Netrebko fraternizing with terrorists
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Chicago
Lyric chief Anthony Freud plots new directions for Chicago opera
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Houston
A Christmas Carol, Houston Grand Opera, Wortham Theater Center, Houston, Texas — review
Iain Bell’s brilliant new Dickens opera is given an astounding performance by Jay Hunter Morris
http://www.ft.com/cms/s/0/d856a4e8-85d7-11e4-a105-00144feabdc0.html

BWW Reviews: A CHRISTMAS CAROL Mesmerizes at The Alley
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BWW Interviews: Simon Callow Talks Dicken’s Genius, A CHRISTMAS CAROL, and Good Old-Fashioned Acting
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Feuilleton
Chance discovery casts new light on origins of polyphonic music
PhD student happens upon fragment in British Library suggesting modern multi-part music evolved earlier than was thought
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Berlin
Staatsministerin Monika Grütters, Berlins Kulturprfessorin
Seit einem Jahr erst ist Monika Grütters Staatsministerin. Doch schon jetzt hat sie Berlin künstlerisch geprägt wie keiner ihrer Vorgänger. Grütters verbindet inhaltliche Kompetenz und politische Durchsetzungsfähigkeit. Und sie weiß um die besondere Bedeutung Berlins.
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Film/ TV

Ein unamerikanischer Akt der Feigheit
Der Film “The Interview” wird nicht in die Kinos kommen, nachdem es in den USA Terrordrohungen gegen Kinos gab.
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Italienische Schauspielerin Virna Lisi gestorben
Erhielt 1994 den Darstellerpreis in Cannes und war auch in Hollywood aktiv
http://derstandard.at/2000009538160/Italienische-Schauspielerin-Virna-Lisi-gestorben

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Unter’m Strich

Song Contest – Ottakringer Brauerei beheimatet den „Euro Club”
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INFOS DES TAGES (FREITAG, 19. DEZEMBER 2014)

 INFOS DES TAGES (FREITAG, 19. DEZEMBER 2014)

 Der neue “Wiener Staatsoper Blog” ab sofort online

 Der digitale Auftritt der Wiener Staatsoper ist * nach der in den letzten Monaten verstärkten Präsenz auf Facebook, Youtube und Twitter * ab sofort um eine Plattform reicher: Unter der Adresse blog.wiener-staatsoper.at wird ein breitgefächertes Online-Magazin mit Informationen aus allen Bereichen des Hauses präsentiert.

Einblicke hinter die Kulissen, in den Entstehungsprozess einer Produktion, Interviews mit Dirigenten, Regisseuren, Solisten und Orchestermitgliedern, Bildergalerien, Audiofiles und Videos, persönliche Eindrücke von Künstlern aus dem Opern- und Ballettbereich sowie satirische Zeichnungen des Ensemblemitgliedes Benedikt Kobel (Rubrik “Neues vom Kobel”) runden das Angebot ab. Die Seiten werden laufend aktualisiert mit Informationen über die Geschehnisse am Haus, Neuigkeiten und Hintergründen.

Die Inhalte auf blog.wiener-staatsoper.at können von allen Interessierten kommentiert und geteilt werden.

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RIGA / Lettisches Nationaltheater: URAUFFÜHRUNG “VALENTINA von Arturs Maskats

Dr. Klaus Billand war vorgestern in Riga und berichtet von einem außergewöhnlichen Abend!

Das war ein Abend, der wahrlich unter die Haut ging! Einer der bekanntesten lettischen Komponisten, Arturs Maskats (1957) hat für die Lettische Nationaloper (LNO) in Riga die zweiaktige Oper „Valentina“ komponiert. Muskats erhielt mehrfach den Great Music Award von Lettland und war von 1996-2011 selbst künstlerischer Direktor der LNO. Außerhalb Lettlands hat er in Russland, Finnland, Schweden, Island, Kanada, Mexiko, Israel, Estland u.a. gearbeitet. Seine Kompositionen sind gekennzeichnet durch eine intensive musikalische Sprache und Ausdruckskraft, wobei eine zeitgenössisch romantische Lesart dominiert. Das wurde mit der „Valentina“, die erst am 5. Dezember hier ihre Uraufführung erlebte, auf das Eindrucksvollste dokumentiert. Das Stück handelt von den wesentlichsten Lebensereignissen der legendären Theater- und Filmkritikerin Valentina Freimane im Lettland zwischen 1939 und 1944, also der Zeit vor dem 2. Weltkrieg, zu dessen Ausbruch und während der aufeinander folgenden Besetzungen des Landes durch die Rote Armee der Sowjetunion und dann durch Nazi-Deutschland, sowie die Flucht der Nazis 1944. Valentina Freimane lebt heute in Berlin…

Lesen Sie den Kurzbericht von Klaus Billand

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Die Lettische Nationaloper bei Nacht. Foto: Dr. Klaus Billand

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Schlussapplaus, Ensemble und Leitungsteam. Foto: Dr. Klaus Billand

Neu in unseren Kritiken auch

Theater an der Wien: WEIHNACHTSORATORIUM I – VI – Ballett von John Neumeier

Weihnachtsoratorium Ballett von John Neumeier
Foto: Holger Badekow

Lesen Sie den Bericht von Renate Wagner!

Elīna Garanča als der Rosenkavalier, Foto Bettina Stöss
“Der Rosenkavalier” an der Deutschen Oper Berlin. Elina Garanca als Octavian. Foto: Bettina Stöss

Kurt Rydl, in Wien eher selten als “Ochs” zu erleben, feierte als Einspringer in Berlin einen Triumph. Der Flieger mit Rydl an Bord senkte sich erst eine Stunde vor Vorstellungbeginn auf die Landebahn des Berliner Flughafens

Zum Vorstellungsbericht von Ursula Wiegand
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 SILVESTER MIT DER OPER FRANKFURT

für Freunde der Oper, die schon immer einmal den Jahreswechsel im Haus am Willy-Brandt-Platz verbringen wollten, besteht das Angebot einer Silvesterfeier im Holz- und Wolkenfoyer im Anschluss an die Vorstellung gegen 22.15 Uhr. Für ein Buffet, Getränke und Tanzmusik ist gesorgt, Karten kosten 175 € pro Person.

 Die kulinarischen Köstlichkeiten umfassen von „Hummer Thermidor“ über Hirschrückenfilet und einer Edelfischpfanne bis hin zum Eisbuffet „Karibik“ auch das ein oder andere Glas Taittinger Champagner um Mitternacht. Weitere Informationen zu dem breit aufgestellten Speisenangebot sind hier zu finden: http://www.oper-frankfurt.de/de/page378.cfm?stueck=656&stueckdatum=3036 .

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Wladigeroff Brothers & Band. Foto: Monika Rittershaus

 Nach dem Essen schaffen die Wladigeroff Brothers & Band mit ihrem Programm zwischen Balkanklängen und Jazz die richtige Stimmung, unterstützt von dem aus Christof Loys Frankfurter Fledermaus-Inszenierung bekannten Akkordeonisten Vassily Dück. Zudem werden Mitglieder des Frankfurter Opernstudios erwartet, darunter Jessica Strong (Sopran), Nora Friedrichs (Sopran) und Michael Porter (Tenor).

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Nora Friedrichs. Foto: Wolfgang Runkel

 Und was gibt es vorher zu erleben?

 Eine konzertante Aufführung im Opernhaus präsentiert am letzten Tag des Jahres um 19.30 Uhr mit Die Csárdásfürstin von Emmerich Kálmán (1882-1953) nach längerer Abwesenheit im Frankfurter Spielplan wieder einmal eine Operette. Als unstandesgemäß liebende Titelheldin, die erst nach Überwindung zahlreicher Hindernisse den Mann fürs Leben findet, ist Vida Mikneviciute zu erleben, die musikalische Leitung liegt bei Eun Sun Kim (Karten von 15 bis 115 €).

 Wer den intimeren Rahmen des Bockenheimer Depots schätzt und sich zudem für Barockmusik begeistert, ist zu L’incoronazione di Poppea / Die Krönung der Poppea eingeladen. Die Silvestervorstellung beginnt um 18.30 Uhr. Unter der musikalischen Leitung von Solorepetitor Simone Di Felice und in der Regie von Ute M. Engelhardt gibt die irische Mezzosopranistin Naomi O’Connell ihr Deutschlanddebüt als skrupellose Poppea, die ohne Rücksicht auf Verluste ihren Weg auf den römischen Thron zurücklegt (Karten von 20 bis 70 €).

 Tickets sind bei unseren bekannten Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de  oder im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.
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GRAZ: MUSIKVEREIN FÜR STEIERMARK:MUSIKALISCHE NEUJAHRSGRÜSSE MIT ELINA GARANCA

3. LIEDERABEND

 Do., 8. Jänner 2015 19.30 Uhr, Stephaniensaal (Congress Graz)

Elīna Garanča (Mezzosopran)

 Malcolm Martineau (Klavier)

Zum zweiten Mal in dieser Saison wird Elīna Garanča im Musikverein auftreten. Mit dem renommierten Liedbegleiter Malcolm Martineau wird sie Lieder von Rachmaninow, Duparc und Brahms vortragen. Genießen Sie die einzigartig intime Atmosphäre eines Liederabends mit einer der größten Sängerinnen unserer Zeit. Zu unserer großen Freude wird Elīna Garanča für ihre musikalischen Leistungen und ihre enge Verbundenheit zum Musikverein zum Ehrenmitglied ernannt!

 AUSVERKAUFT! Stehplätze an der Abendkasse erhältlich!

Unbenannt
Elina Garanca. Foto: Paul Schirnhofer

 VORSCHAU:

 Mi., 14. Jänner 2015, 19.30 Uhr, Stephaniensaal

 Julia Fischer Quartett
Werke von Robert Schumann, Dmitrij Schostakowitsch, Ludwig van Beethoven

 Mi., 14. Jänner 2015, 15.00 Uhr, Stephaniensaal
3. Concertino

 BUM BUM CLAP
Das Körper-Trommel Mitmachkonzert

 Do., 15. Jänner 2015, 19.30 Uhr, Stephaniensaal

 Michi Gaigg
L’Orfeo Barockorchester
Zum Neuen Jahr Werke von Joseph Lanner, Ludwig van Beethoven

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SALZBURGER FESTSPIELE: PETER KONWITSCHNY inszeniert Die Eroberung von Mexico anstelle von LUC BONDY

 Die Salzburger Festspiele bedauern mitteilen zu müssen, dass Luc Bondy aus dispositionellen und persönlichen Gründen die Regie von Wolfgang Rihms Die Eroberung von Mexico nicht übernehmen wird. Mit ihm ist auch sein Team (Johannes Schütz, Bühnenbild und Moidele Bickel, Kostüme) von dieser Aufgabe zurückgetreten.

Zugleich freuen wir uns sehr, dass es uns gelungen ist als neuen Regisseur Peter Konwitschny zu gewinnen. Mit der Eroberung von Mexico feiert dieser großartige Künstler auch sein Debut bei den Salzburger Festspielen.

Die Festspiele sind dennoch zuversichtlich, dass die ursprünglich für 2015 vorgesehene Uraufführung der Oper Fin de partie von György Kurtág 2016 wie geplant von Luc Bondy und seinem Team in Szene gesetzt werden wird.

 Wolfgang Rihm, Die Eroberung von Mexico
Musik-Theater nach Antonin Artaud, Libretto von Wolfgang Rihm
Musikalische Leitung: Ingo Metzmacher
Regie: Peter Konwitschny
Solisten: Angela Denoke, Bo Skovhus u.a.

ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Premiere der Neuinszenierung: 26. Juli 2015, 20.00 Uhr, Felsenreitschule
Weitere Vorstellungen 29. Juli, 1., 4. und 10. August

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FOTOS AUS DER PREMIERE “AM BEISPIEL DER BUTTER” VON FERDINAND SCHMALZ


Catrin Striebeck, Jasna Fritzi Bauer. Foto: Barbara Zeininger

Mehr Fotos aus dieser Produktion im Album “Schauspiel, Sprechtheater 19″)

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MÜNCHEN / PHILHARMONIE: PROSIT 2015 – DIE BUDAPESTER OPERETTENGALA ZU NEUJAHR

wie könnte ein neues Jahr schwungvoller beginnen, als mit dem Besuch einer verzaubernden Budapester Operettengala? Und so freut es uns ganz besonders, das legendäre Ensemble des Budapester Operettentheaters am 5. & 6. Januar 2015 mit einem spritzigen neuen Programm in der Münchner Philharmonie begrüßen zu dürfen.

 Große Klassiker der Operettenliteratur aus der „Fledermaus“, der „Csárdásfürstin“ oder dem „Land des Lächelns“ werden von hochkarätigen Musikern und Tänzern stimmungsvoll in Szene gesetzt.

 Es gibt eben musikalische Kunstformen, die eine Dauerkarte im Olymp des Erfolgs haben. Andere kommen und gehen – doch die Operette bleibt.

 Freuen Sie sich auf einen gelungenen Jahresauftakt 2015!

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 AUSSTELLUNG BENEDIKT KOBEL IN DER WIENER ÄRZTEKAMMER

 Unbenannt

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Leopold Museum Header © Leopold Museum

 2015: KUNST-REBELL/INNEN IM LEOPOLD MUSEUM

 SCHIELES WALLY
TRACEY EMIN
DEUTSCHE EXPRESSIONISTEN
PETER SENGL

WALLY NEUZIL – IHR LEBEN MIT EGON SCHIELE
27. FEBRUAR – 1. JUNI 2015

Egon Schiele Kniende mit grauem Umhang  (Wally Neuzil), 1912 © Leopold Museum, Wien, Inv. 2350

Die erste Ausstellung des Jahres widmet sich »Wally«, der Frau an der Seite Egon Schieles, die einem breiten Publikum vor allem durch Schieles Meisterwerk »Bildnis Wally« ein Begriff ist. Mit dieser Ausstellung begibt sich das Museum auf die Spuren des dramatischen Lebens jener Frau, die rund fünf Jahre lang Schieles Modell, Muse und intime Freundin war.

 MEHR ZUR AUSSTELLUNG

 TRACEY EMIN – EGON SCHIELE
WHERE I WANT TO GO
24. APRIL – 14. SEPTEMBER 2015

Tracey Emin, Dolde Grande 1, 2013 © The artist courtesy White Cube © Bildrecht, Wien 2015

Zum erstmal ist in Wien eine umfassende Schau mit mehr als 80 Werken der bedeutenden internationalen Künstlerin zu sehen. Gemälde, Zeichnungen und Installationen Tracey Emins werden durch persönlich von der Künstlerin ausgesuchte und selten gezeigte Arbeiten Egon Schieles aus der Privatsammlung Leopold ergänzt.

 MEHR ZUR AUSSTELLUNG

 FARBENRAUSCH
MEISTERWERKE DES DEUTSCHEN EXPRESSIONISMUS
9. OKTOBER 2015 – 11. JÄNNER 2016

Alexej von Jawlensky Mädchenkopf mit gelbem Turban und gelber Agraffe, um 1912 © Courtesy of Institut für Kulturaustausch, Tübingen

Die große Herbstausstellung präsentiert herausragende Gemälde und Zeichnungen aus der bedeutenden Sammlung des Osthaus Museums in Hagen/Nordrhein-Westfalen. Werke der Brücke-Künstler Ernst Ludwig Kirchner, Otto Mueller, Karl Schmidt-Rotluff, Bilder der Blaue Reiter-Protagonisten Alexej von Jawlensky, Franz Marc sowie Arbeiten von Christian Rohlfs zeigen den Aufbruch der deutschen Avantgarde in die Moderne. Ergänzt wird die Ausstellung durch Arbeiten des Leopold Museum und aus der Privatsammlung Leopold.

 MEHR ZUR AUSSTELLUNG

 SENGL MALT
EINE RETROSPEKTIVE
30. OKTOBER 2015 – 8. FEBRUAR 2016

Peter Sengl, 95 Jahre später Sitz, 2014 © Eigentum des Künstlers

Erstmals ist ein Querschnitt durch das vielschichtige erotisch-ironische Werk des österreichischen Malers Peter Sengl zu sehen, darunter auch neueste Arbeiten. Sengl ist ein fulminanter abgründiger und analytischer Bilderzähler, dem das Wirkliche wirklicher ist als das Traumhafte etwa der Wiener Moderne. Für die Schau im Leopold Museum hat Peter Sengl eine eigene Gemädeserie geschaffen, in denen er sich mit Werken des Museums auseinandersetzt.

 MEHR ZUR AUSSTELLUNG

 Leopold Museum – Privatstiftung
Museumsplatz 1
1070 Wien
Tel/Fax: +43.1.525 70 / 1500
office@leopoldmuseum.org

www.leopoldmuseum.org

www.facebook.com/LeopoldMuseum

 Öffnungszeiten:

Jeden Tag (außer Di) 10 – 18 Uhr
Donnerstag 10 – 21 Uhr
Dienstag geschlossen.

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ORF - Neujahrskonzert 2015: Felix Breisachs ORF-Film zur Pause würdigt 150 Jahre Wiener Ringstraße

Am 1. Jänner, ca. 11.50 Uhr, ORF 2

Wien (OTS) – Neben 650 Jahre Universität Wien und 200 Jahre Technische Universität werden im Rahmen des Neujahrskonzerts 2015, mit dem der ORF traditionell am 1. Jänner das Kulturjahr einläutet (live um 11.15 Uhr in ORF 2, 3sat und Ö1), außerdem 150 Jahre Wiener Ringstraße gefeiert. Diesem würdigen Jubiläum ist auch der ebenso traditionelle ORF-Film zur Konzertpause gewidmet, den diesmal wieder Felix Breisach gestaltet und produziert. Unter dem Titel “Der Boulevard – Die Wiener Ringstraße 1865-2015″ setzt der auf Kulturproduktionen spezialisierte Filmemacher, der für den ORF am Samstag auch die Live-Übertragung der viel erwarteten “Rigoletto”-Premiere aus der Staatsoper inszeniert, den Prachtboulevard eindrucksvoll ins Bild. Noch laufen die Dreharbeiten zu dem rund 25-minütigen Filmporträt, das sich auf die Schönheiten des 5,3 Kilometer langen Straßenzugs mit seinen herrschaftlichen Bauten konzentriert und gleichzeitig Einblick in die Vorbereitungsarbeiten zum Neujahrskonzert 2015 gibt. Die Produktion ist bereits Felix Breisachs elfter Beitrag in der 24-jährigen Geschichte der “Pausenfilme” (neun hat er selbst inszeniert, zwei weitere ausschließlich produziert).

Felix Breisach: “Ungewöhnliche Perspektiven, wunderschöne Impressionen!”

In seinem neunten Film als Regisseur verspricht Felix Breisach “wunderschöne Impressionen der Wiener Ringstraße von praktisch allen relevanten Gebäuden, oft aus ungewöhnlichen Perspektiven. Wir fahren auch mit Musikern in einer alten Tramway am Ring spazieren, während diese Kompositionen aus dem ‘Rosenkavalier’ sowie Gipsy-Musik spielen.” Auch wenn Breisach den Neujahrskonzert-”Pausenfilm” jetzt zum elften Mal zu verantworten hat, ist auch die diesjährige Produktion mehr als nur eine einfache Fingerübung. “Es geht wie immer darum, Geschichten nonverbal zu erzählen. Das ist die Herausforderung, denn hier ist Musik kein begleitendes Element, sondern hier erzählt allein die Musik die Geschichte. Diese hier will vor allem dem internationalen Publikum sagen: Kommt nach Wien, hier gibt es den schönsten Boulevard der Welt!”, erklärt der Filmroutinier, der sich kürzlich mit der erfolgreichen ORF-Koproduktion “Der Anständige” über Heinrich Himmler auch im Dokumentarfilm-Genre als Produzent bewiesen hat. Ob er unter “seinen” bisherigen Filmen zur Konzertpause auch einen Favoriten hat? “Jeder der Filme ist ein optisches Erlebnis für sich, aber der über meine Heimatstadt Graz als Europas Kulturhauptstadt 2003 ist der emotional wichtigste gewesen”, sagt der Steirer.

Seit 1992 präsentieren “Pausenfilme” Österreich von der besten Seite

Seit 1992 werden die ORF-Filme zur Konzertpause gemeinsam mit dem “Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker” international vertrieben. Mit dem Anliegen, Österreich mit seinen Kulturschätzen und Naturgütern in der ganzen Welt von der besten Seite zu zeigen, präsentieren die Produktionen jedes Jahr einen besonderen Zugang. Jubiläen und Anlässe wie das Mozartjahr 2006, Kulturhauptstadt Graz 2003 und Linz 2009 (beide gestaltet von Felix Breisach) oder die Fußball-EM 2008 standen ebenso im Zentrum wie die heimischen Nationalparks, das österreichische Weltkulturerbe (ebenfalls beide Regie Breisach), die singenden Botschafter unseres Landes – die Wiener Sängerknaben oder das Land Niederösterreich (produziert von Felix Breisach Medienwerkstatt). Im Vorjahr gestaltete und produzierte Breisach einen “Backstage”-Film zum “Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker” als eine der wichtigsten österreichischen Identitätsstifter und internationalen Kulturvermittler des Landes.

Mehr zum Inhalt von “Der Boulevard – Die Wiener Ringstraße 1865-2015″

Am 1. Mai 1865, also vor 150 Jahren, hat Kaiser Franz Joseph offiziell die Wiener Ringstraße eröffnet. In einer Bauzeit von mehr als 50 Jahren entstand der Prachtboulevard, der bis heute seinesgleichen in der Welt sucht. Zwischen den prachtvollen Palais des Großbürgertums entstanden Bauten kaiserlicher Repräsentation wie z. B. die Staatsoper, das Burgtheater oder das Kunst- und Naturhistorische Museum. Parallel dazu wurden Bauten errichtet, die dem neuen demokratischen Selbstverständnis der Bevölkerung entsprachen wie das Parlament oder das Rathaus. Cafés und prachtvolle Parkanlagen prägen das Erscheinungsbild der Ringstraße. Und selbst jener Teil, der oft nicht zum klassischen Ring gezählt wird – der Franz-Josefs-Kai – hat sich zu einer modernen urbanen Lokalszene entwickelt.

Felix Breisach zeigt in seinem Film die Schönheiten sowie das pulsierende Leben des “schönsten Boulevards der Welt” und gleichzeitig bietet er einen Einblick in die Vorbereitungsarbeiten des Neujahrskonzerts 2015. Denn einige Gebäude der Ringstraße sind Schauplatz des wohl berühmtesten Konzerts der Welt: wie zum Beispiel der Wiener Musikverein, die Universität Wien und auch die Wiener Staatsoper, in der immer die Probenarbeiten des Wiener Staatsballetts stattfinden. Musik von Strauss, Mozart und Debussy bis hin zum argentinischen Tango, dargeboten von Ensembles der Wiener Philharmoniker, untermalen diese Flut an Bildern und Impressionen.

“Der Boulevard – Die Wiener Ringstraße 1865-2015″ ist eine Koproduktion der Wiener Philharmoniker und des ORF, hergestellt von Felix Breisach Medienwerkstatt.

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