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Konzertkritik 132. Konzert der Harmonia Classica, am 26. November 2011, Deutschordenskirche, Wien 1

Dieses Konzert der Harmonia Classica stand unter dem Motto „Stimmungsvoller Adventbeginn“ und fand in der Deutschordenskirche statt.
Das Konzert brachte eine breite Auswahl an vorweihnachtlichten Arien von den bekannten Komponisten Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven (Die Himmel rühmen), Giuseppe Giordani, Georg Friedrich Händel (Messias), Joseph Haydn (Schöpfung) und Wolfgang Amadeus Mozart (Ave Verum), die vom Tenor Alexander Blechinger mit seiner abwechslungsreichen Interpretationskunst stimmungsvoll präsentiert wurden.
Von den zeitgenössischen Komponisten waren Eberhard Böttcher mit seinem lyrischen Andante cantabile für Horn (von seiner Tochter Marit einfühlsam gespielt) und Orgel, Walter Scharf mit vier schönen Liedern zur Weihnachtszeit und Alexander Blechinger mit „Im Wald“ und „Kiew-Bidler“, zwei Stücken für Horn und Orgel, zwei Solostücken für Violine (vor allem hervorzuheben „Die Stille Nacht Variationen“), hervorragend präsentiert von Yuliya Lebedenko, und dem romantischen „Braut-Kirchenwalzer“ vertreten.
Nicht zu vergessen die Organistin Hikaru Yanagisawa, die einen großen Anteil am Gelingen des Konzerts hatte, da sie den Sänger und die Instrumentalisten stets sehr gekonnt begleitete. Sehr gut passten auch die zwischen den Musikstücken gelesenen Texte der Dichterinnen Gerty Ederer, Ingrid Heinisch und Margit Margreiter, vom Schauspieler Sebastian Blechinger sehr ausdrucksstark gesprochen, ins Programm.
Vom Publikum wurden mehrmals die ausgezeichnete Mischung aus neuer und alter klassischer Musik und Texten lobend erwähnt. Das stimmungsvolle Adventkonzert klang mit dem bekannten Volkslied „O Heiland reiß die Himmel auf“ sehr besinnlich aus.
Eva Kaufmann |
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