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MARISS JANSONS‘ BRAHMS-ZYKLUS komplett!

Mariss Jansons und das Symphonie-Orchester des Bayerischen Rundfunks:

JOHANNES BRAHMS 2/3 – BR-KLASSIK 900111 Hybrid SACD

Symphonie Nr. 2 D-Dur, op. 73

-         Live-Aufnahme, München, Herkulessaal 16./17.03.2006

Symphonie Nr. 3 F-Dur, op. 90

-         Live-Aufnahme, Wien, Goldener Saal des Musikvereins, 16.01.2010

 

JOHANNES BRAHMS 1/4 – BR-KLASSIK 900112 Hybrid SACD

CD1: Symphonie Nr. 1 c-Moll,  op. 68

-         Live-Aufnahme, München, Herkulessaal der Residenz 30./31.10.2007

CD2; Symphonie Nr. 4 e-Moll, op. 98

-         Live-Aufnahme, München, Herkulessaal der Residenz, 6.-10.02.2012

 

Nach der Veröffentlichung der Symphonien Nr. 2 und 3 vervollständigt nun eine Doppel-CD mit Konzermitschnitten der 1. und 4. Symphonie den Brahms-Zyklus des Symphonieorchesters unter der Leitung von Mariss Janons.

Ganze 14 Jahre benötigte Johannes Brahms für die Vollendung seiner 1. Symphonie. Hart erarbeitet am großen Vorbild Beethoven geht Brahms jedoch in seiner motivischen Ökonomie noch weiter: Wie er alle Themen im ersten Satz aus einem motivischen Kern entwickelt – und dabei selbst die Begleitstimmen erfasst – ist neuartig. Bis hin zum befreienden und als Liebesgruß an Clara Schumann gerichteten Alphorn-Thema, durchzieht diese motivisch-kontrapunktische Arbeit alle weiteren Sätze dieser Symphonie. - Reminiszenzen an Beethoven hören wir auch noch in seiner 4. Symphonie. Die von einer Bach Kantate “geborgte” Passacaglia im Finale des vierten Satzes wirkt zunächst rückwärtsgewandt. Dabei hat Brahms damit symphonisches Neuland betreten. Der als konservativ verschriene Brahms wird damit noch einer kommenden jungen Generation von Komponisten kreative Impulse geben.

Nicht einmal zwei Monate sind vergangen, als Maestro Mariss Jansons im Februar 2012 mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks die 4. Symphonie im Münchner Herkulessaal aufnahm. Nach der gefeierten Veröffentlichung der 2. und 3. Symphonie im vergangenen Jahr liegt mit dieser Doppel-CD nun der erste komplette Zyklus der Symphonien von Johannes Brahms unter dem Dirigat von Mariss Jansons vor.  (BR Klassik)

 

 

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DANIEL BEHLE, Tenor – Richard Strauss Lieder

 

  DANIEL BEHLE, Tenor – Richard Strauss Lieder

Oliver Schnyder, Piano – Capriccio 5110

Daniel Behle hat bereits eine Reihe von Lied-CDs aufgenommen, nun also Richard Strauss.

Möglicherweise passt sein Tenor zu Schubert und Schumann etc. besser als zu Richard-Strauss-Liedern. Behles lyrischer Tenor erinnert stark an Anton Dermota (mit einer Prise Peter Schreier); mit knalliger Höhe, aber manchmal etwas „gaumig“. Sagen wir, es ist wieder einmal die berühmte Geschmackssache, ob einen dieses Timbre anspricht oder nicht.   Behle ist sicherlich ein gepflegter Stilist im Sinne der alten Liedgesangsschule. Wer diesen Stil bevorzugt, ist mit dieser CD gut bedient. Mich persönlich sprechen freiere, ungekünsteltere Interpretationen – gerade bei Richard Strauss – mehr an.  -  Am Piano begleitet versiert Oliver Schnyder, wie schon bei Behles erster Lied-Einspielung.

DZ

 

 

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EMI meldet Neues und Wiederaufgelegtes

 

  VILDE FRANG – Violinkonzerte TSCHAIKOWSKY/NIELSEN - CD 6025702 – 01.06.2012

Vilde Frang, Violine * Danish Radio Symphony Orchestra * Eivind Gullberg Jensen

 

  MARTHA ARGERICH & Friends: Live From Lugano 20 – CD 6447012 – 25.05.2012

Komponist: Various
Mitwirkende: Martha Argerich, Renaud Capuçon, Alissa Margulis, Gautier Capuçon, Julian Steckel, Yan Levionnois, Sergio Tiempo, Cristina Marton, Lilya Zilberstein, Denis Kozhukhin, Giorgia Tomassi, Carlo Maria Griguoli, Alessandro Stella, Dora Schwarzberg, Lucia Hall

 

  HJ LIM – Ludwig van BeethovenSämtliche Klaviersonaten – CD 4649522 – 25.05.2012

HJ Lim, Klavier

 

    INSPIRATION – Diva: Soprano Festival – CD 3271382 – 18.05.2012

Komponist: Bellini/Donizetti/Rossini/Puccini
Mitwirkende: Maria Callas * Montserrat Caballé * Edita Gruberova * Barbara Hendricks * Anna Moffo * Ruth Ann Swenson * Ghena Dimitrova * Mirella Freni * Renata Scotto * Beverly Sills * div. Orchester & Dirigenten

 

  INSPIRATION – Maurice André: A Portrait – CD 6217632 – 18.05.2012

Komponist: Haydn/Telemann/Albinoni/Marcello

Mitwirkende: Maurice André, Trompete * Jane Parker-Smith, Orgel * Alfred Mitterhofer, Orgel * London Philharmonic Orchestra * Jesus López-Cobos * u.a.

 

  INSPIRATION – Rapsodie espagnole: Best-Loved Spanish Classics – CD 3271372 – 18.05.2012

Komponist: Bizet/Lalo/Massenet/Ravel/Rodrigo
Mitwirkende: Anne-Sophie Mutter, Violine * Ulf Hoelscher, Violine * Angel Romero, Gitarre * Berliner Philharmoniker * The Philadelphia Orchestra * Orchestre de Paris * Münchner Rundfunkorchester * Herbert von Karajan * Mariss Jansons * Wolfgang Sawallisch * Louis Frém

 

  INSPIRATION – Tanz der Zuckerfee: Dance Classics For Kids – CD 3271352 – 18.05.2012

Komponist: Various
Mitwirkende: Philharmonia Orchestra * Royal Philharmonic Orchestra * London Symphony Orchestra * André Previn * John Lanchberry * u.a.

 

 

 

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NEUES und INTERESSANTES auf dem CD-Markt

  – Erscheinungshinweise und Tipps:

 

   Gioachino Rossinis  STABAT MATER in glanzvoller Präsentation

EMI 6 40529 2

Antonio Pappano am Pult des ausgezeichneten Orchestra e Coro dell’Academia Nazionale di Santa Cecilia, die Solisten vom absolut Feinsten: Anna Netrebko, Joyce di Donato, Lawrence Brownlee und Ildebrando D’Arcangelo – besser geht’s kaum! – Empfehlenswert!

DZ

 

 

   BACH to JAZZ –

Caroline Adomeit, Violine

CD – OC 834

J.S. Bach: Partita für Violine solo in E-Dur BWV 1006

J. Brahms: Ungarischer Tanz Nr. 9

P. Tschaikowsky: Russischer Tanz aus Schwanensee

E. Ysaÿe: Mazurka

P. de Sarasate: Introduction und Tarantella

V. Monti: Czardas

u.v.a. mehr

Aufnahme 10/11 in der Musikhochschule München

Caroline Adomeit, Violine

Julian Riem, Klavier

Caroline Adomeit hat hier eine kleine musikalische Liebeserklärung zusammengestellt. Vor allem an „ihr“ Instrument: die Violine.

Für sie gibt es kaum Grenzen, daher finden sich auf dieser Aufnahme neben Bachs Partita auch ausgefallenere Stücke wie Ysayes Mazurka oder der Czardas von Monti, oder auch der kesse Tango „La Cumbarsita“, sowie Musik von Duke Ellington und Paul Desmonds „Take five“. Bei den Letzten werden Adomeit und Riem vom Schlagzeuger Thomas Hastreiter unterstützt.

Das Strad Magazine äußerste sich bereits äußerst löblich über die Künste von Caroline Adomeit: „An uneven programme does little to hide the obvious skills of a young fiddler.“

Adomeit zu diesem Programm: Es hat mir große Freude gemacht, für meine erste Liebe, meine Violine, einige Stücke selbst zu arrangieren.

Spaß haben mit der jungen Geigerin – why not…

DZ 

 

 

  George Gershwin: PIANO CONCERTO / SECOND RHAPSODY / I GOT RHYTHM VARIATIONS (Weiss, Buffalo Philharmonic, Falletta) – Naxos NBD0025

Das Concerto in F von George Gershwin war die Antwort auf Anfragen nach einem ‘richtigen Konzert’ nach dem Erfolg der Rhapsody in Blue.

Ursprünglich beabsichtigt als Musik für einen Film, beschreibt seine fröhliche Rhapsodie Nr. 2 das geschäftige Stadtbild von Manhattan während seiner Entstehung.

Seine Girl Crazy/I Got Rhythm Variations waren die letzte Vollpartitur des Komponisten.

Pianist Orion Weiss ist einer der am meisten beachteten Solisten seiner Generation junger amerikanischer Musiker. Er wird begleitet vom Buffalo Philharmonic Orchestra unter JoAnn Falletta.

Die vorher schon als normale CD bei Naxos erhältliche Einspielung, wird hier als Audio-Blu-ray-Disc präsentiert. Diese dts-HD- Master-Audio-Blu-ray-Disc stellt nun den derzeit modernsten technischen Fortschritt auf der heimischen Anlage dar. Kommt ganz eindrucksvoll, wenn man’s mal so richtig rauschen lassen will…

DZ

 

2 x WAGNER – alt + neu:

 

   Richard Wagner – GÖTTERDÄMMERUNG – Flagstad, Svanholm, Fjelstad – Norwegischer Rundfunk 1956 – Naxos 8.112066-69

Im Januar 1956 produzierte der Norwegische Rundfunk eine fast komplette Aufnahme von Götterdämmerung, in den Hauptrollen Kirsten Flagstad und Set Svanholm, dirigiert von Øivin Fjeldstad. Trotz der Möglichkeit, eine Neuaufnahme in Wien zu machen, bestand die Flagstad auf der Veröffentlichung dieser Aufnahme. Die meisten fehlenden Teile wurden ergänzt und das Resultat war die erste kommerzielle Gesamtaufnahme dieses Werkes auf Platten. Flagstad, die große Wagnersängerin, ist glänzend bei Stimme, und Svanholm beweist sich als würdiger Partner. Deshalb bleibt diese Aufnahme ein Meilenstein in der Wagnerinterpretation. (Naxos)

 

   Richard Wagner – SIEGFRIED – Frankfurt 2011

4 CD – OC 937

Lance Ryan • Peter Marsh • Terje Stensvold

Jochen Schmeckenbecher • Magnús Baldvinsson

Meredith Arwady • Susan Bullock • Kateryna Kasper

Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Sebastian Weigle, Dirigent

Ende Januar hat die Oper Frankfurt den „Ring des Nibelungen“ mit der Götterdämmerung komplett abgeschlossen. OehmsClassics ist stolz, schon jetzt den Siegfried aus dem Oktober 2011 auf den Markt zu bringen, die Götterdämmerung wird im Juni folgen. Einhellig begeistert waren Publikum und Presse von der überragenden musikalischen Leistung des Orchesters und der Sänger unter dem Dirigenten Sebastian Weigle. - Die CD Box erscheint wieder in gewohnter luxuriöser Aufmachung. Dazu gehören ausführliche Werktexte des Frankfurter Dramaturgen sowie das komplette Libretto in deutscher und englischer Sprache. (Oehms)

 

TSCHECHISCHES:

 

   Petr Eben: OKNA – LANDSCAPES OF PATMOS – CONCERTO NO. 2 for Organ and Orchestra

CD – OC 420

Gunther Rost, Orgel

Tine Thing Helseth, Trompete

Babette Haag, Schlagwerk

Bamberger Symphoniker • Gabriel Feltz, Dirigent

Petr Eben (* 22. Januar 1929 in Žamberk; † 24. Oktober 2007 in Prag) gilt als einer der führenden zeitgenössischen Komponisten der Tschechischen Republik. Mit seinen Orgelwerken beschreitet der Komponist neue Wege in der Spieltechnik, der Klanggestalt und der Thematik. Sein Bestreben ist es, in seinen Werken den Hörern eine Botschaft zu vermitteln, durch Kommentare oder – wie im zweiten Orgelkonzert – durch ein der Partitur vorangestelltes Motto. Formale Klarheit und Verständlichkeit stehen dabei im Vordergrund. Seine Musik ist von freier Tonalität geprägt, welche aber immer auch tonale Abschnitte enthält. - Für diese CD konnte Gunther Rost zwei berühmte Gäste gewinnen: Tine Thing Helseth (Trompete) und Babette Haag (Schlagwerk). (Oehms)

Bereits die Oehms-CD mit Petr Ebens „Symphonia Gregoriana“ konnte begeistern – OC 643 (DZ)

 

 

   Leoš Janacek: TARAS BULBA / LACHIAN DANCES / MORAVIAN DANCES, Warschauer Philharmonie, Antoni Wit

Naxos 8.572695

Leoš Janáček war eine Autorität in seiner heimischen Volksmusik, und die Lachian- und Moravian-Tänze sind ein Beispiel dieser Kultur und Traditionen. Basierend auf dem historischen Roman von Gogol, zeichnet Janáčeks begeisternde Orchesterrhapsodie „Taras Bulba“ drei dramatische Episoden aus dem gewaltsamen Leben des Kosaken-Führers nach, in der triumphierenden Vorhersage der Befreiung kulminierend. Diese Ausgabe folgt der mit Jubel begrüßten Warschauer Aufnahme von Antoni Wit mit Janáčeks „Glagolitischer Messe“ und „Sinfonietta“ (8.572639). (Naxos)

 

 

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FLAGELLO CONDUCTS FLAGELLO – Eine Entdeckung!

 Die amerikanischen Flagello-Brüder:

  NICOLAS FLAGELLO, der Komponist u. Dirigent, * 15. März 1928 in New York City, † 16. März 1994 in New Rochelle. Nicolas Flagello wurde in New York City in eine Familie mit großer Musiktradition geboren. Sein Bruder Ezio Flagello wurde Bassist, der sehr erfolgreich an der Metropolitan Opera sang. - Erste Aufnahmen von Flagellos Werken stammen aus den frühen 1960er Jahren. Sein Werk umfasst viele Kompositionen in fast allen Gattungen. Den Höhepunkt seines Schaffens erreichte er mit seinem Oratorium, The Passion of Martin Luther King (1968), welches im Jahr 1974 uraufgeführt wurde. Nicolas Flagello war einer der letzten Komponisten mit einer unverwechselbaren Ausdrucksweise, die ganz auf den Prinzipien und Techniken der europäischen Spätromantik basierten. In der Mitte der 1980er Jahre wurde seine Karriere jäh unterbrochen durch eine degenerative Erkrankung. Er starb in New Rochelle, NY am 16. März 1994.

  EZIO FLAGELLO, der Opernsänger, Bass, * 28. Januar 1931 in New York; † 19. März 2009 in Palm Bay, Florida. Ezio Flagello studierte an der Manhattan School of Music und an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom. Er spezialisierte sich auf das italienische Fach. Er debütierte 1955. An der Metropolitan Opera in New York sang Flagello von 1957 bis 1984. Er begann mit kleinen Rollen und übernahm zunehmend das große Bassfach. Flagello trat international erfolgreich auch in Europa auf. 1987 beendete er seine Karriere. Er war verheiratet mit der Schriftstellerin Anna Mione, mit der er vier Kinder hatte. Er starb in seinem Haus in Palm Bay, Florida.

  

Nicolas Flagello – PASSION OF MARTIN LUTHER KING (Originalversion 1968)

Texte von Martin Luther King/Lateinische Liturgie – Naxos 8.112065

Ein eindrucksvolles großes Oratorium für Bass-Bariton, Chor, Orgel und Orchester, in seiner Monumentalität geeignet für riesige Kirchenräume oder Konzerthallen. –

Diese Weltpremiere der Originalfassung wurde 1969 in London aufgenommen, mit Ezio Flagello als Solist, den Ambrosian Singers (die hier in den Sopranen ungewöhnlich unruhig klingen), Leslie Pearson an der Orgel und dem London Philharmonic Orchestra; Dirigent ist Nicolas Flagello.

Des Weiteren auf dieser CD: Nicolas Flagellos Komposition „L’INFINITO“ (1956 – Text Giacomo Leopardi) sowie 6 Lieder „THE LAND“ (Texte von Alfred, Lord Tennyson). Bei diesen, in Rom 1962 entstandenen Aufnahmen wird Ezio von den Musici di Firenze begleitet, am Pult wieder sein Bruder Nicolas.

Eine Entdeckung wert! – Es muss nicht immer Bach sein….

DZ

 

 

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METROPOLITAN OPERA-SERIE – 7 neue Auflagen / Info

 

METROPOLITAN OPERA-SERIE - Am 4. Mai erscheinen weitere sieben CDs der Reihe von Sony Classical

 

Bizet: Carmen (2 CDs) Bestell-Nr.: 88697961892

Rise Stevens, Richard Tucker

Metropolitan Opera Orchester & Chor, Fritz Reiner

Aufnahmedatum: 16.02.1952

 

Donizetti: La Fille du Regiment (2 CDs) Bestell-Nr.: 88697961912

Lily Pons, Salvatore Baccaloni, Irra Petina

Metropolitan Opera Orchester & Chor, Gennaro Papi

Aufnahmedatum: 28.12.1940

 

Offenbach: Les Contes d’Hoffmann (2 CDs) Bestell-Nr. 88697961902

Rise Stevens, Richard Tucker, Roberta Peters, Lucine Amara

Metropolitan Opera Orchester & Chor, Pierre Monteux

Aufnahmedatum: 03.12.1055

 

Leoncavallo: Pagliacci / Mascagni: Cavalleria Rusticana (2 CDs) Bestell-Nr. 88691909992

Eileen Farrell, Franco Corelli

Metropolitan Opera Orchester & Chor, Nello Santi

Aufnahmedatum: 11.04.1964

 

Donizetti: L’Elisir d’Amore (2 CDs) Bestell-Nr.: 88691909912

Carlo Bergonzi, Roberta Peters, Frank Guarrera, Fernando Corena

Metropolitan Opera Orchester & Chor, Thomas Schippers

Aufnahmedatum: 05.03. 1966

 

Verdi: Ernani (2 CDs) Bestell-Nr.: 88691909962

Carlo Bergonzi, Leontyne Price, Cornell MacNeil, Giorgio Tozzi

Metropolitan Opera Orchester & Chor, Thomas Schippers

Aufnahmedatum: 01.12. 1962

 

Verdi: Luisa Miller (2 CDs) Bestell-Nr.: 88691909942

Montserrat Caballe, Richard Tucker, Sherrill Milnes, Ezio Flagello, Giorgio Tozzi

Metropolitan Opera Orchester & Chor, Thomas Schippers

Aufnahmedatum: 17.02.1968

 

 

 

 

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Johann Joseph Fux: KAISERREQUIEM

 

   Johann Joseph Fux: KAISERREQUIEM – Ernste, schöne Leich

 Musica Fiata – La Capella Ducale – Roland Wilson / Deutsche Harmonia Mundi – SONY Music 86979159972

“Der Tod, das muß ein Wiener sein” hieß eines der berühmtesten Lieder Georg Kreislers und beständig hält sich das Klischee des eher schwarzhumorigen Verhältnis der Donaumetropole mit dem Ableben, “eine schöne Leich” eben. Für Kontemplatives scheint da vordergründig wenig Raum. Das war im Zeitalter des Hochbarock kaum anders. Pompöse Feste und Opernaufführungen sorgten für die Zerstreuung am Hofe. Führende Gestalt des Wiener, ja des Habsburger Musiklebens war ab 1702 “Hofcompositeur” Johann Joseph Fux (1660-1741), der 1711 zum Musikdirektor am Hof avancierte – eine der angesehendsten Posten seiner Zeit. Werk und Person des Meisters aus der Steiermark sind heute fast in Vergessenheit geraten. Bekannt ist er vor allem durch sein musiktheoretisches Hauptwerk “Gradus et Parnassum” über die Kontrpunktik im Stile Pierluigi da Palestrinas. 1720 komponierte Fux anläßlich der Trauerfeierlichkeiten für die Kaiserwitwe Eleonore, das vorliegende “Kaiserrequiem”. Im damalig modischen, von Fux geprägten “stylus mixtus”, dem “vermischten Stil” gehalten, zieht der Habsburger Musikdirektor alle Register seiner Kunst. Das Werk nimmt durch den Abwechslungsreichtum und Vielschichtigkeit der Stile für sich ein: Tradierte Kontrapunktik steht neben üppig auftrumpfenden Harmonien und Dissonanzen. Stupende Instrumentaleffekte lassen das Werk zu einem seltenen Juwel dieser Literatur reifen. Ein besonders edles Beispiel ist das konzertierende Duett zwischen Altus und Posaune. Die vorliegende Aufnahme des Gesangsensembles “Musica Fiata” und der “Capella Ducale” unter Roland Wilson legt dafür ein beredtes Zeugnis ab. Die aus neuentdeckten Partituren und Stimmsatz Kopien erstellte Fassung Wilsons läßt uns das “Kaiserrequiem” in neuem Glanz erscheinen und nimmt uns mit auf eine hochinspirierte Zeitreise in die Musikwelten des Hochbarock. Die Aufnahme besticht zum einen durch ihre stilistische Strenge und die kontemplative Ruhe, die dem Anlaß der Messe aufs Tiefste unterstreicht. Dem Zuhörer sei aber anempfohlen sich konzentriert auf Werk und Interpretation einzulassen und die Musik auf sich wirken zu lassen. Ein” mal eben” Querhören wird der vorzüglichen Aufnahme nicht gerecht. Mut zum Abschalten und zur Kontemplation werden belohnt durch ein einzigartiges Musikerlebnis. Lesenswert ist der sehr informative Einführungstext des musikalischen Leiters Roland Wilsons.

Dirk Altenaer

 

 

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INGRID MARSONER – Klavierkonzerte von HUMMEL und BEETHOVEN

  KLAVIERKONZERTE VON HUMMEL UND BEETHOVEN

-  mit Facettenschliff – Gramola 98938, Stereo DDD

Klaus Maria Brandauer hat sich die junge Dame als Begleiterin am Klavier ausgewählt. Nein, er singt nicht. Sie begleitet ihn des öfteren bei seinen Rezitationsabenden. Und Brandauer findet feine Worte für INGRID MARSONER: “Ich las – sie spielte am Klavier. Das Publikum war hingerissen von ihrem inspirierten Spiel, von ihrer Ausdrucksstärke und Bühnenpräsenz”. Und weiter mit Hochachtung: “Für mich ist Ingrid Marsoner eine tolle Musikerin, die sich völlig ihrer Kunst hingibt und mit dem Werk förmlich verschmilzt Ich schätze sie als einfühlsame Pianistin, als expressive Künstlerin und als außergewöhnlichen Menschen.”

Also, was darf man da zu den Worten unseres Bühnenlieblings noch hinzufügen? Auf Ingrid Marsoners neue CD hinweisen. Ihre Einspielung Nr. 3. Nach Schubert-Sonaten und Bachs “Goldberg-Variationen” pur folgt nun eine reizvolle Klassiker-Kombination: Ludwig van Beethovens 1. Klavierkonzert gepaart mit dem Klavierkonzert Nr. 2 von Johann Nepomuk Hummel. Vom Schweizer Orchestre Symphonique Bienne unter dem harmonisch mitgehenden THOMAS RÖSNER flexibel und mit reifer, abgerundeter Klangkultur assistiert. Der zu seiner Zeit hochberühmte Klaviervirtuose Hummel (1778 – 1837) war Schüler von Mozart, Salieri, Albrechtsberger. Seine 9 Opern sind vergessen; noch nicht ganz aber seine “Ausführliche theoretisch-practische Anweisung zum Piano-Forte-Spiel”, 1828. Mit durchaus persönlichem, von Mozart ausgehenden und in romantischem Gefilde aufblühenden Stil, besticht Hummels eigenes Schaffen durch echte kompositorische Meisterschaft. Schön zu hören, stets abwechslungsreich an klanglichen Raffinessen und verziert mit reicher Ornamentik. Marsoners Interpretationen, reich an emotionalem Gehalt, besonders beeindruckend mit extremen Gespür für die vielfältigsten Stimmungswechsel wie für subtile Übergänge, kann da voll punkten. Das Musizieren mit so facettenreichem Anschlag wirkt dabei immer natürlich, klar, immens ausdrucksvoll, kann aber auch energiegeladen zu explosiven Momenten führen.

Solchen exzellenten Musikern aus Österreich – unsere musikalische Lyrikerin hat ihre Wurzeln, wie auch Brandauer, in der Steiermark – sollten im eigenen Land mehr die Stange gehalten werden. Marsoner – von Wiener Musikverein über die Philharmonie Kiev, das Performing Art Centre Shanghai und die New Yorker Carnegie Hall bis zu den Favelas in Rio de Janeiro bereits unterwegs – sieht sich in Österreich von ORF und den Medien sehr gefördert. “Man muss den eigenen Weg gehen, darf sich dabei ja nicht entmutigen lassen”, betont sie. “Trotz der in diesen Tagen finanziell heiklen und beinharten Situation verstehen es gute Veranstalter, sehr anspruchsvolle Werke in ihre Programme aufzunehmen. Dann kann sehr wohl eine fruchtbare Zusammenarbeit mit schönen Projekten entstehen.” Überzeugend hier von Marsoner und Rösner und dem vorzüglichen Schweizer Klangkörper mit besonders feiner Musikalität demonstriert.

Meinhard Rüdenauer

 

 

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CORELLI und FRICK – 10-CD-Schatzkästlein!

 

Membran und seine 10-CD-Boxen großer Sänger der Vergangenheit:

  Hatten wir vor einiger Zeit über die Box mit dem Bariton Josef Metternich berichtet, so liegen uns nun zwei weitere solcher Schatzkästlein vor:

 

  GOTTLOB FRICK – König und Komödiant

LC 12281/233364

„Einmalig“ – ein Begriff, häufig missbraucht, hier jedoch aufs I-Tüpferl zutreffend. Gottlob Frick hatte den schwärzesten Bass aller (uns bekannter) Zeiten. Kaum, dass es bei irgendeinem Nachfolger Ähnlichkeiten zu diesem urigen Timbre zu registrieren gäbe, und wenn, dann höchsten in sporadischen Momenten.

Groß war diese schwarze, urige Stimme, passend knorrig hart in Rollen wie Wagners Hagen, der heute noch auf einen adäquaten Nachfolger wartet (Groissböck wäre da vielleicht auf dem rechten Wege). Aber Frick konnte sein Organ auch in samtweiche Bahnen lenken, etwa bei König Philipps „Sie hat mich nie geliebt“ aus Verdis Don Carlos.

Auf CD 1 finden sich Lortzing (van Bett!!!), Nikolai (was für ein „Büblein klein an der Mutterbrust“!!!) Beethoven (Rocco/Fidelio) – CD 2 bringt Mozart und Pfitzner – CD 3 -5 zeigen höchst eindrucksvolle Kostproben von Fricks Wagnerpartien – CD 6 Wagner (Gurnemanz!), Weber, Wolf, Goetz, Flotow, Cornelius – CD 7 Halévy, Thomas, Auber, Meyerbeer (Piff-paff-Arie), und Donizettis Lucia-Sextett (mit Köth als Lucia) – CD 8 ist ausschließlich Giuseppe Verdi gewidmet (Carlo, Forza, Simone) – CD 9 Rossini (Verleumdungsarie), Puccini (Mantelarie), und nochmals Verdi (Rigoletto, Vespri, Aida) – CD 10 Smetana, Rossini, Orff, Dvorak und Tschaikowsky (Gremin-Arie).  (DZ)

 

  FRANCO CORELLI – Power and Beauty

LC 12281/233385

Auch Franco Corellis Power-Tenor war einmalig in seiner ganz persönlichen Färbung und seinem stets vibrierend leidenschaftlichen Ton, seinem „Squillo“, den knallig strahlenden Höhen. Corelli war für Stimmpuristen manches Mal ein Gräuel, für den leidenschaftlichen Opernfreund, der es noch schätzte, wenn sowohl auf der Bühne als auch im Publikum „Rotz und Wasser“ geheult werden durfte, war dieser attraktive Kerl ein Quell der Wonne.

CD1-4 ist Corellis reichhaltigem Verdi-Repertoire gewidmet – CD 5 Leoncavallo, Mascagni, Boito, Giordano und Puccini – CD 6-7 Puccini – CD 8 Giordano und Cilèa (Adriana Lecouvreur mit Olivero und Simionato!!) – CD 9 Massenets Werther und Bizets José – CD 10 Donizetti, Händel (…) und Bellini (Norma mit Cerquetti!).

Wie bei all diesen Boxen sind viele der Liveaufnahmen besonders auch durch die illustren Partner von besonderem Interesse, bei Corelli etwa Simionato, Olivero, Cerquetti, Milanov u. v. m. - Man darf sich schon aufs nächste Schatzkästchen freuen!

DZ

 

 

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GLOGAUER LIEDERBUCH – Śpiewnik Głogowski

Oehms meldet:

   GLOGAUER LIEDERBUCH – Śpiewnik Głogowski (um 1480)  >>  die nacht die wil verbergen sich –

 

Das Programm der vorliegenden CD lässt die

geistliche und weltliche Musikpflege im

Schlesien der Spätgotik wieder lebendig

werden. Diese meisterhafte und innige Musik

einer Epoche zwischen dem auslaufenden

Mittelalter und der sich schon längst anhebender

Renaissance stammt aus keinem der großen

damaligen Musikzentren, sondern aus einer

äußerst fruchtbaren Kulturlandschaft.

Im Herzogtum Glogau – an der Grenze zu Polen

und Brandenburg entstand kurz vor 1480 eine

einzigartige Musikhandschrift, die nach ihrer

Niederschrift im Glogauer Kollegiatsift

aufbewahrt wurde. Neben kunstvoller

Polyphonie steht hymnische Einfachheit, neben

Innigkeit übermütige Ausgelassenheit.

Das Clemencic Consort/René Clemencic ist ein

internationales Ensemble in variabler,

programmabhängiger Besetzung. Bei

der Interpretation der Musik des

Mittelalters bis hin zum Barock

vermeiden die Sänger und

Instrumentalisten bewusst den lehrhaft

erhobenen Zeigefinger und legen

besonderen Wert auf Authentizität.

Oehms Cl. C417 CH

1CD – 70 Min.

 

 

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