Deutschland
OPER FRANKFURT/ Premieren der Spielzeit 2012/2013:
VANESSA von Samuel Barber (Jonathan Darlington; Katharina Thomas – 2.9.), KÖNIGSKINDER von Engelbert Humperdinck (Sebastian Weigle; David Bösch- 30.9.), PELLEAS ET MELISANDE (Friedemann Layer; Claus Guth- 4.11.), MARIA STUART von G. Donizetti (Pier Giorgio Morandi; konzertant am 14.11. in der Alten Oper), GIULIO CESARE IN EGITTO (Erik Nielsen, Johannes Erath- 2.12.), DER SPIELER von S. Prokofjew (Sebastian Weigle; Harry Kupfer- 13.1.2013), IDOMENEO (Julia Jones; Jan Philipp Gloger- 17.3.2013), LANDSCHAFT MIT ENTFERNTEN VERWANDTEN von Heiner Goebbels (Franck Ollu; Heiner Goebbels- 1.5.2013 im Hockenheimer Depot), LA FANCIULLA DEL WEST (Sebastian Weigle; Richard Jones- 12.5.2013), RIENZI (Sebastian Weigle; konzertant- 17.5.), TESEO von Händel (Felice Venanzioni; Tilman Köhler- 30.5. im Bockenheimer Depot), LES VESPRES SICILIENNES (Pablo Heras-Casado; Jens Daniel Herzog- 16.6.2013), DAS SPIEL VON SEELE UND KÖRPER von Emilio de Cavalieri/Klaus Lang (Michael Form; Hendrik Müller- 29.6. im Bockenheimer Depot).
Die Spielzeit 2012/2013 am STAATSTHEATER COTTBUS
Die Saison 2012/13 wird von wichtigen Jubiläen geprägt.
Gleich drei „runde Geburtstage“ gilt es zu feiern:
den 100. von Erwin Strittmatter am 14. August 2012,
den 200. von Richard Wagner am 22. Mai 2013 und
den 100. des Philharmonischen Orchesters im Oktober 2012.
Alle drei Jubiläen werden mit herausragenden Produktionen gewürdigt.
Das Schauspiel bringt am 22. September den Zweiten Abend des „Laden“ zur Uraufführung. Die Premiere wird von Rahmenveranstaltungen unter
dem Titel „Strittmatter kompakt“ begleitet. Dr. Annette Leo liest am 14. August in der Alten Tischlerei aus ihrem Buch „Erwin Strittmatter. Die Biographie“.
Am 21. Oktober diskutieren Irmtraud Gutschke, Prof. Dr. Carsten Gansel und Werner Liersch mit Moderator Hellmuth Henneberg über das literarische Werk und die Biografie Strittmatters.
In der Sparte Oper schließt mit der „Götterdämmerung“ die Cottbuser Inszenierung von Wagners „Ring des Nibelungen“ ab, die seit 2003 einem besonderen Konzept folgt. Unter der musikalischen Leitung von Evan Christ und der Regie von Martin Schüler wird eine Antwort auf die Frage gesucht, ob Siegfried, Brünnhilde und die folgenden Menschengenerationen dem verhängnisvollen Fluch des Ringes entgehen können.
Das Philharmonische Orchester feiert im Oktober sein Jubiläum mit einer Festwoche, in der an zwei Tagen alle Sinfonien Ludwig van Beethovens zu hören sind. Sein Können als „Theaterorchester“ stellt es in Dvořáks Oper „Rusalka“ und bei einer großen Ballettpremiere unter Beweis: Am 5.Oktober 2012 bringt das Ballett des Staatstheaters Sergej Prokofjews „Romeo und Julia“ auf die Bühne des Großen Hauses.
Natürlich kommt – u. a. mit Werken von Offenbach, Brecht, Tschechow und Gluck – auch das „Welt-Theater-Repertoire“ nicht zu kurz. Ein neues „Karnevalsspektakel“, die Reihe „Kammer trifft Komödie“ und ein Musical nach Jules Vernes Roman „20.000 Meilen unter dem Meer“ versprechen anregende Strapazen für die Lachmuskeln.
Das Konzertprogramm 2012/2013
Acht Uraufführungen in acht Konzerten – auch können die Konzertbesucher wieder in jedem Abonnementskonzert die Uraufführung eines eigens geschriebenen Werks erleben. Da Theater und Musik von Abwechslung leben, hat das Philharmonische Orchester das Konzept der Reihe verändert. Künftig wird den Komponisten etwas mehr Zeit gegeben, jeweils ca. acht statt bisher fünf Minuten. Und nachdem in den vergangenen Spielzeiten immer acht voneinander unabhängige Kompositionen zu hören waren, werden diesmal Salvatore Sciarrino zwei und Valerio Sannicandro drei Werke schreiben, die einen inneren Zusammenhang besitzen. Zur Uraufführung kommt auch eine Arbeit von Nina Šenk und – in einer Kooperation mit dem Printemps des Arts Festvial de Monte Carlo – eine Komposition von Philippe Manoury, an deren Uraufführung das weltweit einzigartige Arditti Quartet mitwirkt.
Neben den Uraufführungen werden in den Philharmonischen Konzerten international berühmte Dirigenten und Solisten zu Gast sein. Gespielt werden große Werke des Repertoires, u. a. von Franz Liszt, Ralph Vaughan Williams, Sergej Rachmaninow, Dmitri Schostakowitsch, Gustav Mahler und Richard Wagner.
Die engagierte Arbeit mit Kindern und Jugendlichen wird weitergeführt: mit den Schul- und Familienkonzerten, dem Konzert Junger Künstler und einer neuen Schulpatenschaft mit der UNESCO Projektschule Cottbus. Ab September 2012 wird die Konzertpädagogin Stefanie Platzer die Initiativen des Orchesters in der Musikvermittlung koordinieren.
Wieder umfangreich sind die Aufführungen mit der Singakademie Cottbus e.V., stellvertretend erwähnt sei das Weihnachtskonzert „Vespro a San Marco“ mit Werken des italienischen Komponisten Antonio Vivaldi in der Cottbuser Kirche St. Maria Friedenskönigin.
In der Reihe der Kammerkonzerte, entstanden auf Initiative der Orchestermusiker und dank deren Engagement seit zwanzig Jahren unverzichtbarer Bestandteil des Konzertspielplans, geht die musikalische Reise in der Spielzeit 2012/2013 quer durch den Kontinent. Ein Duoabend für Harfe und Cello findet im April 2013 unter dem Titel „Mitten in Europa“ statt, in „Unbekanntes Frankreich“ spielen Mitglieder des Philharmonischen Orchesters u. a. Werke von Jacques Ibert und Vincent d`Indy.
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Die Deutsche Oper Berlin feiert mit „PARZIFAL“ ihr 100jähriges Bestehen – Spielplanpräsentation
Ihren 100. Geburtstag feiert die Deutsche Oper Berlin mit einem Fest-Wochenende im Oktober. Einem Jubiläumskonzert und dem Festakt am 20. Oktober folgt die Neuinszenierung von Wagners „PARSIFAL“ unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Donald Runnicles. Premiere ist am 21. Oktober 2012, Regie führt Philipp Stölzl, der dem Haus bereits einen bemerkenswerten „Rienzi“ erarbeitet hat.
Pikanterweise inszeniert Stölzl in der kommenden Saison aber auch an der Staatsoper im Schillertheater, dort den „Fliegenden Holländer“ (Premiere 28. April 2013).
Dietmar Schwarz, ab der Spielzeit 2012/13 Intendant der Deutschen Oper, empfindet diese wohl zufällige Überschneidung als unüblich, sieht dadurch aber das Verhältnis zur Staatsoper nicht belastet. Für das Publikum könnte das spannend werden.
Das trifft wohl auch für die erste Premiere der nächsten Saison zu: Helmut Lachenmanns „DAS MÄDCHEN MIT DEN SCHWEFELHÖLZERN“ am 15. September unter Lothar Zagrosek. Ein mutiger Start, gilt doch diese zeitgenössische Komposition als ausgesprochen schwierig. Realisiert wird sie von einem jungen Regieteam unter David Hermann.
Spannend auf andere Art könnte auch die Premiere am 9. Dezember werden: „DIE LIEBE ZU DEN DREI ORANGEN“, inszeniert von Robert Carsen. Schließlich läuft dieses Prokofjew-Werk seit vielen Jahren erfolgreich an der Komischen Oper Berlin.
Mit Benjamin Brittens „PETER GRIMES“ setzt Donald Runnicles ein eigenes und besonderes Zeichen. „Es ist eine der wichtigsten Opern des 20. Jahrhunderts und ein ausgesprochenes Ensemble-Stück, “ so seine Begründung.
Echt experimentierfreudig wird es am 10. März 2013. Dann bietet die Junge Deutsche Oper das Stück „DER RING: NEXT GENERATION“, für das die DJane und Komponistin Alexandra Holtsch zusammen mit jungen Sängern, Tänzern und Musikern RING-Motive überschreibt und Möglichkeiten zum Mitmachen offeriert. Regie Robert Lehniger.
Dem eher konservativen Publikum kommt man mit einem neuen „RIGOLETTO“ (Regie Jan Bosse), einer konzertanten „LUCREZIA BORGIA“ (u.a. mit Edita Gruberova) und einem ebenfalls konzertanten „ATTILA“ – einem selten aufgeführten Werk Verdis – entgegen.
Die eigentliche Überraschung ist jedoch die zu einer neuen Spielstätte umgebaute Tischlerei, ein Geburtstagsgeschenk des Berliner Senats. Sie soll zum Arbeitsraum für modernes Musiktheater werden, aber auch Experimente mit älteren Formen möglich machen. Wegen der Auflagen des Denkmalschutzes verzögert sich der Umbau, so dass die Premiere von „MAHLERMANIA“ in der Regie von Nico and the Navigators auf den 27. November verschoben wird.
Die zweite Tischlerei-Premiere am 26. Januar 2013 ist die Kinderoper „OH, WIE SCHÖN IST PANAMA“, komponiert von Lin Wang. Ihr soll eine Serie von Veranstaltungen für jüngeres und ganz junges Publikum folgen, das man auf diese Weise gewinnen möchte.
Dennoch betont Dietmar Schwarz, dass ihm die Pflege des Repertoires (rd. 50 Stücke) wichtig sei. Es soll „nicht alles ganz, ganz anders werden.“
Runnicles wiederum will den symphonischen Bereich verstärken und das Orchester der Deutschen Oper Berlin den großen Orchestern der Stadt ebenbürtig machen.
Ursula Wiegand
STAATSTHEATER MAINZ ARBEITET ERFOLGREICH MIT KOOPERATIONSSCHULEN ZUSAMMEN
Seit Herbst 2011 hat das Staatstheater Mainz die Zusammenarbeit mit acht weiterführenden Schulen nachhaltig ausgebaut und Kooperationsvereinbarungen geschlossen.
Gemeinsam mit der rheinland-pfälzischen Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, Doris Ahnen, stellten Intendant Matthias Fontheim sowie der Leiter des Kinder- und Jugendtheaters und Theaterpädagoge Mirko Schombert dieses Kooperationsmodell am Freitag der Presse vor. Vertreter der beteiligten Schulen lobten das Modell als fruchtbaren Weg, Schüler nachhaltig kulturell zu bilden und das eigene Schulprofil zu schärfen.
Intendant Matthias Fontheim unterstrich die Bedeutung, die das Heranführen von Kindern und Jugendlichen an Kultur – insbesondere Theaterkultur – habe. „Theater dient dabei nicht nur einer ästhetischen Erziehung, sondern auch der eigenen Auseinandersetzung mit der Frage, in welcher Gesellschaft wir leben und in Zukunft leben möchten“, so Matthias Fontheim. „Deshalb freut es mich besonders, dass Ministerpräsident Kurt Beck für das Modell der Kooperationsschulen am Staatstheater Mainz die Schirmherrschaft übernommen hat.“
Auch die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Doris Ahnen unterstrich die Tragweite des Projektes: „Kulturelle Bildung ist für die Entwicklung von jungen Menschen wichtig, weil sie deren Persönlichkeit, Selbstbewusstsein und Kreativität stärken kann. Deshalb ist ihre Förderung seit jeher ein großes Anliegen der Landesregierung.“ Auch der aktuelle Koalitionsvertrag und Projekte wie „Jedem Kind seine Kunst“ oder die Aufführungsförderung freier Theatergruppen, die sich mit ihrem Programm nicht zuletzt an Schulen und Kindergärten richteten, untermauerten dies noch einmal nachhaltig. Zugleich ergänzte Ahnen: „Kulturelle Bildung lässt sich dabei nicht alleine über traditionelle Fächer vermitteln. Sie erfordert auch einen direkten Zugang zu Kunst und Kultur. Die Angebote des Staatstheaters Mainz – im Rahmen der Kooperationsvereinbarung, aber auch darüber hinaus – leisten hier einen großen Beitrag.“
Dem Modell der Schulkooperationen liegt eine Vereinbarung zwischen der jeweiligen Schule und dem Staatstheater Mainz zugrunde. Die Vereinbarung sieht im Kern vor, dass alle Schüler einmal im Schuljahr eine Inszenierung des Staatstheaters Mainz besuchen. Dabei erhalten die Schüler auf Wunsch eine theaterpädagogische Vor- und Nachbereitung oder ein Zuschauergespräch mit den Künstlern sowie eine Bühnenführung. Das Theater vergibt zudem Praktikumsplätze bevorzugt an Schüler der Kooperationsschulen, führt auf Anfrage theaterpädagogische Projekttage an den Schulen durch oder berät bei schulinternen Theaterprojekten und verleiht nach Verfügbarkeit Kostüme an die Kooperationsschulen.
„Bisher werden insbesondere die Angebote der theaterpädagogischen Begleitung eines Vorstellungsbesuches und theaterpädagogische Workshops in den Schulen rege nachgefragt“, berichtete Mirko Schombert, Leiter des Kinder- und Jugendtheaters und Theaterpädagoge am Staatstheater Mainz. In dieser Spielzeit seien bisher 5.764 Karten an die Kooperationsschulen verkauft worden. Die Vereinbarung mit den Schulen sieht auch vor, dass sozial benachteiligten Schülern kostenlose Eintrittskarten zur Verfügung gestellt werden. Allein beim letzten Adventskalender spendeten die Besucher des Staatstheaters dafür einen Betrag von insgesamt 3.763,68 Euro.
Bisher beteiligt sind folgende Schulen als Kooperationsschulen:
- BBSIII Mainz
- Gymnasium Oberstadt Mainz
- IGS Mainz-Bretzenheim
- IGS Niederolm
- Maria Ward-Gymnasium
- Otto-Schott-Gymasium Mainz-Gonsenheim
- Sophie-Scholl-Schule BBSII Mainz
- Willigis-Gymnasium Mainz
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Münchner Philharmoniker eröffnen Spielzeit in ESSEN
Die Münchner Philharmoniker unter Leitung des neuen Chefdirigenten Lorin Maazel eröffnen mit einem Konzert am 16. September die neue Spielzeit der Essener Philharmonie. Als weitere Gäste werden im Frühjahr die Philharmoniker aus Berlin, Wien und New York erwartet, berichtete das Konzerthaus am Dienstag. Richard Wagners 200. Geburtstag widmet die Philharmonie eine Themenreihe mit weiteren internationalen Orchestern. Höhepunkt im Jubiläumsjahr wird die Aufführung von Wagners letzter Oper «PARSIFAL unter Leitung des Dirigenten Thomas Hengelbrock sein.
DEUTSCHE OPER AM RHEIN STARTET URAUFFÜHRUNGSSERIE
Mit Auftragswerken an vier Komponisten macht Generalintendant Christoph Meyer die zeitgenössische Oper zu einem Schwerpunkt seiner Spielplangestaltung. So entsteht eine neue Reihe mit großen Ambitionen: Bis zum Ende der Spielzeit 2013/14 sind vier Uraufführungen an Deutschen Oper am Rhein geplant.
Den Anfang macht der junge, bereits sehr erfolgreiche Komponist Anno Schreier mit seiner Oper „Mörder Kaspar Brand“, die am Donnerstag, 14. Juni 2012, im „Central“ in der Alten Paketpost am Düsseldorfer Hauptbahnhof Premiere feiert. Nach Motiven von Edgar Allan Poe blicken Anno Schreier und der Librettist und Regisseur Philipp J. Neumann auf die innere Zerrissenheit eines Menschen, der zum Mörder geworden ist. Der 1979 geborene Anno Schreier, der Komposition bei Dr. Manfred Trojahn in Düsseldorf studierte, machte zuletzt durch die Uraufführung seiner Oper „Stadt der Blinden“ am Opernhaus Zürich auf sich aufmerksam.
Auch an den weiteren Projekten wird bereits gearbeitet: Das Wagner-Jubiläumsjahr 2013 bietet Anlass nicht nur zu neuen szenische Interpretationen, sondern auch zu einem Wagner-Diskurs musikalischer Art: Helmut Oehring, einer der außergewöhnlichsten und kreativsten Komponisten unserer Zeit, nennt sein Werk „SehnSuchtMEER oder Vom Fliegenden Holländer“, das gemeinsam mit dem Regisseur Claus Guth entsteht und am 8. März 2013 im Opernhaus Düsseldorf Premiere feiert. Wie der 1961 als Sohn gehörloser Eltern geborene Helmut Oehring ausgerechnet in der Musik seine authentische Sprache fand, belegt auch seine Biographie „Mit anderen Augen – Vom Kind gehörloser Eltern zum Komponisten“, die auf der Frankfurter Buchmesse 2011 große Aufmerksamkeit erregte. Ausgehend von der Gebärdensprache schafft Oehring mit seiner Musik Klang- und Beziehungsfelder, in denen er zwischen Eigenem und bereits Vorhandenem vermittelt. In „SehnSuchtMEER“ verarbeitet er Motive aus Richard Wagners „Fliegendem Holländer“, Andersens Kunstmärchen „Die kleine Meerjungfrau“ und den von Wagner vertonten Gedichten der Unternehmergattin Mathilde Wesendonck.
Ein weiteres Auftragswerk für die Spielzeit 2013/14 ist bereits an den Komponisten Hauke Berheide vergeben. Der 1980 in Duisburg geborene Komponist, ebenfalls ein Student von Prof. Manfred Trojahn, wurde u. a. mit dem Förderpreis des Landes NRW für junge Künstlerinnen und Künstler ausgezeichnet. Sowohl die Düsseldorfer Symphoniker als auch die Duisburger Philharmoniker haben bereits Konzertwerke des jungen Komponisten aufgeführt. Ein Stipendium der Villa Massimo in Rom nutzt Hauke Berheide zur Zeit u.a. für die Entwicklung seiner Uraufführung für die Deutsche Oper am Rhein.
Die Auftragswerke der Deutschen Oper am Rhein kommen auch dem jungen Publikum zugute: Um die Reihe mit interessanten Opern für Kinder auf den großen Bühnen in Düsseldorf und Duisburg fortsetzen zu können, ist für die Spielzeit 2013/14 auch die Uraufführung einer neuen Kinderoper in Zusammenarbeit mit dem Theater Dortmund und der Oper Bonn geplant.
ALTE OPER FRANKFURT: Richard Wagner: DAS LIEBESVERBOT zwei konzertante Auff. Am 2./9.5. 19 h (Sebastian Weigle; M. Nagy, Bronder, Reid, Libor, Gabler, J. Prégardin) J. S. Bach: KANTATEN 8.5. 20 h (H. Chr. Rademann; Rias Kammerchor Akademie
Vorschau auf die MÜNCHNER OPERNFESTSPIELE 2012 (23.6.-31.7.): RING-MATINEE (17.6.), UNI CREDIT FESTSPIEL-NACHT (23.), GÖTTERDÄMMERUNG: Nagano; Kriegenburg; Stemme, Wueschner, Schuster, Nakamura, Brower, von der Damerau, Grove, Barton, Vilsmaier; Gould, Paterson, König, Koch, (30.6., 8./15.7.), MEDEA IN CORINTO: Bolton; Michael, Tatulescu; Miles, D’Aguanno, Vargas, Roberson, Petrozzi (1./5.7.), GOLDBERG-VARIATIONEN/ GODS AND DOGS (Ballett- 2.7.), DAS RHEINGOLD: Nagano; Koch, Mikolaj, Wyn-Rogers, Nakamura, Brower, von der Damerau; Reuter, Molnar, Blondelle, Margita, Koch, Reß, Randes, Ens (3./10.7.), DIE WALKÜRE: Nagano; Kampe, Dalayman, Koch, Wueschner, Halbwachs, Schultz, Grötzinger, Müller, Petersamer, von der Damerau, Morel; Vogt, Anger, Uusitalo (4./11.7.), LA FILLE MAL GARDEE (Ballett- 5./6./8./11.7.), SIEGFRIED: Nagano; Grove, Naglestad, Virovlansky; Ryan, Ablinger-Sperrhacke, Uusitalo, Koch, Ens (6./13.7.), STEPS AND TIMES (Ballett- 7.7.), LIEDERABEND CHRISTIAN GERHAHER (7.7.), LA CENERENTOLA: Allemandi, Sotnikova, DiDonato; Brownlee, Borchev, Corbelli, Esposito (9./12.7.), DAS MÄDCHEN UND DER MESSERWERFER/ AFTER LIGHT/ LAS HERMANAS (Ballett- 9./10.7.), LIEDERABEND JOYCE DI DONATO (17.7.), KONZERT OPER FÜR ALLE (14.), LIEDERABEND SIMON KEENLYSIDE (16.7.), NACHTKONZERT OPERA BRASS/DIANA DAMRAU und MICHAEL VOLLE (16.7.), LA BOHÈME: Ettinger; Gheorghiu, Tatulescu; Calleja, Molnar, Rieger, Juric, Power, Kuhn, Trebes, Nazmi, Mazalan (17./20.7.), LIEDERABEND JONAS KAUFMANN (18.7.), LES CONTES D’HOFFMANN: Carydis; Damrau, Brower, von der Damerau; Villazon, Reß, Power, Kuypers, Rieger, Owens, Stephinger (19./23.7.), MITRIDATE, RE DI PONTO: Wigglesworth; Bahrmann, Bonitatibus, Oropesa, Nakamura; Croft, Zazzo, Kudrya (20./23./25./27.7.), TOSCA: Armiliato; Meshe-Kizart; Giordano, Terfel, Juric, Stephinger, Petrozzi, Trebes, Rieger (21./24./27.7.), WOZZECK: Koenigs; Meier, Grötzinger; Keenlyside, Saddnik, Conners, Schmidt, Bailey, Stephinger, Petrozzi, Roberson (22.7.), LIEDERABEND ELINA GARANCA (25.7.), TURANDOT: Ettinger; Wilson, Scherbachenko; Reß, Berti, Tsymbalyuk, Previati, Conners, D’Aguanno, Molnar, Petrozzi (26./29.7.), LA TRAVIATA: Meir-Wellber; Harteros, Grötzinger, Erraught; Vargas, Keenlyside, Petrozzi, Rieger, Mazalan, Stephinger, Power (27./30.7.), DER ROSENKAVALIER: Trinks; Fleming, Koch, Tilling, Vilsmaier, Grötzinger; Hawlata, Gantner, Reß, Stephinger, Roberson, Petrozzi, Rieger, D’Aguanno, Power (28./31.7.), RING-MATINEE: DÄMMERUNG (29.)
Musiktheater-Premieren in der Saison 2012/13 am THEATER TRIER: EVITA (Valterri Rauhalammi; Sven Grützmacher) am 31.8., LA TRAVIATA (Victor Puhl; Birgit Scherzer) am 13.10., GRÄFIN MARIZA (Valterri Rauhalammi; Klaus-Dieter Köhler) am 26.1.2013, DIE KLUGE/ DIE SPANISCHE STUNDE (Victor Puhl; Sven Grützmacher) am 30.3.2013, DIE VERKAUFTE BRAUT (Valterri Rauhalammi; N.N.) am 1.6.2013. Oper Extra: HÄNSEL UND GRETEL (Christoph Jung; N.N.) am 1.12.)
PREMIEREN an Deutschlands Musiktheatern im April 2012: Deutsche Oper Berlin: LOHENGRIN (Donald Runnicles; Kasper Holten; Merbeth, Lang; Dohmen, Jentzsch, Hawkins, Everink) am 15.4., Staatsoper Berlin: DUATO/ FORSYTHE/ GOECKE (Choreografien) am 27.4., Theater Bielefeld: WO DIE WILDEN KERLE WOHNEN von Oliver Knussen/ DIDO ANA AENEAS von Henry Purcell am 15.3. im Loft/Opernstudio. Staatstheater Cottbus: DER FALL DES HAUSES USHER von Philip Glass (Marc Niemann; Fabian; Stanley; Bleidorn, Kleinke, Pöschel, Walter) am 14.4., LUCIA DI LAMMERMOOR (Evan Christ; Tesch; Lichtenberg, Zink; Bleidorn/Elliott, Brachmann, Jäpel/Strauch, Wilde, Witzke) am 21.4., Landestheater Detmold: HAIR (Musical von Galt MacDermott (Tobias Richter; Dirk Böhling) am 13.4., Sächsische Staatsoper Dresden: L’ELISIR D’AMORE (Riccardo Frizza; Michael Schulz; Mchantaf; Petrick; Berrugi, Magiera, Vinco) am 28.4., Schleswig Holsteinsches Theater Flensburg: PREUSSISCHES MÄRCHEN von Boris Blacher am 21.4., Oper Frankfurt: DIE SACHE MAKROPULOS (Friedemann Layer; Richard Jones; Bullock, Karg, Ulrich; Groves, Lazar, Kränzle, Briscein, Volle, Clark, Mlinde) am 8.4., Staatsoper Hannover: MADAME BOVARI (Ballett) am 28.4., Staatstheater Kassel: PARSIFAL (Patrick Ringborg; Helen Malkowsky; Hablowetz; Fegran, Borysiewicz, Klein, Elsner, Oetterli) am 6.4., Oper Leipzig: AUFSTIEG UND FALL DER STADT HAHAGONNY am 28.4., Theater Lübeck: DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL (Jochem Hochstenbach; Wolf Widder; Dunbar, Reinhardt/Wernecke; Blasius, Busert/Kim, Gastingerm Szeili) am 27.4., Nationaltheater Mannheim: AVENUE Q am 19.4., THREE TO ONE (Ballett) am 21.4. im Schauspielhaus, Bayerische Staatsoper München: GOLDBERG-VARIATIONEN – GODS AND DOGS (Choreographien von Jerome Robbins & Jiri Kylian) am 22.4., Staatsoper Stuttgart: THE LADY AND THE FOOL/GAITE PARISIENNE (Ballett) am 21.4., Theater Trier: MARC CHAGALL – LA VIÉ (Tanzstück von Sven Grützmacher) am 7.4., Ulmer Theater: DIE SACHE MAKROPULOS (Timo Handschuh; Matthias Kaiser; Arkaeva, Jagiello; Dotzauer, Rhoden, Lee, Schröder, Kaluzny, Bliesener) am 19.4.,
Ab sofort können Theaterfreunde über die neue App des STAATSTHEATER NÜRNBERG den aktuellen Spielplan abrufen, Video-Clips zu Produktionen des Staatstheaters ansehen und Karten direkt online bestellen oder sich mit der Ticket-Hotline verbinden lassen. Außerdem bietet die App durch eine Verlinkung zur VGN und mit einem Routenplaner die Möglichkeit, An- und Abfahrt für den Theaterbesuch zu planen oder im Anschluss an die Vorstellung einem der Gastro-Tipps in der Umgebung des Staatstheaters zu folgen und so den Theaterabend abzurunden. Die Staatstheater-App für iPhones steht bereits kostenlos im App-Store zum Download bereit. Eine mobile Version der Homepage als App für alle anderen Smartphones wird in nächster Zeit folgen.
Vom 12. Mai bis 25. Juli 2012 feiern die LUDWIGSBURGER SCHLOSSFESTSPIELE ihr 80-jähriges Jubiläum. Die diesjährigen Musik- und Tanztheaterveranstaltungen, Orchester- und Solokonzerte, musikalische Salons und Konzertreihen sind durchzogen vom Grundgedanken des »Wir«. Zudem unternehmen zahlreiche Musiker eine neue Interpretation der reichen europäischen Volksmusik in der Rückbesinnung auf ihre Identität, ihre regionalen Wurzeln. 50 Jahre nach Charles de Gaulles berühmter Ludwigsburger Rede an die deutsche Jugend erinnern die Schlossfestspiele mit einem französischen Schwerpunkt an die Anfänge der deutsch-französischen Freundschaft. Das komplette Jahresprogramm finden Sie auch zum Download auf http://schlossfestspiele.de/spielplan_karten/spielplandownload/index1.htm
Das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin konnte die bekannte österreichische Sopranistin Eva Lind für die Partie der Nedda in der Oper DER BAJAZZO bei den SCHLOSSFESTSPIELEN SCHWERIN 2012 gewinnen, die vom 15. Juni bis 22. Juli 2012 in Kooperation mit Circus Roncalli in einem großen Zirkuszelt in der Landeshauptstadt aufgeführt werden. Die u.a. aus vielen Fernsehauftritten bekannte Sängerin mit einer Affinität für außergewöhnliche Vorhaben wird an zehn ausgewählten Terminen in der Partie der Nedda zu erleben sein. Nicht allein dass Eva Lind an einer ungewöhnlichen Produktion beteiligt ist, die Nedda bedeutet zugleich ein Rollendebüt für die international erfolgreiche Sängerin. Die Inszenierung liegt in den Händen von Peter Lotschak, der hier schon mit großem Erfolg bei „La Traviata“ (2006), „Der Troubadour“ (2007) und „Die Macht des Schicksals“ (2010) Regie führte. Peter Lotschak, vormals langjähriger Intendant der Bad Hersfelder Festspiele, zeichnet sich durch sein Geschick für ungewöhnliche Projekte aus. So hat er mit Zirkusdirektor Bernhard Paul bereits bei den Wiener Festwochen eine Zirkusproduktion herausgebracht. Neben der hinreißenden Musik Leoncavallos wird bei dieser Produktion auch „echte“ Zirkusmusik zu hören sein, wenn die Roncalli-Artisten ihre Künste zeigen. Daher gibt es auch im musikalischen Bereich eine ungewöhnliche Begegnung: Die Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin unter der Leitung von Generalmusikdirektor Matthias Foremny trifft auf Mitglieder des Roncalli Royal Orchestra unter der Leitung von Georg Pommer.
Programm der Internationalen Maifestspiele 2012 am Hessischen Staatstheater Wiesbaden
Hochkarätiges aus Oper, Tanztheater und Schauspiel – aus aller Welt
28. April bis 31. Mai 2012
Über 30 gefeierte Ballett-, Opern- und Schauspielinszenierungen, Konzerte und Shows aus aller Welt – vom Samstag, 28. April bis Donnerstag 31. Mai 2012 finden die 116. Internationalen Maifestspiele der Landeshauptstadt Wiesbaden am Hessischen Staatstheater Wiesbaden unter der Künstlerischen Leitung von Dr. Manfred Beilharz statt. Von großer Oper, zeitgenössischem Musik- und Tanztheater bis zu außerordentlichem Schauspiel – die Maifestspiele 2012 präsentieren herausragende Produktionen internationaler Regisseure und Choreografen. Dirigenten, Sänger, Tänzer sowie Schauspieler von Weltrang treten im Mai an unterschiedlichen Spielstätten des Staatstheaters auf und verwandeln Wiesbaden in eine Bühne der internationalen Kulturszene. Feierlich eröffnet werden die diesjährigen Maifestspiele mit Wagners „Lohengrin“ in einer Inszenierung von Kirsten Harms mit Endrik Wottrich in der Titelpartie. Die musikalische Leitung liegt bei Generalmusikdirektor Marc Piollet.
Der Wiesbadener Intendant Manfred Beilharz stellt gemeinsam mit seinem Team auf der Presse-konferenz am 16. Februar 2012 die Höhepunkte des diesjährigen Festivals vor und wirft damit Schlaglichter auf die renommierte internationale Theaterlandschaft. „Wieder einmal ist der Mai in Wiesbaden ein Treffpunkt hervorragender Opernaufführungen, gefeierter Theaterproduktionen sowie eine Plattform der internationalen Tanzwelt – von Kanada, über Italien und Russland bis nach Israel und China. Besonders freue ich mich im deutsch-chinesischen Kulturjahr auf die Europapremiere der Sichuan-Oper „Der Kreidekreis“ nach Bertolt Brecht, die mit ihrer Farben-pracht und exotischen Klangwelt Wiesbaden in ein opulentes, fernöstliches Seh- und Hörvergnügen eintauchen lässt“, so Manfred Beilharz zu Beginn der Pressekonferenz. Auf dem Pressegespräch sind der Oberbürgermeister der Stadt Wiesbaden Dr. Helmut Müller und die Kulturdezernentin Rose-Lore Scholz anwesend sowie ein internationaler Gast der Maifestspiele – Hanna Munitz, die Intendantin der Israeli Opera Tel Aviv. Mit gleich zwei Produktionen wird die Israeli Opera im Rahmen der Maifestspiele vertreten sein.
OPER: Zwischen zeitgenössischem Musiktheater, farbenprächtiger Sichuan-Oper und Opern-Open-Air
Die Israeli Opera Tel Aviv ist mit der Urraufführung der zeitgenössischen Oper The Child Dreams (Kinderträume) von Gil Shohat nach dem berühmten Stück von Hanoch Levin zu Gast sowie mit Giacomo Puccinis Tosca. Ein Fest für Auge und Ohr ist dieser römische Opernthriller in einer opulenten, halb-filmischen Inszenierung und Ausstattung des argentinischen Regisseurs Hugo de Ana, mit den internationalen Gesangsstars Michèle Crider, Kamen Chanev und Ko Seng Hyoun. Die musikalische Leitung liegt beim Musikdirektor der Israeli Opera David Stern. Erstmals in Europa steht im Rahmen des deutsch-chinesischen Kulturjahres Der Kreidekreis nach Bertolt Brecht als Sichuan-Oper aus Chongquing am 22. und 23. Mai auf dem diesjährigen Festspielprogramm. Aus dem australischen Outback kommt ein besonderes Opernerlebnis nach Wiesbaden: Die Co-Opera on the move schafft mit Mozarts Die Hochzeit des Figaro am 19. Mai in der Konzertmuschel im Kurpark ein ungewöhnliches Open-Air-Erlebnis. Die diesjährige Operngala am 27. Mai verspricht ein wahres Fest der Stimmen. Mit Lise Lindstrom, Hui He und Marcello Giordani in den Hauptrollen von Puccinis letzter Oper Turandot reisen Ausnahmetalente der internationalen Opernszene nach Wiesbaden.
TANZTHEATER: FAUST-Preisträger tanzen und führen Regie
Mit den Tänzern der Grands Ballets Canadiens zeigt FAUST-Preisträger Christian Spuck seine Choreografie Leonce und Lena nach Georg Büchner und eröffnet damit den Reigen internationaler Gastspiele zum Büchner-Jahr 2012. In einer exklusiven Sondervorstellung ist die gefeierte Ballettproduktion des Staatstheaters Wiesbaden Blaubarts Geheimnis von Stephan Thoss zu sehen. Für die Verkörperung des Blaubart erhielt das Ensemble-Mitglied des Staatstheaters Wiesbaden Giuseppe Spota 2011 den begehrten FAUST-Preis in der Kategorie „Bester Darsteller Tanz“. Der Wiesbadener Ballettdirektor Stephan Thoss war in der Kategorie „Choreografie“ für dasselbe Stück ebenfalls nominiert. Zum 20-jährigen Jubiläum der Partnerregionen Hessen und Emilia-Romagna ist Italiens bedeutendste Ballettkompanie mit internationaler Strahlkraft zu Gast – Aterballetto. Nach Musik von Händel und Strawinsky zeigt Aterballetto mit Come un respiro (Wie ein Hauch) und Les Noces (Hochzeit) zwei von 3sat/ZDF ausgezeichnete Werke ihres Hauschoreografen von Weltruf – Mauro Bigonzetti. Mit Rian, einer expressiven Mischung aus Tanz- und Musikevent, feiert die irische Theatertanzkompanie Faboulous Beast Dance Theatre in Wiesbaden Deutschlandpremiere. Mit dabei sind Tänzerinnen und Tänzer aus aller Welt sowie fünf irische Topmusiker.
SCHAUSPIEL: Über den Prinzen von Dänemark, über Identitäten und „Über Leben“
Das Schauspielprogramm bietet wiederum herausragende Produktionen der führenden deutsch-sprachigen Schauspielhäuser. Das Thalia Theater Hamburg gastiert mit Luk Percevals Sicht auf das wohl berühmteste Shakespeare-Drama: Hamlet in einer komprimierten und aktualisierten Neuübersetzung von Feridun Zaimoglu und Günter Senkel. Mit Verrücktes Blut kommt ein Überraschungshit von Nurkan Erpulat und Jens Hillje und dem freien Ensemble des Ballhaus Naunynstraße nach Wiesbaden. Eine faszinierende Familien-Saga präsentiert das Deutsche Theater Berlin am 12. und 13. Mai mit Judith Herzbergs Über Leben in der Regie von Stephan Kimmig. Die mehrfach ausgezeichnete niederländische Autorin Judith Herzberg wird anwesend sein und am 11. Mai im Foyer aus ihren Gedichten und Theaterstücken lesen. Die Intendantin des Schauspielhauses Zürich Barbara Frey zeigt am 19. und 20. Mai ihre aufregende Inszenierung von Tschechows Platonow (mit Michael Maertens und Lambert Hamel).
RAHMENPROGRAMM: Zwischen Tangoklängen und Swing, Fluxus und Filmkunst
Abgerundet wird das Programm mit Solo-, Konzert- und Kabarettabenden sowie Lesungen be-kannter Künstler und Ensembles. Der Wiesbadener Malersaal wird wieder für zwei besondere Abende geöffnet: Am 18. Mai steht das Café Tango Spezial des Orquesta Típica Ciudad Baigón auf dem Programm. Einen Tag später am 19. Mai lassen The Shoo-Shoos on Air! in einem musikalischen Roadmovie in die Welt des Swings eintauchen. Anarchisch schräge Unter-haltung kommt aus St. Petersburg mit der berühmten Clowntheatertruppe Semianyki- Familie sowie aus der Schweiz mit dem hinreißenden Duo Geschwister Pfister. Und in der Geburtsstadt des Fluxus darf zum 50. Geburtstag dieser einzigartigen Kunstbewegung ein szenisches Konzert der musik-theater-werkstatt mit Texten und Musik von John Cage nicht fehlen. Wie in jedem Jahr zeigt das Programmkino Caligari ausgewählte Filme, die sich thematisch oder ästhetisch auf die eingeladenen Produktionen beziehen.
DIE JUNGE WOCHE
Das Programm der Jungen Woche, die aus dem Maifestspielprogramm nicht mehr wegzuden-ken ist, gibt gleich zu Beginn der Festspiele vom 30. April bis zum 6. Mai nicht nur den jüngeren Zuschauern Gelegenheit, Theater und Tanz aus ganz Europa zu erleben. So gastieren unter anderem Punk Rock von Simon Stephens des Jungen Theater Basel oder Leo der Berliner Gruppe Circle of Eleven mit einer urkomischen One-Man-Show, die der Erdanziehung ein Schnippchen schlägt. Kindur der Compagnia TPO aus Italien bietet interaktives Theater für Kin-der ab 4 Jahren. Dank einer ausgeklügelten Digitaltechnologie mit berührungsempfindlichen Sensoren im Bühnenboden können Kinder in verschiedene Lebensräume eintauchen und darin spielen.
Die Maifestspiele 2011 waren mit rund 22.727 Besuchern ausgesprochen erfolgreich und erreichten eine Auslastung von durchschnittlich 94,2 % aller zur Verfügung stehenden Plätze. Das Budget 2012 umfasst ca. 1,4 Mio. €, wobei die Eigeneinnahmen 650.000 €, Sponsorengelder und Spenden des Fördervereins weitere rund 130.000 € betragen. Die Stadt Wiesbaden zahlt einen Zuschuss in Höhe von 553.000 €, das Land Hessen 76.000 €. Die Einnahmeerwartungen aus dem Jahre 2011 wurden übertroffen.
Der Intendant dankt den Förderern von Stadt und Land und besonders den Mitgliedern des Fördervereins der Internationalen Maifestspiele e.V., stellvertretend ihrem neuen Vorsitzen-den Rainer Neumann sowie Zsolt Gheczy und Charlotte Andresen für ihr großes Engagement.
Der Kartenvorverkauf beginnt am Samstag, 18. Februar 2012 um 9.00 Uhr.
Kartenvorverkauf online unter www.staatstheater-wiesbaden.de
E-Mail: vorverkauf@staatstheater-wiesbaden.de
Kartentelefon: 0611. 132 325, Fax: 0611. 132 367
OPERNCLUB MÜNCHEN e.V. Termine von Künstlergesprächen
Bratwurstherzl am Viktualienmarkt, Dreifaltigkeitsplatz 1, Sonntag, 20. Mai 2012, 14.00 Uhr,
Lukas Beikircher
Erster Kapellmeister und komm. stellvertr. Chefdirigent– Staatstheater am Gärtnerplatz – – Moderation Irene Stenzel.
Lukas Beikircher ist der Dirigent der Neuproduktion von Giuseppe Verdis Oper Falstaff des Staatstheaters am Gärtnerplatz im Prinzregententheater.
Hansa Haus, Brienner Str. 39:
Mittwoch, 20. Juni 2012, 18.30 Uhr – Gespräch mit Vizeintendant Andreas Leisner – Erl – (Gespräch mit Gesang mit 2 noch nicht bekannten Sängern der Festspiele Erl nebst Pianist) – Moderation Irene Stenzel –
In den Räumen des Bayerischen Staatsballetts, Platzl 7,
Sonntag, 24. Juni 2012, 17.00 Uhr –
Ballettgespräch mit Isabelle Sévers (Lejeune-Preisträgerin) und Olivier Vercoutère
– Moderation Wolfgang Oberender –,
Der Ring des Nibelungen im Opernclub:
Hansa Haus, Brienner Str. 39:
Mittwoch, 27. Juni 2012, 20.00 Uhr – Klaus Florian Vogt (Siegmund)
–Moderation Irene Stenzel – hier Eintritt für Gäste 9 Euro.
Bratwurstherzl am Viktualienmarkt, Dreifaltigkeitsplatz 1:
Sonntag, 1. Juli 2012, 14.00 Uhr – Levente Molnár (Donner)
– Moderation Irene Stenzel –
Hansa Haus, Brienner Str. 39:
Samstag, 7. Juli 2012, 15.00 Uhr – Wolfgang Koch (Alberich)
– Moderation Irene Stenzel-
Und zum Abschluß unserer Ring-Veranstaltungen– quasi die „Götterdämmerung“:
Hansa Haus, Brienner Str. 39:
Montag, 9. Juli 2012, 20.00 Uhr – KS Hans-Peter König (Hagen)
–Moderation Hans Hey, Präsident der Gottlob-Frick-Gesellschaft Ölbronn –
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„Weitere Webseiten mit Kritiken aus deutschen Musiktheater: www.mittelloge.de und www.opernnetz.de
Unser Kooperationspartner ist die Site http://www.DerOpernfreund.de
http://kultur-vollzug.de/
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