Der Neue Merker
Thomastik-Infeld
Ticketpoint
das Theater-Portal für Wien

frau gruberova..... | Der Neue Merker | Forum

Dieses Diskussionsforum wendet sich an Musikfreunde jeden Alters, die hiermit eingeladen sind, über Musik und Musiktheater bzw. mit unserer Zeitschrift in Zusammenhang stehende Themen ernsthaft zu diskutieren, Fragen zu stellen etc.

Es wendet sich jedoch nicht an Leute, die provozieren, Ärger bereiten oder andere Teilnehmer beleidigen wollen. Politische und rassistische Aussagen, Produktwerbung und dergleichen sind nicht erwünscht, diese Beiträge werden gelöscht. Wir setzen voraus, dass sämtliche Teilnehmer höflich miteinander kommunizieren.

Wenn Sie diese Richtlinien befolgen wollen, sind Sie herzlich willkommen, wenn nicht, müssen Sie für sich ein anderes Forum suchen! Für die Beiträge ist der jeweilige Verfasser verantwortlich. Der Moderator übt seine Tätigkeit anonym aus, ist von der Redaktion beauftragt und nur dieser bekannt. Die Kontaktaufnahme mit dem Moderator kann nur über die Redaktion (Anton Cupak) erfolgen.

 
Sie müssen eingeloggt sein um einen Beitrag zu schreiben Anmelden Registrieren


Registrieren? | Passwort vergessen??

frau gruberova…..

Keine Tags
BenutzerBeitrag

07:50
10. Februar 2012


HansLick

1
hatte streit mit herrn holender, mit herrn pereira und jetzt mit herrn bachler, wer wird wohl der nächste sein?

10:42
10. Februar 2012


Mime

2

HansLick schrieb:

hatte streit mit herrn holender, mit herrn pereira und jetzt mit herrn bachler, wer wird wohl der nächste sein?
 
 
 
Wird bald nich viel übrig bleiben. Mit Meyer kann sie ja auch nicht – die Anna Bolena nächst Saison findet nicht statt. Die vier Robertos werden die letzten szenischen Auftritte sein an der STOP, gefolgt von vier konzertanten Normas in 2014 (lt. http://www.gruberova.com).
Aber wie schon mehrmals geschrieben … sie wird dann 67 sein …

10:55
10. Februar 2012


ortrud

3

Werter Hans Lick,

das ist nur eine Frage der Zeit, mein Tip: Herr Homoki, Intendant ab nächster Spielzeit in Zürich, der mit Frau Gruberova ihre neue Partie in *La starniera*, eine Produktion, die später an das Theater a.d.W. umzieht, herausbringen wird.

Die tiefer gehende Frage, die sich mir stellt, ist ob Frau Gruberova eigentlich jeden Realitätssinn für die biologische Uhr eines Menschen verloren hat und zum nächsten tragischen Fall derer wird, die nicht rechtzeitig aufhören können. Denn ausser ihren Fans, die ihre Ohren bei Grubi-Auftritten schon seit fünf Jahren an der Garderobe abgeben und behaupten Frau G werde mit dem Alter immer besser, muss die verdienstvolle Künstlerin jetzt eben von den Intendanten der grossen Häuser, denen sie zur ihren Glanzzeiten Werke und Partner diktieren konnte, schmerzlich erfahren, dass man sie gegen 70 gehend, nicht mehr beschäftigen will.

Ich bin gefasst gesteinigt zu werden, ortrud

11:14
10. Februar 2012


Rodrina

4

ortrud schrieb:

Die tiefer gehende Frage, die sich mir stellt, ist ob Frau Gruberova eigentlich jeden Realitätssinn für die biologische Uhr eines Menschen verloren hat und zum nächsten tragischen Fall derer wird, die nicht rechtzeitig aufhören können. Denn ausser ihren Fans, die ihre Ohren bei Grubi-Auftritten schon seit fünf Jahren an der Garderobe abgeben und behaupten Frau G werde mit dem Alter immer besser, muss die verdienstvolle Künstlerin jetzt eben von den Intendanten der grossen Häuser, denen sie zur ihren Glanzzeiten Werke und Partner diktieren konnte, schmerzlich erfahren, dass man sie gegen 70 gehend, nicht mehr beschäftigen will.

Von mir nur Zustimmung, verehrte Ortrud.

Besser und treffender kann man es kaum formulieren.

Bravo!

Ich lasse mich mit Ihnen steinigen von den vielen G.-Fans mit Gehörschaden, die jetzt auf uns Gift, Geifer und Galle spucken werden + ab sofort jeden Abend beten werden, daß wir in der Hölle schmoren und unter fürchterlichen Qualen zu Tode gebrezelt werden.

11:46
10. Februar 2012


Grobi

5

"Weiber, Weiber, Weiber, Weiber………"

Ihr seid doch nur neidisch! Bäh!Cool

12:03
10. Februar 2012


Marcello

6

Frau G. singt ja seit mehreren Jahren nicht mehr in Zürich – ob ihre Wut auf Pereira berechtigt ist oder nicht, lasse ich mal dahingestellt.

Jetzt kommt sie demonstrativ in der ersten Homoki-Saison zurück (in einer WA von Roberto Devereux und in der Festwochen-Premiere 2013 in der Straniera). Die Zürcher Starfetischisten werden es Homoki sicher als Pluspunkt anrechnen, da ja (so hört man wenigstens) einige der übrigen Stars (ältere und jüngere) nicht mehr in Zürich auftreten werden.

Ich erinnere mich gerne an die letze Devereux-Serie in Zürich – vor 10 Jahren war sie noch sehr gut.

12:18
10. Februar 2012


ortrud

7

Marcello schrieb: Ich erinnere mich gerne an die letze Devereux-Serie in Zürich – vor 10 Jahren war sie noch sehr gut.

 

Werter Marcello, ich gehe mit Ihnen voll einig, damals war sie noch Spitze,

ohne "wenn und aber", nur sind das leider tempi passati!

12:43
10. Februar 2012


copy

8

ortrud schrieb:

 nur sind das leider tempi passati!

Vollkommen richtig! Habe ich schon beim letzten (konzertanten) Auftritt von ihr an der STOP geschrieben. Bin ja froh, dass es anderen auch so geht, sonst hätte ich doch an meinen Gehörnerven gezweifelt. Eigentlich schade, dass sie sich so von der Bühne verabschiedet….

12:56
10. Februar 2012


Marcello

9

Allerdings waren ihre Belcanto-Partien für mich selten ganz befriedigend. Ich hatte oft am Schluss das Bedürfnis, mir ab CD noch ein paar einwandfrei platzierte Spitzentöne von Sutherland anzuhören.

Ich habe mir kürzlich die Live-Aufnahmen aus der Staatsoper angehört. Als Zerbinetta ist sie wahrscheinlich kaum zu übertreffen, aber auch Giunia, Konstanze, Manon, Lucia und Adele gehören zu ihren besten Partien.

13:52
10. Februar 2012


zuercher

10

Marcello schrieb:

Frau G. singt ja seit mehreren Jahren nicht mehr in Zürich – ob ihre Wut auf Pereira berechtigt ist oder nicht, lasse ich mal dahingestellt.

Jetzt kommt sie demonstrativ in der ersten Homoki-Saison zurück (in einer WA von Roberto Devereux und in der Festwochen-Premiere 2013 in der Straniera). Die Zürcher Starfetischisten werden es Homoki sicher als Pluspunkt anrechnen, da ja (so hört man wenigstens) einige der übrigen Stars (ältere und jüngere) nicht mehr in Zürich auftreten werden.

Ich erinnere mich gerne an die letze Devereux-Serie in Zürich – vor 10 Jahren war sie noch sehr gut.

 

Marcello, da stimme ich 100% zu. Ich fand die Elisabetta im Devereux eigentlich immer ihre stärkste Belcanto-Partie, da hat sie auch darstellerisch überzeugt und der Schluss ist mir immer noch in lebendigster Erinnerung.

Was sie dann aber gegenüber dem Zürcher Ppernhaus mit ihrer kürzestfristigen Absage vor der Maria-Stuarda-Premiere geboten hat, war schon ein starkes Stück. Wenn ich mich richtig erinnere, hatte sie Pereira ziemlich unter Druck gesetzt. Es ist ihm hoch anzurechnen, dass er nicht darauf eingegangen ist und sie mit Angeles Blancas hervorragend ersetzt hat.

Welche Stars werden denn unter Homoki nicht mehr in Zürich singen?

 

14:05
10. Februar 2012


Marcello

11

Die Pressekonferenz ist voraussichtlich am 29. Februar.

14:13
10. Februar 2012


zuercher

12

Ja, dann ist ja jetzt noch Zeit zum Kaffee-Satz-Lesen. Offenbar haben Sie ja ein paar Infos oder zumindest Vermutungen. Bin sehr gespannt… Vorallem auch darauf, wer es nicht mehr ins Ensemble schafft…

17:33
15. Februar 2012


robertoplaya

13

Liebe Merker,

wenn Sie regelmäßig die BStO oper besuchen, können Sie sehen, welcher

Wert dort mittlerweile auf Jugendlichkeit gelegt wird und es ist schon auch

der Umgang des Managements mit jedem Einzelnen. Schauen Sie sich an

welchen schäbigen Abgang man dem GMD Nagano bereitet hat.

Ähnliche Fälle gab es unter Sir Peter Jonas nicht.

Frau  Gruberhova hat recht, wenn sie sich das nicht gefallen lässt und das

zeichnet sie neben einer (immer noch) großartigen Gesangskunst aus.

18:26
15. Februar 2012


zerbino

14

Ich will nicht nachtreten, erinnere aber an das Urteil des ausgewiesenen Opernspezialisten Sergio Segalini, der schon immer behauptete, Frau G. sei immer eine Soubrette geblieben, ohne Italianità und ungeeignet für Partien der italienischen Oper. Der Hype um sie nahm allerdings mitunter hysterische Formen an: Grubsi etc. Jetzt kommt sie auch nach Bonn mit einem Liederabend, nachdem sie sich in Köln wieder an der Norma "verhoben" hat (wer hat ihr bloß dazu geraten?). Mal sehen, wie die Resonanz dieses Mal ist.

20:08
15. Februar 2012


Fanny

15

Auch "ausgewiesene Opernspezialisten" (Ich habe von dem Herrn noch nie gehört…..) können Unsinn verbreiten, wie man an dieser Behauptung unschwer erkennen kann. Für die Hysterie um ihre Person kann Frau Gruberova nichts, und dass Publikumslieblinge mit Spitznamen bedacht werden, hat zumindest in Wien eine lange Tradition, ich kann auch darin nichts Furchtbares erkennen. Vor allem erschließt sich mir nicht, was die öffentliche Wahrnehmung mit ihrer Leistung zu tun haben soll. Oder ist das wieder einmal die enervierende Gleichsetzung von Popularität mit "gehypt und überschätzt"???

Dass Frau Gruberova ihren Abschied von der Bühne nicht mehr lange hinausschieben soll, dieser Meinung bin ich allerdings auch. Noch kann sie es nämlich tun, ohne dass man "Endlich!" sagen müsste.

 

lg Fanny

22:27
15. Februar 2012


balduin baehlamm

16

Fanny schrieb:

Auch "ausgewiesene Opernspezialisten" (Ich habe von dem Herrn noch nie gehört…..) können Unsinn verbreiten, wie man an dieser Behauptung unschwer erkennen kann.

 

Zu Herrn Segalini siehe http://www.civc.cn/web20/index.php?option=com_content&task=view&id=40&Itemid=28

Ein Mann mit jahrzehntelanger Erfahrung also, was natürlich nicht heißt, daß er zwangsläufig unfehlbar ist.

23:06
15. Februar 2012


Fanny

17

balduin baehlamm schrieb:

Fanny schrieb:

Auch "ausgewiesene Opernspezialisten" (Ich habe von dem Herrn noch nie gehört…..) können Unsinn verbreiten, wie man an dieser Behauptung unschwer erkennen kann.

 

Zu Herrn Segalini siehe http://www.civc.cn/web20/index.php?option=com_content'task=view'id=40'Itemid=28

Ein Mann mit jahrzehntelanger Erfahrung also, was natürlich nicht heißt, daß er zwangsläufig unfehlbar ist.

Danke für die Info! Ich wollte auch nicht suggerieren, dass der Herr eine Niete ist, nur weil ich ihn nicht kenne. Ich kenne die wenigsten Fachleute, weil mein Zugang zur Musik nicht wissenschaftlich/theoretisch fundiert ist. Ich folge meinem Bauchgefühl, und wenn mich ein Sänger/eine Sängerin berührt, ist es mir herzlich gleichgültig, ob Fachmann X sie als Soubrette abqualifiziert. Und wenn mich umgekehrt eine Stimme nicht erreicht, wird sie für mich nicht interessanter, weil Fachmann Y in ihrem Besitzer einen "Jahrhunderttenor" oä. sieht.

lg Fanny

17:47
21. März 2012


zuercher

18

wenn ich den heutigen tageskommentar von AC lese, denke ich:

 

die frau hat wirklich langsam jeden realitätssinn verloren. auch ich bin gespannt, wie lange es in zürich mit homoki gut geht. immerhin kann ja pereira in der regel sehr gut mit stars und diven und sogar dem ist der geduldsfaden gerissen.

 

frau gruberova soll sich doch irgendwo ein eigenes opernhaus kaufen, ihre eigene intendantin spielen und dann jeden abend norma, lucrezia borgia oder elisabetta singen… dann könnte sie sich selber bis 2024 verpflichten…  Laugh

 

liebe grüsse vom von der diva amüsierten zürcher

00:45
22. März 2012


Mefistofele

19

Ich war – bin kein Fan von ihr, aber ich schätzte sie sehr, oder besser weiß sie immer noch zu schätzen. Manche Dinge sang sie tatsächlich in ihrer Art kokurenzlos. die Zerbinetta ist legendär und wird es sicher noch einige Zeit bleiben.

Und eben deshalb verstehe ich nicht, das sie so nicht verstehen will, das glaube ich aber nicht, es eher so verdrängt das "die Sach ein End hat!"  und langsam auf ein "WAS DIE SINGT NOCH IMMER; IGITT" zusteuert. das wäre jammerschade.

Mefi   

06:50
22. März 2012


zuercher

20

lieber mefi

das sehe ich exakt genauso. sie demontiert wirklich ihr eigenes denkmal…

gruss z

Keine Tags


Infos zum der neue Merker Forum

Zeitzone:UTC 1



 

Diese Seite drucken