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07:50 10. Februar 2012
| HansLick
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hatte streit mit herrn holender, mit herrn pereira und jetzt mit herrn bachler, wer wird wohl der nächste sein?
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10:42 10. Februar 2012
| Mime
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HansLick schrieb:
hatte streit mit herrn holender, mit herrn pereira und jetzt mit herrn bachler, wer wird wohl der nächste sein?
Wird bald nich viel übrig bleiben. Mit Meyer kann sie ja auch nicht – die Anna Bolena nächst Saison findet nicht statt. Die vier Robertos werden die letzten szenischen Auftritte sein an der STOP, gefolgt von vier konzertanten Normas in 2014 (lt. http://www.gruberova.com).
Aber wie schon mehrmals geschrieben … sie wird dann 67 sein …
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10:55 10. Februar 2012
| ortrud
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Werter Hans Lick,
das ist nur eine Frage der Zeit, mein Tip: Herr Homoki, Intendant ab nächster Spielzeit in Zürich, der mit Frau Gruberova ihre neue Partie in *La starniera*, eine Produktion, die später an das Theater a.d.W. umzieht, herausbringen wird.
Die tiefer gehende Frage, die sich mir stellt, ist ob Frau Gruberova eigentlich jeden Realitätssinn für die biologische Uhr eines Menschen verloren hat und zum nächsten tragischen Fall derer wird, die nicht rechtzeitig aufhören können. Denn ausser ihren Fans, die ihre Ohren bei Grubi-Auftritten schon seit fünf Jahren an der Garderobe abgeben und behaupten Frau G werde mit dem Alter immer besser, muss die verdienstvolle Künstlerin jetzt eben von den Intendanten der grossen Häuser, denen sie zur ihren Glanzzeiten Werke und Partner diktieren konnte, schmerzlich erfahren, dass man sie gegen 70 gehend, nicht mehr beschäftigen will.
Ich bin gefasst gesteinigt zu werden, ortrud
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11:14 10. Februar 2012
| Rodrina
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ortrud schrieb:
Die tiefer gehende Frage, die sich mir stellt, ist ob Frau Gruberova eigentlich jeden Realitätssinn für die biologische Uhr eines Menschen verloren hat und zum nächsten tragischen Fall derer wird, die nicht rechtzeitig aufhören können. Denn ausser ihren Fans, die ihre Ohren bei Grubi-Auftritten schon seit fünf Jahren an der Garderobe abgeben und behaupten Frau G werde mit dem Alter immer besser, muss die verdienstvolle Künstlerin jetzt eben von den Intendanten der grossen Häuser, denen sie zur ihren Glanzzeiten Werke und Partner diktieren konnte, schmerzlich erfahren, dass man sie gegen 70 gehend, nicht mehr beschäftigen will.
Von mir nur Zustimmung, verehrte Ortrud.
Besser und treffender kann man es kaum formulieren.
Bravo!
Ich lasse mich mit Ihnen steinigen von den vielen G.-Fans mit Gehörschaden, die jetzt auf uns Gift, Geifer und Galle spucken werden + ab sofort jeden Abend beten werden, daß wir in der Hölle schmoren und unter fürchterlichen Qualen zu Tode gebrezelt werden.
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11:46 10. Februar 2012
| Grobi
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"Weiber, Weiber, Weiber, Weiber………"
Ihr seid doch nur neidisch! Bäh!
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12:03 10. Februar 2012
| Marcello
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Frau G. singt ja seit mehreren Jahren nicht mehr in Zürich – ob ihre Wut auf Pereira berechtigt ist oder nicht, lasse ich mal dahingestellt.
Jetzt kommt sie demonstrativ in der ersten Homoki-Saison zurück (in einer WA von Roberto Devereux und in der Festwochen-Premiere 2013 in der Straniera). Die Zürcher Starfetischisten werden es Homoki sicher als Pluspunkt anrechnen, da ja (so hört man wenigstens) einige der übrigen Stars (ältere und jüngere) nicht mehr in Zürich auftreten werden.
Ich erinnere mich gerne an die letze Devereux-Serie in Zürich – vor 10 Jahren war sie noch sehr gut.
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12:18 10. Februar 2012
| ortrud
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Marcello schrieb: Ich erinnere mich gerne an die letze Devereux-Serie in Zürich – vor 10 Jahren war sie noch sehr gut.
Werter Marcello, ich gehe mit Ihnen voll einig, damals war sie noch Spitze,
ohne "wenn und aber", nur sind das leider tempi passati!
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12:43 10. Februar 2012
| copy
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ortrud schrieb:
nur sind das leider tempi passati!
Vollkommen richtig! Habe ich schon beim letzten (konzertanten) Auftritt von ihr an der STOP geschrieben. Bin ja froh, dass es anderen auch so geht, sonst hätte ich doch an meinen Gehörnerven gezweifelt. Eigentlich schade, dass sie sich so von der Bühne verabschiedet….
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12:56 10. Februar 2012
| Marcello
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Allerdings waren ihre Belcanto-Partien für mich selten ganz befriedigend. Ich hatte oft am Schluss das Bedürfnis, mir ab CD noch ein paar einwandfrei platzierte Spitzentöne von Sutherland anzuhören.
Ich habe mir kürzlich die Live-Aufnahmen aus der Staatsoper angehört. Als Zerbinetta ist sie wahrscheinlich kaum zu übertreffen, aber auch Giunia, Konstanze, Manon, Lucia und Adele gehören zu ihren besten Partien.
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13:52 10. Februar 2012
| zuercher
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Marcello schrieb:
Frau G. singt ja seit mehreren Jahren nicht mehr in Zürich – ob ihre Wut auf Pereira berechtigt ist oder nicht, lasse ich mal dahingestellt.
Jetzt kommt sie demonstrativ in der ersten Homoki-Saison zurück (in einer WA von Roberto Devereux und in der Festwochen-Premiere 2013 in der Straniera). Die Zürcher Starfetischisten werden es Homoki sicher als Pluspunkt anrechnen, da ja (so hört man wenigstens) einige der übrigen Stars (ältere und jüngere) nicht mehr in Zürich auftreten werden.
Ich erinnere mich gerne an die letze Devereux-Serie in Zürich – vor 10 Jahren war sie noch sehr gut.
Marcello, da stimme ich 100% zu. Ich fand die Elisabetta im Devereux eigentlich immer ihre stärkste Belcanto-Partie, da hat sie auch darstellerisch überzeugt und der Schluss ist mir immer noch in lebendigster Erinnerung.
Was sie dann aber gegenüber dem Zürcher Ppernhaus mit ihrer kürzestfristigen Absage vor der Maria-Stuarda-Premiere geboten hat, war schon ein starkes Stück. Wenn ich mich richtig erinnere, hatte sie Pereira ziemlich unter Druck gesetzt. Es ist ihm hoch anzurechnen, dass er nicht darauf eingegangen ist und sie mit Angeles Blancas hervorragend ersetzt hat.
Welche Stars werden denn unter Homoki nicht mehr in Zürich singen?
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14:05 10. Februar 2012
| Marcello
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Die Pressekonferenz ist voraussichtlich am 29. Februar.
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14:13 10. Februar 2012
| zuercher
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Ja, dann ist ja jetzt noch Zeit zum Kaffee-Satz-Lesen. Offenbar haben Sie ja ein paar Infos oder zumindest Vermutungen. Bin sehr gespannt… Vorallem auch darauf, wer es nicht mehr ins Ensemble schafft…
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17:33 15. Februar 2012
| robertoplaya
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Liebe Merker,
wenn Sie regelmäßig die BStO oper besuchen, können Sie sehen, welcher
Wert dort mittlerweile auf Jugendlichkeit gelegt wird und es ist schon auch
der Umgang des Managements mit jedem Einzelnen. Schauen Sie sich an
welchen schäbigen Abgang man dem GMD Nagano bereitet hat.
Ähnliche Fälle gab es unter Sir Peter Jonas nicht.
Frau Gruberhova hat recht, wenn sie sich das nicht gefallen lässt und das
zeichnet sie neben einer (immer noch) großartigen Gesangskunst aus.
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18:26 15. Februar 2012
| zerbino
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Ich will nicht nachtreten, erinnere aber an das Urteil des ausgewiesenen Opernspezialisten Sergio Segalini, der schon immer behauptete, Frau G. sei immer eine Soubrette geblieben, ohne Italianità und ungeeignet für Partien der italienischen Oper. Der Hype um sie nahm allerdings mitunter hysterische Formen an: Grubsi etc. Jetzt kommt sie auch nach Bonn mit einem Liederabend, nachdem sie sich in Köln wieder an der Norma "verhoben" hat (wer hat ihr bloß dazu geraten?). Mal sehen, wie die Resonanz dieses Mal ist.
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20:08 15. Februar 2012
| Fanny
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Auch "ausgewiesene Opernspezialisten" (Ich habe von dem Herrn noch nie gehört…..) können Unsinn verbreiten, wie man an dieser Behauptung unschwer erkennen kann. Für die Hysterie um ihre Person kann Frau Gruberova nichts, und dass Publikumslieblinge mit Spitznamen bedacht werden, hat zumindest in Wien eine lange Tradition, ich kann auch darin nichts Furchtbares erkennen. Vor allem erschließt sich mir nicht, was die öffentliche Wahrnehmung mit ihrer Leistung zu tun haben soll. Oder ist das wieder einmal die enervierende Gleichsetzung von Popularität mit "gehypt und überschätzt"???
Dass Frau Gruberova ihren Abschied von der Bühne nicht mehr lange hinausschieben soll, dieser Meinung bin ich allerdings auch. Noch kann sie es nämlich tun, ohne dass man "Endlich!" sagen müsste.
lg Fanny
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22:27 15. Februar 2012
| balduin baehlamm
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Fanny schrieb:
Auch "ausgewiesene Opernspezialisten" (Ich habe von dem Herrn noch nie gehört…..) können Unsinn verbreiten, wie man an dieser Behauptung unschwer erkennen kann.
Zu Herrn Segalini siehe http://www.civc.cn/web20/index.php?option=com_content&task=view&id=40&Itemid=28
Ein Mann mit jahrzehntelanger Erfahrung also, was natürlich nicht heißt, daß er zwangsläufig unfehlbar ist.
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23:06 15. Februar 2012
| Fanny
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balduin baehlamm schrieb:
Fanny schrieb:
Auch "ausgewiesene Opernspezialisten" (Ich habe von dem Herrn noch nie gehört…..) können Unsinn verbreiten, wie man an dieser Behauptung unschwer erkennen kann.
Zu Herrn Segalini siehe http://www.civc.cn/web20/index.php?option=com_content'task=view'id=40'Itemid=28
Ein Mann mit jahrzehntelanger Erfahrung also, was natürlich nicht heißt, daß er zwangsläufig unfehlbar ist.
Danke für die Info! Ich wollte auch nicht suggerieren, dass der Herr eine Niete ist, nur weil ich ihn nicht kenne. Ich kenne die wenigsten Fachleute, weil mein Zugang zur Musik nicht wissenschaftlich/theoretisch fundiert ist. Ich folge meinem Bauchgefühl, und wenn mich ein Sänger/eine Sängerin berührt, ist es mir herzlich gleichgültig, ob Fachmann X sie als Soubrette abqualifiziert. Und wenn mich umgekehrt eine Stimme nicht erreicht, wird sie für mich nicht interessanter, weil Fachmann Y in ihrem Besitzer einen "Jahrhunderttenor" oä. sieht.
lg Fanny
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17:47 21. März 2012
| zuercher
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wenn ich den heutigen tageskommentar von AC lese, denke ich:
die frau hat wirklich langsam jeden realitätssinn verloren. auch ich bin gespannt, wie lange es in zürich mit homoki gut geht. immerhin kann ja pereira in der regel sehr gut mit stars und diven und sogar dem ist der geduldsfaden gerissen.
frau gruberova soll sich doch irgendwo ein eigenes opernhaus kaufen, ihre eigene intendantin spielen und dann jeden abend norma, lucrezia borgia oder elisabetta singen… dann könnte sie sich selber bis 2024 verpflichten… 
liebe grüsse vom von der diva amüsierten zürcher
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00:45 22. März 2012
| Mefistofele
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Ich war – bin kein Fan von ihr, aber ich schätzte sie sehr, oder besser weiß sie immer noch zu schätzen. Manche Dinge sang sie tatsächlich in ihrer Art kokurenzlos. die Zerbinetta ist legendär und wird es sicher noch einige Zeit bleiben.
Und eben deshalb verstehe ich nicht, das sie so nicht verstehen will, das glaube ich aber nicht, es eher so verdrängt das "die Sach ein End hat!" und langsam auf ein "WAS DIE SINGT NOCH IMMER; IGITT" zusteuert. das wäre jammerschade.
Mefi
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06:50 22. März 2012
| zuercher
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lieber mefi
das sehe ich exakt genauso. sie demontiert wirklich ihr eigenes denkmal…
gruss z
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