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15:15 18. Januar 2012
| edmondo
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Die Berufung von Dagmar Schlingmann als Nachfolgerin von Klaus Weise schien bis gestern ganz sicher zu sein. Jetzt hat sie "im letzten Moment" abgesagt, offenbar war die Stadt Bonn nicht bereit, ihre harten Sparauflagen für die Oper zu ändern.
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15:43 18. Januar 2012
| HansLick
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bonn – wem interessiert bonn?
die zeiten sind doch lange vorbei.
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16:38 18. Januar 2012
| Pater Brown
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edmondo schrieb:
Die Berufung von Dagmar Schlingmann als Nachfolgerin von Klaus Weise schien bis gestern ganz sicher zu sein. Jetzt hat sie "im letzten Moment" abgesagt, offenbar war die Stadt Bonn nicht bereit, ihre harten Sparauflagen für die Oper zu ändern.
Ähem… stand das nicht schon vor 10 Tagen im OPERNFREUND.????
http://www.deropernfreund.de
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16:39 18. Januar 2012
| zerbino
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edmondo schrieb:
Die Berufung von Dagmar Schlingmann als Nachfolgerin von Klaus Weise schien bis gestern ganz sicher zu sein. Jetzt hat sie "im letzten Moment" abgesagt, offenbar war die Stadt Bonn nicht bereit, ihre harten Sparauflagen für die Oper zu ändern.
Die harten Sparauflagen für die Oper waren der Dame sicherlich "wurscht"; dem Sprechtheater galt leider nur ihr Interesse. Hoffentlich findet man (bitte nicht nur der OB Nimptsch und der Kulturdezernent) endlich einmal jemand,der sich für Sprechtheater und Oper interessiert und davon Ahnung hat. Ich wüsste eine ganze Reihe von Kandidaten; aber gesucht wird dilettantisch immer nur in einem bestimmten Bereich. Überhaupt diese Intendanten: z.B. früher war in Hamburg Gründgens Intendant, Heinrich George, Boy Gobert etc. Heute ist es eine gewisse Frau Bayer (unbekannter Reputation). Ich schlage vor, wir Opernfreunde bewerben uns alle einfach 'mal. Vielleicht klappt es irgendwo. Arbeitslose an die Front!
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16:50 18. Januar 2012
| Scooter
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zerbino schrieb:
edmondo schrieb:
Die Berufung von Dagmar Schlingmann als Nachfolgerin von Klaus Weise schien bis gestern ganz sicher zu sein. Jetzt hat sie "im letzten Moment" abgesagt, offenbar war die Stadt Bonn nicht bereit, ihre harten Sparauflagen für die Oper zu ändern.
Die harten Sparauflagen für die Oper waren der Dame sicherlich "wurscht"; dem Sprechtheater galt leider nur ihr Interesse. Hoffentlich findet man (bitte nicht nur der OB Nimptsch und der Kulturdezernent) endlich einmal jemand,der sich für Sprechtheater und Oper interessiert und davon Ahnung hat. Ich wüsste eine ganze Reihe von Kandidaten; aber gesucht wird dilettantisch immer nur in einem bestimmten Bereich. Überhaupt diese Intendanten: z.B. früher war in Hamburg Gründgens Intendant, Heinrich George, Boy Gobert etc. Heute ist es eine gewisse Frau Bayer (unbekannter Reputation). Ich schlage vor, wir Opernfreunde bewerben uns alle einfach 'mal. Vielleicht klappt es irgendwo. Arbeitslose an die Front!
GUTE IDEE – Ich machen wir es zusammen und nehmen noch kV und Yamadori mit ins Boot. Pressesprecher: Anton Cupak
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19:11 18. Januar 2012
| edmondo
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Pater Brown schrieb:
edmondo schrieb:
Die Berufung von Dagmar Schlingmann als Nachfolgerin von Klaus Weise schien bis gestern ganz sicher zu sein. Jetzt hat sie "im letzten Moment" abgesagt, offenbar war die Stadt Bonn nicht bereit, ihre harten Sparauflagen für die Oper zu ändern.
Ähem… stand das nicht schon vor 10 Tagen im OPERNFREUND.????
http://www.deropernfreund.de
Die Info im Opernfreund bezog sich auf Barbara Mundel. Niemand sollte das besser wissen als Pater Brown.
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19:38 18. Januar 2012
| Pater Brown
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ERRATUM! Wir haben den Namen nicht und nirgendwo verraten!
Hier nochmal der Text des Kommentars unseres Herausgebers:
"Über die Zukunft der OPER BONN – Ein Kommentar
Es ist schon eine Schande, was sich da in Bonn abspielt. Nun hat man es geschafft in der Opern-Bundesliga, teilweise sogar in der Championsleague zu spielen, da läßt man den erfolgreichen Spitzen-Trainer Klaus Weise ziehen.
Immerhin war bekannt, daß er seinen Vertrag unter der Sparvorgabe der Stadt von 3,5 Millionen ab 2013 nicht mehr weiter führen wollte, aber das man jetzt so klammheimlich schon seinen Nachfolger bzw. hier konkret seine Nachfolgerin (wie dem OF bekannt wurde) inthronisierte, entspricht der verlogenen Hinterhältigkeit heutiger Politiker; in Essen war es ja leider ähnlich. Überall der gleiche Saft- und Selbstbedienungsladen! Politiker entscheiden über die Köpfe ihrer, sie bezahlenden !, Bürger hinweg wie Sonnenkönige!
Ich weiß nicht, wie man bei einem Gesamtetat von rund 27 Millionen Euro für ein Dreispartenhaus (Vergleichbar Krefeld oder Augsburg) noch 3,5 Millionen demnächst einsparen will? Das ist, auch angesichts steigender Löhne, ein riesengroßer Schwachsinn! Insbesondere, wenn die verfügbare Geldmenge für künstlerische Dinge gerade einmal 3,6 Millionen Euro beträgt, so verlautet zumindest lt. jetzigem Intendanten Weise.
Die neue Intendantin muß Zauberkünstlerin sein, über besondere familiäre Verbindungen zu Sängern und Dirigenten verfügen, honorarfrei arbeiten (wie unsere Opernfreund-Kritiker!) oder im Keller eine Gelddruckmaschine stehen haben…
Schade, 2013 wird wieder eine große Oper in den Tiefen der Provinz versinken.
Seltsamerweise besteht "Karnevalsprinz honoris causa" OB Jürgen Nimptsch (SPD) wohl nicht mehr weiter auf seiner einstigen Forderung, der Abschaffung des Opernhauses. Er regelt das auf subtilere Art und Weise. Bleiben die Zuschauer erst einmal weg, weil nichts Vernünftiges mehr geboten wird, kann man die Oper immer noch zumachen, oder pleite gehen lassen. Das geht dann wie von selbst. Ganz so blöd ist der Mann nicht!
Weise, der sich mittlerweile einen Namen auf internationalem Niveau geschaffen hat, wird als freischaffender Regisseur in der Championsleague mit 3-4 Inszenierungen im Jahr zukünftig mindestens genauso viel verdienen, wie in Bonn (340 000 Euro – bei bisher 3-4 Pflicht-Inszenierungen!), ohne den bürokratischen so aufreibenden Kleinkrieg mit subalternen Miesmachern, dümmlichen Besserwissen, ignoranten Bürokraten, inkompetenten Politikern und hinterhältigen Intriganten und Stänkerern.
DER OPERNFREUND wird weiter berichten und den Regisseur Klaus Weise in seinem wohlwollenden Auge behalten"
Später schrieb der OPERNFREUND nur in einer kurzen Tagesmeldung, daß die gewählte Intendantin wg. Geldmangels schon wieder zurückgetreten sei.
Bei den Damen sind wir doch immer Gentleman  - sehr verschwiegen…
Ich kann Ihnen aber verraten, daß es genau unser Kommentar war, der wohl die Dame noch einmal intensiv die Vertragsbedingungen studieren ließ.  
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19:50 18. Januar 2012
| Scooter
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zerbino schrieb:
edmondo schrieb:
Die Berufung von Dagmar Schlingmann als Nachfolgerin von Klaus Weise schien bis gestern ganz sicher zu sein. Jetzt hat sie "im letzten Moment" abgesagt, offenbar war die Stadt Bonn nicht bereit, ihre harten Sparauflagen für die Oper zu ändern.
Die harten Sparauflagen für die Oper waren der Dame sicherlich "wurscht"; dem Sprechtheater galt leider nur ihr Interesse. Hoffentlich findet man (bitte nicht nur der OB Nimptsch und der Kulturdezernent) endlich einmal jemand,der sich für Sprechtheater und Oper interessiert und davon Ahnung hat. Ich wüsste eine ganze Reihe von Kandidaten; aber gesucht wird dilettantisch immer nur in einem bestimmten Bereich. Überhaupt diese Intendanten: z.B. früher war in Hamburg Gründgens Intendant, Heinrich George, Boy Gobert etc. Heute ist es eine gewisse Frau Bayer (unbekannter Reputation). Ich schlage vor, wir Opernfreunde bewerben uns alle einfach 'mal. Vielleicht klappt es irgendwo. Arbeitslose an die Front!
Verehrter Zerbino,
Sie sprechen ein ernsthaftes Problem an. Immer mehr Schauspielleute – egal ob Regisseure oder Intendanten – zieht es zu Oper. Dort wird einfach mehr bezahlt. Doch leider ist Oper nicht Schauspiel! Hier wird auch der neue Dortmunder Intendant (ebenfalls ein Schauspielmann!) noch Schiffsbruch erleiden. Viele meinten ja, daß er dies mit diesem "Holländer" schon getan habe, was ich nicht fand. Aber nur moderne Inszenierungen hält kein Opernpublikum aus.
Gruß Paul
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18:44 19. Januar 2012
| Bonner
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Der Bonner Oberbürgermeister Nimptsch spricht heute in der Lokalpresse überraschend von einem Gesamtetat der Oper in Höhe von 32 Millionen Euro.
Wir sind alle sehr überrascht!
Wo kommen denn die 5 Millionen Euro mehr plötzlich her?
Stille Reserven? Interne Portokasse? Spende?
Oder: Volksveraschung?
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13:37 20. Januar 2012
| edmondo
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Ist es eigentlich ein "ungeschriebenes Gesetz", dass niemand aus dem Haus als Intendant berufen werden kann? Wenn dem so ist, warum ist das so? Vielleicht kann mir jemand diese Frage beantworten. Es gibt nämlich einen leitenden Mitarbeiter der Bonner Oper, der als Intendant in Essen im Gespräch war. Man könnte also eigentlich sehr leicht einen neuen Intendanten finden.
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16:10 20. Januar 2012
| zerbino
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edmondo schrieb:
Ist es eigentlich ein "ungeschriebenes Gesetz", dass niemand aus dem Haus als Intendant berufen werden kann? Wenn dem so ist, warum ist das so? Vielleicht kann mir jemand diese Frage beantworten. Es gibt nämlich einen leitenden Mitarbeiter der Bonner Oper, der als Intendant in Essen im Gespräch war. Man könnte also eigentlich sehr leicht einen neuen Intendanten finden.
Das wäre dann eine Hausberufung, die an der Universität strikt verboten ist, aber dennoch dauernd erfolgt (vor allem an der Uni Bonn). Das betraf seinerzeit auch Herrn Esterhazy, der Oberspielleiter in Bonn war und den ich sehr schätzte. Er mußte seinerzeit nach Aachen gehen, und Weise kam.
Wer ist denn Ihr Kandidat? Vielleicht kenne ich ihn, und wir können von hier aus Reklame machen. Dieses Forum wird von den Machern der Oper Bonn ohnehin dauernd beobachtet.
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13:12 21. Januar 2012
| edmondo
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@zerbino
Dass die "Macher der Bonner Oper" dieses Forum lesen und sich von unseren Vorschlägen beeinflussen lassen, meinen Sie doch nicht ernst, oder? Ich wollte eigentlich auch nicht einen bestimmten Kandidaten aus dem Haus "vorschlagen", sondern nur wissen, warum Hausberufungen nicht möglich sein sollen. Man kann natürlich Universitäten nicht mit Theatern vergleichen.
Übrigens soll angeblich nach allen Absagen schon wieder eine Liste mit drei Kandidaten existieren. Die Namen kenne ich nicht. Hoffen wir mal, dass sie nicht vom Schauspiel kommen, sondern etwas von der Oper verstehen.
Leider ist der Beitrag blau unterlegt, obwohl er kein Zitat ist. Da habe ich wohl etwas falsch gemacht.
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17:13 21. Januar 2012
| Pater Brown
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Ich sehe auch nur blau, wenn ich hier ins Forum schaue. Es ist ziemlich blöd und unübersichtlich, wenn der vorige Beitrag nochmal zitiert wird – jeder kann ihn ja einfach nachlesen. Hier besteht Handlungsbedarf zur Vereinfachung.
Hoffen wir, daß sich Dr. Benedict Holtbernd hier bewirbt. Er ist ein echter Opernmensch, ein Fachmann und in Dortmund leider auf dem zweiten Platz unterlegen. Die Dortmunder werden dieser Entscheidung noch nachtrauern…
Ein echter Profi mit großem Herz fürs Musiktheater - zuletzt Operndirektor in Dresden. Aber er ist halt ein Mann! Das ist heutzutage wohl ein Problem…
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17:41 21. Januar 2012
| edmondo
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Pater Brown schrieb:
Ich sehe auch nur blau, wenn ich hier ins Forum schaue. Es ist ziemlich blöd und unübersichtlich, wenn der vorige Beitrag nochmal zitiert wird – jeder kann ihn ja einfach nachlesen. Hier besteht Handlungsbedarf zur Vereinfachung.
Hoffen wir, daß sich Dr. Benedict Holtbernd hier bewirbt. Er ist ein echter Opernmensch, ein Fachmann und in Dortmund leider auf dem zweiten Platz unterlegen. Die Dortmunder werden dieser Entscheidung noch nachtrauern…
Ein echter Profi mit großem Herz fürs Musiktheater - zuletzt Operndirektor in Dresden. Aber er ist halt ein Mann! Das ist heutzutage wohl ein Problem…
Die Vorgabe, dass unbedingt eine Frau das Bonner Theater leiten soll, gilt nach meinen Informationen nicht mehr. Hoffentlich steht Herr Holtbernd auf der neuen Liste. Die Bonner Oper hat ein hohes Niveau – und das soll auch so bleiben.
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20:02 21. Januar 2012
| Pater Brown
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Ich hoffe mit Ihnen: Dr. Benedict Holtberndt wäre sicherlich ein guter Mann mit großer Theatererfahrung. Aber wo und wann werden wirklich gute Leute in Führungspositionen gewählt?
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17:52 29. Januar 2012
| zerbino
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Das Problem bei Intendanten in Deutschland ist doch, dass sie absolute Macht haben. Sie können produzieren, feuern und einstellen nach Herzenslust. Es gilt wie fast überall in Deutschland eben das Führer-Prinzip. Davon kann sich offensichtlich der Deutsche nicht freimachen. Ich weiß noch, wie am Anfang der "Herrschaft" von Herrn Weise sich einige Menschen von dem Verein der Opernfreunde zu ihm hintrauten und fragten, wie es denn in Zukunft mit dem Spielplan stände. Weise nahm sie gar nicht wahr, geschweige denn ernst. Infolgedessen wehrt man sich dagegen, wieder einen Tyrannen auf dem Intendantenposten zu haben, der keinem Vorschlag und keiner Kritik zugänglich ist. Hoffentlich findet man so jemanden für Bonn. – Etwas anderes: Hat jemand die wahrhaft hirnrissige Inszenierung der "Sonnambula" in Stuttgart gesehen? Sie wurde dann im TV auch noch über den Klee gelobt.
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18:31 29. Januar 2012
| Fanny
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zerbino schrieb:
Das Problem bei Intendanten in Deutschland ist doch, dass sie absolute Macht haben. Sie können produzieren, feuern und einstellen nach Herzenslust. Es gilt wie fast überall in Deutschland eben das Führer-Prinzip. Davon kann sich offensichtlich der Deutsche nicht freimachen. Ich weiß noch, wie am Anfang der "Herrschaft" von Herrn Weise sich einige Menschen von dem Verein der Opernfreunde zu ihm hintrauten und fragten, wie es denn in Zukunft mit dem Spielplan stände. Weise nahm sie gar nicht wahr, geschweige denn ernst. Infolgedessen wehrt man sich dagegen, wieder einen Tyrannen auf dem Intendantenposten zu haben, der keinem Vorschlag und keiner Kritik zugänglich ist. Hoffentlich findet man so jemanden für Bonn. – Etwas anderes: Hat jemand die wahrhaft hirnrissige Inszenierung der "Sonnambula" in Stuttgart gesehen? Sie wurde dann im TV auch noch über den Klee gelobt.
Entschuldigung, aber die Vorstellung, dass ein Intendant irgendeinen Verein womöglich um Erlaubnis fragen soll, was er mit wem auf seinen Spielplan setzen darf, ist wohl mehr als absurd. Natürlich ist er der alleinige Chef, der das Sagen hat – wie soll es anders funktionieren? Ein Spielplan ist ja kein Wunschkonzert, und das gleiche gilt für die Besetzungen. Wenn ein Intendant seine Mitarbeiter und das Repertoire nicht selber bestimmen darf, sondern jede seine Entscheidungen erst absegnen lassen muss, ist er eigentlich überflüssig, denn dann sollen gleich die "Absegner" den Laden schmeißen!
lg Fanny
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08:29 30. Januar 2012
| Pater Brown
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Mensch, Zerberus!
Noch nicht gemerkt: Wir Deutschen haben jetzt eine Führerin – leider!
Der angeblich große Führer war, nur so nebenbei, bemerkt Österreicher.
Ansonsten habe ich über Ihren Beitrag selten so gelacht – brillante Ironie!
Ha,ha,ha…
Und SENTA hat das gar nicht gemerkt + Sie ernst geommen.  !
Ich liebe dieses Forum…
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11:41 30. Januar 2012
| zerbino
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Fanny schrieb:
zerbino schrieb:
Das Problem bei Intendanten in Deutschland ist doch, dass sie absolute Macht haben. Sie können produzieren, feuern und einstellen nach Herzenslust. Es gilt wie fast überall in Deutschland eben das Führer-Prinzip. Davon kann sich offensichtlich der Deutsche nicht freimachen. Ich weiß noch, wie am Anfang der "Herrschaft" von Herrn Weise sich einige Menschen von dem Verein der Opernfreunde zu ihm hintrauten und fragten, wie es denn in Zukunft mit dem Spielplan stände. Weise nahm sie gar nicht wahr, geschweige denn ernst. Infolgedessen wehrt man sich dagegen, wieder einen Tyrannen auf dem Intendantenposten zu haben, der keinem Vorschlag und keiner Kritik zugänglich ist. Hoffentlich findet man so jemanden für Bonn. – Etwas anderes: Hat jemand die wahrhaft hirnrissige Inszenierung der "Sonnambula" in Stuttgart gesehen? Sie wurde dann im TV auch noch über den Klee gelobt.
Entschuldigung, aber die Vorstellung, dass ein Intendant irgendeinen Verein womöglich um Erlaubnis fragen soll, was er mit wem auf seinen Spielplan setzen darf, ist wohl mehr als absurd. Natürlich ist er der alleinige Chef, der das Sagen hat – wie soll es anders funktionieren? Ein Spielplan ist ja kein Wunschkonzert, und das gleiche gilt für die Besetzungen. Wenn ein Intendant seine Mitarbeiter und das Repertoire nicht selber bestimmen darf, sondern jede seine Entscheidungen erst absegnen lassen muss, ist er eigentlich überflüssig, denn dann sollen gleich die "Absegner" den Laden schmeißen!
lg Fanny
Aus welcher Zeit stammen Sie denn, Fanny? Ich habe jedenfalls noch als Berliner die Anfänge des Theaters am Halleschen Ufer mit Peter Stein miterlebt und habe bis heute nicht begriffen, wie aus diesem "Untergrund" ein Herr Peymann hochkommen konnte. Aber so weit muss man ja nicht gehen. In der Oper gilt es um auch auf Sängerebene attraktive Vorstellungen; und da können kompetente "Zuschauer" durchaus etwas zu sagen haben. Ich kenne durch meine Tätigkeit sicherlich mehr prominente Sänger persönlich als Herr Weise, der sie nicht kennen will und lieber "en famille" werkelt.
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13:10 30. Januar 2012
| Pater Brown
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Fanny ist schon in Ordnung, verehrter Höllenhund!
Aber EN FAMILLE, wenn ich Sie zitieren darf, arbeiten doch heute fast alle allüberall. Wie sah es denn an der StOp Wien zu Holender-Zeiten aus?
Und was ist das jetzt für eine unappetitliche Dew-Affaire in Darmstadt.
Wie nennen Sie die Schallplatten-Mafia? Grand Famille…
Heuer bringt ein guter (teurer!) Dirigent auch alle Sänger seines Impressarios unter.
Was ist EN FAMILLE unter der Bayreuth-Mafia?
Und so weiter, und so wenig heiter…
Gott zum Gruße
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20:06 19. Februar 2012
| zerbino
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Zur Zeit hört man gar nichts mehr über etwaige potentielle Intendanten, so dass man fürchten muß, dass etwas Fürchterliches uns plötzlich vor die Nase gesetzt wird. Das ist hier in Bonn übliche Praxis. Vielleicht wird es die äußerst ehrgeizige Frau Schmiel, die schon jetzt viel Unsinn über die Notwendigkeit eines neuen Festspielhauses verbreitet und ständig zitiert wird.
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14:29 20. Februar 2012
| Bonner
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Ich befürchte Ähnliches. Im Haus schweigt man wie ein Grab, oder weiß wirklich nichts. Man muß wohl das Schimmste befürchten…
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14:45 24. Februar 2012
| edmondo
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Bonner schrieb:
Ich befürchte Ähnliches. Im Haus schweigt man wie ein Grab, oder weiß wirklich nichts. Man muß wohl das Schimmste befürchten…
Der neue Bonner Generalintendant ist Dr. Bernhard Helmich, z.zt. in gleicher Funktion in Chemnitz. Er soll angeblich Opernexperte sein. Kennt den jemand?
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