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Tristan - Zurück in die Steinzeit - Danke! | Der Neue Merker | Forum

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Tristan – Zurück in die Steinzeit – Danke!

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BenutzerBeitrag

11:18
19. Juni 2013


Fred Feuerstein

1

Danke Wien – Danke Herr Meyer! Danke für diesen TRISTAN

Es gibt wirklich nur noch eine letzte Oase für Opernfreunde, wo die Zeit seit der Wende zum 20.Jahrhundert Gott-sei-Dank stehen geblieben ist:

Die wunderbare Wiener Steinzeit-Staatsoper

Grüße auch von Barney, Wilma, Betti, Mr. Schiefer und Bam-Bam

11:44
19. Juni 2013


Hermia

2

Was für ein UNSINN!!!!

11:47
19. Juni 2013


Fanny

3

Nun, was die Inszenierungen an der WSO betrifft (auch der Tristan) ist das leider ganz und gar kein Unsinn!

lg Fanny

12:45
19. Juni 2013


Fred Feuerstein

4

Hermia schrieb: UNSINN

 

Sehr geehrte(r) Hermia!

Sie sind aber nicht NETT und dann noch so intolerant!

Wahrscheinlich sind wohl so jemand von der modernen Regietheater-Fraktion, bei denen Oper nur noch mit Machinengewehren, Zivilanzügen, Panzern und in Stripteaselokalen funktioniert.

Aber dann, sollten Sie sich eigene Opern komponieren!

Nein! – Oper muß so aufgeführt werden, wie der Komponist sie vor hunderten Jahren auch geschrieben hat und gedacht hat. Macht doch sonst auch gar keinen Sinn, wenn z.B. ein Schiff plötzlich durch ein Wohnzimmer ersetzt wird, oder ein Drachen durch ein Auto…

Daß Sie unsere letzte Bastion für echte gute alte Oper als "Unsinn" bezeichnen finden wir Flintstones alle sehr blöd. Trotzdem tolerieren wir ihre Meinung.

mfG

Ihe Flintstones & Feuersteins

 

12:54
19. Juni 2013


Dreamhunter

5

Kommentar zu Fred Feuerstein – Don't feed the Troll!!! Wie es sich liest, ein neuer Nick des sattsam bekannten Persönlichkeitsgespaltenen…

Ernst Kopica schrieb in seiner Kritik -

Da kann man sich nicht einmal darüber ärgern, dass die im ersten Akt in seltsamer Choreographie über die Bühne springenden Matrosen eigentlich so was von unnötig wären oder dass an einem Haus wie der Wiener Staatsoper in schwarz gekleidete Bühnenarbeiter provinziell fürs Publikum sichtbar dafür sorgen müssen, dass das Schiff auf die richtige Position kommt.

————–

Kurze Bemerkung zu den Bühnenarbeitern – das war mit 100%iger Sicherheit eine Verneigung gegenüber den Theatergewohnheiten der Originalinszenierung, Tokyo. Im japanischen Theater (Kabuki, Noh) wurden  und wird auch noch heute (ich habe erst vor ein paar Jahren in Tokyo einige Kabuki-Stücke gesehen) diese Bühnenästhetik verwendet. Für den japanischen Zuseher sind diese Bühnenarbeiter einfach unsichtbar. Das war in keinster Weise provinziell, sondern im Gegenteil mit viel Gefühl eingearbeitet!!! Man kann dies mit der Gewohnheit des 18.Jahrhunderts vergleichen, dass schon durch das Aufsetzen einer Brille oder eines falschen Barts der Schauspieler/Sänger für sein Gegenüber nicht mehr erkennbar war (wie sonst sollte denn "Cosi Fan Tutte" auf der Bühne funktionieren…).

kv

13:02
19. Juni 2013


Radames Kezal

6

Nicht schon wieder das alte Lied, diesmal als Fred Feuerstein gesungen! Wenn die Wiener tatsächlich samt und sonders so wären, wie sich Fred Feuerstein das vorstellt, dann hätten sie ja bei McVicar in einen wahren Begeisterungssturm ausbrechen müssen. Haben sie das getan? Was haben Sie gegen Wien und die Wiener? Mal in Wien schlecht dinniert oder beim Schwarzfahren erwischt worden? Und gerade in diesem Medium wird sehr ausgewogen berichtet. Es ist ein Unterschied, mein lieber Junker aus der wohl deutschen Provinz, ob eine Oper für zehn Vorstellungen produziert wird, oder ob sie 15 Jahre im Repertoire bleiben soll. Da kann man nicht Barak Obama als König Marke und Berlusconi als Melot einbauen, die kennt in 10 Jahren zum Glück kein Mensch mehr!

Mich hat auch Krämers Tristan nicht sonderlich gestört, Koskys Lohengrin auch nicht so, dass er sofort verschwinden musste. Warten wir einmal ab, was an dessen Stelle kommt!

13:04
19. Juni 2013


Argus

7

"Es wendet sich jedoch nicht an Leute, die provozieren, Ärger bereiten oder andere Teilnehmer beleidigen wollen"

Nur zur Erinnerung, was dieses Forum nicht machen soll…..

14:03
19. Juni 2013


copy

8

Danke Dreamhunter für die Aufklärung, ich wollte den Japan-Konnex nicht überstrapazieren, da es eine tolle Aufführung war. Trotzdem: In Wien hätte man das ändern dürfen.

Zur allgemeinen Fraktionsbildung im Forum: Hier wurde ich ja bereits als  "Regietheater-Befürworter" gebrandmarkt, was mir eigentlich ziemlich egal ist. Dennoch bin ich  von diesem "konventionellen" Tristan so was von begeistert. Mein Credo ist nämlich: So wie es keine E- und U-Musik, sondern nur gute und schlechte Musik gibt, so gibt es nur gute und schlechte Inszenierungen (die natürlich auf subjektives Empfinden stoßen, womit es wieder komplizierter wirdWink). Und dieser Tristan ist vom Feinsten!

15:22
19. Juni 2013


yamadori1994

9

Danke, CopY!!!!

11:30
24. Juni 2013


Argus

10

Damit kann ich leben, copy.

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