GILMAN – FRÜHWIRTH / Violine

 

[1]  ALEXANDER GILMAN – BARBER – KORNGOLD – WAXMAN – WILLIAMS

Oehms classics OC 799

Irgendwie beeindrucken einen diese jungen Geiger/innen ja alle – technisch gibt’s da kaum was zu mäkeln. Bleibt also noch die Interpretation, das persönliche Gefühls- und Ausdrucksspektrum des jeweiligen Künstlers. Dabei kommt dann noch ebendieses von Seiten des Zuhörers dazu, der sich von dem einen oder anderen Vortrag mehr oder weniger angesprochen fühlt.

Eine rundum spannende CD ist diese von Alexander Gilman mit dem Cape Town Philharmonic Orchestra unter Perry So. Nicht zuletzt, weil darauf die Waxman-Carmen zu finden ist (neben Violinkonzerten von Samuel Barber und Erich Wolfgang Korngold und John Williams Schindlers-Liste-Thema).

Franz Waxmans Version steht, was die Aufführungs-Häufigkeit betrifft, etwas im Schatten von Sarasates Bearbeitung. Früher hörte man sie oft im Radio, mal mit Orchester, mal mit Klavierbegleitung – von Heifetz, der diese Version initiiert hatte, bis zu den beiden Oistrachs. Meine damalige Lieblingsinterpretation war jene von Leonid Kogan mit seinem dunklen Samtton. Einen ähnlich „erotischen“ Klang zaubert auch Gilman aus seiner Violine, wo hingegen bei den anderen Stücken ein eher ätherisch lichter Geigenton durch den Raum schwebt.

DZ

 

Erscheinungshinweis:

 

[2]  DAVID FRÜHWIRTH – NIKOLAI RADOV

Crystal N 67 075 – am Klavier Milana Chernyavska

Eine ganze CD voller Violin-Sonaten, -Sonatinen und –Stücke des russischen Komponisten Nikolai Radov, 1908 – 1990, dessen Bekanntheitsgrad im Schatten der großen, wie etwa Schostakowitsch und Khachaturian, etwas untergegangen ist.

DZ

 

 

  1. [Image]: http://www.der-neue-merker.eu/wp-content/uploads/2012/02/Gilman_CD-cover1.jpg
  2. [Image]: http://www.der-neue-merker.eu/wp-content/uploads/2012/02/frühwirth1.jpg

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