INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 23. FEBRUAR 2012)

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 23. FEBRUAR 2012)

 Rolando Villazon präsentiert: Geigerin Vilde Frang bei “Stars von morgen” auf ARTE!

 
Vilde Frang – Foto © Sussie Ahlberg

 In der Sendereihe Stars von morgen stellt der Tenor Rolando Villazón die vielversprechendsten Nachwuchskünstler der internationalen Klassikszene vor. In der dritten Folge ist nun auch Vilde Frang dabei, die schon im Alter von 12 Jahren zum ersten Mal unter der Leitung von Mariss Jansons mit dem Philharmonischen Orchester Oslo debütierte. Die mittlerweile international gefragte Künstlerin gewann 2011 den ECHO als beste Nachwuchskünstlerin an der Violine. 

 26. Februar, 18:30 Uhr

ARTE, Rolando Villazón präsentiert: Stars von morgen

 Auf ihrer jüngsten EMI Aufnahme spielt Vilde Frang Violinsonaten ihres Landsmannes Edward Grieg, sowie Richard Strauss und Bela Bartók.
____________________________________________________________________________________________

Das Grand Théâtre de Genève entdeckt  „Juliette ou la Clé des songes“ von Bohuslav Martinů neu


Foto: GTG- Yunus Durukan

Vorstellungen sind am:
Fr., 24. Februar 2012 – 20:00 Uhr (Premiere)
So., 26. Februar 2012 – 15:00 Uhr
Di., 28.  Februar 2012 – 20:00 Uhr
Do., 01. März 2012 – 20:00 Uhr
Sa., 03. März  2012 – 20:00 Uhr
Mo., 05. März  2012 – 20:00 Uhr
 
Die nach dem gleichnamigen surrealistischen Theaterstück von Georges Neuveux geschaffene Oper wird am Genfer Opernhaus am 24. Februar 2012  erstmalig aufgeführt. Bohuslav Martinů schrieb das Libretto selbst und fand den großen Beifall von Neveux, als dieser „Juliette“ bei der Uraufführung, am 16. März 1938 im Prager Nationaltheater unter der Leitung von Vaclav Talich, hörte. Bis heute wird die dreiaktige Oper selten gespielt, obwohl sie zu Martinůs stärksten Werken zählt. In ihr verschmelzen: die mährische Musik, der französische Impressionismus sowie der neoklassizistisch geprägte Ton der mit Martinů ungefähr altersgleichen „Group des Six“. In Deutschland erlebte die Oper ihre erfolgreiche Erstaufführung 1959 in Wiesbaden in einer deutschen Textfassung von Ludwig Kaufmann.
 
Richard Jones, der „Juliette“ 2002 für die Opéra de Paris inszeniert hat, wo sie im November 2002 im Palais Garnier Premiere hatte und 2006 noch einmal an der Opéra Bastille aufgenommen wurde, nutzt die französische Fassung des Librettos, wie sie auch an der Genfer Oper zu hören sein wird. Für Bühnenbild und Kostüme verantwortlich zeichnet Antony McDonald, und die Wiederaufnahme dieser Produktion leitet Philipp Giraudeau.
Die Hauptpartien singen Nataliya Kovalova (Juliette), Steve Davislim (Michel),  Emilio Pons (Le commissaire/Le facteur) und Marc Scoffoni (L’Homme au casque | Le Marchand de souvenirs | Le Bagnard). Jirí Belohlávek leitet das Orchestre de La Suisse romande und den Choeurs du Grand Théâtre de Genève.  Die ukrainische Sopranistin Nataliya Kovalova, der australische Tenor Steve Davislim sowie der tschechische Dirigent geben mit  „Juliette“ ihr Hausdebüt am Genfer Opernhaus.
 
Inhalt:
 
Michel kehrt in eine kleine südfranzösische Stadt zurück, um ein Mädchen wieder zu finden, in das er sich bei einem ersten Besuch verliebt hat. Doch Stadt und Einwohner sind merkwürdig verändert: die Uhren sind zeigerlos und die Menschen haben ihr Gedächtnis verloren. Michel, der davon nichts weiß, gerät fortan in lächerliche, rätselhafte und tragische Situationen. Zwar findet er seine geliebte Juliette wieder, doch nach und nach verliert er sich in dieser Welt, in der alles nur für den Augenblick existiert. Als er beschließt abzureisen, muss er feststellen, dass auch dies nicht mehr so leicht möglich ist.
 
Juliette nimmt eine zentrale Stellung im Schaffen Martinůs ein, kein zweites  Werk hat ihm sosehr am Herzen gelegen. Im Herbst des Jahres 1958 schrieb er an einen Prager Freund über Juliette: „das ist die einzige Sache, die ich noch einmal gerne hören würde, bevor ich mich zu den Engeln begebe…“ 
Quelle: www.martinu.ch[1]
www.geneveopera.com[2]

_______________________________________________________________________________


Premiere noBody – Sasha Waltz

Die Choreographin Sasha Waltz vertraut erstmals eine ihrer bestehenden Produktionen einer anderen Tanzkompagnie an:
The Göteborg Ballet feiert am 25. Februar die Premiere von noBody!

25 Tänzer des herausragenden schwedischen Ensembles The Göteborg Ballet präsentieren ihr poetisches Werk noBody.
Weitere Vorstellungen März 1, 7, 10, 11, 14, 17, 18, 23, 25, 30

http://www.bp-berlin.com/deutsch/newsletter/reminder-the-goteborg-ballet—premiere-nobody-von-sasha-waltz.html[3]
___________________________________________________________________________________

Land hebt Haushaltssperre für das Kunstfest Weimar auf:

Intendantin Nike Wagner: „Ich bin sehr erleichtert.“

Mit Erleichterung konnte Nike Wagner heute die Rücknahme der angekündigten Bewirtschaftungsreserve für das Kunstfest Weimar zur Kenntnis nehmen. Aus der Staatskanzlei erreichte sie am (heutigen) Dienstag, 21. Februar 2012 die Nachricht, „dass eine Gefährdung Ihrer Planungsgrundlage für das Programm des Kunstfests nicht gegeben ist“. Bereits gestern hatte Kultusminister Christoph Matschie der Kunstfest-Intendantin in einem Telefonat seine Unterstützung zugesichert.  

„Ich bin sehr erleichtert,“ sagte Nike Wagner zur heutigen Mitteilung aus der Staatskanzlei: „Es ist gut zu wissen, dass die Ministerpräsidentin und der Kultusminister an der Seite des Kunstfest Weimar stehen. Der Imageschaden, den eine Absage des Festivals bedeutet hätte, wäre immens gewesen und hätte kein gutes Licht auf das Kulturland Thüringen geworfen.“

Gleichwohl bleibe die Finanzierung des Kunstfestes eine schwierige Angelegenheit. Nachdem schon die Zuwendungen des Bundes in diesem Jahr nicht mehr fortgesetzt werden konnten, sei die Unterstützung von Seiten privater Sponsoren und Mäzene wichtiger denn je: „Der Kern des Kunstfestes ist jedoch auf die Finanzierung der öffentlichen Hand angewiesen.“ Die Entscheidung des Landes ermögliche es, nun mit Hochdruck am Programm weiter zu arbeiten.

Die vom Landesfinanzministerium Thüringen vorgesehene Bewirtschaftungsreserve hätte die Kunstfest Weimar GmbH existenziell bedroht und in einigen Monaten in die Insolvenz gezwungen. Deshalb hatte sich die künstlerische Leiterin des Kunstfestes Weimar vor wenigen Tagen in einem Brandbrief an die Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht gewandt. Teile des Briefes waren Anfang der Woche in die Öffentlichkeit gelangt.
__________________________________________________________________________________________________

OPER FRANKFURT: DIE GESCHICHTE VOM SOLDATEN (HISTOIRE DU SOLDAT) von Igor Strawinsky
Text von Charles Ferdinand Ramuz nach Alexander Afanassjew
In deutscher Sprache
Musikalische Leitung: Sebastian Zierer
Inszenierung: Hans Walter Richter
Bühnenbild und Kostüme: Bernhard Niechotz
Licht: Alexander Kirpacz
Dramaturgie: Norbert Abels
Der Vorleser: Michael Autenrieth
Der Soldat: Dominic Betz
Der Teufel: Ingrid El Sigai
Die Prinzessin: Paula Rosolen
Mitglieder des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters

Die Geschichte vom Soldaten von Igor Strawinsky (1882-1971) steht in der Tradition der Wanderbühnen. In den Wirren des I. Weltkrieges schien Strawinsky diese unaufwändige Theaterform als geeignete Art und Weise, möglichst viele Zuschauer zu erreichen. Das Libretto stammt von dem Schweizer Schriftsteller Charles Ferdinand Ramuz, den der Komponist auf eine Erzählung des russischen Autors Nikolaj Afanassjew hingewiesen hatte. Die Erstaufführung fand am 29. September 1918 in Lausanne statt. Die „gelesene, gespielte und getanzte“ zweiteilige Handlung, welche sich stark an die Faust-Tradition anlehnt, hatte sofort großen Erfolg und zog weitere Inszenierungen nach sich. Jede der gezeigten Aufführungen setzte eigene Schwerpunkte und stellte jeweils eine andere der drei Ausdrucksformen in den Mittelpunkt.

Zur Handlung: Der Soldat trifft während seines Fronturlaubs auf den Teufel, der ihn mit einem Buch, dessen Besitz unermesslichen Reichtum verspricht, zu verführen sucht. Der Soldat solle dem Teufel im Gegenzug seine alte Geige überlassen und ihm lehren, wie sie zu spielen sei. Dann wolle ihm der Teufel zeigen, wie man das Buch einsetzt. Der Soldat stimmt zu, doch macht ihn der Reichtum nicht glücklich. Als er dem Teufel seine Geige entwindet, merkt er, dass er ihr keinen Ton mehr entlocken kann und damit dem Bösen anheim gefallen ist. Enttäuscht zerreißt er das Zauberbuch und verliert all sein Geld. Da hört er von einer kranken Prinzessin, die denjenigen heiraten soll, der sie wieder gesund macht. Schnell eilt er in den Palast und trifft dort auf den Teufel und seine Geige. Diesmal gelingt es dem Soldaten, sie zu spielen, und tatsächlich wird die Prinzessin wieder gesund. Der Teufel scheint überwunden, doch als der Soldat die Warnung seines Widersachers, die Grenzen seines Dorfes zu überschreiten, wegen seines starken Heimwehs nach der Mutter in den Wind schlägt, treibt der Teufel den Soldaten im Triumph geigend in die Hölle.

 
Ingrid El Sigai. Foto Agentur/ Oper Frankfurt

Die Musikalische Leitung dieser Produktion im Holzfoyer hat Solorepetitor Sebastian Zierer, der nach dem Erfolg der Barabbas-Dialoge von Aulis Sallinen 2010/11 im Bockenheimer Depot nun eine weitere Einstudierung vorlegt. Die Inszenierung stammt von Hans Walter Richter, einem der Regieassistenten der Oper Frankfurt, der sich erstmals mit einer eigenen Frankfurter Arbeit präsentiert. Der Schauspieler Michael Autenrieth (Der Vorleser) gehörte von 1984 bis 1990 dem Ensemble des Frankfurter Schauspiels an und war 2008/09 im Bockenheimer Depot an der Produktion von Jens Joneleits Piero – Ende der Nacht beteiligt. Ingrid El Sigai (Der Teufel) übernahm hier 2009 und 2011 die Rolle der Moderatorin im Opern-Doppel L’oracolo / Le Villi. Seit 1990 ist sie freie Mitarbeiterin des Hessischen Rundfunks und dort als Sprecherin, Redakteurin und Moderatorin tätig. Zudem übernimmt sie regelmäßig Aufgaben sowohl im Sprech- als auch im Musiktheater. Der Schauspieler Dominic Betz stammt aus Frankfurt und wirkte 2006/07 im Bockenheimer Depot als Christoph Probst in Zimmermanns Weiße Rose mit. Zudem ist er als einer der Ballgäste beim Prinzen Orlofsky in Christof Loys Sicht auf Strauß’ Die Fledermaus zu erleben, ebenso wie die argentinische Tänzerin und Choreographin Paula Rosolen (Die Prinzessin).
Strawinsky und sein Werk bilden im Sommer 2012 auch den Schwerpunkt des Saisonabschlusses Oper FINALE.

Premiere: Donnerstag, 22. März 2012, um 21.00 Uhr im Holzfoyer – Weitere Vorstellungen: 24. (22.00 Uhr), 25. März 2012 (20.00 Uhr)

Preise: € 20 bis 25 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
Karten sind bei unseren bekannten Vorverkaufsstellen, im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 oder online unter www.oper-frankfurt.de[4] erhältlich.

 _______________________________________________________________________________________________

Carlos Kleiber – Traces to nowhere gewinnt International Classical Music Award 2012 
 
Preisverleihung am 15. Mai 2012 in Nantes/Frankreich
 
 
Der bereits mehrfach preisgekrönte Dokumentarfilm CARLOS KLEIBER – TRACES TO NOWHERE wird nun mit dem International Classical Music Award 2012 ausgezeichnet und gewinnt in der Kategorie „DVD-Dokumentationen“. Die Preisverleihung findet am 15. Mai 2012 in Nantes/Frankreich statt. Das anschließende Galakonzert mit dem Orchestre National des Pays de la Loire steht unter der Leitung seines Chefdirigenten John Axelrod.   
 
Der renommierte International Classical Music Award wird jährlich verliehen und ist der Nachfolger des bis 2010 verliehenen MIDEM Classical Award. Bereits zum zweiten Mal ehrt der weltweit einzige internationale Award für klassische Musik herausragende Tonträgerproduktionen in 14 CD und DVD Kategorien. Die unabhängige Fachjury, bestehend aus führenden Musikkritikern internationaler Fachmagazine und Hörfunkstationen, wählte die diesjährigen Gewinner aus mehr als 250 eingereichten Produktionen aus.
 
Regisseur Eric Schulz begibt sich mit der Dokumentation CARLOS KLEIBER – TRACES TO NOWHERE auf die Spuren von Kleibers letzter Reise, die von seinem Wohnort München ins slowenische Bergdorf Konjšica führt. Mit Hilfe von Erinnerungen enger Freunde und Wegbegleiter sowie anhand rarer Archivaufnahmen zeichnet er das Leben des ebenso schwierigen wie genialen Dirigenten nach. Zu Wort kommen dabei unter anderem Plácido Domingo, Otto Schenk, Michael Gielen, Brigitte Fassbaender und Otto Staindl, aber auch die Schwester Veronika Kleiber, die exklusiv für diesen Film ihr erstes und einziges Interview gab.
 
Carlos Kleiber – Traces to nowhere, die wohlbemerkt erste filmische Annäherung an den legendären Dirigenten, ist eine Produktion von Servus TV. Der Film wurde am 21. März 2011 bei Arthaus Musik auf DVD veröffentlicht und ist mittlerweile auch auf Blu-ray Disc erschienen.
______________________________________________________________________________________________

MOSAIK . Die Musiker des Bruckner Orchesters Linz spielen Kammermusik I Sa 25.2. I 16.00 Uhr I Landesgalerie Linz

Die Entstehungsgeschichte von Sergej Prokofjews g-Moll-Quintett für Oboe, Klarinette, Violine, Viola und Kontrabass (!) ist nicht weniger spannend, wie jene von Antonín Dvořáks „Dumky“ e-Moll op. 90 für Klavier, Violine und Violoncello, auch wenn es keinen so exotischen Namen trägt. Neben diesen beiden Klassikern der Kammermusikliteratur spielen die Musiker des Orchesters außerdem Felix Mendelssohns frühes Streichquartett a-Moll op. 13, ob nun Nr. 1 oder Nr. 2 (weil es tatsächlich vor der Nr. 1 entstand) ist einerlei: Nehmen wir das Werk als das, was es ist: Mendelssohns erstes vollgültiges Quartett. Wie viel Sie in dem Werk des 18-Jährigen von Beethovens berühmten Opus 132 heraushören möchten, liegt an Ihnen: Am Samstagnachmittag, 25. Februar in der Landesgalerie Linz.

MOSAIK . Kammermusikkonzert III
Sergei Prokofjew Quintett g-Moll op. 39 für Oboe, Klarinette, Violine, Viola und Kontrabass
Antonin Dvorák „Dumky“ e-Moll op. 90 für Klavier, Violine und Violoncello
Felix Mendelssohn Bartholdy Streichquartett Nr. 2 a-Moll op. 13
Sa 25.2.2012 | 16:00 Uhr | Landesgalerie Linz

AK CLASSICS Konzert I Di 28.2. I  19.30 Uhr I Brucknerhaus Linz
Nein, nicht alles, was Richard Strauss schrieb wird heute landauf landab im Repertoire gespielt. Seine bürgerliche Komödie Intermezzo zum Beispie, oder können Sie auf Anhieb die Titel der „Vier Sinfonischen Zwischenspiele“ daraus nennen? Gelegenheit, diesen mit viel Selbstironie und Augenzwinkern gespickten Strauss zu hören, bietet Ihnen das Arbeiterkammer-Konzert am 28. Februar. Eingebettet ist die Komödie zwischen zwei Gustav-Mahler-Gustostückerl: seine „Blumine“, ursprünglich der 2. Satz der Sinfonie Nr. 1 und die „Lieder eines fahrenden Gesellen“. Den Liedzyklus, den der Wiener Hofoperndirektor 1884 schrieb, wird von Bariton Seho Chang (Landestheater Linz) vorgetragen. Das Orchester freut sich besonders, Gerrit Prießnitz aus der Wiener Volksoper wieder für dieses Konzert gewonnen zu haben. Ist er doch Garant dafür, stets ein Werk aufs Programm zu setzen, das man nicht alltäglich hören kann. Paul Hindemiths „Altar-Sinfonie“ von 1934 „Mathis der Maler“ ist es dieses Mal.

AK Classics
Gustav Mahler Blumine
Richard Strauss Vier Sinfonische Zwischenspiele aus „Intermezzo” op. 72
Gustav Mahler Lieder eines fahrenden Gesellen
Paul Hindemith „Mathis der Maler”, Sinfonie in drei Sätzen
Gerrit Prießnitz Dirigent
Seho Chang Bariton
Di 28.2.2012 | 19:30 Uhr | Brucknerhaus Linz
___________________________________________________________________________________

HILDESHEIM: Literatur-Einakter-Abend mit dem Musiktheater des TfN:  „Erwin und Emire“ und „Der zerbrochene Krug“ feiern Premiere

Goethe und Kleist, vertont – und an einem Abend und auf einer Bühne: Der Literatur-Einakter-Abend des Musiktheaters des TfN macht es möglich. Am Samstag, 25. Februar 2012, feiern ab 19.30 Uhr am TfN Hildesheim gleich zwei Opern ihre Premiere: „Erwin und Elmire“ nach Goethe von Othmar Schoeck und „Der zerbrochene Krug“ nach Kleist von Viktor Ullmann. Die beiden Vertonungen großer deutscher Literatur durch Komponisten des 20. Jahrhunderts hat Wolfgang Gropper, ehemaliger Intendant des Staatstheaters Braunschweig, in Szene gesetzt. In den Händen von TfN-Generalmusikdirektor Werner Seitzer liegt die musikalische Leitung beider Stücke. Zur Besetzung zählen u.a. Uwe Tobias Hieronimi als Dorfrichter Adam, Denise Fischer als Elmire und Eve, Albrecht Pöhl als Bernardo und Gerichtsrat Walther, Dorothee Schlemm als Olympia und Frau Marthe sowie Daniel Jenz als Erwin. Bei der Einführung am Premierentag wird neben Musikdramaturg Ivo Zöllner auch Marcus Gerhardts vom Viktor-Ullmann-Archiv das Wort ergreifen.

Weitere Termine unter www.tfn-online.de[5]
Tickets sind im ServiceCenter des TfN, unter Tel. (05121) 16 93 16 93 sowie im Internet unter www.tfn-online.de[5] erhältlich. Kartenpreis: 10 bis 34 €; ermäßigt: ab 3,50 €
 _____________________________________________________________________

WIEN:  THEATER NESTROYHOF/  HAMAKOM

Das Theater Nestroyhof Hamakom lädt Sie sehr herzlich zur  Hommage an Werner Kofler:  „In meinem Gefängnis bin ich selbst der Direktor“ am 26.02., 18.00 Uhr.

Das Theaterstück „Tanzcafé Treblinka“  von Werner Kofler wurde 2010 unter der Regie von Frederic Lion mit Erni Mangold und Hanno Koffler im Theater Nestroyhof Hamakom aufgeführt. Erni Mangold und Frederic Lion werden am kommenden Sonntag gemeinsam mit den beiden Autoren und Freunden Koflers Gustav Ernst und Antonio Fian aus seinen Texten lesen.

Werner Kofler wurde am 23. Juli 1947 in Villach als Kaufmannssohn geboren und verstarb am 8. Dezember 2011 in Wien. In den frühen 60er Jahren brach er seine Lehrerausbildung in Klagenfurt ab, verbrachte einige Jahre reisend und war in den verschiedensten Berufen tätig. Seit 1963 war Werner Kofler als freier Schriftsteller tätig. Seit 1968 lebte er in Wien. Unter anderen erhielt er folgende Preise: Theodor Körner Preis, Literaturpreis der Stadt Wien, Österreichisches Ehrenkreuz für Literatur und Wissenschaft 1. Klasse.

theater-nestroyhof-hamakom@artphalanx.at[6]
______________________________________________________________________________________
ELFRIEDE JELINEK FORSCHUNGSINSTITUT – SYMPOSIUM 13. – 22.3.  


______________________________________________________________________________

WIEN/ THEATER DRACHENGASSE.  MÄRZ 2012


 


______________________________________________________________________________________

 

  1. www.martinu.ch: http://www.martinu.ch/
  2. www.geneveopera.com: http://www.geneveopera.com/
  3. http://www.bp-berlin.com/deutsch/newsletter/reminder-the-goteborg-ballet—premiere-nobody-von-sasha-waltz.html: http://www.bp-berlin.com/deutsch/newsletter/reminder-the-goteborg-ballet---premiere-nobody-von-sasha-waltz.html
  4. www.oper-frankfurt.de: http://www.oper-frankfurt.de/
  5. www.tfn-online.de: http://www.tfn-online.de/
  6. theater-nestroyhof-hamakom@artphalanx.at: mailto:presse@artphalanx.at

Source URL: http://www.der-neue-merker.eu/infos-des-tages-donnerstag-23-februar-2012