
INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 22. FEBRUAR 2012)
Künstlergespräch: Yannick Nézet-Séguin
Das Haus der Musik lädt zum Künstlergespräch mit Yannick Nézet-Séguin am Donnerstag, 08.03.2012 um 19:00.

Der Kanadier Yannick Nézet-Séguin ist einer der gefragtesten jungen Dirigenten der Welt. Sein respektvoller Umgang mit klassischer Musik, sein charismatisches Auftreten sowie sein außergewöhnliches Talent wurde in den vergangenen Jahren durch zahlreiche namhafte Auszeichnungen geehrt.
Yannick Nézet-Séguin ist Artistic Director und Chefdirigent des kanadischen Orchestre Métropolitain und Chefdirigent des Rotterdam Philharmonic Orchestra. Daneben wurde er im Jahre 2008 zum ersten Gastdirigenten des London Philharmonic Orchestra gewählt.
Seit 2010 ist Yannick Nézet-Séguin ausserdem designierter Musikdirektor des Philadelphia Orchestra, wobei er ab Mitte 2012 als einziger Musikdirektor des Orchesters agieren wird. Weiters wird Nézet-Séguin im März mehrere Konzerte der Wiener Philharmoniker dirigieren.
Im Haus der Musik wird er nun in einem Gespräch mit dem Philharmoniker-Vorstand Prof. Dr. Clemens Hellsberg über die Zusammenarbeit mit den Wiener Philharmonikern sowie über seine weiteren Zukunftspläne berichten. Für die musikalische Umrahmung sorgt das Ensemble Wien.
Der Eintritt ist frei. Zählkarten sind an der Kassa im Haus der Musik erhältlich.
Mit freundlicher Unterstützung von: ![]()
Über das Haus der Musik:
Das Haus der Musik ist ein interaktives Erlebnismuseum in der Wiener Innenstadt und zugleich die Gründungsstätte der Wiener Philharmoniker, denen hier ein eigenes Museum gewidmet ist. Hier präsentiert sich auf 5 Etagen die faszinierende Welt der Musik und Klänge.
Eröffnet wurde das Haus der Musik am 16. Juni 2000. Das Haus der Musik ist ein Unternehmen der Wien Holding.
Geschäftsführung: Dir. Simon K. Posch
Ehrenpräsident: Maestro Zubin Mehta
Auszeichnungen:
- Performance Award des ORF 2005 für die beste Gestaltung der „Langen Nacht der Musik“
- Österreichischer Museumspreis 2002
- multimedia & e-business Staatspreis 2002 Sparte Kultur und e Entertainment.
- Web Award 2000 – Sieger Kultur
Gesamtfläche: 5.000 m²
Erlebnisfläche: 3.000 m²
Besucherfrequenz 2011: 211.000
Öffnungszeiten: täglich 10:00 bis 22:00 Uhr
Adresse: HAUS DER MUSIK. A-1010 Wien, Seilerstätte 30, Tel.: 0043-1-513 48 50, Fax: 0043-1-513 48 50 – 48, info@hdm.at[1], www.hdm.at[2]
Ein Unternehmen der Wien Holding.
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NATIONALTHEATER MANNHEIM: DIE WALKÜRE von Richard Wagner
Premiere am 25. März 2012, 17.00 Uhr, Opernhaus
„Ich verfolge einen Arbeitsprozess, den ich nie gewagt habe, wie in einem Schachspiel: ich reagiere auf die jeweilige szenische Situation mit einem Zug, um das Spiel zu gewinnen. Ich gehe über eine Regenbogenbrücke, von der ich nicht weiß: ist das nur Licht oder hat sie einen Boden?“
Achim Freyer über seine Arbeit am Ring des Nibelungen in Mannheim
Am Nationaltheater Mannheim inszeniert Achim Freyer Richard Wagners Ring des Nibelungen. Die zweite Premiere Die Walküre ist am 25. März 2012. Freyer hat schon im Mannheimer Das Rheingold einen ungewöhnlich entschlackten Blick auf Wagners Tetralogie gezeigt und so elementare Haltungen und Beziehungen der Figuren freigelegt.
In Die Walküre setzt Freyer seinen Traum einer leichten und transparenten Aufführung des Ring des Nibelungen fort. Nach seiner Inszenierung der Tetralogie in Los Angeles macht Freyer für Mannheim verblüffende inhaltliche und theatralische Entdeckungen. Wagners moderne Schöpfung aus mythischer Urzeit und Zukunft setzt er mit seinem zugänglichen Inszenierungskonzept aus Zeichen und Gestensprache der Figuren in seinen Kostümen im immer gleichen Grundraum um.
Das Nationaltheater Mannheim gehört zu den ausgewiesenen Wagner-Bühnen im deutsch¬sprachigen Raum. So kann die Besetzung der Walküre zu großen Teilen aus dem Ensemble erfolgen. Die musikalische Leitung hat erneut Mannheims Generalmusikdirektor Dan Ettinger.
Siegmund: Endrik Wottrich – Hunding: Manfred Hemm – Wotan: Thomas Jesatko / Karsten Mewes – Sieglinde: Heike Wessels – Brünnhilde: Judith Németh – Fricka: Edna Prochnik – Helmwige: Cornelia Ptassek – Gerhilde: Ludmila Slepneva – Ortlinde: Marina Ivanova – Waltraute: Marie-Belle Sandis – Siegrune: Katrin Wagner – Rossweiße: Anne-Theresa Møller – Grimgerde: Andrea Szántó – Schwertleite: Edna Prochnik
weitere Aufführungen am 1. und 22. April, 4. und 24. Juni 2012
www.nationaltheater-mannheim.de[3]; Kartentelefon: 0621 – 16 80 150
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Hot new video: Bocelli rehearsing Alagna’s signature role (parental advisory)

Cast details: Andrea Bocelli, Maite Alberola, Alessandra Marianelli al Teatro Carlo Felice di Genova in Roméo et Juliette
ZUM VIDEO
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SEMPEROPER DRESDEN: Premiere am 24. März: »Švanda dudák/Schwanda, der Dudelsackpfeifer« von Jaromír Weinberger
Ein Märchen ist Jaromír Weinbergers Oper »Švanda dudák/Schwanda, der Dudelsackpfeifer«, und ganz märchenhaft wird Regisseur Axel Köhler, Sänger und Intendant der Oper Halle, diese Volksoper an der Semperoper auch erzählen. Obwohl sich das 1927 uraufgeführte Stück mit seinen Tanzrhythmen, Volksliedern und großen sinfonischen Zwischenspielen größter Beliebtheit erfreute, geriet es in Vergessenheit, nachdem Weinberger 1938 als verfolgter Jude über Frankreich in die USA geflohen war. Und auch wenn nach der Dresdner Erstaufführung 1930 noch einmal 1950 eine Inszenierung an der Semperoper folgte, handelt es sich bei dieser Neuproduktion um eine kleine Wiederentdeckung.
Marjorie Owens singt Dorotka, die Hüterin ihres kleinen, behaglichen Glücks mit ihrem Mann, dem Dudelsackpfeifer Schwanda. Christoph Pohl ist dieser Wundermusiker, der mit seinem Dudelsack Steine erweichen, Eis zum Schmelzen bringen und das Herz der Eiskönigin, gesungen von Tichina Vaughn, auftauen und gewinnen kann – und darüber seine Frau zuhause vergisst. Ladislav Elgr als Räuber Babinský hat ihn dazu gebracht, sorgt aber auch dafür, ihn aus diversen Miseren wieder herauszuholen, etwa aus den Fängen des Teufels, den Michael Eder gibt. Am Ende ist das kleine Glück wieder hergestellt, aber ob darin die Erfüllung liegt, muss sich noch erweisen. Jux oder Freude bedeutet übrigens der Name Švanda im Tschechischen.
Am Pult der Sächsischen Staatskapelle steht Constantin Trinks, der zum Auftakt der Spielzeit 2010/11 den »Rosenkavalier« in Dresden dirigierte und erstmals bei einer Neuproduktion der Semperoper die musikalische Leitung übernimmt.
Premiere ist am 24. März um 18 Uhr.
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DVD-TIPP: „Le nozze die Figaro“ – Eine legendäre Inszenierung lebt fort
Von Horst Schinzel

Der italienische Regisseur Giorgio Strehler (1921 – 1997) genossen mit seinen Inszenierungen zu seinen Lebzeiten einen geradezu legendären Ruf – durch sein Wirken an seinem eigenen Hause in Mailand, nicht zuletzt aber durch einige wenige Einstudierungen an der Mailänder „Scala“. Vor allem sein „Le nozze di Figaro“ aus dem Jahre 1980 ist begeistert aufgenommen worden. Dabei ist aus heutiger Sicht gar nicht einmal so einfach zu erkennen, warum.
Da ist es für den Musik- und Theaterfreund hilfreich, dass der Vertrieb Arthaus Musik jetzt einen Mitschnitt des italienischen Fernsehsenders Rai 3 einer von Marina Bianchi eingerichteten Wiederaufnahme aus dem Jahre 2006 vorlegt (NTSC 101 589).
Die Aufnahme beeindruckt nicht zuletzt durch die absolute Werktreue des Regisseurs Der ist fernab jeden modernen Regietheaters. Strehler geht es allein um die Wirkung der Musik und den Inhalt des Stückes selbst. Die Tiefe der von Ezio Frigerio sparsam ausgestatteten Bühne nutzt er kaum. Seine Personenführung ist allenfalls andeutungsweise. Strehler verlässt sich ganz auf seine Sängerinnen und Sänger. Und die Besetzung dieser Wiederaufnahme ist bis in die kleinste Nebenrolle geradezu sensationell Ganz besonders zu nennen sind Diana Damrau als Susanna, Ildebrando D’Arcangelo als Figaro, Monica Bacelli als Cherubino und Pietro Spangoli als Graf Almavia .
Gérard Korsten leitet das Orchester äußerst zurückhaltend. So hinterlässt diese Aufzeichnung einen nachhaltigen Eindruck.
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ERNST KRENEK-INSTITUT: NEWSLETTER
7. März 2012, 19 Uhr, Musiksammlung der Wienbibliothek
In der Zeiten Zwiespalt: Buch- und Hörbuchpräsentation
Anlässlich des 20. Todestages von Ernst Krenek am 22. Dezember 2011 präsentiert die Ernst Krenek Institut Privatstiftung gemeinsam mit dem Braumüller Verlag drei neue Publikationen: „In der Zeiten Zwiespalt. Schriften eines unbekannten Bekannten” – eine Text-Sammlung, in der Kreneks beeindruckende inhaltliche Bandbreite augenscheinlich wird.
„Im Atem der Zeit. Erinnerungen an die Moderne”, Kreneks monumentale, 1998 erstmals erschienene Autobiografie war lange Zeit vergriffen, nun wird sie wieder aufgelegt. Zeitgleich veröffentlichen wir eine Hörbuchfassung, gelesen von Cornelius Obonya. Bei der Präsentation in der Musiksammlung der Wienbibliothek wird der international erfolgreiche Bariton Florian Boesch Lieder aus Kreneks „Reisebuch aus den österreichischen Alpen” singen, Cornelius Obonya liest Texte aus den Publikationen.
Cornelius Obonya, Lesung
Florian Boesch, Bariton
István Mátyás, Klavier
7. März 2012, 19 Uhr
Wienbibliothek/Musiksammlung
Loos-Räume
Bartensteingasse 9
1010 Wien
http://www.krenek.com[4]
Neues von den Features
Mitropoulos interpretiert Krenek. Erfolge und Misserfolge einer kongenialen musikalischen Partnerschaft
Clemens Zoidl, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Ernst Krenek Instituts, untersucht im Rahmen eines Symposiums zu „Dmitri Mitropoulos. Der Dirigent. Der Komponist“ am 22. Oktober 2011 die Beziehung zwischen dem großen Dirigenten Dmitri Mitropoulos und Ernst Krenek. 1942 beginnt die fruchtbringende Freundschaft in Minneapolis, einer Stadt, in der ein besonders konservatives Kulturpublikum vorzufinden war. Mehrere Kompositionen zwischen 1942 und 1949 entstanden unter Einfluss von und in regem Austausch mit Mitropoulos.
Ernst Krenek Institut /Privatstiftung
office@krenek.com[5]
www.krenek.com[6]
T +43-(0)2732-71 570 , F +43-(0)2732-71 570-20
Campus Krems
Dr. Karl Dorrek Straße 30
3500 Krems, Austria
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WIESBADEN: Festliche Operngala mit Starbesetzung | Es singen Evelyn Herlitzius und Eike Wilm Schulte
Evelyn Herlitzius und Eike Wilm Schulte singen in der Operngala Fidelio
Festliche Operngala
Fidelio: Sonntag, 26. Februar 2012 | 19.30 Uhr | Großes Haus
Mit Evelyn Herlitzius als Leonore und Eike Wilm Schulte als Pizarro
Freuen Sie sich am Sonntag, 26. Februar 2012 auf die Operngala von Fidelio mit Starbesetzung! Am Staatstheater Wiesbaden zu Gast sind die Opernstars Evelyn Herlitzius sowie von Kammersänger Eike Wilm Schulte. Evelyn Herlitzius, eine der renommiertesten deutschen Opernsängerinnen, wird in Beethovens Fidelio die Partie der Leonore singen. Seit ihrem Debüt 1993 am Landestheater Flensburg und dem darauffolgenden Engagement an der Hamburgischen Staatsoper, gastiert die Ausnahmesängerin an allen großen Häusern Euro-pas. Seit 2002 tritt sie regelmäßig an den Bayreuther Festspielen auf. 2006 wurde sie mit dem FAUST-Theaterpreis in der Kategorie „Beste Sängerdarstellerleistung im Musiktheater“ ausgezeichnet.
Eike Wilm Schulte kehrt als Bösewicht Pizarro ans Staatstheater Wiesbaden zurück. Er ist Träger der Goethe-Plakette des Landes Hessen und Ehrenmitglied des Staatstheaters Wiesbaden, in dessen Ensemble er von 1973 bis 1988 wirkte. Bis heute führt ihn eine vielfäl-tige Gastiertätigkeit an alle wichtigen europäischen Bühnen und in die USA, wo er an der MET und zuletzt in Chicago sang. Mehrere Jahre war Schulte auch bei den Bayreuther Fest-spielen zu erleben.
Die musikalische Leitung liegt bei Generalmusikdirektor Marc Piollet.
Für diese einmalige Galavorstellung sind noch Karten erhältlich. Genießen Sie einen unvergesslichen Opernabend mit Starbesetzung am Staatstheater Wiesbaden.
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„Romeo und Julia“ feiert am Staatstheater Wiesbaden Premiere
Samstag, 25. Februar 2012 | 19.30 Uhr | Großes Haus
Am Samstag, 25. Februar 2012 feiert Romeo und Julia in einer Choreografie des Ballettdirektors Stephan Thoss am Staatstheater Wiesbaden Premiere. Mit Romeo und Julia nähert sich Thoss nach Dornröschen und Zwischen Mitternacht und Morgen. Schwanensee einem weiteren weltberühmten Handlungsballett auf besondere Weise. In der ergreifenden, sinnlichen und spannenden Liebesgeschichte verfolgt Thoss die emotionale Entwicklung zweier junger Menschen, die sich einfach nur lieben wollen und am Schluss doch keinen anderen Ausweg als den Selbstmord finden.
Romeo und Julia – dem berühmtesten Liebespaar der Weltliteratur – bleibt ein Happy End versagt. Gab es wirklich keine Möglichkeit, diese Tragödie zu verhindern? In seiner Choreografie hinterfragt Thoss die Zwangsläufigkeit im Ablauf der Geschichte. Nicht die zerstrittenen Familien stehen dabei im Vordergrund, sondern die Sprachlosigkeit zwischen den Eltern und ihren Kindern und die verzweifelte existentielle Situation der Liebenden.
Um die Innenwelt seiner Protagonisten auch in musikalischer Hinsicht zu spiegeln, hat Stephan Thoss für Romeo und Julia die Werke zweier verschiedener Komponisten gewählt. Im Mittelpunkt steht die berühmte Ballettmusik von Sergej Prokofjew, die sich sowohl durch lyrische Finesse wie mitreißende Energie auszeichnet. In den Dialog mit Prokofjews eher deskriptivem Erzählstil bringt Thoss kürzere Einschübe aus den Werken des zeitgenössischen englischen Komponisten Michael Nyman.
Wolfgang Ott Musikalische Leitung I Stephan Thoss Choreografie und Bühne
Mit dem Ballett und dem Orchester des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Weitere Vorstellungen:
So 4. 3. I 16.00 Uhr, Do 8.3. und Sa 24.3. jeweils um 19.30 I Großes Haus
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WIEN / LETZTES ERFREULICHES OPERNTHEATER “L.E.O” .-SPIELPLAN APRIL 2012
ToT IN WIEN

Antonia Lersch, Stefan Fleischhacker. Foto: “Leo”
Wie immer am Karfreitag besingen Antonia Lersch und Stefan Fleischhacker ein Lieblingsthema der Wiener: Das Sterben und „die schöne Leich‘“.
Termin: Karfreitag, 6. April 2012 (Beginn: 20:00)
FREITAG, 13.
oder
DEM WEANA SEI HIMMEL
Eine weanerische Hommage an Prof. Dr. Sigmund Freud
Versunken in der ungeheuren Fülle von Texten und Liedern darüber, was dem Wiener heilig und wichtig ist, inklusive aller Aber- und sonstigen Glauben, sind Antonia Lersch und Werner Riegler – mit Hilfe von unser aller Vater S. Freuds analytischem Blick – wieder zur Oberfläche aufgetaucht, um der Wiener Seele musikalisch-kabarettistisch Ausblick auf ein weites Land zu verschaffen.
Das Duo Lersch–Riegler bringt einen Querschnitt in bewährter L.E.O.–Schlampenmanier, um ungeniert und frech das Publikum mit genialen Psychogrammen, die Wienerlied–Autoren beschrieben haben, zu konfrontieren.
Mit Antonia Lersch und Werner Riegler
Termine:
Fr, 13. / So, 15. & Di, 17. April 2012 (Beginn 20:00)
VOM STETTL NACH SEATTLE
Aufgrund des großen Erfolges im vergangenen Dezember haben Sie wieder Gelegenheit, den außergewöhnlichen Geigenvirtuosen Paul Fields (mit eigenem Ensemble) zu erleben: „Far away from home“ und so intensiv wie ein heimliches Rendezvous „In einem kleinen Kaffee in Hernals“. Das „Paul Fields Ensemble“ – seit 1990 in Klassik, Traditional und Wienerlied höchst originell und eigenwillig unterwegs – bringt gemeinsam mit Kerstin Grotrian Evergreens von „Somewhere over the Rainbow“ bis zum „Kleinen Wegerl im Helenental“ zu Gehör.
Termin: Mi, 25. April 2012 (Beginn: 20:00)
KAISER JOSEPH UND DIE BAHNWÄRTERSTOCHTER
von Fritz von Herzmanovsky-Orlando
Lesung mit Martin Haidinger und Robert Kolar
Kaiser Joseph II, der fortschrittsgläubige Monarch, lässt sich von einem Dampfross in seinem Salonwagen durch die Alpen kutschieren und macht in einer winzigen Bahnstation, und zwar in „Wuzelwang am Wuzel“, Pause. Dabei verliebt er sich, vom Bergvolk unerkannt, in die Tochter des Bahnwärters, Innocentia „Nozerl“ Zwölfaxinger. Als Nozerls Vater gerade mit den anderen Bahnbediensteten vom Wildern in seines Herrn Wäldern zurückkehrt, kommt ein Zug mit mehr oder weniger feiner Hofgesellschaft angefahren. Unter ihnen befindet sich auch der berühmt berüchtigte Verbrecher Rinaldo Rinaldini, der ein Attentat auf Josef II plant. Wird dieses gelingen? Wer rettet wen? Und was hat das überhaupt mit den „roastbeefischen Engländern“ zu tun?
Fritz von Herzmanovsky-Orlando gelang mit „Kaiser Joseph und die Bahnwärterstochter“ ein großartiges Schauspiel, das man getrost als Mutter des Absurden Theaters bezeichnen kann und in seinen verblüffenden Wendungen das Besondere der Werke von Karl Valentin und Monty Python in Ansätzen vorwegnimmt. Mit einer pointierten Sprache, die durchaus mit der eines Johann Nestroy und Karl Kraus vergleichbar ist, zeichnet er zahlreiche kräftige Typen des alten Österreich nach.
Der Kabarettist und Wissenschaftsjournalist Martin Haidinger und der Schauspieler Robert Kolar schlüpfen gekonnt in ebendiese Figuren. Sie lassen die glorifizierte Welt Altösterreichs auferstehen, um sie alsbald in schalkhafter Manier der Lächerlichkeit preiszugeben.
Termin:
Do, 26. April 2012 (Beginn 20:00)
AIDA
Ein absolutes Opernhighlight steht wieder auf dem Programm: AIDA von Giuseppe Verdi.
Große, gut geschulte Stimmen wie jene von Alexandra Scholik (Aida), Theresa Gardner (Amneris), Rumen Dobrev (Amonasro) und Apostol Milenkov (König, Ramphis) werden dabei zum Einsatz kommen und die Figuren zu neuem Leben erwecken. Der L.E.O.-Neuzugang Daniel Lökös firmiert als eindrucksvoller Radames.
Im Unterschied zu anderen „großen“ Opern von Giuseppe Verdi, Richard Wagner oder Giacomo Puccini, zählt Aida zu den ausgesprochenen „Ausstattungs-Opern“. Ursprünglich für die Eröffnungszeremonie des Suezkanals konzipiert, sollte sie das Publikum mit prächtigen Kostümen und großem szenischem Aufwand beeindrucken. Im L.E.O. muss man sich natürlich auch hier nach der sprichwörtlichen Decke strecken, was aber für das Kreativteam kein Problem darstellte.
Selbstverständlich wird es auch einige „Mitsingstücke“ für das Publikum geben, wie z.B. den berühmten Triumphmarsch oder den Chor der ägyptischen Sklavinnen.
Mit Alexandra Scholik / Theresa Gardner, Daniel Lökös, Rumen Dobrev, Apostol Milenkov u.a.
Termine:
Fr, 27. & So, 29. April – Mi, 9. / Fr, 11. & Mo, 14. Mai (Beginn: 19:30)
VORSCHAU – WIEDERAUFNAHME
Auf vielfachen Wunsch des Publikums stehen weitere Vorstellungen der TURANDOT auf dem Spielplan:
16./ 20. & 22. Mai 2012 (Beginn: 20:00)
LETZTES ERFREULICHES OPERNTHEATER L.E.O.
+43/680/335 47 32 / karten@theaterleo.at[7] / www.theaterleo.at[8]
Ungargasse 18, A-1030 Wien
VORVERKAUF
Coiffeur Csandl, 1030, Beatrixgasse 3
Mo 13.00 – 17.00 / Di – Fr 10.00 – 17.00 / Sa 9.00 – 12.00
Weichhart Antiques, 1030, Untere Viaduktgasse 59 (Ecke Landstraße)
Di 10.00 – 15.00 / Mi – Fr 12.00 – 18.00 / Sa 10.00 – 13.00
PREISE:
Preise 1/Opern: Kategorie 1 € 30.- (Reihe 1-3), Kat. 2 € 25.- (Reihe 4-7), Schüler & Studenten € 15.-
Preise 2/Kabarett, Wienerlied: Kat.1 € 25.- (Reihe 1-3), Kat. 2 € 20.- (Reihe 4-7), Schüler & Stud. € 13.-
Gefördert von Wien Kultur / MA7 und dem 3. Bezirk
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Der Vorverkauf für die Konzerte und Feste Schloss Amerang 2012 hat begonnen.
20. April bis 9. Dezember 2012 – vom Operettenfrühling über die Sommerkonzerte bis zur Schloss-Weihnacht
Der offizielle Vorverkauf für die Konzerte und Feste auf Schloss Amerang hat begonnen: Über die Homepage www.schlossamerang.de[9] kann man bequem die Karten für alle Veranstaltungen vom 20. April bis 9. Dezember 2012 bestellen.
Frühling auf Schloss Amerang
Die Saison beginnt mit dem ersten Operettenfrühling auf Schloss Amerang: Am Freitag, 20. April, singen Mitglieder des Staatstheaters am Gärtnerplatz, der Wiener Volksoper und der Stuttgarter Staatsoper im Renaissance-Arkadenhof, und am Sonntag, 22. April, gastieren die Dresdner Salondamen mit ihrem Programm „Das gibt`s nur einmal, das kommt nicht wieder“ auf Schloss Amerang.
Gleich darauf folgt das 3. Garten-Fest auf Schloss Amerang vom 27. bis 29. April. Die Monate Mai und Juni gehören wieder den Hochzeitern, die Schloss Amerang als einzigartiges Ambiente für ihren schönsten Tag im Leben ausgewählt haben.
Sommer auf Schloss Amerang
Die 47. Sommerkonzerte auf Schloss Amerang beginnen am 6. Juli mit dem Tobi Reiser Ensemble und dem Salzburger Dreigesang und enden am 26. August mit den Salzburger Saitenbläsern. Zwischen diesen beiden klassischen Volksmusik-Gruppen treten Künstler der unterschiedlichsten musikalischen Stilrichtungen im Renaissance-Arkadenhof auf: Es gibt Swing und Jazz, Brass- und Big Band-Musik ebenso wie schräg-wilde Volksmusik vom Herbert Pixner Projekt oder von „Zwirbeldirn“; Gerhard Polt tritt erstmals mit den Well-Kindern im Schloss auf, und immer wieder ist Klassisches zu hören, etwa vom Ensemble Clemente „Sommerliche Barockmusik“ oder vom Philharmonia Quartett Berlin „Meisterwerke der Klassik und Romantik“.
Die Veranstalter und Schlossherren Ortholf Freiherr und Giulia Freifrau von Crailsheim bieten erstmals bei zwei Konzerten Stehplätze an: Am 2. August, wenn die Simon & Garfunkel Revival Band mit „Feelin` Groovy“ für Stimmung sorgt, und am 3. August, wenn die südamerikanischen „Buena Vista“-Rhythmen von Luis Frank Arias & Soneros de Verdad in die Beine fahren.
Mittendrin vom 17. bis 19. August wird es beim 8. Ritter-Fest wieder mittelalterlich auf Schloss Amerang.
Herbstnächte und Novemberkonzerte auf Schloss Amerang
Nach einer Konzertpause im September geht es am 5., 6. und 7. Oktober auf Schloss Amerang mit den Herbstnächten weiter. Diese bestreiten die Gruppe „GegnAnStrich“ mit „GeignMusi goes Pop“, die Oberösterreichischen Concert-Schrammeln & Agnes Palmisano mit „Heurigen“-Melodien und die drei Gitarristen Kubera, Konrad & Höller mit American Songs, Austropop und Folk and Ballads unplugged.
Bei den Novemberkonzerten vom 22. bis 26. November gibt es ein Wiedersehen mit Quadro Nuevo und ihrem Weihnachtslieder-Programm, The Hot House Hooters zeigen wie New Orleans Jazz und Dixieland für Swinging Christmas sorgen können, und danach folgt zwei Mal Ludwig Thoma, jeweils musikalisch umrahmt: Zum Einen liest Schauspieler Günther-Maria Halmer die „Heilige Nacht“ und wird dabei begleitet vom Martina Eisenreich Quartett, zum Anderen liest Schauspieler Michael Lerchenberg aus den berühmt-berüchtigten Filser-Briefen, korrekt „Jozef Filsers Briefwexel“, und wird dabei mit Zwiefachen, Landlern und Drehern begleitet vom „Niederbayerischen Musikantenstammtisch“. Zum Abschluss gastiert die American Drama Group mit „A Christmas Carol“ in englischer Sprache.
Schloss-Weihnacht auf Schloss Amerang
Zur Weihnachtszeit schließlich öffnet Schloss Amerang wiederum sein gesamtes Gelände für die „Ameranger Schloss-Weihnacht“, die erstmals an zwei Adventswochenenden stattfindet, nämlich 30. November bis 2. Dezember und 7. bis 9. Dezember.
Kartenpreise
Sommerkonzerte: 11.-/23.-/26.-/31.- bzw. mit * 11.-/30.-/34.-/39.- Euro
Stehplätze 2. und 3. August: 19.- Euro
Herbstnächte mit Tischbestuhlung: 27.-/31.- Euro
Konzertbeginn & Bewirtung:
20:00 Uhr (Einlass 18:30), Operettenfrühling 19.30 (Einlass 18.00), Novemberkonzerte 19.00 Uhr (Einlass 17.30); Bewirtung drinnen und draußen.
Karten-Vorverkauf
Schloss-Büro Mo.-Fr. 9 – 12 Uhr, Tel. 08075/91 92 99, Fax 08075/91 92 33
e-mail: konzerte@schlossamerang.de[10], online ab Februar über www.schlossamerang.de[9]
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13. MÜNCHENER BIENNALE

Website: www.muenchenerbiennale.de[11]
Der ferne Klang
Drei Opern-Uraufführungen stehen im Zentrum der 13. Münchener Biennale: L’ABSENCE von Sarah Nemtsov, Mama Dolorosa von Eunyoung Kim und Wasser von Arnulf Herrmann. Allen drei Kompo¬nistInnen lag daran, den Szenen, Charakteren und Konstellationen in ihrem Musiktheater einen spezi¬fischen Klang zu verleihen. In ihm konzentrieren sich die Musik-, Szenen- und Wortsprache und der Inhalt der Opern. In allen drei Werken geht es unter anderem um die Geschichte eines existenziellen Verlusts, aber auch um die Sehnsucht, ihn zu überwinden. Die Hoffnung findet Ausdruck vor allem in der Musik, in dem, was nicht in einer – wie immer auch gebrochenen – Handlung aufgeht.
In der (Vor-)Geschichte der musikalischen Moderne gibt es ein Werk, das auf ähnlichen Intentionen und Kräften aufbaut: Der ferne Klang, eine Oper von Franz Schreker, die in den letzten Jahrzehnten wieder deutlicher als Pionierwerk der Moderne erkannt wurde. Sie erlebte am 18. August 1912 ihre Uraufführung in Frankfurt am Main. Es lag nahe, den Titel als Motto für die 13. Münchener Biennale zu zitieren, denn er bildet nicht nur einen gemeinsamen Nenner der drei sehr unterschiedlichen Werke, sondern weist auch auf die geschichtliche Linie hin, in der sich die Münchener Biennale als Festival für neues Musiktheater sieht. In der Auseinandersetzung mit dem Motto entsteht die Gemeinschafts¬produktion junger KomponistInnen an der Berliner Universität der Künste für diese Biennale.
Wir können den Kern der Opern-Uraufführungen durch ein reiches und vielfältiges Begleitprogramm erweitern und näher beleuchten. In der Reihe Biennale Special stellen Münchener Künstler und Künst¬lergruppen Konzepte und Realisationen neuen Musiktheaters vor. Pädagogische Projekte beteiligen Schulen an der Erarbeitung neuer Stücke, die Biennale Werkstatt der Münchner Volkshochschule vermittelt Einblicke in die Entstehung einer Oper. Außer den Komponistengesprächen, die am Abend der Premiere stattfinden, bieten wir unter dem Titel nachgefragt nach je einer Vorstellung Diskussio¬nen mit prominenten Persönlichkeiten an, die dem neuen Musiktheater nicht beruflich, aber durch Interesse verbunden sind. Hintergrundgespräche in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Stadt¬akademie und dem Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde führen genauer in die Werke von Sarah Nemtsov und Eunyoung Kim ein. Zur Tradition der Biennale gehören die Konzerte der Münch-ner Philharmoniker, des Münchener Kammerorchesters und der musica viva. Die Philharmoniker widmen ihr Sonderkonzert chinesischen Komponisten, für deren Schaffen die Auseinandersetzung zwischen fernöstlichen Kulturtraditionen und westlich geprägter Moderne konstitutiv ist. Es schließt mit einer Neukomposition der chinesischen Poesie, die Gustav Mahler einst seinem Lied von der Erde zugrunde legte, in ihrer Originalgestalt. – Zur vielfältigen Erfahrung und Reflexion heutigen Musik¬theaters tragen schließlich ein Symposium und eine Podiumsdiskussion bei.
Für die Ermöglichung dieses reichhaltigen Programms danken wir vor allem der Landeshauptstadt München, aber auch allen Kooperationspartnern und Unterstützern der Biennale.
Peter Ruzicka
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Peter Pan sucht Tänzer und Akrobaten
Music Hall sucht für Peter Pan, seine neue zauberhafte Arenaproduktion im Weltformat, erstklassige weibliche und männliche Tänzer und Akrobaten. Die Regie und Inszenierung liegen in den Händen von Luc Petit (Cirque du Soleil).
Die Musik komponiert Matt Dunkley, ein weltberühmter Komponist und Music Director, der bereits an Moulin Rouge, Black Swan, The Dark Knight und Pirates of the Carribean beteiligt war. Auch die Kostüme sind bei Kaat Tilley – eine belgische Designerin, die sich meisterhaft auf das Erschaffen ganz neuer Welten versteht – in den besten Händen. Diese belgische Spitzenproduktion wird die Sensation des Jahres 2012, mit der es – sogar buchstäblich – ganz hoch hinaus gehen wird. Springen Sie mit an Bord und fliegen Sie mit!
Auditions will be held in:
- Paris on 7/3/2012 and 8/3/2012
with recalls on 9/3/2012
- Belgium – Antwerp on 10/3/2012 and 11/3/2012
- Rome on 16/3/2012 and 17/3/2012 with recalls on 18/3/2012
Requirements:
We are looking for dancers with strong classical, contemporary technique, ability to handle props and a strong personality.
We are looking for acrobats with strong tumbling technique, personality and experience with flying and heights. (if possible with experience with stilts and/or fencing. This is not a must)
In addition, Music Hall is calling out to all breakdancers, street dancers, hip hop dancers, wave dancers and freestyle dancers with a strong personality to audition.
Planning:
Rehearsals: (June to be confirmed)-July-August 2012 in Brussels, Belgium
Shows + World Première: 1st of September until the 9th of September and from the 17th of December 2012 until the 7th of January 2013 in Brussels, Belgium
Afterwards the European tour during 2013. Exact dates and locations to be confirmed.
Practicals:
Please send a clear photo and detailed CV before the 1st of March 2012 to peterpan@musichall.be[12]
We will inform you whether or not you will be invited to the auditions. Info
• Peter Pan Tickets & info: www.musichall.be[13] of 0900 69 500
• www.peterpan.is[14]
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Source URL: http://www.der-neue-merker.eu/infos-des-tages-mittwoch-22-februar-2012
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