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Wien / Theater an der Wien: IPHIGÉNIE EN TAURIDE 14. März 2010, Premiere (Renate Wagner)
Wien / Theater an der Wien: IPHIGÉNIE EN TAURIDE - Premiere am 14.3. (Martin R. Botz)
Wien / Staatsoper: MEDEA am 12.3. (Martin R. Botz)
Köln: LA VOIX HUMAINE / HERZOG BLAUBARTS BURG - Premiere am 12.3. (Damian Kern)
Düsseldorf/Tonhalle: 8. SYMPHONIEKONZERT "Sternzeichen 8 - am 12.3. (Dirk Altenaer)
Wien/Konzerthaus: FRANCESCA DA RIMINI - "Russische Höllenromantik" konzertant am 11.3. (Dominik Troger)
Köln: MACBETH am 11.3. (Damian Kern)
Lübeck: THE TEMPEST von Thomas Ades - Premiere am 12.3. (Horst Schinzel)
Wien / Konzerthaus: FRANCESCA DA RIMINI von S. Rachmaninov - konzertant am 11.3. (Peter Skorepa)
Wien / Staatsoper: MEDEA am 9.3. (Kurt Vlach)
Bonn: DER LIEBESTRANK - Premiere am 7.3. (Peter Bilsing)
Berlin / Komische Oper: ORLANDO im Campingbus - am 7.3. (Ursula Wiegand)
Wien / Staatsoper: SIMONE BOCCANEGRA am 7.3. (Sieglinde Pfabigan)
Gießen: LA FAVORITA am 6.3. (Dirk Altenaer)
Berlin / Schaubühne: MEGALOPOLIS - Tanztheater am 6.3. (Ursula Wiegand)
Lübeck: HEXE HILLARY GEHT IN DIE OPER - Premiere am 6.3. (Horst Schinzel)
Düsseldorf: RIGOLETTO - "Povero Verdi" - Premiere 5.3. (Dirk Altenaer)
Halle: TANNHÄUSER am 27.2. (Damian Kern)
Düsseldorf: RIGOLETTO - Premiere am 5.3. (Martin Freitag)
Berlin / Staatsoper: LA PÈRI - Ballett am 4.3. (Ursula Wiegand)
Wien / Staatsoper: MEDEA Zweite Vorstellung 3. März 2010 (Renate Wagner)
Wien / Staatsoper: SIMON BOCCANEGRA am 2.3. (Kurt Vlach)
Wien / Staatsoper: MEDEA von Aribert Reimann. Uraufführung. 28. Februar 2010 (Renate Wagner)
Wien/Staatsoper: MEDEA "Nahe dran am Mythos" - Premiere 28.2. (Dominik Troger)
Wien /Staatsoper: MEDEA - Uraufführung am 28.2. (Kurt Vlach)
Wien / Staatsoper: MEDEA - Uraufführung am 28.2. (Martin R. Botz)
Lausanne: OTELLO von G. Rossini am 28.2. (Alex Eisinger)
Berlin / Staatsoper: LA PERI - Ballettpremiere am 27.2. (Ira Werbowsky)
Gelsenkirchen: DIE TOTE STADT - Premiere am 27.2. (Peter Bilsing)
Gelsenkirchen: DIE TOTE STADT am 27.2. - Premiere (Dirk Altenaer)
Kaiserslautern: DER FLIEGENDE HOLLÄNDER am 27.2. - Premiere (Ludwig Steinbach)
Wien / Volksoper: TIEFLAND - Wiederaufnahme am 27.2. (Manuela Miebach)
Stuttgart: PINOCCHIOS ABENTEUER - Premiere am 27.2. (Udo Klebes)
Bern / Stadttheater: EUGEN ONEGIN am 26.2. - Premiere (Marcello Paolino)
Torino: PETER GRIMES am 25.2. (Sieglinde Pfabigan)
Stuttgart: TURANDOT am 25.2. (Udo Klebes)
Wien / Staatsoper: FALSTAFF am 25.2. (Martin R. Botz)
Düsseldorf / Rheinoper: LOUISE am 25.2. (Damian Kern)
Wien / Theater an der Wien: DIE BESESSENEN am 25.Februar 2010 (Kurt Vlach)
Wien / Theater an der Wien: FARNACE (konzertant) 24. Februar 2010 (Renate Wagner)
Zürich: KÖNIGSKINDER am 21.2. (Georg Freund)
Rom: GISELLE (Ballett) am 23.2. Premiere (Martin R. Botz)
Wien / Staatsoper: CAVALLERIA RUSTICANA/PAGLIACCI am 23.2. (Kurt Vlach)
Essen / Philharmonie: KONZERT DER WIENER PHILHARMONIKER am 23.2. (Peter Bilsing)
Zürich: KÖNIGSKINDER mit dem deutschen Tenor-König - 21.2. (Udo Klebes)
Bonn: DER GOLEM von Eugen d'Albert am 21.2. (Udo Pacolt)
Wien/Staatsoper: CAVALLERIA RUSTICANA/ PAGLIACCI am 20.2. (Johannes Marksteiner)
Budapest: L'ANIMA DEL FILOSOFO OSSIA ORFEO ED EURIDICE am 21.2. (Harald Lacina)
New York: SIMON BOCCANEGRA/ STIFFELIO/ CARMEN/ TURANDOT im Januar/Februar 2010 (Margit Rihl)
Stralsund: DER ROSENKAVALIER am 21.2. (Anton Cupak)
Kassel: DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG am 20.2. (Damian Kern)
Berlin / Komische Oper: DON PASQUALE 20. Februar 2010 (Ursula Wiegand)
Trier: DER FREISCHÜTZ 20. Februar 2010, Premiere (Udo Pacolt)
Dortmund / Ballett THE LAST FUTURE 20.2. 2010 (Peter Bilsing)
Wien / Staatsoper: CAVALLERIA RUSTICANA / PAGLIACCI Beide Hauptrollen mit José Cura 20. Februar 2010 (Renate Wagner)
München / Bayerisches Staatsballett: ONEGIN (20. Februar 2010) (Dorothee Zweipfennig)
Frankfurt: COSÌ FAN TUTTE am 19.2. (Damian Kern)
Meinigen: DAS LAND DES LÄCHELNS 19. Februar 2010 (Kerstin Voigt)
Wien / Theater an der Wien: DIE BESESSENEN Uraufführung 19. Februar 2010 (Renate Wagner)
Wien / Theater an der Wien: DIE BESESSENEN - "Im Supermarkt der Besessenen" - Premiere am 19.2. (Dominik Troger)
Stralsund: TURANDOT am 19.2. (Anton Cupak)
Wien / Kammeroper: DIE GESPENSTERSONATE 18.2.2010 (Kurt Vlach)
München / Bayerisches Staatsballett: RAYMONDA 18. Februar 2010 (Dorothee Zweipfennig)
Madrid / Teatro Real: ANDREA CHENIER 18. Februar 2010 (Elena Habermann)
Regensburg: IL RITORNO D'ULISSE von Simon Mayr am 17.2. (Udo Pacolt)
Wien / Staatsoper: FALSTAFF am 16.2. (Kurt Vlach)
Wien / Kammeroper: DIE GESPENSTERSONATE von Aribert Reimann am 16.2. (Dominik Troger)
Kassel: DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG am 13.2. - Premiere (Klaus Billand)
Frankfurt: ORLANDO FURIOSO - Premiere am 14.2. (Damian Kern)
München / Gärtnerplatztheater: ORPEUS IN DER UNTERWELT - zum Gähnen - 14.2.2010 (Jakobine Kempkens)
Chemnitz: DER SCHMIED VON GENT von Franz Schreker am 14.2. (Premiere) (Udo Pacolt)
Duisburg / Mercatorhalle: NORMA am 13.2. - konzertant (Thomas Tillmann)
Wien / Kammeroper: GESPENSTERSONATE von Aribert Reimann. 13. Februar 2010 (Renate Wagner)
Bregenz / Festspielhaus: LUCIA DI LAMMERMOOR - Premiere am 12.2. (Michael Koling)
Zagreb: NORMA - Premiere am 12.2. (Harald Lacina)
Wien / Villa Wertheimstein: FASCHINGSKONZERT des Merker-Kunstsalon am 12.2. (Peter Skorepa)
München: TRI SESTRI (Drei Schwestern) von Peter Eötvös am 11.2. (Udo Pacolt)
Mikkeli / Finnland: DON PASQUALE - Gastspiel AsLiCo am 11.2. (Sune Manninen)
St. Petersburg / Mariinski-Theater: MASLENITSA (Fastnachswoche) 8./.2. (Sune Manninen)
St. Gallen: ALZIRA von Verdi am 9.2. (Udo Pacolt)
Wien / Volksoper: DIE ZAUBERFLÖTE am 8.2. (Elena Habermann)
Baden/Stadttheater: DIE BAJADERE am 7.2. (Gerhard Ottinger)
Wien / Staatsoper: DER ROSENKAVALIER am 7.2. (Kerstin Voigt)
Berlin: AGRIPPINA am 7.2. (Ursula Wiegand)
München / Philharmonie: ELEKTRA - konzertant unter Thielemann am 7.2. (Dorothea Zweipfennig)
Wien / Volksoper: DIE BLUME VON HAWAII - Premiere am 7.2. (Meinhard Rüdenauer)
Wien / Volksoper: DIE BLUME VON HAWAII am 7.2. - Premiere (Peter Dusek)
Wien / Volksoper: DIE BLUME VON HAWAII am 7.2. (Premiere) (Manuela Miebach)
Linz / Landestheater: P LATÉE von J.P.Rameau am 6.2. (Harald Lacina)
Berlin / Konzerthaus: ORPHEUS UND EURYDIKE von Ernst Krenek - konzertant am 6.2. (Ursula Wiegand)
Braunschweig: SALVATOR ROSA von Antonio Carlos Gomes am 6.2. (Udo Pacolt)
Stuttgart: CRANKO / KYLIAN / FORSYTHE / SCHOLZ (Ballett) am 5.2. (Udo Klebes)
Paris: LA SONNAMBULA / WERTHER / LA CENERENTOLA 3.-5.2. (Martin R. Botz)
Düsseldorf: LES PALADINS von J.P.Rameau am 5.2. (Udo Pacolt)
Genf: LULU - Premiere am 4.2. (Marcel Paolino)
Dessau: LOHENGRIN am 4.2. (Kerstin Voigt)
Wien / Volksoper: Soiree PAUL ABRAHAM am 4.2. (Elena Habermann)
Lübeck / Musikhochule: COSÌ FAN TUTTE am 4.2. (Horst Schinzel)
Wien / Staatsoper: DER ROSENKAVALIER am 2.2. (Johann Schwarz)
Wien / Staatsoper: DER ROSENKAVALIER am 2.2. (Sieglinde Pfabigan)
Wien / Staatsoper: DER ROSENKAVALIER am 2.2. (Harald Lacina)
Wien / Hofburgkapelle: MARIA LICHTMESS - AVE MARIA mit Arno Raunig (Elena Habermann)
Wien / Staatsoper: OTELLO am 1.2. (Elena Habermann)
Wien / Staatsoper: I PURITANI mit Gruberova und einem Blindenhund als Zuschauer am 30.1. (Elena Habermann)
Brüssel/ La Monnaie: ELEKTRA am 29.1. (Thomas Tillmann)
Darmstadt: ORFF-ABEND: Uraufführung von „Gisei“ (Das Opfer) plus „De temporum fine comoedia“ (Premiere: 30. 1. 2010) (Udo Pacolt)
Karlsruhe: I MASNADIERI - Premiere am 30.1. (Udo Klebes)
Köln: FEST DER SCHÖNEN STIMMEN am 30.1. (Dirk Altenaer)
München / Bayerische Staatsoper: MADAMA BUTTERFLY am 30.1. (Jakobine Kempkens)
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Elena Mosuc im Pech: Sie musste vor der Züricher "Hoffmann"-
Premiere w.o. geben.
Bevor wir auf das mehrfache Pech der Oper Zürich vor der "Les Contes d'Hoffmann" Premiere zu sprechen kommen, gratulieren wir Teresa Berganza zum 75er. Ein aktuelles Photo der Jubilarin finden Sie unter "Aktuelles".
Renate Wagner besuchte "Iphigénie en Tauride" im Theater an der Wien. Lesen Sie ihre ersten Eindrücke, die natürlich sofort online gestellt wurden. Einige Tage wird uns unsere "rasende Reporterin" fehlen, denn sie reist in fernen Landen.
Zuvor besucht sie aber noch den Udo-Jürgens-"Fleckerlteppich" im Wiener Raimund-Theater.
Aber nun zur "Hoffmann"-Premiere in Zürich: Die "Neue Zürcher Zeitung" ortet bei dieser Oper eine Ballung von Problemen:
Ist der Wurm einmal drin, dann ist er drin. Für «Les Contes d'Hoffmann», die einzige grosse Oper, an deren Komposition Jacques Offenbach am Ende seines hektischen Lebens gearbeitet hat, gilt das in besonderer Weise. Das Werk existiert nicht wirklich; was unter diesem Titel auf die Bühne gebracht wird, sind Vermutungen. Offenbach konnte das Stück nicht zu Ende bringen, er starb mitten in der Arbeit im Herbst 1880. Zudem war er gewohnt, seine Partituren erst im Vorbereitungsprozess für die Aufführung abzuschliessen; herkömmliche Vorstellungen von Autorschaft und Werkgestalt geraten hier an ihre Grenzen. Und schliesslich wurde das Konglomerat an Versatzstücken, das der Komponist zurückliess, bald in alle Winde zerstreut, was eine äusserst verquickte Quellenlage zur Folge hat. Vor gut zehn Jahren sind weitere Takte zum Vorschein gekommen, seit fünf Jahren gibt es eine neue, von Michael Kaye und Christophe Keck erstellte Fassung der Partitur. Wie nahe diese Edition den Absichten des Komponisten kommt, lässt sich nicht ermessen.
Bei seinem Versuch, «Les Contes d'Hoffmann» auf die Bühne zu bringen, hatte das Opernhaus Zürich nun aber noch ganz spezielles Pech. Am Tag vor Probenbeginn musste der für diese Produktion vorgesehene Regisseur Thomas Langhoff eines akuten gesundheitlichen Problems wegen sein Engagement zurücklegen. Als Retter in der Not sprang Grischa Asagaroff in die Lücke, der Betriebsdirektor der Zürcher Oper, der das Stück in der von Langhoff zusammen mit dem Bühnenbildner Bernhard Kleber entwickelten Dekoration und mit den durch Florence von Gerkan dazu entworfenen Kostümen konkretisierte. Das blieb eine halbe Sache. Mehr als solides Handwerk ist kaum zu sehen; das szenische Arrangement wirkt konventionell, die Aktion im Einzelnen stereotyp – gerade auch in den Szenen mit dem Chor, der hier nicht seinen besten Auftritt hat.
Und wie wenn des Unheils nicht genug gewesen wäre, musste Elena Moºuc, welcher der Auftritt in den vier Partien der Stella, der Olympia, der Antonia und der Giulietta einen glanzvollen Höhepunkt in ihrer Karriere hätte bescheren sollen, im letzten Augenblick auf ärztlichen Rat hin von ihrer Aufgabe zurücktreten und sich an der Premiere auf das Agieren und das Sprechen beschränken. Fürs Musikalische konnten, Glückwunsch ans Betriebsbüro, innerhalb von vierundzwanzig Stunden drei Sängerinnen gefunden und nach Zürich gebracht werden, die nach kurzen Verständigungsproben von der Seite aus ihre Aufgaben erfüllten.
Wie diese ihre Aufgaben lösten, lesen Sie in unserer Presseschau!
Osnabrück ermöglichte die Premiere einer Oper über "Irans tapfere Frauen": "Neda - Der Ruf": Ursprünglich sollte Mashayekhis Oper nach dem persischen Dichter Nizami (1141-1209) benannt werden, der die stolzen Frauen einst erfunden hatte. Doch als die Regierung um Präsident Mahmud Ahmadinedschad im vergangenen Jahr gewaltsam gegen die iranische Opposition vorging, entschied sich der Komponist für einen neuen Titel.
«Neda» (deutsche Übersetzung: Der Ruf) erinnert als Zeichen der Solidarität nun an Neda Agha-Soltan, die am 20. Juni 2009 in Teheran erschossen und zur Symbolfigur der Protestbewegung wurde.
Kein Erfolg wurde Peter Lunds Inszenierung des "Rosenkavalier" in Darmstadt

Photo: Barbara Aumüller
Die "Frankfurter Rundschau - online" vermeint ein "Inszeniertes Nichts" zu erkennen: Dass der Regie wenig einfällt, ist nicht weiter schlimm, hätte sie umgekehrt ein Konzept oder wenigstens eine Haltung. Aber Peter Lund, ein Fachmann für Musicals, findet vier Stunden lang keinen Zugang zu dieser commedia per musica, zumindest keinen, der dem Werk auf Augenhöhe begegnen würde. Von Komödie ist ohnehin keine Spur, im zweiten Akt gibt es einen einzigen Lacher, wenn der kleine Octavian sich vor dem körperlich schier übermächtigen Ochs auf Lerchenau aufbaut und ihm den schönen Satz entgegen schmettert: "Die Fräulein, kurz und gut, die Fräulein mag ihn nicht." Und auch die Tiefe, die eine grandios gedachte Figur wie die Marschallin aufreißt, verliert gänzlich ihre Sprengkraft, weil Lund nie eine Fallhöhe andeutet, die den Abgrund erst erklärbar machen würde.
Es gibt auch andere Meinungen - und der Online-Merker ist sehr flexibel. Unserem Forum entnehme ich eine Reaktion auf meinen Kommentar:
Im heutigen Startseitenkommentar von Herrn Cupak wird von einem Mißerfolg der Rosenkavalier-Inszenierung Peter Lunds in Magdeburg berichtet. Hier wurde sehr ungenau wiedergegeben und ich ersuche um Richtigstellung, da ich die Vorstellung live gesehen und vor allem gehört habe! Ich finde, der Merker sollte doch seriös bleiben!
1. Die Premiere fand im doch etwas entfernten Staatstheater DARMSTADT statt!
2. Um von einem Mißerfolg zu schreiben, müßte man schon mehrere Meinungen einbeziehen, z.b.: http://www.echo-online.de/freizeit/kunstkultur/theater/musiktheater/Abschied-in-eine-neue-Welt;art1086,731275
3. Die Premiere war ein toller Erfolg, was sich in einem BEIFALLSSTURM, vor allem für die Sänger niederschlug! Falls der Redakteur der FR nur einmal lachen konnte, ok, in meiner Umgebung amüsierte man sich jedenfalls köstlichst!
Dass ich Magdeburg oft mit Darmstadt verwechsle, stimmt. Warum das so ist, weiß ich nicht. Ich bedaure es jedenfalls und habe nun nachgebessert!

Das alte Klagenfurter Stadttheater, in dem der 8-jährige Wolf Donizettis "Belisario" hörte
Die "Kleine Zeitung/Graz" schreibt: Es ist natürlich vermessen zu vermuten, dass Hugo Wolf kein bedeutender Komponist geworden wäre, wäre er nicht 1868 im Stadttheater Klagenfurt gesessen. Aber immerhin hat den achtjährigen Knaben die Aufführung von Donizettis "Belisario" tief beeindruckt. Frank Walker schreibt etwas schwülstig in seiner 1953 erschienenen Hugo Wolf-Biografie: "Überwältigt von der Zauberwelt des Theaters und gefesselt von Musik und Bühnenhandlung, folgte er vom ersten Augenblick an wie gebannt der Aufführung, gab keine Antwort, wenn man zu ihm sprach, und so sehr prägte sich ihm die Musik ein, dass er später imstande war, ganze Teile davon aus dem Gedächtnis auf dem Klavier wiederzugeben."
Zu Hugo Wolfs 150. Geburtstat zitieren wir den "Tagesspiegel":
Wien, im Februar 2010. Frage in der Musikalienhandlung Arcadia in der
Staatsoper nach Literatur über Hugo Wolf. Im Regal mit den Jubilaren und Aktualitäten steht nichts, der freundliche Herr steigt in den Keller hinunter,
es dauert, bis er zurückkehrt, mit leeren Händen. Nicht einmal die Rowohlt-Monografie wurde zu Wolfs 150. Geburtstag neu aufgelegt. Die Recherche im Computer nach Antiquarischem ergibt das eine oder andere, aber das haben
sie alles nicht da. Sind wir nicht in Wien, fragt die Kundin irritiert, und war Hugo
Wolf nicht Wiener, liegt er nicht in einem pompösen Ehrengrab auf dem Zentralfriedhof begraben?
Der Herr lächelt: ja, eben, ein typisches Wiener Künstlerschicksal. Aber im Antiquariat Löcker in der Annagasse, da könne man es noch versuchen.
Und da gibt es tatsächlich etwas: ein paar vergilbte „Lebensbilder“ und Werkbetrachtungen aus den dreißiger und vierziger Jahren, Erik Werbas verdienstvolle, immer musikalisch argumentierende WolfBiografie von 1971,
ein angegrabbeltes Exemplar aus der Reihe „Musik-Konzepte“ von 1992.
Hugo Wolf, sagt der Antiquar, sei nun mal nicht „populär“.
Für den Schriftsteller Martin Walser bleibt Marcel Reich-Ranicki ein Trauma. In seinem nun veröffentlichten Memoiren gesteht er, dass der den selbsternannten Literaturpapst ohrfeigen wollte. Walser teilt aber auch Richtung Angela Merkel kräftig aus: Walser kritsierte weiters die deutsche Außenpolitik der deutschen Kanzlerin Merkel scharf. Er ertrage nicht, "wie Deutschland in diesen Afghanistan-Krieg mit hineinstolpert", sagte der 82-Jährige laut Vorausmeldung. Walser: "Es provoziert mich, dass dieses Land so dumm regiert wird. Es tut mir leid, aber Frau Merkel, die ich achten kann und sympathisch finde, kommt mir außenpolitisch unreif vor."
Dichter schreiben dem Wiener Burgtheaterdirektor. Gemeint ist nicht der aktuelle, sondern Claus Peymann, der aus seiner Briefsammlung selbst vorträgt.
Molnars "Liliom" hat derzeit Hochsaison. Wir berichten (nach Wien) über zwei weitere Inszenierungen.
Für das Projekt "Umbau altes Hallenbad Friedberg/Wetterau" (Raum Frankfurt) in ein neues Theater wird in dieser Woche ein Benefizkonzert veranstaltet. Wir berichten gerne über die Aktivitäten unseres Mitarbeiters Marc Rohde, der wohl der einzige Theaterdirektor ist, dessen Theater noch gar nicht steht! Unterstützen Sie das Projekt, falls Sie aus der Gegend sind!
Welch Geistes Kind der georgische Staatspräsident Sarkashvili ist, bewies er mit der Darstellung eines fiktiven Krieges (nebst Tod des Präsidenten) im TV. Ihre eigene "Leich" sehen, wollten schon andere vor ihm - vor allem die Reaktionen dabei! Nun bin ich ein Kenner dieser Region. Als solcher kann ich Ihnen sagen, dass die Nachtricht über den Tod des Amerika-freundlichen Präsidenten bei vielen Georgiern Freudentänze ausgelöst haben wird. Viele Georgier trauern dem "Betonkopf" Eduard Schewardnadze nach - und das will etwas heißen!
Der Kremser Polizist, der die Todesschüße auf einen Nachwuchs-Einbrecher abgab, darf zwar nach dem Urteil voraussichtlich weiter Polizist bleiben - aber möglicherweise ist seine Karriere als Fußballschiedsrichter gefährdet. Der Niederösterreichische Fußballverband legt nämlich strengere Kriterien als die Polizei an.
Für den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche gibt es eine ganz einfache Erklärung: Es handle sich um einen Großangriff des Teufels auf die kirchliche Führung, ist der führende vatikanische Exorzist Pater Gabriele Amorth überzeugt. Die Aussagen sind mehr als nur ein wunderlicher Nebenaspekt des Skandals: Nach den detaillierten Regeln des Vatikans gilt als Teufelswerk nur, was sich anders nicht erklären lässt. Aus der Sicht des Exorzisten sind pädophile Priester damit also nicht selbst für ihr Tun verantwortlich.
Ich bleibe aber dabei: Einschlägiger Missbrauch ist keine Spezialität der Kirche, sondern kommt überall vor, wo Kinder und Jugendliche erzogen werden. Aber mit derart wunderlichen Rechtfertigungen tut sich die Kirche nichts Gutes.
Ich wünsche meinen Lesern eine schöne Woche!
Die nächsten Met-Übertragungen in den Kinos: HAMLET am
27.3., (Langrée: Petersen, Larmore; Keenlyside), ARMIDA am
1.5. (Frizza; Fleming; Brownlee. Ford, van Rensburg.
Kartenpreis: € 30.-
In Wien in den Cineplexx-Kinos www.cineplexx-opera.at
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