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| DIE DONNERSTAG-PRESSE (9. SEPTEMBER 2010) |
09.09.2010 06:49:43 |
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Für Sie in den Zeitungen gefunden - DIE DONNERSTAG-PRESSE (9. September 2010)
Wien/Staatsoper
Die Zauberflöte
Hinhören und Wegschauen
http://www.wienerzeitung.at/default.aspx?tabID=3895&alias=wzo
Wien
Wiener Staatsoper: Jugend allein reicht nicht bei „La Bohème“
Puccinis Oper wurde szenisch aufgefrischt, blieb stimmlich aber weitgehend unauffällig. Dass Franz
Welser-Möst ans Pult des wachsamen Orchesters trat, war wohl in erster Linie als politisches
Bekenntnis zu verstehen.
Mehr Info
„La Bohème“: Normaler Opernalltag
http://www.nachrichten.at/nachrichten/kultur/art16,457401
New York
Berliner US-Konsulat bremst Peter Stein aus
Peter Stein hätte an der New Yorker Metropolitan Opera als Regisseur von Mussorgskys «Boris Godunov»
amten sollen. Nach schlechten Erfahrungen mit dem Umgangston im Berliner US-Konsulat hat er
allerdings das Handtuch geworfen.
http://www.codexflores.ch/nachrichten_ind2.php?art=7459
Yoel Gamzou - Dirigentenwunder
Unbeirrbar, radikal, kompromisslos
Porträt eines genialisch Besessenen
Der Dirigent Yoel Gamzou ist dreiundzwanzig Jahre alt. In Berlin hat er jetzt seine eigene Fassung von
Gustav Mahlers unvollendeter zehnter Symphonie uraufgeführt
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Wien/Volksoper
Drei Hausgötter der Operette
Saisonstart an der Wiener Volksoper - Konzertpremiere mit Lehár, Strauss und Stolz
http://derstandard.at/1282979219944/Drei-Hausgoetter-der-Operette
Opernhaus-Probleme in Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien und Frankreich
(Kurzfassung – von Rudolf Bachfeld im August 2010)
http://www.deropernfreund.de/pageID_8374275.html
Bonn
Beethovenfest sucht 2010 nach "Utopie und Freiheit in der Musik"
Eröffnungskonzert unter Paavo Järvi - Rund 2.500 Künstler werden erwartet
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Breslau
Ressentiments? Nicht in der Oper!
Intendantin Ewa Michnik hat das Breslauer Opernhaus ins 21. Jahrhundert geführt. Für ihren "Ring"
erntete sie international Lobeshymnen. Michnik ist die Integrationsfigur des polnischen Opernlebens
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London
The Last Week of the Proms (4)
Fräulein Mosebachs Gespür für Musik
Etwas Französisches mit einem Faun - die Tante der Schwestern Schlegel konnte damit nichts anfangen.
Jetzt stand Debussys „Prélude“ wieder einmal auf dem Programm der Proms, hundert Jahre nach der
Veröffentlichung von E. M. Forsters Roman „Howards End“.
Mehr Info
Wer macht wo Karriere? Roman Brogli-Sacher in Lübeck
Mehr Info
Musiktheater im Revier: Fernsehen, das Web und das Theater
Mehr Info
Sprechtheater
Wien
Volkstheater: "Baby Doll ist wie ein Stück Seife"
Regisseur Niels-Peter Rudolph im Gespräch mit der "Presse" über das Dunkle bei Tennessee Williams,
das schwer zu Fassende der Titelheldin und das Freilegen von Sätzen in der Textwüste.
Mehr Info
Literatur/Buch
Jonathan Franzens Roman: Familie aus den Fugen
„Freiheit“ – in seinem neuen Roman erzählt sich Jonathan Franzen durch vier Dekaden und verfolgt seine
linksliberalen Protagonisten bis in das Obama-Amerika unserer Tage
http://www.abendzeitung.de/kultur/
Film/TV
Adorf zum 80.
Mensch, Mario!
Mehr Info
Die Geldesel der Filmstudios
Das Forbes-Magazin schätzte ein, an welchen Schauspielern die Studios am meisten verdienten.
http://kurier.at/multimedia/bilder/2030478.php
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Unter'm Strich
Wien
Manker führt Prozess wegen Schimpferei
Theatermacher zerrte Mitarbeiter vor Gericht, der ihn auf Facebook schimpfte
Mehr Info
''Ein Trunkenbold und Feigling'': Schriftsteller beschimpfen einander
Mehr Info
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| DIE DONNERSTAG-PRESSE (9. SEPTEMBER 2010) |
08.09.2010 15:10:18 |
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DIE DONNERSTAG-PRESSE (9. SEPTEMBER 2010)
ELINA GARANCA : HABANERA-TOURNEE

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THEATER LÜBECK: VERTRÄGE DES LEITUNGSTEAMS VERLÄNGERT

Das Leitungs-Team. In der Mitte Roman Brogli-Sacher
Der Aufsichtsratsvorsitzende der Theater Lübeck gGmbH Frank-Thomas Gaulin freut sich sehr, bekannt geben zu können, dass die Verträge des Leitungsteams des Lübecker Theaters verlängert wurden. Der Opern- und Generalmusikdirektor Roman Brogli-Sacher sowie der Schauspieldirektor Pit Holzwarth bleiben bis zum 31.07.2015 im Haus an der Beckergrube. Der Vertrag des Geschäftsführenden Theaterdirektors Christian Schwandt wurde bis zum 31.07.2017 verlängert. Vorausgegangen war eine einstimmige Empfehlung des Aufsichtsrates und ein ebenso einvernehmlicher Beschluss der Gesellschafterversammlung.
Künstlerisch und wirtschaftlich konnten das Theater Lübeck und das Philharmonische Orchester der Hansestadt Lübeck in den vergangenen drei Jahren auf eine neue Basis gestellt werden:
Das spartenübergreifende Lübecker Renommierprojekt »Wagner-trifft-Mann«, angelegt über vier Spielzeiten von 2007 bis 2010, mit Richard Wagners Bühnenfestspiel »Der Ring des Nibelungen« und Dramatisierungen von Romanen Thomas Manns, sorgt national und international bei Publikum und Presse für Furore – die Auslastung liegt bei über 90%.
Opern- und Generalmusikdirektor Roman Brogli-Sacher wird gefeiert für seine musikalischen Interpretationen mit dem Philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeck in Musiktheater und Konzert. Er beweist ein herausragendes Gespür bei der Verpflichtung von international renommierten Sängerinnen und Sängern sowie Regieteams.
Schauspieldirektor Pit Holzwarth hat das Schauspiel des Theater Lübeck mit einer eigenen Handschrift profiliert: Die Dramatisierungen von Weltliteratur durch renommierte Autoren, musikalischen Schauspielproduktionen sowie die sinnlichen Neuinszenierungen der klassischen Dramatik erbrachten bei vielen Produktionen großartige Kritiken, lange Laufzeit und sehr hohe Auslastungen.
Insgesamt konnte die Zuschauerzahl von etwa 140.000 auf nachhaltig über 170.000 gesteigert werden. Die Eigeneinnahmen und Sponsoringmittel des Theaters verbesserten sich von knapp 2 auf über 3 Mio. Euro pro Jahr. Mit einem Selbstfinanzierungsgrad von 18 bis 20 % liegt das Theater Lübeck an der Spitze der Norddeutschen Theater.
„Sicherlich wird es bei der finanziellen Anspannung des Hauptgesellschafters Lübeck und des zweiten wichtigen Zuschussgebers, des Landes Schleswig-Holstein, in den kommenden Jahren nicht einfacher, unser Theater zu führen“, sagte Frank-Thomas Gaulin. „Aber der gesamte Aufsichtsrat vertraut dem inzwischen bewährten Führungsteam.“
Kultursenatorin Annette Borns sagt: „Höchste künstlerische Qualität und verantwortungsvoll sparsamer Umgang mit Geld, Bildung, Unterhaltung und intellektuelle Herausforderung für alle Lübeckerinnen und Lübecker – so kann ich die Arbeit des Lübecker Theaters in den letzten Jahren beschreiben. Ich bin glücklich, dass es uns gelungen ist, die Persönlichkeiten,
die dies erreicht haben, an Lübeck zu binden.“ Frank-Thomas Gaulin
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NEUES VON DEN BÜHNEN GRAZ
Zum Auftakt: Konzert und Party auf der Bühne
Die Konzertsaison 2010/2011 beginnt prächtig: Beethovens Eroica, Schumanns Klavierkonzert, interpretiert von Markus Schirmer, sowie „Eso es“ des Grazer Komponisten Gerhard Kühr versprechen einen ebenso mitreißenden wie variantenreichen Saisonauftakt.
Die musikalische Leitung des Eröffnungskonzerts übernimmt selbstverständlich Chefdirigent Johannes Fritzsch, denn schließlich wird nicht nur die Spielzeit eröffnet sondern auch der 60. Geburtstag des Grazer Philharmonischen Orchesters gefeiert.
Gefeiert wird auch im Anschluss an das Konzert, allerdings höchst unklassisch: Die Bühne des Opernhauses wird in Windeseile umgebaut zur wahrscheinlich schönsten Party-Location der Steiermark. Die Radio-Soundportal DJs Lites und Maxwell legen auf, und es darf getanzt werden bis tief in die Nacht.
Eröffnungskonzert
Samstag, 18. September 2010, 19.30 Uhr
Im Anschluss, ab ca. 22.00 Uhr:
Opernclubbing
„Die Frau ohne Schatten“: Regisseur und Dirigent erzählen
„Die Frau ohne Schatten“ von Richard Strauss ist eine riesige Herausforderung für alle Beteiligten. In der Einführungsmatinee am kommenden Sonntag, 12.9., 11.00 Uhr, erzählt das Regieteam, warum.
Starregisseur Marco Arturo Marelli gibt Einblicke in sein Regiekonzept, Chefdirigent Johannes Fritzsch schildert die musikalische Seite, Produktionsdramaturgin Birgit Amlinger moderiert und stellt gescheite Fragen, und Corey Bix, demnächst als Kaiser zu sehen und hören, singt Kostproben aus der Straussschen Partitur.
Vor der Premiere: Die Frau ohne Schatten
Sonntag, 12.9., 11.00 Uhr, Spiegelfoyer

Cory Bix singt und spielte den "Kaiser"
Mehr zu "Die Frau ohne Schatten"
Jubel auf der Studiobühne
Sladko Suite begeisterte Publikum und Presse
Die Uraufführung von "Sladko Suite", Darrel Toulons Part am grenzüberschreitenden Projekt "Meeting Maribor" erntete am Sonntagabend stürmischen Applaus des Publikums und große Zustimmung bei den Kritikern.
AUGENWEIDE MIT OHRENFREUDE
Darrel Toulons "Sladko Suite" für elf Tänzer aus Maribor, den Bassisten Reinhard Ziegerhofer und Videovisionen, hat das Zeug zum Hit. Alles mit ästhetischer Leichtigkeit entfaltet, getragen auch von dem aktiv mitmischenden Ausnahme-Musiker Reinhard Ziegerhofer. Das Publikum der Studiobühne ist hingerissen. (Kleine Zeitung)
Fragen des Selbst- und Fremdwahrnehmung, Dialogfähigkeit und Kongruenz wirft "Sladko Suite" auf und bietet - perfekt dargestellt von den Tänzern aus Maribor - die Vielschichtigkeit als Antwort. (Kronenzeitung)
Weitere Vorstellungen: 8. bis 12. September, jeweils 20.00 Uhr, Studiobühne
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Sensationell gute Auslastung der Sommerarena Bühne Baden 2010
Mit der dritten Zusatzvorstellung von Ferdinand Raimunds „Der Alpenkönig und der Menschenfeind“, einer Koproduktion des Landestheaters NÖ mit der Bühne Baden, endete am 5. September eine überaus erfolgreiche Sommersaison der Bühne Baden.
Auf dem Spielplan standen neben der Schauspielproduktion die Operetten „Wiener Blut“ von Johann Strauß (Inszenierung: Helmut Wallner) und „Pariser Leben“ von
Jacques Offenbach (Inszenierung: Robert Herzl).
Die insgesamt 44 Vorstellungen sahen an die 30. 000 BesucherInnen.
Anzahl der Vorstellungen „Wiener Blut“: 18
„Pariser Leben“: 17
„Der Alpenkönig und der Menschenfeind“: 9
Die sensationelle Auslastung liegt für alle drei Produktionen insgesamt bei rund 95%, wobei für die Schauspielproduktion eine Auslastung von 100% verbucht werden konnte!
Die Wintersaison des Stadttheaters der Bühne Baden wird am 16. Oktober 2010 mit
Franz Lehárs Operette „Das Land des Lächelns“ (Inszenierung: Robert Herzl) eröffnet.
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WILLKOMMEN IM KULTURQUARTIER Wien 19, Hardtgasse 7/1 0664/134 90 34 http://home.tele2.at/wgk-kulturquartier/
Mittwoch, 15. September 2010, 19 Uhr
Marionettenbühne "Märchen an Fäden":
"Das Gespenst von Canterville"
Luitbald der Fadenrihe und Monica diu Pilgerinne bringen einen Klassiker von Oscar Wilde auf die (Puppen-)Bühne: Seit 300 Jahren spukt es auf Schloß Canterville. Die neuen Besitzer haben für Übernatürliches nichts übrig. Allein die Tochter Virginia hat Mitleid mit dem armen alten Gespenst und kann es erlösen.
Veranstaltungsbeitrag € 8,-
Achtung: Wegen der Größe der Bühne steht nur eine beschränkte Anzahl an Plätzen zur Verfügung (Anmeldung empfehlenswert)
Samstag, 25. September 2010, 10 Uhr
Kochen wie im alten Rom
mit Prof. Helmut Birkhan
Em. Univ. Prof. Dr. Helmut Birkhan, bekannt als Keltologe und Altgermanist, ist zudem Experte für antike Gaumenfreuden. Nach dem mittelalterlichen Kochen "Ein gutes Köstlein", das im Frühjahr ausgebucht war, gibt es diesmal nach seinem Einführungsreferat römische Spezialitäten aus dem Kochbuch des Apicius (3./4. Jahrhundert).
Veranstaltungsbeitrag incl. Verkostung € 25,-
Anmeldungen bis 15.9.2010 unter 0664/134 90 34
Gastveranstaltung
JUTA - Jugend Umwelt Tage 2010
Von 18. bis 21. Oktober 2010 treffen sich bis zu 500 junge Erwachsene (ab 16) in Wien zu einem großen Umwelt-Event. Das KulturQuartier ist Schauplatz von Workshops über "Kunst, Kreativität und Nachhaltigkeit" unter dem Motto "Wirf's nicht weg". Gudrun Greiffenhagen zeigt, wie sich Plastiksackerln und Textilien zu Teppichen, Decken, Polsterbezügen, Schüsseln, Vasen, Hüten u. dgl. verwandeln lassen.
Informationen beim Veranstalter jugend-umwelt-netzwerk, Johannesgasse 16/1, 1010 Wien Tel. 01/5121621-23 od.24, Fax 01/5139460, E-Mail: june@kjweb.at
VORANKÜNDIGUNG NOVEMBER 2010
Mag. Markus Vorzellner:
Alt-Wiener Volksmusik
Vortrag mit Hörbeispielen
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HERBSTKLANGWOLKErsdorf präsentiert den KLANGSALON
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Im Rahmen des neuen Kulturfestivals im Weinviertel findet im Stadtwirtshaus Wolkersdorf jeden Sonntagvormittag der Klangsalon statt.
Eine Gesprächsrunde zum Mitreden mit Persönlichkeiten aus Kultur und Politik. Den Anfang machen Schauspieler August Zirner und der Sänger Karl-Michael Ebner.
Termin: 12. September 2010
Beginn: 11.00 Uhr
Ort: Stadtwirtshaus Wolkersdorf
Der Eintritt ist frei!
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Karl-Michael Ebner
Im Frühjahr 2010 standen August Zirner und Karl-Michael Ebner noch gemeinsam, in „Die Entführung aus dem Serail“, auf der Volksoper-Bühne.
Im Stadtwirtshaus Wolkersdorf sprechen die beiden über die Entwicklung ihrer Karrieren mit dem Aspekt der Nebenrolle in ihren Biographien.
Bezugspunkte wie das Selbstbild eines Künstlers und dessen Wahrnehmung in der Öffentlichkeit werden dabei ebenso thematisiert wie Fragen nach persönlichen Lebensvorstellungen: Ist das Leben ein Spiel oder spielt man Leben?

August Zirner
Für Besucher und Journalisten eine nicht ganz alltägliche Gelegenheit zur Teilnahme an einem reizvollen Gespräch.
Sie können bei einem Glas Wein Fragen stellen, Meinungen austauschen, mitdiskutieren oder einfach nur zuhören.
Weitere Informationen zu Veranstaltungen, Termine, Fotos, uvm. auch unter www.herbstklang-wolkersdorf.at
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THEATER ALTENBURG/GERA; „Das Tagebuch der Anne Frank“ auf dem Spielplan
Premiere der Monooper von Grigori Frid am 28. Oktober im Heizhaus Altenburg
Die Monooper „Das Tagebuch der Anne Frank“ – Libretto und Musik von Grigori Frid, Deutsch von Ulrike Patow – steht in dieser Spielzeit auf dem Spielplan von Theater&Philharmonie Thüringen. Premiere ist am Donnerstag, 28. Oktober, 10.00 Uhr im Heizhaus des Landestheaters Altenburg. Nach Gera kommt die Inszenierung im März 2011.
Zu ihrem 13. Geburtstag erhielt Anne Frank am 12. Juni 1942 ein kleines, in rotweißen Stoff eingebundenes Tagebuch. Besondere Bedeutung erlangte es ab dem 6. Juli 1942, dem Tag, an dem sich die jüdische Familie Frank vor den Nationalsozialisten im Hinterhaus des Gebäudes Prinsengracht 263 in Amsterdam versteckte. Dem Tagebuch vertraute Anne alles an; sie plante, dieses nach dem 2. Weltkrieg unter dem Titel »Das Hinterhaus« zu veröffentlichen. Nach dem Verrat ihres Verstecks 1944 wurden Anne und ihre Familie deportiert. Sie starb 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Nach der Verhaftung der Familie Frank nahm deren Helferin Miep Gies das Tagebuch an sich und bewahrte es so vor dem Zugriff der Gestapo. Sie übergab es nach dem Krieg an Annes Vater Otto Frank, der als einziger den Krieg überlebt hatte.
Aufwühlend beschreibt Grigori Frids Monooper die Ängste, die Anne durchlebt, wie sie trotz lebensbedrohlicher Umstände zur Frau reift und dabei immer ihren Humor bewahrt und gelassener wird. Ihren unerschütterlichen Optimismus schöpft sie aus der Fähigkeit, ihre Situation schreibend zu verarbeiten, aus ihrer Liebe zu ihrem Schicksalsgenossen Peter und aus ihren Naturbeobachtungen aus dem Dachfenster des Hinterhauses. Frids Oper thematisiert jedoch in besonderer Weise auch Annes idealistische Weltsicht und ihre posthume Überhöhung zur Ikone des Widerstands.
Der 1915 in St. Petersburg geborene Komponist ist der Sohn eines Literaturjournalisten und einer Pianistin, die wegen des Bürgerkrieges immer wieder auf der Flucht waren und in verschiedenen russischen Städten lebten. Im Jahr 1927 machte sich die Familie auf nach Sibirien, wohin der Vater verbannt worden war. Ein Großteil von Frids Angehörigen kam unter Stalins Schreckensherrschaft ums Leben.
Nach der Übersiedlung nach Moskau beendete Frid 1935 sein in Irkutsk begonnenes Musikstudium am Konservatorium. Von 1936 bis 1939 unterrichtete er dort Musiktheorie und von 1947 bis 1961 an der Musikschule des Konservatoriums Komposition. Gleichzeitig arbeitete er als Komponist beim Rundfunk. Im Zweiten Weltkrieg war Frid im Musikcorps an der Front und als Sanitäter beschäftigt. Ab 1965 organisierte und leitete er den Moskauer Jugend-Musik-Klub. Hier wurden häufig inoffiziell neue Werke von Sofia Gubaidulina, Edison Denissow und Alfred Schnittke vorgestellt. Grigori Frid hat sich auch als Maler und Schriftsteller einen Namen gemacht.
1972 wurde seine Mono-Oper „Das Tagebuch der Anne Frank“ in Moskau uraufgeführt; die deutsche Erstaufführung fand 1993 in Nürnberg statt.
Zur Aufführung gelangt bei Theater&Philharmonie Thüringen die Fassung für Sopranstimme und Klavier. Katrin Strocka ist als Anne Frank zu erleben. Die musikalische Leitung am Klavier übernehmen alternierend Thomas Wicklein und Olav Kröger.
Felix Eckerle, seit der Spielzeit 2009/10 Dramaturg mit dem Schwerpunkt Musiktheater und Konzerte bei Theater&Philharmonie Thüringen, führt hier erstmals bei einem abendfüllenden Stück Regie. 1970 in Karlsruhe geboren, absolvierte er nach dem Abitur und Zivildienst ein Magister-Studium mit den Fächern Literaturwissenschaft, Musikwissenschaft und Kunstgeschichte in seiner Geburtsstadt und studierte Kulturmanagement an der FernUni Hagen. Er sammelte als Regieassistent u.a. an der Dresdner Semperoper, dem Schauspiel Frankfurt, dem Theater Baden-Baden und dem Mainfranken Theater Würzburg erste Berufserfahrung, bevor er ab 2001 als Musikdramaturg fest ans Mainfranken Theater Würzburg engagiert wurde. Dort initiierte er zahlreiche Projekte anlässlich des 1300jährigen Stadtjubiläums 2004. In Würzburg betreute er nebenberuflich 2004 und 2005 auch das renommierte Mozartfest dramaturgisch. 2004 - 2008 war Eckerle als Dramaturg am Stadttheater Fürth engagiert.
Regelmäßig arbeitet Eckerle auch als Regisseur. In Würzburg inszenierte er die Opern „Der Campiello“ und „Der Liebestrank“. In Fürth führte er u.a. bei den Opern „Aus der Welt“ (Uraufführung; Auftragswerk zum 1000jährigen Stadtjubiläum), „Die sieben Todsünden“ und „Der Kaiser von Atlantis“ Regie.
Für das Bühnenbild zeichnet Christian van Loock, für die Kostüme Hilke Förster.
Weitere Vorstellungen in Altenburg:
3. und 9. Nov. 2010, 18. Jan., 1. März 2011
Vorstellungen in Gera:
25. und 29. März, 4. April und 11. Mai 2011
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MUSIKTHEATER IM REVIER GELSENKIRCHEN: »Mefistofele« Oper von Arrigo Boito
Premiere am Freitag, dem 24. September um 19.30 Uhr im
Großen Haus des Musiktheaters im Revier Gelsenkirchen
Es darf nicht weniger als Goethes „Faust“ sein, und dies gleich mit Ausschnitten aus beiden Teilen, als Arrigo Boito sich um 1870 anschickt, die italienische Nummernoper zu reformieren. Der Komponist, der als Librettist Verdis Weltruhm erlangt, deutet den „Medienstoff“ der abendländischen Kultur zwischen Puppenspiel, Welttragödie, Opernrevue und sich am Horizont abzeichnender Filmtauglichkeit als groteske Parabel vom unerbittlichen Zusammenprall zwischen Gut und Böse. Da hat Gott selbst seine Hand im Spiel, wenn Mephisto sich durch prächtige Engelschöre hindurch satanisches Gehör verschafft. Und die Gretchen-Geschichte ist am Rande des Slapsticks ein amouröser Auftakt zu gleich zwei hocherotischen Walpurgisnächten, der nordisch mythischen und der klassisch allegorischen...
Weitere Termine:
2., 9.,17.,24.,30. Oktober
7., 11., 19. November,
3., 18. Dezember und
15. Januar
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musikfest berlin 2010. DO 16.09.10 | 20.00 Uhr | Philharmonie Berlin, Großer Saal
Mittlerweile gelten sie als Klassiker, genauer als Klassiker der Moderne: Luciano Berio, Witold Lutosウawski und Pierre Boulez. Ihre Werke gruppieren sich um fünf von Hans Zender bearbeitete Préludes von Claude Debussy. Der wiederum war einer jener Komponisten, die an der Schwelle vom 19. zum 20. Jahrhundert die Tore zur Moderne aufstießen.
Debussy rebellierte gegen die in Akademismus erstarrte Tradition und öffnete seine Musik außereuropäischen Einflüssen. Er entzog seine Klänge der Schwerkraft der Tonalität, formte seine Kompositionen jenseits der an den Konservatorien gelehrten Regeln und entlockte dem Orchester nie zuvor gehörte Farben. Er war einer der großen Wegbereiter der Neuen Musik. Auch die ungemein sinnliche, leuchtende Klanglichkeit der Musik Pierre Boulez' ist ohne die Erfahrung Debussys schwerlich vorstellbar. Mehr als ein halbes Jahrhundert prägt Boulez nun als Komponist und Interpret die zeitgenössische Musik entscheidend. In den 1950er Jahren verstörte die Radikalität seiner Klangsprache. Boulez: »Später wollte ich weg von diesen radikalen Ergebnissen. Heute basiert meine Musik noch auf ähnlichen Kompositionstechniken. Aber sie sind nicht mehr zu hören. Mir geht es um natürlicheren Schönklang.«
Diesem Bekenntnis hätten sicher auch Witold Lutosウawski und Luciano Berio zugestimmt. Denn unmittelbar erlebbare Sinnlichkeit des Klanges bei gleichzeitiger struktureller Stringenz charakterisiert auch die Musik dieser beiden Komponisten. Beide beleuchten in den in diesem Konzert erklingenden Werken das konzertante Mit- und Gegeneinander von Soloinstrumenten und Orchester neu. In Boulez' »Rituel – In memoriam Bruno Maderna« hingegen, einer Trauermusik auf den früh verstorbenen italienischen Komponisten, wird der Raum integraler Teil der Komposition. Das Orchester ist in mehrere, weit voneinander entfernte Gruppen aufgeteilt. Der rituelle Charakter der Komposition wird nicht zuletzt durch das hochdifferenziert eingesetzte Schlagwerk evoziert, insbesondere den Klang der javanischen Gongs. Hier aber schöpft Boulez aus der gleichen Quelle, die Debussy einst inspiriert hatte: der Musik Südostasiens.
Konzerthausorchester Berlin
Lothar Zagrosek
Frédérique Cambreling Harfe
Alexei Ogrintchouk Oboe
Luciano Berio »Sequenza II« für Harfe Solo
Luciano Berio »Chemins I« für Harfe und Orchester
Witold Lutosウawski Doppelkonzert für Oboe, Harfe und Streichorchester
Claude Debussy Fünf Préludes (Einrichtung für kleines Orchester von Hans Zender)
Pierre Boulez »Rituel – In memoriam Bruno Maderna« für Orchester in acht Gruppen
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22. INTERNATIONALE HAYDNTAGE 2010 „Haydn & Die Jubilare“. 9.-19. September 2010
Zwischen den Jahreszeiten
Die Haydn Festspiele Eisenstadt laden vom 9. bis zum 19. September 2010 zu den 22. Internationalen Haydntagen auf Schloss Esterházy. Nach dem erfolgreichen Haydnjahr 2009, in dem der große Komponist und sein umfassendes Werk gefeiert wurden, sind es heuer Jahresregenten wie Alessandro Scarlatti, Giovanni Pergolesi, Luigi Cherubini, Jan Ladislav Dusik, Frédéric Chopin, Robert Schumann, Gustav Mahler und Isaac Albéniz, die in Beziehung zu Joseph Haydn gesetzt werden. Dies verspricht nicht nur ein spannendes Musikprogramm, sondern garantiert auch eine abwechslungsreiche Reise durch die Musikgeschichte.
Alljährlich, wenn der Sommer seine letzten Vorstellungen gibt und der Herbst bereits erste Vorboten ins Land schickt, bricht in Eisenstadt eine ganz besondere Jahreszeit an: die musikalische Hochsaison rund um den berühmten Komponisten Joseph Haydn, dessen enormes Oeuvre stets neue Zugänge zu seiner Musik und den ihm auf unterschiedlichste Weise verbundenen Künstlern ermöglicht.
Unter dem Motto „Haydn & Die Jubilare“ wird in diesem Jahr all jenen Komponisten eine Bühne geboten, die 2010 einen ganz besonderen Geburtstag feiern: Alessandro Scarlatti (350. Geburtstag), Giovanni Pergolesi (300. Geb.), Luigi Cherubini und Jan Ladislav Dusik (250. Geb.), Frédéric Chopin und Robert Schumann (200.Geb.), Gustav Mahler und Isaac Albéniz (150. Geb.)
„Das Programm dazu wurde wieder eigens für die Internationalen Haydntage komponiert. Nichts wurde dem Zufall überlassen“, erklärt Intendant Walter Reicher den großen Unterschied zu vielen anderen Festivals. „Stars mit klingenden Namen nach Eisenstadt zu bringen, das alleine wäre für uns zu wenig. Künstler und Ensembles müssen auch für die jeweilige Musik prädestiniert sein“, betont Reicher.
So geben sich auch heuer wieder hervorragende Haydninterpreten aus aller Welt bei den Internationalen Haydntagen die Ehre. Viele von ihnen gehören bereits seit Jahren zu den Fixstartern des Festivals, für andere ist es eine Premiere. Diese internationale Mischung aus „Altem“ und „Neuen“ ermöglicht vielseitige Interpretationsstile und begeistert jedes Jahr aus Neue.
Eines ist jedoch allen Künstlern gemein: Egal ob Haydnsaal, Empiresaal, Schlosskapelle oder Bergkirche - Haydns Musik dort zu spielen, wo einst deren Schöpfer selbst gewirkt hat, ist für jeden Künstler ein ganz besonderes Erlebnis.
DAS PROGRAMM
Den Auftakt der Internationalen Haydntage am 9. September (sowie das Konzert am 10. September) bestreitet niemand geringerer als Publikumsliebling Adam Fischer. Sein Name ist mit Haydn und Eisenstadt seit Jahren untrennbar verbunden. Gemeinsam mit seiner Österreichisch-Ungarischen Haydn Philharmonie und dem Wiener Kammerchor bringt er eines der beeindruckendsten Werke Joseph Haydns – das Oratorium „Die Jahreszeiten“ ¬- zur Aufführung. Solisten sind die schweizer Sopranistin Ana Maria Labin, der Hamburger Tenor Daniel Behle sowie der österreichische Bariton Mathias Hausmann.
Aufgegeigt wird am 11. September im Empiresaal, wenn „Haydn & Schumann“ im Mittelpunkt stehen. Das casalQuartett gibt Streichquartette der beiden Komponisten zum Besten. Die Draufgabe steht auch schon fest: das bekannte „Kaiserquartett“ Haydns, das am 28. September 1797 ebenfalls im Empiresaal uraufgeführt wurde.
Am Abend des 11. September lädt Haydn Luigi Cherubini zu sich sein. Der Florentiner, der im heutigen Bewusstsein nur wenig präsent ist, wurde von seinen Zeitgenossen hoch geachtet, war sein Werk doch wie kaum ein anderes charakteristisch für seine Zeit. Die Capella Augustina unter der Leitung von Andreas Spering eröffnen den musikalischen Reigen mit der Ouvertüre zu Haydns berührender Oper „Philemon und Baucis“. Danach erklingen Cherubinis Symphonie D-Dur und die Ouvertüre seiner Oper „Demophon“. Zu Ende geht der Abend „Mit dem Paukenwirbel“, Haydns Symphonie Nr. 103.
Die „Schöpfungsmesse“ wird am Sonntag, den 12. September in der Bergkirche aufgeführt, jenem Ort, an dem Joseph Haydn seine letzte Ruhe fand.
Danach stellen sich Xavier de Maistre (Harfe) und Sergei Nakariakov (Flügelhorn) gemeinsam mit dem Prager Kammerorchester unter Milan Turkovic mit einer „Hommage á Haydn“ im Haydnsaal ein. Der französische Echopreisträger de Maistre und das russische Trompetenwunder Nakariakov werden auf eindrucksvolle Weise zeigen, dass ein Klavierkonzert auf einer Harfe und ein Cellokonzert auf einem Flügelhorn so klingen können als wären sie nie für ein anderes Instrument geschrieben worden.
Die zweite Festivalwoche (13. September) beginnt mit „Haydn & Pergolesi“. Obwohl ihm nur kurze Jahre seines Schaffens beschert waren (Giovanni Pergolesi starb im Alter von 26 Jahren), schuf der italienische Komponist ein Gesamtwerk, das die Nachwelt intensiv beschäftige. Im Rahmen der Haydntage kommt sein geistliches Werk Salve Regina c-moll, umrahmt von Haydns Pariser Symphonien zur Aufführung. Dargeboten wird es von den Heidelberger Sinfonikern unter der Leitung von Thomas Fey und der Sopranistin Sabine Goetz.
„Let`s swing, Dr. Haydn!“ lautet die Aufforderung der Wiener Instrumentalsolisten, die am 14. September im Empiresaal von der Klassik zum Jazz reisen und zeigen, wie es klingt, wenn Haydn auf Gershwin, Albéniz, Gulda & Co. trifft. Ein Konzert, das dem experimentierfreudigen Haydn sicher gefallen hätte.
Einer der bedeutendsten Klavierkomponisten, Frédéric Chopin, steht im Zentrum des Konzertabends „Haydn & Chopin“ am 14. September. Die Kölner Akademie unter Michael Alexander Willens und Melvyn Tan (auf einem originalen Pleyel Klavier) interpretieren „La ci darem la mano“ (aus Mozarts Don Giovanni, Var. für Klavier und Orchester, B-Dur op. 2). Für weiteren Ohrenschmaus sorgen Haydns „Feuersinfonie“ sowie die „Militärsymphonie“ und Mozarts Klavierkonzert F-Dur KV 413.
Er war der Schüler Joseph Haydns und machte sich sowohl als Komponist als auch als Pianist einen Namen: Ludwig van Beethoven. Werke von Schüler und Lehrmeister erklingen am 15. September im Haydnsaal. Das Kammerorchester Basel unter der Leitung von Giovanni Antonini spielt neben Haydns Symphonie Nr. 78 auch Beethovens „Tripelkonzert“ mit Richard Tognetti (Violine), Sol Gabetta (Violoncello) und Dejan Lazic (Klaiver). Den Abschluss bildet Beethovens Symphonie Nr. 7, die bereits bei ihrer Uraufführung vom Publikum bejubelt wurde.
Mit 6 Liedern aus „Des Knaben Wunderhorn“ (arr. für Cello und Orchester) feiern die Internationalen Haydntage den 150. Geburtstag von Gustav Mahler. Umrahmt von der Ouvertüre zur Haydn Oper „L’isola disabitata“ und der Symphonie Nr. 102 „My dearest Love“ bringt das Israel Chamber Orchestra mit Roberto Paternostro am Dirigentenpult am 16. September die Mahler-Lieder „Wo die schönen Trompeten blasen“, „Rheinlegendchen“, „Verlorene Müh´“, „Wer hat dies Liedlein erdacht?“, „Das irdische Leben“ und „Lob des hohen Verstands“ zur Aufführung. Am Cello verzaubert Friedrich Kleinhapl, der bei der Liedauswahl von Christa Ludwig unterstützt wurde.
„Hommage á Haydn II“ ist das Motto jenes Konzertes, das am Vormittag des 17. September im Orgelbauer-Haus Eisenstadt über die Bühne geht. Der begnadete venezulanische Gitarrist Gabriel Guillén und die Pianistin Karin Supper interpretieren unter anderem Werke von D. Scarlatti, I. Albeniz, L. Boccherini und natürlich von Joseph Haydn.
Die Titel zur ihren Bestsellern fallen Krimi-Autorin Donna Leon meist in der Oper ein. Ihre Leidenschaft für diese Musikgattung kann die Wahlvenezianerin am 17. September ausleben, wenn bei „Haydn á la Fenice“ Auszüge aus den wunderbaren Opern Joseph Haydns auf dem Programm stehen. Ganz ohne Commissario Brunetti im Gepäck führt die Schriftstellerin durch den Abend, der musikalisch von Il Complesso Barocco unter Alan Curtis und der schwedischen Mezzosopranistin Ann Hallenberg bestritten wird.
„Haydn & Dusik“: Im Kreise der Jubilare des Jahres 2010 zählt der vor 250 Jahren geborene Jan Ladislav Dusik eher zu den unbekannteren. Der in Böhmen geborene Pianist und Komponist lernte Haydn während seiner Londoner Zeit kennen und konzertierte auch gemeinsam mit ihm. In der Kapelle von Schloss Esterházy bringt das Duo Harfe & Oboe (Katerina Englichova und Vilém Veverka) unter anderem die Harfensonate aus der Feder von Dusik und dessen Gattin Sophia Giustina Dussek zur Aufführung.
Der Geburtstag des Romantikers Robert Schumann jährt sich heuer zum 200. Mal. Der Wiener Concert-Verein unter Dirk Vermeulen feiert dies bei den Haydntagen mit dem Violinkonzert d-moll. Am 18. September gastiert das Orchester gemeinsam mit Stargeiger Julian Rachlin in Eisenstadt.
Mit den beiden Abschlusskonzerten der Österreichisch-Ungarischen Haydn Philharmonie unter der Leitung von Adam Fischer geht am 19. September die musikalische Zeitreise der 22. Internationalen Haydntage zu Ende. Auf dem Programm stehen G. Mahlers Symphonie Nr. 4 G-Dur und Haydns Symphonie Nr. 99 auf dem Programm. Als Solistin ist die Basler Sopranistin Carola Glaser zu hören.
Feiern Sie mit Joseph Haydn und den Haydn Festspielen die Geburtstage dieser großen Komponisten und ihre Weltmusik. Ich freue mich, Sie bei den Haydntagen 2010 in Eisenstadt begrüßen zu können.
Dr. Walter Reicher
Intendant
Haydn Festspiele Eisenstadt
Intendanz: Dr. Walter Reicher
www.haydnfestival.at
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| DIE MITTWOCH-PRESSE (8. SEPTEMBER 2010) |
08.09.2010 06:51:12 |
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Für Sie in den Zeitungen gefunden - DIE MITTWOCH-PRESSE (8. September 2010)
Berlin
Wie Opernmuffel Joop goldene Opern-Helden mimt
Auf Plakaten posiert Wolfgang Joop für die Deutsche Oper Berlin. Ein Gespräch mit ihm und Intendantin
Kirsten Harms.
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Staatsoper: Frische Farbe und mehr Licht
Der Saisonauftakt an der Wiener Staatsoper verlief mit "Tannhäuser" und "La Bohème" überaus glanzvoll.
http://kurier.at/kultur/2029970.php
Auftakt an der Wiener Staatsoper
Mit "Tannhäuser“ begann die neue Saison an der Wr. Staatsoper
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Wien/Staatsoper
Welser-Möst entstaubte Staatsopern-"Boheme"
Mehr Info
Poesie mit Patchouli-Duft
Wiederaufnahme von Puccinis "Bohème"
http://derstandard.at/1282979129615/Staatsoper-Poesie-mit-Patchouli-Duft
Neu ausgeleuchtete Räume
Welser-Möst hat Puccinis "Bohème" erstmals in Wien dirigiert und vom Staub befreit
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Lübeck
Kollektiver Ehrgeiz: So was kommt von so was
Wenige Wochen vor der Hamburger "Götterdämmerung" zeigte das Theater Lübeck sein "Ring"-Finale:
Brillant und erschütternd.
Mehr Info
Winterthur/Oper Zürich
Auch ein derber Spaß darf hier gerne mal sein
In Zürich wird die Saison mit dem Schikaneder-Singspiel "Der Stein der Weisen" eröffnet.
Mehr Info
Aus Schwarz und Weiss wird Grau
Schweizerische Erstaufführung der Oper «Der Stein der Weisen» in Winterthur
Mehr Info
Berlin
Schiller Theater will keinen Ersatz für Schlingensief
Künstlerisches Team und Ensemble bringen Inseznierung von "Metanoia" geme3insam zum Abschluss
Mehr Info
Frankfurt
Verständnis für die Kindsmörderin
Musiktheater: Die deutsche Erstaufführung von Aribert Reimanns "Medea" an der Oper Frankfurt fesselt
Mehr Info
Anhaltisches Theater. 216. Spielzeit im Anhaltischen Theater
Sechs Premieren erwarten die Zuschauer im Musiktheater
http://www.leo-magazin.com/news/593.html
Rheinoper: Von Lehár bis Henze
Duisburg. Die Deutsche Oper am Rhein ist bekannt für ihre große Tradition finnischer Ensemblemitglieder,
die über Ulla Sippola bis zu Laura Nykänen und Sami Luttinen führt.
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/Von-Leh-r-bis-Henze-id3662997.html
Frankfurt
Elke Heidenreich moderiert "Oper lieben"
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London
The Last Week of the Proms (2)
Feine Filetarbeit aus echtestem Seemansgarn
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The Last Week of the Proms (3)
Er ist großartig. Wer? Na, sie. Ach, er.
Beim Nachtkonzert mit Barockmusik fühlt man sich in die Ruine des Kolosseums versetzt. Der
Kontratenor Philippe Jaroussky singt Julius Caesar als damenhaften Tugendhelden wie für einen
Werbefilm von Tom Ford
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Burgenländische Aktivitäten im Liszt-Jahr 2011
Anlässlich des 200. Geburtstages des in Raiding geborenen Franz Liszt wird im österreichischen
Burgenland das Gedenkjahr «Lisztomania 2011» gefeiert - unter anderem beim Liszt Festival Raiding.
http://www.codexflores.ch/nachrichten_ind2.php?art=7456
Holender talkt für Ö1
Wrabetz zu Gast beim Ex-Operndirektor
"Apropos Musik" förderte Interessantes zutage - ORF-Generaldirektor zwischen U2 und Manon
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Lebenswerk-Amadeus für Toni Stricker
Der Geiger, Komponist, Konzertmeister, Arrangeur und Produzent Toni Stricker (80) bekommt den
Amadeus für sein Lebenswerk .
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AZ-Interview mit Phil Collins: Hund und Dosensuppe
„Going Back“ – der Pop-Privatier Phil Collins hat sich doch noch zu einem neuen Album
durchgerungen
http://www.abendzeitung.de/kultur/210743
Ausstellung
Abschied von der Dame mit dem Hut
Museum der Moderne/Raubkunst
http://www.drehpunktkultur.at/index.php?
Fälschungsskandal erschüttert den Kunsthandel
Düsseldorf - In den deutschen Museen schauen sich die Direktoren derzeit vor allem die Rückseiten
ihrer Bilder genauer an.
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Film/TV
Aus für Carla Bruni in Woody-Allen-Film?
Filmnews: Woody Allen will angeblich Bruni-Szenen aus Film herausschneiden +++ Cameron dreht
am Amazonas +++ Drehstart für Jürgens-Film
http://kurier.at/multimedia/bilder/2030214.php
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Unter'm Strich
Weltalphabetisierungstag
Wie viele genau mögen es in Salzburg sein?
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| INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 8. SEPTEMBER 2010) |
07.09.2010 13:24:19 |
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GASTKONZERT DES MÜNCHNER RUNDFUNKORCHESTERS im Festsaal Ingolstadt
am Freitag, 24. September 2010, um 19.30 Uhr
Bedauerlicher Weise musste Marijana Mijanovic aus gesundheitlichen Gründen die Teilnahme am Projekt "La Lodoiska" von Simon Mayr mit dem Münchner Rundfunkorchester unter George Petrou absagen. Gott sei Dank übernimmt mit Elena Belfiore (http://www.elenabelfiore.com/elenabelfiore.com/Homepage.html ) eine hervorragende und in diesem Repertoire zu Hause befindliche Mezzosopranistin die Rolle des Lovinski am 24. September 2010 um 19.30 Uhr im Festsaal des Theaters in Ingolstadt

Elena Belfiore
CD-Koproduktion mit OehmsClassics
„La Lodoiska“
Dramma per musica
Musica di Johann Simon MAYR
Libretto di Francesco GONELLA
(1. Akt: 70’, 2. Akt: 70’)
Lodoiska: Anna Maria Panzarella, Sopran
Lovinski: Elena Belfiore, Mezzosopran
Boleslao: Jeremy Ovenden, Tenor
Resiska: Elvira Hasanagic, Sopran
Narseno: Ines Reinhardt, Sopran
Radoski: Nam Won Huh, Tenor
Sigeski: Marc Megele, Tenor
Giskano: Marco Cilic, Tenor
Männerchor des Philharmonischen Chors Prag
Einstudierung: Lukáš Vasilek
Leitung: George Petrou
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SCHNUPPERPROBEN BEI DEN WILTENER SÄNGERKNABEN IN INNSBRUCK

Bei den Wiltener Sängerknaben gibt zu Schulbeginn für junge Sänger (und solche, die es noch werden möchten) wieder die Gelegenheit, einmal in eine Probe hineinzuschnuppern und so vielleicht auf den Geschmack zu kommen.
Unter der fachkundigen Anleitung von Mag. Johannes Stecher, dem künstlerischen Leiter der Wiltener Sängerknaben, können Buben ab einem Alter von etwa 5-6 Jahren erste Töne versuchen und so entdecken, was die eigene Stimme alles kann.
>> TERMINE:
24.9., 1.10., 8.10. und 15.10. - jeweils Freitags von 14.30 bis 15.30 Uhr im Probelokal der Wiltener Sängerknaben (6020 Innsbruck, Klostergasse 1)
>> VORANMELDUNG:
Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Voranmeldung unter
0699/17581917 bzw. pleyer@saengerknaben.com .

>> NÄHERE INFORMATIONEN:
Auf www.saengerknaben.com finden Sie nähere Informationen über unsere aktuellen Projekte, Auftritte, CDs u.v.m.
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WIEN/ Theater in der Josefstadt

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MÜNCHEN: JÜDISCHES Neujahrskonzert 5771 am Di, 21. September 2010, 20 Uhr
Hubert-Burda-Saal, Jüdisches Zentrum Jakobsplatz
19.00 Uhr Synagogenführung
Jacques Offenbach Auszüge aus „Orpheus in der Unterwelt“
Solisten:
Talia Or, Sopran
Ji-Yeon Jin, Mezzosopran
Thomas Blondelle, Tenor
Manuel Warwitz, Tenor
Lena Gorelik, Sprecherin
Orchester Jakobsplatz München
Dirigent: Daniel Grossmann
Zum zweiten Mal feiert das Orchester Jakobsplatz München unter seinem Dirigenten Daniel Grossmann das Jüdische Neujahr 5771 mit einem Konzert, am Dienstag, den 21. September 2010 um 20 Uhr im Hubert-Burda-Saal des Jüdischen Zentrums Jakobsplatz. Das jüdische Neujahrsfest beginnt bereits an „Rosch HaSchanah“ - in diesem Jahr am Abend des 8. Septembers - mit einer zweitägigen besinnlichen Feier. Nach Zehn Tagen „der Umkehr“ wird mit dem Versöhnungstag „Jom Kippur“ diese Zeit der hohen jüdischen Feiertage abgeschlossen.
Ausgewählt hat Daniel Grossmann für diesen Anlass die beschwingte Musik aus der Operette Orpheus in der Unterwelt von Jacques Offenbach, die in Auszügen zu hören sein wird. Mit diesem Werk begründete der in Köln geborene jüdische Komponist die Gattung der Operette. Als Solisten konnten Talia Or, Sopran, Ji-Yeon Jin, Mezzosopran, Thomas Blondelle und Manuel Warwitz, Tenor gewonnen werden. Lena Gorelik, die aus Leningrad stammende jüdische Schriftstellerin, wird den Abend moderieren und auch über das jüdische Neujahrsfest mit seinen Traditionen und Ritualen erzählen.
Feiern Sie mit uns ein gutes und süßes Neues Jahr – Schana Towa.
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BÄRENREITER-VERLAG: Bach auf dem neuesten Stand
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Der erste Band der revidierten Neuen Bach-Ausgabe
Mit der h-Moll-Messe Johann Sebastian Bachs haben Bärenreiter-Verlag und Bach-Archiv Leipzig eine neue Edition begonnen, die für Forschung und Praxis eine Reihe von Werken des Thomaskantors auf dem neuesten Stand der Musikwissenschaft bereitstellt.
Unter dem Titel „Johann Sebastian Bach: Neue Ausgabe sämtlicher Werke. Revidierte Edition“ werden in den kommenden Jahren etwa 15 Bände mit zentralen Werken Bachs in Neuedition veröffentlicht, darunter Weimarer Kantaten, die Johannes-Passion, die Motetten, Orgelwerke, die Violinsonaten und die Suiten für Violoncello solo.
Für den ersten Band mit der h-Moll-Messe konnte die problemreiche Partitur des Werks unter Mitwirkung der Bundesanstalt für Materialforschung erstmals auf die authentische autographe Textgestalt der Messe hin untersucht werden. Für „Kyrie“ und „Gloria“ wurden auch die von Bachs selbst geschriebenen „Dresdner Stimmen“ herangezogen, die zum Teil neue Erkenntnisse für die Ausführung bieten. Uwe Wolfs Neuausgabe der h-Moll-Messe bietet nach dieser akribischen Analyse zahlreiche aufschlussreiche Erkenntnisse. Gleichzeitig mit dem Partiturband in Leinen erscheinen eine preiswertere Dirigierpartitur, Studienpartitur, Klavierauszug und Instrumentalstimmen, so dass Dirigenten, Sänger und Instrumentalisten das Spitzenwerk des europäischen Musikgeschichte auf einer verlässlichen Notengrundlage einstudieren und aufführen können.
Johann Sebastian Bach: Messe in h-Moll BWV 232. Hrsg. von Uwe Wolf. Neue Ausgabe sämtlicher Werke. Revidierte Edition. Hrsg. vom Bach-Archiv Leipzig. Bärenreiter-Verlag 2010. BA 5935. Band 1, Partitur Leinen. € 280,– / CHF 504.00, Subskriptionspreis € 224,– / CHF 403.00, Dirigierpartitur kartoniert € 76,– / CHF 136.00, Klavierauszug € 12,95 / CHF 25.90, Orgel € 31,50 / CHF 63.00, Streicher je € 10,– / CHF 20.00, Harmonie komplett € 78.00 / CHF 140.00, Studienpartitur (TP 1232) € 18,50 / CHF 37.00.
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Uri Caine mit Uraufführung beim Musikfest Stuttgart: 10. September 2010

Uri Caine
Musikfest Stuttgart 2010 jazzt, intensiver als je zuvor, fest verzahnt mit der klassischen Musik und mit hochkarätigen Akzenten: Am 9. und 10. September kommt der gefeierte amerikanische Jazzmusiker Uri Caine nach Stuttgart. Die Musik, die einmal durch seinen Kopf und seine Hände gegangen ist, ist nicht mehr dieselbe. Im Rahmen zweier Projekte mit dem diesjährigen Artist in Residence, dem renommierten Gambisten und Dirigenten Vittorio Ghielmi, macht Uri Caine dann auch – etwas ganz Neues. Höhepunkt ist die am 10. September mit Spannung erwartete Uraufführung „Lamentations“ von Uri Caine, einem Auftragswerk der Bachakademie. Die Neuvertonung der Klagelieder des alttestamentarischen Propheten Jeremia lässt drei Stile aufeinanderprallen: Cristina Zavalloni, Barbara Walker und Carmen Linares sind Sängerinnen, die Klassik, Gospel und Flamenco vertreten. Auch instrumental geht es interkulturell zu: Dem Gambenconsort Vittorio Ghielmis steht das Keyboard Uri Caines und die Bassklarinette Achille Succis gegenüber. Der alte hebräische Text erfährt so eine überraschende und bewegende Neudeutung.
Bereits am 9. September begegnet man Uri Caine beim Musikfest Stuttgart: Dann steht Buxtehudes Meisterwerk „Membra Jesu Nostri“ auf dem Programm. Mit Vittorio Ghielmi am Pult seines eigenen Ensemble Il suonar parlante und des schwedischen Rilke Ensembles. Uri Caine stellt den Kantaten ein eigenes siebenteiliges Werk „Mortalis Sonans“ für Chor und elektronische Gitarre (Nguyên Lê) voran. Dabei verwendet er nicht nur ein musikalisches Zitat, sondern auch ins Hebräische übertragene Textabschnitte aus Buxtehudes Zyklus. Pianist, Komponist, Arrangeur, Dekonstrukteur, Kommentator – der amerikanische Jazzmusiker Uri Caine (*1956), der auch in der Klassik zuhause ist, läßt sich nicht einordnen. Mahler verfremdete er grotesk („Urlicht/Primal Light“), Mozart verjazzte und „zerkratzte“ er, und Bachs Goldberg-Variationen ersetzte er zum großen Teil durch neue Kompositionen, in denen sich Jazz, Klezmer, Blues und anderes mischen. Exzerpte aus Wagner-Opern bearbeitete er für Kaffeehaus-Orchester und spielte sie auf dem Markusplatz in Venedig. Seine Adaption von Verdis „Othello“ mit dem Titel „The Othello Syndrome“ brachte ihm und seinem Ensemble 2009 eine Grammy-Nominierung in der Kategorie Best Classical Crossover Album und einen ECHO Klassik Preis.
Noch bis zum 19. September wird in Stuttgart kein Auge zugetan. In insgesamt 73 Konzerten und zahlreichen Rahmenveranstaltungen erkundet das Musikfest Stuttgart die „Nacht“. Orientierung in der Dunkelheit bieten die drei Schwerpunkte „Träume und Märchen“, „Schlafes Bruder“ und „Liebe und Wahnsinn“. Hochkarätige Mitwirkende des Musikfest 2010 sind u. a. Kit Armstrong mit dem Gewandhausorchester Leipzig unter Riccardo Chailly, Klaus Maria Brandauer, Isabelle Faust, Annette Dasch, Michael Schade, Mischa Maisky, und der Jazzmusiker Michael Riessler. Keinesfalls fehlen dürfen die großen Orchester der Stadt Stuttgart und weitere international gefeierte Künstler und Klangkörper. Weitere Informationen unter www.musikfest.de
Uri Caine beim Musikfest Stuttgart 2010
Donnerstag, 9. September 2010, Portrait Vittorio Ghielmi II
Domkirche St. Eberhard, 19.00 Uhr
Dieterich Buxtehude(1637-1707) /// Uri Caine (*1956)
Sieben mystische Visionen nach dem Kantatenzyklus „Membra Jesu Nostri“ von Dieterich Buxtehude (1688)
Graciela Gibelli /// Sopran
Hélène Le Corre /// Sopran
Gabriella Martellaci /// Alt
Markus Brutscher /// Tenor
Gianluca Buratto /// Bass
Rilke Ensemble /// Gunnar Eriksson /// Leitung
Il Suonar Parlante [Ensemble]
Uri Caine Klavier /// Keyboard
Nguyen Le /// Gitarre
Vittorio Ghielmi /// Leitung
Freitag, 10. September 2010, Portrait Vittorio Ghielmi III
Wagenhallen am Nordbahnhof, 22.00 Uhr
Uraufführung: Uri Caine (*1956): Lamentations
Auftragswerk der Internationalen Bachakademie Stuttgart
Cristina Zavalloni /// Gesang
Barbara Walker /// Gesang
Carmen Linares /// Gesang
Achille Succi /// Bassklarinette
Il Suonar Parlante /// [Consort]
Uri Caine /// Klavier
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Pemysl Vojta gewinnt ARD-Musikwettbewerb
Solo-Hornist des Konzerthausorchesters Berlin ausgezeichnet
Pemysl Vojta, Solo-Hornist des Konzerthausorchesters Berlin, hat den 1. Preis des ARD-Musikwettbewerbs gewonnen. Der Tscheche überzeugte die Jury nicht nur mit der Interpretation des Hornkonzerts Nr. 2 Es-Dur von Richard Strauss, sondern auch der Auftragskomposition (Sonderpreis) »Bamberger Hörnchen« von Jörn Arnecke. 46 Kandidaten waren in der Kategorie Horn angetreten.
Zu seinem Instrument kam der heute 27-Jährige durch den schönen Schein: »Als ich klein war, habe ich mich wegen seiner goldenen Farbe in das Horn verliebt ... Warum bin ich aber weiter beim Horn geblieben? Dieses Instrument ist eben spannend! Man weiß nie, was rauskommt.«
Der Internationale Musikwettbewerb der ARD wurde bereits zum 59. Mal ausgetragen. Lediglich im Fach Klavierduo wurde in diesem Jahr kein erster Preis vergeben. Die Jury unter dem Vorsitz von Milan Turkovic und das Publikum stimmten nach den Konzerten des Finales einhellig: Die bestdotierten Teilnehmer erhielten auch die Publikumspreise. Insgesamt wurden 94.500 Euro an Preisgeld sowie Sonderpreise und Stipendien im Wert von 32.500 Euro vergeben.
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PATHOS MÜNCHEN (Dachauer-Straße 112d)
In einer Pressekonferenz hat die Künstlerische Leiterin des PATHOS München, Angelika Fink, die Konzeptansätze und Projekte der nächsten Spielzeit vorgestellt.

Seit acht Jahren besteht das PATHOS in seiner jetzigen Form und ist durch seine Vernetzung und überregionale Kooperationen zu einer der wichtigsten Adressen für performative Kunst in München geworden – und zugleich ein zentraler Ort für Regisseure und Gruppen der hiesigen Szene. Es werden Stücke mit hohem Gegenwartsbezug entwickelt, alternative Spielformen erprobt und in immer neuen Konstellationen Ideen und Themen verfolgt. Mit dem Projekt SPIELER in der Regie von Christiane Pohle steht gleich zu Beginn eine Koproduktion mit dem Stadttheater Basel auf dem Spielplan.
PATHOS München
Dachauer Straße 112d
80636 München
089.1211 1075
www.pathosmuenchen.de
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WIEN/ BURGTHEATER - PROGRAMM FÜR OKTOBER

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Premierminister Lettlands besucht Eröffnungskonzert des 17. Usedomer Musikfestivals
Erstmaliger Besuch eines Premierministers auf der Insel Usedom
Der Premierminister der Republik Lettland, Valdis Dombrovskis, wird am 25. September das Eröffnungskonzert des 17. Usedomer Musikfestivals in Peenemünde, gestaltet vom Baltic Youth Philharmonic und dem NDR Chor, besuchen. Dies bestätigte heute das Büro des Premierministers in Riga. Für die Insel ist es das erste Mal, dass ein Premierminister zu Gast sein wird. Mit der Anwesenheit des Premierministers beim Eröffnungskonzert würdigt dieser den diesjährigen lettischen Programmschwerpunkt. Es ist die bislang umfangreichste Präsentation der Musiknation Lettland im Ausland. Dieser Staatsbesuch unterstreicht die kulturelle Attraktivität der Insel Usedom und des Landes Mecklenburg-Vorpommern weit über die Landesgrenzen hinaus.
Unter dem Motto „Lettland – durch Musik zur Welt gebracht“ zeigt sich bis zum 16. Oktober in über 40 Veranstaltungen der musikalische Reichtum des baltischen Staates, der durch die „Singende Revolution“ seine Unabhängigkeit erlangte. International angesehene Künstler wie Gidon Kremer und die Kremerata Baltica, Baiba, Lauma und Linda Skride, der Bassbariton Egils Silins, die Organistin Iveta Apkalna, der Pianist Vestard Shimkus sowie der Lettische Rundfunkchor interpretieren u. a. Werke von Schumann und Brahms und stellen berühmte Komponisten ihrer Heimat vor, wie Jazeps Vitols und den composer in residence Peteris Vasks.
Eröffnet wird das Musikfestival am 25. September in Peenemünde mit Baiba Skride als artist in residence und dem Baltic Youth Philharmonic. Das einzigartige nord-osteuropäische Orchesterprojekt wurde 2008 vom Festival und der Nord Stream AG gegründet und vereint hochbegabte Studenten aus allen zehn mit der Ostsee verbundenen Staaten. Mit unbändiger Freude am Musizieren rissen die jungen Musiker das Publikum in dieser Saison in Danzig, Kopenhagen, Pärnu, Riga, im Mariinsky Konzertsaal St. Petersburg und im Berliner Konzerthaus zu Beifallsstürmen hin. Zum Eröffnungskonzert des diesjährigen Usedomer Musikfestivals vertraut Musikdirektor Kristjan Järvi die Leitung des Orchesters seinem berühmten Vater, Neeme Järvi, an.
Den Abschluss am 16. Oktober, ebenfalls in Peenemünde, bildet ein Konzert mit dem NDR Sinfonieorchester unter der Leitung des jungen Dirigenten Teodor Currentzis. Solist ist Lettlands erfolgreichster junger Pianist Vestard Shimkus.
Kartenhotline: 038378.34647
www.usedomer-musikfestival.de und www.ticketonline.com
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| DIE DIENSTAG-PRESSE (7. SEPTEMBER 2010) |
07.09.2010 07:25:10 |
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Für Sie in den Zeitungen gefunden - DIE DIENSTAG-PRESSE (7. September 2010)
Wien
Staatsoper: Festliche, solide Saisoneröffnung
Dominique Meyer als Direktor und Franz Welser-Möst als Generalmusikdirektor feierten Einstand mit
einem untadeligen Repertoire-Tannhäuser, die im Juni hier ihre (nicht unumstrittene) Premiere
gefeiert hatte.
Mehr Info
"Tannhäuser": Gute Vorzeichen am Ring
Kritik: Der Saisonauftakt an der Wiener Staatsoper verlief glanzvoll. Geändert hat sich mit der neuen
Direktion einiges.
http://kurier.at/kultur/2029970.php
Anklage von Doppelmoral und Bigotterie
Richard Wagners "Tannhäuser" zur Eröffnung einer neuen Ära an der Staatsoper
Mehr Info
Bravos und Blumen für den Dirigenten
http://www.nachrichten.at/nachrichten/kultur/art16,456691
Künstler, Verwalter und Intriganten
Die Staatsoper hat eine bewegte Direktionsgeschichte – Dominique Meyers Sessel war oft ein Schleudersitz
http://www.wienerzeitung.at/default.aspx?tabID=3895&alias=wzo
Meyer: "Ich brauche keine Lobby"
Neuer Staatsopern-Direktor Meyer erzählte im Interview wie er "funktioniert".
http://www.oe24.at/kultur/Staatsoper-Meyer-Saison/1659696
Wagners Götter und Helden in der realen Welt
Mehr Info
Lübecker Musiktheater: Wozu noch nach Bayreuth?
Mehr Info
Lübeck: Der „Ring“ hat sich geschlossen
http://www.ln-online.de/regional/luebeck/index.php/2846680
Der Held wird bürgerlich
Wagners "Götterdämmerung" in Lübeck
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Götterdämmerung als Höhepunkt
Mehr Info
Die Staatsoper in Ö1
Österreich bietet zehn Übertragungen aus der Wiener Staatsoper in der Saison 2010/2011. Gestartet
wurde mit der kultartig verehrten Produktion von Puccinis "La Bohème".
http://oe1.orf.at/artikel/257315
Frankfurt
Reimanns "Medea" in Frankfurt bejubelt
Die im Februar an der Wiener Staatsoper uraufgeführte zeitgenössische Oper läuft nun in Frankfurt. Das Premierenpublikum war angetan
http://kurier.at/kultur/2029947.php
Grafenegg
Zu kalt für den Wolkenturm
Gatti, Ashkenazy
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Grafenegg
Musikfestival Grafenegg: Tradition bleibt sein Metier
Cristobal Halffter, Spanier mit deutschen Wurzeln, Spross einer allen Künsten aufgeschlossenen Familie,
brachte mit dem Tonkünstler-Orchester
Mehr Info
Meiningen
Die wohligen Schauer aus Mitleid und Ahnung
Mit der Verdi-Oper "I due Foscari" startete das Meininger Theater in seine Spielzeit. Die Premiere war ein
großer Wurf in kleinem Haus
http://www.freies-wort.de/nachrichten/thueringen/fwfeuilleton/art2436,1241907
Graz
Augenweide mit Ohrenfreude
Darrel Toulons Tanztheater "Sladko Suite" für elf Tänzer aus Maribor, den Bassisten Reinhard
Ziegerhofer und Videovisionen, hat das Zeug zum Hit.
Mehr Info
Tugan Sokhiev: Ihr sollt mich kennenlernen
Tugan Sokhiev präsentiert sich als neuer Chefdirigent des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin. Der
Ossete gehört zu den großen Talenten der Generation dreißig plus, um die sich die Orchester in der
ganzen Welt reißen.
Mehr Info
Bis zum letzten Ton
Ein Ring, ein Flügel, zwei Gegner - Konzertpianistin Ming organisiert Klavier-Battles mit
Kampfatmosphäre
Klassische Musik ist ungefähr so sexy wie ein Paar Wollsocken. Das weiß jeder, der sich einmal
(höchstwahrscheinlich mit seinen Eltern) in die Oper, ins Ballett oder in ein klassisches Konzert verirrt hat
http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/article9426356/Bis-zum-letzten-Ton.html
Solothurn
Ein Ende wie in einer Verdi-Oper
Opernreifes Ende des grössten kulturellen Anlasses in Solothurn. Das Classic Openair wird eingestellt.
Die vergangene 20. Ausgabe war die Letzte. Über die Gründe dafür kann vorerst nur spekuliert werden.
http://www.a-z.ch/news/vermischtes/ein-ende-wie-in-einer-verdi-oper-11735021
Überraschendes Aus für Classic Openair Solothurn
Völlig überraschend hat nur kurze Zeit vor Eröffnung des Vorverkaufs für das Classic Open Air Solothurn
2011 dessen neuer Leiter Martin Jäggi das Handtuch geworfen.
http://www.codexflores.ch/nachrichten_ind2.php?art=7451
"Turandot" von Giacomo Puccini, Staatstheater Saarbrücken
Premiere 11. September 2010 um 19.30 Uhr im Großen Haus
Mehr Info
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Unter'm Strich
Die Freiheit der Andersdenkenden
Mehr Info
Glosse
Kostbarer Schnee
Erfolgsmeldung aus Saalbach-Hinterglemm: Nur zehn Prozent von dem Schnee aus dem vergangenen Winter,
den man den Sommer über aufbewahrt hat, ist geschmolzen. Neunzig Prozent können in der kommenden Saison
bei Bedarf sofort verwendet werden. Schnee ist ein kostbares Gut, das weiß die Tourismuswirtschaft. Deshalb
ist man zur Vorsorge übergegangen
Mehr Info
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| INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 7. SEPTEMBER 2010) |
06.09.2010 12:03:20 |
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INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 7. SEPTEMBER 2010)
Die Zauberflöte mit zahlreichen Debüts an der Wiener Staatsoper
Vier Hausdebüts und mehrere Rollendebüts gibt es in Mozarts Die Zauberflöte am Dienstag, 7. September 2010, der dritten Vorstellung der neuen Spielzeit an der Wiener Staatsoper. Dem Publikum werden drei neue Sänger vorgestellt: Albina Shagimuratova als Königin der Nacht, der gebürtige Kärntner Markus Werba als Papageno und die neue Ensemblesängerin Stephanie Houtzeel als Zweite Dame.
Neu im Haus am Ring ist auch der international renommierte Dirigent Ivor Bolton. Darüber hinaus geben Günther Groissböck als Sarastro, Anita Hartig als Pamina, Daniela Fally als Papagena und Lars Woldt als Sprecher/2. Priester ihre Rollendebüts an der Wiener Staatsoper. Matthias Klink singt den Tamino, Herwig Pecoraro den Monostatos.
Beide Vorstellungen von Die Zauberflöte am 7. und 10. September werden live auf den Herbert von Karajan-Platz übertragen.
Kurzbiografien der Hausdebütanten:
Ivor Bolton ist seit 2004 Chefdirigent des Mozarteum Orchesters in Salzburg. Davor war er u. a. Musikdirektor der English Touring Opera, der Glyndebourne Touring Opera, Chefdirigent des Scottish Chamber Orchestra. Engagements führten an die Bayerische Staatoper in München, das Royal Opera House, Covent Garden in London, die English National Opera, die Welsh National Opera, die Opera North, zum Maggio Musicale in Florenz, an die Opernhäuser von Paris, Hamburg, Amsterdam, Brüssel, Genf, Dresden, Leipzig, Madrid, San Francisco, Sydney und Buenos Aires sowie zu den Festspielen von Aix-en-Provence und Salzburg.

Albina Shagimuratova absolvierte ihre musikalische Ausbildung an der Universität in Kazan (Russland) und am Konservatorium in Moskau. Die Preisträgerin verschiedener Gesangswettbewerbe sang u. a. die Königin der Nacht bei den Salzburger Festspielen, an der Deutschen Oper Berlin sowie an der Los Angeles Opera, die Musetta (La Bohème) an der Houston Opera, die Gilda (Rigoletto) an der Palm Beach Opera und in Houston. Gegenwärtige und zukünftige Auftritte führen Albina Shagimuratova an die New Yorker Met, an die Seattle Opera und zur Canadian Opera Company.
Markus Werba studierte am Konservatorium Klagenfurt und an der Wiener Universität für Musik und darstellende Kunst. Er sang u. a. Vincenz (Der fidele Bauer), Montschi (Ein Walzertraum), Papageno (Die Zauberflöte), Falke (Die Fledermaus) sowie Danilo (Die lustigeWitwe) an der Volksoper Wien. Engagements führten ihn u. a. als Papageno, Harlekin (Ariadne auf Naxos), Mercurio (La Calisto), Nardo (La finta giardiniera) oder Giorgino (Il matrimonio inaspettato) nach Baden-Baden, an die Mailänder Scala, an das Royal Opera House in London, die Bayerische Staatsoper München, zu den Salzburger Festspielen, nach Lyon, an das Teatro La Fenice in Venedig, das Théâtre des Champs-Élysées und nach Los Angeles.
Stephanie Houtzeel, in Kassel geboren und aufgewachsen in der Nähe von Boston, studierte am New England Conservatory und der Juilliard School. Zu ihren bisherigen Auftritten zählen u. a. Octavian (Der Rosenkavalier) an der Bastille-Oper in Paris und Graz, Valencienne (Die lustige Witwe) in Bern, Armide an der Opera Lafayette, Komponist (Ariadne auf Naxos) an der Israeli Opera, Sesto (La clemenza di Tito) in Graz, Marguerite (La damnation de Faust) an der
Vlaamse Opera, Charlotte (Werther) in Sassari, Nicklausse (Les Contes d’Hoffmann) in Lissabon, Orlofsky (Die Fledermaus) in Lyon sowie Dorabella (Così fan tutte) an der Opéra National du Rhin in Strasbourg. Ab der Saison 2010/2011 ist sie Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper.
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DRESDEN: Tosender Applaus für die Gesangsstars von Morgen
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Zum ersten Mal in der 14-jährigen Geschichte des Internationalen Gesangswettbewerbs „Competizione dell’Opera“ gewinnt die deutsche Mandy Fredrich das Finalkonzert in der Semperoper Dresden

Mandy Fredrich
Im glanzvollen Rahmen der Dresdner Semperoper, moderiert von Bettina Volksdorf (Figaro, das Kulturradio des MDR), fand am heutigen Abend das Finale des Internationalen Gesangswettbewerbes der Italienischen Oper „Competizione dell’Opera“ 2010 statt.
Der Wettbewerbsleiter und Gründer des „Competizione“, Hans-Joachim Frey, zeigte sich sehr erfreut über die konsequent hohe Qualität der Sänger des diesjährigen Wettbewerbs. Die die Entscheidung der Juroren schon im Semifinale erschwerte und zur knappsten Benennung der 10 Finalisten in der 14-jährigen Geschichte des Competizione dell´Opera führte.
Zum 10. Jubiläum zeichnete sich vorab ein Wettstreit zwischen Russland, Deutschland und Amerika ab.
Am Ende ersang sich schließlich die deutsche Mandy Fredrich den mit 10.000€ dotierten ersten Preis.
Der Competizione dell´Opera hat sich zu einem der bedeutendsten Gesangswettbewerbe weltweit etabliert. Die Wettbewerbsleitung reiste in diesem Jahr durch 13 Städte auf 4 Kontinenten um dort mehr als 600 junge Sängerinnen und Sänger für das Semifinale in Dresden auswählen zu können.
In einem ebenso spannenden wie hochklassigen Finalistenkonzert mit den Bremer Philharmonikern unter dem mitreißenden Dirigat von Daniel Montané präsentierten die 10 Finalisten aus Südkorea, den Vereinigten Staaten, Russland und Deutschland jeweils eine Arie aus dem italienischen Opernrepertoire.

Die Gewinnerin des 2. Preises, Olga Pudova. Foto: David Brandt
Die hochkarätige internationale Jury, bestehend aus Opernintendanten, Festivalleitern, Agentur- und Medienvertreter sowie berühmte Sängerinnen und Sängern, wählten per Mehrheitsvotum die aus Belzig (Brandenburg) stammende deutsche Mandy Fredrich zum Träger des 1. Preises, dotiert mit € 10.000. Die aus St. Petersburg stammende Olga Pudova gewann den 2. Preis, dotiert mit € 6.000. Sie durchlief, ebenso wie die berühmte Anna Netrebko, die Schule im ebenso berühmten Mariinsky Theater. Dem Youngster der New Yorker MET Donovan Singletary wurde der 3. Preis, dotiert mit € 4.000.-, verliehen.
Die Preisgelder wurden gestiftet vom der HypoVereinsbank AG, übereicht von sächsischen Ministerpräsident Stanislaw Tillich und Herr Diederichs; der Walter und Charlotte Hamel-Stiftung und dem FORUM TIBERIUS, übereicht von Herr Dr. Haferkorn und Herr Frey; der Oscar und Vera Ritter-Stiftung, übereicht von Prof. Dr. Dr. h. c. Hermann Rauhe.
Die Herzen des Publikums eroberte die deutsche Sarah Ferede mit ihrer Interpretation der Arie „Nacqui all'affanno ... Non più mesta accanto" aus der Oper „La Cenerentola“ und erhielt den mit 2.000 € dotierten Publikumspreis der Stadt Dresden, der von Kulturbürgermeister Dr. Ralf Lunau übereicht wurde.
Ermöglicht wurde die Durchführung des „Competizione dell’Opera“, unter der Schirmherrschaft der Sächsischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Frau Prof. Dr. Dr. Sabine von Schorlemer, im Jahr 2010 durch das Engagement der HypoVereinsbank AG, dem FORUM TIBERIUS, der OHB Technology AG, der Karin und Uwe Hollweg Stiftung und Walter und Charlotte Hamel Stiftung, der Oscar und Vera Ritter Stiftung und der Stadt Dresden, die als Hauptsponsor und Förderer den Wettbewerb unterstützten.
Ein wesentlicher Beitrag wurde auch durch Dresdner und Bremer Gastfamilien geleistet, sie waren Gastgeber für mehr als 100 Teilnehmer der Dresdener Vorrunde, des Semifinales in Dresden und Bremen, sowie des Finales in Dresden.

Die Siegerin steht auf dem Foto ganz rechts. Gruppenbild der Preisträger. Foto: David Brandt
Arien der Preisträger im Finalkonzert:
1. Preisträger: Mandy Fredrich, Sopran
Wolfgang Amadeus Mozart: "Crudele? ... Non mi dir"
aus: „Don Giovanni“
2. Preisträgerin: Olga Pudova, Sopran
Gioacchino Rossini: “Partir, o ciel” aus “Il Viaggio a Reims”
3. Preisträgerin: Donovan Singletary, Bass
Georg Friedrich Händel: „Sorge infausta una procella“ aus: „Orlando“
Trägerin des Sonderpreises der Stadt Dresden: Sarah Ferede, Mezzosopran
Gioacchino Rossini: "Nacqui all'affanno ... Non più mesta accanto"
aus: “La Cenerentola”
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Kinostart mit Juliane Banse: „The Hunter’s Bride“ ab 23. Dezember 2010 in den deutschen Kinos
Juliane Banse erobert die Leinwand – als Agathe in „The Hunter’s Bride“. Am 23. Dezember 2010 startet die internationale Kinofilm-Produktion der Schweizer Syquali Media AG von Carl Maria von Webers „Freischütz“ in den deutschen Kinos (Constantin Film). Seine Weltpremiere feierte der Film am 4. September 2010 in Dresden. Gedreht wurde an Originalschauplätzen vor dem historischen Panorama Dresdens und in der Sächsischen Schweiz. Eine Weltklasse-Besetzung erhebt „The Hunter’s Bride“ zum Leinwandtraum: Neben Juliane Banse sind Michael König, Michael Volle, René Pape und Olaf Bär u. v. a. zu erleben – alle weltbekannt für ihren kompromisslosen künstlerischen Anspruch und ihr außergewöhnliches, darstellerisches Können. Bei den bereits im Juli 2009 abgeschlossen Tonaufnahmen dirigierte Daniel Harding das London Symphony Orchestra in den legendären Abbey Road Studios. Es sang der Rundfunkchor Berlin, geleitet von Simon Halsey.
Ziel der Produzenten Peter Stüber und Jens Neubert in „The Hunter’s Bride“ war, die vielfältigen Möglichkeiten des Films für die phantastische Oper zu nutzen. In gesprochenen Dialogen wird die Handlung der Oper erzählt, die Arien transportieren die Träume und Ängste der Menschen. Das Drehbuch von Jens Neubert basiert auf dem Libretto von Friedrich Kind, der Musik und den Briefen von Carl Maria von Weber sowie Motiven der Dresdner Tagebücher von E.T.A. Hoffmann. Jenseits gängiger Opern-Klischees erweckt „The Hunter’s Bride“ ein altes Märchen zum Leben, wird ein Traum Wirklichkeit und beginnt das Spiel mit Realitäten und Illusionen.
In der Saison 2010/11 kehrt Juliane Banse als Die Tochter in Hindemiths „Cardillac“ an die Wiener Staatsoper zurück (Premiere 17. Oktober, Musikalische Leitung: Franz Welser-Möst, Regie: Sven-Eric Bechtolf). Außerdem erscheint im Januar 2011 eine neue CD der Sängerin auf hänssler CLASSIC: „Per Amore“ mit Arien von Mozart, Weber, Smetana, Tschaikowsky, Massenet, Bizet, Gonoud und Puccini.
www.julianebanse.com
Kinostart „The Hunter’s Bride“ in Deutschland: 23. Dezember 2010
Ensemble: Juliane Banse, Regula Mühlemann, Franz Grundheber, Benno Schollum, Michael Volle, Michael König, René Pape, Olaf Bär u.v.a.
Drehbuch und Regie: Jens Neubert
Produzenten: Peter Stüber, Jens Neubert / Syquali Multimedia AG Zürich
Kamera: Harald Gunnar Paalgard
Verleih: Constantin Film
Premiere: P. Hindemith „Cardillac“ – 17. Oktober 2010, Staatsoper Wien
Neuproduktion
Die Tochter: Juliane Banse – Rollendebüt
Musikalische Leitung: Franz Welser-Möst
Regie: Sven-Eric Bechtolf
CD-Neuveröffentlichung: „Per Amore“ – Januar 2011 (hänssler CLASSIC)
Juliane Banse singt Arien von Mozart, Weber, Smetana, Tschaikowsky, Massenet, Bizet, Gonoud und Puccini
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HERBSTKLANGWOLKErsdorf: SAMSTAG GEHT ES LOS!

In vier Tagen ist es soweit, am Samstag, den 11. September eröffnen wir die Ausstellung im Stadtkeller Wolkersdorf, Hauptstrasse 43 mit einer außergewöhnlichen Mischung aus Bild und Ton zum Thema Wein.
„Wein hören – rein hören“
Neugierig? Kommen Sie und machen sich Ihr eigenes Bild. Wir erwarten prominente Gäste, wie Frank Hoffmann, Fernsehkoch Alex Fankhauser und natürlich Christian Kolonovits.
Geöffnet ist die Ausstellung an Samstagen von 15-19 Uhr, an Sonntagen von 13-17 Uhr während des Festivals. Eintritt: 3 € inklusive Verkostung
Mehr auf www.herbstklang-wolkersdorf.at
Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung, sagen die Skandinavier…
Wir freuen uns, Ihnen die erfolgreiche Musical-produktion „DIE COMEDIAN HARMONISTS unter den Kastanienbäumen im Hof von Schloss Wolkersdorf präsentieren zu dürfen.

Premiere: Samstag, den 11. Sept. 2010, 19 Uhr
Weitere Vorstellungen:
So. 12. 19. und 26. Sept. 2010, 17 Uhr
Sa. 18. Sept. 2010, 18 Uhr
Sa. 25. Sept. 2010, 19 Uhr
Bei Schlechtwetter im Kultursaal Obersdorf
Das sollten Sie nicht versäumen!
Für Kulinarik und feine Weine aus der Region sorgt Konstanze Grossauer mit Ihrem Team vom Stadtwirtshaus.
Herzlich,
Karl-Michael Ebner & Helga Parzer
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STADTTHEATER BERN: Schweizer Erstaufführung - "WUT" Oper von Andrea Lorenzo Scartazzini
Premiere 10. September 2010 am Stadttheater Bern
Mit der zeitgenössischen Oper Wut des Schweizer Komponisten Andrea Lorenzo Scartazzini startet das Stadttheater Bern in die Saison 2010/11.
Erfolgreich im Jahr 2006 in Erfurt uraufgeführt wird dieses Werk des Basler Komponisten in der Inszenierung von Dieter Kaegi als Schweizer Erstaufführung zu erleben sein.
Ein drastischer Stoff, wie für das Theater geschaffen: Die Geschichte erzählt von der grossen Liebe eines Prinzen, die am mörderischen Veto des Vaters zugrunde geht. Aus einer historischen verbürgten Tragödie im Portugal des 14.
Jahrhunderts öffnet das Werk den Blick in die Gegenwart: Ein ganzes Land ist der Zerstörungswut seines Diktators ausgeliefert. Scartazzinis bühnenwirksame, assoziationsreiche Musiksprache bedient sich neben einem grossdimensionierten Orchesterapparat der ganzen Vielfalt vokalen Ausdrucks, von Belcanto über das gesprochene Wort bis zur lautmalerischen nonverbalen Klangerzeugung.
Wut
Oper in sieben Bildern und einem Epilog von Andrea Lorenzo Scartazzini
Fr., 10. September 2010, 19.30 Uhr, Stadttheater Bern im Rahmen der 3. Biennale Bern 2010
Schweizer Erstaufführung
Wut
Oper in sieben Bildern und einem Epilog von Andrea Lorenzo Scartazzini
Libretto von Christian Martin Fuchs
Frei nach der Geschichte von Pedro I. von Portugal und
seiner Geliebten Inês de Castro
im Rahmen der 3. Biennale Bern 2010
Die historisch verbürgte Geschichte des Prinzen und späteren Königs Pedro I. von Portugal, bildet die Grundlage zu Scartazzinis Oper Wut. In Portugal des 14. Jahrhunderts scheitert die grosse Liebe Pedros im Dienste dynastischer
Konventionen am mörderischen Veto seines Vaters. Grausame Rache übt Pedro nicht nur an den Mördern seiner Geliebten. Postum lässt er Inês zur Königin krönen und zwingt das ganze Volk, dem toten Leichnam zu huldigen. Doch hier
endet die Handlung noch nicht. Über lange Jahre hin steigert sich die Trauer des Prinzen, der seine Geliebte verloren hat, in gefährlichen Wahnsinn. Verzweiflung wird zu grenzenloser Wut und verlangt unstillbar nach Rache. An die Macht
gekommen, wird er selbst zum grausamen Tyrannen, der seine destruktiven Gefühle dem ganzen Land aufbürdet.
Aus der historischen Tragödie öffnet das Werk den Blick in die Gegenwart eines vor Wut rasenden Machthabers. Ein ganzes Land ist den zerstörerischen Handlungen seines Diktators ausgeliefert.
Der Schweizer Komponist Andrea Lorenzo Scartazzini (*1971 in Basel) versteht seine Oper als Schicksalsbild des modernen Menschen. Da ihm die spirituelle Mitte für immer entzogen ist, versucht der Protagonist verzweifelt und mit masslosen Mitteln, sich gegen das identitätsauslöschende Nichts zu behaupten.
Scartazzinis bühnenwirksame, assoziationsreiche Musiksprache bedient sich neben einem grossdimensionierten Orchesterapparat der ganzen Vielfalt vokalen Ausdrucks, von Belcanto über das gesprochene Wort bis zur lautmalerischen
nonverbalen Klangerzeugung.
Die Oper, vielbeachtet 2006 in Erfurt uraufgeführt, erfährt in Bern ihre Schweizer Erstaufführung.
Besetzung
Musikalische Leitung Dorian Keilhack
Komponist Andrea Lorenzo Scartazzini
Inszenierung Dieter Kaegi
Bühne, Kostüme Francis O’Connor
Alfons, König von Portugal Günter Missenhardt
Pedro, Prinz, dann König von Portugal Robin Adams
Der Geräderte Peter Kennel
Loucido, Beichtvater des Königs Gerardo Garciacano
Der Befrager Christian Baumgärtel
Coelho Andries Cloete
Goncalvez Carlos Esquivel
Judith, seine Tochter Constance Heller
Inês Heidi Maria Glössner
Chor des Stadttheaters Bern
Berner Symphonieorchester
Termine
Premiere 10.09.2010, 19.30 Uhr,
weitere Vorstellungen: 18.09.2010, 19.30 Uhr, 25.09.2010, 19.30 Uhr, 17.10.2010, 18.00
Uhr, 31.10.2010, 18.00 Uhr, 19.11.2010, 19.30 Uhr, Stadttheater
Einführungen vor den Vorstellungen (ausser Premiere) / Foyer Stadttheater / 18.45 Uhr /
Eintritt frei / Mit: Dr. Esther Ferrier
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WIEN: Jiddischer Kulturherbst 2010 - 14. Oktober – 14. November - Humor – Weisheiten – Musik

Special guests aus New York: Frank London The 3 Yiddisch Divas
Oj, s'is gut!
Der Jiddische Kulturherbst (vormals Jiddische Kulturtage) geht heuer neue Wege. Es werden acht Produktionen aus Israel, den USA und Österreich an vier verschiedenen Spielorten in Wien zu sehen sein. Den Anfang macht in altbewährter Tradition Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg am 14. Oktober im Musikverein.
Jedes Konzert ist ein Highlight für sich. Die stimmgewaltigen 3 Yiddish Divas aus New York werden das Konzerthaus zum Swingen bringen; die charismatische Ruth Levin bringt ein Chanson-Programm im Stil der 20er und 30er Jahre; der Wiener Jüdische Chor wartet mit seinem Erfolgsprogramm „Fargesene Lider“ auf; aus Tel Aviv erwarten wir die legendäre Lya Koenig, die begleitet vom Jugendorchester „Tel Aviv School of Arts“ aus Israel im Programm „Stars without Skies“ brillieren wird; Mendy Cahan präsentiert seinen Liederabend „Jiddisch Bouquet“; die neugegründete Theater-Mischpoche fragt in ihrer musikalisch-satirischen Revue: „Vot Ken You Mach? Es Is Amerike!“.
Den Abschluss des Jiddischen Kulturherbstes bildet heuer das in Kooperation mit dem KlezMORE Festival entstandene Konzert im Metropol: Roman Grinberg und seine Band bringt gemeinsam mit dem Weltstar Frank London das Programm „S(w)ingt ojf Yiddish!“ – eine Fusion aus Klezmer, Jazz, Balkan und Latin. Worldmusic im besten Sinne des Wortes.
www.jiddischerkulturherbst.at
Die Termine im Überblick:
Do 14.10. OR. Paul Chaim Eisenberg (A) Musikverein, Gläserner Saal
Sa 16.10. 3 Yiddisch Divas (USA/CAN) Wiener Konzerthaus, Berio-Saal
Sa 23.10. Ruth Levin (IL) Theater Center Forum
Sa 30.10. Wiener Jüdischer Chor (A) Musikverein, Gläserner Saal
Do 04.11. Lya Koenig & Danny-Donner-Orchester (IL) Musikverein, Gläserner Saal
Sa 06.11. Mendy Cahan (IL) Theater Center Forum
Sa 13.11. Mischpoche (A) Theater Center Forum
So 14.11. Roman Grinberg & Frank London (A/USA) Metropol (Kooperation mit KlezMORE)
Karten: Wien-Ticket: 01 58885
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Vivat Liszt: Hör das Licht… sieh den Klang - Tour d’Europe
Lisztomania 2011© wirft ihren Schatten voraus. Beim eu-art-network Symposion in der Cselley Mühle, das am 4. September 2010 zu Ende ging, wurden die ersten künstlerischen Werke geschaffen. Und ganz so, wie es der Reisende und wahrhaftige Europäer Franz Liszt gewollt hätte, gehen ausgewählte Exponate im Zuge der Lisztomania 2011© auf Europatournee.
Zahlreiche Künstler aus europäischen Städten, in denen Liszt wirkte, haben sich in Oslip mit synästhetischen Phänomenen in der Kunst am Beispiel des europäischen Künstlers Liszt auseinandergesetzt. Sie haben somit bereits 2010 einen zeitgenössischen Beitrag zur Lisztomania geschaffen.

Christa Prets (Initiatorin eu-art-network), Wolfgang Horwath (Kurator Bildende Kunst), Kulturlandesrat Helmut Bieler (hinten, v.l.) und Gerhard Krammer (Kurator Komposition/Musik, vorne) präsentierten "Vivat Liszt. Hör das Licht... sieh den Klang. Tour d'Erope", das erste Ausstellungsmodul der Lisztomania 2011.
Die Lisztomania 2011© auf Europatournee
Ausgewählte Exponate, die in dieser Woche entstanden sind, werden 2011 in einer Ausstellung zu sehen sein. Die erste Station ist die burgenländische Landesgalerie in Eisenstadt. Von 28. Jänner bis 6. März 2011 wird dort die Ausstellung „Vivat Liszt: Hör das Licht …sieh den Klang“ erstmals gezeigt. Dies ist eines der Ausstellungsmodule der Lisztomania 2011©, weitere sind im Liszt-Haus Raiding, der Pfarrkirche Unterfrauenhaid, dem Landesmuseum Burgenland und dem Haydn-Haus Eisenstadt zu sehen.
Im Zuge der Lisztomania 2011© geht diese Ausstellung anschließend auf Europatournee: Budapest, Bayreuth, Weimar, Bratislava, Leipzig, Raiding, Luxembourg, London und Venedig sind die weiteren Stationen der Wanderausstellungen. Alle Orte sind Schauplätze großer Konzerte oder Lebensstationen des Virtuosen Franz Liszt.
„Wie Franz Liszt von Raiding aus die Welt eroberte, begibt sich auch dieses Ausstellungsmodul – nur eines von vielen im Liszt-Jubiläumsjahr – vom Burgenland aus auf Reise, um das Musikgenie in ganz Europa zu feiern. 28 europäische KünstlerInnen ließen sich von Franz Liszt inspirieren und haben moderne, zeitgenössische Kunst geschaffen. Das Ausstellungsmodul in der Landesgalerie reflektiert somit auch das ausgeprägte Interesse Liszts an Kunst, Literatur und Musik, das dieser auch durch regen Austausch mit Künstlern und Intellektuellen seiner Zeit pflegte. Lisztomania 2011© soll die Welt ins Burgenland bringen und das Burgenland in die Welt“, kommentierte Kulturlandesrat Helmut Bieler die Präsentation des ersten Lisztomania 2011©-Ausstellungsmoduls.
Das eu-art-network
Dank des dicht geknüpften Netzwerkes des eu-art-workshops waren die Kontakte für die „Tour d’Europe“ in kurzer Zeit hergestellt.
„Franz Liszt hat mit dem Geburtsort Raiding natürlich einen direkten Bezug zum Burgenland. Durch sein grenzüberschreitendes Schaffen und Denken empfand und verstand er sich selbst als ‚europäischer Künstler’. Als leidenschaftlicher Verfechter der Avantgarde steht Franz Liszt auch im 21. Jahrhundert für Neue Kunst in Sinne der europäischen Idee!“, sagt Christa Prets, Initiatorin des Symposions.
Franz Liszt und die Synästhesie
„Spielen Sie mir das mehr in Blau!“, soll Franz Liszt einst seine Musiker angewiesen haben. Nicht vielen Besuchern der Cselley Mühle war das Phänomen der Synästhesie bekannt. Liszt selbst hat es etwa so beschrieben: „Raffael und Michelangelo haben mir Mozart und Beethoven näher gebracht.“ Er hat zu der kleinen Gruppe kreativer Menschen gehört, die Farben sehen und dazu Töne hören oder ähnlich verknüpfte Sinneswahrnehmungen erleben.
„Die Künstler am eu-art-network Symposion näherten sich dem Begriff sehr individuell an. Entstanden sind Bilder, Objekte und Kompositionen, die an der Grenze zwischen künstlerischer Assoziation und Synästhesie spielen. Anderen waren Liszt und seine Biografie Inspiration: Liszt als Reisender, Liszt und die Frauen waren ebenfalls Themen des künstlerischen Schaffens“, so Wolfgang Horwath, Kurator für Bildende Kunst in Oslip.
Burgenländische Landesgalerie
Vivat Liszt: Hör das Licht …sieh den Klang. Tour d’Europe
28. Jänner - 6. März 2011
Montag- Sonntag, 9:00 – 17:00 Uhr
Tour d’Europe
Budapest Städtische Galerie 18. März – 3. April 2011
Bayreuth Galerie im neuen Rathaus 8. April – 20. April 2011
Weimar Altenburg 25. April – Mai 2011
Bratislava Umilecka Beseda Mai – Juni 2011
Leipzig Forum Lipinski Juni 2011
Raiding Lisztzentrum 13. Juni bis 11. Nov. 2011
Luxembourg Forum Art Contemporain 4. Juli – 23. Juli 2011
London Österreichisches Kulturforum 25. Juli – 31. August 2011
Venedig Palazzo Albrizzi September – Oktober 2011
Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler 2010
Anne-Katrin Altwein | Weimar - Deutschland • Martin Breindl | Wien - Österreich • Raúl Díaz-
Obregón Cruzado | Madrid - Spanien • Jean Luc Guin Amant | Paris – Frankreich • Johann Karner |
Eisenstadt - Österreich • Ralf Koenemann | Essen - Deutschland • Milan Lukác | Bratislava -
Slowakei • Sabine Maier | Wien - Österreich • Gudrun Schüler | Bayreuth - Deutschland • Teréz
Szilágyi | Budapest - Ungarn • Hael Yxxs | Leipzig - Deutschland • Frédèric Acquaviva | Paris -
Frankreich • Johannes Hildebrandt | Weimar - Deutschland • Emily Howard | Liverpool -
Vereinigtes Königreich • Peter Martincek | Bratislava - Slowakei • Pascal Schumacher | Luxemburg
- Luxemburg • Kunsu Shim | Duisburg - Deutschland • Gavin Wayte | Manchester - Vereinigtes
Königreich
Wolfgang Horwath | Kurator Bildende Kunst
Gerhard Krammer | Kurator Musik und Tanz
Organisation: Johannes Haider - Markus Huber - Sepp Laubner - Robert Schneider - Hans
Wetzelsdorfer | Burgenland – Österreich
Lisztomania 2011© – ein Genie geht auf Tour
Wunderkind, Klaviervirtuose, Frauenschwarm und Hexenmeister der Konzertsäle Europas: Franz
Liszt ist eine der schillerndsten Persönlichkeiten der Romantik. Anlässlich des 200. Geburtstages
des in Raiding geborenen Musikers wird im Burgenland das Jubiläumsjahr Lisztomania 2011©
inszeniert, das mit einem herausragenden Konzertprogramm beim Liszt Festival Raiding, mehreren
Ausstellungen sowie Events und Sonderprojekten im ganzen Burgenland das gigantische Oeuvre
Liszts feiert.
www.lisztomania.at
eu-art-network
Das eu-art-network (EAN) wurde 2001 von Christa Prets gegründet und veranstaltet seither jährliche Festivals, Symposien, Workshops und Projekte mit besonderer Berücksichtigung neuer Strömungen und zeitgenössischer Entwicklungen in der Kunst. Die Cselley Mühle in Oslip wird dabei jährlich zum Atelier und Studio für burgenländische und österreichische Kulturschaffende und zur Begegnungsstätte mit Kolleginnen und Kollegen aus der Europäischen Union.
2010 fand das Kunstsymposion zum 10. Mal statt. Nach der Teilnahme des Symposions im Rahmen der Europäischen Kulturhauptstadt Linz09 ist das 10. Symposion mit dem Hinblick auf die europäische Dimension des Liszt-Jahres ein weiterer Meilenstein für das eu-art-network.
www.eu-art-network.eu
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TIPP - Perchtoldsdorf bei Wien

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| DIE MONTAG-PRESSE (6. September 2010) |
06.09.2010 07:22:44 |
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Für Sie in den Zeitungen gefunden - DIE MONTAG-PRESSE (6. September 2010)
London
Kolumne: The Last Week of the Proms (1)
Heitere Gelassenheit im Sitzen und Stehen
Eine Woche vor dem Abschlusskonzert der legendären Londoner Promenadenkonzerte dirigiert Sir Simon
Rattle in der Royal Albert Hall die Berliner Philharmoniker mit den Fünf Orchesterstücken von Arnold Schönberg.
Bei der Uraufführung war noch gelacht und gezischt worden.
Mehr Info
New York
Met“-Auftakt mit deutschen Opernstars
Mehr Infos
Ambitionierter Saisonstart der New Yorker Met
Aufwendiges "Rheingold" unter Levine am 27. September mit Online-Liveübertragung
http://derstandard.at/1282978967780/Ambitionierter-Saisonstart-der-New-Yorker-Met
"Götterdämmerung" vollendet Lübecker "Ring"
Mehr Info
Tokio
Kurz-Comeback von Seiji Ozawa
Beim Saito Kinen Festival am Dirigentenpult
http://derstandard.at/1282978965769/Kurz-Comeback-von-Seiji-Ozawa
Berlin
Neuer Chefdirigent für das DSO Berlin
Tugan Sokhiev folgt auf Ingo Metzmacher
http://derstandard.at/1282978965641/Neuer-Chefdirigent-fuer-das-DSO-Berlin
Vladimir Jurowski: Vampir mit Charisma
In Berlin entdeckt, in London ein Star: Vladimir Jurowski begann an der Komischen Oper – seit zehn Jahren
dirigiert er in Großbritannien.
Mehr Info
Zürich
Gegensätze
Das Concertgebouworkest in Luzern
http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/gegensaetze_1.7458661.html
Grafenegg
Festival Grafenegg: Australier, ganz europäisch
Das Sidney Symphony Orchestra unter Ashkenazy brachte tschechisches, russisches und französisches
Repertoire.
Mehr Info
Linzer Klangwolke
Es fliegt, es fliegt ... die Lok
Die Evolution der Eisenbahn hat Spektakelmacher Hubert Lepka am Samstag im Linzer Donaupark mit
der visualisierten Klangwolke „Baby Jet“ in eine Überschall-Utopie geführt – mit Rauch, hitreifen Hadern,
fliegenden Loks, prickelnden Stunts und als Thriller im Schundheftlformat. Mit Photostrecke
http://www.nachrichten.at/nachrichten/kultur/art16,456123
Startenor Villazon mit entzündeter Speiseröhre
Mehr Info
Michael Schumacher beim Konzert von Bocellli und Elton John
Rund 20.000 Zuschauer feierten den Auftritt von Elton John und Andrea Bocelli in Palma. Auch
Formel 1-Rennfahrer Michael Schumacher war aus dem Häuschen
Mehr Info
Österreich
Neue Theatersaison: Premieren
Zusammenstellung einiger Premieren in nächster Zeit
Mehr Info
Ausstellung
Dresden
Der frühe Vermeer" in Dresden
Letzte Detailkorrekturen für die 3D-Kopie des "Brieflesenden Mädchens"
Umfassende Gemälde-Ausstellung - und dazu ein maßstabsgetreuer Nachbau des Zimmers aus
dem "Brieflesenden Mädchen"
http://derstandard.at/1282978970173/Der-fruehe-Vermeer-in-Dresden
Kabarett
Wien
Niavarani und Co: Die "Lustigen" und ihre Klischees
Ein Halbtscheche, ein Halbperser, eine Halbsyrerin: Die Herkunft fließt in die Programme von Viktor
Gernot, Michael Niavarani und Nadja Maleh ein – als Scherz und als Provokation. Kabarettisten im Interview.
Mehr Info
Film/TV
Neue RTL-Show
Abwärts geht's immer
http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,715749,00.html
ORF
Dominic Heinzl reloaded
Das ORF-Society-Magazin "Chili" legt am Montag um 19.45 Uhr einen Neustart hin. Dominic Heinzl im
Mail-Interview
http://kurier.at/kultur/2029585.php
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| INFOS DES TAGES (MONTAG, 6. SEPTEMBER 2010) |
05.09.2010 13:41:58 |
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INFOS DES TAGES (MONTAG, 6. SEPTEMBER 2010)
Nicht vergessen: HEUTE LA BOHÈME live in Oe1 (Rundfunk) und CAVALLERIA aus Zürich (Aufzeichnung mit José Cura) ab 22,15 h auf ARTE im Fernsehen
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DRESDEN: Tosender Applaus für die Gesangsstars von Morgen
Zum ersten Mal in der 14-jährigen Geschichte des Internationalen Gesangswettbewerbs „Competizione dell’Opera“ gewinnt die deutsche Mandy Fredrich das Finalkonzert in der Semperoper Dresden

Mandy Fredrich
Ausführlicher Bericht in den Tagesinfos von morgen! ____________________________________________________________________________________
GESTERN PREMIERE DER GÖTTERDÄMMERUNG IN LÜBECK

Gunther (Gerald Quinn) in Netzstrümpfen: Inszenierung Anthony Pilavachi
Die erste Rezension ist da!
LÜBECK: Der „Ring“ ist geschmiedet – mitunter mit arg grobem Hammer
Von Horst Schinzel
Wagners Monumentalwerk „Der Ring des Nibelungen“ auf die Bühne zu bringen, ist eine Kraftanstrengung, an die sich heute viele Bühnen nur einmal in einer Generation trauen. Der Zufall will es, dass dies in Norddeutschland gleichzeitig in Lübeck und Hamburg geschieht. Wobei die Lübecker Inszenierungen nicht nur beim Publikum besser angekommen sind, auch die Fachwelt ist durchaus überzeugt worden. An diesem Sonntag erfolgte nun also im Rahmen des „Wagner/Mann-Projekts“ der erste Vorhang für den letzten Abend des Zyklus, „Götterdämmerung“
Ein langer Abend (5 ½ Stunden), der überzeugte und das Premierenpublikum zu Beifallsstürmen hinriss. Insgesamt gesehen war es eine großartige Leistung. Der irisch-stämmige Regisseur Anthony Pilavachi bleibt seiner Linie treu, Wagner zu entmythologisieren und mitunter kräftig gegen den Strich zu bürsten. Das führt zu einem schwer erträglichen Kitsch des Schlussbildes und zu herrlich schrägen – weil auf stinkbesoffen spielenden – Rheintöchtern (Sonja Freitag, Roswitha C. Müller und Julie-Marie Sundal). Und der Zuschauer fragt sich: Sind die zehn Kinderlein, mit denen Siegfried (Richard Decker) und Brünnhilde (Rebecca Teem) das Leben auf dem feuerumtosten Eiland teilen, deren Brut? Im Worms der Gibichungen – zu denen Wagner die Burgunder umgetauft hat – geht es äußerst fröhlich zu. Pilavachi und seine Kostümbildnerin Angelika Rieck lassen die Entourage des eitlen Emporkömmling Gunther (Gerard Quinn) – seine Brust mit Orden überdeckt – in Abendkleidern auftreten. Und die Bauern des Jagdlagers – irgendwie an den „Freischütz“ erinnernd – mit Keulen und in unheilschwanger aussehenden Ledermänteln. In der Angstszene der Gutrune (Ausrine Stundyte“) holt ein Knappe der Gibichungen gar eine Zwangsjacke hervor. Das alles ist in dem minimalistischen Bühnenbild des in Lübeck schon bekannten Momme Röhrlein atemberaubend und aufragend.
Das Philharmonische Orchester unter seinem Generalmusikdirektor Roman Brogli-Sacher zeigt sich überaus Wagner-sicher und schwelgt in dessen herrlicher Musik. Und der Spannungsbogen dieser langen Stunden reißt nicht ab. Unheilschwanger war das Gespräch der drei Nornen Veronika Waldner, Roswitha C. Müller und Anne Ellersiek vor den Büsten Richard und Cosima Wagners, von ungeheurer Dichte die Szene zwischen Brünnhilde und Waltraute (Veronika Waldner), der letzte und großartigste Höhepunkt der lange Monolog der Brünnhilde zum Schluss.
Alle Mitwirkenden sind in Lübeck wohl bekannt – bis auf den Amerikaner Gary Jankowski, der als finsterer Hagen sein Lübeck-Debüt gibt. Sein Vater Alberich (Antonio Yang) ist es, der in einer sehr ansprechenden Szene den letzten Anstoß zu seinen mörderischen Plänen gibt. Stimmlich und darstellerisch überzeugen alle Mitwirkenden. Der Chor ist von Joseph Feigl sicher einstudiert.
Sieht man von den Ausreißern ab, gelang eine überzeugende Inszenierung, es spielte ein bestens eingestimmtes Orchester, es sangen großartige Sänger.
Das Premierenpublikum ist beeindruckt. Es gibt überaus herzlichen Applaus schon nach den Aktschlüssen. Der steigert zu einem Begeisterungsturm am Schluss.
Horst Schinzel
Der komplette Ring : 10. September um 19.30 Uhr „Das Rheingold“, 12. September um 17 Uhr „Die Walküre“, 17. September „Siegfried“, 19 September „Götterdämmerung
Weitere Aufführungen im Laufe der Spielzeit -

"Wunder darf ich euch melden" - zumindest biologische. Siegfried (Richard Decker) und Brünnhilde (Rebecca Teem) waren in der kurzen Zeit sehr produktiv.
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New Yorker Met: Auftakt mit aufwendigem „Rheingold“
Die New Yorker Met beginnt die neue Saison mit einem Paukenschlag. Ihre Neuinszenierung von Wagners Oper „Das Rheingold“ ist eigenen Angaben zufolge die aufwendigste, die das weltberühmte Opernhaus je in seiner 130-jährigen Geschichte angeboten hat. In der Premierennacht am 27. September steht nach einer halbjährigen Pause außerdem Maestro James Levine (67) wieder am Pult.
Die neue Saison ist bereits Levines 40. an der New Yorker Opernbühne. Mit knapp 2.500 bisher dirigierten Vorstellungen ist er der Met-Rekordhalter. Levine hatte Anfang des Jahres alle Termine abgesagt, darunter auch mehrere in Berlin. Er musste sich einer zweiten schweren Rückenoperation unterziehen. 2008 war ein Tumor aus einer seiner Nieren entfernt worden.
Live-Übertragung im InternetAls musikalischer Direktor der Met und des Boston Symphony Orchestra leitet er zwei weltberühmte Klangkörper. Unter Levine wird auch eine Neuinszenierung des zweiten Teils von Wagners Ring, „Die Walküre“, am 22. April 2011 uraufgeführt.
Wer der „Rheingold“-Premiere beiwohnen will, kann sie auch live über die Internetseite der Metropolitan Opera, im Radio und Fernsehen sowie auf Riesenbildschirmen am Times Square und am Lincoln Center, direkt vor dem Gebäude der Met, verfolgen.
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"KINDER FÜR KINDER" - Das Benefizprojekt der Wiltener Sängerknaben geht online
Das Benefizprojekt der Wiltener Sängerknaben für die Ugari Secondary School in Kenia ist seit kurzem auch im World Wide Web vertreten.

Auf der neuen Website www.kinder-fuer-kinder.at finden Sie umfangreiche Hintergrundinformationen über Ugari, die St. Juliane Ugari Mixed Secondary School und das Engagement der Wiltener Sängerknaben - natürlich auch mit zahlreichen Fotos.
Am Sonntag, den 24. Oktober 2010 gibt der bekannte Tiroler Knabenchor unter der Leitung von Johannes Stecher im Congress Innsbruck erneut ein Benefizkonzert für die afrikanische Schule. Mit dem Reinerlös sollen dringend benötigte Unterkünfte, ein Labor und ein Speisesaal gebaut werden.
Eine gute Ausbildung ist für die Kinder in Ugari der Schlüssel zu einem besseren Leben jenseits der Armut. Jeder Konzertbesucher und jede Spende hilft weiter!
Der Vorverkauf für das Benefizkonzert "Kinder für Kinder" am Sonntag, den 24.10.2010 um 19 Uhr im Congress Innsbruck (Saal Tirol) ist bereits gestartet. Das Programm reicht von bekannten Klassikern von W. A. Mozart, J. Strauß, C. Zeller u.a. bis hin zu einer Auswahl der schönsten traditionellen Volkslieder aus Tirol und dem Alpenraum - erstmal präsentiert sich bei diesem Konzert auch die neu gegründete Volksmusikgruppe der Wiltener Sängerknaben einem größeren Publikum.
Karten sind bei der Innsbruck Information (Burggraben 3, Tel.: 0512/5356,
www.webticket.at ) sowie bei allen Ö-Ticket-Vorverkaufsstellen erhältlich.
Spendenkonto: 60 33 32 bei der Raiffeisen-Landesbank Tirol (BLZ: 36.000)
Nähere Informationen: www.kinder-fuer-kinder.at
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RICHARD-WAGNER VERBAND MÜNCHEN e.V. - ERSTE VERANSTALTUNG IM HERBST
Samstag, 25.09.10 15:00 Uhr
Künstlerhaus am Lenbachplatz
Vortrag mit Musikbeispielen
von Thomas Bogatz, Staatstheater Stuttgart „Leben und Werk Robert Schumanns“
<< Phantasie, glaub´ ich, hab´ich >> Zum 200. Geburtstag von Robert Schumann
http://www.rwv-muenchen.de/RWV_aktuelles.htm
Eintritt: 10 €, Schüler Studenten 3 €
Telefon 089/90542139
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Gstaad Festival Orchestra beeindruckt unter Maxim Vengerov: Erfolgreiches Debüt und Tournee-Start durch Deutschland und Österreich
Das Gstaad Festival Orchestra ist seit diesem Jahr der neue Klangkörper des Menuhin Festival Gstaad. Bei seinem Debüt am 13. August 2010 überzeugte es mit einem russischen Programm mit Rimsky-Korsakovs „Osterouvertüre“, Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 1 und Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ in einer Bearbeitung von Ravel. Darüber hinaus brachte es die Symphonic Meditation „Heaven and Earth“ von Daniel Schnyder zur Uraufführung – eine Auftragskomposition des Menuhin Festival Gstaad. Solist des Klavierkonzerts war Nikolai Tokarev, am Pult stand Maxim Vengerov. Anschließend begeisterte das Orchester auf seiner ersten Tournee bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und im Kurhaus Wiesbaden beim Rheingau Musik Festival. Noch dreimal ist das Gstaad Festival Orchestra im deutschsprachigen Raum zu erleben: in der Dresdener Frauenkirche (9. Oktober), Bregenz (10. Oktober) und Philharmonie München (13. November).
Das mit Spannung erwartete Orchester-Debüt in Gstaad war der viel versprechende Anfang einer musikalischen Erfolgsstory: „Das Urteil über das neue „Gstaad Festival Orchestra“ ist einhellig: Begeisterung“, pries Deutschlandfunk. „Als Dirigent hat Maxim Vengerov nur wenige Jahre Erfahrung. Umso beeindruckender, wie er das fast gänzlich russische Debütprogramm des „Gstaad Festival Orchestra“ gestaltete und auch dem Solisten Nikolai Tokarev ein verlässlicher Partner war“, lobte WDR3. Seine Mission, als musikalischer Botschafter des Schweizer Festivals im Ausland aufzutreten, erfüllte das Gstaad Festival Orchestra bereits zum Tournee-Start mit großem Erfolg: „Sehr homogen, bestens vorbereitet und schmissig…“ (Rhein-Main-Zeitung). „Beim Rheingau Musik Festival fügte sich das zehnminütige Orchesterstück erstaunlich gut zwischen die Werke der russischen Romantik…“ (Wiesbadener Tagblatt).
Das Gstaad Festival Orchestra übernimmt eine zentrale Aufgabe: die Kerngedanken des Menuhin Festival Gstaad international zu vertreten und eine der schönsten Regionen des Berner Oberlandes als kreative „Musikwerkstatt“ vorzustellen. Der für den Festivalgründer Yehudi Menuhin so bedeutsame edukative Gedanke wird in diesem Orchester besonders effektiv umgesetzt. So werden jungen Musikhochschulabsolventen an der Seite von ausgewählten Musikern des Kammerorchesters Basel gebildet. Die Gründung des Gstaad Festival Orchestra wurde im November 2009 in London beschlossen. Nur noch bis 5. September findet unter dem Motto „Zwischen Himmel und Erde“ das diesjährige Menuhin Festival Gstaad statt. Weltklassekünstler wie Cecilia Bartoli mit der Vocal Academy, herausragende Nachwuchsmusiker wie Khatia Buniatishvili und das Gastkonzert des Russian National Orchestra mit dem Solisten Vadim Repin gehören zu den nächsten Highlights eines der ältesten und bedeutendsten Klassik- und Landschaftsfestivals der Schweiz. Weitere Infos unter: www.menuhinfestivalgstaad.com
1. Tournee der Gstaad Festival Orchestra: 13.08.- 13.11.2010
N. Rimsky-Korsakov: „The great Russian Easter Ouverture” op. 36
P. I. Tschaikowsky: Konzert fu¨r Klavier und Orchester Nr. 1
D. Schnyder: „Heaven and Earth“, Symphonic Meditation,
Auftragswerk des Menuhin Festival Gstaad 2010
M. Mussorgsky: „Bilder einer Ausstellung“(arr. Ravel)
09. Okt. 2010 Dresden, Frauenkirche
10. Okt. 2010 Bregenz, Festspielhaus (ohne das Klavierkonzert von Tschaikowsky)
13. Nov. 2010 München, Philharmonie am Gasteig
Neu in den Buchkritiken:
Der österreichische Bestseller über die NOVARA
David G. L. Weiss / Gerd Schilddorfer:
„Seiner Majestät Schiff Novara war Vezenianerin, daher kam es wohl, dass sie so hübsch war."
Tatsächlich war Österreichs Zugang zum Mittelmeer zwar beschränkt, als potente Häfen standen überhaupt nur Triest (für Handel) und Pola (für „Krieg") zur Verfügung, doch – wie die Autoren zeigen – der Traum von der Seemacht zumindest ging schon Jahrhunderte zurück, war unter Kaiser Karl VI. sehr stark gewesen, und dessen Enkel Joseph II. wollte bereits eine Weltumseglung nach dem Beispiel von James Cook durchführen lassen. Als die Novara denn knapp hundert Jahre später dieses Unternehmen endlich verwirklichte (wobei sich besonders Franz Josephs Bruder Erzherzog Maximilian, der meist in Triest ansässige spätere Kaiser von Mexiko, sehr für das Unternehmen einsetzte), hatte man es wohl, wie die Autoren klarlegen, nicht nur mit den edlen Interessen der Wissenschaft zu tun. Vielmehr ging es auch darum, die Lage auszutesten, wo sich die Monarchie vor allem im Fernen Osten in die Welt der Kolonialmächte einklinken könnte… Renate Wagner
Dieser machtpolitische Effekt hatte, wie man weiß, keinerlei erwünschte Folgen. Aber der „Zauber" der Novara-Fahrt ist ungebrochen, die die Autoren in ihrer sorglichen Aufbereitung der Reise selbst, aber auch deren Vorgeschichte, mit zahlreichen Zitaten aus Originaldokumenten zeigen: Es waren viele gute Beobachter an Bord, die überaus anschauliche Schilderungen lieferten Das Interesse ist auch aus der Distanz von eineinhalb Jahrhunderten groß, sonst hätte dieses Buch nicht innerhalb von zwei Monaten bereits seine zweite Auflage erlebt.
Grundsätzlich ist natürlich die Leistung festzuhalten. Die „Novara" – bestückt mit einer sehr potenten Crew, die auch alle Herausforderungen der Natur meisterte - verließ Triest 30. April 1857, segelte über Gibraltar und Madeira hinüber nach Rio de Janeiro. Um das Kap der Guten Hoffnung herum ging es in den Indischen Ozean, wo die Expedition Ende des Jahres 1857 die Inseln St. Paul und Amsterdam anfuhr. Über Ceylon und Madras hielt man Kurs nach Singapur. Dann blieb man in Ostasien - Java, Manila, Hongkong, Shanghai, weiter in den tiefen Pazifik zu den Salomon-Inseln. Am 5. November 1858 kam man nach Sydney, weiter ging es nach Neuseeland (Auckland) und Tahiti. Dann trat man die Rückreise an, umrundete Kap Hoorn (die Südspitze Südamerikas) und berührte noch die Azoren. Am 26. August 1859 legte die Novara wieder in Triest an. Sie hatte 551 Tagen unter Segel 51.686 Seemeilen zurückgelegt. 1861 erschien das erfolgreiche Buch zu dem Ereignis. Die Autoren erwischen zwischen durch diese Jahreszahlen gerade das 150. Jubiläum des Ereignisses.
Die Weltumseglung der Fregatte Novara hatte zweifellos jede Menge wissenschaftlicher Ambitionen, und tatsächlich waren Leute an Bord, die sich an die modernsten Erkenntnisse – nämlich jene von Charles Darwin – hielten. Man kaufte Objekte für die Museen, sammelte wissenschaftliche Daten. Aber das war es wohl nicht allein. Die Autoren haben ihr Buch nicht absichtsvoll Österreichs Traum von der „Seemacht" genannt (was die Monarchie nie war – Kaiser Franz Joseph besaß nicht einmal eine Admiralsuniform, und er hatte viele Uniformen!), sondern von der „Weltmacht" gesprochen.
So schildert das Autorenduo David G. L. Weiss / Gerd Schilddorfer, das für Krimis wie für Sachbücher gleich bewährt zusammen arbeitet, das legendärste Schiff der österreichischen Marine, das auch eine ehrenvolle Geschichte hat – glaubte man bisher wenigstens. Die Autoren stellen allerdings angesichts der legendären Weltumseglung ein paar Fragen, die sich nicht nur mit Glanz und Gloria beschäftigen.
Mehr Info
NOVARA. Österreichs Traum von der Weltmacht.
320 Seiten. Amalthea Verlag 2010
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| DIE SONNTAG-PRESSE (5. SEPTEMBER 2010) |
05.09.2010 07:24:57 |
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Für Sie in den Zeitungen gefunden - DIE SONNTAG-PRESSE (5. September 2010)
Andrang beim Tag der offenen Türe der Wiener Staatsoper
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Volksoper Open Air: "Heut komm ich zu dir"
Mit einem akklamierten Open Air im Arne-Carlsson-Park startete die Volksoper in ihre neue Saison:
bewährte Ohrwürmer und Ausblicke auf die kommenden Produktionen. Der Andrang war groß.
Mehr Info
CD der Woche: Villazóns "Mexiko"-CD
Startenor Rolando Villazón veröffentlicht eine CD, singt am Montag nicht in Wien und inszeniert
erstmals eine Oper.
http://kurier.at/kultur/2029359.php
Linzer Klangwolke 2010
Klangwolke: "Baby Jet" als Zug mit Hitpotenzial
Mehr Info
Thriller mit Tunnelzug
Von Wien nach Linz in neun Minuten.
Das Kollektiv Lawine Torrèn entwirft Szenarien für die Reisenden der Zukunft: Der "Baby Jet" fährt
mit 1200 Stundenkilometern
http://derstandard.at/1282978906684/Linzer-Klangwolke-2010-Thriller-mit-Tunnelzug
Nagano verlängert Vertrag in Montreal bis 2014
Kent Nagano hat laut einer Meldung der Zeitung «The Gazette» seinen Vertrag als musikalischer Leiter
des Montreal Symphony Orchestra um drei Jahre bis 2014 verlängert.
http://www.codexflores.ch/nachrichten_ind2.php?art=7445
Hamburg
Elbphilharmonie: Manager weist jede Schuld von sich
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Vera Böhnisch mit neuem Song zurück: Nu- Soul- und R&B-Sängerin singt "Countryman"
Austro-Star arbeitet mit Produzenten Urbs & Karuan
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Berlin/Friedrichsstadt-Palast
Nach dem "Qi"-Erfolg folgt die "Yma"-Premiere
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Mit "Yma" startet Berlin in eine neue Dimension
Mit Zwitterwesen, Wasserspaß und Feuerzauber: Mit "Yma" kommt der Berliner Friedrichstadtpalast
Las Vegas ziemlich nah.
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Sprechtheater
Wien/Theater in der Josefstadt
Bernhards Schimpf-Fuge in ö-moll
"Heldenplatz": Thomas Bernhards einstiges Skandalstück kommt an die Josefstadt. Ob das noch
jemanden aufregt? Premiere: 9. 9.
http://kurier.at/kultur/2029510.php
Kunst
Fälschungs-Skandal erschüttert Kunstszene
Trio soll bis zu 20 falsche Expressionisten in Umlauf gebracht haben. Renommierte Händler verkauften sie als
echt weiter.
Mehr Info
Trio trickst Kunstwelt mit Fälschungen aus
http://www.abendzeitung.de/kultur/210312
Ein Bild von himmlischer Schönheit
Die Identität von Leonardo da Vincis «Gioconda» – und was ein gelber Schal verrät
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Film/TV
Helmut Thoma
"Mir wurde klar, dies ist nicht mein Leben"
RTL-Gründer Helmut Thoma über seine Lehre in einer Molkerei, die für ihn ein Schock war
http://www.zeit.de/2010/36/Rettung-Helmut-Thoma
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Unter'm Strich
Lena beim Opeln erwischt
Sie ist das Gesicht der neuen Werbekampagne
Mehr Info
Neuer Eigentümer für Wiener Sofiensäle
Die Brandruine ist an die Soravia-Tochter IFA verkauft worden. 90 Wohnungen und Kulturinitiativen
sind geplant
http://kurier.at/immo/gewerbe/2029345.php
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| INFOS DES TAGES (SONNTAG, 5. SEPTEMBER 2010) |
04.09.2010 12:58:53 |
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INFOS DES TAGES (SONNTAG, 5. SEPTEMBER 2010)
LÜBECK: HEUTE GÖTTERDÄMMERUNG-Premiere
Der Ring des Nibelungen - Dritter Tag
»Götterdämmerung«
Bühnenfestspiel von Richard Wagner

Halle der Gibichungen. Gerard Quinn (Gunther), Gary Jankowski (Hagen) und Ausrine Stundyte (Gutrune). Photo: Oliver Fantitsch
Musikalische Leitung: Roman Brogli-Sacher
Inszenierung: Anthony Pilavachi
Bühnenbild: Momme Röhrbein
Kostüme: Angelika Rieck
Chor: Joseph Feigl
Mit:
Siegfried Richard Decker
Gunther Gerard Quinn
Alberich Antonio Yang
Hagen Gary Jankowski
Brünnhilde Rebecca Teem
Gutrune Ausrine Stundyte
Waltraute Veronika Waldner
1. Norn Veronika Waldner
2. Norn Roswitha C. Müller
3. Norn Anne Ellersiek
Woglinde Sonja Freitag
Wellgunde Roswitha C. Müller
Floßhilde Julie-Marie Sundal
Chor und Extrachor des Theater Lübeck

Julie-Marie Sundal (Floßhilde),, Richard Decker (Siegfried),, Sonja Freitag (Woglinde),Roswitha C. Müller (Wellgunde)
Foto: Oliver FantitschWeitere Vorstellungen:
So 19/09/10 17.00 Uhr ( im Rahmen des 1. Gesamtzyklus „Der Ring des Nibelungen“)
So 10/10/10 17.00 Uhr
So 24/10/10 17.00 Uhr
So 14/11/10 17.00 Uhr
So 12/12/10 17.00 Uhr
So 27/02/11 17.00 Uhr ( im Rahmen des 2. Gesamtzyklus „Der Ring des Nibelungen“)
So 20/03/11 17.00 Uhr
So 29/05/11 17.00 Uhr ( im Rahmen des 3. Gesamtzyklus „Der Ring des Nibelungen“)
Veranstaltungsort: Großes Haus
Vorstellungsdauer: ca. 5 Stunden 30 Minuten (inkl. 2 Pausen)
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ERGÄNZUNG ZUR DOMINGO-HYPE (Rigoletto - heute Fortsetzung)
2 Kritiken unseres Mitarbeiters Dr. Klaus Billand zum Domingo- "Simon"
Den besprochenen Simon Boccanegra gibt es jetzt auch auf einer CD: http://rarebroadcasts.wordpress.com/
LONDON/BBC Proms: SIMON BOCCANEGRA halbszensich am 18.7.2010

Placido Domingo; Marina Poplavskaya.
Die BBC Proms - etwas zur Geschichte…
Die BBC Proms in der altehrwürdigen Royal Albert Hall am Londoner Hyde Park bezeichnen sich als „The World’s Greatest Music Festival“. Wenn man einmal selbst erlebt hat, wie lange das Festival läuft und mit welchen Juwelen es aufwartet, wundert es einen doch, wie wenig Notiz davon auf dem europäischen Festland genommen wird. Erwähnt man hier Festspielorte wie Salzburg, Bayreuth, München, allenfalls noch Verona und Bregenz, kommt es kaum jemandem in den Sinn, auch die London BBC Proms zu nennen. Auch wenn die BBC Proms kein Opernfestival mit den entsprechenden Neuinszenierungen sind, scheint auf diesem Gebiet die alte splendid isolation der Insel noch zu funktionieren…
Das Ziel des Erfinders und Empresarios der London Proms Robert Newman im Jahre 1895 war es, ein größeres Publikum mit populäreren Programmen zu erreichen, als er sie damals in der von ihm geführten neuen Londoner Queen’s Hall spielen ließ. Dabei sollten ein erhöhtes Maß and Informalität herrschen und die Kartenpreise niedrig gehalten werden. Das erinnert etwas an die Intentionen Richard Wagners mit seiner Festspielidee in Bayreuth 1876. Bereits bis 1920 hatte der bis dahin bei den Proms führende und von Newman angeworbene Dirigent Henry Wood die großen Komponisten jener Zeit zu den Proms in der Queen’s Hall gebracht - Richard Strauss, Debussy, Rachmaninow, Ravel und Vaughan Williams dirigierten. Es gab feste Wagner- und Beethoven-Abende. Mit Beginn des I. Weltkriegs kamen finanzielle Krisen, und die BBC übernahm die Proms 1927 mit dem Mandat zu informieren, zu erziehen und zu unterhalten - also die Vision, die schon Robert Newman und Henry Wood mit den Proms hatten. Mit seiner Gründung 1930 wurde das BBC Symphony das führende Orchester der nunmehrigen BBC Proms, die weiterhin in der Queen’s Hall stattfanden. Als diese bei den deutschen Luftangriffen im Mai 1941 schwer getroffen wurde - die BBC hatte seit der Kriegserklärung Englands an Deutschland die Proms nicht mehr unterstützt, die 1940/41 von privaten Sponsoren finanziert wurden - musste ein neues Quartier für die danach wieder von der BBC übernommenen Proms gefunden werden. So kam man auf die 1871 in Kensington am Hyde Park eröffnete imposante Royal Albert Hall (RAH) im viktorianischen Stil, einem römischen Amphitheater nachempfunden. Sie kann bis zu ca. 8.000 Besucher aufnehmen (6.000 Sitzplätze, 2000 Stehplätze) und verfügt über eine Orgel mit 10.000 Pfeifen. Eine witzige Besonderheit ist, dass der Raum, den man hierzulande als Parkett bezeichnet, dem Stehplatz-Publikum vorbehalten ist, getreu der Idee, prinzipiell allen die Teilnahme an den Aufführungen zu ermöglichen. Diese Plätze sind offenbar so umkämpft wie die besten im Wiener Stehplatzparterre.
Zum 50-Jahre-Jubiläum der Proms 1944 leitete Henry Wood in seinem 75. Lebensjahr sein letztes Konzert am 28. Juli und starb nur drei Wochen später. In den 1960er Jahren kamen die ersten internationalen Ensembles. In dieser Zeit begann man auch, Opernaufführungen im Festival-Programm zu bringen, beginnend mit dem „Don Giovanni“ der Glyndebourne Opera.
Die BBC Proms 2010
Im mittlerweile 116ten Jahr ihres Bestehens - Salzburg feierte dieses Jahr mal gerade seinen 50. Geburtstag und Bayreuth immerhin seine 99. Saison, obwohl der Festspielgedanke dort bereits älter als bei den Proms ist, gibt es vom 16. Juli bis 11. September insgesamt 76 Konzerte. Praktisch täglich v.a. Konzerte, aber auch z.T. halbszenische Opernaufführungen und eng mit Musik und Literatur verbundene Veranstaltungen, die die größten der Grossen des europäischen und weltweiten Musiklebens zusammen führen. In diesem Jahr gaben sich Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Sir Mark Elder, Sir Colin Davis, Sir John Eliot Gardiner, Sir Andrew Davis, Antonio Pappano, Herbert Blomstedt, Semyon Bychkov, Andris Nelsons, Donald Runnicles, Valery Gergiev, Daniele Gatti und viele mehr den Stab in die Hand. Unter den Orchestern ragten das BBC Symphony Orchestra, das London Philharmonic Orchestra, das London Symphony Orchestra, das BBC Philharmonic, das Orchestra of the Age of Enlightenment, die London Sinfonietta, das BBC Scottish Symphony Orchestra, die Berliner Philharmoniker und das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin unter vielen anderen Klangkörpern von internationaler Bedeutung hervor.
Neben einer bedeutenden Reihe von Instrumental-Solisten erlebte das begeisterte Proms-Publikum 2010 einige der ganz großen Gesangs-Solisten, so Bryn Terfel, Sergei Leiferkus und Renée Fleming, um nur wenige zu nennen. Dame Kiri Te Kanawa und José Carreras standen auf dem Programm für die „BBC Proms in the Park“, das große traditionelle Abschlusskonzert im Hyde Park am 11. September 2010.
Verdis „Simon Boccanegra“
Der wohl immer noch größte aller Großen, Plácido Domingo, war gleich zu Beginn in Proms 3 (die Aufführungen werden ganz spartanisch von 1-76 durchnummeriert) als Simon Boccanegra zu erleben, parallel zu einer „Boccanegra“-Serie am Royal Opera House Covent Garden. Es war Domingos mit - wie immer - äußerster Spannung erwarteter zweiter Auftritt bei den BBC Proms und natürlich sein Debüt als Bariton hier. Und der Abend hielt, was er versprach! Man gestaltete das Werk in einer halb-szenischen Version in der dramatisch intensiveren Fassung von 1881 auf Basis der Regie von Elijah Moshinsky der Covent Garden Produktion. Sie wirkte durch einfache choreografische Mittel in den traditionellen Kostümen von Peter J. Hall streckenweise viel eindrucksvoller, als es bei einer rein konzertanten Darstellung im Frack hinter Notenpulten möglich wäre. Die Dialoge zwischen den Protagonisten, nicht zuletzt aber auch aufgrund der großen Persönlichkeiten, die hier agierten, führten zu einer intensiven theatralischen Wirkung, die durch das auf seine Weise ebenfalls theatralische Ambiente des riesigen Runds der RAH noch verstärkt wurde. Plácido Domingo spielt einen sehr agilen und engagierten Boccanegra, wie immer mit grosser menschlicher Ausdruckskraft, emotionaler Tiefe, aber auch höchster Dogen- Souveränität im Ratssaal des Palazzo degli Abati. Berührend authentisch und emotional gelingt ihm die Wiederernennung seiner Tochter Amelia, hier interpretiert von der jungen Marina Poplavskaya. Domingo singt die Rolle mit einem immer wieder in warme und klangvolle tenorale Lagen aufblühenden Bariton und einer weiterhin faszinierenden stimmlichen Intensität. Sein Timbre war unter den Tenören schon immer unverkennbar, auch als Bariton ist es nun unverkennbar, zumal sein fester und geschmeidiger tenoraler Kern immer wieder durchleuchtet, stets mit großer Ausdruckskraft. Die Vater-Tochter Beziehung gelingt ihm darstellerisch und stimmlich ebenso glaubhaft und intensiv wie die dramatischen Auseinandersetzungen mit seinem großen Widersacher Jacopo Fiesco, hier von Ferruccio Furlanetto interpretiert. Er hatte seine Indisposition vom 13. Juli an Covent Garden (siehe Bericht weiter oben) überwunden und setzte mit seinem überaus kultivierten und klangschönen Bass deutliche Kontrapunkte zu Domingo. Seine erste Arie „Leb wohl, leb wohl auf ewig, Palast der Väter, ...“ trägt er sehr getragen mit profunder Tiefe, aber auch glänzender Höhe vor. Fast erschütternd vor Trauer ihr Schluss „... bitte, Maria, für mich.“ Immer wieder berührt auch Furlanettos exquisites Legato.
Marina Poplavskaya singt an diesem Abend besser als einige zuvor an Covent Garden, kann aber nicht ganz mit dem hohen stimmlichen Niveau der Herren mithalten. Die Stimme ist in letzter Konsequenz für die Amelia doch nicht groß genug, und die ultimativen Höhen erklingen nicht immer leicht. So erhält sie für ihre große erste Arie „Dämmernd in freundlicher Helle...“ auch nur kurzen Applaus. Darstellerisch und optisch kommt Poplavskaya dem Ideal jedoch sehr nahe. Hervorragend ist Joseph Calleja als Gabriele Adorno. Sein offener und klarer, ja fast prägnanter Tenor weiss in jeder Lage zu brillieren, und er ist auch in seiner darstellerischen Intensität sehr überzeugend. Seine Arie im 2. Aufzug „O Hölle! Amelia hier!“ erntet begeisterten Applaus des Proms-Publikums. Auch Jonathan Summers als Paolo Albiani ist eine Spitzenbesetzung. Mit seinem farbigen Bariton gestaltet er nicht zuletzt einen eindrucksvollen finalen Auftritt. Lukas Jakobski als Pietro rundet das hohe Niveau der Protagonisten ab. Der Royal Opera Chorus unter der Leitung von Renato Balsadonna bietet ebenfalls eine gute Leistung mit beeindruckender Dynamik und einem hohen Maß an Transparenz.
Antonio Pappano leitete das Orchestra of the Royal Opera House mit großer Routine und viel Verve. Er fand aber auch filigranen Ausdruck, wo es angebracht ist, so beispielsweise im Vorspiel zum 1. Aufzug. Dennoch ist der riesige Raum der RAH nicht unbedingt der ideale Schauplatz für Verdis Musiktheater, welches sich doch immer wieder auch durch eine gewisse Intimität auszeichnet.
Am Schluss gibt es eine nicht ganz kurze Schrecksekunde: Nachdem Plácido Domingo seiner Tochter ein letztes schmachtendes „Maria!!!“ entgegenhaucht hat und tot zusammen gebrochen ist, steht er trotz der Takte, die dann ja noch folgen, erst nicht auf, ja liegt hinter einem Kasten regungslos und ist vom Publikum aus kaum zu sehen. Langsam macht sich auf Marina Poplavskayas Gesicht ein gewisser Ernst breit, und sie reicht ihm die Hand zum Aufstehen. Als der Star dann langsam hochkommt, macht sich im Saal regelrecht Erleichterung breit - sicher auch kein alltägliches Erlebnis bei den reizvollen und überaus besuchenswerten BBC Proms...
(Fotos in der Bildergalerie)
Klaus Billand
LONDON/Covent Garden: SIMON BOCCANEGRA am 13.7.2010
Nachdem Weltstar PLÁCIDO DOMINGO die Bariton-Partie des Simon Boccanegra 2009 bereits an drei großen Opernhäusern gesungen hatte, war die Direktorin des Königlichen Opernhauses Covent Garden, Elaine Padmore, stolz darauf, ihn zum Abschluss der Saison 2009/10 auch an ihrem Haus in der Rolle des Dogen präsentieren zu können. Das ehrwürdige Haus war natürlich bis auf den letzen Platz ausverkauft - mit Glück konnte der Rezensent im letzten Moment noch eine Rückgabe-Karte auf der Galerie ergattern. Von hier oben war das ansprechende, sich geschickt zwischen Modernität und Klassizismus bewegende und mit intensiven Farben charakterisierende Bühnenbild von MICHAEL YEARGAN nicht voll einzusehen. Aber es erschien in bestem Einklang mit dem ausdrucksstarken Regiekonzept von ELIJAH MOSHINSKY zu stehen. PETER J. HALL hielt die Kostüme in konservativ-klassischer Ästhetik, besonders beeindruckend hier des Dogen Gewand im Ratssaal, welches seine herausragende Stellung wirkungsvoll unterstrich. Das Lichtdesign von JOHN HARRISON konnte immer wieder stimmungsintensivierende Wirkungen entfalten.
Domingo hatte sich mit dem Regieteam intensiv in das Rollenkonzept des Boccanegra eingearbeitet. Das konnte man an den Bildern im Programmheft erkennen, aber auch auf der Bühne. Mit der gewohnten darstellerischen Intelligenz und Emotionalität spielt er den die Tochter wieder erkennenden Vater und den mit seinem Schicksal und seinem Gegner Jacopo Fiesco hadernden Dogen. Immer wieder klingt auf der guten baritonalen Grundlage Domingos weiterhin fester tenoraler Kern mit seinem unverkennbaren Timbre durch und gibt so dem stimmlichen Ausdruck eine ganz besondere Note. FERRUCCIO FURLANETTO war an diesem Abend indisponiert, und so sang JOHN TOMLINSON den Fiesco von der Seite, während Furlanetto nur agierte. Dies war leider weniger als ein Kompromiss, da Tomlinson nun doch immer mehr offenbart, dass seine große Zeit weit überschritten ist. Immer wiederkehrende Intonationstruebungen belasteten den stimmlichen Vortrag und sein Organ klingt langsam etwas abgesungen, obwohl er auch immer wieder klangvolle Momente gestalten kann. JOSEPH CALLEJA war ein sehr guter Gabriele Adorno mit einem kräftigen und ausdrucksstarken Tenor, der in den entsprechenden Momenten auch schön nach oben aufgeht. Die junge MARINA POPLAVSKAYA sang die Amelia Grimaldi nicht immer mit der wünschenswerten Intensität und Stimmkraft, vielleicht auch nicht mit optimaler Technik. Auch gerieten einige Höhen etwas angestrengt. Darstellerisch ließ sie jedoch kaum Wünsche offen und war gerade in der Beziehung zu Domingo eine nahezu ideale Verkörperung der verloren geglaubten Tochter. JONATHAN SUMMERS gab einen persönlichkeitsstarken Paolo Albiani und überzeugte mit einem farbigen und geschmeidigen Bariton. Der junge LUKAS JAKOBSKI, Teilnehmer des Jette Parkers Young Artists Programme, rundete das starke Ensemble der Protagonsiten ab. Der Royal Opera Chorus unter der Leitung von RENATO BALSADONNA sang ausdrucksstark und transparent.
ANTONIO PAPPANO dirigierte das ORCHESTRA OF THE ROYAL OPERA HOUSE unter Konzertmeister PETER MANNING mit großer Verdischer Routine und viel Verve. Mit dieser Besetzung, die im Prinzip nur unter dem Ausfall von F. Furlanetto und leichten Defiziten bei M. Poplavskaya litt, erlebte Covent Garden einen bedeutenden Repertoire-Abend.
Klaus Billand
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JENNERSDORFG: VERNISSAGE „ALTE MEISTER – GRAFIK AUS MEISTERHAND mit Sonderausstellung Herman NITSCH“ SCHLOSS TABOR (NEUHAUS/KLB.) AM 21.08.2010
Die Ausstellung auf Schloss Tabor/Neuhaus am Klausenbach ist bei freiem Eintritt noch bis 12. September 2010 (donnerstags bis sonntags von 11:00 bis 18:00 Uhr) geöffnet.
Die Ausstellung „Alte Meister – Grafik aus Meisterhand“ präsentiert die große Vielfalt an zeichnerischen und druckgrafischen Möglichkeiten, die Österreichs Künstler seit einem halben Jahrhundert nutzen. Die Originalzeichnung erlaubt Künstlern die schnelle erste Skizze, mit der sie eine Idee festhalten (etwa bei Karl Karner, Jg. 1973, dessen Zeichnungen Skizzen für Performances und Theateraufführungen sind und wie eine visuelle Partitur gelesen werden können). Anderen dient die Zeichnung als Vorlage für den Bau eines Hauses oder einer Skulptur, wie im Fall Walter Pichlers (Jg. 1936), die maßstabsgetreu die sich oft über Jahre hin ziehende Realisierung von Skulptur und Architektur geistig vorwegnimmt. Jack Bauers (Jg. 1971)Zeichnungen des Holzfällers Toni, dessen Katze und deren Schnurrbärte sind Tagebuch und Chronik des Landlebens, beobachtend aber nicht wertend. Beiden letzt genannten südburgenländischen „Expatrioten“, Zugezogenen, wurde übrigens bereits in jungen Jahren die Ehre zuteil, in einem der wichtigsten Museen weltweit, dem „Museum of Modern Art“ in New York mit ihrer Arbeit vertreten zu sein. So ist die Zeichnung für die Künstler ein vielfältiger und oft benutzter Ausdruck, quasi Alpha und Omega, Anfang und Ende künstlerischer Arbeit. Das druckgrafische Metier hingegen unterlag in den letzten Jahrzehnten großen Stimmungsschwankungen sowohl bei Künstlern als auch bei Sammlern. Für viele ist es der Beginn einer lebenslangen Passion des Kunstsammelns und so wurde speziell in den 60ern die Druckgrafik durch hohe Auflagen künstlerisch und kommerziell ausgebeutet. Viele wandten sich daraufhin von der inflationär gewordenen Auflagengrafik ab. Zu Unrecht, denn es gibt ihn, den lebenden Beweis, dass die klassischen Verfahren des manuellen Tiefdrucks, alle Formen der Radierung und fotografische Edeldrucktechniken, sowie Holz-und Linolschnitte und experimentelle Druckgrafik zum Feinsten gehören, was aus Künstlerhand kommt. Der lebende Beweis heißt Kurt Zein (Jg.1945), betreibt seit 1971 eine Werkstatt für handgedruckte Originalgrafik und arbeitet mit internationalen und österreichischen Künstlern am liebsten am Unmöglichen. Ob bei aufwändigen Kombinationen von Techniken, wie im jüngsten Blatt aus der Hand Walter Schmögners (Jg.1943) mit dem Titel „Labyrinth“, oder ob im Wand füllenden Format wie bei einigen Großgrafiken von Hermann Nitsch (Jg. 1938), dessen Druckgrafik zur utopischen Architektur des Orgien-Mysterien-Theaters eine Sonderschau zeigt, immer ist Kurt Zein von seinem Ethos als Handwerker höchsten Formats durchdrungen: „ Die Technik muss für die Kunst da sein und darf nicht von der Kunst ablenken!“. Zein ist der letzte seines Standes, ein Handwerker und Künstler, dessen Wissen und Können in der Generation der Computer-Knöpfe-Drucker keine Anwendung mehr findet. So wird womöglich die Renaissance der Meistergrafik in Österreich bald Geschichte sein.
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FESTIVAL ESTÍO BURGOS 2010 - Voice and piano-recital - September 9

On Thursday September 9, 2010 at 20.30 hrs., in the Teatro Principal de Burgos you can listen to the second concert of the Festival Estío Burgalés 2010, with the vocal and piano recital of Spanish song by Alfredo García, baritone and Chiky Martín, piano.
www.AlfredoGarcía.com
Diversity and beauty of Spanish vocal music
"In 1914, Manuel de Falla (1876-1946) had spent seven years in Paris, and had not only learned a lot and had been linked with French musicians whom he admired, but even he was already someone important in that city which, for him and many others was the European capital of music.

Alfredo Garcia
It was then when he composed “7 Popular Spanish Songs” that, back in Spain, Falla premiered at the Teatro de la Zarzuela in Madrid on January 14, 1915, from the piano, to accompany the soprano Luisa Vela.
It is a masterpiece, probably unsurpassed, of a clear insight into the essential keys of the essential melodic, harmonic and rhythmic processes of folk songs to revert it with personal creative accents of extraordinary refinement.
The extreme brevity is given here with external characters of simplicity, ease; they are not other thing but symptoms of his absolute compositional maturity. The different songs come one after the other without hiding their popular origin (they are located in the best Songbooks Spanish folk themes in which Falla had supported), but proclaiming, at the same time, the strong musical personality of the Andalusian master".
Extracted from the program notes by
José Luis García del Busto.
Teatro principal de Burgos
Paseo del Espolón S/N
09003 BurgosSpain
Getting there
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