|
||
|
Programmtipp Wien:
![]() WIEN MODERN 2009
Mit einem Juwel der zeitgenössischen Orchestermusik wird WIEN MODERN 2009 am 29. Oktober eröffnet: Unter der Leitung von Sylvain Cambreling spielen das SWR-Sinfonieorchester und das Klangforum Wien Gérard Griseys monumentalen Zyklus „Les Espaces Acoustiques“. In den folgenden drei Wochen öffnet das Festival an über 15 Spielorten in ganz Wien akustische und audiovisuelle Räume für die Musik der Gegenwart. Den Komponisten Robert Ashley (USA, *1930), Ole-Henrik Moe (Norwegen, *1966) und Bernhard Gander (Österreich, *1969) sind musikalische Porträts gewidmet. Eine Doppel-Retrospektive beleuchtet das Werk von Edgard Varèse (1883–1965) und Iannis Xenakis (1922–2001). Den jungen österreichischen Klang-Künstlern Eva Reiter (*1976) und Philipp Quehenberger (*1977) ist jeweils ein zweitägiger Fokus gewidmet. Der Schwerpunkt Televisionen. Neue Musik im Fernsehen zeigt Raritäten aus europäischen und amerikanischen Fernseh-Archiven der 1950er bis 1980er Jahre. Selten gezeigte Dokumentarfilme, Interviews, Unterhaltungssendungen und Aufführungsmitschnitte sowie eigens fürs Fernsehen entwickelte künstlerische Formate bilden das Programm der Televisionen-Lounge im brut Konzerthaus, die während der gesamten Dauer des Festivals geöffnet sein wird. Speziell für junges Publikum findet zwischen 31. Oktober und 15. November bereits zum sechsten Mal das Festival Dschungel Wien Modern statt. Unter den zahlreichen Ur- und Erstaufführungen sind neue Arbeiten von Georges Aperghis, Robert Ashley, François Bayle, Cédric Dambrain, Beat Furrer, Christine Gaigg, Bernhard Gander, KTL, Helmut Lachenmann, Bernhard Lang, Mauro Lanza, Ole-Henrik Moe, Olga Neuwirth, Eva Reiter, Robin Rimbaud aka Scanner, Salvatore Sciarrino und theatercombinat zu erleben. Das detaillierte Programm ist ab 1. August unter www.wienmodern.at online. Der Vorverkauf beginnt am 31. August. Musikprogramm HAUS HOFMANNSTHAL im September: 18.9. um 19,30 h „SOGNO D’OR“ – Lieder und Arien von Bellini, Verdi, Mascagni, Puccini, Korngold, Britten, Barber und Wagner. Es singt Christiana serafin de Ocampo, am Klavier begleitet Stephen Delaney. 23.9. um 19,30 h MUSIK AUS DEM GOLDENEN TURKMENISTAN mit Ashir Ashirov und Orazgül Annamuradova (beide Klavier). Werke von Haydn, Mozart, Schubert, Chopin, Chachaturjan und Chalmamedov. 28.9. um 19,30 h: DIVEN DER ANTIKE mit Althea-Maria Papoulia (Sopran), Eri Bakali (Schauspiel) und Margit Fussi (Klavier). Vorschau Oktober: JOSEF KRIPS-Retrospektive mit Harrieta Krips und Peter Dusek (6.10.). Infos: www.haus-hofmannsthal.at. BLÜTHNER KONZERTZYKLUS Der BLÜTHNER KONZERTZYKLUS im Wiener Ehrbarsaal geht in seine zweite Spielzeit. Gleich nach dem erfolgreichen Beethoven-Projekt mit den 32 Klaviersonaten stellte sich Florian Krumpöck , der künstlerische Leiter des Blüthner-Zykluses, die Frage, ob nicht ein Klavierzyklus neben Soloprogrammen, zu denen herausragende internationale Pianisten eingeladen werden, auch andere Aspekte der Musik, bei denen Klavier ein unverzichtbarer beziehungsweise tragender Bestandteil ist, beinhalten sollte. Schlussendlich sollen so verschiedenste Formen der „Klaviermusik“ vereint werden. Der Start des neuen Programmes erfolgt am 18.9. mit Franz Liszt und Florian Krumpöck auf dem Klavier. Am 21.10. spielt dann Alexander Paley werke von Robert Schumann. Gesamtes Programm: www.bluethnerzyklus.at. WIENER OPERETTENSOMMER
Zum 8. Mal findet heuer der WIENER OPERETTENSOMMER statt – heuer unter neuer „Schirmherrschaft“ und in „neuem Gewand“. Patricia Nessy, bekannt u.a. als Darstellerin der „Kaiserin Elisabeth“ im gleichnamigen Musical und der Bühnenbildner Markus Windberger übernehmen ab dieser Saison den - Operettenfreunden nicht unbekannten – „Wiener Operettensommer“ und lassen durch einige Veränderungen aufhorchen. Ein Orchester bestehend aus 25 statt bisher 6 Musikern und eine durchgängige Operette zu spielen, statt der bisherigen Aneinanderreihung von Operettenschlagern, sind nur zwei der herausragendsten Erneuerungen ihres neuen Konzeptes. Im - sonst dem Publikum nicht zugänglichen, historisch bedeutenden Schlosspark Theresianum – wird von 9. Juli bis 9. August 2009, jeweils Donnerstag bis Sonntag die Operette „Wiener Blut“ von Johann Strauss gespielt. Wien’s größte Open-Air Sommer-Operette bietet sowohl für Juli, als auch für August Regenersatztage an. Eintrittskarten sind ab Euro 29€ über Wien-Ticket 01-588 85, Ö-Ticket 01-96 0 96, aber auch über Kartenbüros und Vorverkaufsstellen erhältlich. „Wiener Blut“, 9.Juli – 9.August 2009 im Schlosspark Theresianum – Karten rechtzeitig sichern! Karten und Informationen: http://www.wieneroperettensommer.com OPERNMATINÉEN:
„Offenbachiade“ zum 190. Geburtstag von Jaques Offenbach am 20.9. um 11 h im „Theater am Kurpark Oberlaa“ (Fontanastraße 10, 1100 Wien). Mit Christian Persy (Moderation), Nadja Plattner und Christiane Riedl (Sopran) und Yoshua Owaki (Klavier). Karten zu € 9.- : Tel. 680 81-0. Operettensoirée „Operette in Wien“ am 25.9. um 20 h beim „Schmid Hansl“ in der Schulgasse 31 in 1180 Wien. Eintritt: € 15.-. „Ein Neujahrskonzert im Herbst“ am Sonntag 27.9. um 11 h im Cafe Schottenring. Geboten wird ein bunter Querschnitt durch die Neujahrskonzerte von 1968 bis 2008. Mit Christian Persy (Moderation), Nadja Plattner und Yoshua Owaki (Klavier). Kostenbeitrag inkl. Menü € 18.-. Anmeldungen Tel. 369 69 96 (Persy) oder im Cafe Schottenring, Tel. 315 33 43. Neu-Übernahme des „Wiener Operettensommers“ Zum 8. Mal findet heuer der Wiener Operettensommer statt – heuer unter neuer „Schirmherrschaft“ und in „neuem Gewand“. Patricia Nessy, bekannt u.a. als Darstellerin der „Kaiserin Elisabeth“ im gleichnamigen Musical und der Bühnenbildner Markus Windberger übernehmen ab dieser Saison den - Operettenfreunden nicht unbekannten – „Wiener Operettensommer“ und lassen durch einige Veränderungen aufhorchen. Ein Orchester bestehend aus 25 statt bisher 6 Musikern und eine durchgängige Operette zu spielen, statt der bisherigen Aneinanderreihung von Operettenschlagern, sind nur zwei der herausragendsten Erneuerungen ihres neuen Konzeptes. Im - sonst dem Publikum nicht zugänglichen, historisch bedeutenden Schlosspark Theresianum – wird von 9. Juli bis 9. August 2009, jeweils Donnerstag bis Sonntag die Operette „Wiener Blut“ von Johann Strauss gespielt. Wien’s größte Open-Air Sommer-Operette bietet sowohl für Juli, als auch für August Regenersatztage an. Eintrittskarten sind ab Euro 29€ über Wien-Ticket 01-588 85, Ö-Ticket 01-96 0 96, aber auch über Kartenbüros und Vorverkaufsstellen erhältlich. Ein absolutes Muss für Liebhaber der Operette, für alle Musik- und Kulturinteressierten Österrreicher, aber natürlich auch für Wiener Sommertouristen, die dadurch die einmalige Chance nutzen können, im Ambiente dieser wunderschönen Naturkulisse, im Schlosspark Theresianum, einen romantischen, beschwingten und mitreißenden und künstlerisch hochwertigen Operettenabend zu verbringen. Karten und Informationen: http://www.wieneroperettensommer.com ________________________________________________________________________________________ Eintägige OPERNFAHRT NACH ST. MARGARETHEN am 23.8. zu RIGOLETTO.
AKTUELLES AUS WIEN “HAYDNKLANG” IM BELVEDERE Die Österreichische Galerie Belvedere und die Wiener Musikuniversität haben sich zusammen gefunden, um Jahresregent Joseph Haydn zu ehren. An zwei Tagen (15., 27.5.) hieß es “Haydnklang im Belvedere 2009” sowohl im Oberen wie im Unteren Belvedere. WALTER WRETSCHITSCH, Leiter des Franz Schubert-Institutes an der Musikuniversität, hatte die Idee geboren, an zwei Nachmittagen und bis in die Abendstunden mit Studenten wie Professoren Haydns Musik in den beiden Prunkpalais aufspielen zu lassen. Ein geglückter Versuch mit einer Überfülle an Kammermusik, mit den Klaviersonaten, weniger bekannte Piecen und einigen Extravaganzen. Etwa die Oxford-Symphonie in einem Arrangement für acht Saxophone; ein “Jahreszeiten”-Pasticcio für Flötenduo; diverse Divertimenti und Quartette; die “Stücke für ein Laufwerk”; Haydns Bearbeitungen schottischer, walisischer Volkslieder für Gesang und Klaviertrio. Feine Klänge für die Ausstellungsbesucher, eine willkommene Möglichkeit für die Studierenden, auf ihr Können aufmerksam zu machen. Gutes Niveau. So manche/mancher der JungmusikerInnen (beim Musikernachwuchs finden wir zur Zeit weit mehr jungen Damen als Herren) haben sich da über viel Beifall erfreuen dürfen. Und mittendrin war sogar eine echte Uraufführung zu erleben: “Eine Josephinische Liebesmusik”. So ganz ohne kreatives heutiges Denken sollte es eben doch nicht gehen. Haydn-Melodien, und trotzdem eine ganz heutige sensitive und zart ausschwingende Kammermusik. Komponiert von MEINHARD RÜDENAUER für Flöten-Professorin FOROUGH DJAFAR-ZADEH-KARIMI und ihr Trio. MUSIKTHEATER SCHÖNBRUNN WIENER OPERETTENSOMMER WIEN: SOMMERTHEATER IN SCHÖNBRUNN 2009 OPERETTE: Der Vogelhändler von Carl Zeller, Neuinszenierung Première 16.Juli 2009 EIN SOMMERABEND IN SCHÖNBRUNN: 3. August 2009: Tango Argentino mit Sexteto Stazo Mayor Internet: www.musik-theater-schoenbrunn.at WIEN: „KLASSIK-GALA DER STARS“ Unter dem Ehrenschutz von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer findet am 21. September 2009 um 19 Uhr im Theater an der Wien das herausragende Konzertereignis des Jahres statt. Weltstars und Publikumslieblinge der Wiener Oper wie Adrian ERÖD, Alexandra REINPRECHT, KS Walter FINK, Natalia USHAKOVA, Sebastian REINTHALLER, Rainer TROST, Kip WILBORN und Operndiva KS Eliane COELHO geben sich anlässlich der „Klassik- Gala der Stars“ in einer einmaligen Zusammenstellung die Ehre. Begleitet werden die Solisten wie in den vergangenen Jahren vom renommierten Konzertpianisten Manfred SCHIEBEL. Der Reinerlös dieser Benefizveranstaltung kommt ausschließlich der unter der Schirmherrschaft von Prof. Lotte Tobisch-Labotyn stehenden sozial-karitativen Institution Kunst auf Rädern zugute. Die Organisation widmet sich der künstlerischen Betreuung alter Menschen in den österreichischen Senioren-, Kranken- und Pflegeheimen. Ein Benefizkonzert zugunsten Kunst auf Rädern, in Kooperation mit dem Theater an der Wien. Kartenvorverkauf: per Telefon mit Kreditkarte bei WIEN-TICKET unter 01/588 85 tägl. von 9.00 bis 20.00 Uhr, im Internet unter www.wien-ticket.at , bei den Vorverkaufsstellen der Vereinigten Bühnen Wien,bei Ö-Ticket 01/960 96 – www.oeticket.com . und bei Kunst auf Rädern unter 02252/ 42929. STADTINITIATIVE WIEN Das Programm der STADTINITIATIVE WIEN (Konzerte im Ehrbar-Saal) ist im Internet unter www.stadtinitiative.at , abrufbar. Tel.. 585 08 88, Mail. konzerte@stadtinitiative.at . THEATRO KOSILO WIEN: Theatro Kosilo die kleinste bühne der stadt 2008 Lange bevor „Mitten im Achten“ im Fernsehen abstürzte, war Er schon da, mitten im achten Bezirk, auf der kleinsten Bühne der Stadt, dem Theatro Kosilo. Er hat nicht nur Briefliteratur wieder populär gemacht, sondern wahrscheinlich das am längsten gespielte Kabarettprogramm Österreichs im Repertoire. Er macht mit seinen satirischen Briefen an die Großkopferten seit fast 16 Jahren deutlich, wozu das geschriebene Wort auch heute noch fähig ist. Er, der solch "blöde Briefe" an "g'scheite Leut" bereits ein halbes Leben lang schreibt und verschickt, und damit Kirche, Behörden, Banken, Politiker oder auch mal unser aller Exekutive, die liebe Polizei, ordentlich auf Trab hält, heißt Walter Kosar, vielen besser bekannt unter seinem Künstlernamen KOSILO. 2.600 "Blöde Briefe an g'scheite Leut' hat Kosilo zwischen 1990 bis 2006 versendet (nachzulesen im gleichnamigen 482 Seiten starken Buch, ISBN 978-3-9501637-1-1) und damit höchst unterschiedliche Reaktionen ausgelöst, von humorvoll bis humorlos, wie etwa die Geschichte vom Brief des Bankräubers an die Nationalbank, der wegen Grippe verhindert sei, und bittet, ihm ein Plastiksackerl voller Geld doch ausnahmsweise direkt nach Hause zuzustellen. Die Liste an skurrilen und unterhaltsamen Briefwechsel ist lange, reicht von Bewerbungsschreiben um den Job eines "Hofnarren bei Vranitzky", über die Anfrage um eine eigene "U-Bahn Station im (hauseigenen) Keller", das "Gesuch um die burgenländische Staatsbürgerschaft", bis hin zur "Anfrage um eine Nasenbohrmaschine an Hilti". Empfohlen und wirklich köstlich: der Briefwechsel mit Helmut Kuckacka anlässlich der ÖVP-Plakate zum Jahrtausendwechsel ! KOSILO ist aber nicht nur begnadeter Briefeschreiber, Kabarettist, Clown und Unternehmenstheatermacher, sondern, wie anfangs bereits erwähnt, auch Betreiber der kleinsten Bühne Österreichs, dem THEATRO KOSILO, mitten im achten Bezirk! Schräg und skurril, wie man es erwarten darf, ist auch der Besuch dort ein Abenteuer. Die Bühne hat 5 m2, und in den Zuschauerraum passen lediglich 18 (!) Personen rein! Wer gerne mit Österreich ablachen will, sollte dort mal eine der Shows von "Blöde Briefe an g'scheite Leut'" riskieren. Für die Qualität des Gebotenen verbürgen, trotz der geringen Größe, unzählige Gäste! Buchen: 4084662 kosart@utanet.at www.kosilo.at .
Kritiken aus Wiener Theatern finden Sie in der Website http://www.operinwien.at
|