Der neue Merker
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22. Jahrgang
Januar/Februar
2010
163
- - - - -
Anton Cupak
15.02.2010
20:32:20
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Aktuelles  
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DIE FREITAG-PRESSE - 12. März 2010 12.03.2010 06:34:07
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Für Sie in den Zeitungen gefunden - DIE FREITAG-PRESSE (12. März 2010)

Wien/Staatsoper
Moses und Aron“: Kampf um die Prophetien
Arnold Schönbergs „Moses und Aron“ gilt als Schlüsselwerk. Doch nur wenige wollen es hören. Das hat wohl auch mit der rigorosen Konsonanz-Vermeidung der Musik zu tun.
http://diepresse.com/home/kultur/klassik/545823/index.do?_vl_backlink=/home/kultur/klassik/index.do
Wortgewaltige Opernverzweiflung
Schönbergs "Moses und Aron" an der Staatsoper
http://derstandard.at/1267743825109/Wortgewaltige-Opernverzweiflung
Glaubenskrieg für die Ohren
http://www.wienerzeitung.at/default.aspx?tabID=3895&alias=wzo

Berlin/ "Brandbrief"
Musikunterricht muss sein!
Eine Gesellschaft ohne musikalische Bildung vereinsamt und verarmt. 13 Berliner Dirigenten und Intendanten
haben sich daher an Bildungssenator Jorgen Zöllner gewandt
http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/Musikunterricht-Berlin-Juergen-Zoellner;art141,3053475
Musikalische Bildung
Berliner Kinder verstehen Musik kaum
http://www.morgenpost.de/berlin/article1272601/Berliner-Kinder-verstehen-Musik-kaum-noch.html


Im Ruhrpott droht der Theaterkollaps

http://www.news-adhoc.com/im-ruhrpott-droht-der-theaterkollaps-idna2010031188023/

Wien
Eingefleischter Wiener und Erneuerer
Ausstellung: Gustav Mahler und Wien
http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3907&Alias=wzo&cob=477679

Grafenegg
Der Wolkenturm ist kein Wolkenkuckucksheim
Mehr Info

Frankfurt
Orchester-Parade mit Stars an Pult und Piano
Neue Saison der Alten Oper auf gewohnt hohem Niveau
http://www.op-online.de/nachrichten/kultur/orchester-parade-stars-pult-piano-666106.html

Zürich
«Figuren, die an Abgründen stehen»
Eine Begegnung mit Christian Spuck, dem designierten Ballettdirektor des Opernhauses Zürich
http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/figuren_die_an_abgruenden_stehen_1.5196780.html

Karlsruhe
Durch Kunst muss sich das Leben ändern
Heidelbergs Theaterchef Peter Spuhler stellt am Badischen Staatstheater Karlsruhe das Leitungsteam für seine
dort 2011 beginnende Intendanz vor
http://www.morgenweb.de/nachrichten/kultur/20100311_srv0000005536237.html

Robert Schumann
Freud hätte seine Freude
In diesem Jahr wäre er 200 geworden. Der Dirigent Nikolaus Harnoncourt über reichen Orchesterklang,
verkannte Werke und die Oper als Psychodrama.
http://www.merkur.de/2010_10_Freud_haette_sein.40807.0.html?&no_cache=1

Wiener Symphoniker: Neubert wird Geschäftsführer
Der künstlerische Geschäftsführer des Tonkünstler-Orchesters Niederösterreich wechselt nach Wien: Johannes
Neubert leitet ab 2011 die Symphoniker. Er folgt auf Peter-Sylvester Lehner.
http://diepresse.com/home/kultur/klassik/545670/index.do?_vl_backlink=/home/kultur/klassik/index.do

Budapester Frühlingsfestival 2010
http://www.news.at/nw1/gen/slideshows/slide/show;marketing/budapest/2010/;template;susi/default/

Osnabrück
Persien und die Emanzipation
Noch ist das Premierenfieber niedrig. Aber es sind ja noch ein paar Tage, bis die Oper „Neda – Der Ruf“ im Theater
am Domhof uraufgeführt wird.
http://www.neue-oz.de/information/noz_print/feuilleton/24889039.html

Nürnberg
Lorenzkirche: Hans Sachs grüßt aus der Laurentiusorgel
St. Lorenz weiht Spielwerk ein
http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=1187156&kat=49

Lockenhaus/Bgld.
Neuer Hauptsponsor für ORGELockenhaus
Das Musikfestival ORGELockenhaus hat einen neuen Hauptsponsor. Künftig wird das Versicherungsunternehmen "UNIQUA" die musikalischen Veranstaltungen in der Pfarrkirche Lockenhaus finanziell unterstützen.
http://burgenland.orf.at/stories/428395/


Groß Umstadt
Musical "Aida": Pharaos Hof erwacht zum Leben
Ausblick: Die Musical Factory 64853 führt das Musical ,,Aida" von Elton John und Tim Rice auf - Premiere ist am 27. März
Mehr Info

Wien
Missbrauch: Auch Sängerknaben betroffen
Nun kommen auch sexuelle Übergriffe bei den Wiener Sängerknaben ans Tageslicht
http://kurier.at/nachrichten/1985204.php

Sprechtheater

Leipzig
Prominenter Neuzugang: Centraltheater verpflichtet Heike Makatsch
Mehr Info

Film

Proksch-Doku: Champagner und Würstel
Warum Jack Nicholson beinahe dabei gewesen wäre und wie es nach dem Film mit der Causa weitergeht.
http://kurier.at/kultur/1985093.php

Jerry-Cotton-Parodie: Gähn!
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/2406967_Jerry-Cotton-Parodie-Gaehn.html
Wenn Flachwitz cool sein will
Action-Komödie "Jerry Cotton"
http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,682789,00.html

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Unter'm Strich

Eurovision Song Contest: Die letzten 17 Jahre und die neuen Hoffnungs-Trägerinnen
Mehr Info

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INFOS DES TAGES (Freitag 12. März 2010) 11.03.2010 09:10:57
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INFOS DES TAGES (Freitag, 12. März 2010)

PREMIEREN/ NEUINSZENIERUNGEN AN DER BAYERISCHEN STAATSOPER

Oktober: Rusalka

 

Dezember: Fidelio

 

Februar: L'enfant et les sortilèges/Der Zwerg

 

März. I Capuleti e i Montecchi

 

Juli: Saint Francois d'Assise

Nähere Einzelheiten folgen noch!
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DETMOLD: Einzelkarten für den „Ring des Nibelungen“ erhältlich. Noch gute Plätze für Aufführungen in der Woche vor Ostern zu haben


Siegfried:  Johannes Harten (Photo: Landestheater Detmold, Rainer Worm)

Für die einzelnen Vorstellungen „Das Rheingold“, „Die Walküre“, „Siegfried“ und „Götterdämmerung“ aus Richard Wagners „Ring des Nibelungen“, der als Zyklus in der Woche vor Ostern noch einmal am Landestheater gezeigt wird, kann man jetzt auch Einzelkarten kaufen.

Der „Ring“ wurde über die letzten vier Spielzeiten am Landestheater entwickelt, seit 2006 wurde in jeder Saison ein Teil der Tetralogie inszeniert und in den regulären Spielplan wie auch ins Abonnementprogramm eingebunden. Um den Detmolder Zuschauern, die daher schon einzelne Stücke, aber noch nicht alle Teile gesehen haben, zu ermöglichen, dies nachzuholen, gibt es diesmal auch Karten für die einzelnen Inszenierungen.

Intendant Kay Metzger hat den „Ring“ als „Zeitreise“ konzipiert, der die einzelnen Stücke des Zyklus an historischen Umbruchphasen vom Absolutismus über den ersten Weltkrieg und die 60er Jahre bis in eine fiktive Zukunft verortet und damit deren gesellschaftspolitische Aussage erhellt. Die Stücke sind daher auch als Einzelinszenierungen problemlos rezipierbar, zeichnen als Ganzes darüber hinaus jedoch einen großen Bogen der geschichtlichen Entwicklung nach.
Kritiker und Wagner-Freunde zeigten sich bei der ersten Aufführung des „Rings“ in Detmold einhellig beeindruckt von der Schlüssigkeit und Originalität der Inszenierung sowie von der Leistung des Ensembles und des Orchesters. Mit GMD Erich Wächter steht ein renommierter Wagner-Spezialist am Dirigentenpult, der Großteil der Partien ist mit Mitgliedern des Hauses besetzt. Verstärkt wird das Ensemble durch ausgewiesene Wagner-Sänger wie Sabine Hogrefe als Brünnhilde, Tomasz Konieczny als Wotan und Renatus Mészár als Hagen. Die fast schon intime Atmosphäre im Detmolder Landestheater, die musikalische Klarheit des Orchesters wie auch die überzeugenden Leistungen der vielen hauseigenen Sänger heben den „Detmolder Ring“ aus der Fülle der Wagner-Inszenierungen in Deutschland heraus.


Götterdämmerung / die drei Rheintöchter: Catalina Bertucci, Beate von Hahn, Anne Baumgarte. Photo: Landestheater Detmold/ Hörnschemeyer

Richard Wagner
Der Ring des Nibelungen
Bühnenfestspiel für drei Tage und einen Vorabend

Das Rheingold:  Sonntag, 28. März 2010, 18.00 Uhr
Die Walküre:   Dienstag, 30. März 2010, 18.00 Uhr
Siegfried:   Donnerstag, 1. April 2010, 18.00 Uhr
Götterdämmerung:  Sonntag, 4. April 2010, 17.00 Uhr
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 THEATER BIELEFELD : WENN ALLES SO BLEIBEN SOLL WIE ES IST, MUSS SICH ALLES ÄNDERN

DIE SPIELZEIT 10/11 AM THEATER BIELEFELD

Wenn alles so bleiben soll, wie es ist, muss sich alles ändern. – Unter diesem Motto steht die Spielzeit 2010/2011 des Theater Bielefeld. Der Satz ist ein Widerspruch, aber einer, der zum Nachdenken und Weiterdenken animiert. Er eignet sich vorzüglich, um einen Moment innezuhalten und sich die verschiedenen Standpunkte klarzumachen, von denen aus der Satz zu lesen ist, welche logischen Konsequenzen sich ergeben, wie das Für und Wider aussehen könnte. Dieser Satz lädt
dazu ein, darüber nachzudenken, was bewahrenswert ist und was alles verändert gehört.

Wenn alles so bleiben soll, wie es ist, muss sich alles ändern. – Diese Aussage ist dem 50 Jahre alten italienischen Roman Der Leopard entlehnt, den das Theater Bielefeld in der kommenden Spielzeit auf die Bühne bringt; ein Roman über politische und gesellschaftliche Verwerfungen im Italien des 19. Jahrhunderts. Erzählt wird aus der Perspektive des Fürsten von Salina, den eine sympathische Sturheit auszeichnet. Aber seine Sturheit ist keine, die einfach mit dem Kopf durch die Wand will, sondern eine, die die Tür drei Meter weiter rechts wahrnimmt und durch sie hindurchgeht, um dann wieder auf die alte
Spur zurückzukehren. Anpassung in Maßen – ja, totale Veränderung – nein. Der Fürst weiß, was er der Vergangenheit, was er der Zukunft, sich und den Seinen schuldig ist.

Das Theater und der Fürst von Salina haben einiges gemeinsam. Beide geben ein Beispiel davon ab, wie Bewahrung und Veränderung zusammen gedacht werden können. Theater gibt es seit 2.500 Jahren und über diese Zeit hinweg hat es sich immer wieder neu erfunden, neu erfinden müssen – mal aus ideologischen, mal aus künstlerischen, dann aus ökonomischen oder aus organisatorischen Gründen. Aber Theater ist – vom Amphitheater am Mittelmeer bis zum heutigen Theater im Zentrum der Städte – immer Theater geblieben. Es ist seit jeher ein Ort des Widerspruchs und der Widersprüchlichkeit, ein Ort des Diskurses und ein Ort der Zerstreuung gewesen, ein Ort des Nachdenkens, der
seelischen Reinigung, des hemmungslosen Amüsements und der gnadenlosen Kritik. Der Widerspruch, die Widersprüchlichkeit sind das Element des Theaters. Es ist das Erbe, das es seit jeher mit sich herumträgt, und es ist Fluch und Segen zugleich, denn das Theater leitet einen unbequemen und herausfordernden Auftrag aus ihm ab: Unterhaltet, aber klärt auch auf!

DER SPIELPLAN
Theater als ein Ort der Weltbeschreibung nimmt die Realität in ihrer Widersprüchlichkeit in sich auf und verhandelt sie neu. So beschäftigt sich das Programm des Schauspiels in der kommenden Spielzeit u. a. mit folgenden Fragen: Ist Freundschaft zwischen Mann und Frau ohne Sex möglich, wie es in Nora Ephrons Hollywoodklassiker Harry und Sally zur Debatte steht? Sind Tiere die besseren Menschen, wie Carmen Priego in der Uraufführung Randale im Tierpark untersucht?
Was bin ich ohne meine Erinnerungen, wie Tom Peuckert in seinem Auftragswerk für das Theater Bielefeld, Gedächtnisambulanz, hinterfragt. Ist die Familie in Mathias Faldbakkens Unfun als Struktur überhaupt noch zeitgemäß?

Strukturwandel ist eine Art von Veränderung, die wir fraglos hinnehmen. Immer moderne Technologien ersetzen den einzelnen Menschen und seine Geschichten. Lebens- und Arbeitsbereiche, auf die sich unsere Tradition und Identität bezieht, werden innerhalb kürzester Zeit zu Anachronismen. Zum Beispiel das Familienunternehmen im Kleinen in Björn Bickers Uraufführung Mein Teppich ist mein Orient oder die Bergbauindustrie im Großen in Brassed off – Mit Pauken und
Trompeten
. Auf der einen Seite gibt es Menschen, denen unser System alle Türen offenhält, wie den Schülern in Simon Stephens Punk Rock.
Auf der anderen Seite solche wie Büchners Woyzeck, der als kleines Rädchen im Getriebe gnadenlos ausgebeutet wird. In der Komödie Boeing – Boeing von Marc Camolletti wird das Prinzip des technischen Fortschritts zum Fallstrick des privaten Glücks.
Der Zustand, den man wahrnimmt, unterliegt andauernden Veränderungen, manchmal hat man das selbst entschieden, manchmal ist man fremdbestimmt. Öffentliche und private Interessen kollidieren.

Wie eine radikale Partei sich schließlich gegen sich selbst wendet, untersucht das existentialistische Drama Die schmutzigen Hände von Jean-Paul Sartre. Wie der rebellische Königssohn Harry lieber dem anarchischen Falstaff folgt als dem Karriereknigge für Königssöhne, erzählt Williams Shakespeares Heinrich IV. Und wohin mit unserem
Wohlstand, fragt PeterLicht in seiner Moliere-Adaption von Der Geizige.

Mit einer Reise ins Verborgene startet das Tanztheater Bielefeld in die neue Spielzeit. Unter diesem Titel wird der brasilianische Choreograph Guilherme Botelho sein Stück Vaguement derrière mit der Bielefelder Compagnie herausbringen, das ursprünglich für die von ihm gegründete und geleitete Compagnie »Cie. Alias« entstanden ist. Botelho, der zu den renommiertesten und eigenwilligsten Tanztheater-»Machern« zählt, hat bislang nur ein einziges Mal eines seiner Stücke einer fremden Compagnie anvertraut, so dass Gregor Zöllig und Christine Biedermann als Leitungsduo des Tanztheaters auf diesen »Coup« mit Recht stolz sein können.

Die beiden Tanzabende, die Zöllig selbst als Uraufführungen herausbringen wird, veranschaulichen exemplarisch die große
inhaltliche bzw. thematische Bandbreite, die eine zeitgenössische Tanztheater-Compagnie für ihr Publikum theatralisch aufbereiten kann.
Während My Hotel Paradise die »condition humaine« derjenigen untersucht, die sich als Emigranten den Traum von einem Leben in Würde und Freiheit zu erfüllen versuchen, ist der Tanzabend Vier Temperamente eher der individuellen Persönlichkeitsbestimmung gewidmet.
Darüber hinaus bietet das Tanztheater Bielefeld in der Spielzeit 2010/11 gleich drei Zeitsprung-Projekte an.

In der Sparte Musiktheater sind in der kommenden Saison zwei Premieren in bewährter Tradition dem Genre Musical vorbehalten, deren erste besondere Aufmerksamkeit verdient: Mit The Birds of Alfred Hitchcock bringt William Ward Murta sein drittes für Bielefeld geschriebenes Musical zur Uraufführung. Das auch durch den Film mit John Travolta bekannte Grease ist dagegen einer der Klassiker der 70er Jahre.

Bielefelds neuer GMD Alexander Kalajdzic und die neue Operndirektorin Helen Malkowsky eröffnen ihre erste Spielzeit mit einem der Schlüsselwerke der klassischen Moderne, Richard Strauss’ einstmals skandalumwitterter Salome. Im italienischen Repertoire stehen mit Rossinis Barbier von Sevilla und Mascagnis und Leoncavallos Einaktern, Cavalleria rusticana und Pagliacci, effektvolle Repertoirestücke auf dem Programm. Mit Glucks Iphigénie en Tauride widmet sich das Theater einem der schönsten und tiefsten Werk aus dem Übergang vom Barock zur Klassik, und nach langer Zeit zeigen wir
wieder Humperdincks Dauerbrenner Hänsel und Gretel.
Zwei Stücke widmen sich schließlich dem zeitgenössischen Musiktheater: Alice in Wonderland von der koreanischen Komponistin Unsuk Chin sowie eine Produktion im Rahmen des von der Kunststiftung NRW und dem NRW Kultursekretariat Wuppertal geförderten »Fonds Experimentelles Musiktheater«, deren Titel in Kürze bekannt gegeben wird.
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Italian Soprano Daniela Dessì  at the Metropolitan Opera House

 

The Italian Diva is back at the Metropolitan Opera House: Daniela Dessì, one of the most outstanding sopranos on the current opera scene, will sing at the Met on the 29th April in Luc Bondy’s much talked about production of Tosca. The cast of the Met production includes Marcello Giordani as Cavaradossi and George Gagnidze as Scarpia.   Philippe Auguin will conduct.
It has been five years since the last appearance of Dessì in the New York theater: since then, various engagements in Europe kept her from travelling to the United States. This year, with a new CD with Decca (Puccini Arias), an upcoming engagement in San Francisco (Madama Butterfly, next November) and a full schedule of appointments in Europe’s opera houses (Madrid, Seville, Genoa, Palermo, Rome, Athens) Dessì confirms that she is still one of the shining stars of Opera, a true diva with a 30 year career behind her and an impressive repertoire which includes seventy operatic works.
The Italian soprano is well known for her interpretation of Puccini operas, and with Tosca she has garnered some of the greatest acclaim of her career. In 2008 she sang the role at the Comunale Theater, Florence, where the continuous applause obliged her to give an encore of “Vissi d’arte” - it had been 52 years since this last happened.

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 München/ Gärtnerplatz: Intendanz Dr. Ulrich Peters endet 2012



Kunstminister Heubisch wünscht keine Verlängerung des Intendanzvertrags in die Sanierungsphase des Staatstheaters am Gärtnerplatz hinein.
In einer Ansprache an Mitarbeiter und Ensemble gab Staatsintendant Dr. Ulrich Peters heute bekannt, dass er vom Bayerischen Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst Dr. Wolfgang Heubisch über die Nicht-Verlängerung seines Vertrages informiert wurde. Die Nicht-Verlängerung blieb ohne Angabe von Gründen. Das Ministerium stellte allerdings nochmalige Gespräche in Aussicht.

Die Amtszeit von Dr. Ulrich Peters als Intendant des Staatstheaters am Gärtnerplatz endet
somit am 31. August 2012.

Dr. Ulrich Peters dazu: „Ich bedaure diese Entscheidung zutiefst. Nach über zwei Jahren harter Arbeit für dieses wunderbare Theater, dem ich mit großer Leidenschaft vorstehe, ernten wir gerade in dieser Spielzeit spürbar die Früchte unserer Arbeit für das und mit dem Publikum. Der Übergang in die dreijährige Sanierungsphase ab 2012 ist von existenzieller Bedeutung für Theater und Ensemble und muss mit großer Umsicht geplant werden. Das Zeichen für eine so schwerwiegende Zäsur zu diesem Zeitpunkt halte ich für fatal und gefährlich für den Fortbestand dieses unverzichtbaren Kulturstandorts.
Ich bedanke mich schon heute bei allen meinen Mitarbeitern und dem fantastischen Ensemble, das in den vergangenen zweieinhalb Jahren den oft steinigen Weg mit mir gegangen ist. Gerne hätte ich ihn bis zur Wiedereröffnung begleitet. So verbleiben zweieinhalb Jahre, in denen wir weiterhin Musiktheater und Tanz auf höchstem Niveau für München und den Freistaat präsentieren werden.“

Zur Erläuterung: Das Staatstheater am Gärtnerplatz wird aufgrund eines Kabinettsbeschlusses ab Mai 2012 einer etwa drei Jahre dauernden Generalsanierung unterzogen. In dieser Zeit kann das Haus nicht bespielt werden. Geplant ist eine Ausweichung auf mehrere andere Spielstätten in München und Umgebung.

Das Staatstheater am Gärtnerplatz erreicht in der laufenden Spielzeit mit 78,14% (in den Monaten September bis Februar im Großen Haus) die höchste Auslastung der vergangenen acht Jahre. Sie lag in den vergangenen vier Monaten durchgehend um die 80% und darüber. Insgesamt wurden in der Spielzeit 2009/10 bislang knapp 100.000 Zuschauer erreicht, das entspricht über 18.000 Zuschauern im Monat (Mitte September bis Februar).

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EUROPÄISCHE KULTURWERKSTATT: Heiko C. Reissig zum Intendanten berufen - Förderung der Kunstgattung Operette beschlossen!

Die Europäische Kulturwerkstatt (EKW) mit Sitz in Berlin und Wien, hat auf ihrer Präsidiumstagung vom 1.3.2010 in Berlin, den langjährigen
Intendanten der erfolgreichen Elblandfestspiele Wittenberge, den Berliner Opernsänger und Regisseur Heiko Christian Reissig, zum Intendanten und Künstlerischen Leiter des internationalen "Festivals der Heiteren Muse" berufen. Reissig tritt sein Amt mit sofortiger Wirkung an. Das neue Festival ist eine EU-Kulturkooperation von Deutschland, Österreich, Slowakei, Ungarn und Rumänien zur Unterstützung der Kunstgattung Operette und Förderung ihres künstlerischen Nachwuchses in diesen EU-Ländern. Die Eröffnungsgala fand bereits am 27.2.
unter dem Titel "Rendezvous der Träume" in der Berliner Philharmonie statt. Den Vorsitz des prominent besetzten Kuratoriums hat Kammersängerin Renate Holm in Wien inne. Als Direktorin des EKW-Kooperativbüros in Wien wurde Karina Willam bestellt. Gleichfalls wurden für Ihre langjährigen und herausragenden künstlerischen Verdienste Ks. Reiner Süß, GMD Manfred Rosenberg und Schauspielerin Edith Teichmann als Ehrenmitglieder in die EKW berufen. (www.ekw-org.de )
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 KONZERTHAUS BERLIN: Der Teufelstrompeter
DO 18.03.10 | 20.00 Uhr | Konzerthaus Berlin, Großer Saal


Sergei Nakariakov

Die Musiker der Dresdner Kapellsolisten sind in der Sächsischen Staatskapelle und der Dresdner Philharmonie zu Hause. Bei ihren Konzerten verschreiben sie sich der lebendigen Interpretation des barocken, klassischen und romantischen Erbes und einer Klangrede, die die sprachlichen und gestischen Elemente der Musik zu lebendigem Ausdruck bringen will. Das Kammerorchester begeistert jedoch nicht nur das Publikum der deutschen Konzertpodien und Festivals, sondern findet auch bei so renommierten Solisten wie Viktoria Mullova, Isabelle van Keulen, Maurice André und Peter Schreier Zuspruch, die immer wieder mit den Kapellsolisten arbeiten. Nun gastiert das Ensemble im Rahmen der Reihe »Kammerorchester International«, ein gemeinsamer Zyklus von Konzerthaus Berlin und Konzertdirektion Schmid, und hat dafür einen der interessantesten jungen Solisten unserer Zeit eingeladen: den russischen Trompeter Sergei Nakariakov.
»Der Paganini der Trompete«, »Ein außergewöhnliches Talent«, »Der junge Zauberer aus Russland« – das sind nur einige der Attribute, mit denen Sergei Nakariakov in der Musikwelt geschmückt wird. 1977 in Gorki geboren, startete Nakariakovs Karriere schon Anfang der neunziger Jahre kometenhaft, als er bei den Salzburger Festspielen und dem Schleswig-Holstein Musik Festival debütierte. Regelmäßig musiziert er mit so außergewöhnlichen Kollegen wie Evgeny Kissin und Martha Argerich und Dirigenten wie Kent Nagano und Vladimir Ashkenazy.
Neben dem schier unglaublichen Stück »Ad Absurdum«, das Jörg Widman für Nakariakov schrieb, hat der junge Künstler vor kurzem ein Trompetenkonzert von Christian Jost in Hamburg uraufgeführt, gewidmet dem großen Jazztrompeter Chet Baker. Bei seinem Auftritt im Konzerthaus zeigt Nakariakov eine seiner besonderen Spezialitäten: die Übertragung von Originalwerken auf die Trompete bzw. das Flügelhorn. Mit Letzterem interpretiert er hier Mozarts berühmtes 4. Hornkonzert. Vorher spielen die Kapellsolisten Mozarts Divertimento und Vivaldis »Frühling« sowie Haydns
»Hennen«-Sinfonie, bevor der Teufelstrompeter mit Jean Baptiste Arbans »Le Carnaval de Venise« zum furiosen Abschluss aufspielt. Anschnallpflicht!

Dresdner Kapellsolisten
Helmut Branny Leitung
Sergei Nakariakov Trompete und Flügelhorn
Susanne Branny Violine
Joseph Haydn Sinfonie Nr. 83 g-Moll Hob I:83 (»La Poule«)
Antonio Vivaldi »Der Frühling« aus den »Vier Jahreszeiten« für Violine, Streicher und Basso continuo op. 8 Nr. 1
Wolfgang Amadeus Mozart Divertimento D-Dur KV 136
Wolfgang Amadeus Mozart Konzert für Horn und Orchester Es-Dur KV 495, bearbeitet für Flügelhorn und Orchester
Jean Baptiste Arban »Le Carnaval de Venise« für Trompete und Streicher

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KONSERVATORIUM WIENER PRIVATUNIVERSITÄT: Kons Goes Proms — Vielseitige Eröffnung des „Sommer im MQ“
 
Am 29. April fällt der Startschuss: Mit einem qualitätsvollen Kulturprogramm für Jung und Alt eröffnet die Konservatorium Wien Privatuniversität den „Sommer im MQ“. In den darauffolgenden Monaten wird sich das MuseumsQuartier wieder in eine Sommeroase inmitten der Stadt verwandeln und jede Menge Veranstaltungen bieten.
 
Die Idee der Konzertreihe „Proms“ aus London (Royal Albert Hall) hat die Konservatorium Wien Privatuniversität bereits in den Jahren 2007 und 2008 übernommen, um „klassische“ Orchesterkonzerte in einer unkonventionellen Atmosphäre Interessierten nahezubringen. Nun erfolgt eine Ausweitung in den öffentlichen Raum des MQ und eine stilistische Verbreiterung: Tanz, Video, Jazz, Klaviermusik, Bläserensemble, Kinderprojekte und DJ-Remixes sowie eine anschließende Party sorgen für 12 Stunden Programm.
 
„Die BesucherInnen erwartet im Rahmen des ‚Sommer im MQ‘ wie immer ein umfangreiches Kultur- und Freizeitprogramm. Ein ganz besonderes Highlight ist auch der Eröffnungstag mit dem qualitätsvollen Musikprogramm unseres Partners, der Konservatorium Wien Privatuniversität“, so Dr. Wolfgang Waldner, Direktor MuseumsQuartier Wien.
 
Im thematischen Mittelpunkt steht der Zyklus „Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgsky, um den sich ein abwechslungsreiches Programm gruppiert. Bereits ab 16 Uhr lädt ein Schwerpunkt für Kinder mit eigens für die Eröffnung konzipierten Theaterstücken und Workshops zum Mitmachen ein. Die „Bilder einer Ausstellung“ werden ab 17 Uhr in verschiedenen Interpretationen u. a. als Remix, für Brass-Ensemble und Klavier zu hören sein. Außerdem interpretiert das Sinfonieorchester der Konservatorium Wien Privatuniversität die bekannteste Fassung, die monumentale Orchestrierung von Maurice Ravel unter der Leitung der jungen spanischen Dirigentin und KWU-Absolventin Virginia Martínez (Halle E/Liveübertragung in den MQ Haupthof).
 
„Viele junge Menschen gehen von sich aus kaum in die Staatsoper und in den Musikverein. Kunst ist aber für alle da und spricht jeden an! Daher verlässt die Konservatorium Wien Privatuniversität mit diesem Projekt den hochkulturellen Mainstream und inszeniert Musik und darstellende Künste im öffentlichen Raum zwischen den Ausstellungshallen des MuseumsQuartier“, erklärt Ranko Markoviæ, Künstlerischer Leiter der Konservatorium Wien Privatuniversität und "Vater" der "Kons Goes Proms"-Idee.
 
Nach der offiziellen Eröffnung um 21.15 Uhr steht mit John Adams’ „The Dharma at Big Sur“ die österreichische Erstaufführung eines bedeutenden Werk der zeitgenössischen Musik an zentraler Stelle (Halle E). In einer Choreografie vom Ballettdirektor der Grazer Oper, Darrel Toulon, wird die Musik im MQ Haupthof um den Tanz erweitert. Visuals und Filmbilder verschränken die performativen Ebenen multimedial.
 
Zum Ausklang verwandelt sich ab 22 Uhr die Arena21 in einen Jazzclub und im Cafe Leopold wird bei einer „Sommer im MQ“-Kickoff-Party weitergefeiert.
 
Das gesamte Programm findet bei freiem Eintritt statt, für die beiden Konzerte in der Halle E werden ab 19. April Zählkarten im MQ-Point vergeben. Das detaillierte Eröffnungsprogramm sowie nähere Informationen finden Sie in Kürze auf http://www.mqw.at

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SEATTLE OPERA PRESENTS THE WORLD PREMIERE OF DARON ARIC HAGEN’S AMELIA WITH LIBRETTO BY POET GARDNER MCFALL AND STORY BY STEPHEN WADSWORTH, MAY 8 TO 22, 2010, AT SEATTLE’S MCCAW HALL

Principal Casting Includes Kate Lindsey, Jane Eaglen, Nathan Gunn and William Burden

Grants from The Andrew W. Mellon Foundation, The Wallace Foundation,
and the Charles Simonyi Fund for Arts and Sciences Support Amelia


March 11 – Seattle Opera presents a world premiere commission – Amelia – composed by Daron Aric Hagen, with libretto by poet Gardner McFall, and story by Stephen Wadsworth.  The first opera commissioned by Speight Jenkins, Amelia will have eight performances May 8 through May 22 in McCaw Hall. 

 


 
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DIE DONNERSTAG-PRESSE (11. März 2010) 11.03.2010 06:49:19
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Für Sie in den Zeitungen gefunden - DIE DONNERSTAG-PRESSE (11. März 2010)

Das Wichtigste für die Wiener: A schöne Leich
Die Mahler-Ausstellung zum Geburts- und Todestag setzt auf die Aura der Person, zeigt sie aber nicht.
http://diepresse.com/home/kultur/kunst/545561/index.do?_vl_backlink=/home/kultur/index.do
Symphonisches Leben in drei Sätzen
Erinnerungen zum 150. Geburtstag (7. Juli) von Gustav
Gustav-Mahler-Ausstellung "leider bleibe ich ein eingefleischter Wiener" im Theatermuseum
http://derstandard.at/1267743723922/Symphonisches-Leben-in-drei-Saetzen
Ausstellung "Gustav Mahler und Wien"
http://oe1.orf.at/inforadio/119982.html?filter=5

Wien/Konzerthaus
Der Himmel für Agnostiker
Das Konzert der Wiener Philharmoniker unter Lorin Maazel war einer der größten musikalischen Eindrücke.
Strawinskis "Le sacre du printemps" und Bruckners "Symphonie Nr. 3 d-moll" - ein Erlebnis.
Mehr Info

Dortmund
Herzog wird Intendant der Dortmunder Oper
Der Regisseur Jens-Daniel Herzog, der am Opernhaus Zürich 2008 Händels «Rinaldo» und 2009
«La fedeltà premiata» inszeniert hat, soll neuer Intendant der Dortmunder Oper werden.
http://www.codexflores.ch/nachrichten_ind2.php?art=6971

Köln
Gloria und Gerling
Für die erste Kölner Opernsaison in den Ausweichquartieren ist ein reichhaltiges Programm geplant. Zwölf Neuinszenierungen stehen an, darunter sind die Mozart-Opern „Entführung aus dem Serail“ und die „Zauberflöte“ .
http://www.ksta.de/html/artikel/1264185927333.shtml

Budapest
Der Rosenkavalier an der Ungarischen Staatsoper Budapest
Am 20. März hat an der Ungarischen Staatsoper Budapest die Komische Oper "Der Rosenkavalier" von
Richard Strauss Premiere
http://www.pesterlloyd.net/2010_10/10rosenkavalier/10rosenkavalier.html

London
„Phantom der Oper“-Fortsetzung feierte Premiere
http://www.nachrichten.at/nachrichten/kultur/art16,349283
Neues Webber-Musical
Süßes Melodram und spektakuläre Freakshow
http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/kultur/index.do
"Phantom der Oper " - Fortsetzung einer Legende
Andrew Lloyd Webber präsentiert in London die Fortsetzung seines legendären Musicals "Phantom der Oper".
Doch die Meinungen über "Love Never Dies" sind zwiespältig.
http://www.merkur-online.de/nachrichten/kultur/phantom-oper-fortsetzung-einer-legende-666211.html

Weimar
Eine Zeit der Liebe - und der Krise
Das neue Programm des Weimarer Theaters steht
http://www.freies-wort.de/nachrichten/thueringen/fwfeuilleton/art2436,1132908

Osnabrück
Erstmals Uraufführung einer iranischen Oper in Deutschland
Erstmals wird eine iranische Oper in Deutschland uraufgeführt. Das Osnabrücker Theater zeigt am Samstag
die Oper «Neda – Der Ruf» des iranischen Komponisten Nader Mashayekhi.
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Oslo
Wagners Tannhäuser ist jetzt bei der Heilsarmee
Herheims neuester Regiestreich
http://www.welt.de/kultur/article6715405/Wagners-Tannhaeuser-ist-jetzt-bei-der-Heilsarmee.html

Hamburg
Was Frauen in den Wahnsinn treibt
Die Hamburgische Staatsoper zeigt drei Einakter von Schönberg, Strasnoy und Rihm
http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2414971_0_8049_-was-frauen-in-den-wahnsinn-treibt.html

Düsseldorf
Schranzen, die im Verein buckeln
Rigoletto an der Rheinoper
http://www.an-online.de/news/kultur-detail-an/1234024?_link=&skip=&_g=Schranzen-die-im-Verein-buckeln.html

Bielefeld
Lob der Veränderung
Der Spielplan des Stadttheaters in der nächsten Saison
http://www.nw-news.de/owl/kultur/3429575_Lob_der_Veraenderung.html

Düsseldorf
Schranzen, die im Verein buckeln
Für diesen «Rigoletto» muss man einfach nach Düsseldorf fahren
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Freiburg
Dominica Volkert: Lustbarkeit und Tod
Operndirektorin Dominica Volkert über Verdis "Maskenball".
http://www.badische-zeitung.de/theater-vorschau/dominica-volkert-lustbarkeit-und-tod--28098702.html

Bücher/Ausstellungen

Wien
100. Lueger-Todestag: Debatte geht weiter
Vor 100 Jahren starb der umstrittene Wiener Bürgermeister Karl Lueger. Der Wettwerb für eine Umgestaltung des
Lueger-Denkmals wurde verlängert
http://kurier.at/kultur/1984846.php

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Unter'm Strich

Deutschland/Song Contest
„Unser Star für Oslo“: Lena oder Jenny
Das Finale rückt näher
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INFOS DES TAGES (Donnertag 11. März 2010) 10.03.2010 09:35:19
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  INFOS DES TAGES (Donnerstag, 11. März 2010)

AUS DER HOMEPAGE VON PLACIDO DOMINGO

Message and "Thank You"
March 10, 2010

Dear Friends,

I thank you all from the bottom of my heart for your concern and your good wishes. It is wonderful to know that I have so many friends all over the world, and I want to reassure all of you that the doctors have given me a clean bill of health, with no follow-up therapies necessary. I can’t go on stage for a few more weeks, but I am spending my time studying and preparing for future engagements. I feel well and am looking forward to performing again as soon as possible.

My love to you all.

Plácido
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HAMLET AUS DER MET - 27.3.2010. Marlis Petersen als Ophelia


Marlis Petersen ersetzt Natalie Dessay

Hamlet – Ambroise Thomas
March 27, 2010 at 1:00 pm ET
US Encore: Wednesday, April 14, 2010 (6:30 PM local time)
Canada Encore: April 24, 2010, 1 pm
Expected Running time: 3 hours, 43 minutes, 2 intermissions
The works of Shakespeare have inspired more operatic adaptations than any other writer’s. Simon Keenlyside and Marlis Petersen bring two of Shakespeare’s unforgettable characters to life in this new production of Ambroise Thomas’s Hamlet. For the role of Ophelia, the French composer created an extended mad scene that is among the greatest in opera.

Conductor: Louis Langrée; Production: Patrice Caurier/Moshe Leiser; Marlis Petersen, Jennifer Larmore, Toby Spence, Simon Keenlyside, James Morris
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Gestern  wurde der Spielplan der Opéra National de Paris (Bastille, Garnier) 2010/11 bekannt gegeben:  B = Bastille; G = Garnier

Der fliegende Holländer  -B- Dir. P. Schneider mit J.Morris, Salminen, Vogt, Pieczonka  9. Sept. – 9. Okt

L’Italiana in Algeri  -G-  Dir Benini mit M. Vinco, Brownlee, Genaux   vom 11. Sept. – 8. Okt

Eugen Onegin –B-  Dir. Vassily Petrenko mit Guryakova, Tezier, Joseph Kaiser  vom 17. Sept. – 11. Okt

Tryptichon von Puccini –B- Dir Jordan mit Pons, Berti, Iveri d’Intino vom 4. – 27. Okt

Le Nozze di Figaro –B-  1. Serie Dir Jordan mit Tezier, Jenis, Frittoli, Pisaroni   im Okt/Nov
                                       2.Serie  Dir Ettinger mit Röschmann, Schrott im Mai bis Juni

Mathis der Maler –B- Dir Eschenbach mit Goerne, B. Fritz, Diener vom 16. Nov. – 6. Dez.

Die verkaufte Braut –G- Dir. Trinks, mit Beczala/Cernoch, Lafont, Zednik vom 4. bis 27. Dez.

Ariadne auf Naxos –B- Dir. Jordan mit Sophie Koch, Damrau, Merbeth, St. Vinke  vom 11. bis 30. Dez.

Madama Butterfly –B- Dir. Benini  mit Carosi, James Valenti   vom 16. Jänner – 14. febr.

Giulio Cesare –G-               Dir. Emmanuelle Haim mit Zazzo, Dessay

Francesca da Rimini –B- Dir. Oren  mit Vassilievy, Alagna, Gagidze  vom 31. Jan. – 21. Febr

Siegfried  -B- Dir. Jordan mit T. Kerl, Uusitalo, Milling, Dalayman  vom 1. bis 30. März

Luisa Miller –B- Dir. Oren mit M. Alvarez, Stoyanova vom 7. März – 1. April

Katja Kabanova –G-  Dir. Netopil mit Denoke, Henschel, Silvasti, Birscein

Akhmatova –B- UA Komp. Bruno Mantovani mit der Baechle  28. März bis 13. April

Tosca –B- Dir. Palumbo mit Tamar, Massimo Giordano/Ventre, Frankc Ferrari vom 20. Aüpril  - 18. Mai

Götterdämmerung –B- Dir. Jordan mit Kerl, Dalayman, S. Koch   vom 3. – 30. Juni

Otello –B- Dir. Armiliato mit Antonenko, Gallo, Fleming/Iveri

Cosi fan tutte –G-  Dir. Jordan mit Polenzani, d’Arcangelo   vom 16. Juni – 16. Juli
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KARLSRUHE: Peter Spuhler hat sein neues Team für Karlsruhe vorgestellt
 
„Du musst Dein Leben ändern“
 
Am 10. März präsentierte der designierte Generalintendant des Badischen Staatstheaters Karlsruhe, Peter Spuhler, im Rahmen einer Pressekonferenz sein neues Leitungsteam. Peter Spuhler setzt dabei sowohl auf Kontinuität als auch auf Veränderung: Der Karlsruher Generalmusikdirektor Justin Brown wird seine Tätigkeit am Badischen Staatstheater ebenso fortsetzen wie Ballettdirektorin Prof. Birgit Keil zusammen mit Prof. Vladimir Klos, die das Karlsruher Ballett seit Jahren mit großem, international anerkanntem Erfolg führen. Der Generalmusikdirektor wird künftig enger in die künstlerische und inhaltliche Planungsarbeit eingebunden werden. Spuhler: „Ich bin sehr am künstlerischen Gedankenaustausch interessiert und verstehe mich ausdrücklich als Teamspieler.“
 
Veränderungen wird es ab 2011 im Schauspiel und im Bereich der Oper geben: Als neuer Schauspieldirektor wechselt Jan Linders von Heidelberg in die Nachbarstadt. Linders ist ein projekterfahrener Dramaturg, der sowohl in der freien Szene gut vernetzt ist als auch mit bedeutenden Theatermachern wie Robert Wilson, George Tabori und Heiner Müller über viele Jahre eng zusammen gearbeitet hat. Besondere Erfahrungen bringt er hinsichtlich internationaler Kooperationen und Theaterprojekten im Stadtraum mit. Zudem ist er Vorstandsmitglied der Dramaturgischen Gesellschaft.
 
Auch der neue Operndirektor Joscha Schaback arbeitet bereits jetzt mit Intendant Spuhler zusammen. Der junge Dramaturg und Regisseur hat bei Gerard Mortier gelernt und für die Ruhrtriennale besondere Jugendprojekte entwickelt. Der Bereich der Jungen Oper liegt ihm besonders am Herzen. Zu Zeiten, in denen in Studien die Erweiterung und Verjüngung des Opernpublikums dringend angemahnt wird, sieht er hierin ein wichtiges Aufgabenfeld, dem er am Badischen Staatstheater künftig Raum und Bedeutung geben will. Die verstärkten Aktivitäten im Kinder- und Jugendbereich sollen unter dem Begriff „Junges Staatstheater“ gebündelt und vermittelt werden.
 
Durch die Benennung eines Chefdramaturgen will Spuhler für das Dreispartenhaus ein künstlerisches und inhaltliches Gesamtprofil entwickeln. Es ist ihm gelungen, Bernd Feuchtner, lange Jahre einer der wichtigsten Opernkritiker in Deutschland und derzeit Operndirektor und Chefdramaturg am Landestheater Salzburg, für Karlsruhe zu gewinnen und damit die frühere erfolgreiche Zusammenarbeit aus Heidelberg fortzusetzen. Feuchtner steht für spartenübergreifendes Arbeiten, exklusive Spielpläne und die Entdeckung junger, interessanter Regisseure.
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THEATER AUGSBURG ZU OSTERN

Nach der erfolgreichen Premiere von Franz Schrekers Oper Der ferne Klang dürfen Sie auch im März und April auf unsere Premieren gespannt sein:

Am 20. März 2010 möchten wir Sie zu der Premiere von Max Frischs „Lehrstück ohne Lehre“ Biedermann und die Brandstifter herzlich einladen.
„Aufhängen sollte man sie“, die Brandstifter, die das Vertrauen rechtschaffener Bürger missbrauchen, um sich in deren Häusern einzunisten und von dort aus Feuer zu legen. Der Haarwasserfabrikant Gottlieb Biedermann ist entrüstet über die Vorfälle in seiner Stadt und lässt sich deshalb erst nach anfänglichem Zögern auf die Bitte des Herrn Schmitz um Obdach im feuergefährlichen Speicher der Biedermanns ein. Als plötzlich mit Herrn Eisenring ein zweiter Gast im Dachboden auftaucht, wird die Situation brenzlig. Biedermann, der selbst keine weiße Weste hat, sucht die Freundschaft der Brandstifter, die einem braven Bürger sicher nicht das Eigenheim anzünden. Bis die ganze Stadt in Flammen steht.
Es inszeniert Karsten Schiffler, der von „Theater heute“ 1994 zum Nachwuchsregisseur des Jahres gekürt wurde und seitdem in Bochum, Bonn, Freiburg und Salzburg inszeniert hat. Die Premiere findet um 19.30 Uhr in der Komödie statt.


Der April startet mit Gaetano Donizettis Oper Lucia di Lammermoor. Ab dem 10. April 2010 können Sie das Dramma tragico in zwei Teilen (drei Akten) mit dem Libretto von Salvatore Cammarano in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln erleben.
Bereits bei der Uraufführung 1835 in Neapel feierte Lucia di Lammermoor einen beispiellosen Triumph, binnen kurzer Zeit erschien das Werk auf fast allen Bühnen Europas. Lucia, von Publikumsliebling Sophia Christine Brommer verkörpert, verfällt in Wahnsinn, da sie von ihrem Bruder Enrico aus politischen Gründen zum Verrat an ihrem Geliebten Edgardo getrieben wird und ermordet in der Hochzeitsnacht den ihr aufgezwungenen Ehemann Arturo. Virtuoser Koloraturgesang ist hier nicht Selbstzweck, sondern Ausdruck tiefster seelischer Zerrissenheit und Verzweiflung. Die düstere Handlung ist im schottischen Hochland angesiedelt.
Inszeniert wird Lucia di Lammermoor von der in Südkorea geborenen Yona Kim, die in diesem Jahr auch am Theater Bern und der Staatsoper Stuttgart tätig ist und in Augsburg bereits Madama Butterfly erfolgreich inszenierte. Die Premiere beginnt um 19.30 Uhr im Großen Haus.

Ein ganz besonderes Projekt ist die Uraufführung des Auftragswerks von MEHR MUSIK! Die Abenteuer vom Tom Dumm. MEHR MUSIK! ist Teil des Netzwerks Neue Musik, eines bundesweiten vierjährigen Förderprojekts der Kulturstiftung des Bundes.
Das Musiktheater in drei Stationen für alle ab 11 Jahren entstand unter der professionellen Leitung der Berlinerin Julia Hübner (Inszenierung). Es spielen und agieren der Kinderchor des Theaters Augsburg, Schülerinnen und Schüler der Musikwerkstatt Augsburg, der Sing- und Musikschule Mozartstadt Augsburg, des Gymnasiums Maria Stern, der Volksschule Centerville-Süd und viele mehr. Das Libretto stammt von den Komponisten nach Texten von Schülern der Hans-Adlhoch-Schule Augsburg. 
Tom Dumm ist alles andere als auf den Kopf gefallen – gemeinsam mit seinen Freunden Yakup und Tina gelingt ihm nicht nur eine groß angelegte Rettungsaktion für die Rektorin, die der böse Cornelius im Käfig eingesperrt hält. Er überlistet auch Professor Phingers und seine fiesen Ratten Ratski und Ratco und bringt am Ende den geheimnisvollen Stift „wo alles kann“ in Sicherheit. Das 150-köpfige Ensemble zeigt die aberwitzige Geschichte von Tom & Ko. im Kulturpark West: Kantine, Reese-Theater und Kradhalle werden zu Theaterorten, das Publikum wandert von Station zu Station. Am 23. April 2010 um 18 Uhr ist die Premiere

Alle Ballettfans dürfen auf die drei Choreografinnen Amanda Miller, Lauri Stallings, Anna Vita, die einschlägige Erfolge in Berlin, New York und London feierten, mit drei Uraufführungen im Ballettabend Ma.Donna gespannt sein. Gerade im Bereich des modernen Tanzes waren es schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts viele Frauen, die gesellschaftsrelevante Zeitströmungen in eine eigenständige Ausdrucksästhetik umsetzten. Nun gilt es zu entdecken, welche Themen Choreografinnen heute tänzerisch und choreografisch reflektieren. Die Premiere ist am 24. April 2010 um 19.30 Uhr im Großen Haus.
Auch unsere Ballett-Gala, die bereits am 19. März 2010 um 19.30 Uhr im Großen Haus stattfindet, dürfen Sie nicht verpassen. Erneut präsentieren international renommierte Tänzerinnen und Tänzer gemeinsam mit dem Ballett Augsburg ein faszinierendes Programm mit den Grand Pas de Deux aus berühmten Ballettklassikern, aber auch mit reizvollen Kostproben aus zeitgenössischen Werken. Es gibt nur noch wenige Restkarten!

Zum Abschluss dürfen wir Ihnen auch für unsere kleinen Besucher etwas vorstellen: Mozart für Kinder – der theatralischer Streifzug durch Mozarts Leben findet am Sonntag, 14. März 2010 um 11.00 Uhr im Großen Haus statt und ist für alle ab 5 Jahren geeignet. In diesem Familienkonzert laden das Philharmonische Orchester Augsburg und der Generalmusikdirektor Dirk Kaftan ein, das spannende Leben von Mozart musikalisch zu entdecken. 

Haben Sie Ostern noch nichts vor? Wie wäre es mit einem Theaterbesuch?! Über die Osterfeiertage bieten wir Ihnen einen abwechslungsreiches Programm:

Karsamstag, 3. April:     Herr Puntila und sein Knecht Matti
der Publikumsrenner um 19.30 Uhr im Großen Haus
Strawinsky Trilogie
der Ballettabend um 19.30 Uhr in der Komödie
Ostersonntag, 4. April:  Fidelio - für nur 10 Euro auf allen Plätzen!!!       Beethovens Oper um 19.00 Uhr im Großen Haus
         Arsen und Spitzenhäubchen          unser Dauerbrenner um 19.00 Uhr in der Komödie
Ostermontag, 5. April:  Die Zauberflöte oder wie kommt die Oper auf die Bühne?
    das Familienkonzert um 15.00 Uhr im Großen Haus

Wussten Sie eigentlich schon, dass das Theater Augsburg jetzt auch bei facebook.de vertreten ist und dort über aktuelle Vorstellungen und Veranstaltungen informiert? Besuchen Sie uns, werden Sie ein Fan und empfehlen Sie uns weiter!

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DE VLAAMSE OPERA: Dmitri JUROWSKI wird neuer Chefdirigent



Der junge russisch-deutsche Dirigent Dmitri Jurowski wird der neue Chefdirigent der Flämischen Oper (Antwerpen – Gent). Das gab Intendant Aviel Cahn jetzt bekannt. Dmitri Jurowski wird sein Amt am 1. Januar 2011 antreten. Sein Vertrag hat eine Laufzeit von dreieinhalb Jahren. Bereits in der Spielzeit 2010/11 dirigiert er zwei Opern und drei Konzerte,
Am 23. März 2010 findet in Gent die Premiere der Neuproduktion von Jevgeni Onegin unter dem Dirigat des frisch ernannten Chefdirigenten Dmitri Jurowski statt. Vor Beginn der Aufführung stellt Jurowski sich der internationalen Presse vor. Eine Einladung für die Konferenz und Premiere finden Sie hierunter.
Dmitri Jurowski wurde 1979 als jüngster Spross einer berühmten Musikerdynastie in Moskau geboren. 1989 flüchtete die Familie Jurowski nach Berlin, wo Vater Michael und Bruder Wladimir schnell eine Aufsehen erregende Karriere als Dirigent machten.
Dmitri selber ist nicht nur ein begeisterter „Botschafter“ der russischen Musik; aufgrund seiner zahlreichen Engagements an italienischen Opernhäusern hat er sich auch das italienische Repertoire zu Eigen gemacht. Ebenso vertraut ist er mit dem deutschen Repertoire. Er kombiniert eine hervorragende Technik mit einer großen Leidenschaft für die Oper als „Gesamtkunstwerk“. Dass er sich nicht nur fürs Orchester, sondern für alle Mitwirkenden einer Produktion verantwortlich fühlt, ging aus seinem bejubelten Dirigat der Tschaikowsky-Oper Mazeppa an der Flämischen Oper hervor. Auch das Neujahrskonzert 2010 riss das Publikum zu Begeisterungsstürmen hin.
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 DET KONGELIGE TEATER KOPENHAGEN: JEPHTA

New Production | Opera House, Main Stage
Saturday 20 March 2010 at 19:30
Performances: 20|22|25|27|30| March and |06|08|11|13|17 April 2010

Handel’s last great work is to be performed at the Royal Danish Opera for the first time. The staging has been entrusted to the controversial and highly acclaimed British director Katie Mitchell, who has dramatised this religious oratorio for the stage.

Jephtha is the tale of a nation at war and of a commander, Jephtha, who pledges to God to sacrifice the first person he meets on his way if he is granted victory. But alas, having triumphed on the battlefield the first person he encounters is his own daughter. He now faces the painful duty of sacrificing his own flesh and blood.

This struggle with destiny experienced by the protagonist was also experienced by Handel himself. He turned blind while composing Jephtha. It is therefore very probable that Handel identified with the title-role character and the trials and trepidations he must endure. This is indeed reflected in the intensity of both the music and of the story.

“I would say that this is his best piece. It is his last piece and I think it is the most beautiful thing he ever wrote. Just because it is called an oratorio, it is not seen enough, but I think everyone who comes will be surprised because they are going to hear arias that they know so well. This for me is exquisite.” states Katie Mitchell, director

As with the previous Handel productions at the Royal Danish Opera in recent years – Giulio Cesare and Partenope – Jephtha will be performed using period instruments by baroque ensemble Concerto Copenhagen with Lars Ulrik Mortensen at the cembalo.

“What never seizes to astonish me is Handel’s musical language. We always think of Handel as a baroque composer but there are passages in Jephtha, which sound more like Haydn and Mozart. At times Handel expresses himself in a surprisingly modern way for his day and age. Jephtha casts light on Handel as a composer in a way that I find immensely interesting,” states Lars Ulrik Mortensen, conductor and cembalist

The title role as Jephtha will be performed by one of the world’s absolute top baroque tenors Paul Agnew, who is in high demand worldwide. He works with the world’s leading specialists within early music, such as William Christie, Marc Minkowski, Ton Koopman, John Eliot Gardiner, Philippe Herreweghe and Emmanuelle Haïm. He also features on a wide range of CD and DVD recordings.

Jephtha’s wife will be performed by mezzo-soprano at the Royal Danish Opera Hanne Fischer, and the role as his daughter will be performed by Norwegian soprano Eir Inderhaug, who was trained at the Royal Danish Opera Academy and now returns to the Royal Danish Theatre for this performance. Also appearing are: Ludvig Lindström, Andrew Radley, Ulla Christensen and the Royal Danish Opera Chorus.

Read more about Jephtha here
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 10. MÄRZ 2010: 100. TODESTAG VON KARL LUEGER - eine Buchbesprechung

 

Anna Ehrlich: KARL LUEGER. Die zwei Gesichter der Macht. 288 Seiten. Amalthea Verlag, 2010

 



Karl Lueger ist persona non grata in Österreich. Es ist ein hundertster Todestag (er starb am 10. März 1910), der in Wien, der Stadt seiner einstigen Triumphe, heute nicht zu besonderen Ehrungen auffordert. Im Gegenteil: Auch bei dieser Gelegenheit wird die periodisch auftauchende Forderung wieder laut, man möge den Dr. Karl-Lueger-Ring umbenennen, weg vom Namen des prominentesten Bürgermeisters, den die Stadt je hatte.

 

Und dabei war er zu seinen Lebzeiten schon hoch umstritten. Autorin Anna Ehrlich zitiert im Vorwort zu ihrer neuen Lueger-Biographie einen Satz der Neuen Freien Presse anlässlich von Luegers Ableben: Man hoffte auf eine Zukunft, die „unseren Kämpfen entrückt“, es leichter haben würde, „das innerste Wesen dieses nicht leicht zu ergründenden Menschen“ zu erfassen. Nun, die Sache hat sich nicht beruhigt, im Gegenteil: Karl Lueger gilt als einer jener Väter des Antisemitismus, aus dessen Schoß ein Adolf Hitler kroch.

 

Dennoch wäre es gänzlich unhistorisch gedacht, die Leistungen eines Mannes zu leugnen oder zu schmälern, dessen politische Manipulationen der Nachwelt schweres Unbehagen bereiten. Die Biographie, die Anna Ehrlich ihm widmet, ist angenehm dialektisch – weder Verherrlichung (die „der schöne Karl“ zu seinen Lebzeiten nicht ungern hatte) noch Verdammung. Das Schlimme nicht verschweigen (es war ja nicht nur der Antisemitismus, es war die skrupellose „Politiker“-Art, sich dessen zu bedienen!), die Leistung nicht schmälern.

 

Es ist eine spannende politische Lebensgeschichte, die hier nachgezeichnet wird, beginnend mit einem Hausmeistersohn, der am 24. Oktober 1844 zur Welt kam und seinen Weg machte. Als Musterschüler, der (durch die Beziehungen des Vaters) sogar in der Eliteschule Theresianum aufgenommen wurde, verdankte er seinen entschlossen betriebenen sozialen Aufstieg letztendlich sich selbst. Damals noch konservativ und in seiner Lebensführung puritanisch (was sich später ändern sollte), erwarb er als Jurist den Doktorgrad und wurde zum „Anwalt der kleinen Leute“. Möglicherweise war es wirklich der Drang, „mehr“ für diese bewirken zu wollen, der ihn in die Politik führte.

 

Die Biographie, genau recherchiert, gut lesbar geschrieben, reich mit Bildmaterial angereichert, steigt auch tief in die Wiener Kommunalpolitik, in der sich Lueger schließlich entfaltete. Wobei die Autorin das Wien der „Kaiserzeit“ weniger in seinem oberflächlichen Glanz, als in dem Elend der armen Bevölkerung nachzeichnet. Hier gab es sehr viel zu tun. Was den Antisemitismus betrifft, auf den Kaiser Franz Joseph sich nie einließ und der dem Kronprinzen Rudolf verhasst war, so fand er in dieser Welt vor allem wirtschaftliche „Begründungen“, wenn sich auch – das wird nicht ausgespart – die katholische Kirche in vorderster Front an der Hetze beteiligte. Die politischen Spannungen zwischen den „Alldeutschen“ des Georg Ritter von Schönerer und der durch Victor Adler vertretenen Arbeiterbewegung brachten die Monarchie schon vor dem Weltkrieg in höchste Bedrängnis. Lueger schlängelte sich als politisch-demagogisches Naturtalent mit seiner Christlich-Sozialen Partei dazwischen zur Macht. Sein Ausspruch „Wer ein Jude ist, das bestimme ich!“ ist verbürgt und zeigt die Manipulation, die hinter seinen Aktionen stand.

 

Lueger hatte das Amt des Wiener Bürgermeisters von 1897 bis zu seinem frühen Tod 1910 im Alter von erst 65 Jahren inne. Kaiser Franz Joseph konnte Lueger nicht „verhindern“, obwohl er es versuchte, er konnte ihm allerdings das Adelsprädikat verweigern. Das tat Luegers Glanz keinen Abbruch – und auch nicht seinen Leistungen für Wien. Von der Stadtbahn bis zur Hochquellenwasserleitungen wurden elementare Notwendigkeiten befriedigt. Über 50 Seiten lang kann das Buch die Fortschritte Wiens in der Lueger-Zeit aufzählen.

 

Der Privatmann, der ein Muttersöhnchen war und für seinen Erfolg bei Frauen keine Zeit hatte, liebte es volkstümlich, auch in der Kunst, und genoss den Kult, der sich um ihn entfachte. Seine Zuckerkrankheit konnte damals noch nicht behandelt werden, sein Sterben war elend, sein Begräbnis ein Großereignis, dem auch Thronfolger Franz Ferdinand beiwohnte. Die Stadt gewährte ihm in Denkmal, Gedenkstätten und Namensgebungen reichlich jene Ehrungen, die man heute so gern zurücknehmen würde…

 

Renate Wagner
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DIE MITTWOCH-PRESSE (10. März 2010) 10.03.2010 06:57:57
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Für Sie in den Zeitungen gefunden - DIE MITTWOCH-PRESSE (10. März 2010)

Placido Domingo im Krankenhaus erfolgreich operiert
Die Sprecherin des Mount Sinai-Krankenhauses gab heute bekannt, dass Startenor Placido Domingo ein
bösartiger Polyp aus dem Darm entfernt wurde. Placido Domingo wurden sechs Wochen Ruhe verordnet,
nach Ansicht der Ärzte werde er voraussichtlich wieder vollständig genesen
http://www.focus.de/panorama/vermischtes/darmkrebs-placido-domingo-im-krankenhaus_aid_487833.html
Domingo sagt nach Operation Auftritte ab
Nach einer planmäßigen Darmkrebsoperation musste Opernstar Plácido Domingo seine nächsten Berliner Auftritte in "Simon Boccanegra" absagen.
http://kurier.at/kultur/1984701.php

Berlin
Berlins Bildungssenator erstaunt über Brandbrief
Appell der Dirigenten und Intendanten
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Bonn
Beauty-Farm mit Schönheitsfehlern an Bonner Oper
So konsequent politisch korrekt, dass in ihrer neuen Bonner Inszenierung von Gaetano Donizettis komischer
Oper "L'elisir d'amore" Mehrwegpfandflaschen gereicht würden, will die Regisseurin Vera Nemirova dann doch
nicht sein.
http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&itemid=10003&detailid=710122

Oslo
Eine Liedertafel für Oslo
Stefan Herheim macht mit dem Wagner-Zirkus Station an der Norske Opera
http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3895&Alias=Wzo&cob=477024

Paris
Zukunftsmusik: Philippe Jordan dirigiert „Das Rheingold“ in Paris
http://www.nmz.de/online/so-klingt-zukunftsmusik-wagners-das-rheingold-an-der-opera-bastille-in-paris

Bayreuth
Zwei Skizzenblätter für Richard-Wagner-Museum
Lange Zeit galt es als verschollen - jetzt ist ein Original-Skizzenblatt des Komponisten Richard Wagner zu der Oper «Lohengrin» bei einer Auktion ersteigert worden.
Mehr Info

Gebändigte Emphase
Mehr als ein Charaktertenor: Zum Tod von Philip Langridge
http://www.sueddeutsche.de/g5V38R/3252346/Gebaendigte-Emphase.htmlTenor Philip Langridge gestorben
Der britische Tenor Philip Langridge starb am Freitag im Alter von 70 Jahren in England.
http://www.br-online.de/br-klassik/leporello/klassik-news-philip-langridge-nachruf-ID1268065040415.xml

Augsburg
Aus der Kanzlei auf die Opernbühne
Der Tenor Wolfgang Schwaninger als Florestan
http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Augsburg-Stadt/Lokalnews/Artikel,-Aus-der-Kanzlei-auf-die-Opernbuehne-_arid,2090963_regid,2_puid,2_pageid,4490.html

Köln/Philharmonie
Montserrat Caballé
Konzerttermin: 6. Mai 2010, 20 Uhr
http://www.koeln.de/koeln/was_ist_los/topevents/montserrat_caball_287210.html

Frankfurt
Oper konzertant: Puccinis "La Rondine"
Zu Höhenflügen hat Giacomo Puccinis "Schwalbe" auf der Bühne nie angesetzt: Der Ruf, die unbekannteste aller
Opern des Italieners zu sein, hält sich im Falle von "La Rondine", 1917 in Monte Carlo uraufgeführt, bis heute
http://www.allgemeine-zeitung.de/region/kultur/musik/8565241.htm

London
Phantom der Oper» ist zurück
Millionen Menschen jagte der Maskenmann einen wohligen Schauer ein. Millionen Menschen warteten sehnsüchtig
darauf, weiter zu schmachten. Nun ist es soweit: Das «Phantom der Oper» ist zurück.
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/kultur/detail_dpa_24158970.php

Linz
Linz plant Konzertgelände für 100.000 Besucher
Linz will mit einem neuen Veranstaltungsgelände mit einer Kapazität für rund 100.000 Besucher zur
"Konzerthauptstadt" werden
http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/kultur/2309917/linz-plant-konzertgelaende-fuer-100-000-besucher.story

Rosenheim
Mit der Wurst nach dem Speck
Grenzenloser Jubel beim Rosenheimer Gastspiel der Russischen Nationalphilharmonie
http://www.ovb-online.de/kultur/wurst-nach-speck-663377.html

Muséen/ Ausstellungen

Gegenwart in Frauenhand
Köb-Nachbesetzung im Mumok entscheidet sich in den nächsten Wochen
http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3907&Alias=wzo&cob=477489

Wien/Secession/Kunstwerk "Element6"
So sieht es im Wiener Swingerklub wirklich aus
http://www.welt.de/kultur/article6691777/So-sieht-es-im-Wiener-Swingerklub-wirklich-aus.html

Film

Internationale Presse bejubelt Christoph Waltz' Oscar-Triumph
http://www.nachrichten.at/nachrichten/kultur/art16,348723

Wer trug die schönste Robe in der Oscar-Nacht - eine Bilderstrecke
Mehr Info 
 

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INFOS DES TAGES (Mittwoch 10. März 2010) 09.03.2010 11:46:19
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INFOS DES TAGES (Mittwoch 10. März 2010)


Placido Domingo (69) was discharged Sunday, March 7 from Mount Sinai Hospital



March 8, 2010 - World renown Opera singer, Placido Domingo (69) was discharged Sunday, March 7 from Mount Sinai hospital in New York City after undergoing laparoscopic surgery to successfully remove a localized malignant polyp in his colon, it was announced by his representative Nancy Seltzer.

Mr. Domingo is expected to make a full recovery.

Per his doctors orders Mr. Domingo will rest for 6 weeks. His exact return to his performing engagements remains subject to how fast he can heal and regain his characteristic strength. It is however anticipated that his first singing performance will be in "Simon Boccanegra" at La Scala on April 16, 2010.

He continues his administrative responsibilities as General Director of Los Angeles and Washington National Operas during his recuperation.

http://www.placidodomingo.com/inhalt.php?id=2752&menu_level=1&id_mnu=2752&id_kunden=196
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WIENER STAATSOPER: BESETZUNGSÄNDERUNG BEI "ARABELLA"



Matthias Klink singt den Matteo in den Vorstellungen von Richard Strauss' "Arabella" am 15. und 18. März 2010 anstelle des erkrankten Michael Schade. Dieser wird die letzten beiden Vorstellungen am 23. und 27. März singen.
Johan Reuter gibt als Mandryka sein Debüt an der Wiener Staatsoper, Adrianne Pieczonka ist in der Titelpartie zu erleben, Genia Kühmeier als Zdenka. Es dirigiert: Ulf Schirmer (15., 18. März) bzw. Stefan Soltesz (23., 27. März).
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OPER GRAZ: Ein neuer Prinz für Zusatz-RUSALKA am 21.3.

Wegen des sensationellen Erfolges und der übergroßen Nachfrage gibt es von Stefan Herheims spektakulärer Inszenierung der „Rusalka“ eine zusätzliche Vorstellung am Sonntag, den 21. März.

Einmal mehr darf sich die Wassernixe Rusalka nach ihrem Märchenprinzen sehnen, und in dieser letzten Vorstellung darf sie ihre Gunst einem neuen schenken: dem slowakischen Tenor Ludovit Ludha. Ludha ist Solist des Slowakischen Nationaltheaters. Zu seinen größten Erfolgen gehören Gounods Faust und Romeo, Alfredo („La traviata“), Lenski („Eugen Onegin“) und Rodolfo („La Bohème“). Er gastierte u.a. bei den Salzburger Festspielen, in der Carnegie Hall in New York und im Wiener Musikvereinssaal und sang unter der Leitung von Sir Neville Marriner, James Levine, Vladimir Ashkenazy und Charles Dutoît.

ZUM LETZTEN MAL:
RUSALKA von Antonín Dvoøák
21. März 2010, 18.00 Uhr 
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DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN
Mit seinen unkonventionellen Inszenierungen bewegt Peter Konwitschny die Gemüter immer wieder.
Als seine mittlerweile zehnte Arbeit an der Oper Graz hatte nun im Jänner Emmerich Kálmáns „Die Csárdásfürstin“ Premiere, und auch hier erzählt Konwitschny die Geschichte aus einem neuen Blickwinkel: Zwei Liebende müssen Standesunterschiede ebenso überwinden wie den hineinbrechenden Ersten Weltkrieg. Konwitschny erarbeitete den Operettenabend mit der gleichen Ernsthaftigkeit, die er sonst den großen Werken der Opernliteratur beimisst. Das Ergebnis: ein Theaterabend von großer Intensität, der deutlich macht, wie nahe unbändige Lebenslust und zutiefst Tragisches nebeneinander stehen.

„Die Csárdásfürstin“ von Emmerich Kálmán
14. März 2010, Oper Graz, 18.00 Uhr  
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Kurzvideo CSÁRDÁSFÜRSTIN

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Tickets zu gewinnen!
Gewinnen Sie Tickets für DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN am Sonntag, 14. März 2010, 18.00 Uhr!
Beantworten Sie einfach folgende Gewinnfrage und schicken Sie ein Mail mit der richtigen Antwort an newsletter@buehnen-graz.com .

Wie heißt es richtig in der Textzeile in DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN?

A  Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht
B  Ganz ohne Treiber will die Dose nicht
C  Ganz ohne Leiber hält die Hose nicht

Wir wünschen Toi-Toi-Toi!  
Mitmachen und gewinnen!
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 GERA: Richard Wagners romantische Oper  TANNHÄUSER  in der Regie von Philipp Kochheim
Premiere an den Bühnen der Stadt Gera am 19. März 18 Uhr


Carola Höhn alterniert als Elisabeth mit Franziska Rauch. Die Inszenierung von Philipp Kochheim unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Eric Solén hat am 19. März 18 Uhr an den Bühnen der Stadt Gera Premiere.


Tannhäuser ist der Liebesgöttin Venus überdrüssig und verlangt wieder nach den Bitternissen der Erde. So findet er sich in der Wartburg wieder. Dort veranstaltet Hermann Landgraf von Thüringen einen Sängerwettstreit. Die Minnesänger Wolfram von Eschenbach und Walter von der Vogelweide preisen ihr Ideal einer reinen Liebe; Tannhäuser aber besingt leidenschaftlich Venus und ihr Reich. Er wird daraufhin des Landes verwiesen …
Kaum ein Komponist steht für so viele widersprüchliche politische, historische und künstlerische Entwicklungen wie Richard Wagner (1813-1883). Gerade darum entwickelte er für die Figur des Tannhäuser ein besonderes Faible; sie ist ebenso unkonventionell wie der Komponist selbst.
Eine besondere Faszination übten die Opern Wagners auch auf die Familie Mann aus. Thomas Mann (1875-1955) rieb sich zeitlebens an ihnen und identifizierte sich zugleich damit: »Die Dreiklangwelt des ›Rings‹ ist im Grunde meine musikalische Heimat. Und doch werde ich auch am Klavier des ›Tristan‹-Akkordes nicht satt.«
Regisseur Philipp Kochheim wagt eine Parallelisierung des Wagnerschen Kosmos mit den Personenkonstellationen und Charakteren der Familie Mann und dem Zeitgeist der 30er und 40er Jahre des letzten Jahrhunderts.
Der Vierzigjährige gehört zu den gefragten Regisseuren Deutschlands. Geboren 1970 in Hamburg, absolvierte er nach einem Magisterstudium der Kunstgeschichte 1995 bis 2000 eine Assistenz bei John Dew u. a. an der Wiener Staatsoper. 1997 verantwortete er Gogols »Tagebuch eines Wahnsinnigen« am Dortmunder Schauspiel. Inszenierungen an vielen Theatern in Deutschland folgten, wobei sich Kochheim an Werke unterschiedlichster Ausrichtung heranwagte. Von klassisch bis modern, von Sprech- bis Musiktheater, von experimentell bis konventionell ist bei ihm alles zu finden, so u. a. 1998 die Inszenierung eines eigenen Stücks »C.Q.D.« am Dortmunder Schauspiel, 1999 die Uraufführung von Alexander Goehrs Opern-Tryptichon »No Opern«, 2001 die Uraufführung von Erkki-Sven Tüürs Oper »Wallenberg« an der Dortmunder Oper.
2004 bis 2008 war Kochheim Oberspielleiter am Staatstheater Darmstadt. Zu seinen wichtigsten Auszeichnungen zählen 2003 der »Otto-Kasten-Preis« der Intendantengruppe des Deutschen Bühnenvereins und 2004 der Götz-Friedrich-Preis für Regie.

Das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera spielt unter der Leitung von Generalmusikdirektor Eric Solén. Das Bühnenbild entwirft Thomas Gruber, die Kostüme Bernhard Hülfenhaus. Der Opernchor, verstärkt durch Gäste, singt in der Einstudierung von Chordirektor Nikolaus Müller.
Ivar Gilhuus, Darsteller der Titelpartie, wurde in Norwegen geboren. Sein Operndebüt gab er 1984 an der RingsakerOperaen in Hamar. Seit 1990 verbindet ihn ein Vertrag auf Lebenszeit mit Den Norske Opera. In den großen Partien seines Faches ist der Heldentenor u.a. an der Deutschen Oper Berlin und der Bayerischen Staatsoper München zu erleben.
In den weiteren Partien: James Moellenhoff (Hermann), Stephan Genz/Christoph Pohl (Wolfram), Michael Siemon (Walther von der Vogelweide), Teruhiko Komori/Bernhard Hänsch (Biterolf), Peter Paul Haller (Heinrich), Kai Wefer (Reinmar von Zweter), Carola Höhn/ Franziska Rauch (Elisabeth), Venus (Susanne Gasch), Katrin Strocka (Ein Hirt), Paula Rummel, Eva Barbara Schuster, Christina Bock, Lydia Moellenhoff (Vier Edelknaben).

Gelegenheit zur Begegnung mit Philipp Kochheim, GMD Eric Solén und weiteren beteiligten Künstlern bietet die Matinee mit Dramaturg Felix Eckerle am Sonntag vor der Premiere. Dort erfährt das Publikum Wissenswertes über die Hintergründe der Oper, das außergewöhnliche Inszenierungskonzept und die musikalische Umsetzung.
Matinee: 14. März 2010, 11.00 h, Bühnen der Stadt Gera, Balkonfoyer
Premiere: 19. März 2010 18 Uhr Bühnen der Stadt Gera
Weitere Vorstellungen:
26. März und 3. April 18 Uhr, 18. April, 9. Mai und 30. Juni 14.30 Uhr
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Der „Detmolder Ring“ rollt wieder an. Aufführungen in der Woche vor Ostern



Für alle Wagner-Enthusiasten und Opernfreunde gibt es nach dem euphorisch aufgenommenen ersten „Ring“-Zyklus im Herbst vergangenen Jahres am Landestheater Detmold nun eine zweite Chance auf ein besonderes Wagner-Erlebnis: Der von Kay Metzger inszenierte und von GMD Erich Wächter dirigierte „Ring“, die große geschichtliche und mythologische Zeitreise, wird in der Karwoche noch einmal am Landestheater zyklisch aufgeführt.

Die erste Aufführung des Zyklus überhaupt in Detmold fand anlässlich des Varus-Jahres 2009 statt. Die Kritiken zeigten sich einhellig beeindruckt von der Leistung des Ensembles sowie des Orchesters und von der Schlüssigkeit und Originalität der Inszenierung. Zuschauer aus aller Welt von Brasilien bis Taiwan fanden sich im „wohl schönsten Theater Nordrhein-Westfalens“ (Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff) ein, um eine Woche lang Festspielflair in der Kulturstadt im Teutoburger Wald zu erleben. Die fast schon intime Atmosphäre im Detmolder Landestheater, die musikalische Klarheit des Orchesters wie auch die überzeugenden Leistungen des zum größten Teil aus hauseigenen Sängern bestehenden Ensembles hebt den „Detmolder Ring“ aus der Fülle der Wagner-Inszenierungen in Deutschland heraus.
Nun ist Wagners Werk in der Woche vor Ostern vier Abende lang auf der Heimatbühne zu sehen, bevor die Produktion erneut auf Reisen an Gastspielorte geht. Denn mit der Inszenierung von Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ am Landestheater Detmold entstand der erste Ring, der „rollt“, seit über 100 Jahren.

Entsprechend der Verpflichtung eines Landestheaters, mit den eigenen Produktionen Theater an Orten ohne eigenes Ensemble zu ermöglichen, stellt sich die Detmolder Landesbühne derzeit der großen logistischen Aufgabe, mit Wagners Tetralogie auf Gastspiel zu gehen. Zum ersten und für lange Zeit letzten Mal hatte es Angelo Neumann 1882 von Leipzig aus gewagt, das Mammutwerk auf Reisen zu schicken. Neumanns Tournee begann im September 1882 in Breslau und endete im Mai 1883 in Graz.

Die Detmolder Idee hinter dem „rollenden Ring“ ist, das Werk einem Publikum außerhalb der Metropolen nahe zu bringen. Gastspielorte sind aktuell Paderborn, Wolfsburg oder Leverkusen.

Ein „rollender Ring“ ist auch 2010 noch ein planerischer, organisatorischer und künstlerischer Kraftakt. Für jedes Ring-Gastspiel werden 3 Busse benötigt, die über 2000 km zurücklegen, die Künstler sind insgesamt rund 227 Stunden für den „Ring“ unterwegs, davon 36 direkt im Bus. Für alle bisher terminierten „Ring“-Gastspiele wurden fast 1000 Übernachtungen für das künstlerische und technische Personal gebucht. Ca. 600 qm Dekorationen müssen für die Bühnenbilder transportiert werden, zwischen 140 qm und 160 qm pro Stück. Das Theater benötigt dafür 2 Lastzüge. Für den Auf- und Abbau jedes Stücks ist ein Team der Bühnentechnik (17 Personen) 3 Tage unterwegs. Ebenfalls an den Gastspielort gebracht werden auch die ca. 150 Kostüme der „Ring“-Besetzung, etwa 50 Perücken, 10 Glatzen, 20 Halbperücken und 50 Haarteile. 8 Maskenbildner sind z.B. bei der „Götterdämmerung“ am Gastspielort damit beschäftigt, die Sänger perfekt für ihren Auftritt herzurichten. Allein für „Das Rheingold“ sind 98 Mitglieder des künstlerischen und 15 des technischen Personals unterwegs.

Ring-Zyklus Detmold 2010
Das Rheingold: Sonntag, 28. März 2010, 18.00 Uhr
Die Walküre: Dienstag, 30. März 2010, 18.00 Uhr
Siegfried: Donnerstag, 1. April 2010, 18.00 Uhr
Götterdämmerung: Sonntag, 4. April 2010, 17.00 Uhr

Karten zwischen 87 € und 291 € unter 05231/ 974 803 oder www.landestheater-detmold.de
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 Der Festival-Chor des SHMF gastiert in Ljublana

 Von Horst Schinzel

 

 Die Chorakademie des Schleswig-Holstein Musik Festivals ist seit 2002 Bestandteil der

pädagogischen Einrichtungen des Festivals und konnte sich in den vergangenen Jahren zu

einer wichtigen Bildungseinrichtung für junge Sängerinnen und Sänger aus unterschiedlichen

Kulturkreisen etablieren. Indem den Gesangsstudenten Einblicke in die Kunst der

Ensemblemusik auf höchstem Niveau gewährt werden und ihnen zusätzlich die Möglichkeit

geboten wird, solistisch aufzutreten, versteht sich die Chorakademie als Ergänzung zur

musikalischen Hochschulausbildung.

 

Für die Chorakademie 2010 haben sich weit mehr als 450 Sängerinnen und Sänger beworben. Die besten Gesangsstudenten aus Europa sowie erstmals auch aus Südamerika, Südafrika und Israel haben sich bei Vorsingen profiliert und formieren sich für die Chorakademie 2010 zu einem hochkarätigen und leistungsstarken Vokalensemble. Auch in diesem Jahr gehen der Chorakademie Aufführungen von Bachs „Johannespassion“ in der Inszenierung von Robert Wilson voraus. Nach

dem großen Erfolg am Kieler Opernhaus 2009 wird Rolf Beck mit Sängerinnen und Sängern vergangener Chorakademien im Rahmen des Ljubljana Festivals am 6. und 7. Juli 2010 das Leiden Christi in ewohnt eindringlicher Weise musikalisch und szenisch präsentieren.

 

Die darauf folgende erste Arbeitsphase wird vom künstlerischen Leiter und Gründer der Chorakademie Rolf Beck selbst bestritten. Zunächst widmet er sich mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Festivalchores 2010 dem „Gloria“ von Antonio Vivaldi und dem „Requiem“ des

französischen Komponisten Gabriel Fauré. In Konzerten am 14. und 15. Juli in Lübeck und Rendsburg werden diese Werke mit dem Ensemble Orchestral de Paris zur Aufführung gebracht, bevor die Mitglieder des Festivalchores und Rolf Beck im Rahmen der traditionell stattfindenden

Chornacht im Lübecker Dom, in diesem Jahr am 22. Juli, dem Publikum Chormusik deutscher Romantiker präsentieren.

 

Die Zusammenarbeit der Chorakademie mit ihrer großen Schwester, der Orchesterakademie, rückt eine Messe des Jubilars Robert Schumann ins Zentrum der musikalischen Arbeit. Mit der „Missa Sacra“ wird der international bekannte Dirigent Christopher Hogwood das Festivalpublikum in Konzerten am 31. Juli und 1. August in Rendsburg und Lübeck begeistern. Mit Stefan Parkman und Bobby McFerrin stehen in den folgenden Arbeitsphasen der Chorakademie zwei Vokalexperten vor, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Stefan Parkman als einer der bedeutendsten Chorleiter im

deutschsprachigen Raum und Bobby McFerrin als weltbekannter Improvisationskünstler und Jazzinterpret. Stefan Parkman widmet sich ganz dem diesjährigen Festival-Länderschwerpunkt Polen

und erarbeitet mit den Sängerinnen und Sängern des Festivalchores Werke bekannter polnischer Komponisten, die am 5. und 6. August in Föhr, Nieblum sowie in Meldorf zu hören sind.

 

Danach wird der Chor unter Anleitung und Mitwirkung von Bobby McFerrin mit den „VOCAbuLAries“ am 12. August das Festivalpublikum in Flensburg mitreißen. Am 15. August steht dann alles im Zeichen des Festivalgeburtstages in der Kieler Sparkassen-Arena: Hier werden die Mitglieder des Festivalchores unter der Leitung von Christoph Eschenbach Beethovens „Chorphantasie“ erklingen lassen und damit die Chorakademie 2010 eindrucksvoll beschließen.

 

Nach der CD-Produktion mit Händels „Judas Maccabaeus“ (Deutsche Harmonia Mundi, Sony BMG, voraussichtlich ab Juni im Handel) können, Dank der großzügigen Unterstützung der Lübecker Possehl-Stiftung und der Familie Klaus Murmann, die Anstrengungen der Chorakademie auch in diesem Jahr über den Festivalsommer hinaus fortgeführt werden. So wird der Festivalchor in der Spielzeit 2010/11 unter Leitung von Rolf Beck in der Luxemburger Philharmonie zu hören sein sowie Konzerte beim Granada Festival 2011 und dem Beethovenfest in Warschau bestreiten – und sich damit wieder als charismatischer Botschafter des Landes Schleswig-Holstein präsentieren.
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 STAATSBALLETT BERLIN

SCHNEEWITTCHEN kehrt mit sechs Vorstellungen zurück auf den Spielplan des Staatsballetts Berlin.

Bereits am 14. März tanzen Elisa Carrillo Cabrera als Schneewittchen, Leonard Jakovina als Prinz und Beatrice Knop in der Rolle der bösen Stiefmutter die Wiederaufnahme der zeitgenössischen Choreographie.
Die effektvolle Inszenierung des französischen Choreographen Angelin Preljocaj feierte im April 2009 seine umjubelte Premiere an der Deutschen Oper Berlin. Das Märchen um eine junge Liebe, eine eifersüchtige Stiefmutter und sieben wagemutige Zwerge verzaubert Zuschauer jeden Alters. Sinnlich, unheimlich und spektakulär präsentiert sich das moderne Märchenballett. In extravaganten Kostümen von Modedesigner Jean Paul Gaultier tanzt das Staatsballett Berlin zur Musik von Gustav Mahler.

Vorstellungen: 14 | 18 März | 1 | 9 April | 7 | 28 Mai 2010
Deutsche Oper Berlin

Tickets: 17 – 68 Euro

Ticketservice: 030 - 20 60 92 630 | tickets@staatsballett-berlin.de

 SCHNEEWITTCHEN
Ballett von Angelin Preljocaj
Musik von Gustav Mahler
(Elektroakustische Ergänzung von 79D)

Choreographie und Inszenierung: Angelin Preljocaj
Kostüme : Jean Paul Gaultier
Bühnenbild: Thierry Leproust
Licht: Patrick Riou

Es tanzen

Sonntag 14. März 19.30 Uhr
Schneewittchen Elisa Carrillo Cabrera
Prinz Leonard Jakovina
Stiefmutter Beatrice Knop

Donnerstag, 18. März 19.30 Uhr
Schneewittchen Elisa Carrillo Cabrera
Prinz Leonard Jakovina
Stiefmutter Elena Pris

Donnerstag, 1. April 19.30 Uhr und Freitag, 9. April 19.30 Uhr
Schneewittchen Shoko Nakamura
Prinz Michael Banzhaf
Stiefmutter Elena Pris

Freitag, 7. Mai, 19.30 Uhr und Freitag, 28. Mai 19.30 Uhr
Schneewittchen Gaela Pujol
Prinz Martin Buczkó
Stiefmutter Beatrice Knop

 Musik vom Tonträger
Koproduktion: Staatsballett Berlin | Ballet Preljocaj (Aix-en-Provence)
Spieldauer: 1:50 h
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KONZERTHAUS BERLIN »Höchst geist- und schwungvoll«

FR 12.03.10 | 20.00 Uhr | Konzerthaus Berlin, Kleiner Saal

Liest man Rezensionen über das junge TinAlley String Quartet aus Melbourne, so spricht die
Begeisterung aus jeder Zeile. Von »etwas Wundervollem für das Publikum« ist die Rede,
»atemberaubend« und »überwältigend« sei ihr Spiel. Das seit 2003 bestehende Ensemble ging
bereits 2005 als Sieger des Australian Chamber Music Competition hervor und gewann 2007 den
prestigeträchtigen Banff International String Quartet Competition. Seither konzertiert das australische
Quartett auf den großen Bühnen der Welt.

Ein Paradestück der Kammermusik sind Ludwig van Beethovens Quartette op. 18, denen er jeweils
einen ganz eigenen Charakter verlieh. Beethoven orientierte sich natürlich an seinen Vorbildern
Haydn und Mozart, doch begründet sich der Stil der Quartette in der Vielzahl seiner motivischen
Einfälle und unvorbereiteten Harmoniewechsel – immer hält der Komponist eine überraschende
Wendung für sein Publikum bereit. Mit welcher musikalischen und interpretatorischen Finesse wird
das Ensemble das Quartett G-Dur Nr. 2 darbieten?

Johannes Brahms sah im Streichquartett den Höhepunkt des kammermusikalischen Schaffens. Das
Quartett a-Moll op. 51 Nr. 2 schrieb er 1869. Clara Schumann konnte das Entstehen verfolgen. Sie
notierte in ihrem Tagebuch: »Johannes brachte mir dieser Tage zwei wunderschöne Quartettsätze,
erster und letzter Satz, der letzte ganz besonders gut gelungen, höchst geist- und schwungvoll«.

Das Programm wird komplettiert durch das polytonale Streichquartett Nr. 2 des Australiers Richard
Meale. 1932 in Sydney geboren, studierte er Klavier, Klarinette, Harfe, Geschichte und Theorie.
Neben einigen sehr erfolgreichen Opern, wie z.B. »Voss« und »Mer de Glace«, komponierte Meale
auch Kammermusik. In den 1960er Jahren nannte man ihn und seinen Kollegen Peter Sculthorpe
»Australiens Zwillinge der avantgardistischen Musik«.

TinAlley String Quartet
Ayano Ninomiya Violine
Lerida Delbridge Violine
Justin Williams Viola
Michelle Wood Violoncello

Ludwig van Beethoven Streichquartett G-Dur op. 18 Nr. 2
Richard Meale Streichquartett Nr.2
Johannes Brahms Streichquartett a-Moll op. 51 Nr. 2

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NATIONALTHEATER MANNHEIM: SIEGFRIED  von Richard Wagner
Zweiter Tag des Bühnenfestspiels Der Ring des Nibelungen
Wiederaufnahme am 13. März, 17.00 Uhr, Opernhaus

In der Wiederaufnahme feiert Karsten Mewes sein Rollendebüt in der Partie des Wanderers. Antje Bitterlich wird zum ersten Mal in einer Wagner-Partie zu hören sein. Und Marcus Jupither, der in Mannheim bereits in Strauss` Die Frau ohne Schatten als Barak zu hören war, übernimmt die Rolle des Alberich.

 Mitte März wartet mit der Wiederaufnahme von Siegfried auch der dritte Teil von Wagners Ring des Nibelungen auf: Wolfgang Neumann übernimmt die Titelpartie des Siegfried, des Helden, der das Fürchten nicht kennt. Abseits der bewohnten Welt bei seinem Ziehvater Mime aufgewachsen (Uwe Eikötter), gelingt es Siegfried, die Teile des Zauberschwertes Nothung zusammenzuschmieden. Er besiegt damit Fafner und erobert den Ring, ohne dessen Macht zu kennen. Siegfried durchschreitet den Feuerring, der die Walküre Brünnhilde (Caroline Whisnant) umgibt und erweckt diese aus ihrem
ewigen Schlaf. Von ihr erfährt er, was Fürchten heißt.

Musikalische Leitung: Axel Kober - Inszenierung: Martin Schüler – Dramaturgie: Christian
Carlstedt, Dietmar Schwarz

Brünnhilde: Caroline Whisnant - Erda: Edna Prochnik – Waldvogel: Antje Bitterlich – Siegfried: Wolfgang Neumann - Mime: Uwe Eikötter – Alberich: Marcus Jupither - Fafner: Andrey Valiguras - Wanderer: Karsten Mewes
Kartentelefon: 0621- 16 80 150, www.nationaltheater-mannheim.de
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DIE DIENSTAG-PRESSE (9. März 2010) 09.03.2010 06:56:56
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Für Sie in den Zeitungen gefunden - DIE DIENSTAG-PRESSE (9. März 2010)

Österreich und der "Oscar"
Gratulationen und Forderungen
Dornhelm: Film muss sich "Förderungen erzwingen".
http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3906&Alias=wzo&cob=477244

Oslo
Opernlandschaft: Der Sängerkrieg und die Heilsarmee
Regisseur Stefan Herheim sorgt auch in Oslo mit Wagners "Tannhäuser" für produktive szenische Dynamik.
Mit Stefan Herheims Regieversion von Richard Wagners "Tannhäuser" hat das neue Opernhaus in Oslo jetzt seine Feuertaufe bestanden
http://derstandard.at/1267743527112/Opernlandschaft-Der-Saengerkrieg-und-die-Heilsarmee

Dresden
Nach Kündigung von Fabio Luisi: Gerd Albrecht dirigiert Oper "Notre Dame"
http://www.mdr.de/sachsen/dresden/7147075.html

Hamburg
Der Moment der Wahrheit
Zeitgenössische Oper. Premiere "Erwartung", "Le Bal" und "Das Gehege" in Hamburg
Mehr Info

Brüssel
Eine Mozart-Oper für die Gegenwart
Vorschau auf „Idomeneo“ in La Monnaie
http://www.belgieninfo.net/artikel/view/datum/2010/03/07/eine-mozart-oper-fuer-die-gegenwart.html

London
Lloyd-Webber ärgert sich
Ein musikalisches Großereignis steht heute ins Haus, die Welt-Uraufführung von Andrew Lloyd-Webbers neuem Musical "Love Never Dies" in London.
http://www.welt.de/die-welt/kultur/article6685408/Lloyd-Webber-aergert-sich.html

Tod des britischen Tenors Philip Langridge
http://www.codexflores.ch/nachrichten_ind2.php?art=6965

Salzburg
Neue Struktur verzögert sich weiter
Öffentliche Hand soll Ausfallshaftung übernehmen
http://derstandard.at/1267743530088/Osterfestspiele-Neue-Struktur-verzoegert-sich-weiter
Osterfestspiele: Geldwäsche? Anwalt des Mäzens empört
Woher Sponsorgelder kommen, ist aber schwer nachzuvollziehen
http://diepresse.com/home/kultur/news/544519/index.do?_vl_backlink=/home/kultur/news/index.do

Rom
Vivaldi aus Römer Pantheon rausgeschmissen
Ein skurriler Konzertabbruch beschäftigt zur Zeit die Römer Musikwelt: Ein russisch-italienisches Ensemble
musste ein Vivaldi-Rezital im Römer Pantheon abrupt abbrechen, weil das Aufsichtspersonal Dienstschluss hatte.
Video vom Abbruch hier
http://www.codexflores.ch/nachrichten_ind2.php?art=6966

Frankfurt
Magdas verlorener Traum
„La Rondine“ von Giacomo Puccini konzertant in der Alten Oper
http://cms.frankfurt-live.com/front_content.php?idcatart=81719

Bremerhaven
Neues aus der Welt des Adels
Wieder ein Volltreffer: Peter Grisebach inszeniert in Bremerhaven Mozarts „Hochzeit des Figaro“
http://www.kreiszeitung.de/nachrichten/kultur/lokal/neues-welt-adels-661023.html

Düsseldorf
„Rigoletto“ als Psycho-Fragment in Düsseldorf
http://www.derwesten.de/kultur/buehne/Rigoletto-als-Psycho-Fragment-in-Duesseldorf-id2686669.html

Lyon
Karita Mattila: Der Starsopran als Muse der Aufklärer
http://www.welt.de/die-welt/kultur/article6685446/Karita-Mattila-Der-Starsopran-als-Muse-der-Aufklaerer.html

Gießen
Stefan Mikisch erläutert am Stadttheater Gießen "Hoffmanns Erzählungen
Mehr Info

Linz
Choreograph Jochen Ulrich inszeniert Cinderella neu
http://www.nachrichten.at/nachrichten/kultur/art16,347884

Friedrichshafen
Hommage an Albert Einstein
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Einstein: „Menschen sind schlimmer als Tiere“
In einer dreieinhalbstündigen lebendigen Aufführung hat das Atze Musiktheater aus Berlin das Leben des „Genies, Menschen und Weltbürgers“ Albert Einstein als 34-teiligen Bilderbogen mit Musik auf die Bühne des Graf-Zeppelin-Hauses gebracht. Dem überwiegend jungen Publikum hat’s gefallen
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"Ich trenne nicht zwischen Bühne und Privatleben"

Die Schweizer Musikerin Sophie Hunger verzaubert immer mehr Menschen mit ihrem energischen Jazzpop. Im Videointerview beantwortet sie die Fragen der Zeit Online-Leser.
http://www.zeit.de/kultur/musik/2010-03/sophie-hunger-video

Graz
Bilderpracht mit schlichten Fäden im Musiktheater
Ein poetischer Ausflug an den Froschteich.
http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/kultur/2309390/bilderpracht-schlichten-faeden-musiktheater.story

Sprechtheater

Es bleibt trostlos in Kaisermühlen
"Liliom" im breiten Wiener Dialekt
http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3905&Alias=wzo&cob=477002

Film

Oscar-Analyse: Kunstfilm schlägt Kassenfilm
Überraschendes, Enttäuschendes, Umstrittenes und Progressives aus LA: Eine Analyse der Oscar-Nacht
Mehr Info

Die Oscar-Gewinner im Schnelldurchlauf
Hier sehen sie die strahlenden Preisträger der 82. Academy Awards
http://kurier.at/multimedia/bilder/1984270.php
Was man im Fernsehen nicht zu sehen bekam
Klatsch und Tratsch zur "Oscar-Nacxht"
http://www.krone.at/krone/S13/kmprog/index.html

Oscar für Waltz geht auch nach Brandenburg
Mehr Info
 

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INFOS DES TAGES - Dienstag, 9. März 2010 08.03.2010 14:22:36
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INFOS DES TAGES - Dienstag, 9. März 2010

DER NEUE MERKER - HEFT MÄRZ 2010.
Das Heft wird demnächst zum Versand gebracht!

Inhalt       März 2010

 

Aktuelles aus Wien

Staatsoper: Uraufführung „Medea“ (Reimann)

Kammeroper: Die Gespenstersonate (Reimann)
Theater a.d.Wien:
Die Besessenen (Kalitzke, Uraufführung),  Farnace (Vivaldi)

Museumsquartier: Die Gänsemagd (Schiphorst, Uraufführung)

Emotion in Großaufnahme (Simon Boccanegra aus der MET)

Mirella Freni zum 75. Geburtstag

Wiener Konzerte

Im Gespräch: Arno Raunig
Die Wiener Staatsoper im Februar

Opernwerkstatt: Martina Serafin

Volksoper: Die Blume von Hawaii,  Die Zauberflöte, Carmen-Ballett,  Der Barbier von Sevilla

Aus der Wiener Szene

 

Aus den Bundesländern

Baden: Die Bajadere (Kálmán)

Linz: Platée, Der Kaiser von Atlantis
Salzburg: Der Freischütz, Konzert,
 Mama Muh und die Krähe

Innsbruck: Les Troyens, Arabella

 

Aus der Tanzwelt:

Tanzquartier Wien: Kontakthof ab 14

Vorgestellt: Denys Cherevychko

Berlin: La Peri
Stuttgart: Cranko/Kylian/Forsythe/Scholz

   Musik und Ballett

München: Onegin, Raymonda
Dresden: Giselle

Györ: Der Tod und das Mädchen, Rooster

Brüssel: 3Adieux
Rom: Giselle

 

Aus deutschen Landen

Berlin: Agrippina (Händel),  Der Rosenkavalier, Don Pasquale,  Orpheus und Eurydike (Krenek),

   Requiem, Sibelius-Konzerte
München: Elektra, Macbeth,
  Orpheus in der Unterwelt, Konzerte

Dresden: Le nozze di Figaro, Tosca, Fidelio, Die lustige Witwe,  Im weißen Rössel, Konzerte

Hamburg: Lucia di Lammermoor,  Andrea Chenier

Bremen: Don Giovanni

Stralsund: Turandot, Der Rosenkavalier

Essen: Turandot

Kassel: Die Meistersinger von Nürnberg,  …Orlando (Händel), South Pacific

Dessau: Lohengrin

Chemnitz: Der Schmied von Gent

Meiningen: Das Land des Lächelns

Gera: Die Fledermaus; Ariadne auf Naxos, Konzert

Regensburg: Il ritorno d’Ulisse
Stuttgart: Turandot, Pinocchios Abenteuer

Karlsruhe: I Masnadieri, Ariodante,

    Rinaldo, Oratorium

Mannheim: Roberto Devereux

Mainz: Blaubart (Offenbach)

Koblenz: Don Quijotte (Massenet), Beglücke mich!

 

Aus Europa und Übersee

Zürich: Idomeneo, Königskinder, Rigoletto

Lausanne: Otello (Rossini)

Zagreb: Norma

Budapest: L’anima del filosofo (Haydn)

Prag: Rusalka

Milano: Don Giovanni

Genua: Nabucco

Turin: Peter Grimes

Fano: Il Campanello (Donizetti)

Madrid: Andrea Chenier,

    Dona Francisquita

Valencia: Una cosa rara (Soler)

Gespräch mit Francesco Meli
Straßburg: Ariadne auf Naxos

Paris: La Sonnambula, Werther, Cenerentola, Falstaff, Beatrice et Bénedict, Monteverdi-Konzert

Nizza: Lucia Silla

Liège: I Capuleti e i Montecchi

Riga: Konzert Garanèa-Chichon

London: The Gambler (Prokofiew). Lucia die Lammermoor

Washington: Armide (Gluck)

New York: Simon Boccanegra, Stiffelio, Carmen, Turandot
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DRESDEN/ SEMPEROPER: Gerd Albrecht dirigiert die Premiere »Notre Dame«

Gerd Albrecht übernimmt die musikalische Leitung der am 18. April stattfindenden Premiere von Franz Schmidts Opernerstlings  »Notre Dame«. Albrecht tritt das Dirigat dieser Premiere infolge der Kündigung von Generalmusikdirektor Fabio Luisi, Anfang Februar 2010, an.

Die Inszenierung von Franz Schmidts erster und erfolgreichster Oper übernimmt Günter Krämer. Das Team Albrecht/Krämer realisierte bereits im Februar 2008 die überaus erfolgreiche Premiere von Othmar Schoecks Oper »Penthesilea«.

»Notre Dame«
Romantische Oper in zwei Aufzügen von Franz Schmidt

Premiere am 18. April 2010

Musikalische Leitung: Gerd Albrecht
Inszenierung:  Günter Krämer
Bühnenbild:   Herbert Schäfer
Kostüme:   Falk Bauer
Licht:    Fabio Antoci
Choreografie:  Otto Pichler
Chor:    Pablo Assante
Dramaturgie:   Ilsedore Reinsberg

Besetzung:   

Der Archidiakonus von Notre Dame: Markus Butter
Quasimodo:     Jan-Hendrik Rootering
Phoebus:     Robert Gambill
Gringoire:     Oliver Ringelhahn
Ein Offizier:     Matthias Henneberg
Esmeralda:     Camilla Nylund
Die alte Falourdel:    Sofi Lorentzen

Gerd Albrecht
Besonders das kontinuierliche Engagement für vergessene Komponisten, für Neue Musik sowie seine Kinder- und Jugendprojekte zeichnen das Profil des Dirigenten Gerd Albrecht. Bereits mit 22 Jahren belegte er beim Internationalen Dirigentenwettbewerb in Besançon den ersten Preis und wurde Schüler von Herbert von Karajan. Danach wechselte er als Solorepetitor an die Staatsoper Stuttgart, war Erster Kapellmeister am Städtischen Theater in Mainz und wurde schließlich 1962 mit gerade einmal 27 Jahren Deutschlands jüngster GMD in Lübeck. Es folgten Positionen als Chefdirigent an der Deutschen Oper Berlin und beim Tonhalle-Orchester Zürich. Gastverträge führten ihn regelmäßig u. a. an die Wiener Staatsoper und zu den Salzburger Festspielen. Gemeinsam mit Peter Ruzicka wurde er 1988 an die Staatsoper Hamburg berufen. 1991 wählten ihn die Musiker der Tschechischen Philharmonie zum ersten nicht tschechischen Chefdirigenten in der fast einhundertjährigen Geschichte des Orchesters und 1998 wurde er Leiter des Yomiuri Nippon Symphony Orchestra in Tokio. In den Jahren 2000 bis 2004 war er Chefdirigent des Dänischen Radio-Symphonieorchester in Kopenhagen. Seit den 70erJahren moderierte Gerd Albrecht mehrere Sendereihen und wurde 1974 mit dem Grimmepreis ausgezeichnet. Viele der mit ihm aufgenommen Einspielungen wurden prämiert. Mit eigenen finanziellen Mitteln gründete Gerd Albrecht 1989 die Hamburger Jugendmusikstiftung, die von ihm noch heute unterstützt wird.


Franz Schmidt
Der 1874 in Pressburg geborene Franz Schmidt machte häufig negative Lebenserfahrungen. Diese resultierten daraus, dass er sich beispielsweise keinem Autoritarismus unterwarf, die Uraufführung seines Opernerstlings «Notre Dame» 1906, die der Direktor der Wiener Hofoper Gustav Mahler trotz Wertschätzung ablehnte, er wurde als Solocellist im Wiener Hofopernorchester, wie man heute sagt, «gemobbt» und erhielt die Gage eines zweiten Cellisten, sich in explosiver Stimmungslage im Kollegenkreis der Wiener Philharmoniker, wo er parallel tätig war, bewegte, ihm im Zusammenhang mit dem erstarkenden Nationalsozialismus politische Nähe vorgeworfen wurde, seine erste Ehe mit einer unheilbaren Geisteskrankheit seiner Frau endete, die gemeinsame Tochter nach der Geburt ihres ersten Kindes starb. Frühzeitig litt er an nervösen Herzbeschwerden, die sich zu schwerer Herzkrankheit entwickelten.

Die andere Seite seines Lebens ist von Erfolg und hoher Anerkennung als Komponist von Sinfonien, Kammermusik, Orgelwerken, einem Oratorium und zwei Opern sowie als Pädagoge in den Fächern Klavier, Kontrapunkt, Komposition und privat von einer glücklich verlaufenden zweiten Ehe gekennzeichnet.

Der österreichische Komponist Franz Schmidt (1874-1939) erhielt hohe Auszeichnungen, darunter den «Franz-Josefs-Orden» und die Ehrendoktorwürde (Dr.phil. h.c.) der Universität Wien.

1951 gründete sich in Wien die «Franz Schmidt-Gesellschaft» zur Förderung und Analyse des Lebenswerks und der Erforschung der Biografie des Komponisten.

Hörer von Wunschkonzerten kennen aus der Oper «Notre Dame» nach Victor Hugos Roman «Der Glöckner von Notre Dame» («Notre-Dame de Paris») das «Zwischenspiel» vor der dritten Szene des 1. Aktes. Schmidt hatte es fertig und 1903 uraufgeführt, bevor an die Komposition der Oper (Uraufführung 1914) überhaupt zu denken war. Es beinhaltet die motivischen Kernthemen der Protagonisten – der Zigeunerin Esmeralda und jener Männer, die die Schuld für das Desaster ihres Lebens auf sie abwälzen. Carmen und Salome haben in Esmeralda eine ungleiche Schwester bekommen. Ungleich, weil Esmeralda eher Spielball statt bewusste Provokateurin von Männerfantasien ist.

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TOD DES BRITISCHEN TENORS PHILIP LANGRIDGDE



Der britische Sänger Philip Langridge, der gerne als künstlerischer Erbe von Brittens Lebensgefährte Peter Pears betrachtet wird, ist im Alter von 70 Jahren verstorben.
Der 1939 in Kent geborene Langridge studierte an der Royal Academy of Music in London zunächst Violine, machte aber ab 1964 nach einem Debüt in Glyndebourne eine Sängerkarriere.

Seine letzten Bühnenauftritte absolvierte er erst gerade diesen Januar in einer Produktion von «Hänsel und Gretel» an der New Yorker Met. Mit dem Fortepiano-Spieler David Owen Norris tourte er überdies vor kurzem mit Schuberts «Winterreise».

Langridge war auch als Britten-Sänger gefragt. In Mark Anthony Turnages neuer Oper «Anna Nicole» hätte er überdies im Royal Opera House singen sollen.

Aus "Bayern Klassik.www": Markantes Profil, einprägsame Gesichtszüge – sobald Philip Langridge die Bühne betrat, war man von seiner Physiognomie gefangen genommen. Und wenn er dann im Laufe der Vorstellung durch differenzierte Mimik und Gestik suggerierte, immer tiefer bis in verborgene Winkel des Seelenlebens seiner Bühnenfigur vorzudringen, dann machten seine stimmlichen Mittel fast nur nebenbei Eindruck. Was in seinem Gesangstext zum Teil auch nur zwischen den Zeilen stand, brachte der Tenor wie selbstverständlich auf den Punkt.
1939 in der Grafschaft Kent zur Welt gekommen, war Philip Langridge als Geiger tätig, bevor er den Gesang zum Zentrum seines Musizierens machte. Das Glyndebourne Opera Festival wurde für ihn zum Sprungbrett nach London, Paris, Mailand, New York. Auch bei den Salzburger Festspielen brillierte der Brite. Neben dem Barockrepertoire und Mozart galt das Interesse des Interpreten besonders den Opern Leos Janaceks und Benjamin Brittens. Seine Stärken konnte Langridge gerade in Rollen wie Peter Grimes oder Gustav Aschenbach in "Death in Venice" voll ausspielen.

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HAMBURGER OPERNLOFT ZIEHT IN DAS AXEL SPRINGER-HAUS

Das 2002 von den Opernsängerinnen Yvonne Bernbom und Inken Rahardt gegründete Junge Musiktheater Hamburg eröffnete 2006 in der Conventstraße eine eigene Spielstätte – zunächst im Club „H1“. Parallel bauten die Geschäftsführerin Bernbom und die künstlerische Leiterin und Regisseurin Rahardt ihre Probebühne im dritten Stock des ehemaligen Fabrikgebäudes zum Theater um. Im Herbst 2007 eröffneten sie gemeinsam mit der Autorin Susann Oberacker das Opernloft – das Opernhaus für Kinder, Jugendliche und Operneinsteiger.

Mit Opern für Kinder ab 3 Jahren, Electr’Operas für Jugendliche und Kurzopern für Erwachsene schließt das Opernloft eine Lücke im kulturellen Angebot der Hansestadt. Die stetig steigenden Zuschauerzahlen überforderten jedoch Vermieter wie Nachbarn in der Conventstraße. Tobende und singende Kinder im Treppenhaus führten schließlich zum Auszug des Opernlofts. Bei der Axel Springer AG im Bezirk Hamburg-Mitte hat „Das neue Opernloft – die City-Oper für Einsteiger“ nun ein neues komfortables Zuhause gefunden.
hsk
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Wien/ANATOMIETHEATER: DER POLNISCHE ORPHEUS
A Comic Opera

27. April – 8. Mai 2010 / 3raum-Anatomietheater


Photo-Copyright: Marco Lipus


ZOON / Thomas Desi (Wien) widmet dieses neue Musiktheaterprojekt über eine genetische Reproduktion Frédéric Chopins dem Komponisten zum 200. Geburtstag (*1. März 1810).

Entstanden ist das Werk auf Grundlage des Comic „Romantyzm“, dem 2. Band der Reihe über die extravaganten Abenteuer mit Otto und seiner intelligenten Ratte Watson von Grzegorz Janusz (Text) und Krzysztof Gawronkiewicz (Zeichnungen).

DER POLNISCHE ORPHEUS erzählt von Chopins Herz, das seit dem Jahr 1849 in der Heilig-Kreuz-Kirche in Warschau in einem Glas Cognac aufbewahrt wird und Hans Frank, dem Nazi-Generalgouverneur, auch „Schlächter von Polen“ genannt.
Während der deutschen Zertrümmerung der Stadt verschwindet das Herz. Ein Privatdetektiv nimmt die Spur auf und wird Zeuge eines metaphorischen Boxkampfes zwischen musikalischer Kunst und Kitsch, zwischen Genie und Pseudogenie.
Einen Teil der Musik hat Chopin nach seinem Tod angeblich aus dem Jenseits diktiert.

Dieses neue Musiktheater von ZOON Musiktheater / Thomas Desi ist eine Hommage an Frédéric Chopins 200. Geburtstag im heurigen Jahr. Der Umgang mit Genies, Reliquien und Meisterwerken trieb stets seltsame Blüten. Diese zu erforschen ist die Absicht des Projektes unter der Devise „Comic ist Oper“.

Themenhintergrund des ZOON-Projekts sind Kulturpessimismus, Wirtschaftskrise und Wissenschaftsgläubigkeit. Die Sehnsucht des Menschen nach einer besseren Welt ist nicht Zukunftsutopie, sondern Wunsch nach konservativer Rückführung und Wiederherstellung angeblich besserer Zeiten. Dass dabei monströse Geister wiederauferstehen, entgeht diesem romantischen Ideal.

Wie schon in der ZOON-Produktion „Operation Orlac“ wird auch in diesem Projekt die Interpretation von bestehender Musik (Frédéric Chopin) in ein Kompositions-Projekt überführt. Die Einarbeitung von Sing/Sprech-Stimmen in bestehende Kompositionsgewebe und die Anwendung des computergeteuerten Flügels (DC3 MARK IV von Yamaha/Bösendorfer) und von Drums erfordern die Lösung musikdramaturgischer und kompositorischer Aufgaben: Comic = Oper.

DER POLNISCHE ORPHEUS (A Comic Opera)

Termine:    27. April – 8. Mai 2010, 19:30 Uhr (Di-Sa)
Ort:    3raum-Anatomietheater, 1030 Wien, Beatrixgasse 11
Karten:   0650/323 33 77, info@3raum.or.at  / Preise: € 15 /ermäßigt € 12)
Mit: Helmut Bohatsch, Gottfried Falkenstein, Halina Graser, Roman Maria Müller, Alex Schuster (Drums)
Konzept/Inszenierung: Thomas Desi
Musik:    Frédéric Chopin
Dramaturgie:   Walter Eckermann
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Kit Armstrong erhält den Leonard-Bernstein-Award
Von Horst Schinzel




Kit Armstrongs wichtigster Mentor ist kein Geringerer als Alfred Brendel, bei dem er seit einigen Jahren Unterricht erhält. Der Altmeister schwärmt von dem Tastenwunder in höchsten Tönen, und wenn man Kit Armstrong spielen hört, wird Brendels Begeisterung in jeder Hinsicht nachvollziehbar. „Klangschönheit, Forminstinkt, Gestaltungsruhe und polyphone Beseeltheit kommen im Spiel dieses genial talentierten Teenagers auf geradezu magische und dabei staunenswert natürliche Weise zusammen. Das hat heute schon eine gleichsam alterslose Reife und Klasse, die den zarten Jüngling durchaus in die Nähe etwa eines Murray Perahia oder András Schiff rückt“, stimmte die Rhein-Neckar-Zeitung zu. Und die Hannoversche Allgemeine Zeitung brachte es auf den Punkt: „Man wird von ihm hören. Und man will von ihm hören."

Im Rahmen des diesjährigen Schleswig-Holstein Musik Festivals wird Kit Armstrong nun mit dem von der Sparkassen-Finanzgruppe gestifteten Leonard Bernstein Award ausgezeichnet. Den mit 10.000 Euro dotierten Nachwuchspreis erhielten bereits der Pianist Lang Lang (2002), der Schlagzeuger Martin Grubinger (2007) sowie der Cellist Leonard Elschenbroich (2009). Die Sparkassen-Finanzgruppe, zu der neben den Sparkassen des Landes die HSH Nordbank, die LBS Baussparkasse und die Provinzial Versicherungen gehören, will mit der begehrten Auszeichnung ein deutliches Signal im Bereich der Talentförderung setzen.

Auch dieses Mal entschieden führende Vertreter der internationalen Musikszene wie Christoph Eschenbach (Directeur musical de l’Orchestre de Paris, Principal Conductor der internationalen Orchesterakademie des SHMF, designierter Music Director des National Symphony Orchestra in Washington und des John F. Kennedy Center for the Performing Arts), Zarin Mehta (Präsident und Executive Director der New York Philharmonic), Jamie Bernstein Thomas (Leonard Bernstein Society), Ernest Fleischmann (Artistic Director des Ojai Music Festival), Alexander Bernstein (Leonard Bernstein Society) und Festivalintendant Rolf Beck gemeinsam mit Jörg-Dietrich Kamischke, dem Präsidenten des Sparkassen- und
Giroverbandes für Schleswig-Holstein, als Jury über die Vergabe des Leonard Bernstein Awards.

„Wer Kit Armstrong kennt, der weiß um die phänomenale Begabung dieses jungen Pianisten. Alfred Brendel sagte einmal über Kit Armstrong: ‚Seine Einsicht in musikalische Zusammenhänge, seine Konzentration, sein Ohr für Klang und Balance wie auch seine erstaunliche technische Kontrolle halten schon heute strengen Maßstäben stand.‘ Diesem Urteil eines ebenso bekannten und berühmten Pianisten kann ich mich nur anschließen. Im Namen der Sparkassen-Finanzgruppe Schleswig-Holstein gratuliere ich Kit Armstrong sehr herzlich zum Leonard Bernstein Award und freue mich, dass der renommierte Preis an diesen jungen Ausnahmekünstler verliehen wird“, so Jörg-Dietrich Kamischke, Präsident des
Sparkassen- und Giroverbandes für Schleswig-Holstein.

Den Leonard Bernstein Award 2010 wird Kit Armstrong am Samstag, 21. August 2010 in der Musik- und Kongresshalle in Lübeck erhalten. Gemeinsam mit dem NDR  Snfonieorchester interpretiert er unter Leitung von Manfred Honeck Beethovens Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37. Einen Tag später, am Sonntag, 22. August 2010, wiederholt er das Programm im Hangar 7 der Lufthansa Technik Basis Hamburg.

Kit Armstrong, 1992 geboren, begann im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierspiel und dem Kompositionsstudium und war mit sieben Jahren der jüngste Student, der jemals an der Chapman University of California aufgenommen wurde. Mittlerweile lebt er in London und Paris und studiert an der Royal Academy of Music sowie am Imperial College in London. Seit seinem Konzertdebüt im Alter von acht Jahren hat Kit Armstrong bereits zahlreiche Recitals und Konzerte als Solist mit Orchester gegeben. Als Komponist hat sich Kit  Armstrong mit den verschiedensten Gattungen auseinandergesetzt. Unter seinen Kompositionen finden sich zahlreiche Stücke für Klavier solo, zwei Streichquartette, ein Klavierquartett, zwei Klavierquintette, ein Bläserquintett sowie die Sinfonie „Celebration“, die vom Pacific Symphony Orchestra uraufgeführt wurde. Kit Armstrong wurde in fünf aufeinanderfolgenden Jahren mit dem Morton Gould Young Composer Award  usgezeichnet. Für sein Stück „Struwwelpeter“ für Viola und Klavier gewann er im Jahr 2007 das angesehene Stipendium „Charlotte V. Bergen
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Erstmals präsentieren Salzburger Festspiele ihr Programm in Brasilien



4. März Präsentation in Rio de Janeiro
Also v.l.n.r. Vera Simão (brasilianische Förderin), Kity Assis (Gastgeberin), Thilo Mannhardt (deutsch-brasilianischer Förderer), Präsidentin Helga Rabl-Stadler, Konzertchef Markus Hinterhäuser und João Afonso Assis (Rechtsanwalt und Gastgeber), Foto: SF

„Brasilien – ein Land der Zukunft“ so lautete die Liebeserklärung von Stefan Zweig an seinen letzten Zufluchtsort 1941. Dieser Satz passt genauso zur erstmaligen Präsentation des Festspielprogramms in Brasilien.
Thilo Mannhardt, Deutsch-Brasilianer und Festspiel-Mäzen, hat Festspielpräsidentin Helga Rabl- Stadler und Konzertchef Markus Hinterhäuser eingeladen,  das Programm in zwei exklusiven Veranstaltungen am 3. März in Sao Paulo und am 4. März in Rio de Janeiro zu präsentieren. Dazu Mannhardt: „Wann, wenn nicht jetzt!  Brasilien befindet sich in einer beeindruckenden Wachstumsphase und ist auf dem besten Weg, sich zu einer neuen Weltwirtschaftsmacht zu entwickeln. Die Menschen sind  hungrig nach Kultur, es gibt hier ein erhebliches hochklassiges Besucherpotential für die Festspiele.“

2010 bietet sich  aus doppelten Grund für den Festspielbesuch aus Brasilien an: Zum Neunzigjahr-Jubiläum gibt es ein besonders reichhaltiges Programm. Außerdem wird  erstmals eine Dramatisierung einer Stefan Zweig Novelle, nämlich „Angst“, geboten.
Interessant im brasilianischen  Zusammenhang ist auch ein Brief von Richard Strauss aus Rio de Janeiro an Hugo von Hofmannsthal vom 5. Oktober 1920. Strauss führte damals  mit großem Erfolg seinen Rosenkavalier auf, machte aber gleichzeitig schon Werbung für die gerade gegründeten Salzburger Festspiele.

Die beiden Festspielpräsentationen fanden jeweils vor mehr als 150 Personen in stimmungsvollen privaten Rahmen statt. Die Videoausschnitte aus dem Opern- und Konzertprogramm von „La Traviata“ bis „Luci mie traditrici“ riefen große Begeisterung hervor. Als Nino Machaidze und Rolando Villazón das berühmte  Duett aus “Roméo et Juliette“ sangen, brandete jeweils Applaus auf.

Als besonderes Angebot für neue Gäste präsentierten die Festspiele ein „brasilianisches Musikpaket“ in der letzten Augustwoche. Die Brasilianer sollen sich mit einer Mozart-Matinée am 22. August auf den Aufenthalt in Salzburg einstimmen, werden Elektra, Orfeo ed Euridice, Roméo et Juliette sehen, können den Liederabend  von Jonas Kaufmann besuchen und werden ihre Festspielwoche mit den Wiener Philharmoniker, dirigiert von Bernard Haitink, beschließen.

Markus Hinterhäuser: „Wir trafen auf ein ebenso sachkundiges wie neugieriges Publikum.
Es ist wichtig, dass die Festspiele ihren internationalen Radius erweitern.“
Schon 2009 kamen Menschen aus 68, davon 34 außereuropäischen, Ländern während der Festspielzeit nach Salzburg.

Auch das Medienecho  im größten südamerikanischen Land lag über allen Erwartungen.
Rabl-Stadler und Hinterhäuser waren in der Morgensendung des größten südamerikanischen TV-Senders GLOBO und hatten ausführliche Berichte in den wichtigsten Tageszeitungen des Landes.

Besonders berührend war der Besuch in der Ruine des 2008 abgebrannten Teatro Cultura Artística in Sao Paulo, das zum 100-Jahr-Jubiläum der Sociedade Cultura Artística 2012 wiedereröffnet werden soll.

Die Salzburger Festspiele brachten einen von ihren Sponsoren finanzierten Scheck mit, der ein Baustein der Solidarität mit dieser wunderbaren brasilianischen  Kulturinstitution sein soll. Audi/Volkswagen do Brasil, Roche do Brasil und Jaeger-LeCoultre, ebenso wie Montblanc zur Gruppe Richemont gehörend, haben gemeinsam mit den Freunden der Salzburger Festspiele diesen Auftritt finanziert.

Rabl-Stadler: „Wir sind sicher, das ist der richtige Weg. Zuerst muss man Publikum gewinnen, dann daraus Freunde und Förderer und aus diesem den Festspielen so wohlgesonnen Biotop Sponsoren und Mäzene.“
Der Besuch wird in Sao Paulo schon jetzt fortwirken. Während des ganzen Monats März werden fünf Festspielproduktionen, nämlich La Traviata, Eugen Onegin, Le Nozze di Figaro, das Konzert des Simón Bolívar Youth Orchestra unter Gustavo Dudamel: Konzert und Dokumentation 2008 sowie das Eröffnungskonzert 2009 Wiener Philharmoniker/Nikolaus Harnoncourt, bei freiem Eintritt  als Filmvorführungen in einem Theater gezeigt. 

Die Festspielpräsentation in Brasilien ist der Endpunkt der Präsentationen für das Festspielprogramm 2010. Diese fanden in wechselnder personellen Zusammensetzung mit Freunde Präsident Heinrich Spängler, Intendant Jürgen Flimm, dem kaufmännischen Direktor Gerbert Schwaighofer, Schauspielchef Thomas Oberender, Präsidentin Helga Rabl-Stadler und Konzertchef Markus Hinterhäuser in folgender chronologischer Reihenfolge statt: Salzburg, New York, London, Zürich, München, Istanbul, Sao Paulo und Rio de Janeiro.

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DIE MONTAG-PRESSE (8. März 2010) 08.03.2010 06:44:49
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Für Sie in den Zeitungen gefunden - DIE MONTAG-PRESSE (8. März 2010)


Die Oscar-Verleihung
"Tödliches Kommando" zum besten Film gekürt
Kathryn Bigelow ist die erste Frau, die den Regie-Oscar gewinnt. Und nicht nur das: "Tödliches Kommendo" ist auch noch zum besten Film gekürt worden. Damit hat sie insgesamt sechs Oscars eingesammelt und "Avatar", den Film ihres Ex-Mannes, abgehängt.
http://www.welt.de/kultur/article6684324/Toedliches-Kommando-zum-besten-Film-gekuert.html
Oscars für Christoph Waltz, Jeff Bridges und Sandra Bullock
http://www.derwesten.de/kultur/film/Oscars-fuer-Christoph-Waltz-Jeff-Bridges-und-Sandra-Bullock-id2688919.html

Waltz holt den Oscar!
Christoph Waltz gewann den Oscar. Michael Haneke und Christian Berger haben es leider nicht geschafft. "The Hurt Locker" räumte 6 Oscars ab
http://kurier.at/kultur/1984196.php
Christoph Waltz mit Gold gekrönt
Der in London lebende Wiener errang mit der 18. Auszeichnung für seine Rolle in Tarantinos "Inglourious Basterds" nun auch die begehrteste Trophäe der Filmwelt
http://derstandard.at/1267743455468/Bester-Nebendarsteller-Christoph-Waltz-mit-Gold-gekroent
Oscar für Christoph Waltz
Berger und Haneke gehen leer aus
http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3906&Alias=wzo&cob=476947

New York
Endlich die ersehnte Sensation
Die Nase“ in der Met
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Paris
Mit dem »Rheingold« startet Pariser Oper neues »Ring«-Projekt
Mit dem »Rheingold« startet die Pariser Oper ihr neues »Ring«-Projekt von Philippe Jordan und Günter Krämer. Herausgekommen ist weniger ein psychologisierender Auftakt-Thriller als vielmehr eine Germanenshow zwischen Revue und Comic.
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Salzburg
Einer hat immer das Bummerl
Neue Organisation bei den Osterfestspielen
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Salzburg
Jeder Dolchstoß ein Vergnügen
Haus für Mozart/Tosca
Endlich einmal ist auf der Opernbühne alles so, wie es sein soll. Puccinis „Tosca“ im Haus für Mozart, die jüngste Opernproduktion des Landestheaters, ist der erste wirkliche Triumph, den Opernchef Bernd Feuchtner in seiner ersten Spielzeit einfahren kann.
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Der Verschmelzungskünstler
Lorin Maazel feierte seinen 80. Geburtstag
http://derstandard.at/1267743426177/Wiener-Philharmoniker-Der-Verschmelzungskuenstler
Dirigent Lorin Maazel wird 80 Jahre alt
http://www.tagesspiegel.de/kultur/Lorin-Maazel;art772,3049148
80.Geburtstag: Lorin Maazel bleibt sich treu
http://diepresse.com/home/kultur/klassik/index.do

Berlin/Konzerthaus
Deutsche Passion
Singakademie mit Bertolt Brecht und Paul Dessau im Konzerthaus: Es ist ein großes Verdienst der Berliner Singakademie unter ihrem Chef Achim Zimmermann und des Konzerthausorchesters, sich für dieses Werk mit Präzision und Liebe eingesetzt zu haben
http://www.tagesspiegel.de/kultur/Bertolt-Brecht-Paul-Dessau;art772,3049857

Hessischer Rundfunk
Film und Musik: Fritz Langs „Die Nibelungen“ mit dem hr-Sinfonieorchester
Neue Fassung des Stummfilm-Klassikers im hr-Sendesaal.Filmkonzert von Fritz Langs „Die Nibelungen“ am 12. und 13. März im hr-Sendesaal
http://www.hr-online.de/website/derhr/home/presse_meldung_einzel.jsp?rubrik=4822&key=presse_lang_38795651

Hamburg/Uraufführung an der Staatsoper
Auf der Opernbühne muss die Musik dem Theater dienen
Erst die Musik, dann die Geschichte? Für den Komponisten von "Le Bal" ist das Umgekehrte richtig. Am Sonntag wird sein Werk aus der Taufe gehoben.
http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1409240/Auf-der-Opernbuehne-muss-die-Musik-dem-Theater-dienen.html

Die Geschichte der Alten Oper Frankfurt
http://www.frankfurter-rundblick.de/die-geschichte-der-alten-oper-frankfurt/

Velbert
Der Ring rollt an
„Das Forum ist außerhalb Velberts noch viel zu wenig als Theatersaal bekannt“, findet Fabian Kern, „ganz viele Menschen wissen gar nicht, wie toll unser Haus eigentlich ist.“
http://www.derwesten.de/staedte/velbert/Der-Ring-rollt-an-id2681991.html

Ruhebedürftiger Kotzbrocken
Theater Magdeburg zeigt zwei Opernkomödien von Nino Rota und Giacomo Puccini
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/1134534/

Nordrhein/Westfalen
Das System wankt
Viele Stadttheater in Nordrhein-Westfalen sind durch heftige Kürzungen der Kulturetats bedroht
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1138208/

Auf nach Lübeck!
Mit einem spannenden "Ring" und vielen Erstaufführungen hat sich das Lübecker Theater bei Musikfreunden aus
Hamburg einen Namen gemacht. Freitag hat dort die Oper "The Tempest" von Thomas Adès Premiere
http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/hamburg/article6673681/Auf-nach-Luebeck.html

In Lübeck geht die Hexe Hillary in die Oper
http://ostholstein.mediaquell.com/2010/03/07/in-luebeck-geht-die-hexe-hillary-in-die-oper-8392/

Berlin/Staatsoper
Schnäppchen in der Staatsoper
Kleider, Röcke, Taschen und Kostüme - vor dem Umzug ins Schiller-Theater wurden Stücke aus dem Fundus verkauft
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/158093/158094.php


Sprechtheater

Wien
Burgtheater: Die Rückkehr der Kinderschänder
Die Uraufführung von Thomas Vinterbergs Drama „Das Begräbnis“ gerät trotz exzellenter Besetzung zu einer plumpen Fortsetzung von „Das Fest“.
http://diepresse.com/home/kultur/news/544801/index.do?_vl_backlink=/home/kultur/news/index.do

Wien/Volkstheater
Strizzi-Land ist abgebrannt
Ein tüchtiger "Liliom" in einer allzu proletarischen Franz-Molnár-Inszenierung: Robert Palfrader steht am Beginn einer Schauspielerkarriere - er müsste halt ein bisserl weniger brav sein.
http://derstandard.at/1267743427828/Volkstheater-Strizzi-Land-ist-abgebrannt

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Unter'm Strich

Heute ist Internationaler Frauentag
Weltfrauentag: Hundert Jahre Vorsprung
Käßmann, Hegemann – und der diskriminierte Mann: zum Jubiläum des Internationalen Frauentags
http://www.tagesspiegel.de/kultur/Weltfrauentag;art772,3050878

Negativ-Oscar
Sandra Bullock nimmt Goldene Himbeere entgegen
http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,682181,00.html
Trotz Oscar-Nominierung: Bullock holt sich Schmähpreis ab
Der Titel für die schlechteste Schauspielerin 2009 geht an Sandra Bullock in der Liebeskomödie "Verrückt nach Steve".
Zum schlechtesten Film 2009 wurde "Transformers: Die Rache" gewählt. Eddie Murphy und Paris Hilton als
schlechteste Schauspieler des Jahrzehnts.
http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/kultur/2308474/trotz-oscar-nominierung-zwei-himbeeren-fuer-bullock.story
 

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INFOS DES TAGES (Montag, 8. März 2010) 07.03.2010 11:49:22
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INFOS DES TAGES (Montag, 8. März 2010)

HEUTE, AM "INTERNATIONALEN FRAUENTAG", HOLT ERSTMALS EINE FRAU DEN "REGIE-OSCAR"


Kathryn Bigelow erhielt für "Tödliches Kommando" den Oscar. Gleichzeitig wurde ihr Film "Bester Film des Jahres"

Sandra Bullock gleichzeitig "Beste und schlechteste Schauspielerin"



Tags zuvor nahm sie die "Goldene Himbeere" als "Schlechteste Schauspielerin des Jahres" persönlich in Empfang. Heute Nacht bekam Sie den "Oscar" als beste Schauspielerin: Sandra Bullock

Auch Christoph Waltz erhielt seinen prognostizierten "Oscar"
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HEUTE UM 23,50 h  AUF "ARTE": PELLÉAS ET MÉLISANDE

Montag, 8. März 2010
Claude Debussy:  Pelléas et Mélisande
Oper in fünf Akten
Théâtre des Champs-Elysées, Paris
Inszenierung: Jean-Louis Martinoty;
Ausstattung: Hans Schavernoch;
Kostüme: Yan Tax
Licht: André Diot;
Chorleiter: Stephen Betteridge;
Orchester: Orchestre National de France;
Dirigent: Bernard Haitink
Fernsehregie: Chloé Perlemuter;
Produzent: NHK;
Mit:
Jean-François Lapointe - (Pelléas),
Magdalena Kozená - (Mélisande),
Laurent Naouri - (Golaud),
Amel Brahim-Djelloul - (Yniold),
Yuri Kissin - (der Arzt),
Marie-Nicole Lemieux - (Geneviève)
171 Min.
Nach ihrer denkwürdigen Konzertfassung von "Pelléas und Mélisande" im Jahr 2000, haben das "Orchestre National de France" und der niederländische Dirigent Bernard Haitink im Juni 2007 im Pariser Théâtre des Champs-Elysées die Bühnenfassung von Maeterlincks Meisterwerk aufgeführt.
Regisseur der Oper ist Jean-Louis Martinoty, dessen Inszenierung der "Nozze di Figaro" bei Kritik und Publikum einhellige Zustimmung fand. Es singen Magdalena Kozená, der hervorragende junge Kanadier Jean-François Lapointe - der in der Mailänder Scala bereits als Pelléas auf der Bühne stand - und Marie-Nicole Lemieux sowie der grossartige Laurent Naouri als Golaud.
Oper, Frankreich 2007, ARTE F, Erstausstrahlung
http://www.arte.tv/de/Nav-Pelleas/1674062,CmC=1674060.html
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MÜNCHNER PHILHARMONIKER: Programmänderung 10.-14. März 2010



Der herausragende Pianist Maurizio Pollini, der mit den Münchner Philharmonikern zuletzt 1982 unter Sergiu Celibidache musizierte, wird auf eigenen Wunsch Wolfgang Amadeus Mozarts Klavierkonzert A-Dur KV 488 spielen. Als einer der meist bewunderten und meist geachteten Pianisten unserer Zeit kann der Ausnahmekünstler Pollini auf eine fast 50-jährige
Bühnenkarriere zurückblicken. Generalmusikdirektor Christian Thielemann und die Münchner Philharmoniker sind hocherfreut, den „italienischen Gentleman des Klaviers“ zu diesem Gastspiel begrüßen zu können.

Das Programm ändert sich deshalb wie folgt:
Beethoven: Ouvertüre zu "Die Geschöpfe des Prometheus" op. 43
Mozart. Konzert für Klavier und Orchester A-Dur KV 488
Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 "Eroica"

Christian Thielemann, Dirigent
Maurizio Pollini, Klavier
Es sind nur noch wenige Karten an der Abendkasse erhältlich.
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WÜRZBURG: 4. SINFONIEKONZERT

18. und 19. März 2010 | 20.00 Uhr | Hochschule für Musik | Gebäude Hofstallstraße |
Einführung 19.30 Uhr

Klarinette/Saxophon: John Ruocco
Klavier:   Bernhard Pichl
Kontrabass:   Rudi Engel
Schlagzeug:   Jean Paul Höchstädter
Dirigent:    Jonathan Seers
Philharmonisches Orchester Würzburg

Programm:

1. Teil
Erwin Schulhoff: „Step“ und „Shimmy“ aus „Die Mondsüchtige“
Claude Debussy: Première Rhapsodie
Darius Milhaud: La création du monde

2. Teil
Originals und Jazzstandards

In einer einzigartigen und abwechslungsreichen Mischung sorgen die bekannten Würzburger Jazzgrößen Bernhard Pichl (Klavier) und Rudi Engel (Bass), die schon bei allen früheren Begegnungen dieser Reihe dabei waren, zusammen mit dem Philharmonischen Orchester für eine harmonische Verbindung von Klassik und Jazz.

John Ruocco spielt als Solist die „Première Rhapsodie“ für Klarinette und Klavier von Claude Debussy, deren Harmonik immer wieder die Jazzmusiker faszinierte. Das Stück entstand 1910 als Auftragswerk für einen Wettbewerb der Klarinettisten am Pariser Konservatorium und bildete den Auftakt der musikalischen Karriere Debussys.

Neben eher klassischen Musikstücken mit Jazzelementen im ersten Teil des Sinfoniekonzertes, ist der zweite Teil geprägt von Jazzstandards, die für das Philharmonische Orchester umarrangiert wurden. Mit diesem Konzert schließen wir an frühere Jazzkonzerte im Mainfranken Theater an: damals mit Solisten wie Charlie Mariano, Benno Bailey oder dem Würzburger Trio On the corner.


Der amerikanische Jazz-Saxophonist und Jazz-Klarinettist John Ruocco wurde in New Haven/Connecticut geboren. Seit vielen Jahren lebt und arbeitet der Musiker in den Niederlanden und ist besonders aktiv in der lebendigen belgischen und holländischen Jazz-Szene. Dort leitet er unter anderem das holländische Jazz Orchester. Darüber hinaus ist Ruocco Mitglied des Philippe Aerts Trio und des Ruocco/Rassinfosse/Simtaine Trio.
Zu den zahlreichen Jazzlegenden, mit denen John Ruocco aufgetreten ist, gehören Art Farmer, Philip Catherine, Beaver Harris, Dizzy Gillespie, Toots Thielemans und Slide Hampton. Mit dem deutschen Bandleader Peter Herbolzheimer verbindet ihn eine über 25-jährige Zusammenarbeit.
Im Auftrag des Belgischen Kultusministeriums tourte Ruocco 1983 durch Zaire, darüber hinaus spielte er europaweit auf zahlreichen Festivals, beispielsweise in Berlin, Bonn, Prag, Brüssel, Bremen und Warschau.
Neben seinen Konzerten geht John Ruocco Lehrtätigkeiten am Koninklijk Conservatorium in Brüssel und dem Koninklijk Conservatorium Den Haag nach und gibt verschiedene Workshops in Europa und den USA. Außerdem unterrichtete er von 1981 bis 1989 am Jazzstudio Antwerpen sowie von 1980 bis 2003 an der Summer Jazz School in Belgien im Fach Saxophon sowie im Ensemblespiel.
Eine überaus bemerkenswerte Diskografie zeugt von Ruoccos regem Schaffen, darunter CD-Einspielungen mit Titeln wie „Waiting“ mit Peter Hertmans, „Trios“ mit Frank Vaganée, „No, Maybe…!“ mit Richard Rousselet, „Quelque Part“ mit Charles Loos und „Cat Walk“ mit dem Philippe Aerts Trio. Darüber hinaus ist die enge Zusammenarbeit mit Peter Herbolzheimer auf mehreren Tonträgern dokumentiert, darunter „Latin Groove“, „More BeBop“ und die Reihe „Music for Swinging Dancers“.


Rudi Engel studierte an den Musikhochschulen in Würzburg und Frankfurt. Der Bassist besuchte Workshops von Ron Carter, Barre Phillips, Ron McClure und Rufus Reid. Er ist Dozent für Jazz-Bass an den Musikhochschulen Würzburg und Nürnberg. Neben seiner Lehrtätigkeit arbeitet er mit zahlreichen renommierten Künstlern und Jazzensembles wie dem Bill Molenhof Trio, Bill Elgart, Bernhard Pichl, Jorge Rossy, Charlie Mariano, Karl Berger, Alan Blairman, dem Ernie Watts Quartet feat. Keith Copeland, dem Dieter Köhnlein Quartet, Javon Jackson, Christoph Mudrich, Dirik Schilgen, Benny Bailey, Wolfgang Lackerschmid, Joan Faulkner, Joanne Bell, Cynthia Utterbach, Reggie Moore und Russ Spiegels „Big Bang“ zusammen. Seit 1991 ist Rudi Engel Mitglied des Jazz Trios „On The Corner", das schon namhafte Solisten wie Ack van Royen, Tony Lakatos, Leszek Zadlo, Benny Bailey, Bob Mintzer, Bobby Shew, Dusko Goykovich und Deborah Brown begleitete.
Zahlreiche CD-Einspielungen zeugen von dieser künstlerischen Zusammenarbeit.
Konzerttourneen führten in die USA, nach Tunesien, Algerien und Indien. Mit Ernie Watts konzertierte Rudi Engel in Kiew und Istanbul.


Der gebürtige Nürnberger Jean Paul Höchstädter studierte zunächst am Hermann Zilcher Konservatorium in Würzburg bei Bill Elgart. Es folgte das Studium bei Holger Nell in Berlin, das der Schlagzeuger im Jahr 2000 mit Auszeichnung abschloss.
Jean Paul Höchstädter spielt in zahlreichen Bigbands, darunter die Rias Bigband, die NDR Bigband, die Al Porcino Bigband, das Summit Jazz Orchester, das Berlin Jazz Orchester, das Concert Jazz Orchestra Vienna, das Sunday Night Orchester Nürnberg und die Bobby Burgess Bigband Explotion. Seit Januar 2007 ist er festes Mitglied der HR Bigband in Frankfurt.
Nicht nur auf der Konzertbühne sondern auch im Tonstudio arbeitete er mit Clark Terry, Jiggs Wigham, Bobby Shew, Judy Niemack, Tony Lakatos, Till Brönner, James Morrison, Julian Arguelles, Scott Hamilton, Nils Landgren, Jim Mc Neely, Fred Sturm, Chuck Leavell, Frank Möbus, Roberta Gambarini, Dave Douglas, Clay Jenkins, Ack van Rooyen und vielen mehr zusammen.
Zu hören ist er als Schlagzeuger auf verschiedenen CD-Einspielungen, unter anderem mit dem Summit Jazz Orchestra, dem Sunday Night Orchestra Nürnberg, dem Axel Schlosser Quartett, mit Till Brönner und Chuck Leavell sowie der HR Bigband.


Bernhard Pichl studierte in Würzburg bei Chris Beier. Es folgten zahlreiche Studienaufenthalte in den USA. Konzerttourneen führten den Pianisten durch ganz Europa, China, Süd-Afrika, Israel und Japan. Er spielte mit Jazzgrößen wie Charlie Mariano, Conte Candoli, Jimmy Cobb, Benny Bailey, James Moody, Rolf Kühn, Teddy Edwards, Bobby Watson, Valery Ponomarev, Victor Lewis, Dusko Goycovich, Don Menza, Jerry Bergonzi, Don Braden, Bob Mintzer, Jimmy Woode, Attiila Zoller, Alvin Quenn, Pete York, Charlie Antolini, Curtis Lundy, Jack Walrath, Toots Thielemanns, Deborah Brown, Judy Niemack, Peter Yellin, Herb Geller, Maria Schneider, Tim Hagans und Al Porcino.
Bei den Leverkusener Jazztagen, der Jazzwoche Burghausen, dem Jazzfest Domotosolla Italien, bei Jazz Ost-West, den Jazzfestivals in Peking und Tel-Aviv, dem Jezzfest Novisad und den Jazztagen Dudelange Luxenburg war Bernhard Pichl zu erleben. 21 CD-Produktionen dokumentieren diese rege Konzerttätigkeit. Zudem unterrichtet er an der Musikhochschule Augsburg-Nürnberg und an der Hochschule für Musik in Würzburg.


Generalmusikdirektor Jonathan Seers erhielt seine erste musikalische Ausbildung als Sängerknabe in der Kathedrale zu Canterbury. An der Guildhall School London absolvierte er den fortgeschrittenen Dirigierkurs, am Londoner Opernzentrum den Kapellmeisterkurs. 1980 gewann er den 1. Preis beim Internationalen Dirigierwettbewerb in Besançon (Frankreich). Seitdem gastiert er regelmäßig in Frankreich, Deutschland, Belgien, Polen und in der Schweiz. Nach  Engagements  als  Kapellmeister in Freiburg, Mannheim und Gelsenkirchen war er von 1991 bis 2000 Generalmusikdirektor und Künstlerischer Leiter des Mozartfestes in Würzburg. In dieser Zeit ist es ihm gelungen, dem Orchester durch bemerkenswerte Aufführungen etwa von  „Tristan und Isolde”, „Boris Godunow” oder „Die  Nase” überregionale Aufmerksamkeit zu verschaffen. In den Sinfoniekonzerten bescherte er dem Würzburger Publikum manche Erstaufführung. Er betreute mehrere CD-Produktionen mit dem Saxophonisten Charlie Mariano  und dem Trompeter Benny Bailey als Jazz-Arrangeur. Mit verschiedenen Rundfunkanstalten arbeitete er als Liedbegleiter und Dirigent zusammen. Von 2008 bis 2010 ist er erneut Generalmusikdirektor des Mainfranken Theaters Würzburg. Seine erste Premiere in dieser Funktion war die musikalische Leitung der Balletturaufführung von Anna Vita „Das Bildnis des Dorian Gray“. Ferner war er musikalischer Leiter von Richard Wagners „Tannhäuser“ (Regie: Intendant Hermann Schneider) und von Mozarts „die Zauberflöte“. In dieser Spielzeit dirigierte er neben „Un ballo in maschera“ auch die Balletturaufführung „Medea“ von Anna Vita. Ebenso hat er die musikalische Leitung für Richard Strauß’ „Der Rosenkavalier“. Ferner wird er auch die Sinfoniekonzerte zwei bis vier in dieser Spielzeit dirigieren sowie ein Benefizkonzert im Juli 2010.
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 KONZERTHAUS BERLIN: Manfred, der Weltschmerz-Held
DO–SA 11.–13.03.10 | 20.00 Uhr | Konzerthaus Berlin, Großer Saal

Trauer und Weltschmerz sind aus der Romantik nicht wegzudenken. Unerfülltes Glück und unerfüllte Liebe prägten die Seelenlandschaft des damals modernen Künstlers. Dieser war von einer faustischen Sehnsucht nach den höchsten Dingen geprägt – und musste im Leben scheitern. Er wurde zum Außenseiter der Gesellschaft, die ihn nicht verstand. Die erhoffte Erlösung versprach erst der Tod.
Ein solcher Weltschmerz-Held war Manfred, eine literarische Figur, geschaffen vom englischen Poeten Lord Byron. Dessen Versepos hatte Robert Schumann bereits 1848 zu einer düsteren Schauspielmusik inspiriert, von der nur die Ouvertüre Eingang ins Konzertleben fand. Pjotr Tschaikowsky schätzte dieses Werk sehr. Seine wild-lodernde »Manfred-Sinfonie« von 1885 wiederum gehört zu den vielleicht meistunterschätzten Werken des russischen Komponisten. Der tragische Held wird darin opulent sinfonisch portraitiert – fast eine Stunde lang, doch keine Minute langweilig. Das 1886 uraufgeführte Werk hielt Tschaikowsky übrigens für die beste seiner Sinfonien.
Das Schicksal forderte Gustav Mahler in seinen »Kindertotenliedern« heraus. Er komponierte diesen traurigen Zyklus nach Gedichten Friedrich Rückerts 1901–1904. Die letzten Noten setzte er, während seine eigenen Kinder draußen im Garten spielten. Seine Frau sah dies als schlechtes Omen. Das war nicht aus der Luft gegriffen: Die Kindersterblichkeit lag im Europa des 19. Jahrhunderts generell sehr hoch. Kaum eine Familie blieb verschont. Einige Jahre nach der Komposition starb Mahlers Tochter Maria-Anna an Scharlach-Diphtherie.
Gestaltet werden die Lieder vom Bariton Hanno Müller-Brachmann, seit seiner Entdeckung durch Daniel Barenboim gefeiertes Mitglied der Staatsoper Berlin. Am Pult des Konzerthausorchesters steht mit Michael Gielen ein Spezialist, der über internationale Erfahrungen in Konzert und Oper verfügt. Über viele Jahre hinweg hat sich der Dresdner mit dem sinfonischen Schaffen Gustav Mahlers beschäftigt. Mit dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg legte er beim Label Hänssler die komplette Einspielung der zehn Sinfonien vor.

Hanno Müller-Brachmann

Konzerthausorchester Berlin
Michael Gielen
Hanno Müller-Brachmann Bariton
Robert Schumann Ouvertüre zu Lord Byrons Dramatischem Gedicht »Manfred« es-Moll op. 115
Gustav Mahler »Kindertotenlieder« für Singstimme und Orchester (auf Gedichte von Friedrich Rückert)
Pjotr Tschaikowsky »Manfred-Sinfonie« (nach Byron) h-Moll op. 58
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Einführungsmatinee zu „Ein Sommernachtstraum“ (Choreografie: Jorma Elo)
Veranstaltung der FREUNDE der Wiener Staatsoper in Kooperation mit dem Ballett der Wiener Staatsoper und Volksoper

Sonntag, 21. März 2010, 11.00 Uhr, im Stadttheater Walfischgasse

Unter Mitwirkung von Mitgliedern des Balletts der Wiener Staatsoper und Volksoper
Moderation: Mag. Ira Werbowsky

Kartenbestellung:
FREUNDE der Wiener Staatsoper, Tel.: 01/512 01 71, Fax: 01/512 63 43
E-Mail: verein@opernfreunde.at
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