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| INFOS DES TAGES (FREITAG, 3. SEPTEMBER 2010) |
02.09.2010 10:47:44 |
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INFOS DES TAGES (Freitag, 3. September 2010)
WIENER STAATSOPER: EISERNER VORHANG“ 2010/2011
Cy Twombly – Bacchus
Präsentation am 2. September mit Dominique Meyer, Direktor der Wiener Staatsoper
Reinhold Gmeinbauer, Geschäftsführer „Die Presse“
Daniel Birnbaum, Rektor Städelschule Frankfurt
Akiko Miyake, CCA – Center for Contemporary Art Kitakyushu
Hans Ulrich Obrist, Co-Direktor Serpentine Gallery London
Kathrin Messner, museum in progress
museum in progress
„Eiserner Vorhang“ 2010/2011
CY TWOMBLY – Bacchus
Die Ausstellungsreihe „Eiserner Vorhang“ ist ein Projekt des museum in progress in Kooperation mit der Wiener Staatsoper und der Bundestheater-Holding, ermöglicht durch „Die Presse“.
Der „Eiserne Vorhang“ 2010/2011 stammt von dem amerikanischen Künstler Cy Twombly. Sein Vorhang mit dem Titel Bacchus ist das dreizehnte Großbild im Rahmen der Ausstellungsreihe „Eiserner Vorhang“ an der Wiener Staatsoper, die von museum in progress konzipiert und in Kooperation mit der Wiener Staatsoper realisiert wird: Der an sich statische „Eiserne Vorhang“ wird temporär in einen dynamischen Ausstellungsraum zeitgenössischer Kunst verwandelt.
Seit 1998 haben im Rahmen dieser Serie folgende Künstlerinnen und Künstler den „Eisernen Vorhang“ gestaltet: Kara Walker (1998/1999), Christine und Irene Hohenbüchler (1999/2000), Matthew Barney (2000/2001), Richard Hamilton (2001/2002), Giulio Paolini (2002/2003), Thomas Bayrle (2003/2004), Tacita Dean (2004/2005), Maria Lassnig (2005/2006), Rirkrit Tiravanija (2006/2007), Jeff Koons (2007/2008), Rosemarie Trockel (2008/2009) und Franz West
(2009/2010).
Eine internationale Jury – Daniel Birnbaum, Akiko Miyake und Hans Ulrich Obrist – steht für die Auswahl der Künstlerinnen und Künstler, deren Arbeiten jeweils für eine Spielzeit direkt auf am eisernen Brandschutzvorhand zwischen Bühne und Zuschauerraum der Wiener Staatsoper präsent sind und vom Staatsopernpublikum vor, in den Pausen und nach den Vorstellungen wahrgenommen werden.

museum in progress
Cy Twombly – Bacchus
Die Wiener Staatsoper hat einen neuen „Eisernen Vorhang“ erhalten, gestaltet von Cy Twombly, der seit über sechzig Jahren die Kunst der Gegenwart maßgeblich prägt. Das als Vorbild dienende Gemälde Bacchus ist eines der intensivsten Bilder, die der Künstler je geschaffen hat: ein Panorama aus leuchtend roten, ausladenden Schleifen und herabfließenden Farbadern, das einlädt, mit dem Auge die einzelnen Linienverläufe abzutasten und nachzuvollziehen: wo sie beginnen und auslaufen, wie sie sich überlagern und in Staccati abbrechen, um an anderer Stelle neu anzusetzen – jede Nuance der malerischen Spuren möchte als Formereignis wahrgenommen und genossen werden.
Um diesen Eindruck zu erreichen, hat Twombly den Akt des Malens als kontrollierten Zufall angelegt. Statt den Pinsel in der Hand zu führen, wurde er an einen langen Stock gebunden, wodurch die Verbindung zwischen Künstler und Leinwand gelockert wird. Die Linien sind nicht mehr im Detail kontrollierbar, werden sich selbst überlassen und entfalten ihre eigenen Launen. In den rhythmischen Wiederholungen der kreisenden Bewegungen entfaltet sich aus einer geradezu
orchestralen Monumentalität eine furiose Dynamik. Sie verdichten sich, füllen das Bildfeld zum Bersten an und verlieren sich dabei immer wieder in den mitreißenden Schwung des Geschehens.
Nicht zuletzt der Titel Bacchus erinnert an Friedrich Nietzsches Beschreibung des Dionysischen in seiner „Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik“. Man glaubt, der lustvollen Ausgelassenheit sich selbst überlassener gestischer Malspuren zuzuschauen, einem rauschhaften regressiven Taumel, der durch die Intensität der roten Farbe mit ihren Assoziationen an Wein und Blut und Feuer noch gesteigert wird.
Der 1928 in Lexington geborene Cy Twombly ist einer der einflussreichsten Künstler der Gegenwart. Ausgehend vom Abstrakten Expressionismus entwickelte er einen eigenwilligen gestischen Stil mit schriftartigen, „linkischen“ Zeichen, die er auf großformatigen Leinwänden ins Monumentale steigert. Kein anderer Künstler des 20. Jahrhunderts hat sich dabei so bedingungslos auf den „Nullpunkt“ der modernen Kunst eingelassen wie Twombly. Schreibübungen von Kindern,
gedankenverlorenes Gekritzel und Graffitis auf Hauswänden dienen ihm als zeitgenössische Ausgangspunkte, um den Erfahrungsgehalt mythischer Erzählungen zu aktualisieren und einen Bogen zu den großen Themen der mediterranen Kulturgeschichte zu spannen. In den letzten Jahren hat Twombly ein beeindruckendes Spätwerk geschaffen – das 2005 entstandene Bild Bacchus, das nun den Vorhang der Wiener Staatsoper schmückt, ist eines der prominentesten Beispiele dafür.
Cy Twombly war schon früh mit Musikern und Tänzern befreundet, insbesondere mit John Cage, Earle Brown und Merce Cunningham. Die Ähnlichkeit seiner skripturalen Bildsprache zu graphischen Partituren und choreographischen Skizzen ist schon früh bemerkt worden, und so wundert es nicht, dass zahlreiche Musiker und Komponisten – von Morton Feldman bis zu Wolfgang und Christian Muthspiel – sich von Twombly inspirieren ließen. Die Fähigkeit der Musik, aus einem gegenständlichen Instrument (Holz, Metall, Darmsaite) einen immateriellen Ton zu erzeugen – diese Paradoxie zwischen bloßem materiellem Faktum und dessen Transzendierung ist auch für Twomblys Kunst in besonderer Weise virulent: Die rote Farbe, der Verlauf der gestischen Pinselstriche, die herabtropfenden Malspuren werden von Twombly in ihrer ganzen Buchstäblichkeit vorgeführt. Und doch weisen sie immer auch über sich selbst hinaus, verwandeln sich in imaginative
Ereignisse und bilden ihre eigenen Phantasmen aus. So wird der neue Vorhang der Oper selbst zum Präludium der Stücke, in denen das Wechselspiel zwischen realem Geschehen und ästhetischem Schein sich ereignet.
Achim Hochdörfer
Cy Twombly
Geboren 1928 in Lexington, Virginia, absolvierte Cy Twombly sein Kunststudium an der School of the Museum of Fine Arts in Boston (1947–1949), der Art Students League in New York (1950– 1951) und dem Black Mountain College in North Carolina (1951–1952). Nach Reisen nach Europa und Afrika gehörte Twombly Mitte der 1950er Jahre zu einer Gruppe prominenter Künstler, die in New York arbeiteten, darunter Robert Rauschenberg und Jasper Johns. 1959 ließ sich Twombly in Italien nieder. 1968 richtete das Milwaukee Art Center seine erste Retrospektive aus. Es folgten große Retrospektiven wie im Kunsthaus Zürich (1987), im Museum of Modern Art in New York (1994), in der Pinakothek der Moderne in München (2006), in der Tate Modern in London (2008), dem Guggenheim Bilbao oder dem Museum Moderner Kunst in Rom (2009). Das Museum Moderner Kunst in Wien zeigte 2009 seine große Retrospektive „Sensations of the Moment“.
Cy Twombly lebt und arbeitet in Lexington (Virginia) und Italien
Tannhäuser – erste Vorstellung der Spielzeit 2010/2011 an der Wiener Staatsoper
Einen Tag nach dem „Tag der offenen Tür“ eröffnet Generalmusikdirektor Franz Welser-Möst am Dirigentenpult der Wiener Staatsoper am Sonntag, 5. September 2010 die neue Spielzeit mit Wagners Tannhäuser (Inszenierung: Claus Guth). Matthias Goerne gibt als Wolfram sein Hausdebüt im Haus am Ring. KS Johan Botha ist in der Titelpartie, Anja Kampe als Elisabeth, Michaela Schuster als Venus und Ain Anger als Hermann zu erleben. Das neue Ensemblemitglied
Caitlin Hulcup gibt als Hirt ihr Rollendebüt an der Wiener Staatsoper.
Reprisen: 8., 11. und 15. September
Tannhäuser ist auch die erste Vorstellung der Saison, die im Rahmen von „Oper live am Platz“ mit 5 Kameras in hervorragender Bildqualität live auf den Herbert von Karajan-Platz übertragen wird – gefolgt von La Bohème (6., 9., 12. September), Die Zauberflöte (7., 10. September), La forza del destino (14., 24. September), Ballett Onegin (13., 18., 25. September), Pique Dame (22., 26. September), Tosca (28. September) sowie weiteren Vorstellungen im Oktober.
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a.viso: Jochen Rindt – Der erste Popstar der Formel 1
„a.viso“, der ORF-Kultur-Guide, bringt am Sonntag, dem 5. September, um 9.05 Uhr in ORF 2 einen Ausblick auf aktuelle und künftige Kulturereignisse in Österreich.
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Jochen Rindt – Der erste Popstar der Formel 1: Die Galerie Westlicht in Wien zeigt die erste Fotoausstellung über den Sporthelden Jochen Rindt. In den 1960er Jahren hat er in Österreich eine Euphorie für den Automobilsport ausgelöst – Er galt als James Dean der Formel 1. Rindts wildes Wesen, sein Auftreten, aber vor allem sein früher Tod haben ihn zur Kultfigur gemacht. Er verunglückte vor 40 Jahren – am 5. September 1970 – beim Training zum Großen Preis von Monza. Doch der Mythos lebt! Am Eröffnungsabend wird neben 140 Fotos auch jener Formel-1-Lotus 49 präsentiert, mit dem Rindt 1970 den Grand Prix von Monaco gewann. Die Ausstellung in der Galerie Westlicht ist bis 26. September zu sehen, bevor sie im Salzburger Rallye Club gezeigt wird. ORF 1 zeigt am Sonntag um 16.25 Uhr in einem „Sport am Sonntag spezial“ die Doku „Jochen Rindt – Ein Toter wird Weltmeister“.
Frida Kahlo – Eine Ikone der Kunst: Das Wiener Kunstforum zeigt die erste umfassende Ausstellung über die mexikanische Malerin Frida Kahlo in Österreich. Sie ist die große Identifikationsfigur der mexikanischen Kultur, Vorreiterin der feministischen Bewegung und schillernde Filmvorlage für das Hollywood-Kino. Frida Kahlos Kunst ist untrennbar mit ihrem Leben verbunden. Die Malerin litt ihr Leben lang an den Folgen eines schweren Busunfalls in ihrer Jugend. Sie dokumentierte, analysierte und malte ihren Schmerz. 55 ihrer 143 Bilder sind Selbstporträts. Die meisten Gemälde, Zeichnungen und Objekte der Ausstellung, die Fridas Großnichte Cristina Kahlo zusammenstellte, kommen aus öffentlichen und privaten Sammlungen aus Mexiko und den USA.
Walser Herbst – Das steilste Festival mitten in den Bergen: Ungewöhnliche Veranstaltungen mit ungewöhnlichen Inhalten an ungewöhnlichen Orten sind seit 2004 alle zwei Jahre im Walser Herbst Programm. Die vielfältigen Aspekte des Reisens werden bis zum 18. September in den Bereichen Theater, Musik, Film und in Ausstellungen im Großen Walsertal thematisiert. Der diesjährige Filmschwerpunkt gilt der Schweiz. Das Musikprogramm öffnet unter anderem „klingende Kirchen“ und „verformt“ den Sound der Heimatabende.
„a.viso“ ist sieben Tage nach der Ausstrahlung auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at ) als Video-on-Demand abrufbar.
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Eutin rettet noch einmal seine Festspiele
Von Horst Schinzel
Trotz allen Engagements und allen Könnens des designierten künftigen Intendanten Josef Hussek haben die Eutiner Festspiele in ihrer Jubiläumsspielzeit ein Minus von rund 257.000 Euro eingefahren. Neben der Ungunst des Wetters an den drei Gala-Abenden- das Mindereinnahmen von rund 70.000 Ergo verursachte – ist dieses schlechte Ergebnis weitgehend der Fehlplanung des glücklosen vorherigen Intendanten Hans-Dieter Sense zu „verdanken“.
Die Vorstellung, mit dem Verzicht auf eine Oper die Kosten zu senken, war reichlich naiv. Aber auch Interimsintendant Kühnel – der sich in dieser Spielzeit beklagenswert wenig in Eutin sehen ließ – ist nicht so ganz schuldlos. Dabei wollen wir ihm die Fehlentscheidung für die literarisch-musikalische Gala „Der Zauberberg“ – die nach zwei Vorstellungen als völlig erfolglos abgesetzt worden ist – nicht einmal zurechnen.
Aber jeweils nur fünf Operaufführungen anzusetzen, war einfach zu mutlos. Auch beim „Einkauf“ der Kinderoper „Pinocchio“ hatte Kühnel kein sonderlich glückliches Händchen.
Neben dem Unterschuss von 257.000 Euro – wieso fühlen sich eigentlich keine Sponsoren wie etwa die Sparkassen-Finanzgruppe aufgerufen? – muss Hauptgesellschafter-Stadt nun auch die leere Kasse mit weiteren 27.000 Euro füllen. Insgesamt also 281.00 Euro, die aufzubringen der Stadt zweifellos nicht schwer fällt. Weitere 800.000 Euro Steuermehreinnahmen helfen dabei.
In den letzten Wochen sind im Stadtgebiet zahlreiche Straßen, die sich in völlig einwandfreiem Zustand befanden, mit einer neuen Verschleißdecke versehen worden. Da sollte also auch Geld für die Kultur da sein.
Vor allem aber sollte ein stärkeress Engagement der prächtig aufgestellten Stadtwerke eingefordert werden.
Die haben in den letzten beiden Jahren für die Sanierung der Schwimmhalle und den Umbau der Riemannstraße über acht Millionen Euro aufgebracht. Und jetzt läuft der Neubau der Wasserleitung in der Bürgermeister-
Steenbock-Straße an. Was das kostet, wird schamhaft verschwiegen.
Und unlängst haben die Stadtwerke dem Hauptausschuss eine lange Liste von Vorhaben vorgelegt. Sicher, die Stadtwerke sind Sponsor. Aber vielleicht sollten sie doch mehr Geld locker machen. Es fällt ihnen gewiss nicht schwer….
Die Stadtvertretung hat sich freilich mit der Entscheidung schwer getan. Vier Stunden wurde debattiert. Am Ende stimmten 17 Vertreter dafür, 14 dagegen. Vier durften wegen Befangenheit nicht mitstimmen. Querdenker Male Tech faselte einmal mehr von „geordneter Insolvenz“ – gibt es auch eine ungeordnete?
Jetzt hat sich die Stiftung Schloss Eutin mit Geldwünschen bei der Stadt gemeldet. Die braucht für 2011 130.00 Euro. Zum einen sind die Landeszuschüsse gekürzt. Zum anderen bleiben – offenbar infolge schlechtem Marketings – die Besucher in Scharen weg.
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NUR MEHR BIS SAMSTAG ABRUFBAR: DIE WALKÜRE IN BAYREUTH
Siemens Festspielnacht Bayreuth 2010
"Die Walküre" On-demand
Dirigent: Christian Thielemann; Inszenierung: Tankred Dorst Vom 22. August bis 5. September 2010
Kosten: 14,90 Euro
www.siemens.com/festspielnacht
www.siemens.com/festivalnight
Ein internationaler Helpdesk und eine Telefon-Hotline (+49 40 646046627) stehen ab sofort täglich von 8 bis 22 Uhr zur Verfügung
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Das Staatsballett Berlin eröffnet die Spielzeit 2010|2011.
Die wichtigsten Daten zum Saisonauftakt:
Neue Spielstätte für MÄRCHENBALLETT AB 4 – DONRRÖSCHEN:
Urania, An der Urania 17, 10787 Berlin
Aufführungen am 15 | 16 September um 11.00 Uhr| 18. September 16.00 Uhr
Tickets 13 EUR | 6 EUR
Außerdem in der Urania:
TRAINING ZUM ZUSCHAUEN
16 | 17 September 2010, 19 Uhr
Tickets 6 EUR
BALLETT-GALA ZUR SPIELZEITERÖFFNUNG
28. September 2010, 19.30 Uhr
Deutsche Oper Berlin
Tickets 36-120 EUR zuzügl. 10 EUR Benefizzuschlag zugunsten der „Dell’Era-Gedächtnis-Stiftung“
Erste Vorstellung in der Staatsoper im Schiller Theater
LA PERI
24. Oktober 2010
Erste Premiere der Spielzeit
MALAKHOV & FRIENDS
10. November 2010
Deutsche Oper Berlin
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Architektonische Sehnsüchte
Mit dem Thema Sehnsucht greift der deutsche Beitrag zur Architekturausstellung der Biennale in Venedig das Gesamtmotto People meet in Architecture auf. Der deutsche Pavillon reflektiert die emotionalen, sinnlichen und intimen Aspekte von Architektur. Im Buch zur Ausstellung, Sehnsucht – The Book of Architectural Longings, setzen sich die AutorInnen in Text und Bild auf unterschiedlichste Weise mit der Thematik auseinander.

Das Kuratoren- und Herausgeber-Kollektiv Die Walverwandtschaften beschreibt „das Verlieren der unschuldigen Geborgenheit des Kindes, der kindlichen Einheit mit der Welt“ als „den grundlegendsten Verlust der meisten Menschen“. Diese Erfahrung einer möglichen Einheit erweckt später Sehnsüchte in uns, welche bei der Suche nach der Einheit von Architektur, Mensch und Natur kreative Prozesse auslösen. Im deutschen Pavillon entsteht ein Ort, in dem solche Sehnsüchte aufleben und reflektiert werden.
Die Walverwandtschaften, bestehend aus Cordula Rau, Eberhard Tröger und Ole W. Fischer, präsentieren eine Auswahl deutscher Architekten und Kulturschaffender, die ihren Sehnsüchten Ausdruck verleihen und so grundlegende emotionale Beweggründe des architektonischen Handelns thematisieren – das Unausgesprochene, Unsichtbare in der Architektur wird dargestellt.
Anstatt Modelle, Pläne oder Fotografien auszustellen interpretieren die diesjährigen Generalkommissare des deutschen Beitrags den Pavillon als Ausstellungsstück; er wird selbst zu einem Sehnsuchtsort, der Raum für Diskussionen schafft.
Das im Verlag SpringerWienNewYork erschienene Book of Architectural Longings wurde als komplementäres Element zur Ausstellung konzipiert und stellt einen eigenständigen Beitrag zu dieser dar. Bilder und Texte nähern sich dem Thema Sehnsucht auf verschiedenen Ebenen an, beispielsweise durch Kunst, Literatur, Architektur und Musik.
Die Walverwandtschaften München-Zürich-Boston: Cordula Rau, Eberhard Tröger, Ole Fischer
Sehnsucht. The Book of Architectural Longings. German Contribution to the 12th international Architecture Exhibition – La Biennale di Venezia 2010 (Englisch/Deutsch)
SpringerWienNewYork
1. Auflage, 256 S., 200 Abb., Gebunden
ISBN: 978-3-7091-0326-5, EUR 53,45
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WIEN / DRACHENGASSE BAR&CO : Matti, du kannst mich haben!“
TheaterMusikKabarett für Matthias Hartmann und andere…
Die Drachengasse Bar&Co eröffnet die Theatersaison mit einer humorvoll kritischen Betrachtung von Theater, Leben, Geld und Kunst
Aufführungen: 21., 22., 23., 28., 29. September und 1. Oktober 2010. Beginn: jeweils 20 Uhr

© Istvàn Vincze
© Sebastian Philipp
Fotos zum Download und Lieder im mp3-Format finden Sie unter http://bilder.skyunlimited.at/showimg.php?file=/Drachengasse/Kopie%20von%20DSC_0249.jpg
Eine Kostprobe des Programms finden Sie unter http://www.youtube.com/watch?v=qx_12jmFfbQ
„Kunst ist geil! „Aber ist sie das wirklich? Wer bestimmt was Kunst ist und wie bedeutungsvoll ist sie wirklich? Warum hat der Mensch so viel Angst davor unbedeutend zu sein?“
Diesen und anderen Fragen geht Christina Scherrer in ihrem ersten Soloprogramm auf den Grund. Begleitet wird sie von einer Jazzband und von den Handpuppen Heidi B. und Froggy Meierhofer. Christina Scherrer spielt und singt über Liebe, Leid und Lust, Hausfrauen, die für George Clooney schwärmen, Heidi Klum und Arno Holz, und das Geld, das man in der Kunst einfach hat oder nicht hat.
Ein humorvoller Seitenhieb auf die Großen in der Theaterszene. Eine Mischung aus Kabarett, Puppenspiel und Liedern im Stile von Georg Kreisler. Denn schon er wusste: „Im Theater ist was los!“ Nach mehreren erfolgreichen Auftritten in Linz und Graz nun auch in der Wiener Drachengasse.
„Ich liebe Wien ja schon sehr. Naja, Wien ist halt der kulturelle Mittelpunkt Österreichs. Das Theater, die Kritik, die arbeitslosen Schauspieler, die überbezahlten Burgschauspieler, die Parties, die Kunst, naja, die Wiener Kunstszene also.“
Konzept und Texte: Christina Scherrer und div.
Schauspiel, Puppenspiel und Gesang : Christina Scherrer
Klavier: Michael Tauch
Schlagzeug: Peter Lenz
Kontrabass: Lukas Raumberger
Wo: Bar&Co Theater Drachengasse, Fleischmarkt 22, 1010 Wien
Karten: 01 513 14 44 oder karten@drachengasse.at
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PROGRAMMTIPP WIEN - FINALKONZERT AM SONNTAG!!!!

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| DIE DONNERSTAG-PRESSE (2. SEPTEMBER 2010) |
02.09.2010 07:25:01 |
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Für Sie in den Zeitungen gefunden - DIE DONNERSTAG-PRESSE (2. September 2010)
Meyer und Welser-Möst: Zusammenarbeit ganz normal
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Josef Ernst Köpplinger
"Berliner Opern-Zustände sind grotesk"
Der Klagenfurter Theaterintendant Josef Ernst Köpplinger: "Die Politik hat nach dem Gießkannenprinzip
gefördert, jetzt scheint sie nach demselben Prinzip sparen zu wollen. Das wäre Unsinn."
Der Klagenfurter Intendant geht nach München ans Gärtnerplatztheater - Ein Gespräch über den neuen
Job und seine Inszenierungen
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Klavier in 3D: Lang Lang auf allen Kanälen
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/kultur/detail_dpa_26195000.php
Lang Lang ist das neue Aushängeschild von Sony
Der chinesische Pianist jettet als Markenbotschafter um die Welt. Zur Internationalen Funkausstellung
gleich mit neuer CD.
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Keine kühle Blonde
Elina Garanca über Schweigen für die Stimme und neue Heimaten
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Gute Opern aus schlechten Zeiten
Von Manuel Brug
Händel : Berenice (Virgin Classics). Die Barockoper boomt, aber die Plattenindustrie macht die gleichen
Fehler wie früher und nimmt vornehmlich Bekanntes noch einmal auf
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Wien/Konzerthaus
Die geballte Viertelstunde der geschwinden Gestalten
Portugiesen heben in Wien ein Musikstück von Wolfgang Mitterer aus der Taufe. Der Musikkünstler
als "Ein-Mann-Firma."
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Musikfest Berlin
Die sinnliche Seite der modernen Klassik entdecken
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Moderner Schall und mentaler Rausch
Das Musikfest Berlin sucht das Sinnliche in der Moderne. Der diesjährige Themenschwerpunkt zu
Luciano Berio und Pierre Boulez feiert die geistige Beweglichkeit.
http://www.zeit.de/kultur/2010-08/musikfest-berlin
Frankfurt
Ernüchterungen der Moderne
Ein Gespräch mit Beat Furrer, dem Komponisten des Frankfurter „Auftakt“ 2010.
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Begehrte Solisten
Der Tölzer Knabenchor
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Bilanz der Innsbrucker Festwochen 2010
Die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik haben heuer 10'370 Tickets verkauft und eine Auslastung
von 96 Prozent erreicht. Highlight der Reihe war die Wiederentdeckung von Pergolesis Oper «L’Olimpiade».
http://www.codexflores.ch/nachrichten_ind2.php?art=7437
Oper "Die Passagierin"
"Diese Musik trägt die Erinnerung an Auschwitz"
Auschwitz-Überlebende Zofia Posmysz hat das Buch zu der in Bregenz mit großem Erfolg uraufgeführten
Oper "Die Passagierin" geschrieben
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Linz
Kinderklangwolke: Starmania ganz anders
http://www.nachrichten.at/nachrichten/kultur/art16,452784
Österreich
Stürmer will nicht zum Song Contest
Die österreichische Popsängerin Christina Stürmer will nicht zum Song Contest. "Eine Teilnahme fällt
für mich eigentlich flach", so die Sängerin. Der Grund: Sie hat Angst zu verlieren.
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Lena macht den Opel-Gang
Nachdem Lena Meyer-Landrut vor wenigen Monaten die deutsche Bilanz beim Eurovision Song Contest
aufbesserte, soll die 19-jährige Hannoveranerin nun auch noch Firmen retten. Diverse Medien berichten,
dass Lena das neue Werbegesicht von Opel wird, nachdem sie bereits im Video zum Song
"Touch A New Day" in einem alten Kadett herumgondelte.
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Unter'm Strich
"Stichwort" - Glosse
Fernsehleuchte
Einen Fernseher zu haben, das war das Eine. Aber darauf eine Leuchte stehen haben zu können, das war
Wohlstand
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Rückbank ist gefährlichster Platz im Auto
Experte: "Bisher zu wenig Augenmerk in Crash-Tests"
http://www.pressetext.at/news/100901030/rueckbank-ist-gefaehrlichster-platz-im-auto/
Zwiebelfischchen
Handwerk hat goldenen Boden
Diese Meister können einfach alles: Von der Vollbeschattung bis zur Wärmedämmerung. Lassen Sie
sich bedienen wie eine Terrasse! Und wenn Sie zum bissigen Hund wollen, müssen Sie klingeln.
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,714871,00.html
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| INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 2. SEPTEMBER 2010) |
01.09.2010 15:01:24 |
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INFOS DES TAGES (Donnerstag, 2. September 2010)
NUR MEHR BIS SAMSTAG ABRUFBAR: DIE WALKÜRE IN BAYREUTH
Siemens Festspielnacht Bayreuth 2010
"Die Walküre" On-demand
Dirigent: Christian Thielemann; Inszenierung: Tankred Dorst Vom 22. August bis 5. September 2010
Kosten: 14,90 Euro
www.siemens.com/festspielnacht
www.siemens.com/festivalnight
Ein internationaler Helpdesk und eine Telefon-Hotline (+49 40 646046627) stehen ab sofort täglich von 8 bis 22 Uhr zur Verfügung
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Festspiele Südtirol Alto Adige Festival Mahler | Kontraste | Belcanto
17. – 26. September 2010 - Kulturzentrum Grand Hotel Centro Culturale, Toblach

Mahler – Kontraste – Belcanto: dieser Spannungsbogen skizziert das Programm der Festspiele Südtirol. Unter der künstlerischen Leitung von Gustav Kuhn und Andreas Schett spielen das Haydn Orchester von Bozen und Trient, zahlreiche Künstler aus Südtirol, Italien und natürlich internationale Stars wie Daniel Schnyder und Dave Taylor. Die gesamt-künstlerische Idee von Gustav Mahler soll zum Tragen kommen: Komposition – Umformung klassischer Inhalte – neue Wege.
Die Festspiele Südtirol am Fuße der Dolomiten wollen die vielfältigen Klangfarben der Musik, die herbstliche Strahlkraft der Natur und den Charme des Kulturzentrums Grand Hotel Toblach harmonisch verbinden. Mit Gustav Mahler gesagt: »Hier ist’s wunderbar! Gerade jetzt!«
Toblach, das ist der Ort, an den Gustav Mahler sich in Ruhe zum Komponieren zurückzog – rückblickend schreibt er: »Mir war eine schöne Zeit beschieden«. Mahler verbrachte in Toblach seine letzten drei Sommer und schrieb dort das »Lied von der Erde« und seine 9. Symphonie. In jedem Jahr werden diese beiden Mahler-Werke die Festspiele Südtirol eröffnen und beschließen. Sie bilden die Eckpfeiler der Festspiele, zwischen denen viel Platz für Kontraste ist – etwa für zeitgenössische Komponisten oder für Belcanto.

Gustav Kuhn
Mahler — »Das Lied von der Erde« bezeichnete Mahler selbst als »wohl das Persönlichste, was ich bis jetzt gemacht habe«. Persönlich ist »Das Lied von der Erde« – und es steht wie auch sein letztes vollendetes Werk, die 9. Symphonie »sub specie mortis«. Auch Mahlers Zeitgenossen und Wegbegleiter kommen bei den Festspielen Südtirol zu Wort, angefangen mit seinem Bewunderer und Freund Richard Strauss. Dessen »Alpensymphonie« ist einer Vielzahl von Faktoren zu verdanken, möglicherweise auch Strauss’ Sommeraufenthalten im unweit von Toblach gelegenen Sillian. Auf dem Programm steht auch die »Romantische Ouvertüre« des gebürtigen Bozeners Ludwig Thuille – einem Jugendfreund von Richard Strauss. Bei einem Liederabend im Spiegelsaal des Grand Hotels vereint sich symbolisch die Musik von Mahler, Thuille, Strauss und Mahlers Studienkollegen Hans Rott. Die gebürtige Südtirolerin Anna Maria Chiuri wird interpretieren.
Kontraste — Mahlerlieder offeriert auch die Musicbanda Franui – in ungewöhnlicher und mit viel Beifall bedachter Interpretation. Bei der Aneignung der Musik Gustav Mahlers fungieren die Osttiroler – zum Großteil aus Innervillgraten, dem Nachbarort Toblachs stammend – nicht so sehr als Interpreten, sondern vielmehr als Erzähler von Musik. Für markante Kontraste sorgen auch die Uraufführung eines Orchesterwerkes des gebürtigen Brixeners Felix Resch und die Gruppe »Akkosax« mit ihrer Hommage an den Musiker und Komponisten Werner Pircher. Daniel Schnyder, weltweit gefragter Schweizer Komponist und Saxophonist, hat für den Festspiel-Auftakt ein Konzert für Saxophon, Bassposaune und Orchester geschrieben – als Uraufführung und: »sub specie vitae«. Zwei Klavierabende mit Musik zeitgenössischer Komponisten wie Nicolò Castiglioni und Matthias Pintscher auf der einen, mit Werken von Beethoven bis Hans Rott auf der anderen Seite runden das Programm ab. Am Klavier im Spiegelsaal des Grand Hotels sind Alfonso Alberti sowie Jasminka Stancul und Davide Cabassi zu hören.
Belcanto — Ein weiterer Kontrast zu Mahler, den die Festspiele Südtirol setzen, ist in der Person Mahlers selbst angelegt – als Wiederentdecker Mozarts und der Welt des Belcanto. Hier tritt die Dramatik der Stimme zum Gesang des Orchesters hinzu. Donizettis »Adelia«, ein melodisch inspiriertes und dramatisch packendes Belcanto-Juwel, hat seit Jahren in Gustav Kuhn einen mehr als kompetenten Anwalt. Mit Puccinis »Messa di Gloria« wird ein lange vergessenes Werk aufgeführt. Mahlers Wiederentdeckungen haben schließlich ihr Pendant in Mozarts feierlicher Bearbeitung von Händels »Messias«, die – so Mozarts Auftraggeber van Swieten – die »ursprüngliche Noblesse« des Stückes hervortreten lässt. In nuce zeigt sich hier die Programmatik der Südtiroler Festspiele: Mahler – Kontraste – Belcanto.
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Theater Lübeck zeigt große Plakatausstellung »Der Ring des Nibelungen« ab Premiere »Götterdämmerung«
Sammlung von Heinz Lukas-Kindermann sowie Ausstellung zu Lübecker »Ring«- Inszenierungen während der Gesamtzyklen zu sehen
Pünktlich zur Premiere der »Götterdämmerung« am 5. September erwartet Wagner-Freunde im Theater Lübeck ein besonderes Extra: ein Einblick in die Welt der kunstvoll gestalteten Theaterplakate, zu denen Richard Wagners Meisterwerk angeregt hat. Mit rund 90 Ausstellungsobjekten spannt sich in den Foyers und Wandelgängen des Großen Hauses ein bildgewaltiger Bogen über Jahrzehnte und Kontinente. Gleichzeitig Werbemittel und Kunstprodukte, sind die Plakate nicht selten auch Spiegel der politischen und ästhetischen Strömungen ihres Entstehungskontextes. Die
Auswahl aus seiner inzwischen über 300 Exemplare umfassenden – und stetig weiter wachsenden – Sammlung hat Heinz Lukas-Kindermann freundlicherweise dem Theater Lübeck anlässlich der Vollendung des »Wagner-trifft-Mann«-Projekts zur Verfügung gestellt: So können Besucher des Lübecker »Rings« und der Thomas-Mann-Zyklen
eintauchen in die Welt des Wagner-Plakats.
Gleichzeitig bietet sich im Mittelrangfoyer die Gelegenheit zur Rückschau auf 102 Jahre »Ring«-Inszenierungen am Theater Lübeck. Zu sehen gibt es Reproduktionen von Theaterzetteln aus den ersten Jahrzehnten des ausdrücklich für die Aufführung von Wagner- Opern geeigneten Theaterbaus von Martin Dülfer sowie die Gegenüberstellung von
Theaterfotografien der letzten »Ring«-Inszenierung von Michael Rothacker unter der musikalischen Leitung von Matthias Aeschbacher aus den Jahren 1979 bis 1983 mit denen der aktuellen Neuinszenierung von Anthony Pilavachi unter dem Dirigat von Roman Brogli- Sacher.
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MUSIKVEREIN GRAZ
Nach der Sommerpause dürfen wir Sie herzlich in der Spielzeit 2010/11 willkommen heißen! Wir haben diesmal 46 Konzerte geplant - hochkarätig besetzt mit Weltstars wie Riccardo Muti, Krzysztof Penderecki, Fabio Luisi, Xavier de Maistre, Patricia Petibon oder Michael Schade.
Das Jahresprogramm finden Sie auf unserer neu gestalteten Homepage www.musikverein-graz.at ! Dort finden Sie auch alle Informationen zu unseren Abonnement-Varianten und zahlreiche Angebote für Jugendliche und Studierende.
Apropos "neu": Seit 30. August 2010 befindet sich die Konzertkasse am Sparkassenplatz 2, schräg gegenüber vom Haupteingang zum Stephaniensaal. Bis 30. September erhält jeder Kunde eine kleine Überraschung.
Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 9-15 Uhr, Sa. 9-12 Uhr
Tel. 0316 82 24 55, E-Mail tickets@musikverein-graz.at

Wayne Marshall. Photo: Edgar Brambis
Am 26. September wird die Spielzeit 2010/11 mit einem außergewöhnlichen Konzert eröffnet: PROMENADENKONZERT zur Saisoneröffnung
WAYNE MARSHALL (Leitung, Orgel)
ORF RADIO-SYMPHONIEORCHESTER WIEN
Alexandra Soumm (Violine)
Am So., 26. September 2010 - 18 Uhr, Stephaniensaal
Ausgewählte Werke von Dmitrij Schostakowitsch, Leonard Bernstein, Maurice Ravel, Georges Bizet, Kurt Schwertsik und Peter Iljitsch Tschaikowskij
Stehplatz im Parkett (inkl. 1 Getränk)
€ 25,- Normalpreis/ € 20,- für Mitglieder des Musikvereins/ € 10,- für Studierende
Sitzplatz (freie Platzwahl)
€ 25,- Normalpreis/ € 20,- für Mitglieder des Musikvereins
Karten: Musikverein/Konzertkasse
NEU: Sparkassenplatz 2, 8010 Graz
0316 82 24 55
tickets@musikverein-graz.at
1. ORCHESTERKONZERT
WAYNE MARSHALL (Leitung, Orgel)
ORF RADIO-SYMPHONIEORCHESTER WIEN
Alexandra Soumm (Violine)
Am Mo., 27. und Di., 28. September 2010
19.45 Uhr, Stephaniensaal

Alexandra Soumm
Dmitrij Schostakowitsch: Festliche Ouvertüre, op. 96
Georges Bizet/Franz Waxman: Carmen-Fantasie
Wayne Marshall: Orgelimprovisation
Kurt Schwertsik: Schrumpf-Symphonie, op. 80
Sergej Prokofjew: Symphonie Nr. 1, op. 25, Symphonie classique
Igor Strawinskij: Der Feuervogel, Symphonische Suite
Karten: Musikverein/Konzertkasse
NEU: Sparkassenplatz 2, 8010 Graz
0316 82 24 55
tickets@musikverein-graz.at
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STADTTHEATER GIESSEN: WIEDERENTDECKT: DIE GROSSMÜTIGE TOMYRIS
Barockoper von Reinhard Keiser
Premiere am 19. September 2010 | 19.30 Uhr | Großes Haus
Zur Eröffnung der Musiktheaterspielzeit wartet das Stadttheater Gießen mit einer Barockoper der besonderen Art auf: Reinhard Keisers weitgehend vergessenes Meisterwerk DIE GROSSMÜTIGE TOMYRIS steht ab dem 19. September 2010 endlich wieder auf dem Spielplan eines deutschen Opernhauses. Die musikalische Leitung übernimmt Michael Schneider, der Gründer des Frankfurter Ensembles für Alte Musik La Stagione. Für die Inszenierung konnte das Stadttheater Gießen erstmals Roman Hovenbitzer gewinnen.
„Da ist kein Zwang, kein steifer Fleiß. Es fließt, es rührt; sonst könnts nicht taugen. Nur Lust ist da“, schrieb Johann Mattheson über seinen Komponistenkollegen Reinhard Keiser. Und tatsächlich gehört seine 1717 am Hamburger Theater am Gänsemarkt uraufgeführte Oper DIE GROSSMÜTIGE TOMYRIS zu den farbenreichsten Werken des deutschen Barock. Virtuose Arien mit halsbrecherischen Koloraturen stehen neben ergreifenden lyrischen Momenten und ein reich besetztes Orchester sorgt für große klangliche Vielfalt. Hinzu kommt, dass die Figuren mit ihren Gefühlen und Leidenschaften beinahe psychologisch gearbeitet sind, was der dramaturgischen Glaubwürdigkeit der Handlung sehr entgegen kommt. Schon die Zeitgenossen rühmten das abwechslungsreiche Szenarium der Oper, das mit einem martialischen Opferfest zu Ehren des Kriegsgottes Mars beginnt und im weiteren Verlauf mit zahlreichen Tanzeinlagen, okkulten Geisterbeschwörungen und fliegenden Furien aufwartet. Nach mehreren Aufführungen im 18. Jahrhundert ist das Werk weitgehend in Vergessenheit geraten und wurde seither nur sporadisch aufgeführt, zuletzt vor über zwei Jahrzehnten in Ludwigshafen.
Die Handlung führt die Zuschauer mitten hinein in das Reich der barbarischen Skythen: Tomyris, verwitwete Königin der Messageten, hat mit ihrem Heer die Perser siegreich geschlagen. Kein Wunder, dass zahlreiche königliche Bewerber darum anhalten, Krone und Schlafgemach mit ihr zu teilen. Tomyris aber liebt den jungen Feldherrn Tigranes, der jedoch der schönen Meroë verfallen ist. Diese wiederum trachtet – als Tochter des getöteten Perserkönigs und Todfeindin der Königin – Tomyris nach dem Leben. Als Meroës Rache und Tigranes Liebe offenkundig werden, verlangt das Volk das Blut der beiden Verräter. Verfangen in den Fallstricken ihrer eigenen Gefühle, schwankt Tomyris nun zwischen politischen Zwängen und persönlichen Sehnsüchten. Getrieben, bedrängt und gehetzt muss sie schließlich eine Entscheidung fällen…
DIE GROSSMÜTIGE TOMYRIS
Barockoper von Reinhard Keiser
Premiere am 19. September 2010 | 19.30 Uhr | Großes Haus
weitere Vorstellungen 26. September, 1., 10., 31. Oktober, 18. November
Musikalische Leitung: Michael Schneider | Inszenierung: Roman Hovenbitzer | Choreographie: Tarek Assam | Chor: Jan Hoffmann Bühne: Lukas Noll | Kostüme: Bernhard Niechotz
Mit: Carla Maffioletti, Odilia Vandercruysse; Patrick Henckens, Alexander Herzog, Matthias Ludwig, Tomi Wendt, Christian Zenker | Ensemble Animus | Tanzcompagnie Gießen | Chor des Stadttheater Gießen | Philharmonisches Orchester Gießen
Biographische Informationen:
Der Dirigent Michael Schneider gehört zu den vielseitigsten Künstlerpersönlichkeiten im Bereich der Alten Musik. Als künstlerischer Leiter von „La Stagione Frankfurt“ hat er sich mit Aufführungen von Musik des 17. und 18. Jahrhunderts einen international beachteten Namen erworben. Er ist regelmäßig zu Gast bei namhaften Festivals wie den Händelfestspielen in Göttingen und Halle, dem Leipziger Bach-Fest, den Alte-Musik-Festivals "Resonanzen" in Wien und Oude Muziek Festival Utrecht, den Schwetzinger und Ludwigsburger Festspielen sowie beim Schleswig-Holstein Musik Festival. Michael Schneider ist Professor für „Historische Informationspraxis“ an der Musikhochschule Frankfurt. Am Stadttheater Gießen hat er in der Spielzeit 2007/2008 EMMA UND EGINHARD von Georg Philipp Telemann einstudiert.
Roman Hovenbitzer (Regie) studierte zunächst Kirchenmusik und wurde 1992 in Hamburg zum Studium der Musiktheaterregie bei Prof. Götz Friedrich zugelassen. Er assistierte u.a. bei Willy Decker, Götz Friedrich, Harry Kupfer, Karoline Gruber und Pet Halmen. Sein erstes Engagement führte ihn ans Staatstheater Kassel. Seit 1999 inszeniert Roman Hovenbitzer an Theatern in ganz Deutschland, u.a. in Bielefeld, Braunschweig, Dortmund, Essen, Hildesheim, Kassel, Oldenburg und Trier. Darüber hinaus arbeitete er an der Staatsoper Prag, dem Theater Innsbruck, dem Theater Vanemuine in Tartu/Estland am und im Teatro Castro Alves in Salvador/Brasilien. Überregionales Aufsehen erregte zuletzt seine Inszenierung von DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG am Theater Kiel. DIE GROSSMÜTIGE TOMYRIS ist seine erste Arbeit für das Stadttheater Gießen.
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Ein Londoner Herbst für Thomas Hengelbrock…
Weltpremiere in London: Ein deutscher Dirigent bestimmt mit seinem Orchester wochenlang den Spielplan der Royal Opera! Vom 10. September bis zum 3. Oktober wird Thomas Hengelbrock insgesamt 13 Vorstellungen am Covent Garden dirigieren.
Den Anfang macht Jonathan Millers Inszenierung von Mozarts „Così fan tutte“. Die Hauptrollen glänzen durch Stéphane Degout, Thomas Allen, Maria Bengtsson und Jurgita Adamonyté mit internationalem Renommée, Thomas Hengelbrock dirigiert den Chor und das Orchester der Royal Opera. Der Premiere am 10. September schließen sich sechs Vorstellungen bis zum 24. September an.
…und das Balthasar-Neumann-Ensemble…
Das Balthasar-Neumann-Ensemble folgt seinem Gründer und Dirigenten nach London und setzt den Siegeszug von Hengelbrocks Schwetzinger Entdeckung aus dem Jahre 2008 fort: Agostino Steffanis Oper „Niobe“ aus dem Jahr 1688 ist inzwischen auf den Spielplänen in ganz Europa zu finden. Mit Véronique Gens als Niobe sowie Lothar Odinius, Tim Mead und Alastair Miles in weiteren Rollen ist auch hier die Solistenriege erstklassig besetzt. Premiere wird am 23. September gefeiert, die letzte von insgesamt sechs Vorstellungen findet am 3. Oktober statt.
… während der Balthasar-Neumann-Chor Berlin erobert.
Auch die Sänger des Balthasar-Neumann-Chores bleiben im September nicht tatenlos. Regisseur Sebastian Baumgarten, der mit Thomas Hengelbrock im Sommer 2011 mit Wagners „Tannhäuser“ bei den Bayreuther Festspielen debütiert, lud den Chor als Hauptakteur für seine eigens geschaffene Produktion „La fabbrica“ ans Berliner Theater „Hebbel am Ufer“ ein. In der Inszenierung durchdringen sich gesangliche, sprachliche und szenische Aktionen des Balthasar-Neumann-Chors mit Videoinstallationen von Chris Kondek. Hauptwerk des Abends wird Györgyi Ligetis „Lux aeterna“ von 1966 sein. Am 21. September ist in Berlin Premiere, vier weitere Vorstellungen folgen zwischen dem 23. und 26. September.
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| DIE MITTWOCH-PRESSE (1. September 2010) |
01.09.2010 07:34:57 |
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Für Sie in den Zeitungen gefunden - DIE MITTWOCH-PRESSE (1. September 2010)
Linz
Welser-Möst-Idee stößt auf wenig Gegenliebe
Die Aussage von Dirigent und – ab morgen – Generalmusikdirektor der Wiener Staatsoper
Franz Welser-Möst im OÖNachrichten-Interview (Samstag-Ausgabe), man könne doch Theater
und Konzerthaus in Linz zusammenlegen, stieß in den von ihm angesprochenen Häusern auf
wenig Zustimmung.
http://www.nachrichten.at/nachrichten/kultur/art16,452181
Landestheater und Brucknerhaus: Pühringer schließt Fusion nicht aus, Dobusch schon
http://www.nachrichten.at/nachrichten/kultur/art16,452203
Grafenegg
Eine Orchesterdichte wie in Luzern
Weitere "große Kaliber" kamen am zweiten von insgesamt vier langen Wochenenden nach Grafenegg,
um am Wolkenturm und im Auditorium groß aufzuspielen
Mehr Info
Zaghaftes München
Die Geigerin Julia Fischer über ihre neue CD mit Paganinis Capricen und ihren Ärger mit zaghaften
Konzertveranstaltern in der leicht verschnarchten Musikweltstadt an der Isar
http://www.abendzeitung.de/kultur/209368
Salzburger Festspiele: Triumph jenseits von Dur und Moll
Die Berliner Philharmoniker unter Simon Rattle triumphierten mit Schönberg, Webern und Berg.
Mehr Info
Leckerbissen für akustische Feinschmecker
Die drei besten Orchester der Welt aus Amsterdam, Wien und Berlin geballt am letzten Wochenende der
Salzburger Festspiele
http://www.abendzeitung.de/kultur/209289
Wien/Volksoper
Meyer freut sich auf Meyer
Interview: Volksopernchef Robert Meyer will Zeitgenössisches spielen, sucht einen Musikchef
und freut sich sehr auf seinen Namensvetter Meyer.
http://kurier.at/kultur/2028063.php
Modena
Gedenkkonzert in Modena für Luciano Pavarotti
Zum dritten Todestag des Startenors werden auf dem Hauptplatz in Modena Opernarien, mit denen
"Big Luciano" bekannt wurde, aufgeführt. Das Orchester des Theaters von Parma spielt
Mehr Info
Großkonzert in Modena im Gedenken an Pavarotti
Mehr Info
Schlingensief-Beerdigung
Kirche der Zuversicht
http://www.fr-online.de/kultur/kirche-der-zuversicht/-/1472786/4601368/-/index.html
Seelenamt für Schlingensief
Dies ist mein Leib
Mehr Info
Ein letztes Mal Seelenamt und Theater
In der Oberhausener Herz-Jesu-Kirche, wo er einst Messdiener war, feierten Schlingensiefs
Freunde einen letzten Gottesdienst für den Künstler.
http://www.zeit.de/kultur/2010-08/dies-ist-mein-leib
Wiesbaden
Liebe, Hass und Gift
Opernforum zu Verdis „Luisa Miller“/ Premiere am Samstag
http://www.main-spitze.de/region/kultur/musik/9332504.htm
Detroit Symphony Orchestra wird bestreikt
http://www.codexflores.ch/nachrichten_ind2.php?art=7434
Köln
Tod des Komponisten Hans Ulrich Humpert
Wie der WDR mitteilt, ist der Komponist, Pädagoge und Hörspielmacher Hans Ulrich Humpert,
in Deutschland neben Karlheinz Stockhausen einer der Pioniere der Elektronischen Musik,
in Köln gestorben.
http://www.codexflores.ch/nachrichten_ind2.php?art=7436
Wien/ U2 in Wien
Die Welt geht unter, die Kirche hält
Musik als Religionsersatz: Auf keine Band trifft dies so zu wie auf U2
Mehr Info
U2: Gottes Werk und Bonos Beitrag
http://www.nachrichten.at/nachrichten/kultur/art16,452859
Stars bei U2: Prominente Fans im Stadion
Eine Foto-Serie
Mehr Info
Pop und Politik
Bono kennt DJ Ötzi und traf Kanzlerfrau
http://www.oe24.at/kultur/Bono-kennt-DJ-Oetzi-und-traf-Kanzlerfrau-0765612.ece
Kunst
Wien
Der Blick als Pforte zur Unterwelt
Das Bank Austria Kunstforum zeigt bis 5. Dezember die erste große Frida-Kahlo-Ausstellung
in Österreich
Mehr Info
Powerfrau der Kunst
Ansturm auf die Frida-Kahlo-Schau
http://www.oe24.at/kultur/Ansturm-auf-die-Frida-Kahlo-Schau-0765323.ece
Wien
Piss zum Morgengrauen
Mehr Info
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Unter'm Strich
Glosse
Stehende Welle
Die Politiker sind zurück aus dem Urlaub, dem meteorolgischen Herbstbeginn zum Trotz sind
sie aber noch in Sommerstimmung und denken über Wasser-Funsport nach.
Mehr Info
Sarrazin-Zirkus bei "Beckmann"
Thilo springt, und alle schauen hin
http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,714739,00.html
Veranstalter sagen Lesungen mit Sarrazin ab
Thilo Sarrazin hat gestern zwei Absagen für Lesungen aus seinem umstrittenen Buch "Deutschland
schafft sich ab" erhalten.
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| INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 1. SEPTEMBER 2010) |
31.08.2010 09:54:00 |
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INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 1. September 2010)
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WIEN / Bank Austria Kunstforum:
FRIDA KAHLO
Vom 1. September 2010 bis zum 5. Dezember 2010)
Die Künstlerin der
hintergründigen Details
Frida Kahlo macht es den Betrachtern scheinbar leicht: Ihre Werke sind in vielen Fällen grellbunt, großflächig, kraftvoll und zumindest wenn es um die berühmten Selbstporträts geht, die mehr als ein Drittel ihres Schaffens umfassen, unverkennbar. Sie selbst hat ihr ungewöhnliches Leben bewusst „gestaltet“, der „Mythos“ ließ nicht auf sich warten. Mit dem Mythos geht dann leicht und gern ein „Markt“ einher, und das bedeutet Millionensummen bei Versteigerungen, überfüllte Ausstellungen und ein florierendes Marketing. Die überfüllte Ausstellung wird Wien nun – nach Berlin – erleben, denn Frida Kahlo ist ins Bank Austria Kunstforum eingezogen. Dass ihre Berühmtheit nicht nur „Mache“ ist, kann man hier in vielen Details nachvollziehen.
Von Heiner Wesemann
Leben 1907 wurde Frida Kahlo in Mexiko City geboren, wo sie 1954 eine Woche nach ihrem 47. Geburtstag starb. Schon sechsjährig an Kinderlähmung erkrankt, wurde Frida 1925 bei einem Busunglück schwer verletzt. Gips und Stahlkorsette wurden ihr Schicksal, bettlägerig begann sie zu malen. In ihrem Lebenswillen ungebrochen, heiratete sie 1929 den schon berühmten Maler Diego Rivera, mit dem sie die kommunistische Überzeugung teilte. Die Beziehung war wild und nicht glücklich. Zu ihren Liebhabern gehörte Leo Trotzki, als dieser sich im mexikanischen Exil befand. Frida Kahlo, die sich immer wieder auf Reisen aufhielt und vor allem in Frankreich viel Anerkennung fand, erarbeitete sich neben der erdrückenden Gestalt Riveras ihren Ruf als eigenständige Künstlerin, und ihre Bilder erzielten schon bald nach ihrem Tod Höchstpreise. Es war ein bewegtes, leidenschaftliches, tragisches Leben, das schnell zum Mythos wurde und das ihre Bilder bis ins Detail zu kommentieren scheinen.

Hauptthema: Leiden Die Frage stellt sich, ob in diesem Fall das Leiden die Künstlerin gemacht hat. Wäre diese Frida Kahlo auch dieselbe Meisterin geworden, hätte sie nicht 17jährig die Eisenstange in ihren Körper gejagt bekommen und wäre nicht lebenslang ein von ihrem Körper geplagter Halbkrüppel gewesen? Wäre sie überhaupt zum Malen gekommen, das sie nie gelernt hat, das autodidakt aus ihr wuchs, als sie ins Bett gezwungen war? Oder hätte eine glückliche Frida wilde Blumen und die Herrlichkeit des Lebens gemalt? Denn an sich sind viele ihrer Bilder von großer Buntheit und Schönheit und reflektieren mexikanische Folklore – aber der Verdacht liegt nahe, dass diese Werke allein nicht den Weltruhm gebracht hätten… Es ist der Schmerz, den sie in ihren Bildern schildert, zumal in den berühmtesten Selbstbildnissen. Im mittleren Saal der Ausstellung im Wiener Kunstforum hängt jenes Werk mit „Signalcharakter“, das wohl jeder irgendwann einmal irgendwo abgebildet gesehen hat – jene „Zerbrochene Säule“, das Bild, das sie im Stahlkorsett zeigt, mit geöffnetem Leib, in dem eine Eisenstange zu sehen ist, die den Kopf trägt (die Kahlo musste sich in ihrem Leben zahlreichen Wirbelsäulen-Operationen unterziehen). In den Körper selbst sind überall Nägel eingeschlagen. Eine „Frida Dolorosa“, die weiße Tränen weint – ein Werk, das in seiner Erfindungsgabe und Aussagekraft schlechtweg unheimlich ist. Damit wird alles, was sich an Frida Kahlo „folkloristisch“-bunt verkaufen lässt, in hohem Grade relativiert.
Immer nur Frida? Mit gut einem Dutzend der berühmten Selbstporträts im Zentrum der Wiener Ausstellung würde man die obligate Meinung bestätigt finden, dass sich das Werk der Kahlo immer nur um sich selbst gedreht hat. Sie war sich zweifellos Thema Nr. 1, und so sehr sie ideologisch den sozialistischen Ideen verbunden war, so stellte sie doch ihre Kunst nur selten in den Dienst der Armen und Geschundenen – arm und geschunden war sie selbst, nicht nur körperlich, auch seelisch. Man lernt vieles in der Ausstellung, zumal von den ausführlichen Bildbeschreibungen. So würde man das relativ kleine Ölbild „Ohne Hoffnung“ einfach als Meisterstück des Surrealismus verstehen: Frida liegt mit offenen Haaren und verwirrtem Gesichtausdruck im Bett. In ihren Mund schiebt sich ein Trichter, der so groß ist, dass er von einem Holzgerüst getragen werden muss. Was in dem Trichter steckt (und daraus herausquillt), ist eklig – ein Totenkopf, tote Tiere. Aber weil bei der Kahlo (fast) alles Biographie ist, sieht man das nicht als abstrakte Horrorvision, sondern liest, dass dieses Symbol des Trichters im Spanischen bedeutet, jemanden zu betrügen, und dass sie damit auf Riveras Verhalten ihr gegenüber reagierte.
Und doch ist es nicht Frida allein, die Frida malte und zeichnete – man sieht schlicht und einfach „Experimente“ in Abstraktem und Ornamentalen in den Zeichnungen. Man findet ihre Variationen mexikanischer Folklore und die seltsamen Verbundenheit mit dem ganz realen Tod (so malte sie die Leiche eines Dreijährigen). Manche ihrer Porträts anderer ordnet man im Stil der „Neuen Sachlichkeit“ zu: Sie war eine anerkannte Künstlerin, sie bewegte sich nicht nur in der Welt Mexikos, sondern in der internationalen Kunstszene, und sie hat darauf reagiert.

Was Fotos erzählen Fridas deutschstämmiger Vater war Fotograf, und das erklärt die wichtige Stellung von Fotografie in Frida Kahlos Leben. Bei der Presseführung schien es, als ob die Besucher in diesen Räumen besonders fasziniert in den Alben der Familie „blätterten“ (im übertragenen Sinn natürlich, denn die Fotos hängen an den Wänden): Ihre schönen Verwandten und Vorfahren, alles wohlhabendes Bürgertum reflektierend, und immer wieder Frida selbst, schwarzweiß und manches auch in Farbe. Das sind dann schon regelrechte „Starfotos“, wo sie größten Wert auf reizvolle Kleidung, Schmuck und entsprechende Haartracht legte. (Die Ausstellung zeigt Kleider dieser Art, aber sie stammen nicht aus Frida Kahlos persönlichem Besitz.) Der Hang, sich selbst zu zelebrieren, wurde durch eine fotografierende Familie zweifellos bestärkt und setzt sich vielfach im Werk fort.
In manchen Fällen liefern die Fotos unmittelbare Kommentare zum Werk: So sieht man Frida Kahlo in jenem heimischen Tehuana-Gewand, wo der Kopf der Frau rundum so von Spitzen umgeben ist, dass das Gesicht wie aus einem weißen Heiligenschein blickt. Einen Raum weiter findet sich ihr Selbstbildnis, wo sie sich genau in dieser Art gemalt hat – und man erfährt auch noch, dass es für ihren Zahnarzt gedacht war, womit sie für eine kostspielige Behandlung bezahlte… Anderswo sieht man Frida im Bett liegend, beengt von einem Gipskorsett. Dieses ist die wichtigste Devotionalie der Ausstellung, es liegt im Mittelraum vor den Selbstbildnissen, und sie selbst hat es, wie die Fotos zeigen, mit Hilfe eines Spiegels bemalt. U.a. mit Hammer und Sichel.
Ikone mit vielen Seiten Gewiss, die Kahlo hat sich selbst zum „Star“ stilisiert (man wundert sich eigentlich, dass Hollywood mit dem Film so spät kam, in dem Salma Hayek eine hinreißend schöne Frida spielte), aber sie ist keinesfalls so einseitig, wie das Marketing und Merchandising glauben machen wollen. Man versenke sich nur in ihre Zeichnungen – und finde dort beispielsweise hoch vergnügte, freche Karikaturen wie den „Schönheitssalon“, wo ein bärtiger alter Mann unter der Trockenhaube sitzt, in der Hand ein Eis am Stil, neben sich eine gewaltige Pistole liegend. Offenbar konnte Frida Kahlo unter Männern nicht nur leiden, sondern auch über sie lachen. Auch das gehört zu einer Ikone, die nicht nur von Mexiko, sondern auch von den Feministinnen beansprucht wird, vor allem aber der Kunst des 20. Jahrhunderts gehört.
Bank Austria Kunstforum: FRIDA KAHLO RETROSPEKTIVE.
Bis 5. Dezember 2010, täglich 10 - 19 Uhr. Freitags 10 - 21 Uhr
Der 246 Seiten starke Katalog ist im Prestel Verlag erschienen
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The Met: Live in HD 2010-11 Season
THE MET: LIVE IN HD SERIES EXPANDS TO 1500 THEATERS AND 46 COUNTRIES WITH ADDITION OF EGYPT, PORTUGAL AND SPAIN
Met’s Fifth Season as World’s Largest Provider of Alternative Cinema Content to Movie Theaters Begins on October 9 with New Production of Das Rheingold
New York, NY (August 30, 2010) –The Met: Live in HD, the Metropolitan Opera’s Emmy and Peabody Award-winning series of live performance transmissions into movie theaters around the world, will expand in its fifth season to 1500 theaters (an increase of 300 theaters), while adding Egypt, Portugal, and Spain to its network of now 46 participating countries. Its new season will also feature 12 live transmissions, the most so far in a single season, beginning on October 9th with the Met’s new production of Das Rheingold, directed by Robert Lepage and conducted by James Levine.
During the previous 2009-10 season, a record-breaking number of more than 2.4 million Live in HD tickets were sold worldwide for nine transmissions, effectively tripling the Met’s paying audience (approximately 800,000 people attend performances in the opera house in a Met season). By adding three transmissions this season, as well as the 300 additional theaters to its global network, the Met expects to break all of its previous attendance records. One hundred of the additional theaters are being added in the U.S, making the total number of U.S. theaters 620 this season. In the U.S. and Canada where the transmissions are shown in multiplexes, it is not unusual for an additional 100-200 screens to be added depending on advance sales. The countries with the biggest increase of theaters include Canada, adding 35 theaters; Germany, with an increase of more than 60 theaters; and the United Kingdom adding 30 theaters.
“Our live transmissions have made grand opera more accessible and popular,” said Peter Gelb, the Met’s General Manager and the Executive Producer of the live transmissions. “They have helped to make it possible for opera to continue to flourish in a difficult economic time.”
The Met’s nine transmissions sold $48 million dollars of tickets at the box office last season, with the Met receiving 50% of the gross box office revenues.
Since its launch in the 2006-07 season, The Met: Live in HD has continually expanded, with dozens of countries and new venues joining the HD network each season. The inaugural live HD transmission, of Mozart’s The Magic Flute, took place in December 2006 and was seen in 56 theaters in four countries. The remarkable expansion from 4 to 46 countries in only four years has been driven by public demand. The Met: Live in HD uses on-screen subtitles for all transmissions, in seven languages including English, French, German, Portuguese, Spanish, Japanese and Korean.
The transmissions use up to six different satellites and the operas can be seen live in the U.S., Canada, Latin America, and Europe, where the starting time of the operas is usually 1pm ET in New York. In Asia, Africa, Australia, and New Zealand, where the time difference is too great, the HD productions are shown on a delayed basis.
The season begins on Saturday, October 9 at 1pm ET with the new production of Das Rheingold, the first of the season’s two installments of Wagner’s epic Der Ring des Nibelungen (The Ring of the Nibelungs), starring Welsh bass-baritone Bryn Terfel in his first American appearance as Wotan. The production, under the direction of Robert Lepage, will be conducted by Met Music Director James Levine, and features Stephanie Blythe and Eric Owens in other leading roles. The Ring’s second installment, Die Walküre, will close the Live in HD season on May 14, with Deborah Voigt as Brünnhilde and Jonas Kaufmann as Siegmund – both in Met role debuts; Terfel will once again play Wotan.
In addition to Das Rheingold and Die Walküre, the upcoming season of Live in HD features four other new productions: Mussorgsky’s Boris Godunov (October 23) starring René Pape, directed by Stephen Wadsworth and conducted by Valery Gergiev; Verdi’s Don Carlo (December 11) with Roberto Alagna in the title role, under the baton of Yannick Nézet-Séguin and directed by Nicholas Hytner; John Adams’s Nixon in China (February 12), with Adams conducting his own work, directed by Peter Sellars, and starring James Maddalena as Nixon; and Bartlett Sher’s new production of Rossini’s Le Comte Ory (April 9), starring Juan Diego Flórez and conducted by Maurizio Benini.
Maestro Levine will conduct two other revivals in the series: Donizetti’s comedy Don Pasquale (November 13) starring Anna Netrebko as Norina and Verdi’s Il Trovatore (April 30), with Sondra Radvanovsky and Marcelo Álvarez. Puccini’s La Fanciulla del West (January 8), starring Deborah Voigt in the title role, Marcello Giordani as Dick Johnson, and conducted by Nicola Luisotti, celebrates the 100th anniversary of the opera’s world premiere at the Met. The Met: Live in HD series also includes three of the world’s best-known singers in highly acclaimed roles from recent seasons: Susan Graham and Plácido Domingo in Gluck’s Iphigénie en Tauride (February 26); Natalie Dessay as the mad heroine in Donizetti’s Lucia di Lammermoor (March 19). Renée Fleming sings the Countess in Strauss’s Capriccio, adding a new role to her Met repertory (April 23). Patrick Summers conducts both Iphigénie en Tauride and Lucia di Lammermoor, and Andrew Davis leads Capriccio. Casting and details of the season’s Live in HD performances follow below.
All 12 high-definition productions will be shown live worldwide on Saturdays through May 14, with most encore presentations in the United States shown on Wednesdays, 18 days following the live exhibition.
The Live in HD series was honored with a prestigious 2008 Peabody Award for its “vividly designed, smartly annotated productions of Hansel and Gretel, Doctor Atomic, Peter Grimes and other operas. The Met used state-of-the-art digital technology to reinvent presentation of a classic art form.”
The Met won a special Emmy Award in January 2009 for “advancing technology through ongoing, live, global transmission of high-definition programming to movie theaters.”
The Met: Live in HD series is made possible by a generous grant from the Neubauer Family Foundation. Bloomberg L.P. is the global corporate sponsor of The Met: Live in HD. The HD broadcasts are supported by Toll Brothers, America’s luxury home builder®.
Saturday, October 9, 2010 DAS RHEINGOLD (1pm ET) – Two unparalleled artists join forces to create a groundbreaking new Ring for the Met: Maestro James Levine and director Robert Lepage. Bryn Terfel, singing his first Met Wotan, leads the cast in Das Rheingold, the Ring’s first installment. NEW PRODUCTION
Saturday, October 23, 2010 BORIS GODUNOV (12pm ET) – Bass René Pape takes on one of opera’s most dramatic roles in a production by Stephen Wadsworth. Valery Gergiev conducts Mussorgsky’s tragic historical epic. Aleksandrs Antonenko and Ekaterina Semenchuk are among the other leading artists in a work that is also a showcase for the Met’s formidable chorus. NEW PRODUCTION
Saturday, November 13, 2010 DON PASQUALE (1pm ET) – Anna Netrebko sings Norina, the role that made her a Met star, in this comedy by Donizetti, with Matthew Polenzani as Ernesto, Mariusz Kwiecien as Dr. Malatesta, and John Del Carlo in the title role. James Levine conducts the opera for the first time.
Saturday, December 11, 2010 DON CARLO (12:30pm ET) – Director Nicholas Hytner makes his Met debut with this new production of Verdi’s most ambitious opera. Roberto Alagna sings the title role, joined by Marina Poplavskaya as Elisabeth de Valois, Anna Smirnova as Princess Eboli, Simon Keenlyside as Rodrigo, and Ferruccio Furlanetto as Philip II. Yannick Nézet-Séguin, back after his triumphant Met debut leading Carmen, conducts. NEW PRODUCTION
Saturday, January 8, 2011 LA FANCIULLA DEL WEST (1pm ET) – Puccini’s wild west opera stars all-American diva Deborah Voigt as Minnie and Marcello Giordani as Dick Johnson, under the baton of Nicola Luisotti. Lucio Gallo takes the role of the Sheriff Jack Rance. The performances mark the 100th anniversary of the opera’s world premiere at the Met.
Saturday, February 12, 2011 NIXON IN CHINA (1pm ET) – John Adams’s acclaimed first opera has its Met premiere, in a staging by longtime Adams collaborator Peter Sellars. Kathleen Kim is Chiang Ch’ing, Janis Kelly sings Pat Nixon, and James Maddalena reprises his acclaimed portrayal of the U.S. president, a role he created in the 1987 world premiere. Adams conducts.
Saturday, February 26, 2011 IPHIGÉNIE EN TAURIDE (1pm ET) – Susan Graham sings the title role in Gluck’s masterful interpretation of the Greek myth, opposite Plácido Domingo as her brother Oreste and Paul Groves as his friend Pylade. Patrick Summers conducts.
Saturday, March 19, 2011 LUCIA DI LAMMERMOOR (1pm ET) – Natalie Dessay returns to her triumphant portrayal of Donizetti’s fragile heroine in the Met’s hit production, with Joseph Calleja as her lover Edgardo and Ludovic Tézier as her scheming brother, Enrico. Patrick Summers conducts.
Saturday, April 9, 2011 LE COMTE ORY (1pm ET) – NEW PRODUCTION
Rossini’s vocally dazzling comedy soars with bel canto sensation Juan Diego Flórez in the title role. He vies with mezzo-soprano Joyce DiDonato, in the trouser role of Isolier, for the love of the lonely Countess Adèle, sung by soprano Diana Damrau. Bartlett Sher, director of the Met’s popular productions of Il Barbiere di Siviglia and Les Contes d’Hoffmann, stages this Met premiere production. Maurizio Benini conducts.
Saturday, April 23, 2011 CAPRICCIO (1pm ET) – Renée Fleming dazzled audiences when she sang Capriccio’s final scene on Opening Night of the 2008–09 season. Now she sings Strauss’s entire diva showcase in John Cox’s production, with Andrew Davis conducting.
Saturday, April 30, 2011 IL TROVATORE (1pm ET) – David McVicar’s popular production returns with Marcelo Álvarez as the heroic troubadour of the title, with Dmitri Hvorostovsky as his powerful rival and Sondra Radvanovsky as the noble Leonora. Dolora Zajick reprises her interpretation of Azucena, the gypsy fixated on past crimes and vengeance. James Levine conducts.
Saturday, May 14, 2011 DIE WALKÜRE (12pm ET) – NEW PRODUCTION
The second installment of Robert Lepage’s new production of Wagner’s Ring cycle, conducted by James Levine, features Bryn Terfel as Wotan, while Deborah Voigt adds the part of Brünnhilde to her extensive Wagnerian repertoire at the Met. Jonas Kaufmann and Eva-Maria Westbroek star as the Volsung twins, Siegmund and Sieglinde, and Stephanie Blythe is Fricka.
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DRESDEN: COMPETIZIONE DELL'OPERA - ERSTMALS DREI DEUTSCHE SÄNGER IM FINALE
Nach den internationalen Vorrunden und dem erfolgreichen Semifinale werden in diesem Jahr wieder 10 Sänger um die Auszeichnungen der Jury und des Publikums kämpfen.
Am gestrigen Sonntag, 29. September 2010 trafen sich im Theater Bremen die letzten 40 Sänger und Sängerinnen, um einen der 10 Plätze für das Finalkonzert am 5. September zu erringen.
Aufgrund der sehr hohen Qualität der Darbietung kam es zu einer der knappsten Entscheidungen in der 14-jährigen Geschichte des Competizione dell´Opera. Der Vizepräsident des internationalen Musikrates Prof. Dr. Franz Müller-Heuser meinte dazu: „ Eine schwierige Entscheidung, da das diesjährige Niveau der Sänger und Sängerinnen sehr gut war“ und der Generaldirektor der lettischen Nationaloper Riga Herr Andrejs ®agars meinte: „Man kann eine jährliche Verbesserung der Sänger, beobachten, gerade jüngere Sänger weisen jetzt schon außerordentliche Talent auf“.
Die diesjährigen Finalisten sind:
Die Sopranistin Julia Amos, 31 Jahre alt, aus München, Deutschland.
Der Bariton Seung Gi Jung, 31 Jahre alt, aus Seoul, Südkorea.
Die Mezzosopranistin Sarah Ferede, 27 Jahre alt, aus Hannover, Deutschland.
Die Sopranistin Sharin Apostolou, 28 Jahre alt, aus New. York, Vereinigten Staaten.
Der Tenor Minseok Kim, 26 Jahre alt, aus Seoul, Südkorea.
Die Sopranistin Evgenia Afanasieva, 30 Jahre alt, aus Moskau, Russland.
Die Mezzosopranistin Irina Shishkova, 26 Jahre alt, aus Leningrad, Russland.
Die Sopranistin Olga Pudova, 28 Jahre alt, aus St. Petersburg, Russland.
Der Bass Donovan Singletary, 27 Jahre alt, aus Florida, Vereinigten Staaten.
Die Sopranistin Mandy Fredrich, 31 Jahre alt, aus Belzig, Deutschland.
Nachdem im letzten Jahr vor allem Vertreter aus dem Lateinamerikanischen Raum die Jury und das Publikum aufhorchen ließen, zeichnet sich dieses Jahr eine Wettstreit zwischen Russland, Deutschland und Amerika ab.
Zu den Favoriten des diesjährigen Wettbewerbes gehören der aus Florida stammende Donovan Singletary, und die Russin Olga Pudova aus St. Petersburg. Beide Sänger gehören zu den Youngstern der bekanntesten Opernhäuser der Welt, dem New Yorker MET und dem Mariinsky Theater St. Petersburg. Seit Jahren stehen erstmals wieder drei Deutsche im Finale des Competizione dell´Opera. Die Sopranistin Julia Amos aus München, die Mezzosopranistin Sarah Ferede aus Hannover und die aus Belzig in Brandenburg stammende Sopranistin Mandy Fredrich, gehören mit zu den Topfavoriten des diesjährigen Wettbewerbes. Die Wettbewerbsleitung zeigte sich begeistert, Herr Frey sagte: „Ich bin sehr stolz, das wir dieses Jahr der Jury und den Zuschauern in Dresden und Bremen einen Wettbewerb auf höchsten Niveau bieten konnten. Es war das Höchste seit Jahren! Besonders erfreut es uns, dass die drei deutschen Finalistinnen diesem internationalen Vergleich standhalten konnten."
Die 10 Sänger stellen sich ein letztes Mal am 5. September 2010 der internationalen Jury und dem fachkundigen Semperoper-Publikum. Es geht um hohe Preisgelder: Insgesamt werden € 22.000 vergeben, die von der HypoVereinsbank AG, der Walter und Charlotte Hamel Stiftung sowie der Oscar und Vera Ritter Stiftung gestiftet werden. Außerdem winken den Gewinnern lukrative Engagements und Auftritte in den großen Opernhäusern der Welt. Auch dieses Jahr können die Zuhörer in der Dresdner Semperoper mitbestimmen: es wird wieder einen Publikumspreis in Höhe von 2000,- € geben, der von der Stadt Dresden gestiftet und von der Oberbürgermeisterin der Stadt Dresden Frau Helma Orosz übereicht wird. Der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich wird ebenfalls beim Finalkonzert anwesend sein und einen der hochdotierten Preise überreichen.
Der Competizione dell´Opera hat sich zu einem der bedeutendsten Gesangswettbewerbe weltweit etabliert. Die Wettbewerbsleitung reiste in diesem Jahr durch 13 Städte auf 4 Kontinenten um dort mehr als 600 junge Sängerinnen und Sänger für das Semifinale in Dresden auswählen zu können. Insgesamt konnten sich mehr 120 junge Talente für das Semifinale qualifizieren.
Die hochkarätige internationale Jury, bestehend aus Opernintendanten, Festivalleitern, Agentur- und Medienvertreter sowie berühmte Sängerinnen und Sängern, waren mehr als beeindruckt von dem hohen Gesamtniveau, das sich konsequent von den Vorrunden bis hin zum Semifinale in der Musikhochschule „Carl Maria von Weber“ Dresden und im Theater Bremen durchzog.
Zum großen Finalkonzert auf einer der schönsten Opernbühnen der Welt, werden die 10 Finalisten von den Bremer Philharmonikern unter der Leitung von Daniel Montané begleitet. Figaro, das Kulturradio des MDR überträgt das Finale ab 19.30 Uhr live, die Moderation übernimmt Bettina Volksdorf.
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OPER LEIPZIG gratuliert ihrem GMD: Ulf Schirmer ist ECHO Klassik-Preisträger 2010
Ulf Schirmer, seit 2006/2007 künstlerischer Leiter des Münchner Rundfunkorchesters und seit 2009/2010 Generalmusikdirektor der Oper Leipzig, wird für die „Operneinspielung des Jahres (20./21. Jahrhundert)” mit dem renommierten ECHO Klassik-Preis ausgezeichnet.

Ulf Schirmer
Schirmer erhält die begehrte Trophäe für seine Einspielung von Karl Amadeus Hartmanns „Des Simplicius Simplicissimus Jugend". Die Aufnahme der im Auftrag des Bayerischen Rundfunks von Wilfried Hiller und Robert Klimesch rekonstruierten Erstfassung von 1934-1936 entstand mit dem Münchner Rundfunkorchester und den Solisten Camilla Nylund, Christian Gerhaher, Will Hartmann und Michael Volle und ist erschienen beim Label BR-Klassik
Der ECHO Klassik ist der wichtigste Klassikpreis der Welt und wird seit 1994 verliehen. Mit der Auszeichnung ehrt die Deutsche Phono-Akademie, das Kulturinstitut des Bundesverbandes der Musikindustrie e.V., jährlich die herausragenden und erfolgreichsten Leistungen nationaler und internationaler Klassikkünstler. Die Preisverleihung findet am 17. Oktober 2010 in der Philharmonie Essen statt, das ZDF sendet um 22.00 Uhr.
In seiner Funktion als Leipziger Generalmusikdirektor dirigiert Ulf Schirmer in dieser Spielzeit das Jubiläumskonzert zum 50. Geburtstag des Opernhauses am 7. November 2010, die Neuproduktionen „Hänsel und Gretel“ (Regie Birgit Eckenweber, Premiere 4. Dezember 2010), „Elektra“ (Regie Peter Konwitschny, Premiere 16. April 2011) und „Die Walküre“ (konzertant, Premiere 19. Juni 2011) sowie Vorstellungen von Peter Konwitschnys legendärer Inszenierung von „La Bohème“. In der Oper Leipzig leitet Ulf Schirmer das Gewandhausorchester Leipzig.
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LIEBE ELVIS – FANS, LIEBE FREUNDE!
RUSTY, einer der besten Elvis Presley-Interpreten, singt zum ersten Mal in Österreich (Franziskanerkirche) das gesamte Gospelkonzert des King´s.
Mit dem Kauf einer Karte von € 25 könnt Ihr bereits mithelfen, den Orden der Franziskaner, der Mittellose aus dem Wiener Raum täglich mit Essen versorgen, zu unterstützen. Über zusätzliche Spenden freuen sie sich um so mehr.
Wir freuen uns über jeden Besucher, den wir persönlich am 26. November 2010 begrüßen dürfen!
Mit lieben Grüßen,
Klaus Zell

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Ekhof-Festival 2010 in Zahlen

Das Ekhof-Festival auf Schloss Friedenstein in Gotha zählt auch unter der Regie der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha zu den bestbesuchten Festivals in Deutschland. Zu den 22 Vorstellungen (Opern, Schauspielen, Matineen) in diesem Jahr kamen insgesamt 3160 Besucher, das entspricht einer Auslastung von 94,3 %. Die Abendveranstaltungen waren alle restlos ausverkauft, lediglich in den Matineen gab es freie Plätze. In diese Auswertung fließt das sehr gut besuchte Abschlusskonzert der Thüringen Philharmonie Gotha am 28. August (Schlosshof) im Rahmen des Barockfestes nicht ein.
Im nächsten Jahr (24. Juni bis 27. August 2011) wird es bei der Gestaltung der Matineen eine Veränderung geben, wenn zwei Kinderveranstaltungen das Vormittagsprogramm bereichern. An den Abenden wird es dann nur noch zwei verschiedene Vorstellungen geben, die Oper „Pharao Tubaetes“ von Karl Heinrich Graun und das Schauspiel „Der Lügner“ von Goldoni.
Das gedruckte Programm des Ekhof-Festivals 2011 liegt seit Juni vor und ist auch im Internet unter www.ekhof-festival.de einsehbar. Der Vorverkauf beginnt am 15. November 2010.
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Programmtipp WIEN: 21. September 2010 um 19,30 h in der Hofmusikkapelle/Schweizerhof
mit Alfred Sramek, Marisa Altmann-Althausen, Arno Raunig und Mathias Krampe (Klavier)

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BERLIN: Yellow Lounge mit Matthew Herbert
DI, 07.09.10 | 21.00 Uhr | Admiralspalast, Friedrichstraße 101, 10117 Berlin
Klassik im Club: Seit knapp 10 Jahren zieht die Yellow Lounge Clubgänger und Interessierte an, die die Hörerfahrung im Konzertsaal (noch) scheuen. Die Yellow Lounge, veranstaltet vom Traditionslabel Deutsche Grammophon / Universal Music Classics & Jazz, begeistert mit der Nähe zu den Künstlern, intimer Atmosphäre, inspirierender Videokunst und ungewöhnlichen Experimenten. Ob im Berghain, Cookies oder WMF: Die regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen sind immer rappelvoll.
Nun wird ein ganzes Sinfonieorchester in der Yellow Lounge zu Gast sein – und mit einem Star der elektronischen Musikszene auftreten. Das Konzerthausorchester Berlin unterstützt den englischen Produzenten, Remixer, DJ und Filmkomponisten Matthew Herbert bei der Umsetzung seiner kürzlich erschienenen Bearbeitung von Gustav Mahlers 10. und unvollendeter Sinfonie. Das Orchester, das seit 1984 seine feste Spielstätte im Konzerthaus am Gendarmenmarkt hat, kehrt damit an den Ort zurück, wo es als Berliner Sinfonie-Orchester einst spielte: in den Admiralspalast, dem früheren Metropol-Theater an der Friedrichstraße.
Gustav Mahler, dieser große Komponist an der Schwelle zur Moderne, schrieb seine letzte Sinfonie in der Zeit einer schweren Lebenskrise. Seine Unvollendete ist Ausdruck der persönlichen Hölle, die er im Sommer des Jahres 1910 durchlitt. Der Tod, immer ein zentrales Motiv in seinem Schaffen, scheint hier Gestalt anzunehmen. Matthew Herbert hat Mahler beim Wort genommen. Er baute ein Autoradio in einen Sarg ein, ließ die Zehnte darauf abspielen und nahm das Ergebnis wieder auf. Das Bratschensolo aus der Einleitung ließ er am Grab des Meisters in Wien neu einspielen. Über die Lautsprecher in einem Krematorium spielte er das Adagio ab und platzierte ein Aufnahmegerät hinter dem Vorhang. Es ging ihm darum, das Nebeneinander des Banalen und Erhabenen in Mahlers Werk, die ständige Reibung von Leben und Tod, Liebe und Verzweiflung, Größe und Vergänglichkeit sozusagen zu seinem Arbeitsmaterial zu machen. »Meine Fassung soll keineswegs nur die Faszination des Todes darstellen, sondern eine Übersteigerung der unbequemen Balance, die Mahler zwischen Licht und Dunkel herstellte. Es ist die Lust am Konflikt zwischen der Furcht und der Herrlichkeit«, so Herbert.
Die CD/LP »Recomposed by Matthew Herbert – Mahler Symphony X«, erschienen im Mai 2010, ist kein Techno-Album. Repetitive Beats sucht man vergebens. Die Annäherung an die zukunftsweisende Klangwelt des 1860 geborenen Komponisten ist gelungen. »Matthew Herbert, ausgewiesener Meister für gesampelte Klänge, nähert sich diesem Fragment mit viel Raffinesse«, lobte Olga Hochweis die CD im Deutschlandradio Kultur. »Er spürt seismografisch genau dem Schmerz und der Tragik, ebenso wie dem Erhabenen in diesem Werk nach und übersteigert diese Elemente durch zeitliche Dehnungen, Verdoppelung, Verfremdung und nicht zuletzt durch Stille. Das Ergebnis ist große Klangkunst.«
Das Konzerthaus Berlin, das seinen dreiteiligen Themenschwerpunkt »Musik mit Mahler« gerade begonnen hat, will Zusammenhänge aufzeigen – eben nicht nur Musik von Mahler zur Aufführung bringen. Ein Zusammenspiel mit einem zeitgenössischen Künstler erscheint deshalb nur folgerichtig. Ein Künstler zum Anfassen: Matthew Herbert hat sich bereit erklärt, nach der Probe am Vortag des Auftritts bei einem Meet & Greet die Fragen ausgewählter Fans zu beantworten. Die Bewerbung läuft ausschließlich über die Facebook-Seite des Konzerthauses Berlin.
Karten für die Yellow Lounge (10 Euro) sind ausschließlich an der Abendkasse des Admiralspalasts erhältlich. Über den Besucherservice des Konzerthauses Berlin erfolgt kein Vorverkauf.
Mehr zu Matthew Herbert auf der Website von http://www.recomposed.eu .
Sonderseite zum Mahler-Schwerpunkt des Konzerthauses Berlin: http://www.konzerthaus.de/mahler
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„Das ewige Lied von Lust und Leid“ - Ein musikalischer Einblick in die Künstlerverwandtschaft von Giacomo Puccini und Franz Lehár
25. September 2010, 19.30 Uhr im Stadttheater der Bühne Baden
Hege Gustava Tjoenn und Sebastian Reinthaller singen unter der musikalischen Leitung von Franz Josef Breznik Kompositionen zweier Maestri, deren Melodien aus Oper und Operette die Welt eroberten.

Hege Gustava Tjønn
In Norwegen geboren, Ausbildung an der staatlichen Opernhochschule Oslo.
Nach dem Opernstudium ging sie nach Deutschland, wo sie als Sängerin in den Bereichen Oper, Operette, Musical, Lied und Kirchenmusik im festen Engagement so wie freischaffend arbeitete. Auszeichnung: 1.Preis beim Gesangswettbewerb Leyla Gencer in Istanbul 1997 und mit dem Preis „Beste Norwegische Sängerin“ beim Königin Sonja Musikwettbewerb in Oslo 1997.
Als freischaffende Sängerin arbeitet sie u.a. in Norwegen, Schweden, Dänemark, Großbritannien, Spanien, Schweiz, Holland, Deutschland und Österreich. Sie lebt mit ihrer Familie in Wien.
Zuletzt sang Hege Gustava Tjoenn die “Metella” (Pariser Leben) in der Sommerarena der
Bühne Baden.
www.tjoenn.com
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Sebastian Reinthaller
Entschied sich nach Abschluss der Hotelfachschule und 2 Jahren Architekturstudium für eine Karriere als Sänger und wechselte in die Opernklasse des Konservatoriums der Stadt Wien. 1988 Debüt als Ferrando (Così fan tutte) am Stadttheater Baden. Nach Engagements in Österreich, Deutschland, Schweiz wurde er 1991 Ensemblemitglied der Wiener Staats- und Volksoper. 1992 gab er sein Rollendebüt als Tamino am Opernhaus Graz. Auftritte im Opern- , Operetten- und Musicalfach, aber auch als Konzertsänger, u.a. in Brüssel, Zürich, Luxemburg, Tel Aviv, Singapur, München, Düsseldorf, Berlin, Salzburger Festspiele. Seit 1992 ist er ständiger Gast in Baden, zuletzt sang 2009 er die Titelrolle in „Hoffmanns Erzählungen“. www.sebastianreinthaller.at
Infos und Karten:
T 02252 22522
F 02252 22522 200
ticket@buehnebaden.at
www.buehnebaden.at
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HILDESHEIM: Spielzeiteröffnung mit Komischer Oper: ‚Zar und Zimmermann’ am TfN Hildesheim
Mit Albert Lortzings berühmter Oper ‚Zar und Zimmermann’ wird am Samstag, 4. September um 19.30 Uhr die Spielzeit 2010/11 am TfN Hildesheim eröffnet. Zwar gibt es kein offizielles Spielzeit-Motto, doch kann man ohne weiteres behaupten, dass die Begriffe Träumen und Politik eine zentrale Rolle spielen werden. Und gleich in der Eröffnungsinszenierung dieser Spiel-Oper werden auf amüsante Weise die Schwächen und Eitelkeiten der Politiker aufgegriffen. Dabei erobert sich Uwe Tobias Hieronimi vom Musiktheaterensemble des TfN mit dem Bürgermeister van Bett eine neue Paraderolle.

Uwe Tobias Hieronimi (van Bett) und Chor
Als Zar konnte Timothy Sharp verpflichtet werden. Regisseur Werner Pichler und TfNAusstattungsleiter Steffen Lebjedzinski nehmen den Begriff der ‚Spieloper’ wörtlich: Sie erzählen die Handlung in einem fantasievollen Bühnenambiente und setzen dabei das spielerische Element auf überraschende Weise im wahrsten Sinn des Wortes um.
Die Musikalische Leitung hat Generalmusik- und Operndirektor Werner Seitzer. Eine Einführung zum Stück findet ab 18.50 Uhr mit Musikdramaturg Ivo Zöllner im Foyer F1 statt.
Tickets gibt es im ServiceCenter des TfN, unter Tel. (05121) 16 93 – 16 93 sowie im Internet unter
www.tfn-online.de . Kartenpreise: 9 bis 29 € / ermäßigte Preise: ab 3,50 €
Weitere Aufführungen im Großen Haus Hildesheim:
Sa 04.09.10 / Di 07.09.10 / Fr 10.09.10 / Do 16.09.10 / Mo 11.10.10 / So 17.10.10 (18.00 Uhr) / Mi
20.10.10 / Mo 08.11.10 / Fr 12.11.10 / So 21.11.10 (19.00 Uhr) / Sa 04.12.10 / Sa 18.12.10 / Sa
08.01.11, jeweils 19.30 Uhr
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| DIE DIENSTAG-PRESSE (31.AUGUST 2010) |
31.08.2010 07:16:09 |
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Für Sie in den Zeitungen gefunden - DIE DIENSTAG-PRESSE (31. August 2010)
Salzburg
Abschiedsfeiern bei den Salzburger Festspielen
Mit den letzten Vorführungen von "Jedermann" und "Romeo et Juliette" werden die Salzburger Festspiele
am Montag die Kerzen der 90-Jahre-Jubiläums-Torte ausblasen, bereits am Sonntag wurde Abschied gefeiert
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Salzburg/Markus Hinterhäuser
Mein geistiges Fortbewegungs-Mittel“
Markus Hinterhäuser hat für sein einziges Jahr als künstlerischer Leiter der Salzburger Festspiele
Spielraum geschaffen, wie er im SN-Exklusivinterview mit Hedwig Kainberger sagt.
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Spätromantik im Spätsommer
Simon Rattle beschließt mit den Berliner Philharmonikern die Salzburger Festspiele
http://derstandard.at/1282978513860/Spaetromantik-im-Spaetsommer
Salzburg
Unter dem Gefieder des Feuervogels
Festspiele / Concertgebouworkester /Mariss Jansons
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Dresden
Die bürgerliche Revolution
Aus den Villen erklingt Hausmusik, Eltern vererben Konzertabos an ihre Kinder, das Volk schiebt sich
durch Galerien und Museen. In Dresden blüht die klassische Kultur wie nirgends sonst in Deutschland.
Was hat die Stadt, das andere Städte nicht haben?
http://www.zeit.de/2010/35/DOS-Dresden
Innsbruck
Die Renaissance des Barocks mit Ironie
Innsbrucker Festwochen der Alten Musik: Vivaldis "Ottone in villa"
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Vivaldi-Entdeckung
Der Kaiser und die Nymphomanin
Zweihundert Jahre lag sie im Altpapier: Vivaldis erste Oper „Ottone in villa“ wurde bei den Innsbrucker
Festwochen aufgeführt. Die Kaiserkomödie aus dem Jahr 1713 zeigt Dauerbrennerqualitäten.
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Trauerfeier für Schlingensief in Oberhausen
Familie und Freunde nahmen Abschied von Christoph Schlingensief, der am 21. August an Lungenkrebs
starb. Die Kultur-Prominenz und der deutsche Ex-Bundespräsident kamen. Auch eine öffentliche
Trauerfeier ist geplant.
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Wien
U2 in Wien: Das war die Show des Jahres
Mehr Info
Päpstlicher Popsegen
Bono und U2 gastierten im Wiener Happel-Stadion
http://derstandard.at/1282978540022/Nachtkritik-Paepstlicher-Popsegen
Goethe und Mozart: Klassiker auf Bühne gefragt
Bühnen-Klassiker wie „Die Zauberflöte“ oder Goethes „Faust“ waren auch in der Spielzeit 2008/2009
wieder die beliebtesten Stücke. Zwar wuchs die Vielfalt der Aufführungen, wie die neue Werkstatistik
des Deutschen Bühnenvereins zeigt.
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Beliebteste Bühnenstücke: Klassiker liegen vorne
Ob Theater, Oper oder Operette: Die Klassiker wie "Faust" reizen in Deutschland Intendanten und Publikum.
Dabei wird das Angebot breiter. Der Trend geht hin zu Bearbeitungen, etwa von Thomas Manns Romanen.
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Ausstellung
Ihr Schmerz durchbohrte sogar Obst
Die Retrospektive zu Frida Kahlo im Bank Austria Kunstforum bringt zaghaft neue Perspektiven in den
Ikonenkult ein.
http://kurier.at/multimedia/bilder/2022853.php
Buch/ Literatur
Roman "Wölfe"
König Heinrich VIII. und sein Cromwell
Heinrich VIII. hatte einen großen Frauenverschleiß. Doch wer die Strippen im Hintergrund zog, erklärt
Hilary Mantel.
Mehr Info
Heinrich VIII. – der übel riechende Superstar
Mehr Info
Film/TV
Super Mario: Adorf wird achtzig
Am 8. September wird Mario Adorf 80. Der ORF gratuliert dem Star ab Dienstag, die ARD mit dem neuen
Film "Der letzte Patriarch".
http://kurier.at/kultur/2027762.php
Isabella Rossellini wird Berlinale-Jurypräsidentin
Mehr Info
Die Wächterin
Isabella Rossellini wird Jury- Präsidentin bei der Berlinale
http://www.sueddeutsche.de/a5k38u/3551515/Die-Waechterin.html
Emmys für "Mad Men" und "Modern Family"
Die TV-Serie "Mad Men" hat zum dritten Mal in Folge den Emmy als beste Drama-Serie gewonnen.
Heidi Klums "Project Runaway" ging leer aus
Mehr Info
Emmys für «Glee» - Heidi Klum ging leer aus
Mehr Info
George Clooney erhält Ehren-Emmy für humanitären Einsatz
Mehr Info
Die Emmys im Style-Check
http://www.news.de/medien/855071214/die-emmys-im-style-check/1/
Lawinenkatastrophe
Bilgeris "Der Atem des Himmels" läuft an
Mehr Info
Deutschland: Die Liste der Sprachpanscher
Matthies ringt um Worte: In seiner Online-Sprachkolumne bespricht Bernd Matthies diesmal den verzweifelten
Versuch des Verbands Deutscher Sprache, ausgerechnet Fritz Pleitgen als Sprachpanscher zu entlarven.
Mehr Info
Berlin
Der Friedrichstadtpalast will attraktiver werden
Mit acht Millionen Euro ist "Yma" ist die aufwändigste Revue des Berliner Friedrichstadtpalastes. Doch das
Drumherum ist in die Jahre gekommen.
http://www.welt.de/kultur/article9292475/Der-Friedrichstadtpalast-will-attraktiver-werden.html
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| INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 31. AUGUST 2010) |
30.08.2010 12:07:53 |
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INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 31. AUGUST 2010)
PROBENFOTOS AUS MANTUA. ZUM WOCHENENDE WIRD DER "ORIGINAL-RIGOLETTO" IM FERNSEHEN GEZEIGT

Placido Domingo vor dem Herzogspalast

Domingo als "Rigoletto"

Julia Novikova als Gilda in einer Probe
Sendezeiten des RIGOLETTO
France3 ORF2 ZDF
04.09. – 1.Akt 20.35 Uhr 22.25 Uhr 0.00 Uhr
05.09. – 2.Akt 14.15 Uhr 22.45 Uhr 23.50 Uhr
05.09. – 3.Akt 23.30 Uhr 23.30 Uhr 0.25 Uhr
Zu den fett gedruckten Zeiten wird live übertragen, die anderen Sendungen sind „zeitversetzt“. Das ZDF sendet am 05.09. den 2. und 3. Akt nacheinander.
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WIEN: FRIDA KAHLO-AUSSTELLUNG





von oben nach unten: Frida Kahlo Selbstbildnis mit Dornenhalsband, 1940 (Ausschnitt) © Nickolas Muray Collection, Harry Ransom Humanities Research Center, The University of Texas at Austin
Frau aus Tehuantepec (Foto: Tina Modotti) © Galerie Bilderwelt Berlin
Porträt Tina Modotti (Foto: Johann Hagemeyer) © Galerie Bilderwelt Berlin
Die „FRIDA KAHLO RETROSPEKTIVE“ des Bank Austria Kunstforums und die Ausstellung „TINA MODOTTI - Fotografin und Revolutionärin“ im KUNST HAUS WIEN können durch eine Kooperation der beiden Aussteller vergünstigt gemeinsam besucht werden.
In Wien bietet sich im September und Oktober 2010 durch Ausstellungen des Bank Austria Kunstforums und des KUNST HAUS WIEN die seltene Gelegenheit, sowohl das Werk der Malerin Frida Kahlo (1907-1954) als auch jenes der Fotografin Tina Modotti (1896-1942) im Rahmen großer Retrospektiven kennen zu lernen. Mannigfache Verbindungen zwischen den beiden Künstlerinnen legen einen kombinierten Besuch der beiden Ausstellungen nahe - Bank Austria Kunstforum und KUNST HAUS WIEN unterstreichen dies durch eine Kooperation mit wechselseitig ermäßigtem Eintritt (bei Vorweis einer Eintrittskarte zur jeweils anderen Ausstellung).
Folgenreiche Begegnungen
Sie waren Künstlerkolleginnen, Genossinnen, Freundinnen: Mehrfach kreuzten sich die Wege der Malerin Frida Kahlo und der Fotografin Tina Modotti im Mexiko der 1920er- Jahre. Modotti war es, über die Frida Kahlo ihren Mann Diego Rivera kennenlernte und über die sie zur Kommunistischen Partei kam. Gemeinsam wurden die beiden Frauen in einem Wandbild Riveras verewigt. Nun treffen die faszinierenden Künstlerinnen in Wien wieder aufeinander. Oder zumindest ihre Werke, in denen ganz nebenbei auch eine faszinierende Epoche Mexikanischer Kunst- und Revolutionsgeschichte sichtbar wird. Eine Geschichte, die heuer durch den 100sten Jahrestag der Revolution in Mexiko (1910 – 1920) zusätzlich an Aktualität gewinnt.
Biografische Parallelen
Nicht nur, dass sich die biografischen Wege von Kahlo und Modotti mehrfach kreuzten, Leben und Wirkungsgeschichte der beiden Künstlerinnen weisen auch zahlreiche Parallelen auf. Den beiden früh verstorbenen Künstlerinnen standen nur kurze Schaffensphasen zur Verfügung und erlebten nur wenige Ausstellungen ihrer Werke. In der Wahrnehmung der Nachwelt mussten sie sich erst aus dem Schatten des Ruhmes ihrer jeweils weltberühmten Partner lösen: Kahlo aus dem von Diego Rivera, Modotti aus jenem von Edward Weston. Erst spät wurde die singuläre Bedeutung ihres Schaffens anerkannt, dazu beigetragen hat u. a. eine gemeinsame Ausstellung der Werke von Kahlo und Modotti in der Whitechapel Gallery in London im Jahr 1982, die in der Folge in mehreren europäischen Städten gezeigt wurde.
Das Zusammentreffen ihrer beiden Retrospektiven in Wien im Herbst 2010 knüpft an diese Rezeptionsgeschichte an.
KUNST HAUS WIEN
TINA MODOTTI - Fotografin und Revolutionärin
1. Juli bis 7. November 2010
Die Ausstellung „TINA MODOTTI - Fotografin und Revolutionärin“ im KUNST HAUS WIEN präsentiert auch selten gezeigte Fotografien, die Tina Modotti als Dokumentaristin der Murales insbesondere von Diego Rivera gemacht hatte. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Serie von Fotografien Modottis aus dem Jahr 1929 über die „Frauen von Tehuantepec“ gewidmet. Dadurch inspiriert trug Frida Kahlo gerne die charakteristischen Kleider im Stil der Frauen aus Tehuantepec und machte diese damit berühmt.
Öffnungszeiten: täglich 10.00 – 19.00 Uhr
Eintrittspreise: € 9,-, ermäßigt € 7,-
Führungen: Sonn- und Feiertag um 15.00 Uhr und gegen telefonische Voranmeldung
Bank Austria Kunstforum
FRIDA KAHLO RETROSPEKTIVE
1. September bis 5. Dezember 2010
Mit „FRIDA KAHLO RETROSPEKTIVE“ präsentiert das Bank Austria Kunstforum die erste umfassende Ausstellung über Frida Kahlo in Österreich. Kahlos Kunst ist untrennbar mit ihrer Vita verbunden. Gemälde und Zeichnungen sind nicht nur das Spiegelbild ihres durch körperliches und psychisches Leid geprägten Lebens – die Malerin litt ihr Leben lang an den Folgeschäden eines lebensgefährliche Busunfalls in ihrer Jugend – sondern ihr malerisches und zeichnerisches Œuvre zählt auch zu den komplexesten Kapiteln der Kunst der Zwischenkriegszeit zwischen Neuer Sachlichkeit und Surrealismus.
Öffnungszeiten: täglich 10.00 – 19.00 Uhr (Freitag bis 21.00 Uhr)
Eintrittspreise: € 10,-, ermäßigt € 8,50
Führungen: Fr. 18.30 Uhr, Sa. 15.30 Uhr, Sonn und Feiertag 11.00 Uhr (nur gegen telefonische Voranmeldung)
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WIEN/ Theater in der Josefstadt: Programmänderung wegen Otto Schenk-Unfall
Publikumsliebling Otto Schenk muss seine Vorstellungen im September im Theater in der Josefstadt absagen. Er liegt derzeit nach einem Oberschenkelhalsbruch im Spital in Salzburg.
Wann Schenk wieder auf der Bühne stehen kann, ist noch unklar. Zu große körperliche Herausforderung
Konkret geht es um fünf Aufführungstermine im September von Klaus Pohls Stück "Einmal noch", eine Hommage an den Schauspielstar zum 80. Geburtstag. Das Stück hatte im Juni Premiere.
Auf Anraten der Ärzte soll Otto Schenk im September noch nicht auftreten, da die Rolle eine zu große körperliche Herausforderung darstelle. Im Theater in der Josefstadt geht man aber davon aus, dass Schenk im Oktober wieder auf der Bühne stehen wird.
Keine Komplikationen
Otto Schenk hatte sich am bei einem Sturz beim Elektroradfahren an seinem Sommersitz am Irrsee schwer verletzt. Beim Absteigen blieb er mit einem Fuß am Pedal hängen und stürzte. Im Krankenhaus in Salzburg wurde er sofort operiert.
Denächst dürfte Schenk das Spital in Salzburg aber wieder verlassen. Komplikationen nach dem Bruch soll es keine geben. Er erhole sich sehr gut, hieß es von Seiten des Theaters. öö
Herbert Föttinger springt ein. Statt Schenk: Ersatzvorstellungen
Statt "Einmal noch" wird am 11. September im Theater in der Josefstadt Thomas Bernhards "Heldenplatz" gezeigt. Am 12., 17. und 21. September ist das Erfolgsstück "Love Letters" mit Hausherr Herbert Föttinger und Sandra Cervik zu sehen.
Am 20. September tritt Martin Zauner mit Norbert Silberbauers Monolog "Firlinger"auf.
Michael Degen in "Heldenplatz"

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IPG- Internationale Ignaz J. Pleyel-Gesellschaft
Nächste Veranstaltung: 5.9.2010: "Petit Trianon" mit Klavier, Flöte, Violine, Viola & Violoncello auf historischem Instrumentarium in Pleyels Taufkirche
Wir laden zum 139. Konzert der Internationalen Ignaz Joseph Pleyel Gesellschaft (IPG) A- 3701 Ruppersthal 137
unter dem Ehrenschutz von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am Sonntag, dem 5. September 2010 um 17:00 Uhr
in Pleyels Taufkirche zu Ruppersthal
Ensemble Petit Trianon,
Dorothea Seel, historische Klappenflöte
Isolde Hayer, Violoncello
Florian Birsak, Fortepiano
als Gäste: Fritz Kircher, Violine und
Gerwind Olthoff, Viola
PROGRAMM:
Ignaz Joseph Pleyel(1757-1831)
Streichtrio - F-Dur, für Vl, Vla, Vc, 1787, Ben 403
Ignaz Joseph Pleyel
Klaviertrio B-Dur, für Pf, Fl, Vc, 1788, Ben 433
Ignaz Joseph Pleyel
Flötenquartett D-Dur, für Fl, Vl, Vla, Vc, 1797, Ben 387
Pause
Wolfgang Amadé Mozart(1756-1791)
Sinfonie in g- Moll,
bearbeitet von Johann Nepomuk Hummel für Fl, Vl, Vc und Pf
Zugabe
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
"Petit Trianon" mit Klavier, Flöte, Violine, Viola & Violoncello auf historischem Instrumentarium mit Werken von Pleyel & Mozart am Sonntag, dem 5. September 2010 um 17:00 Uhr in Pleyels Taufkirche in 3701 Ruppersthal.
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Infos/Karten: 02955/70645 www.pleyel.at
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LINZ: Nachsommernacht 2010 -Kultur- und Medientreff im Linzer Schloss
900 Künstler, Kulturschaffende, Journalisten und Kulturbegeisterte trafen sich vergangenen Sonntag zur zweiten Nachsommernacht im Schlossmuseum Linz: Ein Kultur- und Medientreff, bei dem zahlreiche Kulturinstitutionen aus Stadt und Land Gusto auf die Höhepunkte der neuen Kultursaison machten.

Inez Ardelt und Rainer Mennicken vom Landestheater mit Journalistin Heid Vitez. Foto: Franz Josef Schenk für die Oberösterreichischen Landesmuseen
Gut gelaunt begrüßten Landeshauptmann Josef Pühringer, Landetheater-Intendant Rainer Mennicken und Landesmuseen-Direktor Peter Assmann die bunte Gästeschar. Erleichtert über die Gnade des Heiligen Petrus, der den Regen für die Dauer des Festes kurzfristig aussetzen ließ, zeigte sich auch Mitinitiatorin Christine Haiden als Präsidentin des Oberösterreichischen Presseclubs. Mit Spannung erwartete die Leitung der Anton Bruckner Universität mit Direktorin Brigitte Mössenböck, Vizerektor Josef Eidenberger und Studiendekan Thomas Kerbl die Einlagen ihrer Studenten. Theater-Phönix-Chef Harald Gebhartl freute sich über den Einblick, den sein Ensemble unter der altehrwürdigen Schlosseiche in die neue Produktion „Orestie“ gab. Aufs Beste unterhielten sich auch die Bildenden Künstler Maria Moser und Heinz Göbel, Schauspieler Karl Sibelius, Bariton Martin Achrainer und Architektin Isa Stein. Bei einer szenischen Lesung des StifterHauses zum Einsatz kam auch Schauspieler Ferry Öllinger. Zu den Höhepunkten des Abends zählten u.a. eine Kostprobe des Theaters des Kindes, beliebte Songs des Jazz-Chors der Musikschule der Stadt Linz und eine Überraschungseinlage aus der Rocky-Horror-Show, die noch bis Ende September in Bad Leonfelden zu sehen ist.
Gegrilltes vom Spanferkel und „Heiße Liebe“ aus dem Eissalon Delifarm rundeten den Abend ab und erfreuten im romantischen Mondlicht nicht nur Vizebürgermeister Erich Watzl, Künstlerin und Unternehmerin Elisabeth Freundlinger und Generaldirektor Wolfgang Weidl von der Oberösterreichischen Versicherung – denn auch Wirtschaft und Kultursponsoren durften an diesem Abend nicht fehlen.
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DRESDEN: Staatsoperetten-Intendant Wolfgang Schaller in die Sächsische Akademie der Künste gewählt
Wolfgang Schaller, seit 2003 Intendant der Staatsoperette Dresden, ist auf Vorschlag der Klasse Darstellende Kunst und Film zum Ordentlichen Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste gewählt worden. „Die Wahl in die Akademie, die sich nur aus berufenen Mitgliedern zusammensetzt, empfinde ich als große Ehre und zugleich als eine Verpflichtung", so der 58-Jährige.
Wolfgang Schaller sieht darin eine Würdigung seiner Tätigkeit in Sachsen. Von 1994 bis 1999 als Intendant in Görlitz und seit 2003 als Intendant der Staatsoperette Dresden. Gerade in Dresden ist seine in der breiten Öffentlichkeit anerkannte Tätigkeit, durch das Ringen um künstlerische Qualität und die Anerkennung der Operette als bedeutsame Gattung, ein herausragendes Merkmal der mitteldeutschen Kulturlandschaft. „Aus diesem Grunde", so Wolfgang Schaller, „möchte ich die Ehre der Berufung in die Akademie meinem wunderbaren und aufopferungsvollen Ensemble und dem Team, das gemeinsam mit mir für die immer wieder aufs Neue bescheinigte Steigerung von Qualität und die deutlich gestiegene regionale wie überregionaler Aufmerksamkeit streitet, widmen."
Wolfgang Schaller studierte Opernregie in Berlin und war Regisseur in Rostock und Oberspielleiter in Senftenberg. Ab 1982 war er am Staatstheater Dresden engagiert und Chefdisponent an der Semperoper.
1994 wurde er Intendant des Musiktheaters Görlitz, 1999 des Stadttheaters Würzburg.
Die 1996 gegründete Akademie ist die jüngste von drei auf Länderbasis in Deutschland bestehenden Kunstakademien und ist eine Einrichtung des Freistaates Sachsen. Sie versteht sich in ihrer Satzung als eine „Gemeinschaft von Künstlern und Kunsttheoretikern", die „Freiheit und Anspruch der Kunst gegenüber Staat und Gesellschaft" vertritt und „die Öffentlichkeit mit wichtigen künstlerischen Leistungen der Zeit bekannt" macht. Derzeit gehören der Akademie 139 Mitglieder aus dem In- und Ausland an.
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WIEN/ KABINETTTHEATER: DER SEPTEMBER IM KABINETTTHEATER
Kabinetttheater: 1090 Wien, Porzellangasse 49 (im Hof)
Neuproduktion: NUNC ET IN HORA MORTIS NOSTRAE. EIN THEODRAMA
Premiere: 15.9.
Vorstellungen: 16. und 17.9.
jeweils 20h
Reihe „Gastspiel im Kabinetttheater:
Uraufführung von Peter Ketturkat (D):
VON LIEBE WEIN UND TOD
Premiere: 22.9.
Vorstellung: 23.9.
jeweils 20h ///
NUNC ET IN HORA MORTIS NOSTRAE. EIN THEODRAMA
3 Sonaten für Violine und Basso Continuo aus dem Rosenkranz-Sonaten-Zyklus (1678) von Heinrich Ignanz Franz von Biber. Marienlieder gesungen von der Mezzosopranistin Anna-Clare Hauf. Texte zum "Fall Plainacher - die Hexe von Wien" gelesen von Julia Reichert. Tableaux Vivants. Sowie zum ersten Mal in Wien zu hören: der Nachbau eines spätbarocken Tasteninstruments, das Cembalo und Pfeifenorgan zugleich ist: das CLAVIORGANUM. ///
Elsa Plainacher, die „Hexe von Wien“, wird 1583 auf der Gänseweid im heutigen 3. Bezirk verbrannt. Sie ist das einzige Opfer der Hexenverfolgung in Wien, ihre Hinrichtung ein Spektakel zum allgemeinen Volksamüsement. Unter anderem ist sie angeklagt, ihre Enkelin mit 12.652 Teufeln verhext zu haben. Die Bischöfe und Kardinäle zwischen Wien und Maria Zell versuchen, diese dem Mädchen auszutreiben.
Doch der Fall Plainacher ist vor allem ein Spielball religiöser und politischer Ambitionen. Die Protestantin wird noch im hohen Alter auf kaiserlichen Befehl von ihrem Heimatort Mank nahe Sankt Pölten nach Wien gebracht, mehrfach gefoltert und schließlich hingerichtet.
Ein Jahrhundert später lässt der Salzburger Erzbischof und Kardinal Maximilian Gandolph Graf Kuenburg, Leiter der Rosenkranzbruderschaft, zahlreiche grausamen Hexenverfolgungen durchführen. Heinrich Ignaz Franz von Biber schenkt und widmet dem Erzbischof, seinem Dienstherrn, eine kalligraphisch ausgeführte Handschrift seiner Rosenkranz-Sonaten.
Hier zeigt sich die Hexenverfolgung als negative Entsprechung der Marienverehrung, die mit dem Satan im Bund stehende, verführerische Zaubererin als Gegensatz zur jungfräulich-keuschen Gottessohngebärerin. ///
Im Kabinetttheater wird erstmals ein CLAVIORGANUM - zu hören sein; der Nachbau eines spätbarocken Tasteninstruments, das Cembalo und Pfeifenorgel zugleich ist; gespielt von dem in Wien lebenden französischen Cembalisten Eugène Michelangeli, der gemeinsam mit der jungen spanischen Geigerin Lina Tur-Bonet 3 Sonaten aus dem „Rosenkranz-Sonaten-Zyklus“ interpretieren wird. ///
Barockvioline: Lina Tur-Bonet
Stimme: Anna-Clare Hauf
Claviorganum: Eugène Michelangeli
Spiel: Michaela Mahrhauser, Jennifer Podehl
Technik: Martin Kerschbaumer
Ausstattung: Burgis Paier
Bühne: Ahmed Awad, Julia Reichert, Mike Wanzenböck
Text und Inszenierung: Julia Reichert ///
VON LIEBE WEIN UND TOD (UA)
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Peter Ketturkat (D), der international bekannte „Inszenator zeitloser Geschichten“, wird auf Einladung des Kabinetttheaters die Reihe „Gastspiel im Kabinetttheater“ in der neuen Saison mit einer Uraufführung eröffnen: mit einem Drama mit Puppen und Gesang nach einem Märchen der Gebrüder Grimm und Liedern von Carl Michael Bellman.
Die Sprache der Dinge und der Materialien steht im Mittelpunkt von Ketturkats Theaterarbeit. Seit 1978 zeigt er seine bizarren Objekte und originellen Figuren in Vorstellungen sowie Lehraufträgen rund um die Welt. Seine Werke werden von der archaischen und sakralen Kunst ebenso beeinflusst wie vom Surrealismus, der Art-Brut oder der Pop-Art. ///
Da nur wenige Plätze vorhanden, bitte rechtzeitig reservieren:
01 585 74 05
0650 585 74 05
reservierung@kabinetttheater.at
Kartenpreise: Euro 19,00/12,00 ///
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| DIE MONTAG-PRESSE (30. AUGUST 2010) |
30.08.2010 06:57:29 |
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Für Sie in den Zeitungen gefunden - DIE MONTAG-PRESSE (30. August 2010)
Salzburg: Burgstallers Kontrolldebakel
Welche Rolle die Salzburger Landeshauptfrau Gabi Burgstaller in der Finanzaffäre rund um die
Osterfestspiele spielt.
http://kurier.at/kultur/2027622.php
Völlig überzogene Gagen bei den Salzburger Osterfestspielen
Berliner Philharmoniker sollen 2008 in Salzburg 1,2 Mio. Euro kassiert haben - 89.000 Euro Gage für
zwei Auftritte von Geigerin Anne-Sophie Mutter
Mehr Info
Bonn
Das Milliarden-Spiel
Bei Julia Novikova kann man offenbar auch außermusikalisch ordentlich ins Schwärmen geraten.
„Lange blonde Haare, weicher Händedruck und ein süßes Lächeln“ notierte die Berliner Morgenpost
über die Sopranistin, die seit zwei Jahren zum Ensemble der Bonner Oper gehört und vom Publikum
in schöner Regelmäßigkeit umjubelt wird.
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Salzburg
Musikalische Versuchung
Festspiele / Liederabend Philippe Jarrousky
Mehr Info
Salzburg
Auf zum fröhlichen Sänger-Fest!
Festspiele / Young Singers Project
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München/ Liebfrauenkirche
Frau Domkapellmeisterin schleift Männerbastion
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/kultur/detail_dpa_26152612.php
Thomas Quasthoff in Bremen gefeiert
Sein Auftritt beim Musikfest Bremen begeisterte allen voran Hennign Bleyl von der taz.
Mehr Info
Christian Tschelebiew und sein Traum
Ein Edler in „Lohengrin“
Christian Tschelebiew hat bereits eine Reihe von Bayreuth-Erfahrungen gemacht. 1994 war er
Stipendiat der Richard-Wagner-Stipendienstiftung („das war ein schönes Erlebnis“), Jahre später
ist er dann auch zum Vorsingen für einen kleinen Meister ins Festspielhaus eingeladen worden.
http://www.festspiele.de/startseite/news/0_3553/details_1.htm
Schleswig-Holstein Musik Festival
Wirksame Frischzellenkur mit deutlicher Körpersprache
Isabelle van Keulen und das Norwegische Kammerorchester verzichteten bei Griegs Holberg-Suite auf
Stühle und Noten, aber nicht auf Energie.
Mehr Info
Opernfestspiele St. Margarethen ausverkauft
Mehr Info
100 Prozent Auslastung bei Opernfestspielen
Mehr Info
Hamburg
Neues Musical-Theater in Planung
Stage GmbH wartet auf Genehmigung - Stück soll über Beatles gehen - Lindenberg plant für Berlin
Mehr Info
Wien
Heute: Irische Rockband U2 im Wiener Ernst Happel Stadion
Mehr Info
Kunst
Wien
Frida Kahlo - Kultfigur mit Starcharakter
Kunstforum zeigt umfassende Retrospektive. Die "Malerin des Leidens" erstmals bei uns zu sehen
Plus: 10x2 Eintrittskarten + Poster gewinnen
Mehr Info
"Goldenes Ehrenzeichen des Landes Oberösterreich" für Christian Ludwig Attersee
http://www.nachrichten.at/nachrichten/kultur/art16,451450
Film/TV
Die Gewinner der "Emmy Awards 2010"
Mehr Info
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Unter'm Strich
Was vom „Engel der Armen“ blieb
Mutter Teresa kümmerte sich um die Ärmsten der Armen. Ihre selbstlose Nächstenliebe brachte der
Ordensgründerin weltweites Ansehen und den Friedensnobelpreis. Vergangene Woche wäre der
„Engel der Armen“ 100 Jahre alt geworden. Kaum jemand wusste allerdings von ihrer Glaubenskrise.
Mehr Info
Wien
DSDS-Castingtruck machte in Wien Station
Mehr als hundert Sänger und solche, die es werden wollen, fanden sich am Sonntag am Wiener Graben ein.
Dort bestritten sie die erste Runde für die deutsche Fernsehshow "Deutschland sucht den Superstar".
Mehr Info
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| INFOS DES TAGES (MONTAG, 30. AUGUST 2010) |
29.08.2010 11:16:50 |
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INFOS DES TAGES (MONTAG, 30. AUGUST 2010)
ARD - INTERNATIONALER MUSIK-WETTBEWERB - ÖSTERREICHISCHE PIANISTINNEN JOHANNA GRÖBNER UND VERONIKA TRISKO IM FINALE
Samstag Abend konnten sich im Semifinale des 59. Internationalen Musikwettbewerbs der ARD die beiden Österreichischen Pianistinnen Gröbner-Tristko ins Finale spielen.
Das Finale findet am Dienstag, 31. August um 18.00 Uhr im Herkulessaal der Residenz in München statt. Begleitet werden die Finalisten vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Christoph Poppen.
94.500 Euro stellt die ARD in diesem Jahr an Preisgeldern für den Wettbewerb bereit, hinzu kommen Sonderpreise und Stipendien im Wert von 32.500 Euro.
Eine Reportage speziell zum Klavierduo-Wettbewerb wird am Sonntag, 12. September um 23.30 Uhr im ARD-Fernsehen ausgestrahlt.
Weiter Informationen zu Johanna Gröbner und Veronika Trisko und den ARD-Musikwettbewerb finden Sie unter:
http://www.klavierduo.net/index.php
www.ard-musikwettbewerb.de
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DIENSTAG, 31.8. : HÄNSEL UND GRETEL AUS DER ROYAL ALBERT-HALL
hier ein Programmhinweis einer live Uebertragung im Radio auf BBC 3(ueber www.surfmusik.de ) problemlos zu hoeren
Haensel und Gretel aus der Royal Abert Hall britische Zeit 19 Uhr, MEZ 20 Uhr, Glyndebourne Produktion 2010
Haensel - Alice Coote
Gretel - Lydia Teuscher
Mutter - Irmgard Vilsmaier
Vater - William Dazeley
Sandmann - Tara Erraught
Taumann - ida Falk Winland
Hexe - Wolfgang Ablinger-Sperrhacke
Dirigat Robin Ticciati
London Philharmonic Orchestra http://www.bbc.co.uk/proms/2010/whatson/3108.shtml
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PROGRAMMTIPP WIEN

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PROGRAMMTIPP WIEN - 2. September

Yuko Mitani

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PROGRAMMTIPPS WIEN und AFLENZ

I) Konzert in Wien
am Freitag, 22. Oktober 2010
Konzertbeginn: 19 Uhr 30
Konzertort: Otto Wagner Kirche „St. Leopold“ am Steinhof, Baumgartnerhöhe 1, 1140 Wien
Programm: Johannes Brahms (Ein Deutsches Requiem; Klavierfassung)
Musiker: Capella Albertina Wien; Soli: Ursula Fiedler, Josef Wagner
Christian Schmidt (Klavier) und Manfred Tausch (Klavier)
Johannes Ebenbauer (Leitung)
Eintritt: Freiwillige Spende
Weitere Informationen finden Sie unter: www.musice-sacra-wien.at
II) Konzert in Aflenz
am Samstag, 23. Oktober 2010
Konzertbeginn: 17 Uhr
Konzertort: Pfarrkirche Aflenz-Kurort
Programm: Johannes Brahms (Ein Deutsches Requiem; Klavierfassung
Musiker: Capella Albertina Wien; Soli: Ursula Fiedler, Josef Wagner Christian Schmidt (Klavier) und Manfred Tausch (Klavier)
Johannes Ebenbauer (Leitung)
Eintritt: Euro 25,-
Weitere Informationen per E-Mail unter: info@propstei-aflenz.com .
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Dresden, neues Albertinum und neue Bauten, 28.08.2010
von Ursula Wiegand
Nach fast vierjährigem Umbau hat das Albertinum (1559-1889) seine Tore für Besucher wieder geöffnet. Die Rede ist vom neuen Albertinum. Doch was ist daran neu? Äußerlich fällt an dem sandsteinverkleideten Neorenaissancegebäude vom Ende des 19. Jahrhunderts nur der zweite Eingang am Georg-Treu-Platz auf. Durch ihn können die Besucher nun von Dresdens Highlight, der 2005 wieder erbauten Frauenkirche, ohne Umwege ins Albertinum gelangen.
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Albertinum/Lichthof. Foto-Copyright: Ursula Wiegand
Wer hier eintritt, steht gleich mitten im neuen Lichthof. Der früher ungenutzte Hof steht nun als zentrales Foyer allen Interessierten offen. Spätestens im dort befindlichen Café und angeregt durch die Leuchtschriften an den Wänden kann sich jeder dort sofort ein Ticket für die Ausstellungen oder ein Buch kaufen, mitunter auch einem Konzert lauschen. Prof. Dr. Ulrich Bischoff, Direktor der Galerie Neuer Meister, freut sich über die beiden Tageslichtstreifen, die den großen, rechteckigen Raum erhellen.
Doch der eigentliche Clou ist die kühne Deckenkonstruktion über dem Lichthof, die so genannte Arche. Eine „geniale Idee von Volker Staab,“ lobt Bischoff. Zuvor hatte sich Staab - ein gebürtiger Heidelberger mit Büro in Berlin – vor allem in Bayern seine Sporen verdient: so durch die Erweiterung des Maximilianeums in München 1992-94, durch das Neue Museum in Nürnberg mit seiner 100 m langen Glasfassade (beendet 1999) und das Museum Georg Schäfer in Schweinfurt, das in 2000 fertig wurde.
Nach der Zerstörung des zuvor unter dem Gebäude befindlichen Depots durch das Elbe-Hochwasser von 2002 ging es um den Bau eines schwebenden, hochwassersicheren Depots. Unter dem Stichwort „Arche“ hatte Staab den Wettbewerb für dieses Projekt und den Umbau des Albertinums gewonnen.
„Diese Stahlkonstruktion in 17 Meter Höhe wiegt 2.700 Tonnen,“ betont Bischoff. Die Besucher ahnen davon nichts, für sie sieht die Decke des Lichthofs aus wie jede andere. Beruhigend zu wissen, dass die Last auf der einen Seite durch den Aufzugschacht getragen und auf der anderen Seite durch zwei Pfeiler abgestützt wird, die bis zu 20 Meter tief gegründet sind.
Prof. Bischoff eilt die Treppen empor und zeigt voller Stolz den 72 m langen und 24 m breiten Trakt, der in zwei Geschossen Platz für das neue Depot und die Werkstätten bietet. Große Fenster lassen viel Licht hinein. Dort oben sind nun, wie in der Arche Noah, die kostbaren Bestände vor etwaigen Fluten geschützt. „Diese Räume werden wir erst nächstes Jahr beziehen,“ sagt Bischoff. Nach den Gesamtkosten von fast 51,7 Millionen Euro für Umbau und Generalsanierung muss dieser Umzug etwas warten.
Hervorgehoben sei, dass weltbekannte Dresdner Künstler, die zu DDR-Zeiten nach Westdeutschland flüchteten, zur Finanzierung beigetragen haben. Die von ihnen gespendeten Bilder erbrachten bei einer der Versteigerung 3,4 Millionen Euro.

"Der Fels" von Gerhard Richter. Foto-Copyright: Ursula Wiegand
Das teuerste, „Der Fels“, gemalt 1989 von Gerhard Richter, erlöste alleine 2,6 Millionen, ein Rekordpreis für ein abstraktes Gemälde. „Auf diesem Fels sollt ihr mein Albertinum bauen,“ hat er angeblich gesagt. Der Käufer hat es der Galerie Neue Meister als Dauerleihgabe überlassen.
In zwei Sälen sind nun Gerhard Richters Werke ab 1963 und die leuchtenden, zur Wiedereröffnung geschaffenen „Aladin“-Hinterglasbilder zu bewundern. Das blau schimmernde Gemälde „Der Fels“ hängt neben einem Durchgang, der den Blick in andere Räume freigibt. So sieht man von ferne auch „The Bridge Ghost’s Supper“(2006) von Georg Baselitz.

Georg Baselitz: "Elke 1". Ein Kind betrachtet das Bild. Photo-Copyright: Ursula Wiegand
Dessen Saal präsentiert noch weitere der für ihn typischen, auf dem Kopf stehenden Porträts. Intensiv hat er vorher die Proportionen studiert, ist zu erfahren. Tröpfchenspuren auf den Bildern lassen erkennen, dass er sie tatsächlich so gemalt und nicht nur anders herum aufgehängt hat. Das kleine Mädchen, das vor dem Porträt „Elke 1“ steht, scheint sich nicht zu wundern.

"Das Feuer" von A.R.Penk (1964). Foto-Copyright: Ursula Wiegand
Ein weiterer Dresdner, A.R. Penck, ist hier u.a. mit dem rot lodernden Bild „Das Feuer“ (1964) und einem schwarz-weißen „Selbstporträt sitzend“ (von 1989) vertreten. Anders als allgemein üblich beginnt in der Galerie Neue Meister die Moderne schon mit den Romantikern, wie Caspar David Friedrich oder Ludwig Richter. Farbstark setzen sich die Expressionisten in Szene. Mehrfach ist der Sachse Karl Schmidt-Rottluff vertreten, beispielsweise mit einer Darstellung des Dorfes Rottluff, dessen Namen er dem seinigen hinzugefügt hat. Den Kontrast oder auch die Ergänzung dazu bilden afrikanische Skulpturen in Vitrinen, die sich auf ihre Weise expressiv äußern.

Karl Schmidt-Rottluff: Das Dorf Rottluff. Foto-Copyright: Ursula Wiegand
Das Auge bleibt auch gerne an den roten Tänzerinnen von Edgar Degas, am Quittenstillleben van Goghs, an einem frühen Picasso und an Gauguins Tahitischer Farbenkraft hängen, aber genau so an Liebermanns Selbstporträt und Slevogts umfänglicher Ägyptenserie.

"Rote Tänzerinnen" von Edgar Degas. Photo-Copyright: Ursula Wiegand
Alarmierend wirkt jedoch ein großes Gemälde von Wilhelm Rudolph „Das zerstörte Dresden“, entstanden um 1952.
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Wilhelm Rudolph: "Das zerstörte Dresden" (1952). Photo-Copyright: Ursula Wiegand
Rudolph hat den Bombenhagel vom 13. Februar 1945 miterlebt und konnte aus seinem Haus nur etwas Malwerkzeug retten. Die rauchenden Trümmer der Stadt hat er sogleich in Rohrfederzeichnungen und später in selbst gedruckten Holzschnitten festgehalten. Schreckenserlebnisse, die sein Schaffen bis ans Lebensende (1982) geprägt haben.
Neben dieser Galerie Neue Meister haben nun auch die Bildhauer der letzten Jahrhunderte in der Skulpturenhalle erstmals eine adäquate Platzierung erhalten. In dem pompös wirkenden Klinger-Saal hat man die Werke Max Klingers mit Gemälden von Franz Stuck kombiniert. Deutlich aufgewertet werden zudem die lange Zeit ins Abseits geratene Denkmalkunst und damit der Dresdner Ernst Rietschel. Sein Modell für das Weimarer Goethe-Schiller-Denkmal ist dort ebenso zu finden wie der Kopf von Felix Mendelssohn. Dagegen lagern, ein sonderbarer Anblick, die Skulpturen aus der Antike bis zur Renaissance zusammengedrängt im Gläsernen Depot im Erdgeschoss und warten auf die Restaurierung der Sempergalerie, ihres künftigen Domizils.
Denn in Dresden drehen sich nach wie vor die Kräne, und die Stadt tut beides: Der Neumarkt wurde nach alten Vorbildern wieder aufgebaut und gibt nun der Frauenkirche ihren Rahmen zurück. Das stark beschädigte Residenzschloss wird schon seit Jahren mit hohem Aufwand in Stand gesetzt und beherbergt seit 2004 das Neue Grüne Gewölbe mit den Pretiosen August des Starken und seiner Nachfolger.

Peter Kulkas Kuppel über dem Kleinen Schlosshof. Foto-Copyright: Ursula Wiegand
Doch in dem von Barockbaumeister Pöppelmann geprägten Elbflorenz ist der Blick auch in die Zukunft gerichtet. Modernes Bauen erhält hier eine Chance und überzeugt mit gelungenen Lösungen. So hat der deutsche Stararchitekt und Ex-Dresdner Peter Kulka den Kleinen Schlosshof mit Hilfe einer durchsichtigen Stahlnetzkuppel in einen nutzbaren und dringend notwendigen Raum verwandelt. Auch hat er mit dem Um- und Neubau des Deutschen Hygienemuseums die Stadt um eine Attraktion bereichert. Und bei der von ihm konzipierten neuen Centrum Galerie zitiert er äußerlich das ehemalige DDR-Kaufhaus, innen aber - mit dem Muster der Wandelemente - das barocke Dresden.
Den komplett restaurierten Hauptbahnhof ziert nun eine durchsichtige Kuppel von Norman Foster, die dem Bau seine einstige Helligkeit zurückgibt. Sehen lassen kann sich auch der moderne Konzertsaal der Musikhochschule, ein Werk des Stuttgarter Architekturbüros hammeskrause (Markus Hammes und Nils Krause) von 2008.

Konzertsaal der Musikhochschule: Foto-Copyright: Ursula Wiegand
Überdies schießen in Dresden die Hotels wie Pilze aus dem Boden, denn die Stadt boomt. Die Gäste aus aller Welt irritiert die Aberkennung des Welterbetitels wegen des Baus der Waldschlösschenbrücke offenkundig nicht. Diese Brücke, so urteilte die UNESCO, verstelle den berühmten Blick auf die Stadtsilhouette, so wie sie der Maler Canaletto im Bilde festgehalten hat. Steht man jedoch am Elbufer vor der im Bau befindlichen Brücke, um die traditionellen Schaufelraddampfer zu fotografieren, zeigt sich die Stadt mit ihren Türmen in unverminderter Schönheit.
Infos: Das Albertinum ist täglich von 10-18 Uhr geöffnet. Weitere Infos: www.dresden.de. .
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Dampferparade. Photo-Copyright: Ursula Wiegand |
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| DIE SONNTAG-PRESSE (29. AUGUST 2010) |
29.08.2010 07:12:36 |
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Für Sie in den Zeitungen gefunden - DIE SONNTAG-PRESSE (29. August 2010)
Dominique Meyer: Musischer Manager
Mit dem 55-jährigen Franzosen Dominique Meyer beginnt eine neue Ära an der Wiener Staatsoper.
Welche Herausforderungenhat der neue Direktor zu bewältigen? Und was dürfen wir von ihm erwarten
Mehr Info
Meyer: "Intendanten sind nicht so wichtig"
Interview: Der neue Staatsoperndirektor Dominique Meyer sieht sich als Diener am Publikum und an
den Künstlern und hat keine Angst vor Intrigen.
http://kurier.at/kultur/2027434.php
Bayreuth
Bayreuth widmete Schlingensief letzte Aufführung
"Die Meistersinger von Nürnberg" beschlossen die Bayreuther Festspiele 2010. Für die nächste Saison
gibt man sich optimistisch
Mehr Info
Familie Wagner: "Manchmal ist es ein Irrenhaus"
Seit 2009 regiert Katharina Wagner mit ihrer Halbschwester Eva Wagner-Pasquier die Bayreuther Festspiele.
2015 inszeniert sie "Tristan und Isolde". Ein Gespräch über Träume und Realitäten
Mehr Info
Wien
Opernserie (8): Glanzlichter und Impulse
Opernchef Claus Helmut Drese und Musikdirektor Claudio Abbado setzten auf ein kluges Programm
statt auf billigen Erfolg. Von Hans Landesmann.
http://kurier.at/kultur/2027423.php
Salzburg
Wie ein Liederabend zum Leiderabend werden kann
Volle statt Kaufmann: Aufregung, Enttäuschung, Abwanderung – die Reaktionen der Kartenbesitzer
waren unterschiedlich, als ihnen bewusst wurde, dass es nicht Jonas Kaufmann war, der zum
Liederabend am Mittwoch antrat.
Mehr Info
Ich bin jetzt mal eben weg, sagt Flimm
Mehr Info
Bayreuth
Die Scherben der Persönlichkeit zeigen
Interview: Susan Maclean sang heuer im „Parsifal“ die Kundry
http://www.festspiele.de/startseite/news/0_3558/details_1.htm
Bremen
Neustart in Bremen: Shakespeare statt Schabernack
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,714282,00.html
Als Richard Strauss nach Theresienstadt fuhr
Amaury du Closel entdeckt Leichen im Keller der deutschen Musikologie
Mehr Info
Schlingensief: Trauerfeier in Deutschland
Die Trauerfeier für Christoph Schlingensief soll in dessen Heimatstadt Oberhausen stattfinden. Auch
Bayreuth ehrt den verstorbenen Regisseur
http://kurier.at/kultur/2027398.php
Frankfurt/ Alte Oper
„Nessun dorma“
Am Sonntag, den 17. Oktober 2010, in der Alten Oper Frankfurt
Gipfeltreffen großer Tenöre. Mit Giuseppe Giacomini
http://cms.frankfurt-live.com/front_content.php?idcat=5&idart=44984
Udo Jürgens
"Zu unvergänglicher Musik gehören Kitsch und Banalität"
Der Komponist und Sänger Udo Jürgens verrät im Interview, wie seine Lieder funktionieren. Und warum
ihm selbst noch beim 100. Konzert die Tränen kommen
http://www.zeit.de/2010/35/Interview-Udo-Juergens
Pop
Wien
Rockband U2 im Wiener Happel-Stadion: oe24.at bringt sie zu U2 in Wien!
Ein Gewinnspiel
http://www.oe24.at/kultur/oe24at-bringt-sie-zu-U2-in-Wien-0763774.ece
Kim Wilde stellt ihr neues Album vor
"Come Out And Play" erscheint im Jahr ihres 50. Geburtstags - Österreich-Konzert im nächsten Jahr geplant
http://derstandard.at/1282273738974/Video-Kim-Wilde-stellt-ihr-neues-Album-vor
Literatur
Weimar feiert Goethes Geburtstag
http://www.abendzeitung.de/kultur/208656
Film/TV
Heute um 21,45 h auf 3SAT: Jochen Rindt lebt weiter
Am Höhepunkt der Laufbahn: Jochen rbungDem unvergessenen Leben und dem tragischen Schicksal von
Jochen Rindt widmen sich auf 3sat am Wochenende zwei neue Filme zum 40. Todestag des einzigen
posthumen Formel 1-Weltmeisters. Das Drama bewegt bis heute.
http://www.nachrichten.at/nachrichten/kultur/art16,450284
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Unter'm Strich
Las Vegas
Paris Hilton mit Kokain erwischt
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1032567 |
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