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WIEN: MARIA LICHTMESS“ „AVE MARIA“
An dem Tag, an dem der letzte Christbaum weggegeben wird, soll sich alles dem Frühling zuwenden. Man merkt auch schon, wenn es nicht gerade schneit das die Tage länger werden. Zu Ehren der Gottesmutter war das Programm gedacht. So kamen bekannte und auch sehr unbekannte Marien-Verehrungen zur Aufführung.
Als Einleitung: Das „Ave Maria“ von Rudolf Weinwurm(1835-1911), ein Gedicht der ermordeten Kaiserin Elisabeth von Österreich, in dem sie die Jungfrau Maria bittet, die Kaiservilla in Bad Ischl zu schützen, in der ihre Verlobung 1853 gefeiert wurde. Dieses Ave Maria erschien anlässlich ihres tragischen Todes 1898.
Im ersten, am Orgelpositiv begleiteten Teil wurden die Werke von Giulio Romano Caccini, Charles-Camille Saint-Saens, Anton Diabelli, Franz Schubert und W-A. Mozart aufgeführt. Dann mit eingespielten Glocken und Chor der Cathedral Windsor ein Kirchenlied von Sigfrid Karg-Elert(1877-1933).
Der zweite Teil wurde von der großen Orgel begleitet, und natürlich sang auch der Sopranist ARNO RAUNIG vom Chor. Man hörte nahezu nur Raritäten von Francesco Paolo Tosti, Giuseppe Verdi (aber nicht das Gebet der Desdemona), Luigi Luzzi, Auguste Jean Guillaume Hubert Cesar Franck, Charles F.Gounod,/J.S.Bach, und Ruggiero Leoncavollo. Es war ein musikalisches Bild diverser Musikstile, wobei sich Komponisten, die man nur von er Oper kennt, nicht immer richtig zuordnen lassen.
Arno Raunig ist einer der flexibelsten Künstler, der sich ganz schnell auf diese sehr unterschiedlichen Kompositionen einstellen kann. Herrlich bei Stimme, die für diesen Raum besonders schön geeignet ist, bereitete er dem begeisterten Auditorium einen schönen und aufschlussreichen Abend.
Als sehr einfühlsamer Begleiter erwies sich MATTHIAS KRAMPE auf Orgel und Orgelpositiv.
Ein weiteres Konzert ist in diesem Rahmen mit den beiden Künstlern und der Mezzosopranistin Marisa Altmann – Althausen ist in Vorbereitung.
Elena Habermann
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