Der neue Merker
blank
blank
blank
   
blank
blank
blank
STARTSEITE
AKTUELLES
BILDERGALERIE
KÜNSTLER-INFO
THEATER-INFO
INTERVIEWS
SPIELPLÄNE
KRITIKEN
REVIEWS
WIEN-INFOS
TANZ-NEWS
JUBILÄEN
CD/DVD/BUCH
FILM/TV
FORUM
ARCHIV
BESTELLEN
EVENT-SEITEN
KONTAKT
WERBEPARTNER
IMPRESSUM
Merker 2002-2007
blank
blank
blank
blank
blank
blank
22. Jahrgang
Juli/August/Septemb.
2010
168
- - - - -
Anton Cupak
19.07.2010
13:35:40
blank
blank
blank
blank
Aktuelles  
<<  <   46 - 55 von 56   >  >>
INFOS DES TAGES (Sonntag 8. AUGUST 2010) 07.08.2010 17:51:51
blank
INFOS DES TAGES (Sonntag, 8. AUGUST 2010)

SALZBURG:  HEUTE ELEKTRA-PREMIERE IM GROSSEN FESTSPIELHAUS

Daniele Gatti, Musikalische Leitung
Nikolaus Lehnhoff, Regie
Interpreten: Waltraud Meier, Iréne Theorin, Eva-Maria Westbroek, Robert Gambill, René Pape, Oliver Zwarg, Benjamin Hulett, Josef Stangl, Orla Boylan, Maria Radner, Martina Mikelic, Stephanie Atanasov, Eva Leitner, Anita Watson, Arina Holecek, Barbara Reiter
Wiener Philharmoniker
Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor

 
Waltraud Meier (Klytämnestra) und Rene Pape (Orest). Photo-Copyright: Hermann und Clärchen Baus
_______________________________________________________________________________________

Hamlet ist der Spitzenreiter - HEIDELBERGER SCHLOSSFESTSPIELE trotzen der Finanzkrise


Fotonachweis: Paul Grill als Hamlet (Fotograf: Markus Kaesler)

Die Organisatoren der HEIDELBERGER SCHLOSSFESTSPIELE freuen sich über eine überraschend positive Bilanz: Trotz der bundesweiten Finanzkrise liegen die absoluten Zuschauerzahlen erneut bei über 31.000 Besuchern – und das obwohl die Veranstaltungen auf dem Schloss in den ersten Wochen die Fußball-Weltmeisterschaft als Konkurrenten hatten und der Zugang zu den Spielorten durch Bauarbeiten erschwert wurde! Besonders hoch war die Nachfrage im Schauspiel, das 5.000 Zuschauer mehr als im Vorjahr anzog. Hauptverantwortlich dafür ist die vieldiskutierte „Hamlet“-Inszenierung des Heidelberger Jungregisseurs Simon Solberg – die vor allem ein jüngeres Publikum begeisterte und viele junge Leute erstmals für die HEIDELBERGER SCHLOSSFESTSPIELE interessierte und zehnmal fast ausverkauft im Schlosshof lief. Wegen der großen Nachfrage wurde eine Zusatzvorstellung angesetzt. HAMLET erreichte mit Abstand mehr Besucher als alle anderen Inszenierungen, insgesamt 7000.

In den vergangenen Jahren war hier immer die Inszenierung für Kinder der Spitzenreiter gewesen – doch deutlich schwächer war in diesem Festspielsommer die Kartennachfrage. Nach Auskunft der Lehrer ist dies wesentlich auf die reduzierten Budgets der Schulen aufgrund der prekären Wirtschaftslage der Kommunen zurückzuführen ist. Die in der Metropolregion Rhein-Neckar ansässigen Unternehmen dagegen haben in diesem Sommer so viele Vorstellungen wie nie zuvor gebucht. Auf besonderes Interesse bei den Gruppenbuchungen stießen die Exklusiv-Führungen durch das Schloss und die Kombination des Festspielbesuchs mit dem Festspielmenü des gastronomischen Partners Mövenpick.

Die HEIDELBERGER SCHLOSSFESTSPIELE finden ihren festlich-vergnüglichen Abschluss mit der Operettengala am 7.8. um 20.30 Uhr im Schlosshof. Die Sopranistin Heike Susanne Daum springt für die erkrankte Talia Or ein und singt an der Seite des jungen Tenors Roman Payer unter dem Titel „Lippen schweigen nicht“ auf eine Reise quer durch Europa. Diese führt mit Offenbach durch Frankreich, mit Franz Lehar nach Montenegro, Emerich Kalman nach Ungarn, um schließlich in der Hauptstadt der Operette, in Wien, zu enden. Die Zuhörer erwarten Auszüge aus Johann Strauß‘ „Die Fledermaus“ sowie der „Csárdásfürstin“ und „Die Gräfin Mariza“ des berühmten ungarischen Komponisten Emmerich Kálmán. Wegen der großen Nachfrage wird das Konzert am 8.8. wiederholt.

Karten sind unter der Telefonnummer 06221.5820000 oder im Internet unter www.theater.heidelberg.de  erhältlich, außerdem an den Theaterkassen am Opernzelt, Theaterkino sowie Stückgarten des Heidelberger Schlosses, die noch bis 8.8. täglich von 10.00-18.00 geöffnet ist.
_______________________________________________________________________________

SALZBURGER IMPRESSIONEN
 
Darauf ein schönes Glas Champagner…
 
Wer wird einen 17-Stunden-Hüpfer nach Salzburg scheuen, wenn ein nobler Kollege wie Peter Bilsing die Pressekarte spendet, die er für seinen „Opernfreund“ zur Besprechung des „Dionysos“ von Wolfgang Rihm erhalten hat? Nichts wie hin. Kritik folgt, das Recht der ersten Nacht hat der „Opernfreund“. Aber ein paar Salzburger Impressionen sind schon drin – abgesehen davon, dass es die meiste Zeit geregnet hat. What else is new?
 
Von Renate Wagner
 
Schriftliches      Die Salzburger Festspiele leisten sich täglich ein „Daily“, wie der Titel schon sagt, es liegt in den Aufführungsorten herum, und wenn man abends aus der Vorstellung geht, bekommt man das für den nächsten Tag in die Hand gedrückt. Sehr beeindruckt bin ich von den beiden Exemplaren, die ich für 5. und 6. August in der Hand halte, nicht. Zeitungsformat, mieses Zeitungspapier, optisch reizlos, inhaltlich wenig interessant. Offenbar scheint auf Seite 3 immer ein Promi Persönliches erzählen zu dürfen – Heinz Zednik etwa seine Anfänge bei Karajan, dann 14 Festspielsommer, die mit Mortier abrupt abrissen, so dass er sich unendlich freut, heuer wenigstens in Mini-Rollen in der „Lulu“ dabei zu sein…
Wie im Vorjahr gibt es keinen Almanach der Festspiele, und das ist schade, aber dafür wird kostenloser Ersatz in Gestalt eines mit 160 Seiten durchaus umfangreichen „Magazins“ geboten, das auch alle Besetzungen und noch dazu Artikel enthält. Bloß – es gibt dies zwar kostenlos, aber keineswegs freiwillig. Man muss im Kartenbüro schon extra danach fragen, bevor es unwillig aus der Tiefe hervorgezogen wird, nachdem zuvor versucht wurde, einem „als Ersatz für den Katalog haben wir heuer“ den Katalog zur Ausstellung 90 Jahre Festspiele anzubieten. Dieser ist allerdings – beige in braun, kleine Bilder, Text schlecht zu lesen – auch so reizlos gemacht, dass man dafür wiederum kein Geld ausgeben möchte. Die Graphiker und Designer, die hier in Salzburg tätig sind, kommen sich möglicherweise sehr zeitgemäß und trendig vor – aber gut ist das, was sie da zaubern, nicht.
 
   
90 Jahre Festspiele     Ich hätte es auch um 8,50 € pro Stück kaufen können, aber schäbig, wie ich bin, fotografiere ich die Plakat-Serie, die zum Jubiläum der Festspiele aufgelegt wird, lieber in den diversen Schaufenstern, wo sie ausliegen und –hängen. Das Traumpaar von einst (Herbert & Eliette) neben dem Traumpaar von heute (Anna & Erwin). Noch schöner die historischen Fotos, die von der großen Vorliebe für „Trachtiges“ künden: Marlene Dietrich oder Lotte Lehmann mit Steirerhütl, nicht schlecht, aber noch viel schöner: Oskar Werner als blondlockige Bub in der Lederhosen… Freilich, was bedeutet dies 90 (oder mehr) Prozent der Salzburg-Besucher, die keine Ahnung haben, was sie sehen? „Wer is denn das, der Kissinger?“ rüpelt ein Jüngling neben mir und sieht auf ein Bild von Max Reinhardt, dem Festspielgründer. Manchmal denke ich, wir machen uns mit unserer Kultur-Versessenheit schwere Illusionen. Den allermeisten Menschen ist sie so „wurscht“, wie etwas nur sein kann…
 
 
 
Schau, schau, ein Helga Picture….     Ich gebe zu, ich war noch nie im zweiten Rang des Hauses für Mozart, wohin mich die Pressekarte für den „Opernfreund“ schickt (danke, ich habe ausgezeichnet gesehen und gehört, der Umbau ist wirklich publikumsfreundlich). Oben im Foyer lächelt eine unverkennbare Dame. Ich gehe näher und lese „Helga Picture“ von Xenia Hausner, 2007. Klar, es ist die Frau Präsident, die da in Acryl mystisch auf die Besucher herabsieht. Aber warum, bitte? Sind die Salzburger Festspiele Privatbesitz eines Eitelkeits-Unternehmens? Wenn im Großen Festspielhaus eine Büste von Karajan steht – ja, bitte, da liegen die Verdienste von Jahrzehnten dahinter. Aber Frau Rabl-Stadler lässt sich malen und hängt das auf wie eine New Yorker Dollarprinzessin im Stadthaus ihres Millionärspapas? (Ob ihr Vater dergleichen getan hätte, entzieht sich meiner Kenntnis, glauben würde ich es nicht.) Und wenn es nicht gar zu kleinlich ist, wüsste ich auch gern, ob die Salzburger Festspiele – und in Verlängerung die Steuerzahler – für dieses Bild bezahlt haben? Nun, was immer es gekostet hat (so billig wird die berühmte Xenia Hausner auch nicht sein), es ist vermutlich ein Mini-Bruchteil dessen, was andere in diesem Betrieb abgezockt haben (und worüber man längst beharrlich schweigt)…
 
Rihm, der Held der Stadt     Vor dem Haus für Mozart werden ein paar vereinzelte Karten angeboten, ob sie Käufer finden, weiß ich nicht, ganz voll ist das Haus nicht. Und nach der Pause des „Dionysos“ sind es noch ein paar weniger – aber für eine moderne Oper ist der Besuch bemerkenswert. Im zweiten Rang gibt es Stehplätze, mehr Platz als Leute, und diese dürfen sich gleich zu Beginn der Vorstellung auf leere Sitzplätze setzen: Bravo, das ist menschlich. Was mich ärgert: Als ich von meiner Pressekarte erfuhr, rief ich wegen einer Stehplatzkarte für meinen Mann im Kartenbüro an. Man hat mich (ich habe es durch den Hörer gesehen) von oben herab ausgelacht – die seien längst alle verkauft, die billigste noch erhältliche Karte koste 120 Euro. Worauf mein Mann zuhause blieb: Alles hat seine Grenzen (die Fahrt nach Salzburg ist ja auch nicht umsonst). Bloß – die Stehplätze können nicht ausverkauft gewesen sein, dazu war dort einfach zu viel Platz. Und sie nicht herzugeben, weil man teure Sitzplätze los werden will, ist einfach eine Frechheit… Schade, denn der Rihm-Dionysos wäre es wert gewesen, und es war rührend zu sehen, wie sehr er sich über den Applaus gefreut hat. Er verbeugte sich nämlich auch noch bei der dritten Vorstellung, küsste alle Beteiligten und strahlte über das ganze, freundliche Gesicht: Dass dieser Mann so Abgründiges schreiben und komponieren kann, sieht man ihm wahrlich nicht an. Und man sieht ihn viel in Schaufenstern der Stadt. Die Musikbuchhandlung in der Nähe des Landestheaters widmet ihm fast ein ganzes Fenster und stellt auch Partiturseiten aus: Das hat mit Notenlesen-Können nichts mehr zu tun, da kann man nur Kulleraugen vor Bewunderung bekommen, das ist… wui!  
 
 
 
Und darauf einen Krug!     Nach der Vorstellung steht ein Riesenbus vor dem Festspielhaus. Nein, das ist kein Reisebüro-Shuttle, der Altersheim-Bewohner zu verbilligten Preisen in die moderne Oper geschoben hat. Nicht in Salzburg! Ein Schild im Fenster zeigt, womit man es zu tun hat: Es ist der „Sheraton Champagner Transfer“! Das muss man sich mal vorstellen. Da haben die Herrschaften nach der geistigen Anstrengung, die die ihnen die Moderne abgefordert hat, doch ein moralisches Recht auf ihre Luxus-Entspannung. Am besten gleich einen Krug – Krug! Nein, ich weiß schon, so etwas trinkt man natürlich aus – Flöten. A la votre!
______________________________________________________________________________________

 

blank
   
blank
blank
blank
INFOS DES TAGES (Samstag, 7. August 2010) 06.08.2010 16:31:32
blank

INFOS DES TAGES (Samstag. 7. AUGUST 2010)

 
 Ein sorgfältiger Schnellschuss:
„Zauberflöte“ aus St. Margarethen auf DVD
 
 
Noch läuft der Festspielsommer in St. Margarethen bis Ende des Sommers, und jetzt schon kann man die Premieren-Aufführung auf DVD erwerben. Die alljährlichen Aufzeichnungen der Opernproduktionen aus dem Römersteinbruch im Burgenland haben sich als wahrer Verkaufshit erwiesen. 
 
Von Renate Wagner
 
Bei der Ouvertüre fährt die Kamera über das Riesenbühnenbild, und man versteht, warum das in St. Margarethen stets mit Aufwand verwöhnte Publikum diesmal dennoch von Superlativen berichtete. Da sind lykische Felsengräber in den Hintergrund eingelassen, ein gewaltiger Turm mit bedrohlichen Löwenfratzen herrscht im Zentrum (später wird er sich öffnen), oben erblickt man eine Ritterburg mit Wölkchen, eine eiserne asiatische Torkonstruktion. Ein goldener Anubis wacht, und ebenso erinnern Schlagen und geflügelte Göttinnen daran, dass in der „Zauberflöte“ bekanntlich auch Ägypten eine große Rolle spielt. Dazu griechische Masken, gewaltige Tore, Treppen, Petra lässt grüßen – Manfred Waba, jahrzehntelang Ausstatter in St. Margarethen, hat sich im 15. Jahr der Festspiele, wo man ihm nun auch die Regie anvertraut hat, nichts abgehen lassen, um die Besucher von Anfang an schon durch die Optik in blankes Erstaunen zu versetzen.
   
 
Die Kostüme verstärken den Kulturmix, auf den sich Waba eingelassen hat – in der „Zauberflöte“ gänzlich legitim, hier schmilzt das Altwiener Volkstheater einfach alles, was man hineinlegen will, harmonisch zusammen. Tamino zeigt im Gewand chinesische Anklänge (ebenso wie später Sarastro), die drei Damen tragen vergoldete Helme, die von den Römer abgeguckt sind. Papageno erscheint ganz in Grün gefedert und hat einen Wagen voll dressierter Tauben bei sich, deren diszipliniertes Geflattere enormen Effekt macht. Die Tiere, die Tamino mit seiner Flöte zähmt, sind übrigens – wie in guten alten Zeiten – Statisten, die man in Flausch-Tierkostüme gesteckt hat und die sich drollig bewegen. Das Gewand der Pamina lässt an Harem denken, drei Knaben erscheinen im Rokoko-Kostüm wie Mozart-Sängerknaben, alles da. Auch die Effekte - Laserstrahlen kommen aus dem Auge, das aus den geöffneten Löwen hervorstrahlt, eine Feuerprobe erleuchtet die ganze Arena, immer wieder gibt es zaubrische Verwandlungen, und am Ende knattert und kracht und strahlt das unvermeidliche Feuerwerk.
 
Im Lauf des Abends bietet die äußerst geschickte Bildregie Nahaufnahmen der Sänger, wenn sie gerade in Aktion sind, aber die Kameras bestreichen im Lauf  langer Arien auch das effektvolle Bühnenbild – die zentrale Löwenskulptur ist in Blau getaucht, während die Königin der Nacht auf ihren Häuptern in atemberaubender Höhe ihre erste Arie singt. Kurz, kein Effekt geht verloren.
   
 
Dietmar Kerschbaum und Kristiane Kaiser sind ein ebenso schönes wie würdiges Paar Tamino & Pamina, wie überhaupt die Würde der Geschichte, auch bei Sarastro (Walter Fink) und Co. (Sebastian Holecek als Sprecher), funktioniert, Der Humor überbordet nicht, kommt aber auch nicht zu kurz, am Ende haben Papageno (Paul Armin Edelmann) und Papagena (Katja Reichert) schon sechs teils grün-, teils gelbbefederte Knirpse, die sich mit verbeugen. Monostatos (Karl Michael Ebner) erscheint als Feuerteufel, die Königin der Nacht Martina Masarykova in Lila mit glitzernder Krone.
Dirigent Koen Schoots besiegelt auch auf der DVD den Erfolg des Abends, der ein gut anzuhörendes Schauvergnügen ist.

 _______________________________________________________________________________________

 SALZBURG: Young Singers Project 2010 mit zehn Sängern aus sechs Ländern

Credit Suisse übernimmt exklus ive Projektpartnerschaft für das Young Singers Project der Salzburger Festspiele und sichert das internationale Förderprogramm für weitere drei Jahre

Salzburg/Zürich, 29. Juli 2010 Das Young Singers Project der Salzburger Festspiele wird in diesem Sommer erstmals unter der Leitung von Marjana Lipovsek für junge Sängerinnen und Sänger stattfinden. Zehn Nachwuchstalente erhalten auch diesmal die Möglichkeit, in intensiver Studienarbeit mit Künstlern von Rang ihre Stimme und ihr technisches Können, ihre musikalische Ausdrucksfähigkeit und ihre Bühnenpräsenz zu schulen und darüber hinaus einzelne Partien der Festspielproduktionen mit einzustudieren.

Die Credit Suisse möchte die jungen Sänger auf ihrem Weg begleiten und auch langfristig einen Beitrag zu ihrer musikalischen und persönlichen Entwicklung leisten. Ab 2010 übernimmt das Unternehmen, bereits seit 2006 Hauptsponsor der Salzburger Festspiele, darum zusätzlich als exklusiver Projektsponsor für weitere drei Jahre die finanzielle Verantwortung für das Young Singers Project.

„Die Idee des Young Singers Project, dem hochqualifizierten Nachwuchs eine Plattform zu bieten, trifft sich genau mit der Philosophie und den Werten, die wir auch bei der Credit Suisse im Umgang mit unseren Mitarbeitern vertreten. Als verlässlicher Partner werden wir dieses erstrangige Förderprogramm für junge Sänger darum langfristig unterstützen und den Salzburger Festspielen auch in Zukunft die Möglichkeit geben, das hohe Niveau des Young Singers Project sicher zu stellen.“ (Toni J. Krein, Head Corporate Cultural Sponsorship Credit Suisse)

Zehn Nachwuchssänger aus sechs Ländern für 2010 ausgewählt

Von links nach rechts: Lena Belkina, Regine Isabelle Sturm, Claudia Boyle, Antonio Poli, Marjana Lipovsek, Andrè Schuen, Erika Wueschner, Emily Righter, Eleonora Vindau (wird als "interne", nicht offizielle Teilnehmerin geführt), Vladimir Kapshuk. Photo: Luigi Caputo

Mit dem Young Singers Project haben die Salzburger Festspiele 2008 ein international besetztes Forum zur Förderung des sängerischen Nachwuchses geschaffen. Bei zahlreichen Vorsingen werden junge Sängerinnen und Sänger aus der ganzen Welt ausgewählt. Für das Jahr 2010 sind zehn junge Sängerinnen und Sängern aus sechs Ländern nach Salzburg eingeladen worden: Lena Belkina, Mezzosopran (Usbekistan), Claudia Boyle, Sopran (Irland), Vladimir Kapshuk, Bariton
(Ukraine), Ievgen Orlov, Bass (Ukraine), Antonio Poli, Tenor (Italien), Emily Righter, Mezzosopran (USA), Andrè Schuen, Bariton (Italien), Regine Isabella Sturm, Sopran (Deutschland), Eleonora Vindau (Ukraine) und Erika Wueschner, Sopran (USA).

Young Singers 2010 in großen Rollen der Opernliteratur auf der Salzburger Bühne

Die zehn jungen Leute absolvieren seit Anfang Juli ein umfangreiches Programm: Neben regelmäßigem Unterricht in den Bereichen Gesang, Rollenstudium, Schauspiel, Bewegung und Sprache werden die Teilnehmer des Young Singers Project auch direkt in den Probenprozess der Festspiele einbezogen und studieren Partien der diesjährigen Opernproduktionen mit ein.

Beim öffentlichen Abschlusskonzert unter der Leitung von Ivor Bolton am 26. August 2010 werden die jungen Sänger u.a. mit Arien aus diesen Partien zu hören sein und dem internationalen Festspielpublikum einen Einblick in die Talentschmiede eines der größten Musikfestivals der Welt bieten.

Terminvorschau Young Singers Project 2010
Öffentliche Meisterkurse: Donnerstag, 29. Juli 2010, mit Sir Thomas Allen
Donnerstag, 5. August 2010, mit Jürgen Flimm
Donnerstag, 12. August 2010, mit Christa Ludwig
Mittwoch, 18. August 2010, mit Marjana Lipov!ek
Beginn: jeweils 15 Uhr
Veranstaltungsort: Große Universitätsaula, Salzburg
Abschlusskonzert: Donnerstag, 26. August 2010
Beginn: 18 Uhr
Veranstaltungsort: Stiftung Mozarteum (Großer Saal)
Auf www.salzburgerfestspiele.at/jugend  sind Informationen zur Nachwuchsförderung der Salzburger
Festspiele zu finden, auf www.credit-suisse.com/sponsoring  Angaben zu den Sponsoring-
Engagements der Credit Suisse.
______________________________________________________________________________________

AUTOGRAMMSTUNDE PATRICIA PETIBON IN SALZBURG am 9. August


Patricia Petibon

Liebe Freunde der Music-Lounge in Salzburg,

ich freue mich, dass Patricia Petibon in die MyHomeMusic Lounge für eine Signierstunde kommt: am 9. August 2010 um 17.00 Uhr wird die quirlige französische Sopranistin ihre CDs und DVDs unterschreiben und es bleibt sicher ein wenig Zeit für ein kurzes nettes Gespräch mit der Künstlerin.

MyHomeMusic freut sich über Ihr Kommen!
Mit freundlichen Grüßen,
Mag. Andreas Vogl
Geschäftsführer myhomemusic

Besuchen Sie uns!
My Home Music Lounge
Universitätsplatz 6
A 5020  Salzburg

Tel. +43 (0)662 849420
Email: office@myhomemusic.at
www.myhomemusic.at
__________________________________________________________________________________

SALZKAMMERGUT MOZART-FESTIVAL

Heute, Samstag, 7. August 2010, 20.00 Uhr
Arena der Landesmusikschule, Bad Goisern (bei Schlechtwetter und daher voraussichtlich IN der Landesmusikschule)

Salzkammergut Mozartfestival
Salzkammergut Bläserensemble & Solisten - "Mixturen"
Musik von Gulda, Chopin und Pirchner
Eintritt: EUR 16,00
_____________________________________________________________________________________

Internationaler Gesangswettbewerb in Bern und Gstaad – Concours Ernst Haefliger

Vom 16. bis 22. August 2010 geht der 3. Internationale Gesangswettbewerb „Concours Ernst Haefliger“ über die Bühne. Der Gesangswettbewerb Concours Ernst Haefliger gilt als eine wichtige Nachwuchsbörse für das Opernfach. Als Ehrenmitglieder des Direktoriums für den Wettbewerb 2010 konnten die Dirigenten Claudio Abbado und James Levine gewonnen werden


Ernst Haefliger, gest. 17.3.2007

Gstaad/Bern – Für die Vorrunden in Gstaad vom 16 bis 20. August 2010, wurden aus den rund 150 Bewerbungen 80 Sängerinnen und Sänger aus 30 Nationen ausgewählt. Die zehn Finalisten werden am 22. August im Stadttheater Bern um die Podestplätze wetteifern. Die Endrunde des Concours Ernst Haefliger findet unter dem Juryvorsitz von Edith Mathis, Professorin an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und unter der künstlerischen Leitung von Dominique Mentha, Direktor des Luzerner Theaters, statt.
Der 1. Preis ist mit 10’000 Franken dotiert. Der beste Schweizer Kandidat gewinnt ein Stipendium in Höhe von 8’000 Franken. Zudem sind Spezialpreise in Form eines Debüt-Konzertes am Menuhin Festival Gstaad und am Lucerne Festival zu gewinnen, sowie eine Rolle am Stadttheater Bern.
Sängerinnen und Sänger, die nicht früher als am 1. Januar 1978 geboren wurden, konnten sich bis Ende Mai für eine Teilnahme am Concours Ernst Haefliger anmelden.
Der Wettbewerb wird in Zusammenarbeit mit dem Stadttheater Bern und dem Menuhin Festival Gstaad veranstaltet. Der künstlerische Leiter Dominique Mentha: „Mit Spannung und Freude blicke ich auf den diesjährigen Wettbewerb. Zum dritten Mal ermöglichen wir jungen Opernsängerinnen und –sängern – unter optimalen Bedingungen – vor einer international renommierten Jury aufzutreten. Dank der Anwesenheit von Agenten sowie Vertretern der Opernhäuser und der Musikwelt erhalten sie dabei die Gelegenheit, vielfältige Kontakte zu knüpfen.“
Jurymitglieder 2010 sind neben Edith Mathis und Dominique Mentha: Marc Adam, Direktor Stadttheater Bern, Aviel Cahn, Intendant Vlaamse Opera, Antwerpen/Gent, Hedwig Fassbender, Sängerin und Dozentin Musikhochschule Frankfurt, Toni Gradsack, Leiter Regiekanzlei Opernhaus Zürich, Birgit Meyer, Operndirektorin Oper Köln, und Opernwelt-Chefredaktor Stephan Mösch. Als Ehrenmitglieder des Direktoriums wurden die Dirigenten Claudio Abbado und James Levine gewonnen. Maestro Abbado, der sich immer wieder für die Förderung begabter junger Musiker einsetzt, wird ein idealer Berater für den Concours Suisse Ernst Haefliger sein, dessen Ziel die Förderung begabter junger Opernsänger ist.

Infos:
infos@concours-haefliger.com
www.concours-haefliger.com
__________________________________________________________________________________ 

7. HARMONIA CLASSICA KOMPOSITIONSWETTBEWERB für „schöne neue Musik“:

Teilnahmebedingungen: keine Altersgrenze. Besetzung: Werk für Violine und Klavier, Dauer: max. 5 Minuten, Motto: Harmonie der Saiten. Einsendeschluß: 31.12.2010. Preise: 1.Preis: 400 Euro, Aufführung des Werkes und Aufnahme  plus CD,  2.Preis: Aufführung des Werkes und Aufnahme  plus CD,  3.Preis: Aufführung des Werkes und Aufnahme Publikumspreis: 200 Euro. Die preisgekrönten Werke werden in einem Konzert der Harmonia Classica, am 5. Mai 2011 im Palais Palffy aufgeführt werden. Einsendung von drei Partituren und drei Demokassetten oder Demo-CDs (falls vorhanden) an: Mag.Eva-Maria Blechinger, Hirschfeldweg 5, 1130 Wien. Für weitere Fragen rufen Sie bitte: 01/804 61 68
__________________________________________________________________________________

 Neue sensationelle archäologische Funde aus Hallstatt, Oberösterreich (Außenstelle Naturhistorisches Museum)

Im Jubiläumsjahr 2010  - 50 Jahre Hallstattforschung des Naturhistorischen Museums in Hallstatt – finden die Archäologen des NHM Wien wahrhaft sensationelle Funde im Hallstätter Gräberfeld. Bei den Ausgrabungen auf dem Hallstätter Salzberg, die großzügig von der Salinen Austria AG unterstützt und gefördert werden, konnten in Gräbern der Hallstattkultur zahlreiche nicht-alltägliche Grabbeigaben aufgedeckt werden.

Nach fast 150 Jahren kamen erstmals wieder außergewöhnliche Gefäße aus Bronze zu Tage:

„X ein Eimer, 40-50cm  hoch, ursprünglich verwendet als Mischgefäß für Weine. Aus insgesamt 1500 Gräbern ist dies erst das 5. Gefäß dieser Art, das zweite überhaupt aus der jüngeren Zeitstufe der Hallstattkultur, zwischen 600 und 400 v. Chr. Bei diesem Gefäß konnten auch erstmalig pflanzliche Überreste geborgen werden, die noch botanisch bestimmt werden müssen.
„X ein Schöpfgefäß, ebenfalls aus Bronze, mit einem Henkel in Form einer Rinderfigur und einem Kälbchen. Ein nahezu identes Gefäß wurde vor 158 Jahren vom ersten Ausgräber Johann Georg Ramsauer gefunden, und galt bis jetzt als Unikat und eines der außergewöhnlichsten Gefäße im Hallstätter Gräberfeld überhaupt.

Als Einzelfund, leider ohne Grabzusammenhang, steht ein prunkvolles Dolchmesser, d. h. eine Messerklinge mit einem symmetrischen Dolchgriff aus Bronze und einer Messerscheide aus Bronze, insgesamt etwa 35 cm lang. Auch diese Form ist selten in den Beigaben der Gräber anzutreffen, insgesamt sind nur 12 Stück davon bekannt.

Besonders beachtenswert wie die Funde erscheint auch Grab 99, eine Körperbestattung eines älteren Mannes, der mit vielen Beigaben, meist aus Eisen ausgestattet ist. Dazu gehören eine eiserne Axt, ein eisernes Schlacht- oder Haumesser, möglicherweise auch ein sog. Antennendolch aus Eisen. Ungewöhnlich sind auch die quer gerippten Bernsteinperlen, die in dieser Art zum ersten Mal als Beigaben bzw. als Tracht/Schmuckbestandteil auftreten.  Besonders auffällig sind auf Höhe des Kopfes und der Füße Reste von Bärenkrallen, in Form der Krallenbeine, den letzten Knochengliedern der Vorder- und Hintertatzen, die aus Horn bestehenden Krallen selbst sind natürlich verrottet. Es scheint, dass dieser Mann in ein Bärenfell eingeschlagen war, wobei Tatze auf Tatze gelegt wurde.

Ebenfalls erwähnenswert, weil relativ selten im Fundbestand als Grabbeigaben, sind ein Klappmesser mit Klinge aus Eisen und Griffschalen aus verzierten Knochenplatten sowie eine äußerst rare dreiflügelige skythische Pfeilspitze aus Bronze.

Alle Funde bzw. (Befunde) Fundsituationen des heurigen Jahres fallen in den jüngeren Abschnitt der Hallstattkultur, der sog. Stufe Hallstatt D, ein Zeitraum zwischen 600 bis 400 vor Christus.

Eine Dokumentation über die heurigen Grabungsergebnisse wird bei der Veranstaltung „ARCHÄOLOGIE AM BERG“ des NHM Wien und den SALZWELTEN HALLSTATT  am 21. und 22. August auf dem Hallstätter Salzberg zu sehen sein, wo auch aus Anlass des Jubiläums „50 Jahre Hallstattforschung des NHM Wien“ ein Bildband von Lois Lammerhuber über die Archäologie Hallstatts mit dem Titel „Hallstatt 7000“ präsentiert wird.
________________________________________________________________________________________

Das Baltic Youth Philharmonic debütiert im Konzerthaus beim Festival Young Euro Classic mit einer Uraufführung

Die besten Jugendorchester der Welt treffen sich seit gestern in Berlin beim Festival Young Euro Classic. Zum ersten Mal luden die Veranstalter das Baltic Youth Philharmonic und dessen Musikdirektor Kristjan Järvi ein. Am Dienstag, den 10. August, 20 Uhr, debütiert das Orchester im Berliner Konzerthaus mit der Uraufführung des Auftragswerks von Daniel Schnyder. Die Komposition „parkour musical“ entstand auf Anregung von Kristjan Järvi und gleicht einem Hindernislauf durch orchestrale Schwierigkeiten und moderne Rhythmen. Auf dem Programm stehen außerdem die 7. Sinfonie von Jean Sibelius und Igor Strawinskys „Le Sacre du Printemps“ sowie der 1. Satz aus der Rock Symphony des lettischen Komponisten Imants Kalnins.

Als Komponist und Saxophonist erkundet Daniel Schnyder das scheinbar grenzenlose Spektrum der Musik und vereint die verschiedenen Musikwelten in seiner eigenen Tonsprache. Schnyders Werke erscheinen energiegeladen und gelöst zugleich, überraschen mit ihrer Selbstverständlichkeit und verlieren bei aller Komplexität nicht an Spontaneität. Aufträge für Kompositionen und Programmkonzepte erhielt er u.a. von den Berliner Philharmonikern, dem Tonkünstler Orchester in Wien, dem Orpheus Chamber Orchestra in New York, dem Menuhin Festival Gstaad und dem Musikfest Bremen.

Das 2008 in einer gemeinsamen Initiative des Usedomer Musikfestivals und der Nord Stream AG gegründete Baltic Youth Philharmonic absolvierte im Juli bereits eine sehr erfolgreiche Tournee. Die 105 Studenten aus den zehn Staaten der Ostseeregion konzertierten mit dem Cellisten Jan Vogler unter der Leitung von Gründungsdirigent Kristjan Järvi in fünf Ländern: Polen (Danzig), Dänemark (Kopenhagen, Tivoli), Estland (Pärnu), Lettland (Riga) und Russland (St. Petersburg). Die beiden Konzerte in St. Petersburg zählen zu den Höhepunkten der bisherigen Konzerttätigkeit des jungen Ensembles. Das Baltic Youth Philharmonic trat im Mariinsky Konzertsaal auf und spielte ein Open-Air-Konzert vor historischer Kulisse des Russischen Museums. 

Bereits vor der Juli-Tournee trafen sich die Studenten aus dem Ostseenationen in Berlin und bereiteten in einer intensiven Probenphase mit zehn Dozenten die bevorstehenden Konzerte vor. Den erneuten Probenaufenthalt in Berlin nutzen die Musiker und Kristjan Järvi für Aufnahmen in den Teldex-Studios.

Zum Abschluss der diesjährigen Saison ist das Orchester in „seiner Heimat“ auf der Insel Usedom zu erleben. Am 25. September eröffnen das Baltic Youth Philharmonic und Baiba Skride unter der Leitung von Neeme Järvi das 17. Usedomer Musikfestival.

Tickets für Young Euro Classic sind an allen bekannten VVK-Stellen zu erhalten, Ticketpreis: 15 € auf allen Plätzen, zzg. VVK-Gebühr, Telefon: 01805 - 56 81 00 (10-20 Uhr), www.young-euro-classic.de

Saison 2010 des Baltic Youth Philharmonic

30. Juni            19:00, Filharmonia, Gdansk, Polen
 2.  Juli             19:30, Tivoli Konzertsaal, Kopenhagen, Dänemark
 5.  Juli             20:00, Konzertsaal, Pärnu, Estland (Eröffnung des David Oistrakh Festival)
 6.  Juli             20:00, Große Guild, Riga, Lettland (Riga Music Festival)
 8.  Juli             19:00, Mariinsky Konzertsaal, St. Petersburg, Russland
                        (Stars of the White Nights Festival)
 9.  Juli             20:00, Mikhailovsky Garten, Open Air, St. Petersburg, Russland
10. Aug.           20:00, Konzerthaus Berlin, Deutschland
                        Young Euro Classic Festival
25. Sept.          20:00, Kraftwerk des Museums, Peenemünde, Insel Usedom, Deutschland
                        Eröffnungskonzert des 17. Usedomer Musikfestivals
_______________________________________________________________________________

Die Bundesliga kann kommen!
Keeper, Elf und Gurkenpass – (K)ein Wörterbuch der Fußballsprache
Gurkenpass und Flügelzange? Der Fußballduden bringt Fußballsprache unterhaltsam auf den Punkt. Die nächste Bundesliga-Saison kann also kommen.

 Weitere Infos und Bestellmöglichkeit unter:  www.duden.de/deutsche_sprache/  
_______________________________________________________________________________________

 

blank
   
blank
blank
blank
INFOS DES TAGES (Donnerstag, 5. August 2010) 04.08.2010 12:14:51
blank

INFOS DES TAGES (Donnerstag, 5. August 2010)

„Anna Netrebko – Westöstliche Diva“ ORF II - 9.8.2010 Kulturmontag 22.30



Salzburg, Sommer 2002, Großes Festspielhaus: Eine zierliche, dunkelhaarige Gestalt stürmt auf die Bühne, das Auditorium hält den Atem an: Was für eine Stimme! Großer Sopran, das samtige Timbre reizvoll abgedunkelt durch eine minimal kehlige Färbung. Zumindest im deutschen Sprachraum war dieser „Don Giovanni“ der Durchbruch für die Opernsängerin „Donna Anna“ Netrebko.

Nach unzähligen Standing Ovations, Stadionkonzerten, Videodrehs und CD-Aufnahmen ist Anna Netrebko die weltweit unangefochtene Diva der Opernwelt. Dieses Genre hat sie mit ihrem Image als moderne, lebensnahe, dem Zeitgeist entsprechende, schöne Frau gründlich verändert. Wer steckt hinter dem silbrig sprudelnden Lachen, den kindlich verspielten Bühnenproben, den stets freundlich-allgemeinen Antworten in Interviews?

Fast ein Jahr lang hat die russische Regisseurin Anna Mitrokhina die Netrebko zwischen Krasnodar, Wien, St. Petersburg, Moskau und New York exklusiv für den ORF mit der Kamera begleitet. Das Porträt zeigt die aus Krasnodar stammende Anna Jurjewna im Garten ihrer Eltern, wo sie mit der Familie Volkslieder singt, mit Söhnchen Tiago auf Tournee oder beim Kochen in ihrer neuen Wiener Wohnung.

Ihr Vater Juri Netrebko meint: „Anna war schon im Kindergarten diejenige, die beim Gesang alle anführte.“ Tenor Massimo Giordano bewundert Netrebkos Präsenz: „Sie hat diese ganz spezielle Energie und lebt völlig im Moment. Dadurch tritt sie in einen intensiven, energetischen Austausch mit dem Publikum.“ Die Diva selbst gibt zu: „Ich wollte immer auf die Bühne. Es war mir sogar egal, was ich dort sein sollte, Hauptsache, ich darf auf die Bühne.“
Mit Daniel Barenboim, Valerie Gergiev, Otto Schenk, Roberto Alagna, Erwin Schrott, Juri Netrebko, Natascha Netrebko, Tiago Aruã Schrott.

Anna Netrebko im Film: "Am Anfang wollte ich Schauspielerin werden – so wie jeder es will – in Filmen mitwirken. Aber dieser Wille wurde schwächer. Ich liebte Musik und Oper. Als ich mit dem Studieren begann, besuchte ich das Mariinsky und andere Theater in St. Petersburg. Es war sehr interessant für mich, und so fand ich heraus, dass ich genau das machen wollte.“
______________________________________________________________________________________
 

 J:OPERA JENNERSDORF: ORF 2, Samstag, 7. August, 17.05 Uhr

Erlebnis Österreich
Oper im Grünen:
Jennersdorf Festival-Sommer „J:Opera“
 
Ein kleines Landschloss im südburgenländischen Hügelland ist Sommerbühne für Oper vom Feinsten. Weit entfernt von Städten wie Wien oder Graz wird im idyllisch gelegenen Schloss Tabor in Neuhaus am Klausenbach Hochkultur geboten. Ein engagiertes Team mit dem rührigen Intendanten des Jennersdorfer Festival-Sommers „J:Opera“, Dietmar Kerschbaum, bringt Opern von Lortzing, Haydn und Smetana zur Aufführung. Die Reportage über einen Kulturbetrieb im Dorf, gestaltet von Walter Reiss, zeigt ORF 2 am Samstag, dem 7. August, um 17.05 Uhr.
 
Heuer steht „Die verkaufte Braut“ auf dem Programm – wieder vor ausverkauftem Haus. Viele Ortsbewohner, wie zum Beispiel der Briefträger Ernst Ruck, hatten mit Opern und Künstlern nie „etwas am Hut“. Als leidenschaftlicher Handwerker wurde er zur Stütze des technischen Personals beim Bühnen- und Kulissenbau. Für Opernprofis aus ganz Europa ist der Aufenthalt in der ländlichen Abgeschiedenheit nahe des Dreiländerecks Österreich, Ungarn, Slowenien eine erholsame Abwechslung.
 
Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at ) als Video-on-Demand abrufbar.
_________________________________________________________________________________________

 

Ein Kulturfestival im Weinviertel von 11. - 26. September 2010

Die Veranstaltungsreihe bietet Kulturinteressierten ein stimmungsvolles Programm, das sich in seinem ersten Jahr mit dem Thema Entstehung & Verwandlung  und der Verbindung zwischen dem Gestern und dem Heute beschäftigt. Auf drei Ebenen– in der Natur, im Dialog und in der Musik - wird der Versuch unternommen Metamorphosen, Entwicklungen und Veränderungen sichtbar und spürbar zu machen.


Die "Comedian Harmonists". Photo: Semrad

Höhepunkt des Festivals sind die Aufführungen des beliebten musikalischen Schauspiels "Die Comedian Harmonists". Das Ensemble, bestehend aus hochkarätigen Stimmen, erzählt im Hof von Schloss Wolkersdorf  die Geschichte vom Aufstieg und vom Zerfall der Vokal-Gruppe in den 30er Jahren. Schlichtheit und Klarheit prägen diesen Musikstil, der im wahrsten Sinn des Wortes Harmonie verbreitet und zeitlose Melodien hervorgebracht hat. Damals wie heute spürt man als Zuhörer die leichte Fröhlichkeit, wenn "Mein kleiner grüner Kaktus" besungen wird und fühlt die sehnsuchtsvolle Traurigkeit, wenn die Comedian Harmonists "Irgendwo auf der Welt" vom Glück singen. 

Termine der Aufführungen:
11.9., 18.9., 25.9.2010         19 Uhr Schloss Wolkersdorf
18.9.2010                           18 Uhr Schloss Wolkersdorf
12.9., 19.9., 26.9.2010         17 Uhr Schloss Wolkersdorf

An sechs  Spätsommerabenden im September werden die Comedian Harmonists unter den Kastanienbäumen im Schlosshof Wolkersdorf ihre Zuhörer zum Schmunzeln bringen, vielleicht sogar zum Lachen. Traurige und nachdenkliche Momente werden einander abwechseln und in jedem Fall werden die Besucher mit einer Melodie im Ohr nach Hause gehen.


Schloss Wolkersdorf. Photo: Semrad

Der Klangsalon am Sonntag  vormittag im Stadtgasthaus nimmt eine alte Tradition aus den 30er Jahren wieder auf und überträgt sie in unsere Zeit.  In Gesprächsrunden unter der Leitung von Intendant Karl-Michael Ebner stehen die Veränderung von Lebensumständen und die Entwicklung von Lebensläufen im Mittelpunkt.

12.9.2010, 11 Uhr: Es diskutieren Karl-Michael Ebner und August Zirner, die vor der Sommerpause der Volksoper in „Die Entführung aus dem Serail“ gemeinsam auf der Bühne standen, über ihr Leben zwischen Verantwortung, Vergessen, Verstehen, Vergangenheit und Veränderung.
26.9.2010, 11 Uhr: Es diskutieren Wilhelm Molterer, Vizekanzler a.D. und Weinbaupräsident Josef Pleil über die Entstehung und den Verlauf  von Politikerkarrieren. Welche persönlichen und politischen Entwicklungen sie geprägt haben, welche Beweggründe sie antreiben und welche Wandlungen der Gesellschaft sie heute beobachten.

Die interaktive Ausstellung "Wein hören - rein hören" von 11.9. bis 26.9.2010 im Stadtkeller von Wolkersdorf zeigt die Entwicklung von der Traube zum Wein in Bildern. Kompositionen von Christian Kolonovits machen den natürlichen Prozess der Veränderung und Reifung des Weines im Fass hörbar.

Weitere Informationen finden Sie laufend aktualisiert unter www.herbstklang-wolkersdorf.at
________________________________________________________________________________________

Programmpunkte des Musikfestival Steyr 2010

„EDITH PIAF – der Spatz von Paris“ (Musical)
verbleibende Termine: Do., 05.08. / So., 08.08.2010 + ZUSATZTERMIN Fr, 13.08.2010
Beginn: jeweils 20.00 Uhr
Ort: Altes Theater Steyr
Preise:  Loge: € 36,- / Parkett: € 28,- / Balkon: € 20,-

„DON GIOVANNI“ – Oper Open Air
verbleibende Termine: Fr, 06.08. / Sa, 07.08. / Sa, 14.08.
Beginn: jeweils 20.30 Uhr
Ort: Schlossgraben Schloss Lamberg (bei Schlechtwetter im Stadttheater Steyr)
Preise:  Kat I: € 59,- / Kat II: 49,- / Kat III: 46,- / Kat IV: 37,-


OPERNWERKSTATT für Klein und Groß (Workshop)
Oper zum „Mitmachen statt nur zusehen!“ – Gemeinsam mit dem „Werstättenmeister“ bauen wir eine Oper!
nächster und letzter Termin:  So., 08.08.2010
Beginn: jeweils 17.00 Uhr / Ende: 18.00 Uhr
Ort: Landesmusikschule Steyr, Reithoffer-Saal
Preise: Kinder € 5,- / Erwachsene € 10,-


Fotocredit: Copyright Musikfestival Steyr / Pamela Graf
______________________________________________________________________________________

SALZKAMMERGUT MOZARTFESTIVAL: Zwei fulminante Hochzeiten in Hallstatt

Komödiantisches aus Meisterhand. Nicht mehr, aber auch nicht weniger versprechen die beiden Aufführung der spektakulären Mozartoper "Le nozze di Figaro" am 12. und 14. August jeweils ab 19.00 Uhr im Kultur- und Kongresshaus in Hallstatt zu werden.

Die große Mozartoper ist der traditionelle Höhepunkt des Salzkammergut Mozartfestivals. Entsprechend großer Aufwand wird auch heuer wieder mit der szenischen Aufführung von Mozart "Le nozze di Figaro" betrieben.
Regisseur und langjähriges Mozartfestivalmitglied Wolfgang Schilly inszeniert das Stück in seiner gewohnt individuellen und unterhaltenden Weise. Und der Abendspielleiter der Wiener Staatsoper zeichnet auch erstmals für das Bühnenbild und die Ausstattung verantwortlich. Er transferiert die Handlung in die Gegenwart, verlässt dabei aber nie die mozartschen Vorgaben mit seinem Sinn für das Absurd-Komische. "Hier wird von nichts gesprochen als vom Figaro. Nichts gespielt, geblasen, gesungen und gepfiffen als Figaro. Keine Opera besucht als Figaro und ewig Figaro", schrieb Mozart 1787 aus Prag. "Was in unseren Zeiten nicht erlaubt ist, gesagt zu werden, wird gesungen", vermerkte dazu die Wiener Real-Zeitung nach der Uraufführung am 1. Mai 1786.

Wolfgang Schilly steht auch in diesem Jahr wieder ein wunderbares Ensemble zur Verfügung, das zum Teil bereits seit vielen Jahren das Salzkammergut Mozartfestival zu einem künstlerischen Leckerbissen macht. So etwa gab Eva Schossleitner schon im ersten Festivaljahr die Gerechtigkeit in Mozarts Schuldigkeit des ersten Gebots. Monika Waeckerle sang im darauffolgenden Jahr die Dorabella in Così fan tutte.
Erin McMahon wiederum brillierte 2009 als Papagena in der Zauberflöte.
Und selbstverständlich auch heuer wieder dabei: die Sinfonietta da Camera Salzburg, das brillante Festivalorchester unter der Leitung des Virtuosen Peter WesenAuer. Heuer erstmals mit von der Partie: Der deutsche Bariton Ulf Dirk Mädler und der Wiener Bariton Andreas Jankowitsch, der unter anderem bereits große Erfolg im Wiener Konzerthaus, in der New Yorker Carnegie Hall und in der Boston Symphony Hall gefeiert hat.

"Le nozze di Figaro" findet im Rahmen des Salzkammergut Mozartfestivals statt, das sich am 21. August in der Landesmusikschule Bad Goisern noch auf eine musikalische Weltreise begibt bevor es am 22. August mit einer Konzertmatinee endet. Karten für alle Veranstaltungen gibt es online unter www.mozartfestival.org, in vielen Tourismusbüros des Salzkammergutes und natürlich in zahlreichen Kartenbüros und Vorverkaufsstellen in ganz Österreich. Weitere Infos am Festivaltelefon unter 0664/596 69 11.
___________________________________________________________________________________

 EISENSTÄDTER SOMMERAKADEMIE GESTARTET

Seit 35 Jahren begeben sich amerikanische MusikerInnen auf eine musikalische Pilgerreise nach Eisenstadt, um an der Eisenstädter Sommerakademie teilzunehmen und Meisterstücke der klassischen Musik einzustudieren und diese aufzuführen. Die Eisenstädter Sommerakademie 2010 läuft von 3. bis 15. August und bringt 182 talentierte junge MusikerInnen aus Amerika in die Haydnstadt Eisenstadt, um auf den Spuren Haydns zu musizieren. Die TeilnehmerInnen wohnen während des gesamten Aufenthalts in Eisenstadt und werden im Rahmen von Musikproben, Meisterklassen, Vorlesungen und Besichtigungen in das musikalische und kulturelle Eisenstadt eintauchen und zur weiteren Belebung der Haydnstadt Eisenstadt beitragen. Viele TeilnehmerInnen von vergangenen Sommerakademien sind der Haydnstadt Eisenstadt als Botschafter erhalten geblieben.

Chor, Orchester und Solisten der 35. Eisenstädter Sommerakademie erarbeiten im Rahmen von Vorträgen, Meisterklassen und Musikproben Meisterwerke von Joseph Haydn und Wolfgang A. Mozart. Am 12. August 2010 werden unter der Leitung von Richard Zielinski Mozarts Requiem und Haydns Symphonie Nr.98 und Te Deum aufgeführt. Das Konzert findet im Haydnsaal auf Schloss Esterházy statt und  bildet den krönenden Abschluss der 35. Eisenstädter Sommerakademie. Unterstützt wird dieses klassische Musikfestival von den Haydn Festspielen Eisenstadt, der Stadt Eisenstadt und dem Land Burgenland.

Donnerstag, 12. August 2010, 19.30 Uhr
Schloss Esterházy, Haydnsaal
Chor, Orchester und Solisten der 35. Eisenstädter Sommerakademie
Leitung: Richard Zielinski
J. Haydn: Te Deum C-Dur, Hob.XXVIIIc:2
J. Haydn: Symphonie Nr.98 B-Dur „Adieu Mozart“
W.A. Mozart : Requiem, K.626
 ____________________________________________________________________________________

 GRUGLIASCO bei TURIN: Skulptur in Europa heute



Lopez EUDOURADO

Unter dem Titel „European Sculpture: Diversity and Difference“ reflektiert sculpture network, das europäische Netzwerk für zeitgenössische Skulptur, die verschiedenen Traditionen und Ausrichtungen der zeitgenössischen Skulptur in Europa in einer Ausstellung. Vom 16. September bis 6. November 2010, werden in der „Nave Gallery“ in Grugliasco bei Turin an die 150 Werke von über 30 Künstlern aus Europa in der Mitgliederausstellung von sculpture network gezeigt. Die Ausstellung macht die Entwicklungen und Tendenzen der zeitgenössischen Skulptur seit den 60er Jahren sichtbar.


Gardner SANDWICH

Zum Auftakt der Ausstellung vom 16.-19. September 2010 bietet sculpture network zusätzlich das IX. Internationale Skulpturen Forum unter dem Motto „European Sculpture: Diversity and Difference in Practice“ an, mit Vorträgen, Diskussionen, Werkbesprechungen, Get Togethers und einem gemeinsamen Ausflugs- und Besichtigungsprogramm in die Kunststadt Turin und Umgebung. Die Ausstellung wie das Internationale Skulpturen Forum finden in enger Zusammenarbeit mit der Kulturinstitution Martini Arte Internazionale in Grugliasco (IT) statt.

_______________________________________________________________________________________

Heute: SCHUBERTIADE SCHWARZENBERG: Übertragung im Bayerischen Rundfunk (BR-Klassik)
Broadcast in Bavarian Radio (BR-Klassik)
Sendetermin / date of broadcast:
Donnerstag, 5. August 2010, 18:05 Uhr
br-online.de/br-klassik
 
Belcea Quartet
Christian Sutter Kontrabaß
Michael Collins Klarinette
Richard Watkins Horn
Carlo Colombo Fagott

Joseph Haydn
Streichquartett G-Dur, op. 76/1
Franz Schubert
Oktett F-Dur, D 803

Aufnahme vom 26. Juni 2010
Angelika-Kauffmann-Saal in Schwarzenberg 
____________________________________________________________________________________

 PAPAGENO MUSIKTHEATER FRANKFURT: Faszination Musik und Bühne:

Das Papageno Musiktheater eröffnet die Spielzeit 2010/11 mit der Premiere der beiden Opernschauspiele „Bajazzo“ und „Gianni Schicchi“ am 20. August

Am 20. August um 19.30 Uhr beginnt das Papageno Musiktheater mit dem Motto „Faszination Musik und Bühne“ offiziell seine Spielzeit 2010/2011. Erstmals zeigen Theaterleiter Hans-Dieter Maienschein und sein Ensemble an einem Abend die beiden Einakter „Der Bajazzo“ und „Gianni Schicchi“ in Form von Opernschauspielen. Gleichzeitig widmet Maienschein den Abend den vier Künstlerinnen, die seine Begeisterung für Musik und Theater in faszinierender Art und Weise geprägt haben: Kammersängerin June Card, Pari Samar, Elsie Maurer und Danica Mastilovic. Sie gehörten über viele Jahre zum führenden Ensemble der Oper Frankfurt und es gibt kaum eine Vorstellung, die Maienschein nicht mit ihnen gesehen hat. Heute sind die Künstlerinnen dem Papageno Musiktheater sehr verbunden und werden neben weiteren prominen-ten Gästen zur Eröffnung der Spielzeit im Publikum sein. Karten sind erhältlich über die Ticket Hotline 069 – 13 40 400. Weitere Informationen im Internet: www.papageno-theater.de

Theaterleiter Hans-Dieter Maienschein erklärt das Konzept des Opernschauspiels, eine Darstellungsart, die sich das Theater auf den Leib geschneidert hat: „Wir wandeln die Handlung der Oper in ein Schauspiel mit Musik um. Die wichtigsten Arien, Duette und Szenen werden gesungen. Gleichzeitig stellen wir junge, begabte Opernsänger vor, die sich in unser Schauspiel-Ensemble integrieren.“ So können Opernliebhaber die musikalischen Highlights genießen und „Noch Nicht“-Operngänger lernen Komponisten und Musik kennen und finden einen leichten Zugang zum oftmals schwierigen Opernstoff.
Unterstützt wird das Theater bei seinen Inszenierungen durch prominente Künstler. So inszenierte zum Beispiel Kammersängerin June Card hier bereits die Operette „Die Fledermaus“, die Komödie „Der Mann von La Mancha“ sowie die beiden Komponisten-Kennenlernabende „Kennen Sie Puccini?“ und „Kennen Sie Verdi?“. Geplant sind bereits weitere Inszenierungen der Kammersängerin – zwei Weihnachtskonzerte im Dezember sowie die Operette „Der Zigeunerbaron“ (Premiere im März 2011). Die Mezzosopranistin Pari Samar inszenierte gemeinsam mit Theaterleiter Maienschein das Opernschauspiel „Gianni Schicchi“. Sie trat in den letzten Jahren mehrfach bei Konzerten des Papageno Musiktheaters auf, zuletzt im Juni beim Konzertabend „Zauber des Orients“.

Karten für das Papageno Musiktheater sind über die Ticket Hotline 069 / 13 40 400 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen der Alten Oper Frankfurt erhältlich oder ab maximal einer Stunde vor Beginn der Vorstellung an der Theaterkasse.
Der Eintritt in den Palmengarten ist nach 18.30 Uhr frei. Die Aufführungen finden statt im Papageno Musiktheater im Palmengarten, Zeppelinallee/Ecke Sophienstraße in Frankfurts Westend. Bitte beachten Sie beim Eingang durch die Kasse des Palmengartens in der Siesmayerstraße, dass durch die Umbaumaßnahmen am Gesellschaftshaus der Weg zum Theater länger als üblich ist. Der Eingang Palmengartenstraße ist Abends geschlossen.
Das Papageno-Musiktheater gehört zu den Institutionen, die durch das Kulturamt Frankfurt am Main im Rahmen der institutionellen Förderung unterstützt werden.

Details zu den beiden Einaktern:

Der Bajazzo Opernschauspiel nach der Oper von Ruggiero Leoncavallo
Mit seiner extremen Eifersucht hat Canio, der alternde Chef einer Schauspielertrup-pe, seine junge Frau in die Arme eines Anderen getrieben – doch Nedda leugnet die Liaison hartnäckig. Als am Abend ein großes Schauspiel gegeben wird, verschwin¬den auf der Bühne die Grenzen zwischen Spiel und Realität…

Inszenierung: (Konzept) Hans-Dieter Maienschein
Gesang:  Megan Barrios (Sopran); Richard Logiewa (Bariton)
Schauspiel:  Ensemble des Papageno Musiktheaters
Musik. Begleitung: Kammermusik-Ensemble des Papageno Musiktheaters unter der Leitung von Irina Fundiler
Ausstattung:  Bärbel Jahn/Ulla Hartmann


Gianni Schicchi Opernschauspiel nach der Oper von Giacomo Puccini
Der Florentiner Gianni Schicchi wird von den verzweifelten Erben des Geizhalses Buoso Donati um Hilfe gebeten. Der Alte hat alles der Kirche hinterlassen – das kann doch so nicht recht sein! Allerdings hat der listige Bauer seine eigenen Pläne mit den Reichtümern des Buoso…

Inszenierung:  Hans-Dieter Maienschein / Pari Samar
Konzeption:  Hans-Dieter Maienschein
Gesang:  Semira Samar / Anja Stader (Sopran); Arvin Mahfam (Tenor)
Schauspiel:  Ensemble des Papageno Musiktheaters
Musik. Begleitung:  Kammermusik-Ensemble des Papageno Musiktheaters unter der Leitung von Irina Fundiler
Ausstattung:  Annette Finze
_______________________________________________________________________________

 

 
 
 
blank
   
blank
blank
blank
INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 31. JULI 2010) 30.07.2010 11:13:27
blank

INFOS DES TAGES (Samstag 31. Juli 2010)

ACHTUNG, heute um 22:25 Uhr in 3sat:
 
Elisabeth Kulman in Annettes DaschSalon
Thema: Schlaf und Traum
Mit den Gästen Daniel Hope, Elisabeth Kulman, Jan-Gregor
Kremp, Georg Breinschmid und Eckart Rüther
Erstausstrahlung
Mit ihrem "DaschSalon" aus dem Berliner Radialsystem V hat die Sopranistin Annette Dasch ihre ganz eigene Form der Musik-Show gefunden: gute Musik, ein spannendes Thema, prominente Gäste und singende Zuschauer sind die Zutaten für eine Veranstaltung, die in kürzester Zeit Kult geworden ist. Den Spagat zwischen Gesang, Moderationen und lockeren Gesprächen macht Annette Dasch so schnell keiner nach.
"Schlaf & Traum" ist das Thema dieser Folge, die unter anderem erklärt, warum ein im Traum begangener Mord am Partner segensreich für eine Beziehung sein kann. Als Gäste begrüßt Annette Dasch den Stargeiger Daniel Hope, die Wiener Mezzosopranistin
Elisabeth Kulman, den Schauspieler Jan-Gregor Kremp, den Jazzmusiker Georg Breinschmid und Professor Eckart Rüther, einen der renommiertesten Traumforscher in Deutschland. Natürlich darf in einer Traumsendung auch ein schlafender Zuschauer nicht fehlen - für diesen ist das Bett auf der Bühne bereits gemacht. Außerdem unternimmt Annette Dasch einen Abenteuerausflug, diesmal einen sehr überraschenden, auch für sie selbst. Denn wie es ist, wenn Träume wahr werden, erfährt sie in Wien - unerwartet, aber mit viel Aufregung und Glücksgefühlen verbunden. Christian Thielemann gibt dabei den Takt vor. Und dann singen auch noch 1.800 Grundschulkinder Ludwig van Beethovens "Ode an die Freude" - ein Traum!
-------------------------------------------

Bereits um 20,15 wird auf 3SAT ein "Rigoletto" ausgestrahlt, eine bereits etwas betagte Produktion aus Baden/Baden mit Paolo Gavanelli in der Titelrolle.

 

 

 Showdown im Kloster -

 Lidia Baich und Matthias Fletzberger spielen morgen, Samstag, im Kloster Und zum Finale des Beethoven Festivals 2010 auf

Wien - Nach mehr als zwei Monaten nähert sich Österreichs einziges Beethoven Festival, das auf Initiative von Musikexpertin Susanne Rittenauer und anlässlich des 240. Geburtstags des Komponisten erstmalig in Wien und
Niederösterreich über die Bühne ging, dem Ende. Zum Abschluss des Festivals, das an zahlreichen historischen Stätten in Wien und Niederösterreich stattfand, spielen Pianist Matthias Fletzberger und Stargeigerin Lidia Baich im Kloster Und (Krems)  auf und geben Neben Beethoven-Stücken ihre Interpretation von Frans Liszt's Ungarischer Rhapsodie Nr. 2 zum Besten.

   Vor und nach dem Konzert lädt Szenegastronom Toni Mörwald zum Beethoven-Menü nach Rezepten aus der Biedermeierzeit in seinem Kloster-Restaurant „Mörwald". Restkarten sind zum Preis von 19 Euro noch in
Raiffeisen-Filialen sowie bei OETICKET (Tel.: +43 1 96096) oder Wien Ticket (+43 1 88088) erhältlich.

~
Beethoven Festival 2010
Abschlusskonzert Lidia Baich und Matthias Fletzberger

Datum:     Samstag, 31. Juli 2010
Uhrzeit:   19.30 Uhr
Ort:       Kloster Und
Adresse:   3504 Krems/Stein, Undstraße 6
Website:   http://www.beethoven-vienna.at

Lageplan:
http://maps.google.at/maps?q=3504+Krems%2FStein,+Undstra%C3%9Fe+6&oe=utf-8&c
lient=firefox-a&ie=UTF8&hq=&hnear=Undstra%C3%9Fe+6,+3500+Krems+an+der+Donau,
+Nieder%C3%B6sterreich&gl=at&ei=hY5STKydNY-MOLzZ1J4O&ved=0CBYQ8gEwAA&z=16  
_________________________________________________________________________________ 

PHOTOS VON DER OFFIZIELLEN BAYREUTHER PRESSEKONFERENZ vom 25. Juli 2010


Katharina Wagner, Hans Neuenfels,  Eva Wagner-Pasquier. Photo: Klaus Billand


Katharina Wagner, Hans Neuenfels, Reinhard von der Thannen. Photo: Klaus Billand
__________________________________________________________________________________


Young Singers Projcect der Salzburger Festspiele 2010
ERSTE ÖFFENTLICHE MEISTERKLASSE mit SIR THOMAS ALLEN

Das Young Singers Project der Salzburger Festspiele wird in diesem Sommer neun hochtalentierte junge Sängerinnen und Sänger aus sechs Ländern auf eine internationale Karriere im Musiktheater vorbereiten. Am morgigen Donnerstag präsentieren sich Salzburgs neue Stimmen in einem Meisterkurs mit Sir Thomas Allen erstmals dem Festspielpublikum. Wir laden Sie herzlich ein, einen Blick hinter die Kulissen des Young Singers Project zu werfen und die jungen Sänger beim Unterricht zu begleiten. Die erste Meisterklasse mit Sir Thomas Allen fand bereits am 29.7.statt.

Weitere Gelegenheiten sie zu erleben bieten sich bei den Öffentlichen Meisterklassen am

Donnerstag, 5. August 2010, mit Jürgen Flimm
Donnerstag, 12. August 2010, mit Christa Ludwig
Mittwoch, 18. August 2010, mit Marjana Lipovsek
Beginn: jeweils 15 Uhr
Große Universitätsaula, Max-Reinhardt-Platz, Salzburg

Abschlusskonzert mit Ivor Bolton am
Donnerstag, 26. August 2010, Beginn: 18 Uhr
Veranstaltungsort: Stiftung Mozarteum (Großer Saal)

Für das Jahr 2010 sind neun junge Sängerinnen und Sängern aus sechs Ländern nach Salzburg eingeladen worden: Lena Belkina, Mezzosopran (Usbekistan), Claudia Boyle, Sopran (Irland), Vladimir Kapshuk, Bariton (Ukraine), Ievgen Orlov, Bass (Ukraine), Antonio Poli, Tenor (Italien), Emily Righter, Mezzosopran (USA), Andrè Schuen, Bariton (Italien), Regine Isabella Sturm, Sopran (Deutschland), und Erika Wueschner, Sopran (USA).

Unter der Leitung der renommierten Mezzosopranistin Marjana Lipovsek absolvieren die neun Nachwuchssänger ein umfangreiches Studienprogramm bei Künstlern der Festspiele. Darüber hinaus erhalten sie die Gelegenheit, Partien der diesjährigen Opernproduktionen der Salzburger Festspiele mit einzustudieren.

Wie außerordentlich erfolgreich das Young Singers Project tatsächlich als Karrieresprungbrett funktioniert, haben unlängst die Salzburger Pfingstfestspiele gezeigt: Riccardo Muti hatte drei Teilnehmer des letztjährigen Programms ausgewählt, mit ihm beim Eröffnungskonzert zu singen: Die junge russische Mezzosopranistin Alisa Kolosova als Judith und der argentinische Bass Nahuel Di Pierro als Achior wurden in den Medien gleichermaßen als "Riesenentdeckung" hervorgehoben.

Die Credit Suisse möchte die jungen Sänger auf ihrem Weg an die Spitze begleiten und auch langfristig einen Beitrag zu ihrer musikalischen und persönlichen Entwicklung leisten. Ab 2010 übernimmt das Unternehmen, bereits seit 2006 Hauptsponsor der Salzburger Festspiele, darum zusätzlich als exklusiver Projektsponsor auf weitere drei Jahre Verantwortung für das Young Singers Project.
________________________________________________________________________________

 BUCHTIPP FÜR OPERNFREUNDE


______________________________________________________________________________________________

SALZKAMMERGUT MOZART-FESTIVAL - Programm Samstag, 31.7.2010

Samstag, 31. Juli 2010, 20.00 Uhr im Kultur- und Kongresshaus, Hallstatt

Salzkammergut Mozartfestivals 2010: Kammermusikkonzert, Trio Tableaux
Werke von Beethoven, Schostakowitsch u. a.
Eintritt: EUR 16,00
_______________________________________________________________________________

Theaterumfrage: Frankfurts Oper konstant an der Spitze

Die Oper Frankfurt hat es wieder einmal geschafft: Zum fünften Mal nach 2004, 2006, 2007 und 2008 ist das Haus unter Bernd Loebe bei der Autorenumfrage zur Saison 2009/10 des Theatermagazins Die Deutsche Bühne das meistgenannte Opernhaus. In den Jahren 2008 und 2004 war die Oper Frankfurt sogar Siegerin aller Sparten. In diesem Jahr wurde sie zwar vom Schauspiel Köln überrundet, konnte sich aber mit insgesamt acht Nennungen, darunter fünf unter Überzeugende Gesamtleistung, deutlich von den übrigen Theatern absetzen.

Alljährlich befragt das vom Deutschen Bühnenverein in Köln herausgegebene Magazin seine ständigen Theater-Fachautoren in acht verschiedenen Kategorien nach ihrer Einschätzung der vergangenen Theatersaison, wobei großer Wert auf die Berücksichtigung kleinerer Theater abseits der Zentren gelegt wird. Mit etwa 50 ständigen Teilnehmern ist die Theaterumfrage die am breitesten aufgestellte im deutschsprachigen Raum. Das seit 2007 von Karin Beier geleitete Kölner Schauspiel erreichte sechs Nennungen unter Überzeugende Gesamtleistung, zudem wurden in der Kategorie Herausragender Beitrag zur aktuellen Entwicklung des Schauspiels weitere sechs mal Kölner Inszenierungen genannt. In der Rubrik Ungewöhnlich überzeugende Theaterarbeit abseits großer Theaterzentren konnte sich das Anhaltische Theater in Dessau (drei Nennungen plus fünf weitere in den Kategorien Gesamtleistung, Oper und Tanz) an die Spitze setzen, dicht gefolgt vom Staatstheater Saarbrücken und dem Theater Aachen. In der Off-Theater-Kategorie bekam das Junge Ensemble Stuttgart die meisten Stimmen. Meistgenannter Schauspiel-Regisseur ist Andreas Kriegenburg, in der Oper votierten die meisten Teilnehmer für Christoph Marthaler, beim Tanz steht Martin Schläpfer vorn. Unter Enttäuschung der Saison belegt die Verärgerung der Autoren über sinn- und konzeptlose Sparpläne der Kommunen und Länder mit weitem Abstand einen traurigen Spitzenplatz.
 
Der wichtigste Trend in der Umfrage war diesmal die Vielfalt – und damit die Abwesenheit eines Trends. In den ausführlichen Begründungen ihrer Nennungen verwiesen die Autoren immer wieder darauf, dass Häuser, die ihrem Publikum eine Mannigfaltigkeit verschiedener Theaterformen und künstlerischer Handschriften präsentieren, sie am stärksten überzeugt hätten – gerade auch da, wo die Häuser diese Vielfalt nutzen, um unterschiedliche Zuschauergruppen zu erreichen. Unter der Überschrift Die große Diversifizierung wird dieses Ergebnis der Umfrage im Augustheft der Deutschen Bühne beleuchtet.

Köln, den 29. Juli 2010
______________________________________________________________________________________

   MUSIKFESTIVAL STEYR 2010- 21. Juli bis 14. August

Premierenbericht: „EDITH PIAF – der Spatz von Paris“


Michaela Christl. Photo: Kainrad

„Es ist sehr schwer das Leben dieser Chansonsängerin in kürzester Zeit in ein Bühnenstück umzusetzen, deshalb greife ich zur Kunstform der szenischen Collage zurück, indem ich das Publikum einlade die prägnantesten und markantesten Lebensabschnitte der „Piaf“ mitzuerleben“, gab der Regisseur des Stücks, Ivaylo Guberov, schon vorab bekannt. Dennoch, das Premierenpublikum (Do, 29.07.2010) verstand und war – trotz Regenwetter – zahlreich erschienen und begeistert; natürlich allen voran sowohl von der Edith Piaf-Darstellerin Michaela Christl - die trotz „Übergröße“, zumindest für eine „Piaf“, eine gesangliche Darbietung lieferte, die ihresgleichen sucht - als auch von der schauspielerischen und musikalischen Leistung der „Mitstreiter“: Ivaylo Guberov (Regie), Conny Boes, Josef Krenmair und Oliver Roitinger, sowie Christian Höller am Akkordeon. Intendant Karl-Michael Ebner drückte es mit folgenden den Worten aus: „Man fühlt sich mit viel Charme und vertrauten vokalen Klängen an die Seine versetzt. Wüsste man nicht, dass Edith Piaf bereits gestorben ist, man würde glauben, sie steht heute Abend tatsächlich auf der Bühne des Alten Theaters in Steyr.“

Unter den Premierengästen waren u.a. zu finden: Gerald Hackl (BGM) mit Gattin Monika, Gerda Weichsler-Hauer (2. Landtagspräsidentin), Ingrid Weixlberger (STR), Mag. Thomas Stelzer (Clubobmann ÖVP OÖ), Friederike Mach (Vize-BGM a.D.), Dietmar Spanring (Vize-BGM a.D.), BMW Steyr-Chef Gerhard Wölfel mit Ehefrau Brigitte, Franz Hammelmüller (SKF) mit Ehefrau, Christian Köck (Ennskraft-Werke), uvm.

 
Intendant Karl-Michael Ebner, Dietmar Spanring (Vize-BGM a.D.), Ingrid Weixlberger (STR), Gerald Hackl (BGM) mit Gattin Monika, Brigitte Wölfel (im Vordergrund), Alois Heiß mit Gattin, BMW Steyr-Chef Gerhard Wölfel, Friederike Mach (Vize-BGM a.D.), Franz Hammelmüller (SKF), Eva Pötzl (Tourismusdirektorin Steyr), Gerda Weichsler-Hauer (2. Landtagspräsidentin)
(Bildnachweis: © Musikfestival Steyr)

 Veranstaltungstermine des Musikfestival Steyr 2010 – mit der Bitte um Ankündigung / Veröffentlichung in Ihrem Medium:

„DON GIOVANNI“ – Oper Open Air
Vorstellungstermine: Fr, 30.07. / Sa, 31.07. / Fr, 06.08. / Sa, 07.08. / Sa, 14.08.
Beginn: jeweils 20.30 Uhr
Ort: Schlossgraben Schloss Lamberg (bei Schlechtwetter im Stadttheater Steyr)

„EDITH PIAF – der Spatz von Paris“
Vorstellungstermine: So, 01.08. / Do, 05.08. / So, 08.08. / + ZUSATZVORSTELLUNG am Fr, 13.08.2010
Beginn: jeweils 20.00 Uhr
Ort: Altes Theater Steyr

OPERNWERKSTATT für Klein und Groß (Workshop)
Oper zum „Mitmachen statt nur zusehen!“ – Gemeinsam mit dem „Werstättenmeister“ bauen wir eine Oper!
Termine:  So., 01.08. und So., 08.08.2010
Beginn: jeweils 17:00 Uhr
Ort: Landesmusikschule Steyr, Reithoffer-Saal


Weitere Informationen und Fotos, sowie alle Termine finden Sie auch unter www.musikfestivalsteyr.at  

Informationen & Kartenverkauf:
Tourismusverband Steyr
Stadtplatz 27, A-4402 Steyr
Tel.: 07252/53229-0
Email: tickets@musikfestivalsteyr.at  
Online-Kartenbestellung: www.musikfestivalsteyr.at  
________________________________________________________________________________

 


blank
   
blank
blank
blank
INFOS DES TAGES (Freitag, 30. JULI 2010) 29.07.2010 16:03:12
blank

INFOS DES TAGES (Freitag, 30. Juli 2010)


Mittelmeerkreuzfahrt als Kulturtripp

von Ursula Wiegand

 


Das Schiff "MSC Splendida" vor Malta. Photo: Ursula Wiegand

Um Kreuzfahrten ranken sich diverse Vorurteile. Zu teuer, zu langweilig und nur lauter reiche alte Leute, ist die gängige, nicht immer falsche Meinung. Doch die „MSC Splendida“ widerlegt das. Der erste Eindruck: an Bord wimmelt es vor Kindern, denn 2 Kids bis 12 Jahre reisen in der Kabine der Eltern gratis mit. Auf dem 333 m langen Schiff mit seinen 18 Decks ist für alle Platz, und Ruhezonen gibt es ebenfalls.


Viel zu gucken gibt es außerdem. Anstatt den Fahrstuhl zu nehmen, schreiten wir die Glitzertreppen hinunter, unterlegt mit echt goldenen und silbernen Plättchen von Swarowski. Doch trotz der prächtigen Ausstattung sind Extras oder Landausflüge moderat kalkuliert. Und schon wegen der vielen Kinder ist die Stimmung angenehm locker. Selbst für das Galadinner des Kapitäns, der die Gäste in sechs Sprachen begrüßt, muss sich niemand in das lange Abendkleid oder den Smoking werfen. Wohlfühlen, gut essen und Spaß haben, lautet das Motto. Perfekte Shows oder ein Salsa-Tanzkurs lassen auch nach dem Dinner keine Langeweile aufkommen.

Noch mehr gilt das für die Landausflüge, die im kulturreichen Mittelmeerraum zu Highlights werden. Besonders beeindrucken die Ruinen von Karthago. Erst im dritten Punischen Krieg (149-146 v.Chr.) besiegten und zerstörten die Römer diese zu jener Zeit reichste und mächtigste Stadt der Gesamtregion.


Karthago mit Kindern. Photo: Ursula Wiegand


Immerhin erlebte Karthago ab dem 2. Jahrhundert n.Chr. eine zweite Blütezeit, bis es im Jahr 698 von den Islamkriegern endgültig vernichtet wurde. Doch schon die erhaltenen Mauern und Säulen künden deutlich von früherem Glanz und zählen seit 1979 zum Weltkulturerbe. Da kann die Medina von Tunis, ein quirliger Bazar, nicht mithalten.

 

 
Karthago. Photo: Ursula Wiegand


Das Anlaufen von Valletta auf Malta wird ein weiterer Höhepunkt, zumal nur von See her die ganze Wucht dieser größten Festung Europas erkennbar ist. Valletta war das Bollwerk der Kreuzritter gegen die Türken, das sogar der Großen Belagerung von 1565 Stand hielt. Der letzte Großmeister, Ferdinand von Hompesch, übergab 1798 die Festung kampflos an Napoleon und rettete sie damit für die Nachwelt.

Gerade taucht die Morgensonne die Bastionen in warmes Licht. Dahinter ragen Kirchtürme, Paläste und Wohnblocks empor. Weit oben die „Upper Barracca Gardens“, zu denen wir bald hinaufsteigen. Einen besseren Blick auf den Hafen und unser feines Schiff gibt es nicht.


Festung Malta. Photo: Ursula Wiegand


Danach geht’s wieder hinunter in die Stadt, natürlich zum Großmeisterpalast und zur Johannes-Kathedrale. Jede der acht „Zungen“ – d.h. die Ordensritter aus acht Ländern - hatte darin ihre eigene, aufwändig dekorierte Seitenkapelle.


„In manchen Jahren investierten die Johanniter mehr Geld in dieses Gotteshaus als für ihr Waffenarsenal,“ betont die Stadtführerin. Man sieht’s. Fein gearbeitete Grabplatten mit ihren Wappen schmücken den Boden. Ansonsten Gold und Fresken ohne Ende und außerdem das kostbare Caravaggio-Gemälde „Die Enthauptung Johannes des Täufers“ aus dem 17. Jahrhundert. Noch immer gilt diese Kirche als die schönste weit und breit. Als wir auslaufen, stehen die Passagiere zum Lebewohl an Deck.



Messina. Photo: Ursula Wiegand

Bleibt als letzter Stopp Messina auf Sizilien. Schon bei der Annäherung im Morgenlicht setzt sich die Stadt in Szene, und bis zum Zentrum mit dem Dom sind es keine 5 Minuten. Beim Überqueren der lebhaften Via Garibaldi fällt sofort ein kleines, aber markantes Gotteshaus auf. Es ist die Chiesa dei Catalani aus dem 12./13. Jahrhundert. Diese Kirche mit ihren normannischen und arabischen Stilelementen zählt zu den architektonischen Schätzen der Stadt. Leider ist sie zu dieser frühen Stunde noch geschlossen.


Wenige Schritte weiter erhebt sich der Dom aus dem 12. Jahrhundert, das bedeutendste Baudenkmal Messinas. Der aber wurde – ähnlich wie große Teile der Stadt - durch das Erdbeben von 1908 und nochmals im Zweiten Weltkrieg fast völlig zerstört. Doch die Menschen in Messina haben ihn und andere Gebäude möglichst originalgetreu wieder aufgebaut.


Beim Hineingehen imponieren seine Größe und die farbige Decke. Auf einem Mosaik über dem Hochaltar thront ein gütiger Jesus, flankiert von zwei Engeln. Noch wichtiger ist den Italienern jedoch die Madonna. Ihr Schmuckgewand, ein 20 Pfund schwerer Goldmantel voller funkelnder Edelsteine, ist das wertvollste Stück in der Schatzkammer.


An den Dom schließt sich ein 60 Meter hoher Glockenturm an, ein Nachbau des originalen Campanile, der einst der höchste in Sizilien gewesen ist. Seit 1933 schmückt ihn eine astronomische Uhr, die um 12 Uhr mittags die Zuhörer mit einem Glockenspiel erfreut.


Einige Besucher steigen nun zur Stadtrundfahrt in einen offenen Bus, wir aber gehen lieber zu Fuß. Eine Frau deutet auf eine Treppe, die zum Santuario Madonna di montalto führt, einem Marienheiligtum am Berg. Still ist es hier oben. Fast ungestört können wir die Kirche mit dem hellblau getönten Altarraum betrachten.

Noch schöner ist der Rundblick, und der zeigt uns gleich das nächste Ziel: das Sacrario Cristo Re, den Christkönigstempel, ein Bauwerk von 1937. Über verwitterte Stufen steigen wir bergab, um dann erneut an Höhe zu gewinnen.


Mächtig überragt seine Kuppel Profanbauten und Bäume. Daneben wartet ein witziger kleiner Glockenturm und vor dem Portal ein modernes, ganz schlichtes Kruzifix. Drinnen an den Wänden sind die Grabplatten unzähliger gefallener Soldaten angebracht. Ihrem Gedenken ist dieses Bauwerk gewidmet. Das Beste ist für uns aber auch hier die Aussicht über die Stadt und bis aufs Meer. Unten im Hafen liegt unser stolzes Schiff und mahnt ein wenig zur Eile. Die Zeit reicht gerade noch für einen Abstecher zum Franziskus-Tempel.


Um 14 Uhr legt die MSC Splendida wieder ab. Doch gerade, als wir den „High Tea“ genießen, erscheint hinterm Fenster ein schmauchender Vulkan. Per Bordlautsprecher kündet der Kapitän den Stromboli an. Wir eilen hinaus, andere springen von den Liegen und aus den Pools. Begeistert betrachten alle diesen Berg, der durch die Filme mit Ingrid Bergmann eine gewisse Berühmtheit erlangt hat. Die Kameras klicken. Welch ein spektakuläres Arrivederci!


Stromboli. Photo: Ursula Wiegand

 

Infos: Die Reise mit der MSC Splendida ab/bis Genua kostet mit Vollpension zur Zeit ab 499 Euro pro Person in der 2-Bett-Innenkabine. Eine Außenkabine mit Balkon ist ab 699 Euro/Person buchbar. Deutschsprachige Hostessen. Durchsagen, Menükarten und Ausflüge auch auf Deutsch.. Details unter www.msc-kreuzfahrten.de , Buchung in Reisebüros.

Ursula Wiegand


 

blank
   
blank
blank
blank
DIE DONNERSTAG-PRESSE (29. JULI 2010) 29.07.2010 06:45:34
blank

Für Sie in den Zeitungen gefunden - DIE DIENSTAG-PRESSE (28. Juli 2010)

Salzburg
Wenn einer in sich hineinhorcht
«Dionysos», eine «Opernphantasie» von Wolfgang Rihm, als Uraufführung im Kleinen Festspielhaus
Mehr Info
Salzburger Festspiele: Rihms "Dionysos": Ein Opern- Volltreffer
Mehr Info
Nietzsche-Oper «Dionysos» in Salzburg
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1020725
Umnachtet: Nietzsche in der Ursuppe
Fortgeschrittene Mythos- und Nietzsche-Kenntnisse scheinen unerlässlich, will man an diesem
„Dionysos“ einen nennenswerten Teil der überreichen Fülle von Bezügen auffassen. Die Musik ist
in jeder Hinsicht virtuos.
Mehr Info
Wolfgang Rihms Nietzsche-Oper „Dionysos
Dieser „Dionysos“ ist, ganz nach Wolfgang Rihms Forderung, ein echtes Machwerk geworden.
Auch musikalisch
Mehr Info
Viel Begeisterung für Opern-Uraufführung
Viel Begeisterung für Neue Musik: Im Haus für Mozart wurde Dienstagabend die Uraufführung der
Oper "Dionysos" von Wolfgang Rihm mit lang anhaltendem Beifall gefeiert
http://salzburg.orf.at/stories/459036/
Mythologische Leichenteile
Fünfzehn Jahre lang hat der Komponist Wolfgang Rihm an seiner Nietzsche-Oper gekiefelt. Vor einem
halben Jahr hat er ganz von vorne damit angefangen, vor zwei Monaten, am 25. Mai, die letzte Note in
die Partitur geschrieben. Gestern, am 27. Juli, war Uraufführung. „Dionysos“ - ein einziges Crescendo
an Opulenz für Aug und Ohr
Mehr Info
"Dionysos" feiert bei Festspielen Erfolg
Wolfgang Rihms Auffühurng "Dionysos" wrid in Salzburg hoch gelobt. Aber handelt es sich dabei wirklich
um eine Oper?
http://kurier.at/kultur/2019999.php
Eine Wanderschaft der Identitäten
Uraufführung von Wolfgang Rihms "Dionysos" im Haus für Mozart: Heftiger Applaus für alle
http://derstandard.at/1277339152023/Eine-Wanderschaft-der-Identitaeten
"Ich bin dein Labyrinth"
Neun Minuten währte der ungetrübte Schlussjubel für die Uraufführung von Wolfgang Rihms Oper
"Dionysos" bei den Salzburger Festspielen.
Mehr Info
"Ich bin dein Labyrinth"
Neun Minuten währte der ungetrübte Schlussjubel für die Uraufführung von Wolfgang Rihms Oper
"Dionysos" bei den Salzburger Festspielen.
Mehr Info
"Ich bin dein Labyrinth"
Neun Minuten währte der ungetrübte Schlussjubel für die Uraufführung von Wolfgang Rihms Oper
"Dionysos" bei den Salzburger Festspielen.
Mehr Info
Nietzsche-Oper «Dionysos» in Salzburg
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/kultur/detail_dpa_25743714.php
Die Vertonung des Ortlosen
Wolfgang Rihms Opernphantasie „Dionysos“ als einsamer Höhepunkt im Salzburger Festspiel-Sommer
Mehr Info
Salzburg: Umjubelte Uraufführung der Nietzsche-Oper "Dionysos
Mehr Info

Der Bayreuther «Ring» wird eingemottet
Der Anfang vom Ende ist gemacht: Zum letzten Mal wird bei den diesjährigen Bayreuther Festspielen
die in die Jahre gekommene «Ring»-Inszenierung des Dramatikers Tankred Dorst aus dem Jahr
2006 gespielt.
Mehr Info

Bayreuth
Von einem Regisseur, der zu klein dachte
So hatte sich der viel geehrte Regisseur Hans Neuenfels seine Auftaktvorstellung bei den 99. Wagner-
Festspielen wohl nicht vorgestellt: Nach seiner Inszenierung von Richard Wagners Oper "Lohengrin"
wurde der 69-Jährige am Sonntagabend ausgebuht.
Mehr Info
Der „Lohengrin“ im Spiegel der Presse
Diskussionen um die Inszenierung, das Bühnenbild und die Sänger – Nur der Chor bekommt mal
wieder in allen Zeitungen Bestnoten
http://www.festspiele.de/startseite/news/0_3491/details_1.htm

Freunde Bayreuths geraten in die Kritik
Toni Schmid nach Buhrufen für erkrankte Festspielleiterinnen „in hohem Maße irritiert“
http://www.festspiele.de/bayreuth/nachrichten/news/0_3495/details_32.htm

Internettagebuch
Während der Festspiele werben alle mit Wagner
Mehr Info

Weltnaturdrama und romantisches Hochamt
Gustav Kuhn dramatisiert Strauss" Alpensymphonie in Erl - Enoch zu Guttenberg zelebriert Bruckner auf
Herrenchiemsee
Mehr Info

Bundespräsident Heinz Fischer: Giacomo Puccini statt Richard Wagner
Bundespräsident Heinz Fischers Lieblingsoper ist Puccinis „La Bohéme“. Mit Wagner-Opern hingegen
kann er weniger anfangen.
http://www.hofburg.at/show_content2.php?s2id=1982

Nach den Mönchen singen nun die Nonnen
Singende Mönche haben auf dem CD-Markt bereits für Furore gesorgt. Nun will Decca für geschlechtliche
Parität sorgen. Das britische Label von Lady Gaga und Amy Winehouse hält französischen Nonnen das
Mikro vor die Kehlen
http://www.codexflores.ch/nachrichten_ind2.php?art=7340

Berlin
106-jähriger Heesters feiert wieder einmal Premiere
Mit 106 Jahren feiert der Schauspieler und Sänger Johannes Heesters erneut eine Premiere.
Ab Freitag ist «Jopie» in Rolf Hochhuths «Inselkömodie» im Berliner Ensemble zu sehen
Mehr Info
Heesters mit 106 wieder auf der Bühne
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1020987

Bayreuth: Die coole Venus
So einfach kann Oper sein: Ein Bayreuther „Tannhäuser“ für Kinder verlegt die Handlung ins Internat.
Trotz der chronischen Überbuchung kümmert sich die neue Festspielleitung mit theaterpädagogischem
Ehrgeiz um den Nachwuchs für die Richard-Wagner-Festspiele
Mehr Info

Hamburger Opernloft
Knackig-kurzes Programm: Die "Oper für Einsteiger"
"Die Zauberflöte" oder "La Traviata" als moderne Kurzoper: Das Hamburger Opernloft lockt ungeübtes
Publikum in jedem Alter an.
Mehr Info

_________________________________

Unter'm Strich

Karl-Heinz Wildmoser: Ein wildes Leben
Erst liebten ihn die Fans, dann hassten sie ihn. Im Schmiergeldskandal war ihm nichts nachzuweisen:
A Hund war er fei scho. Zum Tod von Ex-Löwenpräsident Karl-Heinz Wildmoser.
http://www.abendzeitung.de/sport/tsv_1860/202169  

blank
   
blank
blank
blank
INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 29. JULI 2010) 28.07.2010 10:08:57
blank

INFOS DES TAGES (Donnerstag, 29. Juli 2010)

NETREBKO-GALA am 27.7. IN BADEN/ BADEN - erste Photos

 Fotos von der Baden-Baden-Gala am 27. Juli 2010 mit Anna Netrebko im Festspielhaus Baden-Baden. Es begleitete das Orchester der Accademia Nazionale di Santa Cecilia Rom unter Leitung von Antonio Pappano


Anna Netrebko, Antonio Pappano, Marianna Pizzolato. Photo: Andrea Kremper


Anna Netrebko, Antonio Pappano. Photo: Andrea Kremper

------------------------------------------------- 

Anna Netrebko live in der „Met“ erleben

Das bietet FAIRFLIGHT Touristik ab 987 Euro im Rahmen einer viertägigen Sonderreise nach New York. Anna singt dort in der kommenden Saison erneut die Norina in „Don Pasquale“, eine Rolle, mit der sie in 2006 an der Met zum Star wurde. Insgesamt elf Mal steht sie in dieser Oper im Oktober und November sowie im Februar 2011 auf der Bühne. Die musikalische Leitung hat James Levine.

Das Angebot ab 987 Euro umfasst - neben dem Besuch von „Don Pasquale“ - den Flug inklusive Flughafentransfer, drei Hotel-Übernachtungen, eine deutschsprachige Stadtrundfahrt und den Eintritt in das Museum of Modern Art MoMA. Geflogen wird wahlweise mit Lufthansa, Singapore Airlines, Delta oder Continental Airlines.

Ansonsten können über FAIRFLIGHT Touristik auch alle anderen Aufführungen der Met gebucht werden, u.a. sieben Neuproduktionen, wie „Boris Godunov“, „Don Carlo“ und „La Traviata.“ Zu den Premieren gehören John Adams‘ „Nixon in China“ und Rossinis „Le Comte Ory“.  Eröffnet wird die diesjährige Saison mit der Premiere von Richard Wagners „Das Rheingold“, der sich „Die Walküre“ anschließt.

Buchungen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz in jedem Reisebüro sowie unter www.fairflight.de  und telefonisch unter der Gratis-Nummer 0800-555 35 35. Weitere Infos unter www.metopera.org  und www.fairflight.de .    

Ursula Wiegand
_________________________________________________________________________________

SALZBURGER FESTSPIELE: Fotos der Uraufführung "Dionysos" von Wolfgang Rihm, Regie: Pierre Audi,
Bühnenbild: Jonathan Meese, Haus für Mozart, Salzburger Festspiele, 27.07.2010.


Johannes Martin Kränzle in der Uraufführung. Bühnenbild Jonathan Meese, Inszenierung: Pierre Audi.  Photo: Ursula Kaufmann


 Inszenierung:Inszenierung:  Pierre Audi, Bühnenbild: Jonathan Meese . Photo: Ursula Kaufmann


__________________________________________________________________________________

Siemens Fest>Spiel>Nächte erfolgreich gestartet – erstmals auch mit Live-Übertragungen
• Noch bis 15. August Festspielhighlights am Salzburger Kapitelplatz gratis genießen

• „Jedermann-Nacht“ bei den Siemens Fest>Spiel>Nächten am 14. August
Am 26. Juli 2010 wurde erstmals in der Geschichte die Siemens Fest>Spiel>Nächte mit zwei Live-Übertragungen vom Festspielhaus auf den Kapitelplatz eröffnet. Die neue tageslichttaugliche Technik machte es möglich, ab 11.00 Uhr den Festakt zur Eröffnung der Salzburger Festspiele mit Festredner Daniel Barenboim und ab 20.00 Uhr das Festkonzert anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums des Großen Festspielhauses live auf den Kapitelplatz zu übertragen. Das Publikum wurde von Barbara Rett durch das Konzert am Abend geführt. Im Anschluss besuchten die SolistInnen Dorothea Röschmann, Elina Garanca, Klaus-Florian Vogt und René Pape, ebenso wie der Dirigent Daniel Barenboim und der Chef der Wiener Philharmoniker Clemens Hellsberg das Publikum am Salzburger Kapitelplatz. Dort wurden sie von Frau Dr. Helga Rabl-Stadler, Präsidentin der Salzburger Festspiele, und Herrn Dkfm. Reinhard Pinzer, Mitglied des Vorstandes der Siemens AG Österreich, herzlich begrüßt. Trotz der kühlen Temperaturen besuchten am Eröffnungsabend rund 1.000 ZuschauerInnen die Siemens Fest>Spiel>Nächte, um die Live-Übertragung des Festkonzertes mitzuverfolgen. Die Siemens Fest>Spiel>Nächte bieten noch bis 15. August kostenlose Übertragungen am Kapitelplatz, der Eintritt ist frei.
Die Siemens Fest>Spiel>Nächte haben sich zu einem festen Bestandteil des Salzburger Festspielsommers entwickelt.



Täglich übertragen ORF Salzburg und Siemens Österreich
Produktionen der Salzburger Festspiele auf eine Großbild LED-Wall. Mehr als 2.000 Menschen pro Abend genossen im Laufe der letzten Jahre die „Gratis-Festspiele“ am Kapitelplatz. Der Umstieg auf eine neue tageslichttaugliche Technik macht es in diesem Jahr erstmals möglich, bereits vor Einbruch der Dunkelheit Übertragungen in optimaler Bildqualität bieten zu können.
„Jedermann-Nacht“ bei den Siemens Fest>Spiel>Nächten am 14. August 2010

In der „Jedermann-Nacht“ werden am 14. August 2010 die alte und die aktuelle Jedermann- Version gegenübergestellt. Zusätzlich werden Festspiel-Klassiker aus vergangenen Jahren am Kapitelplatz gezeigt. Die Premiere der Oper „Lulu“ wird am 1. August 2010 zeitversetzt zur Aufführung am Kapitelplatz übertragen. Das Programm der Siemens Fest>Spiel>Nächte steht heuer ganz im Zeichen großer Jahrestage: Die Salzburger Festspiele feiern ihr neunzigjähriges Bestehen und die Eröffnung des Großen Festspielhauses fand vor fünfzig Jahren statt. Ab 18.00 Uhr können jeden Abend unter dem Motto „Klassik in der Altstadt“ Audioübertragungen von Festspielkonzerten genossen werden. Das „Restaurant am Kapitelplatz“ ist täglich ab 17:00 Uhr geöffnet.

Das detaillierte Programm sowie weitere Informationen zu den Siemens Fest>Spiel>Nächten finden Sie unter www.festspielnaechte.at

Kultur auch für die Kleinsten
Unter dem Titel Siemens Kinder>Festival soll auch den Kleinsten ein spielerischer Zugang zu Kunst und Kultur ermöglicht werden. Durch die neue tageslichttaugliche Übertragung findet das Siemens Kinder>Festival erstmals auch auf dem Kapitelplatz statt. Zwischen 30. Juli und 14. August können ausgewählte Opernfilme für Kinder ab 5 Jahren bei freiem Eintritt angesehen werden. Gezeigt werden Filme von Kinderopern wie „Das Traumfresserchen“ (30. Juli), „Die Omama im Apfelbaum“ (13. August) und „Der fliegende Holländer“ für Kinder (8. August).
Klassiker wie „Die Zauberflöte“ für Kinder (31. Juli), „Bastien & Bastienne“ (6. August) oder „Wagners Nibelungenring“ für Kinder (7. August) runden das umfangreiche Angebot ab.

Krönenden Abschluss des Siemens Kinder>Festivals ist die Übertragung der diesjährigen Produktion „Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg“ am 14. August aus Bayreuth.
Siemens Österreich engagiert sich bereits seit vielen Jahren im Bereich der Kulturförderung für Kinder und Jugendliche, nähere Informationen dazu auf www.siemens.at/kultur  und www.siemens.at/kinderfestival .
_________________________________________________________________________________

 GRAFENEGG: Venice Baroque Orchestra, Marcon & Kozená mit Werken von Vivaldi

Kommenden Samstag stellt Mezzosopranistin Magdalena Kozená gemeinsam mit dem Venice Baroque Orchestra unter Andrea Marcon wenig bekannte Arien von Antonio Vivaldi im Auditorium Grafenegg vor. Gemeinsam mit dem italienischen Originalklangensemble präsentiert Kozená Stücke aus den Opern «Griselda», «Orlando furioso», «Arsilda, regina di ponto», «Il Farnace», «La verità in cimento», «Ottone in villa» sowie dem Oratorium «Juditha triumphans devicta Holofernis barbarie». Instrumentalwerke von Vivaldi runden den Abend ab, der somit ganz im Zeichen des italienischen Barockmeisters steht. 


Magdalena Kozena

Sa, 31. Juli, 20 Uhr | Auditorium Grafenegg

Venice Baroque Orchestra
Magdalena Kozená | Mezzosopran
Andrea Marcon | Dirigent

ANTONIO VIVALDI:
Sinfonia Nr. 3 G-Dur RV 149
«Ho il cor già lacero» Arie der Griselda aus «Griselda» RV 718
«Sol da te, mio dolce amore» Arie aus «Orlando furioso» RV 728
Konzert für Flöte, Streicher und Basso continuo G-Dur RV 438
«Tornar voglio al primo ardore» Arie aus «Arsilda, regina di ponto» RV 700
«Gelido in ogni vena» Arie aus «Il Farnace» RV 711
Konzert für zwei Violinen, zwei Violoncelli, Streicher und Basso continuo G-Dur RV 575
«Cara sorte di chi nata» Arie aus «La verità in cimento» RV 739
«Misero spirto mio» Arie aus «Ottone in villa» RV 729
Konzert für Flautino, Streicher und Basso continuo C-Dur RV 443
«Armatae face et anguibus» aus «Juditha triumphans devicta Holofernis barbarie» RV 644
 

Midori Seiler im Prélude

Als Einstimmung auf den Konzertabend mit Magdalena Kozená und dem Venice Baroque Orchestra unter Andrea Marcon, präsentierten Barockgeigerin Midori Seiler und Cembalist Christian Rieger ein spannendes Prélude-Programm, das von Heinrich Ignaz Franz von Bibers Rosenkranz-Sonaten bis hin zu Kompositionen von György Ligeti führt.

Sa, 31. Juli, 17.30 Uhr | Reitschule Grafenegg

Midori Seiler, Violine
Christian Rieger, Cembalo

HEINRICH IGNAZ FRANZ VON BIBER Rosenkranz-Sonate Nr. 1 d-moll «Die Verkündigung Mariae»; Rosenkranz-Sonate Nr. 5 «Der zwölfjährige Jesus im Tempel»
GYÖRGY LIGETI «Passacaglia ungherese»
HEINRICH IGNAZ FRANZ VON BIBER Passacaglia für Violine solo; Rosenkranz-Sonate Nr. 10 «Die Kreuzigung»
GYÖRGY LIGETI «Continuum» für Cembalo
HEINRICH IGNAZ FRANZ VON BIBER Rosenkranz-Sonate Nr. 11 «Die Auferstehung»
________________________________________________________________________________
 

SAMSTAG AUF 3SAT

20,15 h - ein "alter Rigoletto" aus dem Festspielhaus Baden/Baden, aufgenommen bei den Pfingstfestspielen 2004

Rigoletto
Oper von Giuseppe Verdi
Pfingstfestspiele 2004, Festspielhaus Baden-Baden
Darsteller:
Der Herzog von Mantua Raúl Hernández
Rigoletto, dessen Hofnarr Paolo Gavanelli
Gilda, seine Tochter Iride Martinez
Sparafucile, ein Bandit Guido Jentjens
Maddalena, seine Schwester Mariselle Martinez
Der Graf von Monterone Martin Snell
Literarische Vorlage: Victor Hugo
Libretto: Francesco Maria Piave
Kostüme: Anton Wiesinger
Kostüme: Esther Geremus
Chor: Festspielchor Baden-Baden
Orchester: Balthasar-Neumann-Ensemble
Musikalische Leitung: Thomas Hengelbrock
Inszenierung: Philippe Arlaud
Fernsehregie: Peter Schönhofer
 
Thomas Hengelbrock und Philippe Arlaud verbindet eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Eines ihrer gemeinsamen Projekte war 2004 die Inszenierung von Giuseppe Verdis Oper "Rigoletto" im Festspielhaus Baden-Baden. Ihre Interpretation auf historischem Instrumentarium war eine musikgeschichtliche Sensation. Um dem Originalklang des Uraufführungsjahres 1851 möglichst nahe zu kommen, wurden Instrumente des 19. Jahrhunderts gesucht und umfangreiche musikwissenschaftliche Recherchen zur historischen Aufführungspraxis unternommen. Die neue Bewertung der Tempi und der Klangfarbe lassen Verdis Vision von einer einheitlichen musikalischen Grundfarbe - der "tinta musicale" - im 21. Jahrhundert Wirklichkeit werden. Regisseur Philippe Arlaud rückt seine Inszenierung in die Zeit um 1905, in eine Epoche voller Utopien vor dem Chaos des Ersten Weltkriegs. Bekannt und gefeiert als Mann der Farbe, begibt sich Arlaud mit dem "Rigoletto" auf eine radikal puristische Ebene und lässt sich von Fritz Lang, Alfred Hitchcock und anderen Meistern des Schwarz-Weiß-Films inspirieren.
3sat zeigt eine Aufführung der "Rigoletto"-Inszenierung von Thomas Hengelbrock und Philippe Arlaud aus dem Festspielhaus Baden-Baden.


22:25
 
Annettes DaschSalon
Thema: Schlaf und Traum
Mit den Gästen Daniel Hope, Elisabeth Kulman, Jan-Gregor Kremp, Georg Breinschmid und Eckart Rüther
Erstausstrahlung

 Mit ihrem "DaschSalon" aus dem Berliner Radialsystem V hat die Sopranistin Annette Dasch ihre ganz eigene Form der Musik-Show gefunden: gute Musik, ein spannendes Thema, prominente Gäste und singende Zuschauer sind die Zutaten für eine Veranstaltung, die in kürzester Zeit Kult geworden ist. Den Spagat zwischen Gesang, Moderationen und lockeren Gesprächen macht Annette Dasch so schnell keiner nach.
"Schlaf & Traum" ist das Thema dieser Folge, die unter anderem erklärt, warum ein im Traum begangener Mord am Partner segensreich für eine Beziehung sein kann. Als Gäste begrüßt Annette Dasch den Stargeiger Daniel Hope, die Wiener Mezzosopranistin Elisabeth Kulman, den Schauspieler Jan-Gregor Kremp, den Jazzmusiker Georg Breinschmid und Professor Eckart Rüther, einen der renommiertesten Traumforscher in Deutschland. Natürlich darf in einer Traumsendung auch ein schlafender Zuschauer nicht fehlen - für diesen ist das Bett auf der Bühne bereits gemacht. Außerdem unternimmt Annette Dasch einen Abenteuerausflug, diesmal einen sehr überraschenden, auch für sie selbst. Denn wie es ist, wenn Träume wahr werden, erfährt sie in Wien - unerwartet, aber mit viel Aufregung und Glücksgefühlen verbunden. Christian Thielemann gibt dabei den Takt vor. Und dann singen auch noch 1.800 Grundschulkinder Ludwig van Beethovens "Ode an die Freude" - ein Traum!
_____________________________________________________________________________________


OPERNPRODUKTION SCHLOSS GREINBURG

Georg Philipp Telemann: Orpheus, oder „Die wunderbare Beständigkeit der Liebe“ (1726)
Musikalisches Drama mit deutschen, französischen und italienischen Texten
nach der Tragédie lyrique von Michel du Boullay
Karina Lochner Orasia • Ulrike Hofbauer Eurydice • Barbara Kraus Ismene
Marelize Gerber Cephisa • Julie Comparini Ascalax
Markus Volpert Orpheus • Christian Zenker Eurimedes • Reinhard Mayr Pluto
L’Orfeo Barockorchester • Michi Gaigg Dirigentin
Manuela Kloibmüller Regie • Isabella Reder Bühnenbild
Arkadenhof Schloss Greinburg, bei Schlechtwetter im Rittersaal, 4360 Grein/Donau
SAMSTAG, 7., 14., SONNTAG, 8., 15. UND FREITAG, 13. AUGUST 2010, JEWEILS 18 UHR

Bitte beachten sie daß die Vorstellungen um 18 Uhr anfangen!

Kartenbestellung im Festwochenbüro: Karten Eur 38,- / Eur 30,- / Eur 22,-

Kulturforum Donauland-Strudengau
Stadtplatz 5
A-4360 Grein
Telefon  +43 (0) 7268 / 26857
office@donau-festwochen.at

www.donau-festwochen.at

______________________________________________________________________________

Vincenzo Bellini und sein Mord in der Oper: Operngeschichte mal anders - humorvoll und blutrünstig zugleich...

Pressemitteilung von: edition riedenburg

Mord in der Oper - Bellinis letzter Vorhang

 (Buchcover)

Wer sagt, dass Operngeschichte langweilig sein muss? Mit ihrem spitzfindig humorvollen Belcanto-Roman "Mord in der
Oper - Bellinis letzter Vorhang" lädt die Mozarteum-Absolventin Caroline Oblasser auch all jene in die Opernlogen ein, die dort in Wirklichkeit vielleicht noch nie Platz genommen haben. Das eingehende 19. Jahrhundert ist voller Intrigen, das Streben nach Anerkennung groß, und gierige Kontrahenten bestimmen ebenso die Musikszene wie liebeshungrige "Groupies". Im Zentrum der mordsmäßigen Handlung stehen die junge Salzburgerin Lilly Moser und der heutzutage weltberühmte, damals noch nach Anerkennung strebende Opernkomponist Vincenzo Bellini.

In kurzweiliger Manier erfährt man interessante Details über das damalige Leben, Komponieren und Imponieren - und als wäre das nicht genug, gibt's jede Menge Herz-Schmerz von Dur bis Moll noch mit dazu. Ob Bellini letztlich am blutroten "letzten Vorhang" aufgeknüpft wird oder, gejagt von einer der zahlreichen eifersüchtigen Liebschaften, in seiner eigenen Oper 'Norma' das Zeitliche segnen muss, sei an dieser Stelle nicht verraten.

Fazit: Der passende, kurzweilige Musikroman für den Kultur-Sommer!
Aber auch ein Tipp für Musik(schul)lehrer und andere Vermittler musikalischer Bildung.
***
Kommentierte Personen der Romanhandlung (alphabetisch):
Domenico Barbaja, Vincenzo Salvatore Carmelo Francesco Bellini, Domenico Donzelli, Domenico Gaetano Maria Donizetti, Francesco Florimo, Giulia Grisi, Giovanni Pacini, Giuditta Pasta, Antonio Piazza, Giuseppe Piermarini, Felice Romani,
Gioachino Antonio Rossini, Temistocle Solera, Giuditta Turina, Née Cantù, Giuseppe Fortunino Francesco Verdi, Niccolò Antonio Zingarelli
***
Über die Autorin:
Caroline Oblasser, geboren 1977 in Nürnberg, ist promovierte Sprachwissenschaftlerin.
Bereits neben der Schule studierte sie am Salzburger Mozarteum Violoncello und Kammermusik und ist seit vielen Jahren als „Insider“ in der Musikszene unterwegs. Mit ihrem mörderischen Opern-Debüt lehrt sie traditionelle Musikwissenschaftler das Fürchten.
Das blutige Genre liegt der Autorin am Herzen, wie sie auch in ihrem kritischen Entbindungsbuch „Der Kaiserschnitt hat kein Gesicht“ (edition riedenburg) unter Beweis gestellt hat.
***
Details zum Buch:
Mord in der Oper - Bellinis letzter Vorhang
Ein historischer Kriminalroman über die Zeit des Belcanto und Vincenzo Bellinis Oper ‚Norma‘
Autorin: Caroline Oblasser
Erscheinungstermin: Juli 2010 (2., veränderte Auflage)
Umfang: 72 Seiten, Format: 14 x 22 cm, Ausstattung: Paperback, ISBN: 978-3902647337
Verlag: edition riedenburg, Salzburg (www.editionriedenburg.at )
Ab sofort erhältlich im Buchhandel in Deutschland, Österreich und der Schweiz
.
___________________________________________________________________________________

INGOLSTADT: Sommerkonzerte enden mit Paukenschlag

• Salzburger Festspiele gastieren zum Abschluss
• Mehr als 15.000 Zuhörer besuchen das Festival
• Audi hat Planungen für 2011 begonnen

Ingolstadt, 28. Juli 2010 – Seit dem Auftakt am 9. Juli war Ingolstadt Treffpunkt für Musiker aus der ganzen Welt – nach drei Wochen gehen am Samstag die Audi Sommerkonzerte 2010 zu Ende. Zum Finale bietet Martin Grubinger beim Gastspiel der Salzburger Festspiele ein Schlagzeug-Spektakel. Das Festival zieht bei seiner 21. Ausgabe eine äußerst positive Zuschauerbilanz.

Am Ende wird es noch einmal voll im Ingolstädter Festsaal – 180 Musiker zählt die Besetzung des Abschlusskonzerts mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Salzburger Bachchor, mehreren Solisten und Sprechern sowie dem Percussive Planet Ensemble. Das ist nicht nur für Dirigent Ingo Metzmacher eine Herausforderung. Auch die Saaltechnik ist gefragt: Wegen der umfangreichen Schlagzeug-Batterie von Martin Grubingers Ensemble muss sie sogar die Bühne um einige Zusatzpodeste erweitern.

Vor dem Abschlusskonzert stehen noch zwei weitere Veranstaltungen auf dem Programm: am 29. Juli zeigt die National Academy of Chinese Theatre Arts im Theater Ingolstadt die Pekingoper „Die Nachtigall“, einen Tag später singt das Hilliard Ensemble in Bergen. Während für die Pekingoper und das Abschlusskonzert noch wenige Restkarten verfügbar sind, ist der Auftritt des Hilliard Ensembles ausverkauft.

Unter dem Motto „Eine Frage des Standorts“ haben die Sommerkonzerte 2010 einen musikalischen Streifzug zu den Standorten von Audi unternommen – und das Reisefieber ist auf die Zuhörer übergesprungen. Von 11.500 verfügbaren Karten (inklusive des ausgefallenen Konzerts mit Thomas Quasthoff) konnte das Festival 10.400 verkaufen und erreichte eine Auslastung von 90 Prozent. Ausverkauft sind bislang elf der 18 Veranstaltungen, für die Karten angeboten wurden. Auch bei Pekingoper und Abschlusskonzert werden voraussichtlich keine Plätze frei bleiben. Hinzu kommen rund 6.000 Besucher des kostenlosen Klassik Open Airs. 

Erfreulich hoch ist die Anzahl junger Besucher. Über 1.700 Kinder und Jugendliche kamen in die Konzertsäle – Spitzenreiter war die Vormittagsvorstellung von „Keine Angst: Klassik“ mit 900 Grundschülern. Neben den Kinderkonzerten waren vor allem die Auftritte der Audi Jugendchorakademie und von Anima Eterna gefragt. 

Mit den Sommerkonzerten schafft Audi ein kulturelles Angebot für die eigenen Mitarbeiter und die Heimatregion des Unternehmens - auch das spiegelt die Besucherstatistik. Über 40 Prozent des Publikums arbeitet bei Audi, die Hälfte kommt aus einem Umkreis von 25 Kilometern. Gleichzeitig entwickelt sich das Festival zu einem Publikumsmagneten für Klassikfreunde aus ganz Bayern und anderen Teilen Deutschlands. Jeder zehnte Besucher fuhr über 100 Kilometer zum Konzert, jeder zwanzigste sogar über 200. Besonders Stars wie Anne-Sophie Mutter weckten überregional Interesse.

Audi hat bereits mit den Planungen für die Saison 2011 begonnen. Nächstes Jahr beginnt das Festival voraussichtlich am 1. Juli. Erste Details verrät das Unternehmen im November, um pünktlich zur Weihnachtszeit den Vorverkauf für ausgewählte Konzerte zu starten. Wer nichts verpassen möchte, kann sich unter www.sommerkonzerte.de für einen Newsletter registrieren oder schon jetzt das Programmheft 2011 vorbestellen.

Weitere Informationen und Fotos finden Sie unter: www.audi-mediaservices.com/epk/sommerkonzerte
____________________________________________________________________________________ 

blank
   
blank
blank
blank
INFOS DES TAGES (Samstag, 24. JULI 2010) 23.07.2010 10:38:35
blank

INFOS DES TAGES (Samstag, 24. Juli 2010)


DER KUMMER DER ELFRIEDE OTT oder Wie kommt man an einen Fürsten heran?
 
  
 
Angesichts der diesjährigen Aufführung von „Zu ebener Erde und erster Stock“ in Liechtenstein muss auch vom schweren Seelenkummer der Prinzipalin berichtet werden. „Wenn ich Nestroy auf Liechtenstein nicht mit dem Hans [Weigel] gegründet hätte und es mir so wichtig wäre, ich würde alles hinschmeißen“, sagt Elfriede Ott.
 
Warum? Wer hat sie verlassen? Sicher nicht das Publikum, das alle Jahre wieder treu kommt und den Ott-Nestroy genießt.
 
Nein, es sind die Liechtensteins – und die Politiker. Worum es geht? Um die Bühne. Diese befand sich über Jahrzehnte im Hof der gewaltigen Burg, und darüber war niemand hundertprozentig glücklich, denn der Hof ist sehr schmal und sehr lang und bot vor allem dem Publikum, das weiter hinten saß, keine optimalen Bedingungen. Als man wegen einer Reparatur des Dachstuhls 2007 „ausziehen“ musste, verwandelte sich der anfängliche Schreck in freudige Überraschung – denn die Bühne, die man nun links vor der Burg aufstellte, hat sich als ideal herausgestellt, sowohl für die Künstler (Bewegungsfreiheit, Bühnenbild-Möglichkeiten) wie für das Publikum (Sichtverhältnisse, keinerlei Beengung).
 
Ja, und nun soll dies nach dem heurigen Jahr wieder enden, weil man von Seiten der Burgverwaltung der Ansicht ist, die Bühne „verschandle“ die Sicht auf das Gebäude - was ziemlich lächerlich ist, denn dazu ist sie im Vergleich zu der gewaltigen, auf einem Felsen thronenden Burg aus dem 12. Jahrhundert viel zu klein. Die Bühne hat in den letzten Jahren nicht gestört, sie tut es derzeit nicht und würde es künftig nicht tun, wenn da nicht ein unerklärlicher Akt von Schikane walten würde.
 
Mit den Aufführungen zurück in den Burghof zu ziehen, bedeutet nun Neubauten, die enorme Kosten verursachen – und die Rückkehr zur keinesfalls idealen Lösung des langen Hofes (zu dem die Besucher auch noch hinaufwandern müssen). Die derzeitige Bühne mit Zuschauerraum an einen anderen Platz zu stellen – es gäbe reichlichst Wiesengrund rundum -, wäre die beste Lösung, wenn schon übersiedelt werden muss (warum „muss“???). Aber niemand ist bereit, Elfriede Ott hier entgegenzukommen. Nicht die heimischen Politiker. Und nicht der Fürst von Liechtenstein, der für Normalmenschen unerreichbar bleibt (in welchem Jahrhundert leben wir eigentlich?). Nun, bei Pressekonferenzen seiner Ausstellungen plaudert der Fürst mit Journalisten (wie mir) sehr höflich, freundlich und sympathisch und erweckt durchaus den Eindruck, er sei ein ganz normaler Mensch wie andere auch…
 
„Seine Mutter, die Fürstin Gina, hat uns oft besucht, sie war unsere Gönnerin und Förderin“, erinnert sich Elfriede Ott sehnsüchtig an die Mutter von Fürst Adam. Der, davon ist man überzeugt, die Sache im Handumdrehen regeln könnte und wohl auch würde, wenn er überhaupt davon wüsste. Aber wer erzählt es ihm? Ein durch und durch kulturbeflissener Mann wie er, der so stolz ist, in seinen beiden Wiener Palais die denkbar schönsten Museen zu errichten (das Haus in der Bankgasse, hinter dem Burgtheater, wird derzeit zu einem Biedermeier-Museum umgestaltet), müsste doch mit seinem Sinn für Kultur hoch erfreut sein, den Platz vor dem Stammsitz seines Geschlechts weiterhin dem Nestroy (und der Ott) unter optimalen Bedingungen zur Verfügung zu stellen. Oder?
 
Renate Wagner
_________________________________________________________________________

 Mozart „Don Giovanni“ betört beim Musikfestival Steyr Publikum und Prominenz gleichermaßen

Eine gelungene Premiere beim Musikfestival Steyr verzauberte im malerischen Ambiente des Schlossgrabens unter anderem Musik-Titan Christian Kolonovits, ORF-Starkoch Andreas Fankhauser sowie Kunstexperte Diethard Lepold!

Am  Donnerstag, 22. Juli, fand in der Romantikstadt Steyr, die Premiere der Mozart-Oper „Don Giovanni“ statt. Mit einem herzlichen Dankeschön an den „wohlgesinnten Wettergott“ begrüßte Intendant Karl-Michael Ebner einen illustre Schar Gäste aus Wirtschaft, Prominenz und Politik, die nicht nur aus der Region, sondern sogar aus Wien sowie den Ausland ihren Weg nach Steyr gefunden haben.


Intendant Karl-Michael Ebner und Christian Kolonovits . Bildnachweis: © Musikfestival Steyr,


Etwa Komponist und Musikliebhaber Christian Kolonovits mit Ehefrau Brigitte Just, die trotz Stau und Verkehr gerade noch rechtzeitig mit den ersten Takten der Ouvertüre deren Sitzplätze fanden. Oder auch Österreichs beliebtester Fernsehkoch Alexander Fankhauser: Er erfüllte seiner fünfjährigen Tochter Marlen sogar einen besonderen Wunsch, nämlich mit dem Zug – inklusive viermal Umsteigen – von Wien nach Steyr zu fahren. Gattin Petra hatte ob der großen Hitze das Nachsehen. Und dennoch: „Wir hatten einen wunderbaren Abend in einem in ganz Österreich wirklich einmaligen Ambiente – perfekter Kulturgenuss inklusive". Auch Ex-Verkehrsminister Rudolf Streicher ließ sich als ambitionierter Hobbydirigent diese Premiere nicht nehmen und fachsimpelte im vertrauten Gespräch mit ORF-Sport-Ikone Sigi Bergmann und Nationalratsabgeordnetem Johann Singer über Mozarts Musik und die vielfach bejubelte Interpretation dieser Premiere. Auch Society-Dame Christa Mayrhofer-Dukor warf sich ganz unprätentiös ins Getümmel und fand mit Malerin Maria Lahr eine Wiener Bekannte zum plaudern. Auch Diethard Lepold, der Sohn des Kunstsammlers Rudolf Leopold, hatte nach dem Tod seines Vaters wieder einen seiner ersten öffentlichen Auftritte. 

In blendender Laune konnte Intendant Karl-Michael Ebner bei der anschließenden Premierenfeier seine Freude kaum in Zaum halten und beglückte die versammelte Damenwelt mit zahlreichen Küsschen und Bussis – ein echter Don Giovanni eben.


 Maria Lahr und Christa Mayrhofer-Dukor. Bildnachweis: © Musikfestival Steyr


Gernot Maier (Schoeller Münzhandel), Christian Kolonovits, Brigitte Just, Karl-Michael Ebner, Alexander Fankhauser, Gustav Mayer. Bildnachweis: © Musikfestival Steyr
________________________________________________________________________________

PRESTIGE CLASSICS VIENNA PRÄSENTIERT: RACHMANIVOV - MUSSORGSKY-SONGS MIT FERRUCCIO FURLANETTO (Bass)  und IGOR TCHETUEV (Klavier)


Autogrammstunde im Musikhaus Katholnigg in Salzburg (Sigmund Haffner Gasse 16) am Freitag 13. August von 14-15 Úhr.

Weitere Signiergelegenheiten: 9. und 14. August im Anschluss an "Norma" im Foyer des Großen Festspielhauses, 27. August im Anschluss an das Konzert des "Königlichen Concertgebouworchesters Amsterdam im Foyer des Großen Festspielhauses.

Die CD erschien am 23.Juli. Die Verpackung erscheint als exclusiver Kunstband mit Glanzlackierung. Das umfangreiche Booklet beinhaltet u.a,. alle Liedtexte in deutscher, russischer  und englischer Sprache sowie in russischer Laufschrift, darüberhinaus Wissenswertes über Rachmaninov und Mussorgski.  sowie Biographien über Furlanetto und Tchetuev. Auf der CD befinden sich zusätzlich 3 Boni: Videos von den Studioaufnahmen zu "I came to her" und "Spring Waters" sowie Ferrucio Furlanettos persönliche Impressionen!




________________________________________________________________________________________

  DIE WILTENER SÄNGERKNABEN BEI GRAMOLA

„LAUDATE DOMINUM“ - Geistliche Musik über die Jahrhunderte



Die Wiltener Sängerknaben (Innsbruck/Tirol) präsentieren unter der Leitung von Johannes Stecher Höhepunkte der geistlichen Vokalmusik aus verschiedenen Jahrhunderten: Ein gregorianisches „Salve Regina“ aus der Tradition der Prämonstratenser Chorherren darf im Repertoire der Wiltener Sängerknaben ebenso wenig fehlen wie Kompositionen berühmter Musiker mit Tirolbezug wie Oswald von Wolkenstein und Heinrich Isaak.

Durch den Start der Innsbrucker Hofkirchenkonzerte 2009 widmete sich der Chor verstärkt der Renaissance und dokumentiert Kleinode dieser Zeit in mitteltöniger Stimmung. Verschiedene Knabensolisten sowie jugendliche Bässe, Baritone und Tenöre verleihen mit ihrem schlanken Timbre dieser alten Musik jugendliche Frische.

Das „Pie Jesu“ von Andrew Lloyd Webber und das „Ave Maria“ von Johannes Stecher bilden den Endpunkt dieser kleinen musikalischen Zeitreise.

Mit dem Schlusschor aus W. A. Mozarts "Zauberflöte" bieten der bekannte Tiroler Knabenchor schließlich noch einen kleinen Einblick in sein breit gefächertes Opernrepertoire.

Lassen Sie sich von den einzigartig strahlenden und glockenhellen Stimmen der Wiltener Sängerknaben verzaubern!

+++

C. ORFF: CARMINA BURANA

Unter der Leitung von Johannes Stecher präsentieren die Wiltener Sängerknaben, das Klavierduo "Duo d'Accord" und die Tiroler Percussion Group "The Next Step" C. Orffs Meisterwerk in der Fassung für Chor, Solisten, zwei Klaviere und Schlagwerk. Als Solisten sind Gudrun Sidonie Otto (Sopran), Bernhard Landauer (Altus) und Matthias Helm (Bariton) zu hören.

Erstmals wurden sämtliche Sopran- u. Alt-Chorstellen ausschließlich mit Knaben besetzt - das Ergebnis kann sich wirklich hören lassen!


Beide Aufnahmen sind im gut sortierten Fachhandel sowie im Online-Shop auf www.saengerknaben.com  erhältlich.
_____________________________________________________________________________________________

ANGEBOT:  PIANO AUS DER WERKSTATT VON CARL DÖRR, etwa aus 1934

Ich bin im Besitze eines Carl Dörr Pianos vor 1934, vermutlich nach dem 1. Weltkrieg gebaut. Da ich selber nicht mehr spiele, möchte ich es gerne verkaufen. Es ist in gebrauchtem Zustand und müsste gestimmt werden. Die Tasten sind vermutlich aus Elfenbein.

Näheres zu Carl Dörr, siehe den Link (Wikipedia): http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_D%C3%B6rr  

Da ich keine Ahnung bezüglich des Wertes habe, sah ich mich im Internet um und fand ein Anbot für einen Carl Dörr Flügel zu 2.900,-- Euro.

Keine Angst, soviel will ich gar nicht, zumal es sich ja nur um einen Piano handelt. Siehe auch die Fotos!

Ich denke, dass man von einer VB von 1.500,-- Euro ausgehen dürfte. Das Klavier müsste abgeholt werden, versenden kann ich es nicht!

Zu diesem Piano gibt es noch den passenden, höhenverstellbaren Klavierstuhl aus der selben Zeit als Draufgabe!

Falls Ihr jemanden kennt, der ein solches Piano möchte, leitet bitte meine Email weiter! h_ganymed@hotmail.com
___________________________________________________________________________________________

LISZT FESTIVAL RAIDING
20. – 24. Oktober 2010: „Göttliche Komödie“
Mit seinem gigantischen Oeuvre zählt Franz Liszt zu den historisch bedeutendsten Komponisten und
herausragendsten Künstlerpersönlichkeiten der Musikgeschichte. Vom 20. – 24. Oktober ist es wieder
soweit: Unter der künstlerischen Leitung von Johannes & Eduard Kutrowatz präsentiert das Liszt Festival
Raiding seinen Besuchern wieder ein hochkarätiges Konzertprogramm! Zusätzlich zu den Konzerten im
Lisztzentrum ist diesmal am So. 24. Oktober um 17.00 Uhr auch ein Chorkonzert mit dem St. Ephraim
Männerchor aus Budapest in der Pfarrkirche Raiding zu hören.
mehr

Willkommen bei Lisztomania 2011©!
Der Prospekt vom Liszt Festival Raiding 2011 ist da! Anlässlich des 200. Geburtstages des in Raiding
geborenen Genies wird im Burgenland das Gedenkjahr Lisztomania 2011© gefeiert. Das Liszt Festival
Raiding setzt dabei mit verschiedenen Zyklen in seinem Konzertprogramm einzelne Schwerpunkte:
Ein Klavierzyklus, ein Orchesterzyklus, ein Lied- und Vokalzyklus sowie Gedenkkonzerte bis hin
zu grenzüberschreitenden Konzerten werden in vier Jahreszeiten-Blöcken aufgeführt. Abonnement-
und Einzelkartenbestellungen für das Liszt Festival Raiding 2011 werden ab sofort gerne entgegen
genommen. Der Prospekt vom Liszt Festival Raiding 2011 kann jederzeit kostenlos angefordert
werden und steht auch als Download bereit.
mehr

Mit Elite Tours zum Liszt Festival Raiding
Sie wohnen in Wien, haben kein Auto und möchten gerne mit dem Bus zum Liszt Festival Raiding
fahren? Mit Elite Tours fahren Sie sicher und bequem zum Liszt Festival nach Raiding und retour!
Sichern Sie sich Ihr Busticket oder eines der zahlreichen Arrangements!
mehr

Termine Liszt Festival Raiding
20. – 24. Oktober 2010: „Göttliche Komödie“

Mi. 20. & Do. 21. Oktober 19.30 Uhr
„Roma Rhapsody“
Paul Gulda, Klavier & Ciganski Diabli
mehr
 
Fr. 22. Oktober 19.30 Uhr
„French.Connection”
Klavierduo Johannes & Eduard Kutrowatz
mehr
 
Sa. 23. Oktober 19.30 Uhr
„Orchesterkonzert: Göttliche Komödie“
Wiener Akademie & Martin Haselböck
mehr
 
So. 24. Oktober 11.00 Uhr
„Brein’s Liszt Cafe“: classXXX
Daniel Schnyder, Saxophon & Querflöte / Georg Breinschmid, Kontrabass
Thomas Dobler, Vibraphon / Daniel Pezzotti, Violoncello
mehr
 
So. 24. Oktober 17.00 Uhr
Pfarrkirche Raiding
St. Ephraim Männerchor
mehr

Karten & Informationen:
Liszt Festival Raiding
7321 Raiding, Lisztstraße 46
T: 02619-51047, F: DW 22
raiding@lisztzentrum.at    www.lisztfestival.at
___________________________________________________________________________________-
 

 

blank
   
blank
blank
blank
INFOS DES TAGES (Mittwoch 7. April 2010) 06.04.2010 11:13:57
blank

INFOS DES TAGES (Mittwoch, 7. April 2010)

NUN AUCH DIE BEIDEN RESTLICHEN SAISONEN DER ÄRA" KARAJAN AN DER WIENER STAATSOPER" DIGITALISIERT
DANK AN HEDDA HOYER, die sich diese Arbeit angetan hat!

Sehr geehrte Damen und Herren!


Zum "HUNDERTER" von Herbert von Karajan habe ich den Großteil der MERKER, die seine Ära behandeln, digitalisiert. Ein Jahr später folgten die restlichen zwei Saisonen, und zu seinem HUNDERTZWEITEN GEBURTSTAG findet Ihr nun auch die Zusammenfassung (Zahlen, Daten, Fakten) ausgehend von der Seiten "INHALT"wiederum unter www.karajan-oper-publikum.at.tp .  Es gibt viel Interessantes zu finden.

Hedda Hoyer

INHALT
 
 
EINLEITUNG
ERINNERUNGEN EINES GRÜNDUNGSMITGLIEDES
ERINNERUNGEN DER HERAUSGEBERIN
IN EIGENER SACHE
SAISON 1956/57 
 DER MERKER STELLT SICH VOR
Neuinszenierungen
PALESTRINA, Übernahme aus dem Theater an der Wien, 28. September 1956
TANNHÄUSER, Premiere, 19. Oktober 1956
CARMEN, Doppelpremiere am 19. und 22. November 1956
TRIONFI, Premiere am 10. März 1957
DER BARBIER VON SEVILLA, Premiere am 18. März im Redoutensaal
DIE WALKÜRE, Premiere am 2. April
OTHELLO, Premiere am 15. April
LA TRAVIATA, Premiere am 7. Juni

DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL, Premiere am 16. Juni im Redoutensaal
SALZBURGER FESTSPIELE 1957
 
SAISON 1957/58 
 Neuinszenierungen
FALSTAFF, Übernahme von den Salzburger Festspielen am 15. September 1957
MADAMA BUTTERFLY, Neuinszenierung am 19. September 1957
HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN, Doppelpremiere am 26. und 27. Oktober 1957
SIEGFRIED, Premiere am 23. Dezember 1957
DIE ZAUBERFLÖTE, Premiere am 21. Jänner 1958
DIE HOCHZEIT DES FIGARO, Übernahme von den Salzburger Festspielen am 25. Jänner 1958
DER REVISOR, Premiere am 16. Februar 1958 im Redoutensaal
TOSCA, Premiere am 3. April 1958
MATHIS DER MALER, Erstaufführung am 17. Mai 1958
OEDIPUS REX, Premiere am 11. Juni als erster Abend der Zeitgenössischen Opernwoche
SALZBURGER FESTSPIELE 1958
SAISON 1958/59
 Neuinszenierungen

EIN MASKENBALL, Neuinszenierung am 23. September 1958

DAS RHEINGOLD, Neuinszenierung am 23. Dezember 1958

JULIUS CAESAR, Übernahme aus dem Theater Wien am 16. Jänner 1959

DIE GESPRÄCHE DER KARMELITERINNEN, Neuinszenierung  am 14. Februar 1959  

CAVALLERIA RUSTICANA und DER BAJAZZO, Neuinszenierung am 8. März 1959

ARABELLA, Übernahme von den Salzburger Festspielen am 17.  April 1959

DER FLIEGENDE HOLLÄNDER, Neuinszenierung am 6. Mai 1959

TRISTAN UND ISOLDE, Neuinszenierung am 14. Juni 1959

SALZBURGER FESTSPIELE 1959
 
 
SAISON 1959/60
 Neuinszenierungen

DIE VERKAUFTE BRAUT, Neuinszenierung am 1. Oktober 1959

ANGELINA (LA CENERENTOLA), Neuinszenierung am 25. Oktober 1959

ORPHEUS UND EURYDIKE, Neuinszenierung am 15. Dezember 1959

FÜRST IGOR, Neuinszenierung am 6. Februar 1960

MORD IN DER KATHEDRALE, Neuinszenierung am 9. März 1960

CAPRICCIO, Neuinszenierung am 15. Mai

GÖTTERDÄMMERUNG, Neuinszenierung am 12. Juni (Abschluß des Ring des Nibelungen)

ANDREA CHÉNIER, Neuinszenierung am 26. Juni

SALZBURGER FESTSPIELE 1960
 
SAISON 1960/61
 Neuinszenierungen

DIE MACHT DES SCHICKSALS, Neuinszenierung am  23. September

DER WILDSCHÜTZ, Neuinszenierung am 31. Oktober

DIE FLEDERMAUS, Neuinszenierung am 31. Dezember

EUGEN ONEGIN, Neuinszenierung am 26. Jänner

PARSIFAL, Neuinszenierung am 1. April

DIDO UND AENEAS und DIE GESCHICHTE VOM SOLDATEN, Neuinszenierung am 19. April

OEDIPUS DER TYRANN, Uraufführung am 27. April

TURANDOT, Neuinszenierung am 22. Juni

SALZBURGER FESTSPIELE 1961
 
SAISON 1961/62
 EINE SAISON IN DER KRISE:

Überstundenstreik des technischen Personals, Rücktritt Karajans im Februar, Herauslösung der Staatsoper aus der Bundestheaterverwaltung und Rückkehr Karajans mit dem neuen Direktor Erich Walter Schaefer

Neuinszenierungen

DIE WEISSE ROSE und DIE PLANETEN, Ballett-Premiere am 22. November

PELLEAS UND MELISANDE, Neuinszenierung am 6. Jänner

RIGOLETTO, Neuinszenierung am 3. Februar

DON CARLOS, Neuinszenierung am 18. März

FIDELIO, Neuinszenierung am 25. Mai

DIE ZAUBERFLÖTE, Neuinszenierung zur Wiedereröffnung des Theaters an der Wien am 30. Mai

SALZBURGER FESTSPIELE 1962
 
SAISON 1962/63
 EINE SAISON DER VERSÄUMTEN MÖGLICHKEITEN:                                                                                                
Probleme mit der Durchsetzung der Karajan gegebenen Versprechen. Erich Walter Schaefer kehrt nach Stuttgart zurück. Herbert von Karajan holt Egon Hilbert in die Direktion                                                                           Neuinszenierungen                                                                                                                                                                               
EIN SOMMERNACHTSTRAUM, Neuinszenierung am 18. Oktober                  

DON PASQUALE, Neuinszenierung im Theater an der Wien am 14. Dezember

TANNHÄUSER, Neuinszenierung am 8. Jänner

MARGARETHE, Neuinszenierung als Doppelpremiere am 16. und 23. Februar

DIE KLUGE/DIE GESCHICHTE VOM SOLDATEN, Neuinszenierung im Theater an der Wien am 14. März

DIE KRÖNUNG DER POPPEA, Neuinszenierung am 1. April

INTERMEZZO, Neuinszenierung im Theater an der Wien am 27. April

WOZZECK, Neueinstudierung am 19. Mai

DON GIOVANNI, Neuinszenierung am 22. Juni

SALZBURGER FESTSPIELE 1963
 
SAISON 1963/64
 MIT DIESER SAISON GING DIE ÄRA KARAJAN IN WIEN ZU ENDE

Es begann im November mit dem Wirbel rund um die Premiere von La Boheme, gefolgt von einer  Erkrankung Karajans. Die Differenzen mit Egon Hilbert begannen.

Am 2. April schied Dr. Heinrich Drimmel aus seinem Amt als Unterrichtsminister aus, Theodor Piffl-Percevic  folgte ihm im Amt.

Am 8. Mai demissionierte Herbert von Karajan als Künstlerischer Leiter der Wiener Staatsoper. Es folgten gigantische Publikumsdemonstrationen für seinen weiteren Verbleib und Verhandlungen, die aber zum  Scheitern gebracht wurden. Am 23. Juni beendete Karajan seine Tätigkeit an der Wiener Staatsoper

Neuinszenierungen

DER TROUBADOUR, Übernahme von den Salzburger Festspielen am 24. Oktober

LA BOHEME, Neuinszenierung nach der Produktion der Mailänder Scala am 9. November

CARDILLAC, Neuinszenierung am 31. Jänner

JENUFA, Neuinszenierung am 7. März

CAPRICCIO, Neueinstudierung am 21. März

DIE FRAU OHNE SCHATTEN, Neuinszenierung am 11. Juni (Premiere A) und 17. Juni (Premiere B)

ARABELLA, Neueinstudierung am 21. Juni

SALZBURGER FESTSPIELE 1964
 
ZUSAMMENFASSUNG
 Zahlen, Daten, Fakten

Als kleine Kostprobe veröffentlichen wir einen Bericht über den wohl größten Premierenskandal an der Wiener Staatsoper, TANNHÄUSER im Oktober 1956, als der Tenor und Sänger der Titelrolle, Rudolf Lustig, von einer "Meute" von mehr als 100 Opernbesuchern der Legende nach durch die Stadt gehetzt wurde. Dem widerspricht der "Merker" freilich:

 Wir fühlen uns aber in gleicher Weise verpflichtet, der Wiener Tagespresse zuzurufen: Ihr seid auch zu weit gegangen! Das Sich-Distanzieren von allen Ausschreitungen außerhalb des Theaters ist richtig - auch wir haben mit dem Skandal auf offener Straße nichts zu tun - aber für ehrlicher und der Sache wesentlich dienlicher hätten wir es erachtet, junge Menschen, die in ihrer berechtigten Erbitterung das Maß verloren haben, zur Ordnung zu rufen, aber nicht sie mit „Terroristen der Oper“, „Halbstarke“ „Pülcher“, „Rowdies“, „Heumarkt-Enthusiasten“ und dergleichen mehr zu beschimpfen. Erst durch die Darstellung eines Großteiles der Presse, die zu Gunsten sensationeller Aufmachung und reißerischer Schlagzeilen aus einem bestimmt nicht erfreulichen, aber eher einem Studentenkrawall gleichenden Exzeß eine halb ins Kriminelle gehende Angelegenheit machte, ergriff eine anscheinend berechtigte Empörung die Öffentlichkeit. Man berichtete nämlich von einer Jagd durch die Straßen Wiens, sodaß uneingeweihte Leser den Eindruck gewinnen mußten, man habe einen Sänger buchstäblich halb zu Tode gehetzt. Diese aufgebauschte und an Unwahrheit grenzende Darstellung scheint nicht ganz unbeabsichtigt gewesen zu sein. Denn glaubwürdige Augenzeugen berichten uns folgendes:

Ein älterer Herr aus der Begleitung Lustigs forderte die vor dem Bühnentürl wartende Menge durch aufreizende Randbemerkungen heraus! Als Reaktion darauf fielen die Rufe: „Pfui!“, „Zurück nach Aachen!“, „Fort aus Wien!“

Hinter Herrn Lustig folgte dann in einem Abstand von einigen Metern (von Laufen war keine Rede - weder was Herrn Lustig, noch was die nachfolgenden „Menschenjäger“ betrifft) eine mehr als hundertköpfige Menge. Er wurde eben genauso begleitet wie gefeierte Sänger das Haus zu verlassen pflegen, nur diesmal mit der dem Abend entsprechenden bitteren Enttäuschung. Die Augenzeugen berichteten weiter, daß sich dieser „Trauerzug“ unter den Augen der Polizei fortbewegte, sich sehr bald auflöste und Herrn Lustig mit seinen Freunden des Weges ziehen ließ.

Es geht daher auch nicht an, daß Idealisten, mögen sie auch einmal über die Stränge geschlagen haben, als „Korruptionisten“ hingestellt werden. Noch weniger ist es richtig, sie einfach mit erwiesenermaßen falschen Behauptungen wie „bezahlt“, „gekauft“, „bestellt“, „gelenkt“ oder „ferngesteuert“ anzupöbeln. Es ist natürlich sehr bequem, die Angriffe auf eine ungenannte „Gruppe“, deren zahlenmäßig geringe Stärke man sogar zu kennen glaubt, zu richten. Sollte dann einer kommen und bescheiden seine Meinung äußern, dann hat man auch sofort die Antwort bereit: „Aha, warum fühlen gerade Sie sich betroffen?“

Der zitierten Presse aber schreiben wir ins Stammbuch: Verlaßt Euch nicht zu sehr auf eure Lokalberichterstatter, die allzu gerne das Blaue vom Himmel reißen und großzügig extemporieren! Wer von den Berichterstattern war physisch anwesend  außer dem - wie uns berichtet wurde - aus Graz importierten Herrn eines Mittagsblattes, von dem alle offenbar übereifrig abschrieben - wie Schüler ihre Hausaufgaben. Die legendären Exzesse, wie sie von der Presse so dramatisch geschildert wurden, lehnen auch wir auf das Entschiedenste ab! Die berechtigte Empörung des Publikums im Hause selbst aber, die nicht nur auf dem Stehplatz um sich griff, hat unsere vollste Zustimmung gefunden. Die Beamten der österreichischen Polizei hatten auf Befragung während der Demonstrationen gegen Herrn Dr. Böhm geantwortet: „Beifalls- und Mißfallenskundgebungen sind erlaubt, solange sie nicht den Verlauf der Vorstellung stören.“ Was damals recht war, müßte auch jetzt billig sein. Die Tannhäuser-Premiere war eine Schande für das Niveau der Wiener Staatsoper!

Die Kritik hat dies auch allgemein bestätigt, die Unmutskundgebungen im Theater waren daher berechtigt. Überdies war Herr Lustig keinesfalls indisponiert, sondern er hatte seine seit Monaten gewohnte stimmliche Verfassung. Von der Auffassung und Darstellung der Partie sei gar nicht erst gesprochen. Die Galerie hat sich niemals gegen einen Sänger gewendet, der durch eine momentane Indisposition keine Leistung an den Tag legen konnte. Sie hat im Gegenteil immer durch Achtungsapplaus ihr Verständnis dokumentiert. Bei Herrn Lustig ist aber dieses Versagen seit Monaten ein Dauerzustand. In Wiener Repertoirevorstellungen sind Kritiker der Tagespresse meistens nicht anwesend, und an maßgeblicher Stelle fehlt anscheinend leider die nötige Urteilsfähigkeit. Herr Lustig hat nach der Tannhäuser-Premiere betont, er sei gut gewesen und verlange, die weiteren Vorstellungen zu singen. Davon stand allerdings in der Presse nichts zu lesen. Ferner wurde in verschiedenen Pressekritiken behauptet, daß der Sänger im dritten Akt eine Leistungssteigerung erreicht und daher die Demonstration am Schluß einer Ursache entbehrt habe. Erstens richtete sich die Demonstration nicht nur gegen Herrn Lustig, sondern in gleicher Weise gegen die Herren Richter und Gielen und vor allem gegen das Generalsekretariat. Hat man denn dort keine Kritiken aus Neapel, Graz oder etwa Hagen (Westfalen) gelesen? Außerdem war es aber bis jetzt ein umgeschriebenes Gesetz in diesem Haus, daß ein Sänger, der versagt, sich nicht vor dem Vorhang zeigt, selbst dann nicht, wenn er durch Achtungsapplaus verlangt werden sollte. Herr Lustig allerdings konnte es sich nicht versagen, mehrmals vor dem Vorhang zu erscheinen und als Draufgabe mit verächtlichem Lächeln seinen Blick auf die Ränge zu richten und damit eine entsprechende Reaktion zu provozieren.

Was im Gefolge dieser Ereignisse an Exzessen, Intrigen, Kabalen und dergleichen lanciert wurde, wird einmal nach Jahren ein wenig erfreuliches Kapital der Wiener Theatergeschichte  ausmachen.

blank
   
blank
blank
blank
INFOS DES TAGES (Freitag, 22. Januar 2010) 21.01.2010 09:25:31
blank

INFOS DES TAGES (Freitag, 22. Januar 2010)

IN EIGENER SACHE:  VOLKSOPER gegen ONLINE-MERKER - Direktor Robert Meyer gegen Dr. Renate Wagner



Herr Direktor Meyer hat der Rezensentin Dr. Renate Wagner-Wesemann die Pressekarten für die Wiener Volksoper entzogen.  Der Grund ist nicht in einer missliebigen, vielleicht unsachlichen oder persönlich motivierten Kritik zu suchen, sondern in einem völlig korrekten Zitat. Wir veröffentlichen den Briefwechsel, machen Sie sich selbst ein Bild!

Darum geht's: Das ist das Zitat, das Herrn Direktor Meyer zu seinem Schritt veranlasst hat!

Direktor Meyer hat übrigens seine scheinbar so unerschütterlich vorgetragene Versicherung, bei ihm werde auf der
Bühne nur Deutsch gesprochen, stillschweigend vergessen. Auf die Frage bei der Pressekonferenz, wie er es mit "South Pacific" halten würde, meinte er damals im Brustton der Überzeugung, man werde die Nummern englisch singen, die Zwischentexte natürlich Deutsch sprechen. Keine Spur - vermutlich weil Ferruccio Furlanetto, der nichts tut, was er nicht will, sich auf diese Mühe nie und nimmer eingelassen hätte (als man von ihm in der Staatsoper verlangte, außer Pater Guardian noch den Calatrava zu singen, wie es das wunderbare Regiekonzept vorsah, hat er nur gelacht). Mit einem Wort - alle sprechen Englisch, mit den Texten in der Hand, sie können es unterschiedlich gut, nun ja, oben läuft die Übersetzung. Und wir, die wir immer für die Originalsprache plädieren, beschweren uns ja nicht. Wir finden nur Politiker-Verhalten auch bei Theaterdirektoren - à la das "Was gebe ich auf mein Geschwätz von gestern" des guten Konrad Adenauer...

 

Darauf reagierte Volksoperndirektor und Opern-Novize Robert Meyer mit folgendem Brief:



 

Frau Dr. Renate Wagner-Wesemann antwortete mit folgendem Schreiben:

An Herrn Direktor Meyer
 
Sie wissen selbst am besten,  dass ich Ihre Aussagen zur "Volksopern-Sprachenregelung" vollkommen korrekt zitiert habe.
 
Es stellt Ihnen kein gutes Zeugnis aus,  dass man Sie nicht beim Wort nehmen darf  (und das sollte den Leuten zu denken geben).
 
Was Ihre Streichung der Pressekarten für meine Person betrifft -  haben Sie die Absicht, sich künftig auf diese Art  aller Kritiker zu entledigen, die Ihnen nicht nach dem Mund schreiben?
 
Dr. Renate Wagner

 

Nun der Brief der Online-Redaktion (Anton Cupak) an Herrn Direktor Meyer

Sehr geehrter Herr Direktor,
 
wir beim Online-Merker haben ein sehr offenes Betriebsklima, deshalb informierte mich unsere Redakteurin Dr. Renate Wagner-Wesemann über Ihren „netten“ Brief an sie. Eigentlich sollte man nicht von sich auf andere schließen, denn das "Geschwätz" der Frau Dr.Wagner ist eigentlich für unsere Leser, nicht für Direktoren gedacht. Vielleicht interessiert diese, was Sie auf Ihrer Pressekonferenz ankündigen - und dann nicht mehr wissen wollen. Denn bei der Pressekonferenz war ich selbst dabei - und taub bin ich auch nicht!

Möglicherweise sollte ich Ihnen als Chefredakteur der Online-Ausgabe des "
Merker" dankbar sein, denn Ihre Handlungsweise untermauert meine Ansicht über unsere Aufgabe und auch das Geheimnis unseres Erfolges  (laut Mediendaten sind wir die meistgelesene Musiktheater-Website im gesamten deutschsprachigem Raum). Was die Heft-Mitarbeiter machen und schreiben, liegt bei Frau Dr. Pfabigan, nicht bei mir:  Wir vom Online-Merker jedenfalls sollten uns nicht durch Pressekarten bzw. Gunst und Ungunst der jeweiligen Direktion korrumpieren lassen. Das lebe ich auch meinen Mitarbeitern vor, denn meinen Namen werden Sie vergeblich in der Liste der Pressekartenbezieher suchen. Das sei nur erwähnt, damit Sie nicht auf den Gedanken kommen, auch mir die Pressekarten zu streichen. Ich kaufe mir meine Karten selbst - und bevor ich mir diese durch wohlwollende und vielleicht nicht den Tatsachen entsprechende Berichterstattung "erlügen" und "erschleimen" muss, gehe ich lieber auf Stehplatz.
 
Aber Frau Dr. Wagner berichtet nicht nur professionell, ihre Einstellung ist auch so - wenngleich sie beim Online-Merker als "unbezahlter Profi" arbeitet. Und unter Profis ist Ihre Vorgangsweise , werter Herr Direktor, höchst kleinkariert! Darum kauft sich Frau Dr. Wagner auch keine Karten, weil man grundsätzlich auch als Pressekartenbezieher seine ehrliche Meinung schreiben dürfen soll! Die Zeiten der Hofberichterstattung sind vorbei, spätestens seit wir keinen "Hof" mehr haben...  

Ob  Ihre Handlungsweise professionell ist, müssen Sie für sich beurteilen und werden das vermutlich abgewogen haben. Ich begebe mich sicher nicht auf Ihr Niveau, der "Online-
Merker" wird Ihrem Haus gegenüber, das für Sie ja nichts kann, auch weiterhin objektiv bleiben. Aussuchen können Sie sich die Berichterstatter freilich nicht!

Wie gesagt, wie Sie mit Presseleuten umgehen, müssen Sie wissen und letztlich auch verantworten!

Natürlich bleibt Ihnen unbenommen, Ihr "Geschwätz von gestern" - denn anders kann ich diesen von Ihnen offenbar als witzig empfundenen Brief nicht deuten - nach einer Denkpause als entbehrlich zu finden - wir alle können gar nicht so alt werden, um nicht immer dazulernen zu können.
 
In diesem Sinne verbleibe ich mit freundlichen Grüßen
 
                                                                            Anton Cupak
___________________________________________________________________________________________

 

blank
   
<<  <   46 - 55 von 56   >  >>
 
blank
 
Adminblank Copyright 2009 DER NEUE MERKERblankHosted by KingBill Rechnungenblank