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STUTTGARTER BALLETT – WA La Sylphide ab 02.03.

STUTTGARTER BALLETT -

Das romantischste aller Ballette kehrt zurück: La Sylphide -

Rollendebüt für Egon Madsen als Wahrsagerin „Madge“

  Im Frühjahr 2012 wird es märchenhaft beim Stuttgarter Ballett: Am 25. Februar 2012 kehrt die preisgekrönte Inszenierung von Peter Schaufuss La Sylphide zurück auf die Bühne des Opernhauses – eine Reise sowohl in eine fantastische Welt der Zauber- und Hexenwesen wie auch zu den Wurzeln des romantischen Balletts.

 La Sylphide bietet nicht nur der „Compagnie des Jahres“ alle Möglichkeiten, sich nach der Uraufführung von Christian Spucks zeitgenössischem Stück Das Fräulein von S. wieder einmal von ihrer romantisch-klassischen Seite zu zeigen, sondern bringt auch zwei altbekannte Weltstars wieder auf die Bühne im Stuttgarter Opernhaus, die hier als Tänzer Ballettgeschichte geschrieben haben: Die zentrale Rolle der alten Wahrsagerin „Madge“ übernehmen neben Melinda Witham in mehreren Vorstellungen auch die ehemalige Stuttgarter Primaballerina und Ballettdirektorin Marcia Haydée und danach ihr Kollege erster Stunde: Egon Madsen.

Dem Startänzer, Ballettmeister und Ballettdirektor Egon Madsen steht damit auf seine alten Tage noch einmal ein Rollendebüt der besonderen Art bevor. Dass das Ballett La Sylpide so viele Elemente der Pantomime verwendet, mag dem Debütanten das Handwerk erleichtern – schließlich begann er seine Bühnenkarriere beim Kopenhagener Tivoli-Pantomimentheater. Als Madge dürfte sich der gebürtige Däne Madsen in vielerlei Hinsicht in sein Heimatland versetzt fühlen: Die von Ole Nørlyng bearbeitete Musik stammt von seinem Landsmann Hermann Løvenskiold, die Fassung, die der Choreograph Peter Schaufuss 1979 zum Ausgangspunkt für seine preisgekrönte Neuproduktion nahm, schuf August Bournonville 1836 für die Königliche Oper in Kopenhagen. Diese gilt bis heute als eine der wichtigsten Inszenierungen dieses Stücks im 20. Jahrhundert und gehört weltweit zum Repertoire zahlreicher Ballettcompagnien.

La Sylphide, uraufgeführt am 12. März 1832 an der Pariser Oper, wurde zum Inbegriff des romantischen Balletts – es gilt als das älteste der Ballettwelt noch erhaltene Ballett; die Titelfigur steht Patin für all die schwebenden Willis, Schwanenmädchen, Bayadèren und anderen in weiß gekleideten, schwerelosen Frauengestalten, mit denen das klassische Ballett bis heute noch identifiziert wird.

Dieses Ballett ist ein wunderbares Balletterlebnis für die ganze Familie und für alle Freunde des Handlungsballetts, mit klassischen Kostümen, mitreißender Musik und großen Corps de ballet-Szenen.

 In den Hauptrollen der Sylphide und des jungen James werden neben bekannten und beliebten Interpreten wie Maria Eichwald und Friedemann Vogel oder Anna Osadcenko und Marijn Rademaker auch viele spannende Rollendebüts zu erleben sein: Erstmals tanzt an der Seite von Filip Barakiewicz die Erste Solistin Alicia Amatriain die Titelrolle, außerdem debütieren Elizabeth Mason (mit Alexander Zaitsev als James), Hyo-Jung Kang und Alexander Jones in den Hauptrollen.

La Sylphide

Romantisches Ballett in zwei Akten

Choreographie und Inszenierung Peter Schaufuss nach August Bournonville

Musik Hermann Løvenskiold, bearbeitet von Ole Nørlyng

Ausstattung David Walker  Licht John Mohr

Premiere der Inszenierung von Peter Schaufuss 22. August 1979, London Festival Ballet

Erstaufführung Stuttgarter Ballett 6. April 1982

Musikalische Leitung James Tuggle

Wiederaufnahme: 25. Februar 2012

Weitere Vorstellungen im Opernhaus:  2.3., 4.3. (nm/abd), 19.3., 30.3., 4.4., 8.4., 10.4., 14.4., 15.4.2012

>> Sonntag, 04.03.2012, 14.30 Uhr

DIE SYLPHIDE|Maria Eichwald

JAMES|Friedemann Vogel

MADGE, EINE WAHRSAGERIN|Marcia Haydée

MUSIKALISCHE LEITUNG|James Tuggle

 

www.stuttgart-ballet.de

 

 

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