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TODESFÄLLE/ TODESTAGE. Stand Februar 2012

TODESFÄLLE / TODESTAGE. Stand Februar 2012

Zusammenstellung der Liste: Walter Nowotny

Helmut MÜLLER-BRÜHL ist am 2.1. in Brühl verstorben

 Er wurde am 28.6.1933 in Brühl geboren und studierte Philosophie und Theologie in Bonn, im Anschluss Violine/Viola bei Ernst Nippes in Köln und bei Wolfgang Schneiderhan in Luzern. Er war 1958 Gründer der Brühler Schlosskonzerte, als deren Leiter ihm 1995 Andreas Spering nachfolgte. 1960 gründete er das Kölner Solistenensemble und wurde 1964 in Nachfolge von Erich Kraak Chefdirigent des Kölner Kammermorchesters, das er bis 2008 leitete. 1976 gründete er die Capella Clementina als Barockformation des Kölner Kammerorchesters sowie des Festivals „lindauer Frühling“ am Bodensee. 1988 rief er die Abonnementreihe „Das Meisterwerk“ in der Kölner Philharmonie ins Leben. Müller-Brühl widmete sich vor allem dem Repertoire des Barock und der Wiener Klassik und spielte mit seinen Ensembles etwa 200 CDs ein. (Quelle: Wikipedia)

Alexis WEISSENBERG ist am 8.1. in Lugano (Schweiz) verstorben

 

Er wurde am 26.7.1929 in Sofia als Einzelkind geboren, hörte schon als Dreijähriger mit seiner Mutter täglich Musik und nahm spielerisch an der Kammermusik teil, die sie mit ihren Geschwistern veranstaltete. Etwa mit vier Jahren gab sie ihm den ersten Unterricht am Klavier, täglich eine halbe Stunde. Pantscho Wladigerow wurde etwas später sein Lehrer, auch für Komposition. In dessen Haus lernte er viele bedeutende Musiker kennen, darunter den Pianisten Dinu Lipatti. Mit zehn Jahren gab Weissenberg sein erstes Konzert. Darin spielte er drei Inventionen von Johann Sebastian Bach, einige Stücke aus Robert Schumanns !Album für die Jugend“, op. 68, von Ludwig van Beethoven „Die Wut über den verlorenen Groschen“, op. 129, eine Improvisation von Pantscho Wladigerow und eine selbst komponierte Etüde in G-Dur, auf die er besonders stolz war und die er im letzten Moment nach Es-Dur transponierte, weil das für ihn besser klang. 1941 wurden die Lebensumstände in Bulgarien durch den Krieg und den zunehmenden Antisemitismus so schwierig, dass die Mutter mit Alexis in die Türkei fliehen wollte, wo einer ihrer Brüder lebte. Mit sehr wenig Gepäck und einem Akkordeon machten sie sich auf die Reise. Ihre gefälschten Papiere wurden von deutschen Kontrolleuren entdeckt, und sie mussten drei Monate in einem Lager zubringen. Weissenbergs musikalisches Talent rettete ihn und seine Mutter vor der Deportation nach Polen und damit vor dem Tod. Ein Wachsoldat entdeckte das Akkordeon und ließ sich von Weissenberg jeden Tag darauf Schubert vorspielen. Dieser Wachsoldat verhalf ihnen zur Flucht über die türkische Grenze, so dass sie nach Istanbul gelangen konnten. Dort warteten sie monatelang auf gültige Papiere, um nach Haifa in Palästina weiterzureisen, wo Verwandte der Mutter sie bei sich aufnahmen. Erst als sie nach Jerusalem umzogen, bekam Weissenberg wieder guten Klavierunterricht an der Jerusalemer Musikakademie bei Professor Schröder. Er war inzwischen 14 Jahre alt und spielte sehr bald das 3. Klavierkonzert von Beethoven mit dem „Palestine Broadcasting Service Orchestra“ von Jerusalem. Im Jahr darauf wurde er zu seiner ersten großen Konzerttournee durch Süd-Afrika eingeladen mit fünfzehn Konzertabenden, an denen er fünf verschiedene Klavierkonzerte spielte und vier verschiedene Soloprogramme. Wieder in Jerusalem, der Krieg war gerade zu Ende, wurde er von Leo Kestenberg, dem damaligen Leiter des Palestine Orchestra, eingeladen, jedes Jahr eins der Saison-Konzerte zu spielen. Das dritte dirigierte Leonard Bernstein. Diese Erfahrung mit diesem Dirigenten bewog ihn, zum weiteren Studium nach New York zu gehen, ausgerüstet mit Empfehlungsschreiben Kestenbergs an Arthur Schnabel und Wladimir Horowitz. 1946–49 studierte er an der Juilliard School bei Wanda Landowska, Artur Schnabel und Olga Samaroff. Horowitz riet ihm, sich am internationalen Leventritt-Wettbewerb zu beteiligen, und er gewann 1947 den ersten Preis. Danach gewann er noch die Youth Competition in Philadelphia. Seine ersten großen Konzerte gab er mit George Szell und Eugene Ormandy als Dirigenten. Auch seine ersten Schallplatten-Aufnahmen bei dem Label »Lumen« sorgten für internationale Aufmerksamkeit. Seine Interpretationen der h-moll-Sonate von Liszt und dessen Petrarca-Sonetten, eines Nocturnes oder einer Etüde für die linke Hand von Skrjabin lassen seine perfekte Technik und scharfsinnigen Werkanalysen hören, ebenso seinen schlanken, kristallklaren Ton, z.B. in Cartl Czernys »La Ricordanza«. Nach einer Konzertpause zwischen 1956 und 1966, in der er sein Repertoire erweiterte, gelang ihm ein Comeback in Paris und in den USA (Carnegie Hall New York), dem eine internationale Karriere auch in Europa und Japan folgte. Er wurde der Konzertpartner u.a. für Lorin Maazel, Herbert von Karajan, Seiji Ozawa und Carlo Maria Giulini. In seinen späteren Lebensjahren musste sich der Pianist aus Krankheitsgründen vom Konzertbetrieb zurückziehen, war aber weiterhin als Lehrer tätig, u.a. bei Meisterklassen im Kloster Engelberg in der Schweiz, und gehörte viele Jahre bei internationalen Musikwettbewerben zur Jury. Im Mai 2007 wurde Alexis Weissenberg in Sofia die Ehrendoktorwürde der Pantscho-Wladigerow-Musikhochschule verliehen. Alexis Weissenberg lebte in der Schweiz. In seinen Meisterkursen stellte er sich auf die individuelle Begabung der Studierenden ein; sie sollten keine vorgefasste Interpretationsmeinung vertreten, da es die für ihn nicht gab. Er war einmal verheiratet. Aus dieser Ehe gingen die Töchter Maria Weissenberg de Reparaz und Cristina Weissenberg de Reparaz hervor. Cristina war mit dem Marqués de Marañón, Gregorio Marañón y Bertrán de Lis verheiratet und lebt in der Nähe von Madrid. (Quelle: Wikipedia)

Stefano SCODANIBBIO ist am 8.1. in Cuernavaca verstorben

 Er wurde am 18.6.1956 in Macerata geboren und galt als einer der bedeutendsten Kontrabassisten der Gegenwart. Durch neu entwickelte Techniken erweiterte er die Möglichkeiten des Instruments in einem vorher nicht für möglich gehaltenen Ausmaß. John Cage bezeichnete ihn als den außergewöhnlichsten Kontrabassisten, den er je gehört habe. Komponisten wie Sylvano Bussotti, Salvatore Sciarrino, Franco Donatoni, Julio Estrada, Brian Ferneyhough, Fred Frith, Vinko Globokar und Iannis Xenakis schrieben Werke für ihn. Er arbeitete lange mit den Komponisten Luigi Nono und Giacinto Scelsi zusammen und trat regelmäßig im Duo mit Rohan de Saram, mit Terry Riley und auch Markus Stockhausen auf. Große Aufmerksamkeit fanden auch seine Auftritte mit dem experimentellen Dichter Edoardo Sanguineti. 1983 gründete er in seinem Geburtsort das Rassegna di Nuova Musica, ein Festival für zeitgenössische Musik, das er seitdem leitete. Seit 1996 unterrichtete er Kontrabass bei den Ferienkursen für neue Musik in Darmstadt. Scodanibbio komponierte Werke für Kontrabass solo (u.a. Sei studi) und für andere Streichinstrumente in verschiedenen Kombinationen, mehrere Streichquartette, Stücke für Gitarre, ein Ballett, eine Musik für ein Hörspiel, Alfabeto apocalittico für Rezitator und Kontrabass und zuletzt das Musiktheaterstück Il cielo sulla terra für zwei Tänzer, fünfzehn Kinder, zehn Musiker, elektronische Instrumente und Video. (Quelle: Wikipedia)

Die Sopranistin Margot PATIN ist am 11.1. in New York verstorben

Sadao BEKKU ist am 12.1. verstorben

 Biographie des japanischen Komponisten auf englisch: http://en.wikipedia.org/wiki/Sadao_Bekku

Gustav LEONHARDT ist am 16.1. in Amsterdam verstorben

 Er wurde am 30.5.1928 in ´s-Graveland geboren und wuchs in einem musikalischen Umfeld auf und begann im Alter von 15 Jahren in seinem Elternhaus Interesse an einem Cembalo zu finden, was sein weiteres Leben ebenso mitbestimmen sollte wie die Beschäftigung mit historischen Orgeln, die ihn zur gleichen Zeit zu interessieren begannen. Nach dem Abschluss des Gymnasiums in den Niederlanden begann er 1947 das Studium von Orgel und Cembalo bei Eduard Müller an der Schola Cantorum Basiliensis, das er 1950 mit einem Solistendiplom cum laude abschloss. In den nächsten Jahren widmete er sich musikwissenschaftlichen Studien in Wien und wurde 1952 zum Professor an der dortigen Staatlichen Musikakademie, der heutigen Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, ernannt. 1954 wurde er Professor für Cembalo am Amsterdamer Konservatorium, darüber hinaus war er auch Organist an der dortigen Waalsekerk. Er gründete 1955 das Leonhardt-Consort und wurde als Interpret der Werke von Johann Sebastian Bach bekannt. Zusammen mit Nikolaus Harnoncourt gilt Leonhardt als einer der Pioniere der Historischen Aufführungspraxis. Im Jahre 1969 wurde er auf eine Gastprofessur an die Harvard-University in den USA berufen. 1971-90 realisierte er zusammen mit Harnoncourt das umfangreiche Projekt der Aufnahme sämtlicher Kirchenkantaten von J.S: Bach. Ab 1988 lehrte er auch an der Accademia Musicale Chigiana in Siena. Im Film Chronik der Anna Magdalena Bach von Jean-Marie Straub (1967) wirkte er nicht nur als Interpret mit, sondern auch als Schauspieler in der Rolle Bachs. Im Dezember 2011 gab er seinen Rückzug aus dem öffentlichen Konzertleben bekannt. Er war mit der Violinistin Marie Leonhardt-Amsler verheiratet. (Quelle:Wikipedia)

Donald MUNRO ist am 18.1. verstorben

 Informationen über den Bariton und Gründer der New Zealand Opera Company auf folgender Web-Seite: http://www.operafolks.com/Cooke/Munro_Donald_page.html

Rudi van DANTZIG ist am 19.1. verstorben

 
Foto © Chris van Houts, Amsterdam

Geboren am 4.8.1933 in Amsterdam; er zählte zu den innovativsten Ballettchoreografen des letzten Jahrhunderts und revolutionierte zusammen mit seinem Kollegen Hans van Manen das Ballett in den Niederlanden. In den frühen 1950er Jahren wurde er als Tänzer beim Het Nationale Ballett, für das er 1955 seine erste Choreografie schuf. 1971-91 war er Direktor der Compagnie. Seine bekanntesten Choreografien sind „Monument for a Dead Boy“, „Ginastra“, „Beneath my Feet“ und „Vier letzte Lieder“, das lange auch im Repertoire des Wiener Staatsopernballetts war. Für die Wiener Compagnie kreierte er 1979 „Ulysses“ zu Musik von Roman Haubenstock-Ramati.

Ruthilde BOESCH ist am 20.1. in Wien verstorben

 Geboren am 9.1.1918 in Braunau am Inn; sie wuchs in Mödling auf. Nach ihrer Schulzeit studierte sie Gesang an der Wiener Musikakademie u. a. bei Fritzi Lahr-Goldschmied, Alfred Jerger und Judith Hellwig. Zur Vervollkommnung ihrer Stimme absolvierte sie Meisterkurse bei Helene Wildbrunn und ein intensives Rollenstudium bei dem viel umjubelten Mozartdirigenten Josef Krips. 1945-71 war die Sopranistin Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. Dort wirkte sie in insgesamt 387 Auftritten und in nicht weniger als 38 verschiedenen Rollen mit. Mit Vorliebe verkörperte die Künstlerin die wichtigsten Partien des Mozartfachs: Königin der Nacht und alternierend die Papagena (Die Zauberflöte), Susanna (Figaros Hochzeit), Blondchen (Die Entführung aus dem Serail), Despina (Così fan tutte) etc. Hervorzuheben sind noch ihre Rollen der Cloe in Pique Dame, der Olympia in Hoffmanns Erzählungen, der Zerbinetta in Ariadne auf Naxos sowie der Luciete in Die vier Grobiane, um nur einige der vielen zu nennen. 1949 sang sie bei den Festspielen in Salzburg unter Wilhelm Furtwängler in Die Zauberflöte, im gleichen Jahr bei den Bregenzer Festspielen das Blondchen. Bei den Salzburger Festspielen sang sie 1956 auch in Idomeneo und in einem Kirchenkonzert. Ruthilde Boesch trat auf fast allen großen Bühnen dieser Welt auf. Zahlreiche Konzerte und Gastspiele führten sie u.a. durch Europa, in die USA, den Nahen Osten, nach Australien, Süd- und Nordamerika sowie Japan (wo sie eine Zeit lang lebte), begleitet von ihrem Ehemann, dem Staatsoperndirigenten Prof. Wilhelm Loibner. Mit ihm zusammen machte sie fünf Welttourneen.1968 wurde sie zur österreichischen Kammersängerin ernannt. Nach Beendigung ihrer aktiven Karriere widmete sich die erfahrene Sängerin, deren Liebe auch der Operette galt, der Lehrtätigkeit. Als Gesangspädagogin hat sie Geschichte geschrieben. Zu ihren Schülern zählten beispielsweise: (allen voran) Edita Gruberova sowie Edith Mathis, Eva Lind, Genia Kühmeier, Theresia Aranowski, Marika Lichter, Sewan Salmasi, Ute Ziemer, Arno Raunig, Sandra Schwarzkopf, Katerina Sokolova-Rauer, ihr Sohn Christian Boesch und ihr Enkelsohn Florian Boesch.
Die Künstlerin, die auf der Bühne vor allem das Fach der Koloratursoubrette vertrat, dazu aber eine bedeutende Konzertkarriere hatte, sang zahlreiche Operettenaufnahmen (»Die Fledermaus«, »Eine Nacht in Venedig«) sowie Aufnahmen selten gehörter Mozart- Opern (»Zaïde«, »L’oca di Cairo«, »König Thamos von Ägypten«) auf Philips, weiter auf Oceanic (Querschnitt »Ein Walzertraum«) und Vox. Auf Discocorp kam ein Mitschnitt der Salzburger »Zauberflöten« – Aufführung von 1949 heraus.

Rita GORR ist am 22.1. in Denia (Spanien) verstorben

 Geboren am 18.2.1926 in Gent (Belgien); eigentlicher Name Marguerite Geirnaert. Sie begann ihre Ausbildung 1943 am Konservatorium von Brüssel. 1946 gewann sie den Concours von Verviers. Sie debütierte 1949 an der Oper von Antwerpen als Fricka in der »Walküre« und gastierte auch an der Oper von Gent. 1949-52 war sie am Opernhaus von Straßburg engagiert, wo sie als Carmen, als Amneris in »Aida« und als Orpheus von Gluck erste Erfolge erzielte. Sie sang in Straßburg 1951 in der französischen Erstaufführung der Oper »Mathis der Maler« von P. Hindemith die Partie der Ursula. 1952 gewann sie den ersten Preis beim Internationalen Gesangwettbewerb von Lausanne. Im gleichen Jahr 1952 wurde sie an die Grand Opéra Paris verpflichtet (Antrittsrolle: Magdalene in den »Meistersingern«), an der sie große Erfolge hatte und u.a. 1955 in der Uraufführung der Oper »Numance« von H. Barraud mitwirkte; seit 1952 auch an der Pariser Opéra-Comique aufgetreten (Antrittsrolle: Charlotte im »Werther« von Massenet). 1959 wirkte sie dort in Aufführungen von Monteverdis »L’Orfeo« mit. Durch Gastspiele wurde sie bald in aller Welt bekannt. Bei den Bayreuther Festspielen sang sie 1958 die Fricka, die Grimgerde und die 3. Norn im Nibelungenring, 1959 die Ortrud im »Lohengrin«. An der Mailänder Scala gastierte sie 1958 als Santuzza in »Cavalleria rusticana«, 1960 als Kundry im »Parsifal«. 1959-71 war sie an der Covent Garden Oper London zu hören (Antrittsrolle Amneris). 1961 bewunderte man sie an der Covent Garden Oper wie bei den Festspielen von Edinburgh als Iphigénie in Glucks »Iphigénie en Tauride«, 1969 am Londoner Coliseum Theatre in der englischen Erstaufführung der Oper »Padmâvati« von Roussel. Die Amneris, eine ihrer größten Kreationen, sang sie auch im Oktober 1962 bei ihrem Debüt an der Metropolitan Oper New York. An diesem Haus ist sie dann während vier Spielzeiten bis 1966 in 42 Vorstellungen aufgetreten, als Santuzza, als Eboli in Verdis »Don Carlos«, als Waltraute in der »Götterdämmerung«, als Azucena im »Troubadour« und als Dalila in »Samson et Dalila« von Saint-Saëns. Zu ihren großen Partien gehörte auch die Titelrolle in »Médée« von Cherubini. Erfolgreiche Gastspiele in aller Welt, an den Opern von Gent und Brüssel, am Teatro San Carlos Lissabon und am Teatro San Carlo Neapel und an der Wiener Staatsoper (1960 als Brangäne in »Tristan und Isolde« sowie als Fricka und Waltraute im Nibelungenring). In den USA gastierte sie auch an den Opern von Dallas, Chicago (1962) und Philadelphia; an der Oper von Monte Carlo hörte man sie 1963 als Charlotte, 1962 beim Maggio musicale Florenz in der Titelrolle von Glucks »Iphigénie en Tauride«; 1960 sang sie am Teatro San Carlo Neapel im Nibelungenring und die Brangäne, 1968 an der Oper von Antwerpen zu Gast. Ihre Karriere dauerte sehr lange. Nachdem sie sich in den siebziger Jahren von der Bühne zurückgezogen hatte, betrat sie diese wieder seit 1981, jetzt als Mutter in Charpentiers »Louise« (Théâtre de la Monnaie Brüssel), als Kabanicha in »Katja Kabanowa« von Janácek und in anderen geeigneten Partien. 1990 hörte man sie an der Oper von Lyon als Herodias in »Salome« von R. Strauss, in Lyon und in Seattle sowie 1994 an der Deutschen Oper Berlin als Mme. de Croissy in »Dialogues des Carmélites« von F. Poulenc, in Amsterdam als alte Gräfin in »Pique Dame« von Tschaikowsky, 1994 am Opernhaus von Nantes als Marthe im »Faust« von Gounod, 1995 an der Opéra Bastille Paris als Filipjewna im »Eugen Onegin«. Noch 1997 gastierte sie an der Canadian Opera in Toronto und in Amsterdam, 1998 am Opernhaus von Essen als Mme. de Croissy, am Teatro Liceo Barcelona als Filipjewna. 1999 gestaltete sie (inzwischen 75 Jahre alt) an der Wiener Staatsoper in beeindruckender Weise die Rolle der alten Gräfin in »Pique Dame«. 1999 trat sie an der Vlaamse Opera Antwerpen/Gent (zu ihrem 50jähigem Bühnenjubiläum) als alte Gräfin in »Pique Dame« auf, diese Partie gestaltete sie auch 2001 an der Münchner Staatsoper und 2007 bei ihrem Bühnenabschied nochmals bei der Vlaamse Opera Antwerpen/Gent. Auch als Konzertsängerin hatte sie eine glanzvolle internationale Karriere.
Umfangreiche, voluminöse Stimme, deren dramatische Steigerungsfähigkeit sich im Wagner-Gesang, aber auch in vielen anderen Partien (Hérodiade in der gleichnamigen Oper von Massenet, Ulrica in »Un Ballo in maschera«, Octavian im »Rosenkavalier«, Carmen) bewährte.
Lit: J. Bourgeois: Rita Gorr (in »Opera«, 1961).
Schallplatten: Philips (vollständige Oper »Pelléas et Mélisande«), HMV (»Dialogues des Carmélites«, »Iphigénie en Tauride«), Columbia (»Le Roi d’Ys« von Lalo), RCA (»Aida«, »Lohengrin«), MRF (»Padmâvati«, Mitschnitt der oben genannten Londoner Aufführung von 1969), Erato (»Louise« von Charpentier), Melodram (Fricka im »Rheingold« und in der »Walküre«, Bayreuth 1958; Ortrud im »Lohengrin«, ebenfalls aus Bayreuth von 1959).

Christa-Maria ZIESE ist am 22.1. in Meiningen verstorben

 Geboren am 13.7.1924 in Aschersleben; ihre Lehrer waren die Pädagogen Gottlieb Zeithammer und Josef-Maria Hausschild in Leipzig. Sie gewann den Bach-Gesangwettbewerb in Dresden und den internationalen Concours von Prag (1949). Bühnendebüt 1947 an der Oper von Leipzig als Hänsel in »Hänsel und Gretel«. Sie war dann bis 1951 und wiederum 1954-77 hoch geschätztes Mitglied dieses Opernhauses, gastierte aber gleichzeitig an den Staatsopern von Dresden und Berlin und an der Komischen Oper Berlin. 1952-54 war sie am Nationaltheater von Weimar engagiert Erfolgreiche Gastspiele am Moskauer Bolschoj Theater, an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf-Duisburg, an den Opernhäusern von Hamburg, Hannover, Zürich, Brno (Brünn) und Nizza. Ihre groß dimensionierte, von besonderer Ausdruckskraft getragene Sopranstimme erreichte ihre besten Leistungen im hochdramatischen Repertoire (Leonore im »Fidelio«, Santuzza, Salome, Aida, Tosca, Carmen, Turandot von Puccini, Senta, Isolde, Venus im »Tannhäuser«). Auch im Konzertsaal hatte die Künstlerin große Erfolge. Verheiratet mit dem Bass-Bariton Rainer Lüdeke (1927-2005), der ebenfalls am Opernhaus von Leipzig wirkte.
Schallplatten: Eterna.

Patricia NEWAY ist am 24.1. in Corinth (VT) verstorben

 Geboren am 30.9.1919 in Brooklyn (New York); sie studierte in New York am Mannes College und bei Morris Gesell, den sie später heiratete. Nachdem sie in Konzerten und am Rundfunk gesungen hatte, erregte sie 1946 bei den Festspielen von Chautauqua als Fiordiligi in »Così fan tutte« Aufsehen. 1948 sang sie am New Yorker Broadway im Ziegfeld Theatre in der amerikanischen Erstaufführung von Benjamin Brittens Oper »The Rape of Lucretia« die Partie des Female Chorus. Am 1.3.1950 kreierte sie in der Uraufführung der Oper »The Consul« von Gian Carlo Menotti an der Oper von Philadelphia die Partie der Magda Sorel, seither eine ihrer Glanzrollen. Sie sang diese Partie auch in London, Paris und in anderen europäischen Musikzentren. Am 10.4.1951 wirkte sie an der New York City Centre Opera in der Uraufführung von »The Dybbuk« von David Tamkin in der Rolle der Leah mit, am 26.4.1959 in der von Hugo Weisgalls »Six Characters in Search of an Author«. Bis 1966 trat sie immer wieder an der New York City Centre Opera auf, u.a. als Santuzza in »Cavalleria rusticana«, als Marie im »Wozzeck« von A. Berg, als Magda Sorel, als Mutter in »Amahl and the Night Visitors« von Menotti, als Mme. Flora in »The Medium« von Menotti, als Laura Gates in »Tale for a Deaf Ear« von Bucci, als Nellie in »Wuthering Heights« von Carlisle Floyd, als Governess in Benjamin Brittens »The Turn of the Screw« und als Herodias in »Salome« von R. Strauss. Im Sommer 1952 sang sie bei den Festspielen von Aix-en-Provence die Titelheldin in Glucks »Iphigénie en Tauride«. An der Opéra-Comique Paris gastiert sie als Tosca. Am Newcombe College New Orleans hörte man sie 1955 in der Uraufführung der Oper »Lord Byron’s Love Letter« von Raffaello de Banfield. Am 20.6.1958 trat sie am Teatro Caio Melisso in Spoleto in der Uraufführung der Oper »The Scarf« von Lee Hoiby als Miriam und am 20.8.1958 bei der Brüsseler Weltausstellung in der Uraufführung von Menottis Oper »Maria Golovin« in der Partie der Mutter auf. 1959 wirkte sie am New Yorker Broadway in der Originalproduktion  des Musicals »The Sound of Music« in der Rolle der Äbtissin mit (für diese Darstellung wurde sie mit dem Tony Award ausgezeichnet). 1963 sang sie die Jenny MacDougald in der Uraufführung der Oper »The Sojourner and Mollie Sinclair« von Carlisle Floyd in Raleigh (NC). 1965 sang sie an der Washington Opera in der Uraufführung einer Neufassung der Oper »Maria Golovin« von G.C. Menotti wieder die Rolle der Mutter. An der Oper von San Francisco trat sie 1966 als Governess in Benjamin Brittens »The Turn of the Screw«, 1972 als Leokadia Begbick in »Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny« von Kurt Weill auf. Ihre groß dimensionierte, dramatische Stimme hatte ihre Erfolge namentlich im zeitgenössischen Opernrepertoire, aber auch als Katiuscha in Alfanos »Risurrezione« und als Frau in Arnold Schönbergs »Erwartung«. Auch als Konzertsopranistin hatte sie eine bedeutende Karriere. Seit 1960 leitete sie die Neway Opera Company.
Schallplatten der Firmen Vanguard, Lyrichord, Capitol (Liedaufnahmen), Columbia (Werke von Menotti), Allegro Royale (Kantaten von Buxtehude), Brunswick (»The Consul« von Menotti) und Pathé (»Iphigénie en Tauride« aus Aix-en-Provence).

Paavo BERGLUND ist am 25.1 in Helsinki verstorben

 Geboren am 14.4.1929 in Helsinki; er studierte zunächst Geige und war Mitglied des Finnischen Radio-Sinfonieorchesters. 1949 gründete er ein eigenes Kammerorchester und war 1953 an der Gründung des Helsinki Chamber Orchestra beteiligt. 1956 wurde er als Dirigent des Finnischen RSO berufen und war danach 1962-72 Chefdirigent dieses Orchesters. 1975 wurde er Musikdirektor des Helsinki Philharmonic Orchestra. Paavo Berglund leitete auch außerhalb von Finnland viele bedeutende Orchester und war deren Chef- oder erster Gastdirigent, so beim Bournemouth Symphony Orchestra (1965-79), mit dem er für EMI viele Werke für die Schallplatte aufnahm. Beim Scottish National Orchestra war er 1981-85 erster Gastdirigent. Weiterhin dirigierte er u. a. die Berliner Philharmoniker, das London Symphony Orchestra, die Sächsische Staatskapelle Dresden, die St. Petersburger und Moskauer Philharmoniker, das Gewandhausorchester Leipzig und das Israel Philharmonic Orchestra. Berglund war besonders geschätzt für seine Interpretationen der Werke seines Landsmannes Jean Sibelius und nahm dessen komplette Sinfonien dreimal für die Schallplatte auf. Sibelius selbst konnte in den mittleren 1950er Jahren im hohen Alter noch Aufführungen hören und schätzte Berglund sehr. Berglund dirigierte auch die Erstaufnahme der Kullervo-Sinfonie und war an der Neu-Edition der 7. Sinfonie beteiligt. Außer für Sibelius setzte sich Berglund auch für andere skandinavische Komponisten des 20. Jahrhunderts ein, so etwa für Aulis Sallinen und Joonas Kokkonen. Seine Diskografie umfasst weiterhin Werke von u. a. Johannes Brahms (komplette Sinfonien bei Ondine), Wolfgang Amadeus Mozart, Edvard Grieg, Carl Nielsen und Dmitri Schostakowitsch. (Quelle: Wikipedia)

Camilla WILLIAMS ist am 29.1. in Bloomington verstorben

 Geboren am 18.10.1919 in Danville (Virginia); sie entstammte einer farbigen Familie und war seit 1941 als Elementarschullehrerin in ihrem Heimatort tätig, entschloss sich dann aber zur Ausbildung ihrer Stimme. Sie studierte bei Frau Marianne Szekély-Freschl in Philadelphia und wurde als begabte farbige Sänger in den USA 1943 und 1944 mit dem Marian Anderson-Preis ausgezeichnet. 1945 gab sie in Philadelphia ihre ersten Konzerte. Sie sang (als erste Farbige) 1946 an der City Centre Opera New York die Butterfly und trug dabei das Kostüm der großen Primadonna Geraldine Farrar, die sich um ihre weitere Ausbildung bemühte. Bis 1954 sang sie an der City Centre Opera Partien wie die Nedda im »Bajazzo«, die Aida und die Mimi in »La Bohème«. Es folgten Gastspiele in den Zentren des amerikanischen Musiklebens und 1950 eine Konzerttournee durch Mittelamerika und auf den Karibischen Inseln, ebenfalls 1950 eine Tournee durch Alaska. 1954 kam sie dann nach Europa und gab Gastspiele in Wien, Berlin und Den Haag; sie gastierte 1954 an der Sadler’s Wells Opera London als Butterfly. 1955-56 sang sie als erste farbige Sängerin an der Wiener Staatsoper die Butterfly und die Aida, im November 1956 an der Wiener Volksoper die Annina in »The Saint of Bleecker Street« von Menotti. 1958-59 unternahm sie eine Tournee durch Nord- und Zentralafrika, bei der sie 14 Länder besuchte. 1962 bereiste sie Japan, Korea, Vietnam, Australien und Neuseeland. 1960 gab sie in Washington ein Konzert für den amerikanischen Präsidenten Eisenhower und den japanischen Kronprinzen Akihito. 1974 bereiste sie Polen; sie trat als Konzertsängerin in Nord- und Südamerika, in Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich und England auf. Dabei zeichnete sie sich vor allem als Liedersängerin aus. Lehrtätigkeit als Professorin seit 1970 am Brooklyn College, seit 1974 am Bronx College, seit 1977 an der School of Music der Indiana University Bloomington, wo sie als erste Farbige zur Professorin ernannt wurde.
Schallplattenaufnahmen auf Columbia (»Porgy and Bess« von Gershwin) auch auf RCA-Victor.

Živan SARAMANDIC ist am 30.1. in Belgrad verstorben

 Geboren am 2.4.1939 in Belgrad; er war Schüler der berühmten Zdenka Ziková in Belgrad. 1966 wurde er an die Nationaloper Belgrad engagiert und blieb während der folgenden zwanzig Jahre ein geschätztes Mitglied dieses Opernhauses. Gastspiele, teilweise im Verband des Belgrader Ensembles, führten zu Erfolgen des Sängers in Sowjetrussland, in Polen, in der CSSR, in Ungarn, Bulgarien, Deutschland und England. 1970 hörte man ihn als Gast am Teatro Liceo Barcelona, 1976 in Dublin. Sein Bühnenrepertoire besaß einen großen Umfang und gipfelte in Partien wie dem Boris Godunow, dem Iwan Susanin in der Oper gleichen Namens von Glinka, dem Gremin in Tschaikowskys »Eugen Onegin«, dem Mephisto im »Faust« von Gounod, dem Silva in Verdis »Ernani«, dem Ramphis in »Aida« und dem Mustafà in Rossinis »L’Italiana in Algeri«. Auch als Konzertsänger trat er in einer Vielzahl von Aufgaben hervor. Verheiratet mit der Sopranistin Milka Stojanović (* 13.1.1937 Belgrad)
Jugoton-Schallplatten.

Licinio MONTEFUSCO ist am 4.2.verstorben

http://www.trtitalian.com/trtworld/it/newsDetail.aspx?HaberKodu=c0c5cdfb-1d53-4c3b-9a03-4399bdcb1975


 
Der Künstler trat auch an der Wiener Staatsoper auf. Es gibt einige Schallplatteneinspielungen – teils live – “Aroldo”, “I Masnadieri”, “Fausta”, “Caterina Cornaro”, “Marino Faliero” und “Il Pirata” mit M. Caballè.
  Ich selbst habe diesen Sänger vor vielen Jahren in Turin in einer italienisch gesungenen Produktion der “Königin von Saba” gehört. Aus Palermo gab es einen interessanten Livemitschnitt als Rigoletto mit Scotto und Alfredo Kraus. In Wien konnte ich ihn noch neben Bruno Prevedi in der “Forza” hören.
(Karl Schlader)

Bariton Giangiacomo Guelfi ist am 8.2. gestorben


Giangiacomo Guelfi

Bariton im Alter von 87 Jahren verstorben
Mehr Info

VIDEO: TOSCA mit Renata Tebaldi und Giangiacomo Guelfi

Edith GABRY-KERTESZ ist am 10.2. in Köln gestorben

Am 10. Februar 2012 ist die Sopranistin Edith Gabry-Kertész im Alter von 84 Jahren in einem Kölner Krankenhaus verstorben. Im Jahr 1960 kam die in Budapest geborene, insbesondere im Mozart-Fach profilierte Sängerin von Bremen an die Oper Köln, der sie bis über ihren Ruhestand hinaus, etwa drei Jahrzehnte lang verbunden blieb.
Bis zu dessen Unfalltod 1973 war die Sängerin mit dem damaligen Chefdirigenten der Oper Köln, dem international renommierten István Kertész, verheiratet.

Charles ANTHONY ist am 15.2. in Tampa/Florida  gestorben

An der New Yorker Metropolitan Opera hat er alle Rekorde gebrochen: 2928 Mal stand der Tenor Charles Anthony auf der Bühne der berühmten Metropolitan Opera. Am 15.2. verstarb er im Alter von 82 Jahren. Anthony erlag in Tampa, Florida, einem Nierenleiden. Das bestätigte ein Met-Sprecher der “New York Times” vom Donnerstag. In 57 Spielzeiten verkörperte er 111 Rollen in 69 Opern, darunter allein drei verschiedene in Puccinis “Turandot”. Als Kaiser gab er im Jänner 2010 seine Abschiedsvorstellung.

Elizabeth CONNELL ist am 17.2. gestorben

 Sie debütierte 1972 beim Wexford Festival, sang 1973 in der Eröffnung des Sydney Opera House und war bis zuletzt weltweit an allen wichtigen Opernhäusern und Festspielen vor allem in Wagner, Strauss und Verdi-Partien zu erleben, teilte ihr Agent in Wien mit.

Ihr letzter Opernauftritt war am 24. Februar vergangenen Jahres als Turandot an der Staatsoper Prag, ihr letztes Konzert war im Oktober vergangenen Jahres ein Arienabend in Deutschland. An der Wiener Staatsoper sang sie von 1985 bis 2000 insgesamt 51 Vorstellungen in acht verschiedenen Rollen. Auch bei den Salzburger Festspielen war sie zu hören, etwa als Elettra in Idomeneo mit Luciano Pavarotti. Noch heute wird eine Webseite online gehen in Erinnerung an Frau Connell: www.elizabeth-connell.com

 Hier noch einige Links zu youtube Videos ihrer letzten Konzerte, die belegen, dass es sich bei Frau Connell um ein wahres stimmliches Wunder gehandelt hat – nach Jahrzehnten im hochdramatischen Fach klang die Stimme noch jung, gesund und völlig intakt. Sogar über die Leichtigkeit für die Koloraturarie der Frau Fluth und die für die Desdemona nötigen schwebenden piani und großen Legatobögen verfügte sie noch.

 Opernkonzert in Bad Urach, Oktober 2011 (auch der Merker war begeistert von ihrem Auftritt in Bad Urach): Frau Fluth / Die Lustigen Weiber von Windsor:
http://www.youtube.com/watch?v=f686sxjNyLQ

 Desdemona-Otello-Duett (mit Michael Spyres als Otello)
http://www.youtube.com/watch?v=gphNBJ6e-4o
 
Nel dì della vittoria aus Macbeth:
http://www.youtube.com/watch?v=MsGxwu9vD9s
 Ihr sehr berührendes letztes Lied bei ihrem Abschiedsabend in Hastings im November 2011:

http://www.youtube.com/watch?v=pl2jG65Bjco

 Tim Weiler

 https://der-neue-merker.eu/plesk-stat/webstat/

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